[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Multimedia-Dose sowie eine Multimedia-Dose
mit zumindest zwei daran angeschlossenen Anschlusskabeln.
[0002] So genannte Antennendosen sind hinlänglich bekannt. In den meisten Fällen werden
sie als Unterputzdosen eingesetzt. Sie weisen eine Einrichtung zum Anschluss eines
Eingangskabels, in der Regel in Form eines Koaxialkabels auf. Sollen mehrere Multimedia-
oder Antennendosen in Reihe hintereinander geschaltet werden, ist an der Dose auch
eine Einrichtung zum Anschluss eines Ausgangskabels ausgebildet. Dann können die zugeführten
Signale beispielsweise in Form von Fernseh- oder Radioprogrammen über das jeweilige
Eingangskabel (Koaxialkabel) der Multimedia-Dose zugeführt und über das Ausgangskabel
an eine jeweils nächste Multimedia-Dose weitergeleitet werden.
[0003] Über eine in der Multimedia-Dose vorgesehene Koppeleinrichtung können dann die betreffenden
Signale ausgekoppelt werden, wenn an der betreffenden Multimedia-Dose ein oder mehrere
Teilnehmerendgeräte beispielsweise zum Empfang von Fernsehprogrammen oder zum Empfang
von Rundfunkprogrammen etc. angeschlossen werden sollen.
[0004] Bei den am meisten vorhandenen Antennensteckdosen stehen dazu zumindest zwei Schnittstellen
zur Verfügung, in der Regel zwei koaxiale Schnittstellen, nämlich zum Anschluss eines
Fernsehers sowie zum Anschluss eines Radios. Die koaxialen Schnittstellen in Form
von koaxialen Kupplungen sind dabei in der Regel so ausgestattet, dass die eine Schnittstelle
eine männliche Konfiguration und die andere Schnittstelle eine weibliche Konfiguration
aufweist.
[0005] Derartige Antennendosen stellen letztlich Multimedia-Dosen dar. Multimedia-Dosen
umfassen in der Regel weitere Schnittstellen und/oder anders geartete Schnittstellen,
die nicht zwingend auf koaxiale Schnittstellen zum Anschluss von Koaxialkabeln beschränkt
sein müssen. So können Buchsen beispielsweise zum Anschluss eines Telefons, Modems,
Routers, Receivers bzw. auch Schnittstellen zum Anschluss von Lichtwellen-Leitern
vorgesehen sein. Einschränkungen bestehen insoweit nicht. Beispielsweise kann eine
Multimedia-Dose vier unterschiedlich geartete Schnittstellen aufweisen.
[0006] Damit eine Multimedia-Dose möglichst viele Schnittstellen umfassen kann, muss die
begrenzt zur Verfügung stehende Fläche auf der Multimedia-Dose möglichst effektiv
genutzt werden.
[0007] Die
DE 71 13 610 U zeigt eine Antennensteckdose mit zwei Anschlusseinrichtungen zum Anschluss von zwei
Anschlusskabeln und zwei stirnseitig aus dieser herausragenden Schnittstellenkörpern,
deren sich gegenüberstehende Außenwandungen im Bereich der stirnseitigen Enden einen
ersten Abstand zueinander aufweisen. Die Anschlusskabel sind zum Anschluss mit den
Anschlusseinrichtungen zwischen den zwei Schnittstellenkörpern anordenbar oder hindurchführbar.
Einer der Schnittstellenkörper ist,eine Buchse mit einer trichterförmigen Einstecköffnung.
Die trichterförmige Öffnung der Buchse verhindert, dass eine Klemmschelle zum Befestigen
der Anschlusskabel an der Antennensteckdose im nicht angeschraubten Zustand verloren
geht.
[0008] Eine ebenfalls Anschlussdose ist beispielsweise aus der
DE 25 38 670 A1 bekannt geworden. Die Anschlussdose ist zum Anschluss von zumindest zwei Koaxialkabeln
geeignet, wobei die Koaxialkabel von einer Anschlusskabel-Eingangsseite kommend zu
zwei Innenleiter-Anschlusseinrichtungen verlaufen, an denen die Innenleiter der beiden
Anschlusskabel elektrisch angeschlossen und mechanisch verankert werden. Vor diesen
Innenleiter-Anschlussstellen können die abisolierten Außenleiter der Koaxialkabel
an einer Außenleiter-Kontakteinrichtung verankert und elektrisch kontaktiert werden.
Dazu ist ferner eine verschwenkbare Klemmschelle vorgesehen, die mittels einer Schraubverbindung
befestigt werden kann.
[0009] In ihrer Befestigungslage umgreift die Schelle die darunter befindlichen Außenleiter
der beiden Koaxialkabel. Die Schraubverbindung verläuft dabei zwischen den beiden
Koaxialkabeln hindurch, also parallel zu den sich in Draufsicht von der Anschlussdose
erhebenden und seitlich zu den beiden Koaxialkabeln sitzenden koaxialen Schnittstellenkörpern.
Eine der beiden koaxialen Schnittstellenkörper weist an seiner oben liegenden Anschlussseite
eine geringfügige konische Erweiterung auf. Diese geringfügige konische Erweiterung
entspricht der DIN-Norm. Durch die konische Erweiterung soll das Einstecken eines
hülsenförmigen Steckverbinders erleichtert werden. Ebenso sollen koaxiale Schnittstellenkörper
im Einsteckbereich am Außenumfang eine konische Verjüngung aufweisen, wenn ein koaxialer
Steckverbinder darauf übergreifend aufgesteckt werden soll.
[0010] Die Gesamtanordnung ist so gestaltet, dass die beiden erwähnten Koaxialkabel im seitlichen
Abstand zueinander zwischen den beiden zylinderförmigen Schnittstellenkörpern hindurchgeführt
werden können. Dies ist auch notwendig, da zwischen den beiden Koaxialkabeln die erwähnte
Schraubbefestigung zur Fixierung der Koaxialkabel vorgesehen ist.
[0011] Eine Anschlussdose ist auch aus
DE 17 85 252 U bekannt geworden. Sie umfasst ebenfalls zwei seitlich beabstandete koaxiale Schnittstellenkörper
die eine Außenhülse und einen zentrisch innerhalb der Außenhülse umfassenden Stift
umfasst. Von einer Anschlusskabel-Eingangsseite kommend verlaufen die beiden anzuschließenden
Koaxialkabel ebenfalls durch den Abstandsraum zwischen zwei koaxialen Schnittstellenkörpern
hindurch bis zu einer elektrischen Anschlussstelle für die Innenleiter. Ebenso ist
ein Schwenkarm vorgesehen, der um eine Achse im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite
auf die Koaxialkabel zu verschwenkt werden kann und zwar in den Abstandsraum zwischen
den koaxialen Schnittstellenkörpern hinein, um die freigelegten Abschirmmäntel der
koaxialen Anschlusskabel festzuklemmen. Die gesamte Anordnung ist ebenfalls wieder
derart, dass die umklappbare Schelle zur Fixierung der anzuschließenden Koaxialkabel
mittels einer Schraube an der Grundplatte befestigt wird, wobei diese Schraube einen
Abstandsraum zwischen den beiden parallel verlaufenden Koaxialkabeln durchsetzt.
[0012] Eine gattungsbildende Antennensteckdose, die auch als Multimedia-Dose bezeichnet
werden kann, ist aus dem
DE 295 05 696 U1 bekannt geworden.
[0013] Diese Multimedia-Dose umfasst neben zwei herkömmlichen koaxialen Anschlussschnittstellen
zwei weitere koaxiale Schnittstellen, über die weitere Dienste angeboten werden können.
[0014] Allerdings ist durch die Unterbringung von nunmehr vier koaxialen Steckanschlüssen,
die die erwähnten vier Schnittstellen bilden, der verbleibende Raum bei Draufsicht
auf die Multimedia-Dose so eng geworden, dass die in dieser Vorveröffentlichung beschriebenen
beiden Anschlusskabel von der rückwärtigen Seite der Multimedia-Dose in den Kabelanschlussraum
hineingeführt werden müssen.
