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(11) |
EP 2 568 079 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
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Anmeldetag: 05.09.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kalt-Asphaltierungs-Vorrichtung
Cold asphalting device
Dispositif d'asphaltage à froid
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
08.09.2011 DE 102011114035
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Patentinhaber: Rothmund Maschinenbau GmbH |
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88422 Bad Buchau (DE) |
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Erfinder: |
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- Mayländer, Günter
88348 Bad Saulgau (DE)
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Vertreter: Kiessling, Christian |
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Robert-Bosch-Strasse 12 85716 Unterschleissheim 85716 Unterschleissheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 324 491 DE-T2- 3 788 952 GB-A- 2 392 190
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AT-U2- 6 869 DE-U1-202011 002 005 US-A1- 2004 175 234
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine motorgetriebene mobile Vorrichtung zum Kalt-Asphaltieren
von Fahrbahnoberflächen, zum Beseitigen von Schadstellen im Bereich der Deckschicht
einer Fahrbahn, wobei ein auf Rädern gelagertes Basis-Chassis mit einem Vorratsbehälter
zum Speichern von Bitumen in Form einer Emulsion vorgesehen ist, wobei das Basis-Chassis
mit einer Fräseinrichtung zum Entfernen und Zerkleinern zu einem Granulat von Deckschichtteilen
aus der Nachbarschaft einer Schadstelle einer Fahrbahn sowie einer Fördereinrichtung
zum Fördern des Granulats in eine Mischzone versehen ist, in der ein Vermischen des
Granulats mit wenigstens der Bitumenemulsion zum Bilden einer aushärtbaren Masse erfolgt.
[0002] Kalt-Asphaltierungs-Vorrichtungen der eingangs genannten Art werden im Stand der
Technik unter anderem verwendet, um Schadstellen in Fahrbahnoberflächen auszubessern.
Dabei wird im Wesentlichen aus Bitumen, Sand und/oder Kies zusammengesetzter Roh-Kalt-Asphalt
durch Zugabe von Wasser zu einer zähflüssigen Masse verarbeitet, die in den Schadstellenbereich
einer Fahrbahn eingebracht und anschließend durch Wasseraustreibung mittels periodischer
Druckausübung in Form einer Durchrüttelung mit Hilfe einer Pressluft-Vorrichtung verfestigt
wird, um die Schadstelle mit ausgehärtetem Kalt-Asphalt abzudecken.
[0003] Nachteilig ist dabei, dass zur Bildung von Roh-Kalt-Asphalt neben dem Bitumen größere
Mengen an Sand/Kies benötigt werden, die zu diesem Zweck zu der Schadstelle zu transportieren
sind.
[0004] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus
AT 006 869 U2 bekannt. Eine ähnliche Vorrichtung ist auch aus
EP 0 324 491 A1 bekannt
[0005] DE 37 88 952 T2 offenbart ein Verfahren zum Kaltregenerieren der zurückgewonnenen Materialien einer
Fahrbahndeckschicht im Hinblick auf deren Wiederverwendung, wobei man die genannten
Materialien mechanisch wiedergewinnt und diese in situ mit einem zusammengesetzten
Bindemittel behandelt, dadurch gekennzeichnet, dass man in an sich bekannter Weise
das Fräsen der Deckschicht des Fahrbahnmantels durchführt und dass das zusammengesetzte
Bindemittel eine wässrige Emulsion aus wenigstens einem bituminösen Bindemittelanteil,
ausgewählt aus den Bitumen und wenigstens einem kompatiblen Mittel, ausgewählt aus
den aromatischen, von Mineralöl stammenden Ölen und/oder den hydraulischen Bindemitteln
ist.
[0006] Aus
DE 20 2011 002 005 U1 ist eine als Fahrzeug konstruierte kompakte Straßenschäden-Reparaturmaschine bekannt,
mit einem Fahrwerk mit angebauten Zusatzmaschinen und Straßenzulassung. Dieses Fahrzeug
ist bei jeder Jahreszeit und Witterung durch einen nach außen geschlossenen Aufsatz
auf die zu bearbeitenden Straßenschäden einsetzbar, dadurch gekennzeichnet, dass dieses
Fahrzeug selbständig ohne weitere dazu geholten Maschinen oder Werkzeuge seine Arbeit
verrichten kann.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kalt-Asphaltierungs-Vorrichtung zu schaffen, bei
der die Menge an zur Bildung von Roh-Kalt-Asphalt benötigtem Sand/Kies gegenüber den
bekannten Vorrichtungen deutlich reduziert ist.
[0009] Für eine Asphaltierungs-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die aushärtbare Masse mittels mindestens einer
steuerbaren Auslassöffnung dosiert in eine mittels der Fräseinrichtung geschaffene
Aussparung in der Deckschicht der Fahrbahn einbringbar ist, und ein Vorratsbehälter
für Zusatz-Granulat oberhalb und in Fahrtrichtung hinter der Frästrommel angeordnet
ist und zuzugebendes Granulat aus dem Vorratsbehälter über eine drehbar gelagerte
Dosier-Welle förderbar ist, um eine homogene Verteilung des Granulats über die gesamte
Breite einer auszufüllenden Höhlung einer Fahrbahnoberfläche sicherzustellen, wobei
die Rotations-Geschwindigkeit der Dosier-Welle einstellbar ist, um die Menge an Zusatz-Granulat
vorzugeben.
[0010] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Asphaltierungs-Vorrichtung wird durch die Merkmalskombination,
dass die aushärtbare Masse mittels mindestens einer steuerbaren Auslassöffnung dosiert
in eine mittels der Fräseinrichtung geschaffene Aussparung in der Deckschicht der
Fahrbahn einbringbar ist, und ein Vorratsbehälter für Zusatz-Granulat oberhalb und
in Fahrtrichtung hinter der Frästrommel angeordnet ist und zuzugebendes Granulat aus
dem Vorratsbehälter über eine drehbar gelagerte Dosier-Welle förderbar ist, um eine
homogene Verteilung des Granulats über die gesamte Breite einer auszufüllenden Höhlung
einer Fahrbahnoberfläche sicherzustellen, wobei die Rotations-Geschwindigkeit der
Dosier-Welle einstellbar ist, um die Menge an Zusatz-Granulat vorzugeben, erreicht,
dass zumindest ein Teil des zur Bildung von Roh-Kalt-Asphalt benötigtem Sand/Kies
durch im Wege des Ausfräsens der Deckschicht der Fahrbahnoberfläche bereitgestelltes
Asphalt-Granulat ersetzbar ist, so dass die Menge an benötigtem Sand/Kies gegenüber
einer herkömmlichen Schadstellenbeseitigung entweder stark reduziert ist oder aber
zusätzlicher Sand/Kies je nach Gegebenheit auch vollständig entbehrlich ist.
[0012] Die Fräseinrichtung ist vorzugsweise von einer rotierbaren zylindrischen Trommel
gebildet, deren Oberfläche mit einer Mehrzahl von Asphalt abtragenden Fräselementen
versehen ist. Insbesondere ist die Frästrommel dabei vorzugsweise in Fahrtrichtung
vor dem Basis-Chassis angeordnet derart, dass die Achse der Frästrommel senkrecht
zur Fahrtrichtung orientiert ist, um bei Rotation der Trommel eine hohlquaderförmige
Aussparung in der Deckschicht auszubilden.
[0013] Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist vorgesehen, dass die Frästrommel gegenläufig zur Drehrichtung der Antriebsräder
betrieben ist.
[0014] Ein Vorratsbehälter für Emulsion ist vorzugsweise ebenfalls oberhalb und in Fahrtrichtung
hinter der Frästrommel angeordnet, wobei an dem Rahmen eine Mehrzahl von Düsen zum
Versprühen von Emulsion angebracht sind, um ein Gemisch aus zerkleinertem gebrochenem
Asphalt (Gestein plus Bitumen) und zugesetztem Granulat während eines Einbringens
in eine auszufüllende Höhlung einer Fahrbahnoberfläche kontinuierlich und homogen
mit Emulsion zu besprühen.
[0015] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist vorgesehen, dass die Frästrommel in einem Rahmen drehbar gelagert
ist, der eine rotative Elemente enthaltende mechanische Einheit bildet.
[0016] Der Rahmen ist dabei vorzugsweise gelagert, um ein erstes Ende der Achse der Frästrommel
gegenüber einem zweiten Ende der Achse der Frästrommel anzuheben oder abzusenken.
Des Weiteren ist der Rahmen vorzugsweise quer zur Fahrtrichtung horizontal verschieblich
gelagert, um eine seitliche Verschiebung der Frästrommel zu bewirken, und über eine
Trapez-Gewindespindel vertikal verschiebbar gelagert, um eine Frästiefe der Frästrommel
vorzugeben.
[0017] Der Vorratsbehälter kann ausgelegt sein, um ein Sand/Kies-Gemisch zu enthalten, das
gegebenenfalls einem zur Bildung eines ausgehärteten Kalt-Asphalts benötigten Roh-Kalt-Asphalt
beizumischen ist.
[0018] Die Fördereinrichtung kann ausgelegt sein, um das von der Fräseinrichtung gefräste
Asphalt-Granulat in die Speichereinrichtung zu fördern. Alternativ kann die Fördereinrichtung
ausgelegt sein, um das von der Fräseinrichtung gefräste Asphalt-Granulat in die Mischzone
zu fördern.
[0019] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist eine Zerkleinerungseinrichtung vorgesehen, mittels derer das von der Fräseinrichtung
gelieferte Asphalt-Granulat weiter zerkleinerbar ist.
[0020] Die Zerkleinerungseinrichtung kann zwei in vorgegebenem Abstand parallel angeordnete
und dabei einen Zwischenraum bildende rotierbare Trommeln enthalten, die in Fahrtrichtung
hinter der Fräseinrichtung angeordnet sind und deren Achsen senkrecht zur Fahrtrichtung
orientiert sind, wobei der Zwischenraum zwischen den Trommeln als Zerkleinerungszone
für Asphalt-Granulat vorgesehen ist.
[0021] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist an dem Basis-Chassis ein Anpresselement ausgebildet, mittels dessen
ein vorgebbarer Druck auf eine in eine Aussparung einer Fahrbahn-Deckschicht eingebrachte
aushärtbare Masse aufbringbar ist, um für ein Aushärten Wasser aus der Bitumen-Emulsion
der aushärtbaren Masse auszutragen.
[0022] Das Anpresselement ist vorzugsweise von einer Bohle gebildet, die ausgelegt ist,
um eine Anpressdruck im Bereich von 1 bar bis 100 bar auf die aushärtbare Masse auszuüben.
[0023] Grundsätzlich besteht zum einen die Möglichkeit des Vermischens der recycelten Asphaltschicht
mit den Zusatzstoffen und Bindemitteln direkt am Boden, indem mittels einer rotierenden
Einrichtung eine Vermischung der einzelnen Stoffe stattfindet.
[0024] Dazu muss das abgetragene und recycelte Asphaltmaterial in eine definierte Lage (Länge
und Höhe) gebracht werden. Entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und der Fehlmenge
zum kompletten Verfüllen der Schadstelle sind dann in einer Steuer- und Regelungseinheit
die entsprechenden Zusatzstoffe und Bindemittel in berechneter Menge dem Granulat
der abgetragenen Asphaltschicht zuzuführen und mittels einer geeigneten Förder-Einrichtung
wie Wendel, Förderschnecke o.ä. in definierter Höhe der Einbaubohle zuzuführen.
[0025] Eine andere Möglichkeit besteht in einem Einfüllen der abgetragenen und zerkleinerten
Asphaltschicht in einen oben liegenden Speicherbehälter, in dem dann ein definiertes
Vermischen des Asphalt-Granulats mit den Zusatzstoffen und dem Bindemittel erfolgt.
[0026] Vor der Einbaubohle ist das vermischte Material in der berechneter definierter Menge
in die Schadstelle einzubringen, damit die Schadstelle vor einem Druckbeaufschlagen
und Glätten gleichmäßig befüllt wird.
[0027] Beispielsweise kann eine in Querrichtung zur Fahrtrichtung verfahrbare mechanische
Einrichtung unterhalb der Vermischungseinrichtung mit einer feststehenden Öffnung
als Auslassöffnung Verwendung finden, damit immer eine definierte Materialmenge an
der richtigen Stelle vor der Einbaubohle zur Verfügung steht.
[0028] Alternativ können auch eine Mehrzahl von Auslassöffnungen mit einzelnen ansteuerbaren
Auslasselementen unterhalb der Vermischungseinheit Verwendung finden, welche über
eine Steuer- und Regelungseinrichtung so lange geöffnet werden, um Material an der
richtigen Menge und Lage in eine Schadstelle einzubringen.
[0029] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist eine hydrostatische Lenkung vorgesehen, mit einer Verbrennungsmotor-Einrichtung
für eine Energieerzeugung zum Betreiben zweier separater Axialkolben-Pumpen, die jeweils
für einen Betrieb eines jeweils zugeordneten, hydraulisch betriebenen Radialkolben-Motors
ausgelegt sind.
[0030] Die hydrostatische Lenkung enthält vorzugsweise jeweils geschlossenes Kreislaufsystem
für jeweils eine Axialkolben-Pumpe und einem Radialkolben-Motor. Dabei ist vorzugsweise
über eine variabel einstellbare Fördermenge des Hydrauliköls einer Axialkolben-Pumpe
die Drehzahl eines Radialkolben-Motors einstellbar.
[0031] Des Weiteren ist eine Axialkolben-Pumpe vorzugsweise mit einer elektrisch verstellbar
gelagerten Taumelscheibe versehen, über die das Volumen und damit die Fördermenge
der Axialkolben-Pumpe einstellbar ist. Auf diese weise ist eine sehr effektive Seitenlenkung
gegeben, die sogar eine Drehung auf der Stelle ermöglicht.
[0032] Eine Axialkolben-Pumpe ist vorzugsweise ausgelegt, um einen maximalen Druck von etwa
400 Bar zu erzeugen.
[0033] Des Weiteren ist ein Hydraulikmotor vorzugsweise im Bereich der Mitte eines Fahrzeuges
angeordnet, wobei eine Kette ein jeweils vorderes und hinteres Rad der betreffenden
Seite des Fahrzeuges antreibt.
[0034] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläutert, die in der Figur der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kalt-Asphaltier-Vorrichtung
in einer Seitenansicht.
[0035] Die in Figur 1 schematisch dargestellte erfindungsgemäße mobile Vorrichtung 100 zum
Kalt-Asphaltieren von Fahrbahnoberflächen ist zum Beseitigen von Schadstellen im Bereich
der Deckschicht einer Fahrbahn ausgelegt und enthält ein motorisiertes, auf Rädern
gelagertes Basis-Chassis 110.
[0036] Das Basis-Chassis 110 ist mit einem Vorratsspeicher 120 zum Speichern von Bitumen
in Form einer Emulsion sowie erstelltem Granulat sowie Zusatz-Granulat versehen. Das
Basis-Chassis 110 weist des Weiteren eine Fräseinrichtung 130 zum Entfernen und Zerkleinern
von Deckschichtteilen aus der Nachbarschaft einer Schadstelle einer Fahrbahn auf,
wobei im Wege der Zerkleinerung die Herstellung eines Granulats erfolgt. Der Vorratsspeicher
120 ist ausgelegt, um neben der Bitumenemulsion auch ein Sand/Kies-Gemisch zu enthalten.
[0037] Des Weiteren enthält das Basis-Chassis 110 eine Fördereinrichtung zum Fördern des
Granulats in eine Mischzone 140, in der ein Vermischen des Granulats mit wenigstens
der Bitumenemulsion zum Bilden einer aushärtbaren Masse erfolgt.
[0038] Die aushärtbare Masse ist dann mittels einer steuerbaren Auslassöffnung 150 dosiert
in eine mittels der Fräseinrichtung 130 geschaffene Aussparung in der Deckschicht
der Fahrbahn einbringbar.
[0039] Die Fräseinrichtung 130 ist von einer rotierbaren zylindrischen Trommel gebildet,
deren Oberfläche mit einer Mehrzahl von Asphalt abtragenden Fräselementen 131 versehen
ist. Die Trommel ist dabei in Fahrtrichtung vor dem Basis-Chassis 110 angeordnet,
und die Achse der Trommel ist senkrecht zur Fahrtrichtung orientiert, um bei Rotation
der Trommel eine hohlquaderförmige Aussparung in der Deckschicht auszubilden.
[0040] Die Fördereinrichtung ist ausgelegt, um das von der Fräseinrichtung 130 gefräste
Asphalt-Granulat in den Vorratsspeicher 120 zu fördern.
[0041] Des Weiteren ist unterhalb der Mischzone 140 an dem Basis-Chassis 110 eine Zerkleinerungseinrichtung
160 vorgesehen, mittels derer das von der Fräseinrichtung 130 gelieferte Asphalt-Granulat
weiter zerkleinerbar ist.
[0042] Die Zerkleinerungseinrichtung 160 enthält zwei in vorgegebenem Abstand parallel angeordnete
und dabei einen Zwischenraum bildende rotierbare Trommeln, die in Fahrtrichtung hinter
der Fräseinrichtung 130 angeordnet sind und deren Achsen senkrecht zur Fahrtrichtung
orientiert sind, wobei der Zwischenraum zwischen den Trommeln als Zerkleinerungszone
für Asphalt-Granulat vorgesehen ist.
