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EP 2 586 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.05.2015 Patentblatt 2015/21 |
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Anmeldetag: 13.09.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Standmöbel mit Beinhalterung
Standing furniture with leg holder
Meuble sur pied avec support pour pied
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
27.10.2011 DE 202011107215 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.05.2013 Patentblatt 2013/18 |
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Patentinhaber: Urban, Günter |
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59909 Bestwig (DE) |
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Erfinder: |
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- Urban, Günter
59909 Bestwig (DE)
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Vertreter: Kayser, Christoph |
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Kayser & Cobet
Patentanwälte Partnerschaft
Am Borsigturm 53 13507 Berlin 13507 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1-202006 013 514 US-A1- 2008 054 141
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GB-A- 1 370 691
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Standmöbel nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein solches Standmöbel ist aus
EP 1 053 700 bekannt. Der Nachteil des darin beschriebenen Untergestells besteht darin, dass eine
auf einen Spannbügel zur Befestigung und Lösung eines Beinteils in einer Halterung
wirkende Federkraft relativ groß sein muss, um eine sichere Aufbewahrung der Beinteile
in der Halterung zu gewährleisten. So soll eine Tischplatte mit dem Untergestell und
den darin befestigten Beinteilen gedreht, gewendet, gerollt und schließlich gestapelt
werden, ohne dass sich die Beinteile aus der Aufnahme lösen. Die hohe Federkraft muss
aber überwunden werden, wenn der Spannbügel betätigt wird, um ein in der Aufnahme
liegendes Beinteil zu entnehmen. Wenn also ein aufbewahrtes Standmöbel mit den in
der Halterung des Untergestells festliegenden Beinteilen aufgestellt werden soll,
muss der Benutzer sehr viel Kraft aufwenden, um den Spannbügel zu betätigen. Wenn
diese Kraft nicht vorhanden ist, muss der Benutzer Unterstützung erhalten.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Standmöbel der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass dieses leichter handhabbar und besser nutzbar ist.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Halterung einen Spannring,
der in entspanntem Zustand das Bein lose umschließen kann und das Bein in gespanntem
Zustand lagefest einspannt, und eine Spanneinrichtung zum Spannen und Entspannen des
Spannrings umfasst.
[0005] Mithilfe des erfindungsgemäßen Standmöbels ist es möglich, das Einspannen wenigstens
eines Teils des gelösten Beins zur Aufbewahrung desselben in der Halterung mit sehr
viel geringerer Körperkraft herbeizuführen.
[0006] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Spanneinrichtung ein
zwischen einem ersten freien Ende und einem zweiten freien Ende des Spannrings wirkendes
schraubenförmiges Spannelement zur Einstellung einer Spannung aufweist. Mithilfe eines
schraubenförmigen Spannelements kann die Spannung des offenen Spannrings mithilfe
eines für den Kraftaufwand günstigen Übersetzungsverhältnisses eingestellt werden.
[0007] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass das erste freie Ende einen
ersten seitlichen Ansatz und das freie Ende einen zweiten seitlichen Ansatz aufweist
und das Stellelement durch eine erstes Bohrung des ersten seitlichen Ansatzes hindurch
greift und in eine zweite Bohrung des zweiten seitlichen Ansatzes hineingreift.
[0008] Durch diese Bauweise ist es möglich, das erste freie Ende und das zweite freie Ende
zueinander hin zu bewegen und die Spannung des Spannrings zu erhöhen oder voneinander
weg zu bewegen und die Spannung des Spannrings zu verringern.
[0009] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass das Spannelement unverlierbar
ausgebildet ist. So wird verhindert, dass das Spannelement nach Lösung aus der zweiten
Bohrung und des zweiten seitlichen Ansatzes aus der ersten Bohrung des ersten seitlichen
Ansatzes heraus fällt.
[0010] Aus diesem Grund ist es von Vorteil, dass die erste Bohrung einen Innenumfang mit
einem zurückgesetzten Umfangsabschnitt aufweist, der eine Aussparung am ersten Ansatz
bildet und das Stellelement an einem Umfang einen Vorsprung aufweist.
[0011] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass der Vorsprung an dem Stellring
genau an einer solchen Position angebracht ist, dass dieser zwischen dem gespannten
und dem entspannten Zustand des Spannrings in den zurückgesetzten Umfangsabschnitt
eingreift. Der Vorsprung greift also funktionsgerecht immer in den zurückgesetzten
Umfangsabschnitt ein.
[0012] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Aussparung den ersten
Ansatz nachgiebig macht, derart, dass das Stellelement im entspannten Zustand unter
manuellem Krafteinsatz aus der ersten Bohrung herausgezogen werden kann, aber ohne
manuellen Krafteinsatz mit dem Vorsprung in den zurückgesetzten Umfangsabschnitt gefangen
ist. Dadurch wird es möglich, das Spannelement bei Bedarf aus den beiden Bohrungen
zu entnehmen. Zum Beispiel dann, wenn das Spannelement gegen ein anderes neues Spannelement
ausgetauscht werden soll.
[0013] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass der erste Ansatz ein gebogenes,
hakenförmiges Ende aufweist. Die Handhabbarkeit der Haltung wird dadurch optimiert.
Der hakenförmige Ansatz dient bei einem bestimmungsgemäß aufgebauten Standmöbel als
Untertischhaken zur Aufnahme eines anzuhängenden Gegenstandes.
[0014] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass das Stellelement eine Stellschraube
ist und ein Außengewinde aufweist, das in ein Innengewinde der zweiten Bohrung eingreifen
kann. Ein solches Stellelement ist relativ einfach herzustellen und vermindert den
für das Spannen des Spannrings erforderlichen Kraftaufwand ausreichend.
[0015] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass das Stellelement einen
Kopf mit einer integrierten Kontaktstelle für ein Werkzeug aufweist. Dadurch ist es
möglich, die Stellschraube nicht nur mit der Hand, sondern auch mit einem Werkzeug
zu betätigen.
[0016] Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Halterung mehrere
Spannringe aufweist. Wenn zudem die mehreren Spannringe so ausgerichtet sind, dass
sie Teile des gelösten Beins parallel zueinander ausrichten, hat dies den Vorteil,
dass die Beinteile zum Beispiel unter einer Tischplatte angeordnet werden können.
[0017] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass der Spannring auf einer
Kopfplatte montiert ist. Wenn der Spannring auf einer Kopfplatte montiert ist, dann
bildet dieser mit der Kopfplatte eine leicht montierbare Einheit.
[0018] Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
[0019] Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Standmöbels gemäß vorliegender Erfindung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht einer Kopfplatte mit einer Halterung für ein Standmöbel
gemäß vorliegender Erfindung;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Kopfplatte aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Kopfplatte aus Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung entlang Linie A-A in Fig. 4; und
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung durch ein Spannelement entlang Linie B-B in Fig. 3.
[0020] In Fig. 1 ist schematisch ein Standmöbel 1 dargestellt, das eine Platte 3, ein Bein
5 mit einem ersten Beinteil 5.1 und einem zweiten Beinteil 5.2 und einen Fuß 7 umfasst.
Das Standmöbel 1 ist in der dargestellten Ausführungsform als Stehtisch ausgebildet.
In anderen Ausführungsformen kann das Standmöbel 1 auch als beliebig anderes Funktionsmöbel
ausgebildet sein, solange einzelne Beinteile oder Beine zum Zwecke des Transports
oder der Aufbewahrung demontierbar und unverlierbar mit einem anderen plattenförmigen
Bauteil verbunden sein sollen. Die vorliegende Erfindung ist demnach nicht auf die
konkrete Ausführung als Stehtisch beschränkt.
[0021] Die vorliegende Erfindung weist eine an einer Unterseite der Platte 3 angebrachte
Halterung 9 auf, an der wenigstens ein Teil des Beines 5, z. B. das Beinteil 5.1 und/oder
das Beinteil 5.2, oder aber auch das Bein 5 selbst, befestigt werden kann.
[0022] Die Halterung 9 umfasst eine Spanneinrichtung 11.1 und in der vorliegenden Ausführungsform
auch eine Spanneinrichtung 11.2. Die Spanneinrichtungen 11.1 und 11.2 sind identisch
ausgebildet, so dass im Folgenden nur die Spanneinrichtung 11.1 weiter beschrieben
wird.
[0023] Die Spanneinrichtung 11.1 umfasst einen offenen Spannring 13. Der offene Spannring
13 hat ein erstes freies Ende 13.1 und ein zweites freies Ende 13.2. Die beiden freien
Enden 13.1 und 13.2 liegen sich gegenüber.
[0024] An dem ersten freien Ende 13.1 ist ein erster Ansatz 15 ausgebildet und an dem zweiten
freien Ende 13.2 ist ein zweiter Ansatz 17 ausgebildet. Der Ansatz 15 weist eine erste
Bohrung 19 auf und der zweite Ansatz 17 weist eine zweite Bohrung 21 auf. Die Spanneinrichtung
11.1 weist zudem ein Spannelement 23 auf, das in der vorliegenden Ausführungsform
eine Spannschraube ist. Das Spannelement 23 ist durch die erste Bohrung 19 des ersten
Ansatzes 15 hindurchgeführt und greift mit einem Außengewinde 25 in ein Innengewinde
27 der zweiten Bohrung 21 des zweiten Ansatzes 17 ein. Die Situation ist in den Figuren
2 und 5 dargestellt.
[0025] Das Spannelement 23 hat einen Kopf 29, der mehrflügelig ausgebildet ist (siehe Fig.
2), so dass der Kopf von der Hand eines Benutzers leicht angefasst und betätigt (gedreht)
werden kann. Zudem weist der Kopf eine integrierte Kontaktstelle 31 für ein Werkzeug
auf. Dies kann zum Beispiel ein Innensechskant sein.
[0026] Der erste Ansatz weist eine Aussparung 33 auf, die in Bezug auf die erste Bohrung
19 einen zurückgesetzten Umfangsabschnitt 33.1 bildet. Das Stellelement 23 weist an
seinem Umfang einen Vorsprung 35 auf, mit dem dieses in die Aussparung 33 eingreift.
Der von der Aussparung 33 gebildete zurückgesetzte Umfangsabschnitt 33.1 erstreckt
sich in Längsrichtung so weit, dass sich der Vorsprung in dem zurückgesetzten Umfangsabschnitt
33.1 bewegt, wenn das Spannelement 23 in die zweite Bohrung 21 hinein- oder herausgeschraubt
wird. In einem aus der zweiten Bohrung 21 herausgeschraubten, gelösten Zustand, dem
Entspannungszustand des Spannrings 13, kann das Spannelement 23 nicht aus der ersten
Bohrung 19 herausfallen, da der Vorsprung 35 in dem zurückgesetzten Umfangsbereich
33.1 gefangen ist.
[0027] Die Aussparung 33 verleiht dem ersten Ansatz 15 eine gewisse Nachgiebigkeit, die
es dem Benutzer ermöglicht, mit manuellem Krafteinsatz das Stellelement 23 mit seinem
Vorsprung 35 aus dem Bereich des zurückgesetzten Umfangsabschnitts 33.1 herauszuhebeln.
So kann das Spannelement 23 bedarfsweise ausgewechselt werden.
[0028] Der erste Ansatz 15 erstreckt sich zu einem gebogenen, hakenförmigen Ende 37. Dieses
gebogene, hakenförmige Ende 37 kann bei funktionsgerechtem Betrieb des Standmöbels
als Haken zum Aufhängen von Gegenständen verwendet werden, zum Beispiel einer Jacke,
einer Tasche oder dergleichen.
[0029] In Fig. 2 ist dargestellt, dass die Halterung 11. bzw. 11.2 auf einer Kopfplatte
39 montiert ist. Die Kopfplatte 39 weist mehrere Löcher 41 auf, mit der diese unter
einer Platte, zum Beispiel Tischplatte 3, montiert werden kann. An zwei gegenüberliegenden
Seiten der Kopfplatte 39 ist eine Aufnahmeplatte 43 mit zwei nebeneinander angeordneten
Aufnahmen 45 ausgebildet. Eine Aufnahme 45 kooperiert mit jeweils einem Spannring
13.
[0030] In der Mitte der Kopfplatte 39 ist ein Rohransatz 47 ausgebildet, der zur Aufnahme
eines Beinteils, zum Beispiel des Beinteils 5.1, vorgesehen ist.
[0031] In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind der erste Spannring 11.1 und
der zweite Spannring 11.2 miteinander verbunden. In Fig. 2 und Fig. 5 ist ein Verbindungsbereich
49 dargestellt. Der erste Ansatz und ein die obere Hälfte des Spannrings 13 tragende
Brücke 51 sind aus Kunststoff hergestellt und weisen Versteifungselemente 53 auf.
[0032] In anderen Ausführungsformen ist es möglich, die Spanneinrichtung 11.1 bzw. 11.2
auch unabhängig von einer Kopfplatte 39 unter eine Platte, zum Beispiel Tischplatte
3, zu montieren. Die Erfindung umfasst ausdrücklich auch Ausführungsformen, die keine
Kopfplatte 39 umfassen.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Standmöbel
- 3
- Tischplatte
- 5
- Bein
- 5.1
- erstes Beinteil
- 5.2
- zweites Beinteil
- 7
- Fuß
- 9
- Halterung
- 11.1
- erste Spanneinrichtung
- 11.2
- zweite Spanneinrichtung
- 13
- offener Spannring
- 13.1
- erstes freies Ende
- 13.2
- zweites freies Ende
- 15
- erster Ansatz
- 17
- zweiter Ansatz
- 19
- erste Bohrung
- 21
- zweite Bohrung
- 23
- Spannelement
- 25
- Außengewinde
- 27
- Innengewinde
- 29
- Kopf
- 31
- integrierte Kontaktstelle
- 33
- Aussparung
- 33.1
- zurückgesetzter Umfangsabschnitt
- 35
- Vorsprung
- 37
- hakenförmiges Ende
- 39
- Kopfplatte
- 41
- Löcher
- 43
- Aufnahmeplatte
- 45
- Aufnahmen
- 47
- Rohransatz
- 49
- Verbindungsbereich
- 51
- Brücke
1. Standmöbel (1) mit einem Bein (5), mit einer Halterung (9) zum Zwecke der Aufbewahrung
des Beins (5), und mit einer Platte (3; 39), an der das Bein (5) lösbar montiert ist,
wobei das von der Platte (3; 39) demontierte Bein (5) mit der Halterung (9) unverlierbar
verbunden werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (9) einen Spannring (13) umfasst, der in entspanntem Zustand das Bein
(5) lose umschließen kann und das Bein (5) in gespanntem Zustand lagefest einspannt,
und dass die Halterung (9) eine Spanneinrichtung (11.1; 11.2) zum Spannen und Entspannen
des Spannrings (13) umfasst.
2. Standmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spanneinrichtung (11.1; 11.2) ein zwischen einem ersten freien Ende (13.1) und
einem zweiten freien Ende (13.2) des Spannrings (13) wirkendes Spannelement (23) zur
Einstellung einer Spannung aufweist.
3. Standmöbel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste freie Ende (13.1) einen ersten seitlichen Ansatz (15) und das zweite freie
Ende (13.2) einen zweiten seitlichen Ansatz (17) aufweist und das Spannelement (23)
durch eine erste Bohrung (19) des ersten seitlichen Ansatzes (15) hindurch und in
eine zweite Bohrung (21) des zweiten seitlichen Ansatzes (17) hinein greift.
4. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (23) unverlierbar ausgebildet ist.
5. Standmöbel nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Bohrung (19) einen Innenumfang mit einem zurückgesetzten Umfangsabschnitt
(33.1) aufweist, der eine Aussparung (33) im ersten Ansatz (15) bildet.
6. Standmöbel nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (23) an seinem Umfang einen Vorsprung (35) aufweist.
7. Standmöbel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (35) zwischen dem gespannten und dem entspannten Zustand des Spannrings
(13) in den zurückgesetzten Umfangsabschnitt (33.1) eingreift.
8. Standmöbel nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussparung (33) den ersten Ansatz (15) nachgiebig macht, derart, dass das Spannelement
(23) im entspannten Zustand des Spannrings (13) unter manuellem Krafteinsatz aus der
ersten Bohrung (19) herausgezogen werden kann, ohne manuellen Krafteinsatz mit dem
Vorsprung (21) in dem zurückgesetzten Umfangsabschnitt (33.1) gefangen ist.
9. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Ansatz (15) ein gebogenes, hakenförmiges Ende (37) aufweist.
10. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (23) eine Stellschraube ist und ein Außengewinde (25) aufweist,
das in ein Innengewinde (27) der zweiten Bohrung (21) eingreifen kann.
11. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (23) einen Kopf (29) mit einer integrierten Kontaktstelle (31) für
ein Werkzeug aufweist.
12. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (9) mehrere Spanneinrichtungen (11.1; 11.2) mit jeweils einem Spannring
(13) aufweist.
13. Standmöbel nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bein (5) ein erstes Beinteil (5.1) und ein zweites Beinteil (5.2) umfasst und
mehrere Spannringe (13) zur parallelen Anordnung jeweils eines Beinteils (5.1; 5.2)
des gelösten Beins (5) ausgerichtet sind.
14. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spannring (13) auf einer Kopfplatte (39) montiert ist.
15. Standmöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kopfplatte (39) einen Rohransatz (47) aufweist, in den wenigstens ein Beinteil
(5.1; 5.2) des gelösten Beins (5) gesteckt werden kann.
1. Stand furniture (1) with a leg (5), with a bracket (9) for purposes of holding the
leg (5), and with a plate (3; 39) to which the leg (5) is detachably mounted, wherein
the leg (5) detached from the plate (3; 39) can be captively joined with the bracket
(9), characterized in that the bracket (9) encompasses a retaining ring (13), which in the unclamped state can
loosely envelop the leg (5), and locks the leg (5) in position in the clamped state,
and that the bracket (9) encompasses a retaining device (11.1; 11.2) for clamping
and unclamping the retaining ring (13).
2. Stand furniture according to claim 1, characterized in that the retaining device (11.1; 11.2) exhibits a retaining element (23) that acts between
a first free end (13.1) and a second free end (13.2) of the retaining ring (13) to
set a tension.
3. Stand furniture according to claim 2, characterized in that the first free end (13.1) exhibits a first lateral extension (15) and the second
free end (13.2) exhibits a second lateral extension (17), and the retaining element
(23) passes through a first borehole (19) of the first lateral extension (15) and
engages into a second borehole (21) of the second lateral extension (17).
4. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining element (23) is captive in design.
5. Stand furniture according to claim 3 or 4, characterized in that the first borehole (19) exhibits an inner circumference with a backset circumferential
section (33.1), which forms a recess (33) in the first extension (15).
6. Stand furniture according to claim 4 or 5, characterized in that the retaining element (23) exhibits a projection (35) on its circumference.
7. Stand furniture according to claim 6, characterized in that the projection (35) engages into the backset circumferential section (33.1) between
the clamped and unclamped state of the retaining ring (13).
8. Stand furniture according to one of claims 5 to 7, characterized in that the recess (33) makes the first extension (15) flexible, so that the retaining element
(23) can be pulled out of the first borehole (19) in the unclamped state of the retaining
ring (13) by exerting a manual force, and remains captured in the backset circumferential
section (33.1) with the projection (21) without exerting a manual force.
9. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the first extension (15) exhibits a curved, hook-like end (37).
10. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining element (23) is a setscrew and exhibits a male thread (25), which can
engage into a female thread (27) of the second borehole (21).
11. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining element (23) exhibits a head (29) with an integrated contact point
(31) for a tool.
12. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the bracket (9) exhibits several retaining devices (11.1; 11.2) each having a retaining
ring (13).
13. Stand furniture according to claim 12, characterized in that the leg (5) encompasses a first leg portion (5.1) and a second leg portion (5.2),
and several retaining rings (13) are aligned for the parallel arrangement of a respective
leg portion (5.1; 5.2) of the detached leg (5).
14. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining ring (13) is mounted on a head plate (39).
15. Stand furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the head plate (39) exhibits a flanged socket (47), into which at least one leg portion
(5.1; 5.2) of the detached leg (5) can be inserted.
1. Meuble (1) à pied (5), comportant une fixation (9) servant à ranger le pied (5) et
un plateau (3 ; 39) sur lequel le pied (5) est monté de manière amovible, le pied
(5) démonté du plateau (3 ; 39) pouvant être relié à la fixation (9), ce qui évite
de le perdre, caractérisé en ce que la fixation (9) comprend une bague de serrage (13) qui, à l'état desserré, bloque
la position du pied (5) sans le serrer et serre le pied (5) à une position fixe à
l'état serré et que la fixation (9) comprend un dispositif de serrage (11.1 ; 11.2)
pour serrer et desserrer la bague de serrage (13).
2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (11.1 ; 11.2) présente un élément de serrage (23) agissant
entre une première extrémité libre (13.1) et une seconde extrémité libre (13.2) de
la bague de serrage (13) pour établir un serrage.
3. Meuble selon la revendication 2, caractérisé en ce que la première extrémité libre (13.1) présente une première pièce rapportée latérale
(15) et la seconde extrémité libre (13.2) une seconde pièce rapportée latérale (17)
et que l'élément de serrage (23) passe dans un premier alésage (19) de la première
pièce rapportée latérale (15) et un second alésage (21) de la seconde pièce rapportée
latérale (17).
4. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de serrage (23) est de type imperdable.
5. Meuble selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le premier alésage (19) présente une circonférence intérieure dotée d'une section
circonférentielle en retrait (33.1) qui forme une échancrure (33) dans la première
pièce rapportée (15).
6. Meuble selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément de serrage (23) présente une saillie (35) sur sa circonférence.
7. Meuble selon la revendication 6, caractérisé en ce que la saillie (35), entre l'état serré et desserré de la bague de serrage (13), s'engrène
dans la section circonférentielle en retrait (33.1).
8. Meuble selon une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que l'évidement (33) de la première pièce rapportée (15) fait ressort de telle sorte
que l'élément de serrage (23), à l'état desserré de la bague de serrage (13), peut
être sorti du premier alésage (19) en exerçant une force manuelle et est capté par
la saillie (21) dans la section circonférentielle en retrait (33.1) sans avoir à exercer
de force manuelle.
9. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première pièce rapportée (15) présente une extrémité courbée en forme de crochet
(37).
10. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de serrage (23) est une vis de réglage et présente un filetage (25) qui
peut s'engrener dans un taraudage (27) du second alésage (21).
11. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de serrage (23) présente une tête (29) à point de contact intégré (31)
pour un outil.
12. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fixation (9) présente plusieurs dispositifs de serrage (11.1 ; 11.2) comportant
respectivement une bague de serrage (13).
13. Meuble selon la revendication 12, caractérisé en ce que le pied (5) présente un premier élément de pied (5.1) et un second élément de pied
(5.2) et que plusieurs bagues de serrage (13) sont orientées pour y disposer parallèlement
respectivement un élément de pied (5.1 ; 5.2) du pied détaché (5).
14. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague de serrage (13) est montée sur un plateau sommital (39).
15. Meuble selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plateau sommital (39) présente une pièce rapportée tubulaire (47) dans laquelle
peut être fiché au moins un élément de pied (5.1 ; 5.2) du pied détaché (5).
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