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EP 2 592 211 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
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Anmeldetag: 07.11.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sonnenschutzanlage mit zwei Antriebmotoren
Sun protection system with two drive motors
Installation de protection solaire avec deux moteurs d'entraînement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
09.11.2011 DE 102011117989
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.2013 Patentblatt 2013/20 |
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Patentinhaber: WAREMA Renkhoff SE |
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97828 Markheidenfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Dworacek, Tobias
97855 Triefenstein (DE)
- Eck, Bernd
97785 Mittelsinn (DE)
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Vertreter: Erb, Henning |
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Heinrich - Erb - Partner
Rechtsanwälte Patentanwälte
Hanauer Landstrasse 126-128 60314 Frankfurt am Main 60314 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 392 764 DE-U1- 20 005 567
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DE-A1-102008 030 483
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer Sonnenschutzanlage mit einem verstellbaren
Behang mit einem Primärantrieb und einem Sekundärantrieb sowie Steuermitteln, die
den aktivierten Motor wenigstens in einer eingefahrenen Endstellung des Behangs abschalten.
[0002] Sonnenschutzanlagen mit zwei Antrieben werden vor allem dort eingesetzt, wo es im
Notfall wichtig sein kann, eine verschattete Fenster- oder Türöffnung schnell freizugeben,
um beispielsweise einen Fluchtweg zu ermöglichen. Derartige Sonnenschutzanlagen sind
beispielsweise aus der
DE 200 05 567 U1 oder auch der
DE 10 2008 030 483 A1 bekannt, wobei entsprechend der Sekundärantrieb dafür ausgelegt ist, den Behang auf
besonders rasche Weise raffen zu können.
[0003] Problematisch ist, dass nicht nur der Primärantrieb zum Bewerkstelligen des Verstellen
des Behangs im normalen Betrieb sondern auch der Sekundärantrieb über eine zuverlässige
Abschaltung wenigstens in der eingefahrenen Endlage verfügen muss, damit der Behang
nach einer Notraffung unbeschädigt bleibt und weiterverwendet werden kann. Üblich
sind dabei Lösungen, bei denen beide Antriebe jeweils eine eigene Endlageneinheit
oder einen eigenen Messwertgeber aufweisen, um die Abschaltpunkte jedes Antriebes
zuverlässig zu erfassen und den Antrieb in der richtigen Position abschalten zu können.
[0004] Hierbei ist problematisch, dass je nach eingesetztem Antrieb technisch bedingt keine
Messwertgeber oder auch keine Endlageneinheiten eingesetzt werden können, so dass
ein entsprechend hoher Aufwand vorzusehen ist. Es sind auch bereits Lösungen bekannt,
bei denen die Abschaltung über eine Drehmomentabschaltung ein einzelner mechanischer
Endschalter die sichere Abschaltung beider Antriebe bewerkstelligt, wobei beispielsweise
der eingefahrene Behang beim Erreichen seiner Endlage diesen Schalter mechanisch betätigt.
Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass ein sehr hoher Schaltungsaufwand zu betreiben
ist, um beispielsweise dann die Motoren sicher abschalten zu können, wenn völlig unterschiedliche
Antriebskonzepte zum Einsatz kommen, beispielsweise ein Wechselstrommotor als Primärantrieb
und ein Gleichstrommotor für die Notraffung. Letzteres ist ein durchaus üblicher Fall,
da man bestrebt ist, auch die Stromversorgung des Sekundärmotors unabhängig zu gestalten
und beispielsweise ein Akkumulator vorgesehen ist, der die Stromversorgung des Sekundärmotors
übernimmt.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Sonnenschutzanlage zu
schaffen, die eine sichere Abschaltung beider Antriebe bei vertretbarem Aufwand ermöglicht.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Steuermittel einen gemeinsamen
Messwertaufnehmer zur Erfassung der Lageänderung des Behanges und eine Auswerteinheit
aufweisen, die die absolute Behangstellung unabhängig von dem aktivierten Motor ermittelt
und wenigstens in der eingefahrenen Endstellung die Motorsteuerung wenigstens des
aktivierten Sekundärantriebes abschaltet.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Lösung der Schaffung einer der Motorsteuerung übergeordneten
Auswerteinheit können beide Motorsteuerungen auf die ermittelten Daten zurückgreifen.
Der Messwertgeber kann bei dieser Lösung unabhängig von den Antrieben an jeder Stelle
der Anlage montiert sein, an welcher ein bei der Verstellung des Behangs bewegtes
Teil vorgesehen ist. Die in der Regel berührungslos arbeitenden Messwertgeber sind
wartungsfrei und unterliegen keinem mechanischen Verschleiß, wie dies beispielsweise
bei mechanischen Endschaltern der Fall ist. Die erfasste Iststellung des Behanges
erfolgt völlig unabhängig von der Aktivierung des Sekundärantriebes, was z. B. dann
wichtig ist, wenn die Notraffung aus einer teilweise ausgefahrenen Stellung erfolgt.
[0008] Durch die Ermittlung der Absolutstellung des Behangs bietet die erfindungsgemäße
Lösung in einer Weiterbildung den Vorteil, dass die Auswerteinheit den Verstellbereich
zwischen einer eingefahrenen und der ausgefahrenen Endlage des Behangs begrenzen kann,
ohne dass hierzu ein Mehraufwand an Teilen erforderlich wäre.
[0009] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Auswerteinheit eine Bremsposition kurz vor Erreichen einer Endlage des Behanges
ermittelt und den aktivierten Motor verlangsamt oder abbremst.
[0010] Eine derartige Funktion ist insbesondere bei einer Notraffung von Vorteil, weil dort
der Behang auf eine hohe Geschwindigkeit beschleunigt wird und im Falle einer Abschaltung
erst in der Endlage die hohe kinetische Energie der Behangteile beim Erreichen eines
mechanischen Anschlages Teile des Behanges beschädigen oder zerstören kann. Die Bremsposition
kann beispielsweise so gewählt werden, dass im Falle einer Notraffung der Fluchtweg
schon frei ist, wobei insbesondere beim aktiven Erzeugen eines Bremsmomentes in dem
Sekundärmotor oder auch in dem Primärmotor die Behanggeschwindigkeit gezielt verlangsamt
werden kann. Die Motorsteuerung des Primärmotors und/oder des Sekundärmotors kann
mit der Auswerteinheit vernetzt sein, um weitergehende Steueroptionen zu erreichen,
grundsätzlich ist es aber auch möglich, lediglich die Standardsteuerungen der Motoren
durch das Signal der Auswerteinheit zu beeinflussen.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Primär- und der Sekundärmotor getrennte Stromversorgungen besitzen. In der Regel
wird man für die Versorgung des Primärmotors das Haushaltsstromnetz verwenden, d.
h. eine landestypische Wechselspannung. Für den Sekundärmotor ist es insbesondere
im Hinblick auf einen möglichen Einsatz in einer Notfallsituation vorteilhaft, wenn
er über eine vom Haushaltsstromnetz autarke Stromversorgung verfügt, beispielsweise
über einen Akkumulator, der ihn mit Gleichstrom speist.
[0012] Zur Vereinfachung der Steuerung kann es zweckmäßig sein, dass der Primärmotor über
einen eigenen Endschalter verfügt, der im Normalbetrieb für die Abschaltung der Verfahrbewegung
in der eingefahrenen Endlage des Behanges sorgt. Beim langsamen Verstellen des Primärantriebes
sind auch die kinetischen Kräfte in der Regel unbedenklich, so dass eine Bremsposition
meist nicht ermittelt werden muss. Unabhängig davon bleibt, dass der Messwertgeber
auch Verfahrbewegungen durch den Primärantrieb registriert und im Bedarfsfall die
absolute Behangstellung dem Sekundärantrieb zur Verfügung stellt, um eine gezielte
Abschaltung in der Endlage zu ermöglichen.
[0013] Grundsätzlich ist die Art und Weise, wie die beiden Antriebe auf die Aufzugsvorrichtung
der Sonnenschutzanlage wirken frei und von der Art der Sonnenschutzanlage und der
Antriebe abhängig. Beide Antriebe können auf eine gemeinsame Antriebswelle wirken,
wobei vorzugsweise der Primärantrieb und / oder der Sekundärantrieb über ein Differentialgetriebe
oder alternativ über eine elektrisch schaltbare Kupplung mit der Antriebswelle des
Primärantriebes gekoppelt ist, um dafür zu sorgen, dass im Normalbetrieb der Sekundärantrieb
von der Antriebswelle entkoppelt ist und nicht mit dieser rotiert.
[0014] Häufig sind derartige Sonnenschutzanlagen mit einer Notraffvorrichtung als Raffstoreanlagen
ausgebildet, bei welchen der Behang aus einem raffbaren Lamellenpaket mit einer Endschiene
besteht, an welcher Aufzugsbänder oder -schnüre festgelegt sind, die auf Wickelrollen
in einer Oberschiene der Sonnenschutzanlage aufwickelbar sind.
[0015] Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnung näher auf ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht eines Raffstores;
- Fig. 2
- eine Steuerung für den Raffstore nach Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Auslösetaster.
[0016] Die Abbildungen zeigen eine als Raffstore ausgebildete Sonnenschutzanlage 10 mit
einer Oberschiene 12, in welcher ein Primär- oder Hauptantrieb 14 und ein Sekundärantrieb
16 sowie weitere Antriebselemente vorgesehen sind, auf die später noch näher eingegangen
wird. Die Antriebe wirken über eine gemeinsame Antriebswelle 18 auf kombinierte Aufzugs-Wendelager
20, die zum einen auf Leiterkordeln 22, an denen Lamellen 24 eines Lamellenbehangs
26 aufgehängt sind, um deren Neigung verstellen zu können, und zum anderen auf Aufzugsbänder
28 wirken, die auf Wickelrollen in den Aufzugsvorrichtungen 20 aufwickelbar sind und
durch Öffnungen 30 in den Lamellen 24 bis zu einer Endschiene 32 verlaufen, an welcher
sie festgelegt sind.
[0017] Im Normalbetrieb werden die Aufzugslager ausschließlich durch den Primärantrieb 14
verstellt, der beispielsweise über eine Steuerung 34 angesteuert wird. Der Primärantrieb
14 kann über eine integrierte Endabschaltung verfügen, die ihn unabhängig von weiteren
Einrichtungen zur Erfassung der Behangposition des Behanges 26 in dessen Endlagen
abschaltet.
[0018] Der Primärantrieb 14 wirkt unmittelbar auf die Aufzugslager 20, d. h. seine Antriebswelle
18 ist starr mit diesen gekoppelt.
[0019] In einem Notfall ist eine Notraffung des Behangs 26 gewünscht, um eine von diesem
verschattete Fenster- oder Türfläche schnell freigeben zu können. Hierzu ist der Sekundärantrieb
16 vorgesehen, der über eine durch das zwischen den beiden Antrieben 14, 16 liegende
Aufzugs-Wendelager 20 verlaufende Antriebswelle mit einem Differential 36 gekoppelt
ist. Dieses Differential 36 vermeidet, dass im Normalbetrieb der Sekundärantrieb 16
bei einem Verstellen des Behangs 26 bewegt wird. Gleichzeitig ermöglicht es aber bei
einem Einschalten des Sekundärantriebes 16, das letztere mit der Antriebswelle 18
gekoppelt wird und damit unabhängig von einem Einschalten des Primärantriebes 14 den
Behang mit erhöhter Geschwindigkeit raffen kann, z. B. auch wenn der Primärantrieb
gerade aktiv ist.
[0020] Da der Sekundärantrieb 16 im Normalfall deaktiviert ist, und lediglich durch das
Betätigen eines Auslösetasters, beispielsweise auch eines Auslösetasters 38 für einen
Feueralarm aktiviert wird, ist es notwendig, die Einholbewegung des Behanges rechtzeitig
zu stoppen, da insbesondere wegen dessen hoher Geschwindigkeit bei einem unkontrollierten
Anschlag an der Oberschiene 12 eine Beschädigung oder Zerstörung des Behanges 26 zu
befürchten wäre. Hierzu ist im Bereich des Aufzugs-/ Wendelagers 20 zwischen den beiden
Antrieben 14, 16 ein Messwertgeber vorgesehen, der jederzeit, d. h. auch bei nicht
aktiviertem Sekundärantrieb 16 die Absolutstellung des Behangs anhand der Bewegungen
der Aufzugsvorrichtung 20 erfasst und mittels der Steuerung 34 die Absolutposition
des Behangs 26 errechnet. Aufgrund dieses jederzeit vorliegenden Absolutwertes kann
der Sekundärantrieb 16 dann beim Erreichen der Endanschlagposition gestoppt werden,
unabhängig davon, ob die Notraffung aus einer voll ausgefahrenen Endstellung oder
einer Zwischenstellung erfolgt ist. Weiterhin ist vorgesehen, dass die Steuerung 34
eine Bremsposition kurz vor Erreichen der oberen Endstellung des Behanges 26 ermittelt
und beim Passieren dieser Bremsposition den Sekundärmotor 16 bereits abschaltet oder
mithilfe dessen gezielt ein Bremsmoment aufbaut, um die Verstellbewegung des Lamellenbehangs
26 zu verlangsamen und diesen dann schonend in seine Endposition zu bewegen. Dadurch
wird verhindert, dass trotz eines Abschaltens des Antriebes in der Endposition die
hohe kinetische Energie der Behangteile für Beschädigungen sorgt.
[0021] Prinzipiell kann der Messwertgeber zur Bestimmung der Relativbewegungen des Behangs
und damit auch dessen Absolutstellung mithilfe der Steuerung 34 an verschiedenen Anlagenteilen
angeordnet sein, die im Regelbetrieb bei einer Verstellung der Ausfahrlänge des Behangs
26 bewegt werden. Insbesondere kann dies auch die Antriebswelle 18 oder ein Teil des
Primärantriebes 14 sein.
[0022] Die beschriebene Kombination aus Antrieben in Verbindung mit einer von diesen unabhängigen
Erfassung mittels eines Messwertgebers ist auch nicht auf Raffstoren beschränkt, sondern
kann in gleicher Weise auch bei Fallmarkisen oder Rollos eingesetzt werden, sofern
ein zweiter Antrieb zum Einsatz kommt.
1. Sonnenschutzanlage mit einem verstellbaren Behang (26) mit einem Primärantrieb (14)
und einem Sekundärantrieb (16) sowie Steuermitteln, die den aktivierten Motor in einer
eingefahrenen Endstellung des Behangs (26) abschalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel einen gemeinsamen Messwertgeber zur Erfassung von Lageänderungen
des Behanges (26) und eine Auswerteinheit (34) aufweisen, die die absolute Behangstellung
unabhängig von dem aktivierten Antrieb (14, 16) ermittelt und wenigstens in der eingefahrenen
Endstellung die Motorsteuerung wenigstens des aktivierten Sekundärantriebes (16) abschaltet.
2. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteinheit (34) den Verstellbereich zwischen der ausgefahrenen und der eingefahrenen
Endlage des Behanges (26) begrenzt.
3. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteinheit (34) eine Bremsposition kurz vor Erreichen einer Endlage des Behanges
(26) ermittelt und den aktivierten Antrieb (16) verlangsamt oder abbremst.
4. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorsteuerung des Primärantriebes (14) und/oder des Sekundärantriebes mit der
Auswerteinheit (34) vernetzt ist.
5. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primär- und der Sekundärantrieb (14, 16) getrennte Stromversorgungen besitzen.
6. Sonnenschutzanlagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärantrieb (14) im Normalbetrieb den Behang (26) verfährt, während der Sekundärantrieb
(16) zur Durchführung einer schnellen Notraffung vorgesehen ist.
7. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärantrieb (16) über einen Akkumulator zur Stromversorgung verfügt.
8. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärantrieb (14) über einen eigenen Endabschalter verfügt, der im Normalbetrieb
für die Abschaltung der Verfahrbewegung in den Endlagen des Behanges (26) sorgt.
9. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebe (14, 16) auf eine gemeinsame Antriebswelle (18) wirken, die die
Aufzugsvorrichtung (20) der Sonnenschutzanlage (10) betätigt.
10. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärantrieb (14) und / oder der Sekundärantrieb (16) über ein Differential
(36) auf die Aufzugsvorrichtung (20) der Sonnenschutzanlage (10) wirkt.
11. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Raffstore mit
einem eine Vielzahl von Lamellen (24) aufweisenden Behang (26) ausgebildet ist.
12. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Meßwertgeber in dem Primärantrieb (14) integriert oder im Bereich bewegter Anlagenteile
angeordnet ist.
13. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (34) die Verfahrgeschwindigkeit des Behanges mithilfe des Meßwertgebers
regelt.
1. A sun protection system comprising adjustable hangings (26), comprising a primary
drive (14) and a secondary drive (16) as well as control means, which turn off the
activated motor in a retracted end position of the hangings (26), characterized in that the control means encompass a common sensing device for detecting position changes
of the hangings (26) and an evaluation unit (34), which determines the absolute position
of the hangings independent from the activated drive (14, 16) and which, at least
in the retracted end position, turns off the motor control of at least the activated
secondary drive (16).
2. The sun protection system according to claim 1, characterized in that the evaluation unit (34) defines the adjusting area between the extended and the
retracted end position of the hangings (26).
3. The sun protection system according to claim 1 or 2, characterized in that the evaluation unit (34) determines a brake position shortly prior to reaching an
end position of the hangings (26) and decelerates or brakes the activated drive (16).
4. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the motor control of the primary drive (14) and/or of the secondary drive is linked
to the evaluation unit (34).
5. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the primary and the secondary drive (14, 16) have separate power supplies.
6. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the primary drive (14) moves the hangings (26) during normal operation, while the
secondary drive (16) is provided to carry out a quick emergency retraction.
7. The sun protection system according to claim 6, characterized in that the secondary drive (16) has an accumulator for power supply.
8. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the primary drive (14) has its own limit switch, which ensures the turn-off of the
movement in the end positions of the hangings (26) during normal operation.
9. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the two drives (14, 16) act on a common drive shaft (18), which actuates the drawing
device (20) of the sun protection system (10).
10. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the primary drive (14) and/or the secondary drive (16) acts on the drawing device
(20) of the sun protection system (10) via a differential (36).
11. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that it is embodied as gathered curtains comprising hangings (26), which encompass a plurality
of lamellae (24).
12. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the sensing device is integrated in the primary drive (14) or is arranged in the
area of moved system parts.
13. The sun protection system according to any one of the preceding claims, characterized in that the evaluation unit (34) regulates the movement speed of the hangings with the help
of the sensing device.
1. Installation de protection solaire avec une tenture déplaçable (26) avec un entraînement
primaire (14) et un entraînement secondaire (16) ainsi que des moyens de commande
qui arrêtent le moteur activé dans une position finale escamotée de la tenture (26),
caractérisée en ce que les moyens de commande présentent un capteur de mesure commun pour la détection de
modifications de position de la tenture (26) et un module d'évaluation (34) qui détermine
la position de tenture absolue indépendamment de l'entraînement activé (14, 16) et
arrête la commande de moteur d'au moins l'entraînement secondaire activé (16) au moins
dans la position finale escamotée.
2. Installation de protection solaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le module d'évaluation (34) limite la région de déplacement entre la position finale
sortie et la position finale escamotée de la tenture (26).
3. Installation de protection solaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le module d'évaluation (34) détermine une position de freinage juste avant d'atteindre
une position finale de la tenture (26) et ralentit ou freine l'entraînement activé
(16).
4. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la commande de moteur de l'entraînement primaire (14) et/ou de l'entraînement secondaire
est mise en réseau avec le module d'évaluation (34).
5. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les entraînements primaire et secondaire (14, 16) possèdent des alimentations électriques
séparées.
6. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement primaire (14) déplace la tenture (26) en fonctionnement normal tandis
que l'entraînement secondaire (16) est prévu pour réaliser une contraction d'urgence
rapide.
7. Installation de protection solaire selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'entraînement secondaire (16) dispose d'un accumulateur pour l'alimentation électrique.
8. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement primaire (14) dispose de son propre interrupteur de fin de course
qui s'occupe en fonctionnement normal de l'arrêt du mouvement de déplacement dans
les positions finales de la tenture (26).
9. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les deux entraînements (14, 16) agissent sur un arbre d'entraînement commun (18)
qui actionne le dispositif d'élévation (20) de l'installation de protection solaire
(10).
10. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement primaire (14) et/ou l'entraînement secondaire (16) agit par le biais
d'un différentiel (36) sur le dispositif d'élévation (20) de l'installation de protection
solaire (10).
11. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle est réalisée comme brise-soleil avec une tenture (26) présentant une pluralité
de lamelles (24).
12. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le capteur de mesure est intégré dans l'entraînement primaire (14) ou disposé dans
la région de parties d'installation déplacées.
13. Installation de protection solaire selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le module d'évaluation (34) régule la vitesse de déplacement de la tenture à l'aide
du capteur de mesure.

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