(19)
(11) EP 2 564 998 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.05.2016  Patentblatt  2016/19

(21) Anmeldenummer: 12181967.6

(22) Anmeldetag:  28.08.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 7/32(2006.01)
B26D 3/28(2006.01)

(54)

Verfahren zum mehrspurigen Aufschneiden von Lebensmittelprodukten

Method for multi-track slicing of food products

Procédé destiné à la découpe sur plusieurs voies de produits alimentaires


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 01.09.2011 DE 102011112171

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.03.2013  Patentblatt  2013/10

(73) Patentinhaber: Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach
35236 Breidenbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.

(74) Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR 
Martin-Greif-Strasse 1
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 420 364
WO-A1-00/59689
EP-A1- 2 468 466
DE-A1- 10 043 304
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum mehrspurigen Aufschneiden mehrerer Lebensmittelprodukte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Die Verbraucher werden zunehmend anspruchsvoller. Dies gilt auch für die Käufer von abgepackten Lebensmittelscheiben. Zunehmend wünschen sich die Verbraucher, dass Scheiben von unterschiedlichen Produkten bzw. von Produkten unterschiedlicher Sorte gemeinsam verpackt sind. Beispielsweise wird gewünscht, dass unterschiedliche Wurstsorten oder unterschiedliche Käsesorten in einer Packung enthalten sind, so dass auch Wurst- und Käsescheiben zusammen eine gemischte Gesamtportion, die hierin als Verpackungseinheit bezeichnet wird, bilden können.

    [0003] Derartigen Verbraucherwünschen kann prinzipiell mit herkömmlicher Technologie entsprochen werden. Moderne Aufschneidemaschinen, die auch als Hochleistungs-Slicer bezeichnet werden, können Lebensmittelprodukte extrem schnell, sehr gewichtsgenau und äußerst hygienisch aufschneiden. Zusammen mit an sich bekannter Fördertechnik und an sich bekannten Verpackungsmaschinen bilden derartige Slicer effiziente Produktionslinien, mit denen Lebensmittelpackungen mit mehreren Lebensmittelscheiben produziert werden können.

    [0004] Um "Mischpackungen" aus Scheiben von unterschiedlichen Produkten herzustellen, werden nach dem Stand der Technik mehrere Slicer eingesetzt, die jeweils eine Produktart oder Produktsorte aufschneiden. Die einzelnen Produktströme der Slicer werden anschließend zusammengeführt, um die Mischpackungen zu erzeugen.

    [0005] Durch den Einsatz von Slicern, die gleichzeitig mehrere Produkte aufschneiden können, lässt sich der Produktdurchsatz erhöhen, da mit diesen gleichzeitig mehrere Produkte aufgeschnitten werden können. Bei derartigen Slicern ist die Herstellung der erwähnten "Mischpackungen" jedoch aufwändig, vor allem wenn die Scheiben einer Mischpackung in einer den Verbraucher ansprechenden Weise abgepackt werden sollen.

    [0006] Die DE 100 43 304 A1 offenbart ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Weiterer Stand der Technik ist bekannt aus der WO 00/59689 A1 sowie aus den nachveröffentlichten Druckschriften EP 2 468 466 A1 und EP 2 420 364 A1.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeiten beim Aufschneiden von Lebensmittelprodukten zu erweitern, wobei es möglich sein soll, Mischpackungen aus Scheiben von unterschiedlichen Lebensmittelprodukten unterschiedlicher Sorte, die den Verbraucher ansprechen, möglichst einfach, zuverlässig und kostengünstig herzustellen.

    [0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

    [0009] Der Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, dass zwei oder mehr Spuren einer Aufschneidevorrichtung einem gemeinsamen Ablagetisch zugeordnet sind, auf dem die abgetrennten Scheiben der in diesen Spuren der Schneidebene zugeführten Produkte abgelegt werden. Dabei wird zu jeder Zeit ausschließlich nur ein Produkt aufgeschnitten, das in einer der dem gemeinsamen Ablagetisch zugeordneten Spuren zugeführt wird. Die anderen Produkte, die in der oder den anderen zugeordneten Spuren zugeführt werden, werden somit nicht gleichzeitig aufgeschnitten. Da auf diese Weise zu jeder Zeit maximal eine Scheibe des gerade aufgeschnittenen Produkts auf den gemeinsamen Ablagetisch fällt, kann der gemeinsame Ablagetisch relativ zu der fallenden Scheibe derart verfahren werden, dass die jeweilige Scheibe an einer bestimmten Stelle und/oder in einer bestimmten Art und Weise auf den Ablagetisch auftrifft. Somit können die Scheiben nach und nach in einer gewünschten Lage und in einer den Verbraucher ansprechenden Art und Weise auf dem Ablagetisch abgelegt werden.

    [0010] Auf dem gemeinsamen Ablagetisch wird eine Portion gebildet, die jeweils zumindest eine Teilportion von jedem der zugeführten Produkte umfasst. Jedes Produkt, das in einer der dem gemeinsamen Ablagetisch zugeordneten Spur zugeführt wird, bildet somit jeweils mindestens eine Teilportion auf dem Ablagetisch. Da Produkte unterschiedlicher Sorte zugeführt werden, bilden die Teilportionen zusammen eine gemischte Portion auf dem Ablagetisch.

    [0011] Vorzugsweise wird eine aus mehreren Scheiben bestehende Teilportion aus einem in einer Spur zugeführten Produkt vollständig auf dem Ablagetisch erstellt, bevor mit der Erstellung einer aus mehreren Scheiben bestehenden Teilportion aus einem in einer anderen Spur zugeführten Produkt begonnen wird. Es werden somit solange Scheiben von einem in einer Spur zugeführten Produkt abgetrennt, bis die jeweilige Teilportion fertiggestellt ist. Erst dann wird mit dem Aufschneiden des nächsten Produkts begonnen. Dadurch können Totzeiten und/oder Leerschnitte, die durch das Anfahren des nächsten Produkts bedingt sind, gering gehalten werden.

    [0012] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung wird der gemeinsame Ablagetisch relativ zu den fallenden Scheiben einer Teilportion derart bewegt, dass die Teilportion in einem bestimmten Legemuster auf dem Ablagetisch angeordnet wird. Die Teilportion kann daher insbesondere in einem Legemuster auf dem Ablagetisch gebildet werden, das den Verbraucher anspricht.

    [0013] Bevorzugt erfüllt das Legemuster für die jeweilige Teilportion wenigstens eine vorgegebene Bedingung. Die Bedingung kann beispielsweise die Lage der Teilportion auf dem Ablagetisch betreffen. Die Bedingung kann auch die Art und Weise der Anordnung jeder Scheibe der Teilportion betreffen.

    [0014] Beispielsweise kann vorgegeben sein, dass jede Scheibe der Teilportion in sich oder hochkant gefaltet auf dem Ablagetisch zu liegen kommen soll. Außerdem kann die Bedingung die Art und Weise der Anordnung der Scheiben der Teilportion relativ zueinander betreffen, so dass beispielsweise vorgegeben sein kann, dass die Scheiben nebeneinander oder geschindelt auf dem Ablagetisch zu liegen kommen sollen.

    [0015] Bevorzugt wird der gemeinsame Ablagetisch in einem Zeitraum, in dem nicht aufgeschnitten wird, derart verfahren, dass eine nachfolgend zu bildende Teilportion in einer bestimmten Lage relativ zu einer bereits auf dem Ablagetisch gebildeten Teilportion zu liegen kommt. Die Teilportionen können somit in einer gewünschten Lage relativ zueinander auf dem gemeinsamen Ablagetisch angeordnet werden.

    [0016] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird der gemeinsame Ablagetisch um eine senkrecht zum Ablagetisch orientierte Drehachse gedreht, so dass die eine Teilportion bildenden Scheiben teilkreisförmig auf dem Ablagetisch zu liegen kommen. Dadurch kann die jeweilige Teilportion besonders einfach in einem teilkreisförmigen Legemuster auf dem Ablagetisch erstellt werden.

    [0017] Insbesondere wird eine erste Teilportion, die die abgetrennten Scheiben eines in einer Spur zugeführten Produkts umfasst, zeitlich vor einer zweiten Teilportion erstellt, die die abgetrennten Scheiben eines in einer anderen Spur zugeführten Produkts umfasst, wobei der gemeinsame Ablagetisch in dem zwischen der Erstellung der beiden Teilportionen liegenden Zeitraum derart verfahren wird, dass der von den Scheiben der ersten Teilportion gebildete Teilkreis von den Scheiben der zweiten Teilportion fortgesetzt wird. Mehrere Teilportionen können somit in einfacher Weise in einem Teilkreis, beispielsweise in einem Halbkreis, angeordnet werden.

    [0018] Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Aufschneidevorrichtung zumindest eine weitere Spur auf, in der ein weiteres Produkt der Schneidebene zugeführt und mittels des Schneidmessers aufgeschnitten werden kann, wobei die abgetrennten Scheiben des weiteren Produkts auf einen weiteren, zweiten Ablagetisch fallen, der unabhängig von dem ersten Ablagetisch bewegbar ist und auf dem die Portionserstellung in derselben Weise wie auf dem ersten Ablagetisch erfolgt.

    [0019] Bei der Aufschneidevorrichtung können somit eine oder mehrere Spuren vorgesehen sein, die nicht dem ersten Ablagetisch, sondern dem zweiten Ablagetisch zugeordnet sind. Dabei werden die Produkte, die in den dem zweiten Ablagetisch zugeordneten Spuren zugeführt werden, in der entsprechenden Art und Weise aufgeschnitten, wie dies vorstehend mit Bezug auf die Produkte beschrieben wurde, die in den dem ersten Ablagetisch zugeordneten Spuren zugeführt werden. In den dem zweiten Ablagetisch zugeführten Spuren wird zu jeder Zeit somit ebenfalls ausschließlich nur ein Produkt aufgeschnitten. In Spuren, die unterschiedlichen Ablagetischen zugeordnet sind, kann aber durchaus auch gleichzeitig aufgeschnitten werden.

    [0020] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn Teilportionen auf dem zweiten Ablagetisch zeitlich parallel zu Teilportionen auf dem ersten Ablagetisch erstellt werden, da auf diese Weise der Aufschneidevorgang insgesamt verkürzt werden kann.

    [0021] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden die auf den beiden Ablagetischen gebildeten Portionen zu einer Verpackungseinheit zusammengeführt. Die Portionen können somit gemeinsam verpackt werden.

    [0022] Bevorzugt wird der zweite Ablagetisch relativ zum ersten Ablagetisch bewegt, insbesondere um einen bestimmten Winkel gedreht, um die Portion auf dem zweiten Ablagetisch relativ zu der Portion auf dem ersten Ablagetisch auszurichten. Dadurch kann ein gefälligeres Aussehen für die von den beiden Portionen gebildete Verpackungseinheit erreicht werden.

    [0023] Insbesondere kann - wie vorstehend dargelegt wurde - jede Teilportion in der Verpackungseinheit ein vorgegebenes Legemuster aufweisen, so dass insgesamt eine Verpackungseinheit realisiert werden kann, die ein den Verbraucher ansprechendes Aussehen aufweist.

    [0024] Jede Teilportion kann eine für die jeweilige Spur vorgegebene Bedingung erfüllen, die insbesondere das Gewicht der Teilportion, das Gewicht und/oder die Dicke der die Teilportion bildenden Scheiben, und/oder die Anzahl der die Teilportion bildenden Scheiben betrifft.

    [0025] Der hierin verwendete Begriff "Sorte" ist breit zu verstehen. So sollen nicht nur beispielsweise Wurst und Käse oder jeweils unterschiedliche Fleisch-, Wurst- oder Käsearten untereinander unterschiedliche Sorten im Sinne der Erfindung bilden. Auch Produkte mit "gleichem Inhalt", die sich hinsichtlich wenigstens eines aus der Sicht des Verbrauchers relevanten Parameters voneinander unterscheiden, sollen als Produkte unterschiedlicher Sorte betrachtet werden. So sollen beispielsweise Salami mit kleinem Durchmesser einerseits und Salami mit großem Durchmesser andererseits unterschiedliche Produktsorten im Sinne der Erfindung darstellen. Angesichts der Tatsache, dass keine zwei Lebensmittelprodukte im strengen Sinne identisch sind, ist der Begriff "Sorte" dagegen nicht so breit zu verstehen, dass darunter Unterschiede zwischen Produkten fallen, die der Verbraucher entweder überhaupt nicht wahrnimmt oder die für den Verbraucher vollkommen irrelevant sind, wie beispielsweise unterschiedliche Verteilungen der Dichte oder der Bestandteile eines Produktes, die auch bei aus der Sicht des Verbrauchers "gleichen" Produkten naturgemäß immer vorhanden sind.

    [0026] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung,
    Fig. 1
    eine Draufsicht auf eine Aufschneidevorrichtung,
    Fig. 2
    eine weitere Draufsicht auf die Aufschneidevorrichtung von Fig. 1, und
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf Ablagetische der Vorrichtung von Fig. 1 und auf eine der Aufschneidevorrichtung nachgeordnete Verpackungseinrichtung.


    [0027] Die dargestellte Vorrichtung 1 ist zum mehrspurigen Aufschneiden mehrerer Lebensmittelprodukte 3 vorgesehen und umfasst eine Produktzuführung 5 mit einer Produktauflage 7, auf der die Produkte 3 in - im dargestellten Beispiel - vier nebeneinanderliegenden Spuren 91, 92, 93 und 94 einer Schneidebene 11 zugeführt werden können. In der Schneidebene 11 ist ein nicht dargestelltes Schneidmesser angeordnet, durch das Scheiben von den Produkten 3 abgetrennt werden können.

    [0028] Die Produktzuführung 5 umfasst vier Produktgreifer 13, die an einem Schlitten 15 angeordnet sind, der längs der Förderrichtung I der Produkte 3 verfahren werden kann. Dabei greift jeweils ein Produktgreifer 13 in das - in Förderrichtung I betrachtet - hintere Ende jeweils eines Produkts 3 ein.

    [0029] Durch den Schlitten 15 und die daran angeordneten Produktgreifer 13 können die Produkte 3 in Förderrichtung I der Schneidebene 11 zugeführt werden. Die Produktauflage 7 kann auch ein nicht gezeigtes, umlaufendes Förderband aufweisen, auf dem die Produkte 3 aufliegen und durch das die Produkte 3 gefördert werden können. In diesem Fall dienen der Schlitten 15 und die Produktgreifer 13 nicht im eigentlichen Sinne zur Produktförderung. Vielmehr werden diese mit den durch das Förderband geförderten Produkten 3 mitbewegt.

    [0030] Jeder Produktgreifer 13 ist individuell verstellbar und kann insbesondere auch entgegen der Förderrichtung I bewegt werden. Somit kann jedes Produkt 3 individuell durch den jeweiligen in das hintere Ende des Produkts 3 eingreifenden Produktgreifer 13 entgegen der Förderrichtung I gefördert werden. In den Spuren 91 bis 94 lassen sich die Produkte 3 somit spurindividuell der Schneidebene 11 zuführen und bei Bedarf auch von der Schneidebene 11 "wegziehen".

    [0031] Die Vorrichtung 1 weist einen ersten Ablagetisch 17 und einen zweiten Ablagetisch 19 auf, die der Schneidebene 11 nachgeordnet sind. Dabei sind dem ersten Ablagetisch 17 eine erste Spur 91 und eine zweite Spur 92 zugeordnet. Scheiben, die von in diesen Spuren geförderten Produkten 3 abgetrennt werden, fallen auf den ersten Ablagetisch 17. Dem zweiten Ablagetisch 19 sind eine dritte Spur 93 und eine vierte Spur 94 zugeordnet, so dass Scheiben, die von den in diesen Spuren zugeführten Produkten 3 abgetrennt werden, auf den zweiten Ablagetisch 19 fallen können.

    [0032] Die beiden Ablagetische 17, 19 sind quer zur Förderrichtung I verfahrbar (vgl. Querrichtung II). Außerdem ist jeder Ablagetisch 17, 19 um eine mittig durch den jeweiligen Tisch verlaufende, vertikale Drehachse 21 drehbar.

    [0033] Die Vorrichtung 1 ist zur Durchführung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet. Die Funktionsweise der Vorrichtung 1 wird nachfolgend erläutert.

    [0034] Entsprechend den vorstehenden Ausführungen handelt es sich bei dem ersten Ablagetisch 17 um einen gemeinsamen Ablagetisch für die erste Spur 91 und die zweite Spur 92. Bei dem zweiten Ablagetisch 19 handelt es sich um einen gemeinsamen Ablagetisch für die dritte Spur 93 und die vierte Spur 94. Dabei wird - bezogen auf die erste und zweite Spur 91, 92 - jeweils ausschließlich nur ein Produkt 3 aufgeschnitten. Es wird also das Produkt 3 in der ersten Spur 91 aufgeschnitten, während das Produkt 3 in der zweiten Spur 92 nicht aufgeschnitten wird (und umgekehrt). Entsprechend wird - bezogen auf die dritte und vierte Spur 93, 94 - ebenfalls ausschließlich nur ein Produkt 3 aufgeschnitten.

    [0035] Insbesondere wird das Produkt 3 in der ersten Spur 91 der Schneidebene 11 zugeführt, während das Produkt 3 in der zweiten Spur 92 vor der Schneidebene 11 "gehalten" wird. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass der Produktgreifer 13, der in das hintere Ende des in der zweiten Spur 92 geförderten Produkts 3 eingreift, das Produkt 3 von der Schneidebene 11 wegzieht, also entgegen der Förderrichtung I fördert. Parallel zu dem Produkt 3 in der ersten Spur 91 wird das Produkt 3 in der dritten Spur 93 der Schneidebene 11 zugeführt, während das Produkt 3 in der vierten Spur 94 von der Schneidebene 11 zurückgehalten wird.

    [0036] Zunächst werden also nur die Produkte 3 in der ersten Spur 91 und der dritten Spur 93 aufgeschnitten. Die von dem Produkt 3 in der ersten Spur 91 abgetrennten Scheiben fallen dabei auf den ersten Ablagetisch 17 und bilden dort eine Teilportion 23. Dabei wurde der erste Ablagetisch 17 vor dem Aufschneiden längs der Querrichtung II so verfahren, dass der erste Ablagetisch 17 in einer bestimmten Weise relativ zu der ersten Spur 91 ausgerichtet ist, bspw. so dass die Mitte des ersten Ablagetisches 17 in Förderrichtung I betrachtet hinter dem Produkt 3 angeordnet ist.

    [0037] In der entsprechenden Weise wurde der zweite Ablagetisch 19 vor dem Aufschneiden relativ zur dritten Spur 93 positioniert und die von dem Produkt 3 in der dritten Spur 93 abgetrennten Scheiben bilden auf dem zweiten Ablagetisch 19 eine Teilportion 25. Dabei werden die Ablagetische 17, 19 während des Aufschneidens der Produkte 3 jeweils in Drehrichtung III gedreht, sodass die abgetrennten Scheiben, die die jeweilige Teilportion 23, 25 bilden, teilkreisförmig auf dem jeweiligen Ablagetisch 17, 19 zu liegen kommen (vgl. Fig. 1).

    [0038] Nachdem die Teilportionen 23, 25 fertiggestellt sind, werden die beiden Ablagetisch 17, 19 in Querrichtung II verfahren. Dabei wird der erste Ablagetisch 17 relativ zu der zweiten Spur 92 ausgerichtet und der zweite Ablagetisch 19 wird relativ zu der vierten Spur 94 ausgerichtet.

    [0039] Anschließend werden die Produkte 3 in der zweiten Spur 92 und in der vierten Spur 94 der Schneidebene zugeführt. Dabei wird eine Teilportion 27 aus den abgetrennten Scheiben des über die zweite Spur 92 zugeführten Produkts 3 auf dem ersten Ablagetisch 17 gebildet. Auf dem zweiten Ablagetisch 19 wird eine Teilportion 29 aus den abgetrennten Scheiben des über die vierte Spur 94 zugeführten Produkts 3 gebildet.

    [0040] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wurde jeder Ablagetisch 17, 19 vor der Erstellung der jeweiligen Teilportionen 27, 29 derart zu der jeweiligen Spur 92, 94 ausgerichtet, dass der von den Scheiben der jeweiligen Teilportion 27, 29 gebildete Teilkreis den Teilkreis fortsetzt, der von den Scheiben der jeweils zuvor erstellten Teilportion 23, 25 gebildet wird. Insgesamt bilden die Teilportionen 23, 25, 25, 27 auf dem jeweiligen Ablagetisch 17, 19 eine in etwa halbkreisförmige Portion (vgl. Fig. 2).

    [0041] Die beiden Portionen werden zu einer Verpackungseinheit zusammengeführt, wobei zunächst der zweite Ablagetisch 19 um 180° gedreht wird (vgl. Fig. 3). Anschließend werden die Portionen einer den Ablagetischen 17, 19 nachgeordneten Verpackungseinrichtung 31 zugeführt, in der die vorstehend erwähnte Verpackungseinheit in Kreisform aus den beiden Portionen gebildet wird.

    [0042] Wie erwähnt, handelt es sich bei der Vorrichtung 1 und dem beschriebenen Verfahren um Beispiele zur Erläuterung der Erfindung. Eine andere beispielhafte Vorrichtung (nicht gezeigt) kann nur einen bewegbaren Ablagetisch aufweisen, dem zwei oder mehr Spuren zugeordnet sind und bei der der Schneidebetrieb derart durchgeführt wird, wie dies vorstehend mit Bezug auf die erste und zweite Spur 91, 92 und den ersten Ablagetisch 17 beschrieben wurde. Bei einer anderen beispielhaften Vorrichtung sind die Ablagetische nicht als Drehteller ausgebildet, sondern als in Längsrichtung I und in Querrichtung II verstellbare xy-Tische.

    Bezugszeichenliste



    [0043] 
    1
    Vorrichtung
    3
    Lebensmittelprodukt
    5
    Produktzuführung
    7
    Produktauflage
    91
    erste Spur
    92
    zweite Spur
    93
    dritte Spur
    94
    vierte Spur
    11
    Schneidebene
    13
    Produktgreifer
    15
    Schlitten
    17
    erster Ablagetisch
    19
    zweiter Ablagetisch
    21
    Drehachse
    23
    Teilportion
    25
    Teilportion
    27
    Teilportion
    29
    Teilportion
    31
    Verpackungseinrichtung
    I
    Förderrichtung
    II
    Querrichtung
    III
    Drehrichtung



    Ansprüche

    1. Verfahren zum mehrspurigen Aufschneiden mehrerer Lebensmittelprodukte (3) in jeweils zumindest eine Produktscheibe umfassende Teilportionen (23, 25, 27, 29), bei dem
    in wenigstens zwei parallelen Spuren (91, 92, 93, 94) einer Aufschneidevorrichtung (1) jeweils ein Produkt (3) einer Schneidebene (11) zugeführt und mittels eines, insbesondere umlaufend bewegten, Schneidmessers aufgeschnitten wird, wobei die vom Schneidmesser abgetrennten Scheiben der zumindest zwei Produkte (3) auf einen gemeinsamen, bewegbaren Ablagetisch (17, 19) fallen, wobei Produkte (3) unterschiedlicher Sorte in den wenigstens zwei parallelen Spuren (91, 92, 93, 94) der Aufschneidevorrichtung zugeführt werden, und wobei auf dem gemeinsamen Ablagetisch (17, 19) eine gemischte Portion gebildet wird, die jeweils zumindest eine Teilportion (23, 25, 27, 29) von jedem der zugeführten Produkte (3) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Zeit jeweils ausschließlich nur ein in einer der dem gemeinsamen Ablagetisch (17, 19) zugeordneten Spuren (91, 92, 93, 94) zugeführtes Produkt (3) aufgeschnitten wird, so dass zu jeder Zeit maximal eine Scheibe des gerade aufgeschnittenen Produkts (3) auf den gemeinsamen Ablagetisch (17, 19) auftrifft.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine aus mehreren Scheiben bestehende Teilportion (23, 25, 27, 29) aus einem in einer Spur (91, 92, 93, 94) zugeführten Produkt (3) vollständig auf dem Ablagetisch (17, 19) erstellt wird, bevor mit der Erstellung einer aus mehreren Scheiben bestehenden Teilportion (23, 25, 27, 29) aus einem in einer anderen Spur (91, 92, 93, 94) zugeführten Produkt (3) begonnen wird.
     
    3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Ablagetisch (17, 19) relativ zu den fallenden Scheiben einer Teilportion (23, 25, 27, 29) derart bewegt wird, dass die Teilportion (23, 25, 27, 29) in einem bestimmten Legemuster auf dem Ablagetisch (17, 19) angeordnet wird,
    wobei bevorzugt das Legemuster für die jeweilige Teilportion (23, 25, 27, 29) wenigstens eine vorgegebene Bedingung erfüllt, die insbesondere die Lage der Teilportion (23, 25, 27, 29) auf dem Ablagetisch und/oder die Art und Weise der Anordnung jeder Scheibe der Teilportion (23, 25, 27, 29) und/oder die Art und Weise der Anordnung der Scheiben der Teilportion (23, 25, 27, 29) relativ zueinander betrifft.
     
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der gemeinsame Ablagetisch (17, 19) in einem Zeitraum, in dem nicht aufgeschnitten wird, derart verfahren wird, dass eine nachfolgend zu bildende Teilportion (23, 25, 27, 29) in einer bestimmten Lage relativ zu einer bereits auf dem Ablagetisch (17, 19) gebildeten Teilportion (23, 25, 27, 29) zu liegen kommt.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der gemeinsame Ablagetisch (17, 19) um eine senkrecht zum Ablagetisch (17, 19) orientierte Drehachse (21) gedreht wird, so dass die eine Teilportion (23, 25, 27, 29) bildenden Scheiben teilkreisförmig auf dem Ablagetisch (17, 19) zu liegen kommen.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine erste Teilportion (23, 25), die die abgetrennten Scheiben eines in einer Spur (91, 93) zugeführten Produkts (3) umfasst, zeitlich vor einer zweiten Teilportion (27, 29) erstellt wird, die die abgetrennten Scheiben eines in einer anderen Spur (92, 94) zugeführten Produkts (3) umfasst, wobei der gemeinsame Ablagetisch (17, 19) in dem zwischen der Erstellung der beiden Teilportionen (23, 25, 27, 29) liegenden Zeitraum derart verfahren wird, dass der von den Scheiben der ersten Teilportion (23, 25) gebildete Teilkreis von den Scheiben der zweiten Teilportion (27, 29) fortgesetzt wird.
     
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Aufschneidevorrichtung (1) zumindest eine weitere Spur (93, 94) aufweist, in der ein weiteres Produkt (3) der Schneidebene (11) zugeführt und mittels des Schneidmessers aufgeschnitten werden kann, wobei die abgetrennten Scheiben des weiteren Produkts (3) auf einen weiteren, zweiten Ablagetisch (19) fallen, der unabhängig von dem ersten Ablagetisch (17) bewegbar ist und auf dem die Portionserstellung in derselben Weise wie auf dem ersten Ablagetisch (17) erfolgt.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass Teilportionen (25, 29) auf dem zweiten Ablagetisch (19) zeitlich parallel zu Teilportionen (23, 27) auf dem ersten Ablagetisch (17) erstellt werden.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die auf den beiden Ablagetischen (17, 19) gebildeten Portionen zu einer Verpackungseinheit zusammengeführt werden, und/oder dass der zweite Ablagetisch (19) relativ zum ersten Ablagetisch (17) bewegt, insbesondere um einen bestimmten Winkel gedreht wird, um die Portion auf dem zweiten Ablagetisch (19) relativ zu der Portion auf dem ersten Ablagetisch (17) auszurichten.
     
    10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede Teilportion (23, 25, 27, 29) eine für die jeweilige Spur (91, 92, 93, 94) vorgegebene Bedingung erfüllt, die insbesondere das Gewicht der Teilportion (23, 25, 27, 29), das Gewicht und/oder die Dicke der die Teilportion (23, 25, 27, 29) bildenden Scheiben, und/oder die Anzahl der die Teilportion (23, 25, 27, 29) bildenden Scheiben betrifft.
     


    Claims

    1. A method for multi-track slicing of a plurality of food products (3) into respective part portions (23, 25, 27, 29) comprising at least one product slice, wherein
    a respective product (3) is supplied to a cutting plane (11) in at least two parallel tracks (91, 92, 93, 94) of a slicing apparatus (1) and is sliced by means of a cutting blade which is moved, in particular in a revolving manner, wherein the slices of the at least two products (3) cut off by the cutting blade fall onto a common, movable storage table (17, 19), wherein products (3) of different types are supplied in the at least two parallel tracks (91, 92, 93, 94) of the slicing apparatus; and wherein a mixed portion is formed on the common storage table (17, 19) which respectively comprises at least one part portion (23, 25, 27, 29) of each of the supplied products (3),
    characterized in that
    only one respective product (3) supplied in one of the tracks (91, 92, 93, 94) associated with the common storage table (17, 19) is exclusively sliced at any one point in time so that a maximum of one slice of the just sliced product (3) is incident onto the common storage table (17, 19) at any one point in time.
     
    2. A method in accordance with claim 1,
    characterized in that
    a part portion (23, 25, 27, 29) comprising a plurality of slices is prepared on the storage table (17, 19) completely from a product (3) supplied in a track (91, 92, 93, 94), before the preparation of a part portion (23, 25, 27, 29) comprising a plurality of slices from a product (3) supplied in a different track (91, 92, 93, 94) is started.
     
    3. A method in accordance with any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the common storage table (17, 19) is moved relative to the falling slices of a part portion (23, 25, 27, 29) such that the part portion (23, 25, 27, 29) is arranged on the storage table (17, 19) in a specific laying pattern,
    wherein the laying pattern preferably satisfies at least one predefined condition for the respective part portion (23, 25, 27, 29) which in particular relates to the position of the part portion (23, 25, 27, 29) on the storage table and/or to the manner of the arrangement of each slice of the part portion (23, 25, 27, 29) and/or to the manner of the arrangement of the slices of the part portion (23, 25, 27, 29) relative to one another.
     
    4. A method in accordance with any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the common storage table (17, 19) is moved in a time period in which no slicing takes place such that a part portion (23, 25, 27, 29) to be formed subsequently comes to lie in a specific position relative to a part portion (23, 25, 27, 29) already formed on the storage table (17, 19).
     
    5. A method in accordance with any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the common storage table (17, 19) is rotated about an axis of rotation (21) orientated perpendicular to the storage table (17, 19) so that the slices forming a part portion (23, 25, 27, 29) come to lie in part circular form on the storage table (17, 19).
     
    6. A method in accordance with claim 5,
    characterized in that
    a first part portion (23, 25) which includes the cut-off slices of a product (3) supplied in a track (91, 93) is prepared before a second part portion (27, 29) in time which includes the cut-off slices of a product (3) supplied in another track (92, 94), with the common storage table (17, 19) being moved in the time period lying between the preparation of the two part portions (23, 25, 27, 29) such that the part circle formed by the slices of the first part portion (23, 25) is continued by the slices of the second part portion (27, 29).
     
    7. A method in accordance with any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the slicing apparatus (1) has at least one further track (93, 94) in which a further product (3) is supplied to the cutting plane (11) and can be sliced by means of the cutting blade, with the cut-off slices of the further product (3) falling onto a further, second storage table (19) which is movable independently of the first storage table (17) and on which the portion preparation takes place in the same manner as on the first storage table (17).
     
    8. A method in accordance with claim 7,
    characterized in that
    part portions (25, 29) are prepared on the second storage table (19) parallel in time with part portions (23, 27) on the first storage table (17).
     
    9. A method in accordance with claim 7 or claim 8,
    characterized in that
    the portions formed on the two support tables (17, 19) are combined to form a packaging unit; and/or in that the second storage table (19) is moved relative to the first storage table (17) and is in particular rotated by a specific angle to align the portion on the second storage table (19) relative to the portion on the first storage table (17).
     
    10. A method in accordance with any one of the preceding claims,
    characterized in that
    each part portion (23, 25, 27, 29) satisfies a condition predefined for the respective track (91, 92, 93, 94) which in particular relates to the weight of the part portion (23, 25, 27, 29), to the weight and/or to the thickness of the slices forming the part portion (23, 25, 27, 29) and/or to the number of the slices forming the part portion (23, 25, 27, 29).
     


    Revendications

    1. Procédé pour la découpe sur plusieurs voies de plusieurs produits alimentaires (3) en portions partielles (23, 25, 27, 29) incluant respectivement au moins une tranche de produit, dans lequel dans au moins deux voies parallèles (91, 92, 93, 94) d'un dispositif de découpe (1) on amène respectivement un produit (3) à un plan de coupe (11) et on le découpe au moyen d'un couteau de coupe, en particulier déplacé en mouvement orbital, dans lequel les tranches séparées par le couteau de coupe desdits au moins deux produits (3) tombent sur une table de dépose déplaçable commune (17, 19), dans lequel des produits (3) de sortes différentes sont amenés dans lesdites au moins deux voies parallèles (91, 92, 93, 94) au dispositif de découpe, et dans lequel on forme sur la table de dépose commune (17, 19) une portion mixte qui inclut respectivement au moins une portion partielle (23, 25, 27, 29) de chacun des produits amenés (3),
    caractérisé en ce que
    à chaque instant, on découpe respectivement exclusivement un seul produit amené (3) dans l'une des voies (91, 92, 93, 94) associées à la table de dépose commune, de sorte qu'à chaque instant au maximum une tranche du produit qui vient d'être découpé (3) atteint la table de dépose commune (17, 19).
     
    2. Procédé selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que l'on établit une portion partielle (23, 25, 27, 29), constituée de plusieurs tranches d'un produit (3) amenés dans une voie (91, 92, 93, 94), en totalité sur la table de dépose (17, 19) avant de commencer à établir une portion partielle (23, 25, 27, 29), constituée de plusieurs tranches, d'un produit (3) amené dans une autre voie (91, 92, 93, 94).
     
    3. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la table de dépose commune (17, 19) est déplacée par rapport aux tranches tombantes d'une portion partielle (23, 25, 27, 29) de telle façon que la portion partielle (23, 25, 27, 29) est agencée dans un motif de dépose déterminé sur la table de dépose (17, 19),
    dans lequel le motif de dépose pour la portion partielle respective (23,25, 27, 29) satisfait de préférence au moins une condition prédéterminée, qui concerne en particulier la position de la portion partielle (23, 25, 27, 29) sur la table de dépose et/ou l'art et la manière de l'agencement de chaque tranche de la portion partielle (23, 25, 27, 29) et/ou l'art et la manière de l'agencement des tranches de la portion partielle (23, 25, 27, 29) les unes par rapport aux autres.
     
    4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que la table de dépose commune (17, 19) est déplacée, dans un intervalle temporel dans lequel on ne procède à aucune découpe, de telle manière qu'une portion partielle à former à la suite (23, 25, 27, 29) vient se poser dans une position déterminée par rapport à une portion partielle (23, 25, 27, 29) déjà formée sur la table de dépose (17, 19).
     
    5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que la table de dépose commune (17, 19) est tournée autour d'un axe de rotation (21) orienté perpendiculairement à la table de dépose (17, 19), de sorte que les tranches formant une portion partielle (23, 25, 27, 29) viennent se poser sur la table de dépose (17,19) en formant un cercle partiel.
     
    6. Procédé selon la revendication 5,
    caractérisé en ce qu'on établit une première portion partielle (23, 25), qui inclut les tranches séparées d'un produit (3) amené dans une voie (91, 93), temporellement avant d'établir une seconde portion partielle (27, 29) qui inclut les tranches séparées d'un produit (3) amené dans une autre voie (92, 94), dans lequel la table de dépose commune (17, 19) est déplacée dans l'intervalle temporel situé entre l'établissement des deux portions partielles (23, 25, 27, 29), de telle façon que le cercle partiel formé par les tranches de la première portion partielle (23, 25) est continué par les tranches de la seconde portion partielle (27, 29).
     
    7. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que le dispositif de découpe (1) comprend au moins une autre voie (93, 94) dans laquelle un autre produit (3) est amené au plan de coupe (11) et peut être découpé au moyen du couteau de coupe, dans lequel les tranches séparées de l'autre produit (3) tombent sur une autre seconde table de dépose (19), qui est déplaçable indépendamment de la première table de dépose (17) et sur laquelle l'établissement des portions a lieu de la même manière que sur la première table de dépose (17).
     
    8. Procédé selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que l'on établit des portions partielles (25, 29) sur la seconde table de dépose (19) temporellement de manière parallèle aux portions partielles (23, 27) sur la première table de dépose (17).
     
    9. Procédé selon la revendication 7 ou 8,
    . caractérisé en ce que
    les portions formées sur les deux tables de dépose (17, 19) sont regroupées pour former une unité d'emballage, et/ou en ce que la seconde table de dépose (19) est déplacée par rapport à la première table de dépose (17), en particulier tournée d'un angle déterminé, afin d'orienter la portion sur la première table de dépose (19) par rapport à la portion sur la seconde table de dépose (17).
     
    10. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que chaque portion partielle (23, 25, 27, 29) satisfait une condition prédéterminée pour la voie respective (91, 92, 93, 94), qui concerne en particulier le poids de la portion partielle (23, 25, 27, 29), le poids et/ou l'épaisseur des tranches formant la portion partielle (23, 25, 27, 29), et/ou le nombre des tranches formant la portion partielle (23, 25, 27, 29).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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