[0001] Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Reihenklemmen sind zum Anschluss elektrischer Leiter vorgesehen. Dabei
wird ein blankes Ende eines Leiters in einer Klemme befestigt, welche über ein Leiterelement
mit einer weiteren Klemme oder einem Steckverbinder elektrisch leitend verbunden ist.
An die weitere Klemme oder den Steckverbinder ist ein weiterer elektrischer Leiter
in entsprechender Weise anschließbar. Das Dokument
EP 0 763 874 A2 zeigt eine elektrische Etagenklernme mit zwei Stromschienen, die mit einem elektrisch
leitenden Brücker elektrisch miteinander verbindbar sind.
[0003] Um bei einem kleinen Platzangebot, z.B. in einem Schaltschrank oder einem Klemmenkasten,
eine Vielzahl von Anschlüssen bereitzustellen, werden so genannte Doppelstockklemmen
als Reihenklemmen verwendet.
[0004] Ein Beispiel für eine derartige Klemme beschreibt das Dokument
DE 25 39 250 A1, wobei ein Klemmenunterteil an seiner Oberseite eine Ausbildung als Tragschienensegment
zum Aufbringen einer weiteren üblichen Klemme besitzt. Die Dokumente
DE 295 14 711 U1 und
EP 1 555 726 A1 zeigen Reihenklemmen, die jeweils ein Unterteil mit elektrischen Anschlussklemmen
aufweisen, an dem ein Oberteil mit einem beziehungsweise mehreren elektrischen Anschlüssen
fixierbar ist.
[0005] Die Druckschrift
DE 20 2008 015 306 U1 zeigt eine Reihenklemmenanordnung aus mehreren Reihenklemmen und einem Prüfstecker,
der entweder mit einer Stromschiene einer der Reihenklemmen, oder einem Querverbinder
zum Verbinden der Stromschienen mehrerer der Reihenklemmen kontaktierbar ist.
[0006] Ein kontinuierlich steigender Bedarf für derartige Reihenklemmen, z.B. in Automatisierungsbereichen,
ergibt die Forderung nach geringerer Teilezahl, möglichst gleichen Bauteilen, kleiner
Bauweise sowie flexibler Gestaltung.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine verbesserte Reihenklemme
zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird durch eine Reihenklemmen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die Reihenklemme ist mit einem Oberteil und einem Unterteil mit einem jeweiligen
Leiterelement ausgebildet, welche in einer ersten Ausführung miteinander wieder entfernbar
verbindbar sind. das Oberteil und das Unterteil bilden sozusagen jeweils separate
Reihenklemmen auf, die aber miteinander verbindbar sind.
[0010] Sie weisen jeweils einen oder mehr Leiteranschlusselemente wie Anschlussklemmen auf,
die durch das Leiterelement wie eine Stromschiene miteinander verbunden sind. Einer
oder mehrere der Leiteranschlusselemente können auch durch Anschlusselemente wie Stifte
oder Buchsen ersetzt werden.
[0011] Vorzugsweise sind jedenfalls die Oberteils in Anreihrichtung beidseits mit Isolierwänden
versehen, so dass es auch möglich ist, nur auf eine einzige Reihung von Unterteilen
nur an einer Stelle ein einziges Oberteil aufzusetzen, ohne das Endwinkel oder dgl.
erforderlich sind.
[0012] Die Fixierung des Oberteils am Unterteil zumindest in Anreihrichtung kann durch Schwerter
oder dgl. erfolgen oder durch andere Mittel wie beispielsweise auch die Vertikalverbinder.
[0013] Nach einer vorteilhaften Variante - die auch kinematisch umkehrbar ist - kann das
Oberteil in das Unterteil eingesteckt werden. Somit können die Reihenklemmen in beliebigem
Umfang auf einfache Weise erweitert werden, wobei ein besonderer Vorteil darin besteht,
dass das Oberteil in dem Unterteil nicht nur in Längsrichtung, Querrichtung und Höhenrichtung
der Klemme fest gehalten ist, sondern auch verriegelbar ist und diese Verriegelung
mittels eines Werkzeugs, z.B. Schraubendreherklinge, wieder lösbar ist.
[0014] Eine Verbindung der Leiterelemente in Oberteil und Unterteil erfolgt durch mindestens
einen einsteckbaren und wieder lösbaren Vertikalverbinder, welcher das Leiterelement
des Unterteils und das Leiterelement des Oberteils elektrisch leitend und ggf. auch
mechanisch durch einfaches Einstecken verbindet. Dadurch wird in einfacher Weise ein
Vertikalverbinder dazu genutzt, das Oberteil und das Unterteil auch leitend miteinander
zu verbinden.
[0015] Hierbei kann der mindestens eine Vertikalverbinder in Vertikalkanälen im Unterteil
und im Oberteil geführt sein. Dadurch ist ein einfaches und sicheres Einfädeln und
Verbinden gewährleistet.
[0016] Ein Vorteil besteht darin, dass das Oberteil mindestens ein Führungsschwert aufweisen
kann, welches ohne übermäßigen Kraftaufwand in die dafür vorgesehene mindestens eine
korrespondierende Führungsnut des Unterteils eingesetzt und eingeschoben werden kann.
Ein Aufschnappen wie im Stand der Technik ist nicht erforderlich.
[0017] Ein noch weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass die Leiterelemente mittels eines
Vertikalverbinders elektrisch verbunden werden können.
[0018] Durch die Führungsnut und somit vorhandene Zentrierung ist das Oberteil auch in Längsrichtung
der Tragschiene oder Montageschiene sofort fixiert und benötigt keine Ausrichtung
in dieser Längsrichtung mehr.
[0019] Außerdem ist das Oberteil mit dem Unterteil verriegelbar, was zum Beispiel mittels
mindestens eines Rasthakens erfolgen kann, der neben dem mindestens einen Führungsschwert
so angebracht sein kann, dass er zum Einrasten eine notwendige Federung aufweist.
[0020] Dazu kann der mindestens eine Rasthaken ein Rastelement, zum Beispiel in Gestalt
eines Hakens, aufweisen, welches mit einer Öffnung mit Hinterschnitt in einer Wand
des Unterteils lösbar verriegelbar sein kann.
[0021] Für eine gleichzeitige Zentrierung beim Zusammenbau kann das Oberteil mit mindestens
einem Zentrierelement versehen sein, welches mit mindestens einer mit ihm korrespondieren
Zentrieraufnahme des Unterteils zusammenwirkt. So ist ein einfaches und leichtes Zusammenbauen
gewährleistet. Durch das Einrasten der Rasthaken ist ein sicherer und schneller Halt
ermöglicht.
[0022] Diese elektrischen Verbindungen entstehen durch das Einstecken. Dabei kann der mindestens
eine Vertikalverbinder eine Oberteilverbindung und eine Unterteilverbindung aufweisen,
welche eine elektrische Verbindung durch Kontaktierung mit dem jeweiligen Leiterelement
in dessen jeweiliger Kontaktöffnung durch federnden Anpressdruck und/oder Schneidabschnitte
bilden.
[0023] In einer weiteren Ausführung kann das Leiterelement des Unterteils für eine Potentialerdung
ausgebildet sein.
[0024] Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, dass die Reihenklemme vier verschiedene
Versionen bilden kann, nämlich Durchgangsklemme Oberteil und Durchgangsklemme Unterteil,
Durchgangsklemme Oberteil und PE-Klemme (Potentialerdung) Unterteil, Verbindung über
Vertikalverbinder von Oberteil und Unterteil, und Verbindung über Vertikalverbinder
von Oberteil und Unterteil als gemeinsame PE-Klemme.
[0025] Außerdem können Querverbinder zu nebenliegenden Reihenklemmen vorgesehen sein, welche
auch mit den Vertikalverbindern elektrisch verbunden sein können, so dass sich eine
große Vielfältigkeit an Verbindungsmöglichkeiten bei geringer Teilezahl und geringem
Bauraum ergibt.
[0026] Das Oberteil und das Unterteil können auch selbst Teile einer mehr als zweistöckigen
Ausgestaltung sein, so können auch drei oder mehr Ebenen von "Ober- und Unterteilen"
bzw. aufeinander setzbare Reihenklemmen realisiert werden.
[0027] Denkbar sind auch optionale Kodiermittel zwischen Oberteil und Unterteil.
[0028] Vor der Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sei angemerkt, dass nachfolgend
einige bevorzugte Ausgestaltungen auch im Detail beschrieben werden, dass die Erfindung
aber nicht auf diese Ausgestaltungen beschränkt ist sondern im Rahmen der Ansprüche
beliebig variiert ausgestaltet werden kann. Insbesondere sind Begriffe wie "oben",
"unten", "vorne" oder "hinten" nicht einschränkend zu verstehen sondern beziehen sich
lediglich auf die jeweils dargestellte Anordnung. Zudem sind, wenn einzelne Bestandteile
erläutert werden, diese - wenn nicht anders erwähnt - grundsätzlich auch in mehrfacher
Ausgestaltung denkbar. Unter den Schutzbereich fallen zudem auch funktionale Umkehrungen
der dargestellten Anordnungen und Verfahren sowie äquivalente Ausgestaltungen.
[0029] Anhand beispielhafter Ausführungen wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine schematische perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines Unterteils
einer erfindungsgemäßen Reihenklemme;
- Figur 2
- eine schematische perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines Oberteils
der erfindungsgemäßen Reihenklemme;
- Figur 3
- eine schematische perspektivische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Reihenklemme
beim Zusammenbau;
- Figur 4
- eine schematische perspektivische Seitenansicht der zusammengebauten erfindungsgemäßen
Reihenklemme nach Fig. 3;
- Figur 5
- eine schematische perspektivische Seitenansicht der zusammengebauten erfindungsgemäßen
Reihenklemme nach Fig. 3 vor Einsatz eines Vertikalverbinders;
- Figur 6
- die Reihenklemme nach Fig. 5 mit eingesetztem Vertikalverbinder;
- Figur 7
- die Reihenklemme nach Fig. 6 von der gegenüberliegenden Seite gesehen;
- Figur 8
- eine perspektivische Querschnittansicht der Reihenklemme nach Fig. 3;
- Figur 9
- eine vergrößerte Ansicht des Bereichs IX aus Fig. 8;
- Figur 10
- eine perspektivische Querschnittansicht der Reihenklemme nach Fig. 6; und
- Figur 11
- eine vergrößerte Ansicht des Bereichs XI aus Fig. 10.
[0030] Koordinatensysteme x, y, z dienen in den Figuren zur Orientierung.
[0031] Figur 1 zeigt eine schematische perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
eines Unterteils 2 einer erfindungsgemäßen Reihenklemme 1 (siehe Fig. 3, 4), und Figur
2 stellt eine schematische perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
eines Oberteils 20 der erfindungsgemäßen Reihenklemme 1 dar.
[0032] Das Unterteil 2 umfasst einen Unterteilkörper 2a bzw. ein -gehäuse mit einer Deckwand
3 und einer Frontwand 4, welche über Querwände 9, von denen nur einige mit Bezugszeichen
angedeutet sind, miteinander verbunden sind. Die Wände 3 und 4 verlaufen hier in einer
y-z-Ebene quer zu einer x-Richtung einer Tragschiene 38. Der Unterteilkörper 2a ist
an seiner Unterseite mit einem Befestigungsabschnitt 10 versehen, der zur Befestigung
des Unterteils 2 auf der Tragschiene 38, z.B. einer Hutschiene, angepasst ist. Ein
Ende des Unterteils 2 weist einen Anschlussabschnitt A auf, der in Fig. 1 mit einer
Klemme 18 ausgebildet ist. Das andere Ende des Unterteils 2 ist in Fig. 1 als Steckerseite
B zur Aufnahme eines Steckverbinders mit einer Steckeraufnahme 8 ausgebildet. Hier
könnte alternativ auch wenigstens eine weitere Anschlussklemme zum Anschlusseines
Leiters vorgesehen sein.
[0033] Die Anschlussseite A mit einem Einführschacht 11 dient zum Anschluss eines nicht
gezeigten Leiters in einer Klemme 18 (z.B. einer Federklemme, einem Schraubanschluss
oder ein isolationsdurchdringender Anschluss), welche über ein Leitungselement 13
mit einem Steckabschnitt 16 in einer Steckeraufnahme 8 auf der Steckerseite B elektrisch
leitend verbunden ist. Ein Klemmelement 19 der Klemme 18 ist durch einen Betätigungsschacht
19 mit einem Werkzeug betätigbar. Oberhalb des Einführschachts 11 ist ein nicht näher
beschriebener Kennzeichnungsabschnitt 39 zur Anbringung zugehöriger Klemmen- bzw.
Anschlussbezeichnungen angeformt.
[0034] Danach weist das Unterteil 2 wenigstens ein Leiterelement 13 und wenigstens einen
oder mehrere damit leitend verbundene oder ausgebildete Anschlüsse (im weitesten Sinne
"Klemmen") für externe Leiter oder Steckvorrichtung und den Befestigungsabschnitt
10 zur Befestigung auf einer Tragschiene 38 auf.
[0035] Das Leitungselement 13 ist in dem Unterteilkörper 2a in Längsrichtung des Unterteils
2a, d.h. in y-Richtung, etwa auf halber Höhe in z-Richtung des Unterteilkörpers 2a
oberhalb des Befestigungsabschnitts 10 angeordnet und erstreckt sich von der Anschlussseite
A von der Klemme 18 zur Steckerseite B zur Steckeraufnahme 8. Das Leitungselement
13 weist einen Mittelabschnitt 14 mit mindestens einer Kontaktöffnung 15 auf, die
unten noch näher erläutert wird. An einem Ende (in Fig. 1 auf der rechten Seite) ist
der Mittelabschnitt 15 nach oben in z-Richtung umgebogene und mit dem Steckerabschnitt
16 versehen. Das andere Ende des Mittelabschnitts 14 ist über einen Klemmenabschnitt
17 mit der Klemme 18 verbunden. Die Klemme 18 weist ein Klemmelement 19 auf, welches
in Fig. 1 eine Schraube ist. Selbstverständlich kann die Klemme 18 auch anders ausgestaltet
sein, z.B. als Federklemme.
[0036] Der Unterteilkörper 2a weist in seiner Mitte einen Kanaldom 28 auf, welcher hier
einen rechteckförmigen Querschnitt besitzt und sich von dem Mittelabschnitt 14 des
Leitungselementes 13 bis zur Oberseite des Unterteilkörpers 2a ausdehnt. An seiner
Oberseite sind an den Kanaldom 28 zwei Führungswangen 27 angeformt, die in x-Richtung
verlaufen und nach oben in z-Richtung verjüngen. Innerhalb des Kanaldoms 28 ist ein
Vertikalkanal 7 eingeformt, dessen obere Öffnung zwischen den Führungswangen 27 liegt.
Der Vertikalkanal 7 erstreckt sich in z-Richtung, d.h. in vertikaler Richtung des
Unterteilkörpers 2a, bis zu einer unteren Öffnung in dem Kanaldom 28, die sich oberhalb
des Mittelabschnitts 14 des Leitungselementes 13 befindet und mit der Kontaktöffnung
15 des Mittelabschnitts 14 fluchtet. Unterhalb der Kontaktöffnung 15 ist eine V-förmige
Verbinderaufnahme 29 im Befestigungsabschnitt 10 eingeformt. Deren Funktion und die
Funktion des Vertikalkanals 7 werden weiter unten noch näher beschrieben.
[0037] Links und rechts in y-Richtung von dem Kanaldom 28 ist jeweils eine Zentrieraufnahme
6 in den Unterteilkörper 2a eingeformt, welche eine allgemeine U-Form aufweist. An
diese Zentrieraufnahmen 6, die unten noch näher erläutert werden, schließt sich links
und rechts in y-Richtung jeweils eine Führungsnut 5 mit einem im Wesentlichen rechteckförmigen
Querschnitt an. Jede Führungsnut 5 ist von der Deckwand 3, der Frontwand 4 und jeweils
zwei Querwänden 9 gebildet. Sie kann nach unten hin offen, teilweise offen oder auch
geschlossen sein. Jede Führungsnut 5 weist außerdem einen Abschnitt Hakenführung 5a
auf, welcher an seinem unteren Ende mit einer Öffnung mit Hinterschnitt 5b ausgestattet
ist. In Fig. 1 ist die Hakenführung 5a auf der linken Seite der Führungsnut 5 angeordnet,
wobei die Öffnung mit dem Hinterschnitt 5b in der Frontwand 4 angeordnet ist. Die
Hakenführung 5a der rechten Führungsnut 5 befindet sich auf der rechten Seite der
Führungsnut 5, wobei die Öffnung mit dem Hinterschnitt 5b in der Deckwand 4 liegt,
wie in der Fig. 7 zu erkennen ist.
[0038] Die Führungsnuten 5 mit den Hakenführungen 5a und die Zentrieraufnahmen 6 dienen
zur Aufnahme und Führung eines Oberteils 20, welches mit dem Unterteil 2 verbindbar
ist, indem es auf das Unterteil 2 entfernbar einsteckbar und mit diesem verriegelbar
ist. Hierzu zeigt Fig. 2 eine schematische perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
des Oberteils 20 der erfindungsgemäßen Reihenklemme 1.
[0039] Das Oberteil 20 besitzt die gleiche Abmessung in x-Richtung wie das Unterteil 2,
ist aber in seiner Längenabmessung in y-Richtung kürzer als das Unterteil 2. Ferner
weist das Oberteil 20 ähnliche Bauteile und Abschnitte wie das Unterteil 2 auf, welche
mit den entsprechenden Bezugszeichen mit einem Apostroph "'" versehen sind.
[0040] Das Oberteil 20 weist wiederum das wenigstens eine Leiterelement 13' und wenigstens
einen oder mehrere damit leitend verbundene Anschlüssen für externe Leiter oder Stecker
auf.
[0041] Ein Oberteilkörper 20a weist eine Anschlussseite A' mit einem Einführschacht 11',
einer Klemme 18', einem Klemmelement 19', einem Betätigungsschacht 12' und einem Kennzeichnungsabschnitt
39' auf. Eine Steckerseite B' dient zur Aufnahme eines Steckverbinders mit einer Steckeraufnahme
8'. Dabei sind eine Deckwand 3' und eine Frontwand 4' durch Querwände 9' verbunden.
Die Anschlussseite A' und die Steckerseite B' sind durch einen Mittelkörper 21 verbunden.
Die Unterseite des Oberteils 20 weist an beiden Seiten jeweils ein Führungsschwert
22 und an deren Außenseiten jeweils einen Rasthaken 23 mit einem Rastelement 24 auf.
Führungsschwerter 22 und Rasthaken 23 sind jeweils durch eine längliche Ausnehmung
in z-Richtung voneinander getrennt, wobei sich diese Ausnehmung über etwa drei Viertel
der Länge der Führungsschwerter 22 in z-Richtung erstreckt und nach unten offen ist.
Jeder Rasthaken 23 ist in y-Richtung etwa ein Drittel so lang wie ein Führungsschwert
22 in y-Richtung. Die Führungsschwerter 22 und die Rasthaken 23 weisen in y-Richtung
zusammen eine Länge von etwa zwei Drittel der Gesamtlänge des Oberteilkörpers 20a
in y-Richtung auf und sind jeweils an der Anschlussseite A' und der Steckerseite B'
angeordnet.
[0042] Zwischen den Führungsschwertern 22 befinden sich in y-Richtung zwei gegenüberstehende,
symmetrische Zentrierelemente 25. Die den Führungsschwertern 22 benachbarten Querwände
der Zentrierelemente 25 verlaufen schräg nach unten in z-Richtung und sind etwa in
der Mitte der Länge der Führungsschwerter 22 in z-Richtung zur Mitte hin in y-Richtung
umgebogen. Zwischen den Zentrierelementen 25 ist in der Fig. 2 die Deckwand 3 als
eine Kanaldeckwand 26 verlängert, welche den Zwischenraum zwischen den Zentrierelementen
25 in der Ebene der Deckwand 3' verschließt. Dies ist in den Figuren 7 bis 11 deutlicher
erkennbar.
[0043] Ein Leitungselement 13' ist mit einem Mittelabschnitt 14' im Oberteilkörper 20a angeordnet.
Der Mittelabschnitt 14' ist im Bereich der Steckeraufnahme 8' mit einem Steckerabschnitt
16' - ähnlich wie beim Unterteil 2 - versehen, wobei das andere Ende des Mittelabschnitts
14' über einen Z-förmig gebogenen Klemmabschnitt 17' mit der Klemme 18' verbunden
ist.
[0044] An der Oberseite des Mittelkörpers 21 sind zwei Querwände 9' angeformt, die nach
oben angeschrägt sind. Zwischen ihnen und weiteren links und rechts von ihnen angeordneten
Querwänden gleicher Höhe in z-Richtung sind hier drei Quernuten 37 gebildet. Der Mittelkörper
21 weist einen Vertikalkanal 7' auf, dessen obere Öffnung zwischen den beiden Querwänden
9' in der mittleren Quernut 37 liegt. Die untere Öffnung des Vertikalkanals 7' liegt
über einer Kontaktöffnung 15' des Mittelabschnitts 14' des Leitungselementes 13',
mit welcher die untere Öffnung des Vertikalkanals 7' fluchtet. Unterhalb der Kontaktöffnung
15' befindet sich der Zwischenraum zwischen den beiden Zentrierelementen 25.
[0045] Das Oberteil 20 kann in das Unterteil 2 zur Bildung der Reihenklemme 1, d.h. einer
doppelstöckigen Reihenklemme 1, entfernbar eingesetzt werden. Dies wird in Zusammenhang
mit Fig. 3 und 4 beschrieben.
[0046] Fig. 3 zeigt eine schematische perspektivische Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Reihenklemme 1 beim Zusammenbau von Unterteil 2 und Oberteil 20, und Figur 4 zeigt
in einer schematischen perspektivischen Seitenansicht die aus Unterteil 2 und Oberteil
20 zusammengebaute erfindungsgemäße Reihenklemme 1 nach Fig. 3.
[0047] Das Unterteil 2 ist bereits mit seinem Befestigungsabschnitt 10 auf der Tragschiene
38 aufgesetzt. Das Oberteil 20 ist hier beim Einsetzvorgang in das Unterteil 2 dargestellt.
Dabei befinden sich die Anschlussseiten A, A' und Steckerseiten B, B' jeweils auf
einer Seite. Die Führungsschwerter 22 und die Rasthaken 23 des Oberteils 20 sind jeweils
in die Führungsnuten 5 und Hakenführungen 5a des Unterteilkörpers 2a eingeführt. Durch
Drücken des Oberteils 20 in z-Richtung wird das Oberteil 20 in das Unterteil 2 eingesetzt,
wobei die aufgrund der Ausnehmungen in x-Richtung flexiblen Rastelemente 24 der Rasthaken
23 in den dafür vorgesehenen Öffnungen mit Hinterschnitten 5b in der Frontwand 4 und
Deckwand 3 verrasten. Im in Fig. 4 gezeigten zusammengebauten Zustand der Reihenklemme
1 sind die Führungsschwerter 22 und Rasthaken 23 vollständig in den Führungsnuten
5 und Hakenführungen 5a vollständig aufgenommen, wobei die Unterkanten (hier auf beiden
Längsseiten in y-Richtung) des Oberteilkörpers 20a auf der Oberseite des Unterteilkörpers
2a aufliegen. Weiterhin sind die Zentrierelemente 25 in den mit ihnen korrespondierenden
Zentrieraufnahmen 6 des Unterteilkörpers 2a aufgenommen, wobei der Kanaldom 28 in
den Zwischenraum zwischen den Zentrierelementen 25 des Oberteilkörpers 20a angeordnet
ist. Die Führungswangen 27 erleichtern mit ihren angeschrägten oberen Enden den Einführ-
und Zentriervorgang. Das Oberteil 20 ist auf diese Weise in dem Unterteil 2 unverrückbar
eingesetzt. Verschiebungen in y- und/oder x-Richtung sind durch die Führungsnuten
5 begrenzt, ein Herausziehen in z-Richtung wird durch die in den Öffnungen mit Hinterschnitten
5b verrasteten Rastelemente 24 der Rasthaken 23 des Oberteils 2 verhindert.
[0048] Ein Herausziehen des Oberteils 20 aus dem Unterteil 2 ist möglich, wenn beidseitig
die Rastelemente 24 der Rasthaken 23 jeweils in x-Richtung mit Hilfe eines Werkzeugs
in den Unterteilkörper 2a hineingedrückt werden, um deren Verrastung zu lösen.
[0049] Die Reihenklemme 1 kann in dieser Ausführung mit ihrem Unterteil 2 und ihrem Oberteil
20 als doppelte Klemmenvorrichtung verwendet werden. Es ist auch möglich, dass das
Leitungselement 13 des Unterteils 2 als Potentialerdungsanschluss (PE), z.B. über
einen nicht gezeigten Verbindungsbügel mit der Tragschiene 38, benutzbar ist.
[0050] Ferner ist es möglich, das Leitungselement 13 des Unterteils 2 mit dem Leitungselement
13' des Oberteils 20 über einen Vertikalverbinder 30 elektrisch leitend zu verbinden.
[0051] Fig. 5 zeigt eine schematische perspektivische Seitenansicht der zusammengebauten
erfindungsgemäßen Reihenklemme 1 nach Fig. 3 vor Einsatz eines Vertikalverbinders
30 und Fig. 6 stellt die die Reihenklemme 1 nach Fig. 5 mit eingesetztem Vertikalverbinder
30 dar.
[0052] Der Vertikalverbinder 30 weist einen Halter 31 mit Führungsabschnitten 32 und einen
darin befestigten Leitungsabschnitt 33 auf. Der Halter 31 ist aus einem Isolierwerkstoff
mit oben angebrachten Riffeln zur besseren Handhabung hergestellt, wobei der Leitungsabschnitt
33 hier aus zwei elektrisch leitenden Metallstreifen besteht, die z.B. als Stanzbiegeteil
so gestaltet sind, dass sie -vom Halter 31 in z-Richtung nach unten ausgehend - zunächst
einen geraden Abschnitt bilden. Daran schließt sich eine Oberteilverbindung 34 an,
die darin besteht, dass die Ausdehnung des Leiterabschnitts 33 hier in y-Richtung
durch Ausbuchtung vergrößert ist. Weiter in z-Richtung ist ein wieder gerade verlaufender
Verbindungsabschnitt 35 angeordnet, der in einem nach unten relativ spitz zulaufenden
Endabschnitt 36 ausläuft. Vor diesem Endabschnitt ist der Verbindungsabschnitt 35
in einem bestimmten Bereich hier in x-Richtung erweitert, z.B. ebenfalls ausgebuchtet,
was aus Fig. 10 und 11 ersichtlich ist.
[0053] Zum Einsetzen des Vertikalverbinders 30 dient der Vertikalkanal 7, 7' Der Oberteilkörper
20a ist so in den Unterteilkörper 2a zentriert eingesetzt, dass der Vertikalkanal
7' des Oberteilkörpers 20a mit dem Vertikalkanal 7 des Unterteilkörpers 2a fluchtet.
Dazu dienen u.a. auch die Zentrierelemente 25 und die mit ihnen korrespondierenden
Zentrieraufnahmen 6.
[0054] Der Vertikalverbinder 30 wird nun mit dem Endabschnitt 36 voran von oben in die obere
Öffnung des Vertikalkanals 7' des Oberteilkörpers 20a in der Quernut 37 zwischen den
Querwänden 9' eingeführt. Dabei werden der Endabschnitt 36 und die sich anschließenden
Abschnitte 35, 34 und 33 des Vertikalverbinders 30 zunächst durch den Vertikalkanal
7' des Oberteilkörpers 20a so geführt, dass sich der Endabschnitt 36 mit seiner Spitze
leicht durch die Kontaktöffnung 15' des Mittelabschnitts 14' des Leitungselementes
13' des Oberteils 20 einfädeln lässt und in die obere Öffnung des Vertikalkanals 7
des Unterteilkörpers 2a zwischen den Führungswangen 27 eindringt. Dann werden beim
weiteren Einschieben des Vertikalverbinders 30 der Endabschnitt 36 und der sich anschließende
Abschnitt 35 im Kanaldom 28 des Unterteilkörpers 2a weiter geführt, wobei sich der
Endabschnitt 36 wiederum leicht in die Kontaktöffnung 15 des Mittelabschnitts 14 des
Leitungselementes 13 des Unterteils 2 einfädeln lässt und schließlich in einer Endstellung
des Vertikalverbinders 30 in der Verbinderaufnahme 29 unterhalb der unteren Kontaktöffnung
15 im Unterteilkörper 2a aufgenommen ist. Dabei ist der Führungsabschnitt 32 des Halters
31 des Vertikalverbinders 30 in der Quernut 37 zwischen den Querwänden 9' auf der
Oberseite des Oberteilkörpers 20a geführt aufgenommen.
[0055] Fig. 7 illustriert die Reihenklemme 1 mit eingesetztem Vertikalverbinder 30 nach
Fig. 6 von der gegenüberliegenden Seite gesehen, d.h. nun stehen die Deckwände 3,
3' im Vordergrund. Hier ist auch die Öffnung mit Hinterschnitt 5b in der Deckwand
3 zu sehen, in welcher das in den vorherigen Figuren nicht sichtbare andere Rastelement
24 verrastet ist.
[0056] Weiterhin ist aus Fig. 7 ersichtlich, dass die Kanaldeckwand 26 in Verlängerung der
Deckwand 3' des Oberteilkörpers 20a nach unten in z-Richtung eine trapezförmige Gestalt
aufweist und in einer Kanaldeckwandaufnahme 26a, welche in die Deckwand 3 des Unterteilkörpers
2a eingeformt ist, aufgenommen ist.
[0057] Fig. 8 zeigt eine perspektivische Querschnittansicht der Reihenklemme 1 nach Fig.
3 im Bereich des Vertikalkanals 7, 7'. Fig. 9 stellt eine vergrößerte Ansicht des
Bereichs IX aus Fig. 8 da. Fig. 10 zeigt eine perspektivische Querschnittansicht der
Reihenklemme nach Fig. 6 mit eingesetztem Vertikalverbinder 30; und schließlich zeigt
Fig. 11 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs XI aus Fig. 10.
[0058] In Fig. 8 ist das Oberteil 20 beim Einsetzvorgang in das Unterteil 2 gezeigt, wobei
ein Schnitt in der x-z-Ebene durch den Vertikalkanal 7, 7' dargestellt ist. Der Vertikalkanal
7 ist in einem oberen Abschnitt von der Deckwand 3' und der Frontwand 4' des Oberteilkörpers
20a festgelegt und weist einen rechteckförmigen Querschnitt auf. Die obere Öffnung
des Vertikalkanals 7 und die Innenseiten der Querwände 9', welche die Öffnung an ihrer
Oberseite in y-Richtung links und rechts begrenzen, sind korrespondierend mit dem
Führungsabschnitt 32 des Vertikalverbinders 30 angepasst, wie auch in Fig. 10 zu sehen
ist.
[0059] Die Kanaldeckwand 26 bildet einen Schutz und eine Abdeckung eines freiliegenden Abschnitts
des Vertikalkanals 7' und des darin eingeführten leitenden Abschnitts des Vertikalverbinders
30.
[0060] Der Vertikalkanal 7 des Unterteilkörpers 2a ist durch die Deckwand 3 und die Frontwand
4 festgelegt, wobei die Verbinderaufnahme 29 in z-Richtung durch eine Querwand 9 zusätzlich
begrenzt ist.
[0061] In Fig. 9 sind die Kontaktöffnungen 15, 15' deutlich zu erkennen. Fig. 10 zeigt den
eingeführten Vertikalverbinder 30 in seiner Endstellung. Dabei ist der Halter 31 mit
dem Führungsabschnitt 32 in der oberen Öffnung des Vertikalkanals 7' des Oberteilkörpers
20a aufgenommen und liegt in z-Richtung mit einer Schulter an einem Anschlag der Öffnung
fest.
[0062] Der Leitungsabschnitt 33 ist im Vertikalkanal 7' des Oberteilkörpers 20a aufgenommen.
Die Oberteilverbindung 34 mit Ausbuchtungen in y-Richtung ist in der Kontaktöffnung
15' des Mittelabschnitts 14' des oberen Leitungselementes 13' aufgrund ihrer Federeigenschaften
festgelegt und bildet so einen elektrisch leitenden Kontakt zwischen dem Leitungsabschnitt
33, dem Verbindungsabschnitt 35 und dem Leitungselement 13' des Oberteils 20. Natürlich
kann die Oberteilverbindung 34 auch anders ausgeführt sein, z.B. mit Kerben mit Schneidabschnitten.
[0063] Der Verbindungsabschnitt 35 des Vertikalverbinders 30 ist im Vertikalkanal 7 des
Unterteilkörpers 2a aufgenommen, wobei die Unterteilverbindung 35a des Verbindungsabschnitts
35 in der Kontaktöffnung 15 des Mittelabschnitts 14 des Leitungselementes 13 des Unterteils
2 aufgrund ihrer Ausbuchtungen in x-Richtung festgelegt ist. Dies kann auch auf andere
Art, z.B. mittels Kerben mit Schneidabschnitten, ausgeführt sein. Auf diese Weise
ist eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Leitungselementen 13 und 13'
über den Verbindungsabschnitt 35 des Vertikalverbinders 30 hergestellt.
[0064] Durch die in unterschiedlichen Richtungen ausgebauchten Verbindungen 34 und 35a und
entsprechend angepassten Kontaktöffnungen 15, 15' ist es möglich, dass die Unterteilverbindung
35a durch die Kontaktöffnung 15' des Oberteils 20 leicht durchführbar ist. Dabei ist
diese Kontaktöffnung 15' dann in x-Richtung entsprechend aufgeweitet.
[0065] Eine weitere Ausführung, die nicht dargestellt aber anhand der Figuren 4 bis 6 leicht
vorstellbar ist, besteht darin, dass das mehr als zwei Ebenen von Klemmen aus "Oberteil
20 und das Unterteil 2" gebildet werden. Bei einer solchen so genannten Doppelstockklemme
ist der Vertikalverbinder 30 in gleicher oder ähnlicher Weise verwendbar. Es könnte
ein sich über drei Ebenen erstreckender Vertikalverbinder vorgesehen sein oder es
wären mehrere Vertikalverbinder vorhanden, die je zwei der Ebenen leitend verbinden.
[0066] Mit der Reihenklemme 1 mit Oberteil 20 und Unterteil 2 sind vier Versionen möglich:
- 1) Durchgangsklemme Oberteil 20 und Durchgangsklemme Unterteil 2
- 2) Durchgangsklemme Oberteil 20 und PE-Klemme Unterteil 2
- 3) Verbindung über Vertikalverbinder 30 von Oberteil 20 und Unterteil 2
- 4) Verbindung über Vertikalverbinder 30 von Oberteil 20 und Unterteil 2 als gemeinsame
PE-Klemme.
[0067] Die Reihenklemme 1 wird auch als "Huckepack"-Klemme bezeichnet.
[0068] Die Erfindung ist nicht auf das oben erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie
ist im Rahmen der angefügten Ansprüche modifizierbar.
[0069] So können das Unterteil 2 und das Oberteil 20 der Reihenklemme 1 auch ungleiche Anschlussseiten
A, A' mit Steckeraufnahmen 8, 8' aufweisen. Auch alle Kombinationen sind denkbar.
[0070] Das Unterteil 2 kann auch separat ohne Oberteil 20 Verwendung finden.
[0071] Es können mehrerer Vertikalverbinder 30 verwendet werden, die parallel nebeneinander
in y-Richtung angeordnet sind, wobei die Mittelabschnitte 14, 14' der Leitungselemente
13, 13' eine entsprechende Anzahl von Kontaktöffnungen 15, 15' aufweisen.
[0072] Der Vertikalverbinder 30 kann auch einen isolierten Leitungsabschnitt 33 aufweisen,
der so ausgebildet ist, dass die Leitungsabschnitte 13, 13' nicht verbunden sind,
sondern an herausgeführte Leitungen angeschlossen sind, z.B. für Messzwecke oder für
ein Meldeelement (Lampe). Es können hierzu auch zwei Vertikalverbinder 30 vorgesehen
sein, von denen einer mit dem Leitungselement 13 und ein anderer mit dem anderen Leitungselement
13' einen Kontakt herstellt.
[0073] Die Quernuten 37 können zur Aufnahme von Querverbindern vorgesehen sein, welche in
x-Richtung über zwei oder mehrere nebeneinander angeordnete Reihenklemmen 1 eine Verbindung
entweder mit dem einen Leiterelement 13, dem anderen Leiterelement 13' oder beiden
herstellen.
[0074] Mit z.B. zwei Vertikalverbindern 30, welche die Leitungselemente 13, 13' separat
kontaktieren, lassen sich so viele Variationen an Verbindungen mit nebenliegenden
Reihenklemmen gestalten.
Bezugszeichen
[0075]
- 1
- Reihenklemme
- 2
- Unterteil
- 2a
- Unterteilkörper
- 3, 3'
- Deckwand
- 4, 4'
- Frontwand
- 5
- Führungsnut
- 5a
- Hakenführung
- 5b
- Hinterschnitt
- 6
- Zentrieraufnahme
- 7, 7'
- Vertikalkanal
- 8, 8'
- Steckeraufnahme
- 9, 9'
- Querwand
- 10
- Befestigungsabschnitt
- 11, 11'
- Einführschacht
- 12, 12'
- Betätigungsschacht
- 13, 13'
- Leitungselement
- 14, 14'
- Mittelabschnitt
- 15, 15'
- Kontaktöffnung
- 16, 16'
- Steckerabschnitt
- 17, 17'
- Klemmabschnitt
- 18, 18'
- Klemme
- 19, 19'
- Klemmelement
- 20
- Oberteil
- 20a
- Oberteilkörper
- 21
- Mittelkörper
- 22
- Führungsschwert
- 23
- Rasthaken
- 24
- Rastelement
- 25
- Zentrierelement
- 26
- Kanaldeckwand
- 26a
- Kanaldeckwandaufnahme
- 27
- Führungswangen
- 28
- Kanaldom
- 29
- Verbinderaufnahme
- 30
- Vertikalverbinder
- 31
- Halter
- 32
- Führungsabschnitt
- 33
- Leitungsabschnitt
- 34
- Oberteilverbindung
- 35
- Verbindungsabschnitt
- 35a
- Unterteilverbindung
- 36
- Endabschnitt
- 37
- Quernut
- 38
- Tragschiene
- 39, 39'
- Kennzeichnungsabschnitt
- A, A'
- Anschlussseite
- B, B'
- Steckerseite
- x, y, z
- Koordinaten
1. Reihenklemme (1) für elektrische Leiter (21), aufweisend:
a) ein Unterteil (2) mit wenigstens einem Leiterelement (13) und mit wenigstens einem
oder mehreren damit leitend verbundenen Anschlüssen für Leiter oder Stecker und mit
einem Befestigungsabschnitt (10) zur Befestigung auf einer Tragschiene (38); und
b) ein Oberteil (20) mit wenigstens einem Leiterelement (13') und mit wenigstens einem
oder mehreren damit leitend verbundenen Anschlüssen für Leiter oder Stecker, wobei
c) das Oberteil (20) am Unterteil (2) fixierbar ist, vorzugsweise lösbar fixierbar,
wobei die Fixierung zumindest derart ist, dass das Oberteil nach dem Fixieren nicht
mehr in Tragschienenrichtung relativ zum Unterteil beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet,
d) dass sie mindestens einen steckbaren und vorzugsweise wieder lösbaren Vertikalverbinder
(30) aufweist, der durch Kontaktöffnungen (15, 15') der Leiterelemente (13, 13') des
Oberteils (20) und des Unterteils (2) geführt ist und die Leiterelemente (13, 13')
des Oberteils und des Unterteils durch Kontaktierung in den Kontaktöffnungen (15,
15') elektrisch leitend verbindet.
2. Reihenklemme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung des Oberteils am Unterteil zumindest in Anreihrichtung durch Schwerter
oder andere Mittel wie die Vertikalverbinder erfolgt.
3. Reihenklemme (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil mindestens eine Führungsnut (5) aufweist, in welche das Oberteil (20)
einsteckbar und mit dem Unterteil (2) wieder entfernbar verbindbar ist.
4. Reihenklemme (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (20) mindestens ein Führungsschwert (22) aufweist, welches mit der mindestens
einen Führungsnut (5) korrespondiert, in diese einsteckbar und mit dem Unterteil (2)
verriegelbar ist.
5. Reihenklemme (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (20) mit mindestens einem Rasthaken (23) versehen ist, welcher in eine
Hakenführung (5a) der mindestens einen Führungsnut (5) einsetzbar und mit dieser verriegelbar
ist.
6. Reihenklemme (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Rasthaken (23) ein Rastelement (24) aufweist, welches mit einer
Öffnung mit Hinterschnitt (5b) in einer Wand (3, 4) des Unterteils (2) lösbar verriegelbar
ist.
7. Reihenklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (2) mit mindestens einem Zentrierelement (25) versehen ist, welches
mit mindestens einer mit ihm korrespondieren Zentrieraufnahme (6) des Unterteils (2)
zusammenwirkt.
8. Reihenklemme (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vertikalverbinder (30) in Vertikalkanälen (7, 7') im Unterteil
(2) und im Oberteil (20) geführt ist.
9. Reihenklemme (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vertikalverbinder (30) eine Oberteilverbindung (34) und eine
Unterteilverbindung (35a), welche eine elektrische Verbindung durch Kontaktierung
mit dem jeweiligen Leiterelement (13, 13') in dessen jeweiliger Kontaktöffnung (15,
15') durch federnden Anpressdruck und/oder Schneidabschnitte bilden.
10. Reihenklemme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leiterelement (13) des Unterteils (2) für eine Potentialerdung ausgebildet ist.
1. A terminal block (1) for electric conductors (21), comprising:
(a) a lower part (2) having at least one conductor element (13) and at least one or
more terminals conductively connected thereto for conductors or plugs, and further
having a fastening section (10) for fixing to a carrying rail (38), and
(b) an upper part (20) having at least one conductor element (13') and at least one
or more terminals conductively connected thereto for conductors or plugs, wherein
(c) the upper part (20) can be fixed, preferably detachably, to the lower part (2),
wherein the fixing is at least such that the upper part, after being fixed, can no
longer be moved relative to the lower part in the carrying rail direction,
characterized in that
(d) it comprises at least one vertical connector (30), which can be plugged in and
preferably detached again, and is guided through contact openings (15, 15') of the
conductor elements (13, 13') of the upper part (20) and the lower part (2), and connects
the conductor elements (13, 13') of the upper part and the lower part in an electrically
conductive manner by establishing contact in the contact openings (15, 15').
2. A terminal block (1) according to claim 1, characterized in that the fixing of the upper part to the lower part occurs at least in the direction of
succession by blades or other means such as the vertical connectors.
3. A terminal block (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the lower part comprises at least one guide groove (5) in which the upper part (20)
can be inserted and can detachably be connected to the lower part (2) again.
4. A terminal block (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the upper part (20) comprises at least one guide blade (22) which corresponds with
the at least one guide groove (5), into which it can be inserted and can be locked
together with the lower part (2).
5. A terminal block (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the upper part (20) is provided with at least one locking hook (23) which can be
inserted into a hook guide (5a) of the at least one guide groove (5) and can be locked
together with said groove.
6. A terminal block (1) according to claim 5, characterized in that the at least one locking hook (23) comprises a latching element (24) which can detachably
be locked together with an opening with undercut (5b) in a wall (3, 4) of the lower
part (2).
7. A terminal block (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the upper part (2) is provided with at least one centring element (25) which cooperates
with at least one centring receptacle (6) of the lower part (2) that corresponds therewith.
8. A terminal block (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one vertical connector (30) is guided in vertical channels (7, 7') in
the lower part (2) and in the upper part (20).
9. A terminal block (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one vertical connector (30) comprises an upper part connection (34)
and a lower part connection (35a), which form an electric connection by establishing
contact with the respective conductor element (13, 13') in its respective contact
opening (15, 15') by a resilient pressing pressure and/or cutting sections.
10. A terminal block (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the conductor element (13) of the lower part (2) is formed for potential grounding.
1. Borne série (1) pour conducteurs électriques (21), comportant :
a) une partie inférieure (2) avec au moins un élément conducteur (13) et avec au moins
une ou plusieurs connexions reliées à celui-ci de façon conductrice pour des conducteurs
ou des connecteurs et avec une partie de fixation (10) pour la fixation sur un rail
porteur (38) ; et
b) une partie supérieure (20) avec au moins un élément conducteur (13') et avec au
moins un ou plusieurs connexions reliées à celui-ci de façon conductrice pour des
conducteurs ou des connecteurs,
c) la partie supérieure (20) pouvant être fixée sur la partie inférieure (2), de préférence
de façon amovible, la fixation étant au moins telle qu'après la fixation, la partie
supérieure ne puisse plus se déplacer dans la direction du rail porteur par rapport
à la partie inférieure,
caractérisée en ce que
d) elle comporte au moins un connecteur vertical (30) enfichable et pouvant de préférence
être retiré à nouveau, qui est passé à travers des ouvertures de contact (15, 15')
des éléments conducteurs (13, 13') de la partie supérieure (20) et de la partie inférieure
(2) et relie les éléments conducteurs (13, 13') de la partie supérieure et de la partie
inférieure de façon électriquement conductrice en établissant un contact dans les
ouvertures de contact (15, 15').
2. Borne série (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la fixation de la partie supérieure sur la partie inférieure s'effectue au moins
dans le sens d'alignement au moyen de palettes ou d'autres moyens tels que les connecteurs
verticaux.
3. Borne série (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie inférieure présente au moins une rainure de guidage (5) dans laquelle la
partie supérieure (20) peut être emboîtée et peut être assemblée de façon amovible
avec la partie inférieure (2).
4. Borne série (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie supérieure (20) comporte au moins une palette de guidage (22) qui correspond
avec au moins une rainure de guidage (5), peut être insérée dans celle-ci et peut
être verrouillée avec la partie inférieure (2).
5. Borne série (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie supérieure (20) est munie d'au moins un crochet d'engagement (23) qui peut
être inséré dans un guide de crochet (5a) de l'au moins une rainure de guidage (5)
et verrouillé avec celui-ci.
6. Borne série (1) selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'au moins un crochet d'engagement (23) comporte un élément d'engagement (24) qui
peut être verrouillé de façon amovible avec une ouverture avec contre-dépouille (5b)
dans une paroi (3, 4) de la partie inférieure (2).
7. Borne série (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie supérieure (2) est munie d'au moins un élément de centrage (25) qui coopère
avec au moins un réceptacle de centrage (6) correspondant de la partie inférieure
(2).
8. Borne série (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins un connecteur vertical (30) est guidé dans des canaux verticaux (7, 7')
dans la partie inférieure (2) et la partie supérieure (20).
9. Borne série (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins un connecteur vertical (30) [comporte] une liaison à la partie supérieure
(34) et une liaison à la partie inférieure (35a), qui forment une liaison électrique
en établissant le contact avec l'élément conducteur (13, 13') correspondant dans l'ouverture
de contact (15, 15') de celui-ci par une pression d'appui élastique et/ou des sections
découpées.
10. Borne série (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément conducteur (13) de la partie inférieure (2) est conçue en vue d'une mise
à la masse du potentiel.