| (19) |
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(11) |
EP 2 585 663 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.2016 Patentblatt 2016/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/002906 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/160784 (29.12.2011 Gazette 2011/52) |
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| (54) |
TÜRBETÄTIGER UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG
DOOR ACTUATOR AND METHOD FOR PRODUCING
ACTIONNEUR DE PORTE ET PROCÉDÉ DE FABRICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.06.2010 DE 102010017570
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.05.2013 Patentblatt 2013/18 |
| (73) |
Patentinhaber: DORMA Deutschland GmbH |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- MEULENBELD, Jan
58339 Breckerfeld (DE)
- HÖVENER, Franz-Josef
44536 Lünen (DE)
- SALUTZKI, Thomas
58456 Witten (DE)
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| (74) |
Vertreter: Balder IP Law, S.L. |
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Castellana 93 28046 Madrid 28046 Madrid (ES) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2004/003076 DE-A1- 19 822 498 DE-U1-202008 008 921
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DE-A1- 1 949 240 DE-U1- 9 308 568 US-A- 2 588 010
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Türbetätiger mit einem Gehäuse, in dem ein
fluidisch und/oder federbelasteter Kolben in einem Kolbenraum verschiebbar angeordnet
und geführt ist, wobei das Gehäuse stirnseitig durch ein Verschlusselement abgedichtet
und verschlossen wird.
[0002] Der Stand der Technik offenbart, beispielsweise in der
DE 93085680 und der
US 2588010, Türbetätiger, bei denen eine Verschlussschraube zum Einsatz kommt, die stirnseitig
den Türbetätiger verschließt. Diese Verschlussschraube weist eine Nut auf, in der
eine Dichtung zur Abdichtung des Kolbenraumes eingelegt wird, wobei die Verschlussschraube
aufgrund eines angeordneten Gewindes in das Gehäuse des Türbetätigers eingeschraubt
wird.
[0003] Der Stand der Technik beinhaltet den Nachteil, dass an der Verschlussschraube eine
Nut für die erforderliche Dichtung sowie ein Gewinde zum Einschrauben der Verschlussschraube
in das Gehäuse des Türbetätigers angebracht werden müssen, wobei ein entsprechendes
Gegengewinde am Gehäuse des Türbetätigers anzubringen ist, welches in der Herstellung
teuer ist.
[0004] Ein weiterer Nachteil der bekannten Türbetätiger besteht darin, dass bei der Montage
des Türbetätigers der Arbeitsgang des Einschraubens der Verschlussschraube in das
Gehäuse des Türbetätigers eine gewisse Zeit in Anspruch genommen werden muss, die
in Bezug auf eine Jahresmenge von Türbetätigem erhebliche Montagekosten aufkommen
lässt.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verschlusselement für ein
Gehäuse eines Türbetätigers bereit zu stellen, welches einen einfachen Aufbau aufweist,
kostengünstig herzustellen ist und auf einfache Weise dichtend zu montieren ist.
[0006] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Türbetätiger gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Die Erfindung geht dabei von dem Gedanken aus, dass der Verschluss eines Türbetätiger
nach der Montage der erforderlichen Bauteile durch einen Deckel erfolgt, der mit Hilfe
eines Werkzeuges und einer Dichtung in eine leckagefreie Position montiert wird, bei
der der Türbetätiger in seiner Funktion unbeeinträchtigt bleibt.
[0008] Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass ein Verschlusselement als gewölbter
Deckel ausgebildet ist, der auf Grund plastischer Verformung das Gehäuse des Türbetätigers
dichtend verschließt.
[0009] Die erfinderische Ausführungsform besitzt den Vorteil, dass zum Verschluss des Gehäuses
des Türbetätigers ein geometrisch einfach aufgebautes und somit kostengünstiges Bauteil
verwendet werden kann.
[0010] Ebenso von Vorteil ist, dass das Gehäuse eine Öffnung mit einem Durchmesser aufweist,
der eine zylinderförmige Fläche innerhalb des Gehäuses bildet. Zum Verschluss des
Deckels sind einfach aufgebaute Werkzeuge benutzbar, wobei der Deckel am Gehäuse vertieft
angeordnet ist und somit der Verschluss des Türbetätigers keine hervorstehende Abschnitte
am Türbetätiger aufweist.
[0011] Ebenfalls von Vorteil ist, dass der Kolbenraum, in dem der Kolben angeordnet ist,
einen Durchmesser aufweist, der eine zylinderförmige Fläche innerhalb des Gehäuses
bildet. Somit wird eine für den Türbetätiger erforderliche Geometrie zur Montage des
Deckels verwendet, wobei die Funktion des Türbetätigers gewährleistet ist.
[0012] Am Übergang der Öffnung zum Kolbenraum ist eine umlaufende Nut für eine Dichtung
angeordnet. Durch die angeordnete Nut ist eine erforderliche Dichtung auf einfache
Weise zu montieren.
[0013] Auch von Vorteil ist, dass der Durchmesser der Öffnung größer ist als der Durchmesser
des Kolbenraumes. Der Deckel wird auf diese Weise zum Verschluss auf Position gehalten.
[0014] Ebenso von Vorteil ist, dass am Übergang der Nut zum Kolbenraum eine umlaufende Fläche
angeordnet ist, die zur Auflage des Deckels dient, Hierdurch kann der Deckel auf einfache
Weise in die Öffnung eingelegt werden und liegt auf der umlaufenden Fläche an.
[0015] Vorteilhaft ist, dass der Deckel auf der Fläche aufliegt und mit seinem Rand nach
der plastischen Verformung zumindest teilweise in die Nut hineinragt und dabei die
Dichtung verformt. Durch die plastische Verformung des Deckels erstreckt sich der
größer werdende Außendurchmesser des Deckels in die Nut, wobei die Dichtung von dem
Deckel dichtend verformt wird.
[0016] Vorgesehen ist, dass der Deckel aus einem metallischen Werkstoff besteht. Bei einem
im Betrieb befindlichen Türbetätiger herrschen Innendrücke, die von dem Deckel dauerhaft
aufzufangen sind, um die leckagefreie Funktion des Türbetätigers sicher zu stellen,
welches durch einen metallischen Werkstoff in Verbindung mit entsprechenden Eigenschaften
und Abmaßen des Deckels gewährleistet ist. Weiterhin von Vorteil ist, dass die Dichtung
unterschiedliche Formen, vorzugsweise ein O-Ring oder eine 4-Kanten Dichtung, aufweist.
Somit kann eine kostengünstige Dichtung verwendet werden.
[0017] Ebenso vorteilhaft ist, dass das Werkzeug zumindest teilweise in die Öffnung einführbar
ist. Hierdurch wird der Verschluss versenkt am Gehäuse des Türbetätigers angeordnet,
welches vorstehende Bauteile am Gehäuse des Türbetätigers verhindert und aus optischen
Gründen zu bevorzugen ist.
[0018] Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in den nachstehenden
Figuren und deren Beschreibungen näher dargestellt.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung des Gehäuses eines Türbetätigers mit einem Werkzeug
zur Verformung des Deckels,
- Figur 2:
- eine Detail-Ansicht X aus der Figur 1,
- Figur 3:
- eine schematische Darstellung des Gehäuses eines Türbetätigers, bei der das Werkzeug
mit der Verformung des Deckels begonnen hat,
- Figur 4:
- eine Detail-Ansicht Y aus der Figur 3,
- Figur 5:
- eine schematische Darstellung des Gehäuses eines Türbetätigers, bei der das Werkzeug
seine Endposition erreicht hat und dabei den Deckel plastisch verformt hat,
- Figur 6:
- eine Detail-Ansicht Z aus der Figur 5.
[0020] In Figur 1 und 2 ist der Endbereich des Gehäuses 40 des Türbetätigers dargestellt.
Das Gehäuse 40 kann als runder, ovaler oder rechteckiger Hohlzylinder ausgestaltet
sein, in dem ein Kolben 20 fluidisch und/oder federbelastet verschiebbar angeordnet
und geführt wird. Der Kolbenraum, in dem der Kolben 20 angeordnet ist, weist dabei
einen Durchmesser B auf. Das Gehäuse 40 weist an einem Ende eine Öffnung 50 mit einem
Durchmesser A auf.
[0021] Am Ende des Gehäuses 40 ist im Bereich der Öffnung 50 eine umlaufende Nut 35 in die
Wand des Gehäuses 40 eingearbeitet. In diese Nut 35 wird eine Dichtung 30 eingelegt.
Der Durchmesser A der Öffnung 50 ist größer als der Durchmesser B des Kolbenraumes.
Dadurch entsteht an der Nut stirnseitig zur Öffnung 50 hin eine ringförmige Fläche
45, die als Anschlag für einen Deckel 10 dient.
[0022] Zum Verschließen des Türschließergehäuses wird der Deckel 10 in die Öffnung 50 auf
die Fläche 45 gelegt. Der Deckel 10 ist nach außen - also zur Öffnung 50 hin - konvex
gewölbt.
[0023] Der Deckel 10 wird durch ein Werkzeug 25 derart plastisch verformt, dass der Durchmesser
des Deckels 10 sich vergrößert und dieser mit seinem Rand zumindest teilweise in die
Nut 35 eintaucht. Dabei wird das Werkzeug 25 zu der gewölbten Fläche 15 des Deckels
10 geführt, bis er den Deckel 10 berührt. Als zusätzliche Abstützung des Deckels 10
wird der Kolben 20 derart positioniert, dass seine Stirnfläche im Bereich der ringförmigen
Fläche 45 angeordnet ist. Dadurch wird der Verformungsvorgang unterstützt, in dem
ein Durchrutschen des Deckels 10 - durch ein schnelles Umschlagen der Deckelwölbung
- verhindert wird, wobei sich der Deckel 10 an den Kolben 20 anlegen kann.
[0024] In Figur 3 und 4 hat das Werkzeug 25 mit seiner Krafteinwirkung F auf die gewölbte
Fläche 15 des Deckels 10 begonnen, wobei der Rand des Deckels 10 sich schon teilweise
in die Nut 35 erstreckt und dabei die Dichtung 30 verformt.
[0025] In Figur 5 und 6 hat das Werkzeug 25 seine Endposition erreicht und den Deckel 10
plastisch verformt. Der Deckel 10 kann an dem Kolben 20 anliegen, wobei der Deckel
10 die Dichtung 30 derart verformt, dass die Dichtung 30 in Verbindung mit dem Deckel
10 eine leckagefreie Abdichtung vom Kolbenraum, dem Gehäuse 40 und der Öffnung 50
erzielt hat.
[0026] Anschließend wird das Werkzeug 25 aus der Öffnung 50 herausgeführt und von dem Türschließer
entfernt.
[0027] Bei dem Verschluss des Gehäuses 40 werden zunächst die erforderlichen Bauteile des
Türbetätigers in das vorhandene Gehäuse 40 des Türbetätigers montiert, die für die
Funktion des Türbetätigers notwendig sind. Schließlich erfolgt ein stirnseitiger Verschluss
des Gehäuses 40. Das Gehäuse 40 besitzt im Abschnitt des Kolbenraumes eine Fläche
45, die durch die Nut 35 und dem Kolbenraum, in dem der Kolben 20 translatörisch bewegbar
angeordnet ist, sowie der Öffnung 50, in die der Deckel 10 eingesetzt wird, gebildet
wird. Dabei ist der Kolben 20 mit einem seiner Stirnseiten auf die Ebene der Fläche
45 positioniert und wird in dieser Position gehalten. Nachdem die Dichtung 30, vorzugsweise
ein O-Ring, in die Nut 35 eingelegt ist, wird der gewölbte und somit vorgeformte Deckel
10 durch die Öffnung 50 des Gehäuses 40 bis zu der Ebene der Fläche 45 eingelegt.
Der vorgeformte Deckel 10 besitzt eine gewölbte Fläche 15, wobei der Deckel 10 derart
auf die Fläche 45 des Gehäuses 40 eingelegt wird, dass die gewölbte Fläche 15 in Richtung
aus dem Gehäuse 40 zumindest teilweise herausragt. Die vorgeformte Kontur des Deckels
10 ist erforderlich, um den Deckel 10 durch die Öffnung 50 des Gehäuses 40 auf die
Fläche 45 auflegen zu können, da der Außendurchmesser des gewölbten Deckels 10 kleiner
ist als die Öffnung 50 des Gehäuses 40. Anschließend wird der gewölbten Fläche 15
ein Werkzeug 25 zugeführt, wobei das Werkzeug 25 eine Kraft F auf die gewölbte Fläche
15 ausübt, die dafür sorgt, dass der Deckel 10 plastisch verformt wird. Hierbei übt
das Werkzeug 25 bis zu einer Endstellung eine Kraft F auf den Deckel 10 aus, wobei
die Endstellung des Werkzeuges 25 erreicht ist, sobald der Deckel 10 sich plastisch
verformt und die Dichtung 30 dichtend in der Nut 35 verformt hat, wobei sich der Deckel
10 an dem Kolben 20 abstützen kann. Das Werkzeug 25 besitzt einen Außendurchmesser,
der derart ausgelegt ist, dass der Außendurchmesser durch die Öffnung 50 des Gehäuses
40 hindurchführbar ist. Dabei erstreckt sich der Deckel 10 zumindest teilweise in
die Nut 35, da sich aufgrund der Krafteinwirkung des Werkzeuges 25 der Außendurchmesser
des Deckels 10 vergrößert, wobei dieser Außendurchmesser größer ist als die Öffnung
50 des Gehäuses 40. Hierdurch hat sich der Deckel 10 derart plastisch verformt, wobei
das Bestreben, in die vorgeformte Kontur zurück zu gelangen, verhindert wird. Die
Vergrößerung des Außendurchmessers des Deckels 10 in Verbindung mit der Tiefe der
Nut 35 hat zur Folge, dass der Deckel 10 die in der Nut 35 befindliche Dichtung 30
verformt, wobei die Dichtung 30 und der Deckel 10 den Kolbenraum leckagefrei abdichten.
[0028] In dieser Position ist der Deckel 10 unlösbar als Verschluss des Türbetätigers angeordnet,
wobei ein kostengünstiger Deckel 10 verwendet wird und die Montage wenig Zeit in Anspruch
nimmt.
[0029] Diese Art des Verschlusses ist selbstverständlich auch anwendbar auf der Seite des
Türbetätigers, an dem der Federraum des Türbetätigers angeordnet ist. Somit ist der
Federraum eines Türbetätigers mit einem Deckel 10 in Verbindung mit einer innerhalb
einer entsprechenden Nut 35 angeordneten Dichtung 30 leckagefrei abzudichten und zu
verschließen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 10
- Deckel
- 15
- gewölbte Fläche
- 20
- Kolben
- 25
- Werkzeug
- 30
- Dichtung
- 35
- Nut
- 40
- Gehäuse
- 45
- Fläche
- 50
- Öffnung
- A
- Durchmesser
- B
- Durchmesser
1. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40), in dem ein fluidisch und/oder federbelasteter
Kolben (20) in einem Kolbenraum verschiebbar angeordnet und geführt ist, wobei das
Gehäuse (40) stirnseitig durch ein metallisches Verschlusselement abgedichtet und
verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement als gewölbter Deckel (10) ausgebildet ist, der auf Grund plastischer
Verformung das Gehäuse (40) dichtend verschließt, wobei der Deckel (10) auf einer
umlaufenden Fläche (45) aufliegt und mit seinem Rand nach der plastischen Verformung
zumindest teilweise in eine umlaufende Nut (35) des Gehauses (40) hineinragt und dabei
eine in die Nut (35) eingelogte Dichtung (30) verformt.
2. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (40) eine Öffnung (50) mit einem Durchmesser (A) aufweist.
3. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (A) eine zylinderförmige Fläche innerhalb des Gehäuses (40) bildet.
4. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenraum, in dem der Kolben (20) angeordnet ist, einen Durchmesser (B) aufweist.
5. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (B) eine zylinderförmige Fläche innerhalb des Gehäuses (40) bildet.
6. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass am Übergang der Öffnung (50) zum Kolbenraum eine umlaufende Nut (35) für eine Dichtung
(30) angeordnet ist.
7. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach Anspruch 2 und 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (A) größer ist als der Durchmesser (B).
8. Türbetätiger mit einem Gehäuse (40) nach den Ansprüchen 6 dadurch gekennzeichnet, dass am Übergang der Nut (35) zum Kolbenraum eine umlaufende Fläche (45) angeordnet ist,
die zur Auflage des Deckels (10) dient.
9. Verfahren zum stirnseitigen Verschließen eines Gehäuses eines Türbetätigers nach den
Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der gewölbte Deckel (10) auf die Fläche (45) aufgelegt wird,
- der Kolben (20) derart positioniert wird, dass seine Stirnfläche im Bereich der
Fläche (45) angeordnet ist,
- ein Werkzeug (25) den Deckel (10) plastisch verformt,
- so dass sein Rand zumindest teilweise in die Nut (35) eintaucht und eine dort angeordnete
Dichtung (30) verformt.
10. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10) aus einem metallischen Werkstoff besteht.
11. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (30) unterschiedliche Formen, vorzugsweise ein O-Ring oder eine 4-Kanten
Dichtung, aufweist.
12. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (25) in die Öffnung (50) einführbar ist.
1. A door operator including a housing (40), in which a piston (20), loaded by fluid
and/or by spring, is disposed and guided to be displaceable in a piston compartment,
wherein the housing (40), at the front side is closed off and sealed by means of a
metallic closure element, characterized in that the closure element is configured as a dome-shaped cover (10), which, on account
of plastic deformation, closes the housing (40) in a sealing manner, wherein the cover
(10) rests on a surrounding surface (45) and, after the plastic deformation, with
its border protrudes at least partially into a surrounding groove (35) of the housing
(40) and thereby deforms a seal (30), which is inserted into the groove (35).
2. The door operator including a housing (40) according to claim 1, characterized in that the housing (40) includes an opening (50) with a diameter (A).
3. The door operator including a housing (40) according to claim 2, characterized in that the diameter (A) forms a cylindrically shaped surface within the housing (40).
4. The door operator including a housing (40) according to claim 1, characterized in that the piston compartment, in which the piston (20) is disposed, has a diameter (B).
5. The door operator including a housing (40) according to claim 4, characterized in that the diameter (B) forms a cylindrically shaped surface within the housing (40).
6. The door operator including a housing (40) according to claim 2, characterized in that a surrounding groove (35) for a seal (30) is disposed at the transition of the opening
(50) towards the piston compartment.
7. The door operator including a housing (40) according to claim 2 and 4, characterized in that the diameter (A) is larger than the diameter (B).
8. The door operator including a housing (40) according to claim 6, characterized in that a surrounding surface (45), which serves as a support for the cover (10), is disposed
at the transition of the groove (35) to the piston compartment.
9. A method for closing the front side of a housing of a door operator according to the
claims 1 to 8,
characterized in that
- the dome-shaped cover (10) is placed onto the surface (45),
- the piston (20) is positioned such that the front surface thereof is located in
the area of the surface (45),
- a tool (25) plastically deforms the cover (10),
- such that the border thereof, at least partially, penetrates into the groove (35)
and deforms a seal (30) disposed therein.
10. The method according to claim 9, characterized in that the cover (10) consists of a metallic material.
11. The method according to claim 9, characterized in that the seal (30) includes different shapes, preferably an O-ring or a seal with four
edges.
12. The method according to claim 9, characterized in that the tool (35) may be introduced into the opening (50).
1. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40), dans lequel un piston (20),
qui est chargé par fluide et/ou par ressort, est agencé et guidé de façon déplaçable
dans un compartiment à piston, le boîtier (40) sur sa face frontale étant étanchéifié
et fermé par l'intermédiaire d'un élément de fermeture métallique, caractérisé en ce que l'élément de fermeture est aménagé comme couvercle (10) bombé, lequel, en raison
d'une déformation plastique, ferme le boîtier (40) de façon étanchéifiante, le couvercle
(10) restant sur une surface (45) circonférentielle et, avec son bord, après la déformation
plastique, fait saillie au moins partiellement dans une rainure (35) circonférentielle
du boîtier (40) et ainsi déforme un joint d'étanchéité (30) qui est inséré dans la
rainure (35).
2. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le boîtier (40) comprend une ouverture (50) avec un diamètre (A).
3. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le diamètre (A) forme une surface de forme cylindrique à l'intérieur du boîtier (40).
4. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le compartiment à piston, dans lequel le piston (20) est agencé, présente un diamètre
(B).
5. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 4,
caractérisé en ce que le diamètre (B) forme une surface de forme cylindrique à l'intérieur du boîtier (40).
6. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'une rainure (35) circonférentielle pour un joint d'étanchéité (30) est agencée à
la transition de l'ouverture (50) envers le compartiment du piston.
7. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 2 et
4, caractérisé en ce que le diamètre (A) est plus large que le diamètre (B).
8. Dispositif d'actionnement de porte avec un boîtier (40) selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'une surface (45) circonférentielle, laquelle sert de support pour le couvercle (10),
est agencée à la transition de la rainure (35) envers le compartiment du piston.
9. Méthode pour la fermeture sur la face frontale d'un boîtier d'un dispositif d'actionnement
de porte selon les revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
- le couvercle (10) bombée est posé sur la surface (45),
- le piston (20) est positionné de telle façon que sa face frontale est agencée dans
la région de la surface (45),
- un outil (25) plastiquement déforme le couvercle (10),
- de sorte que son bord, au moins partiellement, entre dans la rainure (35) et déforme
le joint d'étanchéité (30) qui y est agencé.
10. Méthode selon la revendication 9, caractérisée en ce que le couvercle (10) consiste en une matière métallique.
11. Méthode selon la revendication 9, caractérisée en ce que le joint d'étanchéité présente des formes différentes, de préférence un anneau en
forme O ou un joint à 4 bords.
12. Méthode selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'outil (25) peut être introduit dans l'ouverture (50).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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