(19)
(11) EP 2 582 437 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.09.2018  Patentblatt  2018/38

(21) Anmeldenummer: 11726652.8

(22) Anmeldetag:  06.06.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63B 22/02(2006.01)
A63B 71/06(2006.01)
A63B 22/08(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH2011/000133
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2011/160245 (29.12.2011 Gazette  2011/52)

(54)

TRAININGSGERÄT MIT EINER ALPHANUMERISCHEN TASTATUR

TRAINING APPARATUS WITH AN ALPHANUMERIC KEYBOARD

APPAREIL D'ENTRAINEMENT AVEC UN CLAVIER ALPHANUMÉRIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 21.06.2010 CH 9912010

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.04.2013  Patentblatt  2013/17

(73) Patentinhaber: Bilang-Heier, Eric
8322 Madetswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Bilang-Heier, Eric
    8322 Madetswil (CH)

(74) Vertreter: Schalch, Rainer 
E. Blum & Co. AG Vorderberg 11
8044 Zürich
8044 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-01/12269
CN-Y- 201 049 171
US-A- 5 314 391
US-A1- 2006 205 566
US-A1- 2007 287 597
US-A1- 2011 118 086
WO-A2-2010/019644
KR-A- 20030 010 906
US-A- 5 984 839
US-A1- 2006 247 109
US-A1- 2009 138 637
US-B1- 7 044 891
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät mit einem Gestell zur Anordnung des Trainingsgeräts auf einer Bodenfläche, mit einer am Gestell angeordneten Trainingsanordnung, welche eine Sitzfläche zur Benutzung durch eine sitzende Person oder eine Lauffläche zur Benutzung durch eine stehende Person aufweist, sowie mit einer Halteanordnung, welche eine quer zur Längsrichtung des Trainingsgeräts angeordnete Stange aufweist, welche zur Abstützung der Hände der auf dem Trainingsgerät trainierenden Person bestimmt und angeordnet ist, sowie mit einer alphanumerischen, für Schreibarbeiten ausgestatteten Tastatur. Ferner betrifft die Erfindung nach Anspruch 6 die Verwendung einer alphanumerischen Tastatur zur Ausführung von Schreibarbeiten während des Trainings an einem Trainingsgerät.

    Stand der Technik



    [0002] Trainingsgeräte, welche neben einer als Fahrradtrainer oder als Laufband ausgestalteten Trainingsanordnung auch eine Tastatur zur Bedienung eines Rechners aufweisen, sind bekannt. So zeigt die chinesische Patentschrift CN 201049171 Y einen Fahrradtrainer, bei welchem anstelle einer Fahrrad-Lenkstange ein Ablagetisch für eine alphanumerische Tastatur und eine Computermaus vorgesehen ist, sowie einen Laufbandtrainer, der ebenfalls einen Ablagetisch für eine solche Tastatur und die Maus aufweist. Die amerikanische Patentanmeldung US 2003/0008752 A1 zeigt ebenfalls einen Fahrradtrainer mit einer Aufnahme für eine alphanumerische Computertastatur anstelle der Fahrradlenkstange. Die amerikanische Patentanmeldung US 2006/0247109 A1 zeigt ein Laufband mit einem Arbeitstisch, der einen Auszug für eine alphanumerische Computertastatur aufweist. Die vollwertigen alphanumerischen Tastaturen bei diesen Trainingsgeräten können mit allen für Schreibarbeiten notwendigen Tasten für Buchstaben und Zahlen ausgestattet sein und erlauben somit grundsätzlich das Arbeiten am Computer während des körperlichen Trainings. Aus dem amerikanischen Patent US 5 984 839 A ist ein Laufband bekannt, bei dem an seitlich des Laufbands befindlichen Haltestangen spezielle Tastenanordnungen oder normale Tastaturen vorgesehen sind. Bei allen genannten Trainingsgeräten ist indes das Arbeiten an der Tastatur zur Ausführung von Schreibarbeiten während des Trainings nicht optimal. Aus dem amerikanischen Patent US 7 044 891 ist ein Trainingsgerät in Fahrradform bekannt, welches ein Medienabspielgerät vor der Haltestange aufweist. Mit diesem Trainingsgerät können keine Schreibarbeiten ausgeführt werden. Die internationale Patentanmeldung WO 01/12269 A1 zeigt ebenfalls ein Fahrradtrainingsgerät mit einem Abspielgerät, wobei auch eine Tastatur vorgesehen sein kann. Eine zweiteilige Tastatur ist aus der amerikanischen Patentanmeldung US 2009/0138637 A1 bekannt und zweiteilige Tastaturen sind auch handelsüblich. Sie sollen bei normalen Computerarbeitsplätzen eine verbesserte Ergonomie ergeben. US2007/287597 und WO2009/138637 sind auch Teil des Standes der Technik.

    Darstellung der Erfindung



    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Trainingsgerät mit Computerarbeitsmöglichkeit zu schaffen, welches insbesondere die Ausführung von Schreibarbeiten an einem solchen Trainingsgerät deutlich verbessert.

    [0004] Dies wird bei dem Trainingsgerät der eingangs genannten Art dadurch erzielt, dass die Tastatur an der Halteanordnung auf der der Sitzfläche oder der Lauffläche abgewandten Seite der Stange angeordnet ist. Weiter ist es so, dass die Tastatur zur Horizontalen geneigt angeordnet ist, derart, dass die Leerschlagtaste höher über der Bodenfläche zu liegen kommt als die QWERT-Tasten der Tastatur und auch, dass die Tastatur in ihrer Neigung einstellbar an der Halteanordnung angeordnet ist. Auch dies ermöglicht eine optimale Positionierung der Tastatur an die Handhaltung beim Training.

    [0005] Diese Anordnung der Tastatur erlaubt es, sich einerseits während des Trainings mit den Handballen an der Stange abzustützen, was das effiziente Training erlaubt und andererseits aus dieser Abstützposition mit den Fingern die Tasten der Schreibtastatur auf die bei Schreibarbeiten übliche Weise zu bedienen. Somit können während Trainingseinheiten auf sehr gute Weise Schreibarbeiten ausgeführt und der Computer bedient werden. Insbesondere das Schreiben bzw. Beantworten von E-Mails kann auf diese Weise während eines Trainings erfolgen. Auch alle anderen Arbeiten, welche am Computer mittels einer alphanumerischen Tastatur ausgeführt werden, sind auf diese Weise während des Trainings möglich. Weiter ist es so, dass die Tastatur von Tastaturhälften, gebildet ist, welche je einen Teil der Tasten aufweisen und welche getrennt voneinander an der Halteanordnung angeordnet sind. Damit ergibt sich einerseits eine der Handhaltung beim Training angepasste Anordnung der Tasten. Ferner ergibt sich daraus eine vorteilhafte Montagemöglichkeit für die Tastatur, wenn sich beim Trainingsgerät eine Säule der Halteanordnung über die Stange hinaus erhebt. Die Tastaturhälften können dann beidseits der Säule angeordnet werden.

    [0006] Bei einer bevorzugten Ausführung ist die Tastatur an der Halteanordnung höhenverstellbar angeordnet, womit eine Anpassung an die individuelle Handhaltung an der Stange beim Training möglich ist.

    [0007] Bevorzugt ist es, wenn zudem ein Eingabemittel in Form eines Touchpads oder eines Trackballs auf der der Sitzfläche oder Lauffläche abgewandten Seite der Stange angeordnet ist.

    [0008] Bevorzugt ist eine Ausführung des Trainingsgeräts als Fahrrad-Hometrainer, der als Sitzfläche einen Sattel sowie Pedalen aufweist. In einer anderen Ausführung ist das Trainingsgerät mit einem Laufband versehen.

    [0009] Die Erfindung betrifft ferner eine Verwendung einer alphanumerischen Tastatur nach Anspruch 6. Dabei ergeben sich die vorgenannten Vorteile.

    Kurze Darstellung der Zeichnungen



    [0010] Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt

    Figur 1 eine schaubildliche Ansicht einer als Fahrrad-Hometrainer ausgebildeten Trainingsanordnung;

    Figur 2 eine Ansicht von der Sitzfläche her auf die Stange der Halteanordnung;

    Figur 3 eine Ansicht wie Figur 2 mit einer anderen Ausführung der Montageanordnung der Tastatur; und

    Figur 4 eine Ansicht auf eine zweiteilige Tastatur mit einer Montageanordnung mit Klemmbacken.


    Wege zur Ausführung der Erfindung



    [0011] Die Figuren 1 und 2 sowie 3 zeigen eine bevorzugte Ausführung des Trainingsgerätes. Ferner auch eine Ausführung der an einem Trainingsgerät befestigbaren Tastatur mit zwei Tastaturteilen. Dargestellt ist das Trainingsgerät 1, welches ein Gestell 2 aufweist, mit dem es auf einem Boden 3 platziert werden kann. Das Trainingsgerät 1 weist eine Trainingseinheit 4 auf, welche hier als Fahrrad-Hometrainer mit einer Sitzfläche 9 ausgestaltet ist. In einer alternativen Ausführungsform kann die Trainingsanordnung ein Laufband sein. Dieses kann auf bekannte Weise seitliche Haltestangen aufweisen, welche das Laufband begrenzen und eine Haltemöglichkeit für die trainierende Person bilden. Beiden Ausführungen gemeinsam ist, dass das Trainingsgerät eine Halteanordnung 5, 6 aufweist, welche eine nach oben gerichtete Säule 5 am Gestell 2 umfasst sowie eine Querstange 6. Die Stange 6 ist quer zur Längsrichtung L des Trainingsgerätes und derart angeordnet, dass die trainierende Person ihre Hände mit den Handballen auf der Stange 6 abstützen kann. Dies ist insbesondere bei Fahrrad-Hometrainern bekannt, und bei diesen bildet die Stange 6 die "Lenkstange" des Fahrrads.

    [0012] Weiter ist an dem Trainingsgerät eine Tastatur angeordnet, welche eine zweiteilige Tastatur 7, 8 mit zwei Tastaturteilen ist. Die Tastatur ist dabei so angeordnet, dass sie auf der der Trainingsanordnung 4 abgewandten Seite der Stange 6 zu liegen kommt. Dies ermöglicht es, wie dargestellt, dass die trainierende Person, sei sie nun sitzend auf der Sitzfläche 9 oder gehend auf einem nicht dargestellten Laufband, ihre Hände mit dem Handballen auf der Stange 6 abstützen kann. Dies ermöglicht einerseits ein sinnvolles Training, da die Person eine für das Training geeignete Position einnehmen kann. Andererseits ermöglicht diese Anordnung der Tastatur 7, 8 das Schreiben mit den Fingern, welche durch die Abstützung des Handballens an der Stange 6 frei über der Tastatur bewegt werden können. Die Ausgestaltung der Tastatur als zweiteilige Tastatur ermöglicht dabei eine für das Training geeignete Armhaltung mit genügend weit voneinander beabstandeten Armen und dennoch ein einfaches Erreichen aller Tasten. Die Tastatur 7, 8 ist dabei bevorzugt eine vollwertige QWERTZ-Tastatur oder eine QWERTY-Tastatur, wie bekannt. Im gezeigten Beispiel ist an der Halteanordnung oberhalb der Säule 5 nicht nur die Querstange 6 angeordnet, sondern auch eine Bedienungs- und Anzeigeeinheit 14, 30, 31 des Trainingsgeräts. Für diesen Fall ist die Zweiteilung der Tastatur in die beiden Teile 7 und 8 ebenfalls vorteilhaft, da die Tastatur auf beiden Seiten dieser Bedienungs- und Anzeigeeinheit 14 angeordnet werden kann. Bei einem Trainingsgerät 1, bei welchem die Bedienungs- und Anzeigeeinheit 14 anders angeordnet ist, bzw. der Teil 14 oberhalb der Säule 5 entfällt, ist es möglich, eine einteilige Tastatur zu verwenden. Auch diese ist dann an der der Trainingsanordnung 4 abgewandten Seite der Stange 6 angeordnet.

    [0013] Die Tastatur 7, 8 ist derart angeordnet, dass sie eine Neigung nach unten aufweist, in diesem Sinne, dass die Leerschlagtaste höher liegt als die QWERTZ-Tasten bzw. QWERTY-Tasten. Dies ergibt eine ergonomische Schreibhaltung zusammen mit den auf der Stange 6 abgestützten Händen. Bevorzugt ist, wenn die Tastatur bzw. die Tastaturteile 7, 8, in ihrer Höhe ab Boden einstellbar ist und damit auch in ihrer Höhe gegenüber der Querstange 6. Die Montage kann zusätzlich auch so ausgeführt sein, dass sich die Tastatur bei einer Höhenverstellung der Stange 6 zusammen mit der Stange 6 in der Höhe einstellt. Die erwähnte Neigung der Tastatur nach unten ist einstellbar, so dass der Benutzer den Neigungswinkel zum Boden einstellen kann. Die Montageanordnung, welche die Tastatur an der Halteanordnung des Trainingsgerätes, insbesondere an der Säule 5 montierbar macht, ist bevorzugt so ausgestaltet, dass die Höheneinstellung und Neigungseinstellung ermöglicht wird. Die Ausgestaltung einer solchen Montageanordnung für die Tastatur ist für den Fachmann auf verschiedene Weise im Rahmen seiner fachmännischen Kenntnisse möglich.

    [0014] Bei der dargestellten bevorzugten Montageanordnung ist eine Querstrebe 23 vorgesehen, welche parallel zur Stange 6 verläuft und mit beliebigen, dem Fachmann bekannten Montagemitteln 24 an der Säule 5 befestigbar ist. Dafür kommen insbesondere Haltebriden in Frage, welche um eine beliebige runde Säule 5 fixierbar sind. Oder es kommen spezielle Montageteile in Frage, welche spezifisch an ein bestimmtes Trainingsgerät 1, bzw. an dessen Säule 5, eines bestimmten Herstellers angepasst sind. Von der Querstrebe 23 aus sind Halterungen 21 und 22 für die Tastaturteile vorgesehen, welche in ihrer Höhenposition an der Querstrebe mittels beliebigen Befestigungsmitteln einstellbar und fixierbar sind. Solche Befestigungsmittel, z.B. mit Schrauben und Langlochführungen sind dem Fachmann bekannt und müssen hier nicht näher dargestellt werden. Die Arme 21 und 22 sind in der gewünschten Neigung abgewinkelt und zur Platzierung der Tastaturteile 7 und 8 auf den abgewinkelten Abschnitten der Arme ausgestaltet. Insbesondere kann eine Schraubbefestigung oder eine Klebbefestigung für die Tastaturteile vorgesehen sein. Bevorzugt ist ein einstellbares und in der eingestellten Position fixierbares Drehgelenk zwischen dem vertikalen Teil der Arme 21, 22 und der eigentlichen abgewinkelten Aufnahme für die Tastaturteile 7 und 8 vorgesehen, so dass die erwähnte Neigung der Tastatur bzw. der Tastaturteile eingestellt werden kann.

    [0015] Bevorzugt ist es weiter, wenn ein Touchpad 15 oder ein Trackball an einer Halterung 16 über einem der Tastaturteile angeordnet ist. Dies erlaubt die Bedienung solcher Eingabemittel ohne den Handballen aus der abstützenden Haltung an der Stange 6 wegzubewegen. Die Halterung 16 kann dabei ebenfalls Teil der Montageanordnung 21-24 für die Tastaturteile sein oder kann eine separate Befestigung sein. Am Touchpad oder Trackball können auf bekannte Weise Tasten zur Steuerung des Computers vorgesehen sein. Bevorzugt ist es, wenn ein Ablagetisch 18 für den Rechner 20 z.B. mit Stützen 17 an der Säule 5 befestigt ist.

    [0016] Bei der Nachrüstlösung zur Ausrüstung eines bestehenden Trainingsgeräts mit einer zweistückigen Tastatur 7, 8 sind diese Tastaturen mit Montageanordnungen 21-24 versehen, welche die Befestigung der Tastatur am Trainingsgerät auf die beschriebene Weise erlauben. Diese Tastaturen werden zusammen mit einer solchen auf die Tastatur und das jeweilige Trainingsgerät abgestimmten Montageanordnung bzw. einer universellen Montageanordnung für den erläuterten Zweck verkauft. Die Montageanordnung kann dabei für ein bestimmtes Trainingsgerät 1 eines bestimmten Herstellers passend ausgestaltet sein oder es kann eine Universalmontageanordnung sein, welche die Befestigung der Tastatur auf der der Trainingsanordnung 4 abgewandten Seite der Stange 6 des Trainingsgeräts 1 erlaubt.

    [0017] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Montageanordnung ist bei dem Trainingsgerät gemäss Figur 3 und bei der Tastatur gemäss Figur 4 gezeigt. Dabei weist die Montageanordnung Klemmbacken 13 und 13' auf, zwischen welche die Stange 6 eingeklemmt werden kann, wozu die jeweiligen Klemmbacken z.B. mittels Schrauben oder anderen lösbaren Befestigungsmitteln zunächst zur Aufnahme der Stange 6 gelöst bzw. gelockert werden und dann nach Aufnahme der Stange 6 zur Klemmung derselben mit den Schrauben bzw. Befestigungsmitteln geschlossen werden. Damit ergibt sich die Befestigung der Tastatur, bzw. der Tastaturteile an der Stange. Die Neigung der Tastatur lässt sich bei losen Klemmbacken wählen bzw. einstellen und dann durch anziehen der Klemmbacken fixieren. Die Klemmbacken 13, 13' können die Stange 6, wie dargestellt, nur teilweise umgreifen, derart, dass die Stange 6 weiterhin direkt die Abstützung für die Handballen der trainierenden Person bildet. Die Klemmbacken 13, 13' können die Stange 6 indes auch vollständig umgreifen, so dass die Handballen auf den Klemmbacken ruhen und somit indirekt auf der Stange 6 abgestützt sind. In diesem Fall sind die Klemmbacken vorzugsweise mit einer elastischen Auflage versehen, welche ein angenehmes Auflegen der Handballen auf die Klemmbacken ergibt.

    [0018] Bei einem Trainingsgerät 1, welches eine Lauffläche oder eine Sitzfläche 9 aufweist, ist eine Halteanordnung für die trainierende Person vorgesehen, die eine Querstange 6 aufweist. Damit während des Trainings Schreibarbeiten an einem Rechner 20 ausgeführt werden können, ist eine Tastatur 7, 8 so angeordnet, dass sie auf der der Lauffläche oder Sitzfläche 9 abgewandten Seite der Stange 6 zu liegen kommt. Dies nach unten geneigt. Diese Anordnung der Tastatur ermöglicht gleichzeitig sowohl ein körperliches Training als auch die Ausführung von Schreibarbeiten.


    Ansprüche

    1. Trainingsgerät (1) mit einem Gestell (2) zur Anordnung des Trainingsgeräts auf einer Bodenfläche (3), mit einer am Gestell angeordneten Trainingsanordnung (4), welche eine Sitzfläche (9) zur Benutzung durch eine sitzende Person oder eine Lauffläche zur Benutzung durch eine stehende Person aufweist, sowie mit einer Halteanordnung (5, 6), die eine quer zur Längsrichtung des Trainingsgeräts angeordnete Stange (6) aufweist, welche zur Abstützung der Hände der auf dem Trainingsgerät trainierenden Person bestimmt und angeordnet ist, sowie mit einer alphanumerischen, für Schreibarbeiten ausgestatteten Tastatur (7, 8), dadurch gekennzeichnet, dass die Tastatur an der Halteanordnung auf der der Sitzfläche (9) oder der Lauffläche abgewandten Seite der Stange (6) angeordnet ist, wobei die Tastatur zur Horizontalen geneigt angeordnet ist, derart, dass die Leerschlagtaste höher über der Bodenfläche (3) zu liegen kommt als die QWERT-Tasten der Tastatur und die Tastatur in ihrer Neigung einstellbar an der Halteanordnung angeordnet ist und wobei die Tastatur von Tastaturhälften (7, 8) gebildet ist, welche je einen Teil der Tasten aufweisen und welche getrennt voneinander an der Halteanordnung angeordnet sind.
     
    2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastatur an der Halteanordnung höhenverstellbar angeordnet ist.
     
    3. Trainingsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eingabemittel in Form eines Touchpads (15) oder eines Trackballs auf der der Lauffläche oder Sitzfläche (9) abgewandten Seite der Stange angeordnet ist.
     
    4. Trainingsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trainingsanordnung als Sitzfläche (9) einen Sattel sowie Pedale (11) aufweist.
     
    5. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trainingsanordnung ein Laufband aufweist.
     
    6. Verwendung einer aus zwei separaten Tastaturteilen (7, 8) gebildeten alphanumerischen Tastatur zur Ausführung von Schreibarbeiten während des Trainierens auf einem Trainingsgerät, wobei die Tastaturteile zur Befestigung an einem Trainingsgerät bestimmt und ausgestaltet sind, welches Trainingsgerät eine Sitzfläche (9) oder eine Lauffläche sowie eine Halteanordnung mit einer quer zur Längsachse des Trainingsgeräts verlaufenden Stange (6) aufweist, welche zur Abstützung der Hände der auf dem Trainingsgerät trainierenden Person bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastaturteile mit einer Montageanordnung versehen sind, welche zur Befestigung am Trainingsgerät bestimmt und ausgestaltet ist, derart, dass die Tastaturteile auf der der Sitzfläche oder der Lauffläche des Trainingsgeräts abgewandten Seite der Stange (6) zu liegen kommen, wobei die Tastatur zur Horizontalen geneigt angeordnet ist, derart, dass die Leerschlagtaste höher über der Bodenfläche (3) zu liegen kommt als die QWERT-Tasten der Tastatur und die Tastatur in ihrer Neigung einstellbar an der Halteanordnung angeordnet ist und wobei die Tastatur von Tastaturhälften (7, 8) gebildet ist.
     


    Claims

    1. Training device (1) with a framework (2) for arranging the training device on a floor surface (3), with a training arrangement (4) arranged on the framework, which has a sitting surface (9) for usage by a sitting person or a running surface for usage by a standing person, as well as with a holding arrangement (5, 6) having a bar (6) arranged transversally to the longitudinal direction of the training device, which is intended and arranged for supporting the hands of the person training on the training device, as well as with an alphanumeric keyboard (7, 8) equipped for typing, characterized in that the keyboard is arranged at the holding arrangement on the side of the bar (6) which is opposed to the sitting surface (9) or the running surface, wherein the keyboard is arranged inclined with respect to the horizontal, in such a way that the space key comes to lie higher from the floor surface (3) than the QWERT-keys of the keyboard and the keyboard is arranged at the holding arrangement with an adjustable inclination and wherein the keyboard is formed by keyboard halves (7, 8) having each a part of the keys and which are arranged at the holding arrangement independently from one another.
     
    2. Training device according to claim 1, characterized in that the keyboard is arranged at the holding arrangement in a height-adjustable manner.
     
    3. Training device according to one of the preceding claims, characterized in that an input means formed as touchpad (15) or as a trackball is arranged on the side of the bar which is opposed to the running surface or the sitting surface (9).
     
    4. Training device according to one of the preceding claims, characterized in that the training arrangement has a saddle as sitting surface (9) as well as pedals (11).
     
    5. Training device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the training device has a treadmill.
     
    6. Use of an alphanumeric keyboard formed by two separate keyboard parts (7, 8) for carrying out typing during training on a training device, wherein the keyboard parts are formed and intended for attachment to a training device, which training device has a sitting surface (9) or a running surface as well as a holding arrangement with a bar (6) running transversally to the longitudinal direction of the training device, which is intended for supporting the hands of the person training on the training device, characterized in that the keyboard parts are provided with a mounting arrangement intended and formed for attachment to the training device, in such a way that the keyboard parts come to lie on the side of the bar (6) which is opposed to the sitting surface or the running surface of the training device, wherein the keyboard is arranged in an inclined manner with respect to the horizontal, in such a way that the space key comes to lie higher from the floor surface (3) than the QWERT-keys of the keyboard and the keyboard is arranged at the holding arrangement with an adjustable inclination and wherein the keyboard is formed by keyboard halves (7, 8).
     


    Revendications

    1. Dispositif d'entrainement physique (1) avec un cadre (2) pour arranger le dispositif d'entrainement physique sur une surface du sol (3), avec un arrangement d'entrainement physique (4) arrangé sur le cadre, qui a une surface d'assise (9) pour l'utilisation par une personne assise ou une surface de course pour l'utilisation par une personne debout, ainsi qu'avec un arrangement de tenue (5, 6) ayant une barre (6) arrangée de manière transversale par rapport à la direction longitudinale du dispositif d'entrainement physique, envisagée pour supporter les mains de la personne qui s'entraine sur le dispositif d'entrainement physique, ainsi qu'avec un clavier alphanumérique (7, 8) équipé pour taper, caractérisé en ce que le clavier est arrangé à l'arrangement de tenue du côté de la barre (6) qui est opposé à la surface d'assise (9) ou à la surface de course, le clavier étant arrangé de manière inclinée par rapport à l'horizontale, de sorte que la touche espace est posée plus haut de la surface du sol (3) que les touches QWERT du clavier et le clavier est arrangé à l'arrangement de tenue avec une inclinaison ajustable et le clavier est formé par des moitiés de clavier (7, 8) ayant chacune une partie des touches et chacune étant arrangée à l'arrangement de tenue de manière indépendante l'une de l'autre.
     
    2. Dispositif d'entrainement physique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le clavier est arrangé à l'arrangement de tenue de manière ajustable en hauteur.
     
    3. Dispositif d'entrainement physique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen d'entrée qui a la forme d'un pavé tactile (15) ou d'un trackball est arrangé du côté de la barre qui est opposé à la surface de course ou à la surface d'assise (9).
     
    4. Dispositif d'entrainement physique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arrangement d'entrainement physique a une selle comme surface d'assise (9) ainsi que des pédales.
     
    5. Dispositif d'entrainement physique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'entrainement physique a un tapis de course.
     
    6. Utilisation d'un clavier alphanumérique formé par deux parties de clavier (7, 8) séparées pour taper pendant l'entrainement sur un dispositif d'entrainement physique, les parties de clavier étant formées et prévues pour l'attachement à un dispositif d'entrainement physique, le dispositif d'entrainement physique ayant une surface d'assise (9) ou une surface de course ainsi qu'un arrangement de tenue avec une barre (6) qui s'étend de manière transversale par rapport à la direction longitudinale du dispositif d'entrainement physique, étant prévue pour supporter les mains de la personne qui s'entraine sur le dispositif d'entrainement physique, caractérisée en ce que les parties de clavier sont dotées d'un arrangement de montage prévu et formé pour l'attachement à un dispositif d'entrainement physique, de sorte que les parties de clavier se posent du côté de barre (6) qui est opposé à la surface d'assise ou à la surface de course du dispositif d'entrainement physique, le clavier étant arrangé de manière inclinée par rapport à l'horizontale, de sorte que la touche espace est posée plus haut de la surface du sol (3) que les touches QWERT du clavier et le clavier est arrangé à l'arrangement de tenue avec une inclinaison ajustable et le clavier est formé par des moitiés de clavier (7, 8).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente