[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brenneranordnung für eine Gasturbine mit
wenigstens einer Brennkammer, wobei die Brenneranordnung einen zentral angeordneten
Pilotbrenner und mehreren den Pilotbrenner umgebenden Hauptbrennern umfasst, wobei
jeder der Hauptbrenner ein zylinderförmiges Gehäuse mit einer darin zentral angeordneten,
einen Brennstoffkanal für flüssigen Brennstoff aufweisenden Lanze umfasst, wobei die
Lanze über Drallschaufeln am Gehäuse abgestützt ist und in Richtung der Brennkammer
ein Aufsatz an der lanze angeordnet ist, wobei mindestens eine Flüssigbrennstoffdüse
in dem Aufsatz vorzugsweise stromab der Drallschaufeln angeordnet und mit dem Brennstoffkanal
verbunden ist.
[0002] Im Betrieb der Gasturbine wird der Brennkammer verdichtete Luft aus dem Verdichter
zugeführt. Die verdichtete Luft wird mit einem Brennstoff, beispielsweise Öl oder
Gas, vermischt und das Gemisch in der Brennkammer verbrannt. Die heißen Verbrennungsabgase
werden schließlich als Arbeitsmedium über einen Brennkammerausgang der Turbine zugeführt,
wo sie unter Entspannung und Abkühlung Impuls auf die Laufschaufeln übertragen und
so Arbeit leisten. Die Leitschaufeln dienen dabei zum Optimieren des Impulsübertrags.
[0003] Bei Verbrennungsmaschinen, insbesondere solchen, die mit zwei verschiedenen Brennstoffen
betrieben werden, erfolgt beispielsweise eine Eindüsung des Brennstoffes Öl über Drallerzeuger,
in denen das Öl mit Luft vermischt wird. Zur besseren Vermischung von Öl und Luft
wird das Öl innerhalb der zur Eindüsung verwendeten Düsen in eine Drallbewegung versetzt.
Diese Öldüse wird auch als Druck-Drall-Düse bezeichnet.
[0004] Gerade bei Maschinen mit zwei verschiedenen Brennstoffen können die Öldüsen nicht
so angeordnet werden, dass die Vermischung des Brennstoffs mit der Luft zu einem optimalen
Ergebnis hinsichtlich der Druckpulsationen führt.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Angabe einer Brenneranordnung
der eingangs genannten Art, welche das obige Problem löst.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Brenneranordnung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0008] Die weiteren Unteransprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0009] Durch den Einsatz von Vollstrahldüsen kann die Einstellung des Brennstoffprofils,
insbesondere der radialen Brennstoffverteilung sehr effektiv verändert werden.. Vollstrahldüsen
erzeugen einen Vollstrahl ohne störende Turbulenzen. Gegenüber der Druck-Drall-Düse
hat die Vollstrahldüse den Vorteil, dass ein höherer Brennstoffvordruck in eine größere
Eindringtiefe umgesetzt wird. Bei Druck-Drall-Düsen werden durch einen höheren Vordruck
kleinere Tropfen gebildet, die wiederum weniger effektiv eindringen. Daraus folgt,
dass für eine erhöhte Eindringtiefe bei Druck-Drall- Düsen ein deutlich höherer Druck
nötig ist, als bei Vollstrahldüsen. Damit lassen sich mit der Vollstrahldüse z.B.
teure Pumpen, die mehr Brennstoffvordruck liefern können, oder Rohrleitungssysteme
mit hohen Druckstufen vermeiden.
[0010] Die Vollstrahldüse kann als eine in dem Aufsatz verlaufende Bohrung ausgestaltet
sein.
[0011] Die als Vollstrahldüsen ausgebildeten Flüssigbrennstoffdüsen weisen erfindungsgemäß
ein Länge zu Durchmesser Verhältnis von mindestens 1,5 auf. Erfindungsgemäß wird dadurch
ein aus der Düse austretender Flüssigbrennstoffstrahl bereitgestellt, der sich mit
der durch die Drallschaufeln verdrallten Luft optimal mischt. Das Länge zu Durchmesser
Verhältnis von mindestens 1,5 gewährleistet, dass beispielsweise eine Dampfblasenbildung
in dem Flüssigbrennstoffstrahl sicher vermieden und ein ausreichend niedriges Turbulenzniveau
im Strahl eingehalten wird. Auch wird hierdurch eine ausreichende Eindringtiefe des
Brennstoffstrahls gewährleistet und ein gutes Mischungsverhalten des Strahls mit der
vorbeiströmenden Luft. Vorteilhafter Weise ist das Länge zu Durchmesser Verhältnis
in einem Bereich von 6 bis 14 gewählt. Ein von einer Vollstrahldüse mit diesem Länge
zu Durchmesser Verhältnis erzeugter Flüssigbrennstoffstrahl verhält sich besonders
optimal hinsichtlich Eindringtiefe und Vermischungseigenschaften.
[0012] Es kann sowohl in den Hauptbrennern (welche auch mit Hauptdrallerzeugern bezeichnet
werden können) als auch in dem Pilotbrenner jeweils mindestens eine derartige Vollstrahldüse
in dem Aufsatz angeordnet sein. Der an der Lanze angeordnete Aufsatz ist ein gegenüber
der Lanze verschiedenes Bauteil .
[0013] Für die Erfindung ist es wichtig, das Gesamtkonzept des Verbrennungssystems bestehend
aus einem zentralen Pilotbrenner mit Pilotkonus und den um den Pilotbrenner angeordneten
Hauptbrennern zu betrachten. Prinzipiell kann die Eindringtiefe des Brennstoffes durch
Anpassung des Düsendurchmessers gezielt variiert werden, um ein vorteilhaftes radiales
Brennstoffprofil zu erzielen. Das Zusammenspiel mit dem zentralen Pilotbrenner erfordert
darüber hinaus die Optimierung der Brennstoff- und Tropfengrößenverteilung vor allem
in Abhängigkeit der Relativausrichtung der Einspritzposition zum Pilotkonus, um somit
die Zündung des Brennstoff-/Luftgemisches mit einer vorteilhaften Zeitverzögerung
einzustellen. Diese Zeitverzögerung zwischen Eindüsposition und der Verbrennung des
Brennstoffes ist maßgeblich für die Ausbildung thermoakustischer Rückkopplungen verantwortlich,
aus welchen Brennkammerpulsationen entstehen können.
[0014] Neben dem radialen Brennstoffprofil sind hierbei die lokalen Tropfengrößenverteilungen
und Luft/Brennstoffverhältnisse aber auch die axiale Einspritzposition die Haupteinflussparameter
die in Abhängigkeit der lokalen Strömungsbedingungen der Verbrennungsluft anzupassen
sind. Es wird erfindungsgemäß mittels der geeignet ausgestalteten Vollstrahldüsen
somit eine Optimierung der Brennstoff- und Tropfengrößenverteilung in Umfangsrichtung
erwirkt, um die Zündung der des Brennstoff-/Luftgemisches bei einer vorteilhaften
Zeitverzögerung zu erreichen.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, dass der Aufsatz eine
Mittelaufsatzachse, und die mindestens eine Vollstrahldüse eine Mittelachse umfasst
und die mindestens eine Vollstrahldüse in dem Aufsatz so angeordnet ist, dass die
Mittelachse der mindestens einen Vollstrahldüse einen Winkel von 90° Grad zu der Mittelaufsatzachse
des Aufsatzes aufweist.
[0016] Die Mittelachse der Völlstrahldüse verläuft in Längsrichtung der Vollstrahldüse.
Gemäß dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Brennstoff im Wesentlichen
quer zur Strömungsrichtung der Luft eingedüst, wodurch eine besonders hohe Eindringtiefe
erreicht wird. Dies ermöglicht eine günstige Durchmischung mit der vorbeiströmenden
Luft.
[0017] Es kann auch vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Aufsatz eine Mittelaufsatzachse
umfasst, die mindestens eine Vollstrahldüse eine Mittelachse umfasst und die mindestens
eine Vollstrahldüse in dem Aufsatz so angeordnet ist, dass die Mittelachse der mindestens
einen Vollstrahldüse einen Winkel zwischen 90°+/-30° Grad zu der Mittelaufsatzachse
des Aufsatzes aufweist.
[0018] Die winkelangabe bezieht sich auf die Neigung der Mittelachse in Richtung der Mittelaufsatzachse.
Der Winkelbereich ist derart gewählt, dass sich durch Neigung der Mittelachse der
mindestens einen Vollstrahldüse eine Variation der Eindringtiefe einstellen lässt
bei im Wesentlichen gleicher Tröpfchengrößenverteilung und Einspritzmenge des Brennstoffs.
Dies ermöglicht die Abstimmung des radialen Brennstoffprofils in Bezug auf die gesamte
Brenneranordnung, insbesondere des radialen Brennstoffprofils eines Hauptbrenners
in Bezug auf den Pilotbrenner.
[0019] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass der Aufsatz eine Aufsatzoberfläche
aufweist und die mindestens eine Vollstrahldüse eine Mittelachse umfasst, und die
mindestens eine Vollstrahldüse in dem Aufsatz so angeordnet ist, dass die Mittelachse
der mindestens einen Vollstrahldüse senkrecht zu dieser Aufsatzoberfläche ist.
[0020] Die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht für einen zu einer Aufsatzspitze
hin konisch zulaufenden Bereich des Aufsatzes eine Eindüsung des Flüssigbrennstoffstrahls
quer zur Strömungsrichtung, wodurch für in diesem Bereich des Aufsatzes angeordnete
Vollstrahldüsen eine größtmögliche Eindringtiefe des Brennstoffs ermöglicht wird.
[0021] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass der Aufsatz eine Aufsatzoberfläche
aufweist und die mindestens eine Vollstrahldüse eine Mittelachse umfasst, und die
mindestens eine Vollstrahldüse in dem Aufsatz sö angeordnet ist, dass die Mittelachse
der mindestens einen Vollstrahldüse mit der Oberflächennormalen der Aufsatzoberfläche
einen Winkel von -10 Grad bis + 10 Grad einschließt. Die Oberflächennormale verläuft
senkrecht zur Ausatzoberfläche und ist jeweils im Bereich des Schnittpunkts von Mittelachse
und Ausatzoberfläche zu betrachten. Ausgehend von der Oberflächennormalen kann die
Mittelachse hierzu sowohl in Richtung der Mittelaufsatzachse als auch in Umtangsrichtung
(Azimutalwinkel) geneigt verlaufen. Der angegebenen Winkelbereich von -10 Grad bis
+ 10 Grad für die Neigung der Mittelachse gewährleistet eine hohe Eindringtiefe des
Brennstoffstrahls ohne die Tröpfchengrößenverteilung oder die eingedüste Brennstoffmenge
zur verändern. Dies ermöglicht eine Einstellung des um die Lanze zu erzeugenden Brennstoffprofils
sowohl in radialer als auch in Umfangsrichtung der Lanze. Hierdurch lassen sich die
Brennstoffprofile der einzelnen Hauptbrenner in Bezug auf die gesamte Brenneranordnung
aufeinander abstimmen.
[0022] Weiter kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass für jeden der Hauptbrenner acht bis
zwölf Vollstrahldüsen mit einem Durchmesser vorgesehen sind, wobei der Durchmesser
zwischen 0,55mm-0,8mm ist.
[0023] Die Anzahl von acht bis zwölf Vollstrahldüsen ist bevorzugt. Auch kann eine Anzahl
von 6 bis 16 Vollstrahldüsen je Hauptbrenner als vorteilhaft bezeichnet werden. Auch
kann eine Anzahl von 8 bis 20 Vollstrahldüsen als vorteilhaft angesehen werden.
[0024] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass Vollstrahldüsen mit einem Durchmesser
zwischen 0,6mm-0.,7mm vorgesehen sind.
[0025] Vorteilhafterweise kann weiter vorgesehen sein, dass Vollstrahldüsen mit einem Durchmesser
zwischen 0,55mm-0,65mm vorgesehen sind.
[0026] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, dass Vollstrahldüsen
mit einem Durchmesser zwischen 0,7mm-0,8mm vorgesehen sind.
[0027] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass bei wenigstens einem der Hauptbrenner Vollstrahldüsen
entlang wenigstens einer um den Aufsatz herum verlaufenden Umfangslinie angeordnet
sind.
[0028] Die Umfangslinie bedarf hierbei keiner materiellen Realisation, sondern dient lediglich
der Beschreibung der Anordnung der Vollstrahldüsen. Die wenigstens eine Umfangslinie
kann beispielsweise eben und geschlossen um die Lanze herum verlaufen. Beispielsweise
kann die Umfangslinie ringförmig und senkrecht zur Mittelaufsatzachse verlaufen. Durch
Variation der Düsenanordnung und des Düsendurchmessers in Umfangsrichtung lassen sich
zur Unterdrückung von Druckpulsationen geeignete Brennstoffprofile erzeugen.
[0029] Für die Erfindung ist es wichtig, das Gesamtkonzept des Verbrennungssystems bestehend
aus einem zentralen Pilotbrenner mit Pilotkonus und den um den Pilotbrenner angeordneten
Hauptbrennern zu betrachten. Das Zusammenspiel mit dem zentralen Pilotbrenner erfordert
die Optimierung der Brennstoff- und Tropfengrößenverteilung vor allem in Abhängigkeit
der Relativausrichtung der Einspritzposition zum Pilotkonus, um somit die Zündung
des Brennstoff-/Luftgemisches mit einer vorteilhaften Zeitverzögerung einzustellen.
[0030] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass bei wenigstens einem der Hauptbrenner
auf der dem Pilotbrenner zugewandten Seite des Aufsatzes mehr Vollstrahldüsen angeordnet
sind, als auf der dem Pilotbrenner abgewandten Seite des Aufsatzes.
[0031] Insbesondere gilt es für die beiden Sonderfälle - Eindüsposition in Richtung der
Pilotströmung (welche auch mit Pilotkonusströmung bezeichnet werden kann) und in entgegen
gesetzter Richtung zur Brennkammeraußenwand hin - optimale Bedingungen einzustellen.
Da im ersten Fall die Gemischbildung und der Zerstäubungsmechanismus hervorgerufen
durch starke Sterströmungen andersartig verläuft als im zweiten Fall, sollte dies
bei der Einstellung des Brennstoffprofils berücksichtigt werden.
[0032] Durch Erhöhung der Anzahl der Vollstrahldüsen in Richtung Pilotbrenner lässt sich
bei gleichem radialen Brennstoffprofil und somit identischer Eindringtiefe eine höhere
Brennstoffkonzentration in Richtung Pilotbrenner erzeugen. Hierdurch lässt sich die
Flammposition einstellen. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann bei einem oder mehreren
der Hauptbrennern realisiert sein. Beispielsweise bei jedem zweiten der um den Pilotbrenner
herum angeordneten Hauptbrennern.
[0033] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung .kann vorsehen, dass entlang
wenigstens einer Umfangslinie die Anzahldichte der Vollstrahldüsen in Umfangsrichtung
variiert.
[0034] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann
die Umfangslinie ringförmig und senkrecht zur Mittelaufsatzachse verlaufen, wobei
die entlang der Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen alle einen gleichen Durchmesser
aufweisen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Weiterbildung steigt die Anzahldichte
der Vollstrahldüsen entlang der Umfangslinie in Richtung Pilotbrenner an. Dadurch
kann bei gleichem radialem Brennstoffprofil eine höhere Brennstoffkonzentration in
Richtung Pilotbrenner erzeugt werden.
[0035] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, wenn entlang Wenigstens einer Umfangslinie
Vollstrahldüsen derart angeordnet sind, dass eine Neigung der Mittelachsen der Vollstrahldüsen
in Richtung der Mittelaufsatzachse in Umfangsrichtung variiert.
[0036] Dies ermöglicht eine umfangsgerichtete Variation der Eindringtiefe. Die Neigungswinkel
in Richtung der Mittelaufsatzachse können beispielsweise zwischen 90 +-20 Grad gewählt
werden, wobei sich die Winkelangabe auf den Winkel zwischen der in Richtung der Mittelaufsatzachse
geneigten Mittelachse und der Mittelaufsatzachse bezieht. Es sind somit auch stumpfe
Anstellwinkel möglich. In dem genannten Winkelbereich kann eine umfangsgerichtete
Variation der Eindringtiefe unabhängig von der Tropfengrößenverteilung und der Einspritzmenge
erreicht werden.
[0037] Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Mittelachsen der entlang der Umfangslinie
angeordneten Vollstrahldüsen alternierend ausgerichtet sind, wobei die Mittelachsen
abwechselnd senkrecht zur Mittelaufsatzachse verlaufen und hiervon abweichend um höchstens
20 Grad in Richtung der Mittelaufsatzachse geneigt sind.
[0038] Mit anderen Worten verläuft die Mittelachse jeder zweiten Vollstrahldüse auf der
Umfangslinie senkrecht zur Mittelaufsatzlinie und die Mittelachse der dazwischen angeordneten
Vollstrahldüse ist jeweils in Richtung der Mittelaufsatzachse geneigt. Beispielsweise
von der Oberflächennormalen aus um 10 Grad in Richtung Mittelaufsatzachse in Strömungsrichtung.
[0039] Die Umfangslinie kann beispielsweise senkrecht zur Mittelaufsatzachse ringförmig
um die Lanze herum verlaufen.
[0040] Weiter kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass entlang wenigstens einer Umfangslinie
Vollstrahldüsen derart angeordnet sind, dass die Mittelachse wenigstens einer Vollstrahldüse
ausgehend von einer Position senkrecht zur Mittelaufsatzachse eine Neigung in Umfangsrichtung
aufweist.
[0041] Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht alternativ oder zusätzlich zu der Neigung
der Mittelachse in Richtung der Mittelaufsatzachse eine Neigung in Umfangsrichtung
(Azimutwinkel). Dies ermöglicht es, die Interaktion des Brennstoff-Vollstrahles mit
der Drallströmung hinsichtlich der Zerstäubung einzustellen. Über einen begrenzten
Bereich kann dabei weitestgehend eine isolierte Anpassung der Tropfengrößenverteilung
erreicht werden, ohne dass eine wesentliche Änderung der radialen Eindringtiefe hervorgerufen
wird. Diese azimutale Anstellung der Mittelachse der wenigstens einen Vollstrahldüse
kann beispielsweise für alle entlang der Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen
gleich gewählt werden. Der azimutale Neigungswinkel der Mittelachsen könnte aber auch
beispielsweise als Funktion des Umfanges gewählt werden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung verläuft die Umfangslinie senkrecht
zur Mittelaufsatzachse ringförmig um die Lanze, wobei die Vollstrahlsdüsen entlang
der Umfangslinie einen gleichen Durchmesser aufweisen. Die Mittelachsen der Vollstrahldüsen
verlaufen alternierend, wobei die Mittelachse jeder zweiten Vollstrahldüse senkrecht
zur Aufsatzoberfläche verläuft und die Mittelachse der dazwischen angeordneten Vollstrahldüse
einen Azimutwinkel von 20 Grad zur Oberflächennormalen aufweist.
[0042] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass die Vollstrahldüsen entlang wenigstens
einer Umfangslinie unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
[0043] Durch die unterschiedlichen Durchmesser ergeben sich unterschiedliche Eindringtiefen
des Brennstoffs in Umfangsrichtung. Dies ermöglicht eine Anpassung des radialen Brennstoffprofils
eines Hauptbrenners in Bezug auf die gesamte Brenneranordnung.
[0044] Vorteilhafter Weise kann weiter vorgesehen sein, dass die Vollstrahldüsen entlang
wenigstens einer Umfangslinie einen gleichen Durchmesser aufweisen.
[0045] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass die Vollstrahldüsen wenigstens entlang zweier
Umfangslinien angeordnet sind.
[0046] Eine mindestens zweireihige Anordnung der Vollstrahldüsen ermöglicht eine deutlich
größere Variation der Brennstoffprofile als mit einreihiger Anordnung.
[0047] Gemäß der Erfindung verlaufen die wenigstens zwei Umfangslinien an unterschiedlichen
axialen Positionen ringförmig und senkrecht zur Mittelaufsatzachse um die Lanze herum.
[0048] Entlang der beiden Umfangslinie kann eine gleich große oder unterschiedliche Anzahl
an Vollstrahldüsen angeordnet sein. Beispielsweise können 4 bis 10 Düsen je Umfangslinie
angeordnet sein. Durch die mindestens doppelte Anordnung oder Umfangslinien lässt
sich eine verbesserte Zerstäubung des Brennstoffs erreichen. Zusätzlich bietet die
Anordnung der Vollstrahldüsen in zwei axialen Ebenen die Möglichkeit Brennstoff an
der gleichen Umfangsposition radial gleichmäßiger zu verteilen, indem an zwei axialen
Positionen unterschiedlich tief in die gleiche Stromlinie der vorbeiströmenden Luft
eingedüst wird.
[0049] Erfindungsgemäß weisen die entlang einer stromauf liegenden Umfangslinie angeordneten
Vollstrahldüsen einen größeren Durchmesser auf als die entlang einer stromab liegenden
Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen.
[0050] Diese Ausgestaltung der Erfindung ist vorteilhaft, wenn eine gleichmäßige radiale
Verteilung erreicht werden soll.
[0051] Vorteilhafter Weise kann weiter vorgesehen sein, dass entlang der stromab liegenden
Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen und entlang der stromauf liegenden Umfangslinie
angeordnete Vollstrahldüsen auf gemeinsamen Stromlinien angeordnet sind, wobei bei
Durchströmung der Drallschaufeln mit Luft diese entlang der Stromlinien verdrallbar
ist.
[0052] Diese Ausgestaltung der Erfindung ist vorteilhaft, um eine gleichmäßige radiale Brennstoffverteilung
zu erreichen, wenn insbesondere der von den stromab angeordneten Vollstrahldüsen eingedüste
Brennstoff eine kleinere oder deutlich größere Eindringtiefe hat als der von den stromauf
angeordneten Völlstrahldüsen eingedüste Brennstoff. Insbesondere eine kleinere Eindringtiefe
wird als vorteilhaft angesehen.
[0053] Die Ausgestaltung ermöglicht aber auch eine Erzielung einer engen radialen Brennstoffverteilung,
wobei der von stromab angeordneten Vollstrahldüsen eingedüste Brennstoff an die gleiche
radiale Position eingedüst wird, wie der von stromauf angeordneten Vollstrahldüsen
eingedüste Brennstoff. Die radiale Position wird dabei so gewählt, dass die Flamme
an einem Punkt stabilisiert, dessen zugehörige Zeitverzögerung nicht in dem Verbrennungssystem
anregbar ist.
[0054] Vorteilhafter Weise kann weiter vorgesehen sein, dass entlang der stromab liegenden
Umfangslinie angeordnete Vollstrahldüsen und entlang der stromauf liegenden Umfangslinie
angeordnete Vollstrahldüsen derart zueinander versetzt angeordnet sind, dass bei Durchströmung
der Drallschaufeln mit Luft diese entlang von Stromlinie verdrallbar ist, auf welchen
nur jeweils eine der Vollstrahldüsen angeordnet ist.
[0055] Diese Ausgestaltung der Erfindung ist insbesondere vorteilhaft, um eine gleichmäßige
Umfangsverteilung des Brennstoffprofils zu erreichen. Sie kann beispielsweise mit
einer schmalen oder einer gleichmäßigen radialen und axialen Verteilung kombiniert
werden. Insbesondere als vorteilhaft wird eine gleichmäßige radiale und gleichmäßige
axiale Verteilung angesehen.
[0056] Weiter kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass entlang der stromab liegenden Umfangslinie
angeordnete Vollstrahldüsen Brennstoff an die gleiche radiale Position eindüsen wie
entlang der stromauf liegenden Umfangslinie angeordnete Vollstrahldüsen.
[0057] Die radiale Position wird dabei so gewählt, dass die Flamme an einem Punkt stabilisiert,
dessen zugehörige Zeitverzögerung nicht in dem Verbrennungssystem anregbar ist. Es
kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Vollstrahldüsen entlang wenigstens einer
helixförmigen Umfangslinie angeordnet sind.
[0058] Zusätzlich zu den dargestellten umfangsgerichteten und axialen Variationen der Einspritzführung
durch die Vollstrahldüsen, durch die eine Optimierung der Brennstoff- und Tropfengrößehverteilung
in Umfangs- Axial- und Radialrichtung ermöglicht ist, kann darüber hinaus durch die
zusätzlich helixale Anordnung der Vollstrahldüsen eine zusätzliche Verbreiterung des
Zeitverzögerungsspektrums erreicht werden.
[0059] Erfolgt die Eindüsung des Brennstoffs beispielsweise entlang einer einzigen helixförmigen
Umfangslinie und verläuft diese Umfangslinie entlang einer Strömungslinie des verdrallten
Luftstromes, dann lässt sich bei gleichen Durchmessern der Vollstrahldüsen ein gleichmäßiges
radiales Brennstoffprofil erzielen.
[0060] Diese Ausgestaltung kann von Vorteil sein, wenn eine alternierende umfangsgerichtete
Brennstoffverteilung bei möglichst großer Verschmierung des Zeitverzögerungsspektrums
benötigt wird. Die Anordnung von unterschiedlichen Vollstrahl-Düsendurchmessern erlaubt
dabei die Einstellung verschiedener radialer Brennstoffprofile, wobei gleichmäßige
radiale Profile als vorteilhaft betrachtet werden.
[0061] Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Durchmesser der entlang der wenigstens
einen helixförmigen Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen derart ausgebildet sind,
dass die Durchmesser in Strömungsrichtung ansteigen.
[0062] Diese Ausgestaltung der Erfindung ist vorteilhaft, wenn eine Homogenisierung des
radialen Profils durch Anreicherung des achsennahen Bereichs erfolgen soll.
[0063] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass die Durchmesser der entlang der
wenigstens einen helixförmigen
[0064] Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen derart ausgebildet sind, dass die Durchmesser
entgegengesetzt zur Strömungsrichtung ansteigen.
[0065] Diese Ausgestaltung der Erfindung ist dann vorteilhaft, wenn eine schmale radiale
Brennstoffverteilung bevorzugt wird.
[0066] Die helixförmige Umfangslinie kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
nicht entlang einer Stromlinie verlaufen. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine gleichmäßige
umfangsgerichtete Brennstoffverteilung, wobei die Durchmesser der entlang der Umfangslinie
angeordneten Vollstrahldüsen in Strömungsrichtung ansteigen oder absteigen können,
je nach gewünschtem radialen Brennstoffprofil. Auch kann der Neigungswinkel der Mittelachse
der Vollstrahldüsen in Strömungsrichtung zur Mittelaufsatzachse hin und/oder in Umfangsrichtung
entlang der helixförmigen Umfangslinie variiert werden, um die Interaktion der Drallströmung
der Luft mit dem Brennstoff-Vollstrahl hinsichtlich Zerstäubung in Abhängigkeit von
der Düsenposition eingestellt werden.
[0067] Weiter kann vorteilhaft angesehen werden, dass die Vollstrahldüsen entlang zweier
helixförmiger Umfangslinien angeordnet sind.
[0068] Dies ist vor allem für kurze Aufsätze vorteilhaft, wenn eine möglichst große axiale
Verteilung der Düsenanordnung erzielt werden soll. Die Doppelhelix kann neben einer
parallelen Anordnung auch antiparallel verlaufen, wodurch gleichmäßigere Umfangsverteilungen
erreicht werden können.
[0069] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zur umfangsgerichteten
Anreicherung der Brennstoffkonzentration vorgesehen, dass die Vollstrahldüsen entlang
einer helixförmigen Umfangslinie angeordnet sind, wobei die helixförmige Umfangslinie
sich teilweise überlappt. Die Durchmesser der Vollstrahldüsen können hierbei alle
gleich groß gewählt sein. Die Anreicherung der Brennstoffkonzentration kann der Anreicherung
der Scherströmung zwischen Pilotbrenner und einem Hauptbrenner dienen.
[0070] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung kann vorsehen, dass die entlang einer
Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen Abstände gegeneinander und Durchmesser aufweisen,
wobei sich deren Abfolge entlang der Umfangslinie wiederholt.
[0071] Die entlang der Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen können regelmäßige Abstände
untereinander aufweisen und alle den gleichen Durchmesser aufweisen. Die Abstände
und/oder die Durchmesser können aber auch in regelmäßiger Abfolge variieren. Dies
ermöglicht eine zusätzliche Einstellung des radialen Brennstoffprofils. Die radiale
Brennstoffverteilung ist entscheidend für die thermoakustische Stabilität, da durch
sie die Verzugszeit zwischen Eindüsung und der Verbrennung festgelegt wird. Die Verzugszeit
wiederum bestimmt, welche Brennkammerfrequenzen angeregt werden können. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung lässt sich eine
unabhängige Variation der Eindringtiefe und der Verteilung des Brennstoffes erreichen
durch eine Abfolge gemischter Durchmesser der Vollstrahldüsen entlang der Umfangslinie.
Es können beispielsweise zwei unterschiedliche Durchmesser in regelmäßiger Abfolge
gemischt werden oder mehrere. Durch Wahl der Größenverhältnisse der Vollstrahldüsen-Durchmesser
lässt sich der radiale Bereich einstellen, in welchem sich die Brennstoffverteilung
der unterschiedlichen Düsendurchmesser überlagert. Der Grad der Überschneidung kann
zusätzlich durch Wahl der Umfangsposition der Vollstrahldüsen, insbesondere der gegenseitigen
Abstände, eingestellt werden.
[0072] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zur Erzeugung eines Brennstoffprofils
mit einer ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung und einer ringförmige
Zone einer zweiten Brennstoffverteilung entlang der Umfangslinie zwischen jeweils
zwei Vollstrahldüsen mit gleichem Durchmesser eine Vollstrahldüse mit kleinerem Durchmesser
angeordnet.
[0073] Es können beispielsweise gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorteilhaften Ausgestaltung
8 bis 16 Vollstrahldüsen auf der Lanze vorgesehen sein. Für die kleineren Vollstrahldüsen
kann ein Durchmesser zwischen 0.5mm-0.7mm und für die größeren Vollstrahldüsen ein
Durchmesser zwischen 0.6mm-0.8mm gewählt werden.
[0074] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können sich die beiden Zonen
überlappen, beispielsweise indem die Vollstrahldüse mit dem kleineren Durchmesser
näher zu einer der beiden Vollstrahldüsen mit größerem Durchmesser angeordnet ist.
[0075] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass die entlang wenigstens einer
Umfangslinie angeordneten Vollstrahldüsen derart ausgebildet sind, dass ein mittels
der Düsen eingespritzter Brennstoff eine radiale Brennstoffverteilung um die Mittehaufsatzachse
aufweist, wobei die Brennstoffverteilung eine ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung
und eine ringförmige Zone einer zweiten Brennstoffverteilung umfasst.
[0076] Die vorteilhafte Brennstoffverteilung kann durch Variation der Abstände, der Durchmesser,
der Neigungswinkel und/oder des Verlaufs der Umfangslinie erzeugt werden. Wie bereits
oben ausgeführt lässt sich ein derartiges Brennstoffpröfil mittels einer ringförmigen,
senkrecht zur Mittelaufsatzachse verlaufenden Umfangslinie erzeugen, entlang derer
voneinander gleich beabstandete Vollstrahldüsen angeordnet sind, deren Durchmesser
abwechselnd zwei voneinander unterschiedliche Größen aufweisen.
[0077] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass die ringförmig Zone einer ersten
Brennstoffverteilung und die ringförmige Zone einer zweiten Brennstoffverteilung einander
überlappen.
[0078] Es kann auch als vorteilhaft angesehen werden, dass die ringförmige Zone einer ersten
Brennstoffverteilung und die ringförmige Zone einer zweiten Brennstoffverteilung einen
Abstand voneinander aufweisen.
[0079] Weitere Vorteile, Merkmale und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden im
Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren
näher beschrieben. Die Merkmale der Ausführungsbeispiele können hierbei einzeln oder
in Kombination miteinander vorteilhaft serin.
- Fig. 1
- zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Hauptbrenner- der Brenneranordnung gemäß
einem ersten Beispiel,
- Fig. 2
- zeigt schematisch einen Schnitt durch den Aufsatz 13 des in Figur 1 dargestellten
Beispiels in perspektivischer Ansicht,
- Fig.3
- zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Hauptbrenner der Brenneranordnung gemäß
einem zweiten Beispiel,
- Fig.4
- zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Hauptbrenner der Brenneranordnung gemäß
einem dritten Beispiel,
- Fig.5
- zeigt ein Diagramm zur Verdeutlichung des in Figur 4 dargestellten Beispiel,
- Fig.6
- zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Hauptbrenner der Brenneranordnung gemäß
einem vierten Beispiel,
- Fig. 7
- zeigt einen Querschnitt des in Fig.6 dargestellten Aufsatzes,
- Fig.8
- zeigt ein Diagramm zur Verdeutlichung des in Fig.6 dargestellten Beispiels,
- Fig.9
- zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Hauptbrenner der Brenneranordnung gemäß
einem fünften Beispiel,
- Fig.10
- zeigt schematisch einen Schnitt durch einen Hauptbrenner der Brenneranordnung gemäß
einem sechsten Beispiel,
- Fig.11
- zeigt schematisch einen Querschnitt durch ein radiales Brennstoffprofil, welches mittels
des in Figur 10 dargestellten Hauptbrenners erzeugbar ist, und
- Fig.12
- zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Brenneranordnung in perspektivischer Ansicht.
[0080] Die in dem Figuren gezeigten Beispiele sind nicht Teil der Erfindung.
[0081] Fig. 1 zeigt ein Detail einer Brenneranordnung im Bereich eines Hauptbrenners 1.07.
In dem Gehäuse 12 des Hauptbrenners 107 sind um die Lanze herum Drallschaufeln 17
angeordnet. Die Drallschaufeln 17 sind entlang des Umfanges der Lanze in dem Gehäuse
12 angeordnet. Durch die Drallschaufeln 17 wird ein Verdichterluftstrom 15 in den
zu einer Brennkammer führenden Teil des Brenners 107 geleitet. Die Luft wird durch
die Drallschaufeln 17 in eine Drallbewegung versetzt. Die Lanze umfasst zudem einen
Brennstoffkanal 16. Der Brenner 107 umfasst weiterhin einen an der zu einer Brennkammer
hinführenden Seite einen Aufsatz 13. Der Aufsatz 13 kann z.B. mit der Lanze verschweißt
oder verschraubt sein. Die Brennstoffdüsen sind in dem Aufsatz 13 vorzugsweise stromab
der Drallschaufeln 17 angeordnet und sind dabei strömungstechnisch mit dem Brennstoffkanal
16, hier als Ölkanal dargestellt, verbunden. Bevorzugt umfasst die erfindungsgemäße
Brenneranordnung acht solche Hauptbrenner 107 kreisrund angeordnet (siehe Figur 12).
Dabei werden die Hauptbrenner 107 um einen (siehe Figur 12) Pilotbrenner mit Pilotkonus
angeordnet.
[0082] Bisherige im Stand der Technik eingesetzte Druck-Drall-Düsen weisen hohe Druckpulsationen
auf. Gerade im Grundlastbetrieb treten hier jedoch große Probleme auf. Dies wird mithilfe
der Erfindung nun vermieden.
[0083] Daher sind die mehreren Brennstoffdüsen erfindungsgemäß als Vollstrahldüsen 1 ausgestaltet.
Die Ausgestaltung der Düse als Vollstrahldüsen 1, die Vollstrahldüsengröße und auch
- anordnung ermöglichen es dabei die Eindringtiefe des Brennstoffes so einzustellen,
dass ein vorteilhaftes Brennstoffprofil entsteht. Als Parameter stehen dabei die Durchmesser
der Vollstrahldüsen 1 und die Anzahl der Vollstrahldüsen 1 zur Verfügung. Im Zusammenspiel
mit dem zentralen Pilotbrenner wird die Brennstoffverteilung dabei so eingestellt,
dass die Zündung des Brennstoff-Luftgemisches mit einer vorteilhaften Zeitverzögerung
geschieht. Die Zeitverzögerung zwischen der Eindüsung und der Verbrennung des Brennstoffes
ist maßgeblich für die Ausbildung thermoakustischer Rückkoppelungsschleifen, aus welchen
Brennkammerpulsationen entstehen können. Die Vollstrahldüsen 1 weisen eine Länge auf,
wobei das Länge zu Durchmesser Verhältnis mindestens 1,5 ist, um eine gute Durchmischung
zu erzielen. Dadurch ist nämlich die Divergenz des Volistrahles klein genug, so dass
es nicht zu einem unerwünschten Ausschleudern von Tropfen kommt.
[0084] Durch den Einsatz von Vollstrahldüsen 1 kann somit die Einstellung des Brennstoffprofils,
insbesondere der radialen Brennstoffverteilung sehr effektiv verändert werden. Gegenüber
einer Druck-Drall-Düse hat die Vollstrahldüse 1 den Vorteil, dass ein höherer Brennstoffvordruck
vor allem in einer größeren Eindringtiefe umgesetzt wird. Bei den Druck-Drall-Düsen
des Stands der Technik werden durch einen höheren Vordruck kleinere Tropfen gebildet,
die wiederum weniger effektiv eindringen. Daraus folgt, dass für eine erhöhte Eindringtiefe
bei Druck-Drall- Düsen ein deutlich höherer Druck nötig ist, als bei Vollstrahldüsen.
Damit lassen sich mit der Vollstrahldüse 1, z.B. teure Pumpen, die mehr Brennstoffvordruck
liefern können, oder Rohrleitüngssysteme mit hohen Druckstufen vermeiden.
[0085] Die Fig. 2 zeigt schematisch einen Schnitt durch den Aufsatz 13 in perspektivischer
Ansicht. Die Mittelaufsatzachse des Aufsatzes 13 ist durch die Bezugsziffer 18 gekennzeichnet.
Der Aufsatz 13 ist zur Brennkammer hin kugelförmig, spitz zulaufend ausgestaltet.
Er umfasst mehrere, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier, Vollstrahldüsen 1. Die
Vollstrahldüsen 1 sind am äußeren Umfang des Aufsatzes 13 angeordnet. Die Mittelachsen
der Vollstrahldüsen 1 sind durch die Bezugsziffer 19 gekennzeichnet. Die Mittelachsen
19 der Vollstrahldüsen, 1 weisen zur Mittelaufsatzachse 18 des Aufsatzes 13 einen
Winkel 20 auf. Der Brennstoff tritt entlang der durch die Bezugsziffer 26 gekennzeichneten
Strömungsrichtung durch den Brennstoffkanal 16 in den Aufsatz 13 ein. Der Brennstoff
wird dann durch die Vollstrahldüsen 1 in Richtung 25 in den von den Drallschaufeln
17 kommenden Luftstrom eingedüst. Die Mittelachse 19 der Vollstrahldüsen 1 wird im
Wesentlichen senkrecht (90 Grad) zur Mittelaufsatzachse 18 der Vollstrahldüsen 1 angeordnet.
Auch kann die Mittelachse 19 der Düse 1 senkrecht zur Aüfsatzoberfläche sein. Somit
wird der Stahl senkrecht in den Luftstrom eingebracht; eine sehr gute Durchmischung
ist die Folge. Auch eine Anordnung von 90° +/- 30 °Grad, insbesondere 90° +/-10°Grad,
von der Mittelachse 19 der Vollstrahldüsen 1 zur Achse 18 oder zur Aufsatzoberfläche
ergibt jedoch eine sehr vorteilhafte Anordnung.
[0086] Der Aufsatz 13 umfasst einen zylinderischen 130 und ein zu einer Brennkammer hin
konischen zulaufenden Teil 140. Dabei kann der konische Teil 140 einen Konuswinkel
von 10-20° Grad aufweisen. Durch diese Ausgestaltung erfolgt an der Aufsatzspitze
kein Abriss der Strömung. Dabei können die Vollstrahldüsen 1 auf dem konischen zulaufenden
Teil 140 des Aufsatzes 13 angeordnet sein. Die Position der Vollstrahldüsen 1 kann
sich abhängig von der Selbstzündzeit des Gemisches ändern. Um eine gute Brennstoffverteilung
zu erreichen, werden acht bis zwölf Vollstrahldüsen pro Aufsatz 13 bevorzugt eingesetzt
(nicht gezeigt). Vorteilhaft sind auch sechs bis sechzehn Vollstrahldüsen 1 (nicht
gezeigt). Diese sind am Umfang des Aufsatzes 13 gleichmäßig verteilt. Eine gute Brennstoffverteilung
ist notwendig, um die Emissionsgrenzwerte einzuhalten und Rußbildung zu vermeiden.
Die Vollstrahldüsen 1 können als Bohrungen in dem Aufsatz 13 ausgebildet sein., Vorteilhaft
hinsichtlich der Durchmischung ist insbesondere ein Länge zu Durchmesser Verhältnis
von sechs bis vierzehn. Die Länge der Vollstrahldüse sei mit der Bezugsziffer 32 bezeichnet.
Der Durchmesser der Vollstrahldüse mit der Bezugsgröße 33. Bevorzugter Durchmesser
der Vollstrahldüsen 1 sind dabei 0,55-0,8 mm, auch vorteilhaft sind 0,5 -1 mm (nicht
gezeigt).
[0087] Insbesondere, ebenfalls nicht gezeigt, sind auch die Kombinationen von acht Düsen
mit einem Durchmesser von 0,7-0,8 mm, oder von zehn Düsen mit 0, 6-0,7 mm Durchmesser
und von zwölf Düsen mit 0,55 - 0,65 mm Durchmesser vorteilhaft.
[0088] Zudem lässt sich durch die Vollstrahldüsen 1 unproblematisch eine Anpassung an andere
thermodynamische Bedingungen, welche z.B. in einer geänderten Luftquerströmungsgeschwindigkeit,
Luftdichte oder Brennstoffmassenstrom resultieren, vollziehen, indem der Durchmesser
33 der Vollstrahldüsen 1 entsprechend angepasst wird.
[0089] Zusätlich ist es auch möglich, durch Anpassen des Durchmessers 33 der Vollstrahldüsen
1 ein optimiertes Design für Wasseranteile bereitzustellen. Dies kann z.B. interessant
sein, wenn die Emissionsgrenzen, insbesondere für NOx, erhöht werden. Dies passiert
etwa in wasserarmen Regionen, wo Gasturbinen 1 auch für die Süßwasseraufbereitung
eingesetzt werden.
[0090] Die Figur 3 zeigt ein Detail der Brenneranordnung im Bereich eines Hauptbrenners
107. Der Hauptbrenner 107 umfasst ein zylinderförmiges Gehäuse 12, in welchem zentral
eine Lanze 14 angeordnet ist, die von einem Hauptswirler 10 umfasst ist. Der schematisch
dargestellte Hauptswirler 10 weist Drallschaufeln 17 (nicht dargestellt) auf, welche
die Lanze 14 am Gehäuse 12 abstützen. Durch den Hauptswirler 10 strömt ein Verdichterluftstrom
15 in Richtung Brennkammer (nicht dargestellt). Die Lanze 14 erstreckt sich entlang
einer Mittelaufsatzachse 18, an der in Richtung Brennkammer (nicht dargestellt) ein
Aufsatz 13 angeordnet ist. Der Aufsatz 13 weist einen zylindrischen Teil 130 auf und
geht in Richtung zur Brennkammer hin in einen konisch zulaufenden Teil 140 über. In
dem konisch zulaufenden Teil 140 des Aufsatzes 13 befinden sich durch Kreise angedeutete
Vollstrahldüsen 1, welche entlang einer senkrecht zur Mittelaufsatzachse 18 und ringförmig
um die Mittelaufsatzachse 18 herum verlaufenden Umfangslinie 11 angeordnet sind. Mit
anderen Worten sind die sich zur Aufsatzoberfläche hin öffnenden Ausgänge der Vollstrahldüse
1 entlang einer auf der Aufsatzöberfläche verlaufenden Umfangslinie 11 angeordnet,
wobei die Umfangslinie 11 in Ümfangsrichtung 22 um den Aufsatz 13 herum verläuft.
Von der Umfangslinie 11 ist in der Schnittansicht eine Hälfte zu erkennen. Die Umfangsrichtung
22 verläuft nicht zwangsläufig senkrecht zur Mittelaufsatzachse 18. Wichtig hierbei
ist nur, dass die in Umfangsrichtung 22 auf der Aüfsatzöberfläche verlaufende Umfangslinie
11 die Mittelaufsatzachse 18 umrandet. Die in der Figur 3 dargestellte Umfangslinie
11 muss keine reale Entsprechung haben, sondern dient nur zur Beschreibung der Vollstrahldüsen-Anordnung.
Gemäß dem dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Brenneranordnung
variiert die Anzahldichte der Vollstrahldüsen 1 in Umtangsrichtung 22, da die Anzahldichte
der Vollstrahldüsen 1 oberhalb der Mittelaufsatzachse 18 größer ist als unterhalb
der Mittelaufsatzächse 18. Zur Erhöhung der Brennstoffkonzentration zwischen Pilotbrenner
(nicht dargestellt) und Hauptbrenner 107 ist die oberhalb der Mittelaufsatzachse 18
dargestellte Seite des Aufsatzes 13 dem Pilotbrenner (nicht dargestellt) zugewandt.
Die Mittelachsen 19 der Vollstrahldüsen 1 verlaufe gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
senkrecht zur Aufsatzoberfläche. Das heißt, jede der Mittelachsen 19 verläuft in Richtung
einer Oberflächennormalen 23..Zur Verdeutlichung des Begriffs Oberflächennörmale sind
willkürlich herausgegriffene Oberflächennormalen 23a, 23b, 23c in Figur 3 dargestellt,
wobei die Oberflächennörmale 23b im Ausgangsbereich einer Vollstrahldüse 1 eingezeichnet
ist.
[0091] Figur 4 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Details einer Brenneranordnung
im Bereich eines Hauptbrenners 107 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Der Aufbau
des Hauptbrenners entspricht hierbei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
bis auf die Anordnung der Vollstrahldüsen 1. Gemäß dem dritten Ausführüngsbeispiel
sind diese entlang einer ringförmigen und senkrecht zur Hauptaufsatzlinie 18 verlaufenden
Umfangslinie 11 angeordnet. Die Neigung der Mittelachsen 19 der Vollstrahldüsen verläuft
hierbei alternierend entlang der Umfangslinie 11. Die Mittelachse 19 und damit auch
die Richtung 25 des Brennstoffstrahls, in der er die Vollstrahldüsen verlässt, verläuft
bei einer ersten Vollstrahldüse senkrecht zur Aufsatzoberfläche und damit in Richtung
einer Oberflächennormalen 23. Die Mittelachse 19 der auf der Umfangslinie 11 folgenden
Vollstrahldüse 1 ist hiervon abweichend um 10 Grad in Richtung der Mittelaufsatzachse
18 in Strömungsrichtung des Verdichterlüftstromes 15 geneigt. In diesem Sinne variiert
die Neigung der Mittelachsen 19 der Vollstrahldüsen 1 in Umfangsrichtung 22 entlang
der Umfangslinie 11. Der eingezeichnete Winkel ϕ bezeichnet den Winkel zwischen Mittelachse
19 und Aufsatzoberfläche.
[0092] Die Figur 5 zeigt ein Diagramm zur Verdeutlichung des in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiels.
Dargestellt ist exemplarisch der Winkel ϕ zwischen Mittelachse 19 und Aufsatzoberfläche
einiger Vollstrahldüsen 1 als Funktion der Umfangsposition entlang der Umfangslinie
11. Der Winkel ϕ ist mit Anstellwinkel bezeichnet.
[0093] Die Figur 6 zeigt, eine schematische Schnittansicht eines Hauptbrenners 107 gemäß
einem vierten Ausführungsbeispiel. Der Aufbau des Hauptbrenners 07 entspricht hierbei
dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel bis auf die Anordnung der Vollstrahldüsen
1. Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel sind die Vollstrahldüsen 1 entlang einer
ringförmigen und senkrecht zur Hauptaufsatzlinie 18 verlaufenden Umfangslinie 11 angeordnet.
Die Neigung der Mittelachsen 19 der Vollstrahldüsen verläuft hierbei alternierend
entlang der Umfangslinie 11. Die Mittelachse 19 und damit auch die Richtung 25 des
Brennstoffstrahls, in der er die Vollstrahldüse 1 verlässt, verläuft bei einer ersten
Vollstrahldüse 1 senkrecht zur Aufsatzoberfläche und damit in Richtung einer Oberflächennormalen
23. Die Mittelachse 19 der auf der Umfangslinie 11 folgenden Vollstrahldüse 1 ist
hiervon abweichend um 20 Grad in Umfangsrichtung 22 geneigt. Der Neigungswinkel in
Umfangsrichtung 22 kann auch mit Azimutwinkel bezeichnet werden.
[0094] Figur 7 zeigt zur Verdeutlichung des in Figur 6 dargestellten vierten Ausführungsbeispiels
einen Querschnitt des Aufsatzes 13 auf axialer Höhe der Umfangslinie 11. Die entlang
der Umfangslinie 11 angeordneten Vollstrahldüsen 1 sind Durch Kreise verdeutlicht.
Mit anderen Worten sind die Öffnungen der Vollstrahldüsen, entlang der Umfangslinie
11 angeordnet. Die Mittelachsen 19 der Vollstrahldüsen und damit auch die Richtung
25 des die Vollstrahldüse verlassenden Brennstoffstrahls verlaufen abwechselnd senkrecht
zur Aufsatzoberfläche und damit in Richtung einer Oberflächennormalen 23 bzw. hiervon
ausgehend um 20 Grad in Umfangsrichtung 22 geneigt. Der Winkel zwischen Oberflächennormalen
23 und Mittelachsen 19 ist mit ψ bezeichnet.
[0095] Figur 8 zeigt ein Diagramm zur Verdeutlichung des in Figur 6 dargestellten vierten
Ausführungsbeispiels. Dargestellt ist exemplarisch der Winkel zwischen Mittelachse
19 und Oberflächennormalen 23 in Umfangsrichtung (Azimutwinkel ψ) einiger Vollstrahldüsen
1 als Funktion der Umfangsposition entlang der Umfangslinie 11.
[0096] Figur 9 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Hauptbrenners 107 gemäß einem
fünften Ausführungsbeispiel. Der Aufbau des Hauptbrenners 107 entspricht hierbei dem
in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel bis auf die Anordnung der Vollstrahldüsen
1. Diese sind entlang einer helixförmigen Umfangslinie 11 angeordnet, wobei der Durchmesser
der Vollstrahldüsen 1 entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des Verdichterluftstroms
15 ansteigt. Die bei Durchströmung des Hauptswirlers 10 verdrallte Luft strömt entlang
von Stromlinien 27 entlang des Aufsatzes 13 in Richtung Brennkammer (nicht dargestellt).
Die helixförmige Umfangslinie 11 verläuft hierbei derart, dass die Vollstrahldüsen
1 auf einer gemeinsamen Stromlinie 27 angeordnet sind.
[0097] Figur 10 zeigt eine schematische Schnittansicht .eines Hauptbrenners 107 gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel. Der Aufbau des Hauptbrenners 107 entspricht hierbei
dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel bis auf die Anordnung der Vollstrahldüsen
1. Diese sind entlang einer ringförmigen und senkrecht zur Mittelaufsatzachse verlaufenden
Umfangslinie 11 angeordnet, wobei die Völlstrahldüsen 1 entlang der Umfangslinie 11
Abstände gegeneinander und Durchmesser aufweisen, wobei sich deren Abfolge entlang
der Umfangslinie 11 wiederholt. Gemäß dem dargestellten Ausführüngsbeispiel sind die
Völlstrahldüsen 1 voneinander gleich beabstandet, wobei zwischen jeweils zwei Vollstrahldüsen
1 mit gleichem Durchmesser eine Vollstrahldüse 1 mit kleinerem Durchmesser angeordnet
ist. Die Mittelachsen (nicht dargestellt) der Vollstrahldüsen 1 weisen senkrecht zur
Mittelaufsatzachse 18 in radialer Richtung.
[0098] Figur 11 zeigt ein mittels der in Figur 10 dargestellten Vollstrahldüsen 1 erzeugbares
Brennstoffprofil. Der eingespritzte Brennstoff erzeugt hierbei eine radiale Brennstoffverteilung
um die Mittelaufsatzachse 18, den Brennstoffkanal 16 und den Aufsatz 13 herum, wobei
die Brennstoffverteilung eine ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung 28
aus den Vollstrahldüsen mit großem Durchmesser und eine ringförmige Zone einer zweiten
Brennstoffverteilung 29 aus den Vollstrahldüsen mit kleinem Durchmesser umfasst. Die
Brennstoffverteilung aus einer einzelnen Vollstrahldüse mit großem Durchmesser ist
mit dem Bezugszeichen 30 versehen. Die Brennstoffverteilung aus einer einzelnen Vollsträhldüse
mit kleinem Durchmesseer ist mit dem Bezugszeichen 31 versehen. Aufgrund der gewählten
Abstände zwischen den Vollstrahldüsen 1 und den Größenverhältnissen der Durchmesser
überlappen die ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung 28 und die ringförmige
Zone einer zweiten Brennstoffverteilung 29 einander.
[0099] Figur 12 zeigt eine erfindungsgemäße Brenneranordnung 108 mit einem Pilotbrenner
106 mit Pilotkonus 109 und einer Vielzahl um den Pilotbrenner 106 herum angeordneten
Hauptbrennern 107. Jeder der Hauptbrenner 107 umfasst ein im Wesentlichen zylindrisches
Gehäuse 12, in welchem zentral eine Lanze angeordnet ist, wobei in Richtung einer
Brennkammer (nicht dargestellt)ein Aufsatz 13 an der Lanze angeordnet ist.
1. Brenneranordnung (108) für eine Gasturbine mit mindestens einer Brennkammer, mit
- einem zentral angeordneten Pilotbrenner (106) mit einem Pilotkonus und
- mehreren den Pilotbrenner umgebenden Hauptbrennern (107),
- wobei jeder der Hauptbrenner (107) ein zylinderförmiges Gehäuse (12) mit einer darin
zentral angeordneten, einen Brennstoffkanal (16) für flüssigen Brennstoff aufweisenden
Lanze (14) umfasst, wobei die Lanze (14) über Drallschaufeln (17) am Gehäuse (12)
abgestützt ist und in Richtung der Brennkammer ein Aufsatz (13) an der Lanze (14)
angeordnet ist,
- wobei mindestens eine Flüssigbrennstoffdüse in dem Aufsatz (13) vorzugsweise stromab
der Drallschaufeln (17) angeordnet und mit dem Brennstoffkanal (16) verbunden ist,
wobei
- die mindestens eine Flüssigbrennstoffdüse als Vollstrahldüse (1) ausgestaltet ist
und die mindestens eine Vollstrahldüsen (1) eine Lange (32) und einen Durchmesser
(33) aufweist, wobei das Verhältnis Länge (32) zu Durchmesser (33) mindestens 1,5
ist,
- wobei bei wenigstens einem der Hauptbrenner (107) volisträhldüsen (1) entlang wenigstens
zweier um den Aufsatz (13) herum verlaufenden Umfangslinie (11) angeordnet sind,
- die wenigstens zwei Umfangslinien (11) an unterschiedlichen axialen Positionen ringförmig
und senkrecht zur Mittelaufsatzachse (18) verlaufen,
- wobei die entlang einer stromauf liegenden Umfangslinie (11) angeordneten Vollstrahldüsen
(1) einen größeren Durchmesser (33) aufweisen als die entlang einer stromab liegenden
Umfangslinie (11) angeordneten Vollstrahldüsen (1).
2. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, d a s s der Aufsatz (13) einen zylindrischen (13,0) und ein zu der Brennkammer hin
konischen zulaufenden Teil (140) aufweist.
3. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der konische Teil (140) einen Konuswinkel von 10-20° Grad aufweist.
4. Brenneranordnung (108) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (13) eine Mittelaufsatzachse (18), und die mindestens eine Vollstrahldüse
(1) eine Mittelachse (19) umfasst und die mindestens eine Vollstrahldüse (1) in dem
Aufsatz (13) so angeordnet ist, dass die Mittelachse (19) der mindestens einen Vollsträhldüse
(1) einen Winkel (20) von 90° Grad zu der Mittelaufsatzachse (18) des Aufsatzes (13)
aufweist.
5. Brenneranordnung (108) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (13) eine Mittelaufsatzachse (18) umfasst, die mindestens eine Vollstrahldüse
(1) eine Mittelachse (19) umfasst und die mindestens eine Vollstrahldüse (1) in dem
Aufsatz (13) so angeordnet ist, dass die Mittelachse (19) der mindestens einen Vollstrahldüsen
(1) einen Winkel (20) zwischen 90°+/-30° Grad zu der Mittelaufsatzachse (18) des Aufsatzes
(13) aufweist.
6. Brenneranordnung (108) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-3,
Dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (13) eine Aufsatzoberfläche aufweist und die mindestens eine Vollstrahldüsen
(1) eine Mittelachse (19) umfasst, und die mindestens eine Vollstrahldüse (1) in dem
Aufsatz (13) so angeordnet ist, dass die Mittelachse (19) der mindestens einen Vollstrahldüse
(1) senkrecht zu dieser Aufsatzoberfläche ist.
7. Brenneranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-3 oder 5,
dadurch gekenntzeichnet, dass der Aufsatz (13) eine Aufsatzoberfläche aufweist und die mindestens eine Vollstrahldüse
(1) eine Mittelachse (19) umfasst, und die mindestens eine Vollstrahldüsen (1) in
dem Aufsatz (13) so angeordnet ist, dass die Mittelachse (19) der mindestens einen
Vollstrahldüse (1) mit der Oberflächennormalen (23) der Aufsatzoberfläche einen Winkel
von -10 Grad bis + 10 Grad einschließt.
8. Brenneranordnung (108) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der Hauptbrenner (107) acht bis zwölf Vollsträhldüsen (1) mit einem Durchmesser
(33) vorgesehen sind, wobei der Durchmesser (33) zwischen 0,55min-0,8mm ist.
9. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass zehn Vollstrahldüse (1) mit einem Durchmesser (33) zwischen 0, 6mm-0, 7mm vorgesehen
sind.
10. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass zwölf Vollstrahldüse (1) mit einem Durchmesser (33) zwischen 0,55mm-0,65 mm vorgesehen
sind.
11. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass acht Vollstrahldüsen (1) mit einem Durchmesser (33) zwischen 0,7mm-0,8mm vorgesehen sind.
12. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einem der Hauptbrenner (107) auf der dem Pilotbrenner (106) zugewandten
Seite des Aufsatzes (13) mehr Völlsträhldüsen (1) angeordnet sind, als auf der dem
Pilotbrenner (106) abgewandten Seite des Aufsatzes (13).
13. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass entlang wenigstens einer Umfangslinie (11) die Anzahldichte der Vollstrahldüsen (1)
in Umfangsrichtung (22) variiert.
14. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass entlang wenigstens einer Umfangslinie (11)
Vollstrahldüsen (1) derart angeordnet sind, dass eine Neigung der Mittelachsen (19)
der Völlstrahldüsen (1) in Richtung der Mittelaufsatzachse (18)in Umfangsrichtung
(22) variiert.
15. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen (19) der entlang der Umfangslinien (11) angeordneten Vollstrahldüse
(1) alternierend ausgerichtet sind, wobei die Mittelachsen (19) abwechselnd senkrecht
zur Mittelaufsatzachse (18) verlaufen und hiervon abweichend um höchstens 20 Grad
in Richtung der Mittelaufsatzachse (18) geneigt sind.
16. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 1, 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass entlang wenigstens einer Umfangslinie (11)
Vollstrahldüsen, (1) derart angeordnet sind, dass die Mittelachse (19) wenigstens
einer Vollstrahldüse (1) ausgehend von einer Position senkrecht zur Mittelaufsatzachse
(18) eine Neigung in ümfangsrichtung (22) aufweist.
17. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 1, 12 bis 16,
dadurch gekenntzeichnet, dass die Vollstrahldüsen (1) entlang wenigstens einer Umfangslinie (11) unterschiedliche
Durchmesser (33) aufweisen.
18. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 1, 12 bis 16,
Dadurch gekennzeichnet, dass die Vollstrahldüsen (1) entlang wenigstens einer Umfangslinie (11) einen gleichen
Durchmesser (33) aufweisen.
19. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 1, 12 bis 17,
dadurch gekenntzeichnet, dass entlang der stromab liegenden Umfangslinie (11) angeordnete Vollstrahldüsen (1) und
entlang der stromauf liegenden Umfangslinie (11) angeordnete Vollstrahldüsen (1) derart
zueinander versetzt angeordnet sind, dass bei Durchströmung der Drallschaufeln (17)
mit Luft diese entlang von Stromlinie (27) verdrallbar ist, auf welchen nur jeweils
eine der Vollstrahldüsen (1) angeordnet ist.
20. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche nach wenigstens einem der
Ansprüche 1, 12 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass entlang der stromab liegenden Umfangslinie (11) angeordnete Vollstrahldüsen (1) Brennstoff
an die gleiche radiale Position eindüsen wie entlang der stromauf liegenden Umfangslinie
(11) angeordnete Vollstrahldüsen (1).
21. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekenntzeichnet, dass die entlang einer Umfangslinien (11) angeordneten Völlstrahldüsen (1) Abstände gegeneinander
und Durchmesser (33) aufweisen, wobei sich deren Abfolge entlang der Umfangslinie
(11) wiederholt.
22. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Umfangslinie (11) zwischen jeweils zwei Vollstrahldüsen (1) mit gleichem
Durchmesser (33) eine Vollstrahldüse (1) mit kleinerem Durchmesser (33) angeordnet
ist.
23. Brenneranordnung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vollstrahldüse (1) mit dem kleineren Durchmesser (33) näher zu einer der beiden
Vollstrahldüse (1) mit größerem Durchmesser (33) angeordnet ist.
24. Brenneranordnung (108) nach wenigstens einem der Ansprüche 21 bis 23,
dadurch gekenntzeichnet, dass die entlang wenigstens einer Umfangslinie (11) angeordneten Vollstrahldüsen (1) derart
ausgebildet sind, dass ein mittels der Vollstrahldüse (1) eingespritzter Brennstoff
eine radiale Brennstoffverteilung um die Mittelaufsatzachse (18) erzeugt, wobei die
Brennstoffverteilung eine ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung (28)
und eine ringförmige Zone einer zweiten Brennstoffverteilung (29) umfasst.
25. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 24,
dadurch gekenntzeichnet, dass die ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung (28) und die ringförmige Zone
einer zweiten Brennstoffverteilung (29) einander überlappen.
26. Brenneranordnung (108) nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Zone einer ersten Brennstoffverteilung (28) und die ringförmige Zone
einer zweiten Brennstoffverteilung (29) einen Abstand voneinander aufweisen.
1. Burner assembly (108) for a gas turbine, having at least one combustor, with
- a centrally arranged pilot burner (106) with a pilot cone and
- a number of main burners (107) surrounding the pilot burner,
- wherein each of the main burners (107) comprises a cylindrical housing (12) having
a lance (14) which is centrally arranged therein and has a fuel channel (16) for liquid
fuel, wherein the lance (14) is supported on the housing (12) by means of swirl blades
(17) and an attachment (13) is arranged on the lance (14) in the direction of the
combustor,
- wherein at least one liquid fuel nozzle is arranged in the attachment (13) preferably
downstream of the swirl blades (17) and connected to the fuel channel (16),
wherein
- the at least one liquid fuel nozzle is embodied as a full jet nozzle (1) and the
at least one full jet nozzle (1) has a length (32) and a diameter (33), the ratio
of the length (32) to the diameter (33) being at least 1.5,
- wherein in at least one of the main burners (107) full jet nozzles (1) are arranged
along at least two peripheral lines (11) running around the attachment (13),
- the at least two peripheral lines (11) run in a ring shape and perpendicular to
the central attachment axis (18) at different axial positions,
- wherein the full jet nozzles (1) arranged along an upstream peripheral line (11)
have a larger diameter (33) than the full jet nozzles (1) arranged along a downstream
peripheral line (11).
2. Burner assembly (108) according to claim 1,
characterised in that the attachment (13) has a cylindrical part (130) and a part (140) tapering conically
in the direction of the combustor.
3. Burner assembly (108) according to claim 2,
characterised in that the conical part (140) has a cone angle of 10 to 20 degrees.
4. Burner assembly (108) according to one of the preceding claims,
characterised in that the attachment (13) comprises a central attachment axis (18) and the at least one
full jet nozzle (1) comprises a central axis (19) and the at least one full jet nozzle
(1) is arranged in the attachment (13) in such a manner that the central axis (19)
of the at least one full jet nozzle (1) is at an angle (20) of 90 degrees to the central
attachment axis (18) of the attachment (13).
5. Burner assembly (108) according to one of the preceding claims 1 to 3,
characterised in that the attachment (13) comprises a central attachment axis (18), the at least one full
jet nozzle (1) has a central axis (19) and the at least one full jet nozzle (1) is
arranged in the attachment (13) in such a manner that the central axis (19) of the
at least one full jet nozzle (1) is at an angle (20) of between 90 +/- 30 degrees
to the central attachment axis (18) of the attachment (13).
6. Burner assembly (108) according to one of the preceding claims 1 to 3,
characterised in that the attachment (13) has an attachment surface and the at least one full jet nozzle
(1) comprises a central axis (19) and the at least one full jet nozzle (1) is arranged
in the attachment (13) in such a manner that the central axis (19) of the at least
one full jet nozzle (1) is perpendicular to said attachment surface.
7. Burner assembly according to one of the preceding claims 1 to 3 or 5,
characterised in that the attachment (13) has an attachment surface and the at least one full jet nozzle
(1) comprises a central axis (19) and the at least one full jet nozzle (1) is arranged
in the attachment (13) in such a manner that the central axis (19) of the at least
one full jet nozzle (1) forms an angle of -10 degrees to +10 degrees with the surface
normal (23) of the attachment surface.
8. Burner assembly (108) according to one of the preceding claims,
characterised in that eight to twelve full jet nozzles (1) are provided with a diameter (33) for each of
the main burners (107), the diameter (33) being between 0.55 mm and 0.8 mm.
9. Burner assembly (108) according to claim 8,
characterised in that ten full jet nozzles (1) with a diameter (33) between 0.6 mm and 0.7 mm are provided.
10. Burner assembly (108) according to claim 8,
characterised in that twelve full jet nozzles (1) with a diameter (33) between 0.55 mm and 0.65 mm are
provided.
11. Burner assembly (108) according to claim 8,
characterised in that eight full jet nozzles (1) with a diameter (33) between 0.7 mm and 0.8 mm are provided.
12. Burner assembly (108) according to claim 1,
characterised in that in at least one of the main burners (107) more full jet nozzles (1) are arranged
on the side of the attachment (13) facing the pilot burner (106) than on the side
of the attachment (13) facing away from the pilot burner (106).
13. Burner assembly (108) according to claim 12,
characterised in that the number density of the full jet nozzles (1) varies in the peripheral direction
(22) along at least one peripheral line (11).
14. Burner assembly (108) according to at least one of claims 12 to 13,
characterised in that full jet nozzles (1) are arranged along at least one peripheral line (11) in such
a manner that an inclination of the central axes (19) of the full jet nozzles (1)
in the direction of the central attachment axis (18) varies in the peripheral direction
(22).
15. Burner assembly (108) according to claim 14,
characterised in that the central axes (19) of the full jet nozzles (1) arranged along the peripheral line
(11) are aligned in an alternating manner, with the central axes (19) alternately
running perpendicular to the central attachment axis (19) and being angled maximum
20 degrees from this in the direction of the central attachment axis (18).
16. Burner assembly (108) according to at least one of claims 1, 12 to 15,
characterised in that full jet nozzles (1) are arranged along at least one peripheral line (11) in such
a manner that the central axis (19) of at least one full jet nozzle (1) has an inclination
in the peripheral direction (22) from a position perpendicular to the central attachment
axis (18).
17. Burner assembly (108) according to at least one of claims 1, 12 to 16,
characterised in that the full jet nozzles (1) have different diameters (33) along at least one peripheral
line (11).
18. Burner assembly (108) according to at least one of claims 1, 12 to 16,
characterised in that the full jet nozzles (1) have the same diameter (33) along at least one peripheral
line (11).
19. Burner assembly (108) according to at least one of claims 1, 12 to 17,
characterised in that full jet nozzles (1) arranged along the downstream peripheral line (11) and full
jet nozzles (1) arranged along the upstream peripheral line (11) are arranged so that
they are offset from one another in such a manner that when air flows through the
swirl blades (17), said air can be swirled along flow lines (27) on which only one
of the full jet nozzles (1) is arranged in each instance.
20. Burner assembly (108) according to at least one of claims 1, 12 to 19,
characterised in that full jet nozzles (1) arranged along the downstream peripheral line (11) inject fuel
to the same radial position as full jet nozzles (1) arranged along the upstream peripheral
line (11).
21. Burner assembly (108) according to at least one of claims 1 to 20,
characterised in that the full jet nozzles (1) arranged along a peripheral line (11) are at distances from
one another and have diameters (33), such that their sequence is repeated along the
peripheral line (11).
22. Burner assembly (108) according to claim 21,
characterised in that a full jet nozzle (1) with a smaller diameter (33) is arranged along the peripheral
line (11) between two full jet nozzles (1) of the same diameter (33).
23. Burner assembly (108) according to claim 22,
characterised in that the full jet nozzle (1) with the smaller diameter (33) is arranged closer to one
of the two full jet nozzles (1) with a larger diameter (33).
24. Burner assembly (108) according to at least one of claims 21 to 23,
characterised in that the full jet nozzles (1) arranged along at least one peripheral line (11) are configured
in such a manner that a fuel injected by means of the full jet nozzles (1) has a radial
distribution about the central attachment axis (18), the fuel distribution comprising
a ring-shaped zone of a first fuel distribution (28) and a ring-shaped zone of a second
fuel distribution (29).
25. Burner assembly (108) according to claim 24,
characterised in that the ring-shaped zone of a first fuel distribution (28) and the ring-shaped zone of
a second fuel distribution (29) overlap.
26. Burner assembly (108) according to claim 25,
characterised in that the ring-shaped zone of a first fuel distribution (28) and the ring-shaped zone of
a second fuel distribution (29) are at a distance from one another.
1. Agencement ( 108 ) de brûleur pour une turbine à gaz ayant au moins une chambre de
combustion, comprenant
- un brûleur ( 106 ) pilote disposé de manière central et ayant un cône pilote et
- plusieurs brûleurs ( 107 ) principaux entourant le brûleur pilote,
- dans lequel chacun des brûleurs ( 107 ) principaux comprend une enveloppe ( 12 )
de forme cylindrique, dans laquelle est disposée centralement une lance ( 14 ) ayant
un canal ( 16 ) pour du combustible liquide, la lance ( 14 ) étant appuyée à l'enveloppe
( 12 ) par des pales ( 17 ) de tourbillonnement et une coiffe ( 13 ) est montée sur
la lance ( 14 ) dans la direction de la chambre de combustion,
- dans lequel au moins une buse pour du combustible liquide est montée dans la coiffe
( 13 ), de préférence en aval des pales ( 17 ) de tourbillonnement, et communique
avec le canal ( 16 ) pour du combustible, dans lequel
- la au moins une buse pour du combustible liquide est conformée en buse ( 1 ) à jet
plein et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein a une longueur ( 32 ) et un diamètre
( 33 ), le rapport de la longueur ( 32 ) au diamètre ( 33 ) étant d'au moins 1,5,
- dans lequel, pour au moins l'un des brûleurs ( 107 ) principaux, des buses ( 1 )
à jet plein sont disposées le long d'au moins deux lignes ( 11 ) périphériques s'étendant
autour de la coiffe ( 13 ),
- les au moins deux lignes ( 11 ) périphériques s'étendent annulairement en des positions
axiales différentes et perpendiculairement à l'axe ( 18 ) médian de la coiffe,
- dans lequel les buses ( 1 ) à jet plein disposées le long d'une ligne ( 1 ) périphérique
en amont ont une diamètre ( 33 ) plus grand que les buses ( 1 ) à jet plein disposées
le long d'une ligne ( 11 ) périphérique en aval.
2. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la coiffe ( 13 ) a une partie ( 130 ) cylindrique et une partie ( 140 ) pointant
coniquement vers la chambre de combustion.
3. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la partie ( 140 ) conique a un angle de cône de 10 à 20°.
4. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coiffe ( 13 ) a un axe ( 18 ) médian et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein
a un axe ( 19 ) médian et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein est disposée dans
la coiffe ( 13 ), de manière à ce que l'axe ( 19 ) médian de la au moins une buse
( 1 ) à jet plein fasse un angle ( 20 ) de 90° avec l'axe ( 18 ) médian de la coiffe
( 13 ).
5. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant l'une des revendications précédentes 1 à 3,
caractérisé en ce que la coiffe ( 13 ) a un axe ( 18 ) médian, la au moins une buse ( 1 ) à jet plein a
un axe ( 19 ) médian et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein est disposée dans la
coiffe ( 13 ) de manière à ce que l'axe ( 19 ) médian de la au moins une buse ( 1
) à jet plein fasse un angle ( 20 ) compris entre 90° +/-30° avec l'axe ( 18 ) médian
de la coiffe ( 13 ).
6. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant l'une des revendications précédentes 1 à 3,
caractérisé en ce que la coiffe ( 13 ) a une surface et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein a un axe
( 19 ) médian, et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein est disposée dans la coiffe
( 13 ), de manière à ce que l'axe ( 19 ) médian de la au moins une buse ( 1 ) à jet
plein soit perpendiculaire à cette surface de la coiffe.
7. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant l'une des revendications précédentes 1 à 3 ou
5, caractérisé en ce que la coiffe ( 13 ) a une surface et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein a un axe
( 19 ) médian et la au moins une buse ( 1 ) à jet plein est disposée dans la coiffe
( 13 ) de manière à ce que l'axe ( 19 ) médian de la au moins une buse ( 1 ) à jet
plein fasse un angle de -10° à +10° avec la normale ( 23 ) à la surface de la coiffe.
8. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu pour chacun des brûleurs ( 107 ) principaux de 8 à 12 buses ( 1 ) à jet
plein d'un diamètre ( 33 ) compris entre 0,55 mm et 0,8 mm.
9. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 8, caractérisé en ce qu'il est prévu dix buses ( 1 ) à jet plein d'un diamètre ( 33 ) compris entre 0,6 mm
et 0,7 mm.
10. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 8, caractérisé en ce qu'il est prévu douze buses ( 1 ) à jet plein d'un diamètre (33) compris entre 0,55 mm
et 0,65 mm.
11. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 8, caractérisé en ce qu'il est prévu huit buses ( 1 ) à jet plein d'un diamètre ( 33 ) compris entre 0,7 mm
et 0,8 mm.
12. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour au moins l'un des brûleurs ( 107 ) principaux, il est monté du côté, tourné
vers le brûleur ( 106 ) pilote, de la coiffe ( 13 ) plus de buses ( 1 ) à jet plein
que du côté, loin du brûleur ( 106 ) pilote, de la coiffe ( 13 ).
13. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 12, caractérisé en ce que le long d'au moins une ligne ( 11 ) périphérique, la densité en nombre de buses (
1 ) à jet plein varie dans la direction ( 22 ) périphérique.
14. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant l'une des revendications 12 à 13, caractérisé en ce que, le long d'au moins une ligne ( 11 ) périphérique, des buses ( 1 ) à jet plein sont
disposées de manière à ce qu'une inclinaison des axes ( 19 ) médian des buses ( 1
) à jet plein en direction de l'axe ( 18 ) médian de la coiffe varie dans la direction
( 22 ) périphérique.
15. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 14, caractérisé en ce que les axes ( 19 ) médians des buses à jet plein disposées le long de la ligne ( 11
) périphérique sont orientés en alternance, les axes ( 19 ) médians s'étendant en
alternance perpendiculairement à l'axe ( 18 ) médian de la coiffe et étant inclinés
dans la direction de l'axe ( 18 ) médian de la coiffe en s'en écartant au plus de
20°.
16. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 1, 12 à 15,
caractérisé en ce que des buses ( 1 ) à jet plein sont disposées le long d'au moins une ligne ( 11 ) périphérique
de manière à ce que l'axe ( 19 ) médian d'au moins une buse ( 1 ) à jet plein ait,
en partant d'une position perpendiculairement à l'axe ( 18 ) médian de la coiffe,
une inclinaison dans la direction ( 22 ) périphérique.
17. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 1, 12 à 16,
caractérisé en ce que les buses ( 1 ) à jet plein ont des diamètres ( 33 ) différents le long d'au moins
une ligne ( 11 ) périphérique.
18. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 1, 12 à 16,
caractérisé en ce que les buses ( 1 ) à jet plein ont un même diamètre ( 33 ) le long d'au moins une ligne
( 11 ) périphérique.
19. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 1, 12 à 17,
caractérisé en ce que des buses ( 1 ) à jet plein disposées le long d'une ligne ( 11 ) périphérique en
aval et des buses ( 1 ) à jet plein disposées le long d'une ligne ( 11 ) périphérique
en amont sont décalées les unes par rapport aux autres de manière à ce que, lorsque
de l'air passe dans les pales ( 17 ) de tourbillonnement, celui-ci est mis en tourbillonnement
le long d'une ligne ( 27 ) de courant sur laquelle n'est disposée respectivement que
l'une des buses ( 1 ) à jet plein.
20. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 1, 12 à 19,
caractérisé en ce que des buses ( 1 ) à jet plein disposées le long d'une ligne ( 11 ) périphérique en
aval injectent du combustible à la même position radiale que des buses ( 1 ) à jet
plein disposées le long d'une ligne ( 11 ) périphérique en amont.
21. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 1 à 20,
caractérisé en ce que des buses ( 1 ) à jet plein disposées le long d'une ligne ( 11 ) périphérique sont
à distance et ont des diamètres (33) les unes par rapport aux autres, leur succession
se répétant le long de la ligne ( 11 ) périphérique.
22. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 21, caractérisé en ce que, le long de la ligne ( 11 ) périphérique entre respectivement deux buses ( 1 ) à
jet plein de même diamètre ( 33 ), est disposée une buse ( 1 ) à jet plein d'un diamètre
( 33 ) plus petit.
23. Agencement de brûleur suivant la revendication 22,
caractérisé en ce que la buse ( 1 ) à jet plein ayant le diamètre ( 33 ) le plus petit est plus près de
l' une des deux buses ( 1 ) à jet plein ayant un diamètre ( 33 ) plus grand.
24. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant au moins l'une des revendications 21 à 23,
caractérisé en ce que
les buses ( 1 ) à jet plein disposées le long d'au moins une ligne ( 11 ) périphérique
sont constituées de manière à ce qu'un combustible injecté au moyen des buses ( 1
) à jet plein produise une répartition radiale du combustible autour de l'axe ( 18
) médian de la coiffe, la répartition du combustible comprenant une zone annulaire
d'une première répartition ( 28 ) de combustible et une zone annulaire d'une deuxième
répartition ( 29 ) de combustible.
25. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendication 24,
caractérisé en ce que
la zone annulaire d'une première répartition ( 28 ) des combustible et la zone annulaire
d'une deuxième répartition ( 29 ) de combustible se chevauchent.
26. Agencement ( 108 ) de brûleur suivant la revendications 25,
caractérisé en ce que
la zone annulaire d'une première répartition ( 28 ) de combustible et la zone annulaire
d'une deuxième répartition ( 29 ) de combustible sont à distance l'une de l'autre.