[0001] Die Erfindung betrifft einen geschirmten Steckverbinder mit einem Schirmübergabeelement
gemäß Anspruch 1.
[0002] Auf dem technischen Gebiet der elektrischen Kontaktierung von elektrischen und/oder
elektronischen Geräten, insbesondere zur Verbindung von Geräten, die einer elektrischen
Schirmung bedürfen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Schirmübergabe der beteiligten
Steckverbinderpaare.
[0003] Bei einigen bekannten Steckverbindern handelt es sich um applikationsspezifische
Entwicklungen, welche sich durch die hohen Anforderungen an die elektrische Abschirmung
und die Abdichtung gegenüber Medien, insbesondere auch gegenüber Feuchtigkeit, nur
schwer oder gar nicht auf weitere Anwendungen übertragen lassen.
[0004] Die
WO2006/013027 A offenbart einen Hochstromsteckkontakt, der über eine Schirmung verfügt.
[0005] Auch die
EP 1 965 467 B1 offenbart einen Steckverbinder mit mindestens einer stirnseitigen Einstecköffnung,
an der eine Leitungsschirmung an den entsprechenden Gegenstecker übergeben wird.
[0006] Die im Stand der Technik genannten Steckverbindungen verfügen über runde oder ovale
Steckverbinder und damit über Konstruktionen, bei denen die Steckverbinder entsprechende
Steckabschnitte in runder oder ovaler Form aufweisen. An diesen runden oder ovalen
Steckabschnitten lassen sich Schirmübergabeelemente kraftschlüssig anbringen. Insbesondere,
wenn Schirmübergabeelemente als Federelemente ausgebildet sind, lassen sich diese
über die runden Steckabschnitte anbringen, so dass die Federelemente bzw. das Schirmübergabeelement
am Umfang des Steckabschnittes kraftschlüssig anliegt.
[0007] In einigen Anwendungen müssen allerdings statt runden Steckverbinder Rechtecksteckverbinder
eingesetzt werden. Als Rechtecksteckverbinder im Sinne der vorliegenden Erfindung
sind alle Steckverbinderformen bzw. Steckverbindergehäuse zu verstehen, bei denen
am Steckverbinder oder am Steckverbindergehäuse mindestens ein linearer Steckabschnitt
vorhanden ist. Im einfachsten Falle verfügt ein Rechtecksteckverbinder über vier lineare
Steckabschnitte, von denen sich jeweils zwei paarweise gegenüberliegen und diese an
ihre Ecken miteinander in Verbindung stehen. Die Eckverbindungen sind in der Regel
als gerundete Ecken ausgeführt.
[0008] Die
DE 689 10246 T2 offenbart einen Rechtecksteckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0009] Bei solchen Steckverbindern besteht allerdings die Problematik, dass ein nicht formstabiles
Schirmübergabeelement auf den linearen, sprich geraden Abschnitten, nicht einfach
zu positionieren ist. Dabei treten im Bereich der linearen Abschnitte Probleme mit
dem Schirmübergabeelement auf, da dieses, insbesondere in den unteren Abschnitten
durchhängt. Jedenfalls bestehen Probleme mit dem kraftschlüssigen Anliegen des Schirmübergabeelementes
am Steckverbindergehäuse bzw. am Steckverbinder. Je länger die linearen Steckabschnitte
sind, desto stärker tritt der vorbesagte Effekt ein. Im ungünstigsten Fall kann das
Schirmübergabeelement z. B. an der Unterseite eines Rechtecksteckverbinders so weit
durchhängen, dass dieses überhaupt nicht mehr mit der Außenseite des Steckabschnittes
in Berührung steht und ein Verbinden der Steckverbinderpaare in dieser Situation und
Lage unmöglich wird bzw. beim Stecken das durchhängende Schirmübergabeelement beschädigt
wird.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein nicht formstabiles Schirmübergabeelement
sowie einen Steckverbinder mit einem solchen Schirmübergabeelement bereitzustellen,
welches vorbesagte Nachteile überwindet und im Bereich der linearen Steckabschnitte
bestimmungsgemäß am Gehäuse anliegt.
