(19)
(11) EP 2 575 546 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.12.2016  Patentblatt  2016/50

(21) Anmeldenummer: 11725328.6

(22) Anmeldetag:  31.05.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/04(2006.01)
A47B 88/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2011/002683
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2011/151054 (08.12.2011 Gazette  2011/49)

(54)

SCHUBLADENWANDELEMENT, BODENHALTERUNGSELEMENT FÜR DIE ANORDNUNG AN EINEM SCHUBLADENWANDELEMENT SOWIE BAUSATZ MIT WENIGSTENS EINEM SCHUBLADENELEMENT

DRAWER WALL ELEMENT, FLOOR RETAINING ELEMENT FOR ARRANGING ON A DRAWER WALL ELEMENT, AND ASSEMBLY SET WITH AT LEAST ONE DRAWER ELEMENT

ÉLÉMENT PAROI DE TIROIR, ÉLÉMENT DE MAINTIEN DE FOND DESTINÉ À ÊTRE MONTÉ SUR UN ÉLÉMENT PAROI DE TIROIR, ET ENSEMBLE DE MONTAGE COMPORTANT AU MOINS UN ÉLÉMENT DE TIROIR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 31.05.2010 DE 202010007431 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.04.2013  Patentblatt  2013/15

(73) Patentinhaber: Grass GmbH
6973 Höchst (AT)

(72) Erfinder:
  • HENSCHEID, Heinz-Josef
    53809 Ruppichteroth (DE)
  • HIRTSIEFER, Artur
    53819 Neunkirchen (DE)
  • RÖDDER, Bernd
    53809 Ruppichteroth (DE)
  • SCHNELL, Jürgen
    53797 Lohmar (DE)
  • SCHMIDT, Klaus-Dieter
    51588 Nümbrecht (DE)

(74) Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte 
Großtobeler Straße 39
88276 Berg / Ravensburg
88276 Berg / Ravensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-2010/040273
DE-A1- 2 944 317
JP-U- 57 022 352
AT-B- 362 896
DE-A1- 3 524 565
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Schubladenwandelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Bodenhalterungselement für die Anordnung an einem Schubladenwandelement, einem Bausatz aus einem Schubladenwandelement und einem Bodenhalterungselement sowie eine Schublade.

    Stand der Technik:



    [0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Schubladen mit Schubladenwandelementen aus Profilen bekannt, unter anderem die DE 29 44 317 A1. Schubladenseitenwandelemente weisen beispielsweise eine U-förmige Ausnehmung auf, in welche ein Schubladenboden mit seiner Stirnseite eingesteckt wird. Die Befestigung des Bodens kann zum Beispiel über Schrauben erfolgen, die den U-Schenkel der U-förmigen Ausnehmung durchdringen, auf welchem der Schubladenboden im montierten Zustand auffliegt.

    [0003] Derartige Ausgestaltungen weisen zwar eine hohe Stabilität auf, verlangen jedoch einen in der Dicke auf die U-Aufnahme angepassten Schubladenboden.

    Aufgabe und Vorteile der Erfindung:



    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau einer Schublade einfacher und flexibler gestalten zu können.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1, 2, 18, gelöst.

    [0006] Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Varianten der Erfindung.

    [0007] Die Erfindung geht von einem Schubladenwandelelement aus, das ein Profil mit einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Bodenelements einer Schublade umfasst. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass der Aufnahmeabschnitt als Absatz ausgebildet ist, der für ein Bodenelement, insbesondere einen vollständigen Schubladenboden, z. B. eine Bodenplatte, einen lateralen Anschlag und einen Anschlag nach oben bei Betrachtung der Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz nach unten offen ist und wobei vorbereitete Ausnehmungen zur Verankerung von Bodenhalterungselementen im Profil vorgesehen sind, um ein Bodenelement über Bodenhalterungselemente zum Absatz zu drängen. Durch eine solche Ausgestaltung können Schubladenböden mit unterschiedlicher Dicke für den Aufbau einer Schublade eingesetzt werden. Vorzugsweise sind am Profil die Ausnehmungen so ausgebildet, dass Bodenhalterungselemente für die Befestigung des Bodenelements das Bodenelement nicht durchdringen. Durch diese Maßnahme lassen sich mit dem Schubladenwandelement in einfacher Weise zum Beispiel auch Glasböden verwenden. Für andere Materialien bietet es den Vorteil, dass ein Schubladenboden lediglich auf die Form zugeschnitten werden muss, ohne dass weitere Bearbeitungsschritte, z. B. die Herstellung von Durchbrüchen, für dessen Befestigung erforderlich ist.

