[0001] Die Erfindung betrifft einen Flügelpfosten für den Mittelschlussbereich eines in
einer Schieberahmenvorrichtung relativ zu einem Gegenflügen verschiebbaren Flügels.
[0002] Ein Flügelpfosten der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der deutschen
Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2004 005 204 U1 bekannt. Gemäß der dort beschriebenen Lösung ist ein beweglicher Flügel relativ zu
einem rahmenfesten Flügel innerhalb einer Schieberahmenvorrichtung seitlich verschiebbar,
so dass die in den einzelnen Flügeln aufgenommenen flächigen Verglasungen während
eines Verschiebevorganges des beweglichen Flügels relativ zu dem rahmenfesten Flügel
im Wesentlichen parallel voreinander entlang gleiten. Um in einer Schließstellung
der Flügel innerhalb der Schieberahmenvorrichtung einen ausreichenden Wetterschutz
zu gewährleisten, sind bei der vorbekannten Lösung an den Flügelpfosten jeweils zueinander
symmetrische Mittelschlussprofile angeordnet, welche dann, wenn der bewegliche Flügel
in die Schließstellung bewegt wird, hinterhakend ineinandergreifen und in dem gebildeten
Mittelschlussbereich zwischen den nun im Wesentlichen gegenüberstehenden senkrecht
verlaufenden Flügelpfosten dichtend aneinander anliegen.
[0003] Während bei der aus der
DE 20 2004 005 204 U1 vorbekannten Lösung ein weitgehend dichter Abschluss gegenüber eindringendem Regenwasser
und anderer Feuchtigkeit gewährleistet ist, weist die vorbeschriebene herkömmliche
Lösung den Nachteil auf, dass die thermische Isolierung unzureichend ist, d.h., dass
leicht ein unerwünschter Wärmeübertritt zwischen dem auf der Außenseite angeordneten
Flügel, im Falle der
DE 20 2004 005 204 U1 dem rahmenfesten Flügel, und dem jeweils anderen Flügel stattfinden kann. Mit anderen
Worten weist die herkömmliche Lösung also den Nachteil auf, dass insbesondere bei
großen Temperaturunterschieden zwischen der Wetterseite der Schieberahmenvorrichtung
und der dem Innenraum zugewandten Seite der Schieberahmenvorrichtung ein unerwünschter
Wärmetransport zwischen der Außenluft und der Raumluft stattfinden kann.
[0004] Die
CH 698 166 B1 und
DE 25 28 264 A1 offenbaren Flügelpfosten für den Mittelschlussbereich, bei denen Profile und Dichtungen
aus wärmeisolierenden Materialien ausgebildet sind. Die
CH 698 166 B1 und
DE 25 28 264 A1 offenbaren dabei alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0005] Aufgrund dieser Problemstellung lag der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Flügelpfosten der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die thermischen
Eigenschaften, d.h. die wärmeisolierenden Eigenschaften verbessert werden und insbesondere
der Übertritt von Wärmeenergie vermindert wird.
[0006] Bei einem erfindungsgemäßen Flügelpfosten wird diese Aufgabe durch die Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Insbesondere wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Flügelpfosten
eine Mittelschlussdichtung, ein Mittelschlussdichtungs-Gegenelement und mindestens
einen Aufnahmebereich zum Aufnehmen mindestens einer Flächenelementhalterung aufweist,
wobei der Flügelpfosten aus einem wärmeisolierenden Material ausgebildet ist.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung weist dabei unter anderem den Vorteil auf, dass dadurch,
dass der gesamte Flügelpfosten aus einem wärmeisolierenden Material, vorzugsweise
aus Kunststoff ausgebildet ist, der thermische Isolationsweg, der insbesondere den
unerwünschten Wärmeübertritt durch Wärmeleitung entlang des Flügelpfostens verlängert
wird.
[0008] Dadurch, dass entlang der gesamten thermischen Übertragungsstrecke, d.h. von der
Wetterseite ausgehend entlang des erfindungsgemäßen aus einem wärmeisolierenden Material
gebildeten Flügelpfosten bis in den Mittelschlussbereich hinein und bei entsprechend
äquivalenter Ausbildung des Gegenflügels auch entlang des aus dem wärmeisolierenden
Material bestehenden Flügelpfostens des Gegenflügels keinerlei die Wärmeleitung begünstigende
tragende Metallteile, außer gegebenenfalls für eine optische Verblendung, zum Einsatz
kommen, ist der unerwünschte Wärmeübertritt entlang des erfindungsgemäßen Flügelpfostens
in den Mittelschlussbereich hinein vermindert.
[0009] Es versteht sich hierbei, dass der Flügelpfosten im Wesentlichen vollständig aus
dem wärmeisolierenden Material, vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet
ist.
[0010] Es ist hierbei zu beachten, dass dem erfindungsgemäßen aus einem wärmeisolierenden
Material gebildeten Flügelpfosten auch tragende bzw. haltende Funktionen in Bezug
auf das Flächenelement, also beispielsweise die Verglasung, zukommen. Hierzu ist mindestens
ein Aufnahmebereich zum Aufnehmen mindestens einer Flächenelementhalterung vorgesehen,
welche die zum Haltern eines aufgenommenen Flächenelementes notwendigen Stützkräfte
direkt in den aus einem wärmeisolierenden Material gebildeten Flügelpfosten einleiten.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] So ist es beispielsweise vorgesehen, dass ein erster Aufnahmebereich zum Aufnehmen
einer ersten Flächenelementhalterung und ein zweiter Aufnahmebereich zum Aufnehmen
einer zweiten Flächenelementhalterung vorgesehen ist. Die Flächenelementhalterungen
sind derart angeordnet, dass sie ein Flächenelement, insbesondere eine Verglasung,
von unterschiedlichen Seiten abstützen. Hierbei kommt es insbesondere in Frage, dass
der erste Aufnahmebereich und der zweite Aufnahmebereich derart angeordnet sind, dass
sie das einfache Vorsehen gegenüberliegender Flächenelementhalterungen ermöglichen,
welche das Flächenelement, also insbesondere die Verglasung, dann voneinander gegenüberliegenden
Seiten abstützen.
[0013] Hierdurch ergibt sich der besondere Vorteil, dass die zum Einleiten der Stützkräfte
notwendigen Verbindungen der Flächenelementhalterungen in die Aufnahmebereiche des
Flügelpfostens hinein auf beiden zum Haltern des Flächenelementes notwendigen Seiten
lediglich mit dem aus dem wärmeisolierenden Material gebildeten Flügelpfosten selbst
in Kontakt stehen. Mit anderen Worten ist in diesem Fall für keine der beiden Flächenelementhalterungen
ein weiterer, den Wärmeübertritt möglicherweise begünstigender Auflagepunkt, beispielsweise
an metallischen Profilteilen des Flügelprofils, notwendig. Es ist somit zum Beispiel
möglich, das optische Erscheinungsbild der Flächenelementhalterungen zu verbessern,
indem diese selbst aus Metall, beispielsweise aus Aluminium ausgebildet werden. Da
die Flächenelementhalterungen selbst nicht entlang einer kritischen Strecke des unerwünschten
Wärmeübertrittes durch den Flügelpfosten hindurch angeordnet sind, ist deren Ausbildung
aus Metall, beispielsweise aus optischen Gründen, für die wärmeisolierenden Eigenschaften
des erfindungsgemäßen Flügelpfostens nicht von Nachteil.
[0014] Erfindungsgemäß ist der Flügelpfosten zusammen mit der Mittelschlussdichtung einstückig
ausgebildet. Insbesondere dann, wenn der erfindungsgemäße Flügelpfosten aus einem
Kunststoffmaterial wie beispielsweise PVC gebildet ist, ist durch die einstückige
Ausführung eine besonders einfache Herstellung, beispielsweise in einem Spritzgussverfahren
oder dergleichen, möglich.
[0015] In ähnlicher Weise kann es vorgesehen sein, den Flügelpfosten zusammen mit der Mittelschlussdichtung
und zusammen mit dem Mittelschlussdichtungs-Gegenelement einstückig auszubilden. Während
es gegebenenfalls auch von Vorteil sein kann, das Mittelschlussdichtungs-Gegenelement
aus einem anderen Material, beispielsweise aus einem Schaummaterial auszubilden, welches
während des Verschlussvorganges zwischen Flügel und Gegenflügel ein sanftes, elastisches
Einhaken der korrespondierenden Mittelschlussdichtung des Gegenflügels gewährleistet,
ist bei einer einstückigen Ausbildung des Flügelpfostens zusammen mit Mittelschlussdichtung
und Mittelschlussdichtungs-Gegenelement eine besonders einfache und kostengünstige
Herstellungsweise möglich.
[0016] Weiterhin kann es vorgesehen sein, an dem erfindungsgemäßen Flügelpfosten eine Zusatzdichtung
vorzusehen. Diese Zusatzdichtung ist derart angeordnet, dass in einer Geschlossenstellung
des Flügels relativ zum Gegenflügel, d.h. dann, wenn die jeweiligen Mittelschlussdichtungen
von Flügel und Gegenflügel mit den jeweiligen Mittelschlussdichtungs-Gegenelementen
von Gegenflügel und Flügel zusammenwirken, durch die Zusatzdichtung ein weiterer dichtender
Abschluss mit dem Gegenflügel gebildet wird. Durch die guten thermischen Isolationseigenschaften
der dann in diesem zusätzlichen Hohlraum eingeschlossenen Luft kann die thermische
Isolationswirkung - neben dem verbesserten Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit
wie zum Beispiel Regenwasser - weiter verbessert werden.
[0017] In analoger Weise zu den oben beschriebenen Weiterbildungen ist es auch möglich,
den Flügelpfosten zusammen mit der Zusatzdichtung einstückig auszubilden. In diesem
Fall ist unter Beibehaltung der zusätzlichen, verbesserten Dichtwirkung, welche die
Zusatzdichtung mit sich bringt, eine besonders kostengünstige Produktion des erfindungsgemäßen
Flügelpfostens möglich, da in diesem Fall mit einer einfach herzustellenden, kostengünstigen
Lösung die Stützwirkung des Flügelpfostens zum Haltern des Flächenelementes mit der
Verminderung des Wärmeübertrittes durch Wärmeleitung und der Verminderung des Wärmeübertrittes
durch Strömungsvorgänge in einer einzigen Komponente vereinigt werden.
[0018] In bevorzugter Weise ist das wärmeisolierende Material ein tragfähiger Kunststoff,
insbesondere PVC. Hierbei ergibt sich als besonderer Vorteil, dass ein derartiger
tragfähiger Kunststoff wie beispielsweise PVC in besonderem Maße wetter- und UV-beständig
ist.
[0019] Im Folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Flügelpfostens
anhand einer Zeichnung näher erläutert.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- die Aufsicht auf einen horizontalen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Flügelpfosten
unter Ausbildung eines Mittelschlussbereiches mit dem Flügelpfosten eines Gegenflügels
bei einer Geschlossenstellung von Flügel und Gegenflügel innerhalb einer Schieberahmenvorrichtung;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht durch den Flügelpfosten des Flügels aus Fig. 1 in einstückiger
Ausführung; und
- Fig. 3
- eine Darstellung ähnlich Fig. 2 bei mehrstückiger Ausbildung des Flügelpfostens.
[0021] Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht durch einen erfindungsgemäßen Flügelpfosten 101
eines Flügels 100 innerhalb einer Schieberahmenvorrichtung 10, wobei sich der Flügel
100 relativ zu einem Gegenflügel 200 in einer Geschlossenstellung befindet, so dass
ein Mittelschlussbereich 300 ausgebildet wird, welcher in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet
ist.
[0022] Im Mittelschlussbereich 300 greift eine Mittelschlussdichtung 103 des Flügels 100
in ein Mittelschlussdichtungs-Gegenelement 204 des Gegenflügels 200 ein. In analoger
Weise ist am Flügelpfosten 201 des Gegenflügels 200 eine analog ausgebildete Mittelschlussdichtung
203 des Gegenflügels 200 vorgesehen, welche in analoger Weise in ein Mittelschlussdichtungs-Gegenelement
104 des Flügelpfostens 101 des Flügels 100 eingreift. Am Flügelpfosten ist zusätzlich
eine Zusatzdichtung 107 vorgesehen, welche in der in Fig. 1 dargestellten Geschlossenstellung
des Flügels 100 relativ zum Gegenflügel 200 an letztgenanntem Gegenflügel 200 anliegt.
[0023] Eine erste Flächenelementhalterung 120 ist derart in einen ersten Aufnahmebereich
105 des Flügels 100 eingesetzt, dass eine Stützkraft zur Abstützung des Flächenelementes
102 des Flügels 100 in den Flügelpfosten 101 eingeleitet werden kann. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Flächenelementes 102 des Flügels 100 ist in ähnlicher Weise eine zweite
Flächenelementhalterung 121 vorgesehen, welche in einen zweiten Aufnahmebereich 106
des Flügelpfostens 101 eingesetzt ist, so dass auch hier Stützkräfte zum Abstützen
des Flächenelementes 102 des Flügels 100 eingeleitet werden können.
[0024] Durch die relativ große Ausdehnung des Flügelpfostens 101, der aus einem wärmeisolierenden
Material wie beispielsweise Kunststoff gebildet ist, ist ein unerwünschter Wärmeübertritt
durch den Flügelpfosten 101 vermindert. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 bildet der erfindungsgemäße Flügelpfosten 101 als solcher die Außenschale des
Flügels 100.
[0025] Aus optischen Gründen ist eine metallische Blende 130, beispielsweise aus Aluminium,
vorgesehen, welche beispielsweise durch Einklipsen mit dem Flügelpfosten verbunden
ist. Die lediglich optischen Gründen dienende Blende 130 übernimmt in diesem Fall
jedoch keine Stütz- oder Haltefunktion. Durch ihr verhältnismäßig geringes Materialvolumen
und ihre verhältnismäßig geringen Kontaktfläche mit dem Flügelpfosten werden die thermischen
Isolationseigenschaften des Flügelpfostens 101 nicht nennenswert beeinträchtigt.
[0026] In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind aus optischen Gründen auch die
erste Flächenelementhalterung 120 und die zweite Flächenelementhalterung 121 aus Metall,
beispielsweise aus Aluminium gebildet. Diese wiederum lediglich optischen Gründen
dienende Maßnahme beeinträchtigt aus ähnlichen Gründen, wie sie in Bezug auf die Blende
130 ausgeführt wurden, die guten thermischen Isolationseigenschaften des erfindungsgemäßen
Flügelpfostens 101 wiederum nicht.
[0027] In Fig. 2 ist der erfindungsgemäße Flügelpfosten 101 aus Fig. 1 vergrößert dargestellt.
In diesem ersten Ausführungsbeispiel ist der Flügelpfosten 101 zusammen mit der Mittelschlussdichtung
103, dem Mittelschlussdichtungs-Gegenelement 104 und der Zusatzdichtung 107 einstückig
ausgebildet. Hierdurch ist eine besonders kostengünstige Herstellung des erfindungsgemäßen
Flügelpfostens 101 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, beispielsweise in einer Spritzgussmaschine
oder gemäß einem ähnlichen Verfahren möglich.
[0028] Fig. 3 zeigt einen Flügelpfosten 101 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung, wobei zur besseren Veranschaulichung nach Art einer Explosionsdarstellung
die in diesem zweiten Ausführungsbeispiel separat ausgeführten Einrichtungen Mittelschlussdichtungs-Gegenelement
104 sowie Zusatzdichtung 107 ebenfalls in Fig. 3 dargestellt sind.
[0029] Wiederum ist gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in analoger Weise zum ersten Ausführungsbeispiel
der Flügelpfosten 101 zusammen mit der Mittelschlussdichtung 103 einstückig ausgebildet.
[0030] Durch das getrennte Vorsehen von Mittelschlussdichtungs-Gegenelement 104 und Zusatzdichtung
107 ist in diesem Falle jedoch gewährleistet, dass für den jeweiligen Anwendungszweck
dieser Einreichungen optimierte Materialien zum Einsatz kommen können. So ist es beispielsweise
möglich, bei einer derartigen mehrstückigen Ausbildung eines erfindungsgemäßen Flügelpfostens
101 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel das Mittelschlussdichtungs-Gegenelement
104 aus einem elastischeren Material auszubilden, beispielsweise aus einem Schaummaterial.