[0011] Diese Aufgabe wird mit dem Merkmal des Anspruch 1 gelöst.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0013] Die Erfindung wird dadurch gelöst, dass ein Schirmübergabeelement als flexibles,
federndes Element so aus einer Vielzahl von Teilelementen auszubilden ist, dass die
Teilelemente miteinander in Verbindung stehen und eine Vielzahl von Befestigungsöffnungen
zur Befestigung mit einem oder mehreren Befestigungselementen ausbilden.
[0014] Weiterhin sind am Steckverbinder bzw. am Steckverbindergehäuse entsprechende Öffnungen
bzw. Löcher vorgesehen, die in Deckung mit den Befestigungsöffnungen des Schirmübergabeelementes
bringbar sind.
[0015] Erfindungsgemäß werden Befestigungselemente an den Befestigungsöffnungen des Schirmübergabeelementes
so angebracht, dass die Befestigungselemente in die Öffnungen im Steckverbindergehäuse
eingepresst werden können. Je nach geometrischer Abmessung und Länge der linearen
Steckabschnittbereichen, sind eine oder mehrere Öffnungen vorzusehen und damit eine
oder mehrere Befestigungselemente vorzuschlagen.
[0016] Dadurch kann erreicht werden, dass über einen entsprechenden Bereich ein flexibles,
federndes Schirmübergabeelement verwendet werden kann und gleichzeitig an den Stellen
der linearen Steckabschnittbereiche eine formschlüssige Anlage an die Außenkontur
des Steckverbindergehäuses ermöglicht wird.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das Lamellenband als ein s-förmig
bzw. schlangenlinien-förmig gewendeltes Metallband mit bogenförmigen Lamellenabschnitten
ausgebildet. Diese können in eine am Steckverbindergehäuse angebrachte Führungsrippe
angeformt werden, so dass eine seitliche Stütze des Schirmübergabeelementes in und/oder
entgegen der Steckrichtung gewährleistet ist.
[0018] Mit Vorteil werden die Lamellenöffnungen zur Befestigung mit den Befestigungselementen
in einem linearen Lochraster ausgebildet, so dass das Schirmübergabeelement in beliebiger
Position montierbar ist.
[0019] In der Ausgestaltung der Erfindung wird das Befestigungselement als ein Einpresselement
ausgebildet, welches über einen Einpressabschnitt verfügt.
[0020] Entsprechend ist die korrespondierende Öffnung im Steckverbinder bzw. im Steckverbindergehäuse
so auszubilden, dass das Einpresselement kraftschlüssig und/oder formschlüssig in
die entsprechende Öffnung eingebracht werden kann.
[0021] Hierdurch wird eine besonders hochfeste Verbindung zwischen dem Schirmübergabeelement
und dem Steckverbinder gewährleistet, die auch hohen mechanischen Beanspruchungen
beim Stecken oder Trennen der Steckverbinder gerecht wird.
[0022] Durch Auswahl von Material, Loch- und Öffnungsabständen lässt sich auf die entsprechende
Steckverbindergeometrie eine jeweils angepasste optimale Lösung finden.
[0023] Mit Vorteil ist das Schirmübergabeelement als ein Lamellenelement ausgebildet, dass
aus einer Vielzahl von nebeneinander liegenden Lamellenbögen besteht. Jeweils zwei
der nebeneinander liegenden Lamellenbögen sind mittels eines Verbindungsabschnittes
miteinander verbunden unter Bildung einer Befestigungsöffnung unmittelbar zwischen
den Lamellenbögen und dem Verbindungsabschnitt.
[0024] Die jeweils benachbarten miteinander verbundenen Lamellenbögen sind an ihren gegenüberliegenden
anderen Ende mit den jeweils danebenliegenden Lamellenbögen mit einem weiteren Verbindungsabschnitt
verbunden. Dies geschieht ebenfalls unter Bildung einer weiteren Befestigungsöffnung.
Somit sind die Lamellenbögen s-förmig mittels den Verbindungsabschnitten miteinander
verbunden und es entsteht ein flexibles Lamellenband.
[0025] Mit Vorteil weist das Lamellenband zwischen je zwei benachbarten Verbindungsabschnitten
Bereiche auf, die in ihrer Form so ausgebildet sind, dass diese als Befestigungsöffnungen
dienen. Somit entsteht auf beiden Seiten des Lamellenbandes ein Raster von Befestigungsöffnungen,
die zur Befestigung mittels Einpressstiften zur Verfügung stehen.
[0026] In folge dieses "dichten" Rasters wird verhindert, dass ein um den Steckverbinder
bzw. dessen Steckverbinderabschnitt angebrachtes Lamellenband bei der Montage des
Lamellenbandes in gewissen Abschnitten gestreckt werden muss, um eine am Umfang anliegende
Montage zu erzielen.
[0027] Vielmehr kann durch das dichte Lochraster immer eine passende Befestigungsöffnung
neben einem Befestigungsloch im Steckverbindergehäuse gefunden werden, welche entsprechend
dicht neben diesem Loch angeordnet ist.
[0028] Dadurch wird vermieden, dass ein teilweise befestigtes Lamellenband um eine zu große
Strecke in seiner Längsrichtung gestreckt werden muss, um eine Befestigungsöffnung
in Deckung mit einem benachbarten Befestigungsloch zu bringen.
[0029] Je nach Größe und Genauigkeitserfordernissen lässt sich die Anzahl der Lamellenbögen
auf die entsprechende Anwendung anpassen. Bei einem besonders hohen Maß an Genauigkeit
lassen sich eine deutlich höhere Anzahl dünnerer Lamellenbögen miteinander in Verbindung
bringen, wodurch sich ein entsprechend dichteres Befestigungsraster von Befestigungsöffnungen
ergibt.
[0030] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, bevorzugte Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen. Diese
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf den vorderen Steckabschnitt eines Steckverbinders mit einem
Schirmübergabeelement;
Fig. 2 eine Frontansicht auf einen Steckverbinder mit einem darüber angeordneten Schirmübergabeelement
und zwei Befestigungselementen vor der Montage;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Schirmübergabeelementes,
angebracht an einer Führungsrippe eines Steckabschnittes eines Steckverbinders;
Fig. 4 ein Einpressverbinder gemäß Fig. 2;
Fig. 5 zeigt eine Teilseitenansicht gemäß Fig. 1 im Schnitt.
[0031] In den Figuren sind gleiche Bauteile und Bauteile mit der gleichen Funktion mit den
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0032] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steckverbinders 1 mit
einem Schirmübergabeelement 4 gezeigt.
[0033] Von dem Steckverbinder 1 ist allerdings nur der vordere Steckabschnitt 3 dargestellt.
[0034] Der Steckabschnitt 3 verfügt über einen im wesentlichen flachen Aufnahmebereich 32,
der sich umlaufend um den Steckabschnitt 3 erstreckt. Am steckseitigen Ende 34 befindet
sich eine Ringkontur 35. Weiterhin befindet sich im Bereich des Steckabschnittes 3
eine Führungsrippe 5, an die das Schirmübergabeelement 4 anliegend angeordnet werden
kann. Allerdings kann eine von der Ringkontur 35 beabstandete Führungsrippe oder Führungsnut
5 alternativ in einem weiter hinten liegenden Bereich angeordnet sein.
[0035] In Fig. 1 und Fig. 2 deutlich zu erkennen, verfügt der Steckverbinder über wenigstens
einen linearen Steckabschnittbereich 30. In diesem linearen Steckbereich sind Befestigungslöcher
40, wie in Fig. 3 ersichtlich, vorgesehen.
[0036] In Fig. 1 ist das Schirmübergabeelement 4 mittels zweier Befestigungselemente 7 am
Steckabschnitt 3 des Steckverbindergehäuses 2 befestigt.
[0037] In Fig. 2 ist ein Teilausschnitt einer Montageanordnung eines teilweise dargestellten
oberen Teiles eines Steckverbindergehäuses 2 dargestellt, über das ein Schirmübergabeelement
4 angeordnet ist.
[0038] Beispielhaft sind zwei Befestigungselemente 7 als Einpresselemente oberhalb des Schirmübergabeelementes
4 gezeigt. Zur Montage des Schirmübergabeelementes 4 wird, wie in Fig. 2 und Fig.
3 in einer Vormontagestellung angedeutet, das Schirmübergabeelement 4 in die in Fig.
1 und Fig. 5 gebrachte Position gebracht. Hierzu ist es erforderlich, dass die Befestigungsöffnungen
8a des Schirmübergabeelementes 4 in Deckung zu bringen sind mit den Befestigungslöchern
40 im Steckabschnitt 3.
[0039] In Fig. 3 ist im Detail ein Schirmübergabeelement 4 als Lamellenband ausgebildet.
[0040] Es ist besonders vorteilhaft, dass Lamellenband in der hier gezeigten Ausführungsform
auszubilden, da es einerseits flexibel ist und dadurch über den Kragen 35 durch eine
entsprechende Längsdehnung in z-Richtung gezogen werden kann.
[0041] Nach der Montage des Lamellenbandes 4 kann dieses in seiner Endmontageposition in
seinen ursprünglichen Zustand zurückfedern. In dieser Stellung liegt das Lamellenbad
lose umlaufend am Steckverbindergehäuse 2 im Bereich des Steckabschnittes 3 und zwar
im Aufnahmebereich 32 an und kann umlaufend an diesem bewegt werden. Bei der Montage
ist es daher möglich, die Befestigungsöffnungen 8a in Deckung mit den Befestigungslöchern
40 am Steckverbindergehäuse 2 zu bringen. Sobald die Befestigungsöffnungen 8a durch
verschieben bzw. bewegen des Lamellenbandes 4 in seine bestimmungsgemäße Position
erfolgt sind, kann das Lamellenband 4 am Steckverbindergehäuse 2 mittels Einpresselementen
7 befestigt werden.
[0042] Mit Vorteil ist das Lamellenband 4 aus einer Vielzahl von Lamellenelementen 6 gebildet.
Jedes Lamellenelement 6 umfasst einen bogenförmigen Lamellenabschnitt, im folgenden
als Lamellenbogen 9 bezeichnet. Jeweils zwei benachbarte Lamellenbögen sind an ihrem
ersten Ende mittels eines Verbindungsabschnittes 10 miteinander verbunden unter Bildung
einer Befestigungsöffnung 8a.
[0043] Wie in Fig. 3 deutlich zu erkennen, ist der Verbindungsabschnitt 10 als bogenförmiger
Verbindungsabschnitt aisgebildet. Der Verbindungsabschnitt 10 ist als bogenförmiger
Steg 50 an den Lamellenbogen 9 angeordnet. Nahe am Übergang zwischen den Lamellenbögen
9 und dem Verbindungssteg 50 befinden sich unmittelbar konkave Ausnehmungen 50a, 50b.
Dabei ist die erste Ausnehmung gebildet im Bereich des Verbindungssteges 50 und dem
ersten Lamellenbogen 9 und die zweite Ausnehmung 50b im Verbindungsbereich des Verbindungssteges
50 und dem zweiten Lamellenbogen 9.
[0044] In folge der bogenförmigen Ausbildung des Verbindungssteges 50 ergibt sich dadurch
eine Ausnehmung 50c, die Teil der Befestigungsöffnung 8a bildet.
[0045] Die Ausnehmung 50c könnte alternativ auch als rechteckige oder andere konkav ähnliche
Ausnehmung am Verbindungssteg 50 ausgebildet sein, so dass sich im Ergebnis eine Befestigungsöffnung
8a zwischen den benachbarten Lamellenbögen 9 und dem damit verbundenen Verbindungssteg
50 ergeben. Die Größe der Befestigungsöffnungen 8a ist auf die Größe der Befestigungslöcher
40 anzupassen und stimmt mit deren Durchmesser im wesentlichen überein.
[0046] Wie weiter in Fig. 3 ersichtlich, sind die jeweils anderen Enden der beiden miteinander
verbundenen Lamellenbögen 9 mittels identischen Verbindungsstegen 50 mit deren jeweils
benachbarten Lamellenbogen 9 verbunden, derart, dass damit jeder Lamellenbogen 9 an
einem seiner Enden mit einem benachbarten Lamellenbogen 9 mittels eines Verbindungssteges
50 verbunden ist unter Bildung jeweils einer Befestigungsöffnung 8a.
[0047] Zwischen zwei Verbindungsstegen 50 ergeben sich in Folge der benachbarten Ausnehmungen
50a, 50b ebenfalls Befestigungsöffnungen 8b, die denen der Befestigungsöffnungen 8a
in ihrer Form ähnlich sind. Hierdurch ergibt sich ein Lochraster mit dem Abstand D.
Das Lochraster der Befestigungsöffnungen 8a hat damit den Abstand 2D. Das gleiche
gilt für den Abstand der Befestigungsöffnungen 8b, die ebenfalls ein Lochrasterabstand
von 2D aufweisen. Da das erste Lochraster 8a im Abstand D zum zweiten Lochraster 8b
liegt, erhält man insgesamt ein Lochraster mit dem Lochabstand D. Dieses sozusagen
doppelte Lochraster ermöglicht auch bei Toleranzen der Befestigungslöcher 40 zu den
Befestigungsöffnungen 8a, 8b im Lamellenband 4 eine Montage mit einer entsprechend
geringen Streckung des Lamellenbandes.
[0048] Das Befestigungselement 7 ist mit Vorteil als ein Einpresselement 7 mit einem Stiftbereich
7a und einem daran angeformten Kopf 7b ausgebildet. Der Kopf bildet mindestens einen
Halteabschnitt 7c, der vorzugsweise als linearer Halteabschnitt 7c ausgebildet ist.
Alternativ kann ein pilzförmiger oder halbpilzförmiger Kopf 7b verwendet werden. Im
Bereich des Stiftes 7a gibt es mindestens einen Befestigungsabschnitt 7d, der in seiner
geometrischen Ausprägung und somit in seinem Durchmesser vergrößert gegenüber dem
Durchmesser der Befestigungslöcher 40 ausgebildet ist.
[0049] Mit Vorteil ist das Befestigungselement 7 und damit das Einpresselement 7 als ein
aus einem Blech geformtes Einpresselement ausgebildet. Durch die flache Ausbildung
zweier planparalleler Seitenflächen lässt sich das Einpresselement 7 beim Einpressen
in eines der Befestigungslöcher 40 verformen, wodurch der Befestigungsabschnitt 7d
mittels Materialverdrängung so innerhalb des Befestigungsloches 40 verformt wird,
dass ein Form- und/oder Kraftschluss zwischen dem Einpresselement 7 und dem Steckverbindergehäuse
2 entsteht.
[0050] Mit Vorteil ist das Material des Lamellenbandes 4 als ein elektrisch leitfähiges
mit Federeigenschaften ausgestattetes Blech hergestellt.
[0051] Das Einpresselement 7 ist mit Vorteil als ein T-förmiger aus einem verformbaren Material
hergestelltes Befestigungselement ausgebildet.
Bezugszeichenliste
Geschirmter Steckverbinder
[0052]
- 1
- Steckverbinder
- 2
- Steckverbindergehäuse
- 3
- Steckabschnitt
- 4
- Schirmübergabeelement
- 5
- Führungsrippe
- 6
- Lamellenelemente
- 7
- Befestigungselement
- 7a
- Stift
- 7b
- Kopf
- 7c
- Halteabschnitt
- 7d
- Befestigungsabschnitt
- 8a
- Befestigungsöffnungen
- 8b
- Befestigungsöffnungen
- 9
- Lamellenbogen
- 10
- Verbindungsabschnitt
- 20
- Schirmung
- 30
- linearer Steckabschnittbereich
- 31
- gebogener Steckabschnittbereich
- 32
- Aufnahmebereich
- 34
- steckseitiges Ende
- 35
- Kragen
- 40
- Befestigungslöcher
- 50
- bogenförmiger Verbindungssteg
- 50a, 50b, 50c
- Ausnehmungen
1. Steckverbinder (1) umfassend eine Schirmung (20) und ein Steckverbindergehäuse (2)
mit einem Steckabschnitt (3) zum Einstecken und Verbinden mit einem entsprechenden
Gegensteckabschnitt in ein korrespondierendes Gegensteckergehäuse, wobei am Steckabschnitt
(3) mindestens ein quer zur Steckrichtung des Steckverbinders (1) linearer Steckabschnittbereich
(30) vorhanden ist und im Bereich des Steckabschnittes (3) ein nicht formstabiles
Schirmübergabeelement (4) zur elektrischen Kontaktierung der Schirmung (20) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmübergabeelement (4) an wenigstens einem Befestigungsloch (40) im linearen
Steckabschnittbereich (30) mit einem Befestigungselement (7) am Steckverbindergehäuse
(2) befestigt ist, wobei das Befestigungselement (7) als ein verformbares Einpresselement
ausgebildet ist und das Befestigungsloch (40) als Einpresszone vorgesehen ist, in
die das Einpresselement (7) kraftschlüssig eingepresst ist
2. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmübergabeelement (4) ein Lamellenband aus Lamellenelementen (6) darstellt.
3. Steckverbinder (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Steckverbindergehäuse (2) im Bereich des Steckabschnittes (3) umlaufend eine Führungsrippe
(5) für die Lagerung des Schirmübergabeelementes (4) vorgesehen ist.
4. Steckverbinder (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einpresselement (7) aus einem Stift (7a) und einem am Stift (7a) angebrachten
Kopf (7b) ausgebildet ist.
5. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (7b) des Einpresselementes (7) einen im wesentlichen flachen Halteabschnitt
(7c) aufweist.
6. Steckverbinder (1) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lamellenband aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Lamellenelementen
(6) besteht, die aus Lamellenbögen (9) gebildet sind, wobei jeweils zwei der nebeneinander
liegenden Lamellenbögen (9) an deren ersten Ende mittels eines Verbindungsabschnittes
(10) miteinander verbunden sind unter Bildung einer jeweils ersten Befestigungsöffnung
(8a) zwischen den jeweils beiden Lamellenelementen (6) und dem diese verbindenden
Verbindungsabschnitt (10).
7. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die je zwei an ihrem ersten Ende miteinander verbundenen benachbarten Lamellenbögen
(9) mit ihren jeweils zweiten Ende mit den jeweils weiteren benachbarten Lamellenbogen
(9) mittels eines Verbindungsabschnittes (10) verbunden sind unter Bildung je einer
weiteren Befestigungsöffnung (8a).
8. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei benachbarten Befestigungsöffnungen (8a) eine weitere Befestigungsöffnung
(8b) durch je zwei benachbarte Verbindungsabschnitte (10) gebildet ist.
9. Steckverbinder (1) gemäß Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsabschnitte (10) als bogenförmige, im wesentlichen flache Verbindungsabschnitte
gebildet sind, die an ihrer Außenkontur über wenigstens drei im wesentlichen konkave
Ausnehmungen verfügen und wenigstens eine dieser Ausnehmungen an die Befestigungsöffnung
(8a) angrenzt.
10. Steckverbinder (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einpresselement (7) als ein T-förmiges Einpresselement ausgebildet ist.
1. Plug connector (1) comprising a screen (20) and a plug connector housing (2) having
a plug section (3) for plugging into and connecting with a corresponding mating plug
section in a corresponding mating connector housing, wherein at least one linear plug
section region (30) transverse to the plug direction of the plug connector (1) is
provided on the plug section (3) and a non-dimensionally stable screen transfer element
(4) for providing the electrical contact with the screen (20) is provided in the region
of the plug section (3), characterized in that the screen transfer element (4) is fastened to the plug connector housing (2) at
least at one fastening hole (40) in the linear plug section region (30) by means of
a fastening element (7), wherein the fastening element (7) is embodied as a re-shapeable
press-in element and the fastening hole (40) is provided as a press-in zone into which
the press-in element (7) can be pressed in a positive manner.
2. Plug connector (1) according to Claim 1, characterized in that the screen transfer element (4) represents a lamella strip comprising lamella elements
(6).
3. Plug connector (1) according to either one of the preceding claims, characterized in that a guide rib (5) for mounting the screen transfer element (4) is provided circumferentially
on the plug connector housing (2) in the region of the plug section (3).
4. Plug connector (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the press-in element (7) is embodied from a pin (7a) and a head (7b) attached to
the pin (7a).
5. Plug connector (1) according to Claim 4, characterized in that the head (7b) of the press-in element (7) comprises a substantially flat retaining
section (7c).
6. Plug connector (1) according to any one of Claims 2 to 5, characterized in that the lamella strip comprises a plurality of adjacent lamella elements (6) that are
formed from lamella curves (9), wherein in each case two of the adjacent lamella curves
(9) are mutually connected at their first end by means of a connecting section (10)
whilst forming a respective first fastening orifice (8a) between the two respective
lamella elements (6) and the connecting section (10) connecting them.
7. Plug connector (1) according to Claim 6, characterized in that the two respective adjacent lamella curves (9) that are mutually connected at their
first end are connected at their respective second ends to the respective additional
adjacent lamella curves (9) by means of a connecting section (10) whilst forming in
each case an additional fastening orifice (8a).
8. Plug connector (1) according to Claim 6 or 7, characterized in that an additional fastening orifice (8b) is formed between the two respective adjacent
fastening orifices (8a) by means of two respective adjacent connecting sections (10).
9. Plug connector (1) according to Claim 6, 7 or 8, characterized in that the connecting sections (10) are formed as curved, substantially flat connecting
sections that comprise on their external contour at least three substantially concave
cut-outs and at least one of these cut-outs adjoins the fastening orifice (8a).
10. Plug connector (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the press-in element (7) is embodied as a T-shaped press-in element.
1. Connecteur enfichable (1) comprenant un blindage (20) et un boîtier de connecteur
enfichable (2) avec une portion d'enfichage (3) pour l'enfichage et la connexion à
une portion d'enfichage conjuguée correspondante dans un boîtier de connecteur enfichable
conjugué correspondant, au moins une région de portion d'enfichage linéaire (30) transversalement
à la direction d'enfichage du connecteur enfichable (1) étant prévue sur la portion
d'enfichage (3) et un élément de transfert de blindage (4) n'ayant pas une forme stable
pour le contact électrique du blindage (20) étant prévu dans la région de la portion
d'enfichage (3), caractérisé en ce que l'élément de transfert de blindage (4) est fixé au niveau d'au moins un trou de fixation
(40) dans la région de portion d'enfichage linéaire (30) avec un élément de fixation
(7) au niveau du boîtier de connecteur enfichable (2), l'élément de fixation (7) étant
réalisé sous forme d'élément d'enfoncement déformable et le trou de fixation (40)
étant prévu en tant que zone d'enfoncement, dans laquelle l'élément d'enfoncement
(7) est enfoncé par engagement par force.
2. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de transfert de blindage (4) constitue une bande de lamelles constituée
d'éléments de lamelles (6).
3. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une nervure de guidage (5) pour le support sur palier de l'élément de transfert de
blindage (4) est prévue sur la périphérie au niveau du boîtier de connecteur enfichable
(2) dans la région de la portion d'enfichage (3).
4. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'enfoncement (7) est réalisé à partir d'une goupille (7a) et d'une tête
(7b) montée sur la goupille (7a).
5. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la tête (7b) de l'élément d'enfoncement (7) présente une portion de retenue (7c)
essentiellement plate.
6. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la bande de lamelles se compose d'une pluralité d'éléments de lamelles (6) disposés
les uns à côté des autres qui sont formés d'arcs de lamelles (9), à chaque fois deux
des arcs de lamelles (9) situés les uns à côté des autres étant connectés l'un à l'autre
au niveau de leur première extrémité au moyen d'une portion de connexion (10) en formant
une première ouverture de fixation respective (8a) entre les deux éléments de lamelles
respectifs (6) et la portion de connexion (10) les reliant.
7. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux arcs de lamelles (9) adjacents connectés l'un à l'autre chacun par leur
première extrémité sont connectés par leur deuxième extrémité respective aux autres
arcs de lamelles (9) adjacents respectifs au moyen d'une portion de connexion (10)
en formant une autre ouverture de fixation respective (8a).
8. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'entre deux ouvertures de fixation adjacentes respectives (8a) est formée une autre
ouverture de fixation (8b) à travers deux portions de connexion adjacentes respectives
(10).
9. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 6, 7 ou 8, caractérisé en ce que les portions de connexion (10) sont réalisées sous forme de portions de connexion
de forme courbe, essentiellement plates, qui disposent au niveau de leur contour extérieur
d'au moins trois évidements essentiellement concaves et au moins l'un de ces évidements
est adjacent à l'ouverture de fixation (8a).
10. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'enfoncement (7) est réalisé sous forme d'élément d'enfoncement en forme
de T.