    [0008] Bei einem weiteren wesentlichen Aspekt der Erfindung ist der Aufnahmeabschnitt als Absatz ausgebildet, der für ein Bodenelement einen lateralen Anschlag und einen Anschlag nach oben bei Betrachtung der Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz nach unten offen ist und wobei vorbereitete Ausnehmungen zur Verankerung von Rastkupplungen im Profil vorgesehen sind, um daran eine Ausziehführung einer Schublade aufrasten zu können. Eine Rastkupplung wird eingesetzt, um die Schublade mit einer Ausziehführung, die zum Beispiel an einem Korpus angeordnet ist, auf einfache Weise verbinden zu können. Normalerweise werden Rastkupplungen am Schubladenboden angebracht und verfügen über verschiedene Einstellmöglichkeiten, um die Schublade in Bezug auf eine Frontseite justieren zu können. Durch das Vorsehen von Verankerungen für die Rastkupplung am Profil des Schubladenwandelements kann dessen Anbringung unabhängig von einer Ausgestaltung oder einer Materialbeschaffenheit eines Schubladenbodens erfolgen. Vorzugsweise sitzt die Rastkupplung für eine stabile Positionierung auf einem am Profil angeordneten Boden nach bestimmungsgemäßer Montage auf. Da der Schubladenboden von keinem Befestigungselement durchdrungen werden muss, auch nicht für die Anbringung einer Rastkupplung, lässt sich ohne zusätzlichen Aufwand auch ein Glasboden zum Aufbau einer Schublade einsetzen.

    [0009] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind entlang des Profils eine Vielzahl von Verankerungsmöglichkeiten für eine Bodenhalterung und/oder eine Rastkupplung vorgesehen. Zum Beispiel sind in einem Abstand, der deutlich kleiner ist als eine minimale Länge eines Schubladenwandprofils, mehrere Verankerungsmöglichkeiten ausgebildet. Durch diese Maßnahme müssen die Verankerungsmöglichkeiten nicht mehr auf Endabmessungen einer Schublade abgestimmt werden, vielmehr lässt sich ein Schubladenwandelement als frei ablängbares Profil einsetzen, so dass in einfacher Weise individuelle Maße von Schubladen realisierbar sind.

    [0010] Vorzugsweise sind die Verankerungsmöglichkeiten in der Gestalt, dass an beliebigen Stellen entlang des Profils eine Bodenhalterung und/oder eine Rastkupplung anbringbar ist.

    [0011] In einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Ausnehmungen im Bereich des lateralen Anschlags vorgesehen. Zum Beispiel sitzen die Ausnehmungen in Richtung Profil betrachtet hinter dem Anschlag. Denkbar ist jedoch auch, dass wenigstens eine Ausnehmung im Bereich des Anschlags nach oben vorgesehen ist. Auf diese Weise wird eine große Vielfalt von Befestigungsmöglichkeiten für eine Bodenhalterung für ein Bodenelement und/oder eine Rastkupplung zur Anbringung an einer Ausziehführung ermöglicht.

    [0012] In einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens eine Ausnehmung zur Verankerung von Schrauben ausgebildet. Durch diese Maßnahme wird die Flexibilität für den Aufbau der Schublade weiter verbessert. Denkbar sind zum Beispiel Bodenhalterungselemente und/oder Rastkupplungen, die mittels einer Schraube am Schubladenwandelement montiert werden.

    [0013] Die Ausnehmungen sind vorzugsweise so ausgebildet, insbesondere ausgerichtet, dass ein Bodenhalterungselement und/oder eine Rastkupplung bei einer Montage in Richtung parallel einer Ebene eines Bodenelements zur jeweiligen Ausnehmung, also zum Profil des Schubladenwandelements gezogen wird. Damit wird erreicht, dass zum Beispiel ein Bodenhalterungselement ein Bodenelement bei der Montage zum Profil drängt, und damit eine satte Verbindung zwischen Bodenelement und Profil bzw. Bodenhalterungselement bewirkt, wodurch sich ein unerwünschtes Spiel, zum Beispiel zwischen Bodenelement und Profil, vermeiden lässt.

    [0014] Damit zum Beispiel ein Bodenelement am Absatz des Profils des Schubladenwandelements sowohl lateral als auch nach oben nach einer Montage satt anliegt, wird darüber hinaus vorgeschlagen, dass ein Bodenhalterungselement bei einer Montage sowohl in eine Richtung parallel zu einer Ebene des Bodenelements als auch auf die Hauptfläche des Bodenelements, also quer dazu, gezogen wird.

    [0015] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Ausnehmung wenigstens eine Rinne entlang des Profils zur Verankerung von Bodenhalterungselementen und/oder Rastkupplungen. Eine Rinne ermöglicht eine freie Anbringung dieser Elemente entlang der Rinne, also in jeder Position entlang der Rinne. Die Rinne kann so ausgebildet sein, dass sich an jeder Stelle der Rinne leicht eine Schraube als Verankerungselement eindrehen lässt. Dazu ist eine Innenseite der Rinne z. B. mit Erhebungen und/oder Vertiefungen versehen und weist somit eine unebene Oberflächenkontur auf.

    [0016] Eine solche Rinne ist zum Beispiel im Anschlag nach oben ausgebildet.