[0043] Im in Fahrtrichtung hinteren Bereich des Basis-Chassis 110 ist ein Anpresselement
ausgebildet, mittels dessen ein vorgebbarer Druck auf eine in eine Aussparung einer
Fahrbahn-Deckschicht eingebrachte aushärtbare Masse aufbringbar ist, um für ein Aushärten
Wasser aus der Bitumen-Emulsion der aushärtbaren Masse auszutragen.
[0044] Das Anpresselement 170 ist von einer Bohle gebildet, die ausgelegt ist, um eine Anpressdruck
im Bereich von 1 bar bis 100 bar auf die aushärtbare Masse auszuüben.
[0045] Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines
besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre,
die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
1. Motorgetriebene mobile Vorrichtung (100) zum Kalt-Asphaltieren von Fahrbahnoberflächen,
zum Beseitigen von Schadstellen im Bereich der Deckschicht einer Fahrbahn, wobei ein
auf Rädern gelagertes Basis-Chassis (110) mit einem Vorratsbehälter (120) zum Speichern
von Bitumen in Form einer Emulsion vorgesehen ist, wobei das Basis-Chassis (110) mit
einer Fräseinrichtung (130) zum Entfernen und Zerkleinern zu einem Granulat von Deckschichtteilen
aus der Nachbarschaft einer Schadstelle einer Fahrbahn sowie einer Fördereinrichtung
zum Fördern des Granulats in eine Mischzone (140) versehen ist, in der ein Vermischen
des Granulats mit wenigstens der Bitumenemulsion zum Bilden einer aushärtbaren Masse
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die aushärtbare Masse mittels mindestens einer steuerbaren Auslassöffnung (150) dosiert
in eine mittels der Fräseinrichtung (130) geschaffene Aussparung in der Deckschicht
der Fahrbahn einbringbar ist, und ein Vorratsbehälter für Zusatz-Granulat oberhalb
und in Fahrtrichtung hinter der Frästrommel (130) angeordnet ist und zuzugebendes
Granulat aus dem Vorratsbehälter über eine drehbar gelagerte Dosier-Welle förderbar
ist, um eine homogene Verteilung des Granulats über die gesamte Breite einer auszufüllenden
Höhlung einer Fahrbahnoberfläche sicherzustellen, wobei die Rotations-Geschwindigkeit
der Dosier-Welle einstellbar ist, um die Menge an Zusatz-Granulat vorzugeben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräseinrichtung (130) von einer rotierbaren zylindrischen Trommel gebildet ist,
deren Oberfläche mit einer Mehrzahl von Asphalt abtragenden Fräselementen (131) versehen
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frästrommel (130) in Fahrtrichtung vor dem Basis-Chassis (110) angeordnet ist
und die Achse der Trommel senkrecht zur Fahrtrichtung orientiert ist, um bei Rotation
der Trommel eine hohlquaderförmige Aussparung in der Deckschicht auszubilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Frästrommel (130) gegenläufig zur Drehrichtung der Antriebsräder betrieben ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorratsbehälter (120) für Emulsion ebenfalls oberhalb und in Fahrtrichtung hinter
der Frästrommel (130) angeordnet ist und an dem Rahmen eine Mehrzahl von Düsen zum
Versprühen von Emulsion angebracht sind, um ein Gemisch aus zerkleinertem gebrochenem
Asphalt (Gestein + Bitumen) und zugesetztem Granulat während eines Einbringens in
eine auszufüllende Höhlung einer Fahrbahnoberfläche kontinuierlich und homogen mit
Emulsion zu besprühen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Frästrommel (130) in einem Rahmen drehbar gelagert ist, der eine rotative Elemente
enthaltende mechanische Einheit bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen gelagert ist, um ein erstes Ende der Achse der Frästrommel (130) gegenüber
einem zweiten Ende der Achse der Frästrommel (130) anzuheben oder abzusenken.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen quer zur Fahrtrichtung horizontal verschieblich gelagert ist, um eine
seitliche Verschiebung der Frästrommel (130) zu bewirken.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen über eine Trapez-Gewindespindel vertikal verschiebbar gelagert ist, um
eine Frästiefe der Frästrommel (130) vorzugeben.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung ausgelegt ist, um das von der Fräseinrichtung (130) gefräste
Asphalt-Granulat in den Vorratsspeicher (120) zu fördern.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung ausgelegt ist, um das von der Fräseinrichtung (130) gefräste
Asphalt-Granulat in die Mischzone zu fördern.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zerkleinerungseinrichtung (160) vorgesehen ist, mittels derer das von der Fräseinrichtung
(130) gelieferte Asphalt-Granulat weiter zerkleinerbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerungseinrichtung (160) zwei in vorgegebenem Abstand parallel angeordnete
und dabei einen Zwischenraum bildende rotierbare Trommeln enthält, die in Fahrtrichtung
hinter der Fräseinrichtung (130) angeordnet sind und deren Achsen senkrecht zur Fahrtrichtung
orientiert sind, wobei der Zwischenraum zwischen den Trommeln als Zerkleinerungszone
für Asphalt-Granulat vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Basis-Chassis (110) ein Anpresselement (170) ausgebildet ist, mittels dessen
ein vorgebbarer Druck auf eine in eine Aussparung einer Fahrbahn-Deckschicht eingebrachte
aushärtbare Masse aufbringbar ist, um für ein Aushärten Wasser aus der Bitumen-Emulsion
der aushärtbaren Masse auszutragen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpresselement (170) von einer Bohle gebildet ist, die ausgelegt ist, um einen
Anpressdruck im Bereich von 1 bar bis 100 bar auf die aushärtbare Masse auszuüben.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine hydrostatische Lenkung vorgesehen ist, mit einer Verbrennungsmotor-Einrichtung
für eine Energieerzeugung zum Betreiben zweier separater Axialkolben-Pumpen, die jeweils
für einen Betrieb eines jeweils zugeordneten, hydraulisch betriebenen Radialkolben-Motors
ausgelegt sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweils geschlossenes Kreislaufsystem für jeweils eine Axialkolben-Pumpe und
einem Radialkolben-Motor vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass über eine variabel einstellbare Fördermenge des Hydrauliköls einer Axialkolben-Pumpe
die Drehzahl eines Radialkolben-Motors einstellbar ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Axialkolben-Pumpe mit einer elektrisch verstellbar gelagerten Taumelscheibe
versehen ist, über die das Volumen und damit die Fördermenge der Axialkolben-Pumpe
einstellbar ist.
1. A motor-driven mobile device (100) for cold-mix asphalt paving of road surfaces, for
the elimination of damaged areas in the region of the paving of a roadway, wherein
a basic chassis (110) mounted on wheels is provided with a storage unit (120) for
the storage of bitumen in the form of an emulsion, wherein said basic chassis (110)
is provided with a milling device (130) for removing and crushing particles from the
vicinity of a damaged area to form granulated material from the paving layer of a
roadway and is also provided with a conveyor for the discharge of said granulated
material to a mixing unit (140), in which said granulated material is blended with
at least the bitumen emulsion for the formation of a curable composition, characterized in that that said curable composition is metered through at least one controllable outlet
orifice (150) to a recess formed in the paving layer of the roadway by means of said
milling device (130), and a storage unit for supplementary granulated material is
disposed above, and to the rear of, said milling drum (130), as regarded in the direction
of travel, and said granulated material to be added is capable of being transported
from said storage unit via a rotatably mounted metering shaft for the purpose of applying
evenly distributed granulated material over the entire width of a road surface cavity
to be filled, wherein the speed of rotation of said metering shaft is adjustable for
the purpose of setting the rate of flow of said supplementary granulated material.
2. The device as defined in claim 1, characterized in that said milling device (130) is formed by a rotatable cylindrical drum, whose surface
is equipped with a plurality of asphalt-cutting elements (131).
3. The device as defined in claim 2, characterized in that said milling drum (130) is disposed ahead of said basic chassis (110), as regarded
in the direction of travel, and the axis of the drum is oriented at right angles to
the direction of travel, so as to form, during rotation of the drum, a hollow rectangular
recess in said paving.
4. The device as defined in claim 2 or claim 3, characterized in that said milling drum (130) is operated counter-rotatory to the driving wheels.
5. The device as defined in any one of the previous claims, characterized in that a storage unit (120) for said emulsion is disposed likewise above, but to the rear
of, said milling drum (130), as regarded in the direction of travel, and a plurality
of nozzles are mounted on the frame for the purpose of atomizing said emulsion, in
order to spray emulsion continuously and evenly onto a mix of crushed asphalt (rock
plus bitumen) and added granulated material while said mix is being fed to a road
surface cavity to be filled.
6. The device as defined in any one of claims 2 to 5, characterized in that said milling drum (130) is rotatably mounted in a frame forming a mechanical unit
containing rotary elements.
7. The device as defined in any one of claims 2 to 6, characterized in that said frame is mounted so as to raise or lower a first end of the axle of said milling
drum (130) relatively to a second end of said axle of said milling drum (130).
8. The device as defined in any one of claims 2 to 7, characterized in that said frame is horizontally displaceably mounted at right angles to the direction
of travel, so as to produce a lateral shift of said milling drum (130).
9. The device as defined in any one of claims 2 to 8, characterized in that said frame is mounted for vertical displacement via a trapezoidal screw-threaded
spindle in order to set a milling depth of said milling drum (130).
10. The device as defined in any one of the previous claims, characterized in that said conveyor is adapted to discharge said granulated asphalt material milled by
said milling device (130) into said storage unit (120).
11. The device as defined in any one of the previous claims, characterized in that said conveyor is adapted to discharge the granulated asphalt material milled by said
milling device (130) into said mixing unit.
12. The device as defined in any one of the previous claims, characterized in that comminuting equipment (160) is provided, by means of which said granulated asphalt
material delivered by said milling device (130) can be further disintegrated.
13. The device as defined in claim 12, characterized in that said comminuting equipment (160) comprises two rotatable parallel drums interspaced
at a specified distance to form a gap therebetween, which drums are disposed to the
rear of said milling device (130), as regarded in the direction of travel, with their
axes oriented at right angles to the direction of travel, said gap being provided
between said drums to form a crushing zone for asphalt.
14. The device as defined in any one of the previous claims, characterized in that a pressure-generating element (170) is formed on said basic chassis (110), by means
of which a predefined pressure can be applied to a curable composition fed to a recess
in roadway paving in order to expel water from said bitumen emulsion in the curable
composition to effect curing of the same.
15. The device as defined in claim 14, characterized in that said pressure-generating element (170) is formed by a plank adapted to apply to the
curable composition a surface pressure ranging from 1 bar to 100 bar.
16. The device as defined in any one of the previous claims, characterized in that hydrostatic steering is provided comprising an internal combustion engine system
for the production of energy for operating two separate axial piston pumps, each of
which is adapted to operate an associated hydraulically driven radial piston engine.
17. The device as defined in claim 16, characterized in that a closed loop system is provided for each axial piston pump and each radial piston
engine.
18. The device as defined in claim 16 or claim 17, characterized in that the rotational speed of a radial piston engine can be varied by varying the rate
of flow of the hydraulic oil delivered by an axial piston pump.
19. The device as defined in any one of claims 16 to 18, characterized in that an axial piston pump is provided with an electrically variably mounted swashplate,
by means of which the volume and thus the delivery rate of the axial piston pump can
be adjusted.
1. Dispositif (100) mobile motorisé destiné à l'asphaltage à froid de surfaces de chaussée,
à l'élimination de parties endommagées dans la zone de la couche de recouvrement d'une
chaussée, un châssis de base (110) monté sur roues et comportant un réservoir (120)
pour le stockage de bitume sous forme d'une émulsion étant prévu, le châssis de base
(110) étant muni d'un équipement de fraisage (130) destiné à l'enlèvement et au broyage,
de manière à obtenir un granulat, de portions de couche de recouvrement avoisinant
une partie endommagée d'une chaussée ainsi que d'un équipement de convoyage destiné
au convoyage du granulat dans une zone de mélange (140) dans laquelle un mélange du
granulat avec au moins l'émulsion de bitume a lieu afin de générer une masse durcissable,
caractérisé en ce que la masse durcissable peut être introduite, par au moins un orifice de sortie (150)
réglable, de façon dosée dans un évidement pratiqué au moyen de l'équipement de fraisage
(130) dans la couche de recouvrement de la chaussée, et qu'un réservoir pour granulat
supplémentaire est agencé au-dessus du tambour de fraisage (130) et derrière ce dernier
dans le sens de déplacement et que du granulat à ajouter peut être convoyé hors du
réservoir par l'intermédiaire d'un arbre de dosage logé de manière à pouvoir tourner
afin de garantir une répartition homogène du granulat sur toute la largeur d'une cavité
à remplir d'une surface de chaussée, la vitesse de rotation de l'arbre de dosage étant
réglable afin de fixer la quantité de granulat supplémentaire.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'équipement de fraisage (130) consiste en un tambour cylindrique rotatif dont la
surface est pourvue d'une pluralité d'éléments de fraise (131) retirant de l'asphalte.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'équipement de fraisage (130) est agencé avant le châssis de base (110) dans le
sens de déplacement, et en ce que l'axe du tambour est orienté perpendiculairement au sens de déplacement afin d'engendrer
un évidement en forme de parallélépipède creux dans la couche de recouvrement quand
le tambour est en rotation.
4. Dispositif selon une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le tambour de fraisage (130) est actionné en sens opposé au sens de rotation des
roues motrices.
5. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un réservoir (120) pour émulsion est également agencé au-dessus du tambour de fraisage
(130) et derrière ce dernier dans le sens de déplacement, et en ce qu'une pluralité de gicleurs sont installés sur le cadre pour asperger de l'émulsion,
afin de, pendant une insertion dans une cavité à remplir d'une surface de chaussée,
asperger de manière continue et homogène avec de l'émulsion un mélange d'asphalte
cassé et broyé (pierre + bitume) et de granulat ajouté.
6. Dispositif selon une des revendications de 2 à 5, caractérisé en ce que le tambour de fraisage (130) est logé de manière à pouvoir tourner dans un cadre
qui constitue une unité mécanique comprenant des éléments rotatifs.
7. Dispositif selon une des revendications de 2 à 6, caractérisé en ce que le cadre est monté pour relever ou abaisser une première extrémité de l'axe du tambour
de fraisage (130) par rapport à une deuxième extrémité de l'axe du tambour de fraisage
(130).
8. Dispositif selon une des revendications de 2 à 7, caractérisé en ce que le cadre est monté de manière horizontalement coulissante transversalement par rapport
au sens de déplacement afin d'engendrer un coulissement latéral du tambour de fraisage
(130).
9. Dispositif selon une des revendications de 2 à 8, caractérisé en ce que le cadre est monté de manière verticalement coulissante par l'intermédiaire d'une
broche filetée trapézoïdale afin de fixer une profondeur de fraisage du tambour de
fraisage (130).
10. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement de convoyage est conçu pour convoyer dans le réservoir (120) le granulat
d'asphalte fraisé par l'équipement de fraisage (130).
11. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement de convoyage est conçu pour convoyer dans la zone de mélange le granulat
d'asphalte fraisé par l'équipement de fraisage (130).
12. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un équipement de broyage (160) est prévu, au moyen duquel le granulat d'asphalte fourni
par l'équipement de fraisage (130) peut être encore davantage broyé.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'équipement de broyage (160) comporte deux tambours rotatifs qui sont agencés parallèlement
et à un espacement prédéterminé, formant ainsi un interstice, et qui sont agencés
derrière l'équipement de fraisage (130) dans le sens de déplacement et dont les axes
sont orientés perpendiculairement au sens de déplacement, l'interstice entre les tambours
étant prévu en tant que zone de broyage pour granulat d'asphalte.
14. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément de pressage (170) est installé sur le châssis de base (110), au moyen duquel
une pression prédéterminable est applicable sur une masse durcissable introduite dans
un évidement d'une couche de recouvrement de chaussée afin d'évacuer de l'eau de l'émulsion
de bitume de la masse durcissable pour un durcissement.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'élément de pressage (170) consiste en un madrier qui est conçu pour exercer une
pression de contact située entre 1 bar et 100 bar sur la masse durcissable.
16. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une direction hydrostatique est prévue, dotée d'un équipement de moteur à combustion
destiné à une production d'énergie requise pour le fonctionnement de deux pompes à
pistons axiaux distinctes respectivement conçues pour un fonctionnement d'un moteur
à pistons radiaux à actionnement hydraulique leur étant respectivement affecté.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un système en circuit respectivement fermé pour respectivement une pompe à pistons
axiaux et un moteur à pistons radiaux est prévu.
18. Dispositif selon une des revendications 16 ou 17, caractérisé en ce que le régime d'un moteur à pistons radiaux est réglable par l'intermédiaire d'un débit
variablement réglable de l'huile hydraulique d'une pompe à pistons axiaux.
19. Dispositif selon une des revendications de 16 à 18, caractérisé en ce qu'une pompe à pistons axiaux est pourvue d'un plateau oscillant monté de manière électriquement
orientable par le biais duquel le volume et donc le débit de la pompe à pistons axiaux
est réglable.

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