[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, ausgebildet und eingerichtet
zum vollständigen Lösen zumindest eines Teils des Brustknorpels von einer vom Brustfleisch
befreiten Geflügelkarkasse, umfassend einen zumindest einen Stützkörper zum Aufnehmen
und Fixieren der Geflügelkarkasse aufweisenden Transportförderer zum Fördern der Geflügelkarkasse
in eine Transportrichtung T, ein Schneidmittel zum Trennen des Brustknorpels oder
Teilen davon von der Geflügelkarkasse und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Schneidmittels.
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum vollständigen Lösen zumindest
eines Teils des Brustknorpels von einer vom Brustfleisch befreiten Geflügelkarkasse.
[0002] Solche Vorrichtungen und Verfahren kommen insbesondere in der Fleisch und Geflügel
verarbeitenden Industrie zum Einsatz. Aus dem Stand der Technik bzw. genauer aus der
Praxis sind Vorrichtungen bzw. Verfahren mit den Merkmalen der Oberbegriffe der Ansprüche
1 bzw. 13 bekannt. Bei der Verarbeitung von Fleisch/Geflügel werden zunächst die für
die Produktion von Nahrungsmitteln relevanten Fleischteile von der Geflügelkarkasse
gelöst und diese abgelösten Fleischteile anschließend weiteren Bearbeitungsstationen
manuell oder automatisch innerhalb einer Bearbeitungslinie zugeführt. Dabei wird insbesondere
zunächst das Brustfleisch von der Geflügelkarkasse abgelöst, die Geflügelkarkasse
also vom Brustfleisch befreit. Die vom Brustfleisch befreite Geflügelkarkasse umfasst
im Wesentlichen einen Geflügelkörper mit den entsprechenden Knochenteilen, wie Rippen
bzw. Rippenbögen, Brustbein (Sternum), eine zwischen den Rippen bzw. Rippenbögen liegende
Geflügelkarkassenhaut, die Bestandsteil der gesamten Geflügelkarkasse ist, und den
mit dem Brustbein verbundenen Brustknorpel. Anders ausgedrückt bildet der Brustknorpel
eine Art Fortsatz des Brustbeins.
[0003] Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung des Brustknorpels als Rohstoff, beispielsweise
für die pharmazeutische und kosmetische Industrie, besteht ein Interesse daran, den
Brust-knorpel von der restlichen Geflügelkarkasse abzutrennen und separat zu sammeln.
Gemäß der bekannten Vorrichtung zur Abtrennung des Brustknorpels wird die Geflügelkarkasse
auf einem Stützkörper eines Transportförderers fixiert und zu den einzelnen Bearbeitungsstationen,
u.a. einem Schneidelement befördert. Mittels des Schneidelementes erfolgt zumindest
eine teilweise Trennung von Brustknorpel und Brustbein, so dass der Brustknorpel in
einer weiteren Bearbeitungsstation durch manuelles oder automatisches Eingreifen,
beispielsweise durch Reißen noch vorhandener Verbindungen zwischen Brustknorpel und
Geflügelkarkasse, endgültig abgetrennt werden kann.
[0004] Derartige Verfahren und Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass beim Trenn-
bzw. Abreißvorgang neben dem eigentlichen Brustknorpel Teile des knöchernen Brustbeins
oder Teile der Geflügelkarkasse am Brustknorpel verbleiben. Die von der Geflügelkarkasse
abgetrennten Teile bestehen folglich nicht ausschließlich bzw. zu einem überwiegenden
Anteil aus dem eigentlichen Brustknorpel, sondern enthalten einen unerwünscht hohen
Anteil weiterer Bestandteile. Aufgrund der im Vergleich zu den Knochenbestandteilen
der Geflügelkarkasse relativ geringen Dichte des Brustknorpelmaterials wirken sich
diese am Brustknorpel verbleibende Restteile der Geflügelkarkasse und/oder des Brustbeins
besonders negativ hinsichtlich des Reinheitsgrades der abgetrennten Brustknorpel aus,
wobei dieser das Massenverhältnis zwischen tatsächlichem Brustknorpelmaterialanteil
und Fremdmaterial definiert.
[0005] Das Dokument
US2010/081366 offenbart eine Vorrichtung, ausgebildet und eingerichtet zum vollständigen Lösen
zumindest eines Teils des Brustknorpels von einer vom Brustfleisch befreiten Geflügelkarkasse,
umfassend einen zumindest einen Stützkörper zum Aufnehmen und Fixieren der Geflügelkarkasse
aufweisenden Transportförderer zum Fördern der Geflügelkarkasse in eine Transportrichtung,
ein Schneidmittel zum Trennen des Brustknorpels oder Teilen davon von der Geflügelkarkasse
und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Schneidmittels,
wobei der Transportförderer mit jedem Stützkörper derart ausgerichtet und angetrieben
ist, dass eine auf dem Stützkörper anzuordnende Geflügelkarkasse mit ihrer Verbindungslinie
zwischen dem Brustbein und dem Brustknorpel parallel zu der Transportrichtung orientiert
ist,
wobei das Schneidmittel zum Längseinschneiden der Geflügelkarkasse zumindest entlang
eines Teilabschnitts beidseits des Brustknorpels ausgebildet und eingerichtet ist,
und wobei das Schneidmittel zum Querschneiden eines Verbindungsbereiches zwischen
dem Brustknorpel und dem Brustbein unter vollständiger Ablösung des Brustknorpels
von der Geflügelkarkasse ausgebildet und eingerichtet ist.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die
ein zuverlässiges und präzises Abtrennen des Brustknorpels von der Geflügelkarkasse
gewährleistet. Des Weiteren ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein entsprechendes
Verfahren vorzuschlagen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen dadurch
gelöst, dass der Transportförderer mit dem oder jedem Stützkörper derart ausgerichtet
und angetrieben ist, dass eine auf dem Stützkörper anzuordnende Geflügelkarkasse mit
ihrer Verbindungslinie zwischen dem Brustbein und dem Brustknorpel parallel zu der
Transportrichtung T orientiert ist, das Schneidmittel ein Doppelmesser umfasst, das
zum Längseinschneiden der Geflügelkarkasse zumindest entlang eines Teilabschnitts
beidseits des Brustknorpels und/oder beidseits des Brustbeins ausgebildet und eingerichtet
ist, und das Schneidmittel ein dem Doppelmesser nachgeordnetes Trennelement umfasst,
das zum Querschneiden eines Verbindungsbereiches zwischen dem Brustknorpel und dem
Brustbein unter vollständiger Ablösung des Brustknorpels von der Geflügelkarkasse
ausgebildet und eingerichtet ist. Durch die Orientierung der Geflügelkarkasse bezüglich
der Verbindungslinie zwischen Brustbein und dem Brustknorpel der Geflügelkarkasse
in paralleler Richtung zu der Transportrichtung T in Verbindung mit dem Doppelmesser
ist es möglich, die Geflügelkarkasse seitlich des Brustknorpels präzise mit einem
doppelten Längsschnitt zu versehen. Das erfindungsgemäße Doppelmesser ermöglicht in
einer Art Vorschnitt das Trennen des Brustknorpels von der Geflügelkarkasse gleichzeitig
zu beiden Seiten des Brustknorpels. Mit anderen Worten ist das Doppelmesser zum Längsschneiden
auf beiden Seiten des Brustknorpels ausgebildet, so dass die Geflügelkarkasse beidseits,
d.h. unmittelbar im Grenzbereich zwischen Brustknorpel und Geflügelkarkasse, vollständig
eingeschnitten wird. Durch diesen Vorschnitt wird unerwünschtes Material seitlich
des Brustknorpels zuverlässig abgetrennt, ohne jedoch den Brustknorpels bereits vollständig
von der Geflügelkarkasse zu lösen. Die (Quer-)Verbindung zwischen dem Brustknorpel
und dem Brustbein bleibt zunächst unversehrt und stellt folglich nach dem Längseinschnitt
die einzig noch bestehende Verbindung des Brustknorpels mit dem Brustbein dar. Zur
endgültigen Trennung des Brustknorpels oder Teilen davon ist das erfindungsgemäße
Trennelement vorgesehen, das in Transportrichtung T hinter dem Doppelmesser angeordnet
ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung ermöglicht das vollautomatische
und zuverlässige Trennen des Brustknorpels (oder Teilen davon) von der Geflügelkarkasse,
wobei das Brustbein an der Geflügelkarkasse verbleiben kann.
[0008] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das
Doppelmesser aus einer Warteposition in eine Schneidposition und zurück bewegbar angeordnet
ist. Mit anderen Worten ist das Doppelmesser gemäß dieser zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung nicht feststehend ausgebildet, sondern zwischen der Warteposition und
der Schneidposition hin und her bewegbar. In der Warteposition kommt das Doppelmesser
nicht in Eingriff mit der Geflügelkarkasse bzw. dieses ist so positioniert, dass eine
Berührung des Doppelmessers mit der Geflügelkarkasse sicher vermieden wird. Zum Längseinscheiden
der Geflügelkarkasse wird das Doppelmesser in die Schneidposition bewegt, in der das
Doppelmessers mit der Geflügelkarkasse in Eingriff gelangt, so dass das Doppelmesser
in die Geflügelkarkasse eindringen kann. Auf diese Weise lassen sich Schnittbeginn
und/oder Schnittende und somit die Schnittlänge der Längsschnitte präzise und exakt
steuern. Bevorzugt ist das Doppelmesser nach dem Bewegen in die Schneidposition zumindest
während des Vorgangs des Längseinschneidens ortfest, d.h. das Doppelmesser verharrt
während des Schneidvorgangs in ein- und derselben Position.
[0009] Bevorzugt erfolgt das Längseinschneiden der Geflügelkarkasse zumindest entlang des
Teilabschnitts beidseits des Brustknorpels und/oder beidseits des Brustbeins. Dies
ist besonders vorteilhaft, da die Schnittlänge der Längsschnitte frei wählbar variiert
werden kann. So ist es einerseits möglich, die Schnittlänge der Längsschnitte an die
anatomischen Gegebenheiten der Geflügelkarkasse optimal anzupassen. Andererseits ist
durch die Festlegung der Schnittlänge die Größe eines Verbindungssteges variierbar,
über den der Brustknorpel bzw. das Brustbein mit der Geflügelkarkasse nach dem Längseinscheiden
verbunden ist. Je größer dieser Bereich ausfällt, d.h. je kürzer der durch das Doppelmesser
verursachte Längsschnitt ist, desto fester ist die weiterhin bestehende seitliche
Verbindung zwischen dem Brustknorpel bzw. dem Brustbein und der Geflügelkarkasse und
umgekehrt.
[0010] Durch die Wahl einer entsprechenden Schnittlänge des mittels des Doppelmessers durchgeführten
Doppelschnitts lässt sich sicherstellen, dass eine durch das nachgeordnete Trennmesser
auf den Verbindungsbereich zwischen dem Brustknorpel und dem Brustbein einwirkende
Kraft nicht zu einem unkontrollierten Ein- oder Abreißen der Verbindungsstege im seitlichen
Teilbereich zwischen dem Brustbein bzw. dem Brustknorpel und der Geflügelkarkasse
führt, was in Summe einen erhöhten Fremdmaterialanteil am Brustknorpel und folglich
einen geringeren Reinheitsgrad des abgetrennten Brustknorpels zur Konsequenz hätte.
[0011] Die Schnittlänge ist vorzugsweise jedoch mindestens so lang gewählt, dass beim anschließenden
Querschneiden mittels des Trennelements keine Teile des Brustbeins am Brustknorpel
verbleiben. So wird eine zuverlässige und exakte Abtrennung des Brustknorpels von
der Geflügelkarkasse erzielt, ohne dass unerwünschte Restteile der Geflügelkarkasse
nach dem vollständigen Lösen des Brustknorpels von der Geflügelkarkasse an dem abgetrennten
Brustknorpel verbleiben.
[0012] Das Längseinschneiden erfolgt daher im Wesentlichen durch die mittels des Transportförderers
in Transportrichtung T relativ zu dem in der Schneiposition befindlichen Doppelmesser
bewegte Geflügelkarkasse. Mit anderen Worten ist das Doppelmesser in der Schneidposition
ortsfest, während die Geflügelkarkasse relativ dazu in Transportrichtung T an dem
Doppelmesser vorbeibewegt wird. So wird die ohnehin erforderliche Bewegung der Geflügelkarkasse
zum Fördern derselben in die Transportrichtung T zugleich zu dem Längseinschneiden
der Geflügelkarkasse genutzt. Alternativ ist es auch möglich, dass Doppelmesser in
der Schneidposition in oder entgegen der Transportrichtung T bewegbar auszubilden,
so dass das Längseinschneiden durch die Bewegung des Doppelmessers entgegen der Transportrichtung
T das Längseinschneiden zusätzlich unterstützt wird. Gemäß dieser Alternative kann
das Längseinschneiden der Geflügelkarkasse auch bei vorübergehendem Stillstand des
Transportförderers erfolgen. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Doppelmesser
ausschließlich in eine Richtung senkrecht zur Transportrichtung T an die Geflügelkarkasse
heranzubewegen.
[0013] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Doppelmesser
zumindest zwei voneinander beabstandete Einzelmesser umfasst, wobei die Einzelmesser
zumindest im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind. Mittels der Einzelmesser
wird die Geflügelkarkasse in einem einzigen Arbeitsgang beidseitig mit den Längsschnitten
versehen. Die parallele Ausrichtung der Einzelmesser garantiert ein symmetrisches
Schnittbild bezüglich der eine Symmetrieebene bildenden Verbindungslinie zwischen
dem Brustknorpel und dem Brustbein. Selbstverständlich können die Einzelmesser auch
zueinander geneigt angeordnet sein.
[0014] Gemäß einer weiter bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist der Abstand der Einzelmesser
einstellbar, so dass der Abstand der Einzelmesser an die anatomischen Gegebenheiten
der Geflügelkarkasse, beispielsweise die Breite des Brustbeins bzw. des Brustknorpels,
optimal anzupassen ist.
[0015] Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
dem Doppelmesser eine korrespondierende Gegenlage zugeordnet ist. Mittels der Gegenlage
wird eine exakte und präzise Schnittführung beim Längseinschneiden durch das Doppelmesser
gewährleistet, indem ein Ausweichen bzw. Auswölben der Geflügelkarkasse beim Längseinschneiden
sicher vermieden wird. Ein weiterer Vorteil der Gegenlage besteht darin, dass indirekt
die Standzeit des Doppelmessers erhöht werden kann, bevor dieses aufgrund von Abnutzungserscheinungen
an Schärfe verliert und ausgetauscht werden muss. Aufgrund der Gegenlage wird ein
Einreißen beim Vorgang des Längseinschneidens auch bei bereits stumpfem Doppelmesser
zuverlässig vermieden.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Gegenlage integraler Bestandteil
des Stützkörpers. Dies ermöglicht eine besonders kompakte und einfache Ausbildung
der Gegenlage, da die Gegenlage als eine korrespondieren Ausnehmung unmittelbar in
den die Geflügelkarkasse fixierenden Stützkörper integriert ist.
[0017] Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfndung ist dadurch gekennzeichnet, dass
das Trennelement aus einer Warteposition in eine Trennposition und zurück bewegbar
angeordnet ist. Auf diese Weise kann präzise festgelegt werden, an welcher exakten
Stelle der Verbindungsbereich zwischen dem Brustknorpel und dem Brustbein getrennt
werden soll. In der Warteposition kommt das Trennelement nicht mit dem Verbindungsbereich
zwischen dem Brustbein und dem Brustknorpel in Berührung. Sobald die Getlügelkarkasse
soweit mittels des Transportförderers in die Transportrichtung T gefördert worden
ist, dass der Verbindungsbereich zwischen dem Brustbein und dem Brustknorpel in einer
geeignete Trennposition zum vollständigen Ablösen des Brustknorpels von der Geflügelkarkasse
positioniert ist, wird das Trennelement durch eine Art "Hackbewegung" aus der Warteposition
in die Trennposition bewegt. In der Trennposition kommt das Trennelement mit dem Verbindungsbereich
zwischen dem Brustknorpel und dem Brustbein in Eingriff, so dass dieser Verbindungsbereich
durch Querschneiden durchtrennt wird.
[0018] Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Trennelements derart bewegbar angeordnet ist, dass das Trennelement beim
Bewegen aus der Warteposition in die Trennposition eine zur Transportrichtung T senkrechte
Bewegungsrichtung aufweist. Dies ist besonders vorteilhaft, da die Schnittgeschwindigkeit
beim Querschneiden des Verbindungsbereiches zwischen dem Brustknorpel und dem Brustbein
unabhängig von der Transportgeschwindigkeit des Transportförderers T ist.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Trennelement
derart bewegbar angeordnet ist, dass das Trennelement beim Bewegen aus der Warteposition
in die Trennposition eine in die Transportrichtung T gerichtete Bewegungsrichtung
aufweist, die um einen Winkel α gegenüber einer Senkrechten zu der Transportrichtung
T geneigt ist. Der Winkel α umfasst bevorzugt einen Bereich von 0 < α < 90°. Dies
bietet den Vorteil, dass das Quereinschneiden mittels des Trennelements zumindest
mit einer Teilkomponente in Richtung der Transportrichtung T erfolgt. Das Trennelement
wird also beim Bewegen aus der Warteposition in die Trennposition mindestens bezüglich
einer Teilkomponente in Richtung der Transportrichtung T bewegt. Aufgrund dieser Mitbewegung
wird ein Abbremsen der Geflügelkarkasse bzw. ein dadurch möglicherweise verursachtes
Verrutschten auf dem Stützkörper vermieden. Weiter werden die auf das Trennelement
in Transportrichtung T aufgrund der Weiterbewegung der Geflügelkarkasse einwirkenden
Kraftkomponenten weitestgehend minimiert.
[0020] Vorteilhafterweise ist das Trennelement schwenkbar um eine Drehachse D angeordnet.
Dies bietet den Vorteil, dass der beim Querschneiden des Verbindungsbereichs zwischen
dem Brustknorpel und dem Brustbein entstehende Schnittverlauf im Wesentlichen kreisbogenförmig
ist. So tritt das Trennelement beim Schwenken um die Drehachse D zunächst im Wesentlichen
senkrecht in den Verbindungsbereich ein, d.h. das Trennelement weist zu Beginn des
Quereinschneidens ausschließlich eine Komponente senkrecht zu der Transportrichtung
T auf. Im Verlauf der weiteren Schwenkbewegung nimmt diese Komponente in Transportrichtung
T aufgrund der Schwenkbewegung weiter zu. Mit anderen Worten ändert sich der Winkel
α gegenüber einer Senkrechten zu der Transportrichtung T kontinuierlich mit der Schwenkbewegung.
Durch die kontinuierliche Veränderung des Winkels α erhöht sich vorteilhafterweise
mit fortschreitendem Querschneiden auch die Geschwindigkeitskomponente des Trennelements
in die Transportrichtung T. Mit anderen Worten wandert das Trennelement mit der Geflügelkarkasse
mit, wobei sich mit tieferem Eindringen des Trennelements in den Verbindungsbereich
auch die Geschwindigkeitskomponente des Trennelements in die Transportrichtung T kontinuierlich
erhöht. Auf diese Weise wird ein Abbremsen der Geflügelkarkasse und folglich ein mögliches
Verrutschen oder Stauchen der Geflügelkarkasse auf dem Stützkörper zuverlässig vermieden
und eine präzise und exakte Schnittführung gewährleistet.
[0021] Des Weiteren wird die Aufgabe durch ein entsprechendes Verfahren gelöst, umfassend
die Schritte: Transportieren der Geflügelkarkasse in eine Transportrichtung T mittels
eines mindestens einen Stützkörper zum Aufnehmen und Fixieren der Geflügelkarkasse
aufweisenden Transportförderers, derart, dass eine Verbindungslinie zwischen dem Brustbein
und dem Brustknorpel der Geflügelkarkasse parallel zu der Transportrichtung T orientiert
ist, Längseinschneiden der Geflügelkarkasse zumindest entlang eines Teilabschnitts
beidseits des Brustknorpels und/oder beidseits des Brustbeins mittels eines Doppelmessers,
und anschließendes Querschneiden eines Verbindungsbereiches zwischen dem Brustknorpel
und dem Brustbein unter vollständiger Ablösung des Brustknorpels von der Geflügelkarkasse
mittels eines Trennelementes. Die sich daraus ergebenden Vorteile wurden bereits im
Zusammenhang mit der Vorrichtung beschrieben. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird
deshalb auf die entsprechenden Passagen der Beschreibung verwiesen.
[0022] Weitere bevorzugte und/oder zweckmäßige Merkmale und Ausführungsformen sowie Verfahrensschritte
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Eine besonders bevorzugte
Ausführungsform sowie das Verfahren werden anhand der beigefügten Zeichnung näher
erläutert. Die Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung in Fig.1 gemäß Schnitt A-A,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung des Schnitts A-A der Fig. 2 von Teilen des Schneidmittels
und des Stützkörpers mit einer zu dem Doppelmesser korrespondierenden Gegenlage,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung in Fig. 1 gemäß Schnitt B-B,
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Fig. 1 in Vorderansicht, und
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Fig. 1 in Draufsicht.
[0023] Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum automatischen Trennen der Brustknorpel
oder Teilen davon von einer Geflügelkarkasse. Die Vorrichtung kann als Einzelmaschine
oder als integraler Bestandteil einer Verarbeitungslinie eingesetzt werden.
[0024] Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung 10 in Seitenansicht.
Die Vorrichtung 10 umfasst im Wesentlichen einen Transportförderer 11 mit mindestens
einem Stützkörper 12, der zum Aufnehmen und Fixieren einer Geflügelkarkasse 13 ausgebildet
ist. Üblicherweise ist der Transportförderer 11 eine umlaufende Transportkette mit
mehreren Stützkörpern 12. Andere übliche Ausbildungen des Transportförderers 11 sind
aber ebenfalls einsetzbar. Mittels des Transportförderers 11 wird die auf dem Stützkörper
12 fixierte Geflügelkarkasse 13 in eine Transportrichtung (gemäß Pfeil T) gefördert,
und zwar entlang eines Schneidmittels 17, das ebenfalls Bestandteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 10 ist. Das Schneidmittel 17 umfasst erfindungsgemäß ein Doppelmesser
18 und ein Trennelement 27, das in Transportrichtung T hinter dem Doppelmesser 18
angeordnet ist.
[0025] Die Geflügelkarkasse 13 ist zur Verarbeitung so auf dem Stützkörper 12 angeordnet,
dass eine Verbindungslinie zwischen Brustbein 16 und dem Brustknorpel 14 der Geflügelkarkasse
13 parallel zu der Transportrichtung T orientiert ist. Anders ausgedrückt verläuft
die Verbindungslinie in der gleichen Richtung wie die Transportrichtung T.
[0026] Beim Fördern der Geflügelkarkasse 13 passiert diese das Schneidmittel 17 zum Trennen
des Brustknorpels 14 oder Teilen davon von der Geflügelkarkasse 13. Das Trennen des
Brustknorpels 14 von der Geflügelkarkasse 13 erfolgt in zwei Schritten. Zunächst durch
Längseinschneiden der Geflügelkarkasse 13 beidseits des Brustknorpels 14 und/oder
beidseits des Brustbeins 16 mittels des Doppelmessers 18 und anschließendem Querschneiden
eines Verbindungsbereichs 19 bzw. des von den Längsschnitten stehen gelassenen Querstegs
zwischen dem Brustknorpel 14 und dem Brustbein 16 mittels des Trennelementes 27.
[0027] Details des Schneidmittels 17 bezüglich des Doppelmessers 18 ergeben sich insbesondere
aus den Figuren 2 und 3. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst
das Doppelmesser 18 zumindest zwei voneinander beabstandete Einzelmesser 20, die parallel
zueinander ausgerichtet sind. Passiert die auf dem Stützkörper 12 fixierte und in
die Transportrichtung T vom Transportförderer 11 geförderte Geflügelkarkasse 13 das
Doppelmesser 18, wird die Geflügelkarkasse 13 mittels der beiden Einzelmesser 20 beidseits
des Brustknorpels 14 und/oder beidseits des Brustbeins 16 in Längsrichtung, d.h. parallel
zu der Transportrichtung T, entlang des Brustknorpels 14 und/oder des Brustbeins 16
eingeschnitten. Wie zuvor ausgeführt, können sich die Längseinschnitte über einen
Teilabschnitt beliebiger Länge erstrecken.
[0028] Bei den Einzelmessern 20 handelt es sich vorzugsweise um stehende Messer, deren Schnittkanten
wie in der Fig. 1 gezeigt gegenüber der Senkrechten zu der Transportrichtung T geneigt
angeordnet sind. Alternativ sind die Schnittkanten nicht wie in der Zeichnung gezeigt
gegenüber der Senkrechten zur Transportrichtung T geneigt, sondern zumindest im Wesentlichen
parallel zu der Transportrichtung T ausgerichtet, also entweder parallel zu der Transportrichtung
T oder um einen Winkelbetrag kleiner 90° gegenüber der Transportrichtung T geneigt
angeordnet. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung sind die Einzelmesser
20 als Kreismesser ausgebildet, die besonders bevorzugt rotierend angetrieben werden.
Der Drehsinn der Kreismesser ist in diesem Fall vorzugsweise entgegen der Transportrichtung
T gerichtet.
[0029] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist der Abstand der Einzelmesser
20 einstellbar. Mit anderen Worten lässt sich der Abstand zwischen den beiden Einzelmesser
20 variieren, um diesen an die anatomischen Gegebenheiten der zu bearbeitenden Geflügelkarkasse
13 anzupassen. Die Verstellung des Abstands zwischen den Einzelmessern 20 kann nicht
nur manuell erfolgen, sondern bevorzugt adaptiv während des Betriebs der Vorrichtung
10, so dass der Abstand der Einzelmesser 20 individuell an die jeweilig zu bearbeitende
Geflügelkarkasse 13 angepasst werden kann, um eine möglichst dicht anliegende Schnittführung
seitlich des Brustknorpels 14 und/oder des Brustbeins 16 zu erzielen. Selbstverständlich
ist eine derartige individuelle Anpassung des Abstands der Einzelmesser 20 auch beim
Einsatz von Kreismessern als Einzelmesser 20 möglich. Die Einzelmesser 20 sind ferner
parallel zueinander ausgerichtet. Gemäß einer alternativen Ausführung sind die Einzelmesser
20 nicht parallel zueinander ausgerichtet, sondern entsprechend zueinander geneigt.
Dabei können die Einzelmesser 20 zueinander schräg gestellt angeordnet sein, so dass
die Schnittkanten der Einzelmesser 20 nicht im rechten Winkel mit der Geflügelkarkasse
13 zum Eingriff kommen, sondern jeweils geneigt dazu eingreifen. Anders ausgedrückt
können die Einzelmesser 20 derart angeordnet sein, dass diese eine horizontale Ebene
nicht ausschließlich im rechten Winkel schneiden, sondern unter beliebigen anderen
Winkeln. Eine nicht parallele Anordnung der Einzelmesser 20 umfasst auch eine Ausrichtung
der Einzelmesser 20, bei der die Einzelmesser 20 nicht parallel zur Transportrichtung
T sind, sondern um einen beliebigen Winkelbetrag gegenüber der Transportrichtung T
geneigt angeordnet sind. In diesem Fall bilden die Einzelmesser 20 einen sich in Transportrichtung
T erweiternden bzw. sich verjüngenden Spalt.
[0030] Zum Längseinschneiden der Geflügelkarkasse 13 ist das Doppelmesser 18 aus einer Warteposition
in eine Schneidposition und zurück bewegbar angeordnet. Sobald die von dem Transportförderer
11 in die Transportrichtung T geförderte Geflügelkarkasse 13 das Doppelmesser 18 passiert,
wird das Doppelmesser 18 aus der Warteposition in die Schneidposition bewegt. Das
Doppelmesser 18 befindet sich für die Dauer des Längseinschneidens der Geflügelkarkasse
13 in der Schneidposition. Die Verweildauer des Doppelmessers 18 in der Schneidposition
ergibt sich aus der gewünschten Schnittlänge der Längsschnitte sowie einer Fördergeschwindigkeit
des Transportförderers 11, mit der die Geflügelkarkasse 13 in die Transportrichtung
T gefördert wird. Ist die gewünschte Schnittlänge der Längsschnitte erreicht, wird
das Doppelmesser 18 anschließend wieder zurück in die Warteposition bewegt. Zum Bewegen
des Doppelmessers 18 aus der Warteposition in die Schneidposition und zurück ist dem
Doppelmesser 18 ein Stellelement 23 zugeordnet. Hierbei handelt es sich vorzugsweise
um einen Pneumatikzylinder, eine servomotorischen Antrieb oder dergleichen.
[0031] Das Stellelement 23 ist vorzugsweise mit einer (nicht explizit dargestellten) Steuereinrichtung
verbunden, die den zeitlichen Ablauf, nämlich das Bewegen des Doppelmesser 18 in Abhängigkeit
einer Position des in Transportrichtung T geförderten Stützkörpers 12 mit der Geflügelkarkasse
13 aus der Warteposition in die Schneidposition und zurück steuert und zu gegebenen
Zeitpunkten die entsprechenden Bewegungen des Doppelmesser 18 veranlasst. Die Steuereinrichtung
umfasst zumindest ein Messmittel zur Positionsbestimmung der Geflügelkarkasse 13.
Beispielsweise erfolgt die Positionsbestimmung der Geflügelkarkasse 13 durch das Messmittel
beim Einlauf der Geflügelkarkasse 13 in die Vorrichtung 10. Auf Basis der Transportgeschwindigkeit
des Transportförderers 11 und den bekannten Strecken zwischen Messmittel und dem Schneidmittel
17 ermittelt die Steuereinrichtung unter Berücksichtung der geforderten Länge der
Längsschnitte die Zeitpunkte, zu denen das Doppelmesser 18 aus der Warteposition in
die Schneidposition und zurück zu bewegen ist.
[0032] Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
dem Doppelmesser 18 eine korrespondierende Gegenlage 25 zugeordnet ist. Die Gegenlage
25 weist korrespondierend zu dem Doppelmesser 18 zwei Ausnehmungen 26 auf. Die Ausnehmungen
26 sind mindestens so breit wie die Klingenbreite der Einzelmesser 20 gewählt. Besonders
bevorzugt ist die Breite der Ausnehmungen 26 jedoch größer als die Klingenbreite der
Einzelmesser 20 gewählt, so dass die Einzelmesser 20 keinesfalls mit der Gegenlage
25 in Berührung kommen. Auf diese Weise lässt sich der Abstand der Einzelmesser 20
variieren, ohne dass eine Begrenzung durch die Gegenlage 25 erfolgt. Besonders bevorzugt
ist die Gegenlage 25 integraler Bestandteil des Stützkörpers 12.
[0033] Im Anschluss an das Längseinschneiden der Geflügelkarkasse 13 passiert diese das
dem Doppelmesser 18 nachgeordnete Trennelement 27. Details des Trennelements 27 sind
insbesondere der Figur 4 zu entnehmen. Zum Querschneiden des Verbindungsbereichs 19
zwischen dem Brustknorpel 14 und dem Brustbein 16 ist das Trennelement 27 aus einer
Warteposition in eine Trennposition und zurück bewegbar angeordnet. Unter Querschneiden
wird hierbei verstanden, den Verbindungsbereich 19 im Wesentlichen senkrecht bzw.
mit einer senkrechten Komponente zu der Verbindungslinie zwischen Brustknorpel 14
und Brustbein 16 zu durchtrennen. Dabei umfasst das Querschneiden auch eine Schnittführung,
die gegenüber der Verbindungslinie um einen beliebigen Winkel kleiner 90° einschließt.
[0034] Sobald die von dem Transportförderer 11 in die Transportrichtung T geförderte Geflügelkarkasse
13 das Trennelement 27 passiert, wird das Trennelement 27 aus der Warteposition in
die Trennposition bewegt. Das Trennelement 27 befindet sich für die Dauer des Quereinscheidens
des Verbindungsbereichs 19 in der Trennposition. Dabei umfasst die Trennposition einen
Bereich, der sich zumindest von einem Punkt aus erstreckt, an dem das Trennelement
27 erstmals mit dem Verbindungsbereich 19 in Eingriff kommt, bis zu demjenigen Punkt,
an dem das Trennelement 27 den Verbindungsbereich 19 abschließend durchtrennt und
so den Brustknorpel 14 von der Geflügelkarkasse 13 vollständig abgetrennt. Anders
ausgedrückt erfolgt das Querschneiden vorzugsweise in dem Verbindungsbereich 19 derart,
dass die beim Längseinschneiden durch das Doppelmesser 18 in der Geflügelkarkasse
13 erzeugten Längsschnittlinien beim Bewegen des Trennelements 27 in die Trennposition
gekreuzt werden, so dass der Brustknorpel 14 vollständig und endgültig von der Geflügelkarkasse
13 freikommt. Das Trennelement 27 führt zum Trennen eine Art Hackbewegung aus.
[0035] Zum Bewegen des Trennelements 27 aus der Warteposition in die Trennposition und zurück
ist dem Trennelement 27 ein Stellelement 30 zugeordnet. Hierbei handelt es sich vorzugsweise
um einen Pneumatikzylinder, eine servomotorischen Antrieb oder dergleichen. Das Stellelement
30 ist vorzugsweise wie das Stellelement 23 des Doppelmesser 18 mit der Steuereinrichtung
verbunden, die den zeitlichen Ablauf, nämlich das Bewegen des Trennelements 27 in
Abhängigkeit einer Position des in Transportrichtung T geförderten Stützkörpers 12
mit der Geflügelkarkasse 13 von der Warteposition in die Trennposition und zurück
steuert und zu gegebenen Zeitpunkten die entsprechenden Bewegungen des Trennelements
27 veranlasst.
[0036] Die vorstehenden Ausführungen zur zeitlichen Steuerung des Doppelmessers 18 gelten
in analoger Weise für die zeitliche Steuerung des Trennelements 27, das jedoch aufgrund
des größeren Abstands zwischen dem am Einlauf der Vorrichtung 10 angeordneten Messmittel
zeitlich entsprechend später als das Doppelmesser 18 anzusteuern ist. Alternativ umfasst
die Steuereinrichtung mehrere Messmittel zur Positionsbestimmung der Geflügelkarkasse
13, die jeweils sowohl dem Doppelmesser 18 als auch dem Trennelement 27 zugeordnet
sein können.
[0037] Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Trennelement 27 derart bewegbar angeordnet ist, dass das Trennelement 27
beim Bewegen aus der Warteposition in die Trennposition eine zur Transportrichtung
T senkrechte Bewegungsrichtung aufweist. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung ist das Trennelement 27 derart bewegbar angeordnet ist, dass das Trennelement
27 beim Bewegen aus der Warteposition in die Trennposition eine in die Transportrichtung
T gerichtete Bewegungsrichtung aufweist, die um einen Winkel α gegenüber der Senkrechten
zu der Transportrichtung T geneigt ist. Das Trennelement 27 wird also beim Bewegen
aus der Warteposition in die Trennposition zumindest bezüglich einer Teilkomponente
in Richtung der Transportrichtung T bewegt. Vorteilhafterweise ist das Trennelement
27 dazu schwenkbar um eine Drehachse D angeordnet. So tritt das Trennelement 27 beim
Schwenken um die Drehachse D zunächst im Wesentlichen senkrecht in den Verbindungsbereich
19 ein. Im Verlauf der weiteren Schwenkbewegung ändert sich der Winkel α gegenüber
der Senkrechten zu der Transportrichtung T kontinuierlich mit der Schwenkbewegung.
Folglich "wandert" das Trennelement 27 mit der von dem Transportförderer 11 bewegten
Geflügelkarkasse 13 mit, wobei sich mit tieferem Eindringen des Trennelements 27 in
den Verbindungsbereich 19 auch die Geschwindigkeitskomponente des Trennelements 27
in die Transportrichtung T kontinuierlich erhöht. Auf diese Weise wir ein Abbremsen
der Geflügelkarkasse 13 und folglich ein mögliches Verrutschen auf dem Stützkörper
12 zuverlässig vermieden und eine präzise und exakte Schnittführung unter vollständiger
Ablösung des Brustknorpels 14 von der Geflügelkarkasse 13 gewährleistet.
[0038] Vorzugsweise ist die Geflügelkarkasse 13 auf dem Stützkörper 11 kopfwärts in Transportrichtung
T angeordnet, also mit dem Brustbein 16 in die Transportrichtung T weisend. So kommt
die Geflügelkarkasse 13 nach dem erfolgten Querschneiden des Verbindungsbereiches
19 unmittelbar frei. Alternativ ist die Geflügelkarkasse 13 auch mit einem nachlaufenden
Kopfende, also mit dem Brustknorpel 14 in Transportrichtung T vorauslaufend, durch
die Vorrichtung 10 transportierbar.
[0039] Gemäß einer weiter bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist dem Schneidmittel 17
eine Schabeeinrichtung 32 zugeordnet, die insbesondere aus den Figuren 5 und 6 ersichtlich
und bezüglich der Transportrichtung T dem Schneidmittel 17 vorgeordnet ist. Die Schabeeinrichtung
32 umfasst zumindest zwei Schabeelemente 33, die beidseits an die Geflügelkarkasse
13 seitlich an den Brustknorpel 14 bzw. das Brustbein 16 heranführbar eingerichtet
und ausgebildet sind. Passiert der Stützkörper 12 mit der Geflügelkarkasse 13 die
Schabeeinrichtung 32, werden die Schabeelemente 33 an den Brustknorpel 14 bzw. das
Brustbein 16 der Geflügelkarkasse 13 herangeführt, und an dem Brustknorpel 14 befindliches
Restfleisch wird durch die Relativbewegung zwischen der in der Transportrichtung T
geförderten Geflügelkarkasse 13 gegenüber den Schabeelementen 33 abgeschabt. Alternativ
sind die Schabeelemente 33 federnd unter Ausübung einer vorbestimmten Anpresskraft
auf den Brustknorpel 14 bzw. das Brustbein 16 beweglich angeordnet. Gemäß einer weiteren
alternativen Ausführungsform sind die Schabeelemente 33 ortsfest angeordnet.
1. Vorrichtung (10), ausgebildet und eingerichtet zum vollständigen Lösen zumindest eines Teils des Brustknorpels
(14) von einer vom Brustfleisch befreiten Geflügelkarkasse (13), umfassend einen zumindest einen Stützkörper (12) zum Aufnehmen und Fixieren der Geflügelkarkasse (13) aufweisenden Transportförderer (11) zum Fördern der Geflügelkarkasse (13) in eine Transportrichtung T, ein Schneidmittel (17) zum Trennen des Brustknorpels (14) oder Teilen davon von der Geflügelkarkasse (13) und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Schneidmittels (17),
wobei der Transportförderer (11) mit dem oder jedem Stützkörper (12) derart ausgerichtet und angetrieben ist, dass eine auf dem Stützkörper (12) anzuordnende Geflügelkarkasse (13) mit ihrer Verbindungslinie zwischen dem Brustbein (16) und dem Brustknorpel (14) parallel zu der Transportrichtung T orientiert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidmittel (17) ein Doppelmesser (18) umfasst, das zum Längseinschneiden der Geflügelkarkasse (13) zumindest entlang eines Teilabschnitts beidseits des Brustknorpels (14) und/oder beidseits des Brustbeins (16) ausgebildet und eingerichtet ist, und
das Schneidmittel (17) ein dem Doppelmesser (18) nachgeordnetes Trennelement (27) umfasst, das zum Querschneiden eines Verbindungsbereiches (19) zwischen dem Brustknorpel (14) und dem Brustbein (16) unter vollständiger Ablösung des Brustknorpels (14) von der Geflügelkarkasse (13) ausgebildet und eingerichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Doppelmesser (18) aus einer Warteposition in eine Schneidposition und zurück bewegbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Doppelmesser (18) zumindest zwei voneinander beabstandete Einzelmesser (20) umfasst, wobei die Einzelmesser (20) zumindest im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Einzelmesser (20) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Doppelmesser (18) zumindest ein Stellelement (23) zum Bewegen des Doppelmessers (18) aus der Warteposition in die Schneidposition und zurück zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Doppelmesser (18) eine korrespondierende Gegenlage (25) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlage (25) integraler Bestandteil des Stützkörpers (12) ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (27) aus einer Warteposition in eine Trennposition und zurück bewegbar angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (27) derart bewegbar angeordnet ist, dass das Trennelement (27) beim Bewegen aus der Warteposition in die Trennposition eine zur Transportrichtung
T senkrechte Bewegungsrichtung aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (27) derart bewegbar angeordnet ist, dass das Trennelement (27) beim Bewegen aus der Warteposition in die Trennposition eine in die Transportrichtung
T gerichtete Bewegungsrichtung aufweist, die um einen Winkel α gegenüber einer Senkrechten
zu der Transportrichtung T geneigt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (27) schwenkbar um eine Drehachse D angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Trennelement (27) zumindest ein Stellelement (30) zum Bewegen des Trennelements (27) aus der Warteposition in die Trennposition und
zurück zugeordnet ist.
13. Verfahren zum vollständigen Lösen zumindest eines Teils des Brustknorpels
(14) von einer vom Brustfleisch befreiten Geflügelkarkasse
(13) umfassend die Schritte:
Transportieren der Geflügelkarkasse (13) in eine Transportrichtung T mittels eines mindestens einen Stützkörper (12) zum Aufnehmen und Fixieren der Geflügelkarkasse (13) aufweisenden Transportförderers (11), derart, dass eine Verbindungslinie zwischen dem Brustbein (16) und dem Brustknorpel (14) der Geflügelkarkasse (13) parallel zu der Transportrichtung T orientiert ist,
Längseinschneiden der Geflügelkarkasse (13) zumindest entlang eines Teilabschnitts beidseits des Brustknorpels (14) und/oder beidseits des Brustbeins (16) mittels eines Doppelmessers (18), und anschließendes
Querschneiden eines Verbindungsbereiches (19) zwischen dem Brustknorpel (14) und dem Brustbein (16) unter vollständiger Ablösung des Brustknorpels (14) von der Geflügelkarkasse (13) mittels eines Trennelementes (27).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Querschneiden des Verbindungsbereichs (19) zwischen dem Brustknorpel (14) und dem Brustbein (16) senkrecht zu der Transportrichtung T ausgeführt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Quereinschneiden des Verbindungsbereichs (19) zwischen dem Brustknorpel (14) und dem Brustbein (16) in die Transportrichtung T gerichtet und um einen Winkel α gegenüber einer Senkrechten
zu der Transportrichtung T geneigt ausgeführt wird.
1. Apparatus (10) which is designed and equipped for completely removing at least one part of the breast
cartilage (14) from a poultry carcass (13) that is free of breast meat, comprising a transporting conveyor (11) for conveying the poultry carcass (13) in a transporting direction T having at least one support body (12) for receiving and fixing the poultry carcass (13), a cutting means (17) for separating the breast cartilage (14) or parts thereof from the poultry carcass (13) and a control device for controlling the cutting means (17),
wherein the transporting conveyor (11) is aligned with the or each support body (12) and driven such that a poultry carcass (13) to be arranged on the support body (12) is oriented with its connecting line between the breast bone (16) and the breast cartilage (14) parallel to the transporting direction T,
characterised in that
the cutting means (17) comprises a double blade (18) which is designed and equipped for longitudinally cutting into the poultry carcass
(13) at least along a sub-portion on both sides of the breast cartilage (14) and/or both sides of the breast bone (16), and
the cutting means (17) comprises a separating element (27) arranged downstream of the double blade (18), which is designed and equipped for laterally cutting a connecting region (19) between the breast cartilage (14) and the breast bone (16), thereby completely removing the breast cartilage (14) from the poultry carcass (13).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the double blade (18) is arranged so as to be movable from a waiting position into a cutting position and
back.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the double blade (18) comprises at least two individual blades (20) spaced apart from one another, wherein the individual blades (20) are aligned at least substantially parallel to one another.
4. Apparatus according to claim 3, characterised in that the spacing between the individual blades (20) may be adjusted.
5. Apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterised in that at least one actuating element (23) is assigned to the double blade (18) for moving the double blade (18) from the waiting position into the cutting position and back.
6. Apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a corresponding counter-surface (25) is assigned to the double blade (18).
7. Apparatus according to claim 6, characterised in that the counter-surface (25) is an integral component of the support body (12).
8. Apparatus according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the separating element (27) is arranged so as to be movable from a waiting position into a separating position
and back.
9. Apparatus according to claim 8, characterised in that the separating element (27) is movably arranged such that, when moved from the waiting position into the separating
position, the separating element (27) has a direction of movement which is perpendicular to the transporting direction
T.
10. Apparatus according to claim 8, characterised in that the separating element (27) is movably arranged such that, when moved from the waiting position into the separating
position, the separating element (27) has a direction of movement oriented in the transporting direction T, which is inclined
by an angle α to a vertical relative to the transporting direction T.
11. Apparatus according to claim 10, characterised in that the separating element (27) is pivotably arranged about a rotational axis D.
12. Apparatus according to any one of claims 8 to 11, characterised in that at least one actuating element (30) is assigned to the separating element (27) for moving the separating element (27) from the waiting position into the separating position and back.
13. A method for completely removing at least one part of the breast cartilage
(14) from a poultry carcass
(13) that is free of breast meat, comprising the steps:
transporting the poultry carcass (13) in a transporting direction T by means of a transporting conveyor (11) having at least one support body (12) for receiving and fixing the poultry carcass (13) such that a connecting line between the breast bone (16) and the breast cartilage (14) of the poultry carcass (13) is oriented parallel to the transporting direction T,
longitudinally cutting into the poultry carcass (13) at least along a sub-portion on both sides of the breast cartilage (14) and/or both sides of the breast bone (16) by means of a double blade (18), and then
laterally cutting a connecting region (19) between the breast cartilage (14) and the breast bone (16) thereby completely removing the breast cartilage (14) from the poultry carcass (13) by means of a separating element (27).
14. Method according to claim 13, characterised in that the lateral cutting of the connecting region (19) between the breast cartilage (14) and the breast bone (16) is carried out perpendicular to the transporting direction T.
15. Method according to claim 13 or 14, characterised in that the lateral cutting of the connecting region (19) between the breast cartilage (14) and the breast bone (16) is oriented in the transporting direction T and is carried inclined by an angle α
to a vertical relative to the transporting direction T.
1. Un dispositif (10) conçu et configuré pour détacher complètement au moins une partie
du cartilage sterno-costal (14) d'une carcasse de volaille (13) dont la viande de
poitrine a été retirée, qui intègre un convoyeur de transport (11) comportant au moins
un support (12) d'accueil et de fixation de la dite carcasse de volaille (13) pour
transporter la dite carcasse de volaille (13) dans une direction T, un moyen de coupe
(17) pour séparer le cartilage sternocostal (14) ou des parties de celui-ci de la
carcasse de volaille (13) et un dispositif de commande pour commander le dit moyen
de coupe (17),
dans lequel le dit convoyeur de transport (11) est aligné avec le support (12) ou
l'ensemble des supports de façon à ce que la ligne de raccord entre le sternum (16)
et le cartilage sternocostal (14) d'une carcasse de volaille (13) placée sur le dit
support (12) soit parallèle à la dite direction de transport T,
caractérisé en ce que
le dit moyen de coupe (17) comporte une double lame (18) conçue et configurée pour
découper dans la longueur la dit carcasse de volaille (13) au moins le long d'un tronçon
partiel courant des deux côtés du cartilage sterno-costal (14) et/ou des deux côtés
du sternum (16) ; et
le dit moyen de coupe (17) comporte un séparateur (27) dépendant de la dite double
lame (18) conçu et configuré pour découper transversalement une zone de raccord (19)
entre le cartilage sterno-costal (14) et le sternum (16) une fois le cartilage sterno-costal
(14) entièrement détaché de la carcasse de volaille (13).
2. Un dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la dite double lame (18) peut être déplacée d'une position d'attente vers une position
de découpe et inversement.
3. Un dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la dite double lame (18) comporte au moins deux lames individuelles (20) espacées
les unes des autres, les dites lames individuelles (20) étant disposées de façon au
moins essentiellement parallèle les unes aux autres.
4. Un dispositif selon la revendication 3, caractérisé ne ce que l'écart entre les dites
lames individuelles (20) est réglable.
5. Un dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un actionneur (23) est associé aux dites doubles lames (18) pour déplacer
la dite double lame (18) de la position d'attente vers la position de coupe et inversement.
6. Un dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins contre-appui (25) correspondant est associé à la dite double lame (18).
7. Un dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dit contre-appui (25) est partie intégrante du dit support (12).
8. Un dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dit séparateur (27) peut être déplacé d'une position d'attente vers une position
de séparation et inversement.
9. Un dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dit séparateur (27) peut être déplacé de façon à suivre lorsqu'il est déplacé
de la dite position d'attente vers la dite position de séparation une direction perpendiculaire
à la direction de transport T.
10. Un dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dit séparateur (27) peut être déplacé de façon à suivre lorsqu'il est déplacé
de la dite position d'attente vers la dite position de séparation une direction de
déplacement inclinée d'un angle α par rapport à la perpendiculaire à la direction
de transport T.
11. Un dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dit séparateur (27) peut être orienté autour d'un axe de rotation D.
12. Un dispositif selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'au moins un actionneur (30) est associé au dit séparateur (27) pour déplacer le dit
séparateur (27) de la dite position d'attente vers la dite position de séparation
et inversement.
13. Un procédé pour détacher complètement au moins une partie du cartilage sterno-costal
(14) d'une carcasse de volaille (13) dont la viande de poitrine a été retirée, comportant
les étapes suivantes :
le transport de la dite carcasse de volaille (13) dans une direction T à l'aide d'un
convoyeur de transport (11) comportant au moins un support (12) d'accueil et de fixation
de la dite carcasse de volaille (13), de façon à ce qu'une ligne de raccord entre
le sternum (16) et le cartilage sterno-costal (14) de la dite carcasse de volaille
(13) soit parallèle à la direction de transport T,
la découpe dans le sens de la longueur de la dite carcasse de volaille (13) au moins
le long d'un tronçon partiel courant des deux côtés du cartilage sterno-costal (14)
et/ou des deux côtés du sternum (16), à l'aide d'une double lame (18); et enfin
la découpe d'une zone de raccord (19) entre le cartilage sterno-costal (14) et le
sternum (16) une fois le cartilage sterno-costal (14) entièrement détaché de la carcasse
de volaille (13), à l'aide d'un séparateur (27).
14. Un procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la découpe transversale de la dite zone de raccord (19) entre le cartilage sterno-costal
(14) et le sternum (16) s'effectue de façon perpendiculaire à la direction de transport
T.
15. Un procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la découpe transversale de la dite zone de raccord (19) entre le cartilage sterno-costal
(14) et le sternum (16) est orientée suivant une direction inclinée d'un angle α par
rapport à la perpendiculaire à la direction de transport T.