[0001] Die Erfindung betrifft einen Türantrieb für eine Schwenkschiebetür eines Fahrzeugs
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
[0002] Aus der
DE 10 2008 047 046 A1 ist ein solcher Türantrieb für eine Schwenkschiebetür eines Fahrzeugs bekannt, welcher
einen Antriebsmechanismus umfasst, mittels welchem ein Türflügel der Schwenkschiebetür
zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung zu verlagern ist. Der Türantrieb
umfasst ferner eine Sicherungseinrichtung, mittels welcher der Türflügel in seiner
Schließstellung gesichert gehalten ist. Die Sicherungseinrichtung umfasst dabei eine
Hebelanordnung, welche zur Sicherung des Türflügels in seiner Schließstellung in eine
Übertotpunktverriegelung zu bringen ist, wobei eine Halteeinrichtung vorgesehen ist,
mittels welcher die Hebelanordnung in der Übertotpunktverriegelung sicherbar ist.
Die Halteeinrichtung kann einen Zylinder umfassen, welcher in seiner die Hebelanordnung
haltenden Sicherungsstellung druckbeaufschlagt und zur Lösung der Sicherungsstellung
in eine Lösestellung entlüftbar ist.
[0003] Darüber hinaus sind aus dem Serienbau insbesondere von Omnibussen pneumatisch betriebene
Schwenkschiebetüren bekannt, welche auch eine pneumatisch betätigbare Verriegelung
aufweisen, um einen Türflügel der Schwenkschiebetüren in der Schließstellung zu halten.
Der Nachteil hierbei ist, dass sich der Türflügel bei einer Bewegung zwischen der
Offenstellung und der Schließstellung nicht gleichförmig bewegt, was an der Betätigung
der Schwenkschiebetüren mittels kompressibler Luft liegt. Dies ist insbesondere der
Fall, wenn ein solcher Omnibus an einer Steigung beziehungsweise einem Gefälle steht.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Türantrieb für eine Schwenkschiebetür
eines Fahrzeugs bereitzustellen, welcher eine gleichförmige Bewegung eines Türflügels
der Schwenkschiebetür zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung sowie
ein sicheres Halten des Türflügels in der Schließstellung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Türantrieb für eine Schwenkschiebetür eines Fahrzeugs
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen
und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0006] Ein solcher Türantrieb für eine Schwenkschiebetür eines Fahrzeugs, insbesondere eines
Omnibusses, umfasst eine Antriebseinrichtung, mittels welcher ein Türflügel der Schwenkschiebetür
in einem Bewegungsbereich zwischen einer Schließstellung und zumindest einer Offenstellung
bewegbar ist. Ferner umfasst der Türantrieb eine einen mit Druckluft beaufschlagbaren
Zylinder aufweisende Sicherungseinrichtung, mittels welcher der Türflügel in der Schließstellung
gesichert gehalten ist.
[0007] Es ist vorgesehen, dass die Antriebseinrichtung einen Elektromotor umfasst, mittels
welchem der Türflügel zumindest in seinem überwiegenden Bewegungsbereich zwischen
der Offenstellung und der Schließstellung zumindest im Wesentlichen gleichförmig bewegbar
ist. Der Antriebsmotor vermeidet eine ungleichförmige, insbesondere ruckelnde, Bewegung
des Türflügels, wie es beispielsweise bei einer pneumatischen Betätigung des Türflügels
der Fall sein kann. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Fahrzeug an einem
Gefälle beziehungsweise an einer Steigung steht, wobei derartige topographische Gegebenheiten
die Bewegung eines pneumatisch betätigbaren Türflügels negativ beeinflussen würden.
Die Folge wäre eine ungleichförmige Bewegung des Türflügels. Dies ist bei der Bewegung
des Türflügels mittels des Antriebsmotors, insbesondere des Elektromotors, nicht der
Fall, wodurch sich der Türflügel insbesondere in einem optisch wahrnehmbaren Bereich
des Bewegungsbereichs gleichförmig öffnen und/oder schließen lässt.
[0008] Gleichzeitig ermöglicht der Türantrieb, dass der Türflügel in seiner Schließstellung
gesichert gehalten ist, ohne dass aufwändige, komplexe und damit gewichts- und kostenintensive
und gegebenenfalls mechanische Komponenten wie beispielsweise eine zusätzliche Getriebestufe
sowie eine zusätzliche, aufwändige Notbetätigungseinrichtung, nötig wären. Vielmehr
ist der Türflügel auch bei hohen, auf den Türflügel wirkenden Kräften, beispielsweise
infolge eines außenseitigen Unterdrucks, infolge von Vandalismus oder dergleichen,
in der Schließstellung sicher auf unaufwändige und kostengünstige Art und Weise mittels
des mit Druckluft beaufschlagbaren Zylinders gehalten. Dadurch weist der Türantrieb
geringe Kosten auf, was die Kosten für das Fahrzeug insgesamt gering hält.
[0009] Des Weiteren ist durch den Einsatz des mit Druckluft beaufschlagbaren Zylinders eine
einfache Notbetätigung darstellbar, um den Türflügel auch bei Ausfall einer Energieversorgung,
insbesondere einer Stromversorgung, für den Antriebsmotor von seiner Schließstellung
in die Offenstellung zu bewegen. Dazu kann der in der Schließstellung bevorzugt belüftete
(mit Druckluft beaufschlagte) Zylinder entlüftet werden, wodurch das feste Gehaltensein
des Türflügels in der Schließstellung aufgehoben und der Türflügel einfach, beispielsweise
manuell, in seine Offenstellung bewegbar ist.
[0010] In dem Zylinder ist beispielsweise eine Feder angeordnet, welche infolge der Druckluftbeaufschlagung
des Zylinders gespannt ist, welche den Türflügel in dessen Schließstellung unter Beaufschlagung
des Türflügels mit einer hohen Haltekraft hält und welche sich infolge des Entlüftens
des Zylinders entspannt. Das Entspannen der Feder bewirkt vorteilhafterweise eine
Bewegung des Türflügels aus der Schließstellung heraus in einem kleinen Bereich des
Bewegungsbereichs des Türflügels, so dass der Türflügel lediglich noch den restlichen
Bereich des Bewegungsbereichs in die Offenstellung auf einfache Art und Weise, beispielsweise
manuell, bewegt werden kann.
[0011] Die Sicherungseinrichtung umfasst eine schaltbare Ventileinrichtung, mittels welcher
der Zylinder mit Druckluft beaufschlagbar und der Zylinder entlüftbar ist. Mit anderen
Worten ist eine Strömung der Druckluft in den Zylinder hinein und aus dem Zylinder
heraus mittels der Ventileinrichtung kontrollierbar. Vorteilhafterweise ist zur Entlüftung
des Zylinders die Ventileinrichtung manuell in eine Freigabestellung bewegbar, so
dass die hohe, auf den Türflügel wirkende Haltekraft auch bei Ausfall der Energieversorgung
des Antriebsmotors sowie für die insbesondere elektrisch schaltbare Ventileinrichtung
aufhebbar und der Zylinder entlüftbar ist.
[0012] Die Sicherungseinrichtung umfasst einen Endlagenschalter, mittels welchem die Ventileinrichtung
zur Beaufschlagung des Zylinders mit Druckluft in der Schließstellung oder bei einer
Bewegung des Türflügels in die Schließstellung in einem Bereich des Bewegungsbereichs
vor Erreichen der Schließstellung schaltbar ist. Mit anderen Worten wird die Ventileinrichtung
bei Erreichen der Schließstellung als Endlage oder kurz vor dem Erreichen dieser Schließstellung
über den Schalter betätigt, so dass der Zylinder mit Druckluft beaufschlagt wird.
So kann die auf den Türflügel wirkende Haltekraft aufgebaut und der Türflügel in der
Schließstellung sicher gehalten werden.
[0013] Dabei ist vorgesehen, dass bei der Betätigung der Ventileinrichtung durch den Schalter,
welcher das Erreichen der Schließstellung oder die Bewegung des Türflügels in eine
Position kurz vor der Schließstellung erfasst, die Leistung des Antriebsmotors reduziert
und der Zylinder mit Druckluft beaufschlagt wird, wodurch der Türflügel mittels des
Elektromotors und durch eine Kraftunterstützung infolge der Beaufschlagung des Zylinders
mit Druckluft den restlichen Bereich des Bewegungsbereichs in die Schließstellung
bewegt wird. Es erfolgt somit eine so genannte Übergabe der Bewegung des Türflügels
ausschließlich durch den Antriebsmotor in dem überwiegenden Bewegungsbereich hin zu
einer Bewegung des Türflügels sowohl durch den Elektromotor und durch eine Kraftunterstützung
infolge der Druckbeaufschlagung des Zylinders, wobei die Leistung des Antriebsmotors
gegenüber der ausschließlichen Bewegung des Türflügels mittels des Antriebsmotors
reduziert ist. Die reduzierte Leistung zur Darstellung der gleichförmigen Bewegung
des Türflügels wird nun durch die Kraftunterstützung infolge der Druckbeaufschlagung
des Zylinders aufgebracht.
[0014] In einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist mittels des Schalters
die Ventileinrichtung vor einer Bewegung des Türflügels von der Schließstellung in
die Offenstellung schaltbar und dadurch der Zylinder zu entlüften. Der Schalter erfasst
dabei die Bewegung beziehungsweise die gewünschte Bewegung des Türflügels aus der
Schließstellung in die Offenstellung und gibt vor der eigentlichen Bewegung den Türflügel
frei, indem der Schalter das Ventil zur Entlüftung des Zylinders und damit zur Aufhebung
der Haltekraft betätigt. Dann kann der Türflügel leichtgängig und gleichförmig mittels
des Antriebsmotors in die Offenstellung bewegt werden. Dabei kann ebenso vorgesehen
sein, dass unmittelbar nach dem Schalten der Ventileinrichtung zur Entlüftung des
Zylinders der Türflügel sowohl durch den Antriebsmotor als auch kraftunterstützt infolge
der Entlüftung des Zylinders, beispielsweise durch die sich entspannende Feder, in
einem Bereich des Bewegungsbereichs bewegt wird. Ist der Zylinder komplett entlüftet,
was vor Erreichen der Offenstellung der Fall sein kann, so kann vorgesehen sein, dass
eine Übergabe von dieser kombinierten Bewegung des Türflügels mittels des Elektromotors
und durch die Kraftunterstützung infolge der Entlüftung des Zylinders hin zu einer
ausschließlichen Bewegung des Türflügels mittels des Antriebsmotors erfolgt, wobei
der Türflügel in dem restlichen Bereich des Bewegungsbereichs bis zum endgültigen
Erreichen der Offenstellung ausschließlich mittels des Antriebsmotors bewegt wird.
[0015] An dieser Stelle sei angemerkt, dass an Stelle der erfindungsgemäßen kombinierten
Bewegung des Türflügels beim Bewegen des Türflügels in die Schließstellung mittels
des Antriebsmotors und durch eine Kraftunterstützung infolge der Beaufschlagung des
Zylinders mit Druckluft und gegebenenfalls beim Bewegen des Türflügels in die Offenstellung
mittels des Antriebsmotors und durch eine Kraftunterstützung infolge des Entlüftens
des Zylinders auch eine nicht erfindungsgemäße ausschließliche Bewegung des Türflügels
mittels des Antriebsmotors über den kompletten Bewegungsbereich hinweg beim Bewegen
des Türflügels in die Schließstellung und/oder beim Bewegen des Türflügels in die
Offenstellung erfolgen kann. Dabei wird dann der Türflügel ausschließlich mittels
des Antriebsmotors in die Schließstellung bewegt und nach Erreichen der Schließstellung
der Zylinder mit Druckluft beaufschlagt beziehungsweise der Türflügel über den kompletten
Bewegungsbereich hinweg in die Offenstellung bewegt und vor einer Bewegung des Türflügels
mittels des Antriebsmotors der Zylinder, insbesondere komplett, entlüftet.
[0016] Der Türantrieb stellt eine baukastenkonforme, einfache sowie kostengünstige Lösung
und Anordnung der entsprechenden Bauteile dar, bei welcher eine entsprechende Regelungseinrichtung
zum Regeln beziehungsweise Steuern der Bewegung des Türflügels angepasst ist auf die
Betätigung der beispielsweise elektrischen und pneumatischen Komponenten sowie gegebenenfalls
auf die Übergabe der ausschließlichen Bewegung des Türflügels mittels des Antriebsmotors
hin zur kombinierten Bewegung desselbigen mittels des Antriebsmotors und durch die
Kraftunterstützung infolge des Entlüftens oder der Beaufschlagung des Zylinders mit
Druckluft.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Die
Zeichnung zeigt in der Figur eine schematische Perspektivansicht eines Türantriebs
für eine Schwenkschiebetür eines Omnibusses, mittels welchem ein Türflügel der
[0017] Schwenkschiebetür zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung gleichförmig
bewegbar und in der Schließstellung gesichert gehalten ist.
[0018] Die Figur zeigt einen Türantrieb 10 für eine Schwenkschiebetür eines Omnibusses,
mittels welchem ein Türflügel der Schwenkschiebetür zwischen einer Schließstellung
und zumindest einer Offenstellung bewegbar ist. Dazu umfasst der Türantrieb 10 einen
Antriebsmotor in Form eines Elektromotors 12, welcher unter Vermittlung eines Getriebes
14 mit einer Antriebsspindel 16 gekoppelt ist. Dreht sich der Elektromotor 12 in eine
erste Drehrichtung, so wird eine bestimmte Drehzahl und ein bestimmtes Drehmoment
des Elektromotors 12 durch das Getriebe 14 umgewandelt und auf die Antriebsspindel
16 übertragen, die dann beispielsweise den Türflügel über einen Tragarm in die Offenstellung
bewegt. Dreht sich der Elektromotor 12 in eine der ersten Drehrichtungen entgegen
gesetzte, zweite Drehrichtung, so wird eine entsprechende Drehzahl und ein entsprechendes
Drehmoment durch das Getriebe umgewandelt und auf die Antriebsspindel 16 übertragen,
die dann den Türflügel über den Tragarm in die Schließstellung bewegt.
[0019] Der Elektromotor 12 erlaubt dabei eine besonders gleichförmige Bewegung des Türflügels
über einen überwiegenden, zumindest nahezu gesamten Bewegungsbereich des Türflügels
zwischen der Offenstellung und der Schließstellung hinweg. Dies ist insbesondere auch
dann der Fall, wenn der Omnibus an einem Gefälle beziehungsweise an einer Steigung
steht. Derartige topographische Gegebenheiten beeinflussen die gleichförmige Bewegung
des Türflügels mittels des Elektromotors 12 nicht. Vielmehr gewährleistet der Elektromotor
12 einen optisch ansprechenden Bewegungsablauf des Türflügels.
[0020] Der Türantrieb 10 umfasst weiterhin eine einen Pneumatikzylinder 18 aufweisende Sicherungseinrichtung,
mittels welcher der Türflügel in der Schließstellung unter Beaufschlagung einer entsprechenden,
gewünscht hohen Haltekraft gesichert gehalten ist. Der Pneumatikzylinder 18 ist zur
gesicherten Halterung des Türflügels in der Schließstellung mit Druckluft beaufschlagbar
und zum Freigeben des Türflügels entlüftbar.
[0021] Dies ist durch ein Ventil 20 des Türantriebs 10 gewährleistet, welches einen Strömungskanal
zur Beaufschlagung des Pneumatikzylinders 18 mit Druckluft (Belüften) und zum Entlüften
freigeben beziehungsweise um beispielsweise das Entlüften zu verhindern fluidisch
versperren kann.
[0022] Befindet sich der Türflügel beispielsweise in der Schließstellung, so wird das Ventil
zunächst durch einen Endlagenschalter 22 des Türantriebs 10 geschaltet und der Pneumatikzylinder
18 entlüftet. Dadurch kann sich eine in dem Pneumatikzylinder 18 aufgenommene und
im belüfteten Zustand des Pneumatikzylinders 18 gespannte Feder entspannen, wodurch
der Türflügel in einem kleinen Bereich des Bewegungsbereichs desselbigen um einen
bestimmten Weg, welcher ein Teil eines gesamten Bewegungswegs zum Bewegen des Türflügels
zwischen der Schließstellung und der Offenstellung darstellt, bewegt. Nachdem der
Türflügel diesen bestimmten, vorgebbaren Weg infolge des Entlüften des Pneumatikzylinders
18 zurückgelegt hat, wird der Elektromotor 12 bestromt, so dass dieser sich in die
entsprechende Drehrichtung dreht und den Türflügel über die Antriebsspindel 16 den
restlichen Bewegungsweg in die Offenstellung bewegt. Mit andern Worten wird der Türflügel
somit zunächst ausschließlich infolge des Entlüftens des Pneumatikzylinders 18 und
anschließend ausschließlich mittels des Elektromotors 12 in die Offenstellung bewegt.
[0023] Befindet sich der Türflügel in der Offenstellung, in welcher der Pneumatikzylinder
18 entlüftet ist, so wird zunächst der Elektromotor 12 bestromt, so dass dieser sich
in die entsprechende Drehrichtung dreht und über die Antriebsspindel 16 den Türflügel
in Richtung der Schließstellung bewegt. Nach einem bestimmten Weg des gesamten Bewegungswegs
des Türflügels zur Bewegung desselbigen von der Offenstellung in die Schließstellung,
welcher sich aus der Differenz des gesamten Bewegungswegs und dem Weg, welcher der
Türflügel beim Bewegen desselbigen von der Schließstellung in die Offenstellung infolge
des Entlüften des Pneumatikzylinders 18 bewegt wird, ergibt, wird das Ventil 20 durch
den Endlagenschalter 22 geschaltet, wobei der Endlagenschalter 22 erfasst, wenn der
Türflügel eine bestimmte Position erreicht hat, in welcher er den besagten Weg (Differenz
aus dem gesamten Bewegungsweg und Weg, welcher der Türflügel infolge der Entlüftung
des Pneumatikzylinders 18 bewegt wird) zurückgelegt hat. Durch dieses Schalten des
Ventils 20 bei der Bewegung des Türflügels von der Offenstellung in die Schließstellung
wird der Pneumatikzylinder 18 belüftet und die Leistung des Elektromotors 12 gegenüber
der Leistung zum Bewegen des Türflügels von der Offenstellung bis zu dieser Position
reduziert, so dass der Türflügel teils mittels des Elektromotors 12 und teils durch
eine Kraftunterstützung infolge der Beaufschlagung des Pneumatikzylinders 18 mit Druckluft
(Spannen des Federelements) bewegt wird. Hat der Türflügel seine Schließstellung erreicht,
so ist der Pneumatikzylinder 18 vollständig belüftet und der Türflügel in der Schließstellung
gesichert gehalten.
[0024] Der Türantrieb 10 ermöglicht eine gleichmäßige Bewegung des Türflügels sowie ein
gesichertes Halten desselbigen auch bei hohen, von einer Außenseite 24 auf den Türflügel
wirkenden Kräften, beispielsweise infolge eines hohen, außenseitigen Unterdrucks und/oder
infolge von Vandalismus.
1. Türantrieb (10) für eine Schwenkschiebetür eines Fahrzeugs, insbesondere eines Omnibusses,
mit einer Antriebseinrichtung, mittels welcher ein Türflügel der Schwenkschiebetür
in einem Bewegungsbereich zwischen einer Schließstellung und zumindest einer Offenstellung
bewegbar ist, und mit einer einen mit Druckluft beaufschlagbaren Zylinder (18) aufweisenden
Sicherungseinrichtung, mittels welcher der Türflügel in der Schließstellung gesichert
gehalten ist, wobei die Antriebseinrichtung einen elektrischen Antriebsmotor (12)
umfasst, mittels welchem der Türflügel zumindest in seinem überwiegenden Bewegungsbereich
zwischen der Offenstellung und der Schließstellung zumindest im Wesentlichen gleichförmig
bewegbar ist, wobei die Sicherungseinrichtung eine schaltbare Ventileinrichtung (20)
umfasst, mittels welcher der Zylinder (18) mit Druckluft beaufschlagbar ist und der
Zylinder (18) entlüftbar ist, wobei die Sicherungseinrichtung einen Endlagenschalter
(22) umfasst, mittels welchem die Ventileinrichtung (20) zur Beaufschlagung des Zylinders
(18) mit Druckluft bei einer Bewegung des Türflügels in die Schließstellung in einem
Bereich des Bewegungsbereich vor Erreichen der Schließstellung schaltbar ist, wobei
mit dem Endlagenschalter (22) eine Übergabe der Bewegung des Türflügels ausschließlich
durch den elektrischen Antriebsmotor hin zu einer Bewegung des Türflügels sowohl durch
den elektrischen Antriebsmotor als auch durch eine Kraftunterstützung infolge der
Druckbeaufschlagung des Zylinders erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Schließen der Tür durch den Endlagenschalter auch die Leistung des elektrischen
Antriebsmotors (12) reduziert wird.
2. Türantrieb (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit dem Endlagenschalter (22) die Position erfasst ist, in die der Türflügel infolge
der Entlüftung des Pneumatikzylinders bewegt ist.
1. Entraînement de porte (10) pour une porte louvoyante-coulissante d'un véhicule automobile,
en particulier d'un autobus, dotée d'un dispositif d'entraînement, au moyen un battant
de la porte louvoyante-coulissante dans une zone de déplacement peut se déplacer entre
une position de fermeture et au moins une position d'ouverture, et doté d'un dispositif
de sécurité présentant un vérin (18) alimentée en air comprimé, lequel le battant
de porte est maintenu bloqué dans la position de fermeture, le dispositif d'entraînement
comprenant un moteur d'entraînement (12) électrique, qui permet de déplacer au moins
essentiellement régulièrement le battant de porte au moins dans sa zone de mouvement
principale entre la position d'ouverture et la position de fermeture, le dispositif
de sécurité comprenant un dispositif de soupape commutable (20), qui permet d'alimenter
en air comprimé le vérin (18) et de purger le vérin (18), le dispositif de sécurité
comprenant un interrupteur de fin de course (22), qui permet de commuter le dispositif
de soupape (20) destiné à alimenter le vérin (18) en air comprimé lors d'un mouvement
du battant de porte dans la position de fermeture dans une partie de la zone de mouvement
avant d'atteindre la position de fermeture, à l'aide de l'interrupteur de fin de course
(22) un transfert du mouvement du battant de porte s'effectuant exclusivement par
le moteur d'entraînement électrique vers un mouvement du battant de porte ainsi que
par le moteur d'entraînement électrique et également par une assistance résultant
de l'alimentation en pression du vérin, caractérisé en ce que lors de la fermeture de la porte par l'interrupteur de fin de course la puissance
du moteur d'entraînement (12) électrique est également réduite.
2. Entraînement de porte (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'interrupteur de fin de course (22) détecte la position dans laquelle le battant
de porte est déplacé à la suite de la purge du vérin pneumatique.