[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Wellen eines aus Metall bestehenden
Rohres, das als Fertigprodukt eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Wellung
hat, welche einen von einem ersten Elektromotor antreibbaren und in Arbeitsposition
um seine Achse drehbaren, ringförmigen Wellerkopf aufweist, mit dem eine radial nach
innen von demselben abstehende, ringförmige Wellerscheibe gekoppelt ist, die im Wellerkopf
in radialer Richtung verstellbar angebracht ist (
EP 1 084 774 B1).
[0002] Derartige Rohre sind wegen der Wellung einerseits gut biegbar und andererseits stabil
gegenüber in radialer Richtung auf sie einwirkenden Kräften. Sie können zum Transport
fluider Medien eingesetzt werden, aber auch als Mäntel oder Leiter für elektrische
und/oder optische Kabel. Als Mantel kann ein entsprechendes Rohr beispielsweise aus
Stahl bestehen. Als Leiter wird es mit Vorteil in Hochfrequenzkabeln verwendet. Es
besteht dann vorzugsweise aus Kupfer.
[0003] Die bekannte Vorrichtung nach der eingangs erwähnten
EP 1 084 774 B1 weist einen um ein zunächst glattes Rohr herum drehbaren Wellerkopf mit einer außermittig
zum Rohr gelagerten Wellerscheibe auf, welche beim Betrieb der Vorrichtung eine quer
zur Längsrichtung des Rohres verlaufende Wellung in dasselbe eindrückt. An dem Wellerkopf
ist eine in Abzugsrichtung von demselben abstehende Hohlwelle befestigt, durch welche
das Rohr nach dem Wellvorgang hindurchgezogen wird und welche zusammen mit dem Wellerkopf
durch einen Elektromotor um ihre Achse drehbar ist. Im Betrieb der Vorrichtung nimmt
die Hohlwelle den fest mit ihr verbundenen Wellerkopf mit, dessen Wellerscheibe die
Wellung in das kontinuierlich in seiner Achsrichtung durch den Wellerkopf hindurch
bewegte Rohr eindrückt. Der Wellerkopf mit angeschlossener Hohlwelle sowie der auf
derselben befestigte Rotor des Elektromotors sind in dieser bekannten Vorrichtung
zu einer Einheit zusammengefaßt, die in axialer Richtung beweglich gelagert ist. Dadurch
können den Wellervorgang beeinflussende Toleranzen ausgeglichen werden, die während
der kontinuierlichen Fertigung auftreten können. Die Form der Wellung, und zwar insbesondere
die Welltiefe, werden beispielsweise beim Anfahren der Vorrichtung gemessen. Wenn
diese Form von den vorgegebenen Maßen abweicht, muß die Wellerscheibe nachjustiert
werden. Dazu muß die Vorrichtung angehalten und nach dem Verstellvorgang wieder angefahren
werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte Vorrichtung so
zu gestalten, daß die Form der Wellung des Rohres auch bei laufender Fertigung verändert
werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß im Bereich des Wellerkopfes
eine ebenfalls um dessen Achse drehbare, mit dem Wellerkopf gekoppelte Halterung angeordnet
ist, an der ein auf die Wellerscheibe einwirkender, zu deren radialer Verstellung
dienender und durch die Halterung einstellbarer Verstellmechanismus angebracht ist.
[0006] Mit dieser Vorrichtung kann die Wellerscheibe während der laufenden Fertigung radial
verstellt werden. Es ist daher möglich, die Welltiefe des zu wellenden Rohres genauestens
einzustellen, ohne daß die Vorrichtung angehalten werden muß. Das macht sich insbesondere
beim Anfahren der Vorrichtung vorteilhaft bemerkbar, weil die gewünschte Welltiefe
sehr schnell ohne Unterbrechung des Betriebs eingestellt werden kann. Als Schrott
anfallende Anfahrlängen können dadurch kurz gehalten werden.
[0007] Die Wellung kann mit dieser Vorrichtung aber auch variabel ausgeführt werden. So
kann die Welltiefe bei laufender Fertigung verändert werden. Es ist auch möglich,
Rohre zu fertigen, die Abschnitte ohne Wellung aufweisen, welche durch gewellte Abschnitte
verbunden sind, in denen das Rohr gut biegbar ist.
[0008] Zur Veränderung bzw. Einstellung der Wellung des Rohres kann mit Vorteil zwischen
dem ersten Elektromotor und der Halterung ein Differentialgetriebe eingesetzt werden,
das mit einem elektrischen Stellmotor verbunden ist. Der Stellmotor kann vorzugsweise
durch ein Signal ein- und ausgeschaltet werden, welches von einer die Wellung kontrollierenden
Einheit erzeugt wird. Wenn der Stellmotor das Differentialgetriebe verstellt, wird
der Verstellmechanismus aktiviert, welcher mit Vorteil ein durch die Halterung verstellbares
Kegelrad aufweist, das über eine Gewindestange mit der Wellerscheibe verbunden ist.
Der Stellmotor kann aber gegebenenfalls auch von Hand ein- und ausgeschaltet werden.
[0009] Zur Aktivierung des Verstellmechanismusses kann statt des Differentialgetriebes auch
ein zweiter Elektromotor eingesetzt werden, der die Halterung dann mit der gleichen
Drehzahl dreht, mit der auch der Wellerkopf gedreht wird, wenn nichts an der Wellerscheibe
zu verstellen ist. Im Bedarfsfall wird die Drehzahl des zweiten Elektromotors kurzfristig
geändert, wodurch auch die Drehzahl der Halterung geändert wird. Dadurch wird die
Wellerscheibe im gewünschten Sinne in radialer Richtung verstellt.
[0010] Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung nach der Erfindung in schematischer Darstellung.
Fig. 2 eine Ausführungsform der Vorrichtung in genauer Darstellung.
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 2 abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung.
Fig. 4 einen in der Vorrichtung einsetzbaren Verstellmechanismus in vergrößerter Darstellung.
[0012] Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in Fig. 1 nur rein schematisch wiedergegeben.
[0013] Fig. 1 dient nur zur prinzipiellen Erläuterung von Aufbau und Wirkungsweise der Vorrichtung.
Genauere Einzelheiten gehen aus den Fig. 2 bis 4 hervor.
[0014] In Fig. 1 ist ein ringförmiger Wellerkopf 1 dargestellt, der um seine Achse drehbar
ist und dazu von einem ersten Elektromotor M 1 - im folgenden kurz "Motor M 1" - angetrieben
wird. In dem Wellerkopf 1 ist eine radial nach innen von demselben abstehende, ebenfalls
ringförmige Wellerscheibe 2 angebracht, die vorzugsweise aus Edelstahl besteht. Sie
ist innerhalb des Wellerkopfes 1 in radialer Richtung verstellbar und dient zum Eindrücken
von Wellentälern in ein aus Metall bestehendes Rohr 3, das beispielsweise in Richtung
des Pfeiles 4 durch den Wellerkopf 1 gezogen wird. Die Wellerscheibe 2 ist exzentrisch
im Wellerkopf 1 angeordnet. Sie rollt beim Betrieb der Vorrichtung in Umfangsrichtung
um das Rohr 3 herum bzw. auf demselben ab. Das Rohr 3 kann beispielsweise aus Kupfer,
Aluminium oder Stahl, insbesondere Edelstahl, bestehen.
[0015] Die Wellerscheibe 2 kann zur Erzeugung einer wendelförmigen Wellung im Rohr 3 als
glatte Ringscheibe ausgeführt sein. Sie kann aber zur Erzeugung einer ringförmigen
Wellung auch entlang eines Schraubengangs verlaufen.
[0016] Im Bereich des Wellerkopfes 1 ist eine Halterung 5 angeordnet, die gemeinsam mit
dem Wellerkopf 1 um die Achse A drehbar ist. Sie kann entsprechend Fig. 1 von einem
zweiten Elektromotor M2 - im folgenden kurz "Motor 2" - angetrieben werden. An der
Halterung 5 ist ein Verstellmechanismus 6 angebracht, der auf die Wellerscheibe 2
einwirkt und dieselbe gegebenenfalls in radialer Richtung innerhalb des Wellerkopfes
1 verstellt. Für eine solche Verstellung wird die Drehzahl des zweiten Motors M2 kurzzeitig
geändert, wodurch auch die Drehzahl der Halterung 5 geändert wird. Die dadurch veränderte
Position des Verstellmechanismusses 6 ist damit beispielsweise von der Drehzahl der
Halterung 5 abhängig.
[0017] Die Vorrichtung nach Fig. 1 wird beispielsweise wie folgt betrieben:
Zunächst wird ein glattes, aus Metall bestehendes Rohr 3 durch den Wellerkopf 1 und
damit durch die Wellerscheibe 2 gezogen, die bei diesem Vorgang so eingestellt ist,
daß sie das Rohr 3 nicht berührt. Das Rohr 3 wird mit einer der Einfachheit halber
nicht mit dargestellten Abzugseinrichtung, beispielsweise einem Raupenabzug, verbunden
und von demselben während des Betriebes in Richtung oder entgegen der Richtung des
Pfeiles 4 durch den Wellerkopf 1 gezogen.
[0018] Danach wird die relativ zum Rohr 3 bzw. zur Achse A exzentrisch angeordnete Wellerscheibe
2 an das Rohr 3 heranbewegt, bis sie an einer Stelle ihres Umfangs an dessen Oberfläche
anliegt. Anschließend werden die Motoren M1 und M2 sowie die Abzugseinrichtung für
das Rohr 3 eingeschaltet. Der Motor M 1 dreht den Wellerkopf 1 mit der Wellerscheibe
2 um das Rohr 3 herum, das durch die Abzugseinrichtung in Richtung des Pfeiles 4 (oder
entgegengesetzt) bewegt wird. Die Wellerscheibe 2 wird jetzt beispielsweise von Hand
durch eine Bedienungsperson in radialer Richtung verstellt. Sie erzeugt dadurch eine
beispielsweise wendelförmig und quer zur Achsrichtung des Rohres 3 verlaufende Wellung
in demselben. Die Tiefe der Wellung bzw. der Wellentäler wird durch eine kontrollierende
Einheit oder auch von Hand gemessen. Wenn die Wellerscheibe 2 ihre der gewünschten
Welltiefe entsprechende Position erreicht hat, wird auch der zweite Motor M2 eingeschaltet,
durch welchen die Halterung 5 mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Wellerkopf
1 um die Achse A herumgedreht wird. Um das auf einfache Weise sicherzustellen, können
die beiden Motoren M1 und M2 nach Art einer elektrischen Welle miteinander verbunden
sein. Das ist durch die gestrichelte Linie 7 angedeutet.
[0019] Die Tiefe der Wellung wird unmittelbar nach Beginn des Betriebes der Vorrichtung
gemessen. Das kann mit einer beispielsweise optischen und/oder elektrischen Einheit
erfolgen, durch welche in einem mit dem Verstellmechanismus 6 verbundenen Regelkreis
die Wellerscheibe 2 automatisch im Ausgleichssinne verstellt wird. Die Verstellung
der Wellerscheibe 2 kann aber auch von Hand durchgeführt werden. Für die Verstellung
der Wellerscheibe 2 wird die Drehzahl des zweiten Motors M2 durch ein Signal der überwachenden
Einheit kurzzeitig erhöht oder verringert. Die Drehzahl des zweiten Motors M2 kann
aber auch von Hand verstellt werden. Die Drehzahl der Halterung 5 wird dann durch
den zweiten Motor M2 verändert. Der mit derselben gekoppelte Verstellmechanismus 6
verstellt die Wellerscheibe 2 solange, bis die Tiefe der Wellung dem vorgegebenen
Wert entspricht.
[0020] Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. 2 dargestellt. Der Wellerkopf
1 mit Wellerscheibe 2 ist hier mit einer Hohlwelle 8 verbunden, welche beim Betrieb
der Vorrichtung vom ersten Motor M 1 um die Achse A gedreht wird. Die Hohlwelle 8
hat zur Aufnahme des Wellerkopfes 1 an ihrem einen Ende eine aus Fig. 2 ersichtliche
Erweiterung. Die Halterung 5 ist hier ebenfalls als Hohlwelle 9 mit einer die Erweiterung
der Hohlwelle 8 umgreifenden Erweiterung ausgeführt. Sie ist innerhalb der Vorrichtung
in einem schematisch angedeuteten Lager 10 und auf der Hohlwelle 8 über Lager 1 1
und 12 drehbar gelagert.
[0021] Der Verstellmechanismus 6 ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
mit einem Kegelrad 13 ausgerüstet, mit dem die Hohlwelle 9 an ihrem erweiterten Ende
in Eingriff steht. Das Kegelrad 13 sitzt gemäß Fig. 4 auf einer Gewindestange 14 ,
die drehbar im Wellerkopf 1 gelagert und mit der Wellerscheibe 2 verbunden ist. Das
Kegelrad 13 ist mit Vorteil ein Zahnrad, mit welchem die entsprechend mit Zähnen ausgerüstete
Halterung 5 kämmt. Der Verstellmechanismus 6 kann auch einen von der dargestellten
Ausführungsform abweichenden Aufbau haben, solange sichergestellt ist, daß eine Änderung
der Drehzahl der Halterung 5 bzw. der Hohlwelle 9 zu einer radialen Verstellung der
Wellerscheibe 2 führt. So kann die Halterung 5 bzw. die Hohlwelle 9 zur Betätigung
des Verstellmechanismusses 6 beispielsweise auch in axialer Richtung verschoben werden,
bei unveränderter Drehzahl der Halterung 5.
[0022] Zwischen dem ersten Motor M1 und der Hohlwelle 9 ist bei der Vorrichtung nach Fig.
2 ein Differentialgetriebe 15 angeordnet, dessen Aufbau grundsätzlich bekannt ist.
Seine unterschiedlichen Getrieberäder sind in einem Korb 16 gelagert. Durch das Differentialgetriebe
15 ist sichergestellt, daß die Hohlwelle 9 sich im laufenden Betrieb mit der gleichen
Drehzahl dreht, wie die Hohlwelle 8. Am Korb 16 des Differentialgetriebes 15 greift
im dargestellten Ausführungsbeispiel ein elektrischer Stellmotor 17 an. Wenn derselbe
beispielsweise aufgrund einer Abweichung der Tiefe der Wellung im Rohr 3 von dem vorgegebenen
Wert kurzzeitig eingeschaltet wird, wird die Drehzahl des Zahnrades 18 des Differentialgetriebes
15 und damit die Drehzahl der Hohlwelle 9 verändert. Das führt im oben erwähnten Sinne
zur Betätigung des Kegelrads 13 und damit zur radialen Verstellung der Wellerscheibe
2. Die in Fig. 2 zwischen den einzelnen Antriebselementen und den angetriebenen Bauteilen
eingezeichnete Zahnräder sind als an sich bekannte Maschinenelemente nicht mit Bezugszahlen
versehen. Statt der Zahnräder können auch ebenfalls bekannte Riemen oder Ketten eingesetzt
werden.
[0023] Der Stellmotor 17 kann ebenso wie für den zweiten Motor M2 nach Fig. 1 geschildert,
durch Signale der die Welltiefe überwachenden bzw. regelnden Einheit oder von Hand
ein- und ausgeschaltet werden. Der Korb 16 des Differentialgetriebes 15 kann prinzipiell
auch ohne den Einsatz eines Stellmotors von Hand betätigt werden, beispielsweise mittels
eines Handrades.
[0024] Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 3 ist statt des Differentialgetriebes
15 ein zweiter Motor M2 eingesetzt, so wie es prinzipiell schon aus Fig. 1 hervorgeht.
Der sonstige Aufbau der Vorrichtung nach Fig. 3 ist gegenüber Fig. 2 unverändert.
Die Verstellung der Wellerscheibe 2 über das Kegelrad 13 erfolgt hier durch den zweiten
Motor M2, so wie es für die Vorrichtung nach Fig. 1 geschildert ist.
1. Vorrichtung zum Wellen eines aus Metall bestehenden Rohres, das als Fertigprodukt
eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Wellung hat, welche einen von einem
ersten Elektromotor antreibbaren und in Arbeitsposition um seine Achse drehbaren,
ringförmigen Wellerkopf aufweist, mit dem eine radial nach innen von demselben abstehende,
ringförmige Wellerscheibe gekoppelt ist, die im Wellerkopf in radialer Richtung verstellbar
angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Wellerkopfes (1) eine ebenfalls um dessen Achse (A) drehbare, mit
dem Wellerkopf gekoppelte Halterung (5) angeordnet ist, an der ein auf die Wellerscheibe
(2) einwirkender, zu deren radialer Verstellung dienender und durch die Halterung
(5) einstellbarer Verstellmechanismus (6) angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wellerkopf (1) eine zum Hindurchführen des Rohres (3) dienende Hohlwelle (8)
befestigt ist, mit welcher der erste Elektromotor (11) gekoppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5) als Hohlwelle (9) ausgeführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5) mit einem zweiten, für seine Drehung um die Achse (A) des Wellerkopfes
(1) dienenden Elektromotor (M2) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Verstellmechanismusses (6) von der Drehzahl der Halterung (5) abhängig
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmechanismus (6) ein durch die Halterung (3) verstellbares Kegelrad (13)
aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Elektromotor (11) und der als Hohlwelle (9) ausgeführten Halterung
(5) ein Differentialgetriebe (15) angeordnet ist, mit dem ein elektrischer Stellmotor
(16) verbunden ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Vorrichtung zum Wellen eines aus Metall bestehenden Rohres, das als Fertigprodukt
eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Wellung hat, welche einen von einem
ersten Elektromotor antreibbaren und in Arbeitsposition um seine Achse drehbaren,
ringförmigen Wellerkopf aufweist, mit dem eine radial nach innen von demselben abstehende,
ringförmige Wellerscheibe gekoppelt ist, die im Wellerkopf in radialer Richtung verstellbar
angebracht ist, bei welcher im Bereich des Wellerkopfes eine ebenfalls um dessen Achse
drehbare, mit dem Wellerkopf gekoppelte Halterung angeordnet ist, an der ein auf die
Wellerscheibe einwirkender, zu deren radialer Verstellung dienender und durch die
Halterung einstellbarer Verstellmechanismus angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5) mit einem zweiten, für ihre Drehung um die Achse (A) des Wellerkopfes
(1) dienenden Elektromotor (M2) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Elektromotor (M1) und der zweite Elektromotor (M2) nach Art einer elektrischen
Welle miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5) als Hohlwelle (9) ausgeführt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmechanismus (6) ein durch die Halterung (3) verstellbares Kegelrad (13)
aufweist.