| (19) |
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(11) |
EP 2 580 769 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.2015 Patentblatt 2015/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/057118 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/154202 (15.12.2011 Gazette 2011/50) |
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| (54) |
SCHLEIFKONTAKTSCHALTER
SLIDING CONTACT SWITCH
COMMUTATEUR À CONTACT GLISSANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.06.2010 DE 102010029979
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.2013 Patentblatt 2013/16 |
| (73) |
Patentinhaber: ZF Friedrichshafen AG |
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88038 Friedrichshafen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PABST, Michael
91257 Pegnitz (DE)
- MÜLLER, Alfons
92676 Eschenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gebhard, Wolfgang |
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ZF Friedrichshafen AG
Graf-von-Soden-Platz 1 88046 Friedrichshafen 88046 Friedrichshafen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B3-102007 048 581 US-A- 5 587 886
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US-A- 5 357 069
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schleifkontaktschalter gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Im Stand der Technik sind elektrische Schleifkontaktschalter der vorliegenden Art
z.B. aus der Druckschrift
DE 10 2006 011 930 B3 und der den Oberbegriff bildenden Druckschrift
DE 10 2007 048 581 B3 bekannt.
[0003] US 5,357,069 A offenbart einen Schleifkontaktschalter mit Leerstellen und
US 5,587,886 A einen Schleifkontaktschalter mit Vertiefungen, die dazu dienen, einen Abbrand der
Kontakte abzufangen, um eine negative Beeinflussung der Isolierungseigenschaften der
Isolierabschnitte zu vermeiden.
[0004] Problematisch bei den bekannten Schleifkontaktschaltern mit zwei oder mehreren gemeinsam
gegen eine Schleifbereichfläche gedrängten und simultan bewegbaren Schleifkontakten
ist, dass infolge von Fertigungstoleranzschwankungen des während einer Schleifbewegung
der Schleifkontakte überstrichenen Isoliermaterials des Schleifbereichs der Kontaktdruck
des Arbeitskontaktes, i.e. des elektrisch kontaktierenden Schleifkontaktes, und damit
einhergehend der Übergangswiderstand negativ beeinflusst wird.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen
Schleifkontaktschalter zu schaffen, dessen Schleifkontakte nicht durch Toleranzschwankungen
des Isoliermaterials entlang der Schleifbahn in ihrem Anpressdruck gegen eine Kontaktfläche
negativ beeinflusst werden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Vorgeschlagen wird erfindungsgemäß ein elektrischer Schleifkontaktschalter, welcher
ein Kontaktgeberelement mit einem ersten und einem zweiten, miteinander starr verbundenen
Schleifkontakt aufweist, welche in derselben Richtung mit jeweiligen Auflagebereichen
gegen eine einen gemeinsamen Schleifbereich ausbildende Oberfläche gedrängt sind,
wobei für jeweils einen Schleifkontakt in dem gemeinsamen Schleifbereich jeweils ein
Isolierabschnitt und ein Kontaktabschnitt gebildet ist, wobei ein Isolierabschnitt
jeweils durch einen Auflagebereich eines Schleifkontakts überstrichen wird, wenn der
jeweils andere Schleifkontakt seinen Kontaktabschnitt mit seinem Auflagebereich überstreicht,
wobei eine Aussparung innerhalb eines Isolierabschnitts gebildet ist, welche von einem
Auflagebereich eines Schleifkontakts überstrichen wird, falls der andere Schleifkontakt
seinen Kontaktabschnitt überstreicht.
[0008] Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform des elektrischen Schleifkontaktschalters
ist in jedem Isolierabschnitt eine Aussparung gebildet, welche überstrichen wird,
falls der andere Schleifkontakt seinen Kontaktabschnitt überstreicht.
[0009] Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform des elektrischen Schleifkontaktschalters
ist die Aussparung innerhalb des Isolierabschnitts über die gesamte Länge der Schleifbahn
innerhalb des Isolierabschnitts gebildet.
[0010] Bei noch einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform des elektrischen Schleifkontaktschalters
ist die Aussparung als Vertiefung in einer den Isolierabschnitt bildenden Isolierschicht
gebildet, insbesondere als Nut oder als Sackloch.
[0011] Gemäß einem erfindungsgemäßen Aspekt des elektrischen Schleifkontaktschalters ist
das Kontaktgeberelement als Kontaktwippe ausgebildet.
[0012] Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt des elektrischen Schleifkontaktschalters
sind die Schleifkontakte als Schleifkontaktfinger ausgebildet, insbesondere als elastisch
gegen die den gemeinsamen Schleifbereich ausbildende Oberfläche vorgespannte Schleifkontaktfinger.
[0013] Gemäß noch einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt des elektrischen Schleifkontaktschalters
ist ein Kontaktabschnitt des Schleifbereichs jeweils an einem Wahlkontaktkörper gebildet
und/oder ein Isolierabschnitt des Schleifbereichs an einem Sockel bzw. einem Gehäuse.
[0014] Vorgeschlagen wird auch ein elektrischer Schleifkontaktschalter, wobei eine Aussparung
an einer Stelle innerhalb eines Isolierabschnitts ausgebildet ist, an welcher ein
Auflagebereich eines Schleifkontakts eine Ruhestellung einnimmt.
[0015] Weiterhin wird erfindungsgemäß ein elektrischer Schleifkontaktschalter vorgeschlagen,
wobei der Schleifkontaktschalter zwei einander gegenüberliegende Oberflächen mit jeweils
einem Schleifbereich ausbildet, gegen welche jeweils ein erster und ein zweiter Schleifkontakt
bzw. jeweils deren Auflagebereich gedrängt sind, wobei die Schleifkontakte zur simultanen
Schleifbewegung starr verbunden sind, insbesondere durch das Kontaktgeberelement.
[0016] Vorgeschlagen wird erfindungsgemäß auch ein elektrischer Schleifkontaktschalter,
wobei der Schleifkontaktschalter an einander gegenüberliegenden Oberflächen jeweils
einen Schleifbereich ausbildet, wobei die Schleifbereiche zu einander spiegelsymmetrisch
gebildet sind.
[0017] Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform des elektrischen Schleifkontaktschalters
überstreicht ein Auflagebereich eines Schleifkontakts seinen Isolierabschnitt berührungslos,
falls der Auflagebereich des anderen Schleifkontakts seinen Kontaktabschnitt überstreicht.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnungen, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln
für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung
verwirklicht sein.
[0019] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- exemplarisch einen elektrischen Schleifkontaktschalter gemäß einer möglichen Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 2a) und b)
- exemplarisch jeweils einen erfindungsgemäß ausgebildeten Schleifbereich; und
- Fig. 3
- exemplarisch zwei erfindungsgemäß ausgebildete Isolierabschnitte an gegenüberliegenden
Schleifbereichen in einer Schnittansicht.
[0020] In den nachfolgenden Figurenbeschreibungen sind gleiche Elemente bzw. Funktionen
mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0021] Die Fig. 1 zeigt exemplarisch einen erfindungsgemäßen elektrischen Schleifkontaktschalter
1, welcher mit Ausnahme nachfolgend beschriebener erfindungsgemäßer Merkmale insbesondere
dem in der Druckschrift
DE 10 2007 048 581 B3 beschriebenen Schleifkontaktschalter entspricht. Hinsichtlich der Beschreibung des
Aufbaus und der Funktionalität des Schleifkontaktschalters 1 wird insofern ergänzend
auf die Druckschrift
DE 10 2007 048 581 B3 verwiesen.
[0022] Ein erfindungsgemäßer Schleifkontaktschalter 1 gemäß z.B. Fig. 1 weist ein Kontaktgeberelement
2 mit einem ersten 3 und einem zweiten 4 Schleifkontakt auf. Das Kontaktgeberelement
2 ist zum Beispiel einteilig mitsamt des ersten 3 und des zweiten 4 Schleifkontakts
gebildet, wobei die Schleifkontakte 3, 4 insbesondere als Schleifkontaktfinger ausgebildet
sind. Der erste 3 und zweite 4 Schleifkontakt sind unelastisch bzw. starr miteinander
verbunden, i.e. z.B. durch entsprechende Ausbildung des Kontaktgeberelements 2. Durch
die starre Verbindung können die Schleifkontakte 3, 4 gemeinsam und simultan bei einem
Schaltvorgang des Schleifkontaktschalters 1 bewegt werden, i.e. infolge einer Bewegung
des Kontaktgeberelements 2 (z.B. Doppelpfeil in Fig. 2a) und b)), wobei sie gemeinsam
eine Andruckkraft in einer Andruckrichtung X gegen eine Oberfläche 5 bei einer Schleifbewegung
ausüben, z.B. durch elastische Vorspannung.
