[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Motoranschluss gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Unter Motoranschluss wird hierbei insbesondere derjenige eines Kühlerlüftermotors
Kraftfahrzeugs verstanden.
[0002] Üblicherweise weist eine mit dem Bordnetz eines Kraftfahrzeugs elektrisch zu verbindende
Baugruppe ein aus deren Gehäuse herausgeführtes Anschlussterminal (Baugruppenschnittstelle)
auf, dessen Anschlusskontakte (Anschlussstellen) untereinander und zur Umgebung hin
elektrisch isoliert sind. Die elektrische Verbindung der Baugruppe zum Bordnetz des
Kraftfahrzeugs erfolgt in der Regel über Leitungen eines in einem Bordnetzkabel geführten
Leitungssatzes, dessen eines Kabel- oder Leitungssatzende über eine Steckverbindung
verfügt, und dessen anderes Kabel- bzw. Leitungssatzende elektrisch leitend mit der
zu versorgenden Baugruppe über deren Anschlussterminal verbunden ist. Dieser elektrische
Baugruppenanschluss der einzelnen Leitungen des Leitungssatzes mit dem Anschlussterminal
kann durch eine Schweiß-, Lot-, Klemm- oder Crimpverbindung hergestellt werden.
[0003] Ein solcher Motoranschluss ist insbesondere auch bei einem bereits über Anschlussleitungen
verfügenden Elektromotor vorgesehen, der beispielsweise als Antrieb eines Kühlerlüfters
(Kühlerlüftermotor) des Kraftfahrzeugs dient. Der Kühlerlüftermotor wird zur Einstellung
der erforderlichen Kühlleistung mittels einer elektrischen oder elektronischen Steuerschaltung
betrieben. Die Stromversorgung des Kühlerlüftermotors erfolgt über ein Bordnetzkabel,
das an eine Gleichstromquelle (Fahrzeugbatterie) des Kraftfahrzeugs angeschlossen
ist. Dabei sind die Leitungsenden des vom Bordnetzkabel geführten Leitungssatzes an
das Anschlussterminal angeschlossen, das praktisch die Motorschnittstelle zum eingesetzten,
üblicherweise elektronisch gesteuerten Elektromotor bildet. Der Leitungssatz umfasst
hierbei in der Regel zusätzlich zu den Versorgungsleitungen, d. h. dem Plus- und Minuspol
der Versorgungsspannung, auch Steuer- und/oder Signalleitungen einer den Elektromotor
steuernden bzw. erfassten Motordaten verarbeitenden Elektronik. Bei der Herstellung
des elektrischen Baugruppen- bzw. Motoranschlusses erfolgt die elektrische Kontaktierung
zwischen den Kontakten (Anschlussstellen) des Anschlussterminals und den Leitungsenden
üblicherweise durch Schweißverbindungen.
[0004] Problematisch bei einem solchen Baugruppen- bzw. Motoranschluss ist eine mechanische
Belastung, insbesondere eine Zugbelastung, zwischen dem den Leitungssatz enthaltenden
Bordnetzkabel und dem Anschlussterminal des Elektromotors. Eine solche Zugebelastung
kann zu einer Beschädigung oder Trennung des elektrischen Kontaktes am Baugruppen-
bzw. Motoranschluss führen.
[0005] Ein weiteres Problem sind Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit,
die zu Korrosion am Baugruppen- bzw. Motoranschluss (Anschlussterminal) mit hohem
Kontaktwiderstand oder mechanischer Instabilität (Wackelkontakt) führen kann. Ein
gegebenenfalls auftretender Kurzschluss am Baugruppen- bzw. Motoranschluss kann zu
einem Schaden im Bordnetz oder in der Baugruppe führen. Ferner kann die üblicherweise
vorgeschriebene Berührungssicherheit gefährdet werden.
[0006] Aus der
EP 1 447 884 A1 ist ein Kabelsteckverbinder mit angeschlossener Leitung bekannt, deren Leitungsende
über Spannzungen eines hohlzylindrischen Steckergehäuses geführt und mit einem Kontaktelemente
aufweisenden Einsatzteil verbunden sind. Eine konische Spannhülse mit Innengewinde
wird mit dem hohlzylindrischen Steckergehäuses verschraubt. In Folge dessen verhindert
der Konus der Spannhülse ein radiales Ausweichen der Spannzungen, die eine Zugentlastung
der Leitungsenden bewirken.
[0007] Aus der
DE 44 18 259 C1 ist ein mehrpoliger Kabelsteckverbinder mit einem eine konische Außenfläche aufweisenden
Verteilstück zur Aufnahme von Litzen und mit einem eine konische Innenfläche aufweisenden
Griffstück bekannt. Im Zuge des Eindrückens des Verteilsücks in das Griffstück sowie
mittels einer anschließend mit diesem verschraubten Überwurfmutter werden die Litzen
geklemmt.
[0008] Aus der
US 4 845 312 ist eine an einer Wand montierbare Steckdose mit einer Zugentlastung für ein Kabel
bekannt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen besonders sicheren und zuverlässigen
sowie langlebigen Motoranschluss anzugeben.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte
Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Varianten sind Gegenstand der hierauf rückbezogenen
Unteransprüche.
[0011] Demnach ist ein elektrischer Motoranschluss, insbesondere eines elektrischen Kühlerlüftermotors
eines Kraftfahrzeuges, mit angeschlossenen Leitungen vorgesehen, dessen Leitungsenden
von einem Anschlussgehäuse abgedeckt sind. Hierbei weist das Anschlussgehäuse zwei
Gehäuseteile auf, die im Montagezustand unter Bildung eines Hohlraums zusammengesetzt
sind und die anschlussseitigen Leitungsenden der Leitungen des Leitungssatzes aufnehmen.
Eines der Gehäuseteile umfasst mindestens eine Leitungsdurchführung, die eine sich
in Richtung des Anschlussterminals öffnende kegelförmige Führungsinnenkontur aufweist,
an welcher ein Klemmteil anliegt. Infolge einer Zugbelastung des Leitungssatzes gleitet
das Klemmteil an der korrespondierenden Führungsinnenkontur entlang, so dass die entsprechende
Leitung mit zunehmender Zugbelastung zunehmend geklemmt wird. Vorzugsweise weist das
entsprechende Gehäuseteil zwei solcher Leitungsdurchführungen für die stromführenden
Leitungen (Plus- und Minuspolleitungen) mit kegelförmigen Führungsinnenkonturen auf,
die mit entsprechenden Klemmteilen zusammenwirken.
[0012] Lediglich eines der Gehäuseteile ist schalenförmig, während das andere Gehäuseteil
als Gehäusedeckel ausgeführt ist. Auch können beide Gehäuseteile als Gehäusehalbschalen
ausgeführt sein. Vorzugsweise ist das die Führungsinnenkonturen aufweisende Gehäuseunterteil
schalenförmig, während ein deckelartiges Gehäuseoberteil die korrespondierenden Klemmteile
trägt. Während die Anzahl der Führungsinnenkonturen und der Klemmteile geeigneterweise
der Anzahl der Versorgungsleitungen entspricht, können die Steuer- bzw. Signalleitungen
anschlussseitig auch ohne derartige Klemmführung im Anschlussgehäuse einliegen. Dazu
sind diese länger ausgeführt, ragen also tiefer in das Anschlussgehäuse hinein als
die durch Klemmteile zugentlasteten Versorgungsleitungen und werden dadurch geschützt,
dass Zugkräfte durch die mittels der Klemmteile entlasteten Leitungen aufgenommen
werden.
[0013] Das Klemmteil liegt an der jeweiligen Leitung an und weist eine sich vom Anschlussterminal
weg, d. h. in Gegenrichtung zum Anschlussterminal verjüngende, kegel- oder keilförmige
Außenkontur auf, die an der Führungsinnenkontur anliegt. Ferner weist eines der Gehäuseteile
mindestens ein Fixierelement auf, das im Montagezustand in eine korrespondierende
Kragenkontur des Baugruppen- bzw. Motorgehäuses im Bereich des Anschlussterminals
formschlüssig eingreift.
[0014] Durch die schalenförmige und deckelartige Ausgestaltung der Gehäuseteile wird ein
Einlegen der Leitungen des Leitungssatzes vereinfacht. Die Verbindung zwischen dem
anschlussgehäuseseitigen Fixierelement und der baugruppenseitigen Kragenkontur gewährleistet
einen besonders einfachen und wirksamen Halt des Anschlussgehäuses an der Baugruppe
bzw. am Motorgehäuse, insbesondere bei einer Zugbelastung zwischen diesen. Ferner
erleichtert diese Formschlussverbindung zwischen dem zweitelligen Anschlussgehäuse
und der Baugruppe eine einheitliche und korrekte Positionierung des Anschlussgehäuses,
indem eine Führung beim Anlegen des Gehäuseunterteils gegeben ist.
[0015] Die Führungsinnenkontur und das Klemmteil, die insbesondere kegel- oder keilförmig
ausgestaltet sind, bewirken eine besonders effektive kraft- bzw. relbschlüssige Verbindung,
da die Haltekräfte bei einer Zugbelastung radial auf die Leitungen wirken und mit
zunehmender Zugkraft ansteigen. Insbesondere die Kombination und Anordnung der Formschlussverbindung
zwischen dem Anschlussgehäuse und der Baugruppe sowie der zugkraftabhängigen Leitungsklemmung
gewährleistet eine zuverlässige Zugentlastung, so dass die elektrische Kontaktierung
der Leitungen bei einer Zugbelastung über das Bordnetzkabel auf den elektrischen Motoranschluss
zuverlässig erhalten bleibt.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung des elektrischen Motoranschlusses weist eines
der Gehäuseteile, insbesondere das dockelartige Gehäuseoberteil, mindestens eine im
Montagezustand in den Hohlraum mündende Füllöffnung zum Einfüllen einer aushärtbaren
Vergussmasse auf. Zweckmäßigerweise ist die Vergussmasse ein Werkstoff mit guten Adhäsionseigenschaften,
z. B. ein Silikon, Polyurethan oder ein Gießharz. Beispielsweise zwei oder drei Füllöffnungen
ermöglichen beim Einfüllen der Vergussmasse eine schnelle und gleichmäßige Verteilung
der Vergussmasse im Hohlraum des Anschlussgehäuses. Ferner weist ein Gehäuseteil eine
Entlüftungsöffnung auf. Die Entlüftungsöffnung ermöglicht eine schnelle Befüllung
ohne nachteiligen Lufteinschluss in der Vergussmasse. Im ausgehärteten Zustand umschließt
die Vergussmasse den elektrischen Motoranschluss innerhalb des Anschlussgehäuses und
ist mit den Gehäuseteilen praktisch unlösbar - im Sinne einer Verklebung - gefügt.
Das Anaschlussgehäuse verbleit somit vorteilhafterweise dauerhaft am Motoranschluss,
wird also unveriorener Bestandteil desselben.
[0017] Die Gehäuseteile sind im Montagezustand miteinander verrastet, wobei die montierten
Gehäuseteile den Motoranschluss zumindest teilweise und hierbei insbesondere das Anschlussterminal
mit den an dessen Anschlussstellen kontaktierten Leitungsenden übergreifen. Ferner
weist eines der Gehäuseteile, insbesondere das schalenförmige Gehäuseunterteil, in
den Hohlraum ragende Abstandselemente auf. Die Leitungen des Leitungssatzes sind im
Montagezustand des Anschlusagehäuses zwischen den Abstandselementen angeordnet. Die
Abstandselemente vermeiden ein ungewolltes Verschieben der Leitungen. Infolge der
Verrastung der Gehäuseteile einerseits sowie das Übergreifen der montierten Gehäuseteile
im Bereich des Anschlussterminals andererseits ist der aus den Gehäusetellen gebildete
Hohlraum dicht umschlossen, wodurch ein Auslaufen der Vergussmasse beim Befüllen und
Aushärten vermieden wird. Infolge der Vermeidung eines Auslaufens können bereits während
des Aushärtens der Vergussmasse weitere Prozess- oder Verarbeitungsschritte erfolgen,
wodurch die Taktzeit und die Kosten bei der Herstellung des Motoranschlusses bzw.
des Kühlerlüftermotors verringert werden.
[0018] Dies wird vorteilhafterweise dadurch erreicht, dass das zweiteilige, montierte Anschlussgehäuse
an der elektrischen Baugruppe bzw. am Elektromotor verbleibt, so dass die Formgebung
der Vergussmasse während des Aushärtens ohne zusätzliches Werkzeug erfolgt. Der Werkstoff
des Anschlussgehäuses, das praktisch als Behälter für die Vergussmasse dient, und
der Werkstoff der Isolierung des Anschlussterminals der Baugruppe bzw. des Elektromotors
sollte gute Adhäsionseigenschaften zum verwendeten Vergussmaterial aufweisen. Idealerweise
sollte der Werkstoff des Anschlussgehäuses (Behälter) dem Umspritzungswerkstoff des
Anschlussterminals entsprechen.
[0019] Aufgrund des Verklebens der Bauteile (Anschlussgehäuse und Anschlussterminal) untereinander
wird die Dichtheit des Anschlusses bzw. der Anschlussstellen gegen Feuchtigkeit gewährleistet.
Gleichzeitig wird hierdurch die mechanische Stabilität und die Form des Vergusses
bestimmt. Infolge des Einfüllens der geeigneterweise niedrig-viskosen Vergussmasse
in das den Anschlussbereich umgebende Anschlussgehäuse kann Im noch weitgehend dünnflüssigen,
nicht gehärteten Zustand der Vergussmasse die Baugruppe weiter transportiert werden,
so dass die weiteren Prozessschritte während der laufenden Aushärtezeit ausgeführt
werden können. Dies bedeutet, dass im weiteren Prozessablauf nicht abgewartet werden
muss, bis die Vergussmasse formstabil ist. Dies führt zu einer wesentlichen Verringerung
der erforderlichen Fertigungszeit für den Verguss und die Weiterverarbeitung der Baugruppe.
Gleichzeitig wird über die Gestaltung des Anschlussgehäuses in Verbindung mit der
Gestaltung des Anschlussbereiches der Baugruppe bzw. des Elektromotors oder eines
diesen aufweisenden Antriebs die zuverlässige Zugentlastung der Verbindungsstellen
der Leitungen realisiert.
[0020] Der nach Art einer Versiegelung wirkende Umschluss des Motorenschlusses mit Vergussmasse
sowie das Fügen der Gehäuseteile des Anschlussgehäuses mit der ausgehärteten Vergussmasse
gewährleisten einen besonders wirksamen Schutz gegen Umwelteinflüsse und mechanische
Belastungen. Da sich die flüssige Vergussmasse um das Anschlussterminal mit den daran
kontaktierten Leitungsenden und dabei innerhalb des Anschlussgehäuses verteilt, ist
eine hohe Flexibilität praktisch unabhängig von der Formgebung des Motoranschlusses
gegeben.
[0021] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung einen Motoranschluss eines elektrischen Kühlerlüftermotor,
mit an diesen angeschlossenen Leitungen eines Bordnetzkabels sowie mit einem Anschlussgehäuse,
das mit Vergussmasse gefüllt oder befüllbar ist,
- Fig. 2
- in perspektivischer Darstellung den Kühlerlüftermotor mit Blick auf ein Anschlussterminal
ohne Anschlussgehäuse,
- Fig. 3 und 4
- in perspektivischer Darstellung das Anschlussgehäuse, umfassend ein deckelartiges
Gehäuseoberteil und ein schalenartiges Gehäuseunterteil in einer Explosionsdarstellung
bzw. im zusammengesetzten Zustand,
- Fig. 5
- in Draufsicht den Motoranschluss mit an Kontaktstellen des Anschlussterminals kontaktierten
Leitungsenden und mit montiertem Gehäuseunterteil,
- Fig. 6
- den Motoranschluss mit angeschlossenem Leitungssatz gemäß Fig. 5 in einer Unteransicht
auf das montierte Anschlussgehäuse, und
- Fig. 7
- in einer zur Zeichenebene der Fig. 6 parallelen Schnittdarstellung den Motoranschluss
mit gefügtem Anschlussgehäuse mit einer Klemmung einzelner Leitungen als Zugentlastung.
[0022] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0023] Die Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen elektrischen Motoranschluss
1 eines Gleichstrom-Kühlerlüftermotors (Elektromotor) 2 mit daran angeschlossenen
Versorgungsleitungen 3 und Signal- oder Steuerleitungen 4 eines Leitungssatzes 5 eines
Bordnetzkabels 6. Das Bordnetzkabel 6 trägt an einem dem Kühlerlüftermotor 2 abgewandten
Ende einen Steckverbinder 7. Ein mit Vergussmasse gefülltes Anschlussgehäuse 8 umschließt
ein hier nicht sichtbares Anschlussterminal des Kühlerlüftermotors 2. Bedingt durch
die notwendige Stromtragfähigkeit weisen die Versorgungsleitungen 3 im Verhältnis
zu den Steuer- bzw. Signalleitungen 4 einen vergleichsweise großen Leitungsdurchmesser
auf. Anstelle des Kühlerlüftermotors 2 kann auch eine andere elektrische Baugruppe
mit angeschlossenen Leitungen den Anschluss als Baugruppenanschluss 1 bilden.
[0024] Die Fig. 2 zeigt in perspektivischer Ansicht den Kühlerlüftermotor 2 mit Blick auf
dessen Anschlussterminal 9 mit einer der Anzahl der Versorgungs- und Signal-oder Steuerleitungen
3 bzw. 4 entsprechenden Anzahl von Anschlusskontakten (Anschlussstellen) 10 bzw. 11.
Das Anschlussterminal 9 bildet quasi eine Motor-schnittstelle, die einerseits mit
einer Elektronik 12 des Kühlerlüftermotors 2 verbunden ist und dessen bzw. deren Anschlusskontakte
10,11 von einem Stanzblechkamm aus Kupferblech gebildet sind. Die mit den Anschlusskontakten
oder -stellen 10,11 und somit mit dem Anschlussterminal 9 verbunden, insbesondere
durch Verschweißen elektrisch leitend kontaktierten Leiterenden der Leitungen 3,4
bilden den Motoranschluss 1.
[0025] Im Kühlerlüfterbetrieb wird der Kühlerlüftermotor 2 über die in nicht näher dargestellter
Art und Weise mit der Fahrzeugbatterie verbundenen Versorgungsleitungen 3 mit Gleichstrom
gespeist. Die Steuer- oder Signalleitungen 4 dienen zur Steuerung des Motors 2 bzw.
zum Datenaustausch der Kühlerlüfterelektronik 12 und einer Fahrzeugelektronik. Beispielweise
werden im Kühlerlüfterbetrieb über die Steuer- und Signalleitungen 4 Steuerbefehle
von der Kraftfahrzeugelektronik an den Kühlerlüftermotor 2 bzw. Betriebsinformationen
des Kühlerlüftermotors 2, wie beispielsweise die Drehzahl, an die Kraftfahrzeugelektronik
12 übermittelt.
