(19)
(11) EP 2 592 352 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.01.2017  Patentblatt  2017/03

(21) Anmeldenummer: 12191727.2

(22) Anmeldetag:  08.11.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24C 3/08(2006.01)
F24C 15/10(2006.01)

(54)

Gaskochmulde

Gas hob

Plaque de cuisson à gaz


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 14.11.2011 ES 201131825

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.05.2013  Patentblatt  2013/20

(73) Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Aguado Vela, Cesar
    39600 Camargo (ES)
  • Diez Marquina, Silvia
    39011 Santander (ES)
  • Gonzalez Celis, Jesus Raul
    39300 Torrelavega (ES)
  • Gonzalez Llana, Enrique
    39310 Miengo (ES)
  • Uranga Martinez, Barbara
    20830 Mutriku (ES)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-03/044428
FR-A1- 2 650 369
JP-A- 2009 186 153
DE-A1- 10 237 288
JP-A- 2003 083 516
US-A1- 2006 051 718
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gaskochmulde.

    [0002] Die DE 100 64 450 beschreibt ein Küchenmöbel mit einer Arbeitsplatte und einer darin integrierten Gaskochmulde. Die Gaskochmulde weist mehrere Brenner auf, welche mittels einer oberhalb der Arbeitsplatte angeordneten Öffnung mit Primärluft versorgt werden. Diese Öffnung ist jedoch von ästhetischem Nachteil.

    [0003] Die US 2006/0051718 A1 beschreibt eine Gaskochmulde mit einem Gasbrenner. Der Gasbrenner wird mittels einer oberhalb einer Arbeitsplatte angeordneten Öffnung mit Primärluft versorgt.

    [0004] Die JP 2003 083516 A beschreibt ebenfalls eine Gaskochmulde mit einem Gasbrenner. Der Gasbrenner wird mittels einer oberhalb einer Arbeitsplatte angeordneten Öffnung mit Primärluft versorgt.

    [0005] Die FR 2 650 369 beschreibt ebenfalls eine Gaskochmulde mit einem Gasbrenner. Der Gasbrenner wird mittels einer oberhalb einer Arbeitsplatte angeordneten Öffnung mit Primärluft versorgt.

    [0006] Die DE 102 37 288 A1 beschreibt eine Gaskochmulde mit einem Gasbrenner, wobei in der Gaskochmulde eine Druckausgleichsverbindung vorgesehen ist, die einen Raum unterhalb der Gaskochmulde mit einem Raum oberhalb einer Muldenplatte verbindet.

    [0007] Die WO 0/0444428 A1 beschreibt eine Gaskochmulde mit einem Gasbrenner. An der Gaskochmulde ist eine Luftführungsplatte vorgesehen, die auf einer Muldenplatte angeordnet ist, wobei zwischen der Luftführungsplatte und der Muldenplatte ein Zwischenraum ausgebildet ist, der mit der Luftöffnung in Verbindung steht.

    [0008] Die JP 2009 186153 A beschreibt einen Gasbrenner mit einer Einrichtung zum Vorwärmen eines Brenngas-/Primärluftgemisches mit Hilfe von Abgas des Gasbrenners.

    [0009] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine verbesserte Gaskochmulde zu schaffen.

    [0010] Demgemäß wird eine Gaskochmulde für ein Küchenmöbel mit einem Brenner und einer Einrichtung zum Reduzieren von Druckschwankungen in einem dem Brenner zugeführten Primärluftstrom vorgeschlagen. Der Primärluftstrom ist von unterhalb einer Arbeitsplatte des Küchenmöbels zuführbar. Die Einrichtung kehrt eine Bewegungskomponente einer Strömungsrichtung des Primärluftstroms mittels eines Labyrinthes zumindest einmal um, wobei die Einrichtung ein zumindest teilweise in dem Primärluftstrom angeordnetes Element aufweist, welches reibungsbehaftet beweglich ausgebildet ist, und wobei ein entsprechender Reibwert für das Reduzieren der Druckschwankungen geeignet vorgesehen ist.

    [0011] Weiterhin wird ein Küchenmöbel mit der vorstehenden Gaskochmulde und einem Innenraum vorgeschlagen. Die Einrichtung zum Reduzieren von Druckschwankungen ist luftleitend mit dem Innenraum verbunden, um dem Brenner den Primärluftstrom zuzuführen.

    [0012] Auf Grund der Einrichtung zum Reduzieren von Druckschwankungen kann eine Zufuhr der Primärluft von unterhalb der eingangs genannten Arbeitsplatte erfolgen. Denn Druckschwankungen, welche sich beispielsweise aus einem Öffnen oder Schließen eines Schubladens oder einer Tür unterhalb der Arbeitsplatte ergeben, werden von der Einrichtung abgepuffert und bleiben damit ohne wesentlichen Einfluss auf den Brenner.

    [0013] Dadurch, dass die Zufuhr der Primärluft von unterhalb der Arbeitsplatte erfolgen kann, lassen sich ästhetisch ansprechende Lösungen erzielen.

    [0014] Die Einrichtung weist für das Umkehren einer Bewegungskomponente der Strömungsrichtung des Primärluftstroms ein Labyrinth auf. Insbesondere ergibt sich somit ein meanderfömiger Gang, durch welchen der Primärluftstrom gezwungen wird.

    [0015] In einer weiteren Ausführungsform weist die Einrichtung zwei kammartige Abschnitte auf, welche das Labyrinth zwischen sich definieren und dazu mehrere Zähne umfassen, die ineinander greifen. Somit lässt sich das Labyrinth einfach herstellen. Beispielsweise kann der eine kammartige Abschnitt mehrere Zähne aufweisen, welche jeweils in einen zwischen jeweils zwei Zähnen des anderen kammartigen Abschnitts gebildeten Zwischenraum greifen. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, dass der eine kammartige Abschnitt lediglich einen Zahn aufweist.

    [0016] Die Einrichtung weist ein zumindest teilweise in dem Primärluftstrom angeordnetes Element auf, welches reibungsbehaftet beweglich ausgebildet ist. Ein entsprechender Reibwert ist für das Reduzieren der Druckschwankungen geeignet vorgesehen. Sowie sich das Element unter dem Einfluss der Druckschwankungen bewegt, baut es die Druckschwankungen in einer Richtung hin zu dem Brenner ab.

    [0017] In einer weiteren Ausführungsform ist das Element als Klappe ausgebildet, reibungsbehaftet schwenkbar angelenkt ist. Eine solche Klappe ist einfach herzustellen.

    [0018] In einer weiteren Ausführungsform ist in dem Primärluftstrom ein poröses Material angeordnet. Das poröse Element kann als poröse Keramik oder als poröser Kunststoff ausgebildet sein. Das poröse Material ist ebenfalls dazu geeignet, Druckschwankungen in dem Primärluftstrom abzubauen.

    [0019] In einer weiteren Ausführungsform weist die Einrichtung eine Austrittsöffnung hin zum dem Brenner auf. Bevorzugt weist die Austrittsöffnung dabei in einen zwischen einer Kochfeldplatte und einer Wanne der Gaskochmulde gebildeten Raum, mit welchem der Brenner luftleitend verbunden ist.

    [0020] In einer weiteren Ausführungsform ist die Klappe im Bereich der Austrittsöffnung angeordnet und/oder verschließt die Austrittsöffnung zumindest abschnittsweise. Eine solche Klappe lässt sich einfach montieren.

    [0021] In einer weiteren Ausführungsform verschließt das poröse Material die Austrittsöffnung. Diese Anordnung des porösen Materials ist einfach herzustellen.

    [0022] In einer weiteren Ausführungsform weist die Gaskochmulde eine Kochfeldplatte auf, an welcher unterseitig eine Wanne angeordnet ist. Die Wanne dichtet bevorzugt luftdicht gegen die Kochfeldplatte ab und weist lediglich eine Öffnung auf, mittels derer die Primärluft durch die Einrichtung zum Reduzieren von Druckschwankungen zu dem Brenner gelangt. In einer weiteren Ausführungsform ist die Einrichtung zumindest abschnittsweise in einem von der Kochfeldplatte und der Wanne umschlossenen Raum angeordnet. Dadurch lässt sich die Einrichtung einfach und geschützt in der Gaskochmulde unterbringen.

    [0023] In einer weiteren Ausführungsform weist die Einrichtung eine Eintrittsöffnung auf, welche durch eine Öffnung in der Wanne hindurch mit der Umgebungsluft verbunden ist. Die "Öffnung in der Wanne" umfasst bevorzugt auch den Fall, dass die Öffnung lediglich von der Wanne begrenzt wird und nicht vollständig in dieser ausgebildet ist.

    [0024] In einer weiteren Ausführungsform ist der Innenraum mit der Öffnung in der Wanne luftleitend verbunden. Luft außerhalb des Innenraums gelangt somit nicht zu der Öffnung in der Wanne.

    [0025] In einer weiteren Ausführungsform ist die Gaskochmulde in eine Arbeitsplatte integriert, unterhalb welcher der Innenraum gebildet ist. Der Innenraum kann Schubladen aufweisen oder mittels Türen von außen zugänglich sein.

    [0026] Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen der Gaskochmulde oder des Küchenmöbels. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen oder abändern.

    [0027] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.

    [0028] Es zeigt dabei:

    Fig. 1: zeigt in einer perspektivischen Ansicht ausschnittsweise ein Küchenmöbel;

    Fig. 2: perspektivisch ein ausgebrochen dargestelltes Detail aus Fig. 1;

    Fig. 3: in schematischer Schnittansicht eine Einrichtung zum Reduzieren von Druckschwankungen gemäß einem Ausführungsbeispiel;

    Fig. 4: in schematischer Schnittansicht die Einrichtung aus Fig. 3 gemäß einer Variante; und

    Fig. 5: in schematischer Schnittansicht die Einrichtung aus Fig. 3 gemäß einer weiteren Variante.



    [0029] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.

    [0030] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ausschnittsweise ein Küchenmöbel 1. Fig. 2 zeigt perspektivisch eine ausgebrochen dargestelltes Detail aus Fig. 1.

    [0031] Das Küchenmöbel 1 weist eine Arbeitplatte 2 auf, in welche eine Gaskochmulde 3 integriert ist. Unterhalb der Arbeitsplatte 2 ist ein Innenraum 4 gebildet, welcher nicht dargestellte Schubladen oder Türen aufweisen kann.

    [0032] Die Gaskochmulde 3 umfasst einen Brenner 5 zum Beheizen eines nicht dargestellten Gargutbehälters oder dergleichen über einer offenen Flamme. Selbstverständlich kann die Gaskochmulde 3 auch mehrere Brenner 5 aufweisen. Die Gaskochmulde 3 weist ferner eine Kochfeldplatte 6 auf, aus welcher der Brenner 5 oberseitig herausragt. Die Kochfeldplatte 6 ist in Fig. 1 ausgebrochen dargestellt, um die darunter liegenden Details sichtbar zu machen. Unterseitig ist die Gaskochmulde 3 mit einer Wanne 7 gebildet, welche einen Raum 11 zusammen mit der Kochfeldplatte 6 begrenzt und gegen diese mittels eines umlaufenden Flanschs 12 luftdicht abdichtet. Der Brenner 5 wird für den Verbrennungsprozess mit Primärluft (ein entsprechender Primärluftstrom ist mit 13 bezeichnet) aus dem Innenraum 4 versorgt.

    [0033] Die Gaskochmulde 3 weist weiterhin eine Einrichtung 14 zum Reduzieren von Druckschwankungen in dem Primärluftstrom 13 auf. Druckschwankungen in dem Innenraum 4, welche sich beispielsweise durch ein Öffnen oder Schließen der Schubladen oder Türen ergeben, können sich somit nicht mehr bis hin zu dem Brenner 5 fortpflanzen bzw. können den Brenner 5 nicht mehr in seiner Funktion beeinträchtigen.

    [0034] Die Einrichtung 14 umfasst zwei kammartige Abschnitte 15, 16, insbesondere aus Blech oder Kunststoff. Die Abschnitte 15, 16 umfassen jeweils mehrere Zähne 17, 18. Beispielsweise kann der eine Abschnitt 15 drei Zähne 17 und der andere Abschnitt 16 vier Zähne 18 aufweisen. Die Zähne 17, 18 können sich beispielsweise senkrecht (also in Schwerkraftrichtung) erstrecken. Ein jeweiliger Zahn 17 des einen Abschnitts 15 greift in einen zwischen jeweils zwei Zähnen 18 des anderen Abschnitts 16 gebildeten Zwischenraum 21. Dadurch entsteht ein Labyrinth in Form eines meanderförmigen Gangs 20 mit einer Eintrittsöffnung 22 und einer Austrittsöffnung 23, durch welchen der Primärluftstrom 13 von der Eintritts- zur Austrittsöffnung 22, 23 strömen muss, um von dem Innenraum 4 hin zu dem Brenner 5 zu gelangen. In dem meanderförmigen Gang 20 kehrt sich die Strömungsrichtung 24, 24' des Primärluftstroms 13 mehrfach, beispielsweise sechsmal um. Mit "Strömungsumkehr" ist gemeint, dass eine zweite Strömungsrichtung 24' insgesamt oder zumindest eine Bewegungskomponente derselben einer ersten Strömungsrichtung 24 entgegengerichtet ist. Aufgrund der sich ergebenden mehrfachen Strömungsumkehr, werden Druckschwankungen in dem Innenraum 4 nur stark abgepuffert an den Brenner 5 weitergegeben. Der meanderförmige Gang 20 ist hinsichtlich seiner Gestalt, beispielsweise hinsichtlich seines Querschnitts, optimal an die gewünschte Reduzierung der Druckschwankungen angepasst.

    [0035] Die Abschnitte 15, 16 sind Teil eines luftdicht geschlossenen Gehäuses, welches lediglich an seiner einen Seite hin zu dem Innenraum 4 die Eintrittsöffnung 22 und an seiner anderen Seite hin zu dem Brenner 5 bzw. hin zu dem zwischen der Kochfeldplatte 6 und der Wanne 7 gebildeten Zwischenraum 11 die Austrittsöffnung 23 aufweist. Die Eintrittsöffnung 22 steht mittels einer Öffnung 25 in der Wanne 7 mit dem Innenraum 4 in luftleitender Verbindung. Ein die Eintrittsöffnung 22 aufweisender Abschnitt 26 des Gehäuses kann direkt gegen eine vertikale Wandung 27 der Wanne 7 anliegen. Die Wandung 27 verbindet einen Boden 31 der Wanne 7 mit dem Flansch 12 derselben.

    [0036] Fig. 3 zeigt in schematischer Schnittansicht eine Einrichtung 14 zur Reduzieren von Druckschwankungen gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.

    [0037] Die Einrichtung 14 gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der gemäß den Fig. 2 und 3 dadurch, dass sich die Zähne 17, 18 waagerecht oder von der Waagerechten geringfügig abweichend erstrecken. Beispielsweise können sich die Zähne 17, 18 unter einem Winkel 32 von beispielsweise zwischen 1 und 10 Grad abweichend von der Waagerechten erstrecken.