[0023] Die ersten 3 und zweiten 4 Schleifkontakte sind jeweils in derselben (Andruck-)Richtung
X jeweils mit einem Auflagebereich 3a, 4a gegen die Oberfläche 5 gedrängt, welche
einen gemeinsamen Schleifbereich 6 ausbildet, d.h. einen Bereich, innerhalb dessen
sich die Schleifkontakte 3, 4 gemeinsam und simultan über die Oberfläche 5 bewegen
lassen, i.e. diese überstreichen können. Die Auflagebereiche 3a, 4a sind dabei diejenigen
Bereiche der Schleifkontakte 3, 4, welche tatsächlich die Oberfläche 5 bei einer Schleifbewegung
kontaktieren können, vorliegend z.B. streifenförmige Bereiche bzw. Abschnitte der
Schleifkontakte 3, 4.
[0024] Die Auflagebereiche 3a, 4a der Schleifkontakte 3, 4 sind dabei innerhalb des gemeinsamen
Schleifbereichs 6 entlang einer jeweiligen Schleifbahn 7, 8 bewegbar, welche z.B.
durch die vorgegebene Bewegungsmöglichkeit des Kontaktgeberelements 2 und somit der
Schleifkontakte 3, 4 relativ zu der Oberfläche 5 definiert ist (i.e. im Rahmen möglicher
Schalterstellungen; Doppelpfeil in Fig. 2a) und 2b) und in Fig. 2a) und b) z.B. schematisch
als Linie dargestellt ist. Je eine Schleifbahn 7, 8 ist jeweils einem Schleifkontakt
3, 4 bzw. dessen Auflagebereich 3a bzw. 4a zugeordnet. Dabei ist angestrebt, möglichst
gleiche Andruckkraft auf beide Schleifbahnen 7, 8 durch die darüber schleifenden Schleifkontakte
3, 4 aufbringen zu können. Die Schleifbahnen 7, 8 werden simultan durch die Schleifkontakte
3, 4 bzw. deren Auflagebereiche 3a, 4a bei einer gemeinsamen Bewegung überstrichen.
[0025] Für jeden Schleifkontakt 3, 4 bzw. dessen Auflagebereich 3a, 4a ist in dem gemeinsamen
Schleifbereich 6 jeweils ein Isolierabschnitt 9, 10, i.e. ein elektrisch nichtleitender
Abschnitt, und ein Kontaktabschnitt 11, 12, i.e. ein elektrisch leitender Abschnitt,
entlang der jeweiligen Schleifbahn 7, 8 gebildet. Dabei ist der Isolierabschnitt 9
und der Kontaktabschnitt 11 entlang der Schleifbahn 7 mit umgekehrter Reihenfolge
mit Bezug auf den Isolierabschnitt 10 und dem Kontaktabschnitt 12 der Schleifbahn
8 innerhalb des Schleifbereichs 6 angeordnet. Ein Kontaktabschnitt 11, 12 ist jeweils
ein flächiger Abschnitt innerhalb der Oberfläche 5, insbesondere ein als Kontaktfläche
11a, 12a gebildeter ebener Abschnitt. Ein Isolierabschnitt 9, 10 ist ebenfalls innerhalb
der Oberfläche 5 gebildet.
[0026] Die (abwechselnde) Anordnung der Isolierabschnitte 9, 10 und der Kontaktabschnitte
11, 12 ist dabei derart, dass ein Isolierabschnitt 9, 10 jeweils zwingend durch einen
Auflagebereich 3a, 4a eines Schleifkontakts 3, 4 überstrichen wird bzw. überstreichbar
ist (Überlappung in Andruckrichtung X) wenn der Auflagebereich 4a, 3a des jeweils
anderen Schleifkontakts 4, 3 seinen Kontaktabschnitt 12, 11 überstreicht (Überlappung
in Andruckrichtung X). Ein Auflagebereich 3a, 4a eines Schleifkontakts 3, 4 kann also
bei einer Bewegung entlang seiner Schleifbahn 7, 8 jeweils in einen Kontaktabschnitt
11, 12 oder in einen Isolierabschnitt 9, 10 gebracht werden. Die Isolierabschnitte
9, 10 können dabei integral, z.B. innerhalb einer gemeinsamen Isolierschicht 13, gebildet
sein oder als getrennte Abschnitte. Die Kontaktabschnitte 11, 12 kontaktieren einander
nicht.
