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EP 2 592 187 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.2016 Patentblatt 2016/42 |
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Anmeldetag: 12.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fahrspurbegrenzungseinrichtung
Roadway border device
Dispositif de limitation de voie de circulation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.2013 Patentblatt 2013/20 |
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Patentinhaber: Hermann Spengler GmbH & Co. KG |
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73479 Ellwangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Spengler, Bernd E.
73479 Ellwangen/Jagst (DE)
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Vertreter: Dziewior, Joachim |
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Postfach 17 67 89007 Ulm 89007 Ulm (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 624 112 EP-A1- 1 767 701 DE-A1- 19 855 441 US-A- 4 138 093
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EP-A1- 1 757 736 WO-A1-00/65156 JP-U- 51 027 428
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fahrspurbegrenzungseinrichtung zum Abbremsen, Zurückleiten
oder Stoppen von seitlich von der Fahrbahn abkommenden Fahrzeugen, bestehend aus entlang
des Fahrbahnrandes oder zwischen deren Fahrspuren anzuordnenden, in Längsrichtung
aneinandergereihten und miteinander über Verbindungsglieder an ihren zur Längsrichtung
quer ausgerichteten Stirnflächen in Verbindung stehenden Trennelementen, insbesondere
Betonund/oder Metallelementen, von untereinander vorzugsweise gleicher Gestalt.
[0002] Derartige Fahrspurbegrenzungseinrichtungen sind in vielfältigen Ausführungsformen
aus der Praxis bekannt und sorgen dafür, dass Fahrzeuge - insbesondere in Bereichen
verengter Fahrbahnen oder an die Fahrbahn angrenzenden Gefällen - ihre Fahrspur nicht
verlassen können. Beim Anfahren an eine derartige Fahrbahnbegrenzungseinrichtung wird
jedoch vom Fahrzeug üblicherweise eine nicht unbeträchtliche Energie an einzelne der
Trennelemente abgegeben, die diese durch Reibung gegenüber dem Untergrund oder durch
Verformung der sie miteinander verbindenden Verbindungsglieder oder auf andere Weise
aufnehmen müssen. In der Regel geht diese Energieaufnahme einher mit einer örtlichen
Verlagerung der Trennelemente, wofür oftmals, zum Beispiel auf Brücken, nicht ausreichend
Platz zur Verfügung steht.
[0003] Weiter ist aus der
WO 00/65156 eine Leitwand für Verkehrswege bekannt, bei der in gleicher Weise einzelne Wandelemente
jeweils stirnseitig miteinander und zusätzlich über ein Befestigungsglied mit einem
Verankerungselement im Boden verbunden sind. Letzteres soll eine zu weitgehende Verschiebung
der Wandelemente im Anfahrfall verhindern. Um gleichwohl eine Herabsetzung der auf
das Fahrzeug wirkenden Aufprallenergie zu erreichen, wird das Befestigungsglied verschiebbar
gegenüber dem Verankerungselement geführt, so dass das Wandelement in eine um einen
vorbestimmbaren Abstand versetzte Stellung bewegbar ist. Durch diese begrenzte Verschiebbarkeit
der Wandelemente soll ein Teil der kinetischen Energie des Fahrzeugs aufgenommen werden,
dennoch aber eine zu weitgehende Verschiebung der Wandelemente verhindert werden.
Die Höhe der Energieabsorption hängt hierbei jedoch von einigen schlecht steuerbaren
Parametern ab.
[0004] Eine hierzu alternative Ausgestaltung, die ebenfalls ein Ausweichen von Leitwandelementen
ermöglichen soll, ist in der
DE 198 55 441 beschrieben. Dazu ist die Befestigungseinrichtung plastisch verformbar als Dehnelement
ausgebildet. Auch hier ist eine quantitative Festlegung der Energieabsorption schwer
möglich.
[0005] Diese bekannten Einrichtungen zeigen daher in der Praxis noch nachteiliges Verhalten,
so dass der Erfindung die Aufgabe zugrunde liegt, eine Fahrspurbegrenzungseinrichtung
der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass bei nur geringer räumlicher
Verlagerung der Trennelemente im Anfahrfall gleichwohl eine erheblich größere und
genauer steuerbare Energiemenge aufgenommen und/oder umgesetzt werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass am Trennelement wenigstens
ein als Faltrohr aus Metall ausgebildetes Verformungsglied vorgesehen ist, das zwischen
einem an der Fahrbahn fixierten Anschlagbock und einem am Trennelement vorgesehenen
Gegenlager angeordnet ist und bei seitlich am Trennelement angreifender Kraft energieumsetzend
verformt wird.
[0007] Der durch die Erfindung erreichte Vorteil besteht im Wesentlichen darin, dass für
die Energieaufnahme hier ein speziell dazu eingerichtetes Verformungsglied zum Einsatz
kommt, das - unabhängig von den sonst geforderten Eigenschaften des Trennelements
- dahingehend optimiert sein kann, den jeweiligen Anforderungen entsprechend ein Maximum
an Energie umzusetzen. Dies kann beispielsweise in der Weise erfolgen, dass die Energie
durch plastische Verformung aufgezehrt oder auch durch elastische Verformung zunächst
zwischengespeichert wird.
[0008] In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das Verformungsglied hierbei im
Fussbereich des Trennelements angeordnet; grundsätzlich ist es jedoch auch möglich,
in jedem anderen Bereich des Trennelements alternativ oder zusätzlich ein derartiges
Verformungsglied anzuordnen. Hierbei bietet es sich insbesondere an, das Verformungsglied
in der Nähe des Schwerpunkts des Trennelements an diesem anzuschliessen. Dann wird
in der Regel auch der Anschlagbock in einer entsprechenden Höhe über der Fahrbahn
anzubringen sein, wobei hierfür aber beispielsweise auch eine am Fahrbahnrand ohnehin
vorhandene Leitplanke herangezogen werden kann.
[0009] Als besonders vorteilhaft und daher im Rahmen der Erfindung bevorzugt hat sich eine
Ausgestaltung bewährt, bei der das Verformungsglied von einem Rohr mit bevorzugt quadratischem
oder kreisförmigem Querschnitt gebildet ist.
[0010] Es besteht weiter auch die Möglichkeit, dass das Metallrohr an einer oder beiden
seiner Stirnseiten mit die Faltung begünstigenden Einformungen bzw. Einkerbungen versehen
ist. Hierdurch wird bei Einsetzen der Verformung eine vorgewählte Formgebung erzwungen,
die zweckmäßigerweise so zu wählen ist, dass im Ergebnis ein Maximum an Energieumsetzung
erreicht wird.
[0011] Weiter besteht hierdurch die Möglichkeit, die Länge des Metallrohres entsprechend
der aufzunehmenden Energie zu wählen.
[0012] Soweit hierdurch jedoch ein zu großer Verfahrweg des Trennelements in Kauf genommen
werden muss, besteht ebenso auch die Möglichkeit, die Wandstärke und/oder den Durchmesser
des Metallrohrs entsprechend der aufzunehmenden Energie zu wählen. Dabei kann auch
der Werkstoff des Metallrohrs entsprechend der aufzunehmenden Energie gewählt werden.
[0013] Auch für die Anbringung des Verformungsglieds gibt es unterschiedliche Möglichkeiten;
so kann in einer ersten Ausgestaltung der Erfindung das Gegenlager für das Verformungsglied
an der Außenfläche des Trennelements angeordnet sein, so dass sich das Verformungsglied
außerhalb des Trennelements befindet.
[0014] Bei einer anderen Ausführungsform nach der Erfindung ist das Verformungsglied dagegen
in einer Führungsaufnahme des Trennelements angeordnet, wobei das Gegenlager innerhalb
der Führungsaufnahme befestigt ist. Hierbei ist also das Verformungsglied innerhalb
des Trennelements, dort in einer Führungsaufnahme untergebracht.
[0015] Diese Führungsaufnahme ist zweckmäßigerweise als Aussparung, vorzugsweise als nutförmige
Aussparung im Boden des Trennelements ausgebildet.
[0016] Um eine gute Halterung und Führung des Verformungsglied sicher zu stellen, ist der
Anschlagbock vorteilhafterweise schuhförmig ausgebildet.
[0017] Desweiteren hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Verformungsglied
an seiner dem Gegenlager zugewandten Stirnseite mit einem Anschlussflasch versehen
ist, der mit dem als Anschlussplatte ausgebildeten Gegenlager verschraubt, vernietet
oder in ähnlicher Weise verbunden ist.
[0018] Je nach Ausgestaltung des Trennelements kann es zweckmäßig sein, wenn die Führungsaufnahme
mit einer metallischen Ummantelung versehen ist.
[0019] Schließlich besteht auch die Möglichkeit, dass das Verformungsglied mit einem in
seinem Inneren axial sich erstreckenden Führungsstab versehen ist, der mit seinem
einen Ende an einer Leitplanke oder dergleichen angeschlossen sein kann und dessen
anderes Ende verschiebbar in dem Trennelement gelagert ist.
[0020] Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert; es zeigen:
- Fig 1.
- ein Trennelement einer Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach der Erfindung in Seitenansicht,
im Schnitt sowie in einer vergrößerten Detaildarstellung,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Figur 1, jedoch nach erfolgtem Anfahren des Trennelements mit
Verformung des Verformungsgliedes,
- Fig. 3
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit außenliegendem Verformungsglied,
- Fig. 4
- eine der Figur 2 entsprechende Darstellung des Gegenstands nach Figur 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht des Gegenstands nach Figur 1, jedoch von unten gesehen,
- Fig. 6
- ein Verformungsglied in zylindrischer Gestalt, in Seiten- sowie in Stirnansicht jeweils
unverformt und verformt dargestellt,
- Fig. 7
- den Gegenstand nach Fig. 6, jedoch mit stirnseitig angebrachter Anschraubplatte.
[0021] Die in der Zeichnung dargestellte Fahrspurbegrenzungseinrichtung dient dazu, seitlich
von der Fahrbahn abkommende Fahrzeuge abzubremsen, zurück zu leiten oder zu stoppen.
Dazu besteht die Fahrspurbegrenzungseinrichtung aus einer Vielzahl von Trennelementen
1, die entlang des Fahrbahnrandes oder zwischen deren Fahrspuren angeordnet, in Längsrichtung
aneinander gereiht und miteinander in Verbindung stehen. Derartige Trennelemente 1
sind vorzugsweise aus Beton oder aus Metall gefertigt und weisen in der Regel untereinander
vorzugsweise gleiche Gestalt auf.
[0022] An ihren quer zur Längsrichtung ausgerichteten Stirnflächen sind diese Trennelemente
1 mit Verbindungsgliedern versehen, die bei stirnseitig dicht aneinander gestellten
Trennelementen 1 diese fest miteinander verbinden.
[0023] Um die beim Anfahren eines oder mehrerer Trennelemente 1 durch ein Fahrzeug von diesem
auf die Trennelemente 1 übertragenen Kräfte aufzunehmen und die daraus resultierende
Energie umzusetzen, ist an den Trennelementen 1 wenigstens ein Verformungsglied 2
vorgesehen, das zwischen einem an der Fahrbahn fixierten Anschlagbock 3 und einem
am Trennelement 1 vorgesehenen Gegenlager 4 angeordnet ist. Dazu ist das Verformungsglied
2 so ausgebildet, dass es bei seitlich am Trennelement 1 angreifender Kraft energieumsetzend
verformt wird.
[0024] Wie in dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 5 gezeigt ist, befindet sich
dort das Verformungsglied 2 im Fussbereich des Trennelements 1. Das Verformungsglied
2 selbst ist hierbei von einem Metallrohr 5 gebildet, wobei sich im Hinblick auf eine
optimale Verformung ein zylindrisches Rohr anbietet.
[0025] Dieses Metallrohr 5, das beispielhaft in Fig. 6 im Ausgangszustand und in verformtem
Zustand gezeigt ist, kann beispielsweise als Faltrohr ausgebildet oder aber an einer
oder beiden seiner Stirnseiten mit Einformungen bzw. Einkerbungen 6 versehen sein,
die bei späterer axialer Belastung eine geeignete Faltung des Metallrohrs 5 begünstigen.
[0026] Für eine geeignete Wahl des zur Anwendung kommenden Metallrohrs 5 kann zunächst die
maximal aufzunehmende Energie bestimmt bzw. festgelegt werden. Dann kann die Länge,
die Wandstärke und/oder der Durchmesser des Metallrohrs 5 geeignet festgelegt werden,
was insbesondere dann gilt, wenn etwa der maximale Verschiebeweg des Trennelements
1 begrenzt ist.
[0027] Bei der in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausgestaltung ist das Gegenlager 4 für
das Verformungsglied 2 an der Außenfläche des Trennelements 1 angeordnet, wodurch
beispielsweise eine einfache Sichtkontrolle des Verformungsgliedes 2 möglich ist.
Sofern der hierfür benötigte zusätzliche Raum nicht zur Verfügung steht, kann das
Verformungsglied 2 - wie in den Figuren 1, 2 und 5 gezeigt - in einer Führungsaufnahme
7 des Trennelements 1 angeordnet und das Gegenlager 4 innerhalb der Aussparung befestigt
sein.
[0028] Hierbei kann die Führungsaufnahme 7 - wie in Figur 5 zu sehen - als Aussparung, vorzugsweise
als nutförmige Aussparung im Boden des Trennelements 1 ausgebildet sein.
[0029] Der Anschlagbock 3 kann entsprechend der jeweiligen Anwendung geeignet geformt sein;
als vorteilhaft hat sich hierbei eine schuhförmige Ausbildung herausgestellt.
[0030] Das Verformungsglied 2 ist an seiner dem Gegenlager 4 zugewandten Stirnseite mit
einem Anschlussflansch 8 versehen, der wiederum mit dem als Anschlussplatte ausgebildeten
Gegenlager 4 verschraubt ist.
[0031] Wie insbesondere die Figur 5 zeigt, ist die Führungsaufnahme mit einer metallischen
Ummantelung 9 versehen, was sich vor allen Dingen bei aus Beton bestehenden Trennelementen
empfiehlt.
1. Fahrspurbegrenzungseinrichtung zum Abbremsen, Zurückleiten oder Stoppen von seitlich
von der Fahrbahn abkommenden Fahrzeugen, bestehend aus entlang des Fahrbahnrandes
oder zwischen deren Fahrspuren anzuordnenden, in Längsrichtung aneinandergereihten
und miteinander über Verbindungsglieder an ihren zur Längsrichtung quer ausgerichteten
Stirnflächen in Verbindung stehenden Trennelementen (1), insbesondere Beton- und/oder
Metallelementen, von untereinander vorzugsweise gleicher Gestalt, dadurch gekennzeichnet, daß am Trennelement (1) wenigstens ein als Faltrohr aus Metall ausgebildetes Verformungsglied
(2) vorgesehen ist, das zwischen einem an der Fahrbahn fixierten Anschlagbock (3)
und einem am Trennelement vorgesehenen Gegenlager (4) angeordnet ist und bei seitlich
am Trennelement (1) angreifender Kraft energieumsetzend verformt wird.
2. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungsglied (2) im Fußbereich des Trennelements (1) angeordnet ist.
3. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungsglied (2) in der Nähe des Schwerpunkts des Trennelements (1) an diesem
angeschlossen ist.
4. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungsglied (2) von einem Rohr mit bevorzugt quadratischem oder kreisförmigem
Querschnitt gebildet ist.
5. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallrohr (5) an einer oder beiden seiner Stirnseiten mit die Faltung begünstigenden
Einformungen bzw. Einkerbungen (6) versehen ist.
6. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Metallrohrs (5) entsprechend der aufzunehmenden Energie gewählt ist.
7. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke und/oder der Durchmesser des Metallrohrs (5) entsprechend der aufzunehmenden
Energie gewählt ist.
8. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff des Metallrohrs (5) entsprechend der aufzunehmenden Energie gewählt
ist.
9. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (4) für das Verformungsglied (2) an der Außenfläche des Trennelements
(1) angeordnet ist.
10. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungsglied (2) in einer Führungsaufnahme (7) des Trennelements (1) angeordnet
und das Gegenlager (4) innerhalb der Führungsaufnahme (7) befestigt ist.
11. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsaufnahme (7) als Aussparung, vorzugsweise als nutförmige Aussparung im
Boden des Trennelements (1) ausgebildet ist.
12. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagbock (3) schuhförmig ausgebildet ist.
13. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungsglied (2) an seiner dem Gegenlager (4) zugewandten Stirnseite mit
einem Anschlußflansch (8) versehen ist, der mit dem als Anschlußplatte ausgebildeten
Gegenlager (4) verschraubt, vernietet oder in ähnlicher Weise verbunden ist.
14. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsaufnahme (7) mit einer metallischen Ummantelung (9) versehen ist.
15. Fahrspurbegrenzungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Verformungsglied (2) mit einem in seinem Inneren axial sich erstreckenden Führungsstab
(10) versehen ist, der mit seinem einen Ende an einer Leitplanke (11) oder dergleichen
angeschlossen sein kann und dessen anderes Ende verschiebbar in dem Trennelement (1)
gelagert ist.
1. A traffic lane boundary device for slowing down, guiding back or 5stopping vehicles
laterally deviating from the traffic lane, comprising divider elements (1) which are
to be arranged along the edge of the carriageway or between the traffic lanes thereof
and which are arranged in a row in the longitudinal direction and which are connected
together by way of connecting members at their end faces oriented transversely relative
to the longitudinal direction, in particular concrete and/or metal elements, preferably
of the same configuration as each other, characterised in that provided on the divider element (1) is at least one deformation member (2) which
is in the form of a folding tube of metal and which is arranged between an abutment
member (3) fixed to the carriageway and a thrust support (4) provided on the divider
element and is deformed with energy transformation when a force laterally acts on
the divider element (1).
2. A traffic lane boundary device according to claim 1 characterised in that the deformation member (2) is arranged in the base region of the divider element
(1).
3. A traffic lane boundary device according to claim 1 or claim 2 characterised in that the deformation member (2) is connected to the divider element (1) in the proximity
of the centre of gravity thereof.
4. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 3 characterised in that the deformation member (2) is formed by a tube of preferably square or circular cross-section.
5. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 4 characterised in that at one or both of its ends the metal tube (5) is provided with notches or indentations
(6) for promoting the folding action.
6. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 5 characterised in that the length of the metal tube (5) is selected in accordance with the energy to be
absorbed.
7. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 6 characterised in that the wall thickness and/or the diameter of the metal tube (5) is selected in accordance
with the energy to be abosorbed.
8. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 7 characterised in that the material of the metal tube (5) is selected in accordance with the energy to be
absorbed.
9. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 8 characterised in that the thrust support (4) for the deformation member (2) is arranged at the outside
surface of the divider element (1).
10. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 8 characterised in that the deformation member (2) is arranged in a guide receiving means (7) of the divider
element (1) and the thrust support (4) is fixed within the guide receiving means (7).
11. A traffic lane boundary device according to claim 10 characterised in that the guide receiving means (7) is in the form of a recess, preferably a groove-shaped
recess, in the bottom of the divider element (1).
12. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 11 characterised in that the abutment member (3) is of a shoe-shaped configuration.
13. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 12 characterised in that at its end towards the thrust support (4) the deformation member (2) is provided
with a connecting flange (8) which is screwed, riveted or connected in a similar manner
to the thrust support (4) which is in the form of a connecting plate.
14. A traffic lane boundary device according to one of claims 10 to 13 characterised in that the guide receiving means (7) is provided with a metallic caser (9).
15. A traffic lane boundary device according to one of claims 1 to 14 characterised in that the deformation member (2) is provided with a guide bar (10) which extends axially
in its interior and which can be connected with its one end to a crash barrier (11)
or the like and whose other end is mounted displaceably in the divider element (1).
1. Dispositif de limitation de voie de circulation pour le freinage, le retour ou l'arrêt
de véhicules quittant latéralement la chaussée, composé d'éléments de séparation (1)
à disposer le long du bord de la chaussée ou entre des voies de circulation de celle-ci,
alignés en direction longitudinale et reliés les uns aux autres au moyen d'éléments
de liaison sur leurs faces frontales orientées transversalement à la direction longitudinale,
en particulier des éléments en béton ou en métal, de forme de préférence identique
entre eux, caractérisé en ce qu'il est prévu sur l'élément de séparation (1) au moins un élément de déformation (2)
réalisé en forme de tube pliable en métal, qui est disposé entre un support de butée
(3) fixé à la chaussée et un contre-appui (4) prévu sur l'élément de séparation et
qui est déformé avec conversion d'énergie par une force agissant latéralement sur
l'élément de séparation (1).
2. Dispositif de limitation de voie de circulation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de déformation (2) est disposé dans la région du pied de l'élément de séparation
(1).
3. Dispositif de limitation de voie de circulation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de déformation (2) est raccordé à l'élément de séparation (1) à proximité
du centre de gravité de ce dernier.
4. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de déformation (2) est formé par un tube ayant de préférence une section
transversale carrée ou ronde.
5. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que le tube métallique (5) est doté sur une de ses deux faces de déformations ou d'entailles
(6) favorisant le pliage.
6. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que la longueur du tube métallique (5) est choisie selon l'énergie à absorber.
7. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi et/ou le diamètre du tube métallique (5) est choisi(e) selon
l'énergie à absorber.
8. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que le matériau du tube métallique (5) est choisi selon l'énergie à absorber.
9. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que le contre-appui (4) pour l'élément de déformation (2) est disposé sur la face extérieure
de l'élément de séparation (1).
10. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de déformation (2) est disposé dans un logement de guidage (7) de l'élément
de séparation (1) et le contre-appui (4) est fixé à l'intérieur du logement de guidage
(7).
11. Dispositif de limitation de voie de circulation selon la revendication 10, caractérisé en ce que le logement de guidage (7) est réalisé sous la forme d'une découpe, de préférence
une découpe en forme de rainure dans la base de l'élément de séparation (1).
12. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 11, caractérisé en ce que le support de butée (3) est réalisé en forme de soulier.
13. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 12, caractérisé en ce que l'élément de déformation (2) est doté, sur son côté frontal tourné vers le contre-appui
(4), d'une bride de raccordement (8), qui est vissée, rivée ou assemblée d'une manière
analogue au contre-appui (4) réalisé en forme de plaque de raccordement.
14. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
10 à 13, caractérisé en ce que le logement de guidage (7) est doté d'un gainage métallique (9).
15. Dispositif de limitation de voie de circulation selon l'une quelconque des revendications
1 à 14, caractérisé en ce que l'élément de déformation (2) est doté d'une barre de guidage (10) s'étendant axialement
dans son intérieur, qui peut être raccordée avec sa première extrémité à une glissière
de sécurité (11) ou analogue et dont l'autre extrémité est montée de façon coulissante
dans l'élément de séparation (1).
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