[0001] Die Erfindung betrifft einen Tabakbeutel mit einer Frontwand und einer Rückwand,
die aus einer Beutelfolie gebildet und an den Seitenrändern durch Längssiegelnähte
zu einer Aufnahmetasche verbunden sind, wobei sich die Rückwand über einen oberen
Rand der Aufnahmetasche, an dem auch die Frontwand endet, hinaus erstreckt und eine
auf die Frontwand umklappbare Lasche bildet, wobei in einem Abstand zu dem oberen
Rand eine Entnahmeöffnung vorgesehen ist, wobei im Bereich der Entnahmeöffnung innerhalb
der Aufnahmetasche eine Wiederverschlusseinrichtung mit einem ersten und einem zweiten
Verschlussstreifen angeordnet ist, und wobei die reversibel miteinander verbindbaren
Verschlussstreifen nicht in die Verbindungsnähte an den Seitenrändern eingebunden
sind.
[0002] Bei der Wiederverschlusseinrichtung kann es sich insbesondere um einen sogenannten
Zipper-Verschluss handeln, der miteinander lösbar verrastbare Profile aufweist. Darüber
hinaus sind noppenartige, mit sich selbst verriegelbare Verschlussstreifen bekannt.
Schließlich kann auch eine Verriegelung über Verschlussstreifen erreicht werden, welche
mit Kletthaken versehen sind. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgestaltung, bei
der an der Frontwand eine Entnahmeöffnung vorgesehen ist. Vor einem erstmaligen Gebrauch
kann die Entnahmeöffnung bereits durch eine Ausstanzung oder einen Einschnitt gebildet
sein. Die Erfindung umfasst aber auch Ausgestaltungen, bei denen die Entnahmeöffnung
vor dem erstmaligen Gebrauch lediglich durch eine Schwächungslinie oder dergleichen
vorbereitet ist und noch von einem Benutzer aufgerissen werden muss. Auch eine solche
lediglich vorbereitete Entnahmeöffnung wird im Rahmen der Erfindung allgemein als
Entnahmeöffnung bezeichnet.
[0003] Neben rauchfertigen Zigaretten wird in der Praxis Tabak zum Selbstdrehen von Zigaretten
oder zum Stopfen von Pfeifen lose in Tabakbeuteln angeboten, wobei diese Tabakbeutel
unabhängig von dem Grad der Befüllung leicht zu handhaben sein sollen. Tabakbeutel
als Einwegverpackungen weisen üblicherweise ein Füllgewicht zwischen 10 g und 100
g, insbesondere zwischen 30 g und 50 g auf. Gemäß dem üblichen Aufbau weisen derartige
Tabakbeutel eine Frontwand sowie auf eine Rückwand auf, wobei die Frontwand und die
Rückwand durch seitliche Verbindungsnähte eine Tasche bilden und wobei sich die Rückwand
über die Frontwand hinaus erstreckt. Nach der Entnahme einer Einzelportion Tabak kann
der Beutel zusammengerollt werden, wobei die von dem überstehenden Teil der Rückwand
gebildete Lasche über die Frontwand geklappt wird.
[0004] Um den Verschluss des Tabakbeutels zu verbessern sind aus der
AT 366 340 sowie der
EP 1 017 593 B1 Ausgestaltungen bekannt, bei denen unterhalb eines oberen Randes der Aufnahmetasche
ein Wiederverschluss zwischen der Frontwand und der Rückwand angeordnet ist. Sowohl
die Befüllung als auch die Entnahme des Tabaks erfolgt durch die am oberen Rand der
Aufnahmetasche gebildete Öffnung, wobei die Befüllung erst erfolgen kann, nachdem
die Wiederverschlusseinrichtung mit einem Verschlussstreifen an der Frontwand und
mit dem anderen Verschlussstreifen an der Rückwand angeordnet ist. Eine maschinelle
Befüllung wird damit erschwert. Zusätzlich besteht auch die Gefahr, dass bei der Herstellung
Tabakreste zwischen den Verschlussstreifen verbleiben, so dass diese nicht vollständig
geschlossen werden. Die ohnehin verbesserungsbedürftige Dichtheit des Tabakbeutels
vor einem erstmaligen Öffnen kann dadurch weiter verringert werden.
[0005] Um zu vermeiden, dass sich die Enden der Verschlussstreifen voneinander trennen können,
ist gemäß der
EP 1 017 593 B1 vorgesehen, dass diese unmittelbar miteinander versiegelt sind. Aufgrund der vergleichsweise
großen Materialstärke der Verschlussstreifen ist diese Versiegelung jedoch aufwendig,
insbesondere wenn die Verschlussstreifen in die Längssiegelnähte an den Seitenrändern
eingebunden werden. Zusätzlich wird auch das Erscheinungsbild des Tabakbeutels erheblich
beeinträchtigt.
[0006] Ein Tabakbeutel mit den eingangs beschriebenen Merkmalen ist aus der
EP 1 812 303 B1 bekannt, wobei eine Entnahmeöffnung unabhängig von einer Befüllöffnung bereitgestellt
wird. Nach dem Befüllen des Beutels wird dieser durch eine Quersiegelnaht verschlossen,
wobei einer der Verschlussstreifen der Wiederverschlusseinrichtung sowohl an der Frontwand
als auch an der Rückwand befestigt wird. Mit der den Beutel verschließenden Quersiegelnaht
wird auch der obere Verschlussstreifen zwischen der Frontwand und der Rückwand eingesiegelt.
Da die Verschlussstreifen sich nicht über die gesamte Breite erstrecken, liegen entlang
dieser Quersiegelnaht Bereiche vor, in denen die Frontwand, der obere Verschlussstreifen
sowie die Rückwand dreilagig übereinander liegen und wobei seitlich dazu die Frontwand
direkt auf der Rückwand liegt. Da der Verschlussstreifen bzw. eine Anschlussfahne
des Verschlussstreifens eine vergleichsweise große Materialstärke aufweist, entsteht
an dem Ende dieses Verschlussstreifens eine Stufe. Um den Beutel trotz dieser Stufe
sicher zu verschließen, ist ein großer Wärme- und Krafteintrag bei dem Siegeln notwendig.
Insbesondere wird auch das optische Erscheinungsbild des Tabakbeutels erheblich beeinträchtigt.
[0007] Schließlich sind auch einfache, kissenförmige Beutel ohne eine überstehende Lasche
bekannt, bei denen der Wiederverschluss innenliegend an einer Fläche der Frontwand
befestigt ist. Bei einem solchen aus der
EP 1 464 585 A1 bekannten Folienverpackungsbeutel ist der Wiederverschluss stets in einem erheblichen
Abstand zu einer Kopfsiegelnaht angeordnet. Wenn bei einem solchen einfachen kissenförmigen
Folienverpackungsbeutel die Entnahme im Bereich des Kopfes gewünscht wird, wird üblicherweise
ein einfacher innenliegender Zipper-Verschluss eingesetzt, der an der Frontwand sowie
der Rückwand befestigt ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Tabakbeutel anzugeben, der nach dem
Befüllen leicht zu verschließen ist bzw. nach dem Verschließen eine zuverlässige Dichtheit
sowie ein hochwertiges Aussehen aufweist.
[0009] Ausgehend von einem Tabakbeutel mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird die
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass beide Verschlussstreifen nur an der Frontwand
befestigt sind, wobei der erste Verschlussstreifen mit einer Anschlussfahne derart
zwischen der Entnahmeöffnung und dem oberen Rand durch eine Quersiegelnaht befestigt
ist, dass zwischen einem oberen Ende der Anschlussfahne und dem oberen Rand ein oberster
Frontwandabschnitt mit einer Höhe zwischen 2 mm bis 15 mm verbleibt, wobei sich der
erste Verschlussstreifen von der Quersiegelnaht nach unten erstreckt und einen an
die Anschlussfahne anschließenden Verbindungsabschnitt aufweist.
[0010] Erfindungsgemäß wird oberhalb des oberen Endes der Anschlussfahne der oberste Frontwandabschnitt
freigelassen, um dort eine Quersiegelnaht anzuordnen, welche direkt die Frontwand
mit der Rückwand ohne die Einbindung des ersten Verschlussstreifens miteinander verbindet.
Entlang der gesamten Quersiegelnaht liegen die Frontwand und die Rückwand zweilagig
übereinander, so dass keine Übergänge vorhanden sind und übermäßige Verformungen von
Materialansammlungen vermieden werden können. Die Erzeugung der Quersiegelnaht zur
Verbindung der Frontwand und der Rückwand ist damit auf einfache Weise möglich, wobei
auch ein zuverlässiger Verschluss vor einem erstmaligen Öffnen des Tabakbeutels gewährleistet
ist. Insbesondere ist die Quersiegelnaht, welche die Frontwand und die Rückwand miteinander
verbindet, für einen Benutzer kaum wahrnehmbar und beeinträchtigt nicht das Erscheinungsbild
des Tabakbeutels.
