[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollladenstab für einen Rollladen- oder Rolltorpanzer
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Aus der
DE 37 42 874 A1 ist ein Rollladenpanzer bekannt, der aus ausgeschäumten Rollladenstäben besteht.
Um die Rollladenstäbe seitlich gegeneinander gegen Verschieben zu sichern, sind Clipse
an den Enden der Rollladenstäbe eingesetzt. Die Clipse ragen dabei in einen Hohlraum
im Rollladenstab. Zur Fixierung des Clips wird der Rollladenstab im Bereich seines
Endes verformt, wodurch der Clip im Rollladenstab gehalten ist. Die Fertigung eines
derartigen Rollladenpanzers ist aufwendig, da zunächst am Ende der Rollladenstäbe
ein Hohlraum freigeräumt werden muss, dann der Clip eingesteckt wird und in einem
dritten Arbeitsgang der Rollladenstab im Endbereich zur Fixierung des Clips verformt
wird.
[0003] Die
DE 44 39 718 A1 beschreibt einen Rollladenstab, an dessen Stirnseiten je ein Clip eingesetzt ist.
Dieser Rollladenstab besteht aus einem Hohlprofil, das ausgeschäumt ist. Der Clip
ist so gestaltet, dass sich zwischen das Ende des Rollladenstabs umgreifenden Abschnitten
ein Steg erstreckt, um dem Clip eine ausreichende Stabilität zu verleihen. Um den
Clip montieren zu können, muss eine entsprechende Aussparung zur Aufnahme des Stegs
geschaffen werden, was durch Ausfräsen sowohl des Hohlprofils als auch des Kunststoffschaums
erfolgt. Solches Ausfräsen ist ein aufwendiger Arbeitsgang, bei dem eine Menge Staub
erzeugt wird. Beide Stabenden sind entsprechend zu bearbeiten. Zur Fixierung des Clips
sind jeweils zwei quer zur Längsrichtung des Rollladenstabs in diesen eingreifende
Schrauben vorgesehen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rollladenstab für einen
Rollladen- oder Rolltorpanzer der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem
der Clip auf einfachere Weise sicher montierbar und arretierbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Rollladenstab mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Das Fertigen der endseitigen Bohrungen im Kunststoffschaum ist einfach und kann automatisch
erfolgen. Der Clip wird durch Einstecken der Hülse in die Bohrung montiert und durch
das Eintreiben des in der Hülse längs bewegbaren Körpers werden die Enden der Hülsen
aufgespreizt und damit eine formschlüssige Verbindung zwischen Hülse und Kunststoffschaum
erzeugt. Um diese Arretierung zu erreichen, ist lediglich das Eindrücken, Einschlagen
oder Einschrauben des Körpers erforderlich. Quer zum Rollladenstab sind keine Befestigungsmittel
erforderlich, so dass nirgends Schrauben oder Nietköpfe hervorstehen.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind an jedem Ende des Rollladenstabs
zwei, vorzugsweise drei Bohrungen vorgesehen und der Clip umfasst zwei, vorzugsweise
drei Hülsen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Clip sich nicht um die
Längsachse der Hülse verdrehen kann, sondern stets eine exakte Ausrichtung gesichert
ist. Der Clip besteht vorzugsweise aus einem quer zur Längsrichtung des Rollladenstabs
angeordneten Abdeckelement und daran angeformten Hülsen. Um die Hülsen von der Außenseite
des Abdeckelements zugänglich zu machen, ist in dem Abdeckelement je Hülse eine Öffnung
vorgesehen, die konzentrisch zur Hülse ist.
[0008] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung sind die Ausformungen am Ende der Hülse mindestens
annähernd orthogonal nach innen gerichtete Vorsprünge, zwischen denen eine Durchtrittsöffnung
gebildet ist. Der in der Hülse längs bewegbare Körper ist zweckmäßigerweise ein Arretierstift
mit einem nahe dem vorderen Ende eines Schafts angeordneten Doppelkonus zum Aufspreizen
der Enden der Hülse. Um eine exakte Lage des Doppelkonus bezogen auf die Längsrichtung
der Hülse zu gewährleisten und diese Position aufrecht zu erhalten, ist vorzugsweise
an dem Doppelkonus eine Ringnut angeordnet, in die die Vorsprünge einrasten. Um das
gezielte Einführen des Arretierstifts in die Durchtrittsöffnung zu erleichtern, ist
der Schaft des Arretierstifts an seinem vorderen
[0009] Ende als Kegelstumpf gestaltet. Des Weiteren ist es vorteilhaft, dass am vorderen
Ende des Schafts des Arretierstifts Führungselemente ausgebildet sind, die in die
Schlitze der Hülse greifen. Sofern der Schaft des Arretierstifts einen schmalen Querschnitt
besitzt, ist es vorteilhaft, dass der Schaft an seinem hinteren Ende als Kopf gestaltet
ist, damit die Krafteinleitung beim Eindrücken des Arretierstifts erleichtert wird.
[0010] Um eine Entriegelung der Arretierung zu erreichen, muss der Arretierstift aus der
Arretierposition heraus bewegt werden. Dies ist auf einfache Weise dadurch möglich,
dass der Arretierstift weiter in die Hülse bzw. in die Bohrungen im Rollladenstab
bewegt wird, so dass die Aufspreizung der Enden der Hülse nicht mehr gegeben ist.
Zu diesem Zweck ist es zweckmäßig, dass die Bohrungen im Kunststoffschaum eine Länge
haben, die das 1,5 bis 2fache, vorzugsweise das 1,8fache der Länge der Hülsen beträgt.
[0011] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung sind die Ausformungen nahe dem Ende der Hülse
nach innen gerichtete Backen. Hierzu ist es zweckmäßig, dass der in der Hülse längsbewegbare
Körper eine Schraube ist und der Innendurchmesser der Hülse bezogen auf den Außendurchmesser
eines Gewindes der Schraube ein Untermaß aufweist. Diese Schraube kann in die Hülse
des Clips eingeschlagen oder eingeschraubt werden, in beiden Fällen ergibt sich ein
Formschluss zwischen Hülse und Gewinde. Um das Einführen des vorderen Endes der Schraube
zwischen die Backen zu erleichtern, ist es vorteilhaft, dass die Schraube an ihrem
vorderen Ende mit einer Spitze versehen ist, die zwischen die Backen treibbar ist.
Am anderen Ende der Schraube ist ein Kopf angeformt, der vorzugsweise mit einem Schlitz
zum Ansetzen eines Schraubendrehers versehen ist. Vorzugsweise ist der Kopf der Schraube
ein Senkkopf und dementsprechend die Öffnung im Abdeckelement ein Senkloch.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- das Ende eines Rollladenstabs mit endseitig angeordnetem Clip, teilweise aufgebrochen,
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Clips als Einzelteil,
- Fig. 3
- eine stirnseitige Ansicht des Clips gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Arretierstifts,
- Fig. 5
- eine Ansicht des Arretierstifts gemäß Fig. 4 in seiner Längserstreckung,
- Fig. 6
- den Arretierstift gemäß Fig. 5 in einer um 90° um seine Längsachse gedrehten Ansicht,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch den Clip mit angeformten Hülsen gemäß Fig. 2 mit in drei
unterschiedlichen Positionen befindlichen Arretierstiften,
- Fig. 8
- einen Schnitt durch das Ende des Rollladenstabs gemäß Fig. 1 im durch die Arretierstifte
verriegelten Zustand des Clips,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung eines Endes des Rollladenstabs in einer Ausführungsvariante
der Arretiermittel,
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung des Clips gemäß Fig. 9 als Einzelteil,
- Fig. 11
- einen Längsschnitt durch eine alternative Ausführung des Clips mit in eine Hülse eingeführter
Schraube,
- Fig. 12
- einen Schnitt durch das Ende des Rollladenstabs gemäß Fig. 9 im durch die Arretierschrauben
verriegelten Zustand des Clips.
