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(11) |
EP 2 564 070 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 27.04.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/002100 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/134646 (03.11.2011 Gazette 2011/44) |
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| (54) |
DOPPELKOLBENSPEICHER
DUAL PISTON ACCUMULATOR
RÉSERVOIR À DOUBLE PISTON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.04.2010 DE 102010018885
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.03.2013 Patentblatt 2013/10 |
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Patentinhaber: Hydac Technology Gmbh |
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66273 Sulzbach/Saar (DE) |
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Erfinder: |
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- DORR, Walter
66333 Völklingen (DE)
- BALTES, Herbert
66679 Losheim (DE)
- KLOFT, Peter
56235 Ransbach-Baumbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bartels, Martin Erich Arthur |
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Patentanwälte
Bartels und Partner
Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102005 060 994 US-B1- 6 202 753
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GB-A- 2 155 105
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Doppelkolbenspeicher, der insbesondere in einem hydrostatischen
Hybrid-Antriebssystem für Fahrzeuge als Ersatz für einen Hochdruck-Hydrospeicher und
einen Niederdruck-Hydrospeicher vorgesehen ist, wobei innerhalb eines einzigen Speichergehäuses
das sich in Axialrichtung einteilig über einen Hochdruckteil und einen Niederdruckteil
erstreckt, je ein Speicherkolben einen hochdruckseitigen Fluidraum und einen niederdruckseitigen
Fluidraum begrenzen, die beide an ein die Hochdruckseite von der Niederdruckseite
trennendes Zwischenstück angrenzen, durch das sich die für beide Speicherkolben gemeinsame
Kolbenstange erstreckt, wobei die Wandstärke des Gehäuses, die dem Hochdruckteil zugeordnet
ist, größer ist als die demgegenüber verringerte Wandstärke, die dem Niederdruckteil
zugeordnet ist.
[0002] Im Hinblick auf die Verknappung der Ressourcen und die zunehmende CO
2-Belastung der Umwelt kommen in der Fahrzeugtechnik zunehmend hybride Antriebssysteme
zur Anwendung, mit denen bei Bremsvorgängen gewonnene Energie gespeichert und aus
der gespeicherten Energie Antriebsenergie wieder gewonnen wird, um das Fahrzeug für
den Fahrbetrieb und insbesondere für Beschleunigungsvorgänge zu unterstützen. Dadurch
eröffnet sich die Möglichkeit, für vergleichbare Fahrleistungen die Antriebsleistung
des als Primärantrieb dienenden Verbrennungsmotors herabzusetzen. Ein derartiges "downsizing"
führt nicht nur zu einer Verbrauchssenkung, sondern eröffnet auch die Möglichkeit
betreffende Fahrzeuge einer einer niedrigeren Leistungsklasse entsprechenden günstigeren
Schadstoffklasse zuzuordnen.
[0003] Diese Ziele lassen sich nicht nur durch elektromotorische Hybride erreichen, sondern
es können wegen der hohen Energiedichte hydraulischer Systeme auch hydrostatische
Hybridsysteme zum Einsatz kommen. Ein derartiges hydrostatisches Antriebssystem mit
Rückgewinnung von Bremsenergie ist beispielsweise in dem Dokument
DE 10 2005 060 994 A1 aufgezeigt.
[0004] Das Betriebsverhalten eines derartigen hydrostatischen Hybridsystems lässt sich optimieren,
indem anstelle eines Hochdruck-Hydrospeichers und eines gesonderten Niederdruck-Hydrospeichers
ein Doppelkolbenspeicher zum Einsatz kommt. Im Vergleich zur Benutzung getrennter
Speicher ist dadurch eine kompaktere Bauweise möglich. Neben der Kompaktheit ist für
Systeme, die in Fahrzeuge eingebaut sind, jedoch ein möglichst geringes Baugewicht
anzustreben. Doppelkolbenspeicher üblicher Bauweise, wie sie beispielsweise für einen
Einsatz bei Tiefwasserbohrungen im Dokument
US 6,202,753 B1 aufgezeigt sind, werden diesen Anforderungen nicht gerecht.
[0005] Die
GB 2 155 105 A beschreibt einen Doppelkolbenspeicher, zur Anwendung in der Tiefsee, mit einem ersten
Zylinder und mit einem zweiten Zylinder, wobei der erste Zylinder einen größeren Durchmesser
wie der zweite Zylinder aufweist und wobei ein Kolben in dem ersten Zylinder einen
ersten Arbeitsraum in dem Doppelkolbenspeicher, der mit Umgebungsdruck beaufschlagt
ist von einem zweiten Arbeitsraum trennt, der mit einem geringen Gasdruck beaufschlagt
ist.
[0006] In dem zweiten Zylinder mit geringerem Durchmesser ist ein Kolben bewegbar geführt,
der einen Arbeitsraum hohen Druckes von einem Arbeitsraum mit geringem Gasdruck trennt.
In dem Doppelkolbenspeicher arbeitet der Umgebungsdruck in Form des Wasserdruckes
gegen einen Hydraulikdruck in dem Arbeitsraum hohen Druckes, wobei sich ein Gleichgewicht
der Drücke einstellt.
[0007] Der Doppelkolbenspeicher weist Abschnitte unterschiedlichen Innendurchmessers auf,
sodaß sein Zylinder mit Absätzen versehen ist und aufwändig herzustellen ist. Zudem
ist dessen Doppelkolben in gebauter Form gebildet und aufwändig herzustellen.
[0008] Im Hinblick hierauf liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Doppelkolbenspeicher
zur Verfügung zu stellen, der sich neben einem kompakten Aufbau auch durch ein besonders
geringes Baugewicht auszeichnet.
[0009] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch einen Doppelkolbenspeicher gelöst, der die
Merkmale des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.
[0010] Das Speichergehäuse ist ein einstückiges Bauteil, das einen absatzlos vom Hochdruckteil
zum Niederdruckteil durchgehenden Innenzylinder bildet, in dem beide, den gleichen
Kolbendurchmesser aufweisende Speicherkolben geführt sind. Ein derartiges Bauteil
mit absatzlos durchgehendem Innenzylinder lässt sich besonders gewichtssparend als
Tiefziehteil oder Stechdrückteil herstellen.
[0011] Die Wandstärke des Speichergehäuses, die dem Hochdruckteil zugeordnet ist, ist größer
als die demgegenüber verringerte Wandstärke, die dem Niederdruckteil zugeordnet ist.
Neben der dadurch erreichten Verringerung des Gewichts des Speichergehäuses ist der
Gehäusewerkstoff dadurch optimal genutzt, indem im Hochdruckteil die Wandstärke dem
der Hochdruckseite entsprechenden Druckniveau angepasst ist, während die Wandstärke
im Niederdruckteil dem dort herrschenden niedrigen Druckniveau entsprechend merklich
geringer ist. Dadurch, dass sich weiterhin das Speichergehäuse über Hochdruckteil
und Niederdruckteil des Speichers einteilig erstreckt, ist neben der leichtgewichtigen
Bauweise auch eine größtmögliche Kompaktheit der Baueinheit realisierbar.
[0012] Mit besonderem Vorteil kann die Anordnung so getroffen sein, dass das Zwischenstück
am Endbereich des die größere Wandstärke aufweisenden Abschnittes des Innenzylinders
befestigt ist. Durch die Verbindung des Zwischenstückes mit dem noch die größere Wandstärke
aufweisenden Gehäuseabschnitt ist eine strukturfeste Lagesicherung des Zwischenstückes
sichergestellt.
[0013] Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen ist das Zwischenstück ein Ringkörper
mit einer radial außenliegenden Zylinderfläche, die unter Bildung einer Abdichtung
an der Innenfläche des Innenzylinders anliegt und an mindestens einer Befestigungsstelle
mit dieser verbunden ist.
[0014] Diesbezüglich kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Zylinderfläche des Zwischenstückes
mindestens eine Vertiefung, vorzugweise Ringnut, aufweist, in die eine in die Gehäusewand
eingeformte Einkerbung eingreift. Die Lagesicherung des Zwischenstückes ist dadurch
mit geringem Herstellungsaufwand durchführbar.
[0015] Alternativ kann für die Lagesicherung des Zwischenstückes in der Zylinderfläche des
Zwischenstückes mindestens eine Radialbohrung vorgesehen sein, in die ein Befestigungsbolzen
oder eine Befestigungsschraube eingreift, die von der Außenseite des Speichergehäuses
her eingesetzt oder eingeschraubt ist.
[0016] Weiterhin kann die Anordnung so getroffen sein, dass in der Wand des Innenzylinders
und in der Zylinderfläche des Zwischenstückes miteinander fluchtende Vertiefungen
für den Eingriff eines Einlegeringes vorgesehen sind.
[0017] Bei derartigen Ausführungsbeispielen kann der Ringkörper des Zwischenstückes aus
zwei miteinander verschraubten Ringkörperteilen gebildet sein, die je ein Teil der
am Innenzylinder anliegenden Zylinderfläche bilden, wobei die Vertiefung in der Zylinderfläche
des einen Ringkörperteiles zum anderen Ringkörperteil hin offen ausgebildet ist und
durch diesen anderen Ringkörperteil verschließbar ist. Bei dieser Bauweise kann bei
der Montage so vorgegangen werden, dass das Einlegeteil am einen Ringkörperteil in
Stellung gebracht wird, bevor das Zwischenstück durch den zweiten Ringkörperteil vervollständigt
wird.
[0018] Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen gegenüber einer praktischen Ausführungsform etwa um den Faktor 4 verkleinert
dargestellten Längsschnitt eines Ausführungsbeispieles des Doppelkolbenspeichers,
wobei die Kolbenstellungen dem entladenen Zustand der Hochdruckseite entsprechen;
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch um 90° um die Längsachse gedreht
und mit Kolbenstellungen, die dem größten Volumen des Fluidraumes der Hochdruckseite
entsprechen, und
- Fig. 3 bis 7
- vergrößert dargestellte Teilausschnitte des in Fig. 2 mit A bezeichneten Bezirks.
[0019] Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Doppelkolbenspeicher gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei das Speichergehäuse mit 2 bezeichnet ist. Das Speichergehäuse
2 bildet einen Innenzylinder, der von einer Hochdruckseite 4 absatzlos, d. h. mit
gleichbleibendem Innendurchmesser, bis zu einer Niederdruckseite 6 einteilig durchgehend
ausgebildet ist, wobei in dem Innenzylinder ein hochdruckseitiger Speicherkolben 8
und ein niederdruckseitiger Speicherkolben 10 axial verschiebbar geführt sind. Hochdruckseite
4 und Niederdruckseite 6 sind durch ein im Innenzylinder fixiertes Zwischenstück 12
fluiddicht voneinander getrennt. Durch das Zwischenstück 12 erstreckt sich mit fluiddichter
Führung eine Kolbenstange 14, die mit beiden Speicherkolben 8, 10 verbunden ist. Die
Fig. 1 zeigt Kolbenstellungen, bei denen ein zwischen Speicherkolben 8 und Zwischenstück
12 befindlicher, hochdruckseitiger Fluidraum 16 sein kleinstes Volumen besitzt, während
ein zwischen Speicherkolben 10 und Zwischenstück 12 befindlicher, niederdruckseitiger
Fluidraum 18 sein größtes Volumen besitzt. Die Darstellung von Fig. 1 entspricht somit
dem vollständig entladenen Zustand. Demgegenüber zeigt Fig. 2 Kolbenstellungen, die
dem geladenen Zustand entsprechen, wobei der niederdruckseitige Fluidraum 18 das kleinste
Volumen und der hochdruckseitige Fluidraum 16 das größte Volumen besitzen, der Speicher
somit gegen das die Gasseite 20 bildende Ende 22 des Speichergehäuses 2 verschoben
ist. Dieses Ende 22 ist bis auf einen Anschluss 24 für Arbeitsgas (vorzugsweise N
2) geschlossen, während das niederdruckseitige Ende des Speichergehäuses 2 zur Atmosphäre
offen ist.
[0020] Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist das Speichergehäuse 2 ein einstückiges Bauteil,
das beispielsweise durch ein Tiefziehverfahren hergestellt ist. Dabei ist die Wandstärke
über den Längenabschnitt der Hochdruckseite 4 an das hochdruckseitige Druckniveau
angepasst und geht am Ende der Hochdruckseite 4 in eine dem demgegenüber weit geringeren
Druckniveau der Niederdruckseite 6 angepasste verringerte Wandstärke über. Das Zwischenstück
12 ist am betreffenden Endbereich der Hochdruckseite 4 an der Innenwand des Innenzylinders
festgelegt, also am Ende des noch die größere Wandstärke aufweisenden Bereiches des
Speichergehäuses 2.
[0021] Bei der in Fig. 1 gezeigten Drehstellung des Speichergehäuses 2 ist eine am Zwischenstück
12 radial außenliegende Öffnung 26 sichtbar, die einen Fluidweg zum hochdruckseitigen
Fluidraum 16 bildet und darüber hinaus einen weiteren Zweck erfüllt, auf den in Verbindung
mit Fig. 6 und 7 unten noch eingegangen wird. Im Zwischenstück 12 befindet sich außerdem
ein zum niederdruckseitigen Fluidraum 18 führender Fluidweg, der bei den in Fig. 1
und 2 gezeigten Drehstellungen des Gehäuses 2 nicht sichtbar ist.
[0022] Anhand der Fig. 3 bis 7 sind mehrere Ausführungsbeispiele der Lagefixierung des Zwischenstückes
12 erläutert. Das Zwischenstück 12 bildet im großen Ganzen einen Ringkörper mit einer
radial außenliegenden Zylinderfläche 30, die an der Innenfläche des Gehäuses 2 anliegt
und demgegenüber über Dichtungen 32 abgedichtet ist. Es versteht sich, dass die Speicherkolben
8, 10 ebenfalls über Kolbendichtungen 34 am Innenzylinder abgedichtet sind. Wie Fig.
3 zeigt, ist in der Zylinderfläche 30 des Zwischenstückes 12 eine Vertiefung 36 ausgebildet,
in die eine in die Wand des Speichergehäuses 2 eingeformte Einkerbung 38 eingreift,
um das Zwischenstück 12 zu fixieren.
[0023] Die Fig. 4 und 5 zeigen demgegenüber Ausführungsformen, bei denen in der Zylinderfläche
30 des Zwischenstückes 12 Radialbohrungen 40 vorgesehen sind, wobei in Fig. 4 eine
Befestigungsschraube 42 und in Fig. 5 Befestigungsbolzen 44 in die Bohrung 40 eingreifen.
[0024] Die Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der in der Wand des Innenzylinders des
Speichergehäuses 2 eine Vertiefung 46 ausgebildet ist, die mit einer in die Zylinderfläche
30 des Zwischenstückes 12 eingearbeiteten Vertiefung 48 fluchtet. Bei dieser Konfiguration
kann die Lagefixierung des Zwischenstückes 12 mittels eines Einlegeringes 50 erfolgen.
Dabei handelt es sich um einen Ring aus elastisch flexiblem Werkstoff mit ausreichender
Festigkeit, wie zum Beispiel Federstahl, der geschlitzt, d. h. nicht geschlossen ist,
so dass er über die in Fig. 1 mit 26 bezeichnete Öffnung in den Ringraum einschiebbar
ist, der durch die fluchtenden Vertiefungen 46 und 48 gebildet ist.
[0025] Das Beispiel von Fig. 7 unterscheidet sich gegenüber dem Beispiel von Fig. 6 dadurch,
dass der Ringkörper des Zwischenstückes 12 aus zwei Ringkörperteilen 28 und 29 zusammengesetzt
ist, die durch eine Verschraubung 52 miteinander verbunden sind und gemeinsam die
radial außenliegende Zylinderfläche 30 definieren. Wiederum ist für die Lagefixierung
des Zwischenstückes 12 in den durch die Vertiefungen 46 und 48 gebildeten Raum ein
Einlegering 50 eingesetzt, wobei jedoch die Vertiefung 48 im Ringkörperteil 28 so
ausgebildet ist, dass sie zum anderen Ringkörperteil 29 hin offen ist und durch diesen
Ringkörperteil 29 bei Verschrauben mit dem Ringkörperteil 28 geschlossen wird.
[0026] Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsformen
der Lagesicherung des Zwischenstückes 12 beschränkt ist, sondern auch eine andere
Befestigungstechnik benutzt werden kann, etwa Schweißen, Kleben oder dergleichen.
1. Doppelkolbenspeicher, der insbesondere in einem hydrostatischen Hybrid-Antriebssystem
für Fahrzeuge als Ersatz für einen Hochdruck-Hydrospeicher und einen Niederdruck-Hydrospeicher
vorgesehen ist, wobei innerhalb eines einzigen Speichergehäuses (2), das sich in Axialrichtung
einteilig über einen Hochdruckteil (4) und einen Niederdruckteil (6) erstreckt, je
ein Speicherkolben (8, 10) einen hochdruckseitigen Fluidraum (16) und einen niederdruckseitigen
Fluidraum (18) begrenzen, die beide an ein die Hochdruckseite (4) von der Niederdruckseite
(6) trennendes Zwischenstück (12) angrenzen, durch das sich die für beide Speicherkolben
(8, 10) gemeinsame Kolbenstange (14) erstreckt, wobei die Wandstärke des Gehäuses
(2), die dem Hochdruckteil (4) zugeordnet ist, größer ist als die demgegenüber verringerte
Wandstärke, die dem Niederdruckteil (6) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Speichergehäuse (2) ein einstückiges Bauteil ist, das einen absatzlos vom Hochdruckteil
(4) zum Niederdruckteil (6) durchgehenden Innenzylinder bildet, in dem beide, den
gleichen Kolbendurchmesser aufweisende Speicherkolben (8, 10) geführt sind.
2. Doppelkolbenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (12) am Endbereich des die größere Wandstärke aufweisenden Abschnittes
des Innenzylinders befestigt ist.
3. Doppelkolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (12) ein Ringkörper mit einer radial außen liegenden Zylinderfläche
(30) ist, die unter Bildung einer Abdichtung (32) an der Innenfläche des Innenzylinders
anliegt und an mindestens einer Befestigungsstelle mit dieser verbunden ist.
4. Doppelkolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderfläche (30) des Zwischenstückes (12) mindestens eine Vertiefung (36),
vorzugsweise Ringnut, aufweist, in die eine in die Gehäusewand eingeformte Einkerbung
(38) eingreift.
5. Doppelkolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderfläche (30) des Zwischenstückes (12) mindestens eine Radialbohrung aufweist,
in die ein Befestigungsbolzen (44) oder eine Befestigungsschraube (42) eingreift.
6. Doppelkolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand des Innenzylinders und in der Zylinderfläche (30) des Zwischenstückes
(12) miteinander fluchtende Vertiefungen (46, 48) für den Eingriff eines Einlegeringes
(50) vorgesehen sind.
7. Doppelkolbenspeicher nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper des Zwischenstückes (12) aus zwei miteinander verschraubten Ringkörperteilen
(28, 29) gebildet ist, die je ein Teil der am Innenzylinder anliegenden Zylinderfläche
(30) bilden, und dass die Vertiefung (48) in der Zylinderfläche (30) des einen Ringkörperteiles
(28) zum anderen Ringkörperteil (29) hin offen ausgebildet ist und durch diesen anderen
Ringkörperteil (29) verschließbar ist.
1. A dual piston accumulator which is provided, in particular, in a hydrostatic hybrid
drive system for vehicles to replace a high pressure hydraulic accumulator and a low
pressure hydraulic accumulator, within a single accumulator housing (2) that extends
in one part in the axial direction over a high pressure component (4) and a low pressure
component (6) a respective accumulator piston (8, 10) defining a fluid chamber (16)
on the high pressure side and a fluid chamber (18) on the lower pressure side which
are both adjacent to an intermediate piece (12) separating the high pressure side
(4) from the low pressure side (6), through which the piston rod (14) common to both
accumulator pistons (8, 10) extends, the wall thickness of the housing (2) which is
assigned to the high pressure component (4) being greater than the comparably reduced
wall thickness which is assigned to the low pressure component (6), characterised in that the accumulator housing (2) is a one-piece component that forms an inner cylinder
which extends continuously without a shoulder from the high pressure component (4)
to the low pressure component (6) and in which both accumulator pistons (8, 10) having
the same piston diameter are guided.
2. The dual piston accumulator according to Claim 1, characterised in that the intermediate piece (12) is fastened to the end region of the section of the inner
cylinder that exhibits the greater wall thickness.
3. The dual piston accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that the intermediate piece (12) is an annular body with a radially external cylindrical
surface (30) which rests against the inner surface of the inner cylinder such as to
form a seal (32) and is connected thereto at at least one attachment point.
4. The dual piston accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that the cylindrical surface (30) of the intermediate piece (12) has at least one depression
(36), preferably an annular groove, in which a notch (38) formed in the housing wall
engages.
5. The dual piston accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that the cylindrical surface (30) of the intermediate piece (12) has at least one radial
borehole in which a mounting bolt (44) or a mounting screw (42) engages.
6. The dual piston accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that there are provided in the wall of the inner cylinder and the cylindrical surface
(30) of the intermediate piece (12) mutually aligned depressions (46, 48) for the
engagement of an insert ring (50).
7. The dual piston accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that the annular body of the intermediate piece (12) is formed from two annular body parts
(28, 29) that are screwed together, each annular body part forming part of the cylindrical
surface (30) resting against the inner cylinder, and that the depression (48) in the
cylindrical surface (30) of the one annular body part (28) is open towards the other
annular body part (29) and is able to be closed by this other annular body part (29).
1. Accumulateur à deux pistons, qui est prévu notamment dans un système d'entraînement
hybride hydrostatique de véhicules en remplacement d'un accumulateur hydraulique sous
haute pression et d'un accumulateur hydraulique sous basse pression, dans lequel,
à l'intérieur d'un carter (2) d'accumulateur unique qui s'étend dans la direction
axiale d'un seul tenant sur une partie (4) de haute pression et sur une partie (6)
de basse pression, respectivement un piston (8, 10) d'accumulateur délimite un espace
(16) pour du fluide du côté de la haute pression et un espace (18) pour du fluide
du côté de la basse pression qui, tous deux, sont voisins d'une pièce (12) intermédiaire
séparant le côté (4) de haute pression du côté (6) de basse pression, pièce à travers
laquelle s'étend la tige (14) de piston commune aux deux pistons (8) de l'accumulateur,
l'épaisseur de paroi du carter (2), qui est associée à la partie (4) de haute pression,
étant plus grande que l'épaisseur de paroi diminuée relativement, qui est associée
à la partie (6) de basse pression, caractérisé en ce que le carter (2) de l'accumulateur est un élément constitutif d'un seul tenant, qui
forme un cylindre intérieur paissant sans retrait de la partie (4) de haute pression
à la partie (6) de basse pression et dans lequel sont guidés les deux pistons (8,
10) de l'accumulateur ayant le même diamètre de piston.
2. Accumulateur à deux pistons suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce (12) intermédiaire est fixée à la partie d'extrémité du tronçon du cylindre
intérieur ayant l'épaisseur de paroi la plus grande.
3. Accumulateur à deux pistons suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce (12) intermédiaire est un corps annulaire ayant une surface (30) cylindrique
qui se trouve à l'extérieur radialement, qui s'applique avec formation d'une étanchéité
(32) à la surface intérieure du cylindre intérieur et qui est relié à celle-ci en
au moins un point de fixation.
4. Accumulateur à deux pistions suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface (30) cylindrique de la pièce (12) intermédiaire a, au moins, une cavité
(36), de préférence une rainure annulaire, dans laquelle pénètre une encoche (38)
formée dans la paroi du carter.
5. Accumulateur à deux pistions suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface (30) cylindrique de la pièce (12) intermédiaire a, au moins, un trou radial
dans lequel pénètre un boulon (44) de fixation ou une vis (42) de fixation.
6. Accumulateur à deux pistions suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la paroi du cylindre intérieur et dans la surface (30) cylindrique
de la pièce (12) intermédiaire des cavités (46, 48) en alignement pour la pénétration
d'une bague (50) d'insertion.
7. Accumulateur à deux pistions suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps annuaire de la pièce (12) intermédiaire est formé de deux parties (28, 29)
de corps annulaires vissées l'une à l'autre, qui forme respectivement une partie de
la surface (30) cylindrique s'appliquant au cylindre intérieur, et en ce que la cavité (48) dans la surface (30) cylindrique de l'une des parties (28) du corps
annulaire est constituée de manière ouverte vers l'autre partie (29) du corps annulaire
et peut être fermée par cette autre partie (29) du corps annulaire.
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