[0011] Der Tabakbeutel gemäß Patentanspruch 1 umfasst sowohl einen noch nicht befüllten,
offenen als auch einen befüllten und verschlossenen Tabakbeutel.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Entnahmeöffnung
zwar möglichst weit oben angeordnet, aber dennoch der oberste Frontwandabschnitt für
eine direkte Verbindung der Frontwand mit der Rückwand freigehalten werden soll. Die
Höhe des obersten Frontwandabschnittes, also der Abstand von dem oberen Ende der Anschlussfahne
zu dem oberen Rand der Aufnahmetasche, wo auch die Frontwand endet, beträgt vor diesem
Hintergrund besonders bevorzugt zwischen 3 mm und 10 mm, beispielsweise in etwa 4
mm. Der genannte Abstand ist ausreichend, um zum Verschluss der Aufnahmetasche eine
Quersiegelnaht zu bilden, welche direkt die Frontwand und die Rückwand ohne Einbindung
des oberen Verschlussstreifens miteinander verbindet. Gleichzeitig kann aber auch
die Entnahmeöffnung noch relativ weit oben an der Frontwand angeordnet werden.
[0013] Erfindungsgemäß sind beide Verschlussstreifen des Wiederverschlusses nur an der Frontwand
befestigt. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist davon ausgehend vorgesehen, dass
die Verschlussstreifen nur über voneinander lösbare Verbindungsabschnitte miteinander
verbunden und nicht unmittelbar miteinander versiegelt sind. Ein zusätzlicher Versiegelungsvorgang
oder Materialverformungen aufgrund des Verschmelzens der Verschlussstreifen können
damit vermieden werden.
[0014] Erfindungsgemäß sind die beiden Verschlussstreifen des Wiederverschlusses auch nicht
in die Längssiegelnähte an den Seitenrändern eingebunden, wodurch auch dort Materialanhäufungen,
eine übermäßige Materialverformung sowie etwaige Undichtigkeiten vermieden werden
können. Es ist im Rahmen der Erfindung aber von Vorteil, wenn die Verschlussstreifen
möglichst nahe bis an die Längssiegelnähte herangeführt werden, um eine möglichst
große Entnahmeöffnung bereitzustellen und um den Luftaustausch entlang des Spaltes
zwischen den Enden der Verschlussstreifen und den jeweils zugeordneten Längssiegelnähten
zu begrenzen. So ist es bevorzugt, wenn die Verschlussstreifen in einem Abstand von
1 mm bis 5 mm vor den Längssiegelnähten enden.
[0015] Um an der Frontwand eine Entnahmeöffnung bereitzustellen, kann direkt bei der Herstellung
ein Einschnitt oder eine Ausstanzung in der Frontwand vorgesehen sein. Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung wird in der Frontwand lediglich eine Schwächungslinie erzeugt,
welche zur Bildung der Entnahmeöffnung vorgesehen ist. Eine solche Schwächungslinie
in Form einer Perforation, Materialschwächung und/oder Materialversprödung gewährleistet
vor einem erstmaligen Öffnen einen besseren Verschluss als ein Einschnitt oder eine
Ausstanzung. Bei einem erstmaligen Öffnen des Tabakbeutels wird dann die Schwächungslinie
von einem Benutzer durchtrennt.
[0016] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schwächungslinie ein zur Bildung der
Entnahmeöffnung abreißbaren Frontwandabschnitt einschließt. Ein solcher abreißbarer
Frontwandabschnitt wird bei dem erstmaligen Öffnen des Tabakbeutels vorzugsweise vollständig
entfernt, wodurch eine große Entnahmeöffnung bereitgestellt wird, die auch leicht
zu handhaben ist.
[0017] Der zweite Verschlussstreifen ist üblicherweise unterhalb der Entnahmeöffnung durch
zumindest eine Quersiegelnaht befestigt. Auch der zweite Verschlussstreifen kann im
Rahmen der Erfindung eine Anschlussfahne aufweisen und sich ausgehend von der Befestigung
an der Frontwand mit der Anschlussfahne nach unten erstrecken, wobei dann ein Verbindungsabschnitt
an die Anschlussfahne anschließt. Durch die Verlagerung beider Verbindungsabschnitte
nach unten kann eine besonders leichte Handhabung ermöglicht werden.
[0018] Die Frontwand und die Rückwand sind vorzugsweise aus einem Folienblatt gefaltet,
wobei die Faltkante den unteren Rand der Aufnahmetasche bildet.
