[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine neuartige Licht- bzw. Leuchtdecke mit einer,
vorzugsweise in einer Ebene angeordneten, nach unten diffuses Licht abgebenden Leuchtfläche,
die mit mehreren netzwerkartig aneinander grenzenden, vorzugsweise Dreiecks-, Vierecks-,
insbesondere Quadrat-Form, oder Sechseck-Form aufweisenden Einzel-Leuchtflächenelementen
gebildet ist.
[0002] Um Räume, insbesondere Wohn-, Geschäfts- oder Ausstellungsräume tatsächlich großflächig
auszuleuchten, sind schon seit längerem zahlreiche Vorschläge zur Realisierung von
flächenmäßig diffuses Licht abstrahlenden Licht- bzw. Leuchtdecken in den verschiedensten
Variationen bekannt geworden. So finden sich im Stand der Technik lediglich pauschal
Vorschläge, neben transparenten Paneelen transparente Tragstrukturen für Lichtdecken
zu verwenden, jedoch ohne jegliche konkrete Ausführungen. Die etwas näheren Stand
der Technik zum Gegenstand habende
JP 2002124118 A beschreibt eine Lichtdecke mit Bespannung, deren Tragstrukturen durchsichtige Spannelemente
an ansonsten jedoch nicht durchsichtigen Trägerprofilen aufweist.
[0003] Allen bisher bekannt gewordenen derartigen Konstruktionen hatte bisher den Nachteil
angehaftet, dass sie dem Betrachter zwar insgesamt durchaus flächig leuchtend erschienen
sind, dass sich auf den leuchtenden Flächen jedoch - bedingt durch die notwendige
Anordnung von Trag- und Rahmenelementen od. dgl., an welchen die beispielsweise aus
einem Textilmaterial gefertigten Lichtabstrahlflächen befestigt oder aufgespannt waren,
den Eindruck der "leuchtenden" Decken störende Schattenbildungen, also dunkle oder
dünklere Stellen oder Bereiche infolge von Schattenbildung durch die Tragkonstruktion
nicht vermeiden ließen.
[0004] Es hat sich nun die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine neue Licht- bzw. Leuchtdecke
der eingangs genannten Art zu schaffen, die solche die Ästhetik der Leuchtfläche störenden,
dunkleren Stellen oder Bereiche tatsächlich weitestgehend vermeidet und ein praktisch
völlig gleichmäßiges Leuchten der Lichtdecke ermöglicht.
[0005] Gegenstand der Erfindung ist somit eine neue Licht- bzw. Leuchtdecke, wie sie eingangs
kurz beschrieben ist, welche dadurch gekennzeichnet ist,
- dass die Einzel-Leuchtflächenelemente (150) mit jeweils - der jeweiligen Form der
mit Lichtabstrahlelementen (5) ausgestatteten Einzelzellen eines entsprechend ausgebildeten
Mehrzellen-Rahmennetzwerks (170) mit einander kreuzenden oder in Winkeln, insbesondere
von 120°, aneinander stoßenden Profilen (1) aus einem Schattenbildung vermeidenden,
glasartig transparenten und formstabilen Material entsprechende Form aufweisenden
- die genannten Einzelzellen überspannenden, flach ebenen Textil- und/oder Folienmaterialstücken
(2) gebildet sind,
- wobei die glasartig transparenten Profile (1) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks (170)
einen im wesentlichen kreuzartigen Querschnitt mit einem senkrechten, im unteren Teil
(11) vorzugsweise verdickten, Mittelbalken (10) aufweisen, in welchen von dessen Unterseite
her zwei, vorzugsweise einander gleichende, zueinander parallel verlaufende, an den
Rahmennetzwerks-Kreuzungsstellen (171) ineinander übergehende Längsnuten (110) eingetieft
sind,
- in welche zur Aufspannung der oben genannten Textil- und/oder Folienmaterialstücke
(2) im wesentlichen allseitig den Rändern dieser eben genannten Materialstücke entlang
laufend, also umlaufend angeordnete, und vorzugsweise licht-transparente, Randkeder
(20) oder kederartige Randverdickungen einbringbar bzw. eingebracht, insbesondere
einklemmbar bzw. eingeklemmt, sind.
[0006] Die bisher nicht erreichte Vermeidung der Schattenbildung und damit von in ihrer
Leuchtkraft geschwächten leuchtenden Bereichen und die Erzielung von wirklich gleichmäßig
leuchtenden und die jeweilige Tragkonstruktion nicht mehr ahnen lassenden Licht bzw.
Leuchtdecken wird insbesondere dadurch erreicht, dass die die Rahmen der einzelnen
Leuchtdeckenelemente bildenden Tragelemente zum ersten Mal gänzlich aus einem transparenten
Material in der angeführten Art der Ausbildung der Trag- und Spann profile des Mehrzellen-Rahmennetzwerks
gebildet sind.
[0007] Gemäß einer im Rahmen der Erfindung bevorzugten Ausbildungsform ist vorgesehen, dass
auch die Randkeder der Textil- und/oder Folienmaterialstücke aus einem, gebenenfalls
außen kleberbeschichteten, vorzugsweise um 0,2 bis 0,5mm größere Breite als die Breite
der beiden Nuten der Profile des Mehrzellen-Rahmennetzwerks aufweisenden, gering nachgebenden
und rückspringenden Gummi-, Kunststoff- und/oder Textilmaterial, wie z.B. insbesondere
aus licht-transparentem Silikon-Kunststoff, gefertigt sind.
[0008] Es kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, auf die in die Längsnuten der Trag-
und Spann-Profile einzubringenden bzw. einzuklemmenden Randkeder zu verzichten und
die den Flächen der Einzelrahmenelemente entsprechend zugeschnittenen Textil- und/oder
Folienmaterialstücke, die bis in die Längsnuten reichen, mittels in dieselben eingebrachter
transparenter Kunststoff-Spannleisten in diesen Längsnuten einzuklemmen und so die
Leuchtflächen-Bespannung zu halten.
[0009] Dies hat unter anderem den Vorteil, dass die Anbringung einer "Verdickung", also
insbesondere eines Keders, an den Rändern der Textil- und/oder Folienmaterialflächenstücke
nicht nötig ist, und dass im Falle eines eventuellen Schlaffwerdens dieses gleichmäßig
Licht verteilenden, beispielsweise eben durchscheinenden Materials ein Nachspannen
od. dgl. ohne besondere Schwierigkeiten ermöglicht ist.
[0010] Es hat sich insbesondere im Hinblick auf die Stabilität der neuen Lichtdecke durch
Gewährleistung hoher Steifigkeit der Profile des Mehrzellen-Rahmennetzwerks als besonders
günstig erwiesen, dieselben aus einem im wesentlichen rigiden, also starren Transparent-Kunststoff,
bevorzugt aus Acrylglas oder einem Acrylpolymeren, zu bilden.
[0011] Um für die gleichmäßige Ausleuchtung der neuen Licht- bzw. Leuchtdecke Sorge zu tragen,
hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die beiden, den querstehenden Seitenarmen
des kreuzartigen Querschnitts der Profile entsprechenden, sich den Profilen entlang
ziehenden Vorsprungsleisten Auflageleisten für die Ränder der jeweils der Form der
Einzelzellen des Mehrzellen-Rahmennetzwerks entsprechend geformten, vorzugsweise in
Form einer Gitter- oder Lochplatte ausgebildeten, Trägerplatten aus Metall oder Kunststoff
für, bevorzugt flache und flächig leuchtende, Lichtabstrahlelemente, insbesondere
mit bzw. auf Basis von Leuchtemissionsdioden, an ihrer Unterseite ausgebildet sind.
[0012] Weiters ist es für die Vergleichmäßigung der Lichtabstrahlung von besonderem Vorteil,
wenn die Ränder der Lichtabstrahlelemente -Trägerplatten als nach abwärts weisende,
insbesondere durch Umbiegung oder Umbördelung erhaltene, für die Einhaltung eines
jeweils gewünschten Abstands zwischen Leuchtelementen und den für flächige Lichtabstrahlung
nach abwärts sorgenden Textil- und/oder Folienmaterialstücken vorgesehene Auflage-Vorsprungszonen
ausgebildet sind.
[0013] Auf der Oberseite der eben genannten Trägerplatte sind günstigerweise alle für die
Versorgung, den Betrieb und die Funktion der Lichtabstrahlelemente nötigen elektrischen
und elektronischen Komponenten, wie z.B. Transformatoren, Schaltelemente Gleichrichter
u. dgl. sowie die gesamte Elektro-Verkabelung angeordnet.
[0014] Um alle diese Versorgungskomponenten für den Betrachter unsichtbar zu machen, ist
es von Vorteil, wenn die Außenseiten der mit den Einzelzellen gebildeten Leuchtdecke
mit, gegebenenfalls ebenfalls durchscheinenden, diffuses Licht abstrahlenden, Blenden,
z.B. aus Kunststoff, ausgestattet sind.
[0015] Was die Befestigung der gesamten neuen Licht- bzw. Leuchtdecke in einem jeweiligen
Raum betrifft, hat sich eine Ausbildungsform als zweckmäßig erwiesen, gemäß der dieselbe
von über an dem dem nach oben ragenden Mittelbalken der Kreuzform der Profile entsprechenden
Oberteil der Profile des Mehrzellen-Rahmennetzwerks angreifenden, von einer jeweils
existierenden Gebäudedecke abwärts ragenden Streben oder von dort abwärts hängenden
Ketten oder Seilen gehalten ist.
[0016] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
[0017] Es zeigen die Fig. 1 eine Ansicht eines Schnittes durch die neue Licht- bzw. Leuchtdecke
mit den aneinandergrenzenden Einzel-Leuchtflächenelementen des Mehrzellenrahmennetzwerks,
die Fig. 2a im Detail einen Schnitt durch eines der transparenten Profile des Mehrzellen-Rahmennetzwerkes,
die Fig. 2b eine Variante der Einspannung des Textil- bzw. Folienmaterials in eines
der Profile, die Fig. 2c ein Schema des Mehrzellen-Rahmennetzwerks und die Fig. 3
eine Schrägansicht der neuen Licht- bzw. Leuchtdecke von unten.
[0018] Die Fig. 1 zeigt, wie hier ein vollständiges flächiges, nach abwärts Licht abstrahlendes
Einzel-Leuchtflächenelement 150 an das ihm benachbarte, weitere derartige Einzelleuchtflächenelement
150 über das transparente Profil 1 des Mehrzellen-Rahmennetzwerkes von Trage- und
Spann-Profilen 1 direkt angrenzt.
[0019] Die eben genannten Profile haben eine etwa kreuzförmige Querschnittsgestalt mit einem
nach unten weisenden Paar von hier zueinander parallelen Längsnuten 110, die hier
längliche Rechtecks-Querschnittsfläche mit einer Nutbreite bn aufweisen. Diese Längsnuten
110 sind in einem verdickten Unterteil 11 des senkrechten Mittelbalkens 10 des Profils
1 eingetieft, wobei das Profil 1 selbst z.B. gemäß einem Stranggussverfahren hergestellt
sein kann.
[0020] Die Längsnuten 110 können auch andere Formen von praktikablen Querschnittsflächen
aufweisen, wie z.B. mit trapezförmiger Querschnittsform mit nach unten hin etwas kürzerer
Parallelseite, sie können nach oben hin zueinander geneigt ausgebildet sein u. dgl.
[0021] In diese Längsnuten 110 sind die Randverdickungen, insbesondere Keder 20, der zwischen
und auf den Profilen 1 von der Unterseite her, bevorzugterweise straff, aufgespannten
Textil- und/oder Folienmaterialflächenstücke eingebracht.
[0022] Um jegliche unnötige Verschattung möglichst zu vermeiden, ist es günstig, wenn auch
diese Randverdickungen bzw. -keder 20 selbst aus einem transparenten Kunststoffmaterial
gefertigt sind, sodass das Ensemble von in die Längsnuten 110 eingelegten, die flächige
Spannung und insgesamt den Halt der für die flächige Abstrahlung des Lichtes verantwortlichen
Textil- und/oder Folienmaterialflächenstücke 2 gewährleistenden Randverdickungen 20
und der die Längsnuten aufweisenden Profile 1 des Rahmennetzwerkes 170 möglichst lichtdurchlässig
sind.
[0023] Das flächige Textil- und/oder Folienmaterial selbst ist günstigerweise transparent
lichtdurchscheinend, also keinesfalls echt transparent und gewährleistet auf diese
Weise eine sehr gleichmäßige diffuse flächige Verteilung der Lichtabstrahlung der
neuen Leuchtdecke bzw. von deren Einzel-Leuchtflächenelementen 150.
[0024] Die Profile 1 weisen außer dem verdickten Unterteil 11 des Mittelbalkens 10 einen
schmäleren Oberteil 13 desselben auf, welcher für die Anbringung einer Aufhängung
7 der neuartigen Leuchtdecke 100 bzw. von deren Einzelelementen 150, z.B. über Seile
oder Ketten, die z.B. an der Decke eines Raumes fixiert sind, dienen.
[0025] Ganz wichtig ist es weiters, dass von dem Mittelbalken 10 der Profile 1 des Rahmennetzwerkes
170, bevorzugt in gleicher Höhe, jeweils beidseitig ein Kreuzarm 12 wegragt, der letztlich
eine das Profil 1 begleitende Längsleiste darstellt. Auf diesen Längsleisten ruht
jeweils eine Trägerplatte 4 aus Metall oder Kunststoff, auf welcher nach abwärts strahlende
Lichtabstrahlelemente 5, also z.B. Leuchtstoffröhren, Glühbirnen und heute in steigendem
Ausmaß Leuchtemissionsdioden (LEDs) in beliebiger, insgesamt eine flächige Abstrahlung
ermöglichenden Anordnung angeordnet sind.
[0026] Die Trägerplatten 4 können Ausnehmungen 40 aufweisen und sind üblicherweise als Lochplatten
oder Gitterplatten ausgeführt, um ihr Gewicht gering zu halten. Um den günstigerweise
einzuhaltenden Abstand zwischen den Lichtabstrahlelementen 5 und der Leuchtflächenbespannung
2 zu erreichen, sind die Randzonen 41 der Trägerplatten 4 günstigerweise nach abwärts
umgebogen und ruhen mit diesen umgebogenen Randzonen 41 auf den von dem Mittelbalken
11 der Profile 1 jeweils beidseitig abstehenden Kreuzarm-Längsleisten 12 auf.
[0027] Auf der Oberseite der Trägerplatte 4 liegen die gesamte elektrische und/oder elektronische
Ausrüstung und die Verkabelung für die Versorgung der Lichtabstrahlelemente 5 mit
elektrischem Strom.
[0028] Es ist selbstverständlich, dass jegliche Art von Lichtstrahlelementen, und jegliche
Möglichkeit der Färbigkeit des von ihnen abgestrahlten Lichtes eingesetzt werden können,
um jegliche Art von Farb- oder Lichtstruktureindrücken der Leuchtdecke 100 zu erreichen.
[0029] An der Außenseite der Leuchtdeckenelemente 150 sind bevorzugterweise nach oben gerichtete
Blenden 6 angeordnet, um die Verkabelung der Stromversorgung sowie die gesamte elektrische
Ausrüstung sichtmäßig abzudecken.
[0030] Die Fig. 2a zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - eines der
Profile 1 des Mehrzellenrahmennetzwerks 170 für die neue insgesamt die Leuchtdecke
100 bildenden Einzel-Leuchtflächenelemente 150, wobei hier die Einspannung der die
gleichmäßig diffuse Lichtverteilung gewährleistenden Textil- und/oder Folienmaterialflächenstücke
mittels der an allen ihren Rändern angeordneten Kedern 20 deutlich zu erkennen ist.
[0031] Es soll an dieser Stelle vorsorglich ausgeführt sein, dass es durchaus auch möglich
ist, auf die Randkeder 20 der lichtabstrahlenden zu verzichten und die Textil- und/oder
Folienmaterialflächenstücke ohne Randverdickungen 20 auszuführen. In diesem Fall erfolgt
die Einspannung dann mittels zusammen mit den Rändern der genannten Textil- und/oder
Folienmaterialflächenstücke in die Längsnuten 110 eingebrachten eigenen Transparentmaterial-Spannleisten
20', wie dies aus der Fig. 2b schematisch hervorgeht.
[0032] Die Fig. 2c zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - schematisch
das Mehrzellen-Rahmennetzwerk 170 mit den Netzwerks-Kreuzungspunkten 171 sowie mit
den Einzelzellen der Einzel-Leuchtflächenelemente 150, wobei in einer dieser Einzelzellen
die Trägerplatte 4 für die Lichtabstrahlelemente angeordnet ist.
[0033] Die Fig. 3 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - insgesamt
einen Ausschnitt aus der neuen Licht- bzw. Leuchtdecke 1, wobei der vordere Teil der
Textil- und/oder Folienmaterial-Bespannung 2 weggelassen ist.
[0034] Sie zeigt einerseits die sozusagen das Rückgrat der neuen Licht- bzw. Leuchtdecke
1 bildenden Rahmennetzwerk 170, die Ausnehmungen 40 der Trägerplatte 4, die auf derselben
montierten nach unten hin lichtabstrahlwirksamen Lichtabstrahlelemente 5, die Aufhängung
7 des Rahmennetzwerks 170 und einen Teil der in die zueinander parallelen Längsnuten
der Profile 1 eingespannten Textil- und/oder Folienmaterialflächenstücke 2.
1. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) mit einer, vorzugsweise in einer Ebene angeordneten,
nach unten diffuses Licht abgebenden Leuchtfläche, die mit mehreren, innerhalb eines
Rahmennetzwerkes aneinander grenzenden, vorzugsweise Dreiecks-, Vierecks-, insbesondere
Quadrat-Form oder Sechseck-Form, aufweisenden, Einzel-Leuchtflächenelementen (150)
auf Basis von Einzelzellen gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Einzel-Leuchtflächenelemente (150) mit - jeweils der Form der mit Lichtabstrahlelementen
(5) ausgestatteten Einzelzellen eines entsprechend ausgebildeten Mehrzellen-Rahmennetzwerks
(170) mit einander kreuzenden oder in Winkeln, insbesondere von 120°, aneinander stoßenden
Profilen (1) aus einem Schattenbildung vermeidenden, glasartig transparenten und formstabilen
Material entsprechende Form aufweisenden - die genannten Einzelzellen überspannenden,
flach ebenen Textil- und/oder Folienmaterialstücken (2) gebildet sind,
- wobei die glasartig transparenten Profile (1) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks (170)
einen im wesentlichen kreuzartigen Querschnitt mit einem senkrechten, im unteren Teil
(11) vorzugsweise verdickten, Mittelbalken (10) aufweisen, in welchen von dessen Unterseite
her zwei, vorzugsweise einander gleichende, zueinander parallel verlaufende, an den
Rahmennetzwerks-Kreuzungsstellen (171) ineinander übergehende Längsnuten (110) eingetieft
sind,
- in welche zur Aufspannung der oben genannten Textil- und/oder Folienmaterialstücke
(2) im wesentlichen allseitig den Rändern dieser eben genannten Materialstücke entlang
laufend, also umlaufend angeordnete, und vorzugsweise licht-transparente, Randkeder
(20) oder kederartige Randverdickungen einbringbar bzw. eingebracht, insbesondere
einklemmbar bzw. eingeklemmt, sind.
2. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkeder (20) der Textil- und/oder Folienmaterialstücke (2) aus einem, gebenenfalls
außen kleberbeschichteten, vorzugsweise um 0,2 bis 0,5mm größere Breite als die Breite
(bn) der beiden Längsnuten (110), der Profile (1) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks (170)
aufweisenden, gering nachgebenden und rückspringenden Gummi-, Kunststoff- und/oder
Textilmaterial, wie z.B. aus einem licht-transparentem Silikon-Kunststoff, gefertigt
sind.
3. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kederlosen Ränder der Textil- und/oder Folienmaterialstücke (2) mittels licht-transparenten
Klemmleisten (20') in den Längsnuten (110) der Profile (1) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks
(170) eingeklemmt sind.
4. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (1) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks (170) aus einem im wesentlichen starren
bzw. rigiden Transparent-Kunststoff, bevorzugt aus Acrylglas oder einem Acrylpolymeren
gebildet sind.
5. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, den beiden Seitenarmen des kreuzartigen Querschnitts der Profile (1)
entsprechenden, sich den Profilen (1) entlang ziehenden Vorsprünge (12) Auflageleisten
für die Ränder der jeweils der Form der Einzelzellen (150) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks
(170) entsprechend geformten, vorzugsweise in Form einer Gitter- oder Lochplatte ausgebildeten,
Trägerplatten (4) aus Metall oder Kunststoff für, bevorzugt flache und flächig leuchtende,
Lichtabstrahlelemente (5), insbesondere mit bzw. auf Basis von Leuchtemissionsdioden
(LEDs), an ihrer Unterseite ausgebildet sind.
6. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Lichtabstrahlelemente (5)-Trägerplatten (4) als nach abwärts weisende,
insbesondere durch Umbördelung oder Umbiegung erhaltene, für die Einhaltung eines
jeweils gewünschten Abstands zwischen Lichtabstrahlelementen und den für flächige
Lichtabstrahlung nach abwärts sorgenden Textil- und/oder Folienmaterialstücken (2)
vorgesehene Auflage-Vorsprungszonen (41) ausgebildet sind.
7. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite der Lichtabstrahlelemente (5)-Trägerplatten (4) die Verdrahtung
(51) und Komponenten für die Versorgung der Lichtabstrahlelemente (50) mit elektrischem
Strom angeordnet sind.
8. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseiten der mit den Einzelzellen bzw. mit den Einzel-Leuchtflächenelementen
(150) gebildeten Leuchtdecke (100) mit, gegebenenfalls ebenfalls durchscheinenden,
diffuses Licht abstrahlenden, Blenden (6) ausgestattet sind.
9. Licht- bzw. Leuchtdecke (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie von über an dem - dem Mittelbalkens (10) der Kreuzform der Profile (1) entsprechenden
- Oberteil (13) der Profile (1) des Mehrzellen-Rahmennetzwerks angreifenden, von einer
jeweiligen Gebäudedecke abwärts ragenden Streben oder von dort abwärts hängenden Ketten
oder Seilen (7) gehalten ist.