[0026] Das Anschlussterminal 9 ist benachbart zu den Leitungsenden der Leitungen 3,4 im
Bereich mit einer isolierenden Umspritzung 13 aus Polybutylenterephthalat (PBT) versehen,
welche die Anschlusskontakte 10,11 in einem Teilbereich umschließt. Die Umspritzung
13 weist beidseitig des Anschlussterminals 9 eine Kragen- oder Formschlusskontur 14
auf.
[0027] Die Fig. 3 und 4 zeigen perspektivisch das Anschlussgehäuse 8 mit einem deckelartigen
Gehäuseoberteil 8a und einem schalenförmigen Gehäuseunterteil 8b im ungefügten bzw.
im zusammengesetzten Zustand. Beide Gehäuseteile 8a und 8b sind aus einem thermoplastischen
Kunststoff, beispielsweise aus Polybutylenterephthalat (PBT) gefertigt. Das schalenförmige
Gehäuseunterteil 8b weist im Bereich von Leitungsdurchführungen 15 für die Versorgungsleitungen
3 kegelförmige Führungsinnenkonturen 16 auf.
[0028] Entlang der bezogen auf das dargestellte Koordinatensystem in x-Richtung zwischen
den beiden äußeren Leitungsdurchführungen 15 für die Versorgungsleitungen 3 befinden
sich zwei Leitungsdurchführungen 17 für die Steuer- bzw. Signalleitungen 4 im Gehäuseunterteil
8b. Zudem sind in der in y-Richtung verlaufenden Einführrichtungen für die Leitungen
3,4 im Ausführungsbeispiel drei domartige Abstandselemente 18 bodenseitig an das Gehäuseunterteil
8b angeformt. Diese laufen bei im Anschlussgehäuse 8 einliegenden Leitungsenden der
Leitungen 3,4 zwischen diesen und ragen in einen zwischen dem Gehäuseoberteil 8a und
dem Gehäuseunterteil 8b gebildeten Hohlraum 19 auf.
[0029] Des Weiteren weist das Gehäuseunterteil 8b auf der den Leitungsdurchführungen 15,17
gegenüberliegenden Gehäuseseite innenseitig angeformte Fixierelemente 20 an den in
x-Richtung gegenüberliegenden Gehäusewänden 21 des Gehäuseunterteils 8b auf. Ferner
weist das Gehäuseunterteil 8b zwei Rastausnehmungen 22 an den einander gegenüberliegenden
Gehäusewänden 21 auf. In diese Rastausnehmungen 22 greifen Rasthaken 23 ein, die an
den Gehäusedeckel 8a angeformt sind. Den durch diese Rastverbindung 22,23 zusammengesetzten
Zustand des Anschlussgehäuses 8 unter Bildung des Hohlraums 19 zeigt Fig. 4.
[0030] An das Gehäuseoberteil 8a angeformte Ausnehmungen 24 setzen im in Fig. 4 gezeigten
zusammengesetzten Zustand des Anschlussgehäuses 8 die Leitungsdurchführungen 15 zu
einer Kreisform fort. Eine zwischen diesen Ausnehmungen 24 angeformte, im Ausführungsbeispiel
eckige Ausnehmung 26 schließt die Leitungsdurchführung 17 für die Steuer- bzw. Signalleitungen
4 zur umfangsseitig geschlossenen Durchführung 17 ab.
[0031] Das Gehäuseoberteil 8a weist zudem drei etwa mittig angeordnete Füllöffnungen 26
sowie im Bereich der Rasthaken 23 jeweils eine Entlüftungsöffnung 27 auf. Die Einfüllöffnungen
26 dienen zum Befüllen des Hohlraums 19 des Anschlussgehäuses 8 bei darin einliegenden
und an das Anschlussterminal 9 angeschlossenen Leitungsenden der Leitungen 3,4 mit
einer Vergussmasse. Die Entlüftungsöffnungen 27 ermöglichen hierbei ein zügiges Entweichen
der bei Einfüllen der Vergussmasse verdrängten Luft. An das Gehäuseoberteil 8a sind
im Bereich zwischen den Rasthaken 23 und den Leitungsdurchführungen 15 in x-Richtung
gehäuserandseitig Klemmteile 28 zumindest geringfügig schwenkbeweglich angeformt.
[0032] Fig. 5 zeigt in Draufsicht den Motor- bzw. Baugruppenanschluss 1 im Bereich des Anschlussterminals
9 mit an den Anschlusskontakten 10,11 - beispielsweise durch Schweißverbindungen -
kontaktierten Leitungsenden der Leitungen 3 und 4 bei angesetztem Gehäuseunterteil
8b ohne Gehäuseoberteil 8a. Erkennbar greifen die Fixierelemente 20 in die Kragenkontur
14 des Anschlussterminals 9 formschlüssig ein. Ebenfalls erkennbar gewährleisten die
zwischen den Anschlussleitungen 3,4 empor ragenden Abstandselemente 18 eine zuverlässige
Positionierung der Leitungsenden der Leitungen 3 und 4 und verhindern zuverlässig
deren unerwünschte Kontaktierung miteinander. Die sich konisch in y-Richtung verjüngenden
und sich mithin in Richtung zum Anschlussterminal 9 hin öffnenden Führungsinnenkonturen
liegen an den Leitungen 3 an.
[0033] Fig. 6 zeigt den Motor- bzw. Baugruppenanschluss 1 in einer Unteransicht auf das
Anschlussgehäuse 8, dessen Hohlraum 19 vollständig mit Vergussmasse ausgefüllt ist
(nicht erkennbar). Die Versorgungsleitungen 3 und die Signalleitungen 4 sind von den
Leitungsdurchführungen 15 bzw. 17 vollständig umschlossen. Das Anschlussgehäuse 8
schließt im Bereich des Anschlussterminals 9 mit dessen Umspritzung 13 ab.
[0034] Fig. 7 zeigt den Motor- bzw. Baugruppenanschluss 1 mit montiertem Anschlussgehäuse
8 im Schnitt in y-Richtung entlang der Mittelebene der Versorgungsleitungen 3. Erkennbar
greifen die Fixierelemente 20 des Gehäuseunterteils 8b in die korrespondierende Kragenkontur
14 der Umspritzung 13 des Anschlussterminals 9 ein. Die an das Gehäuseoberteil 8a
angeformten Klemmteile 28 sind an dessen der jeweiligen Führungsinnenkontur 16 zugewandten
Seite mit einer kegel- oder keilförmigen Außenkontur 29 versehen, mit der das jeweilige
Klemmteil 28 an der korrespondierenden Führungsinnenkontur 16 anliegt. Zudem liegt
der jeweilige Klemmkeil 28 an der entsprechenden Versorgungsleitung kraft- bzw. reibschlüssig
an.
[0035] Die sich in y-Richtung und somit in Gegenrichtung zum Anschlussterminal 9 verjüngenden
Führungsinnenkonturen 16 des Gehäuseunterteils 8b und Klemmteilaußenkonturen 29 des
Gehäuseoberteils 8a gleiten bei einer Zugbelastung an dem Leitungssatz 3,4 bzw. am
Bordnetzkabel 6 in y-Richtung rampenartig, d. h. nach Art einer schiefen Ebene aneinander.
Aufgrund der sich dadurch infolge der in y-Richtung bewirkenden Zugbelastung ergebenden
Kraftkomponente quer hierzu in x-Richtung wird eine mit zunehmender Zugkraft ansteigende
Kraftwirkung auf die Leitungen 3 ausgeübt, so dass die Versorgungsleitungen 3 praktisch
in Leiterlängsrichtung y nahezu unverschiebbar vom Anschlussgehäuse 8 gehalten sind.
[0036] Diese Zugentlastung ist wirksam und daher besonders vorteilhaft, zumindest so lange,
bis die in das Anschlussgehäuse 8 eingefüllte Vergussmasse noch nicht oder noch nicht
vollständig ausgehärtet ist. Dies wiederum bedingt den erheblichen Vorteil, dass auch
während des noch nicht vollendeten Aushärtungsprozesses der Vergussmasse die Baugruppe
bzw. der Kühlerlüftermotor 1 mit bereits angeschlossenem und kontaktiertem Leitungssatz
3,4 und somit angeschlossenem Bordnetzkabels 6 einem weiteren Herstellungs- oder Fertigungsprozess
zugeführt werden kann, ohne dass sich die dadurch bedingte Bewegung auf den gefügten
Anschluss 1 nachteilig auswirkt. Nach erfolgter Aushärtung der Vergussmasse ist diese
mit dem Anschlussterminal 9 sowie mit dem Anschlussgehäuse 8 im Sinne einer guten
adhäsiven Verklebung zuverlässig gefügt sowie gegen Feuchtigkeit und andere Umwelteinflüsse
besonders langlebig vor betriebsbedingten mechanischen Belastungen geschützt.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Motor-/Baugruppenanschluss
- 2
- Kühlerlüftermotor
- 3
- Versorgungsleitung
- 4
- Signalleitung
- 5
- Leitungssatz
- 6
- Bordnetzkabel
- 7
- Steckverbinder
- 8
- Anschlussgehäuse
- 8a
- Gehäuseoberteil
- 8b
- Gehäuseunterteil
- 9
- Anschlussterminal
- 10
- Anschlusskontakt/-stelle
- 11
- Anschlusskontakt/-stelle
- 12
- Motor-/Baugruppenelektronik
- 13
- Umspritzung
- 14
- Kragenkontur
- 15
- Leitungsdurchführung
- 16
- Führungsinnenkontur
- 17
- Leitungsdurchführung
- 18
- Abstandselemente
- 19
- Hohlraum
- 20
- Fixierelement
- 21
- Gehäusewand
- 22
- Rastausnehmung
- 23
- Rasthaken
- 24
- Ausnehmung
- 25
- Ausnehmung
- 26
- Einfüllöffnung
- 27
- Entlüftungsöffnung
- 28
- Klemmteil
- 29
- Klemmkeilaußenkontur
1. Elektrischer Baugruppenanschluss (1), insbesondere Motoranschluss (1) eines elektrischen
Kühlerlüftermotors (2) eines Kraftfahrzeugs, mit angeschlossenem Leitungssatz (3,
4), dessen Leitungsenden mit einem baugruppenseitigen Anschlussterminal (9) verbunden
und in einem Anschlussgehäuse (8) angeordnet sind, dessen Gehäuseteile (8a, 8b) im
Montagezustand unter Bildung eines Hohlraumes (19) zusammengesetzt sind und die anschlussseitigen
Leitungsenden des Leitungssatzes (5) mit Zugentlastung aufnehmen,
gekennzeichnet durch
- ein schalenförmiges Gehäuseunterteil (8b) mit einem im Montagezustand in eine Kragenkontur
(14) des Anschlussterminals (9) formschlüssig eingreifenden Fixierelement (20) und
mit mindestens einer Leitungsdurchführung (15), die eine sich in Richtung des Anschlussterminals
(9) öffnende kegelförmige Führungsinnenkontur (16) aufweist, und
- ein deckelartiges Gehäuseoberteil (8a) mit daran zumindest geringfügig schwenkbeweglich
angeformtem Klemmteil (28), das eine sich in Gegenrichtung (y) zum Anschlussterminal
(9) verjüngende kegel- oder keilförmige Außenkontur (29) aufweist und einerseits an
der jeweiligen Leitung (3) und andererseits an der Führungsinnenkontur (16) des Gehäuseunterteils
(8b) derart anliegt, dass infolge einer Zugbelastung des Leitungssatzes (5) das an
das Gehäuseoberteil (8a) angeformte Klemmteil (28) an der korrespondieren Führungsinnenkontur
(16) des Gehäuseunterteils (8b) entlang gleitet und die entsprechende Leitung (3)
mit ansteigender Zugbelastung zunehmend klemmt.
2. Baugruppenanschluss (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gehäuseteile (8a, 8b) im Montagezustand miteinander verrastet sind.
3. Baugruppenanschluss (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass eines der Gehäuseteile (8a, 8b) in den Hohlraum (19) ragende Abstandselemente (18)
zwischen den Leitungen (3,4) des Leitungssatzes (5) aufweist.
4. Baugruppenanschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die montierten Gehäuseteile (8a, 8b) das Anschlussterminal (9) über die Leiterenden
hinaus übergreifen.
5. Baugruppenanschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass eines der Gehäuseteile (8a, 8b) mindestens eine in den Hohlraum (19) mündende Füllöffnung
(26, 27) zum Einfüllen einer aushärtbaren Vergussmasse aufweist, wobei die ausgehärtete
Vergussmasse das Anschlussterminal (9) zumindest teilweise umschließt und mit den
Gehäuseteilen (8a, 8b) gefügt ist.
6. Baugruppenanschluss (1) nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch
mindestens eine Entlüftungsöffnung (26, 27) in einem der Gehäuseteile (8a, 8b).
7. Kühlerlüftermotor (2) eines Kraftfahrzeugs, mit einem Baugruppenanschluss (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. Electrical assembly connection (1), in particular a motor connection (1) of an electrical
cooling fan motor (2) of a motor vehicle, having a connected cable harness (3, 4),
the cable ends of which are connected to an assembly-side connecting terminal (9)
and are arranged in a connecting housing (8), the housing parts (8a, 8b) of which
are joined together in the assembled state, forming a cavity (19), and receive the
connection-side cable ends of the cable harness (5) with strain relief,
characterised by
- a shell-like housing lower part (8b) having a fixing element (20) that engages positively,
in the assembled state, with a collar contour (14) of the connecting terminal (9),
and having at least one cable bushing (15) which has a conical internal guide contour
(16) opening in the direction of the connecting terminal (9), and
- a cover-like housing upper part (8a) having a clamping part (28) fitted thereon
to allow at least a small amount of swivelling motion, said clamping part (28) having
a conical or wedge-shaped outer contour (29) that tapers in the opposite direction
(y) to the connecting terminal (9) and, on one side, abuts on the respective cable
(3) and, on the other side, abuts on the internal guide contour (16) of the housing
lower part (8b) in such a way that, as a result of a tensile load of the cable harness
(5), the clamping part (28) that is fitted onto the housing upper part (8a) slides
along the corresponding internal guide contour (16) of the housing lower part (8b)
and clamps the corresponding cable (3) increasingly as the tensile load rises.
2. Assembly connection (1) according to claim 1,
characterised in that,
the housing parts (8a, 8b) are locked together in the assembled state.
3. Assembly connection (1) according to claim 1 or 2,
characterised in that,
one of the housing parts (8a, 8b) has spacer elements (18) protruding into the cavity
(19) between the cables (3, 4) of the cable harness (5).
4. Assembly connection (1) according to one of claims 1 to 3,
characterised in that,
the assembled housing parts (8a, 8b) overlap the connecting terminal (9) via the cable
ends.
5. Assembly connection (1) according to one of claims 1 to 4,
characterised in that,
one of the housing parts (8a, 8b) has at least one filling opening (26, 27) flowing
into the cavity (19) for filling with a curable casting compound, wherein the cured
casting compound at least partially surrounds the connecting terminal (9) and is joined
to the housing parts (8a, 8b).
6. Assembly connection (1) according to claim 5,
characterised by
at least one ventilation opening (26, 27) in one of the housing parts (8a, 8b).
7. Cooling fan motor (2) of a motor vehicle, having an assembly connection (1) according
to one of claims 1 to 6.
1. Connecteur électrique (1) de raccordement de module de construction, notamment connecteur
(1) de raccordement de moteur pour un moteur de ventilateur de radiateur (2) d'un
véhicule automobile, comprenant un jeu de conducteurs (3, 4) raccordé, dont les extrémités
de conducteurs sont reliées à un terminal de raccordement (9) côté module de construction,
et sont agencées dans un boîtier de connecteur (8) dont les parties de boîtier (8a,
8b) sont, dans l'état monté, assemblées l'une à l'autre en formant une cavité (19),
et reçoivent les extrémités de conducteurs du jeu de conducteurs (5), côté connecteur,
avec décharge en traction,
caractérisé par
- une partie inférieure de boîtier (8b) en forme de coque comprenant un élément de
fixation (20), qui, dans l'état monté, s'engage par complémentarité de formes dans
un contour en collerette (14) du terminal de raccordement (9), et comprenant au moins
un passage de conducteur (15), qui présente un contour intérieur de guidage (16) de
forme conique s'ouvrant en direction du terminal de raccordement (9), et
- une partie supérieure de boîtier (8a) en forme de couvercle sur laquelle est formée,
tout au moins de manière légèrement mobile en pivotement, une pièce de serrage (28),
qui présente un contour extérieur (29) de forme conique ou en forme de coin, se rétrécissant
dans une direction opposée (y) à celle allant vers le terminal de raccordement (9),
et qui s'appuie, d'une part contre le conducteur (3) respectif et d'autre part contre
le contour intérieur de guidage (16) de la partie inférieure de boîtier (8b), de façon
telle que sous l'effet d'une charge en traction du jeu de conducteurs (5), la pièce
de serrage (28) formée sur la partie supérieure de boîtier (8a), glisse le long du
contour intérieur de guidage (16) correspondant de la partie inférieure de boîtier
(8b), et serre de manière croissante le conducteur (3) respectivement correspondant
lorsque la charge de traction augmente.
2. Connecteur (1) de raccordement de module de construction selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que les parties de boîtier (8a, 8b) sont encliquetées l'une avec l'autre dans l'état
monté.
3. Connecteur (1) de raccordement de module de construction selon la revendication 1
ou la revendication 2,
caractérisé
en ce que l'une des parties de boîtier (8a, 8b) présente des éléments d'espacement (18), qui
s'engagent dans la cavité (19) entre les conducteurs (3, 4) du jeu de conducteurs
(5).
4. Connecteur (1) de raccordement de module de construction selon l'une des revendications
1 à 3,
caractérisé
en ce que les parties de boîtier (8a, 8b) montées, surmontent le terminal de raccordement (9)
au-delà des extrémités de conducteurs.
5. Connecteur (1) de raccordement de module de construction selon l'une des revendications
1 à 4,
caractérisé
en ce que l'une des parties de boîtier (8a, 8b) présente au moins une ouverture de remplissage
(26, 27) débouchant dans la cavité (19) et destinée à l'injection d'un composé de
scellement et d'enrobage durcissable, le composé de scellement et d'enrobage durci
entourant au moins partiellement le terminal de raccordement (9) et étant jointif
avec les parties de boîtier (8a, 8b).
6. Connecteur (1) de raccordement de module de construction selon la revendication 5,
caractérisé
par au moins une ouverture de purge d'air (26, 27) dans l'une des parties de boîtier
(8a, 8b).
7. Moteur de ventilateur de radiateur (2) d'un véhicule automobile, comprenant un connecteur
(1) de raccordement de module de construction selon l'une des revendications 1 à 6.