[0015] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist insofern, eine verbesserte Multimedia-Dose
bereitzustellen, die die auf der Stirnseite zur Verfügung stehende Fläche bzw. den
zugehörigen Bauraum besser ausnutzt.
[0016] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bezüglich einer Multimedia-Dose entsprechend den
im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen und bezüglich einer Multimedia-Dose mit angeschlossenen
Anschlusskabeln entsprechend im Anspruch 6 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0017] Die erfindungsgemäße Multimedia-Dose zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens einer
von zumindest zwei Schnittstellenkörpern in dessen Axialrichtung eine Verjüngung aufweist.
Die Verjüngung erstreckt sich dabei vom stirnseitigen Ende des Schnittstellenkörpers
hin zur Multimedia-Dose über zumindest eine Teillänge des Schnittstellenkörpers. Alternativ
oder zusätzlich kann ein Hinterschnitt, der stufenförmig ausgebildet sein kann, in
Axialrichtung vom stirnseitigen Ende des Schnittstellenkörpers hin zur Multimedia-Dose
verlaufen. Aufgrund der Verjüngung ist ein zweiter Abstand zwischen den sich gegenüberstehenden
Außenwandungen der Schnittstellenkörper im Bereich der Verjüngung größer als ein erster
Abstand der Außenwandungen der Schnittstellenkörper im Bereich der stirnseitigen Enden
der Schnittstellenkörper. Der erste Abstand ist dabei kleiner als die Summe der Außendurchmesser
der Anschlusskabel, und der zweite Abstand ist größer oder gleich der Summe der Außendurchmesser
der beiden Anschlusskabel oder ist zumindest so dimensioniert, dass die beiden Anschlusskabel
im Bereich der Verjüngung nebeneinander zwischen den Schnittstellenkörpern (130a,
130b) anordenbar sind.
[0018] Aufgrund der Dimensionierung der Abstände der Außenwandungen zum einen im Bereich
der stirnseitigen Enden der Schnittstellenkörper und zum anderen im Bereich der Verjüngung
bzw. des Hinterschnitts des Schnittstellenkörpers steht mehr Raum bzw. mehr Fläche
zwischen den Schnittstellenkörpern im Bereich der Verjüngung zur Verfügung, so dass
die Schnittstellenkörper so eng beieinander positioniert werden können, dass die übrige
stirnseitige Fläche der Multimedia-Dose bzw. der zugehörige Bauraum optimal genutzt
werden kann. Dabei muss zumindest eines der Anschlusskabel von der Stirnseite der
Multimedia-Dose zwischen den Schnittstellenkörpern einführbar sein, und anschließend
muss das andere Anschlusskabel zwischen den Schnittstellenkörpern hindurchführbar
und neben dem zuvor eingeführten Anschlusskabel positionierbar sein. Aufgrund der
erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schnittstellenkörper steht so viel Fläche bzw.
so viel Bauraum zur Verfügung, dass die Anschlusseinrichtungen so positioniert und
angeordnet werden können, dass die Anschlusskabel zuverlässig gehalten werden können,
und dass die Anschlusskabel bei einer Verbiegung außerhalb der Multimedia-Dose zuverlässig
zugentlastet sind. Weiterhin wirkt die Verjüngung des zumindest einen Schnittstellenkörpers
einem Herausbiegen der beiden sich zwischen den Schnittstellenkörpern angeordneten
Anschlusskabeln entgegen, da die Anschlusskabel durch die Verjüngung bzw. durch den
Hinterschnitt in ihrer Position gehalten werden. Dadurch wird einem unbeabsichtigten
Herausziehen der Anschlusskabel aus den Anschlusseinrichtungen entgegen gewirkt.
[0019] Damit die stirnseitige Fläche der Multimedia-Dose bzw. der sich darunter befindliche
Bauraum möglichst effektiv genutzt werden können, kann der erste Abstand der sich
gegenüberstehenden Außenwandungen der Schnittstellenkörper größer oder gleich dem
Außendurchmessers eines anzuschließenden Anschlusskabels sein. Dieser erste Abstand
kann prinzipiell aber auch so dimensioniert sein, dass das Anschlusskabel von der
Stirnseite der Multimedia-Dose aus zwischen den Schnittstellenkörper hindurchführbar
ist. Dafür muss der erste Abstand nicht notwendigerweise größer oder gleich dem Außendurchmessers
des Anschlusskabels sein, sondern kann geringfügig kleiner sein, wenn das Anschlusskabel
komprimierbar und unter Ausbildung einer Verformung zwischen den Schnittstellenkörpern
hindurch geführt werden kann. So kann der erste Abstand beispielsweise 1 %, 2 %, zwischen
3 % und 5 % oder zwischen 5 % und 10 % kleiner als der Außendurchmesser des anzuschließenden
Anschlusskabels sein.
[0020] Der gleiche Vorteil der besonders effektiven Nutzung der stirnseitig zur Verfügung
stehenden Fläche der Multimedia-Dose wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass die
Anschlusskabel den Anschlusseinrichtungen über eine Anschlusskabel-Eingangsseite der
Multimedia-Dose zuführbar sind, wobei die zwei Schnittstellenkörper angrenzend an
die oder im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite angeordnet sind. Aufgrund der
randseitigen Anordnung der Schnittstellenkörper im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite
bzw. angrenzend an die Anschlusskabel-Eingangsseite können die Anschlusskabel in der
Multimedia-Dose so angeordnet werden, dass diese effektiv fixiert und beispielsweise
im Falle einer Biegung außerhalb der Dose effektiv zugentlastet sind.
[0021] Vorzugsweise umfassen die Anschlusseinrichtungen jeweils eine Außenleiter-Kontakteinrichtung
und eine Innenleiter-Kontakteinrichtung, so dass beispielsweise jeweils eine Innenleiter-Kontakteinrichtung
und eine Außenleiter-Kontakteinrichtung zum einen eine Eingangs-Anschlusseinrichtung
und zum anderen eine Ausgangs-Anschlusseinrichtung bilden. Die Außenleiter-Kontakteinrichtung
ist dabei in stirnseitiger Draufsicht auf die Multimedia-Dose mittig in dieser angeordnet.
In der stirnseitigen Draufsicht auf die Multimedia-Dose ist die Außenleiter-Kontakteinrichtung
dabei zwischen der Anschlusskabel-Eingangsseite und der Innenleiter-Kontakteinrichtung
angeordnet, so dass die Innenleiter-Kontakteinrichtung in stirnseitiger Draufsicht
der Anschlusskabel-Eingangsseite gegenüberliegend angeordnet ist. Somit sind sowohl
die Anschlusskabel-Eingangsseite als auch die Innenleiter-Kontakteinrichtung jeweils
in Randbereichen der Multimedia-Dose angeordnet, wobei sich die entsprechenden Randbereiche
stirnseitig gegenüber stehen. Aufgrund dieser Anordnung der Außenleiter-Kontakteinrichtung
und der Innenleiter-Kontakteinrichtung können die jeweiligen Anschlusskabel durch
die Kontakteinrichtungen zuverlässig gehalten werden und die Auflagefläche der jeweiligen
Anschlusskabel ist in einer entsprechend realisierten Multimedia-Dose sehr groß, so
dass eine zuverlässige Zugentlastung der Anschlusskabel gewährleistet ist.
[0022] Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung der Schnittstellenkörper mit einer in Axialrichtung
verlaufenden Verjüngung kann die übrige Fläche auf der Stirnseite der Multimedia-Dose
dazu genutzt werden, vorzugsweise vier Schnittstellenkörper zu umfassen, die stirnseitig
aus der Multimedia-Dose heraus ragen. Dadurch können mehrere Geräte so wie beispielsweise
ein Fernsehgerät, ein Radiogerät, ein Receiver, ein Twin-Receiver oder ein Modem angeschlossen
werden. Eine entsprechende Ausgestaltung der Multimedia-Dose bietet darüber hinaus
den Vorteil, dass die mit den Anschlusseinrichtungen verbundenen Anschlusskabel auch
effektiv zugentlastet sind, da die Anschlusskabel zwischen den vier Schnittstellenkörpern
hindurchführbar sind, so dass den Anschlusskabeln eine große Auflagefläche bzw. Kontaktfläche
in der Multimedia-Dose zur Verfügung steht.
[0023] Vorzugsweise können die Schnittstellenkörper jeweils einen Schnittstellenkörper-Innenleiter
und einen Schnittstellenkörper-Außenleiter in koaxialer Anordnung aufweisen. Im Bereich
der Verjüngung oder des Hinterschnitts der Schnittstellenkörper können sich die jeweiligen
Schnittstellenkörper-Innenleiter und Schnittstellenkörper-Außenleiter in einem gleichen
Verhältnis verjüngen. Dadurch bleibt eine gute Anpassung der geforderten Wellenwiderstände
erhalten. Der Wellenwiderstand eines Koaxialkabels ergibt sich aus der folgenden Beziehung:

[0024] Dabei bezeichnet Z den Wellenwiderstand, εr die relative Dielektrizitätskonstante
des zwischen Innen- und Außenleiter befindlichen Isoliermaterials, Da den Innendurchmesser
des Außenleiters und Di den Außendurchmesser des Innenleiters. Bei einer Verjüngung
der Schnittstellenkörper müssen dann der Durchmesser des Außenleiters und der Durchmesser
des Innenleiters derart angepasst bzw. verjüngt werden, dass der Wellenwiderstand
in dem verjüngten Bereich gleich dem Wellenwiderstand in dem nicht verjüngten Bereich
ist.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im Einzelnen:
- Figur 1a:
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Multimedia-Dose bei geöffnetem Kabelanschlussraum;
- Figur 1b:
- eine Seitenansicht der in Figur 1a dargestellten Multimedia-Dose von der AnschlusskabelEingangsseite
aus betrachtet;
- Figur 1c:
- eine entsprechende Darstellung zu den Figuren 1a und 1b, jedoch in räumlicher Wiedergabe;
- Figur 2a:
- eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Multimedia-Dose bei geöffnetem Kabelanschlussraum,
wobei ein Anschlusskabel mit der EingangsAnschlusseinrichtung verbunden ist;
- Figur 2b:
- eine Seitenansicht der in Figur 2a dargestellten Multimedia-Dose von der AnschlusskabelEingangsseite
aus betrachtet;
- Figur 3a:
- eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Multimedia-Dose bei geöffnetem Kabelanschlussraum,
wobei zwei Anschlusskabel zum einen mit der Eingangs-Anschlusseinrichtung und mit
der Ausgangs-Anschlusseinrichtung verbunden sind;
- Figur 3b:
- die in Figur 3a dargestellte Multimedia-Dose in Seitenansicht von der Anschlusskabel-Eingangsseite
aus betrachtet;
- Figur 3c:
- eine entsprechende Darstellung zu den Figuren 3a und 3b, jedoch in räumlicher Wiedergabe;
- Figur 3d:
- eine entsprechende Unteransicht der in den Figuren 3a, 3b und 3c gezeigten Multimedia-Dose,
wobei der abschirmende Gehäuseboden abgenommen ist; und
- Figur 3e:
- eine räumliche Darstellung der in Figur 3c dargestellten erfindungsgemäßen Multimedia-Dose,
wobei der Kabelanschlussraum geschlossen und die Anschlusskabel nach unten zu der
Multimedia-Dose hin gebogen sind.
[0026] In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile
bzw. gleiche Merkmale, so dass eine einmal in Bezug auf eine Zeichnung durchgeführte
Beschreibung bezüglich eines Bauteils auch für die übrigen Zeichnungen bzw. Figuren
gilt, so dass eine wiederholende Beschreibung vermieden wird.
[0027] Die Figuren 1a, 1b und 1c zeigen eine erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100. Die Multimedia-Dose
100 umfasst ein in der Regel näherungsweise zylinderförmiges Gehäuse 102, welches
an seiner Unterseite mit einem Gehäusedeckel abschließbar ist. An der gegenüberliegenden
Anschluss- oder Oberseite sind vier koaxiale Schnittstellenkörper 130a, 130b, 130c
und 130d ausgebildet, die stirnseitig aus der Multimedia-Dose 100 herausragen.
[0028] Ferner umfasst die Multimedia-Dose 100 einen Montageflansch 104 bzw. einen Tragring
104, der mit Montageöffnungen 104a versehen ist. Der Montageflansch 104 ist fast um
das gesamte Gehäuse 102 umlaufend, wobei der Montageflansch 104 in dem in Figur 1a
unten dargestellten Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite 106 eine Ausnehmung aufweist.
[0029] An der Außenseite des Gehäuses 102 sind zwei Spreizbügel 108 befestigt, mittels denen
die Multimedia-Dose 100 in für diese vorgesehene Bauräume, so wie beispielsweise Wandlöcher
oder Unterputz-Gerätedosen verspreizt werden kann.
[0030] Aus den Figuren 1a, 1b und 1c ist ersichtlich, dass die Multimedia-Dose eine Eingangs-Anschlusseinrichtung
110a und eine Ausgangs-Anschlusseinrichtung 110b umfasst. Die Eingangs- und die Ausgangs-Anschlusseinrichtungen
110a, 110b sind so ausgestaltet, dass an diesen Anschlusskabel 200a, 200b angeschlossen
werden können, die in den Figuren 1a bis 1c nicht dargestellt sind.
[0031] Aus den Figuren 2a bis 3e ist ersichtlich, dass die in diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten Anschlusskabel 200a, 200b Koaxialkabel sind, die einen Innenleiter 202a,
202b und einen Außenleiter 204a, 204b umfassen. Die Anschlusskabel 200a, 200b sind
von einer Außenisolierung 206a, 206b umschlossen, die von dem Außenleiter 204a, 204b
abgetrennt werden kann, so dass die jeweiligen Außenleiter 204a, 204b frei gelegt
werden können. Auch die jeweiligen Innenleiter 202a, 202b können von einer entsprechenden
Isolierungsschicht frei gelegt werden, so dass diese stirnseitig aus den jeweiligen
Anschlusskabeln 200a, 200b herausragen.
[0032] Die Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a und die Ausgangs-Anschlusseinrichtung 110b
sind durch eine Außenleiter-Kontakteinrichtung bzw. durch ein Kabelbett 112a, 112b
und durch Innenleiter-Kontakteinrichtungen bzw. durch Innenleiter-Anschlüsse 114a,
114b gebildet. Dabei umfasst die Multimedia-Dose 100 einen Kabelanschlussraum 112,
in dem die Außenleiter-Kontakteinrichtungen 112a, 112b gebildet sind. Die Außenleiter-Kontakteinrichtungen
112a, 112b sind mit Querrippen 113 versehen, wobei im Bereich der Querrippen 113 die
entsprechend abgesetzten und freigelegten Endbereiche der Außenleiter 204a, 204b der
Koaxialkabel 200a, 200b aufliegen können und dadurch mit dem elektrisch leitfähigen
Gehäuse 102 kontaktierbar sind.
[0033] Die stirnseitig überstehenden Innenleiter 202a, 202b können in die entsprechenden
Innenleiter-Kontakteinrichtungen 114a, 114b vorstehen und können dort mit mittels
Schrauben 118 betätigten Klemmzungen 116 mechanisch festgeklemmt und elektrisch kontaktiert
werden. Der Aufbau für das Eingangskabel 200a sowie für das Ausgangskabel 200b sind
entsprechend gestaltet.
