Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Handwerkzeugkoffer nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Es ist bereits ein Handwerkzeugkoffer mit einem Koffergrundkörper und einem Kofferdeckel
sowie zumindest einer Elektronik vorgeschlagen worden.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Die Erfindung beansprucht einen Handwerkzeugkoffer mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Erfindungsgemäß ist der Koffergrundkörper trennbar mit dem Kofferdeckel verbunden.
Vorzugsweise weist der Koffergrundkörper oder bevorzugt der Kofferdeckel die Elektronik
auf. Unter einem "Koffergrundkörper" soll insbesondere ein Teil des Handwerkzeugkoffers
verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, bei geöffnetem Kofferdeckel ein Handwerkzeug
in einem Aufnahmebereich anzuordnen. Vorteilhaft weist der Koffergrundkörper zumindest
ein Befestigungsmittel für das Handwerkzeug auf. Vorzugsweise befestigt das Befestigungsmittel
das Handwerkzeug in eine Richtung parallel zu einer Haupterstreckung des Koffergrundkörpers
insbesondere formschlüssig und/oder auch bei einem geöffneten Kofferdeckel. Das Handwerkzeug
ist als ein dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Handwerkzeug, wie insbesondere
als eine Bohrmaschine, ein Bohrhammer, eine Säge, ein Hobel, ein Schrauber, eine Fräse,
ein Schleifer, ein Winkelschleifer, ein Gartengerät und/oder ein Multifunktionswerkzeug,
ausgebildet. Insbesondere soll unter einem "Kofferdeckel" ein Teil des Handwerkzeugkoffers
verstanden werden, der in einem geschlossenen Zustand den Aufnahmebereich des Koffergrundkörpers
zumindest größtenteils abdeckt. Vorzugsweise weist der Kofferdeckel in einer Richtung
senkrecht zu seiner Haupterstreckung eine geringere räumliche Ausdehnung auf als der
Koffergrundkörper in einer Richtung senkrecht zu seiner Haupterstreckung. Unter einer
"Elektronik" soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest einen
elektrischen Strom in einem Gas, in einem Leiter, in einem Vakuum und/oder vorteilhaft
in einem Halbleiter beeinflusst. Vorzugsweise weist die Elektronik zumindest einen
Spannungswandler auf. Vorzugsweise sind der Koffergrundkörper und der Kofferdeckel
elektrisch getrennt ausgebildet, das heißt, insbesondere der Koffergrundkörper und
der Kofferdeckel sind gegeneinander isoliert. Unter "vorgesehen" soll insbesondere
speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Unter der
Wendung "trennbar verbunden" soll insbesondere verstanden werden, dass eine mechanische
Verbindung des Koffergrundkörpers und des Kofferdeckels von einem Bediener zerstörungsfrei
und insbesondere nur mit reversiblen Verformungen von Material öffenbar ist. Vorzugsweise
ist der Koffergrundkörper mit dem Kofferdeckel über ein Scharnier verbunden, das mittels
eines Bedienelements, einer Schraube und/oder eines anderen, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinenden Mittels auftrennbar ist. Vorzugsweise ist der Koffergrundkörper werkzeuglos
trennbar mit dem Kofferdeckel verbunden. Unter "werkzeuglos trennbar" soll insbesondere
verstanden werden, dass eine mechanische Verbindung des Koffergrundkörpers mit dem
Kofferdeckel von einem Bediener mit der Hand öffenbar ist. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung des Handwerkzeugkoffers kann preiswert und mit geringem Aufwand ein
elektronisch funktionsloser Handwerkzeugkoffer vorteilhaft mit einem Koffergrundkörper
oder einem Kofferdeckel mit einer durch die Elektronik bereitgestellten Funktion zu
einem erfindungsgemäßen Handwerkzeugkoffer nachgerüstet werden. Zudem kann beispielsweise
der Kofferdeckel zur Erfüllung der Funktion von dem Koffergrundkörper getrennt werden.
Dadurch muss beispielswese nicht der gesamte Handwerkzeugkoffer an eine Wirkstätte
verbracht werden.
[0005] Erfindungsgemäß umfasst der Kofferdeckel zumindest eine Akkuschnittstelle und eine
Leuchtvorrichtung, die zumindest teilweise fest mit dem Kofferdeckel verbunden sind,
wodurch eine vorteilhaft nachrüstbare Leuchtvorrichtung von einem Stromnetz unabhängig
betrieben werden kann. Unter einer "Akkuschnittstelle" soll insbesondere eine Schnittstelle
verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen Akku zumindest elektrisch zu kontaktieren.
Vorzugsweise ist die Akkuschnittstelle dazu vorgesehen, den Akku mechanisch zu befestigen.
Die Akkuschnittstelle ist dazu vorgesehen, einen Handwerkzeugmaschinenakku zu kontaktieren.
