[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Lose-Blattsammlungen.
[0002] Eine vorbekannte Vorrichtung dieser Art ist der in Fig. 1 gezeigte Heftstreifen.
Beim Heftstreifen wird ein flacher, schmaler Metallstreifen durch die Löcher der Lochung
geführt und dann derart verbogen, daß die Lose-Blattsammlung zusammengehalten wird.
Der Heftstreifen weist den Nachteil auf, daß die Blätter beim Blättern in der Lose-Blattsammlung
geknickt werden müssen, und daß ein Heftrand verbleibt, der beim Blättern nicht einsehbar
ist. Im Bereich des Heftrands befindliche Informationen können daher nicht oder nur
beschwerlich durch Lösen der Heftung wahrgenommen werden. Eine andere vorbekannte
Vorrichtung ist der Aktenordner, häufig auch Leitz-Ordner genannt. Beim Abheften von
Lose-Blattsammlungen in Aktenordnern verbleibt zwar kein Heftrand. Allerdings haben
Aktenordner eine aufwendigere starre Mechanik und sind dadurch vergleichsweise sperrig
und unhandlich. Dokument
GB-A-1535933 offenbart eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte
Vorrichtung zum Zusammenhalten von gelochten Lose-Blattsammlungen vorzuschlagen, die
die vorgenannten Nachteile vermeidet. Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine einfache und schlanke Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, zusammengeheftete
bzw. -gehaltene Blätter in einfacher Weise ohne Knicken zu blättern und/oder ohne
größere Schwierigkeiten über ihre gesamte Breite einzusehen.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0005] Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung ein Bandelement auf, welches durch mindestens
zwei Löcher der Lochung der Lose-Blattsammlung hindurchfädelbar ist. Bei der Lochung
kann es sich um eine Normlochung handeln, beispielsweise um die Normlochung nach DIN
für DIN-A4-Blätter mit zwei oder vier Löchern, aber auch um andere Normlochungen,
beispielsweise die Normlochungen für Organizer-Ringbücher, die u. a. unter dem Namen
"Filofax" bekannt sind. Das Bandelement kann ein- oder mehrsträngig ausgebildet sein,
insbesondere aus einem oder mehreren Bändern, Schnüren und/oder ähnlich flexiblen
Komponenten gebildet sein. Das Bandelement oder dessen Stränge bzw. Komponenten können
beliebige Querschnittsformen aufweisen, beispielsweise rund, eckig oder flach, wobei
eine im Vergleich zum Durchmesser der zu durchfädelnden Löcher der Lose-Blattsammlung
dünne und/oder schmale Ausgestaltung vorteilhaft ist. Durch eine geeignete Länge wird
erreicht, daß das Bandelement durch mindestens zwei Löcher der gelochten Lose-Blattsammlung
hindurchgefädelt werden kann.
[0006] Des weiteren weist die erfindungsgemäße Vorrichtung Rückhaltemittel auf, mit denen
verhindert werden kann, daß ein durch die Löcher der Lose-Blattsammlung hindurchgefädeltes
Bandelement wieder aus den Löchern herausrutscht. Dazu ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
derart ausgestaltet, daß die Rückhaltemittel eine Rückhalteposition einnehmen bzw.
vom Bediener in eine Rückhalteposition gebracht werden können, in der sie die Blätter
einer mit dem Bandelement durchfädelten Lose-Blattsammlung auf dem Bandelement zurückhalten.
Auf diese Weise kann eine mit dem Bandelement durchfädelte Lose-Blattsammlung zusammengehalten
werden. Bevorzugt übergreifen die Rückhaltemittel in der Rückhalteposition die Ränder
der Löcher der Lose-Blattsammlung und verhindern so nach Art eines Ankers oder Widerhakens
ein Abrutschen der Blätter vom Bandelement bzw. ein Herausrutschen des Bandelements
aus der Lochung. Die Rückhaltemittel müssen sich nicht stets in einer Rückhalteposition
befinden. Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch so ausgebildet
sein, daß die Rückhaltemittel in Positionen, Lagen bzw. Stellungen gebracht werden
können, in denen mit dem Bandelement durchfädelte Blätter von der Lose-Blattsammlung
entnommen oder neue Blätter hinzugefügt werden können, oder in denen die Lose-Blattsammlung
noch fester bzw. sicherer zusammengehalten ist.
[0007] Die Rückhaltemittel sind bevorzugt fest oder lösbar mit dem Bandelement verbunden.
Vorzugsweise sind die Rückhaltemittel an den Enden des Bandelements angeordnet, angebracht
bzw. ausgebildet. Bevorzugt sind die Rückhaltemittel aus einen starren und/oder steifen
Material.
[0008] In einer bevorzugten Ausgestaltung umfassen die Rückhaltemittel mindestens ein Rückhalteelement,
welches durch die Lochung der Lose-Blattsammlung hindurchsteckbar ist. Besonders vorteilhaft
ist es, wenn die Rückhaltemittel durch zwei Rückhalteelemente gebildet sind, die beide
durch die Lochung der Lose-Blattsammlung hindurchsteckbar sind. Bei dieser Ausgestaltung
ist es möglich, die Rückhaltemittel mit dem daran angebrachten Bandelement von unten
durch zwei Löcher der Lose-Blattsammlung hindurchzustecken. Dann sind zwei Löcher
mit dem Bandelement durchfädelt, und das Rückhaltemittel kann in eine Rückhalteposition
gebracht werden, beispielsweise derart, daß es den Rand der Lose-Blattsammlung übergreift,
so daß ein Zurückrutschen des Bandelements verhindert wird.
[0009] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung sind die Rückhaltemittel länglich bzw.
stäbchenförmig, insbesondere als kleine längliche Stäbchen oder schlanke Stege ausgebildet.
Dabei weisen sie eine Länge auf, die größer ist als der Lochdurchmesser der zu durchfädelnden
Löcher der Lose-Blattsammlung. Wenn die Rückhaltemittel im Querschnitt kleiner sind
als der Lochdurchmesser der Löcher der Lose-Blattsammlung, können sie durch die Löcher
hindurchgesteckt werden, und das an ihnen befestigte Bandelement kann durch die Löcher
hindurchgefädelt werden. In der Rückhalteposition liegen diese Rückhaltemittel quer
über den Löchern der Lose-Blattsammlung und sorgen so für den Zusammenhalt.
[0010] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung ist das Bandelement bezogen auf die Länge
der Rückhaltemittel in einem mittleren Bereich, vorzugsweise in der Mitte, der Rückhaltemittel
befestigt. Des weiteren ist die Länge der Rückhaltemittel ausgehend vom Befestigungspunkt
des Bandelements kleiner als der Abstand zwischen der Mitte der Löcher der Lose-Blattsammlung
und dem nächstgelegenen Papierrand. Dadurch wird vermieden, daß die Rückhaltemittel
in der Rückhalteposition über den Papierrand hinausragen.
[0011] Das Bandelement ist elastisch dehnbar. Dadurch kann die Lose-Blattsammlung mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Spannung des Bandelements zusammengehalten werden,
wodurch das Verrutschen der zusammengehaltenen Blätter vermindert werden kann.
[0012] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung ist die Länge des Bandelements an
den Abstand von zwei Löchern einer Normlochung und/oder an bestimmte Stapelhöhen von
zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlungen angepaßt. So kann das Bandelement beispielsweise
ein Stück länger gewählt werden als der Abstand von zwei Löchern einer Normlochung
zuzüglich der doppelten Stapelhöhe der zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlungen. Dann
kann das Bandelement von einem Loch zum anderen und durch beide Löcher hindurchgeführt
werden, und an jedem Loch durch ein Rückhalteelement gehalten werden. Durch die größere
Länge kann dann noch bequem geblättert werden.
[0013] Nach einer anderen bevorzugten Ausgestaltung ist das Bandelement im Querschnitt derart
flach und/oder dünn und/oder schlank, daß eine mit der Vorrichtung zusammengehaltene
Lose-Blattsammlung in einem Aktenordner abheftbar ist, wobei die Löcher, durch die
das Bandelement hindurchgefädelt ist, auch für die Abheftung im Aktenordner verwendet
werden. So können mit der Vorrichtung gebündelte Lose-Blattsammlungen auf besonders
einfache Weise in einen Aktenordner zusammengefaßt werden, und die erfindungsgemäße
Vorrichtung kann auch eine Ordnungsfunktion erfüllen. Diese Ausgestaltung bietet einen
zusätzlichen Vorteil gegenüber dem vorbekannten Heftstreifen. Die Löcher, durch die
der Metallstreifen des Heftstreifens geführt ist, können nicht mehr zum Abheften im
Aktenordner verwendet werden, da der Metallstreifen in der Lochung zuviel Raum einnimmt.
[0014] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung kann das durch die Lochung der Lose-Blattsammlung
hindurchgefädelte Bandelement zu einer geschlossenen Bandschlinge geschlossen werden,
vorteilhafterweise mittels der Rückhaltemittel. In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung
umfassen die Rückhaltemittel zwei Rückhalteelemente, die ihrerseits Verbindungsmittel
zum Verbinden der beiden Rückhaltelemente aufweisen. In den beiden vorgenannten Ausgestaltungen
kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine ringförmig geschlossene Endlos-Bandschlinge
gebildet werden, die durch mindestens zwei Löcher der gelochten Lose-Blattsammlung
hindurchgeführt ist und diese so zusammenhält. Dabei kann die Länge des Bandelements
so gewählt werden, daß die durch die Lochung der Lose-Blattsammlung hindurchgeführte
Bandschlinge bei verbundenen Enden des Bandelements bzw. bei verbundenen Rückhaltemitteln
stramm sitzt, so daß die Blätter der zusammengehaltenen Lose-Blattsammlung nur wenig
gegeneinander verrutschen können. Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Bandelement
elastisch dehnbar und knapp doppelt so lang ist wie der Abstand zwischen den beiden
Löchern zuzüglich der doppelten Stapelhöhe der zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlung.
Dann ist das Bandelement bei geschlossener Schlinge gespannt und die erfindungsgemäße
Vorrichtung sitzt straff. Beim Öffnen der Schlinge bzw. der Verbindungsmittel entsteht
dann eine freie Bandlänge, so daß leicht in der Lose-Blattsammlung geblättert werden
kann, ohne daß die Blätter vom Bandelement herunterrutschen, weil sie durch die Rückhaltemittel
zurückgehalten werden.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst Spannmittel zum Spannen des dehnbaren Bandelements,
wenn die Vorrichtung an eine Lose-Blattsammlung zum Zusammenhalten derselben angelegt
ist. Das dehnbare Bandelement, das durch die Lochung hindurchgefädelt ist, kann mit
dem Spannmittel gespannt werden, wenn sich die Rückhaltemittel in einer Rückhalteposition
befinden oder anderweitig fixiert sind.
[0016] Das Spannmittel ist flächig ausgebildet, beispielsweise als starre Platte, insbesondere
aus Kunststoff oder Metall, oder als Pappkarte oder als vergleichbares starres und
flaches Element. So kann das Spannmittel flach auf der zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlung
aufliegen. Das Spannmittel ist derart geformt, daß das Bandelement, wenn die erfindungsgemäße
Vorrichtung an eine Lose-Blattsammlung zum Zusammenhalten derselben angelegt ist,
derart über die Flächen und um die Kanten des Spannmittels geführt werden kann, daß
das Bandelement auf Spannung gehaltert ist. Bevorzugter Weise ist das Spannmittel
kleiner als das Format der Lose-Blattsammlung, z. B. kleiner als das Format DIN-A4.
So verbleiben auf der ersten Seite der Lose-Blattsammlung nicht abgedeckte bzw. lesbare
Bereiche, auf denen das Spannmittel nicht aufliegt. Durch geeignete Formung des Spannmittels
können die nicht abgedeckten Bereiche in Größe und/oder Lage variiert werden. Alternativ
oder weiter bevorzugt kann das Spannmittel auch aus einem durchsichtigen oder transparenten
oder semi-transparenten Material, z. B. Kunststoff, gebildet sein. Dann ist die erste
Seite der Lose-Blattsammlung auch durch das aufliegende Spannmittel hindurch zumindest
teilweise sichtbar bzw. erkennbar.
[0017] In einer weiter bevorzugten Ausgestaltung weist das Spannmittel eine Lochung auf,
die der Lochung entspricht, durch die das Bandelement bei der zusammenzuhaltenden
Lose-Blattsammlung hindurchgeführt ist. Bei dieser Ausgestaltung können Rückhaltemittel,
die durch die Lochung der Lose-Blattsammlung hindurchgesteckt werden können, in einfacher
Weise auch durch das Spannmittel hindurchgesteckt werden. Noch weiter vereinfacht
werden kann das Einführen des Bandelements in die Löcher des Spannmittels, wenn zwischen
den Löchern des Spannmittels und dem Rand des Spannmittels Schlitze ausgebildet sind.
[0018] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung weist das Spannmittel einen Vorsprung
und/oder einen Überstand auf, um den das Bandelement herumgelegt werden kann, ohne
daß es vom Spannmittel abrutscht. Ein derartiger Vorsprung kann beispielsweise durch
einen dreieckigen Ansatz am Spannmittel oder eine Ausbuchtung gebildet sein. Möglich
sind auch andere Außenkonturen des Spannmittels, die ein Abrutschen des gespannten
Bandelements verhindern, beispielsweise Einkerbungen oder geeignete Ausnehmungen.
Möglich sind auch geeignete Schlitzungen im Spannelement, in die das Bandelement zur
Halterung und Spannung eingelegt wird.
[0019] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung ist das Spannmittel als Registerelement
und/oder Schutzdeckel und/oder -rücken und/oder umschlag und/oder beschriftbar ausgebildet.
Auf diese Weise kann das Spannmittel Ordnungs- und/oder Schutzfunktionen erfüllen.
[0020] Bei der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Spannmittel kann das
Bandelement deutlich länger gewählt werden als der Abstand oder zweifache Abstände
der mit dem Bandmittel durchgefädelten Löcher. Mit dem Spannmittel wird dann die Überlänge
bzw. freie Länge des Bandelements gespannt, so daß die Lose-Blattsammlung stramm zusammengehalten
werden kann, und ein Verrutschen der Blätter gegeneinander weitgehend verhindert werden
kann. Länge des Bandelements und Geometrie des Spannmittels können auch so aufeinander
abgestimmt werden, daß die Spannung des Bandelements bei einer zusammengehaltenen
Lose-Blattsammlung so schwach ist, daß noch in der Lose-Blattsammlung geblättert werden
kann, und zwar in einer Weise, daß die volle Seite sichtbar ist bzw. kein Heftrand
verbleibt. Dabei wird durch die entsprechend lange Ausbildung des Bandelements vermieden,
daß dieses bei vollständigem Aufblättern die Elastizitätsgrenze erreicht. Die Ausgestaltung
mit Spannmittel und großer Länge des Bandelements erlaubt ferner eine vergleichsweise
große Variabilität der Stapelhöhe bzw. Dicke der Lose-Blattsammlung. Bei geeigneter
Ausbildung der Vorrichtung mit Spannmittel können mit ein und derselben Länge des
Bandelements 5 bis 300 Blatt normales Schreibmaschinenpapier gut zusammengehalten
werden.
[0021] Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung weist das Spannmittel federnde Elemente
auf, in die das Bandelement eingehängt und auf Zug gehalten werden kann. Vorzugsweise
können die federnden Elemente schneckenartig ausgebildet sein und Ausnehmungen und/oder
Schlitze aufweisen, in die das Bandelement eingelegt und dort mit den Rückhaltemitteln
gehalten wird. Auch in dieser Ausgestaltung ist eine Spannung des Bandelements und
ein strammes Zusammenhalten der Lose-Blattsammlung möglich, und zwar auch mit einem
nicht dehnbaren Bandelement.
[0022] Vorteilhafterweise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung aus unweltfreundlichen Materialien
hergestellt und/oder aus Materialien hergestellt, die schredderbar sind, so daß eine
Entfernung vor dem Schreddern des zusammengehaltenen Papiers nicht erforderlich ist.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Figuren 1 bis 30 näher erläutert.
Die in den Figuren 1 bis 9 gezeigten Ausführungsformen fallen nicht unter die Ansprüche.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- Einen aus dem Stand der Technik bekannten Heftstreifen,
- Fig. 2:
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 3:
- das Durchfädeln der Lochung einer Lose-Blattsammlung mit dem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 4:
- eine mit dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchfädelte
Lose-Blattsammlung,
- Fig. 5:
- die beiden Rückhalteelemente des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Rückhalteposition,
- Fig. 6:
- das Blättern einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammengehaltenen Lose-Blattsammlung,
- Fig. 7:
- das Verbinden der beiden Rückhalteelemente beim ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
- Fig. 8:
- die verbundenen Rückhalteelemente beim ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
- Fig. 9:
- die Abheftung einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammengehaltenen Lose-Blattsammlung
in einem Aktenordner beim ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 10:
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die ein Spannmittel
umfaßt,
- Fig. 11:
- das Durchfädeln einer Lose-Blattsammlung beim zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
- Fig. 12:
- eine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchfädelte Lose-Blattsammlung beim zweiten
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 13:
- eine erste Phase des Spannens des Bandelements beim zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 14:
- eine zweite Phase des Spannens des Bandelements beim zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 15:
- das Herumführen des Bandelements um das Spannmittel beim zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 16:
- das Abheften einer mit Spannmittel zusammengehaltenen Lose-Blattsammlung in einem
Aktenordner beim zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 17:
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Ausgestaltung
des Spannmittels als Registerblatt,
- Fig. 18 und 19:
- das Durchfädeln einer Lose-Blattsammlung beim dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 20 bis 22:
- das Spannen des Bandelements beim dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 23:
- die Abheftung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Aktenordner beim dritten
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 24:
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Federelementen,
- Fig. 25 bis 28:
- das Durchfädeln einer Lose-Blattsammlung mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
das Einhängen des Bandelements im Federelement beim dritten Ausführungsbeispiel,
[0024] Fig. 1 zeigt den vorbekannten Heftstreifen H1 mit dem dünnen und schmalen Metallstreifen
H2, der durch die Lochung der Lose-Blattsammlung 30 hindurchgesteckt und dann umgebogen
wird, so daß er die Lose-Blattsammlung zusammenhält. Bei der Heftung mit dem Heftstreifen
verbleibt der nachteilige Heftrand H3, der in diesem Bereich befindliche Informationen
verdeckt.
[0025] Fig. 2 bis 9 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
10 zum Zusammenhalten von gelochten Lose-Blattsammlungen. Wie in Fig.2 veranschaulicht,
umfaßt die Vorrichtung 10 ein flexibles, elastisch dehnbares Bandelement 12, das als
flaches Gummiband 12 ausgebildet ist. An den beiden Enden des Gummibandes 12 sind
als Rückhaltemittel jeweils flache, längliche Rückhalteelemente 14, 16 angebracht.
Das Bandelement 12 ist bezogen auf die Länge der Rückhalteelemente 14, 16 in deren
Mitte angesetzt. Die Rückhalteelemente 14, 16 weisen ihrerseits Verbindungsmittel
18, 20 in Form von Haken auf. Diese Verbindungsmittel bzw. Haken können miteinander
lösbar verbunden bzw. ineinander verhakt werden, so daß die Vorrichtung 10 eine geschlossene
Bandschlinge bildet.
[0026] Zum Bündeln einer Lose-Blattsammlung 30 werden die beiden länglichen, stabförmigen
Rückhalteelemente 14, 16, wie in Fig. 3 mit den Pfeilen veranschaulicht, von unten
durch jeweils eines der beiden Löcher 32, 34 der gelochten Lose-Blattsammlung 30 hindurchgesteckt.
Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung, nach dem die Rückhalteelemente 14,
16 durch die Löcher 32, 34 der Lose-Blattsammlung 30 hindurchgesteckt worden sind.
Das Bandelement 12 ist durch die Lochung 32, 34 der Lose-Blattsammlung hindurchgefädelt,
wobei sich ein mittlerer Abschnitt des Bandelements 12 an der Unterseite der Lose-Blattsammlung
zwischen den beiden Löchern 32 und 34 befindet, und die beiden Endabschnitte des Bandelements
12 an der Oberseite der Lose-Blattsammlung 12 aus den Löchern 32, 34 herausreichen.
Fig.4 zeigt auch, daß das Gummiband 12 schmaler ist als der Durchmesser der Löcher
32, 34. In Fig. 5 haben die beiden Rückhalteelemente 14, 16 eine Rückhalteposition
RP eingenommen, in der sie verhindern, daß das an ihnen befestigte Bandelement 12
aus der Lochung 32, 34 herausrutschen kann, so daß die Lochung 32, 34 von dem Bandelement
12 durchfädelt bleibt. So ist die Lose-Blattsammlung 30 mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zusammengehalten.
[0027] Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung wie in Fig. 5 gezeigt in die Lose-Blattsammlung
30 eingesetzt ist, verbleibt bei entsprechender Dicke der Lose-Blattsammlung 30 eine
freie Bandlänge des Bandelements 12, die über die Mindestlänge hinausgeht, die zur
Durchfädelung der Löcher 32, 34 benötigt wird. Die freie Bandlänge hat ein geeignetes
Maß, so daß in der gemäß Fig. 5 zusammengehaltenen Lose-Blattsammlung 30 wie in Fig.
6 gezeigt geblättert werden kann, ohne daß ein störender Heftrand verbleibt, und ohne
daß die Blätter geknickt werden müssen.
[0028] Fig. 7 veranschaulicht die Verbindung der beiden Rückhaltemittel 14,16 durch die
Verbindung bzw. Verhakung der beiden Verbindungsmittel bzw. Haken 18, 20. Da das Bandelement
12 durch die Lochung 32, 34 der Lose-Blattsammlung 30 hindurchgefädelt ist, bildet
die erfindungsgemäße Vorrichtung bei Verbindung der Verbindungsmittel eine geschlossene
Bandschlinge, die durch die beiden Löcher 32, 34 der Lose-Blattsammlung 30 verläuft
und diese sicher zusammenhält. Wie in Fig. 8 gezeigt, kann die Länge des dehnbaren
Bandelements derart gewählt werden, daß die bei Verbindung der Verbindungsmittel 18,
20 gebildete Bandschlinge mit geeigneter Spannung bzw. stramm sitzt, so daß der Lose-Blattstapel
30 gut zusammengehalten wird und vermieden wird, daß die einzelnen Blätter merklich
gegeneinander Verrutschen.
[0029] Wie in Fig. 9 gezeigt, kann die gemäß Fig. 8 zusammengehaltene Lose-Blattsammlung
30 in einen Aktenordner 60 abgeheftet werden, weil das Bandelement 12 ein dünnes Gummiband
ist, so daß die Ordnerstangen 62, 64 neben dem Bandelement 12 durch die Lochung 32,
34 der Lose-Blattsammlung 30 hindurchpassen.
[0030] Die erfindungsgemäße Vorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel ist für verschiedene
Lochabstände verwendbar. Bandelement, Rückhalteelemente und Haken sind flach und platzsparend
ausgestaltet.
[0031] Fig. 10 bis 16 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
10. Bei diesem Ausführungsbeispiel umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung ein Spannmittel
40 zum Spannen des elastisch dehnbaren Bandelements 12. Das Bandelement 12 ist als
im Querschnitt runder Gummizug 12 ausgebildet, an dessen Enden sich die Rückhalteelemente
14, 16 befinden. Bei den Rückhalteelementen handelt es sich um längliche Stege 14,
16, in deren Mitte die Enden des Bandelements 12 befestigt sind. Das Spannmittel 40
ist als flache, starre Kunststoffplatte 40 ausgebildet, die einen Ansatz mit dreiecksförmigen
Randbereich 41 aufweist. Das Spannmittel 40 weist Löcher 42, 44 auf, die der Lochung
der zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlung 30 entsprechen. Ausgehend von den Löchern
42, 44 führen Schlitze 46, 47 zum Rand des Spannmittels, die das Einführen des Bandelements
12 erleichtern.
[0032] Zum Bündeln der Lose-Blattsammlung wird das Spannmittel 40, wie in Fig. 11 gezeigt,
von oben auf die Lose-Blattsammlung 30 aufgelegt, so daß die Löcher 42, 44 des Spannmittels
mit den Löchern 32, 34 der Lose-Blattsammlung 30 fluchten. Die beiden Rückhalteelemente
14, 16 mit dem daran befestigten Bandmittel 12 werden von unten durch die beiden Löcher
der Lose-Blattsammlung und des Spannmittels hindurchgesteckt. Fig. 12 zeigt die beiden
Rückhalteelemente 14, 16 nach dem Hindurchstecken durch die Lochung 32, 34, 42, 44.
In Fig. 13 befinden sich die beiden Rückhalteelemente 14, 16 in einer Rückhalteposition
RP. In dieser Position ist die Lose-Blattsammlung 30 zusammengehalten, wobei eine
freie Bandlänge des Bandelements 12 verbleibt, und es kann, wie in Fig. 6 veranschaulicht,
in der Lose-Blattsammlung 30 geblättert werden. Fig. 13 zeigt außerdem, daß die Länge
der Rückhalteelemente 14, 16 so bemessen ist, daß sie in der Rückhalteposition nicht
über den der Lochung nahegelegenen Rand 31 der Lose-Blattsammlung 30 hinausstehen.
[0033] Um ein strammes Zusammenhalten der Lose-Blattsammlung zu erreichen, kann der Bediener,
wie in Fig. 13 mit dem Pfeil angedeutet, an dem mittleren Abschnitt des elastisch
dehnbaren Bandelements 12 ziehen und diesen, wie in Fig. 14 und 15 gezeigt, über dreieckigen
Ansatz 41 des Spannmittels 40 legen. So wird der mittlere Abschnitt des Bandelements
12, der nach unten aus der Lochung der Lose-Blattsammlung austritt, um den Rand 31
der Lose-Blattsammlung 30 herumgeführt und auf der Oberseite der Lose-Blattsammlung
um das Spannmittel 40 gelegt. Dadurch wird die in Fig. 13 ersichtliche freie Bandlänge
wie in Fig. 15 ersichtlich gespannt. Wie in Fig. 15 gezeigt, ist das Bandelement um
die schrägen Kanten des dreiecksförmigen Abschnitts 41 des Spannmittels 40 gelegt
und so über Vorderund Rückseite des Spannmittels geführt. Durch geeignete Abstimmung
der Länge des dehnbaren Bandelements 12 auf die Abmessungen des Spannmittels 40 wird
durch die in Fig. 15 gezeigte Führung des Bandelements 12 eine Dehnung erreicht, die
ein straffes Zusammenhalten der Lose-Blattsammlung bewirkt. Dadurch kann vermieden
werden, daß die einzelnen Blätter der Lose-Blattsammlung 30 stark gegeneinander verrutschen.
Wird der mittlere Abschnitt des Bandelements 12 wieder von dem Spannmittel 40 abgenommen
und in die in Fig. 13 gezeigte Situation gebracht, so ist die mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zusammengehaltene Lose-Blattsammlung geöffnet und es kann wie in Fig.
6 gezeigt ohne Schwierigkeiten geblättert werden. Dieses Öffnen und auch anschließendes
Wieder-Schließen kann mit einem einfachen Handgriff, insbesondere einhändig, erledigt
werden. Aufgrund der Länge des Bandelements 12 kann auch in der geschlossenen Lose-Blattsammlung
so geblättert werden, daß die volle Seite sichtbar ist bzw. kein Heftrand verbleibt,
da auch bei vollständigem Aufblättern die Elastizitätsgrenze des Bandelements 12 nicht
erreicht wird. Wie insbesondere in Fig. 15 gut zu sehen, sind weite Bereiche der ersten
Seite der Lose-Blattsammlung nicht von dem aufliegenden Spannmittel abgedeckt, so
daß die dort aufgedruckte Information lesbar bleibt. Durch geeignete Änderung der
Form des Spannmittels 40 kann auch der nicht abgedeckte bzw. lesbare Bereich der ersten
Seite der Lose-Blattsammlung in Größe und Form variiert werden. Wird das Spannmittel
aus einem durchsichtigen oder transparenten oder semi-transparenten Material hergestellt,
bleibt auch der durch das Spannmittel abgedeckte Bereich lesbar bzw. erkennbar.
[0034] Fig. 16 zeigt, daß auch eine Lose-Blattsammlung 30, die mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel zusammengehalten ist, in einem Aktenordner
60 abgelegt werden kann.
[0035] Fig. 17 bis 23 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
10, bei dem das Spannmittel 50 als Registerblatt 50 ausgestaltet ist, welches aus
einer festen Pappe oder aus einem steifen Kunststoff hergestellt sein kann. Zur Verstärkung
kann das Registerblatt 50 doppellagig gefaltet sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist zum Spannen des dehnbaren Bandelements 12 eine Haltevorrichtung 52 in dem Registerblatt
50 ausgebildet. Wie in Fig. 17 gezeigt, ist die Haltevorrichtung 52 durch geeignete
bogenförmige Schlitzung des Registerblattes 50 gebildet. Fig. 18 bis 22 zeigen das
Durchfädeln der Lose-Blattsammlung 30 mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung und das
Spannen des Bandelements 12 bei diesem Ausführungsbeispiel. Wie in Figur 22 gezeigt
wird die Spannung des Bandelements 12 erzeugt durch Einhängen des Bandelements 12
in die Haltevorrichtung 52 des Registerblattes bzw. Spannmittels 50. Fig. 23 zeigt,
daß auch nach diesem Ausführungsbeispiel gebündelte Lose-Blattsammlung 30 in einem
Aktenordner 60 abgelegt werden kann, wobei ein Beschriftungsbereich 54 des Registerblattes
50 ausgeklappt werden kann. Die Ein- und Ausklappbarkeit des Registerblattes 50 ist
besonders vorteilhaft, weil auf diese Weise beim Transport durch Einklappen eine Beschädigung
des Register-Überstandes vermieden werden kann, der über den Rand der Lose-Blatt-Sammlung
hinaussteht. Zudem wird dem Papierstapel durch die doppelte Dicke des Registerblattes
zusätzliche Stabilität verliehen. Bei Bedarf kann das Registerblatt dann ausgeklappt
werden und seine Ordnungsfunktion erfüllen.
[0036] Fig. 24 bis 28 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
10 mit einem Spannmittel 70, das aus Kunststoff mit schneckenförmigen Federelementen
72, 74 gebildet ist. Durch die schneckenförmige Ausbildung kann bei geeigneter Materialwahl
für das Spannmittel 70 eine Federwirkung erzeugt werden. Zur Bündelung einer Lose-Blattsammlung
30 werden die Rückhalteelemente 14, 16 von unten durch die zusammenzuhaltende Lose-Blattsammlung
30 und die Lochung 76, 78 des Spannmittels 70 hindurchgeführt. Wie in Fig. 28 gezeigt,
kann das Bandelement 12 mit den Rückhaltemitteln 14, 16 in die Schlitzung 80, 82 in
den schneckenförmigen Federelementen 72, 74 des Spannelements 70 eingehängt werden,
so daß die Enden des Bandelements 12 dort gehalten sind. Die unterschiedlichen Schlitzpositionen
erlauben unterschiedliche Dicken von Lose-Blattsammlungen 30 bzw. unterschiedliche
Spannungsstärken. Aufgrund der Federwirkung der schneckenförmigen Federelemente 72,
74 muß das Bandelement 12 bei diesem Ausführungsbeispiel nicht dehnbar ausgebildet
sein. Soll in der Lose-Blattsammlung geblättert werden, werden die Rückhalteelemente
14, 16 aus den Schlitzen in den Federelementen 72, 74 herausgenommen. Dann können
sie zurückrutschen zu den Löchern 76, 78 im Spannmittel 70. Dadurch entsteht eine
freie Bandlänge, so daß leicht in der Lose-Blattsammlung geblättert werden kann.
[0037] Mit der Erfindung werden eine Reihe von Vorteilen erreicht. Mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung können gelochte Lose-Blattsammlungen verschiedener Stapelhöhen, vorzugsweise
zwischen 5 und 300 Blatt Schreibmaschinenpapier, auf einfache Weise gebündelt und
zusammengehalten werden. Die Lose-Blattsammlungen können in zusammengehaltenem Zustand
in einfacher Weise geblättert werden, ohne daß sie gefaltet oder geknickt werden müssen
oder ein Heftrand entsteht. Die gebündelten Blattsammlungen können auch in einem Aktenordner
abgelegt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist platzsparend und kann auch gleichzeitig
als Werbeträger dienen, beispielsweise durch geeignete Formung der Elemente und/oder
Bedruckung.
1. Vorrichtung (10) zum Zusammenhalten von gelochten Lose-Blattsammlungen (30), die ein
durch mindestens zwei Löcher (32, 34) der Lose-Blattsammlung (30) hindurchfädelbares
Bandelement (12) und Rückhaltemittel (14, 16) umfasst, wobei die Rückhaltemittel (14,
16) eine Rückhalteposition (RP) einnehmen können, in der sie eine mit dem Bandelement
(12) durchfädelte Lose-Blattsammlung (30) zusammenhalten,
wobei die Vorrichtung ein Spannmittel (40, 50, 70) zum Spannen des Bandelements (12)
umfasst, und wobei das Bandelement (12) elastisch dehnbar ist, und das Spannmittel
(40) flächig ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bandelement (12) zum Zusammenhalten einer Lose-Blattsammlung (30) derart über
die Flächen und um die Kanten des Spannmittels führbar ist, dass das Bandelement über
seine gesamte Länge auf Spannung gehaltert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltemittel (14, 16) mindestens ein Rückhalteelement (14, 16) umfassen, das
durch die Lochung (32, 34) der Lose-Blattsammlung hindurchsteckbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltemittel (14, 16) länglich, insbesondere stäbchen- oder stegförmig, ausgebildet
sind und eine Länge aufweisen, die größer ist als der Lochdurchmesser der Löcher (32,
34) der Lose-Blattsammlung.
4. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandelement (12) derart an den Rückhaltemitteln (14, 16) befestigt ist, dass
die Befestigung bezogen auf die Länge der Rückhaltemittel in einem mittleren Bereich,
vorzugsweise in der Mitte, ansetzt, und die Länge der Rückhaltemittel derart ausgebildet
ist, dass die Rückhaltemittel in Rückhalteposition (RP) über den nächstgelegenen Papierrand
(31) der Lose-Blattsammlung (30) nicht hinausragen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Bandelements (12) an den Abstand von zwei Löchern (32, 34) einer Norm-Lochung
und/oder an bestimmte Stapelhöhen von zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlungen angepasst
ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandelement (12) im Querschnitt derart flach und/oder dünn und/oder schlank ausgebildet
ist, dass eine mit der Vorrichtung (10) zusammengehaltene Lose-Blattsammlung (30)
in einem Aktenordner (60) abheftbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Lochung der Lose-Blattsammlung hindurchgefädelte Bandelement (12) mittels
der Rückhaltemittel (14, 16) zu einer geschlossenen Bandschlinge geschlossen werden
kann.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltemittel zwei Rückhalteelemente (14, 16) umfassen, die Verbindungsmittel
(18, 20) zur lösbaren Verbindung der Rückhalteelemente aufweisen.
9. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandelement (12) zwischen den beiden Rückhalteelementen (14, 16) mit einer solchen
Länge ausgebildet ist, daß eine mit dem Bandelement durchfädelte Lose-Blattsammlung
einer bestimmten Stapelhöhe bei verbundenen Rückhalteelementen unter Spannung des
Bandelements zusammengehalten ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel eine Lochung (42, 44) aufweist, die entsprechend der Lochung (32,
34) der zusammenzuhaltenden Lose-Blattsammlung (30) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (40, 50)
- einen Vorsprung und/oder Überstand (41) aufweist, um den das Bandelement (12) einer
eine Lose-Blattsammlung zusammenhaltenden Vorrichtung (10) herumgelegt werden kann,
und/oder
- eine Schlitzung (52) aufweist, in die das Bandelement (12) einer eine Lose-Blattsammlung
zusammenhaltenden Vorrichtung (10) eingelegt werden kann,
ohne dass es von dem Spannmittel abrutscht.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel als Registerelement (50) und/oder Schutzdeckel und/oder -rücken und/oder
-umschlag und/oder beschriftbar ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (70) Federelemente (72, 74) zum Spannen des dehnbare oder nicht dehnbaren
Bandelements (12) aufweist.
1. An apparatus (10) for holding together loose collections of punched sheets (30) which
comprises a ribbon element (12), which can be threaded through at least two holes
(32, 34) of the loose collection of sheets (30), and retention means (14, 16), wherein
the retention means (14, 16) can adopt a retaining position (RP) in which they hold
together a collection of loose sheets (30) threaded through by the ribbon element
(12),
wherein the apparatus comprises a clamping means (40, 50, 70) for clamping the ribbon
element (12) and wherein the ribbon element (12) is elastically stretchable and the
clamping means (40) are configured as planar,
characterised in that
the ribbon element (12) for holding together a collection of loose sheets (30) can
be guided over the surfaces and around the edges of the clamping means such that the
ribbon element is held tensioned over its total length.
2. An apparatus in accordance with claim 1, characterised in that the retention means (14, 16) comprise at least one retention element (14, 16) which
can be pushed through the punched hole arrangement (32, 34) of the collection of loose
sheets.
3. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the retention means (14, 16) are configured as elongate, in particular in rod shape
or in web shape, and have a length which is larger than the hole diameter of the holes
(32, 34) of the collection of loose sheets.
4. An apparatus in accordance with the preceding claim, characterised in that the ribbon element (12) is fastened to the retention means (14, 16) such that the
fastening preferably starts in a middle region with respect to the length of the retention
means, preferably at the centre, and the length of the retention means is configured
such that the retention means do not project beyond the closest paper edge (31) of
the collection of loose sheets (30) in the retention position (RP).
5. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the length of the ribbon element (12) is adapted to the spacing of two holes (32,
34) of a standard punched hole arrangement and/or to specific stack heights of collections
of loose sheets to be held together.
6. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the ribbon element (12) is configured as so flat and/or thin and/or slim in cross-section
that a collection of loose sheets (30) held together by the apparatus (10) can be
filed in a folder (60).
7. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the ribbon element (12) threaded through the punched hole arrangement of the collection
of loose sheets can be closed by means of the retention means (14, 16) to form a closed
ribbon loop.
8. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the retention means comprise two retention elements (14, 16) which have connection
means (18, 20) for a releasable connection of the retention elements.
9. An apparatus in accordance with the preceding claim, characterised in that the ribbon element (12) is formed with such a length between the two retention elements
(14, 16) that a collection of loose sheets of a specific stack height threaded through
by the ribbon element is held together with a tensioning of the ribbon element with
connected retention elements.
10. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the clamping means has a punched hole arrangement (42, 44) which is arranged in accordance
with the punched hole arrangement (32, 34) of the collection of loose sheets (30)
to be held together.
11. An apparatus in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that the clamping means (40, 50)
- has a projection and/or an overhang (41) about which the ribbon element (12) of
an apparatus (10) holding together a collection of loose sheets can be laid and/or
- has a slit (52) into which the ribbon element (12) of an apparatus (10) holding
together a collection of loose sheets can be laid
without it slipping off the clamping means.
12. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the clamping means is configured as a register element (50) and/or as a protective
cover and/or as a protective back and/or as a protective envelope and/or can be written
on.
13. An apparatus in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the clamping means (70) has spring elements (72, 74) for tensioning the stretchable
or non-stretchable ribbon element (12).
1. Dispositif (10) destiné à maintenir ensemble des groupes de feuilles volantes perforées
(30), qui comporte un élément de bande (12) pouvant être passé à travers au moins
deux perforations (32, 34) du groupe de feuilles volantes (30) et des moyens de retenue
(14, 16), les moyens de retenue (14, 16) pouvant adopter une position de retenue (RP)
dans laquelle ils maintiennent ensemble un groupe de feuilles volantes (30) à travers
lequel passe l'élément de bande (12),
le dispositif comprenant un moyen de serrage (40, 50, 70) destiné à tendre l'élément
de bande (12), et l'élément de bande (12) étant extensible élastiquement et le moyen
de serrage (40) étant réalisé plan,
caractérisé en ce que
l'élément de bande (12) destiné à maintenir ensemble un groupe de feuilles volantes
(30) peut être guidé sur les surfaces et autour des bords du moyen de serrage de telle
manière que l'élément de bande est tenu tendu sur toute sa longueur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de retenue (14, 16) comprennent au moins un élément de retenue (14, 16)
qui peut être introduit à travers la perforation (32, 34) du groupe de feuilles volantes.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de retenue (14, 16) sont réalisés allongés, en particulier en forme de
baguette ou de barrette, et présentent une longueur qui est supérieure au diamètre
de trou des perforations (32, 34) du groupe de feuilles volantes.
4. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'élément de bande (12) est fixé aux moyens de retenue (14, 16) de telle manière
que la fixation s'applique dans une zone médiane, de préférence au centre, par rapport
à la longueur des moyens de retenue, et en ce que la longueur des moyens de retenue est réalisée de telle manière que les moyens de
retenue en position de retenue (RP) ne dépassent pas du bord de papier (31) le plus
proche du groupe de feuilles volantes (30).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la longueur de l'élément de bande (12) est adapté à la distance entre deux perforations
(32, 34) d'une perforation normée et/ou à des hauteurs d'empilage déterminées de groupes
de feuilles volantes à maintenir ensemble.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de bande (12) est réalisé tellement plat et/ou mince et/ou fin en section
transversale qu'un groupe de feuilles volantes (30) maintenu ensemble avec le dispositif
(10) peut être rangé dans un classeur (60).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de bande (12) passant à travers la perforation du groupe de feuilles volantes
peut être fermé au moyen des moyens de retenue (14, 16) pour former une boucle de
bande fermée.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de retenue comprennent deux éléments de retenue (14, 16) qui comportent
des moyens de liaison (18, 20) destinés à relier de manière détachable des éléments
de retenue.
9. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'élément de bande (12) entre les deux éléments de retenue (14, 16) est réalisé d'une
telle longueur qu'un groupe de feuilles volantes à travers lequel passe l'élément
de bande et ayant une hauteur d'empilage déterminée est maintenu ensemble grâce à
la tension de l'élément de bande lorsque les éléments de retenue sont reliés.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de serrage comporte une perforation (42, 44) qui est disposée conformément
à la perforation (32, 34) du groupe de feuilles volantes (30) à maintenir ensemble.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le moyen de serrage (40, 50)
- comporte une saillie et/ou une projection (41) autour de laquelle l'élément de bande
(12) d'un dispositif (10) maintenant ensemble un groupe de feuilles volantes peut
être placé,
et/ou
- comporte une fente (52) dans laquelle l'élément de bande (12) d'un dispositif (10)
maintenant ensemble un groupe de feuilles volantes peut être placé sans qu'il ne glisse
hors du moyen de serrage.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de serrage est réalisé sous la forme d'élément de répertoire (50) et/ou
de couvercle de protection et/ou de protection arrière et/ou d'enveloppe de protection
et/ou pouvant être doté d'une inscription.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de serrage (70) comporte des éléments de ressort (72, 74) destinés à tendre
l'élément de bande (12) extensible ou non extensible.