[0001] Die Erfindung betrifft eine LED-Leuchte (LED: lichtemittierende Diode), insbesondere
einen LED-Strahler, mit mindestens drei LEDs, wobei jede der LEDs dazu ausgelegt ist,
ein Licht mit ein und derselben spektralen Eigenschaft auszusenden, sowie mit einer
Steuereinheit zur Ansteuerung der LEDs. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Ansteuerung einer solchen LED-Leuchte.
[0002] Eine bekannte derartige LED-Leuchte lässt sich mittels Pulsweitenmodulation (PWM)
in ihrer Helligkeit einstellen. Zur Pulsweitenmodulation werden die LEDs in sehr kurzen
Zeitabständen ein- und wieder ausgeschaltet, so dass sich "Einzeiten" und "Auszeiten"
für die LEDs ergeben. Dabei sind diese Zeitabstände so kurz, dass unter normalen Umständen
von einem menschlichen Betrachter keine entsprechenden Helligkeitsschwankungen wahrgenommen
werden.
[0003] Wenn diese LED-Leuchte jedoch im Innenraumbereich zur Beleuchtung bei Filmaufnahmen
eingesetzt wird, besteht grundsätzlich das Problem, dass bei gedimmter Lichtabgabe
ein "Flimmern in der Kamera" erzeugt wird. Mit anderen Worten kommt es hierbei in
der Regel dazu, dass aufgrund der Frequenz, mit der von der Kamera die Bilder aufgenommen
werden, die "Auszeiten" der LEDs dazu führen, dass bestimmte Bilder weniger und andere
Bilder mehr Licht von der LED-Leuchte erhalten. Hierdurch kann es auf den Filmen zu
unerwünschten Helligkeitsschwankungen kommen, die als solche durchaus wahrnehmbar
sind. Dieses Problem besteht insbesondere auch bei "hochfrequenten" PWM-Techniken,
da bei heutigen Kamera- und Filmtechnologien ebenfalls eine vergleichbar hohe Frequenz
(HD) eingesetzt wird.
[0004] Um dies zu vermeiden, ist es bekannt, eine LED-Leuchte durch Veränderung des zugeführten
Stroms zu dimmen. Nachteilig hierbei ist jedoch, dass dies zu einer, in der Regel
unerwünschten Veränderung der Farbtemperatur des von der LED-Leuchte abgegebenen Lichts
führt; hierdurch wird die Qualität der Beleuchtung signifikant vermindert. Außerdem
wirkt sich diese Art des Dimmens nachteilig auf die Lebensdauer der LEDs aus.
[0005] Aus der
US 2007/0211463 A1 ist eine LED-Leuchte zur Tunnelbeleuchtung bekannt. Die Leuchte umfasst mehrere Gruppen
von LEDs, wobei zur Veränderung der Helligkeit mehr oder weniger LED-Gruppen eingeschaltet
werden können.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende verbesserte LED-Leuchte
anzugeben; insbesondere soll sich die LED-Leuchte besser zur Beleuchtung bei Filmaufnahmen
eignen. Außerdem soll ein verbessertes Verfahren zur Ansteuerung einer entsprechenden
LED-Leuchte angegeben werden.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten
Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Gemäß der Erfindung ist eine LED-Leuchte, insbesondere ein LED-Strahler vorgesehen,
die bzw. der LEDs in einer Gesamtanzahl N zur Lichtabgabe in einen Außenraum der LED-Leuchte
aufweist, wobei
N ≥
3 gilt und wobei jede der insgesamt
N LEDs dazu ausgelegt ist, ein Licht mit ein und derselben spektralen Eigenschaft auszusenden.
Weiterhin weist die LED-Leuchte eine Steuereinheit zur Ansteuerung der LEDs auf; die
Steuereinheit ist dazu ausgebildet, die Leuchte wahlweise in eine von mehreren unterschiedlichen
Betriebsarten zu versetzen, wobei in jeder der unterschiedlichen Betriebsarten eine
jeweils andere Teilanzahl
n der insgesamt
N LEDs, mit
0 ≤
n ≤ N, eingeschaltet und die jeweils restlichen
N -
n LEDs ausgeschaltet sind.
[0009] Auf diese Weise lässt sich erzielen, dass von der LED-Leuchte Licht in unterschiedlichen
Helligkeitsstufen abgegeben wird, wobei bei jeder Helligkeitsstufe jede einzelne der
hierzu eingeschalteten LEDs mit 100%, also ohne Dimmung, Licht abgibt. Hierdurch lässt
sich vermeiden, dass die LEDs in raschen zeitlichen Folgen ein- und ausgeschaltet
werden, wie bei der bekannten PWM-Technik der Fall. Entsprechende unerwünschte Helligkeitsschwankungen
bei Filmaufnahmen lassen sich somit zuverlässig vermeiden. Außerdem lässt sich so
vermeiden, dass sich die Farbtemperatur des von der Leuchte abgegebenen Lichts bei
einer Veränderung der Helligkeitsstufe ändert.
[0010] Vorzugsweise ist die Steuereinheit weiterhin dazu ausgebildet, die LED-Leuchte in
Abhängigkeit von einem vorgegebenen Dimm-Wert in eine der unterschiedlichen Betriebsarten
zu versetzen. Hierdurch ist eine erleichterte Einstellung der Helligkeit ermöglicht.
[0011] Erfindungsgemäß ist in wenigstens einer betrachteten Betriebsart der unterschiedlichen
Betriebsarten mindestens eine der
N LEDs eingeschaltet und mindestens eine andere der
N LEDs ausgeschaltet, wobei Folgendes gilt:
Sei j genau die Teilanzahl von den insgesamt N LEDs, die in der betrachteten Betriebsart
eingeschaltet sind, dann ist die Steuereinheit weiterhin dazu ausgebildet, wahlweise
eine von mehreren unterschiedlichen Untergruppen von jeweils
j LEDs der insgesamt
N LEDs einzuschalten, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart zu versetzen.
Vorzugsweise gilt dies für jede Betriebsart, bei der wenigstens eine der LEDs eingeschaltet
ist und wenigstens eine der LEDs ausgeschaltet ist. Auf diese Weise lässt sich eine
bestimmte Helligkeitsstufe durch Einschalten von unterschiedlichen Untergruppen der
LEDs erzielen, wodurch sich die Einschaltdauern der einzelnen LEDs zur Erzielung der
betreffenden Helligkeitsstufe verringern lassen, so dass sich insgesamt die Lebensdauer
der LED-Leuchte verlängern lässt.
[0012] Vorzugsweise ist dabei die Ausgestaltung derart, dass sich die unterschiedlichen
Untergruppen nicht überlappen, so dass jede der insgesamt N LEDs lediglich Teil von
einer der unterschiedlichen Untergruppen sein kann. Hierdurch ist insbesondere eine
vereinfachte Ausbildung der Steuereinheit ermöglicht.
[0013] Vorzugsweise ist die Steuereinheit weiterhin dazu ausgebildet, festzulegen, welche
der Untergruppen eingeschaltet wird, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart
zu versetzen. Hierdurch lässt sich die Bedienung der LED-Leuchte vereinfachen.
[0014] Vorzugsweise weist die LED-Leuchte weiterhin eine Erfassungseinheit auf, die dazu
ausgebildet ist, laufend für jede der Untergruppen einen jeweils aktuellen Wert zu
erfassen, der eine, über einen bestimmten Zeitraum aufsummierte Einschaltdauer der
jeweiligen Untergruppe repräsentiert; als Zeitraum kann dabei beispielsweise die Betriebsdauer
der LED-Leuchte gewählt sein. Auf Basis dieser Werte kann diejenige Untergruppe ermittelt
und zur Aktivierung - also zum Einschalten der entsprechenden LEDs - festgelegt werden,
die die bislang kürzeste Einschaltdauer aufweist. Hierdurch lässt sich die Lebensdauer
der LED-Leuchte insgesamt verlängern.
[0015] Vorteilhaft ist hierfür die Steuereinheit weiterhin dazu ausgebildet, in Abhängigkeit
der Werte, die zuvor von der Erfassungseinheit erfasst worden sind, festzulegen, welche
der Untergruppen eingeschaltet wird, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart
zu versetzen. Mit "Einschalten einer Untergruppe" sei dabei natürlich ein Einschalten
der LEDs der betreffenden Untergruppe bezeichnet. Vorteilhaft im Sinn der obigen Ausführung
wird dabei diejenige der Untergruppen festgelegt, deren Wert die kürzeste Einschaltdauer
repräsentiert oder gegebenenfalls eine der Untergruppen festgelegt, deren Werte die
kürzesten Einschaltdauern repräsentieren. Letzteres ist sinnvoll, wenn wenigstens
zwei von mehreren möglichen Untergruppen denselben kürzesten Wert aufweisen.
[0016] Erfindungsgemäß ist die LED-Leuchte derart gestaltet, dass bei einer Veränderung
der Betriebsart von einer aktuellen Betriebsart auf eine nachfolgende Betriebsart
gegebenenfalls die Untergruppen der aktuellen Betriebsart und die Untergruppen der
nachfolgenden Betriebsart durch eine Ansteuerung durch die Steuereinheit überblendet
werden können, wobei hierfür ein entsprechender Betriebsstrom variiert wird. Hierdurch
lässt sich vermeiden, dass die Änderung zwischen den beiden Betriebsarten "ruckartig"
erscheint.
[0017] Eine besonders einfache Ausführung der LED-Leuchte ist ermöglicht, wenn alle
N LEDs dieselbe Leistung haben. Hierbei können insbesondere baugleiche LEDs verwendet
werden. Weiterhin vorteilhaft für eine einfache Ausführung sind alle
N LEDs auf einer Platine angeordnet.
[0018] Die Gesamtanzahl N der LEDs kann beispielsweise wenigstens 25 betragen, so dass dementsprechend
gilt:
N ≥ 25. Hierdurch lässt sich beispielsweise ein quadratisches Feld zur Lichtabgabe
mit einer matrixartigen Anordnung von 5 x 5 LEDs realisieren. Noch bevorzugter ist
die Gesamtanzahl
N ≥
49. Je größer
N gewählt wird, desto mehr unterschiedliche Betriebsarten und damit Helligkeitsstufen
lassen sich mit der LED Leuchte realisieren.
[0019] Besonders geeignet ist die LED-Leuchte in Form eines LED-Strahlers für Filmbeleuchtung
in Innenräumen aufgrund der eingangs genannten Zusammenhänge.
[0020] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Ansteuerung einer
erfindungsgemäßen LED-Leuchte vorgesehen, das die folgenden Schritte umfasst: (a)
Eingabe des Dimm-Werts in die Steuereinheit, (b) Zuordnung einer der Betriebsarten
zu dem in Schritt (a) eingegebenen Dimm-Wert, (c) gegebenenfalls Auswahl einer von
mehreren möglichen Untergruppen von LEDs, die zu der in Schritt (b) zugeordneten Betriebsart
eingeschaltet werden können, wobei als Auswahlkriterium die aktuellen Werte verwendet
werden, die vorab durch die Erfassungseinheit erfasst worden sind und die Einschaltdauern
der Untergruppen repräsentieren und (d) bei einer Veränderung der Betriebsart von
einer aktuellen Betriebsart auf eine nachfolgende Betriebsart werden die Untergruppen
der aktuellen Betriebsart und die Untergruppen der nachfolgenden Betriebsart durch
eine Ansteuerung durch die Steuereinheit überblendet, wobei hierfür ein entsprechender
Betriebsstrom variiert wird.
[0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Skizze zu einer LED-Leuchte gemäß dem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Skizze einer Lichtabgabefläche der LED-Leuchte bei einer Ausführungsvariante
mit N = 7 x 7 = 49 LEDs und
- Fig. 3
- eine Skizze zu unterschiedlichen Betriebsarten im Fall einer Ausführungsvariante mit
N = 3 x 3 = 9 LEDs.
[0022] In Fig. 1 ist eine schematische Skizze zu einer LED-Leuchte gemäß dem Ausführungsbeispiel
gezeigt. Die LED-Leuchte weist LEDs 2 auf, deren Gesamtanzahl hier allgemein mit N
bezeichnet ist. Dabei gilt N ≥ 3, es sind also mindestens drei LEDs 2 vorgesehen.
Die LEDs 2 sind zur Lichtabgabe in einen Außenraum der LED-Leuchte ausgebildet und
in der LED-Leuchte angeordnet. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsvariante sind
exemplarisch neun LEDs 2 gezeigt, also N = 9, wobei die LEDs 2 matrixartig in einem
Feld von 3 x 3 LEDs angeordnet sind. Alle N LEDs sind vorzugsweise auf einer gemeinsamen
Platine 4 angeordnet.
[0023] In Fig. 2 ist exemplarisch eine Ausführungsvariante mit einem Feld von 7 x 7 = 49
LEDs gezeigt. Dabei zeigt Fig. 2 eine Ansicht auf die Platine 4 entgegen der Hauptabstrahlrichtung
der LED-Leuchte. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die LEDs 2 die einzige Lichtquelle
der LED-Leuchte darstellen.
[0024] Bei der LED-Leuchte kann es sich beispielsweise um einen LED-Strahler handeln, insbesondere
um einen LED-Strahler für Filmebeleuchtung in Innenräumen.
[0025] Die insgesamt N LEDs sind jeweils dazu ausgelegt, ein Licht mit ein und derselben
spektralen Eigenschaft auszusenden. Bei einer besonders einfachen Ausführung haben
alle LEDs 2 dieselbe Leistung. Insbesondere können alle N LEDs baugleiche LEDs sein.
Dabei können die LEDs 2 beispielsweise zur Abgabe von weißem Licht ausgebildet sein.
[0026] Weiterhin weist die LED-Leuchte eine Steuereinheit 6 zur Ansteuerung der LEDs 2 auf.
Dabei ist die Steuereinheit 6 dazu ausgebildet, die LED-Leuchte wahlweise in eine
von mehreren unterschiedlichen Betriebsarten
B1,
B2, ... zu versetzen, wobei in jeder der unterschiedlichen Betriebsarten
B1,
B2, ... eine jeweils andere Teilanzahl
n der insgesamt
N LEDs eingeschaltet und die jeweils restlichen
N -
n LEDs ausgeschaltet sind. Dabei gilt
0 ≤
n ≤
N.
[0027] Bei der in Fig. 1 gezeigten Variante kann also beispielsweise eine erste Betriebsart
B1 vorgesehen sein, bei der keine der LEDs eingeschaltet ist, also
n = 0 gilt, eine zweite Betriebsart
B2, bei der eine der LEDs eingeschaltet ist, also
n =
1 gilt, eine dritte Betriebsart
B3, bei der zwei der LEDs eingeschaltet sind, also
n = 2 gilt, usw., so dass insgesamt
N +
2, hier also elf unterschiedliche Betriebsarten
B1 ...
B11 vorgesehen sind. Da in jeder Betriebsart eine unterschiedliche Anzahl
n von LEDs leuchtet, ist die Helligkeit des von der LED-Leuchte abgegebenen Lichts
in jeder Betriebsart grundsätzlich unterschiedlich; in dem genannten Fall lassen sich
also elf unterschiedliche Helligkeitsstufen für die Lichtabgabe der LED-Leuchte erzielen
bzw. neun unterschiedliche Helligkeitsstufen zwischen der Betriebsart, in der keine
der LEDs eingeschaltet ist (
n = 0) und der Betriebsart, in der alle LEDs eingeschaltet sind (
n =
N). Dabei kann in jeder Betriebsart jede der insgesamt
N LEDs entweder ein- oder ausgeschaltet sein, also insbesondere nicht gedimmt. Hierdurch
lässt sich insbesondere eine Helligkeitseinstellung für die LED-Leuchte ohne PWM-Ansteuerung
erzielen.
[0028] Allerdings ist die Anzahl der unterschiedlichen Betriebsarten bzw. Helligkeitsstufen
nicht auf N + 2 beschränkt, denn es können auch weniger Betriebsarten bzw. Helligkeitsstufen
vorgesehen sein. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführung mit 3 x 3 = 9 LEDs können
alternativ beispielsweise lediglich vier unterschiedliche Betriebsarten vorgesehen
sein, wobei in der ersten Betriebsart
B1 keine der LEDs eingeschaltet ist, also
n =
0 gilt, in der zweiten Betriebsart
B2 genau drei der LEDs eingeschaltet sind, also
n =
3 gilt, in der dritten Betriebsart
B3 genau sechs der LEDs eingeschaltet sind, also
n =
6 gilt und in der vierten Betriebsart
B4 alle LEDs eingeschaltet sind, also
n =
9 gilt. Auf diese Weise lassen sich vier unterschiedliche Helligkeitsstufen für die
Lichtabgabe der LED-Leuchte erzielen.
[0029] Allgemeiner formuliert kann also für die Anzahl der unterschiedlichen Betriebsarten
B1,
B2, ... bzw. Helligkeitsstufen maximal
N+2 vorgesehen sein.
[0030] Vorteilhaft ist die Steuereinheit 6 weiterhin dazu ausgebildet, die LED-Leuchte in
Abhängigkeit von einem vorgegebenen Dimm-Wert in eine der unterschiedlichen Betriebsarten
B1,
B2, ... zu versetzen. Hierdurch ist eine erleichterte HelligkeitsEinstellung der LED-Leuchte
ermöglicht. Insbesondere kann die Steuereinheit 6 hierfür eine Steuerschnittstelle
61 aufweisen. Vorteilhaft ist dabei weiterhin vorgesehen, dass als Dimm-Wert ein von
einem Benutzer einzugebendes, analoges oder digitales Steuersignal über die Steuerschnittstelle
61 eingelesen wird; dabei wird vorzugsweise durch die Steuerschnittstelle 61 in Abhängigkeit
der Anzahl der vorgesehenen Helligkeitsstufen bzw. Betriebsarten, also im Rahmen des
"Funktionsumfangs" der LED-Leuchte, eine entsprechende Anzahl unterschiedlicher Steuersignale
bzw. Dimm-Werte zur Auswahl angeboten. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das eingegebene
Steuersignal im Weiteren in einer Interpretationseinheit 62 der Steuereinheit 6 interpretiert
wird, um eine der Betriebsarten
B1,
B2, ... dem Steuersignal zuzuordnen. Hierzu kann vorgesehen sein, dass das Steuersignal
mit einer Dimm-Kurve belegt wird. Beispielsweise wird dem Steuersignal eine der Betriebsarten
B1,
B2, ... zugeordnet, die der gewünschten Lichtmenge entsprechend dem Stellwert am nächsten
kommt oder es wird, je nach Einsatzort, generell auf- oder abgerundet.
[0031] Vorzugsweise ist in wenigstens einer betrachteten Betriebsart
Bj der unterschiedlichen Betriebsarten
B1,
B2, ... mindestens eine der
N LEDs eingeschaltet und mindestens eine andere der
N LEDs ausgeschaltet, wobei Folgendes gilt: Sei
j genau die Teilanzahl von den insgesamt
N LEDs, die in der betrachteten Betriebsart
Bj eingeschaltet sind, dann ist die Steuereinheit 6 weiterhin dazu ausgebildet, wahlweise
eine von mehreren unterschiedlichen Untergruppen
U1, U2, ... von jeweils
j LEDs der insgesamt N LEDs einzuschalten, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart
Bj zu versetzen. Vorzugsweise gilt dies für jede der Betriebsarten
B1,
B2, ..., bei der wenigstens eine der
N LEDs eingeschaltet ist und wenigstens eine ausgeschaltet ist.
[0032] Dies sei exemplarisch anhand der Fig. 3 näher erläutert, in der für den Fall
N = 9 vier unterschiedliche Betriebsarten
B1 ... B4 vorgesehen sind. In der ersten Zeile ist dabei die erste Betriebsart
B1 skizziert, in der alle LEDs ausgeschaltet sind. In der zweiten Zeile ist die zweite
Betriebsart
B2 skizziert, bei der
n =
3 LEDs eingeschaltet sind, in der dritten Zeile die dritte Betriebsart
B3, in der
n = 6 LEDs eingeschaltet sind und in der vierten Zeile die vierte Betriebsart
B4, bei der sämtliche neun LEDs eigeschaltet sind. Bei der zweiten und der dritten Betriebsart
sind dabei nebeneinander jeweils drei unterschiedliche Möglichkeiten von ein- und
ausgeschalteten LEDs skizziert.
[0033] Im Folgenden sei nun - rein exemplarisch zur erleichterten Beschreibung - die zweite
Betriebsart
B2, bei der genau
j =
3 LEDs eingeschaltet sind, näher betrachtet, also
B2 =
Bj. In dieser betrachteten Betriebsart
Bj ist mindestens eine der LEDs 2 eingeschaltet und mindestens eine der LEDs 2 ausgeschaltet.
Weiterhin sind drei unterschiedliche Untergruppen
U1, U2, U3 gebildet, von denen jede jeweils genau
j =
3 LEDs umfasst.
[0034] In Fig. 3 ist in der zweiten Zeile links die erste Untergruppe
U1 skizziert, in der Mitte die zweite Untergruppe
U2 und rechts die dritte Untergruppe
U3.
[0035] Die Steuereinheit 6 ist dabei dazu ausgebildet, wahlweise eine der drei Untergruppen
U1, U2, U3 von jeweils
j = 3 LEDs einzuschalten, um die LED-Leuchte in die zweite Betriebsart
B2 bzw. in die betrachtete Betriebsart
Bj zu versetzen.
[0036] Wenn die LED-Leuchte also beispielsweise dreimal nacheinander in die zweite Betriebsart
B2 versetzt wird, kann durch die Steuereinheit 6 hierzu das erstes Mal die erste Untergruppe
U1, das zweite Mal die zweite Untergruppe
U2 und das dritte Mal die dritte Untergruppe
U3 eingeschaltet werden. Auf diese Weise lässt sich für die zweite Betriebsart
B2 im Vergleich zu dem hypothetischen Fall, in dem bei jedem Einschalten der LED-Leuchte
in die zweite Betriebsart
B2 ein und dieselbe Untergruppe von LEDs von der Steuereinheit 6 aktiviert wird, zumindest
in erster Näherung die Lebensdauer der LED-Leuchte um den Faktor drei erhöhen.
[0037] Bei der in Fig. 2 exemplarisch gezeigten Variante mit
7 x 7 =
49 LEDs sind zwischen der Betriebsart ohne Lichtabgabe (
n = 0) und der Betriebsart mit maximaler Lichtabgabe (
n =
N) 49 unterschiedliche Helligkeitsstufen erzielbar. Dabei lässt sich aufgrund der dargestellten
Zusammenhänge beispielsweise bei einem Dimming von 50% die Lebenszeit der Leuchte
auf das Doppelte verlängern; grundsätzlich nimmt mit zunehmendem Dimming die hierdurch
erzielbare Verlängerung der Lebenszeit linear zu.
[0038] Für die gegebenenfalls durchzuführende Entscheidung, welche der mehreren möglichen
Untergruppen
U1, U2, ... zum Einschalten im Einzelfall ausgewählt wird, weist die Steuereinheit 6 vorzugsweise
eine Untergruppen-Zuweisungseinheit 63 auf.
[0039] Wie in dem anhand der Fig. 3 gezeigten Beispiel der Fall, sind dabei die unterschiedlichen
Untergruppen
U1, U2, U3 vorzugsweise "nicht-überlappend", womit zum Ausdruck gebracht sei, dass jede der
insgesamt neun LEDs lediglich Teil einer der unterschiedlichen Untergruppen
U1, U2, U3 sein kann.
[0040] Eine besonders einfache Ausgestaltung der Steuereinheit 6 lässt sich erzielen, wenn
die Steuereinheit 6 dazu ausgebildet ist, die
j =
3 LEDs einer der Untergruppen
U1, U2, U3 lediglich ein- oder auszuschalten, um die LED-Leuchte in die zweite Betriebsart
B2 bzw. in die betrachtete Betriebsart
Bj zu versetzen. Insbesondere kann also vorgesehen sein, dass bei jeder Betriebsart
jede einzelne der insgesamt
N LEDs lediglich entweder ein- oder ausgeschaltet ist, aber als solche nicht gedimmt
ist.
[0041] Eine besonders einfache Handhabung der LED-Leuchte ist ermöglicht, wenn die Steuereinheit
6 dazu ausgebildet ist, "selbsttätig" festzulegen, welche der Untergruppen
U1, U2, U3 eingeschaltet wird, um die Leuchte in den zweiten Betriebszustand
B2 bzw. in den betrachteten Betriebszustand
Bj zu versetzen. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass eine der Untergruppen
U1, U2, U3 hierfür manuell ausgewählt werden muss.
[0042] Vorzugsweise weist die LED-Leuchte hierfür außerdem eine Erfassungseinheit 8 auf,
die dazu ausgebildet ist, laufend für jede der Untergruppen
U1, U2, U3 einen jeweils aktuellen Wert zu erfassen, der eine, über einen bestimmten Zeitraum,
beispielsweise die Betriebsdauer der LED-Leuchte, aufsummierte Einschaltdauer repräsentiert.
Dieser Wert kann dann seitens der Steuereinheit 6 als geeignetes Auswahlkriterium
bei der Auswahl bzw. Festlegung auf eine der Untergruppen
U1, U2, U3 genutzt werden. Dementsprechend ist die Erfassungseinheit 8 mit der Steuereinheit
6 verbunden, wie in Fig. 1 durch einen Doppelpfeil 10 symbolisch angedeutet. Die Erfassungseinheit
8 weist vorzugsweise einen Speicher zur Speicherung der Werte auf.
[0043] Bei dem Wert kann es sich beispielsweise um eine absolute Zeitangabe handeln, um
eine beliebige Einheit, die proportional zu der Einschaltdauer ist oder um eine entsprechende
Verhältnisangabe der Untergruppen zueinander.
[0044] Insbesondere kann in diesem Fall die Steuereinheit 6 dazu ausgebildet sein, in Abhängigkeit
der Werte, die die Einschaltdauern repräsentieren und die zuvor von der Erfassungseinheit
8 erfasst worden sind, festzulegen, welche der Untergruppen
U1, U2, U3 eingeschaltet wird, um die LED-Leuchte in die zweite Betriebsart
B2 bzw. in die betrachtetet Betriebsart
Bj zu versetzen.
[0045] Vorzugsweise ist die Steuereinheit 6 dabei derart gestaltet, dass diejenige der Untergruppen
U1, U2, U3 festgelegt bzw. zum Einschalten bestimmt wird, deren Wert die kürzeste Einschaltdauer
repräsentiert, bzw. gegebenenfalls eine derjenigen Untergruppen
U1, U2, U3, deren Werte die kürzeste Einschaltdauer repräsentieren.
[0046] Die obigen Überlegungen gelten natürlich allgemeiner, also nicht beschränkt auf den
Fall
N =
9 und nicht beschränkt auf die zweite Betriebsart
B2 als "betrachtete" Betriebsart
Bj. Dabei ist es offensichtlich von Vorteil, wenn entsprechende Untergruppen für alle
Betriebsarten gebildet sind, in denen wenigstens eine der LEDs eingeschaltet ist und
wenigstens eine ausgeschaltet ist.
[0047] Dabei kann die Anzahl der LEDs, die in einer Untergruppe vorhanden sind, grundsätzlich
beliebige Werte annahmen; insbesondere kann eine Untergruppe bereits durch eine einzelne
LED gebildet sein. Die Steuereinheit 6 ist vorzugsweise dazu ausgebildet, jede der
insgesamt
N LEDs einzeln ein- und auszuschalten bzw. anzusteuern.
[0048] Das Verfahren zur Ansteuerung einer erfindungsgemäßen LED-Leuchte kann dementsprechend
die folgenden Schritte aufweisen:
- (a) Eingabe eines bzw. des Dimm-Werts in die Steuereinheit 6,
- (b) Zuordnung einer der Betriebsarten B1, B2, ... zu dem in Schritt (a) eingegebenen Dimm-Wert,
- (c) gegebenenfalls Auswahl einer von mehreren möglichen Untergruppen U1, U2, ... von LEDs, die zu der in Schritt (b) zugeordneten Betriebsart eingeschaltet werden
können, wobei als Auswahlkriterium die aktuellen Werte verwendet werden, die vorab
durch die Erfassungseinheit 8 erfasst worden sind und die die aktuellen Einschaltdauern
der Untergruppen U1, U2, ... repräsentieren.
[0049] Vorzugsweise wird dabei diejenige Untergruppe ausgewählt, deren Einschaltdauer am
kürzesten ist bzw. eine derjenigen Untergruppen, deren Einschaltdauern am kürzesten
sind.
[0050] Um eine "ruckartig" erscheinende Helligkeitsänderung bei einem Wechsel von einer
aktuellen Betriebsart in eine unmittelbar nachfolgende Betriebsart zu vermeiden, kann
weiterhin die LED-Leuchte derart gestaltet sein, dass bei dieser Veränderung gegebenenfalls
die Untergruppen der aktuellen Betriebsart und die Untergruppen der nachfolgenden
Betriebsart durch eine Ansteuerung durch die Steuereinheit 6 überblendet werden können,
wobei hierfür ein entsprechender Betriebsstrom variiert wird. Hierfür kann die Steuereinheit
6 insbesondere eine Überblendungseinheit 64 für jede Untergruppe aufweisen. Dies kann
beispielsweise mittels einer Software oder durch eine analoge Baugruppe realisiert
sein. Der Ausgang der Überblendungseinheit 64 ist eine Schnittstelle zu einem Treiber
12 der LEDs 2; dieser Treiber 12 kann analog oder digitalisiert realisiert sein.
1. LED-Leuchte in der Form eines LED-Strahlers für Filmbeleuchtung in Innenräumen, aufweisend
- LEDs (2) in einer Gesamtanzahl von N, zur Lichtabgabe in einen Außenraum der LED-Leuchte, wobei N ≥ 3 gilt und wobei jede der insgesamt N LEDs (2) dazu ausgelegt ist, ein Licht mit ein und derselben spektralen Eigenschaft
auszusenden,
- eine Steuereinheit (6) zur Ansteuerung der LEDs (2),
wobei die Steuereinheit (6) dazu ausgebildet ist, die LED-Leuchte wahlweise in eine
von mehreren unterschiedlichen Betriebsarten (
B1, B2, ...) zu versetzen,
wobei in jeder der unterschiedlichen Betriebsarten eine jeweils andere Teilanzahl
n der insgesamt
N LEDs (2), mit
0 ≤ n ≤
N, eingeschaltet und die jeweils restlichen
N -
n LEDs (2) ausgeschaltet sind,
wobei in wenigstens einer betrachteten Betriebsart
(Bj) der unterschiedlichen Betriebsarten (
B1, B2, ...) mindestens eine der
N LEDs eingeschaltet und mindestens eine andere der N LEDs ausgeschaltet ist und dabei
Folgendes gilt:
Sei j genau die Teilanzahl von den insgesamt N LEDs, die in der betrachteten Betriebsart (Bj) eingeschaltet sind, dann ist die Steuereinheit (6) weiterhin dazu ausgebildet, wahlweise
eine von mehreren unterschiedlichen Untergruppen (U1, U2, ...) von jeweils j LEDs der insgesamt NLEDs einzuschalten, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart
(Bj) zu versetzen,
dadurch gekennzeichnet
dass die LED-Leuchte derart gestaltet ist, dass bei einer Veränderung der Betriebsart
von einer aktuellen Betriebsart auf eine nachfolgende Betriebsart gegebenenfalls die
Untergruppen der aktuellen Betriebsart und die Untergruppen der nachfolgenden Betriebsart
durch eine Ansteuerung durch die Steuereinheit (6) überblendet werden wobei hierfür
ein entsprechender Betriebsstrom variiert wird.
2. LED-Leuchte nach Anspruch 1,
bei der die Steuereinheit (6) weiterhin dazu ausgebildet ist, die LED-Leuchte in Abhängigkeit
von einem vorgegebenen Dimm-Wert in eine der unterschiedlichen Betriebsarten (B1, B2, ...) zu versetzen.
3. LED-Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die unterschiedlichen Untergruppen (U1, U2, ...) nicht-überlappend sind, so dass jede der insgesamt N LEDs lediglich Teil von
einer der unterschiedlichen Untergruppen (U1, U2, ...) sein kann.
4. LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Steuereinheit (6) weiterhin dazu ausgebildet ist, festzulegen, welche
der Untergruppen (U1, U2, ...) eingeschaltet wird, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart (Bj) zu versetzen.
5. LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend
- eine Erfassungseinheit (8), die dazu ausgebildet ist, laufend für jede der Untergruppen
(U1, U2, ...) einen jeweils aktuellen Wert zu erfassen, der eine, über einen bestimmten Zeitraum
aufsummierte Einschaltdauer der jeweiligen Untergruppe repräsentiert, wobei der Zeitraum
beispielsweise die Betriebsdauer der LED-Leuchte ist.
6. LED-Leuchte mit den in den Ansprüchen 4 und 5 genannten Merkmalen, bei der die Steuereinheit
(6) weiterhin dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit der Werte, die zuvor von der Erfassungseinheit
(8) erfasst worden sind, festzulegen, welche der Untergruppen (U1, U2, ...) eingeschaltet wird, um die LED-Leuchte in die betrachtete Betriebsart (Bj) zu versetzen.
7. LED-Leuchte nach Anspruch 6,
wobei diejenige der Untergruppen (U1, U2, ...) festgelegt wird, deren Wert die kürzeste Einschaltdauer repräsentiert oder gegebenenfalls
eine der Untergruppen (U1, U2, ...) festgelegt wird, deren Werte die kürzesten Einschaltdauern repräsentieren.
8. LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der alle N LEDs (2) dieselbe Leistung haben.
9. LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der alle N LEDs (2) auf einer Platine (4) angeordnet sind.
10. LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der N ≥ 25, vorzugsweise N ≥ 49 gilt.
11. Verfahren zur Ansteuerung einer LED-Leuchte nach Anspruch 7, umfassend die Schritte:
(a) Eingabe eines Dimm-Werts in die Steuereinheit (6),
(b) Zuordnung einer der Betriebsarten zu dem in Schritt (a) eingegebenen Dimm-Wert,
(c) gegebenenfalls Auswahl einer von mehreren möglichen Untergruppen (U1, U2, ....) von LEDs, die zu der in Schritt (b) zugeordneten Betriebsart eingeschaltet
werden können, wobei als Auswahlkriterium die aktuellen Werte verwendet werden, die
vorab durch die Erfassungseinheit (8) erfasst worden sind und die Einschaltdauern
der Untergruppen (U1, U2, ....) repräsentieren und (d) bei einer Veränderung der Betriebsart von einer aktuellen
Betriebsart auf eine nachfolgende Betriebsart werden die Untergruppen der aktuellen
Betriebsart und die Untergruppen der nachfolgenden Betriebsart durch eine Ansteuerung
durch die Steuereinheit (6) überblendet, wobei hierfür ein entsprechender Betriebsstrom
variiert wird.
1. LED lamp in the form of a LED spotlight for film lighting in interior spaces, having
- LEDs (2) in a total number of N, for light output into an exterior space of the
LED lamp, wherein N ≥ 3 applies and wherein each of the total N LEDs (2) is designed
to emit a light with one and the same spectral property,
- a control unit (6) for triggering the LEDs (2),
wherein the control unit (6) is designed to move the LED lamp optionally into one
of several different operating modes (B1, B2, ...),
wherein in each of the different operating modes in each case another partial number
n of the total N LEDs (2) with 0 ≤ n ≤ N, are switched on, and in each case the remaining
N - n LEDs (2) are switched off,
wherein in at least one operating mode (Bj) considered of the different operating
modes (B1, B2, ...) at least one of the N LEDs is switched on and at least another
of the N LEDs is switched off and thereby the following applies: If j is precisely
the partial number of the total N LEDs, which are switched on in the operating mode
(Bj) considered, then the control unit (6) is furthermore designed, to switch on one
of several different sub-groups (U1, U2, ...) of in each case j LEDs of the total
N LEDs, in order to move the LED lamp into the operating mode (Bj) considered,
characterized in
that the LED lamp is designed in such a manner that when changing the operating mode from
a current operating mode to a subsequent operating mode, if applicable, the sub-groups
of the current operating mode and the sub-groups of the subsequent operating mode
are cross-faded via a triggering by the control unit (6), wherein for this purpose
an appropriate operating current is varied.
2. LED lamp according to Claim 1,
in which the control unit is furthermore designed to move the LED lamp in dependence
on a pre-determined dimming value into one of the different operating modes (B1, B2,
...).
3. LED lamp according to Claim 1 or 2,
wherein the different sub-groups (U1, U2, ...) are non-overlapping, so that each of
the total N LEDs can only be part of one of the different sub-groups (U1, U2, ...).
4. LED lamp according to any one of the preceding claims,
in which the control unit (6) is furthermore designed to determine which of the sub-groups
(U1, U2, ...) is switched on, in order to move the LED lamp into the operating mode
(Bj) considered.
5. LED lamp according to any one of the preceding claims,
further having,
- a detection unit (8), which is designed to continuously detect for each of the sub-groups
(U1, U2, ...) an in each case current value, which represents a switch-on time of
the respective sub-group summed up over a specific time period, wherein the time period
is, for example, the operating duration of the LED lamp.
6. LED lamp with the features mentioned in Claims 4 and 5,
in which the control unit is furthermore designed, in dependence on the values, which
have previously been detected by the detection unit (8), to determine which of the
sub-groups (U1, U2, ...) is switched on, in order to move the LED lamp into the operating
mode (Bj) considered.
7. LED lamp according to Claim 6,
wherein that of the sub-groups (U1, U2, ...) is determined, the value of which represents
the shortest switch-on time or, if applicable, one of the sub-groups (U1, U2, ...)
is determined, the values of which represent the shortest switch-on times.
8. LED lamp according to any one of the preceding claims,
in which all N LEDs (2) have the same output.
9. LED lamp according to any one of the preceding claims,
in which all N LEDs (2) are arranged on a circuit board (4).
10. LED lamp according to any one of the preceding claims,
in which N ≥ 25, preferably N ≥ 49 applies.
11. Method for triggering a LED lamp according to Claim 7,
comprising the steps:
(a) input of a dimming value into the control unit (6),
(b) assignment of one of the operating modes to the dimming value inputted in step
(a),
(c) if applicable, selection of one of several possible sub-groups (U1, U2, ...) of
LEDs, which can be switched on to the operating mode assigned in step (b)" wherein
as selection criterion the current values are used, which have been detected in advance
by the detection unit (8) and represent of the switch-on times of the sub-groups (U1,
U2, ...) and
d) when changing the operating mode from a current operating mode to a subsequent
operating mode the sub-groups of the current operating mode and the sub-groups of
the subsequent operation mode are cross-faded via a triggering by the control unit
(6), wherein for this purpose an appropriate operating current is varied.
1. Luminaire à LED sous la forme d'un projecteur à LED pour l'éclairage d'un film dans
des espaces intérieurs, comprenant
- des LED (2) d'un nombre total de N, pour l'émission de lumière dans un espace extérieur
au luminaire à LED, N ≥ 3 et chacune des N LED (2) étant conçue pour émettre une lumière
avec la même propriété spectrale,
- une unité de commande (6) pour la commande des LED (2),
l'unité de commande (6) étant conçue pour mettre le luminaire à LED de manière sélective
dans un ou plusieurs modes de fonctionnement différents (B1, B2, ...), moyennant quoi,
dans chacun des différents modes de fonctionnement, un autre nombre partiel n des
N LED (2) au total, avec 0 ≤ n ≤ N, sont allumées et les N-n LED (2) restantes sont
éteintes,
moyennant quoi, dans un mode de fonctionnement considéré (Bj) des différents modes
de fonctionnement (B1, B2, ...), au moins une des N LED est allumée et au moins une
autre des N LED est éteinte et ce qui suit s'applique :
soit j exactement le nombre partiel des N LED au total qui sont allumées dans le mode
de fonctionnement considéré (Bj), l'unité de commande (6) est conçue en outre pour
allumer de manière sélective un parmi plusieurs sous-groupes (U1, U2, ...) des j LED
des N LED au total, afin de mettre le luminaire à LED dans le mode de fonctionnement
considéré (Bj),
caractérisé en ce que
le luminaire à LED est conçu de façon à ce que, lors d'une modification du mode de
fonctionnement d'un mode de fonctionnement actuel à un mode de fonctionnement suivant,
le cas échéant, les sous-groupes du mode de fonctionnement actuel et les sous-groupes
du mode de fonctionnement suivant sont enchaînés à l'aide d'une commande par l'unité
de commande (6), un courant de fonctionnement correspondant étant modifié pour cela.
2. Luminaire à LED selon la revendication 1,
dans lequel l'unité de commande (6) est conçue en outre pour mettre le luminaire à
LED dans un des différents modes de fonctionnement (B1, B2, ...) en fonction d'une
valeur de gradation prédéterminée.
3. Luminaire à LED selon la revendication 1 ou 2,
les différentes sous-groupes (U1, U2, ...) ne se chevauchant pas, de façon à ce que
chacune des N LED au total puisse faire partie d'un seul des différents sous-groupes
(U1, U2, ...).
4. Luminaire à LED selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'unité de commande (6) est en outre conçue pour déterminer lequel des
sous-groupes (U1, U2, ...) est allumé afin de mettre le luminaire à LED dans le mode
de fonctionnement considéré (Bj).
5. Luminaire à LED selon l'une des revendications précédentes,
comprenant en outre
- une unité de mesure (8) qui est conçue pour mesurer en continu, pour chacun des
sous-groupes (U1, U2, ...), une valeur actuelle, qui représente une durée d'allumage
cumulée sur une période déterminée du sous-groupe concerné, la période étant par exemple
la durée de fonctionnement du luminaire à LED.
6. Luminaire à LED avec les caractéristiques mentionnées dans les revendications 4 et
5,
dans lequel l'unité de commande (6) est conçue en outre pour déterminer, en fonction
des valeurs qui ont été mesurées par l'unité de mesure (8), lequel des sous-groupes
(U1, U2, ...) est allumé, afin de mettre le luminaire à LED dans le mode de fonctionnement
considéré (Bj).
7. Luminaire à LED selon la revendication 6,
celui des sous-groupes (U1, U2, ...) étant déterminé dont la valeur représente la
durée d'allumage la plus courte ou le cas échéant un des sous-groupes (U1, U2, ...)
étant déterminé dont les valeurs représentent les durées d'allumage les plus courtes.
8. Luminaire à LED selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel les N LED (2) ont la même puissance.
9. Luminaire à LED selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel les N LED (2) sont disposées sur un circuit imprimé (4).
10. Luminaire à LED selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel N ≥ 25, de préférence N ≥ 49.
11. Procédé de commande d'un luminaire à LED selon la revendication 7, comprenant les
étapes suivantes :
(a) saisie d'une valeur de gradation dans l'unité de commande (6),
(b) attribution d'un des modes de fonctionnement à la valeur de gradation saisie à
l'étape (a),
(c) le cas échéant, sélection d'un parmi plusieurs sous-groupes possibles (U1, U2,
...) de LED, qui peuvent être allumés selon le mode de fonctionnement attribué à l'étape
(b), le critère de sélection utilisé étant les valeurs actuelles qui ont été mesurées
préalablement par l'unité de mesure (8) et qui représentent les durées d'allumage
des sous-groupes (U1, U2, ...) et
(d) lors d'une modification du mode de fonctionnement d'un mode de fonctionnement
actuelle à un mode de fonctionnement suivant, les sous-groupes du mode de fonctionnement
actuel et les sous-groupes du mode de fonctionnement suivant sont enchaînés à l'aide
d'une commande par l'unité de commande (6), un courant de fonctionnement correspondant
étant modifié pour cela.