| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 590 528 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.05.2014 Patentblatt 2014/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.06.2011 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2011/060837 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2012/004162 (12.01.2012 Gazette 2012/02) |
|
| (54) |
STIEFEL, INSBESONDERE SKI- ODER SNOWBOARDSTIEFEL
BOOT, ESPECIALLY SKI OR SNOWBOARD BOOT
CHAUSSURE, EN PARTICULIER CHAUSSURE DE SKI OU DE SNOWBOARD
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.07.2010 DE 102010017723
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
15.05.2013 Patentblatt 2013/20 |
| (73) |
Patentinhaber: Deeluxe Sportartikel Handels GmbH |
|
6330 Kufstein (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- WAGNER, Harald
83080 Oberaudorf (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Popp, Eugen et al |
|
Meissner, Bolte & Partner GbR
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 084 788 DE-T2- 69 721 789
|
EP-A1- 0 839 464 US-A1- 2004 159 017
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Stiefel, sowie insbesondere Ski- und Snowboardstiefel sind seit langem bekannt und
bestehen üblicherweise aus einem Außen- und einem Innenschuh, wobei ein Fuß eines
Benutzers in dem Innenschuh angeordnet und von diesem umschlossen wird, während der
Innenschuh seinerseits in dem Außenschuh, der in der Regel eine stabilisierende Hülle
für den Innenschuh darstellt, angeordnet ist, wobei der Innenschuh zumeist zur Gänze
von dem Außenschuh umgeben ist.
EP 0 839 464 A1 offenbart einen derartigen Stiefel.
[0003] Derartige Stiefel weisen zahlreiche Nachteile auf, die zum einen in dem hohen Gewicht
dieser Innen-/Außen-Schuh-Konstruktion bestehen. Darüber hinaus ist es oft notwendig,
daß sowohl der Innen- als auch der Außenschuh separat voneinander geschnürt und zum
Verlassen des Schuhs wieder geöffnet werden müssen. Im übrigen besteht bei einem Stiefel
vorgenannter Konstruktion immer die Gefahr, daß sich zwischen Innen- und Außenschuh
Feuchtigkeit sammelt, so daß der Innenschuh aus dem Außenschuh entfernt werden muß,
um ein Trocknen zu ermöglichen, was wiederum viel Platz benötigt, da neben den Außenschuhen
natürlich auch die Innenschuhe Standfläche benötigen.
[0004] Um die vorgenannten Nachteile zu beseitigen, wurde deshalb in der Vergangenheit eine
einteilige Stiefelkonstruktion angewandt, bei der nur noch ein Schuh zur Verfügung
gestellt wurde, der unmittelbar den Fuß eines Benutzers umschloß. Diese einteilige
Stiefelkonstruktion wies zahlreiche Vorteile auf, wobei beispielsweise eine verminderte
Sohlenlänge, eine einfachere Handhabung des Stiefels sowie, im Falle eines Ski- oder
Snowboardstiefels ein direkteres Boardgefühl zu nennen sind. Ein wichtiger Nachteil
dieser einteiligen Bootkonstruktion besteht jedoch darin, daß der Stiefel im Vergleich
zu einem "normalen" Stiefel mit einer vorgenannten Innenschuh-Außenschuh-Konstruktion
sehr weich, insbesondere im "Flex", d.h. insbesondere im Fersen-Knöchel-Schienbeinbereich
ist, was eine hohe Beweglichkeit im Schuh und eine damit einhergehende schlechte Führung
eines Skis oder Snowboards zur Folge hat.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, unter Beibehaltung einer einteiligen Stiefel-konstruktion
die vorgenannten Probleme zu lösen und einen Stiefel zur Verfügung zu stellen, der
neben einer einfachen Handhabung bequem am Fuß und Schien-/Wadenbein eines Benutzers
anliegt und dem Benutzer eine gute Fixierung, eine abstimmbare Härte und damit eine
optimale Führungsmöglichkeit, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard bietet.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel gemäß
Patentanspruch 1 gelöst.
[0007] Insbesondere wird die Aufgabe durch einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snow-boardstiefel,
bestehend aus einer Schale, welche einen Fuß sowie zumindest einen Teil eines Unterschenkels
eines Benutzers umschließt, und einer an der Schale angebrachten Schalenzunge sowie
einem sockenähnlichen Futter mit Zunge gelöst, wobei das sockenähnlichen Futter in
der Schale angeordnet ist und sich bis über einen Anteil von 20 % bis 80 % einer Höhe
der Schale, vorzugsweise bis auf etwa die halbe Höhe der Schale erstreckt, während
sich die Zunge bis über einen Anteil von 80 % bis 130 % der Höhe der Schale, vorzugsweise
bis auf etwa 110 % der Gesamthöhe der Schale erstreckt.
[0008] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß der Stiefel eine Schale umfaßt,
die mit einem sockenähnlichen Futter ausgestattet ist, das sich nicht über die gesamte
Höhe des Stiefels, respektive der Schale erstreckt, sondern nur über einen Anteil
von 20 % bis 80 %, so daß der Fuß eines Benutzers im wesentlichen vollständig, d.h.
zumindest bis zum Knöchelbereich von dem sockenähnlichen Futter umschlossen wird und
auf diese Weise einen optimierten Halt in dem Stiefel findet , während die an dem
sockenähnlichen Futter angebrachte Zunge sich über die im wesentlichen gesamte Höhe
des Stiefels, respektive der Schale erstreckt und auf diese Weise zum einen den Vorderfuß
eines Benutzers mit einem unteren Bereich der Schalenzunge sowie den Rist mit einem
mittleren Bereich der Schalenzunge und das Schienbein eines Benutzers mit dem oberen
Bereich der Schalenzunge in optimierter Weise abstützt und auf diese Weise in dem
erfindungsgemäßen Stiefel fixiert. Auf diese Weise findet der Fuß eines Benutzers,
insbesondere im Fersenbereich, der besonders wichtig für eine stabile Fixierung eines
Fußes eines Benutzers in einem Stiefel ist, einen optimierten Halt, während, je nach
Höhe des sockenähnlichen Futters der Knöchel und Unterschenkelbereich eines Benutzers
eine große Beweglichkeit bei gleichzeitig optimiertem Komfort und Paßform hat. Durch
die Zunge, die sich über das sockenähnliche Futter hinaus in Richtung Stiefelschaft
erstreckt, wird gleichzeitig in erfindungsgemäß vorteilhafter Weise gewährleistet,
daß der "Flex" des Schuhs in Abhängigkeit der gewünschten Anwendung relativ hart und
dennoch komfortabel gehalten werden kann, so daß eine optimierte Ski- oder Snowboardführung
gewährleistet ist. An dieser Stelle sei erwähnt, daß die Härte des Stiefels, respektive
dessen "Flex" mittels der Schalenzunge einstellbar ist, die gegebenenfalls Verstärkungen
aufweist und im übrigen gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
lös- und austauschbar an der Schale angebracht ist.
[0009] Auf diese Weise kann durch ein Austauschen der Schalenzunge nicht nur die Härte bzw.
der "Flex" des Stiefels variiert werden, sondern auch der Anwendungsbereich des Stiefels,
da dieser sich mit einer härteren Zunge beispielsweise für normales Ski- oder Snowboardfahren
optimieren läßt, während eine noch härtere Zunge geeignet ist, um den erfindungsgemäßen
Stiefel an Anwendungsbereiche anzupassen, die eine noch genauere Führung, beispielsweise
bei einem Trickski, erfordern, wobei der Stiefel durch einen Austausch einer harten
durch eine weiche bis sehr weiche Zunge auch als bequemer Stiefel, beispielsweise
zum Spazierengehen, geeignet ist.
[0010] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das
sockenähnliche Futter fest mit der Schale verbunden und Insbesondere mit dieser verklebt,
so daß ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen Schale und Futter nicht möglich ist.
Im übrigen wird durch diese erfindungsgemäße feste Verbindung des sockenähnlichen
Futters mit der Schale auch die Handhabung des Schuhs erleichtert, da gewährleistet
ist, daß das sockenähnliche Futter bei einem An- oder Ausziehen des erfindungsgemäßen
Stiefels immer korrekt und paßgenau in dem Stiefel angeordnet ist.
[0011] Ein weiterer wichtiger Punkt der Erfindung besteht darüber hinaus darin, daß zumindest
ein Teil der Zunge, nämlich derjenige Teil, dessen Höhe die Höhe des sockenähnlichen
Futters übersteigt, unabhängig von der Schalenzunge bewegbar ist, also nicht mit der
Schalenzunge verbunden oder verklebt ist. Auf diese Weise ist somit zum einen gewährleistet,
daß die Schalenzunge gemäß vorstehenden Ausführungen einfach austauschbar ist. Des
weiteren wird durch die unabhängige Bewegbarkeit der Zunge und der Schalenzunge ein
noch leichteres Ein- und Aussteigen in und aus dem erfindungsgemäßen Stiefel ermöglicht,
da die härtere Schalenzunge jeweils weit nach vorne geklappt werden kann, während
die weiche und flexible Zunge, welche an dem sockenähnlichen Futter angebracht, beispielsweise
eingenäht oder einstückig mit diesem ausgebildet ist, individuell bewegt und an den
Fuß, respektive das Schienbein angelegt werden kann.
[0012] Ferner sei darauf hingewiesen, daß die Zunge gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung eine größere Höhen- und Breitenabmessung aufweist als die Schalenzunge,
so daß die Zunge vom Bein eines Benutzers aus gesehen die äußere Schalenzunge vollständig
verdeckt und ein bequemes Tragen gewährleistet.
[0013] Im übrigen ist das sockenähnliche Futter nahtfrei ausgebildet, wodurch ebenfalls
der Komfort des erfindungsgemäßen Stiefels nochmals verbessert ist.
[0014] Des weiteren weist das sockenähnliche Futter vorzugsweise eine im wesentlichen wasserdichte
Membran, beispielsweise eine aus Polytetrafluorethylen (PTFE bzw. Teflon) bestehende
wasserundurchlässige aber dampfdiffusionsoffene Membran auf. Durch diese erfindungsgemäß
einsetzbare Membran kann der erfindungsgemäße Stiefel wasserdicht gestaltet werden.
[0015] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das
anhand der Abbildungen näher erläutert wird. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Stiefels; und
- Fig. 2
- die Komponenten des erfindungsgemäßen Stiefels in Einzeldarstellung.
[0017] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0018] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Stiefel 10, der eine Schale 20 aufweist, in
den ein sockenähnliches Futter 1 eingesetzt ist. Das sockenähnliche Futter erstreckt
sich über die im wesentlichen halbe Höhe des Stiefels 10 bzw. der Schale 20. Darüber
hinaus weist das sockenähnliche Futter 1 eine Zunge 30 auf, die sich über die Höhe
des sockenähnlichen Futters hinaus bis auf ca. 110 % der Stiefelhöhe erstreckt. Der
Stiefel 10 gemäß Fig. 1 ist in geschlossenem Zustand gezeigt, in welchem eine Schalenzunge
2 an der Zunge 30 anliegt, wobei gut erkennbar ist, daß die Höhen- und Breitenabmessungen
der Zunge 30 größer sind als diejenigen der Schalenzunge 2, so daß das Bein eines
Benutzers bei einem geschlossenen Stiefel nur mit der Zunge 30, nicht jedoch mit der
Schalenzunge 2 in Kontakt kommt, was einen hohen Tragekomfort, auch bei einer harten
Schalenzunge, gewährleistet.
[0019] Fig. 2 zeigt die wesentlichen Komponenten des erfindungsgemäßen Stiefels in Einzeldarstellung,
wobei ein sockenähnliches Futter 1 eine Zunge 30 aufweist. In fertigem Zustand des
Stiefels ist dieses sockenähnliche Futter 1 fest mit der Schale 20 verklebt. Darüber
hinaus zeigt Fig. 2 eine Schalenzunge, die erfindungsgemäß von der Schale lösbar und
nach Wunsch auch austauschbar ist.
[0020] Somit kann der Kern der Erfindung zusammengefaßt werden wie folgt. Bei dem erfindungsgemäßen
Stiefel mit Doppelzungenkonstruktion wird ein sockenähnlicher Liner mit einer integrierten
Zunge mit der Schale verklebt. Dadurch wird die Einstiegsöffnung durch die sockenähnliche
Linerkonstruktion geschlossen und bildet eine innere Zunge aus, die im wesentlichen
bis zum Schaftende des erfindungsgemäßen Stiefels reicht. Diese Zunge wird durch eine
an der Schale fixierte äußere Zunge, nämlich vorgenannte Schalenzunge im wesentlichen
vollständig verdeckt.
[0021] Daraus ergeben sich neben weiteren, insbesondere die folgenden drei genannten entscheidenden
Vorteile für die erfindungsgemäße Stiefelkonstruktion:
- 1. eine bessere Performance durch eine härtere und variable Abstimmung der Schalenzunge;
- 2. ein besserer Komfort und eine optimierte Paßform durch die innere Zungen/Sockenkonstruktion;
und
- 3. die Möglichkeit einer wasserdichten Bootie-Konstruktion, wobei der sockenähnliche
Liner, d.h. der sockenähnliche Einsatz wasserdicht ausgestaltet ist.
[0022] Der Komfort und die Paßform werden, im Vergleich zur normalen einteiligen StiefelKonstruktion
durch die nahtfreie Sockenkonstruktion, die den Fuß umschließt, deutlich verbessert.
Zudem verdeckt die innere Zungen-Socken-Konstruktion die äußere Zunge komplett. Durch
diese entscheidende Verbesserung des Komforts kann die Härte des Bootes über die äußere
Zunge erhöht werden. Dadurch läßt sich die Performance der als sehr weich eingestuften
einteiligen Stiefel-Konstruktion deutlich verbessern. Das heißt, die Konstruktion
ermöglicht, daß die einteilige Stiefel-Konstruktion dieselbe Performance wie eine
normale , d.h. Außenschale/Innenschale-Bootkonstruktion erreicht. Zudem kann der Boot
durch die Socken-Konstruktion unter Verwendung einer Membran wasserdicht gemacht werden.
[0023] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle oben beschriebenen Teile für sich
allein gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten
Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem
Fachmann geläufig.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- sockenähnliches Futter
- 2
- Schalenzunge
- 10
- Stiefel
- 20
- Schale
- 30
- Zunge
1. Stiefel (10), insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel, bestehend aus einer Schale
(20), welche einen Fuß sowie zumindest einen Teil eines Unterschenkels eines Benutzers
umschließt, und einer an der Schale (20) angebrachten Schalenzunge (2) sowie einem
sockenähnlichen Futter (1) mit Zunge (30), wobei das sockenähnlichen Futter (1) in
der Schale (20) angeordnet ist und sich bis über einen Anteil von 20 % bis 80 % einer
Höhe der Schale (20), vorzugsweise bis auf etwa die halbe Höhe der Schale (20) erstreckt,
während sich die Zunge (30) bis über einen Anteil von 80 % bis 130 % der Höhe der
Schale (20), vorzugsweise bis auf etwa 110 % der Gesamthöhe der Schale (20) erstreckt.
2. Stiefel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das sockenähnliche Futter (1) mit der Schale (20) fest verbunden, insbesondere verklebt
ist.
3. Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Teil der Zunge (30), dessen Höhe die Höhe des sockenähnlichen Futters
(1) übersteigt, unabhängig von der Schalenzunge (2) bewegbar ist.
4. Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zunge (30) eine größere Höhen- und Breitenabmessung aufweist als die Schalenzunge
(2).
5. Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das sockenähnlichen Futter (1) nahtfrei ausgebildet ist.
6. Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das sockenähnliche Futter (1) eine im Wesentlichen wasserdichte Membran, beispielsweise
eine aus Polytetrafluorethen (PTFE) bestehende wasserundurchlässige aber gegebenenfalls
dampfdiffusionsoffene Membran, aufweist.
7. Stiefel nach einem vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Härte des Stiefels (10) mittels der, gegebenenfalls Verstärkungen aufweisenden,
Schalenzunge (2) einstellbar ist.
8. Stiefel nach einem vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schalenzunge (2) lös- und austauschbar an der Schale (20) angebracht ist.
1. A boot (10), especially a ski-boot or snowboard boot, comprising a shell (20), which
encloses a foot and at least a part of a lower leg of a user, and a shell tongue (2)
attached to the shell (20), and a sock-like lining (1) with a tongue (30), wherein
the sock-like lining (1) is arranged in the shell (20) and extends over a proportion
of up to 20% to 80% of a height of the shell (20), preferably up to approximately
half the height of the shell (20), while the tongue (30) extends over a proportion
up to 80% to 130% of the height of the shell (20), preferably up to approximately
110% of the total height of the shell (20).
2. The boot according to claim 1,
characterised in that
the sock-like lining (1) is firmly connected to the shell (20), especially glued.
3. The boot according to any one of the preceding claims,
characterised in that
at least a part of the tongue (30), of which the height exceeds the height of the
sock-like lining (1), can be moved independently of the shell tongue (2).
4. The boot according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the tongue (30) provides a relatively greater height and width dimension than the
shell tongue (2).
5. The boot according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the sock-like lining (1) is embodied in a seamless manner.
6. The boot according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the sock-like lining (1) provides a substantially watertight membrane, for example,
a water-impermeable membrane, but optionally open to vapour-diffusion, comprising
polytetrafluoroethylene (PTFE).
7. The boot according to any one of the preceding claims
characterised in that
a hardness of the boot (10) is adjustable by means of the shell tongue (2), which
optionally provides reinforcements.
8. The boot according to any one of the preceding claims
characterised in that
the shell tongue (2) is attached to the shell (20) in a detachable and replaceable
manner.
1. Chaussure haute (10), en particulier chaussure de ski ou de snowboard, constituée
d'une coque (20), qui enveloppe un pied ainsi qu'au moins une partie d'une jambe d'un
utilisateur, et d'une languette de coque (2) fixée au niveau de la coque (20) ainsi
qu'une doublure (1) similaire à une chaussette, dotée d'une languette (30), la doublure
(1) similaire à une chaussette étant disposée dans la coque (20) et s'étendant sur
une portion allant de 20 % à 80 % d'une hauteur de la coque (20), de préférence s'étendant
sur environ la moitié de la hauteur de la coque (20) et la languette (30) s'étendant
sur une portion allant de 80 % à 130 % de la hauteur de la coque (20), de préférence
s'étendant sur environ 110 % de la hauteur totale de la coque (20).
2. Chaussure haute selon la revendication 1,
caractérisée en ce
que la doublure (1) similaire à une chaussette est reliée de manière fixe, en particulier
est collée, à la coque (20).
3. Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'au moins une partie de la languette (30) peut être déplacée indépendamment de la languette
de coque (2), la hauteur de ladite partie de languette étant supérieure à la hauteur
de la doublure (1) similaire à une chaussette.
4. Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la languette (30) présente des dimensions en hauteur et en largeur supérieures à
celles de la languette de coque (2).
5. Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la doublure (1) similaire à une chaussette est réalisée sans couture.
6. Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la doublure (1) similaire à une chaussette présente une membrane sensiblement imperméable
à l'eau, par exemple une membrane constituée d'un polytétrafluoréthène (PTFE), mais
qui permet éventuellement la diffusion de vapeur.
7. Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
qu'une dureté de la chaussure (10) peut être ajustée au moyen de la languette de coque
(2) présentant éventuellement des renforts.
8. Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la languette de coque (2) est mise en place au niveau de la coque de manière amovible
et interchangeable.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente