(19)
(11) EP 2 564 997 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.10.2018  Patentblatt  2018/43

(21) Anmeldenummer: 12177226.3

(22) Anmeldetag:  20.07.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 7/08(2006.01)
B26D 5/00(2006.01)

(54)

Sonotrode und Vorrichtung zur Steuerung und Überwachung von Schneidvorgängen auf Ultraschallbasis

Sonotrode and device for controlling and monitoring cutting processes on an ultrasound basis

Sonotrode et dispositif de commande et de surveillance de procédés de coupe à base d'ultrasons


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 29.08.2011 DE 102011081747

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.03.2013  Patentblatt  2013/10

(73) Patentinhaber: Telsonic Holding AG
9552 Bronschhofen (CH)

(72) Erfinder:
  • Solenthaler, Peter
    9543 St. Margarethen (DE)

(74) Vertreter: Müller, Christoph Emanuel 
Hepp Wenger Ryffel AG Friedtalweg 5
9500 Wil
9500 Wil (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 532 499
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sonotrode und eine zur Steuerung und Schnittkontrolle von Schneidvorgängen in Gegenständen oder Werkstücken auf Ultraschallbasis.

    [0002] Für die verschiedensten Anwendungen in der Industrie ist es bekannt, Ultraschallschneidvorrichtungen zu verwenden, um möglichst präzise Schnitte in Werkstücken oder Gegenständen zu erzielen. Beispielsweise werden in der Automobilindustrie Kunststoffe häufig mit Ultraschallschneidvorrichtungen bearbeitet. Aber auch im Lebensmittelbereich werden Ultraschallschneidvorrichtungen eingesetzt, um qualitativ hochwertige Endprodukte herzustellen.

    [0003] Derartige Ultraschallschneidvorrichtungen weisen einen Ultraschallgenerator oder Ultraschalleinrichtung sowie ein als Sonotrode bezeichnetes Werkzeugteil auf. Die Sonotrode ist mit der Ultraschalleinrichtung koppelbar, und über eine Steuerungseinheit wird die Sonotrode mit einer hochfrequenten Schwingung im Ultraschallbereich beaufschlagt. Die heute hierzu bekannten Vorrichtungen verwenden Sonotroden in jeweils angepassten speziellen Formen, je nach der Bearbeitungsaufgabe. Die an dem Werkstück oder den Gegenständen anlegbaren Werkzeuge (Sonotroden) sind herkömmlicherweise aus metallischen Werkstoffen wie Stahl, Aluminium oder Titanium hergestellt. Eine Schwierigkeit bei derartigen Vorrichtungen liegt darin, dass die Steuerung und Kontrolle des Schneidvorgangs in bestimmten Situationen und Anwendungen recht schwierig zu realisieren ist.

    [0004] Je nach Art des Werkstoffes, Dicke und Materialbeschaffenheit müssen die Parameter der Ultraschallschneidvorrichtung entsprechend angepasst werden. Daneben müssen je nach Form der Sonotrode die Stärke der Schwingungserzeugung sowie der Anpressdruck mit aufwendigen Einstelleinrichtungen angepasst werden. Außerdem sind bei den herkömmlichen heutigen metallischen Sonotroden die Standzeiten der Schneidvorrichtungen häufig reduziert aufgrund des fortlaufenden Kontakts der Sonotrode mit den Werkstücken und der damit einhergehenden Abnutzung der Sonotrode.

    [0005] Eine solche herkömmliche Vorrichtung zum Ultraschallschneiden ist beispielsweise in DE 195 32 499 A1 offenbart. Die Sonotrode dieser bekannten Vorrichtung umfasst einen Ultraschallkopf, welcher eine Arbeitsklinge aus einem Hartmetall aufweist, welche beim Betrieb der Vorrichtung mit einem Gegenhalter zum Schneiden von Bahnen in Kontakt gelangt. Um einen frühzeitigen Ausfall der Ultraschallschneidvorrichtung zu vermeiden, ist hier an der Sonotrode ein Schaft mit einem verdickten Bund vorgesehen. Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für Ultraschallschneiden sowie eine Sonotrode für eine derartige Vorrichtung vorzuschlagen, die eine größere Flexibilität in der Anwendung und bessere Steuerung und Kontrolle des Schneidvorgangs erlaubt. Außerdem sollen die Standzeiten der Vorrichtung erhöht werden.

    [0006] Diese Aufgabe wird mit einer Sonotrode mit den Merkmalen nach Anspruch 1 sowie einer Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 4 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

    [0007] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist mindestens eine Ultraschalleinrichtung auf, die mit einer oder mehreren Sonotroden zum Schneiden von Werkstücken oder Gegenständen auf Ultraschallbasis koppelbar ist, wobei die Sonotrode einen Sonotrodenkörper aufweist, der in seiner Form und Ausgestaltung an die Bearbeitungsaufgabe jeweils speziell angepasst ist, sowie eine Steuerungseinheit. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Sonotrodenkörper mindestens abschnittsweise aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff besteht.

    [0008] Der keramische Werkstoff hat ferner den Vorteil, dass eine ansonsten gegebene Abnutzung beim Schneidvorgang deutlich reduziert ist. Die Standzeiten der Vorrichtung können damit erhöht werden, und gleichzeitig können zusätzliche neue und verbesserte Steuerungsarten implementiert werden. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden somit auf überraschend einfache Art und Weise gleich zwei technisch in verschiedene Richtungen gehende Verbesserungen erreicht: Zum einen wird die Steuerung und Kontrolle des Schneidvorgangs ohne konstruktiven Mehraufwand optimiert, und zum anderen werden die Standzeiten der Vorrichtungen beträchtlich gegenüber aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen mit metallischen Sonotroden erhöht.

    [0009] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine Auflage bzw. ein Amboss als Gegenstück zur Sonotrode vorgesehen, welche ebenfalls mindestens abschnittsweise aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff besteht. Auf diese Weise kann sowohl auf Seiten der Sonotrode als auch auf Seiten der Auflage (Amboss) eine Erfassung von elektrischen Größen wie Stromstärke, Widerstand etc. erfolgen. Die Steuerung und Kontrolle des Schneidvorgangs kann damit noch weiter verbessert werden. Der Amboss und die Sonotrode dienen dabei quasi direkt als Leitung für die zu erfassenden Messwerte. Da sie zumindest abschnittsweise aus einem keramischen und elektrisch leitfähigen Werkstoff bestehen, ist es direkt mit ihnen möglich, elektrische Größen zu erfassen. Separate Sensoren, Verkabelungen und Messeinrichtungen sind daher mit der Erfindung nicht mehr erforderlich.

    [0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind in der Steuerungseinrichtung Mittel zur Messung eines elektrischen Widerstands an der Sonotrode vorgesehen. Mit der Erfassung des elektrischen Widerstands kann quasi direkt beim Schneiden der Berührungswiderstand der keramischen Sonotrode gemessen werden. Diese Messwerte können in vorteilhafter Weise für eine optimierte Steuerung und Kontrolle des Schneidvorgangs in der Vorrichtung verwendet werden, insbesondere im Falle von sich im Verlaufe des Schneidens ändernden Parametern, wie Materialart oder Dicke der Werkstücke.

    [0011] Eine vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass in der Steuerungseinrichtung Mittel zur Messung eines elektrischen Widerstands zwischen der Sonotrode und der das Gegenstück bildenden Auflage vorgesehen sind. Der elektrische Widerstand zwischen der Auflage und der Sonotrode kann ebenfalls für eine optimierte Steuerung und Kontrolle des Schneidens mit der Ultraschallschneidvorrichtung verwendet werden.

    [0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Steuerungseinheit der Vorrichtung angepasst für eine Regelung und Kontrolle des Schnittvorgangs basierend auf einem Messwert eines Berührungswiderstands der Sonotrode. Der elektrische Berührungswiderstand kann direkt über die Sonotrode und die Auflage aufgrund der Leitfähigkeit ihres Materials erfasst werden. Die Steuerungseinheit weist entsprechend angepasste Schaltkreise auf, um den so erfassten Messwert zu verarbeiten und für die Steuerung und Regelung des Ultraschallschneidens zu verwenden.

    [0013] Nach einer weiteren bevorzugten Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist zwischen der Steuerungseinheit, der Sonotrode und der das Gegenstück bildenden Auflage ein geschlossener Stromkreis zur Messung, Steuerung und Kontrolle des Schnittvorgangs aufgebaut. Dabei bildet sowohl die Sonotrode als auch die Auflage mit ihrem leitfähigen Material einen Teil des geschlossenen Stromkreises. Dies ist aufgrund ihrer erfindungsgemäßen Leitfähigkeit möglich.

    [0014] Die Erfindung betrifft ebenso eine Sonotrode für Bearbeitungsmaschinen auf Ultraschallbasis mit den Merkmalen nach Anspruch 1. Die Sonotrode ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Sonotrodenkörper vorgesehen ist, der mindestens abschnittsweise aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff besteht. Die Sonotrode weist damit gegenüber herkömmlichen metallischen Sonotroden geringere Abnutzungserscheinungen über die Zeit hinweg auf. Mit ihr lassen sich daher höhere Standzeiten erreichen. Zudem kann gleichermaßen die Steuerung und Kontrolle weiter verbessert werden, da Messungen von elektrischen Größen mit der Sonotrode selbst durchgeführt werden können, da eine spezielle, elektrisch leitfähige Keramik für die Herstellung der Sonotrode verwendet wird. Nach einem vorteilhaften diesbezüglichen Aspekt ist der Sonotrodenkörper vollständig aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff hergestellt. Die Sonotrode weist dabei wie bisher bekannte Sonotroden eine speziell an die Bearbeitungsaufgabe angepasste Form auf, beispielsweise eine rotationszylindrische Form oder eine Form eines Schneidwerkzeugs oder ähnliches.

    [0015] Nach einem vorteilhaften Aspekt der Erfindung wird als Werkstoff für die Sonotrode der Werkstoff mit der Bezeichnung TSN-CS14E verwendet. Durch Untersuchungen des Erfinders hat sich herausgestellt, dass dieser Werkstoff besonders gut geeignet ist für die Realisierung der elektrischen Steuerungsaufgaben und für die Verringerung der Abnutzungserscheinungen beim Schneiden von Werkstücken und Gegenständen.

    [0016] Nach einem vorteilhaften Aspekt der Erfindung weist die Sonotrode einen Messfühler zur Messung eines speziellen elektrischen Widerstands auf. Der Messfühler kann an der Sonotrode angebracht sein oder direkt in dem Material der Sonotrode beim Herstellen integriert werden.

    [0017] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung werden im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels mehr im Detail erläutert werden.

    [0018] Bei dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schneiden auf Basis von Ultraschall wird eine Sonotrode aus einem leitfähigen keramischen Werkstoff verwendet, die vollständig aus diesem Material hergestellt ist. Alternativ kann die Sonotrode auch nur abschnittsweise aus einem derartigen Material bestehen, wenn beispielsweise nur punktuell eine Erfassung oder Einleitung von elektrischem Strom oder anderen Größen gewünscht ist. Das Gegenwerkzeug, nämlich die Auflage bzw. der Amboss, ist bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung ebenfalls als Ganzes aus dem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff hergestellt. Auf diese Weise wird zwischen der Sonotrode und der Auflage ein geschlossener Stromkreis realisiert. Als keramischer Werkstoff, welcher eine elektrische Leitfähigkeit besitzt, wird vorzugsweise das Material mit der Bezeichnung TSN-CS14E verwendet. Durch Untersuchungen des Erfinders konnte festgestellt werden, dass dieses Material eine überraschend gute Lösung einerseits hinsichtlich der Standzeiten als auch hinsichtlich der Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten auf Basis von gemessenen oder eingeleiteten elektrischen Strömen oder anderen elektrischen Größen ergibt. Dieses Material ist sehr niederohmig leitend und eignet sich daher besonders gut, um eine Berührung der beiden Werkzeugteile der Ultraschallschneidvorrichtung, nämlich der Sonotrode und der Auflage, messen und regeln zu können. Auf diese Weise werden nicht nur die Standzeiten der Sonotroden gegenüber den bisher bekannten Sonotroden im Stand der Technik deutlich verlängert. Auch können neue und verbesserte Steuerungs- und Kontrollvorgänge implementiert werden, so dass insgesamt die Schnittkontrolle verbessert wird.

    [0019] Durch den geschlossenen Stromkreis unter Einschluss der elektrisch leitfähigen Sonotrode und der leitfähigen Auflage können verschiedene elektrische Größen erfasst und verwendet werden: Berührungswiderstand, Stromstärke etc. Außerdem können mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezielt elektrische Ströme an die Berührungsseite der Werkzeugteile (Sonotrode, Auflage) eingebracht werden und hiermit der Schneidvorgang unterstützt und beschleunigt werden.

    [0020] Die Einsatzmöglichkeiten und die Anpassungsmöglichkeiten sind damit bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung und Sonotrode deutlich erhöht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist flexibler als die bisher bekannten Vorrichtungen, und es sind längere Standzeiten beim Schneiden von verschiedensten Werkstücken und Gegenständen erreichbar.


    Ansprüche

    1. Sonotrode für Bearbeitungsmaschinen auf Ultraschallbasis, insbesondere eine Schneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sonotrodenkörper vorgesehen ist, welcher mindestens abschnittsweise aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff besteht.
     
    2. Sonotrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonotrodenkörper vollständig aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff besteht.
     
    3. Sonotrode nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonotrode einen Messfühler zur Messung eines elektrischen Widerstands aufweist.
     
    4. Vorrichtung zur Steuerung und Kontrolle von Schnitten in Gegenständen oder Werkstücken, welche mittels hochfrequenter mechanischer Schwingungen erzeugt werden, mit einer Sonotrode nach einem der verhergehenden Ansprüche, sowie einer Ultraschalleinrichtung, die mit einer oder mehreren Sonotroden koppelbar ist, wobei die Sonotrode (n) einen Sonotrodenkörper aufweist, der auf die Bearbeitungsaufgabe und den Gegenstand bzw. das Werkstück speziell angepasst ist, und eine Steuerungseinheit vorgesehen ist.
     
    5. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auflage als Gegenstück zur Sonotrode vorgesehen ist, welche mindestens abschnittsweise aus einem elektrisch leitfähigen keramischen Werkstoff besteht.
     
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Messung eines elektrischen Widerstands an der Sonotrode vorgesehen sind.
     
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Messung eines elektrischen Widerstands zwischen der Sonotrode und einer Auflage vorgesehen sind.
     
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit angepasst ist zur Regelung und Kontrolle des Schnittvorgangs basierend auf einem Messwert eines elektrischen Berührungswiderstands der Sonotrode, welcher bei Berührung der Auflage messbar ist.
     
    9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Steuerungseinheit, der Sonotrode und der das Gegenstück bildenden Auflage ein geschlossener Stromkreis aufgebaut ist zur Messung, Kontrolle und Steuerung des Schnittvorgangs.
     


    Claims

    1. A sonotrode for machining tools based on ultrasound, in particular a cutting device, characterized in that a sonotrode body is provided that comprises, at least in sections, an electrically conductive ceramic material.
     
    2. The sonotrode according to claim 1, characterized in that the sonotrode body entirely consists of an electrically conductive ceramic material.
     
    3. The sonotrode according to either of claims 1 or 2, characterized in that the sonotrode has a measuring sensor for measuring an electrical resistance.
     
    4. A device for controlling cuts in articles or workpieces that are produced by means of high-frequency mechanical oscillations, having a sonotrode according to any of the preceding claims and having an ultrasound device that can be coupled to one or a plurality of sonotrodes, wherein the sonotrode(s) have a sonotrode body that is specially adapted to the machining task and the article or workpiece, and a control unit is provided.
     
    5. The device according to the preceding claim, characterized in that a support that comprises, at least in sections, an electrically conductive ceramic material is provided as a counterpart to the sonotrode.
     
    6. The device according to either of preceding claims 4 or 5, characterized in that means for measuring an electrical resistance are provided on the sonotrode.
     
    7. The device according to any of the preceding claims 4 through 6, characterized in that means for measuring an electrical resistance are provided between the sonotrode and a counterpart.
     
    8. The device according to any of the preceding claims 4 to 7, characterized in that the control unit is adapted for regulating and controlling the cutting process based on a measured value of an electrical contact resistance of the sonotrode that is measured when the support is contacted.
     
    9. The device according to any of preceding claims 4 through 8, characterized in that a closed current circuit for measuring and controlling the cutting process is provided between the control unit, the sonotrode, and the support forming the counterpart.
     


    Revendications

    1. Sonotrode destinée à des machines d'usinage à base d'ultrasons, notamment un dispositif de découpe, caractérisée en ce qu'un corps de sonotrode est prévu, lequel est constitué au moins partiellement d'un matériau céramique électro-conducteur.
     
    2. Sonotrode selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de sonotrode est totalement constitué d'un matériau céramique électro-conducteur.
     
    3. Sonotrode selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que la sonotrode présente une sonde de mesure pour la mesure d'une résistance électrique.
     
    4. Dispositif destiné à la commande et au contrôle de découpes dans des objets ou des pièces d'usinage, lesquelles sont élaborées au moyen d'oscillations mécaniques de haute fréquence, doté d'une sonotrode selon l'une des revendications précédentes, ainsi que d'un dispositif à ultrasons qui peut être couplé avec une ou plusieurs sonotrodes, où la(les) sonotrode(s) présente(nt) un corps de sonotrode qui est spécialement adapté à la tâche de façonnage et à l'objet, respectivement à la pièce à usiner, et une unité de commande est prévue.
     
    5. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'un revêtement est prévu en tant que pièce complémentaire pour la sonotrode, lequel est constitué au moins partiellement d'un matériau céramique électro-conducteur.
     
    6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 4 ou 5, caractérisé en ce que des moyens destinés à la mesure d'une résistance électrique sont prévus sur la sonotrode.
     
    7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 4 à 6, caractérisé en ce que des moyens destinés à la mesure d'une résistance électrique sont prévus entre la sonotrode et le revêtement.
     
    8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 4 à 7, caractérisé en ce que l'unité de commande est adaptée à la régulation et au contrôle du processus de découpe sur la base d'une valeur de mesure d'une résistance électrique de contact de la sonotrode, laquelle est mesurable lors du contact avec le revêtement.
     
    9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 4 à 8, caractérisé en ce qu'entre l'unité de commande, la sonotrode et le revêtement formant la pièce complémentaire, un circuit électrique fermé est établi pour la mesure, le contrôle et la commande du processus de découpe.
     






    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente