[0001] Die Erfindung betrifft ein Staubsauger-Saugrohr, umfassend ein erstes Rohrsegment,
ein zweites Rohrsegment, und ein drittes Rohrsegment, wobei die Rohrsegmente teleskopierbar
miteinander verbunden sind, und wobei das erste Rohrsegment zwischen dem zweiten Rohrsegment
und dem dritten Rohrsegment angeordnet ist.
[0002] Ein Staubsauger-Saugrohr gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist z.B. aus
WO-A-9624000 bekannt.
[0003] Staubsauger-Saugrohre sind im Stand der Technik in einer Vielzahl von Ausgestaltungen
bekannt. Teleskopierbare Staubsauer-Saugrohre bieten den Vorteil, dass sie durch Längenveränderung
an die Körpergröße einer Bedienperson oder an unterschiedliche Anwendungssituationen
während der Benutzung für kurze oder große Distanzen angepasst werden können, um einerseits
eine ergonomische Bedienung zu ermöglichen und andererseits eine multifunktionale
Anwendung des Staubsaugers für verschiedene Saugaufgaben zu gewährleisten.
[0004] Derartige Staubsauger-Saugrohre umfassen zur Realisierung der Teleskopierbarkeit
üblicherweise eine Mehrzahl von Rohrsegmenten, die hintereinander angeordnet und ineinander
gesteckt sind, so dass sie durch axiale Verschiebung der Rohrsegmente relativ zueinander
teleskopierbar sind. Um die Länge des Staubsauger-Saugrohrs zu verändern, werden die
Rohrsegmente von der Bedienperson manuell verschoben, d. h. axial ineinander bzw.
aufeinander geschoben, Zur Arretierung einer bestimmten Position der Rohrsegmente
sind verschiedenste Rastmechanismen bekannt, die eine ungewollte Relativbewegung der
Rohrsegmente während der Benutzung des Staubsauger-Saugrohrs zuverlässig verhindern.
Häufig kommen Vertiefungen in den Wänden der Rohrsegmente zur Anwendung, die mit entsprechenden
Sperrelementen an den weiteren Rohrsegmenten zusammenwirken. Für die Herstellung der
Vertiefungen in den Wänden, müssen die Rohrsegmente allerdings eine gewisse Mindestwandstärke
aufweisen, wodurch neben dem Materialaufwand auch der Fertigungsaufwand gesteigert
ist.
[0005] Bei bisher aus dem Stand der Technik bekannten Staubsauger-Saugrohren kann die Position
eines jeden Rohrsegments relativ zum nachfolgenden Rohrsegment unabhängig voneinander
eingestellt werden. Dies hat den Vorteil, dass das Staubsauger-Saugrohr in einer Vielzahl
von Längenkonfigurationen einstellbar ist. Dabei entsteht allerdings der Nachteil,
dass für jedes Rohrsegment ein eigener Verrastmechanismus mit Sperrelement vorgesehen
sein muss, der eine Verrastung der Rohrsegmente gewährleistet und separat von der
Bedienperson gesperrt oder geöffnet werden muss.
[0006] Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein teleskopierbares Staubsauger-Saugrohr anzugeben, das auf
einfache Weise zu fertigen ist und dessen Betätigung bezüglich der Teleskopierbarkeit
optimiert ist.
[0007] Die vorgenannte Aufgabe ist bei einem erfindungsgemäßen Staubsauger-Saugrohr gelöst.
[0008] Die drei Rohrsegmente des Staubsauger-Saugrohrs sind hintereinander angeordnet, wobei
das erste Rohrsegment in der Mitte zwischen dem zweiten Rohrsegment und dem dritten
Rohrsegment angeordnet ist, Die Länge des Staubsauger-Saugrohrs entspricht der Strecke
zwischen dem vom ersten Rohrsegment abgewandten Ende des zweiten Rohrsegments und
dem vom ersten Rohrsegment abgewandten Ende des dritten Rohrsegments. Das zweite Rohrsegment
und das dritte Rohrsegment lassen sich durch manuelle Verschiebung durch den Benutzer
relativ zum ersten Rohrelement verschieben, wodurch die Länge des Staubsauger-Saugrohrs
einstellbar ist. Die Übergangsbereiche zwischen dem zweiten Rohrsegment und dem ersten
Rohrsegment bzw. dem ersten Rohrsegment und dem dritten Rohrsegment sind vorzugsweise
mit einer Dichtung vorgesehen, so dass zwischen dem außenliegenden Ende des zweiten
Rohrsegments und dem außenliegenden Ende des dritten Rohrsegments ein durchgängig
dichter Saugkanal zur Führung von Saugluft gebildet ist. Mit "außenliegenden Enden"
sind dabei jeweils die vom ersten Rohrsegment abgewandten Enden des zweiten Rohrsegments
und des dritten Rohrsegments gemeint.
[0009] An den Rohrsegmenten ist eine Steuervorrichtung angeordnet, die die Rohrsegmente
mechanisch miteinander verbindet, so dass bei einer manuellen Verschiebung des zweiten
Rohrsegments oder des dritten Rohrsegments relativ zum ersten Rohrsegment das jeweils
andere Rohrsegment - das zweite Rohrsegment oder das dritte Rohrsegment - durch die
Steuervorrichtung mitbewegt wird. Vorzugsweise wirkt die Steuervorrichtung mit allen
drei Rohrsegmenten zusammen, indem beispielsweise das zweite Rohrsegment und das dritte
Rohrsegment bewegt werden und die Steuervorrichtung am ersten Rohrsegment gelagert
ist. Es ist aber alternativ auch vorgesehen, dass die Steuervorrichtung lediglich
am zweiten Rohrsegment und am dritten Rohrsegment angeordnet ist.
[0010] Bewegt ein Benutzer das zweite Rohrsegment oder das dritte Rohrsegment relativ zum
ersten Rohrsegment, folglich also in Achsrichtung von dem ersten Rohrsegment weg oder
auf das erste Rohrsegment zu, wird das jeweils andere Rohrsegment, das nicht manuell
vom Benutzer betätigt wird, durch die Steuervorrichtung, die eine mechanische Wechselwirkung
hervorruft, mitbewegt. Die mechanische Wechselwirkung der Steuervorrichtung ist dabei
einerseits derart vorgesehen, dass die Bewegung des mitbewegten Rohrsegments in die
gleiche Richtung wie die des manuell bewegten Rohrsegments erfolgt, andererseits ist
jedoch vorgesehen, dass die Bewegung gegenläufig zueinander erfolgt, so dass, wenn
beispielsweise das zweite Rohrsegment in Richtung des ersten Rohrsegments bewegt wird,
auch das dritte Rohrsegment durch die Steuervorrichtung in Richtung des ersten Rohrsegments
bewegt wird, wodurch die Länge des Staubsauger-Saugrohrs reduziert wird,
[0011] Bei der Verschiebung der Rohrsegmente relativ zueinander, werden die Rohrsegmente
ineinander bzw. aufeinander geschoben, so dass das Staubsauger-Saugrohr insgesamt
verlängert oder verkürzt wird. Vorzugsweise sind alle Rohrsegmente gleichlang, besonders
bevorzugt ist jedoch das erste Rohrsegment doppelt so lang wie das zweite Rohrsegment
und das dritte Rohrsegmente, die dabei gleich lang sind.
[0012] "Vorteilhaft ist die Steuervorrichtung mit einer Selbsthemmung ausgestaltet, so dass
eine Bewegung der Rohrsegmente relativ zueinander durch eine durch den Benutzer hervorgerufene
axiale Verschiebekraft möglich ist, jedoch im Betrieb des Staubsauger-Saugrohrs die
Selbsthemmung der Steuervorrichtung derart wirkt, dass eine unbeabsichtigte Längenänderung
des Staubsauger-Saugrohrs verhindert wird. Durch eine solche Selbsthemmung ist ein
Betätigungsmechanismus für die Längenänderung des Staubsauger-Saugrohrs entbehrlich.
[0013] Gemäß einer ersten Ausgestaltung des Staubsauger-Saugrohrs ist vorgesehen, dass ein
Betätigungsmechanismus für die Steuervorrichtung vorgesehen ist, so dass bei unbetätigtem
Betätigungsmechanismus eine Relativbewegung der Rohrsegmente zueinander blockiert
ist und dass bei manuell - durch den Benutzer - betätigtem Betätigungsmechanismus
eine Relativbewegung des zweiten Rohrsegments und des dritten Rohrsegments relativ
zum ersten Rohrsegment freigegeben ist. Der Betätigungsmechanismus wirkt dazu auf
die Steuervorrichtung derart ein, dass bei unbetätigtem Betätigungsmechanismus die
Steuervorrichtung in ihrer Bewegung blockiert ist, während die Bewegung der Steuervorrichtung
durch manuelle Betätigung des Betätigungsmechanismus durch einen Benutzer freigegeben
wird.
[0014] Der Betätigungsmechanismus, der somit gleichzeitig als Sperrmechanismus für die Relativbewegung
der Rohrsegmente zueinander dient, wirkt somit nicht direkt auf die Rohrsegmente ein,
sondern lediglich indirekt über die Steuervorrichtung, wodurch eine Bewegung der Rohrsegmente
freigegeben oder blockiert wird. Dies hat den Vorteil, dass die Wände der Rohrsegmente
nicht mehr mit Einkerbungen versehen werden müssen, wodurch die Herstellung des Staubsauger-Saugrohrs
vereinfacht wird.
[0015] Der Betätigungsmechanismus ist vorzugsweise in Längsrichtung mittig am ersten Rohrsegment
angeordnet, so dass ein Benutzer beispielsweise mit einer Hand das erste Rohrsegment
in Höhe des Betätigungsmechanisznus greifen kann, um das Staubsauger-Saugrohr zu halten
und mit dieser Hand des Betätigungsmechanismus zu bedienen, wobei gleichzeitig eines
der Rohrsegmente, beispielsweise das dritte Rohrsegment, mit der anderen Hand bewegt
werden kann. Dabei wird durch die manuelle Bewegung des dritten Rohrsegments über
die Steuervorrichtung das zweite Rohrsegment mitbewegt, um so die Länge des Staubsauger-Saugrohrs
komfortabel und auf einfache Weise zu verlängern oder zu verringern.
[0016] Eine weitere Ausgestaltung des Staubsauger-Saugrohrs sieht vor, dass das Betätigungselement
als Druckmechanismus ausgestaltet ist. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass der
Betätigungsmechanismus durch den Benutzer einhändig betätigt werden kann, beispielsweise
indem das erste Rohrsegment, an dem der Betätigungsmechanismus vorzugsweise befestigt
ist, mit einer Hand umgriffen wird. Dabei ist der Betätigungsmechanismus beispielsweise
mit dem Daumen durch Druck betätigbar, wodurch die Bewegung der Rohrsegmente zueinander
freigegeben wird.
[0017] Alternativ dazu kann der Betätigungsmechanismus auch derart ausgestaltet sein, dass
der Druck auf den Betätigungsmechanismus durch Umgreifen des Betätigungsmechanismus
erfolgt, indem eine radiale Kraft auf den Betätigungsmechanismus durch das Umgreifen
ausgeübt wird. Durch die radiale Kraft, beispielsweise auf mindestens einen federnd
gelagerten Griffbereich, wird der Betätigungsmechanismus betätigt und eine Bewegung
der Rohrsegmente zueinander freigegeben.
[0018] Vorzugsweise ist bei betätigtem Betätigungsmechanismus die Bewegung der Rohrsegmente
relativ zueinander, während die Bewegung blockiert ist, wenn der Betätigungsmechanismus
unbetätigt ist. Dazu weist der Betätigungsmechanismus beispielsweise eine automatische
Rückstellung, z.B. durch eine Feder, auf.
[0019] Um den Querschnitt für den Saugkanal möglichst konstant zu halten, ist gemäß einer
weiteren Ausgestaltung vorgesehen, dass das zweite Rohrsegment und das dritte Rohrsegment
an gegenüberliegenden Enden auf das erste Rohrsegment aufgesteckt sind. Dazu ist der
Querschnitt des zweiten Rohrsegments und des dritten Rohrsegments geringfügig größer
als der Querschnitt des ersten Rohrsegments, so dass das zweite Rohrsegment und das
dritte Rohrsegment jeweils an gegenüberliegenden Enden des ersten Rohrsegments auf
dieses aufgesteckt werden können. Das erste Rohrsegment bildet somit das Innenrohr,
auf dem das zweite Rohrsegment und das dritte Rohrsegment als Außenrohre verschoben
werden können. Bei einer Längenänderung verschiebt sich somit das erste Rohrsegment
innerhalb des zweiten und des dritten Rohrsegments.
[0020] Zwischen dem ersten Rohrsegment und jeweils dem dritten Rohrsegment bzw. dem zweiten
Rohrsegment ist vorzugsweise eine Dichtung angeordnet, die den Saugkanal abdichtet.
Diese ist vorzugsweise als Zwischenstuzen realisiert, der gleichzeitig die Führung
des ersten Rohrsegments innerhalb des zweiten bzw. dritten Rohrsegments gewährleistet.
Dieser Zwischenstutzen oder die Dichtung ist vorzugsweise aus einem Kunststoff mit
guten Gleiteigenschaften, beispielsweise PTFE, so dass ein einfaches Verschieben der
Rohrsegmente relativ zueinander möglich ist.
[0021] Diese Ausgestaltung mit dem ersten Rohrsegment als kleinstem Querschnitt hat den
Vorteil, dass der minimale Querschnitt des Saugkanals der Querschnitt des ersten Rohrsegments
ist, da sowohl der Querschnitt des zweiten Rohrsegments als auch des dritten Rohrsegments
geringfügig größer sind.
[0022] Wird das Staubsauger-Saugrohr teleskopiert, also in seiner Länge verändert, wird
bei einer Verkürzung sowohl das zweite Rohrsegment als auch das dritte Rohrsegment
vorzugsweise in Richtung der Mitte, besonders bevorzugt in Richtung des Betätigungsmechanismus,
bewegt. Zur Verlängerung des Staubsauger-Saugrohrs wird sowohl das zweite Rohrsegment
als auch das dritte Rohrsegment vom ersten Rohrsegment weg nach außen bewegt.
