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<ep-patent-document id="EP11729106B1" file="EP11729106NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2590528" kind="B1" date-publ="20140521" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.41 (21 Oct 2013) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2590528</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20140521</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>11729106.2</B210><B220><date>20110628</date></B220><B240><B241><date>20121227</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102010017723</B310><B320><date>20100705</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20140521</date><bnum>201421</bnum></B405><B430><date>20130515</date><bnum>201320</bnum></B430><B450><date>20140521</date><bnum>201421</bnum></B450><B452EP><date>20131212</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>A43B   5/04        20060101AFI20120125BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>STIEFEL, INSBESONDERE SKI- ODER SNOWBOARDSTIEFEL</B542><B541>en</B541><B542>BOOT, ESPECIALLY SKI OR SNOWBOARD BOOT</B542><B541>fr</B541><B542>CHAUSSURE, EN PARTICULIER CHAUSSURE DE SKI OU DE SNOWBOARD</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 0 084 788</text></B561><B561><text>EP-A1- 0 839 464</text></B561><B561><text>DE-T2- 69 721 789</text></B561><B561><text>US-A1- 2004 159 017</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>WAGNER, Harald</snm><adr><str>Auerbachstraße 1</str><city>83080 Oberaudorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Deeluxe Sportartikel Handels GmbH</snm><iid>100736450</iid><irf>M/DEE-028-PC/EP</irf><adr><str>Ladestrasse 2</str><city>6330 Kufstein</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Popp, Eugen</snm><sfx>et al</sfx><iid>101052840</iid><adr><str>Meissner, Bolte &amp; Partner GbR 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Stiefel, sowie insbesondere Ski- und Snowboardstiefel sind seit langem bekannt und bestehen üblicherweise aus einem Außen- und einem Innenschuh, wobei ein Fuß eines Benutzers in dem Innenschuh angeordnet und von diesem umschlossen wird, während der Innenschuh seinerseits in dem Außenschuh, der in der Regel eine stabilisierende Hülle für den Innenschuh darstellt, angeordnet ist, wobei der Innenschuh zumeist zur Gänze von dem Außenschuh umgeben ist. <patcit id="pcit0001" dnum="EP0839464A1"><text>EP 0 839 464 A1</text></patcit> offenbart einen derartigen Stiefel.</p>
<p id="p0003" num="0003">Derartige Stiefel weisen zahlreiche Nachteile auf, die zum einen in dem hohen Gewicht dieser Innen-/Außen-Schuh-Konstruktion bestehen. Darüber hinaus ist es oft notwendig, daß sowohl der Innen- als auch der Außenschuh separat voneinander geschnürt und zum Verlassen des Schuhs wieder geöffnet werden müssen. Im übrigen besteht bei einem Stiefel vorgenannter Konstruktion immer die Gefahr, daß sich zwischen Innen- und Außenschuh Feuchtigkeit sammelt, so daß der Innenschuh aus dem Außenschuh entfernt werden muß, um ein Trocknen zu ermöglichen, was wiederum viel Platz benötigt, da neben den Außenschuhen natürlich auch die Innenschuhe Standfläche benötigen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Um die vorgenannten Nachteile zu beseitigen, wurde deshalb in der Vergangenheit eine einteilige Stiefelkonstruktion angewandt, bei der nur noch ein Schuh zur Verfügung gestellt wurde, der unmittelbar den Fuß eines Benutzers umschloß. Diese einteilige Stiefelkonstruktion wies zahlreiche Vorteile auf, wobei beispielsweise eine verminderte Sohlenlänge, eine einfachere Handhabung des Stiefels sowie, im Falle eines Ski- oder Snowboardstiefels ein direkteres Boardgefühl zu nennen sind. Ein wichtiger Nachteil dieser einteiligen Bootkonstruktion besteht jedoch darin, daß der Stiefel im Vergleich zu einem "normalen" Stiefel mit einer vorgenannten Innenschuh-Außenschuh-Konstruktion sehr weich, insbesondere im "Flex", d.h. insbesondere im Fersen-Knöchel-Schienbeinbereich ist, was eine hohe Beweglichkeit im Schuh und eine damit einhergehende schlechte Führung eines Skis oder Snowboards zur Folge hat.