[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen, die eine
Eingabe- und Ausgabeeinheit zur Eingabe- und Ausgabe von Wertscheinen, eine Sensoreinheit
zum Ermitteln der Denomination der eingegebenen Wertscheine und eine Transporteinheit
zum Transport von Wertscheinen aufweist. Ferner hat die Vorrichtung einen Sammelbehälter
zur Aufnahme von Wertscheinen, wobei dieser Sammelbehälter derart ausgebildet ist,
dass in ihm Wertscheine einer Denomination eines voreingestellten Währungssatzes aufnehmbar
sind und dass ihm mit Hilfe der Transporteinheit nur Wertscheine zuführbar, aber nicht
wieder entnehmbar sind. Darüber hinaus sind ein erster und mindestens ein zweiter
Recyclingaufnahmebehälter vorgesehen, denen mit Hilfe der Transporteinheit Wertscheine
zuführbar sind und aus denen in ihnen aufgenommene Wertscheine wieder entnehmbar sind
und mit Hilfe der Transporteinheit der Eingabe- und Ausgabeeinheit zuführbar sind.
[0002] Bei der Vorrichtung handelt es sich insbesondere um einen Geldautomaten, ein automatisches
Kassensystem oder eine automatische Tresorkasse. Bei automatischen Kassensystemen,
insbesondere bei automatischen Kassensystemen im Niedrigpreissegment, sind häufig
weniger Recyclingaufnahmebehälter vorgesehen als es verschiedene Denominationen des
zu handhabenden Währungssatzes gibt. Insbesondere sind im Euro-Raum nicht die notwendigen
sieben Recyclingaufnahmebehälter vorgesehen, sondern lediglich drei Recyclingaufnahmebehälter.
Somit ist es nicht möglich, alle Denominationen sortenrein zu speichern. Unter einer
sortenreinen Speicherung wird verstanden, wenn in einem Recyclingaufnahmebehälter
jeweils nur Wertscheine genau einer Denomination aufgenommen sind.
[0003] Eine Möglichkeit ist es, in den drei vorhandenen Recyclingaufnahmebehältern jeweils
eine Denomination sortenrein zu speichern und Wertscheine aller weiteren Denominationen
in dem Sammelaufnahmebehälter aufzunehmen. Insbesondere werden auf den drei Recyclingaufnahmebehältern
die drei kleinsten Denominationen, also zum Beispiel 5 Euro, 10 Euro und 20 Euro Wertscheine,
gespeichert. Problematisch hieran ist, dass zur Auszahlung größerer Geldbeträge eine
hohe Anzahl an Wertscheinen kleiner Denominationen ausgezahlt werden muss, da die
Wertscheine mit den hohen Denominationen in dem Sammelaufnahmebehälter aufgenommen
sind und somit nicht wieder ausgegeben werden können. Dies kann dazu führen, dass
die Vorrichtung häufig mit neuen Wertscheinen versorgt werden muss, um ihre Funktionsfähigkeit
zu gewährleisten. Ferner kann die Ausgabe einer hohen Anzahl von Wertscheinen zu Unzufriedenheit
bei den Kunden führen.
[0004] Eine weitere Möglichkeit ist es, dass in einem der Recyclingaufnahmebehälter Wertscheine
zweier verschiedener Denominationen aufgenommen werden, wobei jeweils alle eingegebenen
Wertscheine dieser beiden Denominationen grundsätzlich diesem Recyclingaufnahmebehälter
zugeführt werden, d.h., dass eine starre Verteilung der Wertscheine auf die Recyclingaufnahmebehälter
nach einer vorgegebenen Verteilungsregel erfolgt. Problematisch hieran ist, dass,
wenn kein Zwischenspeicher vorgesehen ist, nicht jede beliebige Denomination jederzeit
ausgezahlt werden kann, obwohl die Denominationen in dem Recyclingaufnahmebehälter
aufgenommen sind, da die Recyclingaufnahmebehälter, insbesondere die verwendeten Rollenspeicher,
eine feste Ausgabereihenfolge nach dem Prinzip "first-in-last-out" haben. Sofern ein
Zwischenspeicher vorgesehen ist, ist es zwar möglich, eine gewisse Anzahl an Wertscheinen
von einem der Recyclingaufnahmebehälter temporär in diesen Zwischenspeicher zu transportieren,
damit in der Ausgabereihenfolge später angeordnete Wertscheine ausgegeben werden können.
Allerdings führt die starre Verteilung der Wertscheine auf die Recyclingaufnahmebehälter
dazu, dass unter Umständen eine sehr große Anzahl an Wertscheintransporten notwendig
ist, so dass für die Ausgabe des gewünschten Geldbetrages eine lange Zeit benötigt
wird.
[0005] Dokument
WO 2006/063555 A1 offenbart ein Banknotensystem zur Ein- und Ausgabe von Banknoten, das Banknoten mit
einer Vielzahl von Nennwerten verarbeitet. Hierbei ist die Aufbewahrung von Banknoten
mit mindestens zwei unterschiedlichen Nennwerten in einer einzigen Aufbewahrungseinheit
möglich, wodurch eine platzsparende Aufbewahrung von Banknoten mit unterschiedlichen
Nennwerten auf einfache Weise möglich ist. Des Weiteren legt ein Algorithmus diejenige
Aufbewahrungseinheit fest, in der eine Banknote abgelegt oder aus der sie abgezogen
werden soll.
[0006] Dokument
EP 0 379 638 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Annahme und Abgabe von Banknoten mit einem Prüfgerät,
mehreren Weichen und einem Transportsystem sowie einer Steuereinrichtung mit einem
Speicherteil und einem einzigen Banknotenspeicher. Das Transportsystem ermöglicht
ein Umstapeln der Banknoten im Banknotenspeicher.
[0007] Dokument
EP 0 735 513 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Handhabung von Banknoten, wobei die Banknoten in Rollenspeichern
gespeichert werden und die Position der jeweiligen Banknote im Rollenspeicher als
Information in einem Speicherbereich gespeichert wird.
[0008] Dokument
WO 2007/101621 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Ein- und Auszahlen von Banknoten, bei der die Banknoten
in mehreren Rollenspeichern gespeichert werden. Hierbei ist die Anzahl der Banknotenspeicher
geringer als die aufnehmbaren Denominationen. Es sind Mittel zum Speichern der Sequenz
von Denominationen für jeden Aufbewahrungsbehälter vorgesehen.
[0009] Es ist Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen anzugeben,
mit deren Hilfe trotz einer geringen Anzahl von Recyclingaufnahmebehältern, eine effektive
Einzahlung und Auszahlung von Wertscheinen möglich ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung eine Steuereinheit auf, in der für jeden Recyclingaufnahmebehälter
gespeichert ist, welche Denominationen in ihm aufnehmbar sind, d.h., welche Denomination
in ihm aufgenommen werden sollen. In dem ersten Recyclingaufnahmebehälter sind Wertscheine
einer ersten und einer zweiten Denomination und in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
zumindest Wertscheine einer dritten Denomination aufnehmbar. Die Steuereinheit ordnet
nach der Eingabe eines Wertscheins über die Eingabe- und Ausgabeeinheit in Abhängigkeit
der mit Hilfe der Sensoreinheit ermittelten Denomination und in Abhängigkeit eines
vorbestimmten Einzahlungsalgorithmus dem eingegebenen Wertschein einen Zielspeicher
zu, wobei dieser Zielspeicher die Eingabe- und Ausgabeeinheit, der Sammelaufnahmebehälter
oder einer der Recyclingaufnahmebehälter sein kann. Anschließend sortiert die Transporteinheit
den Wertschein zu dem ihm zugewiesenen Zielspeicher. Zur Ausgabe eines voreingestellten
Betrages ermittelt die Steuereinheit in Abhängigkeit dieses Betrages und in Abhängigkeit
eines vorbestimmten Auszahlungsalgorithmus, welche Wertscheine welchen Recyclingaufnahmebehältern
entnommen und über die Ein- und Ausgabeeinheit ausgegeben werden sollen, um den voreingestellten
Betrag auszuzahlen.
[0012] Durch das Festlegen des Zielspeichers in Abhängigkeit der Denomination und in Abhängigkeit
des vorbestimmten Einzahlungsalgorithmus wird erreicht, dass keine starre Verteilung
der Wertscheine auf die Aufnahmebehälter erfolgt, sondern die Wertscheine jeweils
in Abhängigkeit von über den Einzahlungsalgorithmus bestimmten Kriterien optimal auf
die einzelnen Aufnahmebehälter verteilt werden, so dass eine besonders effektive Mischspeicherung
erfolgt. Durch das Festlegen, welcher Wertschein zur Auszahlung des gewünschten Betrages
welchem Aufnahmebehälter entnommen wird, in Abhängigkeit des vorbestimmten Betrages
und des vorbestimmten Auszahlungsalgorithmus wird in Zusammenspiel mit der effektiven
Mischspeicherung aufgrund des Einzahlungsalgorithmus erreicht, dass der gewünschte
Betrag innerhalb möglichst kurzer Zeit mit möglichst wenig Wertscheinen und möglichst
wenig Wertscheintransporten innerhalb der Vorrichtung an die Bedienperson der Vorrichtung
ausgegeben wird.
[0013] Ferner wird erreicht, dass die Vorrichtung nur verhältnismäßig selten mit neuen Wertscheinen
versorgt werden muss und/oder die Aufnahmebehälter der Vorrichtung nur verhältnismäßig
selten entleert werden müssen, so dass der Aufwand und somit die hiermit verbundenen
Kosten reduziert werden.
[0014] Die Vorrichtung weist vorzugsweise mindestens einen dritten Recyclingaufnahmebehälter
auf, dem mit Hilfe der Transporteinheit Wertscheine zuführbar sind und aus dem aufgenommene
Wertscheine wieder entnehmbar sowie mit Hilfe der Transporteinheit der Eingabe- und
Ausgabeeinheit zuführbar sind. In dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter sind in diesem
Fall insbesondere Wertscheine der zweiten und der dritten Denomination und in dem
dritten Recyclingaufnahmebehälter ausschließlich Wertscheine einer vierten Denomination
aufnehmbar. Somit erfolgt in dem ersten Recyclingaufnahmebehälter und dem zweiten
Recyclingaufnahmebehälter jeweils eine Mischspeicherung von zwei verschiedenen Denominationen
und in dem dritten Recyclingaufnahmebehälter eine sortenreine Speicherung einer Denomination.
Somit können in diesem Fall mit Hilfe von nur drei Recyclingaufnahmebehältern vier
verschiedene Denominationen gespeichert werden, so dass vier Denominationen für die
Auszahlung zur Verfügung stehen.
[0015] Bei einer alternativen Ausführungsform können auch mehr als drei Recyclingaufnahmebehälter,
beispielsweise vier, fünf oder sechs Recyclingaufnahmebehälter vorgesehen sein. Ferner
ist es auch möglich, dass in mindestens einem der Recyclingaufnahmebehälter mehr als
zwei verschiedene Denominationen, beispielsweise drei verschiedene Denominationen,
aufnehmbar sind. Die Kombination, in welchem der vorgesehenen Recyclingaufnahmebehälter,
eine Mischspeicherung und in welchen eine sortenreine Speicherung erfolgt, kann beliebig
variiert werden.
[0016] Der erste Recyclingaufnahmebehälter, der zweite Recyclingaufnahmebehälter und/oder
der dritte Recyclingaufnahmebehälter weisen vorzugsweise jeweils mindestens einen
Rollenspeicher zur Aufnahme von Wertscheinen auf. Bei den Rollenspeichern werden die
Wertscheine jeweils zwischen zwei Folienbändern aufgenommen auf eine Wickeltrommel
des Rollenspeichers aufgewickelt, so dass eine platzsparende Speicherung und eine
effektive sichere Aufnahme und Ausgabe der Wertscheine möglich sind. Alternativ können
die Recyclingaufnahmebehälter auch in Form von Geldkassetten mit Aufnahmebereichen,
in denen die Wertscheine als Wertscheinstapel gestapelt aufnehmbar sind, ausgebildet
sein.
[0017] Der Sammelaufnahmebehälter ist vorzugsweise in Form einer Geldkassette ausgebildet,
der einen Aufnahmebereich umfasst, in dem die aufgenommenen Wertscheine als ein Wertscheinstapel
aufbewahrt werden. Die Wertscheine stehen hier insbesondere auf einer ihrer Kanten.
Alternativ kann der Sammelaufnahmebehälter auch in Form mehrerer Geldkassetten ausgebildet
sein, wobei in diesem Fall insbesondere ein erstere Teil der Denominationen in einer
ersten Geldkassette und der andere Teil der Denominationen in einer weiteren Geldkassette
aufgenommen werden.
[0018] Die Steuereinheit hat insbesondere ein Speicherelement, in dem Programmdaten des
Einzahlungsalgorithmus und Programmdaten des Auszahlungsalgorithmus gespeichert sind.
Die Steuereinheit arbeitet bei der Einzahlung eines Wertscheines die Programmdaten
des Einzahlungsalgorithmus und bei der Auszahlung des vorbestimmten Betrages die Programmdaten
des Auszahlungsalgorithmus ab.
[0019] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind in einem Speicherelement der
Steuereinheit die maximale Aufnahmekapazität des Sammelaufnahmebehälters, jeweils
die maximale Aufnahmekapazität der Recyclingaufnahmebehälter, der aktuelle Bestand
des Sammelaufnahmebehälters an Wertscheinen, jeweils der aktuelle Bestand der Recyclingaufnahmebehälter
an Wertscheinen und/oder jeweils die Aufnahmereihenfolge der Wertscheine in den Recyclingaufnahmebehältern
gespeichert. Beim Speicherelement kann es sich insbesondere um das gleiche Speicherelement
handeln, in dem auch die Programmdaten des Einzahlungs- und Auszahlungsalgorithmus
gespeichert sind.
[0020] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit nach der Eingabe eines Wertscheins
die Denomination des eingegebenen Wertscheins mit den Denominationen, die den Recyclingaufnahmebehältern
zugeordnet sind, vergleicht und wenn die Steuereinheit die Bestände der Recyclingaufnahmebehälter
mit ihren jeweiligen maximalen Aufnahmekapazitäten vergleicht. In Abhängigkeit des
Ergebnisses dieser Vergleiche wählt die Steuereinheit einen Recyclingaufnahmebehälter
als Zielspeicher aus, dessen Bestand geringer als die maximale Aufnahmekapazität ist
und in dem ausschließlich die Denomination des eingegebenen Wertscheines aufgenommen
wird. Dadurch wird erreicht, dass ein eingegebener Wertschein, wenn möglich, in einem
Recyclingaufnahmebehälter aufgenommen wird, bei dem eine sortenreine Speicherung erfolgt,
so dass sichergestellt ist, dass dieser Wertschein wieder ausgezahlt werden kann,
ohne dass hierfür ggf. in der Auszahlungsreihenfolge weiter vorne liegende Wertscheine
erst in einen Zwischenspeicher transportiert werden müssen.
[0021] Ergeben die Vergleiche dagegen, dass keiner der Recyclingaufnahmebehälter, deren
aktueller Bestand geringer ist als die jeweilige maximale Aufnahmekapazität, ausschließlich
die Denomination des eingegebenen Wertscheins zugeordnet ist, so wählt die Steuereinheit
vorzugsweise einen Recyclingaufnahmebehälter als Zielspeicher aus, dessen Bestand
geringer ist als die maximale Aufnahmekapazität und dem die Denomination des eingegebenen
Wertscheines und mindestens eine weitere Denomination zugeordnet ist, sofern die Vergleiche
ergeben, dass mindestens einer der Recyclingaufnahmebehälter diese Kriterien erfüllt.
Dadurch wird erreicht, dass, sofern kein Recyclingaufnahmebehälter vorgesehen ist,
in dem die eingegebenen Denomination sortenrein gespeichert wird, und/oder wenn bei
dem Recyclingaufnahmebehälter, in dem die eingegebenen Denomination sortenrein gespeichert
wird, die maximale Aufnahmekapazität bereits erreicht ist, der eingegebene Wertschein
in einem Recyclingaufnahmebehälter gespeichert wird, in dem eine Mischspeicherung
erfolgt, die u.a. die Denomination des eingegebenen Wertscheins umfasst. Somit steht
der Wertschein nach wie vor für eine Auszahlung zur Verfügung, allerdings müssen ggf.
vor der Auszahlung andere Wertscheine in einen Zwischenspeicher transportiert werden.
[0022] Ferner ist es vorteilhaft, dass, wenn die Vergleiche der Bestände mit den Aufnahmekapazitäten
und der Denomination des eingegebenen Wertscheins mit den den Recyclingaufnahmebehältern
zugeordneten Denominationen ergeben, dass keinem der Recyclingaufnahmebehälter die
Denomination des eingegebenen Wertscheins zugeordnet ist und/oder dass bei keinem
der Recyclingaufnahmebehälter, denen die Denomination des eingegebenen Wertscheins
zugeordnet ist, der aktuelle Bestand geringer als die jeweilige Aufnahmekapazität
ist, die Steuereinheit den Sammelaufnahmebehälter als Zielspeicher für den eingegebenen
Wertschein festlegt. Dadurch wird erreicht, dass, der Wertschein nicht in einem Recyclingaufnahmebehälter
aufgenommen wird, der nicht für die Denomination des eingegebenen Wertscheins vorgesehen
ist, so dass die planmäßige Verteilung der einzelnen Denominationen auf die Recyclingaufnahmebehälter
aufrechterhalten wird. Nach der Aufnahme in dem Sammelaufnahmebehälter steht der eingegebene
Wertschein allerdings nicht mehr für eine Auszahlung zur Verfügung.
[0023] Die Steuereinheit legt insbesondere die Eingabe- und Ausgabeeinheit als Zielspeicher
für den eingegebenen Wertschein fest, sofern die Vergleiche ergeben, dass bei keinem
der Recyclingaufnahmebehälter, denen die Denomination der eingegebenen Wertscheins
zugeordnet ist, der aktuelle Bestand geringer ist als die jeweilige maximale Aufnahmekapazität
und sofern der aktuelle Bestand des Sammelaufnahmebehälters nicht gleich seiner maximalen
Aufnahmekapazität ist. Da in diesem Fall der Sammelaufnahmebehälter keine weiteren
Wertscheine mehr aufnehmen kann, wird der eingegebene Wertschein wieder zur Eingabe-
und Ausgabeeinheit transportiert und somit wieder an die Bedienperson, die den Wertschein
eingegeben hat, zurückgegeben.
[0024] Bei einer alternativen Ausführungsform kann der Wertschein in diesem Fall auch einem
der Recyclingaufnahmebehälter zugeführt werden, dem eigentlich die Denomination dieses
Wertscheins nicht zugeordnet ist. Die erste Alternative hat den Vorteil, dass die
Verteilung der Denominationen auf die Recyclingaufnahmebehälter aufrechterhalten wird.
Die zweite Alternative dagegen hat den Vorteil, dass der Wertschein nicht wieder ausgegeben
werden muss und somit die Bedienperson die gewünschte Eingabe des Wertscheins tatsächlich
auch durchführen kann. Allerdings wird durch die Aufnahme des Wertscheins in einem
Recyclingaufnahmebehälter, der eigentlich nicht für die Aufnahme von Wertscheinen
dieser Denomination bestimmt ist, bewirkt, dass die volle Funktionsfähigkeit der Vorrichtung
nicht mehr gewährleistet ist.
[0025] Bei der Vorrichtung handelt es sich insbesondere um einen Geldautomaten, eine automatische
Tresorkasse oder ein automatisches Kassensystem. Bei einem Geldautomaten handelt es
sich insbesondere um einen Recyclinggeldautomaten, in den s Wertscheine eingegeben
und aus dem Wertscheine ausgegeben werden können. Die eingegebenen Wertscheine werden
der Vorrichtung somit insbesondere als Einzahlung auf ein Konto der Bedienperson zugeführt,
wohingegen durch die Ausgabe von Wertscheinen eine Auszahlung erfolgt. Wenn es sich
bei der Vorrichtung dagegen um ein automatisches Kassensystem handelt, wird mit Hilfe
einer Erfassungseinheit, beispielsweise eines Barcodescanners, ein zu bezahlender
Geldbetrag zum Bezahlen von ausgewählten Waren ermittelt, der über die Eingabe von
Wertscheinen beglichen werden soll. In diesem Fall handelt es sich bei dem vorbestimmten
Betrag, der ausgezahlt werden soll, insbesondere um einen Wechselgeldbetrag.
[0026] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform legt die Steuereinheit in einem ersten
Schritt die Eingabe- und Ausgabeeinheit als Zielspeicher für den eingezahlten Wertschein
fest. Anschließend vergleicht die Steuereinheit in einem zweiten Schritt den aktuellen
Bestand des Sammelaufnahmebehälters mit dessen maximaler Aufnahmekapazität und legt
den Sammelaufnahmebehälter dann als Zielspeicher für den eingegebenen Wertschein fest,
wenn dieser Vergleich ergibt, dass der aktuelle Bestand kleiner ist als die maximale
Aufnahmekapazität des Sammelaufnahmebehälters.
[0027] Anschließend prüft die Steuereinheit in einem dritten Schritt, ob die Denomination
des eingegebenen Wertscheines eine Denomination ist, die dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
zugeordnet ist und legt den ersten Recyclingaufnahmebehälter als Zielspeicher fest,
wenn die Denomination des eingegebenen Wertscheins dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
zugeordnet ist und wenn der aktuelle Bestand des ersten Recyclingaufnahmebehälters
geringer ist als seine maximale Aufnahmekapazität. Ergibt der Vergleich in dem dritten
Schritt dagegen, dass dies nicht der Fall ist, so belässt die Steuereinheit den Sammelaufnahmebehälter
als Zielspeicher.
[0028] Anschließend überprüft die Steuereinheit in einem vierten Schritt, ob die Denomination
des eingegebenen Wertscheins eine der Denominationen ist, die in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
aufnehmbar sind, und ob der aktuelle Bestand geringer ist als die maximale Aufnahmekapazität
des zweiten Aufnahmebehälters. Anschließend legt die Steuereinheit in einem fünften
Schritt den zweiten Recyclingaufnahmebehälter als Zielspeicher fest, wenn der vierte
Schritt ergeben hat, dass die Denomination des eingegebenen Wertscheines eine der
Denominationen ist, die dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter zugeordnet ist, und
wenn dessen aktuelle Bestand geringer ist als seine maximale Aufnahmekapazität und
wenn im dritten Schritt nicht der erste Recyclingaufnahmebehälter als Zielspeicher
festgelegt wurde.
[0029] Wenn im dritten Schritt der erste Recyclingaufnahmebehälter jedoch als Speicher festgelegt
wurde und wenn der Vergleich im vierten Schritt ergeben hat, dass die Denomination
des eingegebenen Wertscheine eine der dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter zugeordnete
Denominationen ist und der aktuelle Bestand des zweiten Recyclingaufnahmebehälters
geringer ist als seine maximale Aufnahmekapazität, so wählt die Steuereinheit denjenigen
der beiden Recyclingaufnahmebehälter als Zielspeicher aus, dem weniger verschiedene
Denominationen zugeordnet sind. Erfolgt in einem der beiden Aufnahmebehälter eine
sortenreine Speicherung der Denomination der eingegebenen Wertscheine und in dem anderen
eine Mischspeicherung, so wird, sofern die maximale Aufnahmekapazität dieses sortenreinen
Recyclingspeichers noch nicht erreicht ist, auf jeden Fall dieser Recyclingaufnahmebehälter
als Zielspeicher festgelegt.
[0030] Wenn der Vergleich im dritten Schritt ergeben hat, dass der Recyclingaufnahmebehälter
nicht als Zielspeicher für den eingegebenen Wertschein festgelegt wurde, und wenn
der Vergleich im vierten Schritt ergibt, dass die eingegebene Denomination eine der
dem zweiten Aufnahmebehälter zugeordneten Denominationen ist und dass der aktuelle
Bestand des zweiten Recyclingaufnahmebehälters geringer ist als seine maximale Aufnahmekapazität,
so wählt die Steuereinheit als Zielspeicher für den eingegebenen Wertschein auf jeden
Fall den zweiten Recyclingaufnahmebehälter aus.
[0031] Hat im zweiten Schritt der Vergleich des Bestands des Sammelaufnahmebehälters mit
dessen maximalen Aufnahmekapazität ergeben, dass die maximale Aufnahmekapazität bereits
erreicht ist, so wird mit dem Schritt drei fortgefahren, ohne dass der Sammelaufnahmebehälter
als Zielspeicher festgelegt wurde, d.h., dass zu Beginn des dritten Schrittes nach
wie vor die Ein- und Ausgabeeinheit als Zielspeicher festgelegt ist.
[0032] Für mindestens einen der Recyclingaufnahmebehälter, denen mindestens zwei Denominationen
zugeordnet sind, ist für mindestens eine bevorzugte Denomination in der Steuereinheit
ein Überdeckungswert voreingestellt, der angibt, wie viele Wertscheine einer anderen
als der bevorzugten Denomination in die Ausgabereihenfolge dieses Recyclingaufnahmebehälters
vor dem in der Ausgabereihenfolge ersten Wertschein der bevorzugten Denomination angeordnet
sein dürfen. Die Steuereinheit wählt diesen Recyclingaufnahmebehälter nur dann als
Zielspeicher für den Wertschein einer von der bevorzugten Denomination abweichenden
Denomination aus, wenn durch die Aufnahme dieses Wertscheines in diesem Recyclingaufnahmebehälter
der Überdeckungswert nicht überschritten wird. Durch den Überdeckungswert wird sichergestellt,
dass zur Ausgabe eines Wertscheins der bevorzugten Denomination maximal so viele Wertscheine
einer anderen Denomination in einen Zwischenspeicher oder den Sammelaufnahmebehälter
transportiert werden müssen, wie dies durch den Überdeckungswert angegeben ist. Somit
wird sichergestellt, dass mit einer akzeptablen Anzahl von Wertscheintransporten die
bevorzugte Denomination ausgegeben werden kann. Als bevorzugte Denomination wird insbesondere
eine Denomination gewählt, die erfahrungsgemäß häufig für die Auszahlung benötigt
wird. Der Überdeckungswert hat insbesondere einen Wert zwischen drei und zehn, vorzugsweise
einen Wert von fünf.
[0033] Es ist vorteilhaft, wenn die Steuereinheit, wenn sie anhand der Bestände, der zugeordneten
Denominationen und des Überdeckungswert nicht eindeutigen einen Zielspeichers festlegen
kann, denjenigen der beiden Recyclingaufnahmebehälter als Zielspeicher festlegt, der
den kürzeren Transportweg beim Transport der Wertscheine von der Eingabe- und Ausgabeeinheit
zu diesem Recyclingaufnahmebehälter hat. Hierzu ist in der Steuereinheit insbesondere
für jeden Recyclingaufnahmebehälter die Länge des Transportweges gespeichert. Alternativ
kann auch lediglich eine Reihenfolge der Recyclingaufnahmebehälter gespeichert sein,
wobei die Recyclingaufnahmebehälter in dieser Reihenfolge derart geordnet sind, dass
sie aufsteigend oder absteigend nach der Länge des Transportweges sortiert sind.
[0034] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform legt die Steuereinheit mit Hilfe
des Auszahlungsalgorithmus in Abhängigkeit der Abweichung des Gesamtwertes der zur
Auszahlung bestimmten Wertscheine von dem vorbestimmten Betrag, der Anzahl der zum
Auszahlen des vorbestimmten Betrages bzw. des von diesem Betrages entsprechend abweichenden
Gesamtbetrages der zur Auszahlung bestimmten Wertscheine auszugebende Wertscheine,
der Anzahl der zur Ausgabe des vorbestimmten Betrages notwendigen Wertscheintransporte
innerhalb der Vorrichtung und/oder der Bestände der Recyclingaufnahmebehälter an Wertscheinen
der verschiedenen Denominationen fest, welche Wertscheine welchen Recyclingaufnahmebehältern
entnommen und über die Eingabe- und Ausgabeeinheit ausgegeben werden. Insbesondere
legt die Steuereinheit derart fest, welche Wertscheine welchen Recyclingaufnahmebehälter
entnommen und ausgegeben werden, dass der vorbestimmte Betrag möglichst genau ausgezahlt
wird, für die Auszahlung des vorbestimmten Betrages möglichst wenig Wertscheine ausgegeben
werden müssen, für die Auszahlung des vorbestimmten Betrages möglichst wenig Wertscheine
innerhalb der Vorrichtung transportiert werden müssen und/oder möglichst viele Wertscheine
von Denominationen ausgegeben werden, von denen verglichen mit der maximalen Aufnahmekapazität,
ein hoher Bestand aktuell vorhanden ist. Hierdurch wird erreicht, dass die Vorrichtung
möglichst lange betrieben werden kann, ohne dass Wertscheine von einem Werttransportunternehmen
nachgefüllt oder entsorgt werden müssen. Zum anderen wird hierdurch erreicht, dass
die Ausgabe des vorbestimmten Betrages mit möglichst wenig Wertscheine möglichst zeitnah
erfolgt.
[0035] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit in Abhängigkeit der Bestände der
Recyclingaufnahmebehälter mindestens zwei mögliche Wertscheinbündel ermittelt, mit
deren Hilfe der bestimmte Betrag zumindest näherungsweise, vorzugsweise exakt, auszahlbar
ist, und wenn die Steuereinheit in Abhängigkeit mindestens eines voreingestellten
Kriteriums aus den ermittelten möglichen Wertscheinbündeln ein optimales Wertscheinbündel
ermittelt. Die Steuereinheit steuert die Transporteinheit derart an, dass diese die
Wertscheine des ermittelten optimalen Wertscheinbündels zur Eingabe- und Ausgabeeinheit
transportiert.
[0036] Es ist besonders voreilhaft, wenn die Steuereinheit alle bei den aktuellen Beständen
der Recyclingaufnahmebehälter möglichen Wertscheinbündel ermittelt. Hierzu ist in
der Steuereinheit insbesondere ein Kombinatorik-Algorithmus gespeichert, mit dessen
Hilfe auf einfache Weise alle möglichen Kombinationen von ausgebbaren Wertscheinen
ermittelt werden können. Durch die Auswahl des optimalen Wertscheinbündels in Abhängigkeit
des voreingestellten Kriteriums wird erreicht, dass der gleiche vorbestimmte Betrag
nicht immer zwangsläufig in der gleichen Stücklung ausgegeben wird, sondern dass die
Stücklung durch die aktuellen Kriterien an die aktuellen Bestände der Vorrichtung
angepasst wird, so dass die Vorrichtung seltener mit neuen Wertscheinen versorgt werden
muss.
[0037] Unter einem Wertscheinbündel wird in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden,
dass die Steuereinheit exakt ermittelt, welcher Wertschein aus welchem Recyclingaufnahmebehälter
ausgezahlt werden soll. Die Informationen über die möglichen Wertscheinbündel enthalten
somit nicht ausschließlich die Stücklung, sondern die exakte Position der auszuzahlenden
Wertscheine in den einzelnen Recyclingaufnahmebehältern.
[0038] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das optimale Wertscheinbündel
aus dem möglichen Wertscheinbündel anhand von mehreren Kriterien ermittelt, so dass
eine noch bessere Festlegung erfolgen kann.
[0039] Als das Kriterium bzw. die Kriterien werden insbesondere die Abweichung des Gesamtwertes
des jeweiligen möglichen Wertscheinbündels von dem vorbestimmten Betrag, die Anzahl
der Wertscheine des jeweiligen möglichen Wertscheinbündels, die Anzahl an zur Ausgabe
der Wertscheine des jeweiligen möglichen Wertscheinbündels notwendigen Wertscheintransporte
innerhalb der Vorrichtung und/oder die Bestände der Recyclingaufnahmebehälter an Wertscheinen
der verschiedenen Denominationen verwendet. Das optimale Wertscheinbündel wird hierbei
insbesondere derart ausgewählt, dass sein Gesamtwert dem vorbestimmten Betrag entspricht,
möglichst wenig Wertscheine ausgegeben werden müssen, möglichst wenig Wertscheintransporte
notwendig sind und/oder möglichst wenig Wertscheine einer Denomination, von der nur
noch wenig Wertscheine vorhanden sind, ausgegeben werden. Durch die Berücksichtigung
dieser vier Kriterien wird zum einen sichergestellt, dass die Vorrichtung selten mit
neuen Wertscheinen befüllt werden muss und trotzdem der vorbestimmte Betrag derart
ausgegeben wird, dass der Kunde möglichst wenig Wertscheine erhält, wie es in der
Regel von den Kunden gewünscht ist.
[0040] Unter einem Wertscheintransport wird der Transport eines Wertscheines zwischen dem
Eingabe- und Ausgabefach, dem Sammelaufnahmebehälter und/oder den Recyclingaufnahmebehältern
verstanden. Somit stellen die Wertscheintransporte bei der Auszahlung des vorbestimmten
Betrages insbesondere zum einen die Transporte von Wertscheinen von den Recyclingaufnahmebehältern
zu den Eingabe- und Ausgabeeinheiten dar, also den Transport der auszuzahlenden Wertscheine,
und zum anderen die Transporte von Wertscheinen von den Recyclingaufnahmebehältern
zu einem Zwischenspeicher und/oder dem Sammelaufnahmebehälter, damit die Wertscheine
des optimalen Wertscheinbündels auch ausgegeben werden können.
[0041] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit in Abhängigkeit mindestens eines
voreingestellten Gültigkeitsmerkmales für mindestens ein mögliches Wertscheinbündel
ermittelt, ob es sich bei dem möglichen Wertscheinbündel um ein gültiges Wertscheinbündel
handelt. Die Steuereinheit ermittelt insbesondere für alle ermittelten möglichen Wertscheinbündel
jeweils ihre Gültigkeit und berücksichtigt ausschließlich die gültigen Wertscheinbündel
bei der Ermittlung des optimalen Wertscheinbündels. Somit müssen die nicht gültigen
Wertscheinbündel erst gar nicht bei der Ermittlung des optimalen Wertscheinbündels
berücksichtigt werden, so dass der Aufwand erheblich reduziert wird.
[0042] Als Gültigkeitsmerkmale verwendet die Steuereinheit insbesondere den Gesamtwert des
jeweiligen möglichen Wertscheinbündels und/oder die Anzahl an Wertscheine des jeweiligen
Wertscheinbündels. Die Steuereinheit klassifiziert das jeweilige mögliche Wertscheinbündel
nur dann als gültiges Wertscheinbündel, wenn sein Gesamtwert höchstens so groß wie
der vorbestimmte Betrag ist und/oder seine Anzahl an Wertscheinen höchstens so groß
wie ein voreingestellter Grenzwert ist. Somit wird sichergestellt, dass kein Wertscheinbündel
ausgegeben wird, dessen Gesamtwert größer als der vorbestimmte Betrag, also größer
als der gewünschte Betrag der Bedienperson, ist und dass die auszugebenden Wertscheine
auf den Grenzwert begrenzt sind.
[0043] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ermittelt die Steuereinheit das optimale
Wertscheinbündel derart, dass der Gesamtwert dieses Wertscheinbündels dem voreingestellten
Betrag entspricht. Damit wird sichergestellt, dass nach Möglichkeit die Bedienperson
auch den gewünschten Betrag ausbezahlt bekommt.
[0044] Wenn mehrere mögliche Wertscheinbündel den voreingestellten Betrag haben, wählt die
Steuereinheit insbesondere dasjenige dieser möglichen Wertscheinbündel als optimales
Wertscheinbündel aus, das die geringste Anzahl an Wertscheinen aufweist. Hierzu vergleicht
die Steuereinheit insbesondere die Anzahl an Wertscheinen der einzelnen Wertscheinbündel.
[0045] Wenn es auch mehrere mögliche Wertscheinbündel gibt, die nicht nur den voreingestellten
Betrag haben, sondern auch die gleiche geringste Anzahl an Wertscheinen aufweisen,
ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit dasjenige dieser möglichen Wertscheinbündel
als optimales Wertscheinbündel auswählt, bei dem zur Ausgabe der Wertscheine des Wertscheinbündels
die wenigsten Wertscheintransporte notwendig sind.
[0046] Somit wird erreicht, dass, sofern möglich, das Wertscheinbündel ausgegeben wird,
dessen Gesamtwert den gewünschten Betrag entspricht und möglichst wenige Wertscheine
umfasst und in kurzer Zeit zusammengestellt werden kann.
[0047] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ermittelt die Steuereinheit, insbesondere
mit Hilfe eines Kombinatorik-Algorithmus, in einem ersten Schritt ein erstes gültiges
Wertscheinbündel und legt dieses erste Wertscheinbündel als temporär bestes Wertscheinbündel
fest. Das temporär beste Wertscheinbündel ist hierbei während dieses Verfahrensablaufes
jeweils dasjenige Wertscheinbündel, das von den bis zu diesem Zeitpunkt in dem Verfahren
ermittelten Wertscheinbündel nach den voreingestellten Kriterien das beste Wertscheinbündel
darstellt.
[0048] In einem zweiten Schritt überprüft die Steuereinheit, ob ein weiteres gültiges Wertscheinbündel
existiert. Wenn dies der Fall ist, so vergleicht die Steuereinheit das weitere gültige
Wertscheinbündel in einem dritten Schritt mit dem temporär besten Wertscheinbündel
und ermittelt in Abhängigkeit des voreingestellten Kriteriums bzw. der voreingestellten
Kriterien, welches der beiden Wertscheinbündel bezogen auf das Kriterium bzw. die
Kriterien besser ist. In einem vierten Schritt legt die Steuereinheit das weitere
gültige Wertscheinbündel als temporär bestes Wertscheinbündel fest, wenn der Vergleich
im dritten Schritt ergeben hat, dass das weitere gültige Wertscheinbündel besser als
das vor dem Vergleich temporär beste Wertscheinbündel ist. Ansonsten hält die Steuereinheit
an dem bis dahin temporär beste Wertscheinbündel unverändert fest. Der zweite, dritte
und vierte Schritt werden so lange von der Steuereinheit wiederholt, bis kein weiteres
gültiges Wertscheinbündel mehr mit Hilfe des Kombinatorik-Algorithmus ermittelt werden
kann. Anschließend legt die Steuereinheit das zu diesem Zeitpunkt beste temporäre
Wertscheinbündel als optimales Wertscheinbündel fest, das anschließend ausgezahlt
wird.
[0049] Bei dem zuvor beschriebenen Verfahren wird schrittweise ein neues gültiges Wertscheinbündel
ermittelt und auf Grundlage der Kriterien verglichen, ob dieses besser ist als das
zuvor als bestes von den zuvor ermittelten Wertscheinbündeln eingestufte Wertscheinbündel.
So wird schrittweise eine Annäherung an das optimale Wertscheinbündel ermittelt, so
dass das optimale Wertscheinbündel mit möglichst geringem Aufwand ermittelt werden
kann.
[0050] Ferner ist es vorteilhaft, wenn der erste Recyclingaufnahmebehälter als Zwischenspeicher
dient, in dem bei der Auszahlung des voreingestellten Betrags Wertscheine zwischengespeichert
werden, die nicht für die Auszahlung bestimmt sind, aber in der Auszahlungsreihenfolge
eines der Recyclingaufnahmebehälters vor einem für die Auszahlung bestimmten Wertschein
angeordnet sind. Bei einer alternativen Ausführungsform kann auch ein separater Zwischenspeicher
vorgesehen sein. Ebenfalls ist es möglich, dass einer der anderen Recyclingaufnahmebehälter
als Zwischenspeicher dient. Ebenso können auch mehrere Recyclingaufnahmebehälter als
Zwischenspeicher verwendet werden.
[0051] Die Transporteinheit transportiert vorzugsweise diejenigen Wertscheine eines nicht
als Zwischenspeicher dienenden Recyclingaufnahmebehälters, die in der Ausgabereihenfolge
dieses Recyclingaufnahmebehälters vor einem Wertschein des optimalen Wertscheinbündels
angeordnet sind, zunächst in den Zwischenspeicher und nach der Entnahme zumindest
aller Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels, die in diesen Recyclingaufnahmebehälter
aufgenommen sind, wieder von dem Zwischenspeicher zurück in die Recyclingaufnahmebehälter.
Insbesondere erfolgt der Rücktransport von dem Zwischenspeicher in die Recyclingaufnahmebehälter
erst nachdem alle Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels zur Eingabe- und Ausgabeeinheit
transportiert werden. Alternativ kann der Rücktransport auch schrittweise für jeden
Recyclingaufnahmebehälter nach der Entnahme der Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels
dieses Recyclingaufnahmebehälters erfolgen.
[0052] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist in der Steuereinheit die jeweilige
Ausgabereihenfolge der Recyclingaufnahmebehälter gespeichert. Die Steuereinheit ermittelt
für jeden Recyclingaufnahmebehälter, welche Wertscheine dieses Recyclingaufnahmebehälters
zur Ausgabe des optimalen Wertscheinbündels entnommen werden müssen. Die Steuereinheit
steuert die Transporteinheit derart an, dass diese die Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels
zur Eingabe- und Ausgabeeinheit und die Wertscheine, die in einem von dem Zwischenspeicher
verschiedenen Recyclingaufnahmebehälter aufgenommen sind und in der Ausgabereihenfolge
dieses Recyclingaufnahmebehälters vor einem Wertschein des optimalen Wertscheinbündels
angeordnet sind, in den Zwischenspeicher transportiert. Sind in dem Recyclingaufnahmebehälter
mehrere Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels angeordnet und sind zwischen diesen
Wertscheinen andere nicht zum optimalen Wertscheinbündel gehörende Wertscheine angeordnet,
so werden, nachdem der in der Ausgabefolge als erstes angeordnete Wertschein des optimalen
Wertscheinbündels zur Ein- und Ausgabeeinheit transportiert wurde, die zwischen den
Wertschein des optimalen Wertscheinbündels angeordneten Wertscheine in den Zwischenspeicher
transportiert, bevor anschließend dann auch der in der Ausgabereihenfolge nach dem
ersten Wertschein des optimalen Wertscheinbündels angeordnete weitere Wertschein des
optimalen Wertscheinbündels in die Eingabe- und Ausgabeeinheit transportiert werden
kann.
[0053] Nach der Entnahme der Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels werden die Wertscheine,
die zur Auszahlung des optimalen Wertscheinbündels in den Zwischenspeicher transportiert
wurden, mit Hilfe der Transporteinheit insbesondere wieder jeweils in diejenigen Recyclingaufnahmebehälter
zurück transportiert, aus denen sie zuvor entnommen worden sind. Bei einer alternativen
Ausführungsform können die im Zwischenspeicher transportierten Wertscheine auch nach
den gleichen Kriterien, wie dies für einen eingezahlten Wertschein erfolgt, auf die
Recyclingaufnahmebehälter verteilt werden. Dies hat den Vorteil, dass eine optimale
Verteilung über die Recyclingaufnahmebehälter erfolgt und insbesondere die Verteilung
an die geänderte Ausgabereihenfolge der einzelnen Recyclingaufnahmebehälter angepasst
wird.
[0054] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Ausgabe der Wertscheine
derart, dass die Steuereinheit die Transporteinheit zunächst derart ansteuert, dass
die Wertscheine des Zwischenspeichers, die in der Ausgabereihenfolge des Zwischenspeichers
vor einem Wertschein des optimalen Wertscheinbündels angeordnet sind, in den Sammelaufnahmebehälter
transportiert werden. Anschließend steuert die Steuereinheit die Transporteinheit
derart an, dass diese die Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels, die im Zwischenspeicher
angeordnet sind, zur Ein- und Ausgabeeinheit transportiert. Wenn auf diese Weise schrittweise
alle Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels dem Zwischenspeicher entnommen sind,
steuert die Steuereinheit die Transporteinheit derart an, dass die Wertscheine des
zweiten Recyclingaufnahmebehälters, die in der Ausgabereihenfolge des zweiten Recyclingaufnahmebehälters
vor einem Wertschein des optimalen Wertscheinbündels angeordnet sind, in den Zwischenspeicher
transportiert.
[0055] Anschließend wird dieser Wertschein des optimalen Wertscheinbündels dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
entnommen und zur Eingabe- und Ausgabeeinheit transportiert. Nachdem auf diese Weise
die Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels, die in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
aufgenommen sind, in die Ein- und Ausgabeeinheit transportiert wurden, steuert die
Steuereinheit die Transporteinheit derart an, dass diese die zuvor von dem zweiten
Recyclingaufnahmebehälter in den Zwischenspeicher transportierten Wertscheine wieder
in den zweiten Recyclingaufnahmebehälter zurücktransportiert. Die von dem Zwischenspeicher,
also dem ersten Recyclingaufnahmebehälter, in den Sammelaufnahmebehälter transportierten
Wertscheine verbleiben zwangsläufig in diesem. Auf diese Weise wird erreicht, dass
zunächst die Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels, die in dem Zwischenspeicher
aufgenommen sind, in die Ein- und Ausgabeeinheit transportiert werden, so dass möglichst
wenige Wertscheine dem Sammelaufnahmebehälter zugeführt werden müssen und möglichst
viele Wertscheine noch für eine spätere Auszahlung zur Verfügung stehen.
[0056] Wenn mehr als zwei Recyclingaufnahmebehälter vorgesehen sind, erfolgt das zuvor beschriebene
Verfahren insbesondere schrittweise für die weiteren Recyclingaufnahmebehälter, bevor
anschließend die in den Zwischenspeicher transportierten Wertscheine auf die jeweiligen
Recyclingaufnahmebehälter wieder verteilt werden.
[0057] Ferner ist es vorteilhaft, wenn für den Zwischenspeicher eine Befüllgrenze voreingestellt
ist, und wenn die Steuereinheit einen eingegebenen Wertschein höchstens dann den Zwischenspeicher,
also dem ersten Recyclingaufnahmebehälter, als Zielspeicher zuordnet, wenn der aktuelle
Bestand des Zwischenspeichers geringer ist als diese Befüllgrenze. Die Befüllgrenze
ist hierbei geringer als die maximale Aufnahmekapazität es Zwischenspeichers gewählt,
so dass durch die Berücksichtigung dieser Befüllgrenze bei der Verteilung der eingegebenen
Wertscheine auf die einzelnen Recyclingaufnahmebehälter sichergestellt wird, dass
eine vorbestimmte Kapazität des Zwischenspeichers für die Zwischenspeicherung von
Wertscheinen frei bleibt.
[0058] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
die die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Zusammenhang mit den beigefügten
Figuren näher erläutert.
[0059] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen gemäß
einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen gemäß
einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 3
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Ermitteln eines Zielspeichers für einen eingegebenen
Wertschein;
- Fig. 4
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Bestimmten eines optimalen Wertscheinbündels;
- Fig. 5
- eine Tabelle einer Konfiguration der Vorrichtung nach Figur 2;
- Fig. 6
- eine Tabelle einer Ausgangsbefüllung der Aufnahmebehälter der Vorrichtung nach Figur
2;
- Fig. 7
- eine Tabelle der Befüllung der Aufnahmebehälter nach der Einzahlung eines Wertscheinbündels;
- Fig. 8
- eine Tabelle der notwendigen Wertscheintransporte zur Auszahlung eines ersten vorbestimmten
Betrages;
- Fig. 9
- eine Tabelle der notwendigen Wertscheintransporte zur Auszahlung eines zweiten voreingestellten
Betrages;
- Fig. 10
- eine Tabelle der notwendigen Wertscheintransporte zur Ausgabe eines dritten vorbestimmten
Betrages; und
- Fig. 11
- eine Tabelle der notwendigen Wertscheintransporte zur Auszahlung eines vierten vorbestimmten
Betrages.
[0060] In Figur 1 ist eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 10 zur Handhabung
von Wertscheinen dargestellt. Bei der Vorrichtung 10 handelt es sich insbesondere
um einen Geldautomaten, in den sowohl Wertscheine eingezahlt als auch eingezahlte
Wertscheine wieder ausgezahlt werden können. Solche Geldautomaten 10 sind insbesondere
auch als Recyclinggeldautomaten bekannt. Alternativ kann es sich auch um ein automatisches
Kassensystem handeln, in das zur Bezahlung von ausgesuchten Waren Wertscheine durch
den Kunden und/oder eine Kassiererin eingegeben werden und über das ein Wechselgeldbetrag
und/oder ein gewünschter Auszahlungsbetrag ausgegeben werden kann.
[0061] Die Vorrichtung 10 weist eine Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 auf, über die einzuzahlende
Wertscheine eingegeben und auszuzahlende Wertscheine ausgegeben werden können. Ferner
hat die Vorrichtung 10 eine Sensoreinheit 14, mit deren Hilfe die Echtheit der eingegebenen
Wertscheine ermittelt werden kann und mit deren Hilfe die Denomination der eingegebenen
Wertscheine ermittelt wird.
[0062] Ferner weist die Vorrichtung 10 einen Sammelaufnahmebehälter 16, einen ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 und einen zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 auf. Die Wertscheine sind mit Hilfe
einer Transporteinheit 24 zwischen der Eingabe- und Ausgabeeinheit 12, der Sensoreinheit
14, dem Sammelaufnahmebehälter 16 sowie den Recyclingaufnahmebehältern 18, 20 transportierbar.
[0063] Ferner hat die Vorrichtung 10 eine Steuereinheit 26, mit deren Hilfe die Transporteinheit
24, die Aufnahmebehälter 16 bis 20, die Sensoreinheit 14 und/oder die Eingabe- und
Ausgabeeinheit 12 steuerbar sind.
[0064] Der Sammelaufnahmebehälter 16 ist derart ausgebildet, dass in ihm Wertscheine aller
Denominationen eines vorbestimmten Währungssatzes, der mit Hilfe der Vorrichtung 10
gehandhabt werden soll, aufnehmbar sind, aber die einmal in den Sammelaufnahmebehälter
16 aufgenommenen Wertscheine nicht wieder für eine Zahlung entnommen werden können.
Der Sammelaufnahmebehälter 16 kann nur manuell geleert werden, wozu eine Tresortür
des Tresores, in dem die Aufnahmebehälter 16 bis 20 vorzugsweise aufgenommen sind,
geöffnet werden muss und der Sammelaufnahmebehälter 16 entnommen werden muss. Eine
Ausgabe von Wertscheinen des Sammelaufnahmebehälters 16 über die Ein- und Ausgabeeinheit
12 ist nicht möglich. Der Sammelaufnahmebehälter 16 ist insbesondere in Form einer
Geldkassette ausgebildet, in der die aufgenommenen Wertscheine in Form eines Wertscheinstapels
aufgenommen sind und insbesondere auf ihren Kanten stehend auf einer Auflagefläche
aufliegen. Alternativ kann der Sammelaufnahmebehälter 16 auch mehrere Geldkassetten
umfassen.
[0065] Die Recyclingaufnahmebehälter 18, 20 sind derart ausgebildet, dass in ihnen Wertscheine
aufnehmbar sind und die aufgenommenen Wertscheine auch wieder ausgegeben werden können.
Somit können die Wertscheine wieder über die Ein- und Ausgabeeinheit 12 ausgezahlt
werden, so dass ein Recycling der Wertscheine möglich ist. Die Recyclingaufnahmebehälter
18, 20 weisen jeweils einen Rollenspeicher 28, 30 auf, auf den die die in dem jeweiligen
Recyclingaufnahmebehälter 18, 20 aufgenommenen Wertscheine zwischen zwei Folienbändern
aufgenommen auf einer Wickeltrommel aufgewickelt gespeichert werden. Über ein entsprechendes
Aufwickeln und Abwickeln der Folienbänder können die Wertscheine auf einfache Weise
aufgenommen und auch wieder ausgegeben werden. Somit stehen für ein Auszahlung von
Wertscheinen über die Vorrichtung 10 lediglich diejenigen Wertscheine zur Verfügung,
die in den Recyclingaufnahmebehältern 18, 20 aufgenommen sind. Hierbei weisen die
gezeigten Aufnahmebehälter 18, 20 jeweils eine feste Ausgabereihenfolge auf, die angibt,
in welcher Reihenfolge die aufgenommenen Wertscheine in dem Recyclingaufnahmebehälter
18, 20 zwangsläufig entnommen werden müssen. Bei den Rollenspeichern 28, 30 erfolgt
die Ausgabe insbesondere nach dem Prinzip "first-in-last-out" (FILO).
[0066] In Figur 2 ist eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 100 zur Handhabung
von Wertscheinen gemäß einer zweiten Ausführungsform dargestellt. Elemente mit gleichem
Aufbau oder gleicher Funktion sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
[0067] Die Vorrichtung 100 gemäß der zweiten Ausführungsform unterscheidet sich von der
Vorrichtung 10 gemäß der ersten Ausführungsform dadurch, dass drei Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 vorgesehen sind. Bei weiteren alternativen Ausführungsformen können auch
noch mehr als drei Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22, insbesondere vier, fünf, sechs
oder sieben Recyclingaufnahmebehälter 18, 20, 22 vorgesehen sein, in denen jeweils
Wertscheine aufnehmbar sind und aufgenommene Wertscheine wieder ausgebbar sind.
[0068] Die im Folgenden dargelegten Ausführungen über die Steuerung der Vorrichtung 10,
100 sowie über die Verfahren, die während der Eingabe eines Wertscheins und zur Ausgabe
von Wertscheine abgearbeitet werden, beziehen sich auf beide Ausführungsformen. Zur
Vereinfachung der Darstellung wird im Folgenden auf die zweite Ausführungsform, also
der Vorrichtung 100 mit drei Rollenspeichern 18 bis 22 Bezug genommen. Die Ausführungen
gelten entsprechend auch für die Ausführungsform mit nur zwei Recyclingaufnahmebehältern
18, 20 sowie für Vorrichtungen 10, 100 mit mehr als drei Recyclingaufnahmebehältern
18, 20, 22.
[0069] In der Steuereinheit 26 ist für jeden der Recyclingaufnahmebehälter 18, 20, 22 gespeichert,
Wertscheine welcher Denominationen in ihm aufgenommen werden sollen. Hierbei sind
in mindestens einem der Recyclingaufnahmebehälter 18, 20, 22 Wertscheine zweier verschiedener
Denominationen aufnehmbar, so dass in diesen Recyclingaufnahmebehältern 18, 22 eine
Mischspeicherung von Wertscheinen erfolgt. Auf diese Weise wird, verglichen mit einer
sortenreinen Speicherung, d.h., dass in einem Recyclingaufnahmebehälter 18, 20, 22
jeweils nur Wertscheine genau einer Denomination aufgenommen werden, erreicht, dass,
obwohl nur drei Recyclingaufnahmebehälter 18, 20, 22 vorgesehen sind, mehr als drei
Denominationen wieder ausgegeben werden können. In dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 sind insbesondere Wertscheine einer ersten und einer zweiten Denomination, in dem
zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 Wertscheine der zweiten und einer dritten Denomination
und in dem dritten Recyclingaufnahmebehälter 22 Wertscheine einer vierten Denomination
aufnehmbar. Bezogen auf einen Euro-Währungssatz werden in dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 insbesondere 5 € und 10 € Wertscheine, in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
20 insbesondere 10 € und 20 € Wertscheine und in dem dritten Recyclingaufnahmebehälter
22 ausschließlich 50€ Wertscheine aufgenommen.
[0070] Alle Wertscheine, die eine Denomination haben, die von den vier Denominationen, die
in den Recyclingaufnahmebehältern 18, 20, 22 aufnehmbar sind, abweicht, werden in
dem Sammelaufnahmebehälter 16 aufgenommen und stehen für eine Auszahlung nicht wieder
zur Verfügung. Bezogen auf den Euro-Währungssatz werden 100 €, 200 € und 500 € Wertscheine,
die über die Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 eingegeben wurden, in den Sammelaufnahmebehälter
16 transportiert und in diesem aufbewahrt bis der Sammelaufnahmebehälter 16 manuell
entleert wird.
[0071] Um bei einer Mischspeicherung von Wertscheinen in einem Recyclingaufnahmebehälter
18, 20 auch einen Wertscheinen derjenigen Denominationen, die in der Ausgabereihenfolge
nicht an der ersten Stelle angeordnet ist, ausgeben zu können, ist es notwendig, die
in der Ausgabereihenfolge vor dem ersten Wertschein der gewünschten Denomination angeordneten
Wertscheine aus dem Recyclingaufnahmebehälter 18, 20 zu entnehmen. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel dient daher der erste Recyclingaufnahmebehälter 18 auch als Zwischenspeicher,
d.h., dass bei einer Auszahlung Wertscheine, die nicht ausgezahlt werden sollen, aber
aufgrund ihrer Position in der Ausgabereihenfolge der anderen Recyclingaufnahmebehälter
20, 22 entnommen werden müssen, vorübergehend in dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 zwischengespeichert werden und anschließend wieder in den Recyclingaufnahmebehälter
20, 22 zurück transportiert werden, in dem sie ursprünglich aufgenommen waren. Bei
einer alternativen Ausführungsform kann auch der zweite Recyclingaufnahmebehälter
20 und/oder der dritte Recyclingaufnahmebehälter 22 als Zwischenspeicher dienen. Ferner
ist alternativ möglich, dass auch mehrere Recyclingaufnahmebehälter 18, 20, 22 als
Zwischenspeicher genutzt werden, insbesondere dass die Wertscheine, die nicht ausgegeben
werden sollen, beliebig zwischen den Recyclingaufnahmebehältern 18, 20, 22 transportiert
werden, um die Auszahlung eines in der Auszahlungsreihenfolge an einer hinteren Stelle
angeordneten Wertscheines zu ermöglichen.
[0072] Die Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 sowie der Sammelaufnahmebehälter 16 weisen
jeweils eine maximale Aufnahmekapazität auf, die die Anzahl der maximal in dem Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 bzw. im Sammelaufnahmebehälter 16 aufnehmbaren Wertscheine angibt. Die jeweiligen
Aufnahmekapazitäten sind insbesondere ebenfalls in der Steuereinheit 26 gespeichert.
Ferner ist in der Steuereinheit 26 jeweils der aktuelle Bestand der Recyclingaufnahmebehälter
18, 20, 22 und des Sammelaufnahmebehälters 16 gespeichert, wobei zumindest bei den
Recyclingaufnahmebehältern 18, 20, 22, in denen eine Mischspeicherung erfolgt, nicht
nur die Anzahl der aufgenommenen Wertscheine, sondern auch deren Reihenfolge in dem
jeweiligen Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 gespeichert ist, so dass jederzeit
Kenntnis besteht, an welcher Stelle der Ausgabereihenfolge ein Wertschein welcher
Denomination angeordnet ist.
[0073] In der Steuereinheit 26 ist insbesondere für jeden Recyclingaufnahmebehälter 18 bis
22 eine einstellbare Konfiguration gespeichert, in der für jeden Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 zumindest die dem jeweiligen Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 zugeordneten
Denominationen sowie die maximale Aufnahmekapazität der jeweiligen Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 festgelegt ist.
[0074] Bei dem als Zwischenspeicher dienenden Recyclingaufnahmebehälter 18, also beim ersten
Recyclingaufnahmebehälter 18, kann zusätzlich noch der Wert eines Umschichtungspuffers
gespeichert sein, der angibt, wie viele Wertscheine in dem Zwischenspeicher 18 mindestens
für das Zwischenspeichern von Wertscheinen aufgenommen werden können. Der Umschichtungspuffer
gibt somit die Differenz zwischen der maximalen Aufnahmekapazität des Zwischenspeichers
und einer Befüllgrenze an, wobei die Befüllgrenze denjenigen Bestand angibt, mit dem
der Zwischenspeicher maximal mit dauerhaft zu speichernden Wertscheinen befüllt wird.
Der Umschichtungspuffer gibt somit die mindestens zwischenspeicherbaren Wertscheine
in dem Zwischenspeicher 18 an.
[0075] Darüber hinaus kann für mindestens einen derjenigen Recyclingaufnahmebehälter 18
bis 22, in dem eine Mischspeicherung erfolgt, in der Konfiguration dieses Recyclingaufnahmebehälters
18 bis 22 in der Steuereinheit gespeichert sein, welche der in dem jeweiligen Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 aufnehmbaren Denominationen eine bevorzugte Denomination ist. In diesem
Fall ist insbesondere ein Überdeckungswert voreingestellt, der angibt, wie viele Wertscheine
einer anderen als dieser bevorzugten Denomination in der Ausgabereihenfolge des entsprechenden
Recyclingaufnahmebehälters 18 bis 22 vor dem in der Ausgabereihenfolge gesehen ersten
Wertschein der bevorzugten Denomination angeordnet sein dürfen. Bei der bevorzugten
Denomination handelt es sich insbesondere um eine Denomination, die häufig ausgegeben
werden muss. Durch den Überdeckungswert soll sichergestellt werden, dass zur Ausgabe
eines Wertscheines dieser bevorzugten Denomination maximal die durch den Überdeckungswert
angegebene Anzahl an Wertscheinen anderer Denominationen in den Zwischenspeicher transportiert
werden muss. Der Wert des Umschichtungspuffers ist insbesondere größer als der Überdeckungswert.
[0076] In Figur 3 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Bestimmen des Zielspeichers
für einen über die Ein- und Ausgabeeinheit 12 eingegebenen Wertschein dargestellt.
Nachdem das Verfahren im Schritt S10 gestartet wurde, wird im Schritt S12 zunächst
grundsätzlich für alle eingegebenen Wertscheine die Eingabe- und Ausgabeeinheit 12
als Zielspeicher festgelegt. Der Zielspeicher gibt hierfür denjenigen Aufnahmebehälter
12, 16, 18 bis 22 an, in dem der eingegebene Wertschein nach dem Ablauf des Verfahrens
nach Figur 3 aufgenommen werden soll.
[0077] Im Schritt S14 wird der in der Steuereinheit 26 gespeicherte aktuelle Bestand des
Sammelaufnahmebehälters 16 mit der maximalen Aufnahmekapazität des Sammelaufnahmebehälters
16 verglichen. Ergibt der Vergleich, dass die maximale Aufnahmekapazität des Sammelaufnahmebehälters
16 noch nicht erreicht ist, so wird im Schritt S16 der Sammelaufnahmebehälter 16 als
Zielspeicher für den eingegebenen Wertschein festgelegt. Danach wird im Schritt S18
einer der Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 ausgewählt, um zu überprüfen, ob der
Wertschein in diesem Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 aufgenommen werden soll.
Wurde die Schritt S14 ermittelt, dass der maximale Bestand des Sammelaufnahmeaufnahmebehälters
16 bereits erreicht ist, so wird direkt mit dem Schritt S18 fortgefahren, d.h., dass
zunächst die Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 als Zielspeicher beibehalten wird.
[0078] Die Auswahl des Recyclingaufnahmebehälters 18 bis 22 im Schritt S18 folgt insbesondere
in einer voreingestellten Reihenfolge der Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22. Insbesondere
wird zunächst der erste Recyclingaufnahmebehälter 18 ausgewählt. Bei einer alternativen
Ausführungsform kann die Auswahl des Recyclingaufnahmebehälters 18 bis 22 auch zufällig
oder nach einem voreingestellten Algorithmus erfolgen.
[0079] Im anschließenden Schritt S20 wird ermittelt, ob der eingegebene Wertschein in dem
ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 überhaupt aufnehmbar ist. Hierzu
wird insbesondere zunächst überprüft, ob der ausgewählte Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 bereits vollständig befüllt ist, d.h., der aktuelle Bestand wird mit seiner
maximalen Aufnahmekapazität verglichen. Ferner wird verglichen, ob die Denomination
des eingegebenen Wertscheins, die insbesondere über die Sensoreinheit 14 ermittelt
wurde, eine der Denominationen ist, die dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 zugeordnet sind. Ergibt einer der beiden Vergleiche, dass die maximale Aufnahmekapazität
bereits erreicht ist und/oder dass die Denomination des eingegebenen Wertscheins keiner
der dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 zugeordneten Denominationen
entspricht, so ist der Wertschein in dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18
bis 22 nicht aufnehmbar und das Verfahren wird mit dem Schritt S22 fortgesetzt.
[0080] Sofern für den ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 eine der in ihm aufnehmbaren
Denominationen als bevorzugte Denomination voreingestellt ist und sofern der eingegebene
Wertschein nicht der bevorzugten Denomination entspricht, wird ferner im Schritt S20
überprüft, ob durch die Aufnahme des eingegebenen Wertscheins in den ausgewählten
Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 der Überdeckungswert überschritten würde. Ist
dies der Fall, so ist der eingegebene Wertschein ebenfalls nicht in dem ausgewählten
Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 aufnehmbar und das Verfahren wird ebenfalls im
Schritt S22 fortgesetzt.
[0081] Wenn es sich bei dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 um den Zwischenspeicher
handelt, d.h., bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 und 2 um den ersten
Recyclingaufnahmebehälter 18 handelt, wird von der Steuereinheit 26 ferner überprüft,
ob durch die Aufnahme des eingegebenen Wertscheins in dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 die Befüllgrenze überschritten würde, d.h. ob der Umschichtungspuffer unterschritten
würde. Ist dies der Fall, so wird das Verfahren ebenfalls mit dem Schritt S22 fortgesetzt,
d.h., dass auch in diesem Fall der Wertschein nicht in dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 aufnehmbar ist.
[0082] Ferner kann im Schritt S20 auch überprüft werden, ob der eingegebene Wertschein echt
ist und ob der eingegebene Wertschein recyclingfähig ist. Diese Überprüfung erfolgt
insbesondere mit Hilfe von über die Sensoreinheit S14 ermittelten Merkmalen des Wertscheins.
Sollte es sich ergeben, dass der Wertschein nicht echt ist und/oder das der Wertschein
nicht recyclingfähig ist, so ist der Wertschein ebenfalls nicht in dem ausgewählten
Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 aufnehmbar und das Verfahren wird ebenfalls mit
dem Schritt S22 fortgesetzt. Die Überprüfung der Echtheit und/oder der Recyclingfähigkeit
des eingegebenen Wertscheins kann auch bereits vor dem Start des Verfahrens zum Ermitteln
des Zielspeichers erfolgen. In diesem Fall ist im Schritt S20 keine entsprechende
Überprüfung notwendig.
[0083] Nur wenn im Schritt S20 ermittelt wurde, dass der ausgewählte Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 nicht vollständig befüllt ist, die Denomination des eingegebenen Wertscheines
eine der dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 zugeordneten Denominationen
entspricht, die Banknote echt und recyclingfähig ist, durch die Aufnahme der Banknote
in ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 nicht der Wert des ggf. voreingestellten
Überdeckungspuffers überschritten wird und durch die Aufnahme des eingegebenen Wertscheins
in dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 nicht der ggf. voreingestellte
Umschichtungspuffer unterschritten wird, wird das Verfahren mit dem Schritt S24 fortgesetzt.
[0084] Im Schritt S24 wird der ausgewählte Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 mit dem bisher
als Zielspeicher festgelegten Aufnahmebehälter 12, 16, 18, 20, 22 verglichen und anhand
von voreingestellten Kriterien ermittelt, ob der ausgewählte Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 "besser" als der bisherige Zielspeicher ist.
[0085] Als Kriterium wird insbesondere als erstes verglichen, ob in dem Zielspeicher und
in dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 jeweils eine sortenreine Speicherung
der Denomination des eingegebenen Wertscheins oder eine Mischspeicherung erfolgt.
Ein Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22, in dem die Denomination sortenrein gespeichert
wird, wird hierbei jeweils einem Aufnahmebehälter 18 bis 22 vorgezogen, in dem eine
Mischspeicherung erfolgt, das heißt, dass derjenige Recyclingaufnahmebehälter 18 bis
22 als der bessere Zwischenspeicher ermittelt wird, bei dem eine sortenreine Speicherung
erfolgt.
[0086] Kann anhand dieses Kriteriums nicht ermittelt werden, ob der ausgewählte Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 oder der bisher als Zwischenspeicher festgelegte Aufnahmebehälter 12, 16,
18 bis 22 die bessere Wahl ist, so wird in einem nächsten Schritt für die zu vergleichenden
Aufnahmebehälter verglichen, ob es eine bevorzugte Denomination und entsprechend ein
Überdeckungswert voreingestellt sind. Hierbei dient derjenige Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 als bessere Wahl, bei dem keine bevorzugte Denomination und kein Überdeckungswert
voreingestellt sind bzw. bei dem der Überdeckungswert den Wert 0 hat. Es wird derjenige
Aufnahmebehälter 18 bis 22 als besserer Zielspeicher ausgewählt, bei dem also kein
Überdeckungswert voreingestellt ist.
[0087] Kann auch anhand dieses Kriteriums nicht ermittelt werden, welcher der beiden zu
vergleichenden Aufnahmebehälter 12, 16, 18 bis 22 der bessere Zielspeicher ist, so
wird in einem nächsten Schritt die Länge des jeweiligen notwendigen Transportwege
zum Transport der eingehenden Wertscheins von der Ein- und Ausgabeeinheit 12 zu den
zu vergleichen Recyclingaufnahmebehältern 18 bis 22 miteinander verglichen. Hierbei
gilt derjenige Aufnahmebehälter 12, 16, 18 bis 22 als bessere Wahl, der einen kürzeren
Transportweg aufweist.
[0088] Wenn im Schritt S24 ermittelt wurde, dass der ausgewählte Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 der bessere Zwischenspeicher ist, so wird dieser Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 als Zwischenspeicher festgelegt und das Verfahren im Schritt S22 fortgesetzt.