[0023] Gemäß einer Ausgestaltung, die sich als besonders vorteilhaft herausgestellt hat,
ist vorgesehen, dass sich das zweite Rohrsegment und das dritte Rohrsegment durch
die mechanische Kopplung der Steuervorrichtung gegenläufig zueinander bewegen, Bei
manueller Bewegung eines der beiden äußeren Rohrsegmente durch den Benutzer, nämlich
des zweiten Rohrsegments oder des dritten Rohrsegments, verursacht die Steuervorrichtung
eine jeweils zu der Bewegung des manuell bewegten Rohrsegments gegenläufige Bewegung,
so dass das zweite Rohrsegment und das dritte Rohrsegment stets gleichzeitig auf die
Mitte des ersten Rohrsegments zu bewegt werden oder stets gleichzeitig von der Mitte
des ersten Rohrsegments weg nach außen bewegt werden, Diese Ausgestaltung weist den
Vorteil auf, dass die Länge des Staubsauger-Saugrohrs schnell und auf einfache Weise
verkürzt oder verlängert werden kann, ohne dass eine Mehrzahl von Betätigungselementen
betätigt werden muss. Bei dieser Ausgestaltung reicht es aus, ein einziges Betätigungselement
zu betätigen, wodurch die Bewegung sowohl des zweiten Rohrsegments als auch des dritten
Rohrsegments freigegeben und durch die Steuervorrichtung synchronisiert wird. Bei
Bewegung lediglich eines Rohrsegments wird folglich das entsprechend gegenüberliegende
Rohrsegment automatisch mitbewegt, so dass sehr schnell der gewünschte Längenstatus
des Staubsauger-Saugrohrs erreicht werden kann, da zur Erreichung einer gewünschten
Längenänderung somit lediglich eines der beweglichen Rohrsegmente um die Hälfte der
gewünschten Längenänderung bewegt werden muss und das andere sich automatisch mitbewegt.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Steuervorrichtung als
mindestens eine Steuerstange ausgebildet ist, die zwischen dem zweiten Rohrsegment
und dem dritten Rohrsegment einerseits derart wirkt, dass eine gleichgerichtete Bewegung
des zweiten Rohrsegments und des dritten Rohrsegments bei manueller Betätigung erfolgt,
andererseits auch so eingerichtet sein kann, dass - mit geeigneter Übersetzung - eine
gegenläufige Bewegung der Rohrsegmente zueinander realisiert wird. Je nach Ausgestaltung
und Anordnung der Steuerstange ist eine Lagerung oder Befestigung am ersten Rohrsegment
und/oder ein Zusammenwirken mit dem Betätigungsmechanismus vorgesehen. Auch zwei über
ein Gelenk zusammengefügte Steuerstangen können in diesem Sinne als einzige Steuerstange
zusammenwirken.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung, die sich als vorteilhaft herausgestellt hat,
ist vorgesehen, dass mindestens zwei Steuerstangen vorhanden sind, dass eine erste
Steuerstange mit dem vom ersten Rohrsegment abgewandten Ende des zweiten Rohrsegments
und eine zweite Steuerstange mit dem vom ersten Rohrsegment abgewandten Ende des dritten
Rohrsegments verbunden ist, und dass die erste Steuerstange und die zweite Steuerstange
über das Betäfigungselement, das am ersten Rohrsegment befestigt ist, miteinander
in Wechselwirkung stehen. Die Steuerstangen sind folglich in den vom ersten Rohrsegment
abgewandten Endbereichen des zweiten Rohrsegments und des dritten Rohrsegments befestigt.
Eine Befestigung der Steuerstangen an den Rohrsegmenten kann dabei auch indirekt,
beispielsweise über einen Stutzen erfolgen.
[0026] Die Steuerstangen verlaufen innerhalb der Rohrsegmente. Die Kraftübertragung während
der Bewegung des zweiten Rohrsegments bzw. des dritten Rohrsegments relativ zum ersten
Rohrsegment erfolgt über die Steuerstangen, über die auch die Bewegungsrichtung der
einzelnen Rohrsegmente geregelt wird und ggf. synchronisiert wird. Die manuelle Bewegung
einer Steuerstange verursacht dabei stets eine Bewegung der weiteren Steuerstange,
um insbesondere das andere Rohrsegments mitzubewegen.
[0027] Das Betätigungselement ist vorteilhaft in Längsrichtung in der Mitte des ersten Rohrsegments
angeordnet und führt die Steuerstangen derart, dass eine Bewegung der Steuerstangen
durch den Betätigungsmechanismus blockiert und freigegeben werden kann. Die mechanische
Kopplung der Steuerstangen erfolgt entweder über den Betätigungsmechanismus oder ist
unabhängig vom Betätigungsmechanismus realisiert. Die Kraftübertragung zwischen den
Steuerstangen erfolgt im Bewegungsfall derart, dass das zweite und dritte Rohrsegment
sich gegenläufig oder gleichgerichtet bewegen.
[0028] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Steuerstangen
als Zahnstangen ausgebildet sind, und dass die Steuerstangen über ein am Betätigungsmechanismus
angeordnetes Zahnrad miteinander in Wechselwirkung stehen, so dass das Zahnrad eine
Bewegung beider Zahnstangen bei manueller Bewegung einer der beiden Rohrsegmente umsetzt.
Die Zahnstangen bestehen bevorzugt aus einem Kunststoff und sind über die gesamte
Länge mit einer Verzahnung versehen, die in die Verzahnung des Zahnrades eingreifen
kann. Alternativ kann eine Steuerstange auch nur Abschnittsweise mit einer Verzahnung
versehen sein, nämlich in den Bereichen, in denen ein Kontakt mit dem Zahnrad im Rahmen
der Bewegungsfreiheit der Rohrsegmente möglich ist.
[0029] Die Zahnstangen sind jeweils an dem vom ersten Rohrsegment abgewandten Ende des zweiten
Rohrsegments bzw. des dritten Rohrsegments befestigt und überschneiden sich im Bereich
des Betätigungsmechanismus, der vorzugsweise an dem ersten Rohrsegment befestigt ist.
Mit "überschneiden" ist dabei gemeint, dass sie mindestens in einem Abschnitt parallel
zueinander verlaufen, wobei der Anteil der Überschneidung von der Längenkonfiguration
des Staubsauger-Saugrohrs abhängt. Eine stetige Überschneidung der Zahnstangen erfolgt
im Bereich des Zahnrads.
[0030] Das Zahnrad ist vorteilhaft am Betätigungsmechanismus angeordnet und ist vorzugsweise
zwischen den beiden Zahnstangen drehbar gelagert, so dass die Zahnstangen gegenüberliegend
auf verschiedenen Seiten des Zahnrades parallel zueinander verlaufen. Das Zahnrad
greift in die Zähne der jeweiligen Zahnstangen ein, so dass sichergestellt ist, dass
wenn eines der beiden Rohrsegmente und damit auch die jeweilige Zahnstange manuell
durch einen Benutzer bewegt wird, eine Kraftübertragung über das Zahnrad erfolgt,
wodurch das jeweils andere Rohrsegment vorzugsweise gegenläufig mitbewegt wird. Die
Zahnstangen sind dabei derart am Zahnrad geführt, dass ein Überspringen der Zähne
verhindert wird.
[0031] Durch diese Ausgestaltung kann eine vorteilhafte und einfache Anpassung der Länge
des Staubsauger-Saugrohrs erfolgen. Die Verwendung von Zahnstangen und einem Zahnrad
hat den Vorteil, dass die Einstellung der Länge des Staubsauger-Saugrohrs nahezu beliebig
stufenlos erfolgen kann, da der geringstmögliche veränderbare Abstand der Abstand
zwischen zwei Zähnen einer Zahnstange bzw. des Zahnrads ist.
[0032] Um die Bewegung der Zahnstangen und damit die Bewegung der Rohrsegmente zueinander
zu blockieren - was für die Benutzung des Staubsauger-Saugrohrs erforderlich ist -
wird das Zahnrad durch den Betätigungsmechanismus blockiert, so dass die Zahnstangen
nicht relativ zueinander und damit auch die Rohrsegmente nicht relativ zueinander
bewegt werden können. Durch Betätigung des Betätigungsmechanismus kann die Bewegung
des Zahnrades, insbesondere die Drehung, wieder freigegeben werden, so dass eine manuelle
Anpassung der Länge des Staubsauger-Saugrohrs möglich ist.
[0033] Um eine Verschiebung der Rohrsegmente relativ zueinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
zu realisieren, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, dass eine Mehrzahl
von Zahnrädern vorhanden ist, so dass zwischen der den Zahnstangen des zweiten Rohrsegments
und des dritten Rohrsegments ein unterschiedliches Übersetzungsverhältnis realisiert
wird. Dieses Übersetzungsverhältnis kann unterschiedlich umgesetzt werden, beispielsweise
derart, dass sich das dritte Rohrsegment stets nur um die Hälfte der Strecke bewegt,
um die das zweite Rohrsegment durch eine manuelle Bewegung bewegt wird oder umgekehrt,
Vorgesehen sind auch weitere Übersetzungsverhältnisse, die je nach Anwendungsfall
unterschiedlich umgesetzt - Anzahl der Zahnräder, Anordnung, etc. - und ausgestaltet
werden können. Über eine Mehrzahl von Zahnrädern kann im Sinne eines Getriebes auch
eine vereinfachte Kraftübertragung zwischen den Zahnstangen realisiert werden. Ferner
ist auch vorgesehen, dass am Betätigungsmechanismus das Übersetzungsverhältnis zwischen
den Zahnstangen, z. B. durch einen Schieberegler, umschaltbar ist.
[0034] Als vorteilhaft hat sich im Rahmen einer weiteren Ausgestaltung des Staubsauger-Saugrohrs
herausgestellt, wenn vier Steuerstangen vorgesehen sind, und dass zwei Steuerstangen
mit dem zweiten Rohrsegment und zwei Steuerstangen mit dem dritten Rohrsegment zusammenwirken.
Die erste Steuerstange eines Rohrsegments ist dazu an dem jeweils vom ersten Rohrsegment
abgewandten Ende des jeweiligen Rohrsegments befestigt und weist eine Länge auf, die
etwa der Länge des Rohrsegments entspricht. Am Ende eines jeden Rohrsegments - hier
des zweiten oder dritten Rohrsegments - greift die Zahnstange im Übergangsbereich
zwischen zweitem Rohrsegment und erstem Rohrsegment bzw. drittem Rohrsegment und erstem
Rohrsegment in die zweite zu einem Rohrsegment gehörige Zahnstange ein, die dazu um
180° bezüglich ihrer Verzahnung gedreht ist.
[0035] Die zweite Steuerstange eines äußeren Rohrsegments - zweites oder drittes - verläuft
dann innerhalb des ersten Rohrsegments, wo sie im Betätigungsmechanismus geführt ist.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die Länge des Eingriffs der beiden Zahnstangen
eines Rohrsegments im Übergangsbereich zwischen zweitem Rohrsegment und erstem Rohrsegment
bzw. drittem Rohrsegment und erstem Rohrsegment verändert werden kann, so dass zwar
eine gleichgerichtete oder gegenläufige Bewegung des zweiten Rohrsegments und des
dritten Rohrsegments mit einheitlichem Übersetzungsverhältnis realisiert ist, jedoch
die Überschneidungslänge zwischen zweitem Rohrsegment und erstem Rohrsegment bzw.
drittem Rohrsegment und erstem Rohrsegment zwischen zweitem Rohrsegment und drittem
Rohrsegment unterschiedlich ist, Mit Überschneidunglänge ist dabei die Länge gemeint,
mit der das erste Rohrsegment innerhalb des zweiten Rohrsegments bzw. innerhalb des
dritten Rohrsegments verläuft. Diese Einstellung des Überschneidungsverhältnisses
erfolgt vorzugsweise über zwei weitere, jeweils am zweiten Rohrsegment bzw. am dritten
Rohrsegment - am jeweils zu dem ersten Rohrsegment hingewandten Ende - angeordnet
sind. Die maximale Überschneidungslänge zwischen dem zweiten Rohrsegment und dem ersten
Rohrsegment ist in der Mitte des ersten Rohrsegments, also auf der Hälfte der Länge
des ersten Rohrsegments erreicht.
[0036] Zur Optimierung der Saugleistung ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Staubsauger-Saugrohrs
vorgesehen, dass die Rohrsegmente einen tropfenförmigen Querschnitt aufweisen, dass
innerhalb des Querschnitts jedes Rohrsegments ein Saugkanal angeordnet ist, und dass
außerhalb des Saugkanals die Steuervorrichtung in den Rohrsegmenten angeordnet ist.
Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, dass der eigentliche Saugkanal, in dem
die Saugluft geführt ist, unabhängig von der Steuervorrichtung verläuft, so dass keine
Verwirbelung der Saugluft auftritt und damit ein Leistungsverlust durch die Steuervorrichtung
hervorgerufen wird. Die Saugkanäle der einzelnen Rohrsegmente greifen vorzugsweise
genau wie die Rohrsegmente selbst auf der Länge des Staubsauger-Saugrohrs ineinander
ein und sind gegeneinander abgedichtet und verschiebbar. Der Saugkanal hat vorzugsweise
einen kreisrunden Querschnitt, so dass er vorteilhaft im unteren Teil des tropfenförmigen
Querschnitts der Rohrsegmente angeordnet werden kann. Im oberen Abschnitt des tropfenförmigen
Querschnitts der Rohrsegmente ist dann die Steuervorrichtung, insbesondere die Zahnstange,
angeordnet.
[0037] Während die Rohrsegmente vorzugsweise aus Edelstahl oder einem anderen Metall bestehen,
ist der Saugkanal bzw. sind die Saugkanäle aus einem Kunststoff hergestellt. Die Saugkanäle
dienen lediglich der Führung der Luft und sind frei gegeneinander verschiebbar. Die
Arretierung der jeweiligen Position und damit der Länge des Staubsauger-Saugrohrs
erfolgt wie gehabt über die Arretierung der Rohrsegmente relativ zueinander über die
Steuervorrichtung.
[0038] Gemäß einer letzten Ausgestaltung des Staubsauger-Saugrohrs ist vorgesehen, dass
jeweils am vom ersten Rohrsegment abgewandten Ende des zweiten Rohrsegments und des
dritten Rohrsegments ein Stutzen vorgesehen ist, der fest mit der Steuervorrichtung
verbunden ist und den Saugkanal innerhalb des Rohrsegments positioniert. Der jeweilige
Stutzen ist dazu formschlüssig am Ende des zweiten Rohrsegments bzw. am Ende des dritten
Rohrsegments in dieses formschlüssig hineingesteckt und schließt dieses dadurch ab.
Freibleibend ist lediglich der innerhalb der Rohrsegmente verlaufende Saugkanal, der
über ein entsprechendes Adapterstück am Stutzen mit dem Saugfuß bzw. mit dem Saugschlauch
eines Staubsaugers verbindbar ist. Je nach Ausgestaltung ist der jeweilige Stutzen
einstückig mit dem innerhalb des Rohrsegments verlaufenden Saugkanals ausgestaltet
oder getrennt davon, so dass der Stutzen und der Saugkanal formschlüssig ineinander
greifen. Der Stutzen dient dabei der Positionierung und Befestigung des Saugkanals
innerhalb des jeweiligen Rohrsegments. An den Stutzen ist die Steuervorrichtung, insbesondere
die Zahnstangen, befestigt, so dass die Zahnstangen am jeweils vom ersten Rohrsegment
abgewandten Ende des zweiten Rohrsegments bzw. des dritten Rohrsegments befestigt
sind und eine Kraftübertragung von den Zahnstangen über die Stutzen auf die Rohrsegmente
und umgekehrt erfolgt.
[0039] Zusätzlich ist vorzugsweise auch an den zum ersten Rohrsegment zugewandten Enden
des zweiten Rohrsegments und des dritten Rohrsegments Zwischenstutzen vorgesehen,
der einerseits die Gleiteigenschaften zwischen den Rohrsegmenten verbessert, andererseits
der Abdichtung der Rohrsegmente zueinander dient. Auch der Zwischenstutzen positioniert
den Saugkanal.
[0040] Im Einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten das erfindungsgemäße Staubsauger-Saugrohr
auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Patentansprüche und die nachfolgenden Ausführungen zu einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines teleskopierbaren Staubsauger-Saugrohrs,
- Fig. 2
- den Endabschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Staubsauger-Saugrohrs,
- Fig. 3
- den Übergangsabschnitt zwischen zwei Rohrsegmenten eines Ausführungsbeispiels eines
Staubsauger-Saugrohrs"
- Fig. 4
- den Abschnitt des Rohrsegments mit dem Zahnrad eines Ausführungsbeispiels eines Staubsauger-Saugrohrs,
- Fig. 5
- den zweiten Endabschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Staubsauger-Saugrohrs,
- Fig. 6
- die Steuervorrichtung und die Stutzen des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1, und
- Fig. 7
- einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Staubsauger-Saugrohrs.
[0041] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Staubsauger-Saugrohrs 1 mit einem ersten
Rohrsegment 2, einem zweiten Rohrsegment 3 und einem dritten Rohrsegment 4, Die drei
Rohrsegmente 2, 3, 4 sind teleskopierbar miteinander verbunden, wobei das erste Rohrsegment
2 zwischen dem zweiten Rohrsegment 3 und dem dritten Rohrsegment 4 angeordnet ist.
In dem Staubsauger-Saugrohr 1 ist eine in Fig. 6 dargestellte Steuervorrichtung 5
angeordnet, wobei die Steuervorrichtung 5 die drei Rohrsegmente 2, 3, 4 mechanisch
miteinander verbindet, so dass bei einer manuellen Verschiebung des zweiten Rohrsegments
3 oder des dritten Rohrsegments 4 durch einen Benutzer in Achsrichtung relativ zum
ersten Rohrsegment 2 das jeweils andere Rohrsegment 3, 4 durch die Steuervorrichtung
5 mitbewegt wird. Die Bewegung des zweiten Rohrsegments 3 und des dritten Rohrsegments
4 ist folglich über die Steuervorrichtung 5 gekoppelt. Das zweite Rohrsegment 3 und
das dritte Rohrsegment 4 bewegen sich dabei durch die Steuervorrichtung 5 gegenläufig
zueinander, d. h. beide Rohrsegmente 3, 4 werden gleichzeitig auf die Mitte des ersten
Rohrsegments 2 zu oder von dieser weg bewegt.
[0042] Zur Betätigung der Steuervorrichtung 5 ist gemäß Fig. 1 ein Betätigungsmechanismus
6 vorgesehen, der auf die Steuervorrichtung 5 einwirkt, so dass bei unbetätigtem Betätigungsmechanismus
6 eine Relativbewegung der drei Rohrsegmente 2, 3, 4 zueinander blockiert ist, und
dass bei manuell betätigtem Betätigungsmechanismus 6 eine Relativbewegung des zweiten
Rohrsegments 3 und des dritten Rohrsegments 4 relativ zum ersten Rohrsegment 2 freigegeben
ist. Die Arretierung der manuell eingestellten Länge des Staubsauger-Saugrohrs erfolgt
somit durch die Steuervorrichtung 5, die auf die drei Rohrsegmente 2, 3, 4 einwirkt.
[0043] Das zweite Rohrsegment 3 und das dritte Rohrsegment 4 sind an gegenüberliegenden
Enden des ersten Rohrsegments 2 auf das erste Rohrsegment 2 aufgesteckt. Dazu sind
die Querschnitte des zweiten Rohrsegments 3 und des dritten Rohrsegments 4 geringfügig
größer als der Querschnitt des ersten Rohrsegments 2. Wird das Staubsauger-Saugrohr
1 teleskopiert, verschiebt sich das erste Rohrsegment 2 innerhalb des zweiten Rohrsegments
3 und des dritten Rohrsegments 4. Das erste Rohrsegment 2 bildet demnach ein Innenrohr,
während das zweite Rohrsegment 3 und das dritte Rohrsegment 4 Außenrohre darstellen.
[0044] Die in Fig. 6 dargestellte Steuervorrichtung 5 ist für das Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 derart konfiguriert, dass sich das zweite Rohrsegment 3 und das dritte Rohrsegment
4 durch die mechanische Kopplung der Steuervorrichtung 5 gegenläufig zueinander bewegen,
wenn eines der beiden Rohrsegmente 3, 4 manuell durch einen Benutzer bewegt wird.
Eine manuelle Bewegung durch einen Benutzer kann dabei auch derart erfolgen, dass
das zweite Rohrsegment 3 oder das dritte Rohrsegment 4 durch den Benutzer festgehalten
und fixiert wird und anschließend das erste Rohrsegment 2 relativ dazu bewegt wird.
[0045] Gemäß Fig. 6 umfasst die Steuervorrichtung 5 insgesamt vier Steuerstangen, die als
Zahnstangen 7 ausgebildet sind. Das zweite Rohrsegment 3 und das dritte Rohrsegment
4 umfassen dabei jeweils eine erste Zahnstange 7a und eine zweite Zahnstange 7b, wobei
die erste Zahnstange 7a und die zweite Zahnstange 7b im Montagezustand um 180° zueinander
verdreht angeordnet sind, so dass in einem Übergangsbereich eine Mehrzahl von Zähnen
der ersten Zahnstange 7a und der zweiten Zahnstange 7b ineinandergreifen. Dieser Übergangsbereich
liegt vorzugsweise in dem Bereich, in dem das erste Rohrsegment 2 in das zweite Rohrsegment
3 bzw. in das dritte Rohrsegment 4 über geht.
[0046] Die beiden zweiten Steuerstangen 7b, nämlich die des zweiten Rohrsegments 3 und die
des dritten Rohrsegments 4, überschneiden sich im Bereich des Betätigungsmechanismus
6. "Überschneiden" bedeutet dabei, dass die zweiten Zahnstangen 7b in einem Abschnitt
parallel zueinander verlaufen, wobei die Länge dieses Abschnitts von der eingestellten
Länge des Staubsauger-Saugrohrs abhängt. Je kürzer die Gesamtlänge des Staubsauger-Saugrohrs
1 eingestellt ist, desto länger ist der Abschnitt in dem sich die zweiten Zahnstangen
7b überschneiden. Wenn das Staubsauger-Saugrohr 1 auf seine maximale Länge eingestellt
ist, ist die Überschneidung der Zahnstangen 7b am geringsten.
[0047] Eine Detailansicht des Staubsauger-Saugrohrs 1 im Bereich des Betätigungsmechanismus
6 ist in Fig. 4 dargestellt. Gemäß Fig. 4 überschneiden sich die zweiten Zahnstangen
7b im ersten Rohrsegment 2 im Bereich des - hier nicht im Detail dargestellten - Betätigungsmechanismus
6. Als Teil des Betätigungsmechanismus 6 ist ein Zahnrad 8 drehbar gelagert angeordnet,
wobei die Zähne des Zahnrades 8 in die Zähne beider zweiten Steuerstangen 7b eingreifen.
Die Zahnstangen 7b verlaufen parallel zueinander auf gegenüberliegenden Seiten des
Zahnrades 8. Die Zahnstangen 7b sind dabei derart über das Zahnrad 8 gekoppelt, dass
jede Bewegung einer der beiden zweiten Zahnstangen 7b über das Zahnrad auf die andere
Zahnstange 7b übertragen wird. Das Zahnrad 8 ist drehbar gelagert und mit den sonstigen
Bauteilen des Betätigungsmechanismus 6 derart verbunden, dass die Drehbarkeit des
Zahnrads 8 durch Betätigung des Betätigungsmechanismus 6 freigegeben wird. Bei unbetätigtem
Betätigungsmechanismus 6 wird eine Drehung des Zahnrads 8 durch den Betätigungsmechanismus
6 blockiert, so dass insgesamt eine Relativbewegung der Steuervorrichtung 5 und damit
der Rohrsegmente 2, 3, 4 zueinander blockiert ist. Die zweiten Zahnstangen 7b weisen
an ihren sich überschneidenden Enden Blockierelemente 9 auf. Die Blockierelemente
9 verhindern, dass die zweiten Zahnstangen 7b von dem Zahnrad 8 und damit auch das
zweite Rohrsegment 3 vom ersten Rohrsegment 2 bzw. das dritte Rohrsegment 4 vom ersten
Rohrsegment 2 abgezogen wird.
[0048] Wie in Fig. 1 und Fig. 6 dargestellt, ist der Betätigungsmechanismus 6 als Druckmechanismus
ausgestaltet, so dass die Bewegung der Rohrsegmente 2, 3, 4 relativ zueinander durch
einen Druck auf den Druckknopf 14 freigegeben wird. Der Druckknopf 14 ist dabei federbelastet,
so dass die Bewegung der Rohrsegmente 2, 3, 4 relativ zueinander blockiert wird, wenn
kein Druck auf den Druckknopf 14 ausgeübt wird.
[0049] Fig. 7 zeigt einen Querschnitt des Staubsauger-Saugrohrs 1 im Bereich des zweiten
Rohrsegments 3. Alle Rohrsegmente 2, 3, 4, wie hier auch das zweite Rohrsegment 3
weisen einen im Wesentlichen tropfenförmigen Querschnitt auf. Im unteren Bereich des
tropfenförmigen Querschnitts ist innerhalb des zweiten Rohrsegments 3 ein Saugkanal
10 angeordnet, der der Führung der Saugluft innerhalb des Staubsauger-Saugrohrs 1
dient. Der Saugkanal 10 hat einen kreisförmigen Querschnitt und bietet den Vorteil,
dass die Saugluft ohne Beeinflussung durch Bauelemente und damit folglich ohne Verwirbelungen
innerhalb des Saugkanals durch das Staubsauger-Saugrohr 1 geführt wird.
[0050] Innerhalb aller drei Rohrsegmente 2, 3, 4 ist ein Saugkanal 10 zur Führung der Saugluft
geführt, wobei die einzelnen Abschnitte des Saugkanals 10 in den Rohrsegmenten 2,
3, 4 ebenfalls gegeneinander verschiebbar, d.h. teleskopierbar sind. Die Abschnitte
des Saugkanals 10 bilden einen durchgehenden und abgedichteten Kanal zwischen den
beiden Enden des Staubsauger-Saugrohrs 1. Ebenfalls innerhalb des zweiten Rohrsegments
3, aber außerhalb des Saugkanals 10 verläuft die Zahnstange 7. Dadurch, dass die Zahnstangen
7 der Steuervorrichtung 5 außerhalb des Saugkanals 10 geführt sind, werden leistungsmindernde
Verwirbelungen innerhalb des Saugkanals 10 verhindert. Nicht dargestellt sind in Fig.
7 die in hinteren Ebenen vorhandenen Bauteile des Staubsauger-Saugrohrs 1.
[0051] Neben der Steuervorrichtung 5 sind in Fig. 6 Stutzen 11 dargestellt, die im Montagezustand
des Staubsauger-Saugrohrs 1 in die vom ersten Rohrsegment 2 abgewandten Enden des
zweiten Rohrsegments 3 und des dritten Rohrsegments 4 eingesteckt sind. Die Stutzen
11 umgreifen den Saugkanal 10 formschlüssig und halten ihn an seiner Position innerhalb
des jeweiligen Rohrsegments 3, 4. Der Stutzen 11 stellt für das Staubsauger-Saugrohr
1 die Schnittstelle des Saugkanals 10 zu dem - nicht dargestellten - Saugteil des
Staubsaugers und auf der anderen Seite zum - nicht dargestellten - Saugschlauch dar.
An den Stutzen 11 sind jeweils die ersten Zahnstangen 7a der Steuervorrichtung 5 befestigt.
Über diese Verbindung erfolgt die Kraftübertragung von dem zweiten Rohrsegment 3 und
dem dritten Rohrsegment 4 auf die Zahnstangen 7 und umgekehrt, d. h. von den Zahnstangen
7 auf das zweite Rohrsegment 3 und das dritte Rohrsegment 4.
[0052] Des Weiteren sind im Montagezustand jeweils an dem dem ersten Rohrsegment 2 zugewandten
Ende des zweiten Rohrsegments 3 und des dritten Rohrsegments 4 Zwischenstutzen 12
in das zweite Rohrsegment 3 bzw. das dritte Rohrsegment 4 eingesteckt. Die Zwischenstutzen
12 dienen einerseits der Halterung des Saugkanals 10 innerhalb der Rohrsegmente 3,
4 andererseits dienen sie der Vereinfachung des Gleitvorgangs zwischen dem ersten
Rohrsegment 2 und dem zweiten Rohrsegment 3 bzw. dem dritten Rohrsegment 4. Die Zwischenstutzen
12 dienen als Gleitelemente zwischen den Rohrsegmenten 2, 3, 4 und dichten gleichzeitig
die Übergangsstellen ab.
[0053] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines vom ersten Rohrsegment 2 abgewandten Endbereichs
des zweiten Rohrsegments 3 in teilweiser Schnittdarstellung. Innerhalb des Rohrsegments
3 verläuft der Saugkanal 10, der formschlüssig mit dem Stutzen 11 verbunden ist. Die
erste Zahnstange 7a ist ebenfalls am Stutzen 11 befestigt, so dass eine Kraftübertragung
von der Zahnstange 7a über den Stutzen 11 auf das zweite Rohrsegment 3 erfolgt. Der
Stutzen 11 dient ferner als Schnittstelle für den Saugkanal 10 zur Führung der Saugluft,
insbesondere zum Anschluss des Staubsauger-Saugrohrs 1 an einen - nicht dargestellten
- Saugfuß.
[0054] Fig. 3 zeigt den Übergangsbereich zwischen zweitem Rohrsegment 3 und dem ersten Rohrsegment
2 eines Ausführungsbeispiels des Staubsauger-Saugrohrs 1. Zwischen dem ersten Rohrsegment
2 und dem zweiten Rohrsegment 3 ist ein Zwischenstutzen 12 angeordnet. Der unterhalb
der Zahnstangen 7 verlaufende Saugkanal 10 ist hier nicht dargestellt. Innerhalb des
ersten Rohrsegments 2 und des zweiten Rohrsegments 3 verlaufen die erste Zahnstange
7a und die zweite Zahnstange 7b, die um 180° zueinander versetzt angeordnet sind und
im Übergangsbereich zwischen erstem Rohrsegment 2 und zweitem Rohrsegment 3 mit einer
Mehrzahl von Zähnen ineinandergreifen und dadurch miteinander verbunden sind.
[0055] Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines vom ersten Rohrsegment 2 abgewandten Endbereiches
des dritten Rohrsegments 4 in teilweiser Schnittdarstellung. In das Rohrsegment 4
ist ein Stutzen 11 eingesteckt, der als Schnittstelle für den Saugkanal 10 des Staubsauger-Saugrohrs
1 dient. Der Saugkanal 10 ist formschlüssig in den Stutzen 11 eingesteckt, so dass
der Stutzen 11 den Saugkanal 10 innerhalb des dritten Rohrsegments 4 hält. Des Weiteren
ist auch die erste Zahnstange 7a am Stutzen 11 fixiert, so dass eine Kraftübertragung
von der Zahnstange 7a auf den Stutzen 11 und damit auf das dritte Rohrsegment 4 erfolgt.
Dieser Stutzen 11 verfügt über ein Betätigungselement 13, das der lösbaren Verrastung
des Stutzens 11 mit einem in diesen hineingesteckten - nicht dargestelltem - Saugschlauch
dient.
1. Staubsauger-Saugrohr (1), umfassend ein erstes Rohrsegment (2), ein zweites Rohrsegment
(3), und ein drittes Rohrsegment (4), wobei die Rohrsegmente (2, 3, 4) teleskopierbar
miteinander verbunden sind, und wobei das erste Rohrsegment (2) zwischen dem zweiten
Rohrsegment (3) und dem dritten Rohrsegment (4) angeordnet ist, wobei eine Steuervorrichtung
(5) vorhanden ist, wobei die Rohrsegmente (2, 3, 4) über die Steuervorrichtung (5)
mechanisch miteinander in Wechselwirkung stehen, so dass bei einer manuellen Verschiebung
des zweiten Rohrsegments (3) oder des dritten Rohrsegments (4) in Achsrichtung relativ
zum ersten Rohrsegment (2) das jeweils andere Rohrsegment (3, 4) durch die Steuervorrichtung
(5) mitbewegt wird, und wobei mindestens zwei Steuerstangen vorhanden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine erste Steuerstange mit dem vom ersten Rohrsegment (2) abgewandten Ende des zweiten
Rohrsegments (3) und eine zweite Steuerstange mit dem vom ersten Rohrsegment (2) abgewandten
Ende des dritten Rohrsegments (4) verbunden ist, dass die erste Steuerstange und die
zweite Steuerstange über einen Betätigungsmechanismus (6), der am ersten Rohrsegment
(2) befestigt ist, miteinander in Wechselwirkung stehen, und dass die Steuerstangen
innerhalb der Rohrsegmente (2, 3, 4) verlaufen.
2. Staubsauger-Saugrohr (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsmechanismus (6) für die Steuervorrichtung vorgesehen ist, so dass
bei unbetätigtem Betätigungsmechanismus (6) eine Relativbewegung der Rohrsegmente
(2, 3, 4) zueinander blockiert ist, und dass bei manuell betätigtem Betätigungsmechanismus
(6) eine Relativbewegung des zweiten Rohrsegments (3) und des dritten Rohrsegments
(4) relativ zum ersten Rohrsegments (2) freigegeben ist.
3. Staubsauger-Saugrohr (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsmechanismus (6) als Druckmechanismus ausgestaltet ist.
4. Staubsauger-Saugrohr (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rohrsegment (3) und das dritte Rohrsegment (4) an gegenüberliegenden Enden
auf das erste Rohrsegment (2) aufgesteckt sind.
5. Staubsauger-Saugrohr (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das zweite Rohrsegment (3) und das dritte Rohrsegment (4) durch die mechanische
Kopplung der Steuervorrichtung (5) gegenläufig zueinander bewegen.
6. Staubsauger-Saugrohr (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstangen als Zahnstangen (7) ausgebildet sind, und dass die Zahnstangen
(7) über ein am Betätigungsmechanismus (6) angeordnetes Zahnrad (8) miteinander in
Wechselwirkung stehen, so dass das Zahnrad (8) eine Bewegung beider Zahnstangen (7)
bei manueller Bewegung einer der beiden Rohrsegmente (3, 4) umsetzt.
7. Staubsauger-Saugrohr (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Zahnrädern vorhanden ist, so dass zwischen den Zahnstangen (7)
des zweiten Rohrsegments (3) und des dritten Rohrsegments (4) ein unterschiedliches
Übersetzungsverhältnis realisiert wird.
8. Staubsauger-Saugrohr (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass vier Steuerstangen vorgesehen sind, und dass zwei Steuerstangen mit dem zweiten Rohrsegment
(3) und zwei Steuerstangen mit dem dritten Rohrsegment (4) zusammenwirken.
9. Staubsauger-Saugrohr (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrsegmente (2, 3, 4) einen tropfenförmigen Querschnitt aufweisen, dass innerhalb
des Querschnitts jedes Rohrsegments (2, 3, 4) ein Saugkanal (10) angeordnet ist, und
dass außerhalb des Saugkanals (10) die Steuervorrichtung (5) in den Rohrsegmenten
(2, 3, 4) angeordnet ist.
10. Staubsauger-Saugrohr (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils am vom ersten Rohrsegment (2) abgewandten Ende des zweiten Rohrsegments (3)
und des dritten Rohrsegments (4) ein Stutzen (11) vorgesehen ist, der fest mit der
Steuervorrichtung (5) verbunden ist und den Saugkanal (10) innerhalb der Rohrsegmente
(2, 3, 4) positioniert.
1. A vacuum cleaner suction tube (1), comprising a first tube segment (2), a second tube
segment (3), and a third tube segment (4), wherein the tube segments (2, 3, 4) are
telescopically connected to one another with the first tube segment (2) being located
between the second tube segment (3) and the third tube segment (4), wherein a control
device (5) is provided, wherein the tube segments (2, 3, 4) mechanically interact
with one another in a manner causing manual movement of the second tube segment (3)
or the third tube segment (4) in an axial direction relative to the first tube segment
(2) that moves the other tube segments (3, 4) with it using the control device (5)
and wherein at least two control rods are provided
characterized in
that a first control rod is connected to the end of the second tube segment (3) facing
away from the first tube segment (2) and a second control rod is connected to the
end of the third tube segment (4) facing away from the first tube segment (2), that
the first control rod and the second control rod interact with one another via an
actuating mechanism (6) that is attached to the first tube segment (2), and that the
control rods run inside the tube segments (2, 3, 4).
2. Vacuum cleaner suction tube (1) according to claim 1, characterized in that the actuating mechanism (6) is provided for the control device, so that a relative
movement of the tube segments (2, 3, 4) to one another is blocked when the actuating
mechanism (6) has not been actuated, and that when the actuating mechanism (6) is
manually actuated, a relative movement of the second tube segment (3) and the third
tube segment (4) relative to the first tube segment (2) is enabled.
3. Vacuum cleaner suction tube (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the actuating mechanism (6) is a push mechanism.
4. Vacuum cleaner suction tube (1) according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the second tube segment (3) and the third tube segment (4) are mouted on the first
tube segment (2) on opposite ends of the first tube segment (2).
5. Vacuum cleaner suction tube (1) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that due to a mechanical coupling of the control device (5), the second tube segment (3)
and the third tube segment (4) move in opposite directions.
6. Vacuum cleaner suction tube (1) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the control rods are toothed racks (7), and that the toothed racks (7) are in interaction
with one another via at least one gear (8) located on the actuating mechanism (6)
so that, when one of the two tube segments (3, 4) is moved manually, the gear (8)
implements movement in both toothed racks (7).
7. Vacuum cleaner suction tube (1) according to claim 6, characterized in that a plurality of gears are provided so that a different transmission ratio is implemented
between the toothed racks (7) of the second tube segment (3) and of the third tube
segment (4).
8. Vacuum cleaner suction tube (1) according to any one of claims 1 to 7, characterized in that four control rods are provided and that two control rods interact with the second
tube segment (3) and two control rods interact with the third tube segment (4).
9. Vacuum cleaner suction tube (1) according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the tube segments (2, 3, 4) have a droplet-shaped cross section, that a suction channel
(10) is arranged within the cross section of each tube segment (2, 3, 4), and that
the control device (5) is arranged in the tube segments (2, 3, 4) outside of the suction
channel (10).
10. Vacuum cleaner suction tube (1) according to claim 9, characterized in that on an end of each of the second tube segment (3) and the third tube segment (4) that
faces away from the first tube segment (2), a connector (11) is provided which is
permanently connected to the control device (5) and which positions the suction channel
(10) within the tube segments (2, 3, 4).
1. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1), comprenant un premier segment de tuyau (2), un
deuxième segment de tuyau (3) et un troisième segment de tuyau (4), les segments de
tuyau (2, 3, 4) étant reliés entre eux de façon télescopable et le premier segment
de tuyau (2) étant disposé entre le deuxième segment de tuyau (3) et le troisième
segment de tuyau (4), un dispositif de commande (5) étant présent, les segments de
tuyau (2, 3, 4) entrant mécaniquement en interaction entre eux via le dispositif de
commande (5), de sorte qu'en cas de coulissement manuel du deuxième segment de tuyau
(3) ou du troisième segment de tuyau (4) dans la direction axiale par rapport au premier
segment de tuyau (2), le respectivement autre segment de tuyau (3, 4) est déplacé
conjointement par le dispositif de commande (5) et au moins deux tiges de commande
étant présentes, caractérisé en ce qu'une première tige de commande est reliée à l'extrémité du deuxième segment de tuyau
(3) opposée par rapport au premier segment de tuyau (2) et qu'une deuxième tige de
commande est reliée à l'extrémité du troisième segment de tuyau (4) opposée par rapport
au premier segment de tuyau (2), que la première tige de commande et la deuxième tige
de commande entrent en interaction entre elles via un mécanisme d'actionnement (6)
fixé au premier segment de tuyau (2) et que les tiges de commande s'étendent à l'intérieur
des segments de tuyau (2, 3, 4).
2. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme d'actionnement (6) est prévu pour le dispositif de commande, de sorte
qu'en présence d'un mécanisme d'actionnement (6) non actionné, un mouvement relatif
des segments de tuyau (2, 3, 4) les uns par rapport aux autres est bloqué et qu'en
présence d'un mécanisme d'actionnement (6) actionné à la main, un mouvement relatif
du deuxième segment de tuyau (3) et du troisième segment de tuyau (4) est libéré par
rapport au premier segment de tuyau (2).
3. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le mécanisme d'actionnement (6) prend la forme d'un mécanisme à pression.
4. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que le deuxième segment de tuyau (3) et le troisième segment de tuyau (4) sont enfichés
sur le premier segment de tuyau (2) au niveau des extrémités opposées.
5. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que le deuxième segment de tuyau (3) et le troisième segment de tuyau (4) se déplacent
l'un par rapport à l'autre de façon opposée par couplage mécanique du dispositif de
commande (5).
6. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisé en ce que les tiges de commande prennent la forme de tiges dentées (7) et que les tiges dentées
(7) entrent en interaction entre elles via une roue dentée (8) disposée au niveau
du mécanisme d'actionnement (6), de sorte que la roue dentée (8) transforme un mouvement
des deux tiges dentées (7) en cas de mouvement manuel d'un des deux segments de tuyau
(3, 4).
7. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une pluralité de roues dentées est présente, de sorte qu'on obtient un rapport de
multiplication différent entre les tiges dentées (7) du deuxième segment de tuyau
(3) et du troisième segment de tuyau (4).
8. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à
7, caractérisé en ce que quatre tiges de commande sont prévues et que deux tiges de commande entrent en interaction
avec le deuxième segment de tuyau (3) et deux tiges de commande entrent en interaction
avec le troisième segment de tuyau (4).
9. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à
8, caractérisé en ce que les segments de tuyau (2, 3, 4) présentent une section transversale en forme de goutte,
qu'un canal d'aspiration (10) est disposé à l'intérieur de la section transversale
de chaque segment de tuyau (2, 3, 4) et que le dispositif de commande (5) prévu dans
les segments de tuyau (2, 3, 4) est disposé à l'extérieur du canal d'aspiration (10).
10. Tuyau d'aspiration d'aspirateur (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un manchon (11) est respectivement prévu au niveau de l'extrémité du deuxième segment
de tuyau (3) et du troisième segment de tuyau (4) opposée au premier segment de tuyau
(2), ladite extrémité étant reliée fixement au dispositif de commande (5) et positionnant
le canal d'aspiration (10) à l'intérieur des segments de tuyau (2, 3, 4).