[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung für Karten, insbesondere Chipkarten oder SIM-Karten,
sowie ein Verfahren zum Einsetzen bzw. Herausnehmen einer Karte. Insbesondere handelt
es sich dabel um Wertkarten oder SIM-Karten.
[0002] Die Verpackung ist gedacht für Karten, also flächige Gebilde mit einer Information,
die auf diesen aufgedruckt und/oder auf einem damit verbundenen Datenträger gespeichert
ist. Der Aufdruck kann z. B. ein maschinenlesbarer Code, z, B. Barcode oder Data-Matrix
Code und/oder eine beliebige typografische oder grafische Gestaltung sein, Diese dienen
insbesondere als Geschenkgutschein, Los für Gewinnspiele, Loyality Card, z. B. PaybackⓇ.
Mit der Karte verbundene Datenträger können insbesondere Chips, Magnetstreifen, RFIDs,
Halbleiterspeicher, beliebige Datenspeicher, z. B. optische oder magnetische Speicher
sein. Derartige Karten werden üblicherweise eingesetzt als SIM Karte, Bankkarte, Telefonkarte
oder Geschenkgutschein. Neuartige SIM Karten ("Paper SIM") weisen einen hohen Anteil
von Papier statt PVC auf. Als Karte im Sinn der Erfindung gelten vorgenannte Karten,
auf denen auch mehrere Arten von vorgenannten Informationen aufgebracht sein können,
[0003] Bei den oben genannten Karten ist häufig ein Originalitätsverschluss gefordert, der
einerseits sicherstellt, dass die in der Verpackung gelagerte Karte noch nicht genutzt
und/oder entwendet wurde oder dem Kunden ein besonderes "Aufreißerlebnis" vermittelt.
Aus dem Stand der Technik sind beispielsweise einfache Anschreiben bekannt, auf welchen
eine SIM Karte lösbar aufgeklebt sind. Ferner sind einfache Kartonagen nach Art eines
Briefumschlag bekannt, deren verklebte Lasche entlang einer Perforation aufgerissen
werden kann oder die in einer Shrinkfolie eingeschweißt sind oder deren Lasche durch
einen Aufkleber versiegelt ist. In jedem Fall muss nach Öffnen diese Karte in dem
Umschlag ergriffen und herausgezogen werden.
[0004] Für andere Zwecke, also nicht zur Verpackung der erfindungsgegenständlichem Karten,
sind Briefumschläge mit Aufreißvorrichtung bekannt, z. B. unter der Bezeichnung Rippo
oder ,,BU mit Aufreißfaden", wie beispielsweise in
DE 20 2007 007676 U1,
DE 20 2005 003230 U1 oder
DE 20 2004 015012U1,
[0005] Häufig sind separat weitere Informationen, zum Beispiel Bedienungsanleitungen oder
Produkthinweise beigefügt, Die oben genannten Verpackungen existieren seit Einführung
der SIM Karte nahezu unverändert und erscheinen nicht mehr zeitgemäß,
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine gegenüber dem Stand der Technik weiter verpackung
für Karten sowie ein entsprechendes Eintragungsverfahren zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verpackung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
beziehungsweise Verfahren mit den Schritten des nebengeordneten Anspruchs. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Die erfindungsgemäße Verbackung umfasst zunächst einige Merkmale, wie sie auch bei
handelsüblichen Umschlägen anzutreffen sind. Zurächst umfasst diese Verpackung eine
Aufnahme zur Aufnahme einer Karte im Inneren der Verpackung mit einer unteren und
einer oberen Fläche, welche nach unten und oben hin die Aufnahme begrenzt, wobei eine
Einschuböffnung an der Verpackung vorgesehen ist, durch welche die Karte in die eingeführt
werden kann, und im Bereich der Einschuböffnung die Verpackung eine Abreißzone, insbesondere
eine Lasche aufweist. Die Aufnahme entspricht also dem Inneren eines Briefumschlag
und gegebenenfalls die Lasche der Selbstklebelasche eines Briefumschlages. Im Bereich
der Einschuböffnung verfügt die Verpackung dabei über eine mittels einer Sollbruchstelle
mit der Verpackung verbundene Abreißzone, welche die Einschuböffnung verschließt.
Das bedeutet, dass sie die Aufnahme für die Karte zunächst nicht zugänglich ist, das
heißt ohne weiteres, z. B. Aufreißen, die Karte weder in die Aufnahme hereingeschoben
aus dieser herausgenommen werden kann. Streng genommen ist die Einschuböffnung dazu
bestimmt, die Karte zu entnehmen und nicht hineinzuschieben, wird aber hier dennoch
als solche bezeichnet.
[0009] Die Sollbruchstelle ist üblicherweise als Perforation ausgebildet, Diese ist derart
ausgelegt, dass einerseits die Verbindung beim Lagern, Transport, Handhaben, Verkauf,
etc. nicht unterbrochen wird und andererseits vom Nutzer durch bewusstes Hebeln, Kippeln,
Ziehen abgerissen, also von der unteren und/oder oben Fläche der Verpackung getrennt
werden kann.
[0010] Sinngemäß liegt die erfindungsgemäße Besonderheit darin, dass die Aufnahme und die
Abreißzone so angeordnet und ausgestaltet sind, dass eine in der Aufnahme befindliche
Karte mit der Abreißzone beim Ziehen an der Abreißzone mittels der menschlichen Hand
derart miteinander in Verbindung stehen, dass zusammen mit der Abreißzone die Karte
aus der Aufnahme durch die Einschuböffnung entfernt werden kann.
[0011] Entscheidend ist also, dass quasi automatisch zusammen mit dem Abreißen der Abreißzone
die daran ,,anhaftende" Karte aus der Aufnahme herausgezogen wird. Beim Stand der
Technik sind dagegen mehrere Schritte notwendig, nämlich zuerst das Auf- beziehungsweise
Abreißen einer Aufreißzone und anschließend das Entnehmen der Karte in einem separaten
Schritt, Der Kontakt zwischen Karte und Abreißzone kann einerseits über Kleber oder
Gummierung, andererseits auch nur über Klemm- und Reibkräfte erfolgen, also ohne Kleber,
Letztere Kräfte treten zum Beispiel dann auf, wenn die zwischen den Fingern zusammengepresste
und um den Rand der Karte umgefaltete Abreißzone von oben und unten auf den Kartenrand
drückt. Die Karte wird dadurch ohne Kleber beim Abreißen an der Abreißzone gehalten
und aus der Verpackung befreit zur bestimmungsgemäßen Nutzung. Bei der Produktion
entfällt somit der Materialeinsatz und Fertigungsschritt des Bereitstellens einer
Kleberzone, Außerdem fällt bei der Entsorgung ausschließlich Papier an,
[0012] In einer einfachen Ausgestaltung, wie auch in Fig. 2 erläutert, ist die Abreißzone
ist über eine Sollbruchstelle, insbesondere Perforation, nur mit der unteren Fläche
der Verpackung verbunden. Das bedeutet, dass diese durch Ziehen an der Abreißzone
abgerissen, also von der unteren Fläche der Verpackung getrennt werden kann,
[0013] Vorzugsweise ist die Abreißzone über eine Sollbruchstelle, insbesondre Perforation,
mit der unteren Fläche und mit der oberen Fläche der Verpackung verbunden. Dies sichert
die Karte gegen unbeabsichtigtes Entfernen und stellt einen Originalitätsverschluss
dar.
[0014] Wenn die Abreißzone einen Teil der unteren Fläche und einen Teil der oberen Fläche
umfasst, ist diese Zone Bestandteil eines einfachen Zuschnitts und kann in einem Schritt
ausgestanzt werden zusammen mit den notwendigen Sollbruchstellen/Perforationen. Dabei
liegt die Abreißzone an einer Oberseite und an einer Unterseite einer in der Aufnahme
befindlichen und gehaltenen Karte an, damit eine Verbindung, sei es durch Klebe- oder
Klemmkräfte, beim Herausziehen der Abreißzone bestehen kann.
[0015] Produktionstechnisch besonders einfach ist es, wenn vorzugsweise beide Teile miteinander
verbunden sind, insbesondere über eine Falz.
[0016] Die Abreißzone kann dabei durch das ohnehin durchgeführte Falzen der Verpackung aus
einem einstückigen Zuschnitt entstehen, Dies ist dann der Fall, wenn über diese Falz
die obere Fläche auf die untere Fläche geklappt wurde, wie in Zusammenhang mit Fig.
1 später erläutert. Die Falz der Abreißzone bildet dabei einen Teil der Gesamtfalz
zwischen der oberen Fläche und der unteren Fläche.
[0017] Wenn keine Klemmkräfte notwendig sein sollen oder eine anhaltenden Verbindung zwischen
Abreißzone und Karte gewünscht ist, kann sie Abreißzone einen Klebebereich aufweisen,
welcher an einer in die Aufnahme eingeführten Karte anliegen kann und mit dieser verklebt
werden kann.
[0018] Vorzugsweise ist dabei der Klebebereich in einem Teil der oberen Fläche angeordnet.
Bei der Fertigung kann daher die Karte in den noch ungefalteten Zuschnitt eingelegt
werden, ohne mit dem Kleberbereich in Kontakt zu kommen. Erst beim Schließen der Verpackung
durch Umfalzen der oberen Fläche auf die untere Fläche kommt die Karte mit dem Kleber
in Kontakt.
[0019] Beim hier dargestellten Einsatz eines Klebers liegt dieser auf einer in die Aufnahme
eingeführten Karte aufund verklebt mit dieser, Die Aufreißzone als Teil der Verpackung
verklebt also keinesfalls mit anderen Teilen der Verpackung, sondern mit derem Inhalt,
also der Karte.
[0020] Die Aufreißzone kann auch nur von unten bzw, oben an die eingesetzte Karte geklebt
werden und keine Falz aufweisen. In diesem Fall ist vorzugsweise in der entgegengesetzten,
dah der unteren bzw. oberen Fläche im Bereich der Einschuböffnung eine Ausnehmung
vorgesehen, durch welche die Lasche und gegebenenfalls ein äußeres Ende der eingesetzten
Karte sichtbar oder die Karte, greifbar und herausziehbar ist.
[0021] In einer alternativen Ausgestaltung ist die Aufreißzone als Lasche ausgebildet, welche
ein freies Ende aufweist, dass nach oben hin in Richtung auf die Verpackung zu ungefaltet
werden kann, so dass das freie Ende an einer in die Aufnahme eingeführten Karte anliegen
kann mit dieser verklebt werden kann. Dies unterscheidet die Erfindung von einem Briefumschlag,
dessen ,,Selbstklebelasche" üblicherweise mit dem Briefumschlag verklebt wird und
keinesfalls mit der darin befindlichen Ware.
[0022] In einer anderen Ausgestaltung weist das freie Ende der Lasche auf deren Oberseite
einen Klebestreifen auf in dem Bereich, in dem das freie Ende auf der in die Aufnehmung
vollständig eingeführten Karte aufliegen kann. Dabei kann es sich vorzugsweise um
mit einem Schutzpapier abgedeckte Klebestreifen handeln, der ein manuellen Verschließen
erleichtert. Beim Verpacken der Karten kann dann der Klebestreifen durch Entfernen
des Papiers aktiviert werden, bevor das freie Ende umgeklappt und auf die eingesetzte
Karte geklebt wird.
[0023] Bei maschineller Verpackung der Karten, wird üblicherweise ein Kleber maschinell
auf die Aufreißzone bzw. hier Lasche aufgebracht, ohne dass eine Schutzfolie nötig
ist.
[0024] Wenn vorzugsweise in der oberen Fläche Im Bereich der Einschuböffnung Ausnehmung
ist, in welche das freie der Lasche hineinklappbar ist, ist sichergestellt, dass die
Lasche nicht mit Teilen der oberen Fläche versehentlich verkleben kann. Ein optische
ansprechendes Erscheinungsbild liegt dann vor, wenn die Lasche derart geformt ist,
dass sie bündig in dieser Ausnehmung zum liegen kommen kann. Dies gilt insbesondere
beim einheitlichen Bedrucken der beiden ineinander greifenden Teile,
[0025] Allgemein, das heißt unabhängig davon, ob als Aufreißtzone eine lasche verwendet
wird , kann Karte erfindungsgemäß nicht mehr entnommen werden ohne die Sollbruchstelle
zu brechen. Dieses stellt beim Kunden das Erlebnis der Inbesitznahme der Karte dar.
Zu diesem Zweck sind die Lasche und die Sollbruchstelle derart ausgelegt, dass bei
in die Aufnehmung eingeführten Karte und mit dem freien Ende verklebten Karte, ein
Nutzer durch Ziehen und/oder an der Aufreißzone bzw. die Sollbruchstelle brechen und
die an der Aufreißzone bzw. Lasche aus der Aufnahme der Verpackung herausziehen kann.
Im Gegensatz zum Stand Technik kann der Benutzer unmittelbar beim Brechen des Siegels
die Karte herausziehen.
[0026] Die folgenden Merkmale erleichtern das sichere Greifen der Aufreißzone bzw. Lasche
und Brechen der Sollbruchstelle:
Wenn vorzugsweise ein großer Teil der Sollbruchstelle am Rand einer in die Ausnehmung
eingesetzten Karte verläuft, bildet die relativ zur Verpackung erhöhte Festigkeit
der Karte eine Art Gegenlager, welches ein Aufbrechen der Sollbruchstelle erleichtert,
wenn ein Nutzer an der Aufreißzone bzw. Lasche zieht und/oder hebelt. Demzufolge überragt
vorzugsweise das freie und umgefaltete Ende der Lasche den perforierten Teil der Aufreißzone
bzw. Lasche. Somit ist sichergestellt, dass ein ausreichend großer Teil der Aufreißzone
bzw. mit der Karte verkleben kann. Die Sollbruchstelle kann vorzugsweise über die
Breite der Aufreißzone bzw, Lasche zur Kante der Karte verlaufen.
[0027] Vorzugsweise ist die Sollbruchstelle im Inneren der unteren Fläche angeordnet. Damit
ist insbesondere gemeint, dass sich die Sollbruchstelle nicht außerhalb der Verpackung
im Bereich des freien Endes der Aufreißzone bzw, Lasche befindet, Umschlage mit Sollbruchstelle
im Bereich des freien Endes eines Briefumschlages sind z. B. von dem RIPPO Briefumschlag
bekannt und dienen dem vereinfachten der Lasche eines konventionellen Briefumschlags.
[0028] Vorzugsweise sind in einer der Flächen Sichtfenster und/oder Ausnehmung vorgesehen,
durch welche eine ID einer in die Aufnahme eingesetzten Karte ist. Derartige Fenster
erlauben die Zuordnung und Registrierung einer Karte, selbst wenn sie in der erfindungsgemäßen
Verpackung verpackt ist. Insbesondere bei SIM Karten kommt es darauf an, insbesondere
im Zuge des Erwerbs der Karte durch den Kunden die ID manuell oder automatisch erfassen
zu können.
[0029] Grundsätzlich ist der Erfindungsgedanke bereits mit einer einfachen Verpackung, welche
nur die oben beschriebenen oberen und unteren Flächen aufweist, realisierbar, Zur
Erhöhung der Wertigkeit und sicheren Handhabung ist jedoch bevorzugt, dass der unteren
Fläche und der oberen Fläche eine Zwischenfläche vorgesehen ist, welche die Aufnahme
für die Karte in seitlicher Richtung, insbesondere zu drei Seiten begrenzt. Es handelt
sich also sinngemäß um eine Negativform der einzusetzenden Karte, Die muss nicht alle
Seiten da auch die Außenkante der Verpackung selber eine oder mehrere Seitenwände
bilden kann. Die Zwischenfläche dient also als auch nach oben und unten. Die Zwischenfläche
gibt somit eine Füllhöhe vor. Dazu entspricht die Starke der Zwischenfläche der Stärke
der einzusetzenden Karte. Die Karte kann einfacher eingeschoben bzw, herausgezogen
werden und verkantet dabei nicht. Ferner kann die Verpackung in beliebigen Größen
gefertigt werden, da lediglich die Aufnahme in der an die einzuführende Karte angepasst
sein muss.
[0030] Vorzugsweise ist die Aufnahme der Verpackung durch Hinterschneidungen, insbesondere
in Form von in die Aufnahme ragenden Nasen an der Zwischenfläche, begrenzt. Die sollen
ein Herausziehen der eingesetzten Karte auch bei gebrochener Sollbruchstelle erschweren,
Zum einen ist beim Verpacken vor dem Verkleben die Karte somit provisorisch gesichert.
Ferner kann der die Karte wieder in der Verpackung sicher aufbewahren, ein unerwünschtes
Herausgleiten zu befürchten. Schließlich wird im Geschäft ein unauffälliges Entwenden
durch die zusätzliche Kraftanstrengung erschwert, Insbesondere ist die Verpackung
mit einem Aufhänger (z. B. Euro-Loch) versehen, weicher so gestaltet ist, dass bei
einer aufgehängten Verpackung der Aufhänger beim Zug an der Lasche eher abreißt als
dass die Karte aus der Ausnehmung herausgezogen werden kann. Der Nutzer soll also
beide Hände benötigen; ist Die Verpackung so ausgestaltet, dass die Karte nur durch
Verformung der Hinterschneidungen oder Wölben der Verpackung herausgezogen werden
kann.
[0031] Vorzugsweise entspricht die Breite der Lasche der Breite der Verpackung. Das Aufreißen
erfolgt dann leicht, da der Riss von der Seite her leicht eingeleitet werden kann.
Vorzugsweise entspricht die Breite der Lasche der Breite der einzusetzenden Karte,
Dies ist optisch ansprechender und schützt die Lasche vor versehentlichem Ab- oder
Anreißen.
[0032] Vorzugsweise umfasst die Verpackung einen Aufklapper, der nach Art eines Buches aufgeklappt
werden kann. Dieser kann ein einfacher Karton sein, der mit weiteren Informationen
versehen ist. Der Aufklapper kann auch selber eine Art Umschlag bilden, in dem weitere
Informationen eingelegt sind, z. B. eine Infobroschüre, Werdung, Vertragsdaten, Anleitungen,
etc.. Der Aufklapper verbindert außerdem das der Abreißzone zwischen den Fingern,
da bei geschlossenem Aufklapper nur eine Seite der Abreißzone zugänglich ist.
[0033] Vorzugsweise ist dabei das Sichtfenster an der Fläche vorgesehen, welche nicht durch
den Aufklapper verdeckt werden kann, wenn dieser geschlossen ist, Dies ermöglicht
das notwendige Personalisieren/Identifizieren der Kartendaten durch das Fenster hindurch
ohne den Aufklapper zu öffnen, Alternativ vorzugsweise ist dabei das Sichtfenster
an der Fläche vorgesehen, weiche durch den Aufklapper verdeckt werden kann, wenn dieser
geschlossen ist, Dies ermöglicht das Verbergen von Kartendaten bei geschlossenen Aufklapper.
[0034] Vorzugsweise ein Siegel vorgesehen ist, welches ein Aufklappen des Aufklappers ohne
Zerstörung des Siegels verhindert.
[0035] Vorzugsweise besteht die Verpackung aus einem einstückigen gefalteten Zuschnitt,
insbesondere aus Karton. Der einfache Aufbau der Erfindung macht diese preiswerte
und massentaugliche Herstellung möglich - gegebenenfalls inklusive eines Aufklappers.
Wie in den Ausführungsbeispielen näher erläutert, können die Elemente auf einem Bogen
so angeordnet werden, dαss die Ereindung ausschließlich durch Stanzen, Falten und
Kleben realisiert werden kann.
[0036] Insbesondere in Bezug auf die Verbackung von SIM Karten wurden überraschend gute
Eigenschaften mit Wandstärken 0,5 - 0,9 mm gemacht. Besonders geeignet waren hier
Kartonagen im Bereich von 290 g/m
2 0,50mm bis 550 g/m
2 0,9 mm z, B. aus GC1 oder Zellstoffkarton.
[0037] Der Erfindungsgedanke ist durch das folgende Verfahren zum Entnehmen in in einer
Verpackung beanspruchbar, Dabei kann insbesondere die oben beschriebene Verpackung
Verwendung finden, Zwingend benötigt die Verpackung eine Aufnahme mit darin im Inneren
der verpackung aufgenommener Karte, sowie eine Einschuböffnung an der Verpackung,
durch welche die Karte in die Aufnahme eingeführt werden kann. Ferner ist im Bereich
der Einschuböffnung die Verpackung über eine Sollbruchstelle mit der Abreißzone (6)
verbunden, welche die Einschuböffnung verschließt. Zum der Karte sind die folgenden
Schritte notwendig:
- Greifen der Abreißzone mit menschlichen Hand zwischen Daumen und einem Finger;
- Biegen und/oder Ziehen an der Abreißzone relativ zur Verpackung und dabei Brechen
der Sollbruchstelle;
- Ziehen an der Abreißzone in der Ebene des Aufnahme mittels der menschlichen Hand und
Entfernen der Abreißzone von der Verpackung und dabei Herausziehen der Karte aus der
Aufnahme;
[0038] Benutzung der Karte; insbesondere durch Einlegen der Karte oder eines Kartenbestandtells
in ein Mobilfunkgerät.
[0039] Es ist ferner ein Verfahren zum Einsetzen und Herausnehmen einer Karte offenbart.
[0040] Verfahren zum Herausnehmen einer in eine Verpackung, insbesondere der oben beschriebenen
Verpackung, eingesetzten Karte, mit folgenden Schritten:
- Greifen einer Abreißzone der Verpackung: ,
- Ziehen und/oder Ehe der und dabei Aufbrechen einher Sollbruchstelle zwischen Abreißzone
Verpackung; ,
- Herz Karte an der Abreißzone aus der Verpackung
- Nutzung der Karte für den vorgegebenen Zweck.
[0041] Das Verfahren zum Einsetzen einer Karte in eine Verpackung mit die über eine Sollbruchstelle
mit der Verpackung verbunden ist, umfasst die folgenden Schritte und kann vorzugsweise
mit der oben beschriebenen Verpackung durchgerührt werden:
- Einsetzen einer Karte in eine Verpackung
- Umklappen der Lasche in Richtung auf eine Oberfläche der Karte; Verkleben der Lasche
mit der Karte.
[0042] Verfahren zum Herausnehmen der mittels des Verfahrens aus dem vorherigen Anspruch
eingesetzten Karte, die folgenden Schritte und kann vorzugsweise mit der oben beschriebenen
Verpackung durchgerührt werden mit folgenden Schritten:
- Greifen der Lasche;
- Ziehen und/oder Hebeln an der Lasche und dabei Aufbrechen der Sollbruchstelle;
- Herausziehen der Karte an der Lasche aus der Verpackung
- Nutzung der Karte für den vorgegebenen Zweck,
[0043] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten
Figuren, Ebenso können die vorstehend genannten und noch weiter ausgeführten Merkmale
erfindungsgemäß jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet
werden, Die erwähnten Ausführungsbeispiele sind nicht abschließend zu verstehen und
haben beispielhaften Charakter.
[0044] Fig. 1 zeigt den Schnittbogen für eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verpackung
1 für Karten, hier SIM-Karten. Die wesentlichen Bestandteile sind die untere Fläche
3, auf welche die Zwischenlage 8 gefaltet wird, Darauf wird danach die obere Fläche
4 um die Falz 64 geklappt.
[0045] Es bildet sich somit eine Aufnahme 2 zur Aufnahme einer Karte im Innerem der Verpackung,
1, mit einer unteren Fläche 3 und einer oberen Flache 4, welche nach unten und oben
hin die Aufnahme begrenzt. Die zwischen der unteren Fläche 3 und der oberen Fläche
4 vorgesehene Zwischenfläche 5 begrenzt vorliegend die Aufnahme 2 für die Karte in
seitlicher Richtung zu drei Seiten 51, 52, 53.
[0046] Die Vorderkante der fertiggefalteten Verpackung enthält eine Einschuböffnung 5, durch
welche die Karte in die Aufnahme 2 ein- bzw. herausgeschoben werden kann. Allerdings
ist diese Einschuböffnung 5 durch die Falz 64 zunächst verschlossen. Die Falz 64 ist
Bestandteil der Abreißzone 6, welche sich zusammenhängend über die Randbereiche 66,62
der unteren Fläche 3 und der oberen Fläche 4 erstreckt. Die Abreißzone 6 ist über
eine als Sollbruchstelle dienende umlaufende Perforation 61 mit den unteren und oberen
Flächen der Verpackung verbunden, Diese kann herausgerissen werden. Die Abreißzone
weist einen Klebebereich 63 auf, welches an einher in die Aufnahme eingeführten Karte
anliegen kann mit dieser verklebt werden kann.
[0047] Seitlich von der unteren Fläche 3 ist im Zuschnitt ein Aufklappen 7 vorgesehen, der
als weitere Informationsflöche oder Tasche dienen kann, Die beiden Flügel 71,72 werden
zusammengeklappt und -geklebt, um einen steifen Decken 7 zu bilden. Sie können aber
auch nur randseitig verbanden werden um eine Tasche zu bilden.
[0048] In die untere Fläche 3 ist ein Sichtfenster 31 eingelassen durch welches eine ID
einer in die Aufnahme eingesetzten Karte sichtbar ist.
[0049] Es ist nicht möglich, die Karte in die bereits fertiggestellte Verpackung einzusetzen,
da die Einschuböffnung 5 durch die Abreißzone 6 versperrt ist. Die Stärke dieser Ausgestaltung
liegt daher in einem besonders einfachen Herstellverfahren. Während des Faltens und
Verklebens des Zuschnitts wird die Karte eingeschlossen:
Zuerst wird die Zwischenlage 8 auf die untere Fläche 3 gefaltet und verklebt. Es bildet
sich eine nach oben offene Aufnahme 5. In diese wird die Karte eingeschossen, die
wegen der Aufnahme 5 definiert zum Liegen kommt. Danach wird die obere Fläche 4 um
die Falz 64 auf die Zwischenlage 8 geklappt und mit dieser verklebt. Die Karte ist
daher in der Verpackung eingeschlossen, Der optionale Klebestreifen 63, der sich im
Beeich der Abreißzone 62 der oberen Fläche 4 befindet, wird dabei auf die Karte angedrückt
und mit dieser verbunden. Es ist zu erkennen, dass aber auch ohne Klebestreifen und
nur mittels Klemmkräfte der Hand ein Festhalten der Karte zwischen den beiden Flächen
62,66 der Abreißzone 6 beim Greifen und Abreißen derselben gewährleistet ist. Ein
Kleber ist daher entbehrlich,
[0050] Fig. 2 zeigt den Schnittbogen für eine einfache Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Verpackung 1 für Karten hier SIM-Karten. Die drei wesentlichen Bestandteile sind die
untere Fläche 3, auf welche die Zwischenlage 8 gefaltet wird. Darauf wird die obere
Fläche 4 geklappt.
[0051] Es bildet sich somit eine Aufnahme 2 zur Aufnahme einer Karte im Inneren der Verpackung,
1, mit einer unteren Fläche 3 und einer oberen Fläche 4, welche nach unten und oben
hin die Aufnahme begrenzt, Die zwischen der unteren Fläche 3 und der oberen Fläche
4 vorgesehene Zwischenfläche 5 begrenzt vorliegend die Aufnahme 2 für die Karte in
seitlicher Richtung zu drei Seiten 51,52,53. Hinterschneidungen 54 in Form von in
die Ausnahme ragenden Nasen an der Zwischenfläche begrenzen die Aufnahme in einer
vierten Richtung und erschweren ein Herausziehen der eingesetzten Karte. Die Vorderkante
der fertiggefalteten Verpackung enthält Einschuböffnung 5, durch welche die Karte
in die Aufnahme 2 ein- bzw. herausgeschoben werden kann. Im Bereich der Einschuböffnung
der Verpackung ist eins Abreißzone 6 über eine als Sollbruchstelle dienende Perforation
61 mit der unteren Fläche 3 der Verpackung verbunden, Diese kann herausgerissen werden.
Die Abreißzone weist einen Klebebereich 63 auf, welches an einher in die Aufnahme
eingeführten Karte anliegen kann mit dieser verklebt werden kann. Der Klebestreifen
63 kann beispielsweise beim Einsetzen der Karte durch Wölben derselben auf Abstand
gehalten und anschließend angedrückt werden. Die Sollbruchstelle 61 ist dabei im Inneren
der unteren Fläche 3 angeordnet.
[0052] In der oberen Fläche 4 ist im Bereich der Einschuböffnung 5 eine Ausnehmung 41 vorgesehen
ist, durch welche der Randbereich der eingesetzte Karte sowie die Tasche 6 sicht-
und greifbar ist.
[0053] Fig. 3 zeigt eine alternative Ausgestaltung, die insbesondere die Aufreißzone, welche
als Tasche 6 ausgebildet ist, sowie einen Aufklappen 7 betrifft, von Fig, 2 ist vorliegend
ein freies Ende 62 an der Abreißzone, d. h. der Lasche 6, welches nach oben hin in
Richtung auf die Verpackung zu mittels einer Falz 64 ungefaltet werden kann, so dass
das freie Ende 62 auf einer in die Aufnahme eingeführten Karte aufliegen kann mit
dieser verklebt werden kann. Dabei weist das freie Ende 62 der Lasche auf deren Oberseite
einen Klebestreifen 63 auf, und zwar in dem Bereich, in dem das freie Ende auf der
in die Aufnehmung eingeführten Karte aufliegen kann.
[0054] Genauso, wie in Fig. 2 sind die Abreißzone, hier in Form einer Lasche, und die Sollbruchstelle
derart ausgelegt, dass bei in die Aufnahme eingeführten Karte und mit der Lasche verklebten
Karte, ein Nutzer durch Ziehen und/oder Hebeln an der Lasche die Sollbruchstelle brechen
und die Karte an der Lasche aus der Aufnahme der Verpackung herausziehen kann.
[0055] Es ist zu erkennen, das ein großer Teil der Sollbruchstelle am Rand einer in die
Aufnehmung eingesetzten Karte verläuft.
[0056] In die in der oberen Fläche 4 im Bereich der Einschuböffnung 5 vorgesehene Ausnehmung
41 kann das freie Ende 62 der Lasche bündig hineingeklappt werden.
[0057] In die untere Fläche 3 ist ein Sichtfenster 31 eingelassen durch welche eine ID einer
in die Aufnahme eingesetzten Karte sichtbar ist.
[0058] Der Zuschnitt aus Fig. 3 kann zu einer Verpackung mit einen Aufklapper 7 gefaltet
werden, der als weitere Informationsfläche oder Tasche dienen kann. Die beiden Flügel
71,72 werden zusammengeklappt und -geklebt, um einen steifen Deckel 7 zu bilden. Sie
können aber auch nur randseitig verbunden werden, um eine Tasche zu bilden,
[0059] Fig. 4 zeigt das Falten Verpackung, welche ähnlich der aus Fig. 3 ist.
[0060] Um die Karte in die Verpackung einzusetzen, sind dann die folgenden Schritte nötig:
- Einschieben der Karte in die Aufnahme 2 der Verpackung durch die Einschuböffnung 5;
- Umklappen des freien Endes 62 der Lasche in Richtung auf eine Oberfläche der Karte;
- Verkleben der Lasche mit der Karte.
1. Verpackung (1) für Karten, insbesondere Chipkarten oder SIM-Karten, mit einer Aufnahme
(2) zur Aufnahme einer Karte im Inneren der Verpackung,
mit einer unteren Fläche (3) und einer oberen Fläche (4), welche nach unten und oben
hin die Aufnahme wobei eine Einschuböffnung (5) an der Verpackung vorgesehen ist,
durch welche die Karte in die Aufnahme eingeführt werden kann, und
im Bereich der Einschuböffnung (5) die Verpackung eine über eine Sollbruchstelle (61)
mit der Verpackung verbundene Abreißzone (6) aufweist, welche die Einschuböffnung
verschlie߆,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahme (5) und die Abreißzone (6) so angeordnet und ausgestaltet sind, dass
eine in der Aufnahme befindliche Karte mit der Abreißzone beim Ziehen an der Abreißzone
mittels der menschlichen Hand derart miteinander in Verbindung stehen, dass zusammen
mit der Abreißzone die Karte aus der Aufnahme durch die Einschuböffnung entfernt werden
kann.
2. Verpackung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die AbreiBzone (6) über eine Sollbruchstelle (61), insbesondere eine Perforation,
mit der unteren Fläche (3) und/oder mit der oberen Fläche (4) der Verpackung verbunden
ist.
3. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißzone (6) einen Teil (66) der unteren Fläche (3) und einen Teil (62) der
oberen Fläche (4) umfasst, wobel die Abreißzone an einer Oberseite und an einer Unterseite
einer in der Aufnahme befindlichen und gehaltenen Karte anliegen,
wobei vorzugsweise beide Teile (62,66) miteinander verbunden sind, insbesondere über
eine Falz (64) miteinander verbunden sind, wobei ferner vorzugsweise über diese Falz
(64) die obere Fläche auf die untere Fläche geklappt wurde.
4. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißzone (6) einen Klebebereich (63) aufweist, welcher an einer in die Aufnahme
(5) eingeführten Karte anliegen kann und mit dieser verklebt werden kann,
wobei vorzugsweise der Klebebereich in einem Teil (62) der oberen Fläche (4) angeordnet
ist.
5. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißzone als Lasche mit einem freien Ende (62) ausgebildet ist, welches nach
oben hin in Richtung auf die Verpackung zu ungefaltet werden kann, so dass das freie
Ende (62) auf einer in die Aufnahme eingeführten Karte aufliegen kann mit dieser verklebt
werden kann.
6. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle (61) im Inneren der unteren Fläche (3) angeordnet ist,
7. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (62) der Lasche auf deren Oberseite einen Klebebereich (63) aufweist
in dem Bereich, in dem das freie Ende auf der in die Ausnehmung eingeführten Karte
aufliegen kann.
8. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißzone und sollbruchstelle derart ausgelegt sind, dass bei in die Aufnahme
eingeführten Karte, ein Nutzer durch Ziehen und/oder Hebeln an der Lasche die Sollbruchstelle
brechen und die Karte an der Lasche aus der Aufnahme der Verpackung herausziehen kann;
und/oder
ein großer Teil der Sollbruchstelle am Rand einer in die Ausnehmung eingesetzten Karte
verläuft, derart, dass die Festigkeit der Karte ein Aufbrechen der Sollbruchstelle
erleichtert, wenn ein Nutzer an der Lasche zieht und/oder hebelt:
und/oder
in der oberen Fläche (4) im Bereich der Einschuböffnung (5) eine Ausnehmung (41) vorgesehen
ist, in welche das freie Ende (62) der Lasche hineinklappbar ist;
und/oder
das freie und umgefaltete Ende des Lasche den perforierten Teil der Lasche überragt;
und/oder
die Aufnahme der Verpackung durch Hinterschneidungen (54), insbesondere in Form von
in die Aufnahme ragenden Nasen an der Zwischenfläche, begrenzt ist, welche ein Herausziehen
der eingesetzten Karte auch bei gebrochener Sollbruchstelle erschweren, insbesondere
so dass die Karte nur durch Verformung der Hinterschneidungen oder Wölben der Verpackung
herausgezogen werden kann.
9. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Flächen (3,4) ein Sichtfenster (31) und/oder Ausnehmung vorgesehen ist,
durch welche eine ID einer in die Aufnahme eingesetzten Karte sichtbar ist,
10. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der unteren Fläche (3) und der oberen Fläche (4) eine Zwischenfläche (5)
vorgesehen ist, welche die Aufnahme (2) für die Karte in seitlicher Richtung zu mehreren
Seiten , insbesondere mindestens zu drei Seiten (51,52,53) begrenzt, wobei vorzugsweise
die Stärke der Zwischenfläche der Stärke der einzusetzenden Karte entspricht.
11. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Aufreißzone der Breite der Verpackung oder der Breite der einzusetzenden
Karte entspricht,
12. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung einen Aufklapper (7,71,72) umfasst, wobei
vorzugsweise das Sichtfenster (31) an der Fläche (3,4) vorgesehen ist, welche nicht
durch den Aufklapper verdeckt werden kann;
und/oder
ein Siegel vorgesehen ist, welches ein Aufklappen des Aufklappers ohne Zerstörung
des Siegels verhindert.
13. Verpackung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung aus einem einstückigen gefalteten Zuschnitt, insbesondere aus Karton,
vorzugsweise mit einer Stärke von 0,5 - 0,9 mm besteht.
14. Verfahren zum Entnehmen einer in einer Verpackung (1), insbesondere nach einem der
vorherigen Ansprüche, befindlichen Karte, insbesondere Chipkarte oder SIM-Karte, wobei
die Verpackung eine Aufnahme (2) mit darin im Inneren der Verpackung aufgenommener
Karte aufweist, sowie eine Einschuböffnung (5) an der Verpackung vorgesehen ist, durch
welche die Karte in die Aufnahme eingeführt kann, und
im Bereich der Einschuböffnung (5) die Verpackung eine über eine Sollbruchstelle (61)
mit der Verpackung verbundene Abreißzone (6) aufweist, welche die Einschuböffnung
verschließt, mit den folgenden Schritten:
- Greifen der Abreißzone (6) mit der menschlichen Hand zwischen Daumen und einem Finger
- Biegen und/oder Ziehen an der Abreißzone relativ zur Verpackung und dabei Brechen
der Sollbruchstellen
- Ziehen an der Abreißzone in der Ebene des Aufnahme mittels der menschlichen Hand
und Entfernen der Abreißzone von der Verpackung und dabei Herausziehen der Karte aus
der Aufnahme;
- Benutzung der Karte; insbesondere durch Einlegen der Karte oder eines Kartenbestandtells
in ein Mobilfunkgerät.
15. Verfahren zum Herausnehmen einer in eine Verbackung, insbesondere nach einem der vorherigen
Ansprüche, eingesetzten Karte, mit folgenden Schritten:
- Greifen einer Abreißzone der Verpackung;
- Ziehen und/oder Hebeln an der Abreißzone und dabei Aufbrechen einer Sollbruchstelle
zwischen Abreißzone und Verpackung;
- Herausziehen der Karte an der Abreißzone aus der Verpackung
- Nutzung der Karte für den vorgegebenen Zweck.