Ist dagegen der bisher festgelegte Zielspeicher die bessere Wahl, so wird das Verfahren
direkt im Schritt S22 fortgesetzt, ohne dass die Festlegung des Zielspeichers verändert
wird.
[0089] Im Schritt S22 wird durch die Steuereinheit 26 ermittelt, ob ein weiterer noch nicht
zuvor ausgewählter Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 vorhanden ist. Wenn dies der
Fall ist, so wird im Schritt S28 einer der noch nicht zuvor ausgewählten und verglichenen
Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 ausgewählt und das Verfahren wieder im Schritt
S20 fortgesetzt. Ergibt der Schritt S22 dagegen, dass bereits alle vorhandenen Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 zuvor ausgewählt und als möglicher Zielspeicher mit den bisher geltenden
Zielspeicher in den Schritten S20 und S24 verglichen wurden, so wird das Verfahren
im Schritt S30 fortgesetzt, in dem der Transport des Wertscheins in dem festgelegten
Zielspeicher erfolgt. Anschließend wird das Verfahren im Schritt S32 beendet.
[0090] Durch das zuvor beschriebene Verfahren zur Ermittlung des Zielspeichers wird erreicht,
dass auf einfache Weise mit geringem Aufwand der eingegebene Wertschein sofern möglich,
in einem Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 gespeichert wird, in dem eine sortenreine
Speicherung von Wertscheinen dieser Denomination erfolgt. Sollte dies nicht möglich
sein, wird der Wertschein in einem Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 gespeichert,
in dem eine Mischspeicherung, die die Denomination des eingegebenen Wertscheins umfasst,
erfolgt. Sollte auch dieses nicht möglich sein, wird der eingegebene Wertschein in
den Sammelaufnahmebehälter 16 aufgenommen. Sollte der Wertschein dagegen aufgrund
der vorgenannten Kriterien in keinem der Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 und auch
nicht im Sammelaufnahmebehälter 16 aufnehmbar sein, so wird er in die Ein- und Ausgabeeinheit
12 transportiert und wieder an die Bedienperson ausgegeben.
[0091] Durch diese Verteilung der Wertscheine auf die einzelnen Aufnahmebehälter 16 bis
22 nach den zuvor beschriebenen Kriterien wird sichergestellt, dass die Wertscheine
für eine effektive Auszahlung, wie dies im Folgenden in Verbindung mit den Figuren
4 bis 11 beschrieben wird, zur Verfügung stehen und dadurch eine einfache und schnelle
Auszahlung möglich ist. Ferner wird durch die zuvor beschriebene Verteilung der Wertscheine
in Abhängigkeit der genannten Kriterien, also einer variablen Zuordnung der Wertscheine
zu den einzelnen Recyclingaufnahmebehältern 18 bis 22 erreicht, dass die Vorrichtung
10, 100 nur selten entleert werden muss, wodurch der Aufwand und die hiermit verbunden
Kosten reduziert werden.
[0092] Bei einer alternativen Ausführungsform können in den Schritten S20 und/oder S24 auch
nur ein Teil der zuvor beschriebenen Kriterien für die Ermittlung, ob ein Wertschein
überhaupt in dem ausgewählten Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 aufnehmbar ist bzw.
zur Festlegung des besseren Zielspeichers verwendet werden. Alternativ können auch
noch weitere Kriterien angewandt werden.
[0093] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann der Sammelaufnahmebehälter
16 auch nicht in einem eigenen Schritt S14 vor dem Überprüfen der Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 in den Schritten S20 und S24 vorab als möglicher Zielspeicher überprüft
werden, sondern genauso wie die Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 behandelt werden.
In diesem Fall entfallen die Schritte S14 und S16 und es ist notwendig, im Schritt
S24 als Kriterium für die bessere Wahl zusätzlich als ersten Schritt vor den anderen
Kriterien zu überprüfen, ob es sich bei dem Aufnahmebehälter 16 bis 22 um einen Sammelaufnahmebehälter
16 oder einem Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 handelt. Hierbei gilt jeder gültige
Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 als die bessere Wahl gegenüber einem Sammelaufnahmebehälter
16.
[0094] In Figur 4 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens für die Auszahlung eines gewünschten
vorbestimmten Betrages dargestellt, wobei im Folgenden zunächst in Zusammenhang mit
Figur 4 der allgemeine Ablauf beschrieben wird, bevor anschließend die zugrundliegenden
mathematischen Methoden beschrieben werden.
[0095] Der vorbestimmte Betrag ist in dieser Anmeldung insbesondere derjenige Betrag, der
von einer Bedienperson der Vorrichtung 10, 100 gewünscht wird, d.h., derjenige Betrag,
der ausgezahlt werden soll. Der vorbestimmte Betrag wird in diesem Fall insbesondere
durch die Bedienperson mit Hilfe einer nicht dargestellten Eingabeeinheit der Vorrichtung
10, 100 eingegeben. Handelt sich bei der Vorrichtung 10, 100 um ein automatisches
Kassensystem, so kann es sich bei dem vorbestimmten Betrag auch um einen Wechselgeldbetrag
handeln, der von der Steuereinheit 26 aufgrund des zum Bezahlen eines zu bezahlenden
Betrages eingegebenen Wertscheinen automatisch ermittelt wird.
[0096] Nachdem das Verfahren im Schritt S100 gestartet wurde, wird im Schritt S102 ein temporär
bestes Wertscheinbündel als undefiniert festgelegt. Die Auszahlung des gewünschten
Betrages kann, wie zuvor beschrieben, nur mit Hilfe von Wertscheinen erfolgen, die
in den Recyclingaufnahmebehältern 18 bis 22 aufgenommen sind, In der Regel kann ein
gewünschter Betrag hierbei durch unterschiedliche Stücklungen ausgegeben werden. Insbesondere
durch die Mischspeicherung ist es ferner möglich, dass die Zusammensetzung der gleichen
Stücklung auch durch unterschiedlich physische Wertscheine möglich ist, d.h., dass
zur Ausgabe der gleichen Stücklung unterschiedlichen Recyclingaufnahmebehältern 18
bis 22 unterschiedliche Wertscheine entnommen werden können.
[0097] Unter einem Wertscheinbündel wird daher im Rahmen der Anmeldung verstanden, dass
bei diesem Wertscheinbündel genau festgelegt ist, welcher Wertschein welchem Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 entnommen werden soll. Das temporär beste Wertscheinbündel ist hierbei dasjenige
Wertscheinbündel, das während des in Zusammenhang mit Figur 4 beschriebenen Verfahrens
zum jeweiligen Verfahrenszeitpunkt anhand von voreingestellten Kriterien das als bestes
bewertete Wertscheinbündel darstellt. Nach Ablauf des gesamten Verfahrens wird das
zu diesem Zeitpunkt temporär beste Wertscheinbündel als optimales Wertscheinbündel
gewählt und später über die Ein- und Ausgabeeinheit 20 an die Bedienperson ausgegeben.
Das optimale Wertscheinbündel ist hiermit dasjenige Wertscheinbündel, das die voreingestellten
Kriterien von allen zur Auszahlung des gewünschten Betrages möglichen Wertscheinbündeln
am besten erfüllt.
[0098] Als undefiniertes Wertscheinbündel ist insbesondere gemeint, dass zunächst noch nicht
festgelegt ist, welcher Wertschein welchem Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 zur
Ausgabe des gewünschten Betrages entnommen werden soll.
[0099] Anschließend wird im Schritt S102 durch die Steuereinheit 26 überprüft, ob ein mögliches
Wertscheinbündel zur Ausgabe des vorbestimmten Betrages ermittelt werden kann. Ist
es nicht möglich, ein Wertscheinbündel zu ermitteln, mit dessen Hilfe der gewünschte
vorbestimmte Betrag oder kleiner Betrag als der vorbestimmte Betrag ausgegeben werden
kann, so wird das Verfahren im Schritt S106 fortgesetzt, in dem festgestellt wird,
dass kein Wertscheinbündel ausgegeben werden kann. Insbesondere wird über eine Anzeigeeinheit
eine Mitteilung hierüber an die Bedienperson ausgegeben, bevor das Verfahren im Schritt
S108 beendet wird.
[0100] Wurde im Schritt S104 dagegen ermittelt, dass ein mögliches Wertscheinbündel ermittelt
werden konnte, so wird dieses mögliche Wertscheinbündel als temporär bestes Wertscheinbündel
im Schritt S110 festgelegt.
[0101] Im Schritt S104 ermittelt die Steuereinheit 26, insbesondere mit Hilfe eines voreingestellten
Kombinatorik-Algorithmus, systematisch Wertscheinbündel und überprüft anhand voreingestellter
Kriterien jeweils, ob dieses Wertscheinbündel geeignet ist, um zur Auszahlung des
vorbestimmten Betrages ausgegeben zu werden. Sollte dies der Fall sein, so wird ein
mögliches Wertscheinbündel ausgewählt. Als Kriterium wird insbesondere der Gesamtbetrag
des ermittelten Wertscheinbündels berechnet und mit dem vorbestimmten Betrag verglichen.
Ist der Gesamtwert des Wertscheinbündels kleiner oder gleich dem Gesamtwert, so wird
in einem nächsten Schritt ermittelt, wie viele Wertscheintransporte zur Ausgabe des
Wertscheinbündels notwendig wären. Diese Anzahl der notwendigen Wertscheintransporte
wird mit einem voreingestellten Grenzwert verglichen, der die maximal erlaubte Anzahl
an Wertscheintransporten zur Ausgabe eines Wertscheinbündels angibt. Wenn auch dieser
Vergleich ergibt, dass die Anzahl der notwendigen Wertscheintransporte kleiner als
der Grenzwert ist, handelt es sich bei dem ermittelten Wertscheinbündel um ein mögliches
Wertscheinbündel und dieses mögliche Wertscheinbündel wird im Schritt S110 zunächst
als temporär bestes Wertscheinbündel festgelegt. Wurde hingegen ermittelt, dass die
Anzahl der notwendigen Wertscheintransporte über dem Grenzwert liegt und/oder der
Gesamtwert des ermittelten Wertscheinbündels größer als der vorbestimmte Betrag ist,
so handelt es sich bei dem ermittelten Wertscheinbündel nicht um ein mögliches Wertscheinbündel,
das an die Bedienperson ausgegeben werden könnte.
[0102] Nachdem das ermittelte mögliche Wertscheinbündel im Schritt S110 als temporär bestes
Wertscheinbündel festgelegt wurde, wird im Schritt S112 ermittelt, ob ein weiteres
mögliches Wertscheinbündel existiert. Hierbei werden insbesondere die gleichen Kriterien
wie zuvor im Schritt S104 angewandt.
[0103] Sofern ein weiteres mögliches Wertscheinbündel im Schritt S112 ermittelt werden konnte,
wird im Schritt S114 ermittelt, ob das weitere mögliche Wertscheinbündel besser ist
als das zu diesem Zeitpunkt temporär beste Wertscheinbündel. Hierfür sind wiederum
vorzugsweise eine Vielzahl von im Folgenden näher beschriebenen Kriterien festgelegt,
über die das mögliche Wertscheinbündel mit dem temporär besten Wertscheinbündel verglichen
wird. Ergibt der Vergleich im Schritt S114, dass das weitere mögliche Wertscheinbündel
besser ist als das temporär beste Wertscheinbündel, so wird das weitere mögliche Wertscheinbündel
im Schritt S116 als temporär bestes Wertscheinbündel festgelegt, bevor das Verfahren
anschließend mit dem Schritt S112 fortgesetzt wird.
[0104] Wird im Schritt S114 dagegen ermittelt, dass das bisher temporär beste Wertscheinbündel
besser ist als das weitere mögliche Wertscheinbündel, so wird das temporär beste Wertscheinbündel
beibehalten und das Verfahren ebenfalls im Schritt S112 fortgesetzt.
[0105] Wenn im Schritt S112 ermittelt wird, dass ein weiteres mögliches Wertscheinbündel
existiert, so wird das Verfahren im Schritt S118 damit fortgesetzt, dass das zu diesem
Zeitpunkt temporär beste Wertscheinbündel als optimales Wertscheinbündel festgelegt
wird, das anschließend im Schritt S120 über die Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 ausgegeben
wird, bevor das Verfahren im Schritt S108 beendet wird.
[0106] Zur Ermittlung, welches der zu vergleichenden Wertscheinbündel das bessere Wertscheinbündel
im Schritt S114 ist, werden zunächst die Gesamtbeträge der zu vergleichenden Wertscheinbündel
miteinander verglichen. Hierbei gilt dasjenige Wertscheinbündel als besseres Wertscheinbündel,
dessen Gesamtwert größer ist.
[0107] Sollten beide verglichenen Wertscheinbündel den gleichen Gesamtbetrag aufweisen,
so dass anhand dieses Kriteriums nicht entschieden werden kann, welches das bessere
Wertscheinbündel ist, so wird in einem nächsten Schritt die Anzahl der Wertscheine
der Wertscheinbündel miteinander verglichen. Hierbei wird dasjenige Wertscheinbündel
als besseres Wertscheinbündel ausgewählt, das weniger Wertscheine aufweist.
[0108] Haben die beiden Wertscheinbündel auch die gleiche Anzahl an Wertscheinen, so wird
in einem nächsten Schritt ermittelt, wie viele Wertscheintransporte innerhalb der
Vorrichtung 10, 100 zur Ausgabe der beiden Wertscheinbündel jeweils notwendig wären.
Hierbei wird dasjenige Wertscheinbündel als das bessere Wertscheinbündel angesehen,
bei dem weniger Wertscheine innerhalb der Vorrichtung transportiert werden müssen.
[0109] Sollte auch dieses Kriterium nicht ausreichen, um festzulegen, welches Wertscheinbündel
das bessere ist, so wird insbesondere das zu diesem Zeitpunkt temporär beste Wertscheinbündel
beibehalten und das Verfahren wird mit dem Schritt S112 fortgesetzt.
[0110] Bei einer alternativen Ausführungsform können auch noch weitere Kriterien für die
Beurteilung des besseren Wertscheinbündels verwendet werden. Ebenso können auch nur
ein Teil der zuvor genannten Kriterien verwendet werden oder die Kriterien in einer
anderen als der zuvor genannten Reihenfolge nacheinander abgearbeitet werden.
[0111] Durch das zuvor beschriebene Verfahren wird erreicht, dass nach Möglichkeit ein Wertscheinbündel
ausgegeben wird, dessen Gesamtbetrag exakt dem vorbestimmten Betrag entspricht, das
möglichst wenige Wertscheine umfasst und das möglichst schnell ausgegeben werden kann,
da möglichst wenig Wertscheintransporte zur Ausgabe notwendig sind.
[0112] Im Folgenden wird eine spezielle Ausführungsform des zuvor allgemein beschriebenen
Verfahrens anhand eines mathematischen Modelles beschrieben, dass das Verfahren näher
verdeutlichen soll. Hierbei wird anstelle von Wertscheinbündeln von Stückelungen gesprochen.
[0113] Eine Stückelung
S = {
S1,
S2,...
SM} wird als eine Menge der Teilstückelungen
Si(1≤
i≤
M) einzelner Wertscheine definiert, wobei M die Anzahl an Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 ist. Wie zuvor bereits beschrieben, kann es bei Recyclingaufnahmebehältern
18 bis 22, bei denen eine Mischspeicherung erfolgt, vorkommen, dass ein Wertschein
einer benötigten Denomination von Wertscheinen anderer Denominationen verdeckt ist,
d.h., in der Ausgabereihenfolge Wertscheine der anderen Denominationen vor diesen
angeordnet sind. Die jeweiligen Teilstückelungen
Si sollen diese Informationen enthalten und sind daher definiert als:

[0114] Die Variable
li entspricht hierbei der Anzahl der Wertscheine, die aus dem jeweiligen Recyclingaufnahmebehälter
i bewegt werden sollen. Die Position 1 entspricht dem in der Ausgabereihenfolge des
jeweiligen Recyclingaufnahmebehälters 18 bis 22 ersten Wertschein, die Position 2
dem zweiten Wertschein in der Ausgabereihenfolge usw.
[0115] Die Variable
aij(1 ≤
i ≤
M,1 ≤
j ≤
li) kann dabei die folgenden beiden Werte annehmen:
- aij=1
Der Wertschein auf der Position j innerhalb des Recyclingaufnahmebehälters i soll
in dem ausgegebenen Wertscheinbündel erhalten sein,
- aij =0
Der Wertschein an der Position j innerhalb des Recyclingaufnahmebehälters i soll in
dem ausgegebenen Wertscheinbündel nicht enthalten sein.
[0116] Diese Wertscheine müssen aus dem Recyclingaufnahmebehälter i heraus in dem Zwischenbehälter
transportiert werden, damit mindestens ein in der Ausgabereihenfolge nach diesem Wertschein
angeordneter Wertschein, der Teil des auszugebenden Wertscheinbündels ist, entnommen
werden kann. Aus diesem Grund gilt die Gleichung ∀
j|
aij =0 ∃
k|
k>
j ∨
aik=1
Somit hat die Variable
ali immer den Wert 1.
[0117] In der Steuereinheit 26 werden Daten mit den folgenden Informationen zumindest für
alle Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 gespeichert:
[0118] Diese Variable entspricht der Anzahl an recyclingfähigen Wertscheinen, die aus dem
Recyclingaufnahmebehälter i entnommen werden können. In der Regel entspricht diese
Zahl dem Bestand des Recyclingaufnahmebehälters i an Wertscheinen.
[0119] Diese Variable
wij entspricht der Denomination des Wertscheins auf der Position j in der Ausgabereihenfolge
des Recyclingaufnahmebehälters i. Position 1 entspricht hierbei, wie bereits oben
beschrieben, dem in der Ausgabereihenfolge ersten Wertschein usw.
[0121] Zunächst wird ein undefiniertes Ergebnis als optimale Stückelung
Sopt angenommen. Anschließend wird in einer Schleife mit Hilfe eines in der Steuereinheit
26 hinterlegten Stückelungserzeugungs-Algorithmus eine gültige Gesamtstückelung als
Kandidat
Sc generiert und mit der aktuellen optimalen Stückelung
Sopt verglichen. Wird der Kandidat
Sc nach dem im Folgenden beschriebenen Vergleichskriterien als besser als die bis dahin
aktuelle optimale Stückelung
Sopt angesehen, wird
Sopt durch
Sc ersetzt. Die Schleife wird solange wiederholt, bis die Steuereinheit 26 mit Hilfe
des Stückelungserzeugungs-Algorithmus keinen weiteren Kandidaten
Sc generieren kann. In diesem Fall repräsentiert
Sopt die optimale Gesamtstückelung.
[0122] Der Stückelungserzeugungs-Algorithmus ist für die Generierung aller gültigen Gesamtstückelungen
verantwortlich. Es werden in der Steuereinheit 26 Daten mit den folgenden Informationen
gespeichert:
- Anzahl der auszahlungsfähigen Wertscheine aller Recyclingaufnahmebehälter i: Ni (1≤i≤M)
- Denominationen sämtlicher auszahlungsfähiger Wertscheine in den Recyclingaufnahmebehältern
i

- gewünschter vorbestimmter Betrag B, der ausgezahlt werden soll
- maximale Anzahl an Wertscheinen, die zur Auszahlung des vorbestimmten Betrages B in
der Vorrichtung 10, 20 bewegt werden dürfen

[0123] Die Gesamtstückelung
Sc ist dann eine gültige Stückelung, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- 1. B(Sc)≤B,
d.h., dass der vorbestimmte Betrag B höchstens so groß wie der Gesamtwert der Gesamtstückelung
Sc ist.
- 2.

d.h., dass die Anzahl der intern zu bewegenden Wertscheine für die Auszahlung des
optimalen Wertscheinbündels den Wert

nicht überschreiten darf.
[0124] Die Generierungen der Kandidaten der Stückelungen erfolgt unter Berücksichtigung
der zuvor genannten Bedingungen, insbesondere mit Hilfe von Verfahren der Kombinatorik.
Die Kenntnis der bei der Schleife jeweils bisherigen besten Stückelung bei der Generierung
eines nächsten Kandidaten ermöglicht eine frühzeitige Eliminierung einer Vielzahl
von theoretisch möglichen Kombinationen, wodurch die Anzahl der mit Hilfe der Schleife
auszuwertenden Kandidaten verringert wird.
[0125] Der Vergleich zwischen
Sopt und dem jeweiligen Kandidaten
Sc erfolgt insbesondere nach den folgenden Kriterien, wobei die Kriterien nacheinander
ausgewertet werden und nur so viele Kriterien jeweils ausgewertet werden, bis entscheiden
werden kann, ob
Sopt oder
Sc die bessere Stückelung ist.
- 1. Jede Stückelung ist besser als die undefinierte Stückelung:

- 2. Stückelung mit höherem Gesamtbetrag ist besser:

- 3. Stückelung mit weniger auszugebenden Wertscheinen ist besser:

- 4. Stückelung mit weniger insgesamt bewegten Wertscheinen ist besser:

[0126] Nachdem die optimale Stückelung, d.h. das optimale Wertscheinbündel, nach dem zuvor
beschriebenen Verfahren ermittelt wurde, werden Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels
zur Ein- und Ausgabeeinheit 12 transportiert, damit sie an die Bedienperson ausgegeben
werden können. Hierbei werden die Wertscheine insbesondere entsprechend des nachfolgend
beschriebenen Verfahrens transportiert.
[0127] In einem ersten Schritt werden alle Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels,
die in dem Zwischenspeicher, also dem ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 aufgenommen
sind, zur Ein- und Ausgabeeinheit 12 transportiert. Diejenigen Wertscheine, die in
der Ausgabereihenfolge vor mindestens einem dieser Wertscheine angeordnet sind, werden
hierbei in dem Sammelaufnahmebehälter 16 transportiert, damit überhaupt die Wertscheine
des optimalen Wertscheinbündels aus dem Zwischenspeicher 18 entnommen werden können.
[0128] Anschließend werden schrittweise, d.h. Recyclingaufnahmebehälter 20, 22 für Recyclingaufnahmebehälter
20, 22, jeweils diejenigen Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels, die den jeweiligen
Recyclingaufnahmebehältern 18 bis 22 aufgenommen sind zur Ein- und Ausgabeeinheit
12 transportiert, wobei die in der Ausgabereihenfolge vor diesem Wertschein des optimalen
Wertscheinbündels angeordneten Wertscheine jeweils in den Zwischenspeicher 18 transportiert
werden. In der Steuereinheit 26 werden insbesondere Daten mit Informationen darüber,
welcher Wertschein von welchem Recyclingaufnahmebehälter 20, 22 in den Zwischenspeicher
18 transportiert wurde, gespeichert.
[0129] Nachdem alle Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels zur Eingabe- und Ausgabeeinheit
12 transportiert wurden, werden diejenigen Wertscheine, die zuvor in dem Zwischenspeicher
18 aufgenommen wurden, wieder in denjenigen Recyclingaufnahmebehälter 20, 22 zurück
transportiert, dem sie vorher entnommen wurden. Bei einer alternativen Ausführungsform
können die in dem Zwischenspeicher 18 aufgenommenen Wertscheine auch nach dem in Verbindung
mit Figur 3 beschriebenen Verfahren auf die Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 verteilt
werden.
[0130] Im Folgenden wird in Verbindung mit den Figuren 5 bis 11 anhand mehrerer Beispiele
die Verteilung der eingegebenen Wertscheine auf die Aufnahmebehälter 16 bis 22 und
die Auszahlung verschiedener voreingestellter Beträge beschriebenen. In Figur 5 ist
hierbei die Konfiguration der Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22 dargestellt, wobei
in der zweiten Spalte jeweils die dem jeweiligen Recyclingaufnahmebehälter 18 bis
22 zugeordneten Denominationen angegeben sind. So sind in dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 5€ und 10€ Wertscheine, in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 10€ und 20€
Wertscheine und in dem dritten Recyclingaufnahmebehälter 22 ausschließlich 50€ Wertscheine
aufgenommen. In der dritten Spalte ist eine ggf. voreingestellte bevorzugte Denomination,
in der vierten Spalte der jeweilige Überdeckungswert und in der fünften Spalte ein
ggf. voreingestellter Wert eines Umschichtungspuffers angegeben.
[0131] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ist lediglich für den ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 eine bevorzugte Denomination, nämlich 5€, voreingestellt, wobei der Überdeckungswert
auf 5 Wertscheine voreingestellt ist. Der erste Recyclingaufnahmebehälter 18 dient
ebenfalls als Zwischenspeicher, wobei ein Umschichtungspuffer von 5 Wertscheinen voreingestellt
ist.
[0132] In Figur 6 ist eine Tabelle der Bestände der Recyclingaufnahmebehälter 18 bis 22
dargestellt, wobei in der zweiten Spalte jeweils die Ausgabereihenfolge der aufgenommenen
Wertscheine und in der dritten Spalte die Anzahl der noch aufnehmbaren Wertscheine
angegeben sind.
[0133] Im Folgenden wird beschrieben, wie mit Hilfe des Verfahrens nach Figur 3 ein Wertscheinbündel
mit den Wertscheinen 50€, 10€, 20€, 10€, 10€, 10€, 5€, 10€, 5€ auf die Aufnahmebehälter
16, 18 bis 22 verteilt wird.
[0134] Der 50€ Wertschein wird in dem dritten Recyclingaufnahmebehälter 22 aufgenommen,
da dieser noch 5 Wertscheine aufnehmen kann und somit nicht voll ist und in ihm 50€
Wertscheine sortenrein gespeichert werden.
[0135] Der erste 10€ Wertschein wird in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 aufgenommen.
Sowohl der erste Recyclingaufnahmebehälter 18 als auch der zweite Recyclingaufnahmebehälter
20 sind für die Aufnahme von 10€ Wertscheinen vorgesehen und beide Recyclingaufnahmebehälter
18, 20 weisen auch noch freie Aufnahmekapazitäten auf. Da für den zweiten Recyclingaufnahmebehälter
20 keine bevorzugte Denomination voreingestellt ist, wird dieser dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 vorgezogen und somit als Zielspeicher für diesen 10€ Wertschein bestimmt.
[0136] Der folgende 20€ Wertschein des Bündels wird in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
20 aufgenommen, da dieser noch nicht voll ist und 20€ Scheine diesem Recyclingaufnahmebehälter
zugeordnet sind.
[0137] Die folgende 10€ Banknote wird ebenfalls in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
20 aufgenommen, da dieser nicht vollständig befüllt ist und da bei ihm keine bevorzugte
Denomination voreingestellt ist.
[0138] Der nun folgende 10€ Wertschein des einzuzahlenden Wertscheinbündels wird in dem
ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 aufgenommen. Der zweite Recyclingaufnahmebehälter
20 hat durch die zuvor beschriebene Aufnahme des 10€ Wertscheins, des 20€ Wertscheins
und des folgenden des 10€ Wertscheins seine maximale Aufnahmekapazität erreicht, so
dass dieser nicht mehr für die Aufnahme von Wertscheinen zur Verfügung steht. Somit
bleibt für die Aufnahme des 10€ Wertscheins nur der Recyclingaufnahmebehälter 18 übrig.
[0139] Der nun folgende 10€ Wertschein des einzuzahlenden Wertscheinbündels wird in dem
Sammelaufnahmebehälter 16 aufgenommen. Der 10€ Wertschein kann in keinem der Recyclingaufnahmebehälter
18 bis 22 aufgenommen werden, da der dritte Recyclingaufnahmebehälter 22 nur für die
Aufnahme von 50€ Wertscheinen bestimmt ist, der zweite Recyclingaufnahmebehälter 20
bereits voll und in der Ausgabereihenfolge des Recyclingaufnahmebehälters 18 bereits
5 10€ Wertscheine vor dem in der Ausgabereihenfolge ersten 5€ Wertschein, also dem
ersten Wertschein der bevorzugten Denomination angeordnet sind. Durch die Aufnahme
eines weiten 10€ Wertscheins würde der voreingestellte Überdeckungswert überschritten.
[0140] Der nun folgende 5€ Wertschein des eingezahlten Wertscheinbündels wird in dem ersten
Zwischenspeicher 18 aufgenommen, da dieser noch nicht vollständig befüllt ist und
für 5€ Wertscheine konfiguriert ist.
[0141] Der nun folgende 10€ Wertschein des eingegebenen Wertscheinbündels wird ebenfalls
in dem ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 aufgenommen. Im Gegensatz zu dem letzten
10€ Wertschein des eingegebenen Wertscheinbündels kann dieser wieder in dem ersten
Recyclingaufnahmebehälter 18 aufgenommen werden, da durch die vorherige Aufnahme des
5€ Wertscheines dieser 5€ Wertschein nun der erste Wertschein in der Ausgabereihenfolge
ist und durch die Aufnahme des 10€ Wertscheins somit nicht der voreingestellte Überdeckungswert
überschritten wird.
[0142] Der letzte Wertschein des eingegebenen Wertscheinbündels, also die 5€ Banknote, wird
in dem Sammelaufnahmebehälter 16 aufgenommen, da durch die vorherige Aufnahme von
Wertscheinen des eingegebenen Wertscheinbündels in den nur Recyclingaufnahmebehälter
18 nur 5 Wertscheine aufgenommen werden können, was dem Wert des Umschichtungspuffers
entspricht. Würde der 5€ Wertschein somit in den ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 transportiert werden, würde der Umschichtungspuffer unterschritten. Da der zweite
und der dritte Recyclingaufnahmebehälter 20, 22 nicht für die Aufnahme von 5€ Wertscheinen
bestimmt ist, kann dieser nur in dem Sammelaufnahmebehälter 16 aufgenommen werden.
Hierbei wird vorausgesetzt, dass der Sammelaufnahmebehälter 16 noch nicht vollständig
befüllt ist.
[0143] In Figur 7 ist eine Tabelle der Ausgabereihenfolge und somit der Bestände der Recyclingaufnahmebehälter
18, 20, 22 nach der zuvor beschriebenen Aufnahme der Wertscheine des eingegebenen
Wertscheinbündels dargestellt.
[0144] In den Figuren 8 bis 11 sind die jeweiligen Wertscheintransporte zur Auszahlung eines
bestimmten Betrages von 5€, 25€, 40€ oder 95€ jeweils basierend auf der in Figur 7
dargestellten Ausgangssituation angegeben, wie diese bei der Ermittlung des optimalen
Wertscheinbündels gemäß Verfahren nach Figur 4 erfolgen würden.
[0145] Wenn bei den Beständen aus Figur 7 ein vorbestimmter Betrag von 5€ ausgegeben werden
soll, so würde das Verfahren nach Figur 4 zu einer optimalen Stückelung von

führen, d.h., dass zur Ausgabe von einem Betrag von 5€ derjenige 5€ Wertschein ausgegeben
würde, der in dem ersten Aufnahmebehälter 18 an der zweiten Stelle angegeben ist.
Hierzu wird, wie Figur 8 zu entnehmen ist, zunächst der in der Ausgabereihenfolge
des ersten Recyclingaufnahmebehälters 18 als erstes angeordnete 10€ Wertschein in
den Sammelaufnahmebehälter 16 transportiert, da der Recyclingaufnahmebehälter 18 selbst
der Zwischenspeicher ist und somit zur Entnahme des in der Ausgabereihenfolge an zweiter
Position angeordneten 5€ Wertscheins der diesen 5€ Wertschein überdeckende 10€ Wertschein
in den Sammelaufnahmebehälter 16 transportiert werden muss. Anschließend wird der
5€ Wertschein von dem Recyclingaufnahmebehälter 18 zu der Eingabe- und Ausgabeeinheit
12 transportiert. Der zuvor in den Sammelaufnahmebehälter 16 transportierte 10€ Wertschein
verbleibt in diesem.
[0146] In Figur 9 sind die Wertscheintransporte zur Auszahlung eines vorbestimmten Betrages
von 25€ wieder ausgehend von der Situation in Figur 7 dargestellt. Das Verfahren nach
Figur 4 liefert ein optimales Wertscheinbündel

d.h., dass die 25€ über den an zweiter Stelle in dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 angeordneten 5€ Wertschein und den an zweiter Stelle in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
20 angeordneten 20€ Wertschein ausgegeben werden. Hierzu wird zunächst der erste Wertschein
des Recyclingaufnahmebehälters 18 in den Sammelaufnahmebehälter 16 transportiert,
bevor der zweite Wertschein des ersten Recyclingaufnahmebehälters 18 zur Eingabe-
und Ausgabeeinheit 12 transportiert wird. Anschließend wird der erste Wertschein des
zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 in den ersten Recyclingaufnahmebehälter 18,
als den Zwischenspeicher, transportiert, bevor der zweite Wertschein des zweiten Recyclingaufnahmebehälters
20 zur Ein- und Ausgabeeinheit 12 transportiert wird. Als letztes wird der zuvor in
den ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 transportierte Wertschein wieder zurück in
den zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 transportiert.
[0147] In Figur 10 sind die Wertscheintransporte für die Auszahlung eines vorbestimmten
Betrages von 40€ dargestellt, wobei das Verfahren nach Figur 4 zu einem optimalen
Wertscheinbündel

führt, d.h., dass zur Ausgabe der 40€ der erste und der zweite 20€ Wertschein des
zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 verwendet werden. Hierzu wird zunächst der erste
Wertschein des zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 in den ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 transportiert, bevor anschließend der zweite Wertschein des zweiten Recyclingaufnahmebehälters
20 zur Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 transportiert wird. Danach wird der dritte Wertschein
des Recyclingaufnahmebehälters 20 in den ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 transportiert,
bevor der vierte Wertschein des zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 zur Eingabe-
und Ausgabeeinheit 12 transportiert wird. Anschließend werden die beiden zuvor in
den ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 transportierten Wertscheine wieder zurück
in den zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 transportiert.
[0148] In Figur 11 sind die Wertscheintransporte zur Auszahlung eines vorbestimmten Betrages
von 95€ gezeigt, wobei das Verfahren nach Figur 4 das optimale Wertscheinbündel

liefert. Zur Auszahlung der 95€ sollen somit der an zweiter Stelle in der Ausgabereihenfolge
des ersten Recyclingaufnahmebehälters 18 angeordneter 5€ Wertschein, die ersten beiden
20€ Wertscheine des zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 und der erste 50€ Wertschein
des dritten Aufnahmebehälters 22 ausgegeben werden.
[0149] Hierzu sind die folgenden Wertscheintransporte notwendig: Als erstes wird der erste
Wertschein, also der 10€ Wertschein des ersten Recyclingaufnahmebehälters 18 in den
Sammelaufnahmebehälter 16 transportiert, bevor dann der zweite Wertschein, also der
erste 5€ Wertschein des ersten Recyclingaufnahmebehälters 18 zur Eingabe- und Ausgabeeinheit
12 transportiert werden kann. Danach wird der erste Wertschein des zweiten Recyclingaufnahmebehälters
20 in den ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 transportiert, bevor der zweite Wertschein
des zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 zur Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 transportiert
wird. Danach wird der dritte Wertschein des zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20
in den ersten Recyclingaufnahmebehälter 18 transportiert, bevor der vierte Wertschein
des zweiten Recyclingaufnahmebehälters 20 zur Eingabe- und Ausgabeeinheit 12 transportiert
wird.
[0150] Anschließend wird der erste Wertschein des dritten Recyclingaufnahmebehälters 22
zur Ein- und Ausgabeeinheit 12 transportiert, bevor im letzten Schritt die beiden
zuvor von dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter 20 in den ersten Recyclingaufnahmebehälter
18 transportierten Wertscheine wieder zurück in den zweiten Recyclingaufnahmebehälter
20 transportiert werden.
Bezugszeichenliste
[0151]
- 10, 100
- Vorrichtung
- 12
- Eingabe- und Ausgabeeinheit
- 14
- Sensoreinheit
- 16
- Sammelaufnahmebehälter
- 18, 20, 22
- Recyclingaufnahmebehälter
- 24
- Transporteinheit
- 26
- Steuereinheit
- 28, 30
- Rollenspeicher
- S10 bis S120
- Verfahrensschritt
1. Vorrichtung zur Handhabung von Wertscheinen,
mit einer Eingabe- und Ausgabeeinheit (12) zur Eingabe und Ausgabe von Wertscheinen,
einer Sensoreinheit (14) zur Ermittlung der Denomination der eingegebenen Wertscheine,
einer Transporteinheit (24) zum Transport von Wertscheinen, einem Sammelaufnahmebehälter
(16) zur Aufnahme von Wertscheinen, wobei dieser Sammelaufnahmebehälter (16) derart
ausgebildet ist, dass in ihm Wertscheine aller Denominationen eines voreingestellten
Währungssatzes aufnehmbar sind und dass dem Sammelaufnahmebehälter (16) mit Hilfe
der Transporteinheit (24) nur Wertscheine zuführbar sind, und
mit einem ersten Recyclingaufnahmebehälter (18) und mindestens einem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
(20), denen mit Hilfe der Transporteinheit (24) Wertscheine zuführbar sind und aus
denen aufgenommene Wertscheine wieder entnehmbar und mit Hilfe der Transporteinheit
(24) der Eingabe- und Ausgabeeinheit (12) zuführbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Steuereinheit (26) vorgesehen ist, in der für jeden Recyclingaufnahmebehälter
(18, 20) gespeichert ist, welche Denominationen in ihm aufnehmbar sind, wobei in dem
ersten Recyclingaufnahmebehälter (18) Wertscheine einer ersten und einer zweiten Denomination
und in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter (20) Wertscheine einer dritten Denomination
aufnehmbar sind,
dass die Steuereinheit (26) nach der Eingabe eines Wertscheins über die Eingabe- und Ausgabeeinheit
(12) in Abhängigkeit der mit Hilfe der Sensoreinheit (14) ermittelten Denomination
und in Abhängigkeit eines vorbestimmten Einzahlungsalgorithmus dem eingegebenen Wertschein
als Zielspeicher zur Aufnahme des eingegebenen Wertscheins die Eingabe- und Ausgabeeinheit
(12), den Sammelaufnahmebehälter (16) oder einen der Recyclingaufnahmebehälter (18,
20) zuordnet,
dass die Transporteinheit (24) den Wertschein in den Zielspeicher transportiert, und
dass die Steuereinheit (26) zur Ausgabe eines voreingestellten Betrags in Abhängigkeit
dieses Betrags und in Abhängigkeit eines vorbestimmten Auszahlungsalgorithmus ermittelt,
welche Wertscheine welchen Recyclingaufnahmebehältern (18, 20) entnommen und über
die Eingabe- und Ausgabeeinheit (12) ausgegeben werden,
dass für mindestens einen Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22), dem mindestens zwei
Denominationen zugeordnet sind, für mindestens eine bevorzugte Denomination in der
Steuereinheit (26) ein Überdeckungswert voreingestellt ist, der angibt, wie viele
Wertscheine einer anderen Denomination in der Ausgabereihenfolge vor dem in der Ausgabereihenfolge
ersten Wertschein der bevorzugten Denomination angeordnet sein dürfen, und dass die
Steuereinheit (26) diesen Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22) nur dann als Zielspeicher
für einen Wertschein einer von der bevorzugten Denomination abweichenden Denomination
festlegt, wenn durch die Aufnahme dieses Wertscheins in diesen Recyclingaufnahmebehälter
(18, 20, 22) der Überdeckungswert nicht überschritten wird.
2. Vorrichtung (10, 100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein dritter Recyclingaufnahmebehälter (22), dem mit Hilfe der Transporteinheit
(24) Wertscheine zuführbar sind und aus dem aufgenommene Wertscheine wieder entnehmbar
und mit Hilfe der Transporteinheit (24) der Eingabe- und Ausgabeeinheit (12) zuführbar
sind, vorgesehen ist, und dass in dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter (20) Wertscheine
der zweiten und der dritten Denomination und in dem dritten Recyclingaufnahmebehälter
(22) ausschließlich Wertscheine einer vierten Denomination aufnehmbar sind.
3. Vorrichtung (10, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Speicherelement der Steuereinheit (26) Programmdaten des Einzahlungsalgorithmus
und Programmdaten des Auszahlungsalgorithmus gespeichert sind, und dass die Steuereinheit
(26) eingerichtet ist, bei der Einzahlung eines Wertscheins die Programmdaten des
Einzahlungsalgorithmus und bei der Auszahlung die Programmdaten des Auszahlungsalgorithmus
abzuarbeiten.
4. Vorrichtung (10, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist,
in einem ersten Schritt die Ein- und Ausgabeeinheit (12) als Zielspeicher festzulegen,
anschließend in einem zweiten Schritt den aktuellen Bestand des Sammelaufnahmebehälters
(16) mit dessen maximaler Aufnahmekapazität zu vergleichen und den Sammelaufnahmebehälter
(16) als Zielspeicher festzulegen, wenn dieser Vergleich ergibt, dass der aktuelle
Bestand kleiner als die maximale Aufnahmekapazität ist,
anschließend in einem dritten Schritt zu überprüfen, ob die Denomination des eingegebenen
Wertscheins eine der Denominationen ist, die dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
(18) zugordnet sind, und den ersten Recyclingaufnahmebehälter (18) als Zielspeicher
festzulegen, wenn die Denomination des eingegebenen Wertscheins dem ersten Recyclingaufnahmebehälter
(18) zugeordnet ist, und wenn der aktuelle Bestand des ersten Recyclingaufnahmebehälters
(18) geringer ist als seine maximale Aufnahmekapazität,
anschließend in einem vierten Schritt zu überprüfen, ob die Denomination des eingegebenen
Wertscheins eine der Denominationen ist, die dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
(20) zugeordnet sind und ob der aktuelle Bestand geringer ist als die maximale Aufnahmekapazität
des zweiten Recyclingaufnahmebehälters (20), und
anschließend in einem fünften Schritt den zweiten Recyclingaufnahmebehälter (20) als
Zielspeicher festzulegen, wenn der Vergleich im vierten Schritt ergeben hat, dass
die Denomination des eingegebenen Wertscheins eine der dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter
(20) zugeordneten Denominationen ist und dass der aktuelle Bestand geringer ist als
die maximale Aufnahmekapazität, und wenn im dritten Schritt nicht der erste Recyclingaufnahmebehälter
(18) als Zielspeicher festgelegt wurde.
5. Vorrichtung (10, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, mit Hilfe des Auszahlungsalgorithmus in
Abhängigkeit der Abweichung des Gesamtwertes der zur Auszahlung bestimmten Wertscheine
von dem vorbestimmten Betrag, der Anzahl der zum Auszahlen des vorbestimmten Betrages
auszugebenden Wertscheine, der Anzahl an zur Ausgabe des vorbestimmten Betrages notwendigen
Wertscheintransporten innerhalb der Vorrichtung (10, 100) und/oder der Bestände der
Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22) an Wertscheinen der verschiedenen Denominationen
festzulegen, welche Wertscheine welchen Recyclingaufnahmebehältern (18, 20, 22) entnommen
und über die Eingabe- und Ausgabeeinheit (12) ausgegeben werden.
6. Vorrichtung (10, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, in Abhängigkeit der Bestände der Recyclingaufnahmebehälter
(18, 20, 22) mindestens zwei mögliche Wertscheinbündel zu ermitteln, mit deren Hilfe
der bestimmte Betrag zumindest näherungsweise, vorzugsweise exakt, auszahlbar ist,
und dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, in Abhängigkeit mindestens eines
voreingestellten Kriteriums aus den möglichen Wertscheinbündeln ein optimales Wertscheinbündel
zu ermitteln und die Transporteinheit (24) derart anzusteuern, dass diese die Wertscheine
des optimalen Wertscheinbündels zur Eingabe- und/oder Ausgabeeinheit (12) transportiert.
7. Vorrichtung (10, 100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, in Abhängigkeit von mindestens zwei voreingestellten
Kriterien, vorzugsweise in Abhängigkeit von mehr als zwei voreingestellten Kriterien
das optimale Wertscheinbündel zu ermitteln.
8. Vorrichtung (10, 100) nach einem der Ansprüche 6 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kriterium bzw. die Kriterien die Abweichung des Gesamtwertes des jeweiligen möglichen
Wertscheinbündels von dem vorbestimmten Betrag, die Anzahl der Wertscheine des jeweiligen
möglichem Wertscheinbündels, die Anzahl an zur Ausgabe der Wertscheine des jeweiligen
möglichen Wertscheinbündels notwendigen Wertscheintransporten innerhalb der Vorrichtung
(10, 100) und/oder die Bestände der Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22) an Wertscheinen
der verschiedenen Denominationen sind.
9. Vorrichtung (10, 100) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, in Abhängigkeit mindestens eines voreingestellten
Gültigkeitsmerkmals für ein mögliches Wertscheinbündel zu ermitteln, ob es sich bei
dem möglichen Wertscheinbündel um ein gültiges Wertscheinbündel handelt, und dass
die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, ausschließlich die gültigen Wertscheinbündel
bei der Ermittlung des optimalen Wertscheinbündels zu berücksichtigen.
10. Vorrichtung (10, 100) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, das optimalen Wertscheinbündel derart zu
ermitteln, dass der Gesamtwert dieses Wertscheinbündels dem voreingestellten Betrag
entspricht.
11. Vorrichtung (10, 100) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist,
in einem ersten Schritt ein erstes gültiges Wertscheinbündel zu ermitteln und als
temporär bestes Wertscheinbündel festzulegen,
in einem zweiten Schritt zu überprüfen, ob ein weiteres gültiges Wertscheinbündel
existiert,
wenn ein weiteres gültiges Wertscheinbündel existiert, dieses weitere gültige Wertscheinbündel
in einem dritten Schritt mit dem temporär besten Wertscheinbündel zu vergleichen und
in Abhängigkeit des voreingestellten Kriteriums oder der voreingestellten Kriterien
zu ermitteln, welches der beiden Wertscheinbündel bezogen auf das Kriterium bzw. die
Kriterien besser ist,
in einem vierten Schritt das weitere gültige Wertscheinbündel als temporär bestes
Wertscheinbündel festzulegen, wenn der Vergleich im dritten Schritt ergeben hat, dass
das weitere gültige Wertscheinbündel besser ist als das bis dahin temporär beste Wertscheinbündel,
und ansonsten das temporär beste Wertscheinbündel unverändert beizubehalten, und
solange die Schritte zwei bis vier zu wiederholen, bis kein weiteres gültiges Wertscheinbündel
existiert, und anschließend das dann temporär beste Wertscheinbündel als optimales
Wertscheinbündel festzulegen.
12. Vorrichtung (10, 100) nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22) als Zwischenspeicher dient, und
dass die Transporteinheit (24) eingerichtet ist, diejenigen Wertscheine der anderen
Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22), die in der Ausgabereihenfolge des jeweiligen
Recyclingaufnahmebehälters (18, 20, 22) vor einem Wertschein des optimalen Wertscheinbündels
angeordnet sind, zunächst in diesen Zwischenspeicher (18) zu transportieren, und nach
der Entnahme zumindest aller Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels, die in diesen
Recyclingaufnahmebehältern (18, 20, 22) aufgenommen sind, wieder von dem Zwischenspeicher
(18) in die Recyclingaufnahmebehälter (18, 20, 22) zu transportieren.
13. Vorrichtung (10, 100) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (26) eingerichtet ist, die Transporteinheit (24) derart anzusteuern,
dass die Transporteinheit zunächst die Wertscheine des Zwischenspeichers (18), die
in der Ausgabereihenfolge des Zwischenspeichers (18) vor einem Wertschein des optimalen
Wertscheinbündels angeordnet sind, in den Sammelaufnahmebehälter (16) transportiert,
anschließend diesen Wertschein des optimalen Wertscheinbündels zur Eingabe- und Ausgabeeinheit
(12) transportiert, danach, wenn alle Wertscheine des optimalen Wertscheinbündels
aus dem Zwischenspeicher (18) entnommen sind, die Wertscheine des zweiten Recyclingaufnahmebehälters
(20), die in der Ausgabereihenfolge des zweiten Recyclingaufnahmebehälters (20) vor
einem Wertschein des optimalen Wertscheinbündels angeordnet sind, in den Zwischenspeicher
(18) transportiert, anschließend diesen Wertschein des optimalen Wertscheinbündels
zur Eingabe- und Ausgabeeinheit (12) transportiert, und danach, wenn alle Wertscheine
des optimalen Wertscheinbündels aus dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter (20) entnommen
sind, die Wertscheine, die zuvor von dem zweiten Recyclingaufnahmebehälter (20) in
den Zwischenspeicher (18) transportiert wurden, wieder in den zweiten Recyclingaufnahmebehälter
(20) transportiert.
14. Vorrichtung (10, 100) nach einem der Ansprüche 12 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass für den Zwischenspeicher (18) eine Befüllgrenze voreingestellt ist, und dass die
Steuereinheit (26) eingerichtet ist, einem eingegebenen Wertschein höchstens dann
den Zwischenspeicher (18) als Zielspeicher zuzuordnen, wenn der aktuelle Bestand des
Zwischenspeichers (18) geringer ist als die Befüllgrenze.
1. Apparatus for handling security papers,
having an input and output unit (12) for inputting and outputting security papers,
a sensor unit (14) for ascertaining the denomination of the input security papers,
a transport unit (24) for transporting security papers,
a collecting receptacle (16) for accommodating security papers, wherein this collecting
receptacle (16) is in a form such that it is able to accommodate security papers of
all denominations from a preset currency set and that only security papers are suppliable
to the collecting receptacle (16) with the aid of the transport unit (24), and
having a first recycling receptacle (18) and at least one second recycling receptacle
(20), to which security papers are suppliable with the aid of the transport unit (24)
and from which accommodated security papers are removable again and suppliable to
the input and output unit (12) with the aid of the transport unit (24), characterized
in that there is provision for a control unit (26) that stores, for each recycling receptacle
(18, 20), which denominations are accommodatable therein, wherein security papers
of a first and a second denomination are accommodatable in the first recycling receptacle
(18) and security papers of a third denomination are accommodatable in the second
recycling receptacle (20),
in that the control unit (26), after the input of a security paper via the input and output
unit (12), takes the denomination ascertained with the aid of the sensor unit (14)
and takes a predetermined deposit algorithm as a basis for assigning the input and
output unit (12), the collecting receptacle (16) or one of the recycling receptacles
(18, 20) to the input security paper as destination store for accommodating the input
security paper,
in that the transport unit (24) transports the security paper to the destination store, and
in that the control unit (26) outputs a preset sum by taking this sum and by taking a predetermined
payment algorithm as a basis for ascertaining which security papers are removed from
which recycling receptacles (18, 20) and output via the input and output unit (12),
in that for at least one recycling receptacle (18, 20, 22), which have at least two associated
denominations, at least one preferred denomination has a cover value preset for it
in the control unit (26), which cover value indicates how many security papers of
another denomination can be arranged in the output order before the first security
paper of the preferred denomination in the output order, and in that the control unit
(26) stipulates this recycling receptacle (18, 20, 22) as destination store for a
security paper of a denomination different from the preferred denomination only if
the accommodation of this security paper in this recycling receptacle (18, 20, 22)
does not result in the cover value being exceeded.
2. Apparatus (10, 100) according to Claim 1, characterized in that there is provision for at least one third recycling receptacle (22), to which security
papers are suppliable with the aid of the transport unit (24) and from which accommodated
security papers are removable again and suppliable to the input and output unit (12)
with the aid of the transport unit (24), and in that security papers of the second and third denominations are accommodatable in the second
recycling receptacle (20) and exclusively security papers of a fourth denomination
are accommodatable in the third recycling receptacle (22).
3. Apparatus (10, 100) according to either of the preceding claims, characterized in that a memory element of the control unit (26) stores program data of the deposit algorithm
and program data of the payment algorithm, and in that the control unit (26) is configured to process the program data of the deposit algorithm
in the event of a security paper being deposited and to process the program data of
the payment algorithm in the event of payment.
4. Apparatus (10, 100) according to one of the preceding claims, characterized in that the control unit (26) is configured
to stipulate the input and output unit (12) as destination store in a first step,
then to compare the current inventory of the collecting receptacle (16) with the maximum
accommodation capacity thereof in a second step and to stipulate the collecting receptacle
(16) as destination store if the result of this comparison is that the current inventory
is lower than the maximum accommodation capacity,
then to check in a third step whether the denomination of the input security paper
is one of the denominations associated with the first recycling receptacle (18), and
to stipulate the first recycling receptacle (18) as destination store if the denomination
of the input security paper is associated with the first recycling receptacle (18)
and if the current inventory of the first recycling receptacle (18) is lower than
its maximum accommodation capacity,
then to check in a fourth step whether the denomination of the input security paper
is one of the denominations associated with the second recycling receptacle (20) and
whether the current inventory is lower than the maximum accommodation capacity of
the second recycling receptacle (20), and
then to stipulate the second recycling receptacle (20) as destination store in a fifth
step if the result of the comparison in the fourth step was that the denomination
of the input security paper is one of the denominations associated with the second
recycling receptacle (20) and that the current inventory is lower than the maximum
accommodation capacity, and if the first recycling receptacle (18) was not stipulated
as destination store in the third step.
5. Apparatus (10, 100) according to one of the preceding claims, characterized in that the control unit (26) is configured to use the payment algorithm to take the divergence
in the overall value of the security papers intended for payment from the predetermined
sum, the number of security papers to be output to pay the predetermined sum, the
number of security paper transports within the apparatus (10, 100) that are needed
to output the predetermined sum and/or the inventories of security papers of the different
denominations in the recycling containers (18, 20, 22) as a basis for stipulating
which security papers are removed from which recycling receptacles (18, 20, 22) and
output via the input and output unit (12).
6. Apparatus (10, 100) according to one of the preceding claims, characterized in that the control unit (26) is configured to take the inventories of the recycling receptacles
(18, 20, 22) as a basis for ascertaining at least two possible security paper bundles
with the aid of which the specific sum is payable at least approximately, preferably
exactly, and in that the control unit (26) is configured to take at least one preset criterion as a basis
for ascertaining an optimum security paper bundle from the possible security paper
bundles and to actuate the transport unit (24) such that it transports the security
papers of the optimum security paper bundle to the input and/or output unit (12).
7. Apparatus (10, 100) according to Claim 6, characterized in that the control unit (26) is configured to take at least two preset criteria, preferably
to take more than two preset criteria, as a basis for ascertaining the optimum security
paper bundle.
8. Apparatus (10, 100) according to either of Claims 6 and 7, characterized in that the criterion or criteria are the divergence of the overall value of the respective
possible security paper bundle from the predetermined sum, the number of security
papers of the respective possible security paper bundle, the number of security paper
transports within the apparatus (10, 100) that are needed to output the security papers
of the respective possible security paper bundle and/or the inventories of security
papers and the different denominations in the recycling receptacles (18, 20, 22).
9. Apparatus (10, 100) according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the control unit (26) is configured to take at least one preset validity feature
for a possible security paper bundle as a basis for ascertaining whether the possible
security paper bundle is a valid security paper bundle, and in that the control unit (26) is configured to take into consideration exclusively the valid
security paper bundles when ascertaining the optimum security paper bundle.
10. Apparatus (10, 100) according to one of Claims 6 to 9, characterized in that the control unit (26) is configured to ascertain the optimum security paper bundle
such that the overall value of this security paper bundle corresponds to the preset
sum.
11. Apparatus (10, 100) according to one of Claims 6 to 10, characterized in that the control unit (26) is configured
to ascertains a first valid security paper bundle and to stipulate it as a temporarily
best security paper bundle in a first step,
to check in a second step whether a further valid security paper bundle exists,
if a further valid security paper bundle does exist, to compare this further valid
security paper bundle with the temporarily best security paper bundle in a third step
and to take the preset criterion or the preset criteria as a basis for ascertaining
which of the two security paper bundles is better with reference to the criterion
or criteria,
to stipulate the further valid security paper bundle as a temporarily best security
paper bundle in a fourth step if the result of the comparison in the third step was
that the further valid security paper bundle is better than the previously temporarily
best security paper bundle, and otherwise to retain the temporarily best security
paper bundle without alteration, and
to repeat steps 2 to 4 until no further valid security paper bundle exists, and then
to stipulate the then temporarily best security paper bundle as optimum security paper
bundle.
12. Apparatus (10, 100) according to one of Claims 6 to 11, characterized in that the first recycling receptacle (18, 20, 22) serves as a buffer store, and in that the transport unit (24) is configured to transport those security papers of the other
recycling receptacles (18, 20, 22) that are arranged before a security paper of the
optimum security paper bundle in the output order of the respective recycling receptacle
(18, 20, 22) to this buffer store (18) first, and to transport them from the buffer
store (18) to the recycling receptacles (18, 20, 22) again after the removal of at
least all security papers of the optimum security paper bundle that are accommodated
in these recycling receptacles (18, 20, 22).
13. Apparatus (10, 100) according to Claim 12, characterized in that the control unit (26) is configured to actuate the transport unit (24) such that
the transport unit first transports the security papers of the buffer store (18) that
are arranged before a security paper of the optimum security paper bundle in the output
order of the buffer store (18) to the collecting receptacle (16), then transports
this security paper of the optimum security paper bundle to the input and output unit
(12), thereafter, when all security papers of the optimum security paper bundle have
been removed from the buffer store (18), transports the security papers of the second
recycling receptacle (20) that are arranged before a security paper of the optimum
security paper bundle in the output order of the second recycling receptacle (20)
to the buffer store (18), then transports this security paper of the optimum security
paper bundle to the input and output unit (12), and thereafter, when all security
papers of the optimum security paper bundle have been removed from the second recycling
receptacle (20), transports the security papers that were previously transported from
the second recycling receptacle (20) to the buffer store (18) to the second recycling
receptacle (20) again.
14. Apparatus (10, 100) according to either of Claims 12 and 13, characterized in that a fill limit is preset for the buffer store (18), and in that the control unit (26) is configured to assign the buffer store (18) to an input security
paper as target store at most when the current inventory of the buffer store (18)
is lower than the fill limit.
1. Dispositif de manipulation de billets de banque, ledit dispositif comprenant
une unité d'entrée et de sortie (12) destinée à l'entrée et la sortie de billets de
banque,
une unité de détection (14) destinée à déterminer la valeur des billets de banque
entrées,
une unité de transport (24) destinée à transporter des billets de valeur,
un récipient collecteur (16) destiné à recevoir des billets de banque, ce récipient
collecteur (16) étant conçu pour recevoir des billets de banque de toutes valeurs
d'un type de devise prédéfini et de telle sorte que seuls des billets de banque puissent
être amenés au récipient collecteur (16) à l'aide de l'unité de transport (24), et
un premier récipient de recyclage (18) et au moins un deuxième récipient de recyclage
(20) auxquels des billets de banque peuvent être amenés à l'aide de l'unité de transport
(24) et desquels des billets de banque reçus peuvent être à nouveau retirés et amenés
à l'unité d'entrée et de sortie (12) à l'aide de l'unité de transport (24),
caractérisé
en ce qu'une unité de commande (26) est prévue dans laquelle sont mémorisées, pour chaque récipient
de recyclage (18, 20), les valeurs qui peuvent reçues dans celui-ci, des billets de
banque d'une première et d'une deuxième valeur pouvant être reçus dans le premier
récipient de recyclage (18) et des billets de banque d'une troisième valeur pouvant
être reçus dans le deuxième récipient de recyclage (20),
en ce que l'unité de commande (26) associe, après l'entrée d'un billet de banque par le biais
de l'unité d'entrée et de sortie (12), l'unité d'entrée et de sortie (12), le récipient
collecteur (16) ou l'un des récipients de recyclage (18, 20) au billet de banque entré
en tant qu'unité de stockage cible destinée à recevoir le billet de banque entré en
fonction de la valeur déterminée à l'aide de l'unité de détection (14) et en fonction
d'un algorithme de dépôt prédéterminé en ce que l'unité de transport (24) transporte
le billet de banque dans l'unité de stockage cible, et
en ce que l'unité de commande (26) détermine les billets de banque qui doivent être retirés
des récipients de recyclage (18, 20) et délivrés en sortie par le biais de l'unité
d'entrée et de sortie (12) afin de délivrer en sortie un montant prédéfini en fonction
de ce montant et en fonction d'un algorithme de retrait prédéterminé,
en ce que, pour au moins un récipient de recyclage (18, 20, 22), auquel au moins deux valeurs
sont associées, une valeur de recouvrement est prédéfinie pour au moins une valeur
préférée dans l'unité de commande (26), laquelle valeur de recouvrement indique combien
de billets de banque d'une autre valeur peuvent être disposés dans l'ordre de délivrance
avant le premier billet de banque, dans l'ordre de délivrance, de la valeur préférée
et en ce que l'unité de commande (26) définit ce récipient de recyclage (18, 20, 22)
seulement comme unité de stockage cible pour un billet de banque d'une valeur différente
de la valeur préférée, lorsque la valeur de recouvrement n'est pas dépassée par la
réception de ce billet de banque dans ce récipient de recyclage (18, 20, 22).
2. Dispositif (10, 100) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un troisième récipient de recyclage (22) est prévu auquel des billets de
banque peuvent être amenés à l'aide de l'unité de transport (24) et duquel des billets
de banque reçus peuvent être à nouveau retirés et amenés à l'unité d'entrée et de
sortie (12) à l'aide de l'unité de transport (24) et en ce que des billets de banque des deuxième et troisième valeurs peuvent être reçus dans le
deuxième récipient de recyclage (20) et exclusivement des billets de banque d'une
quatrième valeur peuvent être reçus dans les troisièmes récipients de recyclage (22).
3. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des données de programme de l'algorithme de dépôt et des données de programme de
l'algorithme de retrait sont stockées dans un élément de mémoire de l'unité de commande
(26) et en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour traiter les données de programme de l'algorithme
de dépôt lors du dépôt d'un billet de banque et pour traiter les données de programme
de l'algorithme de retrait lors du retrait.
4. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue
pour définir, dans une première étape, l'unité d'entrée et de sortie (12) comme unité
de stockage cible,
puis pour comparer, dans une deuxième étape, le montant actuel du récipient collecteur
(16) avec sa capacité de réception maximale et définir le récipient collecteur (16)
comme unité de stockage cible lorsque cette comparaison montre que le montant actuel
est inférieur à la capacité de réception maximale,
puis pour vérifier, dans une troisième étape, si la valeur du billet de banque entré
est l'une des valeurs qui sont associées au premier récipient de recyclage (18) et
pour définir le premier récipient de recyclage (18) comme unité de stockage cible
lorsque la valeur du billet de banque entré est associée au premier récipient de recyclage
(18) et lorsque le montant actuel du premier récipient de recyclage (18) est inférieur
à sa capacité de réception maximale,
puis pour vérifier, dans une quatrième étape, si la valeur du billet de banque entré
est l'une des valeurs qui sont associées au deuxième récipient de recyclage (20) et
si le montant actuel est inférieur à la capacité de réception maximale du deuxième
récipient de recyclage (20), et
puis pour définir, dans une cinquième étape, le deuxième récipient de recyclage (20)
comme unité de stockage cible lorsque la comparaison de la quatrième étape a montré
que la valeur du billet de banque entré est l'une des valeurs qui sont associées au
deuxième récipient de recyclage (20) et lorsque le montant actuel est inférieur à
la capacité de réception maximale et lorsque, dans la troisième étape, le premier
récipient de recyclage (18) n'était pas défini comme unité stockage cible.
5. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour déterminer les billets de banque à retirer
et les récipients de recyclage (18, 20, 22), desquels ceux-ci doivent être retirés
et délivrés par le biais de l'unité d'entrée et de sortie (12) à l'aide de l'algorithme
de retrait en fonction de l'écart entre la valeur totale des billets à retirer et
le montant prédéterminé, du nombre de billets de banque à délivrer pour retirer le
montant prédéterminé, du nombre de transports de billets de banque nécessaires pour
délivrer le montant prédéterminé à l'intérieur du dispositif (10, 100) et/ou des stocks
de billets de banque de différentes valeurs dans les récipients de recyclage (18,
20, 22).
6. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour déterminer, en fonction des stocks dans
les récipients de recyclage (18, 20, 22), au moins deux liasses de billets de banque
possibles à l'aide desquelles le montant déterminé peut être retiré au moins approximativement,
de préférence exactement, et en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour déterminer une liasse de billets de banque
optimale parmi les liasses de billets de banque possibles en fonction d'au moins un
critère prédéfini et pour commander l'unité de transport (24) de manière à ce que
celle-ci transporte les billets de banque de la liasse de billets de banque optimale
vers l'unité d'entrée et/ou de sortie (12).
7. Dispositif (10, 100) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour déterminer la liasse de billets de banque
optimale en fonction d'au moins deux critères prédéfinis, de préférence en fonction
de plus de deux critères prédéfinis.
8. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisé en ce que l'au moins un critère est l'écart entre la valeur totale de la liasse de billets
de banque possible respective et le montant prédéterminé, le nombre de billets de
banque de la liasse de billets de banque possible respective, le nombre de transports
de billets de banque, nécessaires pour délivrer les billets de banque de la liasse
de billets de banque possible respective, à l'intérieur du dispositif (10, 100) et/ou
les stocks de billets de banque des différentes valeurs dans les récipients de recyclage
(18, 20, 22).
9. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour déterminer, en fonction d'au moins une caractéristique
de validité prédéfinie pour une liasse de billets de banque possible, si la liasse
de billets de banque possible est une liasse de billets de banque valide et en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour prendre en compte exclusivement la liasse
de billets de banque valide lors de la détermination de liasse de billets de banque
optimale.
10. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour déterminer la liasse de billets de banque
optimale de manière à ce que la valeur totale de cette liasse de billets de banque
corresponde au montant prédéfini.
11. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue
pour déterminer, dans une première étape, une première liasse de billets de banque
valide et pour la définir comme temporairement la meilleure liasse de billets de banque,
pour vérifier, dans une deuxième étape, si une autre liasse de billets de banque valide
existe,
pour comparer, dans une troisième étape, lorsqu'il existe une autre liasse de billets
de banque valide, ces autres liasses de billets de banque valides avec temporairement
la meilleure liasse de billets de banque et
pour déterminer en fonction de l'au moins un critère prédéfini laquelle des deux liasses
de billets de banque est meilleure en référence à l'au moins un critère,
pour déterminer, dans une quatrième étape, l'autre liasse de billets de banque valide
comme temporairement la meilleure liasse de billets de banque si la comparaison de
la troisième étape a montré que l'autre liasse de billets de banque valide est meilleure
que temporairement la meilleure liasse de billets de banque et sinon conserver temporairement
la meilleure liasse de billets de banque, et
pour répéter les étapes deux à quatre jusqu'à ce qu'il n'y ait pas d'autre liasse
de billets de banque valide, puis pour déterminer temporairement la meilleure liasse
de billets de banque comme liasse de billets de banque optimale.
12. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé en ce que le premier récipient de recyclage (18, 20, 22) sert d'unité de stockage intermédiaire
et en ce que l'unité de transport (24) est conçue pour transporter les billets de banque des autres
récipients de recyclage (18, 20, 22), qui sont disposés devant un billet de banque
de la liasse de billets de banque optimale dans l'ordre de distribution du récipient
de recyclage respectif (18, 20, 22), tout d'abord dans cette unité de stockage intermédiaire
(18), et les transporter à nouveau de l'unité de stockage intermédiaire (18) jusque
dans les récipients de recyclage (18, 20, 22) après le retrait d'au moins tous les
billets de banque de la liasse de billets de banque optimale, qui sont reçus dans
ces récipients de recyclage (18, 20, 22).
13. Dispositif (10, 100) selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour commander l'unité de transport (24) de telle
sorte que l'unité de transport transporte tout d'abord les billets de banque de l'unité
de stockage intermédiaire (18), qui sont disposés avant un billet de banque de la
liasse de billets de banque optimale dans l'ordre de l'unité de stockage intermédiaire
(18), jusque dans le récipient collecteur (16), puis transporte ce billet de banque
de la liasse de billets de banque optimale vers l'unité d'entrée et de sortie (12)
puis, lorsque toutes les liasses de billets de banque de la liasse de billets de banque
optimale ont été retirées de l'unité de stockage intermédiaire (18), transporte les
billets de banque du deuxième récipient de recyclage (20), qui sont disposés avant
un billet de banque de la liasse de billets de banque optimale dans l'ordre de distribution
du deuxième récipient de recyclage (20), jusque dans l'unité de stockage intermédiaire
(18), puis transporte ce billet de banque de la liasse de billets de banque optimale
vers l'unité d'entrée et de sortie (12), et puis, lorsque tous les billets de banque
de la liasse de billets de banque optimale sont retirés du deuxième récipient de recyclage
(20), transporte les billets de banque, qui ont été précédemment transportés du deuxième
récipient de recyclage (20) jusque dans l'unité de stockage intermédiaire (18), à
nouveau dans le deuxième récipient de recyclage (20).
14. Dispositif (10, 100) selon l'une des revendications 12 et 13, caractérisé en ce qu'une limite de remplissage est prédéfinie pour l'unité de stockage intermédiaire (18)
et en ce que l'unité de commande (26) est conçue pour associer ensuite au maximum l'unité de stockage
intermédiaire (18), comme unité de stockage cible, à un billet de banque entré lorsque
le stock actuel de l'unité de stockage intermédiaire (18) est inférieur à la limite
de remplissage.