[0001] Die Erfindung betrifft ein Schiff oder ähnlichen Ladungsträger mit bordseitiger Stauvorrichtung
für Container gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Stauvorrichtungen sind insbesondere auf Containerschiffen bekannt. Auch
andere ähnliche Ladungsträger, wie schwimmende Plattformen oder stationäre Bohrinseln
können derartige Stauvorrichtungen aufweisen.
[0003] Ein Schiff mit einer derartigen bordseitigen Stauvorrichtung ist in der
EP 0 815 003 B1 beschrieben. Das dort gezeigte Schiff weist zwar quer verlaufende Laschbrücken auf
mit mindestens einer Reihe von Pfeilern. Diese Pfeiler dienen allein dazu, die Containerecken
mittels Laschstangen im oberen Bereich der Pfeiler fest zu fixieren und somit einen
sicheren Transport der Container, insbesondere auch bei Seegang, zu gewährleisten.
[0004] Die
DE 10 2005 012 865 B3 beschreibt ein Containerschiff und die bordwandseitige Abstützung von Containern
im Bereich der Luken-Längssülls. Dies erfolgt mittels einer nach außen auskragenden
Lukenbank, die als Abstützung gegenüber dem Hauptdeck ausgelegt ist.
Eine Einrichtung zur Stapelung von Containern mit unterschiedlichen Abmessungen ist
hierbei nicht angesprochen.
[0005] Die
JP 2003231585 betrifft ein Schiff mit Stautanks für Flüssigkeiten. Die Laderäume des Schiffes sind
hierbei mit mehreren derartigen Stautanks ausgestattet, wobei innerhalb der Stautanks
eine etwa horizontal verlaufende Platte mit Öffnungen vorgesehen ist, so dass gerade
bei Seegang eine Beruhigung der Flüssigkeitsbewegung innerhalb des Stautanks erreicht
wird. Eine Staumöglichkeit unterschiedlicher Containergrößen ist dieser Druckschrift
nicht zu entnehmen.
[0006] Die
JP 60018488 betrifft die Verzurrung der Container eines Containerschiffes. Es wird hierin eine
Verschlusseinrichtung an den Ecken von Containern beschrieben. Diese Verschlusseinrichtungen
können auch auf in den Laderaum einsetzbaren horizontalen Trägern vorgesehen sein.
Die Verschlusseinrichtung ist drehbar ausgelegt, so dass mittels davon ausgehender
Ketten insbesondere eine rasche Entriegelung an den Containerecken durchgeführt und
damit der Vorgang des Entladens der Container wesentlich beschleunigt werden kann.
Für die Aufnahme und Stapelung von Containern mit unterschiedlichen Abmessungen zeigt
diese Druckschrift keine Lösung.
[0007] Da zurzeit bereits eine Vielzahl von Containern mit unterschiedlichen Abmessungen,
insbesondere in der Länge, im Verkehr sind, zum Beispiel 20'-Fuß, 40'-Fuß, 45'-Fuß,
48'-Fuß, 49'-Fuß und 53'-Fuß, wird es immer schwieriger diese Vielzahl von Containern
ladungsmäßig an Bord von Schiffen zu stapeln. Hinzu kommt, dass auf alle Fälle der
Bestimmungsort der entsprechenden Container, die dementsprechende Anordnung der Container,
aber auch die Stabilität des Schiffes bei der Ladung der Container berücksichtigt
werden muss.
[0008] Derzeitige Stausysteme lassen im Wesentlichen die Stapelung einheitlicher Container,
zum Beispiel in Länge und Breite, innerhalb eines Stapels eines Laderaumes und über
das Hauptdeck nach oben hinausgehend, zu.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Schiff oder ähnlichen Ladungsträger mit bordseitiger
Stauvorrichtung für Container zu konzipieren, wobei hohe Flexibilität im Hinblick
auf unterschiedliche Containergrößen möglich sein soll und die es erlaubt, bestimmungsgemäße
und stabilitätsgemäße Kriterien des Schiffes mit zu berücksichtigen.
[0010] Diese Aufgabe wird bei einem Schiff oder ähnlichem Ladungsträger mit bordseitiger
Stauvorrichtung mittels der Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0011] Ein wesentlicher Kerngedanke der Erfindung besteht darin, dass den Anforderungen
zur Stapelung unterschiedlicher Containergrößen in sehr flexiblem Maße dadurch entgegengekommen
werden kann, dass zumindest oberhalb des entsprechenden Laderaums auch Container mit
größeren Abmessungen gestapelt werden können. Sofern der Laderaum zum Beispiel 40'-Fuß-Container
aufnimmt, können darüber im Bereich oder oberhalb des Hauptdecks Aufnahmebereiche
an Stützpfeilern quer verlaufender Laschbrücken vorgesehen sein, die die Abstützung
von längeren Containern, wie 45'-Fuß oder 53'-Fuß-Containern gestatten. Die Abstützung
der längeren Container kann auch alternativ oder ergänzend bereits auf den Lukenumrandungen
des oder der Laderäume vorgesehen sein.
[0012] Im voran genannten Beispiel könnten daher auf den 40'-Fuß-Containern im Laderaum
oder stattdessen den 2 x 20'-Fuß-Containern, nach oben und oberhalb des Hauptdecks
45'-Fuß-, 48'-Fuß-Container oder Container größerer Abmessung gestapelt und transportiert
werden.
[0013] Die Stützpfeiler auf den quer verlaufenden Laschbrücken werden vorteilhafterweise
im Hinblick auf die Stabilität und höhere Tragfestigkeit in H-Form ausgelegt, gleichzeitig
ermöglicht es die relativ schmale H-Form der Stützpfeiler, beidseitig größere Abmessungen
von Containern als die im Laderaum gestapelten Container, aufzunehmen.
[0014] Eine weitere Verbesserung in der Transport- und Ladeflexibilität wird bei MehrfachLaderäumen
dadurch erreicht, dass man im Abstand des Normmaßes oder eines Mehrfachen des Normmaßes
der Container eine etwa quer zum Schiffskörper verlaufende Trenneinrichtung konzipiert,
die kopfseitig eine Trenn-Laschbrücke etwa in Höhe der quer verlaufenden Laschbrücke
oberhalb der Querbegrenzungen der Laderäume aufweist.
Hierdurch erweitert man die Stapelmöglichkeiten von Containern größerer oder unterschiedlicher
Länge oberhalb des Laderaumes oder der Ladeluken.
[0015] Der Begriff Mehrfach-Laderaum betrifft hierbei Laderäume, die in Längserstreckung
ein Mehrfaches der Normmaße von Containern aufweisen. Speziell bei derartigen MehrfachLaderäumen
verbessert eine so konzipierte Trenneinrichtung mit kopfseitiger Trenn-Laschbrücke
die Aufnahme und Stapelbarkeit von Containern größerer Abmessungen, insbesondere im
Wesentlichen oberhalb des Hauptdeckes eines Schiffes.
[0016] Ein weiterer wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, die bisher als Doppel-Laderäume
offenen Laderäume durch eine mittig in die Doppel-Laderäume eingesetzte und angeordnete
Trenneinrichtung bzw. Trenneinheit, quer verlaufend zum Schiffskörper, in zwei separierte
Laderäume aufzuteilen.
Gleichzeitig wird kopfseitig an der Trenneinheit eine Trenn-Laschbrücke in Höhe der
quer verlaufenden Laschbrücken vorgesehen.
Des Weiteren werden die bereits bisher verwendeten quer verlaufenden Laschbrücken
an den Enden eines Doppel-Laderaumes kopfseitig mit mindestens zwei Aufnahmebereichen
zur Aufnahme von bodenseitigen Containerecken ausgestattet.
[0017] Die Erfindung schafft somit eine Stauvorrichtung, die es gestattet, zum Beispiel
in einem Teil des Doppel-Laderaumes unter Berücksichtigung der mittigen Trenneinheit
etwa 40'-Fuß-Container oder zweimal 20'-Fuß-Container in einer Ebene zu stapeln und
dies nach oben fortzusetzen. Spätestens im Bereich der kopfseitigen Enden der quer
verlaufenden Laschbrücken ist es dann möglich, andere Containergrößen, zum Beispiel
48'- oder 49'-Fuß-Container, weiter aufzustapeln.
Dies kann zum Beispiel durch die Nutzung des einen Stützpfeilers der Trenn-Laschbrücke
und eines innen liegenden Stützpfeilers und dessen Aufnahmebereich einer quer verlaufenden
Laschbrücke erfolgen.
[0018] Bezogen auf ein Schiff sind daher die quer verlaufenden Laschbrücken von Schiffsseite
zu Schiffsseite und normalerweise oberhalb eines die Doppel-Laderäume begrenzenden
Querschottes und eines Querganges angeordnet.
Vorteilhafterweise werden die quer verlaufenden Laschbrücken etwa in H-Form mit ihren
Stützpfeilern ausgelegt, wobei diese Laschbrücken oberhalb der Querschotten als Begrenzung
der Doppel-Laderäume verlaufen.
Diese Laschbrücken werden geeigneterweise so ausgestattet, dass die jeweils zwei zugeordneten
Stützpfeiler einer Laschbrücke kopfseitig mehr als zwei Aufnahmebereiche, insbesondere
vier Aufnahmebereiche, für Containerecken aufweisen.
[0019] Auf diese Weise ist es möglich, auch Container mit 53'-Fuß Länge oder länger aufzunehmen.
[0020] Zur Verbesserung der Gewichtsaufnahme in einem Containerstapel beim Übergang auf
zum Beispiel längere Containerabmessungen, werden Stapelunterbrechungen als feste,
höhenverstellbare und/oder verschwenkbare Auflager für die entsprechenden Containerecken
vorgesehen. Dies geschieht mindestens im Bereich des Hauptdecks oder oberhalb desselben.
[0021] Eine weitere Verbesserung kann dadurch erreicht werden, dass die Stützpfeiler der
Laschbrücken, insbesondere der quer verlaufenden Haupt-Laschbrücken, gleiche Höhe
haben oder abgestuft ausgebildet sind. Bei abgestufter Ausbildung ist es zum Beispiel
möglich, auf den zu einem Doppel-Laderaum innen liegenden Stützpfeiler der Laschbrücke
einen 45'-Fuß-Container und nachfolgend einen 48'- oder 49'- oder längeren Container
zu stapeln.
[0022] Die Trenneinheit kann kopfseitig unterhalb der Trenn-Laschbrücke etwa in der Höhe
des Hauptdecks des Schiffes mit einem Versorgungsgang ausgestattet werden. An Stelle
eines Versorgungsganges kann auch ein Versorgungskanal vorgesehen sein, der Kabel,
Kühlanschlüsse oder dergleichen aufweist. Auch eine Ausstattung zu Lüftungszwecken
für die Laderäume oder der Zugriff und die Bedienung von Stapelunterbrechungen ist
möglich.
Eine derartige Trenneinheit kann in Art eines Querschottes den Doppel-Laderaum unterteilen.
Die Trenneinheit kann als ein offenes oder geschlossenes Bauelement, als Blechkonstruktion
oder Gitterkonstruktion mit entsprechender Stabilität ausgeführt werden. Die Trenneinheit
kann auch so ausgestattet sein, dass sie zur Abstützung der Container innerhalb des
Laderaums dient oder kann auch Stapelunterbrechungen aufweisen, die einen Übergang
zu Containern größerer Gewichte und/oder größerer Abmessung ermöglichen.
[0023] Weiterhin werden geeigneterweise Zellenführungen für Container mindestens im Bereich
der Laderäume vorgesehen, die fest, beweglich und/oder austauschbar anordenbar sind.
[0024] Zwar werden in der Regel innerhalb einer Einheit eines Doppel-Laderaumes normalerweise
gleichartige Container, zum Beispiel 40'-Fuß-Container oder zweimal 20'-Fuß-Container
gestapelt. Flexible Zellenführungen und entsprechende Stapelunterbrechungen erlauben
es aber auch, auf andere Containergrößen, auch in der Breite, überzugehen.
[0025] Die Trenneinheit kann geeigneterweise als offene oder geschlossene Baueinheit, insbesondere
mit integrierten, angebrachten oder aufgesetzten Versorgungskanälen ausgebildet sein.
Ein wesentliches Ziel dieser Trenneinheit ist es, kopfseitig mindestens eine quer
verlaufende Trenn-Laschbrücke aufzunehmen. Dies kann ergänzt werden durch einen darunter
liegenden Versorgungsgang oder Versorgungskanal. Beide Baugruppen ermöglichen dann
in diesem Bereich bereits unter Einschaltung von Stapelunterbrechungen einen Übergang
auf größere Containerabmessungen. Der als Teil der Trenneinheit gebildete Versorgungsgang,
der offen oder geschlossen sein kann, eignet sich zur Aufstellung von Hilfsmaschinen
oder zur Zu- oder Abführung von Luft, Kühlmedien, elektrischen Ausrüstungen und Verkabelungen
und ebenso zur Wartung und Inspektion der entsprechenden Bereiche.
[0026] Die Stapelunterbrechungen in der vertikalen Containerstauung bilden flexible oder
feste Auflagerpunkte. Stapelunterbrechungen dieser Art können sich bevorzugt oberhalb
der Laschbrücken, aber auch unterhalb im Laderaumbereich, auf Luken-Süllen, oder oberhalb
derartiger Luken-Süllen befinden.
[0027] Die Aufnahmebereiche der Laschbrücken sind vorzugsweise zur form- und/oder kraftschlüssigen
Aufnahme und mindestens zur Horizontalfixierung der Containerecken ausgelegt.
[0028] Die vorausgehend dargelegten grundlegenden Gedanken der Erfindung sind auf ein Schiff
bezogen, in dessen Längsrichtung die Container exemplarisch längsorientiert in Doppel-Laderäumen
gestaut werden. Die Stauvorrichtung berücksichtigt aber auch, dass in Längsrichtung
angeordnete Eckstützen oder längs verlaufende Laschbrücken, in der Regel oberhalb
der Seitengänge des Schiffes vorgesehen sind, wobei die Laschbrücken dann auch zur
flexibleren Anordnung und Stapelung von Containern unterschiedlicher Länge genutzt
werden, so dass die Außenseiten der Container etwa mit der außenseitigen Bordwand
fluchten können.
[0029] Die Stauvorrichtung eignet sich im Prinzip für alle Schiffstypen mit Containerladung,
insbesondere aber für Schiffe mit offenen Laderäumen, also ohne Lukendeckel. Der Einsatz
von Stapelunterbrechungen bietet die Möglichkeit auch höhere Stapellasten und höhere
Gesamtstapelhöhen bei der Stapelung von Containern zu erreichen.
