| (19) |
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(11) |
EP 2 567 053 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
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Anmeldetag: 04.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2011/075097 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/041300 (05.04.2012 Gazette 2012/14) |
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| (54) |
METALL-VERBUNDTRÄGER ALS PFOSTEN ODER RIEGEL EINER VERGLASUNG UND DERARTIGE VERGLASUNG
METAL COMPOSITE GIRDER AS MULLION OR TRANSOM OF A GLAZING AND SUCH GLAZING
SUPPORT COMPOSITE MÉTALLIQUE EN TANT QUE MONTANT OU TRAVERSE D'UN VITRAGE ET VITRAGE
CORRESPONDANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
19.05.2010 DE 102010020920 06.05.2010 DE 202010006555 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Mutschler, Rüdiger |
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72160 Horb (DE) |
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Erfinder: |
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- Mutschler, Rüdiger
72160 Horb (DE)
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| (74) |
Vertreter: Späth, Dieter |
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ABACUS
Patentanwälte
Lise-Meitner-Strasse 21 72202 Nagold 72202 Nagold (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 313 685 DE-B3- 10 251 651 DE-U1-202007 015 301
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DE-B3- 10 240 278 DE-U1- 9 409 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Metall-Verbundträger als Pfosten oder Riegel einer Verglasung
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und eine derartige Verglasung mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 9. Mit Verglasung ist eine Verglasung
beispielsweise einer Gebäudefläche oder ein Wintergarten gemeint. Derartige Verglasungen
weisen eine Tragkonstruktion mit Pfosten und/oder Riegeln auf, an denen Glasscheiben
befestigt sind. Die Glasscheiben können Einfach- oder, wenn eine thermische Isolierung
gewünscht ist, Isolierglasscheiben sein. Die Erfindung richtet sich insbesondere auf
thermisch isolierende Verglasungen.
[0002] Bekannte derartige Verglasungen weisen Profilträger aus Metall, insbesondere aus
Stahl oder Aluminium, als Pfosten und/oder Riegel auf. Holzträger als Pfosten und/oder
Riegel derartiger Verglasungen würden einen größeren Querschnitt als Metallträger
benötigen und deswegen wuchtig wirken. Bekannt ist, Profilträger aus Metall auf der
Innenseite mit Holz zu verkleiden. Mit Innenseite ist eine einem Gebäudeinnern zugewandte
Seite der Verglasung gemeint. Derartige Verglasungen offenbaren beispielsweise die
internationale Patentanmeldung
WO 95/33 901 und die deutsche Patentschrift
DE 102 51 651 B3.
[0003] Die Offenlegungsschrift
DE 33 13 685 A1 offenbart einen Holz-Metall-Verbundträger allgemein für das Bauwesen und nicht speziell
als Pfosten oder Riegel einer Verglasung. Der bekannte Verbundträger weist einen Profilträger
aus Metall auf, dessen Querschnitt einem Doppel-T-Träger entspricht mit der Maßgabe,
dass sich ein die beiden Flansche des Doppel-T-Trägers verbindender Steg ein Stück
weit über die Flansche nach außen fortsetzt. Die Flansche sind die Querteile und der
Steg das die beiden Flansche verbindende Mittelteil des Doppel-T-Trägers. Auf beiden
Flachseiten des Stegs sind Holzträger angeordnet, die Ausnehmungen in Form von Schlitzen
aufweisen, in denen sich die seitlich vom Steg abstehenden Flansche des Doppel-T-Trägers
befinden. Die Holzträger sind durch Stifte, die Löcher der Flansche durchdringen,
also punktuell, mit den Flanschen des Doppel-T-Trägers zu dem Holz-Metall-Verbundträger
verbunden.
[0004] Das Gebrauchsmuster
DE 94 09 382 U1 offenbart eine Verglasung mit Metall-Verbundträgern als Pfosten und Riegel, die einen
T-Träger aus Stahl und ein U-Profil aus Holz oder Kunststoff aufweisen, das mit einer
Nut auf einen Steg des T-Trägers aufgesetzt ist. Zwischen einem Flansch des T-Trägers
und dem U-Profil besteht ein Abstand, in dem ein Rand einer Glasscheibe aufgenommen
ist. Das U-Profil deckt den T-Träger auf einer Gebäudeinnenseite ab, auf einer Gebäudeaußenseite
liegt der Flansch des T-Trägers frei.
[0005] Das Gebrauchsmuster
DE 20 2007 015 301 U1 offenbart eine Tragkonstruktion insbesondere für Fassaden und Wintergärten mit Verbundträgern
als Pfosten und Riegel, die einen Doppel-T-Träger mit einem dritten Flansch aufweisen,
der auf einer offenen Seite eines U-Profils aufliegt, das einen Steg und die beiden
anderen Flansche des Doppel-T-Trägers umhüllt.
[0006] Die Patentschrift
DE 102 40 278 B3 offenbart eine Verglasung mit einer Tragkonstruktion, deren Riegel T-Träger mit einem
U-Abdeckprofil aus Holz aufweisen. Das Abdeckprofil deckt einen Steg des T-Trägers
ab, ein Flansch des T-Trägers liegt auf einer Längsseite des U-Abdeckprofils auf.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Metall-Verbundträger als Pfosten
oder Riegel einer Verglasung eines Gebäudes vorzuschlagen, der beispielsweise wie
ein Holzträger aussieht und eine hohe mechanische Festigkeit, insbesondere eine hohe
Tragfähigkeit und Biegesteifigkeit aufweist. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung,
eine Verglasung mit einem derartigen Metall-Verbundträger vorzuschlagen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 8 gelöst.
Der erfindungsgemäße Metall-Verbundträger ist als Pfosten und/oder Riegel einer Tragkonstruktion
einer Verglasung eines Gebäudes, eines Wintergartens oder dgl. vorgesehen. Der Verbundträger
weist einen Profilträger aus Metall, insbesondere aus Stahl oder Aluminium, und einen
weiteren Träger, auf. Der weitere Träger ist vorzugsweise ein Holzträger, beispielsweise
ein Vollholzträger oder für eine höhere Steifigkeit ein Schichtholzträger. Es sind
weitere Materialien wie Kunststoff oder auch Metall, beispielsweise Aluminium oder
Stahl, für den weiteren Träger möglich. Bevorzugt ist allerdings ein Verbund eines
Metallträgers mit einem Nichtmetallträger oder eines Stahlträgers mit einem Träger
aus einem anderen Metall, beispielsweise aus Aluminium oder mit einem Nichtmetallträger
beispielsweise aus Kunststoff oder vorzugsweise aus Holz. Der weitere Träger weist
eine zum Profilträger kongruente Ausnehmung auf, in der sich der Profilträger befindet.
Der Profilträger und der weitere Träger sind über ihre Länge miteinander verbunden,
wodurch der Verbundträger gebildet ist. Die Verbindung kann durchgehend oder punktuell
sein, sie bewirkt u. a. die Übertragung von Schubkräften zwischen dem Profilträger
und dem weiteren Träger und erhöht dadurch insbesondere eine Biegesteifigkeit des
Verbundträgers.
[0009] Auf einer Längsseite des Verbundträgers sind der Profilträger und der weitere Träger
bündig miteinander. Diese eine Längsseite kann als Anlageseite aufgefasst werden,
sie bildet bzw. weist eine Anlagefläche für die Glasscheiben der Verglasung auf. Bei
Verwendung des Metall-Verbundträgers als Pfosten und/oder Riegel einer Tragkonstruktion
einer Verglasung weist die eine, die Anlageseite bildende Längsseite des Verbundträgers
vorzugsweise nach außen.
[0010] Die anderen Längsseiten des weiteren Trägers decken den Profilträger ab, der weitere
Träger ummantelt sozusagen den Profilträger. In die eine Längsseite des weiteren Trägers
ist der Profilträger eingelassen, so dass er von der Seite nicht sichtbar ist. Mit
"von der Seite" sind die anderen Längsseiten des Verbundträgers gemeint, die an seine
eine Längsseite grenzen, auf der der Profilträger mit dem weiteren Träger bündig und
in ihn eingelassen ist.
[0011] Durch den Verbund eines Profilträgers aus Metall mit einem weiteren Träger weist
der erfindungsgemäße Metall-Verbundträger eine hohe Biegesteifigkeit auf, die durch
die schubfeste Verbindung des Profilträgers und des weiteren Trägers größer als die
Summe der Biegesteifigkeiten des Profilträgers und des weiteren Trägers ist. Der Verbundträger
ist vergleichsweise filigran, er ist kaum breiter und nur wenig tiefer als der Profilträger
allein. Das ermöglicht ein filigranes, "leichtes" Aussehen der Tragkonstruktion einer
Verglasung mit Pfosten und/oder Riegeln, die von den Sichtseiten beispielsweise wie
Holzträger aussehen. Insbesondere ermöglicht die Erfindung schmale Pfosten und/oder
Riegel mit dem Aussehen von Holzträgern.
[0012] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht einen T-Träger als Profilträger
aus Metall vor. Durch seine Querschnittsform weist ein T-Träger eine hohe Biegesteifigkeit
auf. Zudem lässt sich verhältnismäßig einfach eine zu einem T-Träger kongruente Ausnehmung
in Form eines Schlitz für den Steg und einer Ansenkung für den Flansch des T-Trägers
in dem weiteren Träger des erfindungsgemäßen Verbundträgers anbringen. Da die Ausnehmung
im weiteren Träger keine Hinterschneidungen aufweist, kann der Profilträger problemlos
in die Ausnehmung eingebracht bzw. der weitere Träger auf den Profilträger aufgebracht
werden. Zur Befestigung von Glasscheiben kann auf einer dem Steg abgewandten Flach-
oder Außenseite des Flansch des T-Trägers eine (oder mehrere) Rippe oder einzelne
Zapfen oder dgl. abstehen. Ein solcher Profilträger ist als T-Träger im Sinne der
Erfindung anzusehen.
[0013] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine in der Längsrichtung des Verbundträgers
durchgehende Verbindung des Profilträgers und des weiteren Trägers durch Verkleben
vor. Dabei ist unter Verkleben auch ein Verleimen oder eine vergleichbare stoffschlüssige
Verbindung zu verstehen. Auch eine unterbrochene oder stellenweise Verklebung des
Profilträgers und des weiteren Trägers ist möglich.
[0014] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht Stiftverbindungen des Profilträgers und des
weiteren Trägers vor. Dabei sind unter Stiften nicht unbedingt Verbindungen mit Zylinderstiften,
Kegelstiften oder dgl. Elementen des Maschinenbaus, sondern eher stiftförmige Verbindungselemente
wie Nägel und/oder Schrauben gemeint. Die Stiftverbindungen verbinden den Profilträger
und den weiteren Träger punktuell, also an einzelnen Stellen über die Längsrichtung
des Verbundträgers. Beide Verbindungen, also Verklebung und Stiftverbindungen, können
einzeln oder gemeinsam verwirklicht sein. Vorzugsweise sind die Stiftverbindungen
nicht von den anderen Längsseiten des Verbundträgers sichtbar, auf denen der weitere
Träger den Profilträger abdeckt.
[0015] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht ein Furnier auf den anderen Längsseiten
des Verbundträgers vor, auf denen der weitere Träger den Profilträger abdeckt, also
auf den Sichtseiten. Insbesondere findet ein Echtholzfurnier Verwendung, um dem weiteren
Träger und damit dem Verbundträger das Aussehen eines Holzträgers zu geben. Das Holzfurnier
ermöglicht eine optisch ansprechende Gestaltung, es ermöglicht das Aussehen eines
teuren Holzes. Der weitere Träger selbst kann, wie bereits gesagt, ein Schichtholz
oder ein Vollholz sein, wobei die Holzart nach Preis-, Festigkeits- und/oder anderen
Gesichtspunkten gewählt werden kann. Wie bereits erläutert, muss der weitere Träger
kein Holzträger sein, er kann aus einem anderen Material, beispielsweise aus Kunststoff
oder auch aus Metall bestehen. Das Holzfurnier verleiht dem erfindungsgemäßen Verbundträger
das Aussehen eines Holzträgers unabhängig vom Material des weiteren Trägers.
[0016] Anstatt eines Furniers können die anderen Längsseiten des Verbundträgers, auf denen
der weitere Träger den Profilträger abdeckt, also die Sichtseiten des Verbundträgers,
eine andere Beschichtung, beispielsweise eine Aluminium- oder eine Kunststofffolie
aufweisen. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht vielfältige optische Gestaltungsmöglichkeiten
des erfindungsgemäßen Verbundträgers.
[0017] Die erfindungsgemäße Verglasung mit den Merkmalen des Anspruchs 9 weist eine Tragkonstruktion
mit Pfosten und/oder Riegeln aus Metall-Verbundträgern auf wie sie vorstehend erläutert
worden sind. Auf der einen Längsseite der Metall-Verbundträger, auf der der Profilträger
aus Metall und der weitere Träger bündig sind und die auch als Anlageseite aufgefasst
werden kann, sind Glasscheiben, insbesondere Isolierglasscheiben der Verglasung angeordnet.
[0018] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht umlaufende Glashalter an Rändern
der Glasscheiben vor, vergleichbar einem Rahmen oder einer Fassung der Glasscheiben.
Die Glashalter werden von einer Befestigungsleiste übergriffen, die in Längsrichtung
der Verbundträger verläuft und mit Abstand von den Verbundträgern auf deren einer
Längsseite befestigt ist, die auch als Anlageseite für die Glasscheiben aufgefasst
werden kann. Die Glashalter können aus Metall oder vorzugsweise aus einem Material
mit geringer Wärmeleitfähigkeit wie Kunststoff oder Holz bestehen. Mit den Glashaltern
lässt sich eine bessere Wärmedämmung der erfindungsgemäßen Verglasung im Bereich der
Glasstöße und der Ränder der Glasscheiben erzielen. Weiterer Vorteil der die Ränder
der Glasscheiben umschließenden Glashalter ist ein Kantenschutz der Glasscheiben bei
Transport, Lagerung und Handhabung. Die Glashalter können beide Seiten der Glasscheiben
übergreifen oder mit einer oder beiden Seiten, vorzugsweise mit der Außenseite der
Glasscheiben, bündig sein. Die Außenseite ist die den Pfosten und Riegeln abgewandte
Seite der Glasscheibe. Durch ein Übergreifen der Glashalter auf den Innenseiten der
Glasscheiben liegen die Glasscheiben nicht unmittelbar auf den Verbundträgern, die
die Pfosten und/oder Riegel der Verglasung bilden, auf, sondern unter Zwischenlage
der Glashalter.
[0019] Durch Dichtlippen können Luftkammern im Stoßbereich der Glasscheiben, d. h. zwischen
einander zugewandten Rändern der Glasscheiben und zwischen der Befestigungsleiste
und den Pfosten und/oder Riegeln der Verglasung ausgebildet werden. Die Luftkammern
verbessern die thermische Isolierung der erfindungsgemäßen Verglasung im Bereich der
Pfosten und/oder Riegel, d. h. am Stoß zwischen den einander zugewandten Rändern der
Glasscheiben.
[0020] Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Glashalter eine Festlegefläche aufweisen,
an der die Befestigungsleiste zur Befestigung der Glasscheiben auf den Anlageseiten
der Verbundträger angreift. Die Festlegefläche kann in Längsrichtung durchgehend entlang
der Ränder der Glasscheibe oder diskret an einzelnen Stellen ausgebildet sein. Sie
ist in der Weiterbildung der Erfindung bezüglich der Außenseite der Glasscheibe nach
innen, d. h. in Richtung der Pfosten und/oder Riegel versetzt. Dadurch kann die Befestigungsleiste
versenkt zwischen einander zugewandten Rändern zweier benachbarter Glasscheiben der
erfindungsgemäßen Verglasung und bündig mit einer Außenseite der Glasscheiben angeordnet
sein. Auch diese Ausgestaltung der Erfindung dient einem ästhetisch ansprechenden
Aussehen der Verglasung.
[0021] Eine Weiterbildung sieht eine Ausbildung der Befestigungsleiste als Energieträger
vor. Sie kann rohrförmig oder zum Einlegen eines Rohrs zur Durchleitung von Wasser
oder einer anderen Flüssigkeit sein. Diese Ausgestaltung ist insbesondere zur Erwärmung
von Brauch- oder Heizwasser durch Sonnenstrahlen vorgesehen, wobei die Anordnung an
einer Verglasung als Fassade eines Bauwerks meist günstig für die Sonneneinstrahlung
ist. Der Energieträger kann auch zur Wärmeabgabe, d.h. zur Gebäudekühlung, dienen.
Zur Ausbildung als Energieträger kann die Befestigungsleiste auch eine Lichterkette
oder einen Lichtleiter aufweisen.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen
Verglasung im Bereich eines Pfostens.
[0023] Die in Figur 1 gezeigte erfindungsgemäße Verglasung ist beispielsweise für eine Fassade
eines Gebäudes oder einen Wintergarten gedacht. Sie weist eine Tragkonstruktion mit
Pfosten 1 und in der Zeichnung nicht dargestellten Riegeln auf, an denen Isolierglasscheiben
2 befestigt sind. Von den Pfosten 1 ist einer im Querschnitt dargestellt. Die nicht
dargestellten Riegel sind übereinstimmend mit den Pfosten 1 ausgestaltet, sie können
allerdings andere Abmessungen aufweisen, insbesondere weniger breit und/oder tief
sein.
[0024] Die Pfosten 1 und die Riegel sind erfindungsgemäße Metall-Verbundträger 3, sie weisen
einen Profilträger 4 aus Metall, im Ausführungsbeispiel aus Stahl, und einen weiteren
Träger 5 auf. Im Ausführungsbeispiel ist der weitere Träger 5 ein Holzträger, er kann
allerdings auch aus anderen Werkstoffen, insbesondere aus Kunststoff oder auch aus
Metall, beispielsweise aus Stahl oder Aluminium bestehen. Die Profilträger 4 sind
T-Träger mit einem Steg 6 und einem Flansch 7. Von einer dem Steg 6 gegenüber liegenden
Außen- oder Flachseite des Flanschs 7 steht eine in Längsrichtung verlaufende Rippe
8 mit einem Tannenbaumquerschnitt ab. Der weitere Träger 5 besteht aus einem Vollholz
mit rechteckigem Querschnitt, er ist nur wenig breiter als der Flansch 7 des Profilträgers
4 und etwas tiefer als der Profilträger 4 hoch ist. Der weitere Träger 5 weist eine
in seiner Längsrichtung verlaufende Ausnehmung 9 auf, die kongruent zum Profilträger
4 ist und in der sich der Profilträger 4 befindet. Die Ausnehmung 9 weist einen Schlitz
10, in dem sich der Steg 6, und eine Ansenkung, in der sich der Flansch 7 des Profilträgers
4 befindet, auf. Die dem Steg 6 abgewandte Außenseite des Flanschs 7 des Profilträgers
4 ist bündig mit einer Längsseite des weiteren Trägers 5, in der die Ausnehmung 9
für den Profilträger 4 angebracht ist. Dadurch dass der weitere Träger 5 ein wenig
breiter als der Flansch 7 des Profilträgers 4 und der Flansch 7 bündig im weiteren
Träger 5 versenkt ist, ist der Profilträger 4 von Seiten des Verbundträgers 1 aus
nicht zu sehen. Der im Ausführungsbeispiel aus Holz bestehende weitere Träger 5 deckt
den Profilträger 4 auf allen anderen Längsseiten ab, so dass der erfindungsgemäße
Verbundträger 3 von den Seiten und einer Innenseite das Aussehen eines Holzträgers
aufweist. Mit "Innenseite" ist eine Innenseite des Gebäudes oder Wintergartens gemeint.
[0025] Der Profilträger 4 und der weitere Träger 5 sind verleimt und durch Schrauben 11
zum Verbundträger 3 miteinander verbunden. Die Schrauben 11 sind durch Löcher im Flansch
7 des Profilträgers 4 gesteckt und in den weiteren Träger 5 geschraubt. Von den Schrauben
11 sind ausschließlich die Oberseiten der Köpfe auf der Außenseite des Flanschs 7
sichtbar, also auf der Anlageseite des Verbundträgers 3. Die Schrauben 11 sind in
gleichen oder ungleichen Abständen in Längsrichtung des Verbundträgers 3 angebracht.
[0026] Dem Flansch 7 ferne Längskanten des weiteren Trägers 5 sind gerundet. Der weitere
Träger 5 ummantelt den in seiner Ausnehmung 9 befindlichen Profilträger 4 auf allen
anderen Längsseiten außer der einen Längsseite, die den Flansch 7 des Profilträgers
4 aufweist. Alle anderen drei Längsseiten des weiteren Trägers 5 weisen ein Furnier
12, vorzugsweise ein Echtholzfurnier, auf. Anstelle des Furniers 12 kann der weitere
Träger 5 auch eine andere Beschichtung, beispielsweise eine Metall- oder Kunststofffolie
aufweisen (nicht dargestellt). Die Möglichkeiten eines Furniers 12 oder einer anderen
Beschichtung des weiteren Trägers 5 bestehen auch, wenn der weitere Träger 5 nicht
aus Holz besteht.
[0027] Auf der einen Längsseite des Verbundträgers 3, in die der Profilträger 4 bündig eingelassen
ist und die hier auch als Anlageseite 13 oder Außenseite bezeichnet wird, sind zwei
Isolierglasscheiben 2 der erfindungsgemäßen Verglasung befestigt. Zwischen den Isolierglasscheiben
2 und dem Verbundträger 3 sind - im Ausführungsbeispiel streifenförmige - Dichtungen
21 angeordnet.
[0028] Umlaufend um ihre Ränder weisen die Isolierglasscheiben 2 Glashalter 14 auf, die
im Ausführungsbeispiel aus einem Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit, nämlich
aus Kunststoff bestehen. Die Glashalter 14 weisen ein Stangenprofil auf und bilden
die Ränder der Isolierglasscheiben 2 umschließende bzw. einfassende Rahmen. Die Glashalter
14 übergreifen die Ränder der Isolierglasscheiben 2 auf den Außen- und den Innenseiten.
Die Glashalter 14 verbessern eine thermische Isolierwirkung der erfindungsgemäßen
Verglasung und bilden einen Kantenschutz für die Isolierglasscheiben 2. Die Glashalter
14 sind mit den Isolierglasscheiben 2 verklebt, wobei die Verklebung vorgesehen aber
nicht zwingend ist, wenn die Glashalter 14 die Isolierglasscheiben auf der Außen-
und der Innenseite übergreifen.
