[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtung für Türen, Fenster oder Ähnlichem
mit einem Haltemittel, mit einer Dichtleiste, die ein erstes Halteprofil und ein an
dem ersten Halteprofil befestigtes Dichtungsprofil aufweist, und mit einem Mechanismus,
über welchen die Dichtleiste gegenüber dem Haltemittel verschiebbar ist. Dichtungen
mit verschiebbaren Dichtleisten sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispielhaft
sei auf die Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2007 015 974 U hingewiesen.
[0002] Ein Nachteil von bekannten Dichtungen mit absenkbaren Dichtleisten ist, dass diese
nur aufwendig gekürzt werden können, um auf eine gewünschte Länge gebracht zu werden.
Das betrifft insbesondere Dichtungen für Türen, die keine üblichen Türblattmaße haben,
da die Hersteller von Türdichtungen in der Regel Dichtungen für die üblichen Türblattmaße
als Standardware herstellen und bevorraten. Wird eine Dichtung für eine Tür mit einem
Sondermaß gewünscht, wird derzeit die Dichtung für das nächst größere Standardmaß
gewählt und auf das gewünschte Sondermaß gekürzt.
[0003] Das Kürzen geht nach Empfehlungen eines Herstellers, nämlich der Athmer oHG, 59757
Arnsberg so von statten, dass zunächst das Dichtungsprofil aus dem ersten Halteprofil
gezogen wird. Anschließend wird die Dichtung mit einer Metallsäge auf das gewünschte
Sondermaß gekürzt. Dann wird das Dichtungsprofil wieder in das erste Halteprofil eingezogen
und ein Überstand des Dichtungsprofils über das erste Halteprofil auf ein notwendiges
Maß gekürzt.
[0004] Das Kürzen ist aufwändig und verursacht Dreck, nämlich Metallspäne. Diese können
die Dichtung verschmutzen und bei unzureichender Reinigung die Funktion der Dichtung
beeinträchtigen. Außerdem ist das Kürzen zeitaufwändig.
[0005] Von den Standardtürblattmaßen abweichende Türblattmaße sind besonders in Altbauten
aus einer Zeit verbreitet, in denen Türen vom Bauschreiner individuell nach Aufmass
hergestellt worden sind und wenig oder keine industriell hergestellten Türen mit den
heute üblichen Standardmaßen eingebaut wurden. Wegen der in den letzten Jahrzehnten
und Jahren erhöhten Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz werden viele dieser in
Altbauten eingebauten Türen in jüngerer Zeit und auch in der Zukunft ersetzt. In den
vielen Fällen werden dann Türen eingebaut, deren unteres Ende gegenüber dem Boden
mit einer Dichtung der eingangs genannten Art abgedichtet wird. Das hat zur Folge,
dass der Bedarf an Sondermaßen für Dichtungen in den letzten Jahren zu genommen hat
und auch noch weiter zunehmen wird. Der anhaltende Bedarf nach Dichtungen mit Sondermaßen
verstärkt das Bedürfnis nach einer einfach kürzbaren Dichtung.
[0006] Aus der Patentschrift
US 4 852 302 ist eine Dichtung für eine Tür bekannt, die auf einer Außenseite eines Türblattes
befestigt werden kann. Die Dichtung weist zwei in ihrer Längsrichtung gegeneinander
verschiebbare Dichtleisten mit je einem Halteprofil und je einem Dichtungsprofil auf.
Durch das Verschieben der Dichtleisten zueinander kann die Länge der Dichtung eingestellt
werden. Die Dichtung kann so an unterschiedliche Türbreiten angepasst werden. Mittels
einer Schraube können die Dichtleisten bei einer gewünschten Länge der Dichtung miteinander
verriegelt werden.
[0007] Die in der Patentschrift offenbarte Dichtung hat einige Nachteile, die in der Praxis
Bedeutung erlangen. Dadurch, dass zwei Dichtungsprofile vorgesehen sind, die sich
nicht berühren, ist es möglich, dass Zugluft, Lärm oder Rauch durch einen Zwischenraum
zwischen den Dichtungsprofilen hindurchzieht. Eine vollständige Abdichtung kann mittels
der Dichtung nicht erreicht werden. Die Dichtung ist nicht für eine Montage in einer
Nut in einer Tür geeignet. Sie kann nur auf einer Außenseite eines Türflügels montiert
werden. Die Befestigung einer Türdichtung auf einer Außenseite eines Türflügel ist
jedoch nicht ästhetisch ansprechend. Eine weitere Eigenschaft der Dichtung ist, dass
sie nur für eine einseitige Auslösung geeignet ist. In vielen Fällen ist jedoch eine
zweiseitige Auslösung, dass heißt eine Auslösung an der Bandseite und an der Schlossseite
wünschenswert.
[0008] Auch aus dem Dokument
FR 2 433 095 A1 ist eine Dichtung bekannt, deren Länge eingestellt werden kann.
[0009] Dieses vorausgeschickt liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Dichtung vorzuschlagen,
die einfach kürzbar ist, d.h. insbesondere ohne spanende Bearbeitung und die insbesondere
eine bessere Abdichtung gegenüber Zugluft, Lärm und Rauch bietet als die aus der Patentschrift
US 4 852 302 bekannte Dichtung.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Dichtleiste ein zweites
Halteprofil aufweist, wobei das zweite Halteprofil zumindest mittelbar an dem ersten
Halteprofil befestigt ist und das Dichtungsprofil auch an dem zweiten Halteprofil
befestigt ist. Das zweite Halteprofil ist in seiner Längsrichtung gegenüber dem Dichtungsprofil
verschiebbar und das Dichtungsprofil ist manuell, mit Handwerkzeugen oder mit Handwerkzeugmaschinen
kürzbar. Das Kürzen erfolgt vorzugsweise durch nicht spanendes Trennen, zum Beispiel
durch Scherschneiden.
[0011] Die zweite Halteleiste schafft Möglichkeiten für ein Kürzen der Dichtung, ohne dass
es dazu einer spanenden Bearbeitung bedarf. Im Unterschied zu der aus der Patentschrift
US 4 852 302 bekannten Dichtung weist die erfindungsgemäße Dichtung nur ein Dichtungsprofil auf,
das an beiden Halteprofilen befestigt ist.
[0012] Eine erfindungsgemäße Dichtung kann in einer Nut in einem Türblatt befestigt werden.
Dazu können die Haltemittel Befestigungsstrukturen oder Befestigungselemente aufweisen,
zum Beispiel Ausnehmungen. Die Befestigung in der Nut kann mittels Schrauben erfolgen,
die durch das Haltemittel in den Nutgrund geschraubt werden. Außerdem können andere
Befestigungsmittel gewählt werden, wie sie insbesondere auch aus der Druckschrift
EP 1 772 586 A2 bekannt sind.
[0013] Mit erfindungemäßen Türdichtungen können nicht nur Spalte an unteren Enden von Türen
abgedichtet werden. Es ist ebenso möglich, Spalte zwischen einem Türblatt und der
Decke oder einem Türsturz abzudichten. Insbesondere bei Schiebetüren kann mit einer
erfindungsgemäßen Dichtung eine Abdichtung der senkrechten Kanten eines Türblatt gegenüber
einer Zarge, Laibung oder Wand möglich sein.
[0014] Das Dichtungsprofil einer erfindungsgemäßen Dichtung legt sich vorteilhaft zum Abdichten
am Fußboden, an der Decke, an einer Zarge, an einer Laibung oder an einer Wand einerseits
und am Haltemittel, der Außenseite des Türblatts und/oder an einer oder mehreren Wänden
der Nut des Türblatts andererseits an, wodurch ein Luftzug, ein Lärmdurchtritt und/oder
ein Rauchdurchtritt verhindert ist.
[0015] Das zweite Halteprofil und das Dichtungsprofil können formschlüssig miteinander verbunden
sein.
[0016] Das zweite Halteprofil kann aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem Thermoplast oder
einem Duroplast, oder aus Aluminium bestehen. In einer Ausführung der erfindungsgemäßen
Dichtung kann das Haltemittel und das erste Halteprofil eine für ein erstes Standardtürblattmaß
geeignete Länge haben, während das Dichtungsprofil eine Läge hat, die vorteilhaft
dem nächstbreiteren zweiten Standardtürblattmaß entspricht. Vorzugsweise ist das Dichtungsprofil
so an dem ersten Halteprofil befestigt, dass es auf einer Seite bündig oder nahezu
bündig mit dem ersten Halteprofil abschließt, während es auf der anderen Seite einen
Überstand hat, der dem Längenunterschied zwischen den beiden Standardtürblattmaßen
entspricht, die für die Länge des Haltemittels und des ersten Halteprofils einerseits
und das Dichtungsprofil andererseits gewählt wurden.
[0017] Das zweite Halteprofil ist gegenüber dem ersten Halteprofil verschiebbar. Das zweite
Halteprofil kann die gleiche Länge wie das erste Halteprofil haben. Das zweite Halteprofil
hat vorzugsweise eine Länge die größer ist als der Überstand des Dichtungsprofils
über das erste Halteprofil. Dann kann das zweite Halteprofil einerseits den über das
erste Haltemittel hinausragenden Teil des Dichtungsprofils halten und anderseits vom
ersten Halteprofil getragen werden.
[0018] Der Überstand des Dichtungsprofils über das Haltemittel und das erste Halteprofil
kann dann gekürzt werden, um eine Dichtung mit einer Zwischengröße zwischen dem ersten
Standardtürblattmaß und dem zweiten Standardtürblattmaß zu erhalten.
[0019] Zum Kürzen der Dichtung auf eine gewünschte Länge wird das zweite Haltemittel so
zum ersten Haltemittel verschoben, dass die Länge der Einheit aus dem ersten Haltemittel
und dem zweiten Haltemittel der gewünschten Länge der Dichtung entspricht. Das Dichtungsprofil
ragt dann über das zweite Halteprofil hinaus.
[0020] Insbesondere diese Ausführung einer erfindungsgemäßen Dichtung kann für Dichtungen
gewählt werden, bei denen der Mechanismus auf der Bandseite oder der Schlossseite
der Tür ausgelöst wird. Der Auslöser steht dann vorzugsweise an der nicht zum Kürzen
vorgesehenen Seite der Dichtung über das Haltemittel hervor. Denkbar ist aber auch
eine Auslösung auf der kürzbaren Seite der Dichtung. Dann müsste allerdings der Auslöser
zunächst ebenso wie das Dichtungsprofil über das Haltemittel und das erste Halteprofil
hinausragen und kürzbar sein. Führt man diese beiden Varianten zusammen, können auch
Dichtungen mit beidseitiger Auslösung konstruiert werden.
[0021] Das erste Halteprofil und das Dichtungsprofil können formschlüssig miteinander verbunden
sein.
[0022] Das Haltemittel und/oder das erste Halteprofil kann aus Aluminium oder Kunststoff,
insbesondere aus einem Thermoplast oder einem Duroplast und das Dichtungsprofil aus
einem Elastomer bestehen.
[0023] Das Haltmittel kann ein Gehäuse sein, welches den Mechanismus aufnimmt.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Dichtung vor einem Kürzen,
- Fig. 1a
- eine Draufsicht auf die Dichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 2a bis 2c
- Querschnitte durch die Dichtung gemäß der Fig. 1 und 1a,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Dichtung gemäß der Fig. 1 bis 2c während des Kürzens,
- Fig. 3a
- eine Draufsicht der Dichtung gemäß der Fig. 1 bis 3 während des Kürzens,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Dichtung gemäß der Fig. 1 bis 3a nach dem Kürzen,
- Fig. 4a
- eine Draufsicht der Dichtung gemäß der Fig. 1 bis 4 nach dem Kürzen.
[0025] Es wird auf die Fig. 1 bis 4a Bezug genommen, in denen eine erfindungsgemäße Dichtung
beschrieben wird.
[0026] Die in den Figuren 1 bis 4a dargestellte Dichtung kann in einer Nut am unteren und/oder
oberen Ende einer Tür 6 angeordnet werden, wie es in den Figuren 1, in den Figuren
2a bis 2c, in Figur 3 und in Figur 4 dargestellt ist. In den Figuren 1, 3 und 4 ist
ein Schnitt durch das Türblatt 6 so gewählt, dass der Schnitt in der Ebene einer Wand
der Nut liegt. Dadurch wird eine Seitenansicht auf die Dichtung freigegeben.
[0027] Die Dichtung weist ein Haltemittel 1 auf, welches in einem Nutgrund befestigt werden
kann. Das Haltemittel ist so in der Nut befestigt, dass es bündig mit einer Bandseite
des Türblattes abschließt. Die Befestigung erfolgt auf bekannte Art und Weise, nämlich
schlossseitig mittels einer Schraube 9, die in den Nutgrund geschraubt ist, und bandseitig
mittels eines Befestigungswinkels 7, der mittels einer Schraube 8 in eine bandseitige
Stirnseite des Türblattes 6 eingeschraubt ist. Andere Befestigungen zum Beispiel in
einer Aufnahme sind ebenso möglich.
[0028] In dem Haltemittel 1 ist ein Mechanismus angeordnet. Dieser Mechanismus umfasst einen
Auslöser 5. Die übrigen Teile des Mechanismus sind nicht dargestellt. Der Mechanismus
kann auf jede Art und Weise, insbesondere auf jede bekannte Art und Weise ausgebildet
sein.
[0029] Über den Mechanismus ist ein erstes Halteprofil 2 an dem Haltemittel 1 angebracht.
Durch eine Betätigung des Mechanismus kann das erste Halteprofil 2 verschoben werden,
um einen Spalt zwischen dem Türblatt 6 und einem Fußboden bei geschlossener Tür abzudichten.
Zum Abdichten des Spaltes ist einem ersten Halteprofil ein Dichtungsprofil 4 angebracht.
Das Dichtungsprofil 4 legt sich vorteilhaft bei verschobenem Halteprofil 2 am Fußboden
und am Haltemittel 1 und/oder an einer oder mehreren Wänden der Nut des Türblatts
6 an, wodurch ein Luftzug, ein Lärmdurchtritt und/oder ein Rauchdurchtritt verhindert
wird.
[0030] Das Haltemittel 1 und das erste Halteprofil 2 sind aus Aluminium, einem Kunststoff,
insbesondere einem Thermoplast oder einem Duroplast hergestellt. Das Dichtungsprofil
4 ist aus einem Elastomer hergestellt.
[0031] Das Haltemittel 1 und das erste Halteprofil 2 haben eine Länge, die einem ersten
Standardtürblattmaß eines Türblattes entspricht. Das Dichtungsprofil 4 ist dagegen
länger als das Haltemittel 1 und das erste Halteprofil 2. Es hat eine Länge, die einem
zweiten Standardtürblattmaß entspricht, wobei das zweite Standardtürblattmaß das gegenüber
dem ersten Standardtürblattmaß nächstgrößere Standardtürblattmaß ist. Das Dichtungsprofil
4 hat daher einen Überstand gegenüber dem ersten Halteprofil 2 und dem Haltemittel
1, der der Differenz zwischen dem zweiten Standardtürblattmaß und dem ersten Standardtürblattmaß
entspricht.
[0032] Das Türblatt 6 hat eine Zwischengröße, die zwischen dem ersten Standardtürblattmaß
und dem zweiten Standardtürblattmaß liegt. Um nun die Dichtung an das Türblatt 6 anzupassen,
kann der Überstand des Dichtungsprofils 4 so gekürzt werden, dass die Länge des Dichtungsprofils
4 dem Türblattmaß des Türblatts 6 entspricht. Das Dichtungsprofil 4 kann dazu mit
einer Schere gekürzt werden.
[0033] Auch nach dem Kürzen des Dichtungsprofils 4 hat das Dichtungsprofil 4 einen Überstand
gegenüber dem ersten Halteprofil 2, an dem das Dichtungsprofil befestigt ist. Wegen
seiner Flexibilität muss das Dichtungsprofil 4 auch im Bereich des Überstands gehalten
werden. Dazu ist ein zweites Halteprofil 3 vorgesehen. Dieses zweite Halteprofil 3
ist an dem ersten Halteprofil 2 formschlüssig und verschiebbar angebracht. Es kann
nach Art eines Teleskops aus dem ersten Halteprofil 2 herausgezogen werden. Das Dichtungsprofil
4 ist ebenfalls formschlüssig mit dem zweiten Halteprofil 3 verbunden. Da das Dichtungsprofil
4 unverschiebbar gegenüber dem ersten Halteprofil 2 ist, muss das zweite Halteprofil
3 auch verschiebbar gegenüber dem Dichtungsprofil 4 sein.
[0034] Das zweite Halteprofil 3 kann so verschoben werden, dass es den Überstand des Dichtungsprofils
4 über das erste Halteprofil 2 hält.
[0035] Zur formschlüssigen und verschiebbaren Anbringung des zweiten Halteprofils 3 an dem
ersten Halteprofil 2 weist das erste Halteprofil 2 eine Führungsnut 21 auf, in welche
eine Führungsschiene 31 des zweiten Halteprofils 3 eingreift. Die Führungsschiene
31 des zweiten Halteprofils 3 hat gegenüber der Führungsnut 21 des ersten Halteprofils
2 ein minimales Untermaß, wodurch das Verschieben erleichtert ist.
[0036] Zur formschlüssigen und verschiebbaren Anbringung des Dichtungsprofils 4 an dem zweiten
Halteprofil 3 weist das zweite Halteprofil 3 zwei Führungsnuten 32 auf, in welche
Führungsschienen 42 des Dichtungsprofils 4 eingreifen. Auch die Führungsschienen 42
des Dichtungsprofils 4 haben gegenüber den Führungsnuten 32 des zweiten Halteprofils
3 ein leichtes Untermaß, um das Verschieben zu erleichtern.
[0037] Zur formschlüssigen und festen Anbringung des Dichtungsprofils 4 an dem ersten Halteprofil
weist das erste Halteprofil 2 Führungsnuten 22 auf, in welche Führungsschienen 41
des Dichtungsprofils 4 eingreifen. Die Führungsschienen 41 haben dabei ein leichtes
Übermaß gegenüber den Führungsnuten 22. Das Übermaß ist so bemessen, dass die Führungsschienen
41 des Dichtungsprofils 4 manuell in die Führungsnuten 22 des ersten Halteprofils
21 einziehbar sind und nach dem Einziehen kraftschlüssig in den Führungsnuten 22 festgelegt
sind.
[0038] Das Kürzen der erfindungsgemäßen Dichtung gemäß der Figuren 1 bis 4a kann beispielsweise
in der Art erfolgen, dass nach einer Montage der ungekürzten Dichtung, dieser Zustand
ist in der Figur 1 und in der Figur 1a dargestellt, zunächst das zweite Halteprofil
3 auf das Türblattmaß des Türblattes 6 eingestellt wird (Figur 3, Figur 3a). Anschließend
kann das über das Türblatt 6 überstehende Ende des Dichtungsprofils 4 mit einer Schere
abgeschnitten werden. Die Dichtung hat dann eine Länge, die dem Türblattmaß des Türblattes
6 entspricht (Figur 4, Figuren 4a).
1. Dichtung für Türen, Fenster oder Ähnlichem mit einem Haltemittel (1), mit einer Dichtleiste
(2, 3, 4), die ein erstes Halteprofil (2) und ein an dem ersten Halteprofil (2) befestigtes
Dichtungsprofil (4) aufweist, und mit einem Mechanismus, über welchen die Dichtleiste
(2, 3, 4) gegenüber dem Haltemittel (1) verschiebbar ist, wobei die Dichtleiste (2,
3, 4) ein zweites Halteprofil (3) aufweist, das an dem ersten Halteprofil (2) befestigt
ist, und wobei das Dichtungsprofil (4) auch an dem zweiten Halteprofil (3) befestigt
ist oder das zweite Halteprofil (3) in oder an dem Dichtungsprofil (4) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Halteprofil (3) in seiner Längsrichtung gegenüber dem Dichtungsprofil (4)
verschiebbar ist und das Dichtungsprofil (4) manuell, mit Handwerkzeugen oder mit
Handwerkzeugmaschinen kürzbar ist.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Halteprofil (3) und das Dichtungsprofil (4) formschlüssig miteinander
verbunden sind.
3. Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Halteprofil (3) aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem Thermoplast oder
einem Duroplast, oder aus Aluminium besteht.
1. Seal for doors, windows or the like, with a holding means (1), with a sealing strip
(2, 3, 4) comprising a first holding profile (2) and a sealing profile (4) mounted
on the holding profile (2), and with a mechanism via which the sealing strip (2, 3,
4) is displaceable with respect to the holding means (1), wherein the sealing strip
(2, 3, 4) comprises a second holding profile (3) mounted on the first holding profile
(2), and wherein the sealing profile (4) is also mounted on the second holding profile
(3) or the second holding profile (3) is mounted in or on the sealing profile (4),
characterised in that
the second holding profile (3) is displaceable in its longitudinal direction with
respect to the sealing profile (4) and the sealing profile (4) can be shortened manually,
by using hand tools or by using machine tools.
2. Seal according to claim 1, characterised in that the second holding profile (3) and the sealing profile (4) are connected in a form-fitting
manner.
3. Seal according to claim 1 or 2, characterised in that the second holding profile (3) is made of plastic, preferably thermoplastic or duroplastic,
or aluminium.
1. Joint d'étanchéité pour portes, fenêtres ou autres, avec un moyen de fixation (1),
avec une baguette d'étanchéité (2, 3, 4), qui comporte un premier profilé de fixation
(2) et un profilé d'étanchéité (4) fixé au premier profilé de fixation (2), et avec
un mécanisme par l'intermédiaire duquel la baguette d'étanchéité (2, 3, 4) est déplaçable
en translation par rapport au moyen de fixation (1),
dans lequel la baguette d'étanchéité (2, 3, 4) comporte un deuxième profilé de fixation
(3) qui est fixé au premier profilé de fixation (2)
et dans lequel le profilé d'étanchéité (4) est aussi fixé au deuxième profilé de fixation
(3) ou le deuxième profilé de fixation (3) est fixé dans ou sur le profilé d'étanchéité
(4),
caractérisé en ce que le deuxième profilé de fixation (3) peut être déplacé en translation dans sa direction
longitudinale par rapport au profilé d'étanchéité (4) et en ce que le profilé d'étanchéité (4) peut être raccourci manuellement, avec des outils à main
ou des machines-outils à main.
2. Joint d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième profilé de fixation (3) et le profilé d'étanchéité (4) sont assemblés
l'un à l'autre par concordance de forme.
3. Joint d'étanchéité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le deuxième profilé de fixation (3) est en plastique, de préférence en une matière
thermoplastique ou thermodurcissable, ou en aluminium.