    [0038] Weiterhin zeigt Fig. 3, dass die Zähne 17, 18 einen Knick 30 aufweisen können, wie beispielhaft an einem Zahn 18 illustriert.

    [0039] Fig. 4 zeigt in schematischer Schnittansicht eine Einrichtung 14 zum Reduzieren von Druckschwankungen gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel.

    [0040] Die Einrichtung 14 gemäß Fig. 4 weist gegenüber der Einrichtung 14 gemäß Fig. 3 zusätzlich eine Klappe 33 auf. Die Klappe 33 ist mittels eines reibungsbehafteten Scharniers 34 schwenkbar angelenkt. Die Klappe 33 verschließt in dem dargestellten, normalen Betriebszustand die Austrittsöffnung 23 lediglich teilweise. "Normal" meint hier, dass eine definierte Primärluftströmung durch die Einrichtung 14 zum Brenner 5 besteht, um für eine wunschgemäße Verbrennung zu sorgen. Kommt es nun zu einer Druckschwankung in dem Innenraum 4, so verschwenkt die Klappe 33 mittels des Scharniers 34. Der Reibwert des Scharniers 34 ist derart vorgesehen, dass die Druckschwankung geeignet reduziert wird.

    [0041] Fig. 5 zeigt in schematischer Schnittansicht eine Einrichtung 14 zum Reduzieren von Druckschwankungen gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel.

    [0042] Bei der Einrichtung 14 gemäß Fig. 5 ist im Unterschied zu der Einrichtung 14 gemäß Fig. 3 die Austrittsöffnung 23 von einem porösen Material 35 verschlossen. Bei dem porösen Material 35 kann es sich beispielsweise um eine poröse Keramik oder einen porösen Kunststoff handeln. Das Material 35 weist demnach eine Vielzahl von nicht dargestellten Poren auf, welche der Primärluftstrom 13 auf seinem Weg hin zum Brenner 5 durchdringen muss. Die Poren sind dabei derart dimensioniert, dass Druckschwankungen in dem Innenraum 4 nur stark abgepuffert an den Brenner 5 weitergegeben werden.

    Verwendete Bezugszeichen:



    [0043] 
    1
    Küchenmöbel
    2
    Arbeitsplatte
    3
    Gaskochmulde
    4
    Innenraum
    5
    Brenner
    6
    Kochfeldplatte
    7
    Wanne
    11
    Raum
    12
    Flansch
    13
    Primärluftstrom
    14
    Einrichtung zum Reduzieren von Druckschwankungen
    15
    Abschnitt
    16
    Abschnitt
    17
    Zahn
    18
    Zahn
    20
    Gang
    21
    Zwischenraum
    22
    Eintrittsöffnung
    23
    Austrittsöffnung
    24
    Strömungsrichtung
    24'
    Strömungsrichtung
    25
    Öffnung
    26
    Abschnitt
    27
    Wandung
    30
    Knick
    31
    Boden
    32
    Winkel
    33
    Klappe
    34
    Scharnier
    35
    poröses Material



    Ansprüche

    1. Gaskochmulde (3) für ein Küchenmöbel (1), mit einem Brenner (5) und einer Einrichtung (14) zum Reduzieren von Druckschwankungen in einem dem Brenner (5) zugeführten Primärluftstrom (13), wobei der Primärluftstrom (13) von unterhalb einer Arbeitsplatte (2) des Küchenmöbels (1) zuführbar ist, wobei die Einrichtung (14) eine Bewegungskomponente einer Strömungsrichtung (24, 24') des Primärluftstroms (13) mittels eines Labyrinthes (20) zumindest einmal umkehrt, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (14) ein zumindest teilweise in dem Primärluftstrom (13) angeordnetes Element (33) aufweist, welches reibungsbehaftet beweglich ausgebildet ist, und wobei ein entsprechender Reibwert für das Reduzieren der Druckschwankungen geeignet vorgesehen ist.
     
    2. Gaskochmulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (14) zwei kammartige Abschnitte (15, 16) aufweist, welche das Labyrinth (20) zwischen sich definieren und dazu mehrere Zähne (17, 18) umfassen, die ineinander greifen.
     
    3. Gaskochmulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (33) als Klappe ausgebildet ist, welche reibungsbehaftet schwenkbar angelenkt ist.
     
    4. Gaskochmulde nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Primärluftstrom (13) ein poröses Material (35) angeordnet ist.
     
    5. Gaskochmulde nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (14) eine Austrittsöffnung (23) für den Primärluftstrom (13) hin zum dem Brenner (5) aufweist.
     
    6. Gaskochmulde nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (33) im Bereich der Austrittsöffnung (23) angeordnet ist und/oder die Austrittsöffnung (23) zumindest abschnittsweise verschließt.
     
    7. Gaskochmulde nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Material (35) die Austrittsöffnung (23) verschließt.
     
    8. Gaskochmulde nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskochmulde (3) eine Kochfeldplatte (6) aufweist, an welcher unterseitig eine Wanne (7) angeordnet ist.
     
    9. Gaskochmulde nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (14) zumindest abschnittsweise in einem von der Kochfeldplatte (6) und der Wanne (7) umschlossenen Raum (11) angeordnet ist.
     
    10. Gaskochmulde nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (14) eine Eintrittsöffnung (22) für den Primärluftstrom (13) aufweist, welche durch eine Öffnung (25) in der Wanne (7) hindurch mit der Umgebungsluft verbunden ist.
     
    11. Küchenmöbel (1) mit einer Gaskochmulde (3) nach einem der Ansprüche 1 - 10 und einem Innenraum (4), mit welchem die Einrichtung (14) luftleitend verbunden ist, um dem Brenner (5) den Primärluftstrom (13) zuzuführen.
     
    12. Küchenmöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum (4) mit der Öffnung (25) in der Wanne (7) luftleitend verbunden ist.
     
    13. Küchenmöbel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskochmulde (3) in eine Arbeitsplatte (2) integriert ist, unterhalb welcher der Innenraum (4) gebildet ist.
     


    Claims

    1. Gas hob (3) for kitchen furniture (1), having a burner (5) and a device (14) for reducing pressure fluctuations in a primary air flow (13) supplied to the burner (5), wherein the primary air flow (13) can be supplied from below a worktop (2) of the kitchen furniture (1), wherein the device (14) reverses a movement component of a direction of flow (24, 24') of the primary air flow (13) at least once using a labyrinth (20), characterised in that the device (14) has an element (33) which is arranged at least partially in the primary air flow (13), which is embodied to be moveable in a frictional manner, and wherein a corresponding friction value is appropriately provided to reduce the pressure fluctuations.
     
    2. Gas hob according to claim 1, characterised in that the device (14) has two comb-type sections (15, 16), which between themselves define the labyrinth (20) and to this end comprise a number of teeth (17, 18) which mesh with one another.
     
    3. Gas hob according to claim 1, characterised in that the element (33) is embodied as a flap, which is hinged frictionally in a pivotable manner.
     
    4. Gas hob according to one of claims 1 - 3, characterised in that a porous material (35) is arranged in the primary air flow (13).
     
    5. Gas hob according to one of claims 1 - 4, characterised in that the device (14) has an outlet opening (23) for the primary air flow (13) toward the burner (5).
     
    6. Gas hob according to claim 5, characterised in that the element (33) is arranged in the region of the outlet opening (23) and/or the outlet opening (23) closes at least in sections.
     
    7. Gas hob according to claim 4 and one of claims 5 or 6, characterised in that the porous material (35) closes the outlet opening (23).
     
    8. Gas hob according to one of claims 1 - 7, characterised in that the gas hob (3) has a hotplate (6), on the underside of which a trough (7) is arranged.
     
    9. Gas hob according to claim 8, characterised in that the device (14) is arranged at least in sections in a space (11) enclosed by the hotplate (6) and the trough (7).
     
    10. Gas hob according to claim 8 or 9, characterised in that the device (14) has an inlet opening (22) for the primary air flow (13), which is connected to the ambient air through an opening (25) in the trough (7).
     
    11. Kitchen furniture (1) with a gas hob (3) according to one of claims 1 - 10 and an interior (4), with which the device (14) is connected in a air-conducting manner in order to supply the primary air flow (13) to the burner (5).
     
    12. Kitchen furniture according to claim 11, characterised in that the interior (4) is connected to the opening (25) in the trough (7) in an air-conducting manner.
     
    13. Kitchen furniture according to claim 11 or 12, characterised in that the gas hob (3) is integrated into a worktop (2), below which the interior (4) is formed.
     


    Revendications

    1. Table de cuisson à gaz (3) pour un meuble de cuisine (1), comprenant un brûleur (5) et un dispositif (14) destiné à réduire des variations de pression dans un flux d'air primaire (13) amené au brûleur (5), ledit flux d'air primaire (13) pouvant être amené depuis le dessous d'un plan de travail (2) du meuble de cuisine (1), ledit dispositif (14) inversant au moins une fois une composante de déplacement d'une direction d'écoulement (24, 24') du flux d'air primaire (13) au moyen d'un labyrinthe (20), caractérisée en ce que le dispositif (14) présente un élément (33) agencé au moins partiellement dans le flux d'air primaire (13) et qui est réalisé de manière mobile avec frottement, et qu'il est prévu un coefficient de frottement correspondant apte à réduire les variations de pression.
     
    2. Table de cuisson à gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (14) présente deux parties (15, 16) en forme de peigne, qui définissent entre elles le labyrinthe (20) et qui comprennent pour cela plusieurs dents (17, 18) qui s'engrènent les unes dans les autres.
     
    3. Table de cuisson à gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément (33) est réalisé sous forme de volet, lequel est articulé et pivotant avec frottement.
     
    4. Table de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un matériau poreux (35) est placé dans le flux d'air primaire (13).
     
    5. Table de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif (14) présente une ouverture de sortie (23) pour le flux d'air primaire (13) vers le brûleur (5).
     
    6. Table de cuisson à gaz selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'élément (33) est agencé dans la région de l'ouverture de sortie (23) et/ou obture au moins en partie l'ouverture de sortie (23).
     
    7. Table de cuisson à gaz selon la revendication 4 et l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que le matériau poreux (35) obture l'ouverture de sortie (23).
     
    8. Table de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la table de cuisson à gaz (3) comprend une plaque de cuisson (6), sur le dessous de laquelle est placée une cuvette (7).
     
    9. Table de cuisson à gaz selon la revendication 8, caractérisée en ce que le dispositif (14) est placé au moins en partie dans un espace (11) ceint de la plaque de cuisson (6) et de la cuvette (7).
     
    10. Table de cuisson à gaz selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que le dispositif (14) présente une ouverture d'entrée (22) pour le flux d'air primaire (13), laquelle communique avec l'air ambiant à travers une ouverture (25) ménagée dans la cuvette (7).
     
    11. Meuble de cuisine (1) comprenant une table de cuisson à gaz (3) selon l'une des revendications 1 à 10 et un espace intérieur (4) avec lequel le dispositif (14) communique de manière à conduire l'air pour amener le flux d'air primaire (13) au brûleur (5).
     
    12. Meuble de cuisine selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'espace intérieur (4) communique de manière à conduire l'air avec l'ouverture (25) ménagée dans la cuvette (7).
     
    13. Meuble de cuisine selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la table de cuisson à gaz (3) est intégrée dans un plan de travail (2) au-dessous duquel l'espace intérieur (4) est formé.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente