| (19) |
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(11) |
EP 2 591 237 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.07.2020 Patentblatt 2020/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/059587 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/004080 (12.01.2012 Gazette 2012/02) |
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| (54) |
KREISELPUMPE
CENTRIFUGAL PUMP
POMPE CENTRIFUGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
08.07.2010 DE 102010026448
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.2013 Patentblatt 2013/20 |
| (73) |
Patentinhaber: KSB SE & Co. KGaA |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- BÖHM, Alexander
91344 Waischenfeld (DE)
- BOSBACH, Franz
67251 Freinsheim (DE)
- KELLER, Christoph
67251 Freinsheim (DE)
- VAN GELDERN, Maike
91080 Uttenreuth (DE)
- WEITEN, Andreas
67310 Hettenleidelheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 206 031 DE-A1- 2 103 331
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EP-A2- 1 830 071 DE-A1-102007 009 781
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe, umfassend ein Laufzeug sowie ein dieses
umgebendes Gehäuse mit jeweils einem druck- und saugseitigen Anschluss, ein Verfahren
zur Herstellung einer derartigen Kreiselpumpe, sowie einen Bausatz für eine solche
Kreiselpumpe.
[0002] Kreiselpumpen sind in zahlreichen Bauweisen bekannt. Gehäuseform, Laufraddetails
und Dichtung waren Inhalt umfangreicher Forschung und Entwicklung in den letzten Jahrzehnten.
Dies führte zu einer kontinuierlichen Verbesserung, sodass für sehr viele verschiedene
Anwendungen sehr gut angepasste Kreiselpumpen verfügbar sind. Die robuste Technik
findet Anwendung im Anlagen- und Maschinenbau, in der Wasserversorgung und der landwirtschaftlichen
Bewässerung.
[0003] Die
EP 0 206 031 A1 zeigt das Gehäuse einer Kreiselpumpe, das mit einem Liner ausgekleidet ist. Der Liner
beschreibt dabei die innere Form des Gehäuses, während die Stabilität von einer äußeren
Form beigetragen wird.
[0004] Die
DE 2103331 beschreibt ein Verfahren zum Formen eines Verbundkörpers aus einer elastomeren Oberflächenschicht
und einer die mechanische Festigkeit sichernden Kunstharz-Hinterlegungsschicht. Durch
dieses Verfahren lassen sich Pumpengehäuse herstellen.
[0005] Während verschiedene hydraulisch relevante Details der oben beschriebenen Kreiselpumpen
für die jeweilige Anwendung spezifisch ausgeführt sind, sind die Grundkomponenten,
wie beispielsweise das Pumpengehäuse oft ähnlich ausgeführt. Bei größeren Wasserpumpen
wird typischerweise ein Gehäuse aus gegossenem Metall, meist Grauguss verwendet, das
einfach in der Herstellung und Bearbeitung, kostengünstig und langlebig ist. Ebenso
sind die verwendeten Wellen typischerweise Stahlwellen, die oft nach allgemein üblichen
Verfahren hergestellt werden. Der Nachteil herkömmlich hergestellter Pumpen ist jedoch,
dass die fertige Pumpe beim Transport zum Endanwender relativ schwer und sperrig ist.
[0006] Der folgenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kreiselpumpe umfassend ein
Laufzeug, bestehend aus einem Laufrad, einer Dichtung, und gegebenenfalls einer Welle,
sowie ein dieses umgebendes Gehäuse mit jeweils einem druck- und saugseitigen Anschluss
zu schaffen, wobei die oben genannten Nachteile überwunden sein sollen. Außerdem soll
ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Kreiselpumpe entwickelt werden.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe sieht vor, dass das das Laufzeug umgebende Gehäuse als
Verbundteil aufgebaut ist, wobei eine erste dünnwandige Schicht die innere Form des
Gehäuses vorgibt, wobei mindestens eine zweite Schicht die Stabilität des Gehäuses
herstellt. Durch die erfindungsgemäße Pumpe besteht die Möglichkeit, lediglich die
erste dünnwandige Schicht, die die innere Form und/oder fluidberührte Struktur des
Gehäuses vorgibt, werksseitig auszuführen, während die zweite Schicht erst beim Endkunden
aufgebracht wird. Ist das Material zur Ausbildung der zweiten Schicht vor Ort beim
Endkunden verfügbar, besteht keine Notwendigkeit, dieses über weite Strecken zu transportieren,
wodurch Transportkosten in erheblichem Umfang eingespart werden können. Die für die
Anwendung der Kreiselpumpe notwendige hydraulisch optimierte Form des Pumpengehäuses
wird vollständig durch die erste Schicht vorgegeben. Das Anbringen der zweiten Schicht
kann vor Ort erfolgen. Diese zweite Schicht dient der mechanischen Stabilisierung
des Gehäuses, weshalb sie auch vom Endkunden aufgebracht werden kann, solange die
benötigten Mindestfestigkeiten erreicht werden, was erfindungsgemäß durch genügend
große Sicherheitsfaktoren gewährleistet wird. In die erste Schicht ist ein Ventil
eingebaut, das den Druck des Mediums hält und gleichzeitig anzeigt, insbesondere zeigt
eine Anzeige neben den reinen Druckwerten auch die Gehäusekonfiguration oder den damit
eingestellten Betriebspunkt an. Der angelegte Druck kann so ohne weitere Hilfsmittel
direkt angezeigt werden. Verschiedene Pumpenkonfigurationen lassen sich durch den
entsprechenden Innendruck direkt einstellen, da insbesondere der Pumpenraum um das
Laufrad in seiner Größe und Form durch das Anlegen des Mediendrucks unterschiedlich
einstellbar ist. Nach Fertigstellung der Pumpe kann die Anzeige im Betrieb der Betriebszustandsüberwachung
der Pumpe dienen.
[0008] Weitere Einsparungen beim Transport der für die Pumpe notwendigen Einzelteile ermöglicht
eine Ausgestaltung, wonach die erste Schicht aus einzelnen die Gehäuseform darstellenden
Segmenten zusammengesetzt ist. Dies ermöglicht zusätzlich eine genaue Anpassung an
die hydraulischen Anforderungen, die an die Kreiselpumpe gestellt werden. Durch Kombination
verschiedener standardisierter Einzelteile lassen sich somit einfach und kostengünstig
unterschiedliche Gehäuse herstellen.
[0009] Die erste Schicht ist aus einem Elastomer geformt. Hierdurch entsteht eine erste
Schicht, die die innere Kontur des Pumpengehäuses vorgibt, die sehr kompakt verpackbar
ist. Für die Anwendung als erste Schicht des erfindungsgemäßen Gehäuses ist die erste
Schicht mit einem Medium befüllbar, wodurch sie ihre vorgesehene Form erhält, die
mit der zweiten Schicht fixiert ist.
[0010] In einer Variante der elastomeren ersten Schicht ist innerhalb der ersten Schicht
ein Raum vorgesehen, der durch Befüllen mit einem Medium formbar ist. Dies ist insbesondere
dann zweckmäßig, wenn der Druck des Mediums größer ist als der Umgebungsdruck. Hierfür
ist die elastomere erste Schicht bei der Herstellung mit Bereichen unterschiedlicher
Dicke ausgeführt, wodurch Verformungen erzielbar sind, die die hydraulischen Eigenschaften
des Gehäuses bestimmen.
[0011] Eine besonders einfache Form der Gestaltung sieht einen Treibsatz vor, der mit dem
nötigen Medium unter entsprechendem Druck mitgeliefert wird, so dass vor Ort das Aufbauen
des Innendrucks mittels externer Kompressoren oder Pumpen nicht nötig ist.
[0012] In einer besonders vorteilhaften Weise ist an der Außenseite der ersten Schicht Sensorik
zur Betriebsüberwachung der Pumpe angebracht, welche sich nach Applikation der zweiten
Schicht direkt im Pumpengehäuse verbirgt. Hierdurch lassen sich beispielsweise Verschleiß
und Korrosion der inneren Hülle nachweisen.
[0013] Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die erste Schicht druckdicht mit den stationären
Teilen des Laufzeugs sowie mit den Anschlüssen zu verbinden. Dies hat den Vorteil,
dass die Dichtigkeit der Pumpe bereits durch die erfindungsgemäß vorgesehene Verbindung
der ersten Schicht mit den Pumpenbauteilen hergestellt ist. Ein späteres Abdichten
ist bei dieser Ausführungsform nicht mehr notwendig.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform besteht die zweite Schicht aus einem plastisch
auf die erste Schicht aufgeformten Material. Um den bestmöglichen Verbund zwischen
der ersten und der zweiten Schicht zu erhalten, ist es notwendig, dass das Material
der zweiten Schicht sich an die Oberfläche der ersten Schicht anpasst. Hierfür bietet
sich ein Material an, das in flüssigem Zustand auf die erste Schicht gegossen wird
und dann dort verfestigt.
[0015] Als plastisch formbares Material eignen sich Kunststoffe, Metalle, mineralische Werkstoffe
oder Werkstoffgemische. Wie bereits dargestellt, ist es vorteilhaft, für die zweite
Schicht einen Werkstoff zu wählen, der flüssig auf die erste Schicht gegossen werden
kann. Hierfür eignen sich beispielsweise Gießharze mit unterschiedlichen Füllstoffen,
flüssiges Metall, wobei hier auf die Wärmebeständigkeit der ersten Schicht zu achten
ist, oder Beton. Diese Materialien sind weltweit verfügbar, wobei die Wahl von den
jeweiligen Anforderungen an die Pumpe wie die Förderhöhe und den Kosten abhängig ist.
[0016] Vorteilhaft ist das plastisch formbare Material durch Armierungen verstärkt. Dies
erhöht die Stabilität des Gehäuses, wobei gleichzeitig die Dicke des Gehäuses reduzierbar
ist.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform sind für eine verbesserte Anhaftung der zweiten
Schicht an die erste, übliche Oberflächenaktivierungen wie Anrauhen oder Aufbringen
von Primer vorgesehen. Dadurch ist der Verbund der Materialien verbessert.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform ist das Material der ersten Schicht doppellagig
ausgeführt. Die zweite Schicht wird dann zwischen die beiden Lagen der ersten Schicht
gegeben. Hiermit lässt sich die äußere Form der Pumpe genauer vorgeben und die zweite
Schicht ist auch nach außen hin gegen Medien geschützt.
[0019] Als Material für die Herstellung der zweiten Schicht eignen sich Bestandteile, die
gegebenenfalls aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Fasern, Bindemittel
oder Füllstoffe lassen sich aus unterschiedlichen Pflanzen gewinnen. Diese sind vielerorts
leicht verfügbar, weshalb die Herstellung besonders günstig ist, da lokale Ressourcen
sowohl beim Anbau als auch bei der Gewinnung der Stoffe genutzt werden können.
[0020] Ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Kreiselpumpe sieht vor, in
einem ersten Schritt alle Toleranzbereiche bezüglich der Welle auszurichten. In einem
zweiten Schritt wird die erste Schicht bezüglich der Toleranzbereiche druckdicht fixiert,
in einem dritten Schritt wird die erste Schicht von innen mit einem Medium gefüllt
und mit einem Druck beaufschlagt und in einem vierten Schritt wird die zweite Schicht
aufgebracht. Von Vorteil ist hier gegenüber bisherigen Fertigungsverfahren die Umkehrung
des Prozesses, bei dem üblicherweise in eine vorgegebene Tragstruktur oder aus dieser
heraus die gewünschte hydraulische Struktur herausgearbeitet wird. Bekannt sind Auskleidungen
und Beschichtungen, nicht aber eine Fertigung der, oft filigranen, Hydraulikstruktur
mit anschließender Verstärkung.
[0021] In einer Ausgestaltung des Verfahrens wird im dritten Schritt durch Beaufschlagung
mit einem vorgegebenen Druck eine hydraulisch vorteilhafte Form bei der ersten Schicht
hergestellt. Von Vorteil ist dabei, dass die innere Geometrie des Gehäuses mittels
des Drucks, der dem Medium im dritten Schritt gegeben wird, sehr genau vorgegeben
werden kann, wodurch die Strömungsführung optimal auf die Kreiselpumpeneigenschaften
angepasst wird. An dem Ventil in der ersten Schicht wird direkt der Druck abgelesen.
An der Skala kann neben den reinen Druckwerten auch die Gehäusekonfiguration oder
der damit eingestellte Betriebspunkt abgelesen werden. Die erste dünnwandige Schicht
wird zusätzlich mit einer zweiten Schicht überzogen, wodurch die notwendige Aussteifung
des Gehäuses erreicht ist. Beim Überziehen der Tragstruktur mit der zweiten Schicht
bildet die erste Schicht als verlorene Schalung eine Komponente des Verbundwerkstoffs.
Für den Einsatz einer erfindungsgemäßen Kreiselpumpe bietet die zweite Schicht einen
Schutz gegen die rauen Umgebungsbedingungen und nimmt die angreifenden Kräfte auf.
Je nach Bauart der Kreiselpumpe ist es besonders zu Wartungszwecken vorteilhaft, die
Schalung zweigeteilt auszuführen, so dass das Gehäuse für Wartungszwecke geöffnet
werden kann.
[0022] In einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die zweite Schicht nach dem Aufbringen
noch verfestigt, insbesondere durch Härten, Brennen oder Sintern. Abhängig vom verwendeten
Werkstoff kann eine weitere Bearbeitung des Gehäuses noch zusätzliche Vorteile für
das Gehäuse bringen. Die zweite Schicht kann durch diesen Schritt stabiler gegen mechanische
oder chemische Einflüsse gemacht werden. Außerdem lässt sich die Verbindung zwischen
der ersten und der zweiten Schicht noch verbessern.
[0023] Hinsichtlich vorgenannter Konstruktion der Kreiselpumpe ist erfindungsgemäß ein Bausatz
zur Herstellung einer Kreiselpumpe vorgesehen, der unterschiedliche Komponenten umfasst.
[0024] Der erfindungsgemäße Bausatz umfasst das Laufzeug und die erste Schicht, wobei das
Laufzeug aus Laufrad und Dichtung besteht. Von Vorteil ist dabei, dass ein einfaches
und kostengünstiges Grundpaket zur Herstellung einer funktionsfähigen Kreiselpumpe
zusammengestellt ist. Die fehlenden Komponenten werden beim Bau der Kreiselpumpe von
lokalen Lieferanten bezogen. Die Kosten für den Transport des Bausatzes können somit
gering gehalten werden. In räumlicher Nähe zum Endverbraucher sind lokale Ressourcen
nutzbar. Dies ist insbesondere in Ländern mit einer vergleichsweise geringen technischen
Infrastruktur von Vorteil.
[0025] In einer weiteren Ausführungsform enthält das Laufzeug zusätzlich eine Welle. Da
die Herstellung der Welle einer anspruchsvollen Maßtoleranz unterliegt, ist es vorteilhaft,
diese dem Bausatz beizufügen. Außerdem können die anderen Komponenten der Kreiselpumpe
bereits auf die Welle vormontiert sein.
[0026] Zusätzlich besteht die Möglichkeit dem Bausatz eine Wellenlagerung hinzuzufügen.
Von Vorteil ist dabei, dass die Welle stabil gelagert ist. Die Stabilität der Pumpe
wird durch eine Wellenlagerung wesentlich erhöht. Ist die Wellenlagerung bereits auf
der Welle vormontiert, so ist hier kein zusätzlicher Montage- und Einstellaufwand
erforderlich.
[0027] Die Ausführung der Anschlüsse der Kreiselpumpe als Flansche, ermöglicht es standardisierte
Rohre an die Kreiselpumpe anzuschließen.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform dient die Umverpackung des Bausatzes als Gussform
für die zweite Schicht. Von Vorteil ist dabei, dass die Umverpackung auf die Anforderungen
an eine Gussform anpassbar ist. Sowohl die Oberfläche als auch die Stabilität der
Umverpackung lassen sich vom Hersteller des Bausatzes an die Erfordernisse des Gussprozesses
anpassen. Beispielsweise lassen sich Markierungen für bestimmte Maße, wie Position
der Welle oder Anschlussflansche oder die maximale Füllhöhe für das Material der zweiten
Schicht anbringen.
[0029] Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus der Kombination der bisher dargestellten
und sind deshalb hier nicht weiter ausgeführt.
[0030] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
- Figur 1
- einen vormontierten Pumpenbausatz, die
- Figur 2
- den Bausatz in Bearbeitung, die
- Figur 3
- eine erste Ausführung einer fertigen Pumpe und die
- Figur 4
- eine zweite Ausführung einer fertigen Pumpe.
[0031] Die Figur 1 zeigt eine Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Kreiselpumpe. Am linken
Ende einer Welle 1 ist ein Laufrad 2 befestigt. Direkt an das Laufrad 2 angeschlossen
ist eine Dichtung 3 angeordnet. In der Figur 1 dargestellt ist eine Balggleitringdichtung.
Der Teil der Dichtung 3, der dem Laufrad 2 benachbart ist, ist fest mit der Welle
verbunden und rotiert mit dieser mit. Der mit einem Gehäuse verbundene stationäre
Teil der Gleitringdichtung ist ganz rechts angeordnet. Mit einigem Abstand zur Dichtung
2 sind auf der Welle 1 zwei Lager 4 angeordnet. Bei dem Bausatz für die Kreiselpumpe
sind in dieser Ausführung alle Teile, an die spezielle Anforderungen an die Maßtoleranzen
gestellt werden, passgenau vormontiert. Eine erste Schicht 5 umhüllt die Teile und
bildet die Innenwand des Pumpengehäuses. Zur Bildung der verschiedenen Abschnitte
des Pumpengehäuses ist die erste Schicht 5 direkt mit einigen Pumpenteilen verbunden,
wobei die erste Schicht 5 auch mehrteilig ausgeführt sein kann, wobei die einzelnen
Teile jeweils zwischen zwei stationären Teilen des Laufzeugs druckdicht angeordnet
sind. Im Bereich des Laufrades 2 ist die erste Schicht 5 direkt mit dem stationären
Teil der Dichtung 3 verbunden. Diese einfache und sehr effektive Verbindung erspart
weitere Dichtmittel, wie beispielsweise O-Ringe. Ebenfalls vormontiert und mit der
ersten Schicht 5 fest verbunden sind in der Figur 1 die beiden Spaltringe 6 und 7
dargestellt. Diese sind durch eine einfach lösbare Verbindung ebenfalls mit dem Laufrad
2 verbunden. Diese Verbindungen dienen als Montagehilfe. Bis zur Fertigstellung der
Kreiselpumpe sind die Spaltringe fest an ihrem Ort, sodass die erforderliche Maßgenauigkeit
gesichert ist. Vor der ersten Benutzung der Kreiselpumpe muss diese Verbindung gelöst
werden, damit das Laufrad frei drehbar ist. Ebenfalls im Bereich des Laufrades 2 sind
die Anschlüsse der Pumpe an der ersten Schicht 5 vorgesehen. Im dargestellten Beispiel
sind ein Saugstutzen 8 in Verlängerung zur Welle 1 und ein Druckstutzen 9 gezeigt.
Beide Stutzen sind fest mit der ersten Schicht 5 verbunden. Durch die Verbindung der
ersten Schicht 5 mit den Lagern 4 entstehen noch zwei weitere Räume, zwischen der
Dichtung 3 und dem ersten Lager 4 sowie zwischen den beiden Lagern 4. Am rechten Ende
bleibt ein Wellenende 10 außerhalb der ersten Schicht, an dem der Pumpenantrieb angeschlossen
wird. In der Figur 1 ist gezeigt, dass die erste Schicht 5 aus einem verformbaren
Material besteht, welches eng an die Welle 1 angelegt werden kann. Hierdurch lässt
sich die halbfertige Kreiselpumpe für den Versand sehr klein verpacken.
[0032] Die Figur 2 zeigt eine halbfertige Kreiselpumpe gemäß dem dritten Schritt des Verfahrens
zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Kreiselpumpe. Die erste Schicht ist von innen
mit einem Medium gefüllt und mit einem Druck beaufschlagt. Die Verbindungen zum Druckausgleich
zwischen den einzelnen Bereichen, sowie die Verschlüsse der Druck- und Saugstutzen
sind in der Figur 2 nicht dargestellt. Die innere Form des Gehäuses ist somit eindeutig
festgelegt. Abhängig von der Wahl des Materials der ersten Schicht 5 besteht die Möglichkeit
die hydraulischen Eigenschaften des Pumpenraums durch den an das Medium angelegten
Druck zu beeinflussen. Im Bereich um das Laufrad lassen sich so verschiedene Geometrien
des Gehäuses herstellen.
[0033] Die Figur 3 zeigt eine erste Ausführung einer fertigen Pumpe. In diesem Fall wurde
das in Figur 2 dargestellte halbfertige Bauteil komplett im Versandkarton (nicht dargestellt)
mit einer zweiten Schicht 11 umgossen. Diese Form der zweiten Schicht 11 ist am einfachsten
herzustellen, da an die äußere Erscheinung der Pumpe keine Anforderungen, außer einer
materialabhängigen Mindestwanddicke, gestellt werden. Als Material für die zweite
Schicht kann beispielsweise Beton verwendet werden. Es eignen sich für diese Form
der Verstärkung auch Materialien wie Lehm, der mit Fasern versetzt ist, Kunstharz
oder vergleichbare gießbare Materialien, die sich verfestigen. In dieser Figur nicht
dargestellt sind zusätzliche Armierungselemente an den stationären Teilen 3, 4, 6,
7, 8, 9. Diese sind fest mit den stationären Teilen verbunden und ragen in den Bereich
der zweiten Schicht 11, wodurch die Positionierung und der Halt der stationären Teile
in der fertigen Kreiselpumpe verbessert sind.
[0034] Die Figur 4 zeigt eine zweite Ausführung einer fertigen Pumpe. Um die äußere Form
des Pumpengehäuses ebenfalls vorzugeben, wurde bei dieser Ausführung eine zusätzliche
Mantelschicht 12 vorgesehen, die ebenfalls aus flexiblem Material besteht, sodass
der Vorteil der kompakten Verpackung beim Transport erhalten bleibt. Zur Verstärkung
des Pumpengehäuses wurde bei dieser Ausführung die zweite Schicht 11 zwischen die
erste Schicht 5 und die Mantelschicht 12 eingebracht. Mit dieser Variante der erfindungsgemäßen
Kreiselpumpe sind Bauformen realisierbar, die beschränkte Platzverhältnisse am Einsatzort
berücksichtigen und eine höhere Ressourceneffizienz aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1. Welle
- 2. Laufrad
- 3. Dichtung
- 4. Lager
- 5. erste Schicht
- 6. Spaltring
- 7. Spaltring
- 8. Saugstutzen
- 9. Druckstutzen
- 10. Wellenende
- 11. zweite Schicht
- 12. Mantelschicht
1. Kreiselpumpe, umfassend ein Laufzeug sowie ein dieses umgebendes Gehäuse mit jeweils
einem druck- und saugseitigen Anschluss, wobei das Gehäuse als Verbundteil aufgebaut
ist, wobei eine erste elastomere Schicht die innere Form des Gehäuses vorgibt und
bei der Herstellung mit Bereichen unterschiedlicher Dicke ausgeführt ist, wobei mindestens
eine zweite Schicht die Stabilität des Gehäuses herstellt, wobei die erste Schicht
(5) druckdicht mit auf einer Welle (1) angeordneten Bauteilen (2, 3, 4) sowie mit
den Anschlüssen (8, 9) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Ventil mit Druckwertanzeige in die erste Schicht (5) eingebaut ist.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht (5) aus einzelnen, die Gehäuseform darstellenden Segmenten zusammengesetzt
ist.
3. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum innerhalb der ersten Schicht (5) durch Befüllen mit einem Medium formbar
ist.
4. Kreiselpumpe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil in der ersten Schicht (5) den Mediendruck hält und anzeigt, wobei insbesondere
eine Anzeige die reinen Druckwerte anzeigt, wobei insbesondere den Druckwerten eine
konkrete Gehäusekonfiguration oder ein damit eingestellter Betriebspunkt zugeordnet
ist.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Treibsatz vorgesehen ist, der das zum Befüllen der ersten Schicht (5) benötigte
Medium unter entsprechendem Druck bereitstellt.
6. Kreiselpumpe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (11) aus einem plastisch auf die erste Schicht (5) aufgeformten
Material besteht.
7. Kreiselpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das plastisch formbare Material ein Kunststoff, ein Metall, ein mineralischer Werkstoff
oder ein Werkstoffgemisch ist.
8. Kreiselpumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das plastisch formbare Material durch Armierungen verstärkt ist.
9. Kreiselpumpe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für eine verbesserte Anhaftung der zweiten Schicht (11) an die erste Schicht (5)
Oberflächenaktivierungen vorgesehen sind.
10. Kreiselpumpe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der ersten Schicht (5) doppellagig ausgeführt ist.
11. Verfahren zur Herstellung einer Kreiselpumpe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt alle Toleranzbereiche bezüglich der Welle (1) ausgerichtet
werden, dass in einem zweiten Schritt die erste Schicht (5) bezüglich der Toleranzbereiche
druckdicht fixiert wird, dass in einem dritten Schritt die erste Schicht (5) von innen
mit einem Medium gefüllt und mit einem Druck beaufschlagt wird und dass in einem vierten
Schritt die zweite Schicht (11) aufgebracht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im dritten Schritt durch Beaufschlagung mit einem vorgegebenen Druck eine hydraulisch
vorteilhafte Form bei der ersten Schicht (5) hergestellt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (11) nach dem Aufbringen noch verfestigt wird, insbesondere durch
Härten, Brennen oder Sintern.
14. Bausatz für eine Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt nach einem
der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Bausatz das Laufzeug der Kreiselpumpe und die erste Schicht (5) enthält, wobei
das Laufzeug ein Laufrad (1) und eine Dichtung umfasst.
15. Bausatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufzeug zusätzlich eine Welle (1) umfasst.
16. Bausatz nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufzeug zusätzlich eine Wellenlagerung (4) umfasst.
17. Bausatz nach Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse als Flansche (8, 9) ausgeführt sind.
18. Bausatz nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umverpackung des Bausatzes als Gussform für die zweite Schicht (11) dient.
1. Centrifugal pump, comprising a running assembly and a casing which surrounds the latter
and has in each case one pressure-side connector and suction-side connector, wherein
the casing is constructed as a composite part, wherein a first elastomeric layer predefines
the internal shape of the casing and, during production, is formed with regions of
differing thickness, wherein at least one second layer establishes the stability of
the casing, wherein the first layer (5) is connected in a pressure-tight manner to
components (2, 3, 4) arranged on a shaft (1) and to the connectors (8, 9),
characterized in that
a valve having a pressure value indicator is installed into the first layer (5).
2. Centrifugal pump according to Claim 1, characterized in that the first layer (5) is composed of individual segments providing the casing shape.
3. Centrifugal pump according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the space within the first layer (5) is able to be shaped by being filled with a
medium.
4. Centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterized in that the valve in the first layer (5) holds and indicates the medium pressure, wherein,
in particular, an indicator indicates the pressure values alone, wherein, in particular,
the pressure values are associated with a specific casing configuration or an operating
point set therewith.
5. Centrifugal pump according to Claim 4, characterized in that provision is made of a propellant which provides, under corresponding pressure, the
medium required for the filling of the first layer (5).
6. Centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterized in that the second layer (11) consists of a material which is formed plastically onto the
first layer (5).
7. Centrifugal pump according to Claim 6, characterized in that the plastically formable material is a plastic, a metal, a mineral material or a
material mixture.
8. Centrifugal pump according to Claim 6 or 7, characterized in that the plastically formable material is strengthened by reinforcements.
9. Centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterized in that, for improved adhesion of the second layer (11) to the first layer (5), surface activation
means are provided.
10. Centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterized in that the material of the first layer (5) is of two-ply form.
11. Method for producing a centrifugal pump according to one of the preceding claims,
characterized in that, in a first step, all the tolerance ranges are aligned with respect to the shaft
(1), in that, in a second step, the first layer (5) is fixed in a pressure-tight manner with respect
to the tolerance ranges, in that, in a third step, the first layer (5) is filled from the inside with a medium and
is subjected to a pressure, and in that, in a fourth step, the second layer (11) is applied.
12. Method according to Claim 11, characterized in that, in the third step, through application of a predefinable pressure, a hydraulically
advantageous shape for the first layer (5) is produced.
13. Method according to Claim 11 or 12, characterized in that the second layer (11), after being applied, is also solidified, in particular by
curing, baking or sintering.
14. Construction kit for a centrifugal pump according to one of Claims 1 to 10 produced
according to one of Claims 11 to 13, characterized in that the construction kit contains the running assembly of the centrifugal pump and the
first layer (5), wherein the running assembly comprises an impeller (1) and a seal.
15. Construction kit according to Claim 14, characterized in that the running assembly additionally comprises a shaft (1).
16. Construction kit according to Claim 14 or 15, characterized in that the running assembly additionally comprises a shaft bearing arrangement (4).
17. Construction kit according to Claim 14, 15 or 16, characterized in that the connectors are designed as flanges (8, 9).
18. Construction kit according to one of Claims 14 to 17, characterized in that an outer packaging of the construction kit serves as a casting mould for the second
layer (11).
1. Pompe centrifuge, comprenant un ensemble tournant ainsi qu'un carter qui entoure celui-ci,
comprenant respectivement un raccord côté refoulement et côté aspiration, le carter
étant construit sous la forme d'une pièce composite, une première couche en élastomère
prédéfinissant la forme intérieure du carter et étant réalisée avec des zones de différentes
épaisseurs lors de la fabrication, au moins une deuxième couche établissant la stabilité
du carter, la première couche (5) étant liée de manière étanche à la pression avec
des éléments structuraux (2, 3, 4) disposés sur un arbre (1) ainsi qu'avec les raccords
(8, 9).
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première couche (5) est constituée de segments individuels qui représentent la
forme du carter.
3. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que l'espace à l'intérieur de la première couche (5) peut être façonné par remplissage
avec un fluide.
4. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la vanne dans la première couche (5) maintient et indique la pression de fluide,
un indicateur affichant notamment les valeurs de pression proprement dites, les valeurs
de pression étant notamment associées à une configuration concrète du carter ou à
un point de fonctionnement réglé par celle-ci.
5. Pompe centrifuge selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'un bloc de propergol est présent, lequel fournit le fluide nécessaire pour remplir
la première couche (5) sous la pression correspondante.
6. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la deuxième couche (11) se compose d'un matériau appliqué par modelage plastique
sur la première couche (5).
7. Pompe centrifuge selon la revendication 6, caractérisée en ce que le matériau modelable plastiquement est une matière plastique, un métal, un matériau
minéral ou un mélange de matériaux.
8. Pompe centrifuge selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le matériau modelable plastiquement est renforcé par des armatures.
9. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des activations de surface sont présentes pour une meilleure adhérence de la deuxième
couche (11) à la première couche (5).
10. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le matériau de la première couche (5) est réalisé à double couche.
11. Procédé de fabrication d'une pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que dans une première étape, toutes les plages de tolérance concernant l'arbre (1) sont
alignées, en ce que dans une deuxième étape, la première couche (5) est calée de manière étanche à la
pression en référence aux plages de tolérance, en ce que dans une troisième étape, la première couche (5) est remplie d'un fluide depuis l'intérieur
et soumise à une pression et en ce que dans une quatrième étape, la deuxième couche (11) est appliquée.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que dans la troisième étape, une forme hydrauliquement avantageuse est créée au niveau
de la première couche (5) par soumission à une pression prédéfinie.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la deuxième couche (11) est encore solidifiée après l'application, notamment par
trempe, cuisson ou frittage.
14. Jeu de pièces détachées pour une pompe centrifuge selon l'une des revendications 1
à 10, fabriquée conformément à un procédé selon l'une des revendications 11 à 13,
caractérisé en ce que le jeu de pièces détachées contient l'ensemble tournant de la pompe centrifuge ainsi
que la première couche (5), l'ensemble tournant comportant un rotor (1) et une garniture
d'étanchéité.
15. Jeu de pièces détachées selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'ensemble tournant comporte en plus un arbre (1).
16. Jeu de pièces détachées selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que l'ensemble tournant comporte en plus un palier d'arbre (4).
17. Jeu de pièces détachées selon la revendication 14, 15 ou 16, caractérisé en ce que les raccords sont réalisés sous la forme de bride (8, 9).
18. Jeu de pièces détachées selon l'une des revendications 14 à 17, caractérisé en ce qu'un emballage extérieur du jeu de pièces détachées sert de moule de coulée pour la
deuxième couche (11).
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