[0027] Um erfindungsgemäß entlang beider Schleifbahnen 7, 8 verlässlich stets die beabsichtigte
bzw. ausreichende Andruckkraft auf die jeweiligen Kontaktflächen 11a, 12a bzw. Kontaktabschnitte
11, 12 durch die Auflagebereiche 3a, 4a aufbringen zu können, ist innerhalb eines
Isolierabschnitts 9, 10 eine Aussparung 14 (Materialausnehmung in der Oberfläche 5)
gebildet, welche von dem Auflagebereich 3a, 4a eines Schleifkontakts 3, 4 überstrichen
wird, falls der andere Schleifkontakt 4, 3 seinen Kontaktabschnitt 12, 11 überstreicht
und dabei insbesondere kontaktiert. Durch die Aussparung 14 kann vermieden werden,
dass ein Schleifkontakt 3 bzw. 4 an einer in Bezug auf ein Soll-Niveau (entgegen der
Andruckrichtung X) überhöhten Isolierfläche 9 bzw. 10 entlang seiner Schleifbahn 7
bzw. 8 anliegt, welche den starr damit verbundenen Schleifkontakt 4 bzw. 3 von seiner
Kontaktfläche 12a bzw. 11a wegdrängt und so z.B. Fehlfunktionen des Schleifkontaktschalters
1 auslöst.
[0028] Die Aussparung 14 bildet innerhalb eines Isolierabschnitts 9, 10 eine Oberfläche,
welche in Andruckrichtung X betrachtet hinter der Kontaktfläche 11 a, 12a des Kontaktabschnitts
11, 12 der jeweiligen zugehörigen Schleifbahn 7 bzw. 8 zurück liegt (auf einem tieferen
Niveau) und insbesondere ebenfalls elektrisch nicht leitend gebildet ist. Die Aussparung14
weist dabei insbesondere Abmessungen auf, welche den Auflagebereich 3a, 4a quer zur
Andruckrichtung X vorzugsweise überragen, zumindest mit dessen Abmessungen korrespondieren,
derart, dass ein in Andruckrichtung X elastisch vorgespannter Auflagebereich 3a, 4a
in die Aussparung 14 eintauchen kann.
[0029] Eine solche Aussparung 14 bewirkt, dass etwaige Toleranzschwankungen in der Ausbildung
des Isolierabschnitts 9, 10 sich nicht nachteilig auswirken, insofern, als die Andruckkraft
desjenigen Schleifkontakts 3, 4, welcher den Kontaktabschnitt 11, 12 überstreicht
bzw. gegen diesen zur Anlage gelangt, nicht von dem anderen Schleifkontakt 4, 3 negativ
beeinflusst werden kann, welcher gleichzeitig seinen Isolierabschnitt 10, 9 überstreicht.
Z.B. ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Isolierabschnitt 9, 10 aufgrund der
Aussparung 14 nicht durch den Auflagebereich 3a, 4a eines Schleifkontakts 3, 4 berührt
wird, solange der jeweils andere seinen Kontaktabschnitt 12, 11 kontaktiert bzw. überstreicht.
[0030] Vorgesehen ist erfindungsgemäß, innerhalb sämtlicher Isolierabschnitte 9, 10 jeweils
eine Aussparung 14 zu bilden. Diese werden jeweils überstrichen, i.e. von einem Auflagebereich
3a, 4a eines ersten 3 oder zweiten 4 Schleifkontakts, falls der jeweils andere Schleifkontakt,
i.e. der zweite 4 oder erste 3, seinen Kontaktabschnitt 12, 11 überstreicht bzw. kontaktiert.
Vorgesehen kann z.B. sein, die Aussparung 14 lediglich an der Stelle innerhalb des
Isolierabschnitts 9, 10 auszubilden, an welcher ein Schleifkontakt 3, 4 bzw. dessen
Auflagebereich 3a, 4a eine Ruhestellung infolge eines beständigen Schaltzustands einnimmt
(z.B. Fig. 2b). Alternativ kann die Aussparung 14 innerhalb des Isolierabschnitts
9, 10 über eine Länge, vorzugsweise die gesamte Länge der Schleifbahn 7, 8 innerhalb
des Isolierabschnitts 9, 10 gebildet sein, z.B. Fig. 2a.
[0031] Die Aussparung 14 ist zum Beispiel als Vertiefung innerhalb einer den Isolierabschnitt
9, 10 ausbildenden Isolierschicht 13 gebildet, z.B. als Nut oder als Sackloch, insbesondere
mit geringer Tiefe.
[0032] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform des elektrischen Schleifkontaktschalters
1 ist das Kontaktgeberelement 2 als Kontaktwippe gebildet, welche mit einem Betätigungsglied
15 zusammenwirkt. Das Betätigungsglied 15 ist z.B. ein Nutzereingriffselement, mittels
welchem das Kontaktgeberelement 2 zwischen zwei Schaltstellungen (Ruhestellungen)
umschaltbar bzw. verlagerbar ist. In der ersten Schaltstellung wird z.B. der erste
Kontaktabschnitt 11 bzw. eine erste Kontaktfläche 11 a durch die Schleifkontakte 3,
4 kontaktiert, in der zweiten Schaltstellung der zweite Kontaktabschnitt 12 bzw. die
zweite Kontaktfläche 12a.