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, unter Beibehaltung einer einteiligen Stiefel-konstruktion die vorgenannten Probleme zu lösen und einen Stiefel zur Verfügung zu stellen, der neben einer einfachen Handhabung bequem am Fuß und Schien-/Wadenbein eines Benutzers anliegt und dem Benutzer eine gute Fixierung, eine abstimmbare Härte und damit eine optimale Führungsmöglichkeit, insbesondere für einen Ski oder ein Snowboard bietet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Aufgabe wird durch einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel gemäß Patentanspruch 1 gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Insbesondere wird die Aufgabe durch einen Stiefel, insbesondere Ski- oder Snow-boardstiefel, bestehend aus einer Schale, welche einen Fuß sowie zumindest einen Teil eines Unterschenkels eines Benutzers umschließt, und einer an der Schale angebrachten Schalenzunge sowie einem sockenähnlichen Futter mit Zunge gelöst, wobei das sockenähnlichen Futter in der Schale angeordnet ist und sich bis über einen Anteil von 20 % bis 80 % einer Höhe der Schale, vorzugsweise bis auf etwa die halbe Höhe der Schale erstreckt, während sich die Zunge bis über einen Anteil von 80 % bis 130 % der Höhe der Schale, vorzugsweise bis auf etwa 110 % der Gesamthöhe der Schale erstreckt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß der Stiefel eine Schale umfaßt, die mit einem sockenähnlichen Futter ausgestattet ist, das sich nicht über die gesamte Höhe des Stiefels, respektive der Schale erstreckt, sondern nur über einen Anteil von 20 % bis 80 %, so daß der Fuß eines Benutzers im wesentlichen vollständig, d.h. zumindest bis zum Knöchelbereich von dem sockenähnlichen Futter umschlossen wird und auf diese Weise einen optimierten Halt in dem Stiefel findet , während die<!-- EPO <DP n="3"> --> an dem sockenähnlichen Futter angebrachte Zunge sich über die im wesentlichen gesamte Höhe des Stiefels, respektive der Schale erstreckt und auf diese Weise zum einen den Vorderfuß eines Benutzers mit einem unteren Bereich der Schalenzunge sowie den Rist mit einem mittleren Bereich der Schalenzunge und das Schienbein eines Benutzers mit dem oberen Bereich der Schalenzunge in optimierter Weise abstützt und auf diese Weise in dem erfindungsgemäßen Stiefel fixiert. Auf diese Weise findet der Fuß eines Benutzers, insbesondere im Fersenbereich, der besonders wichtig für eine stabile Fixierung eines Fußes eines Benutzers in einem Stiefel ist, einen optimierten Halt, während, je nach Höhe des sockenähnlichen Futters der Knöchel und Unterschenkelbereich eines Benutzers eine große Beweglichkeit bei gleichzeitig optimiertem Komfort und Paßform hat. Durch die Zunge, die sich über das sockenähnliche Futter hinaus in Richtung Stiefelschaft erstreckt, wird gleichzeitig in erfindungsgemäß vorteilhafter Weise gewährleistet, daß der "Flex" des Schuhs in Abhängigkeit der gewünschten Anwendung relativ hart und dennoch komfortabel gehalten werden kann, so daß eine optimierte Ski- oder Snowboardführung gewährleistet ist. An dieser Stelle sei erwähnt, daß die Härte des Stiefels, respektive dessen "Flex" mittels der Schalenzunge einstellbar ist, die gegebenenfalls Verstärkungen aufweist und im übrigen gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung lös- und austauschbar an der Schale angebracht ist.</p>
<p id="p0009" num="0009">Auf diese Weise kann durch ein Austauschen der Schalenzunge nicht nur die Härte bzw. der "Flex" des Stiefels variiert werden, sondern auch der Anwendungsbereich des Stiefels, da dieser sich mit einer härteren Zunge beispielsweise für normales Ski- oder Snowboardfahren optimieren läßt, während eine noch härtere Zunge geeignet ist, um den erfindungsgemäßen Stiefel an Anwendungsbereiche anzupassen, die eine noch genauere Führung, beispielsweise bei einem Trickski, erfordern, wobei der Stiefel durch einen Austausch einer harten durch eine weiche bis sehr weiche Zunge auch als bequemer Stiefel, beispielsweise zum Spazierengehen, geeignet ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das sockenähnliche Futter fest mit der Schale verbunden und Insbesondere mit dieser verklebt, so daß ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen Schale und Futter nicht möglich ist. Im übrigen wird durch diese erfindungsgemäße feste Verbindung des sockenähnlichen Futters mit der Schale auch die Handhabung des Schuhs erleichtert, da gewährleistet ist, daß das sockenähnliche Futter bei einem An- oder Ausziehen des erfindungsgemäßen Stiefels immer korrekt und paßgenau in dem Stiefel angeordnet ist.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Ein weiterer wichtiger Punkt der Erfindung besteht darüber hinaus darin, daß zumindest ein Teil der Zunge, nämlich derjenige Teil, dessen Höhe die Höhe des sockenähnlichen Futters übersteigt, unabhängig von der Schalenzunge bewegbar ist, also nicht mit der Schalenzunge verbunden oder verklebt ist. Auf diese Weise ist somit zum einen gewährleistet, daß die Schalenzunge gemäß vorstehenden Ausführungen einfach austauschbar ist. Des weiteren wird durch die unabhängige Bewegbarkeit der Zunge und der Schalenzunge ein noch leichteres Ein- und Aussteigen in und aus dem erfindungsgemäßen Stiefel ermöglicht, da die härtere Schalenzunge jeweils weit nach vorne geklappt werden kann, während die weiche und flexible Zunge, welche an dem sockenähnlichen Futter angebracht, beispielsweise eingenäht oder einstückig mit diesem ausgebildet ist, individuell bewegt und an den Fuß, respektive das Schienbein angelegt werden kann.</p>
<p id="p0012" num="0012">Ferner sei darauf hingewiesen, daß die Zunge gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine größere Höhen- und Breitenabmessung aufweist als die Schalenzunge, so daß die Zunge vom Bein eines Benutzers aus gesehen die äußere Schalenzunge vollständig verdeckt und ein bequemes Tragen gewährleistet.</p>
<p id="p0013" num="0013">Im übrigen ist das sockenähnliche Futter nahtfrei ausgebildet, wodurch ebenfalls der Komfort des erfindungsgemäßen Stiefels nochmals verbessert ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Des weiteren weist das sockenähnliche Futter vorzugsweise eine im wesentlichen wasserdichte Membran, beispielsweise eine aus Polytetrafluorethylen (PTFE bzw. Teflon) bestehende wasserundurchlässige aber dampfdiffusionsoffene Membran auf. Durch diese erfindungsgemäß einsetzbare Membran kann der erfindungsgemäße Stiefel wasserdicht gestaltet werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das anhand der Abbildungen näher erläutert wird. Hierbei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Stiefels; und</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>die Komponenten des erfindungsgemäßen Stiefels in Einzeldarstellung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0017" num="0017">In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0018" num="0018"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt einen erfindungsgemäßen Stiefel 10, der eine Schale 20 aufweist, in den ein sockenähnliches Futter 1 eingesetzt ist. Das sockenähnliche Futter erstreckt sich über die im wesentlichen halbe Höhe des Stiefels 10 bzw. der Schale 20. Darüber hinaus weist das sockenähnliche Futter 1 eine Zunge 30 auf, die sich über die Höhe des sockenähnlichen Futters hinaus bis auf ca. 110 % der Stiefelhöhe erstreckt. Der Stiefel 10 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist in geschlossenem Zustand gezeigt, in welchem eine Schalenzunge 2 an der Zunge 30 anliegt, wobei gut erkennbar ist, daß die Höhen- und Breitenabmessungen der Zunge 30 größer sind als diejenigen der Schalenzunge 2, so daß das Bein eines Benutzers bei einem geschlossenen Stiefel nur mit der Zunge 30, nicht jedoch mit der Schalenzunge 2 in Kontakt kommt, was einen hohen Tragekomfort, auch bei einer harten Schalenzunge, gewährleistet.</p>
<p id="p0019" num="0019"><figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zeigt die wesentlichen Komponenten des erfindungsgemäßen Stiefels in Einzeldarstellung, wobei ein sockenähnliches Futter 1 eine Zunge 30 aufweist. In fertigem Zustand des Stiefels ist dieses sockenähnliche Futter 1 fest mit der Schale 20 verklebt. Darüber hinaus zeigt <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> eine Schalenzunge, die erfindungsgemäß von der Schale lösbar und nach Wunsch auch austauschbar ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Somit kann der Kern der Erfindung zusammengefaßt werden wie folgt. Bei dem erfindungsgemäßen Stiefel mit Doppelzungenkonstruktion wird ein sockenähnlicher Liner mit einer integrierten Zunge mit der Schale verklebt. Dadurch wird die Einstiegsöffnung durch die sockenähnliche Linerkonstruktion geschlossen und bildet eine innere Zunge aus, die im wesentlichen bis zum Schaftende des erfindungsgemäßen Stiefels reicht. Diese Zunge wird durch eine an der Schale fixierte äußere Zunge, nämlich vorgenannte Schalenzunge im wesentlichen vollständig verdeckt.</p>
<p id="p0021" num="0021">Daraus ergeben sich neben weiteren, insbesondere die folgenden drei genannten entscheidenden Vorteile für die erfindungsgemäße Stiefelkonstruktion:
<ol id="ol0001" ol-style="">
<li>1. eine bessere Performance durch eine härtere und variable Abstimmung der Schalenzunge;</li>
<li>2. ein besserer Komfort und eine optimierte Paßform durch die innere Zungen/Sockenkonstruktion; und</li>
<li>3. die Möglichkeit einer wasserdichten Bootie-Konstruktion, wobei der sockenähnliche Liner, d.h. der sockenähnliche Einsatz wasserdicht ausgestaltet ist.</li>
</ol><!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Der Komfort und die Paßform werden, im Vergleich zur normalen einteiligen StiefelKonstruktion durch die nahtfreie Sockenkonstruktion, die den Fuß umschließt, deutlich verbessert. Zudem verdeckt die innere Zungen-Socken-Konstruktion die äußere Zunge komplett. Durch diese entscheidende Verbesserung des Komforts kann die Härte des Bootes über die äußere Zunge erhöht werden. Dadurch läßt sich die Performance der als sehr weich eingestuften einteiligen Stiefel-Konstruktion deutlich verbessern. Das heißt, die Konstruktion ermöglicht, daß die einteilige Stiefel-Konstruktion dieselbe Performance wie eine normale , d.h. Außenschale/Innenschale-Bootkonstruktion erreicht. Zudem kann der Boot durch die Socken-Konstruktion unter Verwendung einer Membran wasserdicht gemacht werden.</p>
<p id="p0023" num="0023">An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle oben beschriebenen Teile für sich allein gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.</p>
<heading id="h0001"><b>Bezugszeichenliste</b></heading>
<p id="p0024" num="0024">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>sockenähnliches Futter</dd>
<dt>2</dt><dd>Schalenzunge</dd>
<dt>10</dt><dd>Stiefel</dd>
<dt>20</dt><dd>Schale</dd>
<dt>30</dt><dd>Zunge</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Stiefel (10), insbesondere Ski- oder Snowboardstiefel, bestehend aus einer Schale (20), welche einen Fuß sowie zumindest einen Teil eines Unterschenkels eines Benutzers umschließt, und einer an der Schale (20) angebrachten Schalenzunge (2) sowie einem sockenähnlichen Futter (1) mit Zunge (30), wobei das sockenähnlichen Futter (1) in der Schale (20) angeordnet ist und sich bis über einen Anteil von 20 % bis 80 % einer Höhe der Schale (20), vorzugsweise bis auf etwa die halbe Höhe der Schale (20) erstreckt, während sich die Zunge (30) bis über einen Anteil von 80 % bis 130 % der Höhe der Schale (20), vorzugsweise bis auf etwa 110 % der Gesamthöhe der Schale (20) erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Stiefel nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das sockenähnliche Futter (1) mit der Schale (20) fest verbunden, insbesondere verklebt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
zumindest ein Teil der Zunge (30), dessen Höhe die Höhe des sockenähnlichen Futters (1) übersteigt, unabhängig von der Schalenzunge (2) bewegbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Zunge (30) eine größere Höhen- und Breitenabmessung aufweist als die Schalenzunge (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das sockenähnlichen Futter (1) nahtfrei ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="8"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das sockenähnliche Futter (1) eine im Wesentlichen wasserdichte Membran, beispielsweise eine aus Polytetrafluorethen (PTFE) bestehende wasserundurchlässige aber gegebenenfalls dampfdiffusionsoffene Membran, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Stiefel nach einem vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
eine Härte des Stiefels (10) mittels der, gegebenenfalls Verstärkungen aufweisenden, Schalenzunge (2) einstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Stiefel nach einem vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Schalenzunge (2) lös- und austauschbar an der Schale (20) angebracht ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A boot (10), especially a ski-boot or snowboard boot, comprising a shell (20), which encloses a foot and at least a part of a lower leg of a user, and a shell tongue (2) attached to the shell (20), and a sock-like lining (1) with a tongue (30), wherein the sock-like lining (1) is arranged in the shell (20) and extends over a proportion of up to 20% to 80% of a height of the shell (20), preferably up to approximately half the height of the shell (20), while the tongue (30) extends over a proportion up to 80% to 130% of the height of the shell (20), preferably up to approximately 110% of the total height of the shell (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The boot according to claim 1,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the sock-like lining (1) is firmly connected to the shell (20), especially glued.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The boot according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
at least a part of the tongue (30), of which the height exceeds the height of the sock-like lining (1), can be moved independently of the shell tongue (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The boot according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the tongue (30) provides a relatively greater height and width dimension than the shell tongue (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The boot according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the sock-like lining (1) is embodied in a seamless manner.<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The boot according to any one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the sock-like lining (1) provides a substantially watertight membrane, for example, a water-impermeable membrane, but optionally open to vapour-diffusion, comprising polytetrafluoroethylene (PTFE).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The boot according to any one of the preceding claims<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
a hardness of the boot (10) is adjustable by means of the shell tongue (2), which optionally provides reinforcements.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The boot according to any one of the preceding claims<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the shell tongue (2) is attached to the shell (20) in a detachable and replaceable manner.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Chaussure haute (10), en particulier chaussure de ski ou de snowboard, constituée d'une coque (20), qui enveloppe un pied ainsi qu'au moins une partie d'une jambe d'un utilisateur, et d'une languette de coque (2) fixée au niveau de la coque (20) ainsi qu'une doublure (1) similaire à une chaussette, dotée d'une languette (30), la doublure (1) similaire à une chaussette étant disposée dans la coque (20) et s'étendant sur une portion allant de 20 % à 80 % d'une hauteur de la coque (20), de préférence s'étendant sur environ la moitié de la hauteur de la coque (20) et la languette (30) s'étendant sur une portion allant de 80 % à 130 % de la hauteur de la coque (20), de préférence s'étendant sur environ 110 % de la hauteur totale de la coque (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Chaussure haute selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>que</b> la doublure (1) similaire à une chaussette est reliée de manière fixe, en particulier est collée, à la coque (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>qu'</b>au moins une partie de la languette (30) peut être déplacée indépendamment de la languette de coque (2), la hauteur de ladite partie de languette étant supérieure à la hauteur de la doublure (1) similaire à une chaussette.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>que</b> la languette (30) présente des dimensions en hauteur et en largeur supérieures à celles de la languette de coque (2).<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>que</b> la doublure (1) similaire à une chaussette est réalisée sans couture.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>que</b> la doublure (1) similaire à une chaussette présente une membrane sensiblement imperméable à l'eau, par exemple une membrane constituée d'un polytétrafluoréthène (PTFE), mais qui permet éventuellement la diffusion de vapeur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>qu'</b>une dureté de la chaussure (10) peut être ajustée au moyen de la languette de coque (2) présentant éventuellement des renforts.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Chaussure haute selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>que</b> la languette de coque (2) est mise en place au niveau de la coque de manière amovible et interchangeable.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="216" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0839464A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0839464</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