Die Anordnung beziehungsweise Stauung unterschiedlicher Containerlängen und/oder Containerbreiten
kann nicht nur in einer Reihe, sondern auch innerhalb eines Raumes und über einen
Doppel-Laderaum erfolgen. Die vorgesehenen Laschbrücken gestatten daher auch die Aufnahme
zusätzlicher Ladungsgewichte, die auch in abgestuften Höhen aufgebracht werden können.
Die Ausbildung der H-förmigen Laschbrücken in abgestufter Weise, wobei zum Beispiel
der innere Stützpfeiler niedriger ist als der außen liegende Stützpfeiler, gestatten
es hervorragend, unterschiedliche Containergrößen in jeder Stufe aufzunehmen.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Figuren mehrerer Ausführungsbeispiele
noch exemplarisch dargestellt und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt eines Containerschiffes in Längsrichtung des Schiffes mit Darstellung
eines Doppel-Laderaums, der vorn und achtern durch Querschotten begrenzt ist und unterschiedliche
Containerlängen aufnimmt;
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt entsprechend Fig. 1 im mittleren Bereich mit Darstellung
der kopfseitig auf der Trenneinheit vorgesehenen quer verlaufenden Laschbrücke und
einem darunter angeordneten Versorgungsgang;
- Fig. 3
- eine ähnliche Darstellung wie nach Fig. 1, wobei unterschiedliche Container mit 20'-Fuß-,
40'-Fuß- und 49'-Fuß-Container gestapelt sind;
- Fig. 4
- einen Querschnitt entsprechend der Linie A-A nach Fig. 3 mit der Stapelung der Container
und Blickrichtung in Längsrichtung des Schiffes und Darstellung einer Laderaumhälfte;
- Fig. 5
- eine ähnliche Darstellung eines Längsschnittes durch einen Doppel-Laderaum wie in
Figuren 1 und 3 mit anderer Stapelung von Containern;
- Fig. 6
- einen Querschnitt entsprechend der Linie B-B nach Fig. 5, durch ein entsprechendes
Containerschiff mit entsprechender Stapelung in Teildarstellung, und
- Fig. 7
- eine bruchstückartige Darstellung im Bereich eines Hauptdecks mit angeordneter Stapelunterbrechung.
[0031] Die gleichen Bezugszeichen entsprechen in allen Zeichnungen gleichen Baugruppen.
[0032] In Fig. 1 ist schematisch eine erfindungsgemäße Stauvorrichtung 1 an Bord eines Containerschiffes
gezeigt, wobei dies anhand eines Längsschnittes durch einen Doppel-Laderaum 6 mit
separiertem linken Laderaum 6.1 und rechten Ladraum 6.2 erfolgt. Im Beispiel zeigt
der Teil des Schiffskörpers 2 einen Schiffsboden 3 und einen Laderaumboden 4 sowie
links und rechts zwei Querschotten 8. Die Teilung des Doppel-Laderaumes 6 erfolgt
durch eine Trenneinheit 10, die in Art eines in die Zeichnungsebene hinein verlaufenden
Querschottes ausgebildet sein kann. Diese Trenneinheit 10 kann jedoch auch Gitterstruktur
aufweisen. Die Hauptfunktion dieser Trenneinheit ist es, kopfseitig eine Trenn-Laschbrücke
13 aufzunehmen, die im Beispiel auf einem Versorgungsgang 12 angeordnet ist. Des Weiteren
kann die Trenneinheit 10 fest installierte oder höhenverschiebbare schiffbauliche
Strukturen 33, wie Laufgänge 33, aufweisen, um zum Beispiel Container kontrollieren
zu können.
[0033] Oberhalb der Querschotten 8 befindet sich üblicherweise ein Quergang 35, auf dem
im Beispiel quer verlaufende H-förmige Laschbrücken 9, 14 vorgesehen sind. Quer verlaufend
bedeutet hierbei quer zum Schiff, das heißt, senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufende
Laschbrücken 9.
Die zwei Stützpfeiler der jeweiligen Laschbrücken 9 weisen kopfseitig Aufnahmebereiche
15, 16, 17 und 18 auf. Diese Aufnahmebereiche 15 bis 18 bieten die Möglichkeit, mit
Eckbereichen 51 von Containern form- und/oder kraftschlüssige Aufnahmen zu bilden.
Diese Aufnahmen stellen mindestens die horizontale Fixierung der Container sicher,
wobei ergänzend üblicherweise ein Verzurren der Container mittels Laschstangen aus
Stahl an den Laschbrücken zur Fixierung am Stapelplatz erfolgt.
[0034] Im Beispiel nach Fig. 1 erfolgte die Stapelung der 20'-Fuß- und 40'-Fuß-Container
oder von 2 x 20'-Fuß-Containern bis zur Höhe des Querganges 35. Ein darüber angeordneter
45'-Fuß-Container stützt sich einerseits auf der Oberfläche des Querganges 35 und
andererseits auf dem oberen Bereich des Versorgungsganges 12 ab. Wie im Beispiel gezeigt,
können auf diesem 45'-Fuß-Container weitere 45'-Fuß-Container gestapelt werden.
Unter Ausnutzung der Stützpfeiler der inneren Trenn-Laschbrücke 13 und des Stützpfeilers
der Laschbrücke 9 mit dem Abstützbereich 15, 16, ist es möglich, auch 49'-Fuß-Container
und längere Container weiter nach oben zu stapeln.
[0035] Das Beispiel in Fig. 2 zeigt einen partiellen Ausschnitt nach Fig. 1 im Bereich des
Versorgungsganges 12. Auf dem Versorgungsgang 12 ist die Trenn-Laschbrücke 13 mit
zwei Stützpfeilern gezeigt. In diesem Beispiel ist nur schematisch die Stapelmöglichkeit
angedeutet. So kann auf der Höhe des Versorgungsganges 12 ein 40'-Fuß-Container vorgesehen
sein. Darüber auf der Oberfläche des Versorgungsganges 12 (Abstützung nicht gezeigt)
ein 45'-Fuß-Container. Unter Nutzung des rechten Stützpfeilers der Trenn-Laschbrücke
13 mit Aufnahmebereich 22 kann darüber ein oder mehrere, zum Beispiel 48'-Fuß-Container
vorgesehen sein.
[0036] Fig. 3 zeigt im Wesentlichen einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 1. Es ist ein Ausschnitt
innerhalb eines Doppel-Laderaumes 6 mit einer Trenneinheit 10 gezeigt.
[0037] In den separierten Laderäumen 6.1, 6.2 sind auf einer Ebene jeweils zwei 20'-Fuß-Container
gelagert. Auf diesen untersten Containern sind weitere sechs 20'-Fuß- oder 40'-Fuß-Container
gestapelt.
Darüber kommt die Stapelung von zwei 40'-Fuß-Containern.
[0038] Zur besseren Aufnahme und Einleitung der darüber vorgesehenen Containergewichte ist
auf der Höhe des Hauptdecks 34 jeweils eine Stapelunterbrechung 30 angeordnet. Die
entsprechende Stapelunterbrechung nimmt die darüber angeordneten Containergewichte
auf und leitet diese in die Schiffskonstruktion ein.
[0039] Im Beispiel nach Fig. 3 sind kopfseitig auf den Laschbrücken 9 und auch der Trenn-Laschbrücke
13 Container im Maße 48'- bzw. 49'-Fuß abgestützt. Hierbei wird der innerste Aufnahmebereich
15 des inneren Stützpfeilers der Laschbrücke 9 genutzt.
[0040] Die Fig. 4 zeigt schematisch einen Querschnitt durch die Darstellung nach Fig. 3
längs der Linie A-A mit partieller Darstellung. Im Bereich des Hauptdecks 34 verläuft
üblicherweise ein Seitengang 36 längs des Schiffes. Darüber sind weitere längs verlaufende
Laschbrücken 37 zur Festlegung der darüber angeordneten Container vorgesehen.
[0041] Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt analog wie Fig. 3 durch einen Doppel-Laderaum 6 mit
anderer Stapelung von Containern.
Innerhalb der separierten Laderäume 6.1 und 6.2 sind 20'-Fuß-Container gestapelt.
Oberhalb der Quergänge 36 sind dann 45'-Fuß-Container angeordnet, wobei dies ohne
Abstützung auf den Laschbrücken 9 beziehungsweise 13 erfolgt und die Laschbrücken
im Beispiel lediglich zum Verzurren der Container mittels Stahltrossen dienen.
[0042] Die Darstellung in Fig. 6 zeigt einen vergleichbaren Schnitt wie nach Fig. 4.
Entsprechend der Linie B-B nach Fig. 5 zeigt Fig. 6, dass im Querschnitt die Container
bis zur Außenbordwand angeordnet werden können, so dass die Außenfläche des äußeren
Containers mit der Außenbordwand nahezu fluchtet. Hierbei wird der äußere Abstützbereich
auf Eckstützen oder der längs verlaufenden Laschbrücke 37 mitgenutzt. Fig. 7 zeigt
eine bruchstückartige, etwas vergrößerte Darstellung einer Stapelunterbrechung 30.
Im Beispiel ist im Bereich des Hauptdecks 34 eine keilförmig angeschweißte Stützplatte
55 vorgesehen, die einen Befestigungsblock für die verschwenkbare Trägerplatte 32
aufnimmt. Die Trägerplatte 32 kann dabei aus einer in einem Winkel gegenüber einer
Führungsschiene 56 vorgesehenen Lage in eine horizontale Lage verschwenkt werden.
In dieser horizontalen Lage dient sie als Auflager für den Eckbereich eines entsprechenden
Containers.
Derartige Stapelunterbrechungen 30 können auch auf anderer Höhe innerhalb des Laderaums
vorgesehen werden. Besonders geeignet sind sie jedoch zur Gewichtsaufnahme im Bereich
oberhalb des Hauptdecks.
[0043] Die Stapelunterbrechungen können auch anders konzipiert sein, zum Beispiel horizontal
verschiebbar oder formschlüssig einklinkbar.
[0044] Mittels der erfindungsgemäßen Stauvorrichtung wird daher ein Stapelsystem geschaffen,
das es erlaubt, Container unterschiedlicher Längenabmessung aber auch Breitenabmessungen
in und oberhalb des Laderaumes aufzunehmen. Die hohe Stapelflexibilität wird hierbei
insbesondere durch die Trenneinheit und die kopfseitig angeordnete Trenn-Laschbrücke
13 mit erreicht.
1. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger, mit bordseitiger Stauvorrichtung (1) für Container
(20, 40),
wobei Laderäume (6) in Längsrichtung des Schiffes mit Querbegrenzungen (8) im Schiffskörper
(2) und
quer verlaufende, mindestens eine Reihe von Pfeilern aufweisende Laschbrücken (9,
13) im Bereich oberhalb der Querbegrenzungen (8) vorgesehen sind, wobei im Bereich
oder oberhalb des Hauptdecks (34) des Schiffes Aufnahmebereiche (15) zur Abstützung
von Containern vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass Eckstützen für Container (20, 40) und deren Containerecken in Längsrichtung der Außenbordwand
des Schiffes oder längs verlaufende Laschbrücken (37) im Bereich oberhalb der Seitengänge
(36) des Schiffes (2) vorgesehen sind, dass die Aufnahmebereiche (15) zur Abstützung
von Containern mit größeren Maßen als die Maße der im entsprechenden Laderaum (6.1,
6.2) aufgenommenen Container vorgesehen sind,
dass die Pfeiler der quer verlaufenden Laschbrücken (9, 13, 14) Stützpfeiler sind, dass die Aufnahmebereiche (15) an Stützpfeilern quer verlaufender Laschbrücken (9, 13,
14) vorgesehen sind,
und
dass kopfseitig an den quer verlaufenden Laschbrücken (9, 13, 14) mindestens zwei Aufnahmebereiche
(15, 16, 17, 18) zur Aufnahme von bodenseitigen Containerecken vorgesehen sind.
2. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die quer verlaufenden Laschbrücken (9, 13, 14) mindestens zwei Reihen von Stützpfeilern
aufweisen, und
dass bei zwei Reihen einander zugeordneter Stützpfeiler einer Laschbrücke (9, 13) kopfseitig
mehr als zwei Aufnahmebereiche (15, 16, 17, 18) für bodenseitige Containerecken (51)
ausgebildet sind.
3. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens zwei Reihen von Stützpfeilern (14) H-Form und insbesondere vier Aufnahmebereiche
(15, 16, 17, 18) aufweisen.
4. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützpfeiler der Laschbrücken (9, 13, 14) gleiche Höhe haben oder abgestuft ausgebildet
sind.
5. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass Stapel-Unterbrechungen (30) als feste, höhenverstellbare und/oder verschwenk- oder
klappbare Auflager für Containerecken (51) vorgesehen sind,
die mindestens im Bereich des Hauptdecks (34) des Schiffes (2) oder oberhalb des Hauptdecks
(34) angeordnet sind.
6. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass Aufnahmebereiche (15) an Lukenumrandungen von Luken des oder der Laderäume (6.1,
6.2) vorgesehen sind.
7. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
mit Mehrfachladeräumen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mehrfach-Laderäume zur Aufnahme von mehreren Containern mit Normmaßen, insbesondere
von 20'- oder 40'-Fuß-Containern in Längsrichtung des Schiffes ausgelegt sind,
dass die Mehrfach-Laderäume im Abstand des Normmaßes oder eines Mehrfachen des Normmaßes
der Container eine im Wesentlichen quer zum Schiffskörper verlaufende Trenneinrichtung
(10) aufweisen, und
dass die Trenneinrichtung (10) kopfseitig eine Trenn-Laschbrücke (13) in Höhe der quer
verlaufenden Laschbrücken (9) aufweist.
8. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einem Doppel-Laderaum (6) als Mehrfach-Laderaum die Trenneinrichtung (10) etwa
mittig und quer verlaufend zum Schiffskörper (2) den Doppel-Laderaum (6) in zwei separierte
Laderäume (6.1, 6.2) teilt.
9. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass Zellenführungen (56) für Container (20, 40) mindestens im Bereich der Laderäume (6.1,
6.2) vorgesehen sind, die fest, beweglich und/oder austauschbar angeordnet sind.
10. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trenneinrichtung (10) als Trenneinheit in Art einer offenen oder geschlossenen
Baueinheit, insbesondere mit integrierten, angebrachten oder aufgesetzten Versorgungskanälen
(12), ausgebildet ist.
11. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trenneinheit (10) kopfseitig unterhalb der Trenn-Laschbrücke (13) etwa in Höhe
des Hauptdecks (34) des Schiffes (2) einen Versorgungsgang (12) aufweist.
12. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Versorgungsgang (12) zur Aufnahme von Versorgungseinheiten, Lüftungseinheiten
und/oder Kühleinrichtungen ausgelegt ist.
13. Schiff oder ähnlicher Ladungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmebereiche (15, 16, 17, 18) der Laschbrücken (9, 13) zur formund/oder kraftschlüssigen
Aufnahme und mindestens zur Horizontalfixierung der Containerecken (51) ausgelegt
sind.
1. Ship or similar load carrier, having on-board stowage device (1) for containers (20,
40),
wherein loading areas (6) are provided in the longitudinal direction of the ship with
transverse limits (8) in the ship body (2) and
transversely extending lashing bridges (9, 13) having at least one row of pillars
are provided in the region above the transverse limits (8),
wherein receiving areas (15) for supporting containers are provided in the region
of or above the main deck (34) of the ship,
characterised in that
corner supports for containers (20, 40) and the container corners thereof are provided
in the longitudinal direction of the outer side of the ship or longitudinally extending
lashing bridges (37) are provided in the region above the side passages (36) of the
ship (2),
the receiving areas (15) are provided to support containers with larger dimensions
than the dimensions of the containers received in the corresponding loading area (6.1,
6.2),
the pillars of the transversely extending lashing bridges (9, 13, 14) are support
pillars, the receiving areas (15) are provided on support pillars of transversely
extending lashing bridges (9, 13, 14),
and
at the head end on the transversely extending lashing bridges (9, 13, 14) at least
two receiving areas (15, 16, 17, 18) are provided to receive bottom-end container
corners.
2. Ship or similar load carrier according to claim 1,
characterised in that
the transversely extending lashing bridges (9, 13, 14) have at least two rows of support
pillars, and
with two rows of support pillars, assigned to each other, of a lashing bridge (9,
13) at the head end more than two receiving areas (15, 16, 17, 18) for bottom-end
container corners (51) are formed.
3. Ship or similar load carrier according to claim 2,
characterised in that
the at least two rows of support pillars (14) are H-shaped and have in particular
four receiving areas (15, 16, 17, 18).
4. Ship or similar load carrier according to one of the claims 1 to 3,
characterised in that
the support pillars of the lashing bridges (9, 13, 14) are of equal height or are
arranged so as to be stepped.
5. Ship or similar load carrier according to one of the claims 1 to 4,
characterised in that
stack interrupters (30) are provided as fixed, height-adjustable and / or pivotable
or foldable supports for container corners (51),
which are arranged at least in the region of the main deck (34) of the ship (2) or
above the main deck (34).
6. Ship or similar load carrier according to one of the claims 1 to 5,
characterised in that
receiving areas (15) are provided on porthole surrounds of portholes of the receiving
area(s) (6.1, 6.2).
7. Ship or similar load carrier according to one of the claims 1 to 6,
with multiple loading areas,
characterised in that
the multiple loading areas are designed to accommodate a plurality of containers with
standard dimensions, in particular 20' or 40' ft. containers in the longitudinal direction
of the ship,
the multiple loading areas have a separating means (10) extending substantially transversely
relative to the ship body at the distance of the standard dimension or a multiple
of the standard dimension of the containers, and
the separating means (10) has at the head end a separating lashing bridge (13) at
the height of the transversely extending lashing bridges (9).
8. Ship or similar load carrier according to claim 7,
characterised in that
in the case of a double loading area (6) as a multiple loading area the separating
means (10) divides, approximately centrally and transversely relative to the ship
body (20), the double loading area (6) into two separate loading areas (6.1, 6.2).
9. Ship or similar load carrier according to one of the claims 1 to 8,
characterised in that
cell guides (56) for containers (20, 40) are provided at least in the region of the
loading areas (6.1, 6.2) which are arranged in a fixed, movable and / or exchangeable
manner.
10. Ship or similar load carrier according to one of the claims 7 to 9,
characterised in that
the separating means (10) is formed as a separating unit in the manner of an open
or closed structural unit, in particular with supply channels (12) which are integrated,
arranged or put on top.
11. Ship or similar load carrier according to one of the claims 7 to 10,
characterised in that
the separating unit (10) has a supply passage (12) at the head end below the separating
lashing bridge (13) approximately at the height of the main deck (34) of the ship
(2).
12. Ship or similar load carrier according to claim 11,
characterised in that
the supply passage (12) is designed to receive supply units, ventilation units and
/ or cooling devices.
13. Ship or similar load carrier according to one of the claims 1 to 12,
characterised in that
the receiving areas (15, 16, 17, 18) of the lashing bridges (9, 13) are designed for
shape-locking and / or force-locking incorporation and at least for horizontal fixing
of the container corners (51).
1. Navire ou transporteur de chargements de type similaire, avec un dispositif de rangement
embarqué (1) pour des conteneurs (20, 40),
dans lequel il est prévu dans la coque (2) du navire, dans la direction longitudinale
du navire, des espaces de chargement (6) avec des éléments formant des limites transversales
(8), et
des ponts d'arrimage (9, 13) orientés transversalement, présentant au moins une rangée
de piliers et situés dans la zone qui est au-dessus des éléments formant des limites
transversales (8),
dans lequel des zones de réception (15) destinées à supporter les conteneurs sont
prévues dans la zone du pont principal (34) ou au-dessus de celui-ci,
caractérisé :
en ce que des supports de coin pour conteneurs (20, 40) et leurs coins de conteneurs sont prévus
dans la direction longitudinale de la paroi extérieure du navire ou le long de ponts
d'arrimage (37) orientés longitudinalement qui sont dans la zone située au-dessus
des passerelles latérales (36) du navire (2),
en ce que les zones de réception (15) destinées à supporter les conteneurs sont prévues avec
des dimensions plus grandes que les dimensions des conteneurs reçus dans l'espace
de chargement (6.1, 6.2) correspondant,
en ce que les piliers des ponts d'arrimage (9, 13, 14) orientés transversalement sont des piliers
d'appui,
en ce que les zones de réception (15) sont prévues sur des piliers d'appui des ponts d'arrimage
(9, 13, 14) orientés transversalement, et
en ce qu'il est prévu à la partie supérieure des ponts d'arrimage (9, 13, 14) orientés transversalement
au moins deux zones de réception (15, 16, 17, 18) destinées à la réception de coins
de conteneurs du côté du fond de ceux-ci.
2. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon la revendication 1,
caractérisé :
en ce que les ponts d'arrimage (9, 13, 14) orientés transversalement comprennent au moins deux
rangées de piliers d'appui, et
en ce que, sur deux rangées de piliers d'appui mutuellement associés d'un pont d'arrimage (9,
13), à sa partie supérieure, il est disposé plus de deux zones de réception (15, 16,
17, 18) pour des coins de conteneurs (51) du côté du fond de ceux-ci.
3. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon la revendication 2,
caractérisé :
en ce que les au moins deux rangées de piliers d'appui (14) comprennent des zones de réception
(15, 16, 17, 18) en forme de H et, plus particulièrement, au nombre de quatre.
4. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
1 à 3,
caractérisé :
en ce que les piliers d'appui des ponts d'arrimage (9, 13, 14) ont la même hauteur ou sont
constitués de manière échelonnée.
5. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
1 à 4,
caractérisé :
en ce que il est prévu, en tant que supports fixes, ajustables et/ou pivotants ou articulés
pour les coins de conteneurs (51), des interruptions de l'empilement (30),
qui sont disposées au moins dans la zone du pont principal (34) du navire (2) ou au-dessus
du pont principal (34).
6. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
1 à 5,
caractérisé :
en ce que des zones de réception (15) sont prévues sur les rebords d'écoutille des écoutilles
du ou des espaces de chargement (6.1, 6.2).
7. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
1 à 6,
avec espaces de chargement multiples,
caractérisé :
en ce que les espaces de chargement multiples sont organisés pour la réception de plusieurs
conteneurs ayant des dimensions standard dans la direction longitudinale du navire,
plus particulièrement des conteneurs de 20 ou de 40 pieds,
en ce que les espaces de chargement multiples comprennent à une distance correspondant à la
dimension standard ou à un multiple de la dimension standard des conteneurs un élément
de séparation (10) qui est orienté de manière sensiblement transversale par rapport
à la coque du navire, et
en ce que l'élément de séparation (10) comprend à sa partie supérieure un pont d'arrimage de
séparation (13) situé à la hauteur des ponts d'arrimage (9) orientés transversalement.
8. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon la revendication 7,
caractérisé :
en ce que, dans le cas où les espaces de chargement multiples consistent en un espace de chargement
double (6), l'élément de séparation (10) partage l'espace de chargement double (6),
sensiblement au milieu et selon une orientation transversale par rapport à la coque
(2) du navire, en deux espaces de chargement séparés (6.1, 6.2).
9. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
1 à 8,
caractérisé :
en ce qu'il est prévu, au moins dans la zone des espaces de chargement (6.1, 6.2), des éléments
de guidage (56) pour les conteneurs (20, 40), qui sont disposés de manière fixe, mobile
et/ou interchangeable.
10. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
7 à 9,
caractérisé :
en ce que l'élément de séparation (10) est formé en tant qu'unité de séparation à la manière
d'un ensemble ouvert ou fermé, en particulier avec des voies d'approvisionnement (12)
mises en place ou superposées de manière intégrée.
11. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
7 à 10,
caractérisé :
en ce que l'élément de séparation (10) comprend à sa partie supérieure, au-dessous du pont
d'arrimage de séparation (13), une passerelle d'approvisionnement (12) située sensiblement
à la hauteur du pont principal (34) du navire (2).
12. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon la revendication 11,
caractérisé :
en ce que la passerelle d'approvisionnement (12) est organisée pour la réception d'unités d'approvisionnement,
d'unités de ventilation et/ou de dispositifs de réfrigération.
13. Navire ou transporteur de chargements de type similaire selon une des revendications
1 à 12,
caractérisé :
en ce que les zones de réception (15, 16, 17, 18) des ponts d'arrimage (9, 13) sont organisées
pour la réception des coins de conteneurs (51) en vue de leur verrouillage réalisé
de manière mécanique et/ou à l'aide de formes et au moins en vue de leur fixation
horizontale.