[0019] Die Beutelfolie ist an einer Seite, welche auch die Innenfläche der Aufnahmetasche
bildet, heißsiegelbar. An der gegenüberliegenden Außenseite ist eine Heißsiegelbarkeit
nicht erforderlich, wobei ein Aufschmelzen der außenliegenden Schicht bei der Erzeugung
der Längssiegelnähte sowie der Quersiegelnähte zu erheblichen optischen Beeinträchtigungen
führen würde. Als Beutelfolie wird deshalb vorzugsweise eine mehrschichtige Folie
mit einer heißsiegelbaren Schicht an der ersten Oberfläche sowie einer nicht heißsiegelbaren
Schicht an der zweiten Oberfläche eingesetzt. Zumindest sollte die Schicht an der
zweiten Oberfläche, welche die Außenfläche des Tabakbeutels bildet, einen höheren
Schmelzpunkt aufweisen, damit ein Aufschmelzen während des Heißsiegelns vermieden
werden kann. So kann die heißsiegelbare Schicht beispielsweise aus einem Polyolefin,
insbesondere PE oder PP bestehen. Die an der gegenüberliegenden Oberfläche angeordnete
Schicht kann beispielsweise aus einem Polyester, insbesondere Polyethylenterephthalat
(PET) oder auch einem biaxial orientieren Polypropylen (BO-PP) gebildet sein.
[0020] Insbesondere können kaschierte Folien mit einem innenliegenden Aufdruck eingesetzt
werden, wobei der Aufdruck dann optimal gegen Beschädigungen und Abrieb geschützt
ist. Dadurch wird bei der Benutzung dauerhaft ein hochwertiges Erscheinungsbild gewährleistet.
[0021] Die umklappbare Lasche deckt nach dem Umklappen die Frontwand zumindest teilweise
ab. Ob das Ende der Lasche auf der Frontwand oder bei einem vollständigen Überdecken
der Frontwand erst wieder umgelegt auf die Rückwand zu liegen kommt, hängt von der
Länge der Lasche, der Befüllung des Tabakbeutels sowie der Anordnung der Faltkante
ab, an der die Lasche im oberen Bereich der Aufnahmetasche umgelegt wird. Im Rahmen
der Erfindung ist es auch möglich, dass die Aufnahmetasche mit der Lasche soweit eingewickelt
wird, dass das Ende der Lasche sogar auf der Lasche selbst, also an der Rückwand oberhalb
des oberen Randes der Aufnahmetasche, zu liegen kommt. Die Lasche kann beispielsweise
oberhalb des oberen Randes der Aufnahmetasche umgelegt werden. Des Weiteren besteht
die Möglichkeit auch einen Teil der Frontwand einschließlich der Wiederverschlusseinrichtung
mit umzuklappen. Im Rahmen einer solchen Ausgestaltung ist es dann bevorzugt, wenn
das Ende der Lasche auch bereits bei einer vollständig befüllten Aufnahmetasche die
gesamte Frontwand verdeckt und um den Boden des Tabakbeutels umgeschlagen auf der
Rückwand zu liegen kommt.
[0022] Zur Fixierung der Lasche an der Frontwand oder der Rückwand kann an der Außenseite
der Lasche ein Klebestreifen vorgesehen sein. Darüber hinaus kann auch an der Innenseite
der Lasche ein Haftklebstoff oder ein doppelseitiger Klebestreifen bzw. Klebepunkt
angeordnet werden.
[0023] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung eines Tabakbeutels
nach Patentanspruch 9.
[0024] Um einzelne Tabakbeutel zu bilden, können grundsätzlich zugeschnittene Folienblätter
einzeln zugeführt, mit einer Wiederverschlusseinrichtung versehen, gefaltet und versiegelt
werden. Gemäß einer bevorzugten alternativen Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen,
dass die Beutelfolie als Endlosbahn zugeführt wird, wobei erst nach dem Falten der
Beutelfolie und nach der Erzeugung der Längssiegelnähte die Endlosbahn in einzelne
Tabakbeutel geschnitten wird. Ein solches Verfahren hat insbesondere bei der Massenfertigung
Vorteile, wobei die Endlosbahn zunächst leicht gehandhabt werden kann. Um erfindungsgemäß
zu vermeiden, dass die Verschlussstreifen der Wiederverschlusseinrichtung in die seitlichen
Längssiegelnähte eingebunden werden, kann kein durchgehender Wiederverschluss auf
der Endlosbahn befestigt werden. Es ist aber möglich, die Verschlussstreifen als Endlosmaterial
zuzuführen und unmittelbar bei der Befestigung auf der Endlosbahn mit Zwischenräumen
zwischen den einzelnen Tabakbeuteln zu versehen.
[0025] Wenn die Beutelfolie als Endlosbahn zugeführt wird, werden die bei dem fertigen Beutel
in Querrichtung verlaufenden Verschlussstreifen der Wiederverschlusseinrichtung zweckmäßigerweise
parallel zur Vortriebsrichtung der Endlosbahn zugeführt. Nach dem Befestigen der Verschlussstreifen
wird dann ein Teil der Endlosbahnen umgelegt, um die Frontwand und die Rückwand zu
bilden. Ein solches Umlegen kann insbesondere beim Transport der Folienbahn durch
Faltmesser oder dergleichen erreicht werden. Auch hierfür ist es von Vorteil, wenn
beim Umlegen die Endlosbahn in einer Richtung parallel zu der Querrichtung des fertigen
Beutels verläuft. Die Längssiegelnähte zwischen den einzelnen Beuteln werden dann
auch noch senkrecht zur Vortriebsrichtung erzeugt, wobei entsprechende Längssiegelnähte
noch an der zusammenhängenden, zuvor gefalteten Endlosbahnen erzeugt werden. Vorzugsweise
werden dann einzelne Beutel entlang der gebildeten Längssiegelnähte abgeschnitten.
Die erzeugte Siegelnaht entspricht somit der doppelten Breite eine einzelne Längssiegelnaht
nach dem Durchschneiden.
[0026] Die bei der Definition verwendeten Begriffe Quersiegelnaht und Längssiegelnaht beziehen
sich nicht auf die Bewegungsrichtung der Beutelfolie, sondern auf die Struktur des
fertigen Tabakbeutels. Entsprechend können Längssiegelnähte auch quer zur Vortriebsrichtung
und Quersiegelnähte parallel zur Vortriebsrichtung der Endlosbahn bzw. eines zur Bildung
des Tabakbeutels vorgesehenen Folienblattes erzeugt werden.
[0027] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein befüllter Tabakbeutel in einem Vertikalschnitt,
- Fig. 2
- ein flachliegender, unbefüllter Tabakbeutel in einer Draufsicht,
- Fig. 3a
- eine Detailansicht eines unbefüllten Tabakbeutels im Vertikalschnitt,
- Fig. 3b
- der Tabakbeutel gemäß der Fig. 3a nach dem Füllen und Schließen,
- Fig. 4
- eine alternative Ausgestaltung eines Wiederverschlusses des in Fig. 3a dargestellten
Tabakbeutels,
- Fig. 5
- eine weitere alternative Ausgestaltung des Wiederverschlusses in einer Ansicht gemäß
der Fig. 4.
- Fig. 6
- eine alternative Ausgestaltung des Tabakbeutels in einer Ansicht gemäß der Fig. 1,
- Fig. 7
- eine alternative Ausgestaltung eines Wiederverschlusses als Variante der in Fig. 3a
dargestellten Ausgestaltung.
[0028] Aus der Fig. 1 ist zu erkennen, dass die Lasche 6 abhängig von ihrer Länge und dem
Befüllungsgrad der Aufnahmetasche 4 wie in der Fig. 1 dargestellt auf der Frontwand
1 oder auf der Rückwand 2 mit ihrem Ende zu liegen kommen kann. Wenn also ausgehend
von der Ausgestaltung gemäß der Fig. 1 eine längere Lasche 6 vorgesehen ist, so umgreift
diese auch den Boden der Aufnahmetasche. Des Weiteren kann auch die Knicklinie, an
der die Lasche 6 nach vorne geklappt wird, an unterschiedlichen Positionen vorgesehen
sein. Gemäß der Fig. 1 ist die Lasche 6 unmittelbar oberhalb des oberen Randes nach
vorne geklappt.
[0029] Der Tabakbeutel weist gemäß dem allgemein üblichen Aufbau eine Frontwand 1 und eine
Rückwand 2 auf, die aus einer Beutelfolie gebildet sind und an den Seitenrändern durch
Längssiegelnähte 3 verbunden sind, wodurch eine Aufnahmetasche 4 gebildet wird.
[0030] Die Rückwand 2 erstreckt sich über einen oberen Rand 5 der Aufnahmetasche 4, an dem
auch die Frontwand 1 endet, hinaus, wobei dieser überstehende Abschnitt der Frontwand
1 eine umklappbare Lasche 6 bildet. Die Lasche 6 liegt im ungeklappten Zustand bei
einem vollständig gefüllten Beutel an einer Außenseite der Frontwand 1 auf und kann
dort beispielsweise mit einem Klebestreifen 7 befestigt sein.
[0031] Nach einer teilweisen Entleerung des Tabakbeutels kann die Aufnahmetasche 4 zusammengerollt
werden, wobei dann der Klebestreifen 7 auch an der Außenseite der Frontwand 1 zu liegen
kommen kann. Die Details des erfindungsgemäßen Tabakbeutels sind aus den Fig. 2, 3a
und 3b ersichtlich.
[0032] Gemäß den Fig. 3a und 3b ist in einem Abstand zum oberen Rand 5 an der Frontwand
1 eine Entnahmeöffnung 8 vorgesehen, wozu in der Frontwand 1 eine Schwächungslinie
9 in Form einer Perforation eingebracht ist.
[0033] Gemäß der Fig. 2 ist die Schwächungslinie 9 in sich geschlossen und schließt einen
abreißbaren Frontwandabschnitt 10 ein. Bei einem erstmaligen Öffnen des befüllten,
verschlossenen Tabakbeutels (Fig. 3b) wird der abreißbare Frontwandabschnitt 10 vollständig
entfernt, wodurch eine große und damit leicht zu handhabende Entnahmeöffnung 8 freigelegt
wird.
[0034] Aus den Fig. 3a und 3b ist ersichtlich, dass im Bereich der Entnahmeöffnung 8 innerhalb
der Aufnahmetasche 4 eine Wiederverschlusseinrichtung 11 mit einem ersten Verschlussstreifen
12a und einem zweiten Verschlussstreifen 12b angeordnet ist. In dem Ausführungsbeispiel
weisen beide Verschlussstreifen 12a und 12b jeweils eine Anschlussfahne 13a, 13b sowie
einen Verbindungsabschnitt 14a, 14b auf, die endseitig an die jeweils zugeordneten
Anschlussfahnen 13a, 13b anschließen.
[0035] Gemäß der Fig. 2 sind die miteinander reversibel verbindbaren Verschlussstreifen
12a, 12b nicht in die seitlichen Längssiegelnähte 3 eingebunden und enden vorzugsweise
in einem Abstand a von 1 mm bis 5 mm vor den Längssiegelnähten 3.
[0036] Des Weiteren ist insbesondere in den Fig. 3a und 3b zu erkennen, dass der erste Verschlussstreifen
12a mit seiner Anschlussfahne 13a derart zwischen der Entnahmeöffnung 8 und dem oberen
Rand 5 durch eine Quersiegelnaht 15 befestigt ist, dass zwischen dem oberen Ende der
Anschlussfahne 13a und dem oberen Rand 5 ein oberster Frontwandabschnitt 16 mit einer
Höhe h zwischen 2 mm bis 15 mm, vorzugsweise zwischen 3 mm und 10 mm, in dem Ausführungsbeispiel
etwa 4 mm verbleibt. Ausgehend von der Quersiegelnaht 15 erstreckt sich der Verschlussstreifen
12a mit seiner Anschlussfahne 13a nach unten.
[0037] Während die Fig. 3a den noch nicht verschlossenen Tabakbeutel zeigt, ist in der Fig.
3b der befüllte und durch eine weitere Quersiegelnaht 15' verschlossene Tabakbeutel
dargestellt. Erfindungsgemäß ist diese weitere Quersiegelnaht 15' oberhalb des ersten
Verschlussstreifens 12a angeordnet, wobei diese weitere Quersiegelnaht 15' den obersten
Frontwandabschnitt 16 direkt mit der Rückwand 2 verbindet. Über die gesamte Länge
dieser Quersiegelnaht 15' ergibt sich damit eine zweilagige Anordnung von Frontwand
1 und Rückwand 2, so dass keine Stufen, Materialansammlungen oder dergleichen berücksichtigt
werden müssen.
[0038] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird also eine Ausgestaltung angegeben, bei der
die beiden Verschlussstreifen 14a, 14b nur über die Verbindungsabschnitte 12a, 12b
unmittelbar miteinander verbunden sind. Eine direkte Versiegelung der beiden Verschlussstreifen
12a, 12b ist nicht vorgesehen. Des Weiteren sind die beiden Verschlussstreifen 12a,
12b weder in die seitlichen Längssiegelnähte 3 noch in die zum Verschluss vorgesehene
Quersiegelnaht 15' eingebunden, wodurch bei diesen für den Verschluss des Tabakbeutels
ausschlaggebenden Siegelnähten stets ein einfacher, direkter Kontakt von Frontwand
1 und Rückwand 2 bereitgestellt wird.
[0039] Durch die direkte Verbindung von Frontwand 1 und Rückwand 2 ohne die Einbindung von
Teilen der Wiederverschlusseinrichtung 11 wird auch ein besonders hochwertiges Erscheinungsbild
erreicht, welches nicht durch Aufwerfungen, herausquillendes Polymermaterial oder
dergleichen beeinträchtigt ist.
[0040] Die Höhe h ist erfindungsgemäß so gewählt, dass die Quersiegelnähte 15, 15' nebeneinander
angeordnet werden können, ohne dass bei dem Verschluss der Aufnahmetasche 4 auch der
erste Verschlussstreifen 12a mit der Rückwand 2 verbunden wird.
