[0001] Die Erfindung betrifft eine Brandschutzklappe mit einem Gehäuse und mit einer darin
schwenkbar um eine Schwenkachse herum, insbesondere mittig, gelagerten Absperrklappe,
wobei das Gehäuse einen freien Strömungsquerschnitt aufweist, der als rechteckiger
lichter Querschnitt ausgebildet ist, wobei das Gehäuse in Längserstreckung (Strömungsrichtung)
gesehen aus zumindest zwei miteinander verbundenen Gehäusesegmenten besteht und wobei
ein Gehäusesegment dieser zumindest zwei Gehäusesegmente als Haltesegment zur Aufnahme
der Lagerung der Schwenkachse ausgebildet ist und zumindest ein weiteres Gehäusesegment
dieser zumindest zwei Gehäusesegmente als Anschlusssegment zum Anschluss der Brandschutzklappe
an ein Lüftungssystem ausgebildet ist, und wobei ferner ein Ende jedes Anschlusssegmentes
mit einem Ende des Haltesegmentes verbunden ist und das jeweils andere Ende jedes
Anschlusssegmentes zur Montage der Brandschutzklappe an ein bauseitiges Lüftungssystem
ausgebildet ist.
[0002] Brandschutzklappen sind aus der Praxis in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie
besitzen eine schwenkbar gelagerte Absperrklappe, die manuell oder motorisch betätigt
wird. Brandschutzklappen werden als Teil von Lüftungsleitungen in Wanddurchführungen
eingebaut. Sie sollen im Brandfall die Lüftungsleitung abschließen und verhindern,
dass sich ein Brand aus einem Raum in den nächsten Raum ausbreitet. Brandschutzklappen
werden üblicherweise zum Einbau in eine Wand vermörtelt. Hierzu wird eine Öffnung
in die Wand eingebracht und die Brandschutzklappe in dieser Öffnung positioniert.
Der sich ergebende umlaufende Spalt wird mit Mörtel oder dergleichen verfüllt.
[0003] Eine im Stand der Technik bekannte Brandschutzklappe besteht aus zwei Gehäusesegmenten,
die in Strömungsrichtung gesehen hintereinander angeordnet und miteinander verbunden
sind. Jedes Gehäusesegment besteht aus vier Teilflächen. Das Haltesegment, in dem
die Absperrklappe gelagert ist, weist eine umlaufende, d.h. eine sich über alle Teilflächen
erstreckende, Innensicke auf, die u.a. zur Erzielung eines Freigangs für die Absperrklappe
dient. Als Nachteil erweist sich, dass das Einbringen einer umlaufenden Innensicke
die Fertigung erschwert und dass die Innensicke auch einen unerwünschten Strömungswiderstand
darstellt.
[0004] Die
DE 102 14 240 C1 offenbart eine Brandschutzklappe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0005] Im Stand der Technik sind unterschiedliche Ausgestaltungen von Komponenten von klimatechnischen
Anlagen bekannt. Die
US-PS 3,783,768 zeigt eine Jalousieklappe, die
FR 2.045.061 unterschiedliche Luftkanäle sowie die
EP 1 348 467 A1 ein kanalförmiges Gehäuse für eine Absperrvorrichtung in Lüftungsleitungen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Brandschutzklappe
anzugeben, die strömungstechnisch gesehen günstiger ausgebildet ist und auch einfacher
herstellbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Brandschutzklappe mit den Merkmalen von Anspruch 1
gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüche definiert. Dabei
ist die Breite B
H des freien Strömungsquerschnittes zwischen den Achslagern des Haltesegmentes entlang
der gesamten in Strömungsrichtung gesehenen Länge kleiner als die von der Ausrichtung
entsprechende Breite B
A des freien Strömungsquerschnittes im Bereich jedes Anschlusssegmentes.
[0008] Die Enden des Anschlusssegmentes und des Haltesegmentes können lösbar oder unlösbar
miteinander verbunden sein. Die Brandschutzklappe wird vorzugsweise so in der Öffnung
in der Wand ausgerichtet, dass sich das Haltesegment in der Öffnung der Wand befindet
und eingemörtelt wird. Jedes Anschlusssegment ragt dabei vorzugsweise aus der Wand
heraus.
[0009] Unter der Länge, der Breite und der Höhe werden am Beispiel des Haltesegments folgende
geometrischen Erstreckungen verstanden:
- Länge LH
- in Strömungsrichtung gesehener Abstand zwischen den beiden Enden des Haltesegmentes,
die beispielsweise mit einem angrenzenden Gehäusesegment verbunden sind
- Breite BH
- Abstand zwischen den beiden die Achslager beinhaltenden, d.h. orthogonal zur Schwenkachse
ausgerichteten, seitlichen Teilflächen des Haltesegments
- Höhe HH