Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckspeicheranordnung einer Nockenwelle für ein Nockenwellenverstellsystem
einer Brennkraftmaschine mit zumindest einem Druckspeicher und zumindest einem Steuerventil.
[0002] In modernen Brennkraftmaschinen werden Nockenwellenverstellsysteme zur variablen
Einstellung der Steuerzeiten von Gaswechselventilen eingesetzt, um die Phasenrelation
zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle in einem definierten Winkelbereich variabel gestalten
zu können. Üblicherweise benötigen hydraulische Nockenwellenverstellsysteme für den
Verstellvorgang Energie, die ihnen über ein Druckmittelsystem zur Verfügung gestellt
wird. Dabei wird die im Druckmittelsystem zur Verfügung stehende Energie aus dem Produkt
aus Druckmitteldruck und Druckmittelvolumenstrom gebildet. Bei einer Verstellung einer
oder mehrerer Nockenwellen der Brennkraftmaschine wird mittels zumindest eines Steuerventils,
das dem Nockenwellenversteller vorgeschaltet ist, der erforderliche Druckmittelstrom
abgezweigt, der in den Nockenwellenversteller strömt. Zugleich gelangt aus dem Nockenwellenversteller
ein gleichgroßer Druckmittelstrom zurück in das Druckmittelreservoir des Druckmittelsystems
und wird damit dem Druckmittelsystem wieder zugeführt wird. Durch Entnahme des Druckmittelstroms
aus dem Druckmittelsystem sinkt als Folge der Druckmitteldruck. Dadurch reduziert
sich auch die Energie, die für die Verstellung dem Nockenwellenversteller zur Verfügung
steht. Um dies zu verhindern, kann ein Druckspeicher vorgesehen sein, der dem Nockenwellenverstellsystem
im Falle eines Absinkens des Druckmitteldrucks zum Ausgleich Druckenergie zur Verfügung
stellt.
[0003] Ein mit einem Nockenwellenversteller kommunizierender Volumenspeicher ist in einer
unter dem Aktenzeichen
DE 10 2009 049 459 veröffentlichten Patentanmeldung beschrieben. Der Volumenspeicher ist in einem Hohlraum
einer Nockenwelle ausgebildet und steht über einen in der Nockenwelle angeordneten
Druckmittelkanal mit einem Steuerventil, das zur Versorgung des Nockenwellenverstellers
mit Druckmittel dient, in Verbindung. Nachteilig wirkt sich bei dieser Ausgestaltung
der Umstand aus, dass Steuerventil und Volumenspeicher separat ausgebildet sind. Dadurch
müssen diese Bauteile einzeln jeweils an einer Seite der Nockenwelle montiert und
durch einen Druckmittelkanal in der Nockenwelle miteinander verbunden werden. Zudem
können im Druckmittelkanal, insbesondere durch Querschnittsverengungen, zusätzliche
Einbauten oder Umlenkungen Drosselverluste auftreten, wodurch die Funktion des Druckspeichers
beeinträchtigt wird.
[0004] Die
WO2008/140897 A1 zeigt eine Nockenwelle mit einem darin montierten Kolben, der axialverschiebbar ist
und mit der Nockenwelle gemeinsam einen Druckspeicher ausbildet. Endseitig an der
Nockenwelle ist ein Steuerventil eingesteckt.
Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Druckspeicheranordnung der vorgenannten
Art hinsichtlich ihres Aufbaues zu vereinfachen und kostengünstig zu gestalten. Die
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Es wird eine Druckspeicheranordnung vorgeschlagen, bei der der Druckspeicher und
das Steuerventil zu einer Baueinheit verbunden sind. Als eine Baueinheit ist die Druckspeicheranordnung
einfach herstellbar und auf einfache Weise in der Nockenwelle an einer Seite montierbar.
Eine solche Baueinheit verbessert zugleich die Funktion des Druckspeichers, insbesondere
können durch die unmittelbare Anbindung des Druckspeichers an das Steuerventil Drosselverluste
zwischen diesem und dem Druckspeicher vermieden werden.
[0007] Eine Baueinheit aus Druckspeicher und Steuerventil zur Anordnung in der Nockenwelle
lässt sich erfindungsgemäß auf besonders einfache Weise erreichen, wenn Druckspeicher
und Steuerventil an Endabschnitten ihrer Gehäuse ineinandergesteckt sind und einen
Pressverband bilden. Denkbar sind auch andere kraftschlüssige und/oder formschlüssige
und/oder stoffschlüssige Verbindungen der Gehäuse.
[0008] Es ist vorteilhaft, wenn Steuerventil und Druckspeicher an ihren ineinandergesteckten
Gehäuseendabschnitten mit eingezogenem Durchmesser ausgeführt sind. Auf diese Weise
entsteht im montierten Zustand der Baueinheit in einem Hohlraum der Nockenwelle ein
radialer Ringspalt gegenüber der Innenwand der Nockenwelle. Dabei kann die Druckmittelversorgung
der Baueinheit unmittelbar an den Gehäuseendabschnitten erfolgen. Bevorzugt sind hierzu
an den Gehäuseendabschnitten im Bereich des Ringspalts mehrere radial fluchtende Öffnungen
vorgesehen, die über den Ringspalt mit einem Druckmittelzulaufanschluss an der Nockenwelle
kommunizieren.
[0009] Vorzugsweise ist der Gehäuseendabschnitt des Steuerventils in den Endabschnitt des
Gehäuses des Druckspeichers axial eingesteckt und derart verlängert ausgeführt, dass
dieser zugleich an seinem stirnseitigen Ende im Gehäuse des Druckspeichers einen Endanschlag
für einen in diesem axial verschiebbaren Kolben bildet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0010] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und
aus den Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht dargestellt
ist. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Druckspeicheranordnung in einer Nockenwelle,
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit Z aus Figur 1.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
[0011] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckspeicheranordnung
für ein nicht dargestelltes hydraulisches Nockenwellenverstellsystem einer Brennkraftmaschine.
Die Druckspeicheranordnung ist in einer Nockenwelle der Brennkraftmaschine angeordnet
und besteht aus einem Druckspeicher und einem Steuerventil, die als eine Baueinheit
ausgebildet sind. Die Nockenwelle ist beidseitig axial offen, beispielsweise als Hohlwelle
ausgeführt. In ihrem Inneren weist die Nockenwelle zur Aufnahme der Baueinheit einen
zylindrischen Hohlraum auf, der in zwei Abschnitten mit unterschiedlichen Durchmessern
jeweils als axiale Zentralbohrung ausgeführt ist. An dem dem Nockenwellenverstellsystem
zugewandten Endbereich der Nockenwelle ist in einem ersten Abschnitt des Hohlraums
das als ein Zentralventil ausgeführte Steuerventil angeordnet. Das Steuerventil ist
dem Nockenwellenverstellsystem vorgeschaltet und besteht aus einer Zentralventilbaugruppe
6, die ein im Wesentlichen zylindrisches Gehäuse aufweist. An den ersten Abschnitt
des Hohlraums schließt sich an einer Ringstufe 7 ein gegenüber diesem mit geringfügig
reduziertem Durchmesser ausgeführter zweiter Abschnitt an, in dem der Druckspeicher
angeordnet ist, der aus einer Druckspeicherbaugruppe 8 besteht. Diese umfasst ein
im Wesentlichen hohlzylindrisches Gehäuse, einen Kolben 5 und eine Druckfeder 9. Der
Kolben 5 trennt im Innenraum des Gehäuses einen dem Steuerventil axial zugewandten
und über dieses mit dem Nockenwellenverstellsystem in Druckmittelverbindung stehenden
Druckraum von einem drucklosen Komplementärraum, in dem die Druckfeder 9 aufgenommen
ist. Der Kolben 5 ist topfartig ausgebildet, im Gehäuse axial verschiebbar angeordnet
und wird an dessen Innenwand geführt. Sowohl das Gehäuse als auch der Kolben 5 sind
in Blech ausführbar und spanlos, insbesondere durch Tiefziehen, herstellbar.
[0012] Die Steuerventil und Druckspeicher sind koaxial in der Nockenwelle angeordnet und
an ihren Gehäusen zu einer Baueinheit verbunden. Hierzu sind die einander axial zugewandten
hohlzylindrischen Endabschnitte 1, 2 ihrer Gehäuse ineinandergesteckt und bilden einen
Pressverband. Denkbar sind auch andere kraftschlüssige und/oder formschlüssige und/oder
stoffschlüssige Verbindungen wie z.B. Schraubenverbindungen, Klebeverbindungen oder
Verbindungen durch Bördeln. Auf diese Weise bilden Steuerventil und Druckspeicher
eine Druckspeicher-Zentralventil-Baueinheit, die als ein Bauteil zur Montage an dem
dem Nockenwellenverstellsystem zugewandten offenen Ende der Nockenwelle in den Hohlraum
einfach eingeschoben werden kann.
[0013] Im Gehäuse des Druckspeichers wird der Kolben 5 an seiner dem Druckraum zugewandten
geschlossenen axialen Seite über den Endabschnitt 2 mit Druckmittel beaufschlagt und
steht zugleich an seiner vom Druckraum abgewandten axialen Seite mit der als Schraubendruckfeder
ausgeführten Druckfeder 9 in Wirkverbindung. Bei Anstieg des Druckmitteldrucks im
Nockenwellenverstellsystem strömt Druckmittel über die ineinandergesteckten Endabschnitte
1, 2 in den Druckraum und verschiebt den Kolben 5 entgegen der Federkraft der Schraubendruckfeder
axial im Gehäuse des Druckspeichers. Beim Absinken des Druckmitteldrucks expandiert
die komprimierte Schraubendruckfeder und stellt dabei die gespeicherte Federenergie
und das im Druckraum gespeicherte Druckmittel dem Nockenwellenverstellsystem zur Verfügung.
Hierbei stehen Steuerventil und Druckspeicher an ihren ineinandergesteckten hohlzylindrischen
Endabschnitten 1, 2 ihrer Gehäuse in unmittelbarer Druckmittelverbindung.
[0014] Die Druckmittelleckage am Kolben 5 im Gehäuse des Druckspeichers kann am vom Nockenwellenverstellsystem
abgewandten offenen Ende der Nockenwelle über eine Ablaufverbindung zu einem Druckmittelreservoir,
beispielsweise dem Motoröltank der Brennkraftmaschine, abgeführt und zugleich das
Gehäuse federseitig be- und entlüftet werden.
[0015] Die Schraubendruckfeder ist im Gehäuse des Druckspeichers koaxial angeordnet und
greift mit ihrem dem Kolben 5 zugewandten Federendabschnitt in dessen federseitig
offenes Ende ein. Der Federendabschnitt liegt dabei an der geschlossenen axialen Seite
des Kolbens 5 innen an. An dem vom Kolben 5 abgewandten Federendabschnitt ist die
Schraubendruckfeder an einer in das Gehäuse integrierten Federabstützung 10 axial
abgestützt. Die Schraubendruckfeder wird bei einer Bewegung des Kolbens 5 an der Innenwand
des Gehäuses und an der Innenwand des Kolbens 5 geführt. Zur Begrenzung der Bewegung
des Kolbens 5 in gespanntem Zustand der Schraubendruckfeder ist ein in das Gehäuse
integrierter axialer Anschlag 11 vorgesehen. Figur 1 zeigt den Kolben 5 in der Position
am Anschlag 11 mit gespannter Schraubendruckfeder.
[0016] In Figur 2 ist die Druckspeicheranordnung in einem vergrößerten Ausschnitt (Einzelheit
Z aus Figur 1) an dem dem Nockenwellenverstellsystem zugewandten Endbereich der Nockenwelle
dargestellt. Im ersten Abschnitt des Hohlraums ist die Zentralventilbaugruppe 6 aufgenommen.
Diese umfasst das Gehäuse, eine Zwischenhülse und einen in diese aufgenommenen Steuerkolben
sowie ein in das Steuerventil integriertes Plattenrückschlagventil 12. Über Arbeitsanschlüsse
A, B kommuniziert das Steuerventil mit dem Nockenwellenverstellsystem. Der im Gehäuse
axial beweglich angeordnete Steuerkolben ist über einen durch gestrichelte Linien
schematisch angedeuteten Zentralmagneten ansteuerbar. An dem dem offenen Ende der
Nockenwelle zugewandten Endabschnitt des Steuerkolbens ist ein Ablaufanschluss T ausgebildet,
über den Druckmittel aus dem Nockenwellenverstellsystem in ein nicht dargestelltes
Druckmittelreservoir abfließen kann.
[0017] Das Plattenrückschlagventil 12 dient der Vermeidung einer Rückströmung in Richtung
des Druckmittelzulaufanschlusses P und ist in den dem Druckspeicher zugewandten Endbereich
des Steuerventils in einem separat ausgeführten Gehäuseteil integriert. Dieses ist
an der Außenseite des Gehäuses des Steuerventils in einer ringförmigen radialen Nut
formschlüssig aufsteckbar ausgebildet und an seiner dem Druckspeicher zugewandten
Seite durch den mit eingezogenem Durchmesser abgesetzten hohlzylindrischen Endabschnitt
1 axial verlängert ausgeführt. Zur Verbindung mit dem Steuerventil ist der diesem
zugewandte hohlzylindrische Endabschnitt 2 des Gehäuses des Druckspeichers im Durchmesser
eingezogen und in einer Presspassung auf den Endabschnitt 1 axial aufgepresst. Dabei
ist der Endabschnitt 1 derart axial verlängert ausgeführt, dass er an seinem stirnseitigen
Ende im Gehäuse des Druckspeichers, etwa auf Höhe des durch den eingezogenen Endabschnitt
2 gebildeten Absatzes am Gehäuse, in entspanntem Zustand der Schraubendruckfeder einen
Endanschlag für den Kolben 5 bildet.
[0018] An den jeweils an den Gehäusen mit eingezogenem Durchmesser abgesetzten Gehäuseendabschnitte
1, 2 entsteht im Hohlraum der Nockenwelle ein radialer Ringspalt zur Innenwand der
Nockenwelle. Im Bereich des Ringspalts ist an der Nockenwelle der Druckmittelzulaufanschluss
P vorgesehen, der über ein nicht dargestelltes Druckmittelsystem, beispielsweise den
Motorölkreislauf der Brennkraftmaschine, mit einer Druckmittelpumpe in Verbindung
steht. Der Druckmittelzulaufanschluss P weist mehrere über den Umfang verteilte radiale
Durchgangsbohrungen an der Nockenwelle auf. Diese korrespondieren radial innen über
den Ringspalt mit mehreren zur Druckmittelversorgung der Baueinheit jeweils an den
ineinandergesteckten Endabschnitten 1, 2 der Gehäuse über den Umfang verteilt angeordneten
Öffnungen 3, 4, die als radiale Durchgangsbohrungen ausgeführt sind. Die Öffnungen
3 am Endabschnitt 1 und die Öffnungen 4 am Endabschnitt 2 sind jeweils radial fluchtend
angeordnet.
[0019] Der mit eingezogenem Durchmesser abgesetzte Endabschnitt 1 bildet am Gehäuse des
Steuerventils einen Ringabsatz 13, der im montierten Zustand an der Ringstufe 7 an
der Innenwand der Nockenwelle im Hohlraum anliegt. Zur Montage können das Steuerventil
und der Druckspeicher als eine Bau- und Montageeinheit an dem dem Nockenwellenverstellsystem
zugewandten offenen Ende der Nockenwelle eingeschoben werden, bis der Ringabsatz 13
an der Ringstufe 7 anschlägt. Dadurch ist die Baueinheit zugleich im montierten Zustand
an der Ringstufe 7 druckspeicherseitig in der Nockenwelle axial gesichert. Ventilseitig
erfolgt die axiale Positionssicherung der Baueinheit mittels eines Sicherungsrings
14, der in einer Ringnut an der Innenwand im ersten Hohlraum der Nockenwelle an der
vom Druckspeicher axial abgewandten Seite des Gehäuses angeordnet ist. Hierbei liegt
das Gehäuse am Sicherungsring 14 stirnseitig axial an.
[0020] Im ersten Hohlraum der Nockenwelle bilden das Gehäuse des Steuerventils und die Innenwand
der Nockenwelle eine zylindrische Spielpassung. Auf diese Weise können Steuerventil
und Druckspeicher als eine Baueinheit in der Nockenwelle am Gehäuse des Steuerventils
zentriert werden. Dabei ist das Gehäuse des Druckspeichers im zweiten Abschnitt des
Hohlraums mit einem radialen Ringspalt zur Innenwand der Nockenwelle angeordnet. Hierdurch
können Fertigungstoleranzen am Außendurchmesser des Gehäuses des Druckspeichers ausgeglichen
bzw. die Anforderungen an die Fertigungstoleranzen des zweiten Abschnitts des Hohlraums
in der Nockenwelle, niedriger angesetzt werden. Zur Führung des Gehäuses im Hohlraum
können dabei dieses und die Innenwand der Nockenwelle abschnittweise eine Spielpassung
bilden. Hierzu kann beispielsweise am vom Steuerventil abgewandten Endbereich des
Gehäuses eine geringfügige Gehäuseaufweitung vorgesehen sein.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Endabschnitt
- 2
- Endabschnitt
- 3
- Öffnung
- 4
- Öffnung
- 5
- Kolben
- 6
- Zentralventilbaugruppe
- 7
- Ringstufe
- 8
- Druckspeicherbaugruppe
- 9
- Druckfeder
- 10
- Federabstützung
- 11
- Anschlag
- 12
- Plattenrückschlagventil
- 13
- Ringabsatz
- 14
- Sicherungsring
- A
- Arbeitsanschluss
- B
- Arbeitsanschluss
- P
- Druckmittelzulaufanschluss
1. Druckspeicheranordnung einer Nockenwelle für ein Nockenwellenverstellsystem einer
Brennkraftmaschine mit zumindest einem Druckspeicher und zumindest einem Steuerventil,
dadurch gekennzeichnet, dass der Druckspeicher und das Steuerventil zu einer Baueinheit verbunden sind und der
Druckspeicher und das Steuerventil an den Endabschnitten (1, 2) ihrer Gehäuse ineinandergesteckt
sind und einen Pressverband bilden.
2. Druckspeicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil und der Druckspeicher an den ineinandergesteckten Endabschnitten
(1, 2) ihrer Gehäuse jeweils mit reduziertem Durchmesser ausgeführt sind und die Endabschnitte
(1, 2) zur Druckmittelversorgung der Baueinheit jeweils mehrere am Umfang verteilte
radial fluchtende Öffnungen (3, 4) aufweisen.
3. Druckspeicheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (1) des Gehäuses des Steuerventils in den Endabschnitt (2) des Gehäuses
des Druckspeichers axial eingesteckt und derart verlängert ausgeführt ist, dass sein
stirnseitiges Ende einen Endanschlag für einen im Gehäuse des Druckspeichers axial
verschiebbaren Kolben (5) bildet.
1. Pressure accumulator arrangement of a camshaft for a camshaft adjusting system of
an internal combustion engine having at least one pressure accumulator and at least
one control valve, characterized in that the pressure accumulator and the control valve are connected to form one structural
unit and the pressure accumulator and the control valve are plugged into one another
at the end sections (1, 2) of their housings and form a press-fit connection.
2. Pressure accumulator arrangement according to Claim 1, characterized in that the control valve and the pressure accumulator are configured in each case with a
reduced diameter at the end sections (1, 2), which are plugged into one another, of
their housings, and the end sections (1, 2) in each case have a plurality of radially
aligned openings (3, 4) which are distributed on the circumference, for the pressure
medium supply of the structural unit.
3. Pressure accumulator arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the end section (1) of the housing of the control valve is plugged axially into the
end section (2) of the housing of the pressure accumulator and is of extended configuration
such that its front-side end forms an end stop for a piston (5) which can be displaced
axially in the housing of the pressure accumulator.
1. Système d'accumulation de pression d'un arbre à cames pour un système de réglage d'arbre
à cames d'un moteur à combustion interne comprenant au moins un accumulateur de pression
et au moins une soupape de commande, caractérisé en ce que l'accumulateur de pression et la soupape de commande sont raccordés pour former une
unité structurelle et l'accumulateur de pression et la soupape de commande sont enfichés
l'un dans l'autre au niveau des portions d'extrémité (1, 2) de leur boîtier et forment
un assemblage par pressage.
2. Système d'accumulation de pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que la soupape de commande et l'accumulateur de pression sont réalisés au niveau des
portions d'extrémité (1, 2) enfichées l'une dans l'autre de leur boîtier à chaque
fois avec un diamètre réduit et les portions d'extrémité (1, 2) présentent, pour l'alimentation
en fluide sous pression de l'unité structurelle, à chaque fois plusieurs ouvertures
(3, 4) en affleurement radial réparties sur la périphérie.
3. Système d'accumulation de pression selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la portion d'extrémité (1) du boîtier de la soupape de commande est réalisée de manière
enfichée axialement dans la portion d'extrémité (2) du boîtier de l'accumulateur de
pression et de manière prolongée de telle sorte que son extrémité frontale forme une
butée de fin de course pour un piston (5) pouvant être déplacé axialement dans le
boîtier de l'accumulateur de pression.