[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine induktive elektronische Baugruppe nach dem
Oberbegriff des Hauptanspruchs. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung
einer solchen induktiven Baugruppe in einer Stromteiler-Vorrichtung, insbesondere
in Verbindung mit einer Resonanzwandler-Topologie.
[0002] Eine gattungsgemäße induktive elektronische Baugruppe ist aus der
WO 2011/047819 bekannt. Diese Druckschrift zum Stand der Technik offenbart eine induktive elektronische
Baugruppe zur Realisierung einer Mehrfach-Transformatoranordnung, mit welcher, etwa
gemäß Fig. 4 dieser gattungsbildenden
WO 2011/047819, eine Stromteiler-Vorrichtung zur Beaufschlagung einer Mehrzahl von Verbrauchern
realisiert werden kann. Dabei sieht dieser Stand der Technik vorteilhaft ein Planar-Kernelement
vor, welches, paarweise mit einer Planar-Wicklungen tragenden Leiterplatte verbunden,
eine Mehrzahl von magnetisch voneinander entkoppelten Transformatoren in herstellungstechnisch
einfacher und magnetisch sehr effizienter Weise realisieren kann.
[0003] Insbesondere beschreibt die zum gattungsbildenden Stand der Technik genannte Druckschrift
die Möglichkeit, jeweilige, die Transformatoren realisierenden Wicklungsanordnungen
so mit dem Innenschenkel bzw. den Seitenschenkeln zusammenwirken zu lassen, dass innerhalb
der kompakten Geometrie, bauteilemäßig damit mittels eines Paares von jeweils einstückigen
Planar-Kernelementen realisiert, vier und mehr voneinander magnetisch entkoppelte
Transformatoren eingerichtet werden können.
[0004] Insbesondere die Ausgestaltung der gattungsgemäßen Leiterplatte als Multilayer bzw.
gestapelte Anordnung einer Mehrzahl von jeweils Planar-Wicklungen tragenden Leiterplatten
mit geeignet an die Vorsprünge des Planar-Kernelement-Paares angepassten Durchbrüchen
unterstützt die Realisierung einer entsprechend kompakten Bauform.
[0005] Allerdings bedarf eine Ausgestaltung einer mit dieser bekannten Technologie realisierbaren
Mehrfach-Transformatorenanordnung, etwa entsprechend der in Fig. 4 der gattungsbildenden
WO 2011/047819 offenbarten Stromteilerschaltung, in einer Resonanzwandler-Topologie zusätzlichen
Aufwandes, um primärseitig des Haupttransformators (TR1 in Fig. 4 der
WO 2011/047819) die für den Resonanzwandler zusätzlich erforderliche und in Reihe zur (in der Fig.
4 nicht gezeigt) Primärwicklung geschalteten Serien- bzw. Resonanzinduktivität zu
realisieren. Wird etwa eine Schaltung der in Fig. 4 skizzierten Art unter Nutzung
eines gattungsbildenden Planar-Kernelements (Fig. 6 der
WO 2011/047819) umgesetzt, lassen sich zwar sämtliche Transformatoren TR1, TR2, TR4, TR5 auf diesem
Planar-Kernelement (bzw. einem Paar dieser aufeinander gerichteten Planar-Kernelemente)
realisieren, eine weitere zusätzliche Induktivität, wie für die Resonanzwandler-Topologie
geforderte, hätte jedoch keinen Platz und würde zusätzlichen Bauteileaufwand benötigen
(bzw. das Vorsehen zusätzlicher Seitenschenkel, was jedoch wiederum die Kompaktheit
der Anordnung beeinträchtigt bzw. zusätzlichen Aufwand bedeutet).
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße induktive elektronische
Baugruppe so auszugestalten und weiterzubilden, dass innerhalb der vorhandenen Abmessungen
bzw. Umfangskontur des Planar-Kernelements und insbesondere ohne das Erfordernis zusätzlicher
externer Bauelemente oder Baugruppen für eine primärseitige Reihen- bzw. Resonanzinduktivität
zum Realisieren eines Resonanzwandlers, die Umsetzung einer derartigen Topologie mit
Hilfe der induktiven elektronischen Baugruppe möglich ist. Dabei sollen insbesondere
dieselben Außenabmessungen, wie für den gattungsbildenden Stand der Technik ermöglicht,
realisierbar sein und nicht überschritten werden.
[0007] Die Aufgabe wird durch die induktive elektronische Baugruppe mit den Merkmalen des
Hauptanspruchs gelöst. Ferner wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung Schutz beansprucht
für die Verwendung einer solchen induktiven elektronischen Baugruppe für eine Stromteiler-Vorrichtung
und/oder zur Realisierung eines Resonanzwandlers mit einer Mehrzahl von Transformatoren,
welche auf dem erfindungsgemäßen Kernelement-Paar vorgesehen sind.
[0008] In erfindungsgemäß vorteilhafter Weise und in Weiterentwicklung bzw. Abkehr vom gattungsbildenden
Stand der Technik (wobei, sowohl im Hinblick auf die konkrete geometrische und magnetische
Ausgestaltung von Leiterplatte(n) und Kernelement, als auch die damit realisierte
Stromteilerschaltung, der Inhalt der
WO 2011/047819 als zur Erfindung gehörig in die vorliegende Offenbarung einbezogen gelten soll)
sind die Innenschenkel zur Realisierung von zwei Kernabschnitten ausgebildet, wobei,
entsprechend dem gattungsbildenden Stand der Technik, der erste Kernabschnitt der
Innenschenkel (nach wie vor) zur Realisierung etwa des eingangsseitigen (Haupt)Transformators
eines Resonanzwandlers mit der zweiten Planar-Wicklungsanordnung zusammenwirkt und
nunmehr die Innenschenkel ergänzend den zweiten Kernabschnitt, beabstandet vom ersten
Kernabschnitt, gleichwohl nach wie vor zwischen den beidseits zugeordneten Seitenschenkeln
angeordnet, das Realisieren der Serien- (Reihen-) bzw. Resonanzinduktivität ermöglichen.
[0009] Dabei führt zwar diese Ausgestaltung der Innenschenkel (zur Realisierung des eingangsseitigen
Transformators einerseits und der zugehörigen primärseitigen Reihen- bzw. Resonanzinduktivität
andererseits) nicht zu einer magnetischen Entkopplung dieser Wicklungsanordnungen;
da jedoch, entsprechend der Resonanzwandler-Topologie, ohnehin die Reihen- bzw. Resonanzinduktivität
in Reihe zur Primärwicklung des eingangsseitigen Transformators (realisiert als zweite
Planar-Wicklungsanordnung im Sinne der Erfindung) geschaltet ist, insoweit die entsprechenden
Signale synchron verlaufen, ist dies magnetisch unschädlich.
[0010] Im Rahmen der Erfindung ist durch die erfindungsgemäße Maßnahme, die sich gegenüberstehenden
zweiten Kernabschnitte des Paares von Planar-Kernelementen zur Realisierung eines
Luftspaltes auszugestalten, sichergestellt, dass die darauf ausgebildete Reihen- bzw.
Resonanzinduktivität ihre Aufgabe als Energiespeicher ordnungsgemäß erfüllen kann
und keine magnetischen Sättigungseffekte die Primärseite des Eingangstransformators
beeinträchtigen.
[0011] Damit kann erfindungsgemäß vorteilhaft und ohne die Notwendigkeit, das Paar der Planar-Kernelemente
geometrisch zu vergrößern oder durch weitere diskrete Bauelemente zu ergänzen, die
für die Realisierung des Resonanzwandler benötigte Reihen- bzw. Resonanzinduktivität
zusätzlich im Rahmen der Anordnung untergebracht werden und dabei ebenfalls die Montage-
und Großserienvorteile der gattungsbildenden Technologie genutzt werden.
[0012] Besonders bevorzugt ist es in der Realisierung der vorliegenden Erfindung, die die
Planar-Wicklungsanordnungen tragende (mindestens eine) Leiterplatte mit Hilfe von
geeigneten Durchbrüchen so auszugestalten, dass in der Art von (ansonsten als bekannt
vorausgesetzten) Planar-Transformatoranordnungen das Paar von beidseits an bzw. auf
die Leiterplatte greifenden Planar-Kernelementen mit jeweiligen Vorsprüngen ("Erhebungen"
im Sinne der Erfindung) in diese Durchbrüche der Leiterplatte eingreifen kann.
[0013] Berühren nunmehr durch entsprechende Ausgestaltung dieser Erhebungen die jeweiligen
Planar-Kernelemente einander in einem solchen Durchbruch, ist ein spaltfreier Kernbereich
realisiert, während etwa flachere Erhebungen der jeweiligen Planar-Kernelemente des
aufeinander gerichteten Paares die Ausbildung eines Luftspalts im Leiterplatten-Durchbruch
ermöglichen. Dies ist erfindungsgemäß bevorzugt der Fall für die Realisierung der
Reihen- bzw. Resonanzinduktivität im Primarkreis des eingangsseitigen Transformators
(wobei die zusätzliche Planar-Wicklungsanordnung diese Reihen- bzw. Resonanzinduktivität
mit Arbeitsluftspalt realisiert, während etwa die zugehörige Primärwicklung, realisierbar
durch die zweite Planar-Wicklungsanordnung und im Zusammenwirken mit dem ersten Kernabschnitt
am Innenschenkel, wie auch die weiteren Transformatoren auf den Seitenschenkeln, luftspaltfrei
umgesetzt ist).
[0014] Während es im Rahmen der vorliegenden Erfindung günstig und bevorzugt ist, die Resonanzwandler-Topologie
in der Verwendung zur Realisierung einer Stromteiler-Vorrichtung einzusetzen, welche,
entsprechend einer geeignet gewählten Kaskadierung von Transformatoren und zur Realisierung
des in der
WO 2011/047817 beschriebenen Art ausgestaltbar ist, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese
Verwendung bzw. diese Realisierungsform beschränkt. Vielmehr ermöglicht es die Erfindung
in überraschend einfacher und eleganter Weise, im Rahmen einer Mehrfach-Transformatoranordnung
auf einem gemeinsamen Planar-Kernelement (bzw. einem daraus gebildeten Kernelement-Paar)
bei magnetischer Entkopplung bzw. Unabhängigkeit dieser Mehrzahl der Transformatoren
zusätzlich, durch erfindungsgemäße Teilung des Innenschenkels in einen ersten und
einen zweiten Kernabschnitt, die zusätzliche Serien- bzw. Resonanzinduktivität zu
implementieren.
[0015] Entsprechend gestaltet die vorliegende Erfindung die Weiterentwicklung der gattungsbildenden
Technologie, ohne dass zusätzlicher Bauteileaufwand erforderlich wird, und ohne dass
eine Außengeometrie verändert werden muss oder etwa zusätzliche Seitenschenkel vorzusehen
sind.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie anhand der Figuren;
diese zeigen in:
- Fig. 1
- eine Perspektivdarstellung eines Planar-Kernelements (als Hälfte eines Paares) gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 2
- eine schematische Kontur einer mit dem Planar-Kernelement der Fig. 1 zusammenwirkenden
Leiterplatte gemäß dem gezeigten ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3
- ein Schaltbild zur Realisierung einer vier-zweigigen Stromteiler-Vorrichtung mit vier
voneinander entkoppelten Transformatoren, realisiert auf der Anordnung aus Leiterplatte
und Kernelement(en) gemäß Fig. 1, Fig. 2, in Resonanzwandler-Topologie mit primärseitig
des Eingangstransformators zusätzlich in Reihe geschalteter Reihenbzw. Resonanzinduktivität
und
- Fig. 4 - Fig. 7
- exemplarische Ansichten von Leiterschichten (Wicklungslagen) einer Multilayer-Leiterplatte
gemäß Fig. 2 zur Realisierung der Schaltung gemäß Fig. 3.
[0017] Die Figuren 1 und 2 verdeutlichen in der Schemadarstellung eine Möglichkeit der Realisierung
der erfindungsgemäßen induktiven elektronischen Baugruppe gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung. Dabei entspricht das in Fig. 1 in der Perspektivdarstellung gezeigte
Planar-Kernelement dem Kernelement gemäß Fig. 6 der gattungsbildenden, vorveröffentlichten
WO 2001/047819 (so dass für identische bzw. entsprechende Abschnitte bzw. Komponenten korrespondierende
Bezugszeichen gewählt wurden und im Hinblick auf erfindungsgemäße Offenbarung sowie
zur Ausführbarkeit auf die Fig. 6 sowie die zugehörige Beschreibung verwiesen wird),
mit der Maßgabe, dass der gattungsgemäße Innenschenkel (Bezugszeichen 29a in Fig.
6 der
WO 2011/047819) verkleinert ist und zusätzlich im Mittelbereich zwischen den Seitenschenkeln 33a,
35a bzw. 37a, 39a ein Kernabschnitt 55a (als zweiter Kernabschnitt im Sinne der Erfindung),
beabstandet vom ersten Kernabschnitt 29a, aus dem einstückigen Ferritelement herausgeformt
ist. Genauer gesagt, stellen die einstückig aus dem Ferritmaterial des Planar-Kernelements
der Fig. 1 herausgeformten Erhebungen 33a, 35a, 37a, 39a mit einem jeweils gegenüberliegend
korrespondierenden Partner die Seitenschenkel dar, während, zur Realisierung des Innenschenkels,
die Erhebungen 29a bzw. 55a als erster bzw. zweiter Kernabschnitt ausgestaltet sind.
Wie zudem die Darstellung der Fig. 1 erkennen lässt, besitzt die Erhebung 55a gegenüber
der Erhebung 29a eine geringere Höhe (bezogen auf den planen Körperabschnitt des Kernelements),
so dass, bei einander gegenüberstehendem Paar von Planar-Kernelementen der Fig. 1
die gegenüberstehenden Erhebungen 29a einander endseitig berühren, insoweit ein durchgehender
Ferritschenkel gebildet ist, während, aufgrund der geringeren Höhe, zwischen den aufeinander
gerichteten Erhebungen 55a in der erfindungsgemäß beabsichtigten Weise ein Luftspalt
verbleibt.
[0018] Wie die Fig. 2 zudem erkennen lässt, sind die zu den Erhebungen korrespondierenden
Durchbrüche 33 - 39 sowie 29, 55 an die Konturen der zugehörigen Erhebungen angepasst.
[0019] Die so ausgestaltete Anordnung aus Planar-Kernelement (Paar) und Leiterplatte ermöglicht
dann etwa die Realisierung einer Schaltung mit vier magnetisch voneinander entkoppelten
Transformatoren, wie sie als stromgeregelter Resonanzwandler mit vier Ausgängen (CH1
- CH4) in Fig. 3 gezeigt ist. Sekundärseitig der Transformatoreinheit TR1 ("Haupttrafo")
als eingangsseitigem Transformator entspricht dabei die Schaltung der im gattungsbildenden
Stand der Technik der
WO 2011/047819, dort Fig. 4, gezeigten Ausprägung, wobei zur vereinfachten Konkordanz die Bezugszeichen
einander entsprechen und zur ergänzenden Erläuterung der Funktionalität diese Stromteilerschaltung
für an die Ausgänge CHi anzuschließende Verbraucher sowohl auf die Erläuterungen in
der
WO 2001/047819, Fig. 4, verwiesen wird, als auch weitergehend zum Schaltungsprinzip und dessen Funktionsweise
auf die
WO 2011/047817, dort insbesondere die korrespondierende Fig. 4. Zugehörige Schaltungsbeschreibungen
und weitergehende Erläuterungen zu diesem Funktionsprinzip sollen gleichermaßen im
Hinblick auf die Fig. 3 der vorliegenden Anmeldung als in die vorliegende Offenbarung
(als zur Erfindung gehörig) einbezogen gelten.
[0020] Ergänzend weist die in Fig. 3 gezeigte Schaltung primärseitig des Haupttransformators
TR1 eine Resonanzwandler-Beschaltung auf, symbolisch dargestellt und vereinfacht auf
die Schalter T1, T2, eine Koppelkapazität C1 sowie eine als "Streuinduktivität" bezeichnete,
im Rahmen der Resonanzwandler-Topologie als Funktionsgruppe realisierte Reihen- bzw.
Resonanzinduktivität L1.
[0021] Die vorliegende Erfindung ermöglicht, mittels des zweiten Kernabschnitts 55a die
Realisierung dieser Reihen- bzw. Resonanzinduktivität L1 im Rahmen der Kernelement-Leiterplattenanordnung
der Fig. 1, Fig. 2, dergestalt, dass in Reihe mit der auf dem ersten Kernabschnitt
29a gebildeten Planar-Wicklungsanordnung zur Realisierung des Transformators TR1 diese
zusätzliche Induktivität L2 auf dem benachbarten zweiten Kernabschnitt 55a vorgesehen
ist (und entsprechend als Planar-Wicklung auf der Leiterplatte der Fig. 1 ausgebildet
ist). Da L1 mit einem zum Transformator TR1 synchronen Signal beaufschlagt ist (als
Funktionalität der Resonanzwandler-Topologie), ist es nicht notwendig, dass die auf
dem zweiten Kernabschnitt 55a gebildete Planar-Wicklungsanordnung magnetisch entkoppelt
von der Planar-Wicklungsanordnung des ersten Kernabschnitts 29 ist. Insoweit ermöglicht
die vorliegende Erfindung vorteilhaft, dass, in Abkehr von der bereits in der
WO 2011/047817 der Anmelderin beschriebenen Lösung, nicht etwa zusätzliche Seitenschenkel zum Realisieren
weiterer magnetischer Entkopplung vorgesehen sein müssen.
[0022] Da, bewirkt durch die niedrigere Höhe der Erhebung 55a, das Paar aufeinander gerichteter
Planar-Kernelemente im Übergang zwischen den aufeinander gerichteten Erhebungen 55a
einen Luftspalt erzeugt, ist entsprechend der magnetische Widerstand der Reiheninduktivität
L1 hoch (verglichen mit den weiteren Schenkeln 29a, 33a, 35a, 37a sowie 39a mit zugehörigen
Wicklungen), entsprechend wird der Einfluss von allen anderen auf der Einheit vorgesehenen
magnetischen Baugruppen auf L1 vernachlässigbar. Auch beeinflusst L1 selbst die Wicklungen
auf den Außenschenkeln (33a, 35a, 37a, 39a) nicht, so dass insoweit das erfindungsgemäße
Wirkungsprinzip der
WO 2011/047817 sowie
WO 2011/047819 im Hinblick auf die magnetische Entkopplung greift. Selbst der Einfluss auf den Haupttransformator
TR1 auf Schenkel 29a ist gering, da die durch die Reihenschaltung fließenden Signale
zueinander synchron sind und der Schenkel (erste Kernabschnitt) 29a selbst keinen
Luftspalt (und somit einen sehr geringen magnetischen Widerstand) aufweist. Damit
fällt die von L1 (auf dem zweiten Kernabschnitt 55a) ausgehende Durchflutung zum größten
Teil am hohen magnetischen Widerstand des Luftspalts an der Erhebung 55a ab. Der Kernabschnitt
29a muss lediglich ausreichend Querschnittsfläche aufweisen, um den zusätzlichen magnetischen
Flussanteil von L1 in diesem Abschnitt des Kernelements aufzunehmen, damit es zu keiner
magnetischen Sättigung kommt. Entsprechendes gilt für die seitlichen Erhebungen (Seitenschenkel)
33a, 35a, 37a, 39a - auch diese müssen eine im Hinblick auf den Flussbeitrag von L1
vergrößerten Querschnitt anbieten (in der praktischen Approximation führt dies zu
einer Querschnittsvergrößerung der Querschnittsflächen im Seitenschenkelbereich von
ca. 20 % gegenüber der gattungsbildenden Konfiguration, etwa der Fig. 6 der
WO 2011/047819).
[0023] Eine größere magnetische Weglänge von Erhebung 55a zu den Erhebungen 35a und 39a
relativ zu den Erhebungen 33a und 37a wird durch den Umstand ausgeglichen, dass eine
magnetische Weglänge von Erhebung 29a zu den Erhebungen 35a und 39a im selben Verhältnis
kleiner ist als zu den Erhebungen 33a und 37a. Da sich, wie dargelegt, auf den beiden
Innenschenkel-Kernabschnitten 29a und 55a Bauteile mit synchroner Signalbeaufschlagung
befinden, heben sich deren unterschiedliche Einflüsse auf die Außenschenkel weitgehend
gegenseitig auf.
[0024] Anhand der Fig. 4 - 7 wird eine mögliche Umsetzung dieser induktiven elektronischen
Baugruppenanordnung und -verschaltung mithilfe einer Multilayer-Leiterplatte (Prinzipkontur
der Fig. 2) beschrieben. Dabei führt eine praktische Realisierung zu einem 10-Lagen-Multilayer,
wovon die Fig. 4 - 7 lediglich vier Lagen ausschnittsweise (gleichwohl sämtliche Wicklungen
beschreibend) darstellen; analog zur Darstellung der Fig. 2 enthält die Fig. 4 (damit
gleichermaßen auch für die Fig. 5 - 7) eine Darstellung der Durchbrüche 33, 35, 37,
39 sowie 29, 55, jeweils korrespondierend für die Erhebungen des Planar-Kernelements
(genauer: das Paar von aufeinander gerichteten Erhebungen der beidseits mit der Multilayer-Leiterplatte
zusammenwirkenden Planar-Kernelementanordnung).
[0025] Konkret beschreibt die Fig. 4 die vierte Lage, die Fig. 5 die sechste Lage, die Fig.
6 die neunte Lage und die Fig. 7 die zehnte Lage der Multilayer-Leiterplatte, wobei
der Transformator TR1 mit seinen Wicklungen A, B, C um den Durchbruch 29 (bzw. den
Kernabschnitt 29a) gebildet ist; die Fig. 4 zeigt den zugehörigen Anfang der Primärwicklung
TR1-A, während die Fig. 5 einen anderen Teil der Primärwicklung TR1-A sowie das bifilar
zum unten liegenden Anschluss um den Durchbruch 55 herumgeführte Ende dieser Wicklung
verdeutlicht. Exemplarisch zeigen die Fig. 6 und 7 gemeinsam eine komplette Sekundärwicklung,
hier die Wicklung TR1-B des eingangsseitigen Transformators TR1 (mit entsprechend
geeigneten Durchkontaktierungen).
[0026] Die Reihen- bzw. Resonanzinduktivität L1 befindet sich um den Durchbruch 55 (bzw.
das Erhebungspaar 55a mit dazwischen liegendem Luftspalt) herum angeordnet; Fig. 6
zeigt den Anfang dieser Wicklung, Fig. 4 das Wicklungsende und die Fig. 5 den Wicklungs-Zwischenabschnitt.
[0027] Teilwicklungen des Transformators TR2 sind in den Fig. 4, 5 und 7 gezeigt, und zwar
jeweils um zwei Außenschenkel/zugehörige Durchbrüche (33, 35 sowie 37, 39) herum verlaufend.
[0028] Die Fig. 6 zeigt auf den Außenschenkeln (bzw. zugehörigen Durchbrüchen 33, 35) Teilwicklungen
von TR4, ferner auf den Außenschenkeln (bzw. zugehörigen Durchbrüchen 37, 39) Teilwicklungen
des Transformators TR5.
[0029] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die konkrete Ausgestaltung als Multilayer-Leiterplatte
zur Realisierung der Planar-Wicklungsanordnungen beschränkt; vielmehr sind auch andere
Realisierungsmöglichkeiten, etwa durch Stapeln einer Mehrzahl von Leiterplatten oder
dergleichen Maßnahmen, denkbar. Auch ist die vorliegende Erfindung nicht auf das Realisieren
der magnetisch voneinander entkoppelten vier Transformatoren beschränkt; deren Zahl
kann entsprechend der Lehre der
WO 2001/047817 geringer oder aber, bei entsprechenden zusätzlichen Seitenschenkeln, auch höher sein,
so lange der erfindungsgemäße zusätzliche (zweite) Kernabschnitt als Teil des Innenschenkels
im Mittenbereich vorhanden ist.
1. Induktive elektronische Baugruppe mit
einem Paar von Planar-Kernelementen mit jeweils zwei Innenschenkeln (29a, 55a) sowie
mindestens zwei den Innenschenkeln jeweils beidseits zugeordneten Seitenschenkeln
(33a, 35a, 37a, 39a), welchem zum Ausbilden eines Transformators Planar-Wicklungsanordnungen
zugeordnet sind,
wobei eine erste der Planar-Wicklungsanordnungen (TR2, TR4, TR5) als Reihenschaltung
aus zwei Teilwicklungen realisiert ist, von denen eine erste Teilwicklung an den Seitenschenkeln
(35a, 33a) auf einer ersten Seite bezüglich der Innenschenkel und eine zweite Teilwicklung
an den Seitenschenkeln (39a, 37a) auf einer zweiten Seite bezüglich der Innenschenkel
ausgebildet ist, wobei die erste und die zweite Teilwicklung eine Windungszahl und
Windungsrichtung aufweisen, die so eingerichtet sind, dass sich ein resultierender
magnetischer Fluss der ersten Planar-Wicklungsanordnung in den Innenschenkeln aufhebt,
insbesondere 0 ist, und eine zweite der Planar-Wicklungsanordnungen (TR1) an den Innenschenkeln
von der ersten Planar-Wicklungsanordnung magnetisch entkoppelt ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Innenschenkel erste, zum Zusammenwirken mit der zweiten Planar-Wicklungsanordnung
(TR1) ausgebildete Kernabschnitte (29a) sowie zweite, von den ersten Kernabschnitten
am Kernelement beabstandet vorgesehene Kernabschnitte (55a) aufweisen, die zum Zusammenwirken
mit einer zusätzlichen, eine Reihenschaltung mit der zweiten Planar-Wicklungsanordnung
ausbildenden Planar-Wicklungsanordnung (L1) eingerichtet sind,
wobei die zweiten Kernabschnitte so ausgestaltet sind, dass sie für die zusätzliche
Planar-Wicklungsanordnung einen magnetisch wirksamen Luftspalt realisieren.
2. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Kernabschnitte so ausgebildet sind, dass sie für die zweite Planar-Wicklungsanordnung
einen luftspaltfreien Kern realisieren.
3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, die zweite sowie die zusätzliche Planar-Wicklungsanordnung als Leiterbahnen
auf mindestens einer Leiterplatte ausgebildet sind, die zum magnetischen Zusammenwirken
mit den Kernelementen Durchbrüche und/oder Vertiefungen (33-39, 29, 55) für die Schenkel
realisierende Abschnitte der Kernelemente aufweist.
4. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein bevorzugt einstückig ausgebildetes der Kernelemente einen zum Zusammenwirken
mit einer mindestens eine der Planar-Wicklungsanordnungen tragenden Leiterplatte plan
ausgebildeten Flächenabschnitt aufweist, von dem sich die Innenschenkel sowie die
Seitenschenkel realisierende Erhebungen (33a-39a, 29a, 55a) einstückig angeformt erstrecken.
5. Baugruppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement zur Realisierung des ersten Kernabschnitts eine erste Erhebung (29a)
sowie zur Realisierung des zweiten Kernabschnitts eine zweite Erhebung (55a) ausbildet,
deren Höhe, bezogen auf den Flächenabschnitt, relativ zur ersten Erhebung verringert
ist.
6. Baugruppe nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das beidseitig der Leiterplatte vorgesehene Paar von Kernelementen mit aufeinander
gerichteten Erhebungen in mindestens einen Durchbruch der Leiterplatte eingreift.
7. Baugruppe nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte eine Mulitlayerstruktur für eine Mehrzahl von Leiterbahnschichten
der Planar-Wicklungsanordnungen ausbildet und/oder Teil einer Schichtanordnung einer
Mehrzahl von Leiterplatten ist.
8. Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die induktive elektronische Baugruppe als Resonanzwandler mit einer Mehrzahl von
durch die Planar-Wicklungsanordnungen realisierten Transformatoren beschaltet ist,
wobei die zweite Planar-Wicklungsanordnung einen eingangsseitigen Transformator realisiert
und die zusätzliche Planar-Wicklungsanordnung eine primärseitig dem eingangsseitigen
Transformator zugeordnete Streuinduktivität ausbildet.
9. Verwendung der induktiven elektronischen Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis
8 in einer Stromteilervorrichtung, insbesondere zum Betreiben einer Mehrzahl strangartig
angeordneter LEDs als Verbraucher, bei welcher Stromteilervorrichtung ein sekundärseitig
eines ersten, eingangsseitigen Transformators erfolgter Strom auf mindestes zwei unabhängig
voneinander angesteuerte Verbraucherzweige mit mindestens einem zweiten Transformator
aufgeteilt wird.
10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Transformator und der mindestens eine zweite Transformator auf der Basis
eines Kernelementpaares der Baugruppe realisiert ist, wobei die zweite Planar-Wicklungsanordnung
den ersten Transformator ausbildet.
1. An inductive electronic module, comprising
a pair of planar core elements each having two inner limbs (29a, 55a) as well as at
least two lateral limbs (33a, 35a, 37a, 39a) assigned to the inner limbs, one on each
side, to which planar winding arrangements are assigned to form a transformer, wherein
a first of the planar winding arrangements (TR2, TR4, TR5) is implemented as a series
connection comprising two partial windings, of which a first partial winding is formed
on the lateral limbs (35a, 33a) on a first side with respect to the inner limbs and
a second partial winding is formed on the lateral limbs (39a, 37a) on a second side
with respect to the lateral limbs,
wherein the first and second partial windings have a winding number and a winding
direction which are configured such that a resulting magnetic flux of the first planar
winding arrangement is cancelled in the inner limbs, in particular is 0, and a second
of the planar winding arrangements (TR1) is formed on the inner limbs, magnetically
decoupled from the first planar winding arrangement,
characterized in that
the inner limbs have first core sections (29a) formed for interacting with the second
planar winding arrangement (TR1), as well as second core sections (55a), which are
provided spaced from the first core sections on the core element, and which are formed
for interacting with an additional planar winding arrangement (L1), which forms a
series connection with the second planar winding arrangement,
wherein the second core sections are formed such that they implement a magnetically
active air gap for the additional planar winding arrangement.
2. The module according to claim 1, characterized in that the first core sections are formed such that they implement an air gap-free core
for the second planar winding arrangement.
3. The module according to claim 1 or 2, characterized in that the first, the second, as well as the additional planar winding arrangement are formed
as conductor tracks on at least one circuit board, which comprises, for magnetic interaction
with the core elements, break-throughs and/or depressions (33-39, 29, 55) for the
sections implementing limbs of the core elements.
4. The module according to one of claims 1 to 3, characterized in that a preferably integrally formed core element of the core elements comprises a surface
section that is formed planar for interaction with a circuit board that supports at
least one of the planar winding arrangements, from which surface section elevations
(33a - 39a, 29a, 55a) that implement the inner limbs as well as the lateral limbs
extend, formed thereon integrally.
5. The module according to claim 4, characterized in that the core element forms a first elevation (29a) for implementing the first core section
and forms a second elevation (55a) for implementing the second core section, the height
of which, with respect to the surface section, is reduced relative to the first elevation.
6. The module according to one of claims 3 to 5, characterized in that the pair of core elements, provided one on each side of the circuit board, engages
in at least one break-through in the circuit board with elevations facing one another.
7. The module according to one of claims 3 to 6, characterized in that the circuit board forms a multilayered structure for a plurality of conductor track
layers of the planar winding arrangements and/or is a part of a layer structure of
a plurality of circuit boards.
8. The module according to one of claims 1 to 7, characterized in that the inductive electronic module is wired as a resonant converter with a plurality
of transformers implemented by the planar winding arrangements, wherein the second
planar winding arrangement implements an input-side transformer and the additional
planar winding arrangement forms a leakage inductor that is assigned on the primary
side to the input-side transformer.
9. Use of the inductive electronic module according to one of claims 1 to 8 in a current
dividing device, particularly for operating a plurality of LEDs as consumers, arranged
in the form of strands, in which current dividing device a current present on the
secondary side of a first transformer on the input side is divided into at least two
consumer branches, which are controlled independently of one another, with at least
one second transformer.
10. The use according to claim 9, characterized in that the first transformer and the at least one second transformer are implemented on
the basis of a pair of core elements of the module, wherein the second planar winding
arrangement forms the first transformer.
1. Composant électronique à induction comportant une paire d'éléments de noyau plans
ayant respectivement deux branches internes (29a, 55a) ainsi qu'au moins deux branches
latérales (33a, 35a, 37a, 39a) respectivement associées de part et d'autre aux branches
internes, auxquelles sont associés des systèmes d'enroulements plans destinés à réaliser
un transformateur,
dans lequel un premier des systèmes d'enroulements plans (TR2, TR4, TR5) est réalisé
sous la forme d'un circuit série de deux enroulements partiels, parmi lesquels un
premier enroulement partiel est réalisé au niveau des branches latérales (35a, 33a)
sur un premier côté par rapport aux branches internes et un second enroulement partiel
est réalisé au niveau des branches latérales (39a, 37a) sur un second côté par rapport
aux branches internes,
dans lequel les premier et second enroulements partiels présentent un nombre de spires
et une direction de spires qui sont conçus de manière à ce qu'un flux magnétique résultant
du premier système d'enroulements plan s'élève dans les branches internes, et soit
notamment égal à 0, et à ce qu'un second des systèmes d'enroulements plans (TR1) soit
réalisé de manière à ce qu'il soit magnétiquement découplé du premier système d'enroulements
plan au niveau des branches internes, caractérisé en ce que les branches internes comportent des premières sections de noyau (29a) réalisées
de manière à coopérer avec le second système d'enroulements plan (TR1), ainsi que
des secondes sections de noyau (55a) prévues de manière espacée des premières sections
de noyau et qui sont conçues pour coopérer avec un système d'enroulements plan (L1)
supplémentaire formant un circuit série avec le second système d'enroulements plan,
dans lequel les secondes sections de noyau sont configurées de manière à ce qu'elles
forment un entrefer à effet magnétique pour le système d'enroulements plan supplémentaire.
2. Composant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les premières sections de noyau sont réalisées de manière à ce qu'elles forment un
noyau sans entrefer pour le second système d'enroulements plan.
3. Composant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les premier et second systèmes d'enroulements plans ainsi que le système d'enroulements
plan supplémentaire sont réalisés sous la forme de pistes conductrices sur au moins
une carte de circuit imprimé qui, pour coopérer magnétiquement avec les éléments de
noyau, comporte des traversées et/ou des cavités (33-39, 29, 55) destinées aux sections
des éléments de noyau formant les branches.
4. Composant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'un des éléments de noyau, réalisé de préférence en une seule pièce, présente une
section de surface réalisée sous forme plane de manière à coopérer avec une carte
de circuit imprimé portant au moins l'un des systèmes d'enroulements plans, section
de surface à partir de laquelle s'étendent des protubérances (33a-39a, 29a, 55a) façonnées
d'un seul tenant et formant les branches internes ainsi que les branches latérales.
5. Composant selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de noyau forme une première protubérance (29a) pour réaliser la première
section de noyau et forme une seconde protubérance (55a) pour réaliser la seconde
section de noyau, dont la hauteur par rapport à la section de surface est réduite
par rapport à la première protubérance.
6. Composant selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la paire d'éléments de noyau prévue des deux côtés de la carte de circuit imprimé
s'engage dans au moins une traversée de la carte de circuit imprimé par des protubérances
orientées les unes vers les autres.
7. Composant selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que la carte de circuit imprimé forme une structure multicouche destinée à une pluralité
de couches de pistes conductrices des systèmes d'enroulements plans et/ou fait partie
d'un système en couches d'une pluralité de cartes de circuit imprimé.
8. Composant selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le composant électronique à induction est connecté sous la forme d'un convertisseur
à résonnance ayant une pluralité de transformateurs réalisés par les systèmes d'enroulements
plans, dans lequel le second système d'enroulements plan forme un transformateur côté
entrée et le système d'enroulements plan supplémentaire forme une inductance de fuite
associée côté primaire au transformateur côté entrée.
9. Utilisation du composant électronique à induction selon l'une quelconque des revendications
1 à 8 dans un dispositif diviseur de courant, notamment destiné à faire fonctionner
une pluralité de LED connectées en chaîne, en tant que charge, dispositif diviseur
de courant dans lequel un courant produit côté secondaire par un premier transformateur
côté entrée est divisé au moyen d'au moins un second transformateur en au moins deux
dérivations de charge attaquées indépendamment l'une de l'autre.
10. Utilisation selon la revendication 9, caractérisée en ce que le premier transformateur et l'au moins un second transformateur est réalisé sur
la base d'une paire d'éléments de noyau du composant, dans lequel le second système
d'enroulements plan forme le premier transformateur.