[0001] Die Erfindung betrifft einen Stiefel, mit mindestens zwei Schnürsystemen, die unterschiedlichen
Zonen des Stiefels zugeordnet sind.
[0002] Derartige Stiefel sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden in verschiedenen
Sportbereichen eingesetzt, wobei beispielsweise Bergsteigen, Skifahren oder Snowboardfahren
genannt seien. Ein wichtiges Merkmal derartiger Stiefel besteht darin, daß der Stiefel
im Gebrauch einen sicheren Halt gewährleistet, wobei der Stiefel sowohl den Vorderfuß,
als auch die Ferse sowie zumindest teilweise das Schien- und Wadenbein umschließt.
[0003] Ein solcher Stiefel ist beispielsweise aus der
DE 10 2007 002 367 A1 bekannt, wobei der dortige Stiefel einen guten Halt bietet, sofern der dortige Stiefel
vollständig geschlossen ist. Als nachteilig hat sich jedoch die Tatsache erwiesen,
daß der dortige Stiefel eine geringe Flexibilität bietet und darüber hinaus bei einem
optimierten Halt im Fersenbereich möglicherweise einen Vorderfuß- sowie Schien- und
Wadenbeinbereich einengt. Ganz ähnlich verhält es sich bei dem Stiefel gemäß der
US-A 5,966,841. Insbesondere ist beim Stand der Technik nachteilig, dass der Stiefel selbst nicht
in voneinander getrennte Zonen unterteilt ist, die mit entsprechend zugeordneter Schnürung
zusammenwirken.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorgenannten Probleme zu lösen und einen
Stiefel, insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel anzubieten, der zum einen einen optimalen
Halt, insbesondere im Fersenbereich eines Fußes bietet und darüber hinaus gewährleistet,
daß ein Vorderfuß- und/oder ein Waden- bzw. Schienbeinbereich nicht eingeengt werden,
während der Stiefel dennoch eine hohe Stabilität bei gleichzeitiger Flexibilität bietet.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Stiefel nach Patentanspruch 1 gelöst. In der Tat wird
die Aufgabe durch einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel, mit zumindest
zwei Fixiervorrichtungen, insbesondere Schnürsystemen, und einem Stiefelkörper mit
einer oberen Zone zum zumindest teilweisen Umschließen des Waden- und Schienbeins
eines Trägers, einer unteren Zone zum zumindest teilweisen Umschließen eines Vorfußes
des Trägers, und einer zwischen der oberen Zone und der unteren Zone befindlichen
mittleren Zone, welche die Ferse und das Fußgelenk des Trägers umschließt, gelöst,
wobei die mittlere Zone unabhängig von der oberen Zone und unabhängig von der unteren
Zone fixiebar, nämlich schnürbar, ist, und wobei ferner der Stiefelkörper zwischen
der oberen Zone und der mittleren Zone sowie zwischen der unteren Zone und der mittleren
Zone unter Ausbildung eines flexiblen Bereichs geteilt, wobei der flexible Bereich
auch als Flex-Bereich bezeichnet wird. Ferner sind die obere Zone und die untere Zone
gemeinsam mittels einer einzigen Fixiervorrichtung, nämlich Schnürsystem, fixierbar,
nämlich schnürbar. Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß der Stiefelkörper
zum einen unterschiedliche Zonen, nämlich eine obere Zone zum zumindest teilweisen
Umschließen des Waden- und Schienbeins eines Trägers, als auch eine untere Zone zum
zumindest teilweisen Umschließen eines Vorfußes des Trägers sowie eine zwischen diesen
beiden, d.h. zwischen der oberen Zone und der unteren Zone angeordnete mittlere Zone
aufweist, welche die Ferse und das Fußgelenk des Trägers umschließt, wobei die mittlere
Zone so von der oberen und der unteren Zone entkoppelt ist, daß die mittlere Zone
unabhängig von der oberen Zone und unabhängig von der unteren Zone fixiert, zusammengezogen
oder entspannt und geschnürt werden kann. Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung
liegt ferner darin, daß der erfindungsgemäße Stiefel mit zumindest zwei Fixiervorrichtungen,
respektive Spannvorrichtungen, ausgestattet ist, die als Schnürsysteme ausgestaltet
sind, wobei zumindest eine Fixiervorrichtung, nämlich Schnürsystem, der mittleren
Zone zugeordnet ist, so daß diese mittlere Zone mit einer eigens für diese vorgesehenen
Fixiervorrichtung, nämlich für diese mittlere Zone vorgesehenen Schnürsystem geschlossen
oder geöffnet werden kann. Da diese mittlere Zone sowohl die Ferse als auch das Fußgelenk
des Trägers vollständig oder zumindest teilweise umschließt, ist es möglich, durch
ein Schnüren der mittleren Zone zu gewährleisten, daß ein Fuß, welcher sich in dem
Stiefel befindet, optimal in dem Schuh fixiert werden kann und in diesem Schuh einen
optimalen Halt findet, da dieser durch eine an einen jeweiligen individuellen Fuß
angepaßte optimierte Schnürung perfekt in den jeweiligen Fersen- und Fußgelenkbereich
des Schuhs gezogen und dort in einer für den Träger bequemen Weise fixiert und gehalten
werden kann.
- i
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Teilung des Stiefels, respektive Abteilung der
oberen Zone von der mittleren Zone sowie eine entsprechende Teilung des Stiefels,
respektive Abteilung der unteren Zone von der mittleren Zone ist es in äußerst vorteilhafter
Weise möglich, diese drei Zonen unabhängig voneinander bei der Umschließung des Fußes
sowie des Waden- und Schienbeins eines Trägers heranzuziehen, wobei es möglich ist,
beispielsweise eine Fixierung und bequeme Halterung eines Fußes in dem erfindungsgemäßen
Stiefel durch ein Schnüren der mittleren Zone, welche die Ferse und das Fußgelenk
des Trägers umschließt, zu erreichen, während die obere Zone, welche das Waden- und
Schienbein eines Trägers zumindest teilweise umschließt und die untere Zone, welche
einen Vorfuß des Trägers zumindest teilweise umschließt, unabhängig von der mittleren
Zone, welche der Ferse und dem Fußgelenk des Trägers zugeordnet ist, fixiert und geöffnet
werden können.
[0006] Gemäß der Erfindung sind die obere Zone und die untere Zone gemeinsam mittels einer
einzigen Fixiervorrichtung, nämlich mit einem einzigen Schnürsystem, fixierbar, d.h.
nämlich schnürbar. In vorteilhafter Weise ist es gemäß dieser Ausführungsform möglich,
neben einer schnellen und einfachen Fixierung eines Fußes in dem erfindungsgemäßen
Stiefel mittels der mittleren Zone des Stiefelkörpers auch das Waden- und Schienbein
des Trägers als auch dessen Vorfuß mit der jeweiligen oberen Zone sowie der jeweiligen
unteren Zone des Stiefelkörpers zu umschließen und diese beiden Zonen des Stiefelkörpers
nach Wunsch fest oder lose an das Bein und den Vorfuß des Trägers anzuschmiegen. Auf
diese Weise kann der erfindungsgemäße Stiefel schnell angelegt und durch Fixierung
der mittleren Zone funktionsfähig gemacht werden, während eine individuell einstellbare
gewünschte Umschließung des Beins sowie des Vorderfußes eines Trägers separat und
einfach möglich ist.
[0007] An dieser Stelle sei erwähnt, daß die Materialien der einzelnen Zonen des Stiefelkörpers
voneinander unabhängig auf einen möglichst optimierten Tragekomfort angepaßt sein
können, wobei alternativ auch identische Materialien für jeweils zwei oder auch alle
drei Zonen Verwendung finden können. Des weiteren sei angemerkt, daß der Stiefelkörper
beispielsweise als Schale ausgebildet sein kann, die dann ihrerseits vorerwähnte Flex-Bereiche
aufweist.
[0008] Des weiteren liegt es im Umfang der Erfindung, daß die Härte des Stiefels mittels
einer, gegebenenfalls Verstärkungen aufweisenden Zunge einstellbar ist, wobei die
Härte des Stiefels ebenfalls mittels vorzugsweise unterschiedlicher Schnürungen und
Schnürstärken in der oberen Zone und der unteren Zone einstellbar ist, wobei die Schnürung
und die Schnürstärke für die mittlere Zone der optimalen Fixierung des Fußes im Stiefel,
respektive Schuhs dient.
[0009] Da der optimale Halt des Fußes in dem Stiefel durch eine Schnürung der mittleren
Zone erreicht wird, ist es somit möglich, durch eine leichte Schnürung, insbesondere
der oberen Zone, jedoch auch der unteren Zone, bei einem guten Fersenhalt und einer
Stabilisierung des Fußgelenks gleichzeitig eine hohe Bewegungsfreiheit zu gewährleisten,
durch die beispielsweise bestimmte Manöver, beispielsweise beim Snowboardfahren, ermöglicht
werden und darüber hinaus der Fahrkomfort erhöht wird.
[0010] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Nachfolgend
wird die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der
Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Erfindung; und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines nicht erfindungsgemäßen Beispiels.
[0011] In Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stiefels, nämlich
Snowboardstiefels, mit einem Stiefielkörper 20, dessen Schale in eine mittlere Zone
1, eine untere Zone 2.1 und eine obere Zone 2.2 unterteilt ist. Zwischen jeweils der
mittleren Zone 1 und der oberen Zone 2.2 sowie zwischen der mittleren Zone 1 und der
unteren Zone 2.1 befindet sich jeweils ein flexibler Bereich 30, der als Flex-Bereich
bezeichnet wird. Des weiteren weist der erfindungsgemäße Stiefel 10 an seiner Vorderseite
eine Zunge 40 auf. Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der mittleren
Zone 1 ein Schnürsystem 50a zugeordnet, mit welcher der erfindungsgemäße Stiefel 10
im Bereich der Ferse sowie des Fußgelenks eines Trägers fixiert und geschnürt werden
kann, um die Ferse und das Fußgelenk des Trägers in dem Stiefel 10 zu fixieren und
zu halten und auf diese Weise zu gewährleisten, daß ein Träger des Stiefels 10 einen
optimalen Sitz in dem Schuh, respektive Boot hat. Zusammengefaßt läßt sich der Aufbau
des Stiefels gemäß Fig. 1 wie folgt darstellen: Die Boot-Konstruktion besteht aus
3 Zonen. Zone 1 umschließt Ferse und Fußgelenk, Zone 2.1 umschließt den Vorfuß und
Zone 2.2 umschließt den Waden-Schienbeinbereich (Schaft). Zwischen Zone 1 und Zone
2,1 und zwischen Zone 1 und Zone 2.2 befindet sich eine Teilung der Schale, die als
Flex-Bereich dient. Jede Zone kann nach Bedarf separat geschnürt werden. Dabei dient
die Zone 1 zur Fixierung des Fußes im Schuh, über die Schnürzonen 2.1 und 2.2 lassen
sich Paßform, Flex und Komfort steuern.
[0012] In der Ausführungsform gemäß Fig. 1 werden die Zonen 2.1 und 2.2 über einen Lace
(Schnürsystem) geschnürt, die Zone 1 wird separat geschnürt. Die Härte des Boots kann
über die Zunge gesteuert werden. Dabei kann die Zungenhärte optional durch zusätzliche
Verstärkungen (TPS-shield oder ähnliches) verändert werden.
[0013] Die 3-Teilung des Bootes ist so angelegt, daß die Fersen-Zone (1) von der Vorfuß-Zone
(2.1) und von der Schaft-Zone (2.2) getrennt und separat geschnürt wird. Durch diese
Konstruktion sorgt die Zone 1 für den Fersenhalt und stabilisiert dabei das Fußgelenk.
Das heißt, die wichtigste Funktion eines Snowboard-Bootes: Fersenhalt und Stabilisierung
des Fußgelenkes, wird durch das Schnüren einer Zone gewährleistet. Soll heißen wenn
die Zone 1 geschnürt ist, ist der Boot bereits einsatzbereit und funktionstüchtig.
Die separate Schnürung von der Vorfuß-Zone und der Schaft-Zone dienen zur Erhöhung
des Komforts und zur zusätzlichen Verbesserung der Paßform. Zudem läßt sich die Härte
des Boots über das Schnüren von Zone 2.1 und 2.2 verändern, leichtes Schnüren bedeutet
weicherer Flex, straffes Schnüren sorg für härteren Flex.
[0014] Da die Stabilisierung der Ferse durch die Zone 1 gewährleistet ist, kann der Boot
insgesamt weicher abgestimmt werden, wodurch bei gleich bleibendem Fersenhalt bessere
Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, dies erhöht die Trickmöglichkeiten und den Fahrkomfort.
[0015] Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines nicht erfindungsgemäßen Stiefels 10 mit einem Stiefelkörper
20, der als Schale ausgebildet ist und in eine mittlere Zone 1, eine untere Zone 2
und eine obere Zone 3 unterteilt ist, zwischen welchen sich flexible Bereiche 30 befinden.
Zur Schnürung der mittleren Zone 1 ist ein Schnürsystem 50a vorgesehen, mittels dem
die mittlere Zone 1 so um den Fuß eines Trägers gezurrt werden kann, daß dessen Ferse
und Fußgelenk fest in dem Stiefel 10 fixiert ist. Gemäß diesem Beispiel ist zur Fixierung
der unteren Zone 2 ein weiteres Schnürsystem 50c' vorgesehen, das sich von der unteren
Zone 2 über die Zunge 40 bis zu einem Griffelement des Schnürsystems 50c' erstreckt.
An dieser Stelle sei erwähnt, daß auch die Schnürsysteme 50a der Zone 1, 50b der Zone
2.1 und 2.2 sowie das Schnürsystem 50c" der Zone 3 ein solches jeweiliges Griffelement
aufweisen können, um eine Schnürung des Stiefels 10, respektive der jeweiligen Zonen,
welchen die Schnürsysteme zugeordnet sind, zu erleichtern. Wie vorerwähnt, ist dementsprechend
der oberen Zone 3 gemäß Fig. 2 ein eigenes Schnürsystem 50c" zugeordnet, mit welchem
diese obere Zone 3 unabhängig und separat von der mittleren Zone 1 und der unteren
Zone 2 fixiert werden kann.
[0016] Zusammenfassend stellt sich das Beispiel gemäß Fig. 2 somit wie folgt dar:
Die Boot-Konstruktion besteht aus 3 Zonen. Zone 1 umschließt Ferse und Fußgelenk,
Zone 2 umschließt den Vorfuß und Zone 3 umschließt den Waden-Schienbeinbereich (Schaft).
Zwischen Zone 1 und Zone 2 und zwischen Zone 1 und Zone 3 befindet sich eine Teilung
der Schale, die als Flex-Bereich dient. Jede Zone kann nach Bedarf separat geschnürt
werden. Dabei dient die Zone 1 zur Fixierung des Fußes im Schuh, über die Schnürzonen
2 und 3 lassen sich Paßform, Flex und Komfort steuern.
[0017] In dem Beispiel gemäß Fig. 2 wird der Vorfuß (Zone 2) über einen Lace (Schnürsystem)
auf der Innenseite des Boots geschnürt, die Ferse (Zone 1) wird separat auf der Außenseite
geschnürt und der Schaft (Zone 3) wird über die Zunge geschnürt, alle 3 Zonen können
getrennt von einander unterschiedlich straff geschnürt werden. Die Härte des Boots
kann über die Zunge gesteuert werden. Dabei kann die Zungenhärte optional durch zusätzliche
Verstärkungen (TPS-shield oder ähnliches) verändert werden.
[0018] Die 3-Teilung des Bootes ist so angelegt, daß die Fersen-Zone (1) von der Vorfuß-Zone
(2) und von der Schaft-Zone (3) getrennt und separat geschnürt wird. Durch diese Konstruktion
sorgt die Zone (1) für den Fersenhalt und stabilisiert dabei das Fußgelenk. Das heißt,
die wichtigste Funktion eines Snowboard-Bootes: Fersenhalt und Stabilisierung des
Fußgelenkes, wird durch das Schnüren einer Zone gewährleistet. Soll heißen wenn die
Zone 1 geschnürt ist, ist der Boot bereits einsatzbereit und funktionstüchtig. Die
separate Schnürung von der Vorfuß-Zone und der Schaft-Zone dienen zur Erhöhung des
Komforts und zur zusätzlichen Verbesserung der Paßform. Zudem läßt sich die Härte
des Boots über das Schnüren von Zone 2 und 3 verändern, leichtes Schnüren bedeutet
weicherer Flex, straffes Schnüren sorg für härteren Flex.
[0019] Da die Stabilisierung der Ferse durch die Zone 1 gewährleistet ist, kann der Boot
insgesamt weicher abgestimmt werden, wodurch bei gleich bleibendem Fersenhalt bessere
Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, dies erhöht die Trickmöglichkeiters und den Fahrkomfort.
[0020] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle oben beschriebenen Teile für sich
allein gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten
Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem
Fachmann geläufig.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- mittlere Zone
- 2
- untere Zone
- 2.1
- untere Zone
- 2.2
- obere Zone
- 3
- obere Zone
- 10
- Stiefel
- 20
- Stiefelkörper
- 30
- flexibler Bereich
- 40
- Zunge
- 50a
- Schnürsystem (Zone 1)
- 50b
- Schnürsystem (Zone 2.1, 2.2)
- 50c'
- Schnürsystem (Zone 2)
- 50c"
- Schnürsystem (Zone 3)
1. Stiefel (10), insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel, mit zumindest zwei Fixiervorrichtungen,
insbesondere Schnürsystemen (50a), wobei zwei der Fixiervorrichtungen als Schnürsystemen
(50a, 50b) ausgebildet sind, und einem Stiefelkörper (20) mit
- einer oberen Zone (2.2) zum zumindest teilweisen Umschließen des Waden- und Schienbeins
eines Trägers;
- einer unteren Zone (2.1) zum zumindest teilweisen Umschließen eines Vorfußes des
Trägers; und
- einer zwischen der oberen Zone (2.2) und der unteren Zone (2.1) befindlichen mittleren
Zone (1), welche die Ferse und das Fußgelenk des Trägers umschließt,
wobei die mittlere Zone (1) unabhängig von der oberen Zone (2.2) und unabhängig von
der unteren Zone (2.1) fixierbar, nämlich mit einem Schnürsystem (50a) schnürbar,
ist, und
wobei der Stiefelkörper (20) zwischen der oberen Zone (2.2) und der mittleren Zone
(1) sowie zwischen der unteren Zone (2.1) und der mittleren Zone (1) unter Ausbildung
eines flexiblen Bereichs (30) geteilt ist, und
wobei ferner die obere Zone (2.2) und die untere Zone (2.1) gemeinsam mittels einer
einzigen Fixiervorrichtung, nämlich Schnürsystem (50b), fixierbar, nämlich schnürbar,
sind.
2. Stiefel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Härte des Stiefels (10) mittels einer, gegebenenfalls Verstärkungen aufweisenden,
Zunge (40) einstellbar ist.
3. Stiefel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Härte des Stiefels (10) mittels, vorzugsweise unterschiedlicher, Schnürungen
der oberen Zone (2.2) und der unteren Zone (2.1) einstellbar ist.
1. Boot (10), in particular ski boot or snowboard boot, having at least two fastening
devices, in particular lacing systems (50a), wherein two of the fastening devices
are configured as lacing systems (50a, 50b), and a boot body (20) having
- an upper zone (2.2) for at least partially enclosing a wearer's calf and shin;
- a lower zone (2.1) for at least partially enclosing the wearer's forefoot; and
- a middle zone (1) located between the upper zone (2.2) and the lower zone (2.1),
which encloses the wearer's heel and ankle joint,
wherein the middle zone (1) can be fastened, namely laced with a lacing system (50a),
independently of the upper zone (2.2) and independently of the lower zone (2.1), and
wherein the boot body (20) is divided between the upper zone (2.2) and the middle
zone (1) and between the lower zone (2.1) and the middle zone (1) with the formation
of a flexible region (30), and
wherein further the upper zone (2.2) and the lower zone (2.1) can be fastened, namely
laced, jointly by means of a single fastening device, namely lacing system (50b).
2. Boot according to any one of the preceding claims,
characterised in that
a stiffness of the boot (10) is adjustable by means of a tongue (40) which optionally
has reinforcements.
3. Boot according to any one of the preceding claims,
characterised in that
a stiffness of the boot (10) is adjustable by means of, preferably different, lacings
in the upper zone (2.2) and the lower zone (2.1).
1. Botte (10), en particulier botte de ski ou botte de snowboard, comprenant au moins
deux dispositifs de fixation, en particulier des systèmes à lacet (50a), dans laquelle
deux des dispositifs de fixation sont réalisés sous forme de systèmes à lacet (50a,
50b), et un corps de botte (20) comprenant
- une zone supérieure (2.2) pour enserrer au moins partiellement le mollet et le tibia
d'un porteur ;
- une zone inférieure (2.1) pour enserrer au moins partiellement une partie antérieure
du pied du porteur ; et
- une zone médiane (1) qui se trouve entre la zone supérieure (2.2) et la zone inférieure
(2.1), qui enserre le talon et la cheville du porteur,
dans laquelle la zone médiane (1) est susceptible d'être fixée indépendamment de la
zone supérieure (2.2) et indépendamment de la zone inférieure (2.1), en particulier
d'être lacée avec un système à lacet (50a), et
dans laquelle le corps de botte (20) est subdivisé entre la zone supérieure (2.2)
et la zone médiane (1) ainsi qu'entre la zone inférieure (2.1) et la zone médiane
(1) en réalisant une région flexible (30), et
dans laquelle la zone supérieure (2.2) et la zone inférieure (2.1) sont en outre susceptible
d'être fixées, en particulier d'être lacées, conjointement au moyen d'un unique dispositif
de fixation, en particulier un système de lacet (50b).
2. Botte selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'une dureté de la botte (10) est réglable au moyen d'une languette (40), qui comporte
le cas échéant des renforcements.
3. Botte selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'une dureté de la botte (10) est réglable au moyen de laçages, de préférence différents,
de la zone supérieure (2.2) et de la zone inférieure (2.1).