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EP 2 562 297 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2017 Patentblatt 2017/02 |
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Anmeldetag: 22.08.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kardierträger
Carding holder
Support de cardeuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.08.2011 DE 102011113124
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2013 Patentblatt 2013/09 |
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Patentinhaber: Hergeth, Hubert |
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6300 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Hergeth, Hubert
6300 Zug (CH)
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Vertreter: Hoffmann Eitle |
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Patent- und Rechtsanwälte PartmbB
Arabellastraße 30 81925 München 81925 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/038891 GB-A- 2 467 851
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FR-A1- 2 881 440
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen und Einstellen eines Kardierträgers
einer vliesbildenden Maschine.
STAND DER TECHNIK
[0002] Bereits die erste Baumwolldeckelkarde von Arkwright verwendete feststehende Deckel.
Aber erst die Arbeiten von John D. Hollingsworth führten auch zu einer weiten Verbreitung
von feststehenden Deckeln in der Vliesstoffindustrie. Die feststehenden Deckel sind
dabei wie folgt aufgebaut. Entweder sind die Kardierelemente wie Stifte oder Sägezahndraht
direkt in einem Halter und der Halter ist an dem Gestell, den Seitenschildern oder
Bögen der Karde angebracht oder die Kardierelemente sind zum Auswechseln lösbar in
Halterungen angebracht und diese wiederum an dem Halter, der unmittelbar an dem Gestell
oder Schildern angebracht ist.
[0003] Die Figur 2 der
DE 33 36 602 A1, die Figuren 2 und 3 der
DE 20 2006 020 884 U1, die Figur 2 der
EP 04 31 482 A1, die
GB 2 467 851 A und die
WO 2007/038891 A1 verdeutlichen den Stand der Technik. Die Vorrichtungen bestehen lediglich aus zwei
Hauptteilen. Die Kardierspalteinstellung erfolgt nur an den beiden Enden. Auch bei
der
FR 2 881 440 A1, welche die Grundlage für die zweiteilige Schreibweise von Anspruch 1 ist, erfolgt
eine Einstellung des Kardierspalts lediglich an Stirnelementen eines Kardierelementträgers.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch 1 definiert sowie bevorzugte Ausführungsformen
in den abhängigen Ansprüchen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach zu fertigende Vorrichtung zu schaffen,
die es erlaubt, die Kardiersegmente für große Arbeitsbreiten zu verwenden und den
Kardierspalt über die Arbeitsbreite einzustellen. Erfindungsgemäß geschieht dies unter
anderem durch den Aufbau mit 3 Basiselementen:
- 1. einem auswechselbaren Kardierstreifen
- 2. einem Zwischenträger und
- 3. einem Hauptträger
[0006] Die Kardierstreifen sind in dem Zwischenträger befestigt, der Zwischenträger ist
einstellbar an dem Hauptträger befestigt und der Hauptträger ist an dem Kardengestell,
Bogen oder Schild befestigt. Es gibt über die Arbeitsbreite mehr als zwei Einstellmöglichkeiten
des Zwischenträgers zu dem Hauptträger.
[0007] Der Zwischenträger hat eine deutlich geringere Biegefestigkeit als der Hauptträger.
Der Hauptträger ist vorzugsweise aus Stahl gefertigt, während der Zwischenträger vorzugsweise
aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung besteht. Es können aber auch für beide
Träger Verbundwerkstoffe eingesetzt werden.
[0008] Die Einstellfunktion ist am einfachsten durch ein Stellschrauben-/Federsystem zu
verwirklichen. Es können auch mehrere Kardierstreifen auf einem Zwischenträger befestigt
werden.
[0009] Verbinden zwei Reihen von Einstellelementen den Hauptträger mit dem Zwischenträger
kann nicht nur der Kardierspalt, sondern auch eine Schrägstellung des Zwischenträgers
und der Kardierelemente zur Kardiertrommelumlauftangente eingestellt werden. Mit anderen
Worten sind die zwei Reihen von einstellbaren Befestigungselementen bzw. Einstellelementen
hintereinander und quer in Bezug zur Kardiertrommelumlauftangente angeordnet. Wird
eine Reihe von Stellelementen stärker verstellt als eine neben ihr angeordnete zweite
Reihe, kommt es zu einem Kippen bzw. Drehen des Zwischenträgers um seine Längsachse
und damit zu einem Kippen der Kardierelemente.
[0010] In jedem Fall lässt sich über das Verstellen der Kardierelemente mit Hilfe der Einstellelemente
die Dicke des mit den Kardierelementen hergestellten Vlieses einstellen, sodass sowohl
ein Vlies mit konstanter als auch mit veränderlicher Dicke hergestellt werden kann.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0011] Die Figuren 1 und 2 erläutern beispielhaft die Erfindung anhand einer Darstellung
einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen einstellbaren Kardierträgers.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
[0012] Ein Kardengestell 1 trägt eine Walze bzw. einen Kardierzylinder 2. Zwischen diesem
und den Kardierelementen 8 werden Fasern kardiert. Die Kardierelemente sind an einem
Zwischenträger 7 befestigt. Der Zwischenträger ist zu einem Hauptträger 4 einstellbar
befestigt. Der Hauptträger ist mittels Befestigungselementen 5 an den Bögen oder Schildern
3 der Karde 1 fixiert.
[0013] Zum Einstellen des Kardierspaltes zwischen der Walze bzw. Trommel 2 und dem Kardierstreifen
8 kann z.B. eine Mutter 10, die in das Gewinde einer Gewindestange 6 greift, betätigt
werden. Eine Feder 9 erspart die Verwendung einer Gegenmutter und erleichtert die
Einstellbarkeit. Es werden mehrere Einstellelemente über die Arbeitsbreite der Walze
2 zum genauen Einstellen verwendet. Eine Durchbiegung des Trägers kann somit kompensiert
werden.
1. Vorrichtung zum Befestigen und Einstellen von Kardierstreifen (8) in einer Karde oder
vliesbildenden Maschine, wobei mindestens ein Kardierstreifen an mindestens einem
Zwischenträger (7) befestigt ist, und dadurch gekennzeichnet, dass dieser Zwischenträger für eine Einstellung eines Kardierspalts mehr als zwei Einstellmöglichkeiten
über die Arbeitsbreite aufweist, mit denen der Zwischenträger einstellbar an mindestens
einem Hauptträger (4) befestigt ist und dieser Hauptträger an einem Maschinengestell,
Seitenschildern oder Bögen (3) befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass als Einstellmöglichkeiten mindestens 3 einstellbare Befestigungselemente (6, 9, 10),
die Zwischenträger (7) und Hauptträger (4) verbinden, über die Arbeitsbreite einer
Kardierwalze (2) bzw. des Zwischenträgers angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwei Reihen von Einstellmöglichkeiten in etwa parallel über die Arbeitsbreite
erstrecken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenträger (7) auch um seine Längsachse kippbar einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwerkstoffe des Zwischenträgers (7) und des Hauptträgers (4) verschieden
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenträger (7) aus Aluminium oder einem Verbundwerkstoff gefertigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kardierspalt über die Arbeitsbreite größer und wieder kleiner werdend einstellbar
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kardierstreifen (8) mit Sägezahndraht oder Stiften versehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegewiderstand des Zwischenträgers (7) kleiner als der des Hauptträgers (4)
ist.
1. Device for fastening and adjusting carding strips (8) in a carding engine or web-forming
machine, wherein at least one carding strip is fastened to at least one intermediate
carrier (7), and characterised in that, for adjustment of a carding gap, this intermediate carrier has more than two adjustment
options across the working width, with which the intermediate carrier is adjustably
fastened to at least one main carrier (4) and this main carrier is fastened to a machine
frame, side plates or arches (3).
2. Device according to claim 1, characterised in that at least three adjustable fastening elements (6, 9, 10) which connect intermediate
carrier (7) and main carrier (4) are arranged as adjustment options across the working
width of a carding roller (2) or of the intermediate carrier.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that two rows of adjustment options extend approximately parallel across the working width.
4. Device according to claims 1 to 3, characterised in that the intermediate carrier (7) is also adjustable so as to be tiltable about its longitudinal
axis.
5. Device according to any of claims 1 to 4, characterised in that the main materials of the intermediate carrier (7) and main carrier (4) are different.
6. Device according to any of claims 1 to 5, characterised in that the intermediate carrier (7) is made of aluminium or a composite material.
7. Device according to any of claims 1 to 6, characterised in that the carding gap is adjustable, becoming larger and smaller again across the working
width.
8. Device according to any of claims 1 to 7, characterised in that the carding strip (8) is provided with sawtooth wire or pins.
9. Device according to any of claims 1 to 8, characterised in that the bending resistance of the intermediate carrier (7) is lower than that of the
main carrier (4).
1. Dispositif pour la fixation et le réglage de bandes de cardage (8) dans une cardeuse
ou dans une machine de production des non-tissés, au moins une bande de cardage étant
fixée au niveau au moins d'un support intermédiaire (7), caractérisé en ce que ledit support intermédiaire présente, pour régler une fente de cardage, plus de deux
possibilités de réglage sur la largeur de travail, avec lesquelles le support intermédiaire
est fixé, de manière réglable, au niveau au moins d'un support principal (4), et en ce que ledit support principal est fixé au niveau d'un bâti de machine, au niveau de panneaux
latéraux ou au niveau de cintres (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en tant que possibilités de réglage, au moins trois éléments de fixation (6, 9, 10)
réglables, qui relient le support intermédiaire (7) et le support principal (4), sont
disposés sur la largeur de travail d'un rouleau de cardage (2) ou du support intermédiaire.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que deux rangées de possibilités de réglage s'étendent approximativement de manière parallèle
sur la largeur de travail.
4. Dispositif selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que le support intermédiaire (7) est également réglable de manière à pouvoir basculer
autour de son axe longitudinal.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les matériaux principaux du support intermédiaire (7) et du support principal (4)
sont différents.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le support intermédiaire (7) est fabriqué à partir d'aluminium ou d'un matériau composite.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la fente de cardage est réglable sur la largeur de travail de manière à devenir plus
grande et à nouveau plus petite.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la bande de cardage (8) est munie d'un fil métallique en dents de scie ou de pointes.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la résistance à la flexion du support intermédiaire (7) est inférieure à celle du
support principal (4).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente