[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Transformator wird von der Siemens AG unter dem Produktnamen GEAFOL
vertrieben und ist in dem Produktprospekt mit der Bestellnummer E50001-G640-A144 eingehend
beschrieben. Dieser vorbekannte Transformator weist einen aus Transformatorkernblechen
bestehenden Transformatorkern, drei Oberspannungsspulen und drei Unterspannungsspulen
auf. Der Transformatorkern umfasst drei Kernschenkel, die jeweils eine Unterspannungsspule
und eine Oberspannungsspule durchsetzen. Die Unterspannungsspule ist innerhalb der
zugeordneten Oberspannungsspule angeordnet und konzentrisch zu dieser orientiert.
Die Unterspannungspulen und die Oberspannungsspulen liegen auf Klötzen auf, die von
Trägerprofilen getragen werden.
[0003] Die
JP 58 157116 A zeigt einen Transformator, bei dem ein Isolationszylinder mittels Befestigungselementen
am Kern angebracht ist. Ober- und Unterspannungsspule sind mit einem Haftmittel an
dem Isolationszylinder befestigt.
[0004] In der
JP 58 070512 A ist ein Transformator offenbart, bei dem Ober- und Unterspannungsspule gemeinsam
mit einem Harz zu einer Spule vergossen werden. Beim Verguss werden außerdem Metallplatten
mit eingegossen, mittels der die Spule an Befestigungselementen des Kerns befestigt
werden kann.
[0005] Die
US 6 326 877 B1 zeigt einen Transformator, bei dem Ober- und Unterspannungsspule zwischen oberem
und unterem Jochpressbalken eingeklemmt werden. Stützklötze dienen dabei als Abstandhalter.
[0006] Die
US 4 568 903 A zeigt eine Zündspule, die um den mittleren Schenkel eines Kerns mit drei Schenkeln
angeordnet ist. Die Zündspule weist eine an ihrer Außenseite angebrachte Nase und
der Kern auf der Innenseite eines äußeren Kernschenkels eine entsprechende Aussparung
auf, so dass ein in die Aussparung eingeschobener Bolzen die Nase einklemmt und damit
Zündspule und Kern zusammenhält.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transformator anzugeben, bei dem
die Unterspannungsspule unabhängig von der Oberspannungsspule gehalten wird und nicht
relativ zu dieser ausgerichtet werden muss.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Transformator mit den Merkmalen gemäß
Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Transformators
sind in Unteransprüchen angegeben.
[0009] Danach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Unterspannungsspule von dem Kernschenkel
mit mindestens einem Fixierbolzen gehalten wird, wobei dass an einer ersten Seitenfläche
des Kernschenkels zumindest eine Bolzenhalteausnehmung vorhanden ist, in die ein erstes
Bolzenende des Fixierbolzens eingesteckt ist, die Unterspannungsspule zumindest eine
Einhängausnehmung aufweist und das zweite Bolzenende des Fixierbolzens in die Einhängausnehmung
der Unterspannungsspule eingesteckt ist und der Fixierbolzen die Unterspannungsspule
hält.
[0010] Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Transformators besteht darin, dass
die Unterspannungsspule erfindungsgemäß unmittelbar von dem Kernschenkel gehalten
wird. Dies macht es überflüssig, die Unterspannungsspule mit Hilfe von Klötzen auf
Trägerprofilen oder dergleichen zu halten. Auch entfällt die Justage der Unterspannungsspule
relativ zur Oberspannungsspule.
[0011] Vorzugsweise erstreckt sich der Fixierbolzen senkrecht, zumindest annähernd senkrecht,
zur Längsachse der Unterspannungsspule und senkrecht, zumindest annähernd senkrecht,
zur Längsachse des Kernschenkels.
[0012] Auch wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Kernschenkel zumindest zwei Zugankerbleche
und zumindest einen durch das Kernblechpaket des Kernschenkels hindurchgeführten Kernbolzen
aufweist, wobei ein erstes Zugankerblech an einer ersten Seitenfläche des Kernblechpakets
und ein zweites Zugankerblech an der gegenüberliegenden zweiten Seitenfläche des Kernblechzumindest
einen Kernbolzen miteinander verbunden sind und die Transformatorkernbleche des Kernblechpakets
zusammenpressen, und die zumindest eine Bolzenhalteausnehmung in dem ersten Zugankerblech
angeordnet ist.
[0013] Die zumindest eine Bolzenhalteausnehmung kann in dem ersten Zugankerblech beispielsweise
durch ein Durchgangsloch gebildet sein.
[0014] Auch wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Unterspannungsspule ein elektrisches
Anschlussblech aufweist, das einen elektrischen Spulenanschluss der Unterspannungsspule
bildet, das elektrische Anschlussblech zumindest einen Abschnitt der Innenfläche der
Unterspannungsspule bildet und die zumindest eine Einhängausnehmung in dem elektrischen
Anschlussblech angeordnet ist. Die zumindest eine Einhängausnehmung kann beispielsweise
durch ein Durchgangsloch gebildet sein.
[0015] Zwischen der Unterspannungsspule und dem ersten Zugankerblech ist vorzugsweise zumindest
ein Distanzelement angeordnet, das einen vorgegebenen Mindestabstand zwischen der
Unterspannungsspule und dem ersten Zugankerblech gewährleistet. Das Distanzelement
kann auf den Fixierbolzen aufgeschoben oder mit diesem einteilig verbunden sein.
[0016] Zwecks Ausrichtung der Unterspannungsspule relativ zum Kernschenkel wird es als vorteilhaft
angesehen, wenn zwischen der der ersten Seitenfläche des Kernschenkels gegenüberliegenden
zweiten Seitenfläche des Kernschenkels und der Unterspannungsspule mindestens ein
zumindest abschnittsweise keilförmiges Keilelement angeordnet ist, das die Unterspannungsspule
von der zweiten Seitenfläche des Kernschenkels wegdrückt und damit die Unterspannungsspule
zu der ersten Seitenfläche hinzieht.
[0017] Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Verfahren zum Herstellen eines Transformators,
bei dem eine Unterspannungsspule auf einen Kernschenkel eines Transformatorkerns aufgesetzt
und dabei der Kernschenkel durch die Unterspannungsspule hindurchgeführt wird. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass zumindest ein Fixierbolzen in eine Bolzenhalteausnehmung des
Kernschenkels eingesteckt oder eingeschlagen wird, die Unterspannungsspule auf den
Kernschenkel aufgesetzt wird, und zwar zunächst außermittig, um ein Vorbeiführen der
Unterspannungsspule an dem seitlich herausstehenden Fixierbolzen zu ermöglichen, und
- sobald eine in der Unterspannungsspule vorgesehene Einhängausnehmung in der Höhe
des Fixierbolzens angelangt ist - die Unterspannungsspule seitlich versetzt oder seitlich
verschoben wird und mit der Einhängausnehmung auf den herausstehenden Fixierbolzen
aufgeschoben wird..
[0018] Bezüglich der Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sei auf die obigen Ausführungen
zu dem erfindungsgemäßen Transformator verwiesen, da die Vorteile des erfindungsgemäßen
Transformators denen des erfindungsgemäßen Verfahrens im Wesentlichen entsprechen.
[0019] Als vorteilhaft wird es angesehen, wenn zwischen der der ersten Seite des Kernschenkels
gegenüberliegenden zweiten Seite des Kernschenkels und der Unterspannungsspule ein
zumindest abschnittsweise keilförmiges Keilelement eingeführt wird und die Unterspannungsspule
von der zweiten Seite des Kernschenkels wegdrückt und damit zu der ersten Seite des
Kernschenkels hingezogen wird.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert;
dabei zeigen beispielhaft
- Figur 1
- zur allgemeinen Erläuterung einen Transformator nach dem Stand der Technik, wobei
der Übersicht halber lediglich ein einziger Kernschenkel in einer aufgeschnittenen
Darstellung gezeigt ist,
- Figur 2
- den Aufbau der bei dem Transformator gemäß Figur 1 zum Tragen der Unterspannungsspulen
und der Oberspannungsspulen vorgesehenen Klötze im Detail,
- Figuren 3 bis 6
- ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Transformator, wobei in den Figuren
der Übersicht halber nur die Anordnung einer Unterspannungsspule relativ zu dem zugeordneten
Kernschenkel des Transformatorkerns dargestellt ist.
[0021] Der Übersicht halber werden in den Figuren für identische oder vergleichbare Komponenten
stets dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0022] Der Aufbau eines Transformators nach dem Stand der Technik ist beispielhaft in den
Figuren 1 und 2 näher dargestellt. Man erkennt in der Figur 1 einen der drei Kernschenkel
10 des Transformatorkerns 20. Der Kernschenkel 10 ist durch eine Unterspannungsspule
30 sowie eine Oberspannungsspule 40 hindurchgeführt. Es lässt sich erkennen, dass
die beiden Spulen 30 und 40 konzentrisch zueinander justiert sind, wobei die Unterspannungsspule
30 innerhalb der Oberspannungsspule 40 angeordnet ist.
[0023] Die Figur 1 zeigt darüber hinaus zwei Trägerprofile 50 und 60, auf denen die Unterspannungsspule
30 sowie die Oberspannungsspule 40 ruhen. Zur Justage der Unterspannungsspule 30 und
der Oberspannungsspule 40 sind Klötze vorgesehen, von denen in der Figur 1 beispielhaft
drei gezeigt und mit dem Bezugszeichen 70 gekennzeichnet sind. Die Funktion der Klötze
70 besteht außerdem darin, die Unterspannungsspule 30 relativ zu der Oberspannungsspule
40 sowie relativ zu dem Kernschenkel 10 zu justieren.
[0024] Die Figur 2 zeigt beispielhaft die Ausgestaltung der Klötze 70 gemäß Figur 1 im Querschnitt.
Man erkennt einen Spulenabschnitt 30a der Unterspannungsspule sowie einen Spulenabschnitt
40a der Oberspannungsspule, die durch einen Justierstift 80 des Klotzes 70 voneinander
getrennt und somit zueinander justiert werden.
[0025] Anhand der Figuren 3 bis 6 wird nachfolgend beispielhaft ein Ausführungsbeispiel
für einen erfindungsgemäßen Transformator sowie ein Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße
Verfahren erläutert. Die Figuren 3 bis 6 zeigen hierzu beispielhaft die Anordnung
einer Unterspannungsspule des Transformators relativ zu dem zugeordneten Kernschenkel
des Transformatorkerns.
[0026] In der Figur 3 erkennt man die Unterspannungsspule, die mit dem Bezugszeichen 100
gekennzeichnet ist. Der Kernschenkel, der die Unterspannungsspule 100 durchsetzt,
ist in der Figur 3 nicht erkennbar. Er wird durch das Joch 110 des Transformatorkernes
verdeckt.
[0027] In der Figur 4 ist die Anordnung der Unterspannungsspule 100 relativ zum Kernschenkel
im Querschnitt entlang der Schnittlinie I-I' gemäß Figur 3 dargestellt. Man erkennt
in der Figur 4, dass der Kernschenkel 120 ein Kernblechpaket 130 aufweist, das aus
einer Vielzahl an in der Figur 4 vertikal verlaufenden Transformatorkernblechen gebildet
ist. Die Transformatorkernbleche sind in der Figur 4 aus Gründen der Übersicht nicht
explizit dargestellt, das Kernblechpaket 130 ist lediglich als Ganzes durch eine Schraffur
gekennzeichnet.
[0028] Die Transformatorkernbleche des Kernblechpakets 130 werden beispielsweise durch zwei
Zugankerbleche und zwei oder mehr (z. B. drei) Kernbolzen zusammengepresst; zusätzlich
oder alternativ können zum Zusammenpressen auch Kernbandagen eingesetzt werden. Dabei
ist beispielsweise ein erstes Zugankerblech 140 an einer ersten (in der Figur 4 rechten)
Seitenfläche 150 des Kernblechpakets 130 angebracht; ein zweites Zugankerblech 160
befindet sich an der gegenüberliegenden zweiten (in der Figur 4 linken) Seitenfläche
165 des Kernblechpakets 130. Die beiden Zugankerbleche 140 und 160 sind durch die
drei Kernbolzen miteinander verbunden, die in der Figur 4 mit den Bezugszeichen 170,
171 und 172 gekennzeichnet sind. Die drei Kernbolzen 170, 171 und 172 sind - zumindest
näherungsweise - senkrecht zur Längsrichtung des Kernschenkels 120 ausgerichtet.
[0029] In der Figur 4 lässt sich darüber hinaus erkennen, dass die Unterspannungsspule 100
konzentrisch zum Kernschenkel 120 justiert ist und an dem Kernschenkel 120 mittels
zweier Fixierbolzen 200 und 210 befestigt ist. Die beiden Fixierbolzen 200 und 210
erstrecken sich senkrecht, zumindest annähernd senkrecht, zur Längsachse der Unterspannungsspule
100 und damit senkrecht, zumindest annähernd senkrecht, zur Längsachse des Kernschenkels
120.
[0030] Die Befestigung der Unterspannungsspule 100 an dem Kernschenkel 120 mittels der beiden
Fixierbolzen 200 und 210 ist in den Figuren 5 und 6 näher im Detail gezeigt; dabei
zeigt die Figur 5 die in der Figur 4 mit dem Bezugszeichen B gekennzeichnete Einzelheit
und die Figur 6 die in der Figur 4 mit dem Bezugszeichen C näher gekennzeichnete Einzelheit.
[0031] Man erkennt in den Figuren 5 und 6, dass das erste Zugankerblech 140 und damit der
Kernschenkel 120 zwei Bolzenhalteausnehmungen 220 und 230 aufweisen. Die Bolzenhalteausnehmungen
220 und 230 sind durch Durchgangslöcher gebildet, die das erste Zugankerblech 140
vollständig durchsetzen, so dass das erste Bolzenende 240 der beiden Fixierbolzen
200 und 210 unmittelbar auf dem äußersten Transformatorkernblech des Kernblechpaketes
auf der ersten Seitenfläche aufliegen kann. Das zweite Bolzenende 250 der beiden Fixierbolzen
200 und 210 ist in zwei Einhängausnehmungen 260 und 270 in der Unterspannungsspule
100 eingehängt.
[0032] Wie sich in den Figuren 4 bis 6 erkennen lässt, ist die Unterspannungsspule 100 mit
einem elektrischen Anschlussblech 280 ausgestattet, das einen elektrischen Spulenanschluss
der Unterspannungsspule 100 bildet. In diesem elektrischen Anschlussblech 280 sind
zwei Durchgangslöcher vorhanden, die die Einhängausnehmungen 260 und 270 in der Unterspannungsspule
100 bilden. Das elektrische Anschlussblech 280 bildet somit anschaulich die Innenseite
290 der Unterspannungsspule 100, die die Außenfläche des Kernblechpakets 130 konzentrisch
umgibt.
[0033] Um eine konzentrische Justage der Unterspannungsspule 100 relativ zu dem Kernblechpaket
zu gewährleisten, ist zwischen dem ersten Zugankerblech 140 sowie dem elektrischen
Anschlussblech 280 eine Distanzeinrichtung in Form zweier Distanzelemente 300 und
310 vorgesehen. Die beiden Distanzelemente 300 und 310 können beispielsweise durch
Distanzplatten oder Distanzscheiben gebildet sein, die vorzugsweise aus einem elektrisch
nicht leitenden Material bestehen. Die Distanzelemente 300 und 310 können beispielsweise
aus Kunststoff, insbesondere glasfaserverstärktem Kunststoff, bestehen. Die beiden
Distanzelemente 300 und 310 bewirken einen Mindestabstand zwischen dem ersten Zugankerblech
140 bzw. der in den Figuren 5 und 6 rechten Seitenfläche des Kernschenkels 120 und
dem elektrischen Anschlussblech 280 der Unterspannungsspule 100.
[0034] Die beiden Fixierbolzen 200 und 210 können jeweils mit ihrem zugeordneten Distanzelement
300 bzw. 310 einteilig verbunden sein. Vorzugsweise bilden der Fixierbolzen 200 und
das Distanzelement 300 ein gemeinsames Bauteil und in entsprechender Weise der Fixierbolzen
210 und das Distanzelement 310 ein weiteres gemeinsames Bauteil. Im Falle einer solchen
Ausgestaltung bestehen die Fixierbolzen und die zugehörigen Distanzelemente vorzugsweise
aus demselben Kunststoff, insbesondere aus demselben glasfaserverstärktem Kunststoff.
Sind die Fixierbolzen und die zugehörigen Distanzelemente jeweils einteilig, so ist
in vorteilhafter Weise pro Fixierbolzen- und Distanzelementjustage nur ein einziger
Montageschritt nötig.
[0035] Selbstverständlich ist es auch möglich, die beiden Distanzelemente 300 und 310 sowie
die beiden Fixierbolzen 200 und 210 als separate Bauteile herzustellen. Bei einer
solchen Ausgestaltung würde man vorzugsweise die beiden Fixierbolzen 200 und 210 in
die zugeordneten Bolzenhalteausnehmungen 220 und 230 im Kernschenkel 120 bzw. im Zugankerblech
140 des Kernschenkels 120 einschieben oder einschlagen und darauf dann die zugeordneten
Distanzelemente 300 und 310 aufschieben. Anschließend kann dann die Unterspannungsspule
100 mit den Einhängausnehmungen 260 und 270 auf dem zweiten Bolzenende 250 der beiden
Fixierbolzen 200 und 210 aufgesteckt werden, wodurch die Unterspannungsspule 100 auf
bzw. an dem Kernblechpaket 130 durch Einhängen fixiert wird.
[0036] Um zu vermeiden, dass die Unterspannungsspule 100 von den beiden Fixierbolzen 200
und 210 unbeabsichtigt ausgehängt werden kann, wird die Unterspannungsspule 100 nach
einem Einhängen vorzugsweise in Richtung der zweiten Seitenfläche 165 des Kernblechpakets
130 (vgl. Figur 4) gezogen. Hierzu können Keilelemente eingesetzt werden, wie sie
in den Figuren 3 und 4 mit den Bezugszeichen 400 und 410 gekennzeichnet sind. Die
Funktion der Keilelemente 400 und 410 besteht darin, die Unterspannungsspule 100 nach
einem Einhängen in die beiden Fixierbolzen 200 und 210 (vgl. Figur 4) nach links bzw.
in Richtung zur zweiten Seitenfläche 165 des Kernblechpakets 130 zu ziehen, um so
ein Aushängen zu vermeiden.
[0037] Nachfolgend wird anhand der Figuren 3-6 ein Ausführungsbeispiel für ein Montageverfahren
erläutert:
Zunächst werden die Fixierbolzen 200 und 210 in die Bolzenhalteausnehmungen 220 und
230 des Kernschenkels 120 eingeschlagen. Falls die Distanzelemente 300 und 310 nicht
einteilig mit den Fixierbolzen 200 und 210 verbunden sind, so werden sie nachfolgend
auf die Fixierbolzen 200 und 210 aufgeschoben.
[0038] Nachfolgend wird die Unterspannungsspule 100 auf den zugehörigen Kernschenkel 120
auf und somit in die in den Figuren nicht weiter dargestellte Oberspannungsspule des
Transformators eingesetzt. Dies erfolgt zunächst außermittig, um ein Vorbeiführen
der Unterspannungsspule 100 an den seitlich herausstehenden Fixierbolzen 200 und 210
zu ermöglichen.
[0039] Sobald die Einhängausnehmungen 260 und 270, die im innen liegenden elektrischen Anschlussblech
280 der Unterspannungsspule 100 vorgesehen sind, in der Höhe des jeweiligen Fixierbolzens
200 bzw. 210 angelangt sind, wird die Unterspannungsspule 100 in den Zeichnungen nach
links versetzt bzw. so verschoben, dass die Unterspannungsspule 100 mit den Einhängausnehmungen
260 und 270 auf die herausstehenden Fixierbolzen 200 und 210 aufgeschoben und somit
auf dem Kernschenkel 120 fixiert wird. Die Unterspannungsspule 100 wird damit von
den beiden Fixierbolzen 200 und 210 und vom Kernschenkel 120 gehalten.
[0040] Um zu vermeiden, dass die Unterspannungsspule 100 von den Fixierbolzen 200 und 210
weggeschoben bzw. aus diesen ausgehakt werden kann, werden auf der anderen Seiten
der Unterspannungsspule - und zwar in der Figur 4 links zwischen der Unterspannungsspule
100 und dem Kernschenkel 120 - zwei Keilelemente 400 und 410 eingeführt bzw. eingeschlagen,
die die Unterspannungsspule 100 nach links versetzen bzw. nach links ziehen, so dass
die in der Figur 4 rechte Seite der Unterspannungsspule 100 nach links auf die Fixierbolzen
200 und 210 gezogen wird. Die Funktion der Keilelemente 400 und 410 besteht also darin,
ein Aushaken der Unterspannungsspule zu verhindern.
[0041] Die zwei Keilelemente 400 und 410 könnten zu einer außermittigen Anordnung der Unterspannungsspule
100 führen, wenn nicht die Distanzelemente 300 und 310 zwischen der Unterspannungsspule
100 und dem Kernschenkel 120 vorgesehen werden. Mit anderen Worten besteht die Funktion
der Distanzelemente 300 und 310 also darin, bei einem Verrücken der Unterspannungsspule
100 nach links, was durch die Keilelemente 400 und 410 bewirkt wird, eine zentrische
Ausrichtung der Unterspannungsspule 100 auf dem Kernschenkel 120 zu gewährleisten.
[0042] Die Keilelemente 400 und 410 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, beispielsweise
glasfaserverstärktem Kunststoff; sie können beispielsweise stab-, leisten- oder plattenförmig
sein. Um ein Einführen in den Zwischenraum bzw. Spalt zwischen Kernschenkel 120 und
Unterspannungsspule 100 zu gewährleisten, ist zumindest die vordere Stirnseite der
Keilelemente, mit denen sie in den Zwischenraum bzw. Spalt eingeführt werden, vorzugsweise
keilförmig.
[0043] Zum Verkeilen der Unterspannungsspule 100 können die Keilelemente auch mehrteilig
sein, auch kann eine Vielzahl an Keilelementen montiert werden.
[0044] Außerdem kann auf dem in der Figur 4 linken (zweiten) Zugankerblech 160 zusätzlich
eine Abstandsplatte aufgebracht werden, die mit den einzuschlagenden Keilelementen
zusammenwirkt. Beispielsweise können die Keilelemente zwischen einer solchen Abstandsplatte
und der Unterspannungsspule 100 eingeschlagen werden, um einen Kontakt mit dem Kernschenkel
120 zu vermeiden.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 10
- Kernschenkel
- 20
- Transformatorkern
- 30
- Unterspannungsspule
- 30a
- Spulenabschnitt
- 40
- Oberspannungsspule
- 40a
- Spulenabschnitt
- 50
- Trägerprofil
- 60
- Trägerprofil
- 70
- Klotz
- 80
- Justierstift
- 100
- Unterspannungsspule
- 110
- Joch
- 120
- Kernschenkel
- 130
- Kernblechpaket
- 140
- Zugankerblech
- 150
- Seitenfläche
- 160
- Zugankerblech
- 165
- Seitenfläche
- 170
- Kernbolzen
- 171
- Kernbolzen
- 172
- Kernbolzen
- 200
- Fixierbolzen
- 210
- Fixierbolzen
- 220
- Bolzenhalteausnehmung
- 230
- Bolzenhalteausnehmung
- 240
- Bolzenende
- 250
- Bolzenende
- 260
- Einhängausnehmung
- 270
- Einhängausnehmung
- 280
- Anschlussblech
- 290
- Innenseite
- 300
- Distanzelement
- 310
- Distanzelement
- 400
- Keilelement
- 410
- Keilelement
- B
- Einzelheit
- C
- Einzelheit
1. Transformator mit einem Transformatorkernbleche aufweisenden Transformatorkern (20),
zumindest einer Oberspannungsspule und zumindest einer Unterspannungsspule (100),
wobei ein Kernschenkel (120) des Transformatorkerns (20) durch die Unterspannungsspule
(100) hindurchgeführt ist, wobei die Unterspannungsspule von dem Kernschenkel mit
mindestens einem Fixierbolzen (200, 210) gehalten wird, wobei
- an einer ersten Seite des Kernschenkels (120) zumindest eine Bolzenhalteausnehmung
(220, 230) vorhanden ist, in die ein erstes Bolzenende (240) des Fixierbolzens (200,
210) eingesteckt ist,
- die Unterspannungsspule (100) zumindest eine Einhängausnehmung (260, 270) aufweist
und
- das zweite Bolzenende (250) des Fixierbolzens (200, 210) in die Einhängausnehmung
(260,270) der Unterspannungsspule (100) eingesteckt ist und der Fixierbolzen (200,
210) die Unterspannungsspule (100) hält.
2. Transformator nach Anspruch 1, wobei sich der Fixierbolzen (200, 210) senkrecht, zumindest
annähernd senkrecht, zur Längsachse der Unterspannungsspule (100) und senkrecht, zumindest
annähernd senkrecht, zur Längsachse des Kernschenkels (120) erstreckt.
3. Transformator nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei
- der Kernschenkel (120) zumindest zwei Zugankerbleche (140, 160) und zumindest einen
durch das Kernblechpaket (130) des Kernschenkels (120) hindurchgeführten Kernbolzen
(170, 171, 172) aufweist,
- wobei ein erstes Zugankerblech (140) an einer ersten Seitenfläche (150) des Kernblechpakets
(130) und ein zweites Zugankerblech (160) an der gegenüberliegenden zweiten Seitenfläche
(165) des Kernblechpakets (130) angebracht ist,
- die beiden Zugankerbleche (140, 150) durch den zumindest einen Kernbolzen (170,
171, 172) miteinander verbunden sind und die Transformatorkernbleche des Kernblechpakets
(130) zusammenpressen, und
- die zumindest eine Bolzenhalteausnehmung (220, 230) in dem ersten Zugankerblech
(140) angeordnet ist.
4. Transformator nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei
- die Unterspannungsspule (100) ein elektrisches Anschlussblech (280) aufweist, das
einen elektrischen Spulenanschluss der Unterspannungsspule (100) bildet,
- das elektrische Anschlussblech (280) zumindest einen Abschnitt der Innenfläche der
Unterspannungsspule (100) bildet und
- die zumindest eine Einhängausnehmung (260, 270) in dem elektrischen Anschlussblech
(280) angeordnet ist.
5. Transformator nach einem der Ansprüche 3 bis 4, wobei zwischen der Unterspannungsspule
(100) und dem ersten Zugankerblech (140) zumindest ein Distanzelement (300, 310) angeordnet
ist, das einen vorgegebenen Mindestabstand zwischen der Unterspannungsspule (100)
und dem ersten Zugankerblech (140) gewährleistet.
6. Transformator nach Anspruch 5, wobei das Distanzelement (300, 310) auf den Fixierbolzen
(200, 210) aufgeschoben oder mit diesem einteilig verbunden ist.
7. Transformator nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei zwischen der der ersten
Seite des Kernschenkels (120) gegenüberliegenden zweiten Seite des Kernschenkels (120)
und der Unterspannungsspule (100) mindestens ein zumindest abschnittsweise keilförmiges
Keilelement (400, 410) angeordnet ist, das die Unterspannungsspule (100) von der zweiten
Seite des Kernschenkels (120)wegdrückt und damit die Unterspannungsspule (100) in
Richtung auf die erste Seite des Kernschenkels (120) hinzieht.
8. Verfahren zum Herstellen eines Transformators, bei dem eine Unterspannungsspule (100)
auf einen Kernschenkel (120) eines Transformatorkerns (20) aufgesetzt und dabei der
Kernschenkel (120) durch die Unterspannungsspule (100) hindurchgeführt wird, wobei
- zumindest ein Fixierbolzen (200, 210) in eine Bolzenhalteausnehmung (220, 230) des
Kernschenkels (120) eingesteckt oder eingeschlagen wird,
- die Unterspannungsspule (100) auf den Kernschenkel (120) aufgesetzt wird, und zwar
zunächst außermittig, um ein Vorbeiführen der Unterspannungsspule (100) an dem seitlich
herausstehenden Fixierbolzen (200, 210) zu ermöglichen, und
- sobald eine in der Unterspannungsspule (100) vorgesehene Einhängausnehmung (260,
270) in der Höhe des Fixierbolzens (200, 210) angelangt ist, die Unterspannungsspule
(100) versetzt oder verschoben wird und mit der Einhängausnehmung (260, 270) auf den
herausstehenden Fixierbolzen (200, 210) aufgeschoben wird..
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei zwischen Kernschenkel (120) und Unterspannungsspule
(100) ein zumindest abschnittsweise keilförmiges Keilelement (400, 410) eingeführt
wird und die Unterspannungsspule (100) durch das Keilelement (400, 410) von dem Kernschenkel
(120) wegdrückt und damit auf den Fixierbolzen (200,210) gezogen wird.
1. Transformer comprising a transformer core (20) having transformer core laminates,
comprising at least one high-voltage coil and comprising at least one low-voltage
coil (100), wherein a core limb (120) of the transformer core (20) is routed through
the low-voltage coil (100),
wherein
the low-voltage coil is held by the core limb by way of at least one fixing bolt (200,
210), wherein
- there is at least one bolt holding recess (220, 230) on a first side of the core
limb (120), a first bolt end (240) of the fixing bolt (200, 210) being inserted into
the said bolt holding recess,
- the low-voltage coil (100) has at least one hanging recess (260, 270), and
- the second bolt end (250) of the fixing bolt (200, 210) is inserted into the hanging
recess (260, 270) of the low-voltage coil, and the fixing bolt (200, 210) holds the
low-voltage coil (100).
2. Transformer according to Claim 1,
wherein
the fixing bolt (200, 210) extends perpendicular, at least approximately perpendicular,
to the longitudinal axis of the low-voltage coil (100) and perpendicular, at least
approximately perpendicular, to the longitudinal axis of the core limb (120).
3. Transformer according to either of the preceding claims, wherein
- the core limb (120) has at least two tie rod laminates (140, 160) and at least one
core bolt (170, 171, 172) which is routed through the core laminate stack (130) of
the core limb (120),
- wherein a first tie rod laminate (140) is fitted to a first side face (150) of the
core laminate stack (130), and a second tie rod laminate (160) is fitted to the opposite
second side face (165) of the core laminate stack (130),
- the two tie rod laminates (140, 150) are connected to one another by the at least
one core bolt (170, 171, 172) and press the transformer core laminates of the core
laminate stack (130) together, and
- the at least one bolt holding recess (220, 230) is arranged in the first tie rod
laminate (140).
4. Transformer according to one of the preceding claims, wherein
- the low-voltage coil (100) has an electrical connection laminate (280) which forms
an electrical coil connection of the low-voltage coil (100),
- the electrical connection laminate (280) forms at least one section of the inner
face of the low-voltage coil (100), and
- the at least one hanging recess (260, 270) is arranged in the electrical connection
laminate (280).
5. Transformer according to either of Claims 3 and 4, wherein
at least one spacer element (300, 310) is arranged between the low-voltage coil (100)
and the first tie rod laminate (140), which spacer element ensures a prespecified
minimum distance between the low-voltage coil (100) and the first tie rod laminate
(140).
6. Transformer according to Claim 5,
wherein
the spacer element (300, 310) is pushed onto the fixing bolt (200, 210) or is integrally
connected to the said fixing bolt.
7. Transformer according to one of the preceding claims,
wherein
at least one wedge element (400, 410), which is wedge-shaped at least in sections,
is arranged between the second side of the core limb (120), which second side is situated
opposite the first side of the core limb (120), and the low-voltage coil (100), which
wedge element pushes the low-voltage coil (100) away from the second side of the core
limb (120) and therefore pulls the low-voltage coil (100) in the direction of the
first side of the core limb (120).
8. Method for producing a transformer, in which method a low-voltage coil (100) is mounted
onto a core limb (120) of a transformer core (20) and in the process the core limb
(120) is routed through the low-voltage coil (100),
wherein
- at least one fixing bolt (200, 210) is inserted or fitted into a bolt holding recess
(220, 230) of the core limb (120),
- the low-voltage coil (100) is mounted onto the core limb (120), specifically initially
eccentrically, in order to allow the low-voltage coil (100) to pass by the laterally
protruding fixing bolt (200, 210), and
- as soon as a hanging recess (260, 270), which is provided in the low-voltage coil
(100), reaches the level of the fixing bolt (200, 210), the low-voltage coil (100)
is moved or displaced and is pushed onto the protruding fixing bolt (200, 210) by
way of the hanging recess (260, 270).
9. Method according to Claim 8,
wherein
a wedge element (400, 410), which is wedge-shaped at least in sections, is inserted
between the core limb (120) and the low-voltage coil (100), and the low-voltage coil
(100) is pushed away from the core limb (120) by the wedge element (400, 410) and
therefore pulled onto the fixing bolt (200, 210).
1. Transformateur comprenant un noyau (20) de transformateur ayant des tôles de noyau
de transformateur, au moins une bobine de tension haute et au moins une bobine (100)
de tension basse, dans lequel la bobine (100) de tension basse passe dans une branche
(120) du noyau (20) du transformateur,
dans lequel
la bobine de tension basse est maintenue par la branche du noyau par au moins une
goupille (200, 210) de fixation, dans lequel
- d'un premier côté de la branche (120) du noyau, il y a au moins un évidement (220,
230) de maintien de goupille dans lequel la première extrémité (240) de la goupille
(200, 210) de fixation est enfoncée,
- la bobine (100) de tension basse a au moins un évidement (260, 270) d'accrochage
et
- la seconde extrémité (250) de la goupille (200, 210) de fixation est enfoncée dans
l'évidement (260, 270) d'accrochage de la bobine (100) de tension basse et la goupille
(200, 210) de fixation maintient la bobine (100) de tension basse.
2. Transformateur suivant la revendication 1,
dans lequel
la goupille (200, 210) de fixation s'étend perpendiculairement, du moins à peu près
perpendiculairement à l'axe longitudinal de la bobine (100) de tension basse et perpendiculairement,
du moins à peu près perpendiculairement, à l'axe longitudinal de la branche (120)
du noyau.
3. Transformateur suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel
- la branche (120) du noyau a au moins deux tôles (140, 160) formant tirant et au
moins un axe (170, 171, 172) passant dans le paquet (130) de tôles de noyau de la
branche (120) de noyau,
- dans lequel une première tôle (140) de tirant est mise sur une première face (150)
latérale du paquet (130) de tôle de noyau et une deuxième tôle (160) de tirant est
mise sur la seconde face (165) latérale opposée du paquet (130) de tôles de noyau,
- les deux tôles (140, 150) de tirant sont assemblées l'une à l'autre par le au moins
un axe (170, 171, 172) de noyau et les tôles de noyau de transformateur du paquet
(130) de tôles de noyau sont pressées les unes contre les autres et
- le au moins un évidement (220, 230) de maintien de goupille est disposé dans la
première tôle (140) de tirant.
4. Transformateur suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel
- la bobine (100) de tension basse a une tôle (280) de connexion électrique, qui forme
une connexion électrique de la bobine (100) de tension basse,
- la tôle (280) de connexion électrique forme au moins une partie de la surface intérieure
de la bobine (100) de tension basse et
- le au moins un évidement (260, 270) d'accrochage est ménagé dans la tôle (280) de
connexion électrique.
5. Transformateur suivant l'une des revendications 3 à 4,
dans lequel,
entre la bobine (100) de tension basse et la première tôle (140) de tirant, est disposé
au moins un élément (300, 310) d'entretoisement, qui garantit une distance minimum
donnée à l'avance entre la bobine (100) de tension basse et la première tôle (140)
de tirant.
6. Transformateur suivant la revendication 5,
dans lequel
l'élément (300, 310) d'entretoisement est glissé sur la goupille (200, 210) de fixation
ou est assemblé d'une pièce avec celle-ci.
7. Transformateur suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel,
entre le deuxième côté de la branche (120) de noyau, opposé au premier côté de la
branche (120) de noyau, et la bobine (100) de tension basse, est disposé au moins
un élément (400, 410) de coin cunéiforme au moins par endroit, qui repousse la bobine
(100) de tension basse du deuxième côté de la branche (120) du noyau et tire ainsi
la bobine (100) de tension basse en direction du premier côté de la branche (120)
du noyau.
8. Procédé de fabrication d'un transformateur, dans lequel on met une bobine (100) de
tension basse sur une branche (120) d'un noyau (20) de transformateur et on fait passer
la branche (120) du noyau dans la bobine (100) de tension basse,
dans lequel
- on enfiche ou on enfonce au moins une goupille (200, 210) de fixation dans un évidement
(220, 230) de maintien de goupille de la branche (120) du noyau,
- on met la bobine (100) de tension basse sur la branche (120) du noyau et cela d'abord
de manière décentrée pour qu'il soit possible que la bobine (100) de tension basse
passe devant la goupille (200, 210) de fixation en saillie latéralement et
- dès qu'un évidement (260, 270) d'accrochage, prévu dans la bobine (100) de tension
basse, arrive au niveau de la goupille (200, 210) de fixation, on déplace ou on fait
coulisser la bobine (100) de tension basse et avec l'évidement (260, 270) d'accrochage
on la fait coulisser sur la goupille (200, 210) de fixation en saillie.
9. Procédé suivant la revendication 8,
dans lequel
on introduit un élément (400, 410) formant coin cunéiforme, au moins par endroit,
entre la branche (120) du noyau et la bobine (100) de tension basse et on repousse
la bobine (100) de tension basse de la branche (120) de noyau par l'élément (400,
410) formant coin et ainsi on le tire sur la goupille (200, 210) de fixation.