Vorteilhaft ist die Akkuschnittstelle dazu vorgesehen, die Elektronik mit einer elektrischen
Leistung zu versorgen. Vorzugsweise ist der mit der Akkuschnittstelle verbundene Akku
in dem Aufnahmebereich angeordnet. Alternativ oder zusätzlich könnte der Akku bei
geschlossenem Kofferdeckel von außen in ein Akkufach einschiebbar sein. Unter einer
"Leuchtvorrichtung" soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die wenigstens
ein Leuchtmittel und eine Optik aufweist. Vorzugsweise ist das Leuchtmittel als eine
Glühbirne, eine Energiesparlampe, eine Leuchtstoffröhre, vorteilhaft eine LED und/oder
ein anderes, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Leuchtmittel ausgebildet. Die
Optik könnte einen Lichtleiter, eine Reflektorfolie, einen Diffusor, eine BFE-Folie
und/oder andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Optikelemente aufweisen. Vorzugsweise
versorgt die Elektronik die Leuchtvorrichtung mit einer elektrischen Leistung. Insbesondere
soll unter dem Begriff "fest" verstanden werden, dass die Akkuschnittstelle nach einem
Trennen des Kofferdeckels von dem Koffergrundkörper mit dem Kofferdeckel oder mit
dem Koffergrundkörper verbunden ist. Alternativ oder zusätzlich könnte die Leuchtvorrichtung
von einem Bediener insbesondere zerstörungsfrei trennbar mit dem Kofferdeckel oder
mit dem Koffergrundkörper verbunden sein. Bevorzugt könnte die Leuchtvorrichtung dazu
vorgesehen sein, durch eine andere, vorzugsweise elektronische Funktionseinheit ersetzt
zu werden, beispielsweise durch einen Blinddeckel, einen Spiegel, einen Schreibbereich,
einen Einsatzwerkzeughalter, eine Medienwiedergabeeinheit, insbesondere mit einer
mp3/mp4-Funktion, einer Bildwiedergabefunktion und/oder einem Radio.
[0006] Vorzugsweise weist der Kofferdeckel zumindest ein Befestigungsmittel zur Befestigung
der Akkuschnittstelle auf. Alternativ oder zusätzlich könnte der Koffergrundkörper
oder bevorzugt der Kofferdeckel zumindest teilweise einstückig mit der Akkuschnittstelle
ausgebildet sein. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Handwerkzeugkoffers
ist ein besonders komfortabler und mobiler Betrieb der Leuchtvorrichtung möglich.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass der Handwerkzeugkoffer eine Ausrichtvorrichtung umfasst,
die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil des Koffergrundkörpers oder des Kofferdeckels,
vorzugsweise die Leuchtvorrichtung, relativ zu einer Standebene des Koffergrundkörpers
oder des Kofferdeckels schwenkbar in unterschiedlichen Ausrichtungen zu befestigen.
Vorzugsweise ist die Ausrichtvorrichtung dazu vorgesehen, zwischen dem Koffergrundkörper
und dem Kofferdeckel zu wirken. Alternativ oder zusätzlich könnte die Ausrichtvorrichtung
in zumindest einem Betriebszustand zwischen der Standebene und dem Kofferdeckel oder
dem Koffergrundkörper wirken, das heißt, dass die Ausrichtvorrichtung dazu vorgesehen
ist, den Koffergrundkörper und den Kofferdeckel gemeinsam relativ zu einer Standebene
des Koffergrundkörpers schwenkbar in unterschiedlichen Ausrichtungen zu befestigen.
Unter einer "Standebene" soll insbesondere eine vorteilhaft imaginäre Ebene verstanden
werden, die identisch mit einer von einer Standfläche gebildeten Ebene ist, auf die
der Handwerkzeugkoffer funktionsgemäß zum Öffnen abgestellt wird. Das heißt bevorzugt,
dass beim Öffnen des auf der Standfläche abgestellten Handwerkzeugkoffers die in dem
Koffergrundkörper angebrachten Befestigungsmittel ihre Funktion erfüllen. Vorzugsweise
ist die Standebene der Lichtaustrittsfläche in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere
um mehr als 150 Grad, abgewandt. Insbesondere soll unter dem Begriff "schwenkbar"
verstanden werden, dass der Teil des Koffergrundkörpers oder vorzugsweise des Kofferdeckels
relativ zu der Standebene zumindest um eine Achse bewegbar gelagert ist. Unter "befestigen"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass die Ausrichtvorrichtung
in zumindest einem Betriebszustand eine Schwenkbewegung des Teils des Koffergrundkörpers
oder vorzugsweise des Kofferdeckels relativ zu der Standebene des Koffergrundkörpers
verhindert. Vorzugsweise befestigt die Ausrichtvorrichtung den Teil des Koffergrundkörpers
oder vorzugsweise des Kofferdeckels in unterschiedlichen Ausrichtungen relativ zu
der Standebene des Koffergrundkörpers. Vorzugsweise weist die Ausrichtvorrichtung
zumindest einen Rastmechanismus auf. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des
Handwerkzeugkoffers ist eine für eine Leuchtvorrichtung vorteilhafte Ausrichtung des
Koffergrundkörpers oder vorzugsweise des Kofferdeckels möglich. Beispielsweise kann
die Leuchtvorrichtung vorteilhaft auf eine Arbeitsfläche ausgerichtet werden.
[0008] Erfindungsgemäß ist die Elektronik mechanisch fest mit dem Kofferdeckel verbunden,
wodurch verschiedene Koffergrundkörper, die unterschiedlichen Handwerkzeugen zugeordnet
sind, durch einen einheitlichen Kofferdeckel mit einer elektronischen Funktion nachgerüstet
werden können. Unter "mechanisch fest" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden
werden, dass die Elektronik und der Kofferdeckel unbewegbar relativ zueinander verbunden
sind.
[0009] Erfindungsgemäß weist der Kofferdeckel zumindest eine Leuchtvorrichtung auf, die
zumindest einen Teil einer Außenseite bildet, wodurch der Handwerkzeugkoffer konstruktiv
einfach und komfortabel eine Arbeitslampe oder andere Lampen, beispielsweise in einem
Kraftfahrzeug, ersetzen oder ergänzen kann. Zusätzlich zur Leuchtvorrichtung könnte
der Koffergrundkörper und/oder vorteilhaft der Kofferdeckel auch andere, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Funktionseinheiten aufweisen, wie beispielsweise einen USB-Ausgang
und/oder eine Medienwiedergabeeinheit, beispielsweise mit einer mp3/mp4-Funktion,
einer Bildwiedergabefunktion und/oder einem Radio. Unter einer "Außenseite" soll insbesondere
eine Fläche verstanden werden, die den Koffergrundkörper und/oder den Kofferdeckel
vorteilhaft bei geschlossenem Kofferdeckel gegenüber einem den Handwerkzeugkoffer
umgebenden Raum begrenzt. Vorzugsweise bildet die Leuchtvorrichtung bei geschlossenem
Kofferdeckel einen Teil einer Außenseite des Koffergrundkörpers oder besonders bevorzugt
des Kofferdeckels.
[0010] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Leuchtvorrichtung eine Lichtaustrittsfläche
aufweist, die größer als 50 cm
2 ist, wodurch ein Blenden eines Bedieners durch die Leuchtvorrichtung und eine nachteilige
Schattenbildung vermieden werden können. Vorteilhaft ist die Lichtaustrittsfläche
größer als 100 cm
2, besonders vorteilhaft größer als 200 cm
2. Alternativ oder zusätzlich könnte die Leuchtvorrichtung eine Lichtaustrittsfläche
aufweisen, die wenigstens 10 %, vorteilhaft wenigstens 25 %, besonders vorteilhaft
wenigstens 50 % einer Fläche aufweist, die eine zumindest im Wesentlichen parallel
zu der Lichtaustrittsfläche angeordnete Außenfläche des Handwerkzeugkoffers umfasst.
Unter "zumindest im Wesentlichen" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden
werden, dass die Außenfläche weniger als 30 Grad von der Lichtaustrittsfläche verschieden
ausgerichtet ist. Unter einer "Lichtaustrittsfläche" soll insbesondere ein Bereich
der Außenseite verstanden werden, der von Licht des Leuchtmittels durchdrungen wird,
und zwar insbesondere eine einzelne Scheibe des Leuchtmittels schützt. Alternativ
oder zusätzlich könnte unter einer "Lichtaustrittsfläche" eine kleinste zusammenhängende,
von einer Erstreckung des Leuchtmittels aufgespannte Fläche verstanden werden, und
zwar insbesondere, wenn die Leuchtdioden insbesondere von einer durchgehenden Scheibe
unabgedeckt angeordnet sind.
[0011] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Handwerkzeugkoffer ein Stapelmittel aufweist,
das dazu vorgesehen ist, eine Kraft in Richtung des Koffergrundkörpers und/oder vorteilhaft
des Kofferdeckels zu übertragen. Unter einem "Stapelmittel" soll insbesondere ein
Mittel verstanden werden, das bei einem Stapeln mehrerer Handwerkzeugkoffer, insbesondere
auf einer Palette nach dafür vorgesehenen Vorschriften, zumindest eine Gegenkraft
auf einer Strecke zwischen einer Stapelfläche und dem Koffergrundkörper und/oder dem
Kofferdeckel bewirkt. Vorteilhaft leitet das Stapelmittel eine Kraft von der Stapelfläche
zu einer Seitenwand des Kofferdeckels und/oder des Koffergrundkörpers. Das Stapelmittel
könnte als eine Versteifung ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte das
Stapelmittel eine Kraft von der Seitenwand getrennt direkt zwischen dem Kofferdeckel
und dem Koffergrundkörper übertragen. Durch das Stapelmittel kann vorteilhaft eine
Beschädigung des Koffers, insbesondere bei einem Transport mehrerer Koffer auf einer
Palette, vermieden werden.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Koffergrundkörper und/oder vorteilhaft
der Kofferdeckel zumindest eine Zusatzmodulbefestigung aufweist, die dazu vorgesehen
ist, ein funktionelles Zusatzmodul insbesondere werkzeuglos trennbar zu befestigen,
wodurch ein Bediener mit geringem Aufwand Zusatzfunktionen nachrüsten kann. Unter
einer "Zusatzmodulbefestigung" soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden,
die in einem Betriebszustand eine mechanisch feste und insbesondere elektrische Verbindung
zu dem Zusatzmodul herstellt. Insbesondere soll unter einem "funktionellen Zusatzmodul"
eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest eine Funktion zu dem Handwerkzeugkoffer
hinzufügt, wie beispielsweise eine insbesondere zusätzliche Leuchtvorrichtung, ein
Medienwiedergabegerät und/oder eine Halterung für Werkzeuge und/oder Einsatzwerkzeuge.
Alternativ oder zusätzlich befestigt die Zusatzmodulbefestigung die Leuchtvorrichtung,
die zumindest den Teil der Außenseite bildet.
[0013] Erfindungsgemäß weist der Handwerkzeugkoffer zumindest eine Akkuschnittstelle auf,
die dazu vorgesehen ist, zumindest die Elektronik mit elektrischer Leistung zu versorgen,
wodurch die Elektronik zumindest zeitweise mit geringem Aufwand von einem Stromnetz
unabhängig betrieben werden kann. Alternativ oder insbesondere zusätzlich könnte die
Akkuschnittstelle dazu vorgesehen sein, einen Akku zu laden.
[0014] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Handwerkzeugkoffer einen Netzeingang aufweist,
der dazu vorgesehen ist, eine Energie aus einem Stromnetz aufzunehmen, wodurch die
Elektronik vorteilhaft mit Energie versorgt werden kann und insbesondere ein mit der
Akkuschnittstelle verbundener Akku geladen werden kann. Unter einem "Netzeingang"
soll insbesondere eine elektrische Schnittstelle verstanden werden, die dazu vorgesehen
ist, mit einem Stromnetz eines Stromversorgers, insbesondere mit einem 230 V, 50 Hz
und/oder 110 V, 60 Hz Stromnetz, verbunden zu werden.
[0015] Ferner weist der Handwerkzeugkoffer ein elektrisches Bedienelement auf, das bei geschlossenem
Kofferdeckel bedienbar angeordnet ist, wodurch eine besonders komfortable Bedienung
der Elektronik und insbesondere der Leuchtvorrichtung möglich ist. Unter einem "Bedienelement"
soll insbesondere ein Schalter und/oder ein anderes, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes
Bedienelement verstanden werden. Vorzugsweise ist das Bedienelement am Kofferdeckel
angeordnet. Alternativ oder zusätzlich könnte das Bedienelement am Koffergrundkörper,
vorteilhaft am Handgriff des Koffergrundkörpers, angeordnet sein.
[0016] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement
dazu vorgesehen ist, durch ein Stapeln mehrerer Handwerkzeugkoffer betätigt zu werden,
wodurch vorteilhafte Funktionen, wie beispielsweise ein selbstständiges Abschalten
beim Stapeln, erreichbar sind. Unter der Wendung "durch ein Stapeln mehrerer Handwerkzeugkoffer"
soll insbesondere verstanden werden, dass bei einem An- und/oder Aufeinanderlegen
von Handwerkzeugkoffern ein anderer Handwerkzeugkoffer das Bedienelement des Handwerkzeugkoffers
betätigt.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Handwerkzeugkoffer zumindest ein Dichtungsmittel
aufweist, das bei geschlossenem Kofferdeckel eine Dichtwirkung zwischen dem Koffergrundkörper
und dem Kofferdeckel bewirkt, wodurch der Aufnahmebereich vorteilhaft geschützt ist.
Unter einem "Dichtungsmittel" soll insbesondere ein Mittel verstanden werden, das
bei geschlossenem Kofferdeckel ein Eindringen von Feuchtigkeit und/oder Schmutz in
den Aufnahmebereich verhindert. Vorzugsweise ist das Dichtungsmittel als Dichtring,
als Dichtlippe, vorteilhaft als Labyrinthdichtung, und/oder als ein anderes, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinendes Mittel ausgebildet. Insbesondere ist der Aufnahmebereich
bei geschlossenem Kofferdeckel wenigstens nach der Schutzklasse IP 20, vorteilhaft
wenigstens nach IP 52, besonders vorteilhaft wenigstens nach IP 65 geschützt.
Zeichnung
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen geöffneten Handwerkzeugkoffer mit einer Leuchtvorrichtung
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Innenseite des Handwerkzeugkoffers aus Figur 1 in einer teilschematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Innenseite eines zweiten Ausführungsbeispiels des Handwerkzeugkoffers aus Figur
1 in einer teilschematischen Darstellung und
- Fig. 4
- eine Innenseite eines dritten Ausführungsbeispiels des Handwerkzeugkoffers aus Figur
1 in einer teilschematischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0020] Figur 1 und Figur 2 zeigen einen geöffneten Handwerkzeugkoffer 10a mit einem Koffergrundkörper
12a, einem Kofferdeckel 14a und zwei Verbindungsvorrichtungen 36a. Die Verbindungsvorrichtungen
36a verbinden den Koffergrundkörper 12a von einem Bediener werkzeuglos trennbar mit
dem Kofferdeckel 14a. Zudem lagern die Verbindungsvorrichtungen 36a den Kofferdeckel
14a um eine Drehachse 38a zwischen einem dargestellten geöffneten Zustand und einem
geschlossenen Zustand bewegbar. Außerdem verbinden die Verbindungsvorrichtungen 36a
in diesem Ausführungsbeispiel den Koffergrundkörper 12a und den Kofferdeckel 14a zur
Übertragung einer elektrischen Energie teilweise leitend. Der Koffergrundkörper 12a
und der Kofferdeckel 14a sind schalenförmig ausgebildet. Der Koffergrundkörper 12a
weist einen Handgriff 40a auf.
[0021] Der Kofferdeckel 14a weist eine Leuchtvorrichtung 18a auf. Die Leuchtvorrichtung
18a umfasst mehrere nicht dargestellte Leuchtmittel, Lichtleiter und vorteilhaft Diffusoren.
Die Leuchtmittel sind als LEDs ausgebildet. Die Lichtleiter leiten einen von den LEDs
ausgestrahlten Lichtstrom an die Diffusoren weiter. Die Diffusoren strahlen den Lichtstrom
durch eine Lichtaustrittsfläche 22a der Leuchtvorrichtung 18a ab. Die Lichtaustrittsfläche
22a bildet einen Teil einer Außenseite 20a des Kofferdeckels 14a. Zwischen einem die
Lichtaustrittsfläche 22a aufweisenden Bauteil und einem die Lichtaustrittsfläche 22a
umgebenden Bauteil ist eine nicht näher dargestellte Dichtung angeordnet. Die Lichtaustrittsfläche
22a ist größer als 200 cm
2. Die Leuchtvorrichtung 18a strahlt einen Lichtstrom aus, der größer als 100 Lumen
ist.
[0022] Der Kofferdeckel 14a weist eine Zusatzmodulbefestigung 27a auf, die in einem Betriebszustand
ein funktionelles Zusatzmodul, hier die Leuchtvorrichtung 18a, befestigt. Dazu weist
die Zusatzmodulbefestigung 27a nicht näher dargestellte Rastelemente und elektrisch
leitende Kontakte auf.
[0023] Der Handwerkzeugkoffer 10a weist eine Ausrichtvorrichtung 24a auf. Die Ausrichtvorrichtung
24a befestigt den Kofferdeckel 14a relativ zu einer Standebene 26a des Koffergrundkörpers
12a schwenkbar in unterschiedlichen Ausrichtungen. Dazu umfasst die Ausrichtvorrichtung
24a ein Verbindungsmittel 42a, ein Befestigungselement 44a und ein Rastmittel 46a.
Das Befestigungselement 44a befestigt das Verbindungsmittel 42a schwenkbar an dem
Kofferdeckel 14a. Das Rastmittel 46a befestigt das Verbindungsmittel 42a in unterschiedlichen
möglichen Ausrichtungen mit dem Koffergrundkörper 12a. Das Verbindungsmittel 42a bewirkt
bei geöffnetem Kofferdeckel 14a eine Befestigungskraft zwischen dem Koffergrundkörper
12a und dem Kofferdeckel 14a, die ein selbsttätiges Schließen des Kofferdeckels 14a
verhindert. Andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausrichtvorrichtungen sind
möglich.
[0024] Der Kofferdeckel 14a weist Stapelmittel 23a auf. Die Stapelmittel 23a sind als Versteifungen
des Kofferdeckels 14a ausgebildet. Wenn mehrere Handwerkzeugkoffer gestapelt sind
oder wenn eine andere Kraft auf den Kofferdeckel 14a wirkt, übertragen die Stapelmittel
23a eine Kraft von einer Mitte des Kofferdeckels 14a zu einer Seitenwand 47a des Kofferdeckels
14a. Die Seitenwand 47a des Kofferdeckels 14a überträgt die Kraft weiter in Richtung
des Koffergrundkörpers 12a.
[0025] Des Weiteren weist der Handwerkzeugkoffer 10a eine Elektronik 16a, Akkuschnittstellen
17a, 28a, einen Netzeingang 30a, ein elektrisches Bedienelement 32a, ein Dichtungsmittel
34a, eine Medienwiedergabeeinheit 48a, einen Netzverteiler 50a und ein Geräte- und
Zubehörmodul 52a auf.
[0026] Die Elektronik 16a weist eine Konstantspannungsquelle auf. Die Elektronik 16a versorgt
die Leuchtvorrichtung 18a mit einer Leistung, die von einer bei einem Betrieb konstanten
Spannung übertragen wird. Alternativ könnte die Elektronik 16a eine Konstantstromquelle
aufweisen. Des Weiteren weist die Elektronik 16a einen Leistungsschalter auf, der
in einem Betriebszustand eine Stromversorgung der Medienwiedergabeeinheit 48a unterbricht.
Dazu ist die Elektronik 16a mit dem Bedienelement 32a elektrisch wirkungsmäßig verbunden.
[0027] Das Bedienelement 32a umfasst zwei Schalter. Es ist an der Außenseite 20a des Kofferdeckels
14a angeordnet. Der eine Schalter schaltet die Leuchtvorrichtung 18a ein und aus.
Der andere Schalter schaltet die Medienwiedergabeeinheit 48a ein und aus. Des Weiteren
umfasst das Bedienelement 32a einen nicht näher dargestellten magnetisch betätigbaren
Schalter und einen Magneten. Der magnetisch betätigbare Schalter ist an dem Kofferdeckel
14a angeordnet. Der Magnet ist an dem Koffergrundkörper 12a angeordnet. Der magnetisch
betätigbare Schalter des Handwerkzeugkoffers 10a wird bei einem Stapeln von mehreren
Handwerkzeugkoffern durch einen Magneten eines anderen Handwerkzeugkoffers betätigt.
Dabei schaltet die Elektronik 16a die Leuchtvorrichtung 18a und die Medienwiedergabeeinheit
48a spannungsfrei.
[0028] Die Akkuschnittstellen 17a, 28a befestigen und kontaktieren beim Laden und Entladen
einen nicht näher dargestellten Akku. Der Akku ist als ein Handwerkzeugakku ausgebildet.
Die erste Akkuschnittstelle 17a ist fest mit dem Kofferdeckel 14a verbunden. Die zweite
Akkuschnittstelle 28a ist fest mit dem Koffergrundkörper 12a verbunden. Bei einem
Akkubetrieb versorgen die Akkuschnittstellen 17a, 28a die Elektronik 16a mit einer
beim Entladen aus dem Akku entnommenen elektrischen Leistung. Somit sind von der Elektronik
16a versorgte Funktionseinheiten, hier die Leuchtvorrichtung 18a und die Medienwiedergabeeinheit
48a, von einem Stromnetz unabhängig einsetzbar. Zudem weisen die Akkuschnittstellen
17a, 28a eine nicht näher dargestellte Ladeelektronik zum Laden des Akkus auf.
[0029] Der Netzeingang 30a nimmt während eines Netzbetriebs eine Energie aus einem Stromnetz
auf. Dazu weist der Netzeingang 30a ein Netzteil 54a und einen Kabelauszug 56a auf.
Das Netzteil 54a wandelt verschiedene Netzspannungen in eine Gleichspannung um, die
bei dem Netzbetrieb eine elektrische Leistung an die Elektronik 16a und an die Akkuschnittstellen
17a, 28a überträgt. Der Kabelauszug 56a weist ein Netzkabel 58a auf, das während des
Netzbetriebs direkt mit einem Stromnetz verbunden ist. Eine Automatik des Kabelauszugs
56a zieht das Netzkabel 58a, von einem Bediener ausgelöst, selbstständig in den Koffergrundkörper
12a ein.
[0030] Das Dichtungsmittel 34a ist als eine Labyrinthdichtung ausgebildet. Es ist an einer
Schlussfläche des Kofferdeckels 14a zu dem Koffergrundkörper 12a angeordnet. Bei geschlossenem
Kofferdeckel 14a bewirkt das Dichtungsmittel 34a eine Dichtwirkung nach der Schutzklasse
IP 52 zwischen dem Koffergrundkörper 12a und dem Kofferdeckel 14a. Das verhindert
weitestgehend ein Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in einen Aufnahmebereich
62a des Koffergrundkörpers 12a.
[0031] Die Medienwiedergabeeinheit 48a umfasst zwei Lautsprecher 60a und eine nicht näher
dargestellte Bedieneinheit. Die Medienwiedergabeeinheit 48a kann verschiedene Tonmedien,
wie Radiosendungen und/oder digitale Audioformate, ausgeben.
[0032] Der Netzverteiler 50a weist eine Mehrfachsteckerleiste 64a auf. Die Mehrfachsteckerleiste
64a ist direkt mit dem Netzeingang 30a verbunden. Zusätzlich weist der Netzverteiler
50a eine nicht näher dargestellte Schutzelektronik auf.
[0033] Das Geräte- und Zubehörmodul 52a umfasst drei Befestigungsmittel 66a. Die Befestigungsmittel
66a sind schalenförmig ausgebildet. Eines der Befestigungsmittel 66a ist dazu vorgesehen,
eine Akkubohrmaschine 68a zu befestigen. Zwei der Befestigungsmittel 66a sind dazu
vorgesehen, Akkus 70a zu befestigen.
[0034] In den Figuren 3 und 4 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt.
Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen
auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter
Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele,
insbesondere der Figuren 1 und 2, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 und
2 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 3 und 4 ist der Buchstabe
a durch den Buchstaben b bzw. durch den Buchstaben c ersetzt.
[0035] Die Figur 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Handwerkzeugkoffer 10b mit einem Koffergrundkörper
12b und einem Kofferdeckel 14b. Der Kofferdeckel 14b weist eine Elektronik 16b auf.
Der Koffergrundkörper 12b ist trennbar mit dem Kofferdeckel 14b verbunden. Der Kofferdeckel
14b weist zudem eine Leuchtvorrichtung 18b auf. Die Leuchtvorrichtung 18b bildet einen
Teil einer Außenseite 20b des Kofferdeckels 14b. Die Elektronik 16b versorgt die Leuchtvorrichtung
18b mit elektrischer Energie.
[0036] Der Koffergrundkörper 12b weist einen Netzeingang 30b auf. Zudem weist der Koffergrundkörper
12b einen Netzverteiler 50b und ein Zubehörmodul 52b zur Aufbewahrung und Befestigung
eines Akkus auf. Der Koffergrundkörper 12b befestigt die Module mechanisch und elektrisch
trennbar, und zwar sind die Module über ihre nicht näher dargestellten Netzstecker
elektrisch mit dem Netzeingang 30b verbunden. Somit können Akkus bei geschlossenem
Kofferdeckel 14b geladen werden. Die Module können gegen andere, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Module ausgetauscht werden. Der Netzeingang 30b weist ein Netzteil
54b, einen Kabelauszug 56b und ein Netzkabel 58b auf.
[0037] Der Handwerkzeugkoffer 10b weist Stapelmittel 23b auf. Die Stapelmittel 23b sind
teilweise an den Koffergrundkörper 12b und teilweise an den Kofferdeckel 14b angeformt.
Die Stapelmittel 23b sind als Stapeldome ausgebildet. Die Stapelmittel 23b übertragen
eine auf eine Stapelfläche aufgebrachte Kraft direkt auf den Koffergrundkörper 12b.
[0038] Die Figur 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Handwerkzeugkoffer 10c mit einem Koffergrundkörper
12c und einem Kofferdeckel 14c. Der Koffergrundkörper 12c weist einen Aufnahmebereich
62c für Handwerkzeuge, Handwerkzeugmaschinen und/oder Zubehör auf. Der Kofferdeckel
14c weist eine Elektronik 16c, einen Netzeingang 30c und einen Netzverteiler 50c auf.
Der Koffergrundkörper 12c ist trennbar und elektrisch wirkungsmäßig isoliert mit dem
Kofferdeckel 14c verbunden. Der Kofferdeckel 14c weist zudem eine Leuchtvorrichtung
18c auf. Die Leuchtvorrichtung 18c bildet einen Teil einer Außenseite 20c des Kofferdeckels
14c. Die Elektronik 16c versorgt die Leuchtvorrichtung 18c mit elektrischer Energie.
Der Netzeingang 30c weist ein Netzteil 54c, einen Kabelauszug 56c und ein Netzkabel
58c auf. Alternativ zu dem Netzeingang 30c könnte der Handwerkzeugkoffer 10c auch
eine Akkuschnittstelle aufweisen, die nur dazu vorgesehen ist, einen Akku und/oder
eine Batterie zu entladen und die Elektronik 16c zu versorgen.
1. Handwerkzeugkoffer mit einem Koffergrundkörper (12a; 12b; 12c) und einem Kofferdeckel
(14a; 14b; 14c), wobei der Koffergrundkörper (12a; 12b; 12c) trennbar mit dem Kofferdeckel
(14a; 14b; 14c) verbunden ist und einen Aufnahmebereich (62c) für zumindest eine Handwerkzeugmaschine
aufweist, sowie zumindest einer Elektronik (16a; 16b; 16c), die dazu ausgebildet ist,
eine als Leuchtvorrichtung (18a; 18b; 18c) ausgebildete Funktionseinheit mit elektrischer
Leistung zu versorgen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) zumindest eine Akkuschnittstelle (17a;
17b; 17c) und die Leuchtvorrichtung (18a; 18b; 18c) aufweist, die zumindest teilweise
fest mit dem Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) verbunden sind, wobei die Leuchtvorrichtung
(18a; 18b; 18c) zumindest einen Teil einer Außenseite (20a; 20b; 20c) mit einer Lichtaustrittsfläche
(22a) auf der Oberseite des Kofferdeckels (14a; 14b; 14c) bildet, und wobei die Akkuschnittstelle
(17a; 17b; 17c) auf einer Innenseite angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, einen
Handwerkzeugmaschinenakku zu kontaktieren, und dass die Elektronik (16a; 16b; 16c)
mechanisch fest mit dem Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) verbunden ist.
2. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) in einem geschlossenen Zustand den Aufnahmebereich
(62c) des Koffergrundkörpers (12a; 12b; 12c) abdeckt.
3. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Leuchtvorrichtung (18a; 18b; 18c) und eine Ausrichtvorrichtung (24a; 24b; 24c),
die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil des Koffergrundkörpers (12a; 12b; 12c)
oder des Kofferdeckels (14a; 14b; 14c) relativ zu einer Standebene (26a) des Koffergrundkörpers
(12a; 12b; 12c) oder des Kofferdeckels (14a; 14b; 14c) schwenkbar in unterschiedlichen
Ausrichtungen zu befestigen.
4. Handwerkzeugkoffer zumindest nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtaustrittsfläche (22a) der Leuchtvorrichtung (18a; 18b; 18c) größer als 50
cm2 ist.
5. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Stapelmittel (23a; 23b; 23c), das dazu vorgesehen ist, eine Kraft in Richtung
des Koffergrundkörpers (12a; 12b; 12c) und/oder des Kofferdeckels (14a; 14b; 14c)
zu übertragen.
6. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Koffergrundkörper (12a) und/oder der Kofferdeckel (14a) zumindest eine Zusatzmodulbefestigung
(27a) aufweist, die dazu vorgesehen ist, ein funktionelles Zusatzmodul zu befestigen.
7. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Akkuschnittstelle (28a; 28b), die dazu vorgesehen ist, zumindest die
Elektronik (16a; 16b) mit elektrischer Leistung zu versorgen.
8. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Netzeingang (30a; 30b; 30c), der dazu vorgesehen ist, eine Energie aus einem
Stromnetz aufzunehmen.
9. Handwerkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein elektrisches Bedienelement (32a; 32b; 32c), das bei geschlossenem Kofferdeckel
(14a; 14b; 14c) bedienbar angeordnet ist.
10. Handwerkzeugkoffer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (32a; 32b; 32c) dazu vorgesehen ist, durch ein Stapeln mehrerer
Handwerkzeugkoffer betätigt zu werden.
11. Kofferdeckel eines Handwerkzeugkoffers (10a; 10b; 10c) nach Anspruch 1, mit zumindest
einer Elektronik (16a; 16b; 16c), die dazu ausgebildet ist, eine als Leuchtvorrichtung
(18a; 18b; 18c) ausgebildete Funktionseinheit mit elektrischer Leistung zu versorgen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) zumindest eine Akkuschnittstelle (17a; 17b; 17c)
und eine Leuchtvorrichtung (18a; 18b; 18c) aufweist, die zumindest teilweise fest
mit dem Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) verbunden sind, wobei die Leuchtvorrichtung (18a;
18b; 18c) zumindest einen Teil einer Außenseite (20a; 20b; 20c) mit einer Lichtaustrittsfläche
(22a) auf der Oberseite des Kofferdeckels (14a; 14b; 14c) bildet, und wobei die Akkuschnittstelle
(17a; 17b; 17c) auf einer Innenseite angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, einen
Handwerkzeugmaschinenakku zu kontaktieren, und dass die Elektronik (16a; 16b; 16c)
mechanisch fest mit dem Kofferdeckel (14a; 14b; 14c) verbunden ist.
1. Portable-tool case comprising a case main body (12a; 12b; 12c) and a case lid (14a;
14b; 14c), wherein the case main body (12a; 12b; 12c) is detachably connected to the
case lid (14a; 14b; 14c) and has an accommodation region (62c) for at least one portable
machine tool, and at least one electronics system (16a; 16b; 16c) which is designed
to supply electrical power to a functional unit which is in the form of a lighting
apparatus (18a; 18b; 18c), characterized in that at least the case lid (14a; 14b; 14c) has at least one rechargeable battery interface
(17a; 17b; 17c) and the lighting apparatus (18a; 18b; 18c) which are at least partially
fixedly connected to the case lid (14a; 14b; 14c), wherein the lighting apparatus
(18a; 18b; 18c) forms at least one part of an outer side (20a; 20b; 20c) with a light
exit surface (22a) on the top side of the case lid (14a; 14b; 14c), and wherein the
rechargeable battery interface (17a; 17b; 17c) is arranged on an inner side and is
provided for establishing contact with a portable machine tool rechargeable battery,
and in that the electronics system (16a; 16b; 16c) is mechanically fixedly connected to the case
lid (14a; 14b; 14c).
2. Portable-tool case according to one of the preceding claims, characterized in that the case lid (14a; 14b; 14c) covers the accommodation region (62c) of the case main
body (12a; 12b; 12c) in a closed state.
3. Portable-tool case according to either of the preceding claims, characterized by a lighting apparatus (18a; 18b; 18c) and an orientation apparatus (24a; 24b; 24c)
which is intended to fasten at least one part of the case main body (12a; 12b; 12c)
or of the case lid (14a; 14b; 14c) in different orientations in a pivotable manner
relative to a standing plane (26a) of the case main body (12a; 12b; 12c) or of the
case lid (14a; 14b; 14c).
4. Portable-tool case at least according to one of the preceding claims, characterized in that the light exit surface (22a) of the lighting apparatus (18a; 18b; 18c) is larger
than 50 cm2.
5. Portable-tool case according to one of the preceding claims, characterized by a stacking means (23a; 23b; 23c) which is intended to transmit a force in the direction
of the case main body (12a; 12b; 12c) and/or of the case lid (14a; 14b; 14c).
6. Portable-tool case according to one of the preceding claims, characterized in that the case main body (12a) and/or the case lid (14a) have/has at least one auxiliary
module fastening means (27a) which is intended to fasten a functional auxiliary module.
7. Portable-tool case according to one of the preceding claims, characterized by at least one rechargeable battery interface (28a; 28b) which is intended to supply
electrical energy at least to the electronics system (16a; 16b).
8. Portable-tool case according to one of the preceding claims, characterized by a supply system input (30a; 30b; 30c) which is intended to receive energy from a
power supply system.
9. Portable-tool case according to one of the preceding claims, characterized by an electrical operator control element (32a; 32b; 32c) which is arranged such that
it can be operated when the case lid (14a; 14b; 14c) is closed.
10. Portable-tool case according to Claim 9, characterized in that the operator control element (32a; 32b; 32c) is intended to be operated by stacking
a plurality of portable-tool cases.
11. Case lid of a portable-tool case (10a; 10b; 10c) according to Claim 1, comprising
at least one electronics system (16a; 16b; 16c) which is designed to supply electrical
power to a functional unit which is in the form of a lighting apparatus (18a; 18b;
18c), characterized in that the case lid (14a; 14b; 14c) has at least one rechargeable battery interface (17a;
17b; 17c) and a lighting apparatus (18a; 18b; 18c) which are at least partially fixedly
connected to the case lid (14a; 14b; 14c), wherein the lighting apparatus (18a; 18b;
18c) forms at least one part of an outer side (20a; 20b; 20c) with a light exit surface
(22a) on the top side of the case lid (14a; 14b; 14c), and wherein the rechargeable
battery interface (17a; 17b; 17c) is arranged on an inner side and is provided for
establishing contact with a portable machine tool rechargeable battery, and in that the electronics system (16a; 16b; 16c) is mechanically fixedly connected to the case
lid (14a; 14b; 14c).
1. Mallette à outils comprenant un corps de base de mallette (12a ; 12b ; 12c) et un
couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c), le corps de base de mallette (12a ; 12b ;
12c) étant connecté de manière séparable au couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c)
et présentant une région de réception (62c) pour au moins une machine-outil à main,
ainsi qu'au moins une électronique (16a ; 16b ; 16c) qui est réalisée de manière à
alimenter en puissance électrique une unité fonctionnelle réalisée sous forme de dispositif
d'éclairage (18a ; 18b ; 18c), caractérisée en ce qu'au moins le couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c) présente au moins une interface
de batterie (17a ; 17b ; 17c) et le dispositif d'éclairage (18a ; 18b ; 18c) qui sont
connectés au moins en partie fixement au couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c),
le dispositif d'éclairage (18a ; 18b ; 18c) formant au moins une partie d'un côté
extérieur (20a ; 20b ; 20c) avec une surface de sortie de lumière (22a) sur le côté
supérieur du couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c), et l'interface de batterie (17a
; 17b ; 17c) étant disposée sur un côté intérieur et étant prévue pour venir en contact
avec une batterie de machine-outil à main, et en ce que l'électronique (16a ; 16b ; 16c) est connectée mécaniquement fixement au couvercle
de mallette (14a ; 14b ; 14c).
2. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c), dans un état fermé, recouvre la région
de réception (62c) du corps de base de mallette (12a ; 12b ; 12c).
3. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par un dispositif d'éclairage (18a ; 18b ; 18c) et un dispositif d'alignement (24a ;
24b ; 24c) qui est prévu pour fixer de manière pivotante dans différentes orientations
au moins une partie du corps de base de mallette (12a ; 12b ; 12c) ou du couvercle
de mallette (14a ; 14b ; 14c) par rapport à un plan d'appui (26a) du corps de base
de mallette (12a ; 12b ; 12c) ou du couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c).
4. Mallette à outils au moins selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la surface de sortie de lumière (22a) du dispositif d'éclairage (18a ; 18b ; 18c)
est supérieure à 50 cm2.
5. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par un moyen d'empilement (23a ; 23b ; 23c) qui est prévu pour transmettre une force
dans la direction du corps de base de mallette (12a ; 12b ; 12c) et/ou du couvercle
de mallette (14a ; 14b ; 14c).
6. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le corps de base de mallette (12a) et/ou le couvercle de mallette (14a) présentent
au moins une fixation de module supplémentaire (27a) qui est prévue pour fixer un
module supplémentaire fonctionnel.
7. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par au moins une interface de batterie (28a ; 28b) qui est prévue pour alimenter au moins
l'électronique (16a ; 16b) en énergie électrique.
8. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par une entrée de réseau (30a ; 30b ; 30c) qui est prévue pour recevoir de l'énergie
provenant d'un réseau électrique.
9. Mallette à outils selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par un élément de commande électrique (32a ; 32b ; 32c) qui est disposé de manière à
pouvoir être commandé lorsque le couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c) est fermé.
10. Mallette à outils selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'élément de commande (32a ; 32b ; 32c) est prévu pour être actionné par un empilement
de plusieurs mallettes à outils.
11. Couvercle de mallette d'une mallette à outils (10a ; 10b ; 10c) selon la revendication
1, comprenant au moins une électronique (16a ; 16b ; 16c) qui est réalisée de manière
à alimenter en puissance électrique une unité fonctionnelle réalisée sous forme de
dispositif d'éclairage (18a ; 18b ; 18c), caractérisé en ce que le couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c) présente au moins une interface de batterie
(17a ; 17b ; 17c) et un dispositif d'éclairage (18a ; 18b ; 18c) qui sont reliés au
moins en partie fixement au couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c), le dispositif
d'éclairage (18a ; 18b ; 18c) formant au moins une partie d'un côté extérieur (20a
; 20b ; 20c) avec une surface de sortie de lumière (22a) sur le côté supérieur du
couvercle de mallette (14a ; 14b ; 14c), et l'interface de batterie (17a ; 17b ; 17c)
étant disposée sur un côté intérieur et étant prévue pour venir en contact avec une
batterie de machine-outil à main, et en ce que l'électronique (16a ; 16b ; 16c) est connectée mécaniquement fixement au couvercle
de mallette (14a ; 14b ; 14c).