[0001] Die Erfindung betrifft eine Schragen-Handhabungshilfe für einen Schragen zum Transportieren
und/oder Bevorraten von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie,
wobei der zu handhabende Schragen mindestens eine Bodenwand, zwei Seitenwände sowie
eine Rückwand umfasst.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung einen Schragen zum Transportieren und/oder Bevorraten
von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, umfassend einen Aufnahmebehälter,
der aus einer Bodenwand, zwei Seitenwänden und einer Rückwand gebildet ist, sowie
eine Schragen-Handhabungshilfe zum mindestens teilweise Abdecken offener Bereiche
des Aufnahmebehälters.
[0003] Die Erfindung betrifft auch ein Schragen-Entleermagazin für einen Schragenentleerer
zum Entleeren von mit stabförmigen Artikeln gefüllten Schragen nach Anspruch 8 oder
9, umfassend ein Anschlussmittel zum Adaptieren der zu entleerenden Schragen an das
Schragen-Entleermagazin sowie einen mindestens teilweise umschlossenen Aufnahmeraum
für die aus dem Schragen strömenden Artikel, wobei der Aufnahmeraum des Schragen-Entleermagazins
in einem Eingabebereich für die Produkte nach oben offen ausgebildet ist.
[0004] Weiterhin betrifft die Erfindung auch einen Schragenentleerer zum Entleeren von mit
stabförmigen Artikeln gefüllten Schragen nach Anspruch 8 oder 9, umfassend eine Zuführeinrichtung
zum Zuführen mit stabförmigen Artikeln gefüllter Schragen, ein Schragen-Entleermagazin,
eine oberhalb oder unterhalb der Zuführeinrichtung angeordnete Abtransporteinrichtung
zum Abtransportieren geleerter Schragen, sowie eine Übergabeeinrichtung, mittels der
mit Artikeln gefüllte Schragen von der Zuführeinrichtung in den Bereich des Schragen-Entleermagazins
und die entleerten Schragen vom Schragen-Entleermagazin in den Bereich der Abtransportiereinrichtung
transportierbar sind.
[0005] Solche gattungsgemäßen Gegenstände kommen in der Tabak verarbeitenden Industrie zum
Einsatz, um einerseits stabförmige Artikel, wie z.B. Zigaretten, Filterstäbe und insbesondere
Multifilterstäbe, zu bevorraten und zu transportieren. Zur Weiterverarbeitung müssen
die in den Schragen liegenden Artikel andererseits wieder in den Produktionsprozess
eingeschleust werden, indem die Schragen in Schragen-Entleermagazinen von Schragenentleerern
entleert werden.
[0006] Die Artikel werden üblicherweise in Behältern, den so genannten Schragen, aufbewahrt.
Solche Schragen weisen in der Regel eine Bodenwand, zwei Seitenwände und eine Rückwand
auf, sind also an zwei Seiten, nämlich der Vorderseite und der Oberseite offen ausgebildet.
Zum Handling solcher Schragen, insbesondere wenn sie mit Artikeln gefüllt sind, werden
die offene Oberseite und/oder die offene Vorderseite mit geeigneten Schragen-Handhabungshilfen
temporär abgedeckt. Dieses Handling der Schragen mit Hilfe der Schragen-Handhabungshilfen
ist insbesondere dann erforderlich, wenn die in den Schragen liegenden Artikel wieder
in den Produktionsprozess eingeschleust werden sollen, wozu sie in einer über Kopf
Position innerhalb des Schragen-Entleermagazins stehen. Oberhalb des Entleermagazins
müssen die Schragen dann geöffnet werden, damit die Artikel aus den Schragen in das
Magazin gelangen können.
[0007] Zu Transportzwecken und/oder zur Handhabung der Schragen ist es bekannt, als Deckel
einfache Schragen-Schwerter, also z.B. einfache Platten, seitlich in den Schragen
zu schieben. Dazu weisen die Schragen in den Seitenwänden entsprechende Öffnungen
auf. Ebenfalls ist es bekannt, eine Vorderwand vorzusehen. Diese wird in vorhandene
Vorsprünge am Schragen eingehängt. Die auf der Zuführeinrichtung positionierten Schragen
werden dann üblicherweise durch eine kombiniert Hub- und Schwenkbewegung durch die
Übergabeeinrichtung in die Entleerposition gebracht. Wenn sich die zu entleerenden
Schragen in der Entleerposition oberhalb des Schragen-Entleermagazins befinden, müssen
die Schragen-Schwerter seitlich üblicherweise manuell gezogen werden.
[0008] Zum einen ist diese Ausbildung und Handhabung sehr platzintensiv. Anders ausgedrückt
wird seitlich zu den Schragen mindestens eine Schragenbreite an Platz benötigt, um
das Schwert seitlich vollständig aus dem Schragen zu ziehen. Dadurch ist eine platzsparende
Anordnung mehrerer Entleermagazine oder eines Entleermagazins mit mehreren Anschlussmitteln
nebeneinander ausgeschlossen. Zum anderen ist die manuelle Handhabung teuer und fehleranfällig,
was zu Lasten der Sicherheit und der Effizienz geht.
[0009] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, die Handhabung der Schragen sowohl
beim Bevorraten und beim Transport gefüllter Schragen als auch beim Entleeren der
Schragen zu vereinfachen und sicherer und effizienter zu gestalten.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Schragen-Handhabungshilfe der eingangs genannten Art
gelöst, die sich durch einen auf einen Schragen aufsteckbaren Deckel auszeichnet,
wobei der Deckel einen Schmalseiten und Breitseiten aufweisenden Rahmen und ein Schwert
umfasst und das Schwert in dem Rahmen geführt und relativ zum Rahmen linear bewegbar
ist. Mit dieser ebenso einfachen wie zuverlässigen Schragen-Handhabungshilfe können
die Schragen einschließlich des Inhaltes auch über Kopf gehandhabt werden. Durch das
einfache Aufstecken des zweiteiligen Deckels auf den Schragen ist einerseits das Schließen
des Schragens schnell und Produkt schonend sichergestellt. Andererseits lässt sich
ein solcher Deckel durch das linear verstellbare Schwert, das in dem Rahmen geführt
ist, zum Entleeren auch schnell und automatisiert öffnen. Das Führen des Schwertes
in dem Rahmen bedeutet, dass die durch Rahmen und Schwert aufgespannten Ebenen parallel
verlaufen. Die Schragen-Handhabungshilfe ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung
insbesondere auch als Einzelteil bzw. Nachrüstteil für bestehende und bereits im Einsatz
befindliche Schragen ausgebildet und eingerichtet.
[0011] Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der
Rahmen aus einem rechteckförmig umlaufenden Steg gebildet ist, wobei an den Schmalseiten
des Rahmens an dem Steg jeweils ein Element zum Positionieren und/oder Fixieren des
Rahmens an dem zu handhabenden Schragen angeordnet ist. Damit ist ein einfaches Klick-System
zwischen Deckel und Schragen realisiert, das die Handhabung noch weiter vereinfacht
und insbesondere die Bedienung, also das Schließen der Oberseite des Schragens, verkürzt.
[0012] Vorteilhafterweise ist das Schwert in der oder parallel zu der durch den Rahmen aufgespannten
Ebene senkrecht zu den Breitseiten des Rahmens bewegbar, derart, dass das Schwert
bei auf einen Schragen gestecktem Deckel senkrecht zur Rückwand bewegbar ist. Diese
lineare Verstellbarkeit senkrecht zur Rückwand und parallel zu den Seitenwänden des
Schragens ermöglicht auf besonders platzsparende Weise das Öffnen und Schließen des
Schwertes eines mit der erfindungsgemäßen Schragen-Handhabungshilfe bestückten Schragens.
Damit können mehrere mit ihren Schmalseiten seitlich nebeneinander stehende Schragen
zeitgleich in ein Entleermagazin oder mehrere Entleermagazine entleert werden. Zudem
ist die Öffnungszeit des Schwertes erheblich kürzer (bei gleicher Geschwindigkeit)
als bei bekannten seitlichen Schwertsystemen.
[0013] Vorzugsweise ist an dem Deckel eine Vorderwand angeordnet, derart, dass der Schragen
bei auf einen Schragen gestecktem Deckel einen geschlossenen Aufnahmeraum bildet.
Die einteilige oder mehrteilige Kombination von Deckel und Vorderwand ermöglicht auf
einfache Weise das vollständige Verschließen des Schragens, wodurch die Handhabung
vereinfacht wird. Durch die Einteiligkeit von Deckel und Vorderwand ist der Effekt
einer schnellen und sicheren Handhabung besonders hervorzuheben.
[0014] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Rahmen
an mindestens einer Breitseite eine Einführöffnung zum Einführen des Schwertes aufweist,
wodurch eine kompakte Bauweise und Funktionsweise der Schragen-Handhabungshilfe sichergestellt
wird.
[0015] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Schwert in einer in den Rahmen eingeführten Position auf der der Einführöffnung
des Rahmens zugewandten Seite einen Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
aufweist, derart, dass der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus bei auf
einen Schragen gestecktem Deckel auf der der Rückwand abgewandten Seite liegt. Damit
ist das automatische Öffnen und Schließen des Deckels beim Entleeren, also das lineare
Bewegen des Schwertes senkrecht zur Rückwand, besonders vereinfacht. Der Betätigungs-
und/oder Verriegelungsmechanismus an dem Schwert macht es besonders einfach, das Schwert
mit korrespondierenden Mechanismen von vorne platzsparend und sicher zu koppeln, damit
das Schwert für einen störungsfreien Entleervorgang schnell geöffnet und wieder geschlossen
werden kann.
[0016] Die Aufgabe wird auch durch einen Schragen der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass die Schragen-Handhabungshilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist.
Die sich daraus ergebenden Vorteile wurden bereits im Zusammenhang mit der Schragen-Handhabungshilfe
beschrieben, weshalb zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Passagen
verwiesen wird.
[0017] Vorteilhafterweise weisen die Seitenwände an ihren der Bodenwand abgewandten Enden
schlitzförmige Ausnehmungen auf, wobei bei aufgesteckter Schragen-Handhabungshilfe
an dem Deckel angeordnete Elemente zum Positionieren und/oder Fixieren des Deckels
an dem Schragen in die Ausnehmungen der Seitenwände eingreifen. Die Ausnehmungen,
die z.B. als Vertiefungen oder Durchbrüche ausgebildet sein können, einerseits und
die Elemente zum Positionieren und/oder Fixieren andererseits ermöglichen ein einfaches
"Einklicken" der Schragen-Handhabungshilfe auf den Schragen. Damit ist zum einen eine
besonders einfache und schnelle Handhabung gewährleistet. Zum anderen bietet die genannte
Ausgestaltung eine zuverlässige und sichere Verbindung zur Bildung einer Transporteinheit
aus Schragen und Schragen-Handhabungshilfe.
[0018] Die Aufgabe wird auch durch ein Schragen-Entleermagazin mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Anspruches 10 dadurch gelöst, dass im Eingabebereich ein Betätigungs- und/oder
Verriegelungsmechanismus angeordnet ist, der mit dem Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
des Schwertes des Schragens in Wirkverbindung bringbar ist. Hierzu wurden im Zusammenhang
mit dem Schragen ebenfalls bereits Vorteile beschrieben, die für das Schragen-Entleermagazin
in gleicher Weise zutreffen. Das Vorsehen des Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
am Schragen-Entleermagazin ermöglicht auf platzsparende und sichere Weise das automatische
Betätigen des Schwertes, das korrespondierend ausgebildet ist. Das bedeutet, dass
das Schwert des Schragens und das Schragen-Entleermagazin derart aufeinander abgestimmt
und eingerichtet sind, dass ein schnelles Koppeln und Entkoppeln sowie das lineare
Verstellen des Schwertes gewährleistet sind.
[0019] Eine zweckmäßige Weiterbildung des erfindungsgemäßen Schragen-Entleermagazins zeichnet
sich dadurch aus, dass der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus des Schragen-Entleermagazins
zwei beabstandet zueinander angeordnete und parallel zu den Seitenwänden des zu entleerenden
Schragens verlaufende Führungen sowie einen auf oder in den Führungen bewegbaren Schlitten
zur Bildung einer Lineareinheit umfasst. Durch diese linear verfahrbare Schlitteneinheit
ist das Koppeln/Entkoppeln und Verstellen des Schwertes besonders einfach und platzsparend
realisiert.
[0020] Vorzugsweise ist der Schlitten ein die beiden Führungen miteinander verbindender
Träger, an dem oder auf dem mindestens ein Koppelelement zum Koppeln des Schwertes
an den Schlitten angeordnet ist, wobei der Schlitten in mit dem Schwert .gekoppeltem
und entkoppelten Zustand senkrecht auf die Rückwand des zu entleerenden Schragens
zu und von dieser weg bewegbar ist. Damit werden die weiter oben beschriebenen Vorteile
noch verstärkt.
[0021] Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass im Bereich
des Anschlussmittels zusätzlich ein Transportelement vorgesehen ist, mittels dem die
entleerten Schragen linear aus einer Entleerposition in eine Abgabeposition transportierbar
sind. Dieses Transportelement, das ein Lift sein kann, ermöglicht auf engstem Raum
das Handling der entleerten Schragen.
[0022] Vorteilhafterweise ist dem Anschlussmittel ein Wandelement zum Abdecken vorderwandfreier
Schragen zugeordnet. Damit ist das Schragen-Entleermagazin universell einsetzbar.
Das zusätzliche Wandelement bildet bei einem Schragen in der Entleerposition die Vorderwand,
was die Handhabung der vorderwandfreien Schragen verbessert.
[0023] Schließlich wird die Aufgabe auch durch einen Schragenentleerer der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass das Entleermagazin nach einem der Ansprüche 10 bis 14 ausgebildet
ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird zu den Vorteilen auf die Ausführungen
zum Entleermagazin verwiesen.
[0024] Vorteilhafterweise ist die Abtransporteinrichtung oberhalb der Zuführeinrichtung
angeordnet, und der Abtransporteinrichtung ist ein linear verfahrbares Handhabungssystem
zum Handhaben der Schragen auf der Zuführeinrichtung und/oder zum Handhaben der Schragen
auf der Abtransporteinrichtung zugeordnet. Dieses Handhabungssystem ermöglicht das
schnelle und platzsparende Handhaben der Schragen auf der Zuführeinrichtung und/oder
der Abtransporteinrichtung. Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht wegen des dreh-
und schwenkfreien Bewegens der Schragen eine besonders platzsparende Handhabung.
[0025] Eine zweckmäßige Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass das Handhabungssystem
eine Laufkatze aufweist, die zum einen aufeinander zu und voneinander weg bewegbare
Greifbacken zum seitlichen Greifen und Halten der mit stabförmigen Artikeln gefüllten
Schragen auf der Zuführeinrichtung und zum anderen einen vertikal verstellbaren Mitnehmer
zum Eingreifen und Halten der geleerten Schragen auf der Abtransporteinrichtung umfasst.
Das eine Doppelfunktion innehabende Handhabungssystem ermöglicht die Nutzung jedes
Verfahrweges für eine Handhabungsaktivität. Mit anderen Worten werden funktionslose
Bewegungen der Laufkatze vermieden, was die Effizienz erhöht.
[0026] Vorzugsweise sind die Zuführeinrichtung und die Abtransporteinrichtung antriebsfreie
Transportbleche. Mit Blechen werden unabhängig vom Material einfache flache Träger,
Tabletts oder dergleichen beschrieben, auf denen die Schragen durch die Laufkatze
einerseits und/oder das Nachrücken von Schragen andererseits bewegt werden. Damit
wird eine besonders einfache und kostengünstige Lösung vorgeschlagen.
[0027] Weitere bevorzugte und/oder zweckmäßige Merkmale und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Eine besonders bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Schragenentleerers, also eines Gesamtsystems zum Entleeren
von Schragen, wobei beispielhaft drei zu entleerende Schragen Teil des Gesamtsystems
sind,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines vorderwandfreien Schragens mit aufgestecktem Deckel,
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung von Teilen des Schragens gemäß Figur 2,
- Fig. 4
- eine Explosionsdarstellung eines Schragens mit Vorderwand in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht des Schragens gemäß Figur 4 in geschlossenem Zustand,
- Fig. 6
- den Schragen gemäß Figur 5 mit heraus gezogenem Schwert,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht eines über einem Schragen-Entleermagazin angeordneten
Schragens mit Einzelheiten zum Anschlussmittel des Schragen-Entleermagazins, wobei
der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus des Schragen-Entleermagazins außer
Eingriff mit dem Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus des Schwertes ist,
- Fig. 8
- die perspektivische Darstellung gemäß Figur 7, bei der der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
des Schragen-Entleermagazins in Eingriff mit dem Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
des Schwertes ist,
- Fig. 9
- die perspektivische Darstellung gemäß Figur 8, bei der der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
des Schragen-Entleermagazins in Eingriff mit dem Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
des Schwertes und der Schlitten zum Öffnen des Schragens zurückgezogen ist,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht des Schragenentleerers gemäß Figur 1, wobei die Laufkatze auf der
Zuführeinrichtung einen zu entleerenden Schragen mit den Greifbacken gegriffen hat,
und
- Fig. 11
- eine Seitenansicht des Schragenentleerers gemäß Figur 1, wobei die Laufkatze einen
bereits entleerten Schragen mit dem Mitnehmer gegriffen hat.
[0028] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird anhand der Figur 1 zunächst das Gesamtsystem
Schragenentleerer 10 beschrieben. Ein Schragenentleerer 10 dient in der Tabak verarbeitenden
Industrie dazu, in weiter unten näher beschriebenen Schragen 11 bevorratete Artikel,
wie z.B. Zigaretten, Filterstäbe und dergleichen, einem weiteren Produktionsprozess
zuzuführen, also die Schragen 11 zu entleeren. Die produzierten und/oder behandelten
Artikel als Zwischenprodukt oder Endprodukt werden in den Schragen 11 bevorratet und
transportiert. Die mit Artikeln versehenen Schragen 11 werden dann manuell oder automatisch
mit geeigneten Handhabungs- oder Robotersystemen auf eine Zuführeinrichtung 12 transportiert,
wo sie über Kopf auf der Zuführeinrichtung 12 stehen. Zum Befüllen und/oder zum Transport
der Schragen 11 an die Zuführeinrichtung 12 ist jedem dieser Schragen 11 optional
eine Schragen-Handhabungshilfe 13, die im Folgenden detailliert beschrieben wird,
zugeordnet, um ein Herausfallen der Artikel aus den Schragen 11 beim Transport und
während der Handhabung auch über Kopf zu verhindern. An die Zuführeinrichtung 12 schließt
sich ein Schragen-Entleermagazin 14 an. In der Figur 1 befindet sich ein Schragen
11 in der Entleerposition über dem Schragen-Entleermagazin 14, das weiter unten im
Detail beschrieben wird. Zwei weitere mit Artikeln gefüllte Schragen 11 stehen über
Kopf auf der Zuführeinrichtung 12. Oberhalb der Zuführeinrichtung 12 ist eine Abtransporteinrichtung
15 für bereits entleerte Schragen 11 angeordnet. In einer alternativen Ausgestaltung
kann die Zuführeinrichtung 12 auch oberhalb der Abtransporteinrichtung 15 angeordnet
sein. Des Weiteren umfasst der Schragenentleerer 10 eine Übergabeeinrichtung 54, mittels
der mit Artikeln gefüllte Schragen 11 von der Zuführeinrichtung 12 in den Bereich
des Schragen-Entleermagazins 14 transportiert, also auf der Zuführeinrichtung 12 gehandhabt,
und die entleerten Schragen 11 vom Schragen-Entleermagazin 14 in den Bereich der Abtransporteinrichtung
15 transportiert, und somit auf der Abtransporteinrichtung 15 gehandhabt, werden können.