[0013] In Fig. 1 ist das Ende eines aus einem Hohlprofil 2 gebildeten Rollladenstabs 1 teilweise
aufgebrochen gezeigt, wodurch ein im Hohlraum des Rollladenstabs 1 befindlicher Kunststoffschaum
3 ersichtlich ist. An einer Längskante weist das Hohlprofil 2 einen Haken 4 auf und
an der anderen Längskante ist eine Aufnahme 5 für einen Haken des folgenden Rollladenstabs
1 vorgesehen. An der Stirnseite des Rollladenstabs 1 befindet sich ein Clip 6, der
gemäß Fig. 2 aus einem Abdeckelement 8 und drei angeformten Hülsen 7 besteht, wobei
die Hülsen 7 in Bohrungen 10 des Kunststoffschaums 3 gesteckt sind (Fig. 1). Die Bohrungen
10 verlaufen in Längsrichtung des Rollladenstabs 1 und besitzen eine Länge, die das
1,5 bis 2fache, vorzugsweise das 1,8fache der Länge der Hülsen 7 beträgt. Aus Fig.
2 wird auch deutlich, dass in dem Abdeckelement 8 Öffnungen 9 vorgesehen sind, durch
die der Innenraum der jeweiligen Hülse 7 von außen zugänglich ist. Am freien Ende
jeder Hülse 7 ist diese mit im Wesentlichen in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen
11 versehen, worauf später noch näher eingegangen wird.
[0014] Aus Fig. 3, die eine stirnseitige Ansicht des Clip 6 zeigt, wird deutlich, dass die
Form des Abdeckelements 8 der leicht gewölbten Querschnittsform des Rollladenstabs
1 entspricht, jedoch die Mittelpunkte der Öffnungen 9 bzw. Hülsen 7 in einer Flucht
liegen. Da gemäß Fig. 1 das Abdeckelement 8 sich auch über den Haken 4 und die Aufnahme
5 erstreckt, verhindert der Clip 6, der stirnseitig an jedem zweiten Rollladenstab
1 angeordnet wird, ein gegenseitiges Verschieben der Rollladenstäbe 1 in Längsrichtung.
Selbstverständlich ist am anderen Ende des jeweiligen Rollladenstabs 1 ebenfalls ein
solcher Clip 6 angeordnet. Aus Fig. 3 ist weiter erkennbar, dass an der Hülse 7 Ausformungen
in Form von mindestens annähernd orthogonal nach innen gerichteten Vorsprüngen 12
ausgebildet sind, zwischen denen eine Durchtrittsöffnung 13 verbleibt. Zur Fixierung
bzw. Arretierung des Clips 6 am Rollladenstab 1 ist ein in der Hülse 7 längs bewegbarer
Körper vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 8 sind diese Körper als Arretierstifte
14 ausgestaltet (vgl. Fig. 4 bis 6), die durch die Öffnungen 9 in die Hülsen 7 gesteckt
sind, worauf später noch näher eingegangen wird.
[0015] Die Fig. 4 zeigt den Arretierstift 14 in perspektivischer Darstellung und in Fig.
5 und 6 ist dieser Arretiertstift in seiner Längserstreckung gezeigt, wobei die Ansicht
in Fig. 6 den Arretierstift 90° um seine Längsachse gedreht darstellt. Der Arretierstift
14 weist einen Schaft 15 mit am vorderen Ende angeformten Führungselementen 16 und
einem benachbart angeordneten Doppelkonus 17 auf, wobei am Doppelkonus 17 eine Ringnut
18 vorgesehen ist. Vor den Führungselementen 16 ist am Schaft 15 ein Kegelstumpf 19
angeformt. Am anderen Ende ist der Schaft 15 mit einem Kopf 20 versehen, der zur Krafteinleitung
beim Eintreiben des Arretierstifts 14 in die Hülse 7 und Arretierung des Clips 6 am
Rollladenstab 1 dient.
[0016] In Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch den Clip 6 gezeigt, also durch das Abdeckelement
8 mit angeformten Hülsen 7. Die Hülsen 7 weisen am freien Ende die nach innen gerichteten
Vorsprünge 12 mit der dazwischen gebildeten Durchtrittsöffnung 13 sowie die Schlitze
11 auf. In jeder der Hülsen 7 befindet sich ein Arretierstift 14, der durch die Öffnung
9 im Abdeckelement 8 eingesteckt ist. In der oberen Hülse 7 ist der Arretierstift
14 in einer Position vor der Verriegelung dargestellt, das heißt, ein Abschnitt des
Schafts 14 und der Kopf 20 stehen noch außen hervor. Durch Krafteinleitung auf den
Kopf 20 in Längsrichtung des Arretierstifts 14 wird der Arretierstift 14 weiter in
die Hülse 7 hineinbewegt, wobei die Führungselemente 16 in die Schlitze 11 gelangen
und der Kegelstumpf 19 beim Erreichen der Durchtrittsöffnung 13 Enden 7* der Hülse
7 aufspreizt. Der Arretierstift 14 wird so weit in die Hülse 7 getrieben, bis der
Doppelkonus 17 die Hülsenenden 7* weiter spreizt und bei Erreichen einer vorbestimmten
Position die Vorsprünge 12 in die Ringnut 18 einrasten. Dadurch wird der Arretierstift
14 in seiner Lage gesichert, wobei die gespreizten Enden 7* der Hülse 7 eine radial
nach außen verformte Position einnehmen. In dieser Lage des Arretierstifts 14 schließt
der Kopf 20 zumindest annähernd bündig mit dem Abdeckelement 8 ab. Um die Arretierstellung
wieder aufzuheben, beispielsweise um den Clip 6 zu entfernen, wenn ein Rollladenstab
eines Rollladenpanzers auszuwechseln ist, wird gemäß Darstellung in der unteren Hülse
7 in Fig. 7 der Arretierstift 14 noch weiter hineingedrückt, wodurch der Doppelkonus
17 aus dem Bereich der Hülse 7 bzw. den Vorsprüngen 12 heraus gelangt und die Hülsenenden
7* wieder ihre ursprüngliche Lage einnehmen.
[0017] Die Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das Ende des Rollladenstabs 1, wobei in dem
Kunststoffschaum 3 die Bohrungen 10 angeordnet sind. Der Clip 6 ist mit seinen Hülsen
7 in die Bohrungen 10 gesteckt, so dass das Abdeckelement 8 am Ende des Rollladenstabs
1 anliegt. Es ist ersichtlich, dass die Länge der Bohrungen 10 deutlich größer ist
als die Länge der Hülsen 7, um das Entriegeln des Arretierstifts 14 zu erreichen,
wie dies in Fig. 7 an der untersten Hülse dargestellt ist. In Fig. 8 sind alle Arretierstifte
14 in der verriegelten Stellung, in der die Hülsenenden 7* nach außen gespreizt sind,
dargestellt. In dieser verriegelten Stellung greifen die Hülsenenden 7* in den Kunststoffschaum
3 und schaffen damit eine formschlüssige Verbindung, durch die der Clip 6 sicher gehalten
wird. Im Übrigen stimmen für gleiche Teile die Bezugszeichen mit denjenigen der Fig.
1 bis 7 überein.
[0018] Die Fig. 9 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Endes des Rollladenstabs
1, teilweise aufgebrochen, um den das Hohlprofil 2 ausfüllenden Kunststoffschaum 3
mit darin angeordneten Bohrungen 28 sichtbar zu machen. Der Clip 6 ist mit Hülsen
21 versehen, die noch nicht vollständig in die Bohrungen 28 gesteckt sind, so dass
das Abdeckelement 8 noch einen Abstand zum Rollladenstab 1 aufweist. Dadurch wird
die Gestaltung des Hakens 4 und der Aufnahme 5 an den Längskanten des Hohlprofils
2 sichtbar. Zum Arretieren des Clips 6 im Rollladenstab 1 werden in den Hülsen 21
längs bewegbare Körper benutzt, wozu in diesem Ausführungsbeispiel Schrauben 22 mit
einem Kopf 24 dienen, die in Fig. 9 noch außerhalb des Abdeckelements 8 bzw. einer
Öffnung 23 dargestellt sind.
[0019] Die Fig. 10 zeigt eine perspektivische Darstellung des Clips 6 aus Fig. 9 als Einzelteil.
Daraus ist wieder die Anordnung von drei am Abdeckelement 8 angeformten Hülsen 21
ersichtlich, die ausgehend von ihren freien Enden mit im Wesentlichen in Längsrichtung
verlaufenden Schlitzen 11 versehen sind. Im Abdeckelement 8 sind die Öffnungen 23
deckungsgleich mit den Hülsen 21 angeordnet, wobei diese Öffnungen 23 als Senklöcher
ausgestaltet sind, um den in Fig. 9 gezeigten Kopf 24 der Schraube 22 aufzunehmen.
[0020] Die Fig. 11 zeigt einen Längsschnitt durch den Clip 6 mit den Hülsen 21. Die Hülsen
21 besitzen einen Innendurchmesser, der etwas geringer ist als das Außenmaß eines
Gewindes 25 am Schaft der Schraube 22, so dass beim Eindrehen oder Einschlagen der
Schraube 22 eine formschlüssige mechanische Verbindung von Schraube 22 und Hülse 21
erzeugt wird. Am vorderen Ende der Schraube 22 ist eine Spitze 27 angeformt. Dem freien
Ende der Hülsen 21 benachbart weisen diese Ausformungen in Form von nach innen gerichteten
Backen 26 auf, zwischen denen ein Abstand verbleibt, der beispielsweise eine Größe
hat wie die Breite der Schlitze 11. Im Übrigen stimmen für gleiche Teile die Bezugszeichen
mit denjenigen der Fig. 9 und 10 überein.
[0021] In Fig. 12 ist der Längsschnitt durch ein Ende des Rollladenstabs 1 gezeigt mit dem
im Hohlprofil 2 befindlichen Kunststoffschaum 3 mit darin vorgesehenen Bohrungen 28,
deren Länge nur unwesentlich größer ist als die Länge der Hülsen 21. Der Clip 6 ist
mit seinen Hülsen 21 in die Bohrungen 28 gesteckt, so dass das Abdeckelement 8 an
dem Ende des Rollladenstabs anliegt. Die Schrauben 22 sind durch Drehen oder Schlagen
so weit in die Hülsen 21 eingetrieben, dass das vordere Ende des Schraubenschafts
mit der Spitze 27 zwischen die Backen 26 gedrückt ist und auf diese Weise die Enden
21 * der Hülsen 21 spreizt. Die Enden 21 * der Hülsen 21 sind radial aufgeweitet und
in den Kunststoffschaum 3 eingedrückt, so dass ein Formschluss erzeugt ist, durch
den der Clip 6 sicher am Rollladenstab 1 gehalten ist. Sofern es notwendig ist, den
Clip 6 zu demontieren, können mit einem Schraubendreher oder Akkuschrauber die Schrauben
22 herausgedreht werden, wodurch die Hülsenenden 21 * wieder in die ursprüngliche
Lage zurückfedern und der Clip 6 mit den Hülsen 21 aus den Bohrungen 28 herausnehmbar
ist.
1. Rollladenstab für einen Rollladen- oder Rolltorpanzer, wobei der Rollladenstab (1)
aus einem mit Kunststoffschaum (3) gefüllten Hohlprofil (2) besteht und endseitig
am Rollladenstab (1) jeweils ein Clip (6) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des Rollladenstabs (1) in dem Kunststoffschaum (3) mindestens eine
vom Ende des Rollladenstabs (1) ausgehende und in dessen Längsrichtung verlaufende
Bohrung (10, 28) vorgesehen ist und der Clip (6) mindestens eine Hülse (7, 21) aufweist,
die in die Bohrung (10, 28) eingesteckt ist, und die Hülse (7, 21) an ihrem freien
Ende (7*, 21*) mit im Wesentlichen in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen (11) versehen
ist und am oder nahe dem Ende (7*, 21*) angeordnete Ausformungen (12, 26) vorhanden
sind, wobei ein in der Hülse (7, 21) längs bewegbarer Körper zwischen die Ausformungen
(12, 26) treibbar ist und somit das Ende (7*, 21 *) der Hülse (7, 21) aufspreizt,
so dass das Ende (7*, 21*) der Hülse (7, 21) formschlüssig in den Kunststoffschaum
(3) greift.
2. Rollladenstab nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des Rollladenstabs (1) zwei, vorzugsweise drei Bohrungen (10, 28) vorgesehen
sind und der Clip (6) zwei, vorzugsweise drei Hülsen (7, 21) umfasst.
3. Rollladenstab nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Clip 6 aus einem quer zur Längsrichtung des Rollladenstabs (1) angeordneten Abdeckelement
(8) und der bzw. den daran angeordneten Hülse(n) (7, 21) besteht.
4. Rollladenstab nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Abdeckelement (8) für jede Hülse (7, 21) eine Öffnung (9, 23) vorgesehen ist,
die konzentrisch zur Hülse (7, 21) ist.
5. Rollladenstab nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformungen am Ende (7*) der Hülse (7) mindestens annähernd orthogonal nach
innen gerichtete Vorsprünge (12) sind, zwischen denen eine Durchtrittsöffnung (13)
gebildet ist.
6. Rollladenstab nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der in der Hülse (7) längs bewegbare Körper ein Arretierstift (14) ist mit einem
nahe dem vorderen Ende des Schafts (15) angeordneten Doppelkonus (17) zum Aufspreizen
der Enden (7*) der Hülse (7).
7. Rollladenstab nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Doppelkonus (17) eine Ringnut (18) angeordnet ist, in die die Vorsprünge (12)
einrasten.
8. Rollladenstab nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (15) des Arretierstifts (14) an seinem vorderen Ende als Kegelstumpf (19)
ausgestaltet ist.
9. Rollladenstab nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Ende des Schafts (15) des Arretierstifts (14) Führungselemente (16) ausgebildet
sind, die in die Schlitze (11) der Hülse (7) greifen.
10. Rollladenstab nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (15) des Arretierstifts (14) an seinem hinteren Ende als Kopf (20) gestaltet
ist.
11. Rollladenstab nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (10) im Kunststoffschaum (3) eine Länge haben, die das 1,5fache bis
2fache, vorzugsweise 1,8fache der Länge der Hülse (7) beträgt.
12. Rollladenstab nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformungen nahe dem Ende (21*) der Hülse (21) nach innen gerichtete Backen
(26) sind.
13. Rollladenstab nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der in der Hülse (21) längs bewegbare Körper eine Schraube (22) ist und der Innendurchmesser
der Hülse (21) bezogen auf den Außendurchmesser eines Gewindes (25) der Schraube (22)
ein Untermaß aufweist.
14. Rollladenstab nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (22) an ihrem vorderen Ende mit einer Spitze (27) versehen ist, die
zwischen die Backen (26) treibbar ist, und am anderen Ende der Schraube (22) ein Kopf
(24) angeformt ist mit einem Schlitz zum Ansetzen eines Schraubendrehers.
15. Rollladenstab nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (24) der Schraube (22) ein Senkkopf und die Öffnung (23) im Abdeckelement
(8) ein Senkloch ist.