[0029] An Randflächen der Isolierglasscheiben 2 weisen die Glashalter 14 Stufen 15 auf,
die zur Befestigung der Isolierglasscheiben 2 an den Verbundträgern 3 von einer Befestigungsleiste
16 übergriffen werden, die an dem Verbundträger 3 befestigt ist. Die Befestigungsleiste
16 befindet sich versenkt zwischen einander zugewandten Randflächen der Isolierglasscheiben
2. Sie weist eine Rippe 17 mit tannenbaumförmigem Querschnitt auf, die mit einer Befestigungsschiene
18 an der Rippe 8 des Profilträgers 4 befestigt ist. Die Befestigungsschiene 18 ist
leistenförmig und weist zwei in ihrer Längsrichtung verlaufende Schlitze mit tannenbaumförmigem
Querschnitt auf, in deren einem die Rippe 8 des Profilträgers 4 und in deren anderem
die Rippe 17 der Befestigungsleiste 16 eingerastet sind, um die Befestigungsleiste
16 am Verbundträger 3 zu befestigen. Eine zusätzliche Sicherung kann mit Schrauben
24 erfolgen, die durch die Stufen 15 der Glashalter 14 und den Flansch 7 des Profilträgers
4 in den weiteren Träger 5 des Verbundträgers 3 geschraubt sind. Die Glashalter 14
ermöglichen eine versenkte Anordnung der Befestigungsleiste 16 zwischen den einander
zugewandten Randflächen der Isolierglasscheiben 2, so dass eine Außenfläche der Befestigungsleiste
16 bündig mit den Außenflächen der Isolierglasscheiben 2 ist.
[0030] Anders als gezeichnet können die Glashalter 14 auch so ausgeführt sein, dass sie
die Glasscheiben 2 an deren Außenseiten nicht übergreifen, was zusammen mit der versenkten,
auf der Außenseite mit den Isolierglasscheiben 2 bündigen und schmalen Befestigungsleiste
16 ein filigranes und ästhetisch ansprechendes Aussehen der Befestigung der Isolierglasscheiben
2 bewirkt. Auch insgesamt weist die Pfosten- und Riegelkonstruktion der erfindungsgemäßen
Verglasung mit den erfindungsgemäßen Verbundträgern 3 als Pfosten und/oder Riegel
ein filigranes und ästhetisch wirkendes Aussehen auf.
[0031] Die Stufen 15 der Befestigungsleisten 14 bilden Festlegeflächen 19 zur Befestigung
der Glasscheiben 2 an den die Pfosten 1 und/oder Riegel der Verglasung bildenden Verbundträgern
3 mit den Befestigungsleisten 16. Die Festlegeflächen 19 sind versenkt bezüglich der
Außenflächen der Isolierglasscheiben 2, so dass die Befestigungsleisten 16 bündig
mit den Außenflächen der Isolierglasscheiben 2 angeordnet werden können.
[0032] Zwischen der Befestigungsleiste 16 und den Glashaltern 14 sind - im Ausführungsbeispiel
streifenförmige - Dichtungen 20 angeordnet. Die doppelte Abdichtung einerseits mit
den Dichtungen 21 zwischen dem Verbundträger 3 und den Isolierglasscheiben 2 und andererseits
weiter außen gelegen mit den Dichtungen 20 zwischen der Befestigungsleiste 16 und
den Glashaltern 14 verbessert die thermische Isolierwirkung der Verglasung im Bereich
der Pfosten 1 und/oder Riegel.
[0033] Die Glashalter 14 weisen Dichtlippen 22 auf, die in Richtung der Befestigungsschiene
18 abstehen und an ihr anliegen. Alternativ können die Dichtlippen 22 beispielsweise
auch an der Rippe 8 des Profilträgers 3 oder an der Rippe 17 der Befestigungsleiste
16 anliegen (nicht dargestellt). Die Dichtlippen 22 der Glashalter 14 schließen Luftkammern
im Bereich des Stoß der Isolierglasscheiben 2 ein und verbessern die thermische Isolierung
der Verglasung im Bereich der Pfosten und Riegel.
[0034] Die Befestigungsleiste 16 bildet einen Energieträger. Im Ausführungsbeispiel ist
ein Kunststoffrohr 23 als Energieträger auf eine Außenseite der Befestigungsleiste
16 aufgeclipst. Das Kunststoffrohr 23 weist einen rechteckigen Basisquerschnitt im
Stoss zwischen den beiden Isolierglasscheiben 2 und eine nach außen gewölbte Außenseite
auf. Durch das Kunststoffrohr 23 wird Wasser oder ein anderes Fluid geleitet, das
durch Sonnenstrahlung erwärmt wird, so dass Brauch- und/Heizwasser erwärmbar ist.
Auf diese Weise ist ein Sonnenkollektor in die erfindungsgemäße Verglasung integriert.
Das Kunststoffrohr 23 kann auch zur Wärmeabgabe, d. h. zur Gebäudekühlung verwendet
werden. Zur Ausbildung als Energieträger kann beispielsweise eine Lichterkette oder
ein Lichtleiter auf die Befestigungsleiste 16 aufgeclipst, in anderer Weise angebracht
oder die Befestigungsleiste 16 als solche/r ausgebildet sein (nicht dargestellt).
Die Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend.
1. Metall-Verbundträger als Pfosten oder Riegel einer Verglasung, mit einem Profilträger
(4) aus Metall und einem weiteren Träger (5), der eine zum Profilträger (4) kongruente
Ausnehmung (9) aufweist, in der sich der Profilträger (4) befindet, wobei der Profilträger
(4) und der weitere Träger (5) auf ihrer Länge miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilträger (4) und der weitere Träger (5) auf einer Längsseite des Verbundträgers
(3) bündig miteinander sind und der weitere Träger (5) den Profilträger (4) auf den
anderen Längsseiten des Verbundträgers (3) abdeckt und dass der Profilträger (4) in
die eine Längsseite, auf der er bündig mit dem weiteren Träger (5) ist, in die Ausnehmung
(9) des weiteren Trägers (5) eingelassen ist.
2. Metall-Verbundträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilträger (4) ein T-Träger ist.
3. Metall-Verbundträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Träger (5) ein Holzträger ist.
4. Metall-Verbundträger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilträger (4) und der weitere Träger (5) verklebt sind.
5. Metall-Verbundträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilträger (4) und der weitere Träger (5) mit Stiftverbindungen (11) verbunden
sind.
6. Metall-Verbundträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftverbindungen (11) nicht auf den anderen Längsseiten des Verbundträgers (3)
sichtbar sind, auf denen der weitere Träger (5) den Profilträger (4) abdeckt.
7. Metall-Verbundträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Träger (5) ein Furnier (12) auf den anderen Längsseiten des Verbundträgers
(3) aufweist, auf denen der weitere Träger (5) den Profilträger (4) abdeckt.
8. Metall-Verbundträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Träger (5) eine Beschichtung auf den anderen Längsseiten des Verbundträgers
(3) aufweist, auf denen der weitere Träger (5) den Profilträger (4) abdeckt.
9. Verglasung mit einem Metall-Verbundträger (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 als
Pfosten (1) und/oder Riegel einer Tragkonstruktion der Verglasung, dadurch gekennzeichnet, dass Isolierglasscheiben (2) auf der einen Längsseite des Metall-Verbundträgers (3) befestigt
sind, auf der der Profilträger (4) bündig mit dem weiteren Träger (5) ist.
10. Verglasung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheiben (2) einen entlang ihren Rändern umlaufenden Glashalter (14) aufweisen,
der von einer Befestigungsleiste (16) übergriffen wird, die in Längsrichtung des Verbundträgers
(3) verläuft und mit Abstand vom Verbundträger (3) auf dessen einer Längsseite, auf
der der Profilträger (4) bündig mit dem weiteren Träger (5) ist, befestigt ist.
11. Verglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Glashalter (14) mindestens eine Dichtlippe (22) aufweisen, die mindestens eine
Luftkammer (23) zwischen einander zugewandten Rändern der Glasscheiben (2) und zwischen
den Pfosten (1) und/oder den Riegeln der Verglasung und der Befestigungsleiste (16)
einschließt.
12. Verglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsleiste (16) bündig mit einer Außenfläche der Glasscheiben (2) ist.
13. Verglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsleiste (16) einen Energieträger aufweist.
14. Verglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Glashalter (14) eine bezüglich der Außenflächen der Glasscheiben (2) versenkte
Festlegefläche (19) aufweist, an der die Befestigungsleiste (16) angreift.
15. Verglasung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsleiste (16) aus einem Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit besteht.
1. Metal composite girder as a mullion or transom of a glazing, having a profiled girder
(4) made from metal and a further girder (5), which has a recess (9) that is congruent
with the profiled girder (4), in which the profiled girder (4) is located, wherein
the profiled girder (4) and the further girder (5) are connected to each other along
their length, characterised in that the profiled girder (4) and the further girder (5) are flush with each other on a
longitudinal side of the composite girder (3) and the further girder (5) covers the
profiled girder (4) on the other longitudinal sides of the composite girder (3), and
in that the profiled girder (4) is embedded into the one longitudinal side on which it is
flush with the further girder (5) in the recess (9) of the further girder (5).
2. Metal composite girder according to claim 1, characterised in that the profiled girder (4) is a T-girder.
3. Metal composite girder according to claim 1 or 2, characterised in that the further girder (5) is a wooden girder.
4. Metal composite girder according to claims 1 to 3, characterised in that the profiled girder (4) and the further girder (5) are adhered together.
5. Metal composite girder according to one of claims 1 to 4, characterised in that the profiled girder (4) and the further girder (5) are connected with pin connections
(11).
6. Metal composite girder according to claim 5, characterised in that the pin connections (11) are not visible on the other longitudinal sides of the composite
girder (3), on which the further girder (5) covers the profiled girder (4).
7. Metal composite girder according to one of the preceding claims, characterised in that the further girder (5) has a veneer (12) on the other longitudinal sides of the composite
girder (3), on which the further girder (5) covers the profiled girder (4).
8. Metal composite girder according to one of the preceding claims, characterised in that the further girder (5) has a coating on the other longitudinal sides of the composite
girder (3), on which the further girder (5) covers the profiled girder (4).
9. Glazing having a metal composite girder (3) according to one of claims 1 to 8, as
a mullion (1) and/or a transom of a supporting structure of the glazing, characterised in that insulating glass panes (2) are fastened on the one longitudinal side of the metal
composite girder (3) on which the profiled girder (4) is flush with the further girder
(5).
10. Glazing according to claim 9, characterised in that the glass panes (2) have a circumferential glass holder (14) along their edges, which
is overlapped by a fastening rail (16) that extends in the longitudinal direction
of the composite girder (3) and is fastened with a distance from the composite girder
(3), on a longitudinal side of the composite girder on which the profiled girder (4)
is flush with the further girder (5).
11. Glazing according to claim 10, characterised in that the glass holders (14) have at least one sealing lip (22), which includes at least
one air chamber (23) between edges of the glass panes (2) facing each other and between
the mullions (1) and/or the transoms of the glazing and the fastening rail (16).
12. Glazing according to claim 10, characterised in that the fastening rail (16) is flush with an outer face of the glass panes (2).
13. Glazing according to claim 10, characterised in that the fastening rail (16) comprises an energy carrier.
14. Glazing according to claim 10, characterised in that the glass holder (14) has a setting face (19) that is recessed with respect to the
outer faces of the glass panes (2), that is touched by the fastening rail (16).
15. Glazing according to one of claims 9 to 14, characterised in that the fastening rail (16) consists of a material with a low heat conductivity.
1. Support composite métallique en tant que montant ou traverse d'un vitrage, avec un
support profilé (4) en métal et avec un autre support (5) qui présente un évidement
(9) congruent au support profilé (4) et dans lequel se trouve le support profilé (4),
sachant que le support profilé (4) et l'autre support (5) sont assemblés entre eux
sur leur longueur, caractérisé en ce que le support profilé (4) et l'autre support (5) sont assemblés entre eux en affleurement
sur un côté longitudinal du support composite (3), et l'autre support (5) couvre le
support profilé (4) sur les autres côtés longitudinaux du support composite (3), et
en ce que le support profilé (4) est, dans le côté longitudinal sur lequel il est en affleurement
avec l'autre support (5), inséré dans l'évidement (9) de l'autre support (5).
2. Support composite métallique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support profilé (4) est un support en T.
3. Support composite métallique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'autre support (5) est un support en bois.
4. Support composite métallique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le support profilé (4) et l'autre support (5) sont assemblés par collage.
5. Support composite métallique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le support profilé (4) et l'autre support (5) sont assemblés par des vis d'assemblage
(11).
6. Support composite métallique selon la revendication 5, caractérisé en ce que les vis d'assemblage (11) ne sont pas visibles sur les autres côtés longitudinaux
du support composite (3) sur lesquels l'autre support (5) couvre le support profilé
(4).
7. Support composite métallique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'autre support (5) présente un placage (12) sur les autres côtés longitudinaux du
support composite (3) sur lesquels l'autre support (5) couvre le support profilé (4).
8. Support composite métallique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'autre support (5) présente un revêtement sur les autres côtés longitudinaux du
support composite (3) sur lesquels l'autre support (5) couvre le support profilé (4).
9. Vitrage avec un support composite métallique (3) selon l'une des revendications 1
à 8 en tant que montant (1) et/ou traverse d'une structure porteuse ou d'un vitrage,
caractérisé en ce que des vitres en verre isolant (2) sont fixées sur le côté longitudinal du support composite
métallique (3) sur lequel le support profilé (4) est en affleurement avec l'autre
support (5).
10. Vitrage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les vitres (2) présentent un support de vitre (14) qui s'étend tout autour le long
de leurs bords et qui est recouvert par une baguette de fixation (16) qui s'étend
dans la direction longitudinale du support composite (3) et est fixée à distance du
support composite (3) sur le côté longitudinal de ce dernier sur lequel le support
profilé (4) est en affleurement avec l'autre support (5).
11. Vitrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que les supports de vitres (14) présentent au moins une lèvre d'étanchéité (22) qui enferme
au moins une chambre d'air (23) entre les bords en vis-à-vis des vitres (2) et entre
les montants (1) et/ou les traverses du vitrage et la baguette de fixation (16).
12. Vitrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la baguette de fixation (16) est en affleurement avec une face extérieure des vitres
(2).
13. Vitrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la baguette de fixation (16) présente un vecteur d'énergie.
14. Vitrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que le support de vitre (14) présente une face d'immobilisation (19) qui est en renfoncement
par rapport aux faces extérieures des vitres (2) et qui est engagée par la baguette
de fixation (16).
15. Vitrage selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que la baguette de fixation (16) est constituée d'un matériau à faible conductibilité
thermique.

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