In diesem Fall ist dann, wenn ein derartiges separat aus einem Schaummaterial ausgebildetes
Mittelschlussdichtungs-Gegenelement 104 mit einer Mittelschlussdichtung 203 eines
Gegenflügels 200 in Kontakt kommt durch dessen Elastizität ein optimierter dichtender
Abschluss gewährleistet.
[0031] In ähnlicher Weise kann es vorgesehen sein, die separat ausgeführte Zusatzdichtung
107 bürstenförmig auszuführen oder für die Zusatzdichtung 107 ein elastisches, beispielsweise
gummiartiges Material vorzusehen. Sobald die Zusatzdichtung 107 in diesem Fall gemäß
dem zweiten Ausführungsbeispiel mit dem Gegenflügel 200 in Kontakt kommt, ist dann
ein besonders geschmeidiges Entlanggleiten dieser Zusatzdichtung 107 am Gegenflügel
200 möglich.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 10
- Schieberahmenvorrichtung
- 100
- Flügel
- 101, 102
- Flügelpfosten
- 102
- Flächenelement des Flügels
- 103
- Mittelschlussdichtung des Flügels
- 104
- Mittelschlussdichtungs-Gegenelement des Flügels
- 105
- erster Aufnahmebereich
- 106
- zweiter Aufnahmebereich
- 107
- Zusatzdichtung
- 120
- erste Flächenelementhalterung
- 121
- zweite Flächenelementhalterung
- 130
- Blende
- 200
- Gegenflügel
- 202
- Flächenelement des Gegenflügels
- 203
- Mittelschlussdichtung des Gegenflügels
- 204
- Mittelschlussdichtungs-Gegenelement des Gegenflügels
- 300
- Mittelschlussbereich
1. Flügelpfosten (101) für den Mittelschlussbereich (300) eines in einer Schieberahmenvorrichtung
(10) relativ zu einem Gegenflügel (200) verschiebbaren Flügels (100), vorzugsweise
eines Schiebetür- oder Schiebefensterflügels, wobei der Flügelpfosten (101) eine Mittelschlussdichtung
(103), ein Mittelschlussdichtungs-Gegenelement (104) und mindestens einen Aufnahmebereich
(105, 106) zum Aufnehmen mindestens einer Flächenelementhalterung (120, 121) aufweist,
wobei der gesamte Flügelpfosten (101) aus einem wärmeisolierenden Material, vorzugsweise
aus Kunststoff ausgebildet ist;
wobei der Flügelpfosten (101) als solcher eine Außenschale des Flügels (100) im eingebauten
Zustand ausbildet; und
wobei entlang der gesamten thermischen Übertragungsstrecke von einer Wetterseite aus
entlang des Flügelpfostens (101) in den Mittelschlussbereich (300) hinein im eingebauten
Zustand keinerlei tragende Metallteile angeordnet sind,
wobei der Flügelpfosten (101) zusammen mit der Mittelschlussdichtung (103) einstückig
ausgebildet ist.
2. Flügelpfosten (101) nach Anspruch 1,
wobei der Flügelpfosten (101) einen ersten Aufnahmebereich (105) zum Aufnehmen einer
ersten Flächenelementhalterung (120) und einen zweiten Aufnahmebereich (106) zum Aufnehmen
einer zweiten Flächenelementhalterung (121) aufweist, wobei die Flächenelementhalterungen
(120, 121) ein Flächenelement (102), insbesondere eine Verglasung, von unterschiedlichen,
insbesondere gegenüberliegenden Seiten abstützen.
3. Flügelpfosten (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Flügelpfosten (101) zusammen mit der Mittelschlussdichtung (103) und dem
Mittelschlussdichtungs-Gegenelement (104) einstückig ausgebildet ist.
4. Flügelpfosten (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Flügelpfosten (101) eine Zusatzdichtung (107) aufweist, welche in einer
Geschlossenstellung des Flügels (100) relativ zum Gegenflügel (200) einen dichtenden
Abschluss mit dem Gegenflügel (200) bildet.
5. Flügelpfosten (101) nach Anspruch 4,
wobei der Flügelpfosten (101) zusammen mit der Zusatzdichtung (107) einstückig ausgebildet
ist.
6. Flügelpfosten (101) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das wärmeisolierende Material ein tragfähiger Kunststoff, insbesondere PVC ist.
1. Sash post (101) for the center closing area (300) of a sash (100) which can slide
in a sliding frame device (10) relative to a countersash (200), preferably a sliding
door or sliding window sash, wherein the sash post (101) comprises a center closing
seal (103), a center closing seal counter element (104), and at least one receiving
region (105, 106) for receiving at least one flat element bracket (120, 121),
wherein the entire sash post (101) is made of a thermally insulating material, preferably
plastic;
wherein, the sash post (101) as such forms an outer shell of the sash (100) in the
installed state; and
wherein no load-bearing metal parts are disposed along the entire thermal transmission
path from a weather side along the sash post (101) into the center closing area (300)
in the installed state,
wherein the sash post (101) is formed in one piece with the center closing seal (103).
2. Sash post (101) according to Claim 1,
wherein the sash post (101) comprises a first receiving region (105) for receiving
a first flat element bracket (120) and a second receiving region (106) for receiving
a second flat element bracket (121), wherein the flat element brackets (120, 121)
support a flat element (102),
in particular a glazing, from different, in particular opposite sides.
3. Sash post (101) according to any one of the preceding claims, wherein the sash post
(101) is formed in one piece with the center closing seal (103) and the center closing
seal counter element (104).
4. Sash post (101) according to any one of the preceding claims, wherein the sash post
(101) comprises a supplementary seal (107) that forms a sealing closure with the countersash
(200) in a closed position of the sash (100) relative to the countersash (200).
5. Sash post (101) according to Claim 4,
wherein the sash post (101) is formed in one piece with the supplementary seal (107).
6. Sash post (101) according to any one of the preceding claims, wherein the thermally
insulating material is a load-carrying plastic, in particular PVC.
1. Montant de châssis (101) pour la zone de fermeture centrale (300) d'un châssis (100)
qui peut coulisser dans un dispositif de cadre coulissant (10) par rapport à un contre-châssis
(200), de préférence un châssis de porte coulissante ou de fenêtre coulissante, dans
lequel le montant de châssis (101) comprend un joint de fermeture centrale (103),
un contre-élément de joint de fermeture centrale (104), et au moins une région de
réception (105, 106) pour la réception d'au moins un support d'élément plat (120,
121),
dans lequel la totalité du montant de châssis (101) est faite d'un matériau thermo-isolant,
de préférence du plastique ;
dans lequel, le montant de châssis (101) en tant que tel forme une enveloppe externe
du châssis (100) dans l'état installé ; et
dans lequel aucune pièce métallique portante n'est disposée le long de la totalité
du chemin de transmission thermique à partir d'un côté exposé au vent et à la pluie
le long du montant de châssis (101) dans la zone de fermeture centrale (300) dans
l'état installé,
dans lequel le montant de châssis (101) est formé d'une seule pièce avec le joint
de fermeture centrale (103).
2. Montant de châssis (101) selon la revendication 1,
dans lequel le montant de châssis (101) comprend une première région de réception
(105) pour la réception d'un premier support d'élément plat (120) et une deuxième
région de réception (106) pour la réception d'un deuxième
support d'élément plat (121), dans lequel les supports d'élément plat (120, 121) supportent
un élément plat (102),
en particulier un vitrage, de côtés différents, en particulier de côtés opposés.
3. Montant de châssis (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le montant de châssis (101) est formé d'une seule pièce avec le joint de fermeture
centrale (103) et le contre-élément de joint de fermeture centrale (104).
4. Montant de châssis (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le montant de châssis (101) comprend un joint supplémentaire (107) qui forme
une fermeture d'étanchéité avec le contre-châssis (200) dans une position fermée du
châssis (100) par rapport au contre-châssis (200).
5. Montant de châssis (101) selon la revendication 4,
dans lequel le montant de châssis (101) est formé d'une seule pièce avec le joint
supplémentaire (107).
6. Montant de châssis (101) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel le matériau thermo-isolant est un plastique porteur, en particulier du PVC.