[0029] Vorzugsweise sind die einzelnen das Gesamtsystem Schragenentleerer 10 bildenden Komponenten,
insbesondere die Schragen-Handhabungshilfe 13, die Schragen 11 und das Schragen-Entleermagazin
14 auch einzeln verwendbar und einsetzbar, beispielsweise als Ersatzteil, Austauschteil,
stand-alone-Komponente oder dergleichen.
[0030] In der Figur 2 ist ein einzelner Schragen 11 dargestellt, der zum Transportieren
und/oder Bevorraten von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie ausgebildet
und eingerichtet ist. Ein solcher Schragen 11 umfasst einen Aufnahmebehälter 16, der
aus einer Bodenwand 17, zwei Seitenwänden 18, 19 und einer Rückwand 20 gebildet ist.
Dieser vorzugsweise aus Kunststoff bestehende und im Spritzgussverfahren hergestellte
Aufnahmebehälter 16 kann einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein. Die nach innen
weisenden Seiten sämtlicher Wände sind glatt und eben ausgebildet. Insbesondere die
Seitenwände 18, 19 können nach außen hin eine Versteifungsstruktur aufweisen. An den
der Rückwand 20 abgewandten Seiten der Seitenwände 18, 19, also an den zur offenen
Vorderseite hin weisenden Kanten der Seitenwände 18, 19, sind üblicherweise seitlich
gerichtete Vorsprünge 21 ausgebildet, die zum "Einhängen" von einer in der Figur 2
nicht dargestellten Vorderwand ausgebildet und eingerichtet sind. Die Vorsprünge 21
oder auch Nasen dienen zum Positionieren und/oder Fixieren der Vorderwand an dem Aufnahmebehälter
16.
[0031] Dem gattungsgemäßen Schragen 11 ist erfindungsgemäß eine ebenfalls erfindungsgemäße
Schragen-Handhabungshilfe 13 zugeordnet, die im Folgenden näher beschrieben wird.
Die Schragen-Handhabungshilfe 13 ist ausgebildet und eingerichtet für einen Schragen
11 zum Transportieren und/oder Bevorraten von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden
Industrie. Wie bereits weiter oben erwähnt, umfasst der zu handhabende Schragen 11
mindestens eine Bodenwand 17, zwei Seitenwände 18, 19 sowie eine Rückwand 20. Die
erfindungsgemäße Schragen-Handhabungshilfe 13 zeichnet sich dadurch aus, dass sie
einen auf einen Schragen 11 aufsteckbaren Deckel 22 umfasst, wobei der Deckel 22 einen
Schmalseiten 23 und Breitseiten 24 (siehe z.B. Figur 2) aufweisenden Rahmen 25 und
ein Schragen-Schwert 26 (im Folgenden als Schwert bezeichnet) umfasst, und das Schwert
26 in dem Rahmen 25 geführt und relativ zum Rahmen linear bewegbar ist. Mit anderen
Worten ist der Deckel 22 zweiteilig ausgebildet und weist eine in aufgestecktem Zustand
ortsfeste Komponente, nämlich den Rahmen 25, und eine bewegbare Komponente, nämlich
das Schwert 26, auf.
[0032] Zweckmäßigerweise ist der Rahmen 25 aus einem rechteckförmig umlaufenden Steg 27
gebildet, wobei an den Schmalseiten 23 des Rahmens 25 an dem Steg 27 jeweils ein Element
28 zum Positionieren und/oder Fixieren des Rahmens 25 an dem zu handhabenden Schragen
11 angeordnet ist. Dieses Element 28 kann z.B. eine Art Federbügel sein. Andere Ausführungsformen
des Elementes 28, beispielsweise als Klickverschluss, Klemmhalter, Bügelverschluss
oder dergleichen, sind aber ebenfalls möglich. Der Rahmen 25 selbst weist mindestens
an den Schmalseiten 23 nach innen gerichtete Führungsnuten 29 auf, in denen das Schwert
26 geführt ist. Die Führungsnuten 29 sind zur Vorderseite hin, also auf der der Rückwand
20 abgewandten Seite, offen ausgebildet und bilden somit eine Einführöffnung 30. Damit
ist an mindesten einer Breitseite 24 eine Einführöffnung 30 zum Einführen des Schwertes
26 ausgebildet und vorgesehen. Die Führungsnuten 29 können auch durchgängig ausgebildet
sein, so dass beide Breitseiten 24 eine Einführöffnung 30 aufweisen. Bei der letztgenannten
Ausführungsform kann das Schwert 26 dann quasi zu beiden Seiten geschoben oder gezogen
werden.
[0033] Das Schwert 26 selbst ist aus einer Schließplatte 31 mit seitlichen Führungen 32
gebildet, wobei die Führungen 32 vorzugsweise einstückig mit der Schließplatte 31
ausgebildet sind. Die Führungen 32 stehen auf der Rückseite, also der Rückwand 20
des Schragens 11 zugewandten Seite, über die Schließplatte 31 hinaus, so dass das
Schwert 26 selbst in vollständig geöffneter, also zurückgezogener Position (siehe
z.B. Figur 6) noch Halt mit den Führungen 32 in den seitlichen Führungsnuten 29 des
Rahmens 25 aufweist. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist das Schwert 26 in der
oder parallel zu der durch den Rahmen 25 aufgespannten Ebene senkrecht zu den Breitseiten
24 des Rahmens 25 bewegbar, derart, dass das Schwert 26 bei auf einen Schragen 11
gestecktem Deckel 22 senkrecht zur Rückwand 20 bewegbar ist. In der gezeigten Ausführungsform
sind die Führungsnuten 29 auf der Unterseite des Rahmens 25 ausgebildet. Die Führungsnuten
29 können aber auch auf der Oberseite und sogar auf beiden Seiten des Rahmens 25 ausgebildet
sein. Die Schließplatte 31 kann auch geteilt sein, so dass eine Betätigung zu beiden
Seiten ermöglicht ist.
[0034] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist an dem Deckel 22 eine Vorderwand
33 (siehe z.B. Figur 4) angeordnet, derart, dass der Schragen 11 bei auf einen Schragen
11 gestecktem Deckel einen geschlossenen Aufnahmeraum bildet. Die Vorderwand 33 und
der Rahmen 25 des Deckels 22 bilden bevorzugt eine einstückige Einheit. Diese in Seitenansicht
L-förmige Einheit ist neben den Elementen 28 zum Positionieren und/oder Fixieren des
Deckels 22 am Schragen 11 über Ausnehmungen 34, die an der Vorderwand 33 ausgebildet
sind und die in Wirkverbindung mit den Vorsprüngen 21 an den Seitenwänden 18, 19 bringbar
sind, am Schragen 11 angeordnet, um eine zusätzliche Positionierung und/oder Fixierung
zwischen Deckel 22 und Schragen 11 zu gewährleisten.