[0033] Der Schleifkontaktschalter 1 ist wie gezeigt z.B. als Wechselschalter ausgebildet
(NO-/NC-Schalter) und weist zur Bildung der Kontaktflächen 11a, 12a bzw. der Kontaktabschnitte
11, 12 einen ersten 16 und einen zweiten 17 Wahlkontaktkörper auf. (Vom Erfindungsgedanken
sind jedoch auch andere Schaltervarianten umfasst). An dem ersten Wahlkontaktkörper
16 ist z.B. die Kontaktfläche 11a bzw. der Kontaktabschnitt 11 gebildet, an dem zweiten
Wahlkontaktkörper 17 z.B. die Kontaktfläche 12b bzw. der Kontaktabschnitt 12. Die
Kontaktflächen bzw. Kontaktabschnitte sind jeweils in Abhängigkeit der Stellung des
Kontaktgeberelements 2 von dem Kontaktgeberelement 2 kontaktierbar, i.e. von dessen
Schleifkontakten 3, 4.
[0034] Das elektrisch leitend ausgebildete Kontaktgeberelement 2 steht dabei in ständig
leitender Verbindung mit einem weiteren Kontaktkörper 18, so dass in der einen als
auch der anderen Schaltstellung ein Strompfad durch den Kontaktkörper 18, das Kontaktgeberelement
2 und den jeweiligen mittels dessen Kontaktflächen 11 bzw. 12 kontaktierten Wahlkontaktkörper
16 bzw. 17 ausbildbar ist.
[0035] Der gezeigte Schleifkontaktschalter 1 weist ein redundant ausgebildetes Kontaktsystem
aus Schleifbereichen 6 und Schleifkontakten 3, 4 auf, insofern als die ersten 3 und
zweiten 4 Schleifkontakte als auch zugehörige Schleifbereiche 6 jeweils doppelt ausgebildet
sind. Jeweils ein erster 3 und ein zweiter 4 Schleifkontakt ist mit einem jeweiligen
Auflagebereich 3a, 4a gegen jeweils eine einen gemeinsamen Schleifbereich 6 ausbildende
Oberfläche 5 gedrängt, wobei sich die zwei Oberflächen 5 gegenüberliegen und jeweils
einen Schleifbereich 6 ausbilden. Die Oberflächen 5 liegen zwischen zwei Paaren aus
jeweils einem ersten 3 und einem zweiten 4 Schleifkontakt, wobei das Kontaktgeberelement
2 mittels der Schleifkontakte 3, 4 zur Klemmung der bzw. Ausübung von Andruckkraft
gegen die Oberflächen 5 ein Klammerelement bildet. Die Schleifbereiche 6 sind z.B.
zueinander spiegelsymmetrisch, ebenso wie die Anordnung aus jeweils ersten 3 und zweiten
4 miteinander starr verbundenen Schleifkontakten, i.e. je ein erster 3 und je ein
zweiter 4 Schleifkontakt ist zu je einem weiteren ersten 3 und zweiten 4 Schleifkontakt
spiegelsymmetrisch angeordnet und über die spiegelsymmetrischen Schleifbereiche 6
spiegelsymmetrisch simultan bewegbar. Die Schleifkontakte 3, 4 sind elastisch gegen
die zugehörigen Oberflächen 5 vorgespannt, i.e. je ein erster 3 und zweiter 4 Schleifkontakt
in Richtung zu einem gegenüberliegenden ersten 3 bzw. zweitem 4 Schleifkontakt. Die
an dem Kontaktgeberelement 2 gebildeten Schleifkontakte 3, 4 sind insbesondere sämtlich
miteinander starr verbunden.
[0036] Bei der in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Ausführungsform bildet je ein Wahlkontaktkörper
16 bzw. 17 jeweils zwei Kontaktabschnitte 11 bzw. 12 für jeweils zwei Schleifkontakte
3 bzw. 4, z.B. für zwei erste Schleifkontakte 3, und der weitere Wahlkontaktkörper
17 bzw. 16 z.B. zwei Kontaktabschnitte 12 bzw. 11 für jeweils die zwei weiteren Schleifkontakte
4 bzw. 3, z.B. die zwei zweiten Schleifkontakte 4.
[0037] Eine jeweilige Isolierschicht 13, innerhalb derer an den gegenüberliegenden Oberflächen
5 jeweils (gegenüberliegende) Isolierabschnitte 9 bzw. 10 gebildet sind, ist zum Beispiel
aus einem Sockelmaterial bzw. Gehäusematerial gebildet, welches den Kontaktkörper
18 und/oder die Wahlkontaktkörper 16 bzw. 17 umfängt bzw. einbettet, i.e. aus einem
Isoliermaterial, z.B. einem Kunststoffmaterial. Alternativ sind z.B. mehrere Isolierschichten
13 vorgesehen, um die Isolierabschnitte 9 bzw. 10 zu bilden.
[0038] Innerhalb einer jeweiligen Isolierschicht 13 ist vorzugsweise jeweils eine Aussparung
14 innerhalb eines Isolierabschnitts 9 bzw. 10 gebildet, welche von einem Auflagebereich
3a bzw. 4a eines Schleifkontakts 3 bzw. 4 überstrichen wird, falls der andere Schleifkontakt
4 bzw. 3 seinen Kontaktabschnitt 12 bzw. 11 überstreicht. Aussparungen 14 an gegenüberliegenden,
simultan von jeweils einem Auflagebereich 3a bzw. 4a überstrichenen Isolierabschnitten
9 bzw. 10 sind dabei vorzugsweise spiegelsymmetrisch gebildet, z.B. Fig. 3. Alternativ
ist an in Andruckrichtung gegenüberliegenden Isolierabschnitten 9, 10 z.B. lediglich
eine Aussparung 14 gebildet. Die Aussparungen 14 werden zum Beispiel gleichzeitig
mit dem Sockel bzw. einem Gehäuse 19 geformt, z.B. durch Spritzgießen. Alternativ
z.B. durch Materialentfernung.
[0039] Bei dem erfindungsgemäßen Schleifkontaktschalter 1 ist für die Schleifkontakte 3,
4 entlang der Schleifbahnen 7, 8 innerhalb des gemeinsamen Schleifbereichs 6 insbesondere
z.B. ein Positionsbereich definiert, bei welcher die Auflagebereiche 3a, 4a keine
Kontaktfläche 11, 12 kontaktieren. Dieser wird bei einem Wechsel der Schaltstellungen
überstrichen. Innerhalb dieses Bereichs ist zum Beispiel eine Rippe 20 oder eine Nut
in der jeweiligen Schleifbahn 7, 8 angeordnet, um die Bildung einer Durchkontaktierung
entlang der im Isolierabschnitt 9, 10 gebildeten Schleifbahn 7, 8 zu vermeiden, Fig.
1. Alternativ kann z.B. ein Schleifkontaktschalter 1 auch ohne ein derartiges Unterbrechungselement
gebildet sein.
Bezugszeichen
[0040]
- 1
- Schleifkontaktschalter
- 2
- Kontaktgeberelement
- 3,4
- Schleifkontakt
- 3a, 4a
- Auflagebereich Schleifkontakt
- 5
- Oberfläche
- 6
- Schleifbereich
- 7,8
- Schleifbahn
- 9, 10
- Isolierabschnitt
- 9a, 10a
- Isolierfläche
- 11, 12
- Kontaktabschnitt
- 11a, 12a
- Kontaktfläche
- 13
- Isolierschicht
- 14
- Aussparung
- 15
- Betätigungsglied
- 16, 17
- Wahlkontaktkörper
- 18
- Kontaktkörper
- 19
- Gehäuse
- 20
- Rippe bzw. Nut
- X
- Andruckrichtung
1. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1), welcher ein Kontaktgeberelement (2) mit einem
ersten (3) und einem zweiten (4), miteinander starr verbundenen Schleifkontakt aufweist,
welche in derselben Richtung (X) mit jeweiligen Auflagebereichen (3a, 4a) gegen eine
einen gemeinsamen Schleifbereich (6) ausbildende Oberfläche (5) gedrängt sind, wobei
für jeweils einen Schleifkontakt (3, 4) in dem gemeinsamen Schleifbereich (6) jeweils
ein Isolierabschnitt (9, 10) und ein Kontaktabschnitt (11, 12) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierabschnitt (9, 10) jeweils durch einen Auflagebereich (3a, 4a) eines Schleifkontakts
(3, 4) überstrichen wird, wenn der jeweils andere Schleifkontakt (4, 3) seinen Kontaktabschnitt
(12, 11) mit seinem Auflagebereich (4a, 3a) überstreicht, wobei eine Aussparung (14)
innerhalb eines Isolierabschnitts (9, 10) gebildet ist, welche von einem Auflagebereich
(3a, 4a) eines Schleifkontakts (3, 4) überstrichen wird, falls der andere Schleifkontakt
(4, 3) seinen Kontaktabschnitt (12, 11) überstreicht.
2. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Isolierabschnitt (9, 10) eine Aussparung (14) gebildet ist, welche überstrichen
wird, falls der andere Schleifkontakt (4, 3) seinen Kontaktabschnitt (12, 11) überstreicht.
3. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (14) innerhalb des Isolierabschnitts (9, 10) über die gesamte Länge
der Schleifbahn (7, 8) innerhalb des Isolierabschnitts (9, 10) gebildet ist.
4. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (14) als Vertiefung in einer den Isolierabschnitt (9, 10) bildenden
Isolierschicht (13) gebildet ist, insbesondere als Nut oder als Sackloch.
5. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktgeberelement (2) als Kontaktwippe ausgebildet ist.
6. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifkontakte (3, 4) als Schleifkontaktfinger ausgebildet sind, insbesondere
als elastisch gegen die den gemeinsamen Schleifbereich (6) ausbildende Oberfläche
(5) vorgespannte Schleifkontaktfinger.
7. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktabschnitt (11, 12) des Schleifbereichs (6) jeweils an einem Wahlkontaktkörper
(16, 17) gebildet ist und/oder ein Isolierabschnitt (9, 10) des Schleifbereichs (6)
an einem Sockel gebildet ist.
8. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkontaktschalter (1) zwei einander gegenüberliegende Oberflächen (5) mit
jeweils einem Schleifbereich (6) ausbildet, gegen welche jeweils ein erster (3) und
ein zweiter (4) Schleifkontakt gedrängt sind, wobei die Schleifkontakte (3, 4) zur
simultanen Schleifbewegung starr verbunden sind, insbesondere durch das Kontaktgeberelement
(2).
9. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkontaktschalter (1) an einander gegenüberliegenden Oberflächen (5) jeweils
einen Schleifbereich (6) ausbildet, wobei die Schleifbereiche (6) zu einander spiegelsymmetrisch
gebildet sind.
10. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auflagebereich (3a, 4a) eines Schleifkontakts (3, 4) seinen Isolierabschnitt
(9, 10) berührungslos überstreicht, falls der Auflagebereich (4a, 3a) des anderen
Schleifkontakts (4, 3) seinen Kontaktabschnitt (12, 11) überstreicht.
11. Elektrischer Schleifkontaktschalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aussparung (14) an einer Stelle innerhalb eines Isolierabschnitts (9, 10) ausgebildet
ist, an welcher ein Auflagebereich (3a, 4a) eines Schleifkontakts (3, 4) eine Ruhestellung
einnimmt.
1. Electrical sliding contact switch (1) which has a contact maker element (2) with a
first sliding contact (3) and a second sliding contact (4) which are rigidly connected
to one another and which are pushed against a surface (5), which forms a common sliding
region (6), by way of respective bearing regions (3a, 4a) in the same direction (X),
wherein in each case one insulating section (9, 10) and one contact section (11, 12)
are formed for a respective sliding contact (3, 4) in the common sliding region (6),
characterized in that a bearing region (3a, 4a) of a sliding contact (3, 4) in each case passes over an
insulating section (9, 10) when the respectively other sliding contact (4, 3) passes
over its contact section (12, 11) by way of its bearing region (4a, 3a), wherein a
cutout (14) is formed within an insulating section (9, 10), a bearing region (3a,
4a) of a sliding contact (3, 4) passing over the said cutout if the other sliding
contact (4, 3) passes over its contact section (12, 11).
2. Electrical sliding contact switch (1) according to Claim 1, characterized in that a cutout (14) is formed in each insulating section (9, 10), the said cutout being
passed over if the other sliding contact (4, 3) passes over its contact section (12,
11).
3. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cutout (14) is formed within the insulating section (9, 10) over the entire length
of the sliding path (7, 8) within the insulating section (9, 10).
4. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cutout (14) is formed as a recess in an insulating layer (13) which forms the
insulating section (9, 10), in particular as a groove or as a blind hole.
5. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the contact maker element (2) is in the form of a contact rocker.
6. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sliding contacts (3, 4) are in the form of sliding contact fingers, in particular
in the form of sliding contact fingers which are prestressed elastically against the
surface (5) which forms the common sliding region (6).
7. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a contact section (11, 12) of the sliding region (6) is formed on a respective selection
contact body (16, 17), and/or an insulating section (9, 10) of the sliding region
(6) is formed on a base.
8. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sliding contact switch (1) forms two mutually opposite surfaces (5) with a respective
sliding region (6) against which a respective first sliding contact (3) and a respective
second sliding contact (4) are pushed, wherein the sliding contacts (3, 4) are rigidly
connected for simultaneous sliding movement, in particular by the contact maker element
(2).
9. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sliding contact switch (1) forms a respective sliding region (6) on mutually
opposite surfaces (5), wherein the sliding regions (6) are formed with mirror-image
symmetry with respect to one another.
10. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a bearing region (3a, 4a) of a sliding contact (3, 4) passes over its insulating
section (9, 10) in a contact-free manner if the bearing region (4a, 3a) of the other
sliding contact (4, 3) passes over its contact section (12, 11).
11. Electrical sliding contact switch (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a cutout (14) is formed at a point within an insulating section (9, 10) at which
a bearing region (3a, 4a) of a sliding contact (3, 4) assumes an inoperative position.
1. Commutateur électrique à contact glissant (1), qui présente un élément contacteur
(2) avec un premier contact glissant (3) et un deuxième contact glissant (4) connectés
rigidement l'un à l'autre, lesquels sont poussés dans la même direction (X) avec des
régions d'appui respectives (3a, 4a) contre une surface (5) constituant une région
de glissement commune (6), une portion d'isolation (9, 10) et une portion de contact
(11, 12) étant chaque fois formées pour chaque contact glissant (3, 4) dans la région
de glissement commune (6), caractérisé en ce qu'une portion d'isolation (9, 10) est à chaque fois balayée par une région d'appui (3a,
4a) d'un contact glissant (3, 4), lorsque l'autre contact glissant (4, 3) respectif
balaye sa portion de contact (12, 11) avec sa région d'appui (4a, 3a), un évidement
(14) étant formé à l'intérieur d'une portion d'isolation (9, 10), lequel est balayé
par une région d'appui (3a, 4a) d'un contact glissant (3, 4) lorsque l'autre contact
glissant (4, 3) balaye sa portion de contact (12, 11).
2. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans chaque portion d'isolation (9, 10) est formé un évidement (14) qui est balayé
lorsque l'autre contact glissant (4, 3) balaye sa portion de contact (12, 11).
3. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'évidement (14) à l'intérieur de la portion d'isolation (9, 10) est formé sur toute
la longueur de la piste de glissement (7, 8) à l'intérieur de la portion d'isolation
(9, 10).
4. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'évidement (14) est formé en tant que renfoncement dans une couche d'isolation (13)
formant la portion d'isolation (9, 10), en particulier sous forme de rainure ou de
trou borgne.
5. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'élément contacteur (2) est réalisé sous forme de bascule de contact.
6. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les contacts glissants (3, 4) sont réalisés sous forme de doigts de contact glissants,
en particulier sous forme de doigts de contact glissants précontraints de manière
élastique contre la surface (5) constituant la région de glissement commune (6).
7. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'une portion de contact (11, 12) de la région de glissement (6) est à chaque fois formée
au niveau d'un corps de contact de sélection (16, 17) et/ou une portion d'isolation
(9, 10) de la région de glissement (6) est formée au niveau d'un socle.
8. Commutateur électrique à contact glissant (1), selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le commutateur à contact glissant (1) constitue deux surfaces (5) mutuellement opposées
avec à chaque fois une région de glissement (6), contre lesquelles sont poussés à
chaque fois un premier contact glissant (3) et un deuxième contact glissant (4), les
contacts glissants (3, 4) étant connectés rigidement en vue d'un déplacement de glissement
simultané, en particulier par l'élément contacteur (2).
9. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le commutateur à contact glissant (1) constitue, au niveau de surfaces (5) mutuellement
opposées, à chaque fois une région de glissement (6), les régions de glissement (6)
étant formées de manière symétrique suivant une symétrie spéculaire l'une par rapport
à l'autre.
10. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'une région d'appui (3a, 4a) d'un contact glissant (3, 4) balaye sans contact sa portion
d'isolation (9, 10), lorsque la région d'appui (4a, 3a) de l'autre contact glissant
(4, 3) balaye sa portion de contact (12, 11).
11. Commutateur électrique à contact glissant (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'un évidement (14) est réalisé au niveau d'un emplacement à l'intérieur d'une portion
d'isolation (9, 10), au niveau duquel une région d'appui (3a, 4a) d'un contact glissant
(3, 4) adopte une position de repos.


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