    [0017] Bei einer solchen Ausgestaltung ist es bevorzugt, wenn in einem Bodenelement Bohrungen vorgesehen sind, so dass das Bodenelement zum Beispiel von einer Schraube durchdrungen werden kann, die dann in die Rinne eingeschraubt wird.

    [0018] Zusätzlich oder alternativ kann eine Rinne auch in Profilrichtung hinter dem lateralen Anschlag ausgebildet sein. Das ermöglicht insbesondere eine durchdringungsfreie Anbringung eines Bodenelements, in dem zum Beispiel ein klammerartiges Bodenhalterungselement über eine Schraube angebracht wird, die in die Rinne lateral hinter dem Anschlag eingedreht ist.

    [0019] Im Weiteren ist es bevorzugt, dass eine Rinne hinter dem lateralen Anschlag mit der Öffnung der Rinne in eine Richtung zu einer unteren, flächigen Erstreckung eines Bodenelements hin geneigt ist. Durch eine solche Ausrichtung der Rinne wird sichergestellt, dass Elemente, die zum Beispiel über eine Schraube an der Rinne befestigt werden, immer in Richtung Rinne gezogen werden. Damit wird zum Beispiel ein Bodenelement, das mit einem Bodenhalterungselement befestigt wird, in Richtung zur Rinne, also zum Absatz gezogen, was eine satte spielfreie Montage ohne weiteres ermöglicht.

    [0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Rinne zum Beispiel als U-förmige Nut ausgebildet und weist zum Beispiel an einer Innenseite eine unebene Oberflächenkontur auf. Damit wird es besonders einfach möglich, an jeder beliebigen Stelle eine Schraube, zum Beispiel eine Spanplattenschraube, zu platzieren.

    [0021] In einer darüber hinaus vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist eine Rinne ausgebildet, die sich bei eingesetztem Boden bis unterhalb einer unteren Bodenfläche eines Bodenelements erstreckt. Durch diese Maßnahme lassen sich Bodenhalterungselemente zur Klemmung eines Bodenelements einsetzen, die an der über der unteren Bodenfläche des Bodenelements überstehenden Wand einer Rinne geführt sind. Dadurch wird die Stabilität einer Befestigung eines Bodenelements erhöht.

    [0022] Überdies denkbar ist eine Rinne, die in ihrer Tiefenerstreckung in eine Richtung einer Flächenausdehnung eines eingesetzten Bodenelements ausgebildet ist. Eine solche Rinne liegt vorzugsweise mit ihrer Öffnung bei einem eingesetzten Bodenelement unterhalb einer unteren Bodenfläche des Bodenelements, so dass sie auch bei eingesetztem Bodenelement frei zugänglich ist für z. B. die Anbringung von einem Bodenhalterungselement, beispielsweise in Form einer exzentrischen Scheibe, welche beim Eindrehen auf einem Bodenelement aufsitzt und dieses zu einem oberen Anschlag des Absatzes drängt.

    [0023] Ein Bodenhalterungselement mit einer hohen Haltekraft für die Anordnung an einem Schubladenwandelement der vorher diskutierten Art weist vorzugsweise einen Fortsatz auf, der in einem eingesetzten Zustand sich in eine vorbereitete Ausnehmung am Schubladenwandelement erstreckt und gleichzeitig von einem Schraubenelement durchdrungen ist, welches zur Befestigung in eine Ausnehmung, z. B. dieselbe Ausnehmung des Schubladenwandelements, vorgesehen ist.

    Zeichnungen:



    [0024] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert.

    [0025] Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Teilausschnitt einer Schublade in einer perspektivischen Darstellung,
    Fig. 2
    in einer schematischen Seitenansicht ein Seitenwandprofil, an welchem ein Holzboden verschraubt ist,
    Fig. 3
    ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verbindung eines Schubladenbodens mit einem Wandprofil in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 4-5
    in ebenfalls perspektivischer Darstellung weitere Ausführungsbeispiele einer Verbindung eines Schubladenbodens mit einem Schubladenwandprofil,
    Fig. 6
    in perspektivischer Darstellung eine Verbindung eines Schubladenwandprofils mit einem Glasboden,
    Fig. 7a-7c
    in unterschiedlichen Darstellungen ein Bodenhalterungselement und
    Fig. 8a-8d
    ein weiteres Bodenhalterungselement in unterschiedlichen Ansichten.

    Beschreibung der Ausführungsbeispiele:



    [0026] Figur 1 zeigt einen Ausschnitt eines Schubladenbodens 1, an welchen ein Schubladenwandprofil 2 angefügt ist. Das Schubladenwandprofil ist ebenfalls, wie der Schubladenboden 1, nur teilweise dargestellt und an der zum Betrachter zeigenden Kante abgeschnitten.

    [0027] Das Schubladenwandprofil besitzt einen Absatz 3 mit einer Begrenzung für den Schubladenboden 1 bei einer Betrachtung einer Schublade in Gebrauchslage nach oben sowie nach außen.

    [0028] In einer Auflagenfläche 4 des Absatzes 3 verläuft vom Schubladenboden 1 in eingebauter Position verdeckt eine Befestigungsrinne 5. Eine weitere Befestigungsrinne 6 verläuft nach außen betrachtet hinter einer lateralen Anschlagfläche 7.

    [0029] Durch diese Ausgestaltung bietet sich eine große Vielfalt von Befestigungsmöglichkeiten für die Anbringung von Bodenhalterungselementen, mit welchen der Schubladenboden 1 mit dem Schubladenwandprofil 2 verbunden wird, sowie der Möglichkeit, eine Rastkupplung 8 unmittelbar mit einem Schubladenwandprofil 2 verbinden zu können. Das Schubladenwandprofil 2 kann grundsätzlich eine Seiten-, Rück- oder Frontwand einer Schublade sein.

    [0030] Zur Verbindung des Schubladenbodens 1 mit dem Schubladenwandprofil 2 können, wie in Figur 1 dargestellt, in den Schubladenboden 1 an geeigneter Stelle Bohrungen 9, 10, 11 eingebracht werden, durch welche sich Schrauben durchstecken lassen, deren Gewinde durch Eindrehen in der darunter liegenden Befestigungsrinne 5 verankerbar ist. Eine solche in der Befestigungsrinne 5 verankerte Schraube 12 durchdringt die Bohrung 11 (s. Figur 1).

    [0031] Zur Befestigung der Rastkupplung 8 könnte prinzipiell ebenfalls die Befestigungsrinne 5 mit entsprechenden Bohrungen im Schubladenboden 1 herangezogen werden.

    [0032] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist die Rastkupplung 8 jedoch an der hinter der lateralen Anschlagfläche 7 ausgebildeten Befestigungsrinne 6 montiert. Hierzu sind Schrauben 13, 14 durch entsprechende Halteabschnitte 15 der Rastkupplung 8 in die Befestigungsrinne 6 eingedreht. Mit der Rastkupplung 8 lässt sich z. B. eine Schubladenschiene einer Auszugsführung zur Befestigung der Schublade verbinden.

    [0033] Die Befestigungsrinnen 5, 6 können zu einer Flächenerstreckung eines Schubladenbodens von einer senkrechten Positionierung abweichend ausgebildet sein. Bei einer exakt senkrechten Positionierung wird z. B., wie in Figur 2 dargestellt, ein Schubladenboden 1 über eine Schraube 12, die in die Befestigungsrinne 5 eingeschraubt wird, gegen die Auflagefläche 4 des Schubladenwandprofils 2 gezogen. Gegen die Anschlagfläche 7 findet bei der in Figur 2 gezeigten Anordnung der Befestigungsrinne 5 keine oder nahezu keine Kraftbeaufschlagung statt. Neigt man hingegen die Rinne 5, so wie in Figur 1 für die Befestigungsrinne 6 angedeutet, aus einer senkrechten Anordnung, in welcher die Rinnenwandungen sich wie in Figur 2 senkrecht zur Haupterstreckung des Schubladenbodens 1 ausrichten, lässt sich erreichen, dass der Schubladenboden 1 zusätzlich bei einer Verschraubung mit der Schraube 12 gegen die Anschlagfläche 7 gepresst wird. Dadurch lässt sich eine besonders stabile und spielfreie Verbindung zwischen einem Schubladenboden 1 und einem Schubladenwandprofil 2 erreichen, da der Schubladenboden 1 an zwei Anschlagflächen kraftbeaufschlagt am Schubladenwandprofil anliegt.

    [0034] Hierzu wird die Befestigungsrinne 5 vorzugsweise in Bezug zum Schubladenboden 1 derart geneigt, dass bei einem positionsgleichen Rinnenboden 16 eine Rinnenöffnung 17 zum Schubladenboden 1 hin verschoben wird.

    [0035] Eine entsprechende Rinnenanordnung für eine Befestigungsrinne 6 ist in den Figuren 3, 4 und 5 zu entnehmen.

    [0036] In diesen Figuren sind unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten des Schubladenbodens 1 über ein Bodenhalterungselement veranschaulicht, dass zur Befestigung des Schubladenbodens 1 diesen nicht durchdringt. Alle Rinnen 6 sind mit ihrer Rinnenöffnung 17 zum Schubladenboden 1 bzw. zur Anschlagfläche 7 für den Schubladenboden hin geneigt.

    [0037] Findet, wie in Figur 3 dargestellt, eine Befestigung des Schubladenbodens 1 durch eine Einschlagkralle 18 statt, hat die geneigte Anordnung der Befestigungsrinne 6 zur Folge, dass ein Andrückabschnitt 19 nicht nur eine senkrechte Bewegung zum Schubladenboden 1 ausführt, sondern zusätzlich eine Bewegung entlang der Hauptfläche 20 auf das Schubladenwandprofil 2 zu. Tritt beim weiteren Eindringen einer Einschlagkralle 18 ein Kontakt des Andrückabschnitts 19 mit der Hauptfläche 20 des Schubladenbodens 1 ein, findet bei einer Weiterführung des Einschlagvorgangs eine Relativbewegung des Andrückabschnitts 19 entlang der Hauptfläche 20 statt, so dass der Schubladenboden 1 gegen die Anschlagfläche 7 gezogen wird. Eine entsprechende Wirkungsweise tritt für Andrückabschnitte 21, 22 für eine Einschraubkralle 23 gemäß Figur 4 bzw. einen Einschraubspannbock 24 gemäß Figur 5 auf. Mit der Einschraubkralle 23 bzw. dem Einschraubspannbock 24 lässt sich eine besonders stabile Verbindung mit dem Schubladenboden 1 erreichen, in dem jeweils ein Abschnitt 25, 26 sich in die Befestigungsrinne 6 hinein erstreckt, aber zugleich eine Öffnung in der Einschraubkralle 23 bzw. des Einschraubspannbocks 24 vorgesehen ist, durch welche sich eine Schraube 27 einstecken lässt, die in der Befestigungsrinne 6 verschraubt wird. Dadurch wird die Einschraubkralle bzw. der Einschraubspannbock besonders gut abgestützt in der Befestigungsrinne 6 über die Schraube 27 festgelegt. Eine Öffnung für die Schraube 27 in der Einschraubkralle 23 bzw. dem Einschraubspannbock 24 ist vorzugsweise, wie in den Figuren 4 und 5 ersichtlich, so angeordnet, dass jeweils links und rechts der Öffnung sich ein Abschnitt 25, 26 erstreckt und mittig dazwischen die Befestigungsschraube 27 verlaufen kann.

    [0038] Die Ausführungsformen gemäß der Figuren 3, 4 und 5 erlauben eine Befestigung eines Schubladenbodens, ohne dass dieser von einem Befestigungselement durchdrungen werden muss. Damit kann diese Art der Befestigung für massive Schubladenböden, wie z. B. Glasböden, ohne weiteres zur Anwendung kommen.

    [0039] Eine besonders geeignete Ausgestaltung eines Bodenhalterungselements für Glasböden ist in Figur 6 dargestellt.

    [0040] In dieser Ausführungsform wird ein Glasboden 28 gegen eine Schubladenwand 29 mittels eines Spreizdübelelements 30 gedrückt und somit mit der Schubladenwand 29 verbunden. Das Spreizdübelelement 30 wird z. B. in einer Bohrung des Profils der Schubladenwand 29 verankert.

    [0041] Der Aufbau einer Ausführungsform eines Spreizdübelelements ist in den Figuren 7a bis 7c im Detail ersichtlich. Das Spreizdübelelement 30 hat zwei wesentliche Merkmale. Zunächst verfügt es über einen geschlitzten Bolzenbereich 31, der sich spreizt, wenn das Gewinde einer Schraube 32 den Bolzenbereich 31 erreicht. Eine damit verbundene Keilwirkung auf eine Öffnung, in welcher das Spreizdübelelement 30 sitzt, führt dazu, dass das Spreizdübelelement 30 gegen die Schubladenwand 9 gezogen wird und damit ein sicherer Sitz des Spreizdübelelements 30 an der Schubladenwand 29 gewährleistet ist. Als weiteres Merkmal ist die exzentrische Anbringung einer Öffnung 33 für eine Schraube 32 ersichtlich. In entsprechender Weise ist der Bolzenbereich 31 an einem Anpresskörper 34, in welchem ebenfalls die Öffnung 33 ausgebildet ist, exzentrisch positioniert.

    [0042] Beim Eindrehen der Schraube 32 im Uhrzeigersinn versucht durch die Gegenkraft in der Öffnung 33 bzw. im Bolzenbereich 31 der Anpresskörper 34, in gleicher Richtung mitzudrehen. Diese Bewegung wird jedoch gestoppt, wenn der Anpresskörper 34 in Kontakt einer unteren Hauptfläche 35 des Schubladenbodens 28 kommt. Dadurch drückt der Anpresskörper 34 den Schubladenboden 28 gegen die Anschlagfläche 4 des Absatzes 3 des Schubladenwandprofils 29. Gleichermaßen bewegt sich durch den Einschraubvorgang das gesamte Spreizdübelelement 30 auf die Schubladenwand 29 zu, wodurch der Schubladenboden 28 auch gegen die Anschlagfläche 7 des Absatzes 3 gedrängt wird.

    [0043] Um die Klemmwirkung des Spreizdübelelements 30 zum Schubladenboden 28 sowie die Relativbewegung des Schubladenbodens 28 zur lateralen Anschlagfläche 7 zu optimieren, ist der Anpresskörper 34 vorzugsweise mit einer gummierten Oberfläche versehen. Beispielsweise ist ein Gummiring in die zylindrische Außenseite des Anpresskörpers 34 eingesetzt.

    [0044] In den Figuren 8a bis 8d ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Spreizdübelelements 36 abgebildet.

    [0045] Das Spreizdübelelement 36 hat als wesentliches Unterscheidungsmerkmal zum Spreizdübelelement nach den Figuren 7a bis 7c einen Schneidkragen 37, der sich in einem Schubladenboden, z. B. ein Holzboden, beim Einschrauben des Spreizdübelelements 36 einschneidet und so eine Verankerung im Schubladenboden stattfindet.

    [0046] In den Figuren 8a bis 8d ist ein Spezialfall gezeigt, in welchem ein Spreizdübelelement 30 die Grundlage des Spreizdübelelements 36 bildet, wobei auf das Spreizdübelelement 30 ein Kralltopf aufgesetzt ist, an welchem äußeren Umfang sich der Schneidkragen 37 befindet. Der Kralltopf 38 besitzt einen eingesenkten Bereich 39. Durch einen Gummiring 40, der im Durchmesser etwas größer ist als ein Innendurchmesser des Kralltopfs 38, wird der Kralltopf 38 zunächst axial im Abstand zum Anpresskörper 34 des Spreizdübelelements 30 gehalten. Beim Eindrehen der Schraube finden dann gleichzeitig zwei Bewegungen statt. Durch die Drehbewegung wird aufgrund der exzentrischen Anordnung der Schneidkragen 37 immer stärker gegen einen Schubladenboden gedrückt, wobei eine Bewegung des Schneidkragens 37 in axialer Richtung zu einem Schubladenwandprofil 2 stattfindet mit der Folge, dass ein Schubladenboden satt in einen Absatz, z. B. einen Absatz 3 eines Schubladenwandprofils, z. B. ein Schubladenwandprofil 2 sowohl lateral als auch senkrecht dazu gepresst wird.

    [0047] Eine Ausführungsform eines Spreizdübelelements 36 mit Kralltopf eignet sich besonders für Schubladenböden, die aus nachgiebigem Material, also insbesondere nicht Glas, bestehen. Vorzugsweise sind hier Holz- oder Kunststoffböden zu nennen. Eine entsprechende Ausgestaltung ist jedoch auch für Aluminiumböden denkbar.
    Bezugszeichenliste:
    1 Schubladenboden 30 Spreizdübelelement
    2 Schubladenwandprofil 31 Bolzenbereich
    3 Absatz 32 Schraube
    4 Auflagefläche 33 Öffnung
    5 Befestigungsrinne 34 Anpresskörper
    6 Befestigungsrinne 35 Hauptfläche
    7 Anschlagfläche 36 Spreizdübelelement
    8 Rastkupplung 37 Schneidkragen
    9 Bohrung 38 Kralltopf
    10 Bohrung 39 eingesenkter Bereich
    11 Bohrung 40 Gummiring
    12 Schraube    
    13 Bohrung    
    14 Bohrung    
    15 Halteabschnitt    
    16 Rinnenboden    
    17 Rinnenöffnung    
    18 Einschlagkralle    
    19 Andrückabschnitt    
    20 Hauptfläche    
    21 Andrückabschnitt    
    22 Andrückabschnitt    
    23 Einschraubkralle    
    24 Einschraubspannbock    
    25 Abschnitt    
    26 Abschnitt    
    27 Schraube    
    28 Glasboden    
    29 Schubladenwandprofil    



    Ansprüche

    1. Schubladenwandelement bestehend aus einem Profil (2, 29) mit einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Bodenelements (1, 28) einer Schublade, wobei der Aufnahmeabschnitt als Absatz (3) ausgebildet ist, der für ein Bodenelement (1, 28) einen lateralen Anschlag (7) und einen Anschlag (4) nach oben bei Betrachtung einer Schublade in Gebrauchslage bildet, wobei der Absatz (3) nach unten offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass vorbereitete Ausnehmungen (5, 6) zur Verankerung von Bodenhalterungselementen (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) im Profil (2, 29) vorgesehen sind, um ein Bodenelement (1, 28) zum Absatz (3) zu drängen und/oder dass vorbereitete Ausnehmungen (5 6) zur Verankerun von Rastkupplungen (8) im Profil (2, 29) vorgesehen sind, um daran eine Ausziehführung einer Schublade aufrasten zu können,
    wobei entlang des Profils (2, 29) eine Vielzahl von, Verankerungsmöglichkeiten für eine Bodenhalterung und/oder eine Rastkupplung vorgesehen ist, und
    wobei die Verankerungsmöglichkeiten derart sind, dass an beliebigen Stellen entlang des Profils die Bodenhalterungselemente und/oder die Rastkupplungen anbringbar sind.
     
    2. Schubladenwandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ausnehmungen (6) im Bereich des lateralen Anschlags vorgesehen sind.
     
    3. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Ausnehmung (5) im Bereich des Anschlags (4) nach oben vorgesehen ist.
     
    4. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Ausnehmung (5) zur Verankerung von Schrauben ausgebildet ist.
     
    5. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausnehmung (6) derart ausgerichtet ist, dass ein Bodenhalterungselement und/oder eine Rastkupplung bei einer Montage in Richtung parallel einer Ebene eines Bodenelements zur Ausnehmung gezogen wird.
     
    6. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausnehmung (6) so ausgebildet ist, dass ein Bodenhalterungselement bei einer Montage in eine Richtung quer zu einer Ebene eines Bodenelements gezogen wird.
     
    7. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Ausnehmung (5, 6) zur Verankerung eines Bodenhalterungselements (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) sowohl im Bereich des lateralen Anschlags (7) als auch im Bereich des Anschlags (4) nach oben am Profil (2) vorgesehen ist.
     
    8. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausnehmung wenigstens eine Rinne (5, 6) entlang des Profils (2, 29) zur Verankerung von Bodenhalterungselementen und/oder Rastkupplungen umfasst.
     
    9. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne im Anschlag nach oben ausgebildet ist.
     
    10. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (6) in Profilrichtung hinter dem lateralen Anschlag ausgebildet ist.
     
    11. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (6) hinter dem lateralen Anschlag mit der Öffnung (17) der Rinne (6) in eine Richtung zu einer unteren, flächigen Erstreckung des Bodens hin geneigt ist.
     
    12. Schubladenwandelement nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (6) als U-förmige Nut ausgebildet ist.
     
    13. Schubladenwandelement nach einem der Ansprüche 8 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (6) an einer Innenseite eine unebene Oberflächenstruktur aufweist.
     
    14. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne (6) ausgebildet ist, die sich bei eingesetztem Bodenelement (1) bis unterhalb einer unteren Bodenfläche des Bodenelements (1) erstreckt.
     
    15. Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rinne sich in ihrer Tiefenerstreckung in eine Richtung einer Flächenausdehnung eines angesetzten Bodenelements ausgebildet ist.
     
    16. Bausatz mit wenigstens einem Schubladenwandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und wenigstens einem Bodenhalterungselement (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) für die Anordnung an dem Schubladenwandelement, wobei ein Fortsatz (25, 26) ausgebildet ist, der in eingesetztem Zustand sich in eine vorbereitete Ausnehmung (6) am Schubladenwandelement erstreckt und gleichzeitig von einem Schraubenelement (12) durchdrungen ist, welches zur Befestigung in eine Ausnehmung des Schubladenwandelements vorgesehen ist.
     
    17. Bausatz mit wenigstens einem Schubladenwandelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und wenigstens einer Rastkupplung (8).
     
    18. Schublade mit einem Schubladenwandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 15.
     


    Claims

    1. Drawer wall element consisting of a profile (2, 29) with a mounting section for mounting a floor element (1, 28) of a drawer, wherein the mounting section is designed as a step (3), which forms a lateral stop (7) and a stop (4) for a floor element (1, 28) to the top when observing a drawer in a position of use, wherein the step (3) is open to the bottom, characterised in that prepared recesses (5, 6) are provided in the profile (2, 29) for anchoring floor retaining elements (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36), in order to push a floor element (1, 28) towards the step (3) and/or in that prepared recesses (5,6) are provided in the profile (2, 29) for anchoring interlocking couplings (8) in order to be able to lock on a pull-out guide of a drawer,
    wherein along the profile (2, 29) a plurality of anchoring options are provided for floor retaining and/or an interlocking coupling and
    wherein the anchoring options are such that the floor retaining elements and/or the interlocking coupling can be attached at any point along the profile.
     
    2. Drawer wall element according to claim 1, characterised in that recesses (6) are provided in the region of the lateral stop.
     
    3. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one recess (5) is provided to the top in the region of the stop (4).
     
    4. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one recess (5) is designed for anchoring screws.
     
    5. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a recess (6) is aligned such that a floor retaining element and/or an interlocking coupling is pulled during assembly in a direction parallel to a plane of a floor element to the recess.
     
    6. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a recess (6) is designed so that a floor retaining element is pulled during assembly in a direction perpendicular to a plane of a floor element.
     
    7. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one recess (5, 6) is provided to the top on the profile (2) for anchoring a floor retaining element (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) both in the region of the lateral stop (7) and in the region of the stop (4).
     
    8. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a recess comprises at least one groove (5, 6) along the profile (2, 29) for anchoring floor retaining elements and/or interlocking couplings.
     
    9. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a groove is formed to the top in the stop.
     
    10. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a groove (6) is formed in profile direction behind the lateral stop.
     
    11. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a groove (6) behind the lateral stop with the opening (17) of the groove (6) is inclined in a direction of a lower, flat extension of the floor.
     
    12. Drawer wall element according to any one of claims 8 to 11, characterised in that the groove (6) is designed as a U-shaped channel.
     
    13. Drawer wall element according to any one of claims 8 to 12, characterised in that the groove (6) has an uneven surface structure on an inner side.
     
    14. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a groove (6) is formed which extends with a positioned floor element (1) below a lower floor surface of the floor element (1).
     
    15. Drawer wall element according to any one of the preceding claims, characterised in that a groove is formed in its depth extension in the direction of a surface area of a positioned floor element.
     
    16. Assembly with at least one drawer wall element according to any one of claims 1 to 15 and at least one floor retaining element (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) for arrangement on the drawer wall element, wherein an extension (25, 26) is formed which extends in an inserted state in a prepared recess (6) on the drawer wall element and is penetrated at the same time by a screw element (12) which is provided for securing in a recess of the drawer wall element.
     
    17. Assembly with at least one drawer wall element according to any one of claims 1 to 15 and at least one interlocking coupling (8).
     
    18. Drawer with a drawer wall element according to any one of the preceding claims 1 to 15.
     


    Revendications

    1. Élément paroi de tiroir constitué d'un profilé (2, 29) présentant une section de réception destinée à recevoir un élément de fond (1, 28) d'un tiroir, la section de réception étant réalisée sous la forme d'une partie en retrait (3) qui constitue pour un élément de fond (1, 28) une butée latérale (7) et une butée (4) vers le haut lorsque le tiroir est observé en position d'utilisation, la partie en retrait (3) étant ouverte vers le bas, caractérisé en ce que des évidements (5, 6) préparés, destinés à ancrer des éléments de retenue de fond (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36), sont prévus dans le profilé (2, 29) pour forcer un élément de fond (1, 28) contre la partie en retrait (3) et/ou en ce que des évidements (5, 6) préparés sont prévus dans le profilé (2, 29) pour ancrer des raccords par encliquetage (8), afin de pouvoir encliqueter sur ceux-ci une glissière de guidage d'un tiroir,
    une pluralité de possibilités d'ancrage étant prévues le long du profilé (2, 29) pour un élément de retenue de fond et/ou un raccord par encliquetage, et
    les possibilités d'ancrage étant telles que les éléments de retenue de fond et/ou les raccords par encliquetage peuvent être placés à n'importe quel endroit le long du profilé.
     
    2. Élément paroi de tiroir selon la revendication 1, caractérisé en ce que des évidements (6) sont prévus dans la zone de la butée latérale.
     
    3. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un évidement (5) est prévu vers le haut dans la zone de la butée (4).
     
    4. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un évidement (5) est conçu pour l'ancrage de vis.
     
    5. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un évidement (6) est conçu de telle manière qu'un élément de retenue de fond et/ou un raccord par encliquetage est tiré, lors d'un montage, vers l'évidement dans une direction parallèle à un plan d'un élément de fond.
     
    6. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un évidement (6) est conçu de telle sorte qu'un élément de retenue de fond, lors d'un montage, est tiré dans une direction transversale par rapport à un plan d'un élément de fond.
     
    7. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un évidement (5, 6) destiné à ancrer un élément de retenue de fond (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) est prévu vers le haut sur le profilé (2) aussi bien dans la zone de la butée latérale (7) que dans la zone de la butée (4).
     
    8. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un évidement comprend au moins une rigole (5, 6) le long du profilé (2, 29) pour l'ancrage d'éléments de retenue de fond et/ou de raccords par encliquetage.
     
    9. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rigole est formée vers le haut dans la butée.
     
    10. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rigole (6) est formée derrière la butée latérale, considéré dans la direction du profilé.
     
    11. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rigole (6) derrière la butée latérale est inclinée avec l'ouverture (17) de la rigole (6) dans une direction orientée vers un prolongement inférieur plat du fond.
     
    12. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que la rigole (6) est réalisée sous la forme d'une rainure en forme de U.
     
    13. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que la rigole (6) présente sur une face interne une structure superficielle irrégulière.
     
    14. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rigole (6) est formée qui s'étend, lorsque l'élément de fond (1) est inséré, jusqu'au-dessous d'une surface de fond inférieure de l'élément de fond (1).
     
    15. Élément paroi de tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rigole, dans son étendue en profondeur, est formée dans une direction d'une superficie d'un élément de fond appliqué.
     
    16. Kit comprenant au moins un élément paroi de tiroir selon l'une des revendications 1 à 15 et au moins un élément de retenue de fond (12, 18, 23, 24, 27, 30, 36) destiné à être disposé sur l'élément paroi de tiroir, un prolongement (25, 26) étant formé, lequel, dans l'état inséré, s'étend dans un évidement (6) préparé sur l'élément paroi de tiroir et est simultanément traversé par un élément vis (12) qui est prévu pour être fixé dans un évidement de l'élément paroi de tiroir.
     
    17. Kit comprenant au moins un élément paroi de tiroir selon l'une des revendications 1 à 15 et au moins un raccord par encliquetage (8).
     
    18. Tiroir comprenant un élément paroi de tiroir selon l'une des revendications 1 à 15.
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente