| (19) |
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(11) |
EP 2 587 964 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.06.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/003195 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/000660 (05.01.2012 Gazette 2012/01) |
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| (54) |
MECHANISCH GEDÄMPFTE SPERRKLINKE
MECHANICALLY DAMPED CATCH
CLIQUET D'ARRÊT À AMORTISSEMENT MÉCANIQUE POUR LOQUETEAU AUTOMATIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.07.2010 DE 202010009796 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.2013 Patentblatt 2013/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Grass GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- HENSCHEID, Heinz-Josef
53809 Ruppichteroth (DE)
- HIRTSIEFER, Artur
53819 Neunkirchen (DE)
- RÖDDER, Bernd
53809 Ruppichteroth (DE)
- SCHNELL, Jürgen
53797 Lohmar (DE)
- SCHMIDT, Klaus-Dieter
51588 Nümbrecht (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dobler, Markus |
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Otten, Roth, Dobler & Partner Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg / Berg 88276 Ravensburg / Berg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 314 842 DE-U1-202006 006 182
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DE-U1-202005 006 945
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer Auswurfeinrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie ein Möbel mit einer solchen Vorrichtung.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Touch-Latch-Systeme bekannt, bei welchen
durch Antippen der Frontseite eines beweglichen Möbelteils, wodurch das bewegliche
Möbelteil einrückt, ein Ausstoßvorgang des beweglichen Möbelteils um zum Beispiel
mehrere Zentimeter ausgelöst wird.
[0003] Diese Touch-Latch-Systeme umfassen einen Kraftspeicher, der üblicherweise beim Schließen
des beweglichen Möbelteils aufgeladen wird.
[0004] Außerdem sind eine Reihe von elektrischen Lösungen im Stand der Technik bekannt.
Bei einer Ausführungsform lässt sich zum Beispiel eine Schublade über einen elektrischen
Antrieb vollständig ausfahren und wieder in einen Schließzustand bringen. Hierzu ist
es lediglich erforderlich, die Front der Schublade anzutippen. Eine dadurch verursachte
leichte Verlagerung der Schublade wird von der Steuerung registriert und verursacht
im geschlossenen Zustand ein Öffnen der Schublade und im geöffneten Zustand ein Schließen
der Schublade.
Aufgabe und Voreile der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit einer Auswurfeinrichtung
der einleitend bezeichneten Art bereitzustellen, die einen vergleichsweise hohen Bedienkomfort
besitzt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen
sind vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen angegeben.
[0007] Die Erfindung geht von einer Vorrichtung mit einer Auswurfeinrichtung aus, die in
einem montierten Zustand an einem Möbel eine Kraftwirkung auf ein an dem Möbel beweglich
geführtes Möbelteil in dessen Öffnungsrichtung ausübt, und die einen Kraftspeicher
zum Bewegen des beweglichen Möbelteils und einen Auflademechanismus für den Kraftspeicher
besitzt.
[0008] Der Kern der Erfindung liegt darin, dass die Auswurfeinrichtung mit Kraftspeicher
für eine Anbringung am beweglich geführten Möbelteil ausgelegt ist. Die bekannten
Ausführungsformen, die zum Beispiel nach dem Touch-Latch-Prinzip ein bewegliches Möbelteil,
zum Beispiel eine Schublade ausstoßen, sind an einem Möbelkorpus angeordnet, die auf
ein daran geführtes bewegliches Möbelteil beim Ausstoßen eine Kraftwirkung ausüben,
aber dabei ortsfest am Möbelkorpus verbleiben. Durch eine Anbringung der Auswurfeinrichtung
am beweglich geführten Möbelteil ergeben sich insbesondere Vorteile, den Kraftspeicher
der Auswurfeinrichtung wieder aufzuladen. Hierfür kann grundsätzlich bei einer Anbringung
am beweglich geführten Möbelteil der komplette Bewegungsweg eines beweglich geführten
Möbelteils genutzt werden.
[0009] Geschieht eine Aufladung des Kraftspeichers nicht bis zum Ende eines Schließvorgangs
des beweglich geführten Möbelteils, lässt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eine Einzugsautomatik kombinieren, bei welcher, obgleich der Auswurffunktion, das
Möbelteil ab einer vorgegebenen Schließposition in den vollständig geschlossenen Zustand
gezogen wird. Eine solche Einzugsautomatik ist auf den Kraftspeicher der erfindungsgemäßen
Vorrichtung vorzugsweise so abgestimmt, dass der Kraftspeicher beim Ausstoßen des
beweglich geführten Möbelteils einen weiteren Kraftspeicher der Einzugsautomatik auflädt,
der dann kurz vor der Schließstellung die nötige Energie bereit stellt, um das beweglich
geführte Möbelteil in den vollständig geschlossenen Zustand zu bewegen.
[0010] Erfindungsgemäß umfasst die Auswurfeinrichtung einen Schwenkarm, der sich an einem
feststehenden Teil des Möbels beim Auswerfen des beweglichen Möbelteils in Öffnungsrichtung
abstützt. Der Schwenkarm kann sich zum Beispiel an einem Möbelkorpus, insbesondere
an dessen Rückwand oder an einem daran fest montierten Element abstoßen. Hierdurch
wird das beweglich geführte Möbelteil vorzugsweise um mehrere Zentimeter, beispielsweise
4-10 cm aufgestoßen. Es ist auch denkbar, die Schublade ganz aufzustoßen. Für eine
gewünschte Kraftübertragung umfasst die Auswurfeinrichtung vorzugsweise ein Getriebe.
Das Getriebe kann über ein Antriebselement, insbesondere ein Zugelement, angetrieben
werden. Als Zugelemente sind zum Beispiel Zahnriemen, Keilriemen oder Ketten denkbar.
[0011] Das Zugelement ist vorzugsweise mit dem Kraftspeicher verbunden, so dass dieses über
den Kraftspeicher angetrieben wird.
[0012] Beispielsweise bewegt ein vom Kraftspeicher angetriebener Zahnriemen das Getriebe,
das den Schwenkarm zum Auswerfen in Bewegung setzt.
[0013] Erfindungsgemäß umfasst die Auswurfeinrichtung einen Steuerhebel, mit welchem bei
einer Bewegung des beweglichen Möbelteils in Schließrichtung der Kraftspeicher aufladbar
ist.
[0014] Das Aufladen des Kraftspeichers bei einer Bewegung des beweglichen Möbelteils in
Schließrichtung erfolgt über einen Steuerhebel. Über den Steuerhebel lässt sich festlegen,
in welchem Abschnitt einer Schließbewegung das Aufladen des Kraftspeichers stattfinden
soll. Der Steuerhebel wirkt vorzugsweise in einem montierten Zustand der Vorrichtung
bei einer Bewegung in Schließrichtung mit einem Sperrelement zusammen, an welchem
der Steuerhebel bei einer Schließbewegung ansteht und dadurch ein Aufladen des Kraftspeichers
bewirkt wird.
[0015] Um eine eindeutige Positionierung des Steuerhebels zu einem Sperrelement sicherzustellen,
wird im Weiteren vorgeschlagen, dass der Steuerhebel entlang von Führungsmitteln an
der Auswurfeinrichtung geführt wird.
[0016] Um zu verhindern, dass bei einer nur teilweise vorgenommenen Aufladung des Kraftspeichers
und einer darauf folgenden Öffnungsbewegung eine sofortige Entladung des Kraftspeichers
stattfindet, wird im Weiteren vorgeschlagen, dass die Auswurfeinrichtung eine Rastvorrichtung
umfasst, die bei bzw. nach Anlage des Steuerhebels am Sperrelement eine Bewegung des
Steuerhebels entlang einer Aufladerichtung verhindert. Damit lässt sich jeder Zwischenzustand
eines Aufladeprozesses des Kraftspeichers sozusagen "abspeichern". Bei einem fortgesetzten
Schließvorgang lässt sich aufbauend auf den Zwischenladezustand das Aufladen des Kraftspeichers
dann abschließen.
[0017] In einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Sperrelement
derart ausgelegt, dass es bei einer Bewegung der Auswurfeinrichtung in Öffnungsrichtung
auf den Steuerhebel nicht einwirkt. Das Sperrelement klappt zum Beispiel bei einer
Bewegung der Auswurfeinrichtung in Öffnungsrichtung in einen Zustand um, in welchem
die Auswurfeinrichtung ohne Weiteres daran vorbeifahren kann. Dadurch wird ein Ausstoßvorgang
vom Sperrelement nicht behindert, dennoch kann sichergestellt werden, dass bei einer
darauf folgenden Schließbewegung das Sperrelement den Steuerhebel aufhält, bis die
Auswurfeinrichtung über den Steuerhebel in einen vollständig aufgeladenen Zustand
überführt ist.
[0018] Im Weiteren ist es bevorzugt, wenn die Rastvorrichtung eine Rastkontur, zum Beispiel
einen verzahnten Abschnitt, umfasst, entlang welcher der Steuerhebel bei einer Anlage
am Sperrelement und einer Bewegung des beweglichen Möbelteils in Schließrichtung verfährt,
wobei am Steuerhebel ein Rastorgan ausgebildet ist, das nur eine Bewegung des Steuerhebels
in Aufladerichtung zulässt. Wenn sich der Steuerhebel in eine Schließrichtung bewegen
will, rastet das Rastorgan in der Rastkontur ein, wodurch eine Zwischenspeicherung
eines Aufladevorgangs ermöglicht ist.
[0019] Vorzugsweise ist an der Auswurfeinrichtung für den Steuerhebel eine Parkposition
vorgesehen, die der Steuerhebel bei einem vollständig aufgeladenen Kraftspeicher einnimmt,
wenn die Auswurfeinrichtung nicht ausgelöst ist. Vorzugsweise lässt sich der Steuerhebel,
sobald er die Parkposition eingenommen hat, am Sperrelement vorbei bewegen, so dass
ein weiterer Schließvorgang des beweglichen Möbelelements durch das Sperrelement nicht
behindert ist. Vielmehr kann ein weiterer Schließvorgang von einer Einzugsautomatik
übernommen werden, die sicherstellt, dass insbesondere gedämpft das bewegliche Möbelteil
in den geschlossenen Zustand überführt wird.
[0020] In einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Steuerhebel
über einen Auslösemechanismus von der Parkposition in eine Auslöseposition überführbar,
in welcher der Kraftspeicher den Schwenkarm zum Auswerfen des beweglichen Möbelteils
antreibt. Der Auslösemechanismus kann zum Beispiel durch Antippen des Möbelteils und
einer damit verbundenen Positionsverlagerung des Möbelteils, insbesondere in einen
noch weiter geschlossenen Zustand, aktiviert werden. Der Auflademechanismus umfasst
zum Beispiel eine Schubstange, die den Schwenkhebel aus einer Parkposition heraus
bewegt, so dass dieser sich dann zum Beispiel entlang einer Führung angetrieben durch
das Zugelement bewegt, wobei der Schwenkhebel verschwenkt wird.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Kraftspeicher eine Zugfeder.
Die Zugfeder treibt vorzugsweise das Zugelement an, das seinerseits auf das Getriebe
wirkt, mit welchem der Schwenkhebel gekoppelt ist. Die Zugfeder ist insbesondere gefaltet
geführt, um einen langen Federweg kompakt realisieren zu können.
[0022] Das Sperrelement, das mit dem Steuerhebel zusammen wirkt, ist vorzugsweise für eine
Montage an einem feststehenden Teil des Möbels vorgesehen. Beispielsweise ist das
Sperrelement dazu vorgesehen, derart am Möbelelement angebracht zu werden, dass bereits
im ersten drittel einer Schließbewegung eine Aufladung des Kraftspeichers erfolgt.
Zeichnungen
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
anschließend unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in einer perspektivischen Teilansicht eine Vorrichtung mit Auswurfeinrichtung an einem
Schubladenboden bzw. einer Korpuswand angebracht in einer Ansicht von unten,
- Figur 2
- die in Figur 1 dargestellten Elemente in einer Ansicht von oben ebenfalls in perspektivischer
Darstellung,
- Figur 3
- die Vorrichtung mit Auswurfeinrichtung in einer Ansicht von oben in Ausgangsposition
ohne Schublade,
- Figur 4
- eine zu Figur 3 vergleichbare Darstellung, bei welcher ein Steuerhebel ausgelöst ist,
- Figur 5
- eine vergrößerte Darstellung in Draufsicht eines Teils einer Führung des Steuerhebels
und des Steuerhebels,
- Figur 6
- eine zu den Figuren 3 und 4 vergleichbare Darstellung, in einem Ausstoßzustand,
- Figur 7
- der in Figur 6 dargestellte Zustand in Draufsicht mit angeordneter Schublade, die
teilweise dargestellt ist,
- Figur 8 und 9
- zwei Ansichten von unten mit schematisch angedeuteter Schublade für einen Zustand,
bei welchem ein Steuerhebel an einer Sperrklinke gerade vorbei geführt wird (Figur
8) bzw. in einer vollständig ausgefahrenen Position der Schublade (Figur 9),
- Figur 10
- eine zu den Figuren 8 und 9 vergleichbare Unteransicht, in einem Zustand, in welchem
beim Einschieben ein Steuerhebel an einer Sperrklinke ansteht,
- Figur 11
- der in Figur 10 mit A gekennzeichnete Ausschnitt in vergrößerter Darstellung und
- Figur 12
- eine zu den Figuren 8, 9 sowie 10 vergleichbare Darstellung von unten für eine vollständig
aufgeladene Auswurfeinrichtung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0024] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 mit Auswurfeinrichtung 2 und einem
Montageelement 5 an einer Schublade 3 bzw. einer Korpuswand 4 eines nur teilweise
dargestellten Möbels in einer perspektivischen Ansicht von unten abgebildet.
[0025] An der Korpuswand 4 ist das Montageelement 5 und an der Schublade 3 die Auswurfeinrichtung
2 montiert, das verschiedene Funktionen zu erfüllen hat. Am öffnungsseitigen Ende
des Montageelements 5 ist eine Sperrklinke um eine Achse 7 schwenkbar montiert, in
einer Weise, dass eine Feder 8 die Sperrklinke immer in eine Ausgangsposition, so
wie in Figur 1 dargestellt, zieht. Des Weiteren umfasst das Montageelement 5 eine
Anpressrolle 9, die die Auswurfeinrichtung 2 beim Einfahren der Schublade 3 aufnimmt
und führt. Darüber hinaus ist am Montageelement 5 ein Anschlagabschnitt 10 vorgesehen,
auf den eine über eine Feder 11 elastisch geführte Auslösestange 12 anstößt (siehe
insbesondere Figuren 3, 4 sowie 6).
[0026] Die Auswurfeinrichtung 2 umfasst ein Gehäuseelement 13, das im Ausführungsbeispiel
auf einen Schubladenboden 14 der Schublade 3 über Schrauben 15 aufgeschraubt ist.
Im Gehäuseelement ist ein Steuerhebel 16 vorgesehen, der sich in einer Kulisse 17
geführt bewegen kann.
[0027] Außerdem ist eine Getriebeanordnung 18 untergebracht, die auf einen Schwenkarm 19
(siehe insbesondere Figur 2) einwirkt.
[0028] Bei ausgelöster Auswurfeinrichtung 2 drückt sich der Schwenkarm bei einer Schwenkbewegung
an einem Anlageabschnitt 20 des Montageelements 5 ab, das fest mit dem Möbelkorpus
verbunden ist. Dadurch wird die Schublade 3 in Richtung des Pfeils 21, das heißt in
Öffnungsrichtung ausgestoßen.
[0029] Eine Ausgangsposition ist in Figur 3 dargestellt. Eine über eine Rolle 22 umgelenkte
Zugfeder 23 zieht an einem Zahnriemen 24, der um ein Ritzel 25 der Getriebeanordnung
18 herumgelegt ist. Durch den Zug am Zahnriemen 24 wird der Steuerhebel 16 in der
Kulisse 17 in einer Parkposition gehalten, bei welcher einer von Führungsbolzen 26,
27 einerseits in einem linearen Abschnitt 28, aber andererseits in einem abgewinkelten
Abschnitt 29 lagert, so dass obgleich einer Zugkraft am Zahnriemen 24 der Steuerhebel
16 diese dargestellte Position, bei welcher der Führungsbolzen 26 im abgewinkelten
Abschnitt 29 an dessen Ende ansteht, gezogen wird. Wird die Schublade 3 an zum Beispiel
dessen Front (nicht dargestellt) angetippt und dadurch eingeschoben, schiebt die Auslösestange
12, die am Anschlagabschnitt 10 ansteht, den Steuerhebel 16 aus dessen Parkposition,
wodurch der Bolzen 26 in den linearen Abschnitt 28 der Kulisse 17 überführt wird,
was zur Folge hat, dass der Steuerhebel 16 sich über den Zahnriemen 24 entlang des
linearen Abschnitts 28 zu einem Endabschnitt 30 ziehen lässt. Durch die Bewegung des
Zahnriemens 24 überträgt das Ritzel 24 über ein dazwischen liegendes weiteres Ritzel
31 und ein daran angeordnetes kleineres Ritzel 32 die Drehbewegung auf den Schwenkarm
19.
[0030] Dadurch wird der Schwenkarm 19 untersetzt verschwenkt bis in eine Maximalposition
gemäß Figur 6 und drückt die Schublade in einen Öffnungszustand. Der Schwenkarm 19
stößt sich dabei an dem Anlageabschnitt 20 des Montageelements 5 ab. In Figur 7 ist
eine Ansicht von oben für diesen Vorgang ersichtlich.
[0031] Bei einer Bewegung in Öffnungsrichtung 21 passiert der Steuerhebel 16 die Sperrklinke
6, die jedoch in diese Richtung zurückklappt und damit die Auswurfeinrichtung 2 ungehindert
passieren lässt (siehe Figur 8). Dieser Vorgang endet gemäß Figur 9 im vollständig
ausgefahrenen Zustand der Schublade.
[0032] Die Auswurfkraft kann so eingestellt werden, dass die Schublade nahezu den vollständig
ausgezogenen Zustand bzw. den ausgezogenen Zustand erreicht. Denkbar ist jedoch auch
lediglich ein Teilauswurf der Schublade, der dann manuell durch eine Bedienperson
vervollständigt werden kann. Das Einschieben der Schublade von der vollständig geöffneten
Position erfolgt durch eine manuelle Betätigung einer Bedienperson.
[0033] Der Einschubvorgang erfolgt zunächst ungehindert bis der Steuerhebel 16 auf die Sperrklinke
6 trifft (siehe Figur 10).
[0034] In diesem Zustand liegt der Steuerhebel 16 an der Sperrklinke 6 an, wodurch bei einer
Bewegung in Schließrichtung 33 der Steuerhebel 16 entlang der Kulisse 17 von einem
Endabschnitt 30 zum abgewinkelten Abschnitt 29 verschoben wird. Dabei spannt sich
die Zugfeder 23.
[0035] Die Sperrklinke 6 liegt nicht unmittelbar an einem Grundkörper 34 (siehe insbesondere
Figur 11) an, sondern über eine gebogene Feder 35. Diese Feder 35 wird bei Anlage
der Sperrklinke 6 an eine Verzahnung 36 gedrückt, die entlang der Auswurfeinrichtung
am Gehäuseelement 13 entsprechend wie die Kulisse 17 verläuft.
[0036] Das hat zur Folge, dass bei einem Abbruch der Einschubbewegung durch manuelle Betätigung
der Steuerhebel nicht in eine entladene Position am Endabschnitt 30 zurückgezogen
wird, sondern in der Verzahnung 36 an der "Abbruchposition" oder zumindest in dessen
Nähe verrastet. Der Zwischenladezustand wird sozusagen damit gespeichert.
[0037] Bei fortgesetzten manuellen Einschieben der Schublade wird auch das Aufladen der
Auswurfeinrichtung, das heißt das Spannen der Zugfeder 23, fortgesetzt. Der Aufladevorgang
ist abgeschlossen, wenn der Sperrhebel 6 gemäß Figur 12 den Steuerhebel in seine Parkposition
überführt hat, in welcher der Führungsbolzen 26 im abgewinkelten Abschnitt 29 der
Kulisse 17 liegt und durch die Zugkraft auf dem Zahnriemen 24 noch weiter in diese
Position gedrängt wird.
[0038] In dieser Position ist die Auswurfeinrichtung 2 vollständig aufgeladen und der Steuerhebel
16 ganz eingeklappt.
[0039] Ab einer Position gemäß Figur 12 bei einem Schließvorgang in Schließrichtung 33 kann
eine Einzugsautomatik die Schublade 3 "fangen" und gedämpft in die vollständig geschlossene
Position ziehen. Ein Kraftspeicher der Einzugsautomatik wird vorzugsweise durch die
Zugkraft der Zugfeder 23 aufgeladen, wenn die Schublade 3 ausgestoßen wird. Die Förderkräfte
sind vorteilhafterweise aufeinander abgestimmt.
[0040] Beim Entladen der Zugfeder 23 mit aktiviertem Steuerhebel 16 gleitet dieser gemäß
Figur 5 ungehindert entlang der Verzahnung 36 mit abgehobener Feder 35.
[0041] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Auswurfeinrichtung ist es möglich, eine
Schublade nicht nur auszuwerfen, sondern auch gedämpft in die Endlage einzuziehen.
Die Vorrichtung lässt sich nicht nur für Schubladen, sondern andere beweglich geführte
Möbelteile genauso einsetzen. Beispielsweise für eine Schranktür.
Bezugszeichenliste:
[0042]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Auswurfeinrichtung
- 3
- Schublade
- 4
- Korpuswand
- 5
- Montageelement
- 6
- Sperrklinke
- 7
- Achse
- 8
- Feder
- 9
- Anpressrolle
- 10
- Anschlagabschnitt
- 11
- Feder
- 12
- Auslösestange
- 13
- Gehäuseelement
- 14
- Schubladenboden
- 15
- Schraube
- 16
- Steuerhebel
- 17
- Kulisse
- 18
- Getriebeanordnung
- 19
- Schwenkarm
- 20
- Anlageabschnitt
- 21
- Öffnungsrichtung
- 22
- Rolle
- 23
- Zugfeder
- 24
- Zahnriemen
- 25
- Ritzel
- 26
- Teilungsbolzen
- 27
- Teilungsbolzen
- 28
- hinterer Abschnitt
- 29
- abgewinkelter Abschnitt
- 30
- Endabschnitt
- 31
- Ritzel
- 32
- Ritzel
- 33
- Schließrichtung
- 34
- Grundkörper
- 35
- Feder
- 36
- Verzahnung
1. Vorrichtung (1) mit einer Auswurfeinrichtung (2), die in einem montierten Zustand
an einem Möbel eine Kraftwirkung auf ein an dem Möbel beweglich geführtes Möbelteil
(3) in dessen Öffnungsrichtung (21) ausübt, mit einem Kraftspeicher (23) zum Bewegen
des beweglichen Möbelteils (3) und einem Auflademechanismus für den Kraftspeicher,
wobei die Auswurfeinrichtung (2) mit Kraftspeicher (23) für eine Anbringung am beweglich
geführten Möbelteil (3) ausgelegt ist und wobei die Auswurfeinrichtung einen Schwenkarm
(19) umfasst, der sich an einem feststehenden Teil (20) des Möbels beim Auswerfen
des beweglichen Möbelteils in Öffnungsrichtung (21) abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurfeinrichtung einen Steuerhebel (16) umfasst, mit welchem bei einer Bewegung
des beweglichen Möbelteils (3) in Schließrichtung (33) der Kraftspeicher (23) aufladbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurfeinrichtung (2) ein Getriebe (18) umfasst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (18) über ein Antriebselement, insbesondere Zugelement (24) angetrieben
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement über einen Kraftspeicher (23) angetrieben ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (16) in einem montierten Zustand der Vorrichtung bei einer Bewegung
in vorzugsweise Schließrichtung (33) an einem Sperrelement (6) ansteht, wodurch bei
der Schließbewegung ein Aufladen des Kraftspeichers stattfindet.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (16) entlang von Führungsmitteln (17) an der Auswurfeinrichtung (2)
geführt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswurfeinrichtung (2) eine Rastvorrichtung (36) umfasst, die bei Anlage des
Steuerhebels (16) am Sperrelement (6) eine Bewegung des Steuerhebels (16) entgegen
einer Aufladerichtung verhindert.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (6) derart ausgelegt ist, dass es bei einer Bewegung der Auswurfeinrichtung
(2) in Öffnungsrichtung (21) auf den Steuerhebel (16) nicht einwirkt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung eine Rastkontur (36) umfasst, entlang welcher der Steuerhebel
(16) bei einer Anlage am Sperrelement (6) und einer Bewegung des beweglichen Möbelteils
(3) in Schließrichtung (33) verfährt, wobei am Steuerhebel (16) ein Rastorgan (35)
ausgebildet ist, das nur eine Bewegung des Steuerhebels (16) in Aufladerichtung zulässt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auswurfeinrichtung (2) für den Steuerhebel (16) eine Parkposition vorgesehen
ist, die der Steuerhebel (16) bei einem aufgeladenen Kraftspeicher einnimmt, wenn
die Auswurfeinrichtung (2) nicht ausgelöst ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (16) über einen Auslösemechanismus (12) von der Parkposition in eine
Auslöseposition überführbar ist, in welcher der Kraftspeicher den Schwenkarm (19)
zum Auswerfen des beweglichen Möbelteils (3) in Bewegung versetzt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftspeicher eine Zugfeder (23) umfasst.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (6) für eine Montage an einem feststehenden Teil (4) des Möbels
vorgesehen ist.
14. Möbel mit einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Device (1) comprising an ejection device (2), which in an assembled state on an item
of furniture exerts force on a furniture part (3) guided movably on the item of furniture
in its opening direction (21), with an energy storage mechanism (23) for moving the
movable furniture part (3) and a loading mechanism for the energy storage mechanism,
wherein the ejection device (2) is set up with an energy storage mechanism (23) for
attaching to a movably guided furniture part (3), and wherein the ejection device
comprises a pivot arm (19) which is supported on a fixed part (20) of the item of
furniture during the ejection of the movable furniture part in opening direction (21),
characterised in that the ejection device comprises a control lever (16), by means of which the energy
storage mechanism (23) can be charged during a movement of the movable furniture part
(3) in closing direction (33).
2. Device according to claim 1, characterised in that the ejection device (2) comprises a gear (18).
3. Device according to claim 2, characterised in that the gear (18) is driven by a drive element, in particular a tension element (24).
4. Device according to claim 3, characterised in that the drive element is driven by an energy storage mechanism (23).
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the control lever (16) in a mounted state of the device during a movement preferably
in closing direction (33) bears against a locking element (6), whereby the loading
of the energy storage mechanism takes place during the closing movement.
6. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the control lever (16) is guided along guiding means (17) on the ejection device
(2).
7. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the ejection device (2) comprises a locking device (36), which when the control lever
(16) bears on the locking element (6) prevents the movement of the control lever (16)
opposite a loading direction.
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the locking element (6) is set up such that during a movement of the ejection device
(2) in opening direction (21) it does not act on the control lever (16).
9. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the locking device has a locking contour (36), along which the control lever (16)
moves when bearing on the locking element (6) and during a movement of the movable
furniture part (3) in closing direction (33), wherein on the control lever (16) a
locking member (35) is formed which only allows the movement of the control lever
(16) in loading direction.
10. Device according to one of the preceding claims, characterised in that on the ejection device (2) for the control lever (16) a park position is provided
which the control lever (16) enters into with a loaded energy storage mechanism when
the ejection device (2) is not actuated.
11. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the control lever (16) can be moved by means of a release mechanism (12) from the
park position to a release position in which the energy storage mechanism actuates
the pivot arm (19) to eject the movable furniture part (3).
12. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the energy storage mechanism comprises a tension spring (23).
13. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the locking element (6) is provided for assembly on a fixed part (4) of the item
of furniture.
14. Item of furniture comprising a device according to one of the preceding claims.
1. Dispositif (1) doté d'un dispositif d'éjection (2) qui, à l'état monté sur un meuble,
exerce sur un élément de meuble (3) guidé de façon mobile sur le meuble une force
dans sa direction d'ouverture (21), comprenant un accumulateur de force (23) pour
déplacer l'élément de meuble mobile (3) et un mécanisme de rechargement pour l'accumulateur
de force, le dispositif d'éjection (2) muni de l'accumulateur de force (23) étant
conçu pour être placé sur l'élément de meuble guidé de façon mobile (3), et le dispositif
d'éjection comprenant un bras pivotant (19) qui s'appuie contre un élément fixe (20)
du meuble lors de l'éjection de l'élément de meuble mobile dans la direction d'ouverture
(21), caractérisé en ce que le dispositif d'éjection comprend un levier de commande (16) à l'aide duquel l'accumulateur
de force (23) peut être rechargé lors d'un mouvement de l'élément de meuble mobile
(3) dans la direction de fermeture (33).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection (2) comprend un mécanisme de transmission (18).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le mécanisme de transmission (18) est actionné par le biais d'un élément d'actionnement,
notamment d'un élément de traction (24).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement est actionné par le biais d'un accumulateur de force (23).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier de commande (16), à l'état monté du dispositif, s'appuie contre un élément
de blocage (6) lors d'un mouvement de préférence dans la direction de fermeture (33),
un rechargement de l'accumulateur de force se produisant ainsi lors du mouvement de
fermeture.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier de commande (16) est guidé le long de moyens de guidage (17) disposés sur
le dispositif d'éjection (2).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'éjection (2) comprend un dispositif d'encliquetage (36) qui lorsque
le levier de commande (16) est en butée contre l'élément de blocage (6) empêche un
mouvement du levier de commande (16) dans la direction inverse à une direction de
rechargement.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de blocage (6) est conçu de telle sorte qu'il n'agit pas sur le levier
de commande (16) lors d'un mouvement du dispositif d'éjection (2) dans la direction
d'ouverture (21).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage comprend un profil d'encliquetage (36) le long duquel
se déplace le levier de commande (16) en cas de butée contre l'élément de blocage
(6) et de mouvement de l'élément de meuble mobile (3) dans la direction de fermeture
(33), un organe d'encliquetage (35) étant formé sur le levier de commande (16) lequel
organe ne permet qu'un mouvement du levier de commande (16) dans la direction de rechargement.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le dispositif d'éjection (2) une position de rangement pour le levier
de commande (16), lequel levier de commande (16) prend cette position en présence
d'un accumulateur de force rechargé lorsque le dispositif d'éjection (2) n'est pas
déclenché.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier de commande (16) peut être déplacé par le biais d'un mécanisme de déclenchement
(12) de la position de rangement dans une position de déclenchement dans laquelle
l'accumulateur de force met en mouvement le bras pivotant (19) en vue d'éjecter l'élément
de meuble mobile (3).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'accumulateur de force comprend un ressort de traction (23).
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de blocage (6) est prévu pour un montage sur une partie fixe (4) du meuble.
14. Meuble doté d'un dispositif selon l'une des revendications précédentes.