[0001] Die Erfindung betrifft eine Spürvorrichtung für Bodenspürungen aus dem Inneren eines
Fahrzeugs mit einem mit dem Boden in Kontakt bringbaren und an einem unteren Ende
eines Rohres angeordneten Spürkopf, der zum Verdampfen von Luft- und/oder Bodenproben
einen als Heizelement ausgestalteten Verdampfer aufweist, wobei der Spürkopf durch
Betätigung einer Ausrichtvorrichtung in einem Spürbereich über dem Boden ausrichtbar
ist, wobei das Rohr dazu dient, durch den Spürkopf verdampfte Luft- und/oder Bodenproben
in das Innere des Fahrzeugs zu leiten und einer Analysevorrichtung zuzuführen. Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrzeug. Beschrieben wird ferner ein Verfahren
zum Bodenspüren aus dem Inneren eines Fahrzeugs mit einer Spürvorrichtung, die einen
mit dem Boden in Kontakt bringbaren und an einem unteren Ende eines Rohres angeordneten
Spürkopf aufweist, der zum Verdampfen von Luft- und/oder Bodenproben einen als Heizelement
ausgestalteten Verdampfer aufweist, der durch Betätigung einer Ausrichtvorrichtung
in einem Spürbereich über dem Boden ausgerichtet wird, wobei das Rohr dazu dient,
durch den Spürkopf verdampfte Luft- und/oder Bodenproben in das Innere des Fahrzeugs
zu leiten und einer Analysevorrichtung zuzuführen.
[0002] Spürvorrichtungen für Bodenspürungen werden bei insbesondere militärischen Fahrzeugen
eingesetzt, um beispielsweise Schad- und Kampfstoffe im Erdboden und somit in der
Umgebung des Fahrzeugs nachweisen zu können. Derartige Fahrzeuge sind oftmals als
Spürfahrzeuge oder Spürpanzer ausgebildet. Eine Sondenhalterung für ein Fahrzeug ist
aus der
EP2221572A1 bekannt.
[0003] Ein bekanntes Spürfahrzeug mit einer Spürvorrichtung, beschreibt die
DE 10 2009 015 828 A1. Die Spürvorrichtung weist einen Spürkopf auf, der am freien Ende eines durch den
Fahrzeugboden geführten, schwenkbaren Rohres angeordnet ist. Über den Spürkopf können
Schad- und Kampfstoffe aus dem Erdboden und/oder der Umgebungsluft verdampft und zu
einer Analyseeinrichtung im Inneren des Fahrzeugs geleitet werden. Ferner ist eine
Ausrichtvorrichtung nach Art eines Gestänges mit einer Handhabe vorgesehen. Der die
Spürvorrichtung bedienende Spürer kann den Spürkopf durch Betätigung der Handhabe
in einem Spürbereich über dem Boden ausrichten. Über die Handhabe der Ausrichtvorrichtung
kann der Spürer den Spürkopf ferner unter Hebelwirkung in eine Spürstellung absenken,
in welcher der Spürkopf in Kontakt mit dem Bodens steht, und anschließend den Spürkopf
in der Spürstellung mit einem Anpressdruck beaufschlagen.
[0004] Mit dieser Spürvorrichtung können gute Spürergebnisse erzielt werden. Im Hinblick
auf das Absenken und Anheben des Spürkopfes hat sich jedoch herausgestellt, dass der
maximale Hub des Spürkopfes durch die Ausrichtvorrichtung begrenzt ist. Der Spürkopf
kann somit ausgehend von der Bodenspürstellung nur in eine geringe Höhe über dem Boden
in die Ruhestellung angehoben werden. Somit kann selbst in der Ruhestellung, in welcher
der Spürkopf einen größtmöglichen Abstand zum Boden aufweist, die Bodenfreiheit des
Fahrzeugs durch die Spürvorrichtung eingeschränkt sein.
[0005] Die Erfindung stellt sich die
Aufgabe , eine verbesserte Bodenfreiheit des Fahrzeugs zu ermöglichen.
[0006] Bei einer Spürvorrichtung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst .
[0007] Die Höhenverstellvorrichtung kann derart zwischen der Ausrichtvorrichtung und dem
Spürkopf angeordnet sein, dass sie mit der Ausrichtvorrichtung und mit dem Spürkopf
verbunden ist. Durch die Höhenverstellvorrichtung kann ein zusätzlicher Hub des Spürkopfes
ermöglicht werden. Somit kann die Bodenfreiheit durch die Höhenverstelleinrichtung
erhöht werden.
[0008] Durch die Höhenverstellvorrichtung kann der Spürkopf aus der Ruhestellung, in der
sich der Spürkopf in einem geschützten Bereich oberhalb des Bodens, z. B. dem Fahrzeuginnenraum
oder einem Schacht unterhalb des Fahrzeuginnenraums, befindet, in die Spürstellung
abgesenkt werden. Ferner kann die Höhenverstellvorrichtung dazu Verwendung finden,
den Spürkopf aus der Spürstellung in die Ruhestellung anzuheben.
[0009] Gemäß der Erfindung ist die Höhenverstellvorrichtung unabhängig von der Ausrichtvorrichtung
betätigbar. Der Spürkopf kann über die Ausrichtvorrichtung ausgerichtet werden. Das
Absenken und/oder Anheben der Spürsonde kann über die Höhenverstellvorrichtung erfolgen,
wobei sich die Ausrichtvorrichtung in einer beliebigen Stellung befinden kann. Somit
kann die Höhe des Spürkopfes durch die Höhenverstellvorrichtung separat eingestellt
werden.
[0010] Bevorzugt ist die Höhenverstellvorrichtung manuell betätigbar, so dass das Absenken
des Spürkopfes über die Bewegungen des die Spürvorrichtung bedienenden Spürers erfolgen
kann. Die Spürvorrichtung kann eine Betätigungsmechanik zur Betätigung der Höhenverstellvorrichtung
aufweisen, die durch den Spürer bedienbar ist. Alternativ kann die Höhenverstellvorrichtung
motorisch betätigbar sein. Eine motorische Betätigung der Höhenverstellvorrichtung
bringt den Vorteil mit sich, dass der Kraftaufwand des Spürers beim Absenken und/oder
Anpressen des Spürkopfes verringert wird. In diesem Zusammenhang ist es besonders
vorteilhaft, wenn die Höhenverstellvorrichtung sowohl manuell als auch motorisch betätigbar
ist, so dass die Höhenverstellvorrichtung wahlweise per Hand oder über einen Antrieb
verstellt werden kann.
[0011] Bei einer motorisch betätigten Höhenverstellvorrichtung ist bevorzugt ein Linearantrieb
vorgesehen, so dass der Spürkopf translatorisch bewegbar ist. Der Linearantrieb kann
elektromechanisch, hydraulisch oder pneumatisch ausgebildet sein.
[0012] In Zusammenhang mit einer manuellen Höhenverstellvorrichtung hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn die Höhenverstellvorrichtung über eine Kurbel bedienbar ist. Über eine
Kurbel kann ein Drehmoment zur Absenkung und/oder zum Anpressen des Spürkopfes bereitgestellt
werden.
[0013] Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Höhenverstellvorrichtung eine
Gewindespindel aufweist. Über eine Gewindespindel kann eine Drehbewegung, beispielsweise
die einer Kurbel oder eines Antriebs, in eine translatorische Bewegung des Spürkopfes
umgewandelt werden.
[0014] Bevorzugt ist die Höhenverstellvorrichtung, insbesondere die Gewindespindel, arretierbar
ausgebildet. Durch eine arretierbar Höhenverstellvorrichtung kann der Spürkopf der
in einer vorgegebenen Höhe oberhalb des Bodens in einer Luftspürstellung festgelegt
werden, in welcher Schad- und Kampfstoffe aus der Luft aufgenommen werden können.
Besonders bevorzugt weist die Höhenverstellvorrichtung eine selbsthemmende Gewindespindel
auf. Durch eine selbsthemmende Gewindespindel kann die Arretierung des Spürkopfes
ohne zusätzliche Arretiervorrichtungen ermöglicht werden.
[0015] Im Hinblick auf das Ausrichten des Spürkopfes ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass
der Spürkopf, insbesondere durch die Ausrichtvorrichtung, um einen Gelenkpunkt schwenkbar
ist, wobei der Gelenkpunkt durch die Höhenverstellvorrichtung absenkbar ist. Der Gelenkpunkt
kann in Richtung des Fahrzeugsbodens abgesenkt werden. Da sich der maximale mögliche
Schwenkwinkel des Spürkopfes mit dem Absenken des Gelenkpunktes in Richtung der Öffnung
im Fahrzeugboden vergrößert, kann bei abgesenktem Gelenkpunkt ein größerer Spürbereich
mit dem Spürkopf abgetastet werden.
[0016] Der Gelenkpunkt ist bevorzugt als Kugelgelenk ausgebildet, so dass der Spürkopf durch
die Ausrichtvorrichtung auf einer Kugeloberfläche um den Gelenkpunkt verschwenkbar
ist. Bei entsprechender Ausrichtung durch die Ausrichtvorrichtung und Absenkung durch
die Höhenverstellvorrichtung kann der Spürkopf somit in einem im Wesentlichen elliptischen
Spürbereich auf dem Boden unterhalb des Fahrzeugs ausgerichtet werden.
[0017] Gemäß einer konstruktiven Ausgestaltung ist die Höhenverstellvorrichtung starr mit
der Ausrichtvorrichtung verbunden. Die Höhenverstellvorrichtung kann zum Ausrichten
des Spürkopfes mit der Ausrichtvorrichtung mitbewegt werden. Alternativ kann vorgesehen
sein, dass die Höhenverstellvorrichtung gelenkig mit der Ausrichtvorrichtung gekoppelt
ist.
[0018] Hinsichtlich der Ausrichtvorrichtung hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen,
wenn diese wippenförmig ausgebildet ist. Über eine wippenförmige Ausrichtvorrichtung
kann das Ausrichten und/oder Absenken des Spürkopfes unter Hebelwirkung erfolgen.
[0019] Im Hinblick auf die Ergonomie der Ausrichtvorrichtung ist es bevorzugt, wenn die
Ausrichtvorrichtung eine Anpassungsvorrichtung zur Anpassung der Ausrichtvorrichtung
an die Größe des Spürers aufweist. Die Anpassungsvorrichtung kann derart verstellbar
sein, dass Spürer unterschiedlicher Körpergröße und/oder Armlänge die Ausrichtvorrichtung
bedienen können.
[0020] Die Ausrichtvorrichtung kann eine Handhabe zum Ausrichten des Spürkopfes aufweisen.
Die Handhabe kann durch ein Drehlager drehbar um eine Drehachse gelagert sein. Um
die Handhabe auf die Körpergröße des Spürers anzupassen, kann eine Winkelstellung
der Handhabe über die Anpassungsvorrichtung einstellbar sein. Bevorzugt sind Winkelstellungen
von 0°, 20° und 40° einstellbar. Alternativ kann der Winkel, den die Abschnitte einschließen,
frei wählbar sein.
[0021] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrzeug, insbesondere ein Spürfahrzeug.
Bei einem derartigen Fahrzeug wird die Aufgabe dadurch
gelöst , dass eine vorstehend beschriebene Spürvorrichtung vorgesehen ist.
[0022] Durch die zwischen der Ausrichtvorrichtung und dem Spürkopf angeordnete Höhenverstellvorrichtung
kann ein zusätzlicher Hub des Spürkopfes ermöglicht werden. Der Spürkopf kann ungeachtet
der jeweiligen Bodenfreiheit des Fahrzeugs durch die Höhenverstellvorrichtung abgesenkt
und angehoben werden. Somit kann die Bodenfreiheit des Fahrzeugs durch die Höhenverstelleinrichtung
erhöht werden.
[0023] Nachfolgend wird ein Verfahren beschrieben, welches ebenso wie die erfindungsgemäße
Spürvorrichtung und das Fahrzeug zur Lösung der genannten Aufgabe geeignet ist. Dabei
ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art zur
Lösung der Aufgabe vorgesehen, dass das Verfahren die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
11 aufweist.
[0024] Der Spürkopf wird zunächst über die Ausrichtvorrichtung über dem Boden ausgerichtet
werden und dann mittels der Höhenverstellvorrichtung in Richtung des Bodens abgesenkt.
Somit kann durch die zwischen der Ausrichtvorrichtung und dem Spürkopf angeordnete
Höhenverstellvorrichtung ein zusätzlicher Hub des Spürkopfes ermöglicht werden und
die Bodenfreiheit des Fahrzeugs insgesamt verbessert werden.
[0025] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird durch die Höhenverstellvorrichtung
ein Anpressdruck zum Anpressen des Spürkopfes auf den Boden ausgeübt. Der Spürkopf
kann über die Höhenverstellvorrichtung in Kontakt mit dem Boden gebracht werden und
anschließend über die Höhenverstellvorrichtung derart gegen den Boden gepresst werden,
dass der für die Aufnahme von Bodenproben erforderliche Anpressdruck eingestellt wird.
[0026] Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren können ferner auch die im Zusammenhang
mit der Spürvorrichtung und dem Fahrzeug beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen
zur Anwendung kommen.
[0027] Weitere Vorteile und Einzelheiten der zuvor beschriebenen Spürvorrichtung, des Fahrzeugs
sowie des Verfahrens werden nachfolgend anhand der beigefügten Darstellungen eines
Ausführungsbeispiels erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- ein Fahrzeug mit einer Spürvorrichtung in der Ruhestellung im Längsquerschnitt;
- Fig. 2
- das Fahrzeug aus der Fig.1 in einer Draufsicht;
- Fig. 3-4
- das Fahrzeug gemäß Fig.1, wobei sich der Spürkopf der Spürvorrichtung in zwei unterschiedlichen
Spürstellungen befindet;
- Fig. 5
- die Spürvorrichtung gemäß Fig.1 in der Ruhestellung in einer Seitenansicht;
- Fig. 6
- die Spürvorrichtung gemäß Fig.1 in der Luftspürstellung in einer Seitenansicht;
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung der Handhabe zur Veranschaulichung der Veränderlichkeit
der Winkelstellung.
[0028] Die Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein militärisches Fahrzeug 1, welches
als Spürfahrzeug ausgebildet ist. Im ballistisch geschützten Innenraum 7 des Fahrzeugs
1 ist ein Sitz 3 vorgesehen, von welchem aus eine im Folgenden als Spürer 2 bezeichnete
Person eine Spürvorrichtung 9 des Fahrzeugs 1 bedienen kann. Die Darstellung in Fig.
2 zeigt den Innenraum 7 des Fahrzeugs 1 in einer Draufsicht. Die Spürvorrichtung 9
ist derart neben dem Sitz 3 angeordnet, wie es von Feststellbremsen in Personenkraftfahrzeugen
bekannt ist.
[0029] Die Spürvorrichtung 9 weist eine Ausrichtvorrichtung 10 auf, welche im Innenraum
7 des Fahrzeugs angeordnet ist und über welche ein Spürkopf 30 der Spürvorrichtung
9 über dem Erdboden ausgerichtet werden kann, vgl. Fig. 3 und Fig. 4. Wie der Fig.
3 und Fig. 4 ferner zu entnehmen, ist der Spürkopf 30 am unteren Ende eine Rohres
31 angeordnet, welches durch einen Schacht 5 in der Fahrzeugbodenplatte 4 geführt
ist. Der Spürkopf 30 weist einen Verdampfer auf, durch welchen Luft- oder Bodenproben
in einen dampfförmigen Zustand überführt werden. Der Verdampfer ist nach Art eines
Heizelements ausgebildet.
[0030] Das Rohr 31 dient dazu, durch den Spürkopf 30 verdampfte Luft- und/oder Bodenproben
in das Innere des Fahrzeugs 1 zu leiten und einer nicht dargestellten Analysevorrichtung
zuzuführen. Zum Schutz des Rohres 31 ist ein das Rohr 31 umgebender Faltenbalg 32
vorgesehen. Um zu vermeiden, dass durch Schad- oder Kampfstoffe kontaminierte Umgebungsluft
in den Fahrzeuginnenraum 7 gelangen kann, ist der Schacht 5 zur Durchführung des Rohres
31 durch den Fahrzeugboden 4 derart flexibel abgedichtet, dass Ausricht- und Absenkbewegungen
des Rohres 31 und des Spürkopfes 30 ermöglicht werden. Zur Lagerung des Rohres 31
im Fahrzeugboden 4 kann ein in den Figuren nicht dargestelltes Kugellager im Fahrzeugboden
4 oder in dem Schacht 5 vorgesehen sein.
[0031] Um die Bodenfreiheit des Fahrzeugs 1 zu erhöhen, ist an der Spürvorrichtung 9 eine
Höhenverstellvorrichtung 20 vorgesehen, welche zwischen der Ausrichtvorrichtung 10
und dem Spürkopf 30 angeordnet ist. Durch die Höhenverstellvorrichtung 20 kann der
Hub des Spürkopfes 30 erhöht werden. Der Spürkopf 30 kann durch die Höhenverstellvorrichtung
10 von der Ruhestellung in die Spürstellung abgesenkt und von der Spürstellung in
die Ruhestellung angehoben werden. Es ist daher nicht erforderlich, das Absenken des
Spürkopfes 30 durch die Ausrichtvorrichtung 10 zu bewirken.
[0032] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Spürvorrichtung 9 und des Spürfahrzeugs
1 soll nachfolgend anhand der Detaildarstellungen in der Fig. 5 und Fig. 6 näher erläutert
werden.
[0033] Die Fig. 5 zeigt die Spürvorrichtung 9 in einer Ruhestellung, in welcher sich der
Spürkopf 30 in einer vor Umwelteinflüssen geschützten Position innerhalb des Schachts
5 befindet. Um den Spürkopf 30 während des Fahrens mit dem Fahrzeug 1 vor ungewünschtem
Kontakt mit aus dem Boden 8 herausragenden Gegenständen zu schützen, sind die Klappen
6, welche den Schacht 5 nach unten hin abschließen, in der Ruhestellung geschlossen.
[0034] Zum Ausrichten des Spürkopfes 30 ist an der Spürvorrichtung 9 eine Ausrichtvorrichtung
10 vorgesehen, welche über eine Handhabe 11 bedienbar ist. Die Handhabe 11 ist nach
Art einer im Wesentlichen länglichen Wippe ausgebildet, welche um ein Drehlager 13
in einer im wesentliche horizontalen Richtung verschwenkt werden kann. Die Handhabe
11 ist zusammen mit dem Drehlager 13 über ein zweites Drehlager 14 in einer im Wesentlichen
wagerechten Ebene verschwenkbar. Die Drehachsen der Drehlager 13 und 14 sind senkrecht
zueinander orientiert. Darüber hinaus weist die Ausrichtvorrichtung 10 eine Linearführung
15 auf, über welche die Handhabe 11 und die Drehlager 13 und 14 in Richtung einer
Fahrzeuglängsachse L bewegt werden können.
[0035] Um den Spürkopf 30 der Spürvorrichtung 9 von der in der Fig. 5 dargestellten Ruhestellung
in die in der Fig. 6 dargestellte Luftspürstellung zu überführen, in welcher der Spürkopf
30 auf eine Höhe H über dem Erdboden 8 abgesenkt ist, ist an der Spürvorrichtung 9
ferner eine zwischen der Ausrichtvorrichtung 10 und dem Spürkopf 30 angeordnete Höhenverstellvorrichtung
20 vorgesehen. Durch die Höhenverstellvorrichtung 20 ist die Höhe H des Spürkopfes
30 frei wählbar, so dass ein beliebige Höhe H zwischen der Ruhestellung und einer
Bodenspürstellung, in welcher der Spürkopf 30 in Kontakt mit dem Boden 8 steht, eingestellt
werden kann.
[0036] Die Höhenverstellvorrichtung 20 ist starr mit der Ausrichtvorrichtung 10 verbunden
und über einen als Kugelgelenk 33 ausgebildeten Gelenkpunkt mit dem Rohr 31 gekoppelt.
Aufgrund der Anbindung der Höhenverstellvorrichtung 20 zwischen der Ausrichtvorrichtung
10 und dem Rohr 31, können Bewegungen der Ausrichtvorrichtung 10 auf Rohr 31 übertragen
werden. Während die Höhe H des Spürkopfes über die Höhenverstellvorrichtung 20 eingestellt
wird, kann somit die Ausrichtung des Spürkopfes 30 durch die Ausrichtvorrichtung 10
erfolgen. Wird die Ausrichtvorrichtung 10 beispielsweise, wie in der Fig. 3 dargestellt,
entlang der Linearführung 15 in Richtung des vorderen Endes des Fahrzeugsinnenraums
7 verschoben, so wird der Spürkopf 30 in dem Spürbereich über dem Boden 8 in eine
entgegengesetzte Richtung ausgerichtet. Verschiebt der Spürer 2 die Ausrichtvorrichtung
10 in Richtung seines Rumpfes, so erfolgt eine Ausrichtung des Spürkopfes 30 in Richtung
des in Fahrtrichtung vorderen Randes des Spürbereichs, vgl. Fig. 4.
[0037] Unter dem Fahrzeug kann eine in den Figuren nicht dargestellte Kamera angeordnet
sein, mittels derer das Ausrichten, das Absenken und das eigentliche Spüren über einen
ebenfalls nicht dargestellten Monitor im Inneren 7 des Fahrzeugs 1 beobachtbar ist.
[0038] Wie weiter der Darstellung in der Fig. 5 zu entnehmen, weist die Höhenverstellvorrichtung
20 eine Gewindespindel 21 auf, auf welcher eine Spindelmutter 26 aufgenommen ist.
Zum Schutz der Gewindespindel 21 ist ein Faltenbalg 22 vorgesehen, der die Gewindespindel
21 umgibt, vgl. Fig. 5. Die Spindelmutter 26 ist über ein nach Art eines Lenkers ausgebildetes
Verbindungsglied 24 mit dem Kugelgelenk 33 verbunden. Aus Stabilitätsgründen ist ferner
eine Linearführung 23 zur Führung des Verbindungsglieds 24 in Richtung der Gewindespindel
21 vorgesehen, welche parallel zu der Gewindespindel 21 ausgerichtet ist. Das Verbindungsglied
24 weist hierzu ein Führungselement 27 auf, welches auf der Linearführung 23 geführt
wird. Das Verbindungsglied 24 ist über das Kugelgelenk 33 schwenkbar mit dem Rohr
31 verbunden.
[0039] Die Betätigung der Gewindespindel 21 erfolgt über eine an der wippenförmigen Handhabe
11 der Ausrichtvorrichtung 10 angeordnete Kurbel 25, welche unabhängig von der Ausrichtvorrichtung
10 betätigbar ist. Über die Kurbel 25 kann die Position der Spindelmutter 26 auf der
Gewindespindel 21 auf einfache Weise per Hand verändert werden und somit die Höhe
H des Spürkopfes 30 eingestellt werden. Darüber hinaus ist die Gewindespindel 21 selbsthemmend
ausgebildet, so dass die Spindelmutter 26 in einer beliebigen Position auf der Gewindespindel
21 angehalten werden kann, ohne Ihre Position von selbst zu verändern. Durch die selbsthemmende
Gewindespindel 21 kann der Spürkopf 30 in einer Luftspürstellung in einer beliebigen
Höhe H über dem Boden 8 arretiert werden.
[0040] Anstelle einer Kurbel 25 kann an der Höhenverstellvorrichtung 20 ein Antrieb zur
Betätigung der Gewindespindel 21 vorgesehen werden, so dass sich ein Linearantrieb
nach Art eines Spindelantriebs ergibt. Ferner ist es auch denkbar, andere Linearantriebe,
z. B. einen Hydraulikzylinder, einen Pneumatikzylinder oder einen elektromechanischen
Linearantrieb zur Verstellung der Höhe H an der Höhenverstellvorrichtung 20 anzuordnen.
[0041] Um eine Arretierung der Ausrichtung zu bewirken, weist die Ausrichtvorrichtung in
den Drehlagern 13 und 14 sowie in der Linearführung 15 jeweils eine Bremse auf, welche
über einen Bremshebel 12 betätigbar sind. Wie die Detaildarstellung der Handhabe 11
in der Fig. 7 erkennen lässt, ist der Bremshebel 12 gelenkig an der Handhabe 11 angebunden
und über eine Feder 16 gegen die Handhabe 11 vorgespannt.
[0042] Die Handhabe 11 weist zudem eine Griffschale 17 auf, in welcher die Hand des Spürers
2 beim Betätigen der Handhabe 11 aufgenommen werden kann. Um für Spürer 2 unterschiedlicher
Größe optimale Arbeitsbedingungen zum Spüren zu schaffen, ist die Winkelstellung der
Handhabe 11 verstellbar ausgebildet. Die Handhabe 11 weist einen Abschnitt 11.1 auf,
welcher über eine Gelenk 18 schwenkbeweglich mit einem zweiten Abschnitt 11.2 verbunden
ist. Durch halbkreisförmig angeordnete Öffnungen in den sich überlappenden Bereichen
der Abschnitte 11.1 und 11.2 sind mehre Schrauben 19 zur Arretierung der Winkelstellung
der der Abschnitte 11.1 und 11.2 zueinander geführt. In dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 7 sind drei verschiedene Winkelstellungen des Abschnittes 11.1 gegenüber dem
Abschnitt 11.2 einstellbar. Der Abschnitt 11.1 kann gegenüber dem Abschnitt 11.2 um
0°, 20° sowie 40° verschwenkt werden. Alternativ könnte die Verstellung der beiden
Abschnitte 11.1 und 11.2 derart ausgebildet sein, dass ein beliebiger Schwenkwinkel
einstellbar ist.
[0043] Die vorstehend beschriebene Spürvorrichtung 9 kann bei dem Verfahren zum Bodenspüren
aus dem Inneren 7 eines Fahrzeugs 1 zur Anwendung kommen. Gemäß den Verfahren wird
der Spürkopf 30 der Spürvorrichtung 9 durch die Höhenverstellvorrichtung 20 in Richtung
des Bodens 8 abgesenkt und durch die Ausrichtvorrichtung 10 in dem Spürbereich ausgerichtet.
Das Ausrichten und Absenken kann manuell durch den Spürer 2 erfolgen.
[0044] Sobald der Spürkopf 30 mit dem Erdboden 8 in Verbindung steht, kann über die Höhenverstellvorrichtung
20 ein ggf. erforderlicher Anpressdruck auf den Spürkopf 30 ausgeübt werden, indem
die Kurbel 25 durch den Spürer 2 gedreht wird. Der Anpressdruck kann über die Höhenverstellvorrichtung
10 solange erhört werden, bis ein Spürergebnis erzielt wird. Während des Spürvorgangs
wird eine Bodenprobe durch den Verdampfer des Spürkopfes 30 verdampft und durch das
Rohr 31 zu der Analysevorrichtung im Inneren 7 des Fahrzeugs 1 eingesaugt.
[0045] Optional kann die Spürvorrichtung 9 eine nicht dargestellte Sensorik aufweisen, die
den Beginn und das Ende des Spürvorgangs detektiert. Beginn und Ende des Spürvorgangs
können dem Spürer gemeldet werden. Zudem kann das Fahrzeug eine Steuervorrichtung
aufweisen, über welche eine Fahrverblockung ermöglicht werden kann, die ein Anfahren
verhindert, wenn sich die Spürvorrichtung in der Bodenspürstellung befindet.
[0046] In Abwandlung des Ausführungsbeispiels kann der Spürkopf 30 mit dem Rohr 31 über
ein Knickgelenk verbunden sein, so dass der Spürkopf 30 auf Unebenheiten des Bodens
ausrichtbar ist. Das Knickgelenk kann federbelastet ausgestaltet sein.
[0047] Die Geschwindigkeit beim Absenken des Spürkopfes 30 sowie die Anpresskraft kann über
die Wahl der Übersetzung von der Kurbel 25 auf die Gewindespindel 21 eingestellt werden.
[0048] Nachdem die Bodenspürung durchgeführt wurde, kann der Spürer 2 den Spürkopf durch
die Höhenverstellvorrichtung 20 anheben und in die Ruhestellung überführen.
[0049] Aufgrund der erfindungsgemäß zwischen der Ausrichtvorrichtung 10 und dem Spürkopf
30 angeordneten Höhenverstellvorrichtung 20 ermöglichen die beschriebene Spürvorrichtung
9, das Fahrzeug 1 und das Verfahren einen größeren Hub des Spürkopfes 30 und somit
eine erhöhte Bodenfreiheit.
Bezugszeichen:
[0050]
- 1
- Fahrzeug
- 2
- Person
- 3
- Sitz
- 4
- Fahrzeugbodenplatte
- 5
- Schacht
- 6
- Klappe
- 7
- Innenraum
- 8
- Boden
- 9
- Spürvorrichtung
- 10
- Ausrichtvorrichtung
- 11
- Handhabe
- 12
- Bremshebel
- 13
- Drehlager
- 14
- Drehlager
- 15
- Linearführung
- 16
- Feder
- 17
- Griffschale
- 18
- Gelenk
- 19
- Schrauben
- 20
- Höhenverstellvorrichtung
- 21
- Spindel
- 22
- Faltenbalg
- 23
- Führung
- 24
- Verbindungsglied
- 25
- Kurbel
- 26
- Spindelmutter
- 27
- Führungselement
- 30
- Spürkopf
- 31
- Rohr
- 32
- Faltenbalg
- 33
- Kugelgelenk
- H
- Höhe
- L
- Fahrzeuglängsachse
1. Spürvorrichtung für Bodenspürungen aus dem Inneren eines Fahrzeugs (1) mit einem mit
dem Boden (8) in Kontakt bringbaren und an einem unteren Ende eines Rohres (31) angeordneten
Spürkopf (30), der zum Verdampfen von Luft- und/oder Bodenproben einen als Heizelement
ausgestalteten Verdampfer aufweist, wobei der Spürkopf (30) durch Betätigung einer
Ausrichtvorrichtung (10) in einem Spürbereich über dem Boden (8) ausrichtbar ist,
wobei das Rohr (31) dazu dient, durch den Spürkopf (30) verdampfte Luft- und/oder
Bodenproben in das Innere des Fahrzeugs (1) zu leiten und einer Analysevorrichtung
zuzuführen,
gekennzeichnet durch
eine zwischen der Ausrichtvorrichtung (10) und dem Spürkopf (30) angeordnete Höhenverstellvorrichtung
(20) zur Verstellung der Höhe (H) des Spürkopfes (30) über dem Boden (8), welche unabhängig
von der Ausrichtvorrichtung (10) betätigbar ist, und
einen Gelenkpunkt, um den der Spürkopf (30) schwenkbar ist, wobei der Gelenkpunkt
durch die Höhenverstellvorrichtung (20) absenkbar ist.
2. Spürvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (20) manuell und/oder motorisch betätigbar ist.
3. Spürvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (20) einen Linearantrieb aufweist.
4. Spürvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (20) über eine Kurbel (25) bedienbar ist.
5. Spürvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (20) eine Gewindespindel (21) aufweist.
6. Spürvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (21) selbsthemmend ausgebildet ist.
7. Spürvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkpunkt als Kugelgelenk (33) ausgebildet ist.
8. Spürvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstellvorrichtung (20) starr mit der Ausrichtvorrichtung (10) verbunden
ist.
9. Spürvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtvorrichtung (10) wippenförmig ausgebildet ist.
10. Fahrzeug, gekennzeichnet durch eine Spürvorrichtung (9) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
11. Verfahren zum Bodenspüren aus dem Inneren eines Fahrzeugs (1) mit einer Spürvorrichtung
(9), die einen mit dem Boden (8) in Kontakt bringbaren und an einem unteren Ende eines
Rohres (31) angeordneten Spürkopf (30), der zum Verdampfen von Luft- und/oder Bodenproben
einen als Heizelement ausgestalteten Verdampfer aufweist, wobei der Spürkopf (30)
durch Betätigung einer Ausrichtvorrichtung (10) in einem Spürbereich über dem Boden
(8) ausgerichtet wird, wobei das Rohr (31) dazu dient, durch den Spürkopf (30) verdampfte
Luft- und/oder Bodenproben in das Innere des Fahrzeugs (1) zu leiten und einer Analysevorrichtung
zuzuführen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spürkopf (30) über eine zwischen der Ausrichtvorrichtung (10) und dem Spürkopf
(30) angeordnete Höhenverstellvorrichtung (20) abgesenkt wird, welche unabhängig von
der Ausrichtvorrichtung (10) betätigt wird, und
dass der Spürkopf (30) um einen Gelenkpunkt verschwenkt wird, wobei der Gelenkpunkt durch
die Höhenverstellvorrichtung (20) abgesenkt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spürvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Höhenverstellvorrichtung (20) ein Anpressdruck zum Anpressen des Spürkopfes
(30) auf den Boden (8) ausgeübt wird.
1. Sensing device for sensing the ground from inside a vehicle (1), having a sensing
head (30) which can be brought into contact with the ground (8), which is arranged
on a lower end of a tube (31) and which is intended for vaporizing samples of air
and/or ground and having a vaporizer configured as a heating element, wherein the
sensing head can be oriented in a sensing region above the ground (8) by actuation
of an orienting device (10), wherein the tube (31) serves to direct the air and/or
ground samples vaporized by the detection head (30) into the interior of the vehicle
(1) and supply them to an analysis device,
characterized by
a height-adjusting device (20) which is arranged between the orienting device (10)
and the sensing head (30), is intended for adjusting the height (H) of the sensing
head (30) above the ground (8) and can be actuated independently of the orienting
device (10),
and a point of articulation about which the sensing head (30) can be pivoted, wherein
the point of articulation can be lowered by the height-adjusting device (20).
2. Sensing device according to Claim 1, characterized in that the height-adjusting device (20) can be actuated manually and/or by motor.
3. Sensing device according to Claim 2, characterized in that the height-adjusting device (20) has a linear drive.
4. Sensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the height-adjusting device (20) can be operated via a crank (25).
5. Sensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the height-adjusting device (20) has a threaded spindle (21).
6. Sensing device according to Claim 5, characterized in that the threaded spindle (21) is of self-locking design.
7. Sensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the point of articulation is designed in the form of a ball joint (33).
8. Sensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the height-adjusting device (20) is connected rigidly to the orienting device (10).
9. Sensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the orienting device (10) is of rocker-like design.
10. Vehicle, characterized by a sensing device (9) according to one of the preceding claims.
11. Method of sensing the ground from inside a vehicle (1), with a sensing device (9)
which has a sensing head (30) which can be brought into contact with the ground (8)
and which is arranged on a lower end of a tube (31), and which is intended for vaporizing
samples of air and/or ground and having a vaporizer configured as a heating element,
wherein the sensing head is oriented in a sensing region above the ground (8) by actuation
of an orienting device (10), wherein the tube (31) serves to direct the air and/or
ground samples vaporized by the detection head (30) into the interior of the vehicle
(1) and supply them to an analysis device
characterized
in that the sensing head (30) is lowered via a height-adjusting device (20) which is arranged
between the orienting device (10) and the sensing head (30) and which height-adjusting
device (20) is actuated independently of the orienting device (10), and
in that the sensing head (30) is pivoted about a point of articulation, wherein the point
of articulation is lowered by the height-adjusting device (20).
12. Method according to Claim 11, characterized in that the sensing device is designed according to one of Claims 1 to 9.
13. Method according to either of Claims 11 or 12, characterized in that the height-adjusting device (20) exerts a contact pressure for the purpose of pressing
the sensing head (30) onto the ground (8).
1. Dispositif d'détection pour détecter le sol depuis l'intérieur d'un véhicule (1) avec
une tête d'détection (30) disposée à une extrémité inférieure d'un tube (31) et pouvant
être mise en contact avec le sol (8) la tête de détection (30) comprenant un évaporateur
conçu comme un élément chauffant pour l'évaporation d'échantillons d'air et/ou de
sol, qui peut être orientée dans une zone d'détection au-dessus du sol (8) par actionnement
d'un dispositif d'orientation (10), le tube (31) servant à acheminer les échantillons
d'air et/ou de sol évaporés par la tête de détection (30) vers l'intérieur du véhicule
(1) pour les acheminer à un dispositif d'analyse, caractérisé par un dispositif de réglage en hauteur (20) disposé entre le dispositif d'orientation
(10) et la tête d'détection (30) pour le réglage de la hauteur (H) de la tête d'détection
(30) au-dessus du sol (8), qui peut être actionné indépendamment du dispositif d'orientation
(10), et un point d'articulation, autour duquel la tête d'détection (30) peut pivoter,
dans lequel le point d'articulation peut être abaissé par le dispositif de réglage
de hauteur (20).
2. Dispositif d'détection selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de hauteur (20) peut être actionné manuellement et/ou de
façon motorisée.
3. Dispositif d'détection selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de hauteur (20) présente un entraînement linéaire.
4. Dispositif d'détection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de hauteur (20) peut être manœuvré au moyen d'une manivelle
(25).
5. Dispositif d'détection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de hauteur (20) présente une broche filetée (21).
6. Dispositif d'dètection selon la revendication 5, caractérisé en ce que la broche filetée (21) est autobloquante.
7. Dispositif d'dètection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le point d'articulation est réalisé sous forme de rotule (33).
8. Dispositif d'détection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de réglage de hauteur (20) est relié rigidement au dispositif d'orientation
(10).
9. Dispositif d'détection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'orientation (10) est réalisé en forme de bascule.
10. Véhicule, caractérisé par un dispositif d'détection (9) selon l'une quelconque des revendications précédentes.
11. Procédé d'détection du sol depuis l'intérieur d'un véhicule (1) avec un dispositif
d'détection (9), qui présente une tête d'détection (30) disposée à une extrémité inférieure
d'un tube (31) et pouvant être mise en contact avec le sol (8) pour l'évaporation
d'échantillons d'air et/ou de sol, la tête de détection (30) comprenant un évaporateur
conçu comme un élément chauffant pour l'évaporation d'échantillons d'air et/ou de
sol, la tête de détection (30) est orientée dans une zone d'détection au-dessus du
sol (8) par actionnement d'un dispositif d'orientation (10), le tube (31) servant
à conduire les échantillons d'air et/ou de sol évaporés par la tête de détection (30)
vers l'intérieur du véhicule (1) en vue de leur acheminement vers un dispositif d'analyse
caractérisé en ce que l'on abaisse la tête d' détection (30) au moyen d'un dispositif de réglage de hauteur
(20) disposé entre le dispositif d'orientation (10) et la tête d'détection (30), que
l'on actionne indépendamment du dispositif d'orientation (10), et en ce que l'on fait pivoter la tête d'détection (30) autour d'un point d'articulation, dans
lequel on abaisse le point d'articulation au moyen du dispositif de réglage de hauteur
(20).
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif d'dètection est réalisé selon l'une quelconque des revendications 1
à 9.
13. Procédé selon une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que l'on exerce une pression d'application pour presser la tête d'détection (30) sur
le sol (8) au moyen du dispositif de réglage de hauteur (20).