[0035] Um die Handhabung und insbesondere die Automatisierung der Schwertbetätigung zu verbessern,
weist das Schwert 26 in einer besonders bevorzugten Weiterbildung einen Betätigungs-
und/oder Verriegelungsmechanismus 35 auf. Dieser Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
35 kann auf unterschiedliche Weise realisiert sein. Bei dem Mechanismus kann es sich
z.B. um eine Magnetverbindung handeln. Rein mechanische Koppelelemente sind ebenfalls
einsetzbar. Auch könnte beispielsweise eine pneumatische Kopplungslösung verwendet
werden. In der gezeigten Ausführungsform weist der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
35 bevorzugt zwei Ausnehmungen 36 auf. Diese Ausnehmungen 36, die eine Art Schlüsselloch
darstellen, weisen neben einer Eintrittsöffnung 37 ein Verriegelungselement 38 auf
(siehe z.B. Figur 4). Es reicht allerdings aus, wenn eine einzelne Ausnehmung 36,
vorzugsweise zentral angeordnet, vorgesehen ist. Der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
35 ist in einer in den Rahmen 25 eingeführten Position des Schwertes 26 auf der der
Einführöffnung 30 des Rahmens 25 zugewandten Seite am Schwert 26 angeordnet bzw. integriert.
Anders ausgedrückt liegt der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus 35 bei
auf einen Schragen 11 gestecktem Deckel 22 auf der der Rückwand 20 abgewandten Seite
(siehe z.B. Figur 2).
[0036] Der gesamte Deckel, also sowohl der Rahmen 25 mit oder ohne Vorderwand 33 als auch
das Schwert 26, ist vorzugsweise aus einem Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt.
Selbstverständlich können der Rahmen 25 mit oder ohne Vorderwand 33 und/oder das Schwert
26 auch aus Metall oder anderen in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zugelassenen
Werkstoffen und mit anderen üblichen Herstellungsverfahren hergestellt sein. Das gilt
entsprechend auch für die Schragen 11 selbst.
[0037] Diese zuvor beschriebene Schragen-Handhabungshilfe 13 kann einfach auf den Schragen
11 von oben aufgesteckt sein. Dabei ist die Schragen-Handhabungshilfe 13 wahlweise
von außen über den oberen Randbereich des Aufnahmebehälters 16 gestülpt oder durch
eine geeignete Ausbildung, beispielsweise einen umlaufenden Passrahmen und/oder Federelemente,
innenseitig am Aufnahmebehälter 16 fixiert. Bevorzugt ist jedoch in einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform vorgesehen, dass die Seitenwände 18, 19 an ihren der Bodenwand 17
abgewandten Enden schlitzförmige Ausnehmungen 39 aufweisen, wobei bei aufgesteckter
Schragen-Handhabungshilfe 13 an dem Deckel 22 angeordnete Elemente 28 zum Positionieren
und/oder Fixieren des Deckels 22 an dem Schragen 11 in die Ausnehmungen 39 der Seitenwände
18, 19 eingreifen. Die schlitzförmigen Ausnehmungen 39 können einfache Materialvertiefungen
oder Durchbrüche sein (siehe z.B. Figur 3).
[0038] Das Schragen-Entleermagazin 14, sowohl als Einzelkomponente bzw. stand-alone-Einheit
als auch als Bestandteil des Schragenentleerers 10, ist zum Entleeren von mit stabförmigen
Artikeln gefüllten Schragen 11, wie sie weiter oben beschrieben sind, ausgebildet
und eingerichtet und umfasst ein Anschlussmittel 40 zum Adaptieren der zu entleerenden
Schragen 11 an das Schragen-Entleermagazin 14 sowie einen mindestens teilweise umschlossenen
Aufnahmeraum 41 für die aus dem Schragen 11 strömenden Artikel, wobei der Aufnahmeraum
41 des Schragen-Entleermagazins 14 in einem Eingabebereich 42 für die Artikel nach
oben offen ausgebildet ist (siehe z.B. Figur 7). Das Anschlussmittel 40 kann z.B.
ein Adapterrahmen für mindestens einen Schragen 11 sein. Andere Ausbildungen zum Aufnehmen
und Halten mindestens eines Schragens 11 sind selbstverständlich möglich.
[0039] Erfindungsgemäß ist im Eingabebereich 42 des Aufnahmeraums 41 des Schragen-Entleermagazins
14 ein Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus 43 angeordnet ist, der mit einem
Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus 35 eines Schwertes 26 des zu entleerenden
Schragens 11 in Wirkverbindung bringbar ist. Anders ausgedrückt ist dem Anschlussmittel
40 ein solcher Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus 43 zugeordnet, derart,
dass eine Wirkverbindung zu einem in der Entleerposition oberhalb des Aufnahmeraums
41 und in über Kopf Position befindlichen Schragens 11 herstellbar ist.
[0040] In einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung umfasst der Betätigungs-
und/oder Verriegelungsmechanismus 43 des Schragen-Entleermagazins 14 zwei beabstandet
zueinander angeordnete und parallel zu den Seitenwänden 18, 19 des zu entleerenden
Schragens 11 verlaufende Führungen 44, 45 sowie einen auf oder in den Führungen 44,
45 bewegbaren Schlitten 46 zur Bildung einer Lineareinheit 47. Die Lineareinheit 47
ist dem Anschlussmittel 40 zugeordnet oder integraler Bestandteil desselben. Bevorzugt
ist der Schlitten 46 ein die beiden Führungen 44, 45 miteinander verbindender Träger
48, an dem oder auf dem mindestens ein Koppelelement 49 zum Koppeln des Schwertes
26 an den Schlitten 46 angeordnet ist, wobei der Schlitten 46 im mit dem Schwert 26
gekoppelten und entkoppelten Zustand senkrecht auf die Rückwand 20 des zu entleerenden
Schragens 1 zu und von dieser weg bewegbar ist. Der Träger 48 weist nicht explizit
dargestellte Führungselemente auf, die in den oder auf den Führungen 44, 45 linear
bewegbar sind. Das oder jedes Koppelelement 49 ist zur Herstellung einer Wirkverbindung
mit den Ausnehmungen 36 des Schwertes 26 ausgebildet und eingerichtet. Bevorzugt ist
ein Koppelelement 49 als eine Art Drehbolzen 50 ausgebildet, dessen Formgebung eine
Verriegelung gewährleistet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Drehbolzen 50
ein Stift mit zwei seitlichen Vorsprüngen. Dieser Drehbolzen 50 ist in seiner äußeren
Kontur korrespondierend zu der Kontur bzw. Form der Ausnehmung 36 ausgebildet, so
dass Drehbolzen 50 und Ausnehmung nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip aufeinander abgestimmt
sind. Es sind korrespondierend zu den beiden Ausnehmungen 36 im Schwert 26 zwei Koppelelemente
49 vorgesehen, die im gleichen Abstand wie die Ausnehmungen 36 im Schwert 26 auf dem
Träger 48 angeordnet sind (siehe z.B. Figur 7). Die Anzahl und Formgebung von Ausnehmung
36 einerseits und Koppelelement 49 bzw. Drehbolzen 50 andererseits kann selbstverständlich
variieren. Für den Fall, dass der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus 35
auf Seiten des Schwertes 26 anderweitig ausgebildet ist, Beispiele hierzu wurden weiter
oben beschrieben, ist selbstverständlich der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
43 des Schragen-Entleermagazins 14 entsprechend ausgebildet.
[0041] Eine zweckmäßige Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass im Bereich des Anschlussmittels
40 zusätzlich ein Transportelement 51 vorgesehen ist, mittels dem die entleerten Schragen
11 linear und vertikal aus einer Entleerposition in eine Abgabeposition transportierbar
sind (siehe z.B. Figuren 10 und 11). Dieses Transportelement 51 kann z.B. ein einfacher
Lift sein, der eine linear verfahrbare Liftgabel 52, ähnlich einem Gabelstapler, aufweist.
Optional ist die Liftgabel 52 in der Neigung verstellbar ausgebildet, um eine Schrägstellung
des Schragens 11, wie in Figur 11 angedeutet, ausgleichen zu können, damit der Schragen
11, der auf der Zuführeinrichtung in der Schrägstellung steht, in der Entleerposition
in der so genannten 0°-Stellung steht. Dieser Ausgleich ist insbesondere für Schragen
11 ohne Vorderwand 33 von Bedeutung, da die Schragen 11, um das Herausfallen der Artikel
zu verhindern, grundsätzlich eine leichte Schrägstellung von z.B. 3° zur Transportebene
aufweisen. Die Schrägstellung selbst kann z.B. durch einen leicht abfallenden bzw.
ansteigenden Deckel 22 realisiert sein. Als zusätzlicher Schutz gegen das Herausfallen
von Artikeln bei vorderwandfreien Schragen 11 und insbesondere zur Vereinfachung der
Handhabung besteht die Option, dass dem Anschlussmittel 40 ein Wandelement 53 zum
Abdecken vorderwandfreier Schragen 11 zugeordnet ist. In der Figur 10 sind die Schragen
11 mit Deckel 22 und Vorderwand 33 versehen, weshalb auf die Schrägstellung und den
Ausgleich durch die Liftgabel 52 verzichtet werden kann. Auch das zusätzliche Wandelement
53 ist entbehrlich.
[0042] Des Weiteren betrifft die Erfindung, wie eingangs erwähnt, den Schragenentleerer
10. Der weiter oben beschriebene gattungsgemäße Schragenentleerer 10 umfasst im Wesentlichen
die Zuführeinrichtung 12, das Schragen-Entleermagazin 14, die Abtransporteinrichtung
15 sowie die Übergabeeinrichtung 54 und dient zum Entleeren der Schragen 11, wie sie
weiter oben beschrieben wurden. Dieser Schragenentleerer 10 zeichnet sich nun erfindungsgemäß
dadurch aus, dass das Schragen-Entleermagazin 14 in der erfindungsgemäßen Weise, wie
weiter oben beschrieben, ausgebildet ist. In der dargestellten Ausführungsform ist
die Abtransporteinrichtung 15 oberhalb der Zuführeinrichtung 12 angeordnet, wobei
der Abtransporteinrichtung 15 ein linear verfahrbares Handhabungssystem 55 als Übergabeeinrichtung
54 zum Handhaben der Schragen 11 auf der Zuführeinrichtung 12 und/oder zum Handhaben
der Schragen 11 auf der Abtransporteinrichtung 15 zugeordnet ist. Das Handhabungssystem
55 ist in der beschriebenen Ausführung fest aber verfahrbar an der Abtransporteinrichtung
15 angeordnet. Optional kann das Handhabungssystem 55 aber auch ein mobiles System
sein, beispielsweise in Form eines unabhängig von der Abtransporteinrichtung 15 angeordneten
und in mehreren Bewegungsachsen bewegbaren Roboterarms oder dergleichen.
[0043] Zweckmäßigerweise weist das Handhabungssystem 55 eine Laufkatze 56 auf, die zum einen
aufeinander zu und voneinander weg bewegbare Greifbacken 57 zum seitlichen Greifen
und Halten der mit stabförmigen Artikeln gefüllten Schragen 11 auf der Zuführeinrichtung
12 und zum anderen mindestens einen vertikal verstellbaren Mitnehmer 58 zum Eingreifen
und Halten der geleerten Schragen 11 auf der Abtransporteinrichtung 15 umfasst. Die
Greifbacken 57 ragen nach unten, während der oder jeder Mitnehmer 58 nach oben gerichtet
ist. Die Laufkatze 56 ist entlang von Linearführungen 59 geführt und angetrieben.
Der oder jeder Mitnehmer 58 ist elektrisch, pneumatisch, hydraulisch und/oder mechanisch
auf und ab verstellbar, derart, dass der Mitnehmer 58 in einer oberen Eingriffsposition
von unten in den Schragen 11 eingreifen und diesen beim Verfahren der Laufkatze 56
mitnehmen kann, während der oder jeder Mitnehmer 58 in der unteren Warteposition unter
dem Schragen 11 hinwegtaucht. Des Weiteren ist eine Steuerung zur abgestimmten Steuerung
der Verfahrwege der Laufkatze 56 einerseits und der Betätigung der Greifbacken 57
bzw. des oder jedes Mitnehmers 58 andererseits vorgesehen.
[0044] Die Zuführeinrichtung 12 und die Abtransporteinrichtung 15 sind vorzugsweise antriebslose
bzw. antriebsfreie Transportbleche 60. Das bedeutet, dass die Schragen 11 auf der
Zuführeinrichtung 12 und der Abtransporteinrichtung 15 nur indirekt, z.B. durch die
Greifbacken 57 in Transportrichtung T
Zu oder den oder jeden Mitnehmer 58 in Transportrichtung T
Ab transportiert werden. Zumindest auf der Abtransporteinrichtung 15 schieben sich die
Schragen 11, initiiert durch den mit dem oder jedem Mitnehmer 58 im Eingriff befindlichen
Schragen 11, gegenseitig in Transportrichtung T
Ab. Optional können die Schragen 11 auch durch zusätzliche Antriebsmittel, also z.B.
Förderbänder, Transportketten oder dergleichen aktiv transportiert werden.
[0045] Im Folgenden wird das Verfahrensprinzip anhand der beigefügten Zeichnung prinzipiell
erläutert:
[0046] Zum Handhaben der Schragen 11, also insbesondere zur Vorbereitung der Entleerung
der Schragen 11, wird diesen die erfindungsgemäße Schragen-Handhabungshilfe 13 aufgesteckt,
wahlweise mit oder ohne Vorderwand 33. Anschließend werden die Einheiten aus Schragen
11 und Schragen-Handhabungshilfe 13 über Kopf auf der Zuführeinrichtung 12 platziert.
Der in Transportrichtung T
Zu vorderste Schragen 11 wird dann von den Greifbacken 57 des Handhabungssystems 55
seitlich gegriffen und durch die Laufkatze 56 in Richtung des Schragen-Entleermagazins
14 transportiert. Der zu entleerende Schragen 11 wird oberhalb des Aufnahmeraums 41
am Anschlussmittel 40 platziert und gegebenenfalls fixiert. Währenddessen befindet
sich die Liftgabel 52 des Transportelementes 51 unterhalb des Schragens 11 (siehe
z.B. Figur 1). Sobald sich der Schragen 11 in der Entleerposition befindet (siehe
z.B. Figur 7), wird der Schlitten 46 auf den Schragen 11 zu bewegt. Die Drehbolzen
50 tauchen in die Ausnehmungen 36 des Schwertes 26 ein, beispielsweise bis zu einem
Anschlag (siehe z.B. Figur 8). Dann werden die Drehbolzen 50 gedreht, so dass die
Drehbolzen 50 gegen ein Herausziehen gesichert sind, beispielsweise indem die Vorsprünge
an den Stiften bzw. an den Drehbolzen 50 in den Verriegelungselementen 38 des Schwertes
26 "verhaken". Damit ist eine Verbindung/Kopplung zwischen dem Schlitten 46 einerseits
und dem Schwert 26 andererseits hergestellt. Wenn diese Verbindung/Kopplung hergestellt
ist, bewegt sich der Schlitten 46 in entgegen gesetzter Richtung und zieht dabei das
Schwert 26 aus den Führungsnuten 29 des Rahmens 25 (siehe z.B. Figur 9). Der Schragen
11 wird dadurch geöffnet, so dass die Artikel durch den Eingabebereich 42 in den Aufnahmeraum
41 des Schragen-Entleermagazins 14 fallen. Nach vollständiger Entleerung des Schragens
11 wird der Schragen 11 wieder geschlossen, indem der Schlitten 46 das Schwert 26
in Richtung der Rückwand 20 bewegt. Nachdem die Verbindung/Kopplung zwischen dem Schlitten
46 und dem Schwert 26 gelöst wurde und der Schlitten 46 bzw. die Drehbolzen 50 außer
Eingriff zum Schwert 26 sind, kann dieser aus der Entleerposition entfernt werden.
Dazu hebt sich die Liftgabel 52 vertikal nach oben. Die Laufkatze 56 bringt den oder
jeden Mitnehmer 58 in Position, nämlich unter den abholbereiten und leeren Schragen
11. Der oder jeder Mitnehmer 58 wird dann vertikal nach oben bewegt und hakt sich
von unten in die Bodenwand 17 des Schragens 11. Indem die Laufkatze 56 in Transportrichtung
T
Ab bewegt, zieht sie den Schragen 11 mit dem oder jedem Mitnehmer 58 von der Liftgabel
52 auf das Transportblech 60. Mittels des mit dem oder jedem Mitnehmer 58 im Eingriff
befindlichen Schragens 11 werden weitere Schragen 11, sofern weitere Schragen 11 auf
der Abtransporteinrichtung 15 stehen, durch den an dem oder jedem Mitnehmer 58 eingehakten
Schragen 11 in Transportrichtung T
Ab geschoben. Sobald die Liftgabel 52 wieder frei ist, bewegt sich diese nach unten.
Die Greifbacken 57 greifen den nächsten auf der Zuführeinrichtung 12 in vorderster
Position befindlichen Schragen 11 und führen diesen in Transportrichtung T
Zu in die Entleerposition.
[0047] Wie z.B. der Figur 10 zu entnehmen ist, stehen die Schragen 11 gerade, also in einer
0°-Position auf der Zuführeinrichtung 12, da es sich um Schragen 11 mit einer Vorderwand
33 handelt. Im Beispiel der Figur 11 werden Schragen 11 ohne Vorderwand 33 gehandhabt,
weshalb diese Schragen 11 leicht geneigt, also leicht entgegen der Transportrichtung
T
Zu gekippt, in einer 3°-Position auf der Zuführeinrichtung 12 stehen. Zum einen gleicht
die Laufkatze 56 die Schrägstellung der Schragen 11 aus, so dass die Schragen in der
Entleerposition trotzdem in der 0°-Position stehen. Dazu ist die Liftgabel 52 des
Transportelementes 51 dann entsprechend leicht geneigt.
[0048] Für den gesamten Entleerablauf kann innerhalb des Schragenentleerers 10 auf manuelle
Tätigkeiten verzichtet werden. Die Handhabung der Schragen 11 kann sicher und einfach
auf engstem Raum erfolgen. Dadurch, dass das Schwert 26 zum Öffnen und Schließen des
Schragens 11 senkrecht zur Rückwand 20, also von vorne, betätigt werden kann, besteht
die Möglichkeit, mehreren Schragen 11 nebeneinander zu entleeren, wodurch bei geringem
Platzbedarf die Effizienz erhöht wird.
1. Schragen-Handhabungshilfe (13) für einen Schragen (11) zum Transportieren und/oder
Bevorraten von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, wobei der
zu handhabende Schragen (11) mindestens eine Bodenwand (17), zwei Seitenwände (18,
19) sowie eine Rückwand (20) umfasst, gekennzeichnet durch einen auf einen Schragen (11) aufsteckbaren Deckel (22), wobei der Deckel (22) einen
Schmalseiten (23) und Breitseiten (24) aufweisenden Rahmen (25) und ein Schwert (26)
umfasst und das Schwert (26) in dem Rahmen (25) geführt und relativ zum Rahmen (25)
linear bewegbar ist, und dass das Schwert (26) in der oder parallel zu der durch den Rahmen (25) aufgespannten Ebene senkrecht zu den Breitseiten (24) des Rahmens
(25) bewegbar ist, derart, dass das Schwert (26) bei auf einen Schragen (11) gestecktem
Deckel (22) senkrecht zur Rückwand (20) bewegbar ist.
2. Schragen-Handhabungshilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (25) aus einem rechteckförmig umlaufenden Steg (27) gebildet ist, wobei
an den Schmalseiten (23) des Rahmens (25) an dem Steg (27) jeweils ein Element (28)
zum Positionieren und/oder Fixieren des Rahmens (25) an dem zu handhabenden Schragen
(11) angeordnet ist.
3. Schragen-Handhabungshilfe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Deckel (22) eine Vorderwand (33) angeordnet ist, derart, das der Schragen
(11) bei auf einen Schragen (11) gestecktem Deckel (22) einen geschlossenen Aufnahmeraum
bildet.
4. Schragen-Handhabungshilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (25) an mindestens einer Breitseite (24) eine Einführöffnung (30) zum
Einführen des Schwertes (26) aufweist.
5. Schragen-Handhabungshilfe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwert (26) in einer in den Rahmen (25) eingeführten Position auf der der Einführöffnung
(30) des Rahmens (25) zugewandten Seite einen Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
(35) aufweist, derart, dass der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus (35)
bei auf einen Schragen (11) gestecktem Deckel (22) auf der der Rückwand (20) abgewandten
Seite liegt.
6. Schragen (11) zum Transportieren und/oder Bevorraten von stabförmigen Artikeln der
Tabak verarbeitenden Industrie, umfassend einen Aufnahmebehälter (16), der aus einer
Bodenwand (17), zwei Seitenwänden (18, 19) und einer Rückwand (20) gebildet ist, sowie
eine Schragen-Handhabungshilfe (13) zum mindestens teilweise Abdecken offener Bereiche
des Aufnahmebehälters (16), dadurch gekennzeichnet, dass die Schragen-Handhabungshilfe (13) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet ist.
7. Schragen (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (18, 19) an ihren der Bodenwand (17) abgewandten Enden schlitzförmige
Ausnehmungen (39) aufweisen, wobei bei aufgesteckter Schragen-Handhabungshilfe (13)
an dem Deckel (22) angeordnete Elemente (28) zum Positionieren und/oder Fixieren des
Deckels (22) an dem Schragen (11) in die Ausnehmungen (39) der Seitenwände (18, 19)
eingreifen.
8. Schragen-Entleermagazin (14) für einen Schragenentleerer (10) zum Entleeren von mit
stabförmigen Artikeln gefüllten Schragen (11) nach Anspruch 6 oder 7, umfassend ein
Anschlussmittel (40) zum Adaptieren der zu entleerenden Schragen (11) an das Schragen-Entleermagazin
(14) sowie einen mindestens teilweise umschlossenen Aufnahmeraum (41) für die aus
dem Schragen (11) strömenden Artikel, wobei der Aufnahmeraum (41) des Schragen-Entleermagazins
(14) in einem Eingabebereich (42) für die Artikel nach oben offen ausgebildetist,
dadurch gekennzeichnet, dass im Eingabebereich (42) des Aufnahmeraums (41) des Schragen-Entleermagazins (14) ein
Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus (43) angeordnet ist, der mit einem
Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus (35) eines Schwertes (26) des zu entleerenden
Schragens (11) in Wirkverbindung bringbar ist und dass der Betätigungs- und/oder Verriegelungsmechanismus
(43) des Schragen-Entleermagazins (14) zwei beabstandet zueinander angeordnete und
parallel zu den Seitenwänden (18, 19) des zu entleerenden Schragens (11) verlaufende
Führungen (44, 45) sowie einen auf oder in den Führungen (44, 45) bewegbaren Schlitten
(46) zur Bildung einer Lineareinheit (47) umfasst.
9. Schragen-Entleermagazin nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (46) ein die beiden Führungen (44, 45) miteinander verbindender Träger
(48) ist, an dem oder auf dem mindestens ein Koppelelement (49) zum Koppeln des Schwertes
(26) an den Schlitten (46) angeordnet ist, wobei der Schlitten (47) im mit dem Schwert
(26) gekoppelten und entkoppelten Zustand senkrecht auf die Rückwand (20) des zu entleerenden
Schragens (11) zu und von dieser weg bewegbar ist.
10. Schragen-Entleermagazin nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Anschlussmittels (40) zusätzlich ein Transportelement (51) vorgesehen
ist, mittels dem die entleerten Schragen (11) linear aus einer Entleerposition in
eine Abgabeposition transportierbar sind.
11. Schragen-Entleermagazin nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anschlussmittel (40) ein Wandelement (53) zum Abdecken vorderwandfreier Schragen
(11) zugeordnet ist.
12. Schragenentleerer (10) zum Entleeren von mit stabförmigen Artikeln gefüllten Schragen
(11) nach Anspruch 8 oder 9, umfassend eine Zuführeinrichtung (12) zum Zuführen mit
stabförmigen Artikeln gefüllter Schragen (11), ein Schragen-Entleermagazin (14), eine
oberhalb oder unterhalb der Zuführeinrichtung (12) angeordnete Abtransporteinrichtung
(15) zum Abtransportieren geleerter Schragen (11), sowie eine Übergabeeinrichtung
(54), mittels der mit Artikeln gefüllte Schragen (11) von der Zuführeinrichtung (12)
in den Bereich des Schragen-Entleermagazins (14) und die entleerten Schragen (11)
vom Schragen-Entleermagazin (14) in den Bereich der Abtransportiereinrichtung (15)
transportierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schragen-Entleermagazin (14) nach einem der Ansprüche 8 bis 11 ausgebildet ist.
13. Schragenentleerer (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtransporteinrichtung (15) oberhalb der Zuführeinrichtung (12) angeordnet ist,
und der Abtransporteinrichtung (15) ein linear verfahrbares Handhabungssystem (55)
als Übergabeeinrichtung (54) zum Handhaben der Schragen (11) auf der Zuführeinrichtung
(12) und/oder zum Handhaben der Schragen (11) auf der Abtransporteinrichtung (15)
zugeordnet ist.
14. Schragenentleerer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Handhabungssystem (55) eine Laufkatze (56) aufweist, die zum einen aufeinander
zu und voneinander weg bewegbare Greifbacken (57) zum seitlichen Greifen und Halten
der mit stabförmigen Artikeln gefüllten Schragen (11) auf der Zuführeinrichtung (12)
und zum anderen einen vertikal verstellbaren Mitnehmer (58) zum Eingreifen und Halten
der geleerten Schragen (11) auf der Abtransporteinrichtung (15) umfasst.
15. Schragenentleerer nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (12) und die Abtransporteinrichtung (15) antriebsfreie Transportbleche
(60) sind.