[0001] Die Erfindung betrifft einen Barfußschuh mit Boden und Schaft sowie mit Arretiereinrichtungen
zum Arretieren des Schuhs am Fuß einer den Schuh tragenden Person.
[0002] Viele Zivilisationskrankheiten sind auf unsachgemäßen Umgang mit den Füßen und insbesondere
auf das Tragen ungeeigneter Schuhe zurückzuführen. Allgemein bekannt ist, dass Barfußgehen
bzw. Barfußlaufen Muskeln, Bänder und Gelenke kräftigt, die motorischen Fähigkeiten
verbessert, den Gleichgewichtssinn fördert und Verletzungen vorbeugt. Auch die Wirbelsäule
und der gesamte restliche Körper profitieren davon. Barfußgehen bzw. Barfußlaufen
stärkt die Immunabwehr, insbesondere bei kaltem Wetter. Wenn bereits Fußschäden vorliegen,
können durch Barfußlaufen Beschwerden vielfach besser als durch orthopädische Hilfsmittel
gelindert werden.
[0003] Barfußlaufen wird als äußerst gesund und in vielen Bereichen des täglichen Lebens
als möglich und erstrebenswert angesehen. Grundsätzlich würde man auf Schuhe daher
verzichten, wäre da nicht die Verletzungsgefahr durch herumliegende Gegenstände, Unrat,
Scherben, spitze Steine, Kronkorken, Insekten, Kleintiere od. dgl.
[0004] Vor diesem Hintergrund sind bereits sog. "Outdoorschuhe" bzw. "Barfußschuhe" vorgeschlagen
worden, die der solche Schuhe tragenden Person die Vorteile des Barfußgehens bzw.
-laufens bei gleichzeitigem Schutz vor Verletzungsgefahr vermitteln sollen.
[0005] Ein bekannter derartiger Barfußschuh, der eher als ein Strumpf als ein Schuh bezeichnet
werden kann, weist eine genoppte Gummisohle auf, an die sich ein aus Textilgewebe
bestehender Schaft anschließt. Dieser Barfußschuh erweist sich insbesondere bei einem
Einsatz bei Nässe als problematisch, da die Gummisohle und das Textilgewebe gespeicherte
Feuchtigkeit nicht so schnell wie gewünscht abgeben kann und der Fuß bei Nässe keinen
ausreichenden Halt hat. Dieser bekannte Barfußschuh ist nicht in der Lage, das gewünschte
Barfußgefühl zu vermitteln und somit als Barfußschuh eher ungeeignet.
[0006] Weiterhin ist ein nach Art einer Socke ausgebildeter Barfußschuh bekannt, bei dem
der Boden und der Schaft Strickgut aus einem Gemisch von Textilien und Kunststoff
aufweist, an dessen Bodenunterseite eine dort eingeschweißte, aus Polyester bestehende
Noppensohle angeordnet ist. Für einzelne Zehen sind in dem Strickgut sog. Zehenfächer
vorgesehen. Auch dieser Barfußschuh vermittelt der ihn tragenden Person kein echtes
Barfußgefühl und ist ebenfalls problematisch bei Nässe.
[0007] Bei Versuchen, zum Laufen auf Booten und in Gewässern konzipierte Schuhe mit Löchern
in der Sohle, durch die eingedrungenes Wasser entweichen kann, als Barfußschuhe einzusetzen,
stellte sich heraus, dass die Füße einer diese Schuhe tragenden Person nach aufgetretener
Nässe nass bleiben. Auch dieser Schuh ist somit als Barfußschuh ungeeignet.
[0008] Weiterhin sind sog. Schwimmschuhe bekannt, welche den Fuß des Trägers bei richtiger
Größenauswahl fest umschließen. Infolge dünner Materialien lassen derartige Schwimmschuhe
eine diese Schuhe tragende Person den Untergrund gut spüren und vermitteln zudem ein
sicheres Gefühl. Nachteilig ist aber, dass eine derartige Schwimmschuhe tragende Person
stark schwitzt und außerdem Schwimmschuhe bei Benutzung "auf Land" nicht lange haltbar
sind. Bei auftretender Feuchtigkeit staut sich zudem Wasser in den Schwimmschuhen
und die Füße bleiben nicht nur feucht, sondern regelrecht nass. Auch Schwimmschuhe
sind daher für einen Einsatz als Barfußschuhe ungeeignet.
[0009] Weiterhin ist ein Outdoor-Schuh mit einer aus gerilltem Natur-Kautschuk bestehenden
Sohle und einem aus Polyamid-Stretch-Gewebe bestehenden Schaft bekannt. Bei einem
Einsatz dieses Outdoor-Schuhs als Barfußschuh ist nachteilig, dass die Füße schnell
schwitzen und eingedrungene Feuchtigkeit nicht ausreichend entweichen kann. Auch bietet
die Sohle dieses Schuhs insbesondere auf glitschigem Untergrund keinen ausreichenden
Halt. Insgesamt ist daher auch dieser Schuh für einen Einsatz als Barfußschuh nicht
geeignet
[0010] Mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll ein Barfußschuh geschaffen werden,
der die Füße einer den Barfußschuh tragenden Person ohne Gefahr einer Verletzung in
schnellem Wechsel nass, trocken, kalt, warm, usw. hält. Dementsprechend soll der Schuh
gut belüftet sein und schnell wechselnd auf Umwelteinflüsse reagieren, sich dem Fuß
wie eine "zweite Haut" anpassen, möglichst auch in der kalten Jahreszeit einsetzbar
sein und bei jeder Witterung fest am Fuß sitzen. Weiterhin soll ein Entstehen von
Druckstellen, Blasen, Abschürfungen od. dgl. vermieden werden. Bewegungen von Muskeln
und Sehnen im Fuß sollen durch den Barfußschuh in keiner Weise behindert werden. Der
Fuß soll zuverlässig vor Verletzungen geschützt und ein Eindringen störender Fremdkörper
soll möglichst vermieden werden. Weiterhin soll der Barfußschuh trotz ständigen Wechsels
zwischen Wärme, Kälte, Nässe und Trockenheit möglichst haltbar sein. Weiterhin wird
angestrebt, dass die Haftreibungseigenschaften (sog. "Grip") des Barfußschuhs ausreichend
sind, auch auf variablen Untergründen. Der Barfußschuh soll schnell zu reinigen sein
und ausreichend hygienische Eigenschaften aufweisen. Zudem wird angestrebt, dass der
Barfußschuh leicht und flexibel ist und optisch ansprechend gestaltet werden kann.
[0011] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird für einen Barfußschuh gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1 durch die Merkmalskombination des Kennzeichnungsteils
des Patentanspruches 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Durch die Maßnahme, dass der Boden des erfindungsgemäßen Barfußschuhs vollständig
aus Ringstrukturen besteht oder wenigstens teilweise ausschließlich aus Ringstrukturen
bestehende Bereiche aufweist, ergeben sich für die einen derartigen Schuh tragende
Person, insbesondere bei Benutzung im "Outdoor"-Bereich, Wirkungen auf die Fußhaut,
die mit einem "echten" Barfußgehen vergleichbar sind bzw. diesem nahe kommen, da für
den Träger des Schuh die Umwelteinflüsse, wie Feuchtigkeit, Temperatur (Wärme, Kälte),
Untergrundbeschaffenheit u. dgl. unmittelbar spürbar sind.
[0013] Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Boden des Barfußschuhs vollständig aus Ringstrukturen
besteht und die sich an den Boden anschließenden Bereiche des Schaftes, insbesondere
die im Vorderschuhbereich die Zehen und im rückwärtigen Schuhbereich die Ferse der
den Schuh tragenden Person umschließenden Bereiche, einstückig mit den Ringstrukturen
des Bodens ausgebildet sind und somit ebenfalls aus Ringstrukturen besteht
[0014] Unter Ringstrukturen werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung feinmaschige flexible
Flächenelemente als durchlässige Raster verstanden, die sich bei einer Belastung durch
das Gewicht einer den Barfußschuh tragenden Person starr (flächenstabil) verhaltende
und einander oder zentrale Halteelemente umschlingende Ringe aus u.a. Metall und/oder
Kunststoff aufweisen. Die Ringe der Ringstrukturen können rund, eckig (4, 6, 8 Ecken)
oder oval ausgebildet sein,
[0015] Vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Einsatz von Ringstrukturen ist auch, dass sich
der Boden des Barfußschuhs im Gegensatz zu festen Sohlen individuell an Bodenunebenheiten
anpassen kann. Hierdurch werden z.B. gute Halteeigenschaften auch bei problematischen
Untergrundverhältnissen wie z.B. bei feuchtem Moosbewuchs auf Wurzeln erreicht. Da
sich der Fuß infolge der verhältnismäßig kleinen Bodenauflagefläche der einzelnen
Ringe der Ringstrukturen und des relativ hohen Gewichtes einer den Schuh tragenden
Person mit hohem spezifischem Druck an den Untergrund anpasst, pressen sich beispielsweise
bei Moosbewuchs auf Wurzeln die Ringe des Ringstrukturen bis auf das härtere Holz
durch, wodurch - auch bei Schräglage - ein Wegrutschen wenig wahrscheinlich wird.
[0016] Eine den Schuh tragende Person spürt bei jedem Schritt die Eigenschaften des Untergrundes
deutlich. Andererseits ist der Fuß durch die Ringstrukturen vor Verletzungen geschützt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Barfußschuh leicht gereinigt werden kann,
beispielsweise durch Auswaschen unter fließendem Wasser. Versuche haben gezeigt, dass
der erfindungsgemäße Barfußschuh nicht zu wunden Bereichen, Abschürfungen oder Druckstellen
am Fuß führt.
[0017] Versuche haben weiterhin gezeigt, dass das angestrebte Barfußempfinden bei Tragen
des erfindungsgemäßen Barfußschuhs (auf Naturböden) einem "echten" Barfußempfinden
(Gehen bzw. Laufen ohne Schuhe) sehr nahe kommt.
[0018] Der erfindungsgemäße Barfußschuh ist infolge der vollkommen durchlässigen Rasterstruktur
der Ringstrukturen luftdurchlässig und daher gut belüftet. Durch die Flexibilität
der Ringstrukturen passt sich der mit dem Untergrund in Kontakt kommende Bereich des
Barfußschuhs perfekt der jeweiligen Untergrundstruktur an.
[0019] In der kalten Jahreszeit kann bei Bedarf der Fuß vor Kälte durch dünne, im Inneren
des Barfußschuhs getragene Socken, vorzugsweise aus Chloropen-Kautschuk, geschützt
werden.
[0020] Die erfindungsgemäßen Barfußschuhe weisen außerdem gute Rutschfestigkeitseigenschaften
auf, da sich Ringe der Ringstrukturen bei jeder Bodenberührung leicht aufstellen und
dadurch der mit dem Untergrund verbleibende vergleichsweise kleine Kontaktbereich
zu einer hohen, ein Verrutschen verhindernden Flächenpressung führt .
[0021] Die Gestaltung der Ringe der Ringstrukturen kann sowohl hinsichtlich der Ringverbindungen
als auch der Anzahl der Ringe so gewählt werden, dass beispielsweise dornenreiche
Brombeerranken oder Brennnesseln keine Chance haben, den Fuß der den Barfußschuh tragenden
Person zu berühren. Schmutzpartikel können zwar grundsätzlich in den Barfußschuh gelangen,
jedoch werden diese durch die Gewebezwischenräume der Ringstrukturen während des Eintretens
sozusagen "gesiebt" und durch den Gegendruck des Fußes unmittelbar danach wieder herausgedrückt.
Bedingt durch die kleinen verbleibenden Öffnungen zwischen den Ringen der Ringstrukturen
kommen nur Partikel mit entsprechend kleinen Abmessungen bis an die Haut des Fußes.
Diese Partikel sind jedoch nicht störend und werden erst sichtbar, wenn der Schuh
ausgezogen wird. Die bei dem erfindungsgemäßen Barfußschuh eingesetzten Ringstrukturen
sind haltbar und vertragen problemlos Wechsel zwischen Warm und Kalt, Trocken und
Nass u. dgl.. Nach Nässekontakt ist der Fuß schon nach wenigen Schritten wieder trocken.
Bei Durchlaufen einer Wasserpfütze wird der Fuß einer den Barfußschuh tragenden Person
zwar gekühlt, ist aber schon bald darauf wieder trocken. Die bei einem Barfußlaufen
erwünschten Umwelteinflüsse wirken infolge der offenen Struktur der Ringstrukturen
und damit deren Durchgängigkeit so unmittelbar auf den Fuß der den Barfußschuh tragenden
Person ein, wie es sonst nur bei echtem Barfußlaufen bzw. -gehen der Fall ist.
[0022] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Barfußschuhs besteht darin, dass dieser
infolge seiner Ringstrukturen flexibel ist und zum Aufbewahren, zum Transport od.
dgl. des Barfußschuhs in praktisch jede gewünschte Form gebracht werden kann.
[0023] Die Ringstrukturen selbst können einzelne Ringe aufweisen, die ineinander oder in
ein jeweils zentrales Halteelement eingehängt sind. Geeignete Materialien sind beispielsweise
Stahl bzw. Stahllegierungen, Aluminium bzw. Aluminiumlegierungen, Titan/Edelstahl
bzw. entsprechende Legierungen, Silber/Gold, Messing bzw. Messinglegierungen, Kupfer
bzw. Kupferlegierungen (einschließlich Bronze) sowie Hartkunststoffe o. dgl. Soweit
es sich um Metallringe handelt, können die Ringe verschweißt oder verlötet sein. Soweit
die Ringe aus Kunststoff bestehen, können diese verschmolzen oder verklebt sein. Die
Anzahl der Ringe, die ineinander eingehängt sind, hängt von der jeweiligen Anwendung
ab und ist variabel. Vorzugsweise weist die Ringstruktur eine Vielzahl von miteinander
in Verbindung stehenden Rasterelementen auf, wobei jedes Rasterelement jeweils vier
Ringe aufweist, die in einen gemeinsamen Verbindungsring eingehängt sind. Die einzelnen
Rasterelemente stehen dadurch miteinander in Verbindung, dass die erwähnten vier oder
mehr Ringe jeweils in unterschiedliche als Verbindungsringe oder als anderweitig ausgebildete
zentrale Halteelemente weiterer entsprechend ausgebildeter Rasterelemente eingehängt
sind.