[0034] Die in den Figuren 1a bis 1c links liegend angeordnete Innenleiter-Kontakteinrichtung
114a bildet mit der davor befindlichen Außenleiter-Kontakteinrichtung 112a die Eingangs-Anschlusseinrichtung
110a, wohingegen die in den Figuren 1a bis 1c rechts dargestellte Innenleiter-Kontakteinrichtung
114b mit der davor befindlichen Außenleiter-Kontakteinrichtung 112b die Ausgangs-Anschlusseinrichtung
110b bilden.
[0035] Der so gebildete Kabelanschlussraum 112 kann durch Umlegen einer Abschlussklappe
150 hochfrequenzdicht verschlossen werden, wobei die Abschlussklappe 150 üblicherweise
über einen Kunststoffbügel 152 schwenkbar am Gehäuse 102 der Multimedia-Dose 100 gehalten
ist. Dabei umfasst die Abschlussklappe 150 auch Querrippen 151, die bei umgeklappter
bzw. geschlossener Abschlussklappe 150 mit den entsprechenden Außenleitern 204a, 204b
und mit den Anschlusskabeln 200a, 200b in Kontakt bringbar sind. Die Abschlussklappe
150 kann mittels einer Schraube 153 mit dem Gehäuse 102 verbunden werden, wobei dann
die Anschlusskabel 200a, 200b in dem Kabelanschlussraum 112 festklemmbar sind. Die
unteren Querrippen von Gehäuse 102 und Abschlussklappe 150 sind dabei so ausgebildet,
dass sie sich teilweise in die jeweiligen Außenmantel der Anschlusskabel einkerben,
wodurch die Zugentlastung der Anschlusskabel gewährleistet wird.
[0036] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier koaxiale Schnittstellenkörper 130a, 130b,
130c und 130d für die Multimedia-Dose 100 vorgesehen. Dabei ragen alle Schnittstellenkörper
130a bis 130d stirnseitig aus der Multimedia-Dose 100 bzw. aus der durch den Montageflansch
104 definierten Montagefläche heraus. Aus den Figuren 1b und 1c ist ersichtlich, dass
die Schnittstellenkörper 130a und 130b weiter aus der Multimedia-Dose 100 herausragen
als die randseitig angeordneten Schnittstellenkörper 130c und 130d. Die Schnittstellenkörper
130a bis 130d umfassen jeweils zylinderförmige Schnittstellenkörper-Außenleiter 134a
bis 134d und konzentrisch dazu angeordnete Schnittstellenkörper-Innenleiter 132a bis
132d. Dabei weist der in den Figuren 1a und 1c oben links dargestellte Schnittstellenkörper
130d eine so genannte männliche Konfiguration auf, bei der der Schnittstellenkörper-Innenleiter
132d steckerförmig ausgebildet ist. Die Schnittstellenkörper 130a bis 130c weisen
eine so genannte weibliche Konfiguration auf, bei der die entsprechenden Schnittstellenkörper-Innenleiter
132a bis 132c buchsenförmig ausgebildet sind.
[0037] Die erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100 weist eine Anschlusskabel-Eingangsseite
106 auf, die in Figur 1a im unteren Bereich der Multimedia-Dose 100 ausgebildet ist.
Die Anschlusskabel 200a, 200b können der Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a; 112a,
114a und/oder der Ausgangs-Anschlusseinrichtung 110b; 112b, 114b durch die Anschlusskabel-Eingangsseite
106 zugeführt werden. Dabei sind die zwei Schnittstellenkörper 130a, 130b angrenzend
oder im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite 106 angeordnet. Die anderen beiden
Schnittstellenkörper 130c, 130d, in der Darstellung der Figuren 1a bis 1c oberhalb
der Schnittstellenkörper 130a, 130b angeordnet, sind folglich nicht randseitig sondern
mittig auf der Stirnfläche der Multimedia-Dose bereitgestellt, und begrenzen den Kabelanschlussraum
112. Dabei ist der Abstand der einander gegenüber stehenden Außenwandungen der Schnittstellenkörper
130c und 130d zueinander größer als der Abstand der Außenwandungen 136a, 136b der
sich gegenüberstehenden Schnittstellenkörper 130a, 130b, so dass in stirnseitiger
Draufsicht die vier Schnittstellenkörper 130a bis 130d trapezförmig angeordnet sind.
[0038] Aus den Figuren 1b und 1c ist ersichtlich, dass die zwei Schnittstellenkörper 130a,
130b, die im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite 106 angeordnet sind, in deren
Axialrichtung jeweils eine sich von den stirnseitigen Enden der Schnittstellenkörper
130a, 130b hin zur Multimedia-Dose 100 bzw. hin zum Montageflansch 104 über zumindest
eine Teillänge der Schnittstellenkörper 130a, 130b verlaufende Verjüngung 138a, 138b
aufweisen. Im Bereich der stirnseitigen Enden der Schnittstellenkörper 130a, 130b
weisen die sich gegenüber stehenden Außenwandungen 136a, 136b einen ersten Abstand
D1 zu einander auf. Im Bereich der verjüngten Abschnitte der Schnittstellenkörper
130a, 130b weisen die sich gegenüber stehenden Außenwandungen einen zweiten Abstand
D2 zueinander auf, der größer als der erste Abstand D1 ist.
[0039] Aus den Figuren 1b und 1c ist ersichtlich, dass die Verjüngungen 138a, 138b nicht
komplett umlaufend um die jeweiligen Schnittstellenkörper 130a, 130b ausgebildet sind.
Vielmehr sind die Schnittstellenkörper 130a, 130b in den dem Kabelanschlussraum 112
zugewandten Bereich nicht verjüngt.
[0040] Die Form der Verjüngung bzw. die Form der Hinterschnitte kann beliebig ausgestaltet
sein, solange die Schnittstellenkörper 130a, 130b zumindest in den sich gegenüber
stehenden Bereichen verjüngt sind. Beispielsweise können die Verjüngungen bzw. die
Hinterschnitte kegelförmig um die gesamten Schnittstellenkörper 130a, 130b angeordnet
sein.
[0041] In Figur 2a ist dargestellt, wie ein Eingangskabel 200a mit der Eingangs-Anschlusseinrichtung
110a; 112a, 114a verbunden ist. Das Eingangskabel 200a weist eine Außenisolierung
206a auf. Im stirnseitigen Bereich des Anschlusskabels 200a ist die Außenisolierung
206a entfernt, so dass der Außenleiter 204a frei liegt. Im stirnseitigen Bereich des
Außenleiters 204a ragt der Innenleiter 202a heraus. Der Außenleiter 204a wird durch
die Querrippen 113 der Außenleiter-Kontakteinrichtung 112a kontaktiert. Der Innenleiter
202a ragt dabei in die Innenleiter-Kontakteinrichtung 114a und wird dort durch die
Klemmzunge 116 gehalten.
[0042] Aus Figur 2a ist ersichtlich, dass in stirnseitiger Draufsicht auf die Multimedia-Dose
100 ein Teil des Eingangskabels 200a durch den Schnittstellenkörper 130a verdeckt
ist.
[0043] Figur 2b zeigt nun angedeutet den Prozess des Einfügens bzw. Einführens eines Ausgangskabels
200b in die Multimedia-Dose 100 in der bereits das Eingangskabel 200a zwischen den
Schnittstellenkörpern 130a bis 130d angeordnet und mit der Eingangs-Anschlusseinrichtung
110a; 112a, 114a verbunden ist. Das Ausgangskabel 200b wird von der Stirnseite der
Multimedia-Dose 100 zwischen den Schnittstellenkörpern 130a und 130b hindurch geführt.
Dabei sind die Schnittstellenkörper 130a, 130b und die Anschlusskabel 200a, 200b derart
positioniert und dimensioniert, dass beide Anschlusskabel 200a, 200b von der Stirnseite
der Multimedia-Dose 100 aus nacheinander zwischen den Schnittstellenkörpern 130a,
130b hindurch geführt werden können.
[0044] Alternativ dazu kann das Anschlusskabel 200b von der Anschlusskabel-Eingangsseite
106 her gesteckt und in die gleiche Endlage gebracht werden.
[0045] In einem Extrembeispiel kann der erste Abstand D1 der Schnittstellenkörper 130a,
130b im stirnseitigen Endbereich so dimensioniert sein, dass die Anschlusskabel 200a,
200b gerade so zwischen den Schnittstellenkörpern 130a, 130b nacheinander hindurch
geführt werden können. Dafür kann der erste Abstand D1 auch geringfügig kleiner sein
als die jeweiligen Außendurchmesser der Anschlusskabel 200a, 200b, wenn diese in ihrem
Durchmesser komprimierbar sind.
[0046] In den Figuren 3a, 3b, 3c und 3d ist die erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100 dargestellt,
wobei ein Eingangskabel 200a mittels der Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a; 112a,
114a und ein Ausgangskabel 200b mittels der Ausgangs-Anschlusseinrichtung 110b; 112b,
114b an die Multimedia-Dose 100 angeschlossen sind.
[0047] Aus den Figuren 3a bis 3c ist ersichtlich, dass in stirnseitiger Draufsicht auf die
Multimedia-Dose 100 die beiden Anschlusskabel 200a, 200b zumindest teilweise von den
im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite 106 angeordneten Schnittstellenkörpern
130a, 130b verdeckt sind. Der erste Abstand D1 ist kleiner als die Summe der Außendurchmesser
der Anschlusskabel 200a, 200b, und der zweite Abstand D2 ist größer als die oder gleich
der Summe der Außendurchmesser der beiden Anschlusskabel 200a, 200b.
[0048] Alternativ kann der zweite Abstand D2 aber auch kleiner als die Summe der Außendurchmesser
der Anschlusskabel 200a, 200b sein, wenn die Außendurchmesser bzw. die Außenisolierungen
206a, 206b der Anschlusskabel 200a, 200b deformierbar sind, so dass diese unterhalb
der Verjüngung 138a, 138b nebeneinander zwischen den verjüngten Schnittstellenkörpern
130a, 130b angeordnet werden können. So könnte beispielsweise der zweite Abstand D2
zwischen den zwei Schnittstellenkörpern 130a, 130b 1 %, 2 %, zwischen 2 % und 4 %
oder zwischen 4 % und 10 % kleiner sein als die Summe der Außendurchmesser der Anschlusskabel
200a, 200b.
[0049] Aus den Figuren 3a und 3c ist ersichtlich, dass die zwei Anschlusskabel 200a, 200b
im Bereich von deren stirnseitigen Enden auseinander gedrückt sind, so dass daneben
befindliche Gewindegänge von oben frei zugänglich sind, so dass die Abschlussklappe
150 mittels der Schraube 153 an dem Gehäuse 102 der Multimedia-Dose 100 befestigt
werden kann.
[0050] Figur 3d zeigt eine entsprechende perspektivische Darstellung der Multimedia-Dose
100 von der Unterseite her, und zwar bei abgenommenen schirmenden Gehäusedeckel, so
dass im unteren Schaltungsraum 160 liegend eine Leiterplatine 162 sichtbar ist.
[0051] Vorzugsweise verjüngen sich die jeweiligen Schnittstellenkörper-Innenleiter 132a,
132b und die entsprechenden Schnittstellenkörper-Außenleiter 134a, 134b in einem gleichen
Verhältnis zueinander, so dass sich der Wellenwiderstand sowohl in dem verjüngten
Bereich der Schnittstellenkörper 130a, 130b als auch in dem nicht verjüngten Bereich
der Schnittstellenkörper 130a, 130b gleicht. Dadurch ist gewährleistet, dass nur geringe
Signalverluste auftreten und eine hohe Rückflussdämpfung der Signale gegeben ist.
Der Wellenwiderstand der Schnittstellenkörper berechnet sich gemäß der folgenden Gleichung:
[0052] Dabei bezeichnet Z den Wellenwiderstand, εr die relative Dielektrizitätskonstante
des zwischen Innen- und Außenleiter befindlichen Isoliermaterials, Da den Innendurchmesser
des Außenleiters und Di den Außendurchmesser des Innenleiters.
[0053] Aus den Figuren 1c und 3d ist ersichtlich, dass die Schnittstellenkörper 130a, 130b
im verjüngten Bereich durch einen Verbindungssteg 140 miteinander verbunden sind.
Zwischen den jeweiligen Schnittstellenkörpern 130a, 130b und dem Verbindungssteg 140
ist ein so genannter Verrundungsradius 107 gebildet. Der Verrundungsradius 107 ist
dabei vorzugsweise kleiner oder gleich den Radien der Außenmäntel der jeweiligen Anschlusskabel
200a, 200b, so dass sich die Anschlusskabel 200a, 200b im Bereich zwischen den Schnittstellenkörpern
130a, 130b bei einer Verbiegung dem Verbindungssteg 140 anschmiegen können, so dass
die Anschlusskabel 200a, 200b durch den Verrundungsradius 107 nicht aufeinander zu
gedrückt werden.
[0054] Figur 3e zeigt die erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100, wobei der Kabelanschlussraum
112 dadurch geschlossen ist, dass die Abschlussklappe 150 mittels der Schraube 153
an dem Gehäuse 102 der Multimedia-Dose 100 befestigt ist, so dass die Anschlusskabel
200a, 200b und die entsprechenden Außenleiter 204a, 204b durch die entsprechenden
Querrippen 113 und 151 kontaktiert und unter Druck gehalten sind. Aufgrund der mittigen
Anordnung der Außenleiter-Kontakteinrichtungen 112a, 112b und aufgrund dessen, dass
die Außenleiter-Kontakteinrichtungen 112a, 112b zwischen der Anschlusskabel-Eingangsseite
106 und der Innenleiter-Kontakteinrichtungen 114a, 114b angeordnet sind, so dass die
Innenleiter-Kontakteinrichtungen 114a, 114b in stirnseitiger Draufsicht auf die Multimedia-Dose
100 der Anschlusskabel-Eingangsseite 106 gegenüberliegend angeordnet sind, haben die
Anschlusskabel 200a, 200b eine große Auflagefläche innerhalb der Multimedia-Dose 100,
so dass die Anschlusskabel 200a, 200b bei einer Knickung gut zugentlastet sind.
[0055] Figur 3e zeigt die erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100 mit angeschlossenen Eingangskabel
200a und Ausgangskabel 200b. Die beiden Anschlusskabel 200a, 200b sind um etwa 90°
in Richtung Gehäuseboden geknickt, so dass eine Zugbelastung auf die Anschlusskabel
200a, 200b und auf die Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a und die Ausgangs-Anschlusseinrichtung
110b wirkt. Aufgrund der vorteilhaften Anordnung der entsprechenden Anschlusseinrichtungen
110a, 110b sind die Anschlusskabel 200a, 200b effektiv zugentlastet, so dass diese
zuverlässig vor einem Herausziehen aus dem entsprechenden Anschlusseinrichtungen 110a,
110b geschützt sind.
[0056] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Multimedia-Dose 100 können auch
mehr als vier Schnittstellenkörper 130a bis 130d an der Stirnseite bereitgestellt
werden. Beispielsweise können fünf oder sechs Ausgänge vorgesehen sein, die nicht
notwendiger Weise koaxiale Anschlüsse sein müssen. Sowohl die zusätzlichen Anschlüsse
als auch die vier beschriebenen Schnittstellenkörper können beispielsweise als Optikschnittstellen
oder allgemein als Datenübertragungsschnittstellen ausgebildet sein.
[0057] Die Verjüngungen 138a, 138b der Schnittstellenkörper 130a, 130b sind so ausgebildet,
dass die erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100 gusstechnisch mit zwei Formhälften und
einem Schieber realisiert werden kann.
[0058] In den Ausführungsbeispielen wurden Multimedia-Dosen mit koaxialen Anschlusskabeln
und koaxialen Schnittstellenkörpern gezeigt. Eine erfindungsgemäße Multimedia-Dose
kann auch Schnittstellen für andere Arten von Anschlusskabeln wie z.B. mehradrige
Twisted-Pair-Kabel oder Lichtwellenleiter oder auch andersartige Schnittstellenkörper
aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 100
- Multimedia-Dose
- 102
- Gehäuse
- 104
- Montageflansch/Tragring
- 104a
- Montageöffnungen
- 106
- Anschlusskabel-Eingangsseite
- 107
- Verrundungsradius
- 108
- Spreizbügel
- 110a
- Eingangs-Anschlusseinrichtung
- 110b
- Ausgangs-Anschlusseinrichtung
- 112
- Kabelanschlussraum
- 112a, 112b
- Außenleiter- Kontakteinrichtung/Kabelbett
- 113
- Querrippe
- 114a, 114b
- Innenleiter-Kontakteinrichtung/Innenleiteranschluss
- 116
- Klemmzunge
- 118
- Schraube
- 130a bis 130d
- Schnittstellenkörper
- 132a bis 132d
- Schnittstellenkörper-Innenleiter
- 134a bis 134d
- Schnittstellenkörper-Außenleiter
- 136a, 136b
- Außenwandung (der Schnittstellenkörper)
- 138a, 138b
- Verjüngung/Hinterschnitt
- 140
- Verbindungssteg
- 150
- Abschlussklappe
- 151
- Querrippe (der Abschlussklappe)
- 152
- Kunststoffbügel
- 153
- Schraube
- 160
- Schaltungsraum
- 162
- Leiterplatine
- 200a
- Eingangskabel/Anschlusskabel
- 200b
- Ausgangskabel/Anschlusskabel
- 202a, 202b
- Innenleiter (des/der Anschlusskabel)
- 204a, 204b
- Außenleiter (des/der Anschlusskabel)
- 206a, 206b
- Außenisolierung (des Eingangs- oder Ausgangskabels)
- D1
- erster Abstand (der Außenwandungen der Schnittstellenkörper)
- D2
- zweiter Abstand (der Außenwandungen der Schnittstellenkörper im Bereich der Verjüngung)
1. Multimedia-Dose mit folgenden Merkmalen:
- mit mindestens zwei Anschlusskabel-Anschlusseinrichtungen (110a, 112a, 114a; 110b,
112b, 114b);
- die zumindest beiden Anschlusskabel-Anschlusseinrichtungen (110a, 112a, 114a; 110b,
112b, 114b) umfassen je eine Innenleiter-Kontakteinrichtung (114a, 114b);
- die zumindest beiden Anschlusskabel-Anschlusseinrichtungen (110a, 112a, 114a; 110b,
112b, 114b) umfassen je eine Außenleiter-Kontakteinrichtung (112a, 112b);
- die Multimedia-Dose (100) weist ferner eine Anschlusskabel-Eingangsseite (106) auf,
- die Außenleiter-Kontakteinrichtungen (112a, 112b) sind in stirnseitiger Draufsicht
auf die Multimedia-Dose (100) zwischen der Anschlusskabel-Eingangsseite (106) und
der Innenleiter-Kontakteinrichtung (114a, 114b) mittig in der Multimedia-Dose (100)
angeordnet ist, so dass die Innenleiter-Kontakteinrichtungen (114a, 114b) in stirnseitiger
Draufsicht auf die Multimedia-Dose (100) der Anschlusskabel-Eingangsseite (106) gegenüberliegend
angeordnet sind;
- mit mindestens vier stirnseitig aus der Multimedia-Dose (100) herausragenden Schnittstellenkörpern
(130a, 130b; 130c, 130d);
- zwei eingangsseitig angeordnete Schnittstellenkörper (130a, 130b) der zumindest
vier stirnseitig aus der Multimedia-Dose (100) herausragenden Schnittstellenkörper
(130a, 130b; 130c, 130d) sind angrenzend an die oder im Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite
(106) positioniert;
- der Abstand zwischen den einander gegenüberstehenden Außenwandungen von zwei der
weiteren Schnittstellenkörper (130c, 130d), die einen Kabelanschlussraum (112) mit
den Außenleiter-Kontakteinrichtungen (112a, 112b) begrenzen, ist größer als der Abstand
(D1) der Außenwandungen (136a, 136b) der sich gegenüberstehenden und eingangsseitig
angeordneten Schnittstellenkörper (130a, 130b);
- die sich gegenüberstehenden Außenwandungen (136a, 136b) der eingangsseitig angeordneten
Schnittstellenkörper (130a, 130b) weisen im Bereich ihrer stirnseitigen Enden einen
ersten Abstand (D1) zueinander auf, derart, dass ein Anschlusskabel von der Stirnseite
der Multimedia-Dose (100) aus zwischen den Schnittstellenkörpern (130a, 130b) hindurchführbar
ist;
- mindestens einer der eingangsseitig angeordneten Schnittstellenkörper (130a, 130b)
weist über zumindest eine Teillänge des Schnittstellenkörpers (130a, 130b) in dessen
Axialrichtung vom stirnseitigen Ende des Schnittstellenkörpers (130a, 130b) in Richtung
Multimedia-Dose (100) verlaufend eine Verjüngung (138a, 138b) derart auf, dass ein
zweiter Abstand (D2) zwischen den sich gegenüberstehenden Außenwandungen beider Schnittstellenkörper
(130a, 130b) im Bereich der Verjüngung (138a, 138b) oder unterhalb der Verjüngung
(138a, 138b) gebildet ist, der größer als der erste Abstand (D1) ist.
2. Multimedia-Dose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide nebeneinander und eingangsseitig angeordnete Schnittstellenkörper (130a, 130b)
in deren Axialrichtung eine sich vom stirnseitigen Ende des Schnittstellenkörpers
(130a, 130b) weg verlaufende und zur Multimedia-Dose (100) hin verlaufende Verjüngung
(138a, 138b) aufweisen.
3. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Schnittstellenkörper (130a, 130b, 130c, 130d) jeweils einen Schnittstellenkörper-Innenleiter
(132a, 132b, 132c, 132d) und einen Schnittstellenkörper-Außenleiter (134a, 134b, 134c,
134) in koaxialer Anordnung aufweisen.
4. Multimedia-Dose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Bereich der Verjüngung (138a, 138b) der eingangsseitig angeordneten Schnittstellenkörper
(130a, 130b) die jeweiligen Schnittstellenkörper-Innenleiter (132a, 132b) und die
Schnittstellenkörper-Außenleiter (134a, 134b) derart verjüngen, dass der Wellenwiderstand
der Schnittstellenkörper (130a, 130b) unverändert bleibt.
5. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eingangsseitig angeordneten Schnittstellenkörper (130a, 130b) im verjüngten Bereich
durch einen Verbindungssteg (140) miteinander verbunden sind, wobei zwischen den jeweiligen
eingangsseitig angeordneten Schnittstellenkörpern (130a, 130b) und dem Verbindungssteg
(140) ein Verrundungsradius (107) gebildet ist, der kleiner oder gleich dem Außenradius
der Anschlusskabel (200a, 200b) ist.
6. Multimedia-Dose mit zumindest zwei daran angeschlossenen Anschlusskabeln (200a, 200b)
mit folgenden Merkmalen:
- die Multimedia-Dose (100) ist eine Multimedia-Dose (100) mit den Merkmalen von Anspruch
1; und
- der zweite Abstand (D2) ist größer oder gleich der Summe der Außendurchmesser der
beiden Anschlusskabel (200a, 200b) oder ist zumindest so dimensioniert, dass die beiden
Anschlusskabel (200a, 200b) im Bereich der Verjüngung (138a, 138b) nebeneinander zwischen
den eingangsseitig angeordneten Schnittstellenkörpern (130a, 130b) angeordnet sind.
7. Multimedia-Dose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand (D1) größer oder gleich dem Außendurchmesser eines Anschlusskabels
(200a, 200b) ist, oder dass der erste Abstand (D1) so dimensioniert ist, dass das
Anschlusskabel (200a, 200b) zwischen den Schnittstellenkörpern (130a, 130b) hindurchgeführt
ist.
8. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstellenkörper (130a, 130b) und die Anschlusskabel (200a, 200b) derart
positioniert und dimensioniert sind, dass zwei Anschlusskabel (200a, 200b) von der
Stirnseite der Multimedia-Dose (100) aus nacheinander zwischen den Schnittstellenkörpern
(130, 130b) zur Positionierung im Bereich des zweiten Abstands (D2) hindurchgeführt
sind.
9. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskabel (200a, 200b) über die Anschlusskabel-Eingangsseite (106) den Anschlusseinrichtungen
(110a, 112a, 114a; 110b, 112b, 114b) zugeführt sind.
10. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Schnittstellenkörper (130a, 130b, 130c, 130d) derart angeordnet sind, dass
die Anschlusskabel (200a, 200b) zwischen den vier Schnittstellenkörpern (130a, 130b,
130c, 130d) hindurchgeführt sind.
11. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abstand (D2) zwischen den zumindest beiden eingangsseitig angeordneten
Schnittstellenkörpern (130a, 130b) kleiner ist als die Summe der Außendurchmesser
der Anschlusskabel (200a, 200b) insbesondere um 2% bis 10% kleiner ist als die Summe
der Außendurchmesser der Anschlusskabel (200a, 200b).
12. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand (D1) zwischen den Außenwandungen der eingangsseitig angeordneten
Schnittstellenkörper (130a, 130b) größer oder gleich dem Außendurchmesser eines angeschlossenen
Anschlusskabels (202a, 202b) ist.
13. Multimedia-Dose nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand (D1) geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser eines Anschlusskabels
(200a, 200b), insbesondere um 3% bis 10% kleiner ist als der Außendurchmesser des
Anschlusskabels (200a, 200b), und dass das Anschlusskabel (200a, 200b) unter Ausbildung
einer Verformung komprimierbar ist.
1. Multimedia outlet comprising the following features:
- having at least two connection cable terminal apparatuses (110a, 112a, 114a; 110b,
112b, 114b);
- the at least two connection cable terminal apparatuses (110a, 112a, 114a; 110b,
112b, 114b) each comprise one internal conductor contact means respectively (114a,
114b);
- the at least two connection cable terminal apparatuses (110a, 112a, 114a; 110b,
112b, 114b) each comprise one external conductor contact means respectively (112a,
112b);
- the multimedia outlet (100) further comprises a connection cable input side (106),
- in a plan view from the front of the multimedia outlet (100), the external conductor
contact means (112a, 112b) are arranged in the multimedia outlet (100) centrally between
the connection cable input side (106) and the internal conductor contact means (114a,
114b), such that, in a plan view from the front of the multimedia outlet (100), the
internal conductor contact means (114a, 114b) are arranged opposite the connection
cable input side (106);
- having at least four interface bodies (130a, 130b; 130c, 130d) that project from
the front face of the multimedia outlet (100);
- two interface bodies (130a, 130b), arranged on the input side, of the at least four
interface bodies (130a, 130b; 130c, 130d) projecting from the front face of the multimedia
outlet (100) are positioned adjacently to or in the region of the connection cable
input side (106);
- the spacing between the opposing outer walls of two of the further interface bodies
(130c, 130d), which bodies delimit a cable connection compartment (112) together with
the external conductor contact means (112a, 112b), is greater than the spacing (D1)
between the outer walls (136a, 136b) of the opposing interface bodies (130a, 130b)
arranged on the input side;
- the opposing outer walls (136a, 136b) of the interface bodies (130a, 130b) arranged
on the input side are at a first spacing (D1) from one another in the region of the
front face ends thereof, such that a connection cable can be guided through between
the interface bodies (130a, 130b) from the front face of the multimedia outlet (100);
- at least one of the interface bodies (130a, 130b) arranged on the input side has
a tapering (138a, 138b), at least over a partial length of the interface body (130a,
130b), extending in the axial direction thereof from the front face end of the interface
body (130a, 130b) towards the multimedia outlet (100), such that a second spacing
(D2) is formed between the opposing outer walls of the two interface bodies (130a,
130b) in the region of the tapering (138a, 138b) or below the tapering (138a, 138b),
which second spacing is greater than the first spacing (D1).
2. Multimedia outlet according to the preceding claim, characterised in that both the interface bodies (130a, 130b) arranged beside one another and on the input
side comprise, in the axial direction thereof, a tapering (138a, 138b) that extends
away from the front face end of the interface body (130a, 130b) and towards the multimedia
outlet (100).
3. Multimedia outlet according to either claim 1 or claim 2, characterised in that two of the interface bodies (130a, 130b, 130c, 130d) each comprise one interface
body internal conductor (132a, 132b, 132c, 132d) and one interface body external conductor
(134a, 134b, 134c, 134) respectively, in a coaxial arrangement.
4. Multimedia outlet according to claim 3, characterised in that interface bodies (130a, 130b) arranged on the input side, the respective interface
body internal conductors (132a, 132b) and the interface body external conductors (134a,
134b) taper in the region of the tapering (138a, 138b) such that the surge impedance
of the interface bodies (130a, 130b) remains unchanged.
5. Multimedia outlet according to any of claims 1 to 4, characterised in that the interface bodies (130a, 130b) arranged on the input side are interconnected in
the tapered region by means of a connecting web (140), a rounding radius (107) being
formed between each of the interface bodies (130a, 130b) arranged on the input side
and the connecting web (140), which radius is smaller than or equal to the external
radius of the connection cable (200a, 200b).
6. Multimedia outlet comprising at least two connection cables (200a, 200b) connected
thereto, comprising the following features:
- the multimedia outlet (100) is a multimedia outlet (100) having the features of
claim 1; and
- the second spacing (D2) is greater than or equal to the sum of the external diameter
of the two connection cables (200a, 200b) or is at least dimensioned such that the
two connection cables (200a, 200b) are arranged in the region of the tapering (138a,
138b) beside one another between the interface bodies (130a, 130b) arranged on the
input side.
7. Multimedia outlet according to claim 6, characterised in that the first spacing (D1) is greater than or equal to the external diameter of one connection
cable (200a, 200b), or in that the first spacing (D1) is dimensioned such that the connection cable (200a, 200b)
is guided through between the interface bodies (130a, 130b).
8. Multimedia outlet according to either claim 6 or claim 7, characterised in that the interface bodies (130a, 130b) and the connection cables (200a, 200b) are positioned
and dimensioned such that two connection cables (200a, 200b) are successively guided
through between the interface bodies (130a, 130b) from the front face of the multimedia
outlet (100) in order to be positioned in the region of the second spacing (D2).
9. Multimedia outlet according to any of claims 6 to 8, characterised in that the connection cables (200a, 200b) are fed to the terminal apparatuses (110a, 112a,
114a; 110b, 112b, 114b) via the connection cable input side (106).
10. Multimedia outlet according to any of claims 6 to 9, characterised in that the four interface bodies (130a, 130b, 130c, 130d) are arranged such that the connection
cables (200a, 200b) are guided through between the four interface bodies (130a, 130b,
130c, 130d).
11. Multimedia outlet according to any of claims 6 to 10, characterised in that the second spacing (D2) between the at least two interface bodies (130a, 130b) arranged
on the input side is smaller than the sum of the external diameters of the connection
cables (200a, 200b), in particular is between 2 % and 10 % smaller than the sum of
the external diameters of the connection cables (200a, 200b).
12. Multimedia outlet according to any of claims 6 to 11, characterised in that the first spacing (D1) between the outer walls of the interface bodies (130a, 130b)
arranged on the input side is greater than or equal to the external diameter of a
connected connection cable (202a,202b).
13. Multimedia outlet according to any of claims 6 to 11, characterised in that the first spacing (D1) is slightly smaller than the external diameter of one connection
cable (200a, 200b), in particular is between 3 % and 10 % smaller than the external
diameter of the connection cable (200a, 200b), and in that the connection cable (200a, 200b) can be compressed so as to produce a deformation.
1. Prise multimédia avec les caractéristiques suivantes :
- avec au moins deux connexions de câble de liaison (110a, 112a, 114a ; 110b, 112b,
114b) ;
- les au moins deux connexions de câble de liaison (110a, 112a, 114a ; 110b, 112b,
114b) comprennent chacune un dispositif de contact de conducteur intérieur (114a,
114b) ;
- les au moins deux connexions de câble de liaison (110a, 112a, 114a ; 110b, 112b,
114b) comprennent chacune un dispositif de contact de conducteur extérieur (112a,
112b) ;
- la prise multimédia (100) présente en outre une face d'entrée de câble de liaison
(106),
- les dispositifs de contact de conducteur extérieur (112a, 112b) sont disposés, dans
une vue plongeante du côté frontal sur la prise multimédia (100), entre la face d'entrée
de câble de liaison (106) et le dispositif de contact de conducteur intérieur (114a,
114b) au milieu dans la prise multimédia (100), de sorte que les dispositifs de contacts
de conducteur intérieur (114a, 114b), dans une vue plongeante du côté frontal sur
la prise multimédia (100), sont disposés en face de la face d'entrée de câble de liaison
(106) ;
- avec au moins quatre corps d'interface (130a, 130b ; 130c, 130d) dépassant du côté
frontal de la prise multimédia (100) ;
- deux corps d'interface (130a, 130b) disposés sur la face d'entrée parmi les au moins
quatre corps d'interface (130a, 130b ; 130c, 130d) dépassant du côté frontal de la
prise multimédia (100) sont positionnés à la limite avec, ou dans, la région de la
face d'entrée de câble de liaison (106) ;
- l'espace entre les parois extérieures situées l'une en face de l'autre de deux des
autres corps d'interface (130c, 130d) qui délimitent un espace de connexion de câble
(112) avec les dispositifs de contact de conducteur externe (112a, 112b), est supérieur
à l'espace (D1) des parois extérieures (136a, 136b) des corps d'interface (130a, 130b)
se faisant face et disposés su la face d'entrée ;
- les parois extérieures (136a, 136b) se faisant face des corps d'interface (130a,
130b) disposés sur la face d'entrée présentent un premier espace (D1) dans la région
de leurs extrémités du côté frontal de telle sorte qu'un câble de liaison peut être
mené à travers à partir de la face frontale de la prise multimédia (100) entre les
corps d'interface (130a, 130b) ;
- au moins un des corps d'interface (130a, 130b) disposés sur la face d'entrée présente
un rétrécissement (138a, 138b) sur au moins une portion du corps d'interface (130a,
130b) dans sa direction axiale s'étendant de l'extrémité du côté frontal du corps
d'interface (130a, 130b) en direction de la prise multimédia (100), de sorte qu'un
deuxième espace (D2) est formé entre les parois extérieures se faisant face des deux
corps d'interface (130a, 130b) dans la région du rétrécissement (138a, 138b) ou en
dessous du rétrécissement (138a, 138b), qui est supérieur au premier espace (D1).
2. Prise multimédia selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les deux corps d'interface (130a, 130b) disposés l'un à côté de l'autre et sur la
face d'entrée présentent, dans leur direction axiale, un rétrécissement (138a, 138b)
s'étendant à partir de l'extrémité du côté frontal du corps d'interface (130a, 130b)
et jusqu'à la prise multimédia (100).
3. Prise multimédia selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que deux des corps d'interface (130a, 130b, 130c, 130d) présentent chaque fois un conducteur
intérieur de corps d'interface (132a, 132b, 132c, 132d) et un conducteur extérieur
de corps d'interface (134a, 134b, 134c, 134) dans un arrangement coaxial.
4. Prise multimédia selon la revendication 3, caractérisée en ce que, dans la région du rétrécissement (138a, 138b), le corps d'interface (130a, 130b)
disposé sur la face d'entrée, les conducteurs intérieurs de corps d'interface (132a,
132b) respectifs et les conducteurs extérieurs des corps d'interface (134a, 134b)
se rétrécissent de telle sorte que l'impédance des corps d'interface (130a, 130b)
reste inchangée.
5. Prise multimédia selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les corps d'interface (130a, 130b) disposés sur la face d'entrée sont reliés ensemble
dans la région rétrécie par une patte de liaison (140), où, entre les corps d'interface
(130a, 130b) respectifs disposés sur la face d'entrée et la patte de liaison (140),
il se forme un rayon d'arrondi (107) qui est inférieur ou égal au rayon extérieur
des câbles de liaison (200a, 200b).
6. Prise multimédia avec au moins deux câbles de liaison (200a, 200b) y étant connectés
avec les caractéristiques suivantes :
- la prise multimédia (100) est une prise multimédia (100) avec les caractéristiques
selon la revendication 1 ; et
- le deuxième espace (D2) est supérieur ou égal à la somme des diamètres extérieurs
des deux câbles de liaison (200a, 200b) ou est au moins dimensionné de sorte que les
deux câbles de liaison (200a, 200b) sont disposés dans la région du rétrécissement
(138a, 138b) l'un à côté de l'autre entre les corps d'interface (130a, 130b) disposés
sur la face d'entrée.
7. Prise multimédia selon la revendication 6, caractérisée en ce que le premier espace (D1) est supérieur ou égal au diamètre extérieur d'un câble de
liaison (200a, 200b), ou que le premier espace (D1) est dimensionné de sorte que le
câble de liaison (200a, 200b) traverse en passant entre les corps d'interface (130a,
130b).
8. Prise multimédia selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisée en ce que les corps d'interface (130a, 130b) et les câbles de liaison (200a, 200b) sont positionnés
et dimensionnés de telle sorte que deux câbles de liaison (200a, 200b) sont menés
à partir de la face frontale de la prise multimédia (100) se divisant entre les corps
d'interface (130, 130b) pour le positionnement dans la région du deuxième espace (D2).
9. Prise multimédia selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le câble de liaison (200a, 200b) est mené par la face d'entrée de câble de liaison
(106) des connexions (110a, 112a, 114a ; 110b, 112b, 114b).
10. Prise multimédia selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que les quatre corps d'interface (130a, 130b, 130c, 130d) sont disposés de telle sorte
que les câbles de liaison (200a, 200b) sont menés à travers entre les quatre corps
d'interface (130a, 130b, 130c, 130d).
11. Prise multimédia selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisée en ce que le deuxième espace (D2) entre les au moins deux corps d'interface (130a, 130b) disposés
sur la face d'entrée est inférieur à la somme des diamètres intérieurs des câbles
de liaison (200a, 200b), est notamment inférieur de 2 % à 10 % à la somme des diamètres
extérieurs des câbles de liaison (200a, 200b).
12. Prise multimédia selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisée en ce que le premier espace (D1) entre les parois extérieures des corps d'interface (130a,
130b) disposés sur la face d'entrée est supérieur ou égal au diamètre extérieur d'un
câble de liaison raccordé (202a, 202b).
13. Prise multimédia selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisée en ce que le premier espace (D1) est légèrement inférieur au diamètre extérieur d'un câble
de liaison (200a, 200b), est notamment inférieur de 3% à 10 % au diamètre extérieur
du câble de liaison (200a, 200b) et que le câble de liaison (200a, 200b) peut être
comprimé moyennant la formation d'une déformation.