[0041] Bei der Herstellung des Tabakbeutels wird der Wiederverschluss mit den beiden Verschlussstreifen
auf einen Folienabschnitt entlang von Quersiegelnähten 15, 15" aufgesiegelt, welcher
die Frontwand 1 bilden. Die Befestigung der Wiederverschlusseinrichtung 11 kann auf
besonders einfache Weise bei einem flachliegenden Folienblatt oder einer flachliegenden
Materialbahn erfolgen, bevor durch Falten dieses Folienblattes bzw. der Folienbahn
die Frontwand 1 und die Rückwand 2 gebildet werden. Nach der Erzeugung der Längssiegelnähte
3 liegt ein unbefüllter Tabakbeutel gemäß der Fig. 3a vor, der nachfolgend noch befüllt
und mit der Siegelnaht 15' am oberen Rand 5 verschlossen wird.
[0042] Die Fig. 3a und 3b zeigen eine bevorzugte Ausgestaltung, bei der beide Verschlussstreifen
12a, 12b Anschlussfahnen 13a, 13b aufweisen, die sich ausgehend von der jeweils zugeordneten
Quersiegelnaht 15, 15" nach unten erstrecken.
[0043] Hinsichtlich des zweiten Verschlussstreifens 12b sind aber auch andere Ausgestaltungen
möglich. So zeigt die Fig. 4 eine Ausgestaltung, bei der der zweite Verschlussstreifen
12b im Wesentlichen flach mit zwei Siegelnähten 15"a, 15"b an der Frontwand 1 festgesiegelt
ist.
[0044] Gemäß der Fig. 5 ist die Quersiegelnaht 15" zur Befestigung des zweiten Verschlussstreifens
12b weiter nach unten versetzt, wobei sich dann die zugeordnete Anschlussfahne 13b
nach oben erstreckt. Bei der Ausgestaltung gemäß den Fig. 3a und 3b ergibt sich aber
der Vorteil, dass die Verbindungsabschnitte 14a, 14b weiter in die Aufnahmetasche
4 hineinverlegt angeordnet sind, wodurch sich eine besonders einfache Handhabung ergibt.
[0045] Die Verbindungsabschnitte 14a, 14b sind bevorzugt als miteinander verrastbare Profile
ausgebildet, die einen Zipper-Verschluss bilden.
[0046] Die Fig. 6 zeigt eine bevorzugte alternative Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Tabakbeutels, wobei bei einer ansonsten übereinstimmenden Ausgestaltung des Tabakbeutels
auch der obere Rand 5 sowie ein Teil der Frontwand 1 mit der daran befestigten Wiederverschlusseinrichtung
11 nach vorne umgeklappt sind. Der gesamte Tabakbeutel wird damit zu einem noch kompakteren
Paket zusammengerollt, wobei die Lasche 6 mit dem Klebestreifen 7 an der Rückwand
befestigt ist. Aus der Fig. 6 ist auch ersichtlich, dass je nach Länge der Lasche
6 bzw. Befüllung der Aufnahmetasche 4 mit Tabak das Ende der Lasche 6 mit dem Klebestreifen
7 auch in einem Bereich der Rückwand 2 zu liegen kommen kann, der oberhalb des oberen
Randes 5 liegt. Das Ende der Lasche 6 mit dem Klebestreifen 7 liegt dann an der Außenseite
der Lasche 6 selbst an.
[0047] Zum Zwecke der Übersichtlichkeit und zur Erläuterung des grundlegenden erfindungsgemäßen
Prinzips zeigen die Fig. 1, 2, 3a und 3b eine einfache Ausgestaltung der Wiederverschlusseinrichtung
11, wobei der zweite Verschlussstreifen 12b unterhalb der Entnahmeöffnung 8 endet.
In der Praxis kann es aber von Vorteil sein, wenn die Entnahmeöffnung 8 nach einem
erstmaligen Öffnen des Tabakbeutels, also beispielsweise nach einem Entfernen des
abreißbaren Frontabschnittes 10, für einen Benutzer deutlich zu erkennen ist. Hierzu
zeigt die Fig. 7 eine Variante der in Fig. 3a dargestellten Ausführungsform, wobei
der zweite Verschlussstreifen 12b wie zuvor unterhalb der Entnahmeöffnung 8 mit der
Quersiegelnaht 15" befestigt ist, sich aber mit einem unbefestigten Abschnitt weiter
nach oben in den Bereich der Entnahmeöffnung 8 hinein erstreckt. An diesem verlängerten
Abschnitt ist ein farbiger Streifen 17 vorgesehen, welcher dem Benutzer die genaue
Position der Wiederverschlusseinrichtung 11 anzeigt und in der Entnahmeöffnung 8 den
Bereich markiert, der von dem Benutzer mit den Fingern zu betätigen ist.
1. Tabakbeutel mit einer Frontwand (1) und einer Rückwand (2), die aus einer Beutelfolie
gebildet und an den Seitenrändern durch Längssiegelnähte (3) zu einer Aufnahmetasche
(4) verbunden sind, wobei sich die Rückwand (2) über einen oberen Rand (5) der Aufnahmetasche
(4), an dem die Frontwand (1) endet, hinaus erstreckt und eine auf die Frontwand (1)
umklappbare Lasche (6) bildet, wobei in einem Abstand zu dem oberen Rand (5) eine
Entnahmeöffnung (8) vorgesehen ist, wobei im Bereich der Entnahmeöffnung (8) innerhalb
der Aufnahmetasche (4) eine Wiederverschlusseinrichtung (11) mit einem ersten und
einem zweiten Verschlussstreifen (12a, 12b) angeordnet ist und wobei die reversibel
miteinander verbindbaren Verschlussstreifen (12a, 12b) nicht in die Längssiegelnähte
(3) an den Seitenrändern eingebunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass beide Verschlussstreifen (12a, 12b) nur an der Frontwand (1) befestigt sind, wobei
der erste Verschlussstreifen (12a) mit einer Anschlussfahne (13a) derart zwischen
der Entnahmeöffnung (8) und dem oberen Rand (5) durch eine Quersiegelnaht (15) befestigt
ist, dass zwischen einem oberen Ende der Anschlussfahne (13a) und dem oberen Rand
(5) ein oberster Frontabschnitt (16) mit einer Höhe (h) zwischen 2 mm bis 15 mm verbleibt,
wobei sich der erste Verschlussstreifen (12a) von der Quersiegelnaht (15) nach unten
erstreckt und einen an die Anschlussfahne (13a) anschließenden Verbindungsabschnitt
(14) aufweist.
2. Tabakbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche (4) durch eine Quersiegelnaht (15') verschlossen ist, welche den
obersten Frontwandabschnitt (16) mit der Rückwand (2) verbindet.
3. Tabakbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oberste Frontwandabschnitt (16) eine Höhe (h) zwischen 3 mm und 10 mm aufweist.
4. Tabakbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussstreifen (12a, 12b) nur über voneinander lösbare Verbindungsabschnitte
(14a, 14b) miteinander verbunden und nicht unmittelbar miteinander versiegelt sind.
5. Tabakbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussstreifen (12a, 12b) in einem Abstand (a) von 1 mm bis 5 mm vor den
Längssiegelnähten (3) enden.
6. Tabakbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontwand (1) eine Schwächungslinie (9) zur Bildung der Entnahmeöffnung (8) aufweist.
7. Tabakbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungslinie (9) einen zur Bildung der Entnahmeöffnung (8) abreißbaren Frontwandabschnitt
(10) einschließt.
8. Tabakbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Verschlussstreifen (12b) mit einer Anschlussfahne (13b) unterhalb der
Entnahmeöffnung (8) durch eine Quersiegelnaht (15") befestigt ist, wobei an die sich
nach unten erstreckende Anschlussfahne (13b) des zweiten Verschlussstreifens (12b)
ein Verbindungsabschnitt (14b) anschließt.
9. Verfahren zur Herstellung eines Tabakbeutels, insbesondere nach einem der Ansprüche
1 bis 8, wobei
eine Beutelfolie zugeführt wird,
eine Entnahmeöffnung (8) in der Beutelfolie oder zur Vorbereitung einer Entnahmeöffnung
(8) eine Schwächungslinie (9) in der Beutelfolie erzeugt wird,
eine Wiederverschlusseinrichtung (11) zugeführt und mit ihren beiden Verschlussstreifen
(12a, 12b) im Bereich der Entnahmeöffnung (8) durch Quersiegelnähte (15, 15"a, 15"b)
befestigt wird,
nachfolgend die Beutelfolie parallel zu der Erstreckung der Wiederverschlusseinrichtung
(11) derart gefaltet wird, dass eine Frontwand (1) und eine sich über die Frontwand
(1) hinaus erstreckende Rückwand (2) gebildet werden und dass die Wiederverschlusseinrichtung
(11) verdeckt an der Frontwand (1) angeordnet ist,
Längssiegelnähte (3) derart erzeugt werden, dass zwischen der Frontwand (1) und der
Rückwand (2) eine Aufnahmetasche (4) gebildet wird und dass die Enden der Verschlussstreifen
(12a, 12b) nicht mit eingebunden werden,
die Aufnahmetasche (4) mit Tabak befüllt wird und
die Aufnahmetasche (4) an einem oberen Rand (5) durch eine Quersiegelnaht (15') verschlossen
wird, welche ohne Einbindung des Wiederverschlusses die Frontwand (1) unmittelbar
mit der Rückwand (2) verbindet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Beutelfolie als Endlosbahn zugeführt wird und
wobei nach dem Falten der Beutelfolie und der Erzeugung der Längssiegelnähte (3) die
Endlosbahn in einzelne Tabakbeutel geschnitten wird.