[0024] Unter Ringstrukturen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind auch sog. Metallringgeflechte
oder auch als sog. "flexible Schuppengeflechte" bezeichnete flexible Gebilde zu verstehen,
bei denen eine Vielzahl von als "Schuppen" oder "Kapseln" bezeichneter Elemente über
eingehängte Ringe untereinander verbunden sind. Die Schuppen oder Kapseln weisen jeweils
geschlossen ausgebildete Flachseiten und in Kantenbereiche der Schuppen oder Kapseln
eingehängte Ringe auf. Bei beispielsweise mit achteckig begrenzten Flachseiten ausgebildeten
Schuppen oder Kapseln sind vier Ringe jeweils in gegenüberliegende Kantenbereiche
eingehängt und bilden gemeinsam mit der betreffenden Schuppe bzw. Kapsel ein Rasterelement,
welches mit entsprechend ausgebildeten weiteren Rasterelementen dadurch in Verbindung
steht, dass jeder der erwähnten vier Ringe in Kantenbereiche von vier weiteren Schuppen
bzw. Kapseln eingehängt ist. Zwischen den einzelnen Schuppen bzw. Kapseln weisen die
Schuppengeflechte durchgehende Öffnungen auf, durch die die bei Barfußlaufen erwünschten
Umwelteinflüsse an den Fuß einer den Barfußschuh tragenden Person gelangen können
[0025] Bei einem Einsatz einer Ringstruktur am Boden kann bzw. können als zentrales Halteelement
bzw. als zentrale Halteelemente Kapseln oder Schuppen mit bodenseitig vorgesehenen
Strukturen (sog. "Griphilfen") Verwendung finden.
[0026] Der Boden des Barfußschuhs kann - je nach Ausführung - Bereiche mit weniger Ringen
oder Bereiche mit zusätzlichen Ringen unterschiedlicher Ausrichtung aufweisen. Durch
derartige Maßnahmen kann das "Grip"-Verhalten des Barfußschuhs beeinflusst werden.
[0027] Ringstrukturen aus Metall haben den Vorteil, besonders widerstandsfähig und gleichzeitig
flexibler zu sein als Ringstrukturen aus anderen Materialien. Aus Metall bestehende
Ringstrukturen sind für einen Einsatz in Gebieten mit hohen mechanischen Beanspruchungen
(z. B. wechselndes Gelände, harte Böden, steile Anstiege od. dgl.) besonders geeignet.
Metall-Ringstrukturen schützen besonders gut vor Verletzungen.
[0028] Ringstrukturen aus Kunststoff haben den Vorteil, leichter als Ringstrukturen aus
Metall und außerdem flexibler zu sein. Ringstrukturen aus Kunststoff werden bevorzugt
eingesetzt, wenn es sich um Anwendungen mit geringerer mechanischer Beanspruchung
handelt (Wiesen, Strände, weiche Böden, geringes Verletzungsrisiko od. dgl.). Barfußschuhe
mit Ringstrukturen aus Kunststoff weisen einen hohen Tragekomfort auf.
[0029] Bevorzugte Abmessungen der Ringe der erfindungsgemäß vorgesehenen Ringstrukturens
können beispielsweise sein:
[0030] Ring-Außendurchmesser: zwischen 2 mm und 7 mm; Drahtdurchmesser des Ringes: zwischen
0,4 mm und 1,25 mm. Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel werden Ringstrukturen
aus rostfreiem Edelstahl eingesetzt. Die Ringe weisen Ring-Außendurchmesser von 4,0
mm und Ring-Innendurchmesser von 2,9 mm auf. Der Drahtdurchmesser beträgt 0,55 mm.
[0031] Form und Machart des erfindungsgemäßen Barfußschuhs sind variabel: Zwischen der Form
eines sog. Füßlings oder eines leichten Ballerina-Schuhs und der Form eines hochgeschlossenen,
ggf. zusätzlich verstärktem Outdoorschuhs, auch in Stiefelform, sind viele Varianten
vorstellbar. Es ist auch möglich, den Barfußschuh nach Art eines einfachen, spannbaren
Strumpfes (mit Zehenfächern oder ohne Zehenfächer) zu gestalten. Zehenfächer sind
beispielsweise dann sinnvoll, wenn an den Barfußschuh besondere Anforderungen (beispielsweise
Kletteranforderungen) gestellt werden.
[0032] Die Arretiereinrichtungen zum Arretieren des Schuhs am Fuß einer den Schuh tragenden
Person können in herkömmlicher Art und Weise ausgeführt werden. Erfindungsgemäße Barfußschuhe
können auch Verstärkungen und/oder Zusatzelemente zur Erhöhung der Griffigkeit (sog.
"Grip-Verbesserungen"), und auch Elemente zur Polsterung, Dämmung od. dgl. aufweisen.
[0033] Zur Arretierung von der Ringstrukturen können als Arretiereinrichtungen beispielsweise
federvorgespannte Verschlusshaken vorgesehen sein, mittels derer eine stufenlose Arretierung
in entsprechend angebrachten Ösen erfolgen kann. Es ist jedoch für die Arretiereinrichtungen
auch eine Kombination von bei herkömmlichen Schuhe bekannten Materialien möglich,
wie beispielsweise Leder, Textilmaterialien, Kunststoffe, Bänder, Schnürsenkel, Riemen,
Reißverschlüsse, Stretchmaterialien, Klettverschlüssen, partiellen oder vollständigen
Metall-, Kunststoff- bzw. Gummi- und Kautschukverstärkungen an Sohle, Seitenbereichen,
Fersen, Spitzen, Spann usw. oder auch Schnallen und/oder Druckknöpfe..
[0034] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht eines Barfußschuhs gemäß der Erfindung in Form eines Ballerina-Schuhs;
- Fig. 1 b
- eine Draufsicht auf den Schuh gemäß Fig. 1a;
- Fig. 1c
- eine Unteransicht des Schuhs gemäß Fig. 1a;
- Fig. 1d
- eine Ansicht des Fersenbereichs des Schuhs gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 2
- eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schuhs;
- Fig. 3
- eine Darstellung eines Ausschnittes einer Ausführungsform der Ringstruktur;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Ringstruktur;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Ringstruktur;
- Fig. 6a bis c
- Darstellungen möglicher Querschnittsformen der Ringe der Ringstruktur;
- Fig. 7a bis d
- schematische Darstellungen von schienenartigen Verstärkungen der Ringstruktur von
weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schuhs;
- Fig. 8a
- eine schematische Darstellung des weiteren Ausführungsbeispiels mit einer Ausführungsform
der Arretiereinrichtung;
- Fig. 8b
- eine Darstellung entsprechend Fig. 8a für eine weitere Ausführungsform;
- Fig. 8c
- eine Darstellung gemäß Fig. 8a für eine weitere Ausführungsform;
- Fig. 8d
- eine Darstellung gemäß Fig. 8a für eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 8e
- eine Darstellung gemäß Fig. 8a für eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 8f
- eine Darstellung gemäß Fig. 8a für eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung einer sich an den Ringstrukturbereich anschließenden
Arretiereinrichtung in einer Ausführung in Form federvorgespannter Haken;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf ein Rasterelement einer Ausführungsform des Metallgewebes als
flexibles Schuppengeflecht;
- Fig. 11
- eine schematische Querschnittsansicht eines Ausschnittes aus den Boden bildendem Ringstrukturen
mit einem die Griffigkeit erhöhenden Flächengebilde;
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 11;
- Fig. 13
- eine schematische Ansicht des Bodenbereichs einer Ausführungsform des Barfußschuhs
mit einer Darstellung einer möglichen Anordnung der Flächengebilde gemäß Fig. 11 und
Fig. 12;
- Fig. 14
- eine Darstellung eines Abschnittes einer Ringstruktur mit in Teilbereichen vorgesehenen
zusätzlichen Einzelringen;
- Fig. 15
- eine Darstellung eines Ringstrukturabschnittes, welcher in Teilbereichen eine zweite
Ringstrukturlage aufweist;
- Fig. 16
- eine Darstellung eines Ringstrukturabschnittes, welcher mit einer in Richtung der
Ebene der Ringstruktur verlaufenden zusätzlichen gewebten Schicht mit verkreuzten
Fäden verbunden ist;
- Fig. 17
- eine Draufsicht auf einen Teilbereich einer weiteren Ausführungsform eines Ringstrukturabschnittes;
- Fig. 18
- eine Seitenansicht von Fig. 10 in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 19
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Fig.
18, und
- Fig. 20
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Fig.
18.
[0035] Ein in den Figuren 1a bis 1d dargestellter in Form eines Ballerina-Schuhs ausgebildeter
Barfußschuh gemäß der vorliegenden Erfindung weist einen Boden 1 sowie einen Schaft
2 auf. Der obere Rand des Schaftes 2 weist eine Arretiereinrichtung 3 auf, die ein
in einen umlaufenden Kanal 4 eingeführtes Schließband 5 aufweist, welches an den Enden
6 und 7 mit knopfartigen Verstärkungen versehen ist, die ein Herausrutschen des Schließbandes
verhindern. Im Fersenbereich befindet sich eine verstellbare und feststellbare Verschlusseinrichtung
8.
[0036] Sowohl der Boden 1 als auch der Schaft 2 bestehen vollständig aus Ringstrukturen.
Die Ringstrukturen des Bodens 1 und des Schaftes 2 sind ineinander übergehend ausgebildet.
[0037] Eine den Schuh gemäß Fig. 1a bis 1d an vorzugsweise nackten Füßen tragende Person
steht mit den Fußsohlen und den an die Fußsohlen angrenzenden Fußbereichen mit dem
Untergrund ausschließlich über die Ringstrukturen in Verbindung. Wie bereits erwähnt,
hat dies für die den Schuh tragende Person den Effekt eines Barfußlaufens, jedoch
ohne die bei "echtem" Barfußlaufen damit verbundenen Gefahren. Zudem erfährt der Fuß
durch Wirkung der Ringstrukturen eine Fußreflexzonenmassage, die belebt, entspannt
und wichtige körpereigene Selbstheilungsprozesse aktiviert.
[0038] Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der der (nicht dargestellte) Fuß einer
den Schuh tragenden Person durch einen strumpfartig ausgebildeten Barfußschuh 9 umschließbar
ist. Der Boden des Schuhs 9 besteht auch hier aus Ringstruktur, an die sich ohne Übergang
einen Teil des Schaftes umschließende Ringstrukturbereiche 10 anschließen. Der Fuß
der den Schuh tragenden Person ist auch in dem sich nach oben anschließenden Bereich
von Ringstruktur 11 umschlossen, welche durch Bänder 12 und 13 arretiert wird. Die
Oberkante des Ringstrukturbereiches 10 ist durch ein Band 14 arretiert.
[0039] Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt einer erfindungsgemäß einsetzbaren Ringstruktur 15.
Die Ringstruktur 15 besteht aus einzelnen ineinander eingehängten Ringen, wobei jeweils
vier Ringe 16, 17, 18 und 19 in einen gemeinsamen Verbindungsring 20 eingehängt sind.
Der Verbindungsring 20 bildet mit den vier Ringen 16 bis 19 ein Rasterelement. Die
Ringe 16, 17, 18 und 19 stellen gleichzeitig Verbindungsringe angrenzender Rasterelemente
dar, in die jeweils vier Ringe eingehängt sind, usw.
[0040] Fig. 4 und Fig. 5 zeigen weitere Ausführungsmöglichkeiten. So können beispielsweise
parallel angeordnete Verbindungsringe 21 und 22 jeweils gleicher Größe vorgesehen
sein, in die jeweils Ringe 23 bis 28 eingehängt sind.
[0041] Gemäß Fig. 5 sind Verbindungsringe 29 und 30 vorgesehen, in die Ringe 31 bis 36 eingehängt
sind.
[0042] Wie weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 14 und Fig. 18 näher erläutert, kann auch
vorgesehen sein, dass die Ringstruktur in Teilbereichen zusätzliche Einzelringe aufweist,
die jeweils den Überdeckungsbereich von zwei ineinander eingehängten Ringen umschließen
und einen gleich großen oder auch kürzeren Umfang als diese Ringe aufweisen.
[0043] Weiterhin kann, wie weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 15 näher erläutert, vorgesehen
sein, dass die (ersten) Ringstrukturen des Bodens und des Schaftes wenigstens in Teilbereichen
eine jeweils parallel zu den Ringstrukturen verlaufende zweite Ringstrukturlage aufweist,
und diese zweite Ringstrukturlage mit den (ersten) Ringstrukturen über zusätzliche
Einzelringe miteinander in Verbindung steht.
[0044] Die Querschnitte der Ringe können, wie aus den Fig. 6a bis Fig. 6c ersichtlich, unterschiedlich
gestaltet sein. Gemäß Fig. 6a ist der Ringquerschnitt rund ausgebildet, gemäß Fig.
6b sechseckig und gemäß Fig. 6c oval ausgebildet. Überdies können die Ringe unterschiedliche
Formen (z.B. rund, oval eckig od. dgl.) haben.
[0045] Bei den in den Figuren 7a bis 8e dargestellten Barfußschuhen gemäß der Erfindung
bestehen Boden und Schaft weitgehend aus Ringstrukturen, die zur Vereinfachung der
Darstellung nicht gesondert gekennzeichnet ist. Gemäß Fig. 7a weist der dort dargestellte
Schuh 37 eine Schiene 38 aus Metall oder Kunststoff auf, die flexibel ausgebildet
ist und der Stabilisierung des Schaftbereiches dient. Eine unterschiedlich davon gestaltete
und anders angeordnete Schiene 39 ist in dem oberen Schaftbereich eines in Fig. 7b
gezeigten Schuhs 40 vorgesehen.
[0046] Aus den Fig. 7c und 7d ist ersichtlich, dass eine weitere Möglichkeit einer Stabilisierung
bzw. Arretierung der Ringstrukturen am Fuß 41 einer den jeweiligen Schuh 42 bzw. 43
tragenden Person darin besteht, dass Stulpen 44 bzw. 45 vorgesehen sind, die auch
aus Ringstrukturen bestehen können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 7c und Fig. 7d sind die Stulpen 44 bzw. 45 in den oberen Endbereichen von die
Ringstrukturen des oberen Schaftes stabilisierenden flexiblen Schienen 46, 47 bzw.
48, 49 angebracht.
[0047] Der in Fig. 8a schematisch dargestellte Barfußschuh 50 weist eine als Schnüreinrichtung
51 mit Schnürsenkel 52 ausgebildete Arretiereinrichtung und eine schematisch dargestellte
obere Verschlusseinrichtung 53 auf, die mit oder ohne Schloss ausgebildet sein kann.
[0048] Der in Fig. 8b dargestellte weitere Schuh 54 weist ebenfalls eine als Schnürverschluss
51' ausgebildete Arretiereinrichtung und einen Verschluss 53' auf, der mit oder ohne
Schloss ausgebildet sein kann.
[0049] Der in Fig. 8c schematisch dargestellte erfindungsgemäße Barfußschuh 55 weist eine
als Klettverschluss 56, 57 ausgebildete Arretiereinrichtung auf. Entsprechendes gilt
für den in Fig. 8d schematisch dargestellten Barfußschuh 58, der ebenfalls eine als
Klettverschluss 56', 57' ausgebildete Arretiereinrichtung aufweist.
[0050] Fig. 8e zeigt einen weiteren erfindungsgemäß ausgebildeten Barfußschuh 59, bei dem
als Arretiereinrichtung ein Stretchgewebe 60 vorgesehen ist. Auch bei dem in Fig.
8f dargestellten weiteren Barfußschuh 61 ist eine als Stretchgewebe 60'ausgebildete
Arretiereinrichtung vorgesehen.
[0051] Fig. 9 zeigt schematisch Ringe eines Ringstrukturbereiches 15', an die sich über
ein am Rand des Ringstrukturbereiches befestigtes Federsystem 62 eine Halterung 63
mit einem Hakenfeld 64 anschließt, das mehrere Haken 65, 66, 67, 68 aufweist. Die
in Fig. 9 dargestellte Anordnung kann einen Teil einer Arretiereinrichtung zur Arretiereinrichtung
eines Barfußschuhs gemäß der Erfindung am Fuß einer den Barfußschuh tragenden Person
bilden. Zur Arretierung können die Haken 65 bis 68 in einen angrenzenden Ringstrukturbereich
bzw. in dort vorgesehene Ösen eingehakt werden.
[0052] Fig. 10 zeigt eine Draufsicht eines Rasterelementes eines Metallgewebes in einer
Ausführungsform als flexibles Schuppengeflecht. Ein als "Schuppe" oder "Kapsel" bezeichnetes
Element 69 weist geschlossen ausgebildete Flachseiten auf, welche achteckig begrenzt
sind. In jeweils gegenüberliegende Kantenbereiche 70, 71, 72, 73 sind Ringe 74, 75,
76, 77 eingehängt. Das dargestellte Rasterelement steht mit weiteren entsprechend
ausgebildeten Rasterelementen dadurch in Verbindung, dass die Ringe 74, 75, 76, 77
in entsprechende Kantenbereiche von weiteren (nicht dargestellten) Schuppen oder Kapseln
eingehängt sind, die in ihrem Aussehen der Schuppe bzw. Kapsel 69 entsprechen.
[0053] Fig. 11 zeigt schematisch einen Abschnitt des Ringgeflechtes 15, an welchem ein die
Griffigkeit erhöhendes Flächengebilde 78 (in Fig. 12 in Draufsicht gezeigt) mittels
Hakenelementen 79, 80 befestigt ist.
[0054] Fig. 13 zeigt eine schematische Darstellung von Möglichkeiten, wie die Griffigkeit
erhöhende Flächengebilde 78 im Bodenbereich eines Barfußschuhs verteilt an den Ringstrukturen
angebracht werden können. Die Anbringung derartiger Flächengebilde kann sowohl an
der Unterseite des Bodens als auch an der Innenseite des Bodens des Barfußschuhs erfolgen.
[0055] Fig. 14 zeigt einen Abschnitt von Ringstrukturen 15, bei dem in Teilbereichen zusätzliche
Einzelringe 81, 82 vorgesehen sind. Die Einzelringe 81, 82 umschließen jeweils den
Überdeckungsbereich von zwei ineinander eingehängten Ringen 15a, 15b der Ringstrukturen
15 und weisen einen gleich großen oder auch kürzeren Umfang als die Ringe 15a, 15b
auf.
[0056] Fig. 15 zeigt einen Teilabschnitt von Ringstrukturen 15, welcher in einem Teilbereich
eine zweite Ringstrukturlage 83 aufweist, von welcher Ringe 84, 85, 86 dargestellt
sind. Die zweite Ringstrukturlage 83 steht mit dem Ringstrukturen 15 über zusätzliche
Einzelringe 87, 88, 89, 90 in Verbindung.
[0057] Fig. 16 zeigt einen Abschnitt von Ringstrukturen 15, welcher zur Erhöhung der Formstabilität
der Ringstrukturen mit einer in Richtung der Ringstruktur 15 verlaufenden zusätzlichen
gewebten Schicht 91 mit verkreuzten Fäden 92, 93 verbunden ist
[0058] Fig. 17 zeigt in einen Verbindungsring 20' mit in diesen eingehängten Ringen 16',
17' , 18' , 19', wobei in die Ringe 16' und 17' ein jeweils ein weiterer Ring 94 und
in die Ringe 18', 19' jeweils ein weiterer Ring 95 eingehängt ist
[0059] Fig. 18 zeigt eine Seitenansicht von Fig. 10.
[0060] Fig. 19 und Fig. 20 zeigen, dass die Kapseln bzw. Schuppen 69' und 69" im Bereich
des Bodens "Griphilfen" 96 bzw. 97 aufweisen können.
1. Barfußschuh mit Boden (1) und Schaft 2) sowie mit Arretiereinrichtungen (3) zum Arretieren
des Barfußschuhs am Fuß einer den Barfußschuh tragenden Person,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Boden (1) vollständig aus Ringstrukturen (15) besteht oder wenigstens teilweise
ausschließlich aus Ringstrukturen (15) bestehende Bereiche aufweist.
2. Barfußschuh nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schaft (2) vollständig aus Ringstrukturen (15) besteht oder wenigstens teilweise
ausschließlich aus Ringstrukturen 15) bestehende Bereiche aufweist.
3. Barfußschuh nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die aus Ringstrukturen (15) bestehenden Bereiche des Bodens (1) und des Schaftes (2)
ineinander übergehend ausgebildet sind.
4. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ringe der Ringstrukturen (15) wenigstens in Teilbereichen des Bodens (1) und/oder
des Schaftes (2) aus unterschiedlichen Materialien bestehen und/oder unterschiedliche
Größen und/oder Querschnittsprofile aufweisen.
5. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ringe der Ringstrukturen (15) jeweils gleiche Größen aufweisen und/oder aus gleichen
Materialien bestehen.
6. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ringe der Ringstrukturen (15) aus Metall und/oder aus Kunststoff bestehen.
7. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ringstrukturen (15) des Bodens (1) die Griffigkeit erhöhende Flächengebilde (78)
mit gegenüber der Griffigkeit der Ringstrukturen (15) erhöhten Griffigkeitseigenschaften
aufweist.
8. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
in oder auf die Ringstrukturen (15) des Bodens (1) eingebrachte oder aufgebrachte,
den Bodenbereich ganz oder teilweise überdeckende sohlenartig oder sohlenabschnittartig
ausgebildete Flächengebilde aus Gummi, Kautschuk od. dgl. vorgesehen sind.
9. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Zehenbereich und/oder Fersenbereich des Schuhes in oder auf die Ringstrukturen
des Bodens eingebrachte bzw. aufgebrachte Flächengebilde aus Gummi, Kautschuk od.
dg. vorgesehen sind.
10. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
in den Ringstrukturen (15) in Teilbereichen zusätzliche Einzelringe (81, 82) vorgesehen
sind, die jeweils den Überdeckungsbereich von zwei ineinander eingehängten Ringen
(15a, 15b) umschließen und einen gleich großen oder kürzeren Umfang als diese Ringe
(15a, 15b) aufweisen.
11. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ringstrukturen (15) des Bodens (1) und/oder des Schaftes (2) wenigstens in Teilbereichen
eine zweite Ringstrukturlage (83) aufweist, und die zweite Ringstrukturlage (83) mit
dem Ringstrukturen (15) über zusätzliche Einzelringe (87, 88, 89, 90) in Verbindung
steht.
12. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ringstrukturen (15) des Bodens (1) und/oder des Schaftes (2) zur Erhöhung der
Formstabilität der Ringstrukturen mit wenigstens einer in Richtung der Ebene der Ringstrukturen
(15) verlaufenden zusätzlichen gewebten Schicht (91) mit verkreuzten Fäden (92, 93)
in Verbindung steht.
13. Barfußschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schaftbereich (2) der Ringstrukturen 15) wenigstens eine in seiner Form dem Fuß
und/oder dem Bein einer den Schuh tragenden Person angepasste flexible Schiene (38,
39, 46, 47, 48, 49) aus Metall und/oder Kunststoff aufweist.
14. Barfußschuh nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine flexible Schiene in einem ihrer Endbereiche eine in Gebrauchslage
quer zur Längsrichtung der Schiene verlaufende Ringstrukturen-Stulpe (44, 45) aufweist.