[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreislaufmahlanlage zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut,
in welcher mindestens eine Vorrichtung zur Zerkleinerung und mindestens eine Vorrichtung
zur Abtrennung von zerkleinertem Material miteinander in Verbindung stehen und das
spröde Mahlgut solange im Mahlkreislauf halten, bis es durch die Vorrichtung zur Abtrennung
aufgrund des Zerkleinerungsgrades aus dem Mahlkreislauf entfernt wird, wobei ein Zulauf
von frischem Mahlgut in den Kreislauf durch eine Regelschleife geregelt wird und ein
dazu korrespondierendes Verfahren zum Betrieb dieser Kreislaufmahlanlage.
[0002] In Kreislaufmahlanlagen zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut siehe z.B.
DE 19 757 431 A, hier insbesondere solche Kreislaufmahlanlagen, die für den Einsatz zur Herstellung
von Rohmehl für die Herstellung von Zement gedacht sind oder für den Einsatz zur Herstellung
von gemahlenem Zementklinker, befindet sich stets ein durch die Größe der Anlage selbst
vorgegebenes Totvolumen an Mahlgut. Größere Totvolumina befinden sich vor allem in
mechanischen Hebewerken, wie beispielsweise ein Becherwerk, aber auch in anderen Gewerken,
wie beispielsweise Mühlen, Rollenpressen, Förderelemente und Sichter.
[0003] Zur Wartung oder Reparatur einer solchen Kreislaufmahlanlage ist es notwendig, die
Kreislaufmahlanlage zu leeren, um Zugang zu den einzelnen Gewerken zu bekommen, die
frei von Mahlgut sind. Im Normalbetrieb verlässt Mahlgut, das unzerkleinert auf die
Kreislaufmahlanlage aufgegeben wird, diese ausschließlich im fein gemahlenen Zustand
durch die Wirkung eines Sichters. Um die Anlage zu leeren, wäre es naheliegend, die
Anlage in Betrieb zu halten und den Zulauf von frischem, unzerkleinerten Material
zu stoppen, wobei in diesem Zustand die Kreislaufmahlanlage leer fährt.
[0004] Eine Kreislaufmahlanlage mit Rollenpressen kann aber nicht ohne weiteres leer gefahren
werden, denn im Betrieb dieser Kreislaufmahlanlage leert diese sich kontinuierlich
durch einen Sichter, wobei die Menge des sich im Kreislauf befindlichen Materials
stetig abnimmt und allmählich versiegt. Sofern der Materialfluss auf eine Rollenpresse
einen unteren Wert unterschreitet, bricht die Zerkleinerungswirkung zusammen, weil
die Rollenpresse bei zu geringer Beladung keine oder ungenügende Zerkleinerungswirkung
zeigt. In Folge sichtet ein in der Kreislaufmahlanlage befindlicher Sichter kein zerkleinertes
Mahlgut mehr aus und ein dadurch festgelegtes Totvolumen verbleibt in der Kreislaufmahlanlage.
[0005] Um die Kreislaufmahlanlagen dieses Typs leer fahren zu können, war es bisher notwendig,
das Totvolumen auszuschöpfen oder es wurde ein externer Puffer an das System angebracht,
das wahlweise dem Mahlkreislauf zugeschaltet werden kann. Nach Zuschalten des externen
Puffers an die Kreislaufmahlanlage entleert sich ein in der Kreislaufmahlanlage befindliches
Becherwerk oder anderes mechanisches Transportgewerk in den externen Puffer, so dass
die Kreislaufmahlanlage sich leert. Das im externen Puffer befindliche Material verbleibt
dabei unzerkleinert.
[0006] Beim erneuten Anfahren der Kreislaufmahlanlage wird der externe Puffer erneut in
einer zweiten Konfiguration an die Kreislaufmahlanlage geschaltet, so dass sich der
externe Puffer in die Kreislaufmahlanlage entleeren kann.
[0007] Bei dieser Art der Leerung befindet sich das Mahlgut entweder im Totvolumen der Kreislaufmahlanlage
oder im externen Puffer. Unzerkleinertes oder nur unvollständig zerkleinertes Material
ist stets vorhanden.
[0008] Die Vorrichtungen zum wahlweisen Schalten des externen Puffers in die Kreislaufmahlanlage
sind komplex, teuer und anfällig. Der Füllzustand des Puffers muss vor Leerung der
Kreislaufmahlanlage individuell geprüft werden, damit der externe Puffer nicht überfüllt
wird.
[0009] Es wäre wünschenswert, die Kreislaufmahlanlage so zu gestalten, dass auf den externen
Puffer verzichtet werden kann, zumindest aber, dass auf die komplexe Zu- und Abschaltung
verzichtet werden kann.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Kreislaufmahlanlage zur Verfügung zu stellen,
die ohne externen Puffer das im Totvolumen der Kreislaufmahlanlage befindliche Mahlgut
aus den Transportgewerken der Kreislaufmahlanlage entfernen kann.
[0011] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, dass, ein Puffer für Mahlgut im
Mahlkreislauf vorhanden ist. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0012] Um die neue Kreislaufmahlanlage zu betreiben, ist ein neues Verfahren zum Betrieb
der Kreislaufmahlanlage notwendig. Eine weitere mit der ersten Aufgabe der Erfindung
verbundene Aufgabe ist daher, ein Verfahren zum Betrieb der Anlage vorzuschlagen.
[0013] Die zweite Aufgabe wird gelöst durch Einsatz eines Puffers für Mahlgut im Mahlkreislauf,
wobei der Füllstand des Puffers als Regelgröße in die Regelschleife integriert ist.
[0014] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, nicht einen externen Puffer zum Leeren des im
Totvolumen befindlichen Materials einzusetzen, sondern einen Puffer, der im Mahlkreislauf
vorhanden ist, also Teil des Mahlkreislaufes ist. Um durch den in den Mahlkreislauf
integrierten Puffer, im Folgenden Bunker genannt, nicht weitere Gewerke zum Füllen
und zum Entleeren zu benötigen oder um nicht die gesamte Höhe des Mahlkreislaufes
zu erhöhen, ist es notwendig, den Ort des Bunkers an die Stelle in den Mahlkreislauf
zu integrieren, wo eine genügende Fallhöhe für das sich im Kreislauf befindliche Mahlgut
existiert. Da man bei der Auslegung von Kreislaufmahlanlagen Bauhöhe und freien Fall
von Mahlgut möglichst verhindert, um Energiekosten für den Umlauftransport zu sparen,
sind solche Stellen in einer Kreislaufmahlanlage rar. Durch eine Modifikation der
Aufgabevorrichtung einer Zerkleinerungsvorrichtung, hier eine Rollenpresse, ist es
jedoch möglich, den Bunker kontinuierlich zu füllen, ohne dabei zusätzliche Bauhöhe
zu benötigen. Dazu wird die Aufgabevorrichtung für die Rollenpresse als Überlauf konzipiert,
wobei auf die Aufgabevorrichtung möglichst nur so viel Mahlgut pro Zeiteinheit aufgegeben
wird, dass der Füllstand in der Aufgabevorrichtung möglichst konstant bleibt. Dabei
wird geringfügig mehr Mahlgut auf die Aufgabevorrichtung gegeben als notwendig ist,
um den Füllstand der Aufgabevorrichtung konstant zu halten. Das beim Aufrechterhalten
des Füllzustands übrig bleibende Mahlgut läuft sodann in der Aufgabevorrichtung durch
einen Überlauf und fällt von dort neben der Rollenpresse und einer darunter angeordneten
Desagglomerationsvorrichtung in einen Bunker, der ein Volumen hat, das etwa so groß
ist wie das Totvolumen der Kreislaufmahlanlage.
[0015] Der Bunker entleert sich seinerseits entweder in den als Desagglomerator arbeitenden
ersten Sichter unterhalb der Rollenpresse oder auf ein Transportband unterhalb des
als Desagglomerator arbeitenden Sichters. Im ersten Fall ist der Bunker etwas unterhalb
oder parallel zur Rollenpresse angeordnet und im zweiten Fall ist der Bunker etwa
in gleicher Höhe zum als Desagglomerator arbeitenden Sichter angeordnet.
[0016] Die Verwendung des Bunkers, der in die Kreislaufmahlanalge integriert ist und durch
einen Überlauf der Aufgabevorrichtung gefüllt wird, hat den Vorteil, dass dadurch
die Aufgabevorrichtung ohne Bunker ausgestaltet werden kann. Ohne eigenen Bunker benötigt
die Aufgabevorrichtung weniger Bauhöhe, wodurch die Kreislaufmahlanlage das im Kreislauf
befindliche Mahlgut über eine geringere Höhe heben muss. Das erspart Energiekosten
zur Aufrechterhaltung des Mahlgutumlaufes.
[0017] Dadurch, dass der als Puffer wirkende Bunker in den Kreislauf eingebettet ist und
nicht von außen an den Kreislauf angeschaltet ist, ist der Bunker Teil der Regelschleife
der gesamten Anlage.
[0018] Die Erfindung wird anhand der folgenden Figur näher erläutert.
[0019] Es zeigt:
Figur 1 eine Skizze einer erfindungsgemäßen Kreislaufmahlanlage In Figur 1 ist eine
Skizze einer erfindungsgemäßen Kreislaufmahlanlage dargestellt. Zu zerkleinerndes
Mahlgut tritt in die Kreislaufmahlanlage über Transportbänder 1 a, 1 b oder 1 c ein.
Dabei wird bei Aufgabe des Mahlgutes mit Transportband 1a das Mahlgut in den Bunker
2 abgelegt, bei Aufgabe des Mahlguts über das Transportband 1 b wird das Mahlgut direkt
auf die Aufgabevorrichtung 6 der zentralen Rollenpresse RP abgelegt und bei Aufgabe
des Mahlguts über Transportband 1 c wird das Mahlgut in den als Desagglomeator funktionierenden
V-Sichter 8 geleitet. Jeder Ablageort hat verschiedene Vorteile. Bei der Aufgabe auf
den Bunker 2 kann eine Regelschleife so aufgebaut werden, dass der Füllstand des Bunkers
2 über eine Messvorrichtung, hier über Druckdosen 2a, gemessen wird und in Abhängigkeit
vom Füllstand des Bunkers wird die Menge des frischen Mahlguts, das über Transportband
1 a in die Kreislaufmahlanlage eintritt, geregelt. Die Regelung kann die Geschwindigkeit
und damit die Transportleistung des Transportbandes 1 a regeln, um stets die gleiche
Menge an Mahlgut im Umlauf zu halten.
[0020] Wird das frische Mahlgut über Transportband 1 b direkt auf die Aufgabevorrichtung
6 der zentralen Rollenpresse RP aufgegeben, so fallen größere Stücke des Mahlguts
zunächst auf den Spalt auf die Rollenpresse RP und werden dort zuerst zerkleinert,
bevor sie in den Mahlkreislauf eintreten. Durch die Erstaufgabe auf die Rollenpresse
RP wird die Größenverteilung des Mahlguts in der Rollenpresse RP gegenüber der Aufgabe
des Mahlguts am anderen Ort verändert und dadurch erhält man eine gegebenenfalls engere
Korngrößenverteilung.
[0021] Schließlich kann das Mahlgut auch über Transportband 1c in den Mahlkreislauf aufgegeben
werden, wobei das durch Transportband 1 c aufgegebene Mahlgut direkt in den als Desagglomerator
dienenden Sichter 8 fällt und dort hilft, die aus der zentralen Rollenpressen RP herausfallenden
Schülpen aus zerkleinertem und agglomeriertem Mahlgut zu desagglomerieren. Des Weiteren
wird das im Frischgut enthaltene Feingut sofort ausgesichtet, und belastet somit die
Rollenpresse nicht. Noch ein Vorteil der Aufgabe an diesem Ort ist, dass das Frischgut,
das in der Regel noch feucht ist, im Kreislauf zunächst einer Vortrockung unterzogen
wird. Durch die Vortrockung wird die Leistungsfähigkeit des der im Kreislauf vorhandenen
Sichter unterstützt.
[0022] Bei der Passage der Schülpen durch den Sichter 8 fallen diese auf treppenartig oder
jalousieartig angeordnete Sichtbleche 8a wo sie durch den Aufschlag spontan zumindest
teilweise zerfallen. Sichtluft SL, die durch einen Verdichter in den V-Sichter 8 eingeblasen
wird, hebt die leichte Fraktion des Mahlguts, die beim Desagglomerieren auf den Sichtblechen
8a aus den Schülpen befreit wird, im Steigeschacht 9 bis zu einem zweiten Stabkorbsichter
10 pneumatisch an. In Stabkorbsichter 10 wird von der leichten Fraktion des zerkleinerten
Mahlguts aus V-Sichter 8 die sehr feine Fraktion des zerkleinerten Mahlguts abgetrennt
und verlässt den Stabkorbsichter 10 über den Sichterkopf 12 mit einem Teil der Sichtluft
SL. Die in der Sichtluft SL suspendierte, feine Fraktion des zerkleinerten Mahlguts
wird sodann in einem Zyklon 13 von der Sichtluft SL abgetrennt und verlässt die Kreislaufmahlanlage
an Auslass 15, hingegen verlässt die eingeblasene Sichtluft SL die Kreislaufmahlanlage
über den Auslass 14. Die Fraktion des Mahlguts, die in dem Stabkorbsichter 10 zurückgewiesen
wird, fällt aus dem Auslass 11 heraus und fällt dort in die Aufgabevorrichtung 6 der
zentralen Rollenpresse RP, wo es sich mit gegebenenfalls frischem Mahlgut vereint,
das über Transportband 1 b in die Kreislaufmahlanlage gelangt. An dieser Stelle schließt
sich der pneumatische Kreislauf entlang der zentralen Rollenpresse RP, dem V-Sichter
8, der pneumatischen Steigleitung 9 und dem Stabkorbsichter 10.
[0023] Neben diesem ersten, pneumatischen Kreislauf, existiert ein zweiter, mechanischer
Kreislauf in der Kreislaufmahlanlage. Dieser zweite, mechanische Kreislauf trennt
sich vom oben beschriebenen pneumatischen Kreislauf am unteren Ende des V-Sichters
8, wo die schwere Fraktion nach dem Desagglomerieren den V-Sichter 8 nach unten durch
Auslass 8b verlässt. Vom unteren Auslass 8b des V-Sichters 8 fällt das Mahlgut auf
ein Transportband 3, welches die schwere Fraktion zu einem Becherwerk 4 befördert,
das ein hohes Totvolumen aufweist. In Becherwerk 4 wird die schwere Fraktion des zerkleinerten
Mahlguts angehoben und am oberen Ende des Becherwerks auf das Transportband 5 abgelegt,
durch welches die schwere Fraktion des zerkleinerten Mahlguts erneut auf die Aufgabevorrichtung
6 der zentralen Rollenpresse RP aufgegeben wird und sich dort mit der Fraktion, die
vom Stabkorbsichter 10 zurückgewiesen wurde, vereinigt.
[0024] Die Aufgabevorrichtung 6 der zentralen Rollenpresse RP ist so aufgebaut, dass sie
einen Überlauf 7 aufweist. Dieser Überlauf 7 leitet den Überschuss an Mahlgut, das
auf die Aufgabevorrichtung 6 abgelegt wird, in den Bunker 2, wo eine Regelvorrichtung
die Menge des in die Kreislaufmahlanlage eingeleiteten Mahlguts anhand des Füllgrades
des Bunkers 2 regelt. Bunker 2 enlädt sich an seinem unteren Ende auf das Transportband
3 oder in einer anderen, hier nicht dargestellten Konfiguration in den V-Sicher 8.
[0025] Durch die Verwendung des Bunkers 2 ist es möglich, die Bauhöhe der Aufgabevorrichtung
6 zu kürzen oder auf einen Bunker oberhalb der Aufgabevorrichtung ganz zu verzichten.
Durch die Verringerung der Bauhöhe der Aufgabevorrichtung verringert sich auch die
notwendige Hubhöhe des Becherwerks 4, wobei die verringerte Hubhöhe zu erheblichen
Energieeinsparungen für den Umlauftransport führt und auch das Totvolumen der Kreislaufmahlanlage
verringert sich dadurch.
[0026] Erfindungsgemäß wird ein externer Puffer in den Mahlkreislauf integriert und liegt
dort als interner Puffer für den Mahlkreislauf vor. Die Ausgestaltung des Puffers
ist dabei weniger wichtig. In der hier beschriebenen Ausführungsform ist der Puffer
als Bunker beschrieben, der von oben mit Mahlgut gefüllt wird und Mahlgut nach unten
über einen Auslass abgibt. Es ist aber jede andere Form eines Puffers denkbar, der
sich kontinuierlich mit Mahlgut beschicken lässt und dieses auch kontinuierlich abgeben
kann. Die Integration des Puffers ermöglicht eine verringerte Bauhöhe der Kreislaufmahlanlage,
was Energiekosten spart. Der Füllstand des integrierten Puffers eignet sich zur Regelung
der Kreislaufmahlanlage.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1a |
Transportband |
8b |
Auslass |
| 1b |
Transportband |
9 |
Steigleitung |
| 1c |
Transportband |
10 |
Stabkorbsichter |
| 2 |
Bunker |
11 |
Auslass |
| 2a |
Druckdosen |
12 |
Sichterkopf |
| 3 |
Transportband |
13 |
Zyklon |
| 4 |
Becherwerk |
15 |
Auslass |
| 5 |
Transportband |
14 |
Auslass |
| 6 |
Aufgabevorrichtung |
RP |
Rollenpresse |
| 7 |
Überlauf |
SL |
Sichtluft |
| 8 |
V-Sichter |
|
|
| 8a |
Sichtbleche |
|
|
1. Kreislaufmahlanlage zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut, in welcher mindestens eine
Vorrichtung zur Zerkleinerung (RP), mindestens eine Vorrichtung zur Abtrennung von
zerkleinertem Material (8, 10) miteinander in Verbindung stehen und das spröde Mahlgut
solange im Mahlkreislauf halten, bis es durch die Vorrichtung zur Abtrennung (10)
aufgrund des Zerkleinerungsgrades aus dem Mahlkreislauf entfernt wird, wobei eine
Regelschleife den Zulauf von frischem Mahlgut in den Kreislauf regelt und
ein Puffer (2) für Mahlgut im Mahlkreislauf vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet dass,
die Kreislaufmahlanlage einen Überlauf (7) zum Befüllen des Puffers (2) aufweist,
wobei der Überlauf (7) Teil einer Aufgabevorrichtung (6) für die Vorrichtung zur Zerkleinerung
(RP) ist.
2. Kreislaufmahlanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Füllstand des Puffers (2) als Regelgröße in die Regelschleife integriert ist.
3. Kreislaufmahlanlage nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, dass
der Mahlkreislauf mehr als eine Hebestufe (9) aufweist, wobei eine erste Hebestufe
(9) eine erste Fraktion des spröden Mahlguts pneumatisch transportiert und
eine zweite Hebestufe (4) eine zweite Fraktion des spröden Mahlguts mechanisch transportiert.
4. Kreislaufmahlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
frisches Mahlgut alternativ
- in die Aufgabevorrichtung (6) der Vorrichtung zur Zerkleinerung (RP),
- in den Puffer (2) oder
- in eine im Kreislauf befindliche Vorrichtung zur Desagglomeration (8) in die Kreislaufmahlanlage
fließt.
5. Kreislaufmahlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet, dass
der Puffer (2) Mahlgut kontinuierlich aufnimmt und Mahlgut kontinuierlich abgibt,
wobei der Füllstand des Puffers (2) abhängig vom Zulauf frischen Mahlguts in die Kreislaufmahlanlage
ist.
6. Verfahren zum Betrieb einer Kreislaufmahlanlage zur Zerkleinerung von sprödem Mahlgut,
in welcher
mindestens eine Vorrichtung zur Zerkleinerung (RP) und
mindestens eine Vorrichtung zur Abtrennung (8, 10) von zerkleinertem Material miteinander
in Verbindung stehen und das spröde Mahlgut solange im Mahlkreislauf halten, bis es
durch die Vorrichtung zur Abtrennung (10) aufgrund des Zerkleinerungsgrades aus dem
Mahlkreislauf entfernt,
wobei ein Zulauf von frischem Mahlgut in den Kreislauf durch eine Regelschleife geregelt
wird,
wobei einen Puffer (2) für Mahlgut im Mahlkreislauf eingesetzt ist, wobei der Füllstand
des Puffers (2) als Regelgröße in die Regelschleife integriert ist und gekennzeichnet dadurch dass der Puffer (2) durch einen Überlauf (7) gefüllt wird, und der Überlauf (7) Teil einer
Aufgabevorrichtung (6) für die Vorrichtung zur Zerkleinerung (RP) ist.
1. Closed-circuit grinding plant for comminuting brittle grinding stock, in which at
least one comminuting apparatus (RP) and at least one apparatus for separating comminuted
material (8, 10) are connected to one another and keep the brittle grinding stock
in the grinding circuit until such time as it is removed from the grinding circuit
by the separating apparatus (10) on the basis of the level of comminution, wherein
a control loop regulates the intake of fresh grinding stock into the circuit and a
buffer (2) for grinding stock is present in the grinding circuit,
characterized in that
the closed-circuit grinding plant has an overflow (7) for filling the buffer (2),
wherein the overflow (7) is part of a feed apparatus (6) for the comminuting apparatus
(RP).
2. Closed-circuit grinding plant according to Claim 1,
characterized in that
the fill level of the buffer (2) is integrated as a control variable in the control
loop.
3. Closed-circuit grinding plant according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the grinding circuit has more than one lifting step (9), wherein
a first lifting step (9) transports a first fraction of the brittle grinding stock
pneumatically, and
a second lifting step (4) transports a second fraction of the brittle grinding stock
mechanically.
4. Closed-circuit grinding plant according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that
fresh grinding stock flows alternatively
- into the feed apparatus (6) of the comminuting apparatus (RP),
- into the buffer (2), or
- into a disagglomeration apparatus (8), located in the circuit, into the closed-circuit
grinding plant.
5. Closed-circuit grinding plant according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
the buffer (2) continuously receives grinding stock and continuously delivers grinding
stock,
wherein the fill level of the buffer (2) is dependent on the intake of fresh grinding
stock into the closed-circuit grinding plant.
6. Method for operating a closed-circuit grinding plant for comminuting brittle grinding
stock, in which plant
at least one comminuting apparatus (RP) and
at least one separating apparatus (8, 10) for the separation of comminuted material
are connected to one another and keep the brittle grinding stock in the grinding circuit
until such time as it is removed from the grinding circuit by the separating apparatus
(10) on the basis of the level of comminution,
wherein an intake of fresh grinding stock into the circuit is regulated by a control
loop,
wherein a buffer (2) for grinding stock is used in the grinding circuit, wherein the
fill level of the buffer (2) is integrated as a control variable in the control loop
and characterized in that the buffer (2) is filled by an overflow (7), and the overflow (7) is part of a feed
apparatus (6) for the comminuting apparatus (RP).
1. Installation de broyage à circulation pour le broyage de matière à broyer fragile,
dans laquelle au moins un dispositif pour le broyage (RP) et au moins un dispositif
pour la séparation de matière broyée (8, 10) sont en liaison l'un avec l'autre et
maintiennent la matière à broyer fragile dans le circuit de broyage jusqu'à ce qu'elle
soit évacuée hors du circuit de broyage par le dispositif pour la séparation (10)
sur la base du degré de broyage, dans laquelle une boucle de régulation régule l'arrivée
de matière à broyer fraîche dans le circuit et il se trouve dans le circuit de broyage
un tampon (2) pour la matière à broyer, caractérisée en ce que l'installation de broyage à circulation présente un trop-plein (7) pour le remplissage
du tampon (2), dans laquelle le trop-plein (7) fait partie d'un dispositif de chargement
(6) pour le dispositif de broyage (RP).
2. Installation de broyage à circulation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le niveau de remplissage du tampon (2) est intégré comme grandeur de régulation dans
la boucle de régulation.
3. Installation de broyage à circulation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le circuit de broyage présente plus qu'un étage d'élévation (9), dans lequel un premier
étage d'élévation (9) transporte de façon pneumatique une première fraction de la
matière à broyer fragile, et un deuxième étage d'élévation (4) transporte de façon
mécanique une deuxième fraction de la matière à broyer fragile.
4. Installation de broyage à circulation selon l'une quelconque des revendications 1
à 3,
caractérisée en ce que la matière à broyer fraîche s'écoule dans l'installation de broyage à circulation
alternativement
- dans le dispositif de chargement (6) du dispositif pour le broyage (RP),
- dans le tampon (2) ou
- dans un dispositif se trouvant dans le circuit pour la désagrégation (8).
5. Installation de broyage à circulation selon l'une quelconque des revendications 1
à 4, caractérisée en ce que le tampon (2) reçoit en continu de la matière à broyer et délivre en continu de la
matière à broyer, dans lequel le niveau de remplissage du tampon (2) dépend de l'arrivée
de matière à broyer fraîche dans l'installation de broyage à circulation.
6. Procédé de conduite d'une installation de broyage à circulation pour le broyage de
matière à broyer fragile, dans laquelle au moins un dispositif pour le broyage (RP)
et au moins un dispositif (8, 10) pour la séparation de matière broyée sont en liaison
l'un avec l'autre et maintiennent la matière à broyer fragile dans le circuit de broyage
jusqu'à ce qu'elle soit évacuée hors du circuit de broyage par le dispositif pour
la séparation (10) sur la base du degré de broyage, dans lequel on régule l'arrivée
de matière à broyer fraîche dans le circuit au moyen d'une boucle de régulation, dans
lequel un tampon (2) pour la matière à broyer est inséré dans le circuit de broyage,
dans lequel le niveau de remplissage du tampon (2) est intégré comme grandeur de régulation
dans la boucle de régulation, caractérisé en ce que l'on remplit le tampon (2) par un trop-plein (7) et le trop-plein (7) fait partie
d'un dispositif de chargement (6) pour le dispositif de broyage (RP).