[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte für ein Lichtband. Die vorliegende
Erfindung betrifft außerdem einen Geräteträger für eine derartige Leuchte.
[0002] Als Lichtband wird üblicherweise eine geradlinige Aneinanderreihung mehrerer Leuchten
bezeichnet, wobei innerhalb des Lichtbands mehrere Leuchten eine gemeinsame Stromversorgung
aufweisen und gemeinsam angesteuert werden.
[0003] Eine Leuchte für ein derartiges Lichtband weist üblicherweise ein Tragprofil zur
Decken- und Wandmontage sowie einen Geräteträger auf, der am Tragprofil, vorzugsweise
lösbar, befestigt werden kann und der zumindest eine Fassung für ein Leuchtmittel
trägt. Dabei kann die funktionale Trennung zwischen Tragprofil und Geräteträger zweckmäßig
so realisiert sein, dass das Tragprofil auch ohne daran angebrachten Geräteträger
an der Wand oder Decke montiert werden kann. Insbesondere lässt sich der Geräteträger
auch vom Tragprofil entfernen, derart, dass das Tragprofil an der Wand bzw. Decke
verbleibt. Eine derartige Fassung kann beispielsweise einen Fuß aufweisen, der in
eine Öffnung des Geräteträgers eingesteckt und an einem die Öffnung einfassenden Öffnungsrand
festgelegt, z. B. damit verrastet, werden kann. Der Geräteträger kann beispielsweise
als Blechformteil konzipiert sein, wobei zur Erzielung niedriger Herstellungskosten
und eines geringen Bauteilsgewicht vergleichsweise geringe Blechstärken verwendet
werden. Eine in den so hergestellten Geräteträger eingebrachte, insbesondere eingestanzte,
Öffnung zur Aufnahme des Fassungsfußes besitzt einen Öffnungsrand, der eine vergleichsweise
geringe Steifigkeit besitzt. Bei einer Querbelastung der Fassung kann daher der Fall
auftreten, dass die Verrastung zwischen Fuß und Öffnungsrand gelockert und im Extremfall
auch gelöst wird, so dass sich der Fuß aus der Öffnung herausbewegen und sich die
Fassung relativ zum Geräteträger bewegen kann. Eine derartige Querbelastung der Fassung
kann beispielsweise dann auftreten, wenn als Leuchtmittel eine Leuchtstoffröhre verwendet
wird, die an ihren Längsenden in zwei derartigen Fassungen gehalten ist. Die Leuchtstoffröhre
oder ein bei bestimmten Anwendungen und Einbausituationen vorgeschriebenes, die Leuchtstoffröhre
umhüllendes und ebenfalls in den Fassungen gehaltenes Schutzrohr kann sich thermisch
bedingt ausdehnen und dadurch Querkräfte in die Fassungen einleiten. Diese Querkräfte
können ausreichen, die Verrastung aufzuheben, wobei im Extremfall sich der jeweilige
Fuß in der zugehörigen Öffnung soweit verbiegen kann, dass sich die jeweilige Fassung
vom Geräteträger entfernen kann. Dabei besteht die Gefahr, dass sich auch das jeweilige
Leuchtmittel in der Fassung vom jeweiligen elektrischen Kontakt löst und in der Folge
unbestromt ist.
[0004] Aus der
DE 195 20 177 A1 ist eine Einbauleuchte bekannt, deren Geräteträger mittels entsprechender Befestigungselemente
unmittelbar in eine deckenseitige oder wandseitiege Einbaunische eingebaut werden
kann. Der Geräteträger weist mittig zur Aussteifung eine Profileinziehung auf, die
einen zentralen Tragbereich definiert, in dem Öffnungen zur Anbringung von Fassungen
ausgebildet sind.
[0005] Hier setzt die vorliegende Erfindung an. Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
für eine Leuchte der eingangs genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben,
die sich insbesondere durch eine erhöhte Zuverlässigkeit der Fixierung zwischen Fassung
und Geräteträger auszeichnet.
[0006] Dieses Problem wird bei der vorliegenden Erfindung insbesondere durch den Gegenstand
des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0007] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den die Öffnung begrenzenden Öffnungsrand
an einem Tragbereich des Geräteträgers auszubilden, der die Öffnung einfasst und der
gegenüber einem in der Längsrichtung der Leuchte daran angrenzenden Bereich des Geräteträgers
versetzt angeordnet ist. Beispielsweise liegen Öffnung, Öffnungsrand und Tragbereich
in einer Öffnungsebene oder Tragbereichsebene, die parallel zu einer Ebene (Geräteträgerebene)
beabstandet verläuft, in welcher der an den Tragbereich angrenzenden Bereich des Geräteträgers
liegt. Mit anderen Worten, der Tragbereich ist gegenüber dem daran angrenzenden Bereich
des Geräteträgers senkrecht zur Öffnungsebene versetzt angeordnet. Durch diesen Versatz
entsteht in einem Schnitt durch den Geräteträger im Bereich der Öffnung ein Stufenprofil,
was zu einer intensiven Aussteifung des Geräteträgers im Tragbereich führt. Da der
Tragbereich den Öffnungsrand aufweist, wird dadurch auch der Öffnungsrand stabilisiert,
wodurch die Verbindung, insbesondere eine Verrastung, zwischen Fuß und Öffnungsrand
eine höhere Auszugsfestigkeit erhält. Es ist klar, dass der Tragbereich kein separates
Bauteil, sondern ein integraler Bestandteil des Geräteträgers ist.
[0008] Besonder zweckmäßig ist hierbei eine Ausführungsform, bei welcher das Tragprofil
so ausgestaltet ist, dass es ohne daran angebrachten Geräteträger an der jeweiligen
Decke oder Wand montiert werden kann. Die Montage vereinfacht sich, da so zuerst das
im Vergleich zum Geräteträger leichte Tragprofil einfach an der Wand oder Decke montiert
werden kann, während der im Vergleich zum Tragprofil schwere Geräteträger mit daran
angebrachten Geräten, z.B. Leuchtmitteln, dann ebenfalls einfach an das Tragprofil
angebaut werden kann. Dies ist insbesondere bei der Montage der Leuchte an einer Decke
besonders vorteilhaft, da dies vom jeweiligen Monteur als Überkopfmontage auszuführen
ist, bei der jede Gewichtsreduzierung von großem Vorteil ist.
[0009] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher der jeweilige Tragbereich
durch Umformung am Geräteträger ausgebildet ist. Hierbei ist der Tragbereich integral
am Geräteträger ausgeformt, also kein bezüglich des Geräteträgers separates Bauteil.
Eine derartige Umformung erzeugt im Bereich der vorstehend genannten Stufe, die den
Übergang zwischen Tragbereich und daran angrenzenden Bereich bildet, eine Materialverfestigung
bzw. Versteifung, die zur Aussteifung des Tragbereichs führt.
[0010] Besonders vorteilhaft ist dabei eine Ausführungsform, bei welcher der jeweilige Tragbereich
durch eine Verprägung am Geräteträger ausgebildet ist. Eine Verprägung entspricht
dabei einem Tiefziehen zum Herstellen einer Stufe zu Versteifungszwecken. Auch hierbei
ist der Tragbereich integral am Geräteträger ausgeformt und ist folglich kein bezüglich
des Geräteträgers separates Bauteil. Eine derartige Verprägung kann besonders einfach
durch einen Prägevorgang mit einem entsprechenden Prägestempel realisiert werden.
Beispielsweise kann für die Verprägung ein entsprechend modifizierter Schneidstempel
verwendet werden, mit dessen Hilfe die jeweilige Öffnung am Geräteträger ausgestanzt
wird. So können in einem einzigen Verarbeitungsschritt sowohl der Öffnungsrand als
auch die Verprägung hergestellt werden.
[0011] Zweckmäßig kann vorgesehen sein, dass der Tragbereich in einer Tragbereichsebene
liegt, die sich parallel und beabstandet zu einer Geräteträgerebene erstreckt, in
welcher der an den Tragbereich angrenzende Bereich des Geräteträgers liegt. Hierdurch
ergeben sich besonders einfach herstellbare geometrische Strukturen, was eine preiswerte
Herstellung des Geräteträgers und somit der Leuchte begünstigt.
[0012] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der an
den Tragbereich angrenzende Bereich des Geräteträgers den Tragbereich ringförmig geschlossen
umfasst bzw. einfasst. Insbesondere lässt sich eine solche Konfiguration mittels einer
Verprägung einfach herstellen, die im Geräteträger den Tragbereich in Form einer Erhebung
oder Vertiefung erzeugt, die im Längsschnitt und/oder Querschnitt über zwei, vorzugsweise
symmetrische, Stufen in den an den Tragbereich angrenzenden Bereich übergeht. Die
jeweilige Erhebung bzw. Vertiefung ist zweckmäßig eben ausgestaltet.
[0013] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann zumindest ein Randabschnitt
des Öffnungsrands vom Tragbereich abgewinkelt sein. Durch die Abwinklung des Randabschnitts
des Öffnungsrands vom Tragbereich ergibt sich zum einen eine signifikante Aussteifung
des Tragbereichs, die sich vor allem auf eine erhöhte Steifigkeit des Öffnungsrands
in besagtem Randabschnitt auswirkt. Zum anderen erhält der Öffnungsrand im Bereich
des jeweiligen Randabschnitts dadurch auch eine vergrößerte Materialstärke, die senkrecht
zur Öffnungsebene gemessen ist. Auch dies führt zu einer Aussteifung des Tragbereichs
im jeweiligen Randabschnitt. Gleichzeitig vereinfacht sich dadurch eine formschlüssige
Verrastung zwischen Fuß und Öffnungsrand.
[0014] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung kann der jeweilige Randabschnitt um etwa 90°
gegenüber einer Tragbereichsebene, in welcher der Tragbereich liegt, abgewinkelt sein.
Durch die Abwinklung um etwa 90° ergibt sich eine maximale Wandstärke für den Öffnungsrand
im jeweiligen Randabschnitt, was eine hochwertige Verrastung vereinfacht. Gleichzeitig
wird dadurch die Biegesteifigkeit des Öffnungsrand im jeweiligen Randabschnitt optimiert.
[0015] Zweckmäßig kann der jeweilige abgewinkelte Randabschnitt geradlinig sein.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind zumindest zwei einander gegenüberliegende
abgewinkelte Randabschnitte vorgesehen, was zur Erzielung einer symmetrischen Verrastung
von Vorteil ist. Zweckmäßig sind zumindest diejenigen Randabschnitte abgewinkelt,
die sich senkrecht zu einer Längsrichtung des Geräteträgers erstrecken.
[0017] Bei einer anderen Ausführungsform kann der jeweilige Randabschnitt entgegen einer
Richtung, in welcher der Tragbereich gegenüber dem angrenzenden Bereich versetzt ist,
vom Tragbereich abgewinkelt sein. Auf diese Weise baut der abgewinkelte Randabschnitt
nicht zusätzlich auf den Tragbereich auf, wodurch die Ausgestaltung des Geräteträgers
im Bereich der Öffnung kompakt und flach bleibt. Bezüglich des Tragprofils kann der
Tragbereich nach außen versetzt sein, während der jeweilige Randabschnitt nach innen
abgewinkelt ist. Somit kann an der vom Tragprofil abgewandten Außenseite des Geräteträgers
eine scharfe Kontur vermieden werden.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Fuß wenigstens ein Rastelement
auf, das zum Verrasten des Fußes mit dem Öffnungsrand den jeweiligen abgewinkelten
Randabschnitt hintergreift. Hierdurch ergibt sich ein Formschluss zwischen abgewinkeltem
Randabschnitt und Rastelement, wodurch besonders hohe Auszugskräfte realisierbar sind.
[0019] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Geräteträger ein Blechformteil
sein, das aus einem Blechkörper mit einer Wandstärke hergestellt ist. Derartige Blechformteile
lassen sich besonders einfach und preiswert herstellen.
[0020] Zweckmäßig kann nun der jeweilige abgewinkelte Randabschnitt um eine Höhe vom Tragbereich
abstehen, die etwa gleich groß ist wie die Wandstärke des Blechkörpers, aus dem der
Geräteträger hergestellt ist. Mit anderen Worten, der abgewinkelte Randbereich steht
mit der Wandstärke des Geräteträgers vom Tragbereich ab. Zusätzlich oder alternativ
kann der Tragbereich um einen Versatz gegenüber dem angrenzenden Bereich versetzt
sein, der etwa gleich groß ist wie die Wandstärke des Blechkörpers, aus dem der Geräteträger
hergestellt ist. Mit anderen Worten, der Tragbereich ist gegenüber dem angrenzenden
Bereich um die Wandstärke des Geräteträgers versetzt. Die Formulierung "etwa gleich
groß" soll grundsätzlich Abweichungen von ± 50 % oder ± 20 % gegenüber dem Wert der
Wandstärke zulassen.
[0021] Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann das Leuchtmittel eine Leuchtstoffröhre
sein, so dass am Geräteträger zwei einander gegenüberliegende Fassungen zum Halten
der Leuchtstoffröhre vorgesehen sind. Zweckmäßig kann nun ein die Leuchtstoffröhre
umhüllendes Schutzrohr vorgesehen sein, das ebenfalls an den beiden Fassungen gehalten
ist.
[0022] Ein erfindungsgemäßer Geräteträger charakterisiert somit durch eine Öffnung für einen
Fuß einer Fassung, deren Öffnungsrand an einem Tragbereich des Geräteträgers ausgebildet
ist, der gegenüber einem daran angrenzenden Bereich des Geräteträgers versetzt angeordnet
ist.
[0023] Üblicherweise nimmt das Tragprofil eine Verkabelung zur Stromversorgung des jeweiligen
Leuchtmittels auf. Die Verkabelung kann dabei durch den Fuß zur Fassung und über die
Fassung dann zum jeweiligen Leuchtmittel geführt sein.
[0024] Zweckmäßig kann der Fuß einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und insbesondere
vier Rastelemente besitzen, die beispielsweise kreuzförmig angeordnet sein können.
Komplementär zum Fuß kann die Öffnung einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
[0025] Der an den Tragbereich angrenzende Bereich kann den Tragbereich vollständig umschließen,
wodurch die Aussteifung des Tragbereichs allseitig realisierbar ist. Eine Tragbereichebene,
in welcher sich der ebene Tragbereich erstreckt, ist gegenüber einer Geräteträgerebene,
in welcher sich der zumindest in der Längsrichtung des Geräteträgers an den Tragbereich
angrenzende ebene Bereich des Geräteträgers erstreckt, senkrecht versetzt, derart,
dass die Tragbereichebene parallel und beabstandet zur Geräteträgerebene verläuft.
[0026] Der Geräteträger ist zweckmäßig lösbar am Tragprofil befestigt. Vorzugsweise ist
der Geräteträger mit dem Tragprofil verclipst, was die Montage vereinfacht.
[0027] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0028] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0029] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0030] Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- einen Längsschnitt einer Leuchte im Bereich einer Fassung,
- Fig. 2
- ein Querschnitt der Leuchte entsprechend Schnittlinien II in Figur 1,
- Fig. 3
- ein vergrößertes Detail III aus Figur 1,
- Fig. 4
- eine isometrische Ansicht eines Geräteträgers im Bereich einer Öffnung,
- Fig. 5
- ein vergrößertes Detail V aus Figur 3.
[0031] Entsprechend den Figuren 1 und 2 umfasst eine Leuchte 1, die alleine oder zum Aufbauen
eines Lichtbands verwendet werden kann, ein Tragprofil 2, das sich zur Deckenmontage
sowie zur Wandmontage eignet, und einen Geräteträger 3, der am Tragprofil 2 befestigt
ist, insbesondere mittels einer Clipsverbindung 4, die sich entlang der beiden Längsseiten
des Geräteträgers 3 erstreckt. Der Geräteträger 3 trägt außerdem wenigstens eine Fassung
5 für ein Leuchtmittel 6, das in Figur 1 mit unterbrochener Linie angedeutet ist.
Beim Leuchtmittel 6 handelt es sich beispielsweise um eine Leuchtstoffröhre. Dementsprechend
sind zwei Fassungen 5 vorgesehen, die den beiden Längsenden der Leuchtstoffröhre 6
zugeordnet sind. Grundsätzlich kann eine derartige Fassung 5 auch zur Aufnahme eines
anderen Leuchtmittels 6 konzipiert sein. Eine Längsrichtung der Leuchte 1 ist in Fig.
4 durch einen Doppelpfeil angedeutet und mit 4 bezeichnet.
[0032] Gemäß den Figuren 1 bis 3 weist die jeweilige Fassung 5 einen Fuß 7 auf, der in eine
in Figur 4 besonders deutlich erkennbare Öffnung 8 des Geräteträgers 3 eingesteckt
ist. Die Öffnung 8 besitzt einen Öffnungsrand 9, der die Öffnung 8 einfasst. Im montierten
Zustand ist der Fuß 7 mit diesem Öffnungsrand 9 verrastet. Hierzu kann der Fuß 7 mehrere
Rastelemente 10 aufweisen, die den Öffnungsrand 9 an einer dem Tragprofil 3 zugewandten
Innenseite des Geräteträgers 3 übergreifen, wodurch der Fuß 7 an einer dem Leuchtmittel
6 zugewandten Außenseite des Geräteträgers 3 positioniert ist.
[0033] Entsprechend den Figuren 3 und 4 weist der Geräteträger 3 einen die Öffnung 8 einfassenden
Tragbereich 11 auf, der den Öffnungsrand 9 aufweist und der gegenüber einem daran
in der Längsrichtung 15 der Leuchte 1 angrenzenden Bereich 12 des Geräteträgers 3
versetzt angeordnet ist. Dieser Versatz kann beispielsweise durch eine Umformung am
Geräteträger 3, insbesondere durch eine Verprägung des Geräteträgers 3 im Bereich
der Öffnung 8 hergestellt werden. Der Tragbereich 11 ist eben ausgestaltet und liegt
dementsprechend in einer Tragbereichsebene. Der Geräteträger 3 ist in dem an den Tragbereich
11 angrenzenden Bereich 12 ebenfalls eben ausgestaltet, so dass dieser Bereich in
einer Geräteträgerebene liegt. Die Tragbereichsebene erstreckt sich parallel zur Geräteträgerebene
und ist dazu beabstandet. Demensprechend definiert der Tragbereich 11 eine im Bereich
12 ausgebildete Vertiefung oder Erhebung, je nach Blickrichtung. Durch die Verprägung
bzw. durch den Versatz entsteht eine Stufe 13, die den Übergang zwischen dem Tragbereich
11 und dem angrenzenden Bereich 12 definiert und die eine intensive Aussteifung des
Tragbereichs 11 bewirkt. Der Tragbereich 11 ist hier vom daran angrenzenden Bereich
12 vollständig umfasst, so dass auch die Stufe 13 geschlossen umlaufend ausgestaltet
ist. Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform sind außerdem zwei einander
gegenüberliegende Randabschnitte 14 des Öffnungsrands 9 vom Tragbereich 11 abgewinkelt.
Die beiden Randabschnitte 14 sind im Beispiel um etwa 90° gegenüber einer Tragbereichsebene
abgewinkelt, in welcher der Tragbereich 11 liegt. Ferner erstrecken sich die beiden
Randabschnitte 14 jeweils geradlinig und parallel zueinander. Außerdem erstrecken
sich die beiden abgewinkelten Randabschnitte 14 im Beispiel senkrecht zur Längsrichtung
15 des Geräteträgers 3.
[0034] Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform ist außerdem vorgesehen, dass
der jeweilige Randabschnitt 14 entgegen einer Richtung, in welcher der Tragbereich
11 gegenüber dem angrenzenden Bereich 12 versetzt ist, vom Tragbereich 11 abgewinkelt
ist. Im Beispiel der Figur 3 ist der Tragbereich 11 gegenüber dem angrenzenden Bereich
12 nach unten also zur Außenseite des Geräteträgers 3 versetzt, während die Randabschnitte
14 vom Tragbereich 11 nach oben also zur Innenseite des Geräteträgers 3 abgewinkelt
sind.
[0035] Die Rastelemente 10 des Fußes 7 können nun so ausgestaltet sein, dass sie den jeweiligen
abgewinkelten Randabschnitt 14 hintergreifen, um den Fuß 7 mit dem Öffnungsrand 9
zu verrasten. Im Beispiel besitzt der Fuß 7 vier Rastelemente 10, wobei zwei voneinander
abgewandte Rastelemente 10 die beiden abgewinkelten Randabschnitte 14 übergreifen,
während zwei weitere Rastelemente 10 senkrecht dazu den Öffnungsrand 9 im Bereich
der nicht abgewinkelten Seiten übergreifen, die sich zwischen den abgewinkelten Randabschnitten
14 in der Öffnung 8 gegenüberliegen.
[0036] Der Geräteträger 3 ist ein Blechformteil und dementsprechend mittels Umformung aus
einem Blechkörper hergestellt, der gemäß Figur 3 eine Wandstärke 16 aufweist. Diese
Wandstärke 16 besitzt der Geräteträger 3 sowohl im Tragbereich 11 als auch im daran
angrenzenden Bereich 12. Der Tragbereich 11 ist um einen Versatz 17 senkrecht gegenüber
dem angrenzenden Bereich 12 versetzt. Der abgewinkelte Rand 14 steht um eine Höhe
18 vom Tragbereich 11 ab. Die Formgebung ist zweckmäßig so realisiert, dass der Versatz
17 etwa gleich groß ist wie die Wandstärke 16 und/oder dass die Höhe 18 etwa gleich
groß ist wie die Wandstärke 16. Hierdurch fällt die durchgeführte Versteifungsmaßnahme
extrem flach aus.
[0037] Gemäß Figur 1 kann die Leuchte 1 außerdem ein mit unterbrochener Linie angedeutetes
Schutzrohr 19 aufweisen, das die Leuchtstoffröhre 6 umhüllt und das an seinen Längsenden
jeweils an einer solchen Fassung 5 gehalten ist. Im Beispiel besitzt die Fassung 5
zumindest eine ringförmig umlaufende Dichtlippe 20, die radial außen dicht am Schutzrohr
19 anliegt.
[0038] Die Öffnung 8 besitzt vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt, so dass der Öffnungsrand
9 vier Randabschnitte aufweist, die sich paarweise parallel gegenüberliegen. Im bevorzugten
Beispiel sind nur die beiden senkrecht zur Längsrichtung 15 des Geräteträgers 3 verlaufenden
Randabschnitte 14 abgewinkelt, während die beiden anderen, parallel zur Längsrichtung
15 des Geräteträgers 3 verlaufenden Randabschnitte nicht abgewinkelt sind. Grundsätzlich
ist jedoch auch denkbar, zusätzlich auch die beiden parallel zur Längsrichtung 15
des Geräteträgers 3 verlaufenden Randabschnitte abzuwinkeln.
1. Leuchte für ein Lichtband,
- mit einem Tragprofil (2) zur Decken- und Wandmontage,
- mit einem Geräteträger (3), der am Tragprofil (2) befestigt ist und der zumindest
eine Fassung (5) für ein Leuchtmittel (6) trägt,
- wobei das Tragprofil (2) ohne daran angebrachtem Geräteträger (3) an der jeweiligen
Decke oder Wand montierbar ist,
- wobei die jeweilige Fassung (5) einen Fuß (7) aufweist, der in eine Öffnung (8)
des Geräteträgers (3) eingesteckt und an einem die Öffnung (8) einfassenden Öffnungsrand
(9) festgelegt ist,
- wobei ein die Öffnung (8) einfassender, den Öffnungsrand (9) aufweisender Tragbereich
(11) des Geräteträgers (3) gegenüber einem daran angrenzenden Bereich (12) des Geräteträgers
(3) versetzt ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der jeweilige Tragbereich (11) durch Umformung und/oder durch eine Verprägung am
Geräteträger (3) ausgebildet ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der jeweilige Tragbereich (11) in einer Tragbereichsebene liegt, die sich parallel
und beabstandet zu einer Geräteträgerebene erstreckt, in welcher der an den Tragbereich
(11) angrenzende Bereich (12) des Geräteträgers (3) liegt.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der an den Tragbereich (11) angrenzende Bereich (12) des Geräteträgers (3) den Tragbereich
(11) einfasst.
5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Randabschnitt (14) des Öffnungsrands (9) vom Tragbereich (11) abgewinkelt
ist.
6. Leuchte nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der jeweilige Randabschnitt (14) um etwa 90° gegenüber einer Tragbereichsebene, in
welcher der Tragbereich (11) liegt, abgewinkelt ist.
7. Leuchte nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der jeweilige Randabschnitt (14) geradlinig ist.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei einander gegenüberliegende abgewinkelte Randabschnitte (14) vorgesehen sind.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der jeweilige Randabschnitt (14) entgegen einer Richtung, in welcher der Tragbereich
(11) gegenüber dem angrenzenden Bereich (12) versetzt ist, vom Tragbereich (11) abgewinkelt
ist.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fuß (7) wenigstens ein Rastelement (10) aufweist, das zum Verrasten des Fußes
(7) mit dem Öffnungsrand (9) den jeweiligen abgewinkelten Randbereich (14) hintergreift.
11. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der jeweilige abgewinkelte Randabschnitt (14) quer zu einer Längsrichtung (15)
des Geräteträgers (3) erstreckt.
12. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Geräteträger (3) ein Blechformteil ist, das aus einem Blechkörper mit einer Wandstärke
(16) hergestellt ist,
- dass der jeweilige abgewinkelte Randabschnitt (14) um eine Höhe (18) vom Tragbereich (11)
absteht, die etwa gleich groß ist wie die Wandstärke (16).
13. Leuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Geräteträger (3) ein Blechformteil ist, das aus einem Blechkörper mit einer Wandstärke
(16) hergestellt ist,
- dass der Tragbereich (11) um einen Versatz (17) gegenüber dem angrenzenden Bereich (12)
versetzt ist, der etwa gleich groß ist wie die Wandstärke (16).
14. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Leuchtmittel (6) eine Leuchtstoffröhre ist,
- dass am Geräteträger (3) zwei einander gegenüberliegende Fassungen (5) vorgesehen sind,
- dass ein die Leuchtstoffröhre (6) umhüllendes Schutzrohr (19) vorgesehen ist, das an den
Fassungen (5) gehalten ist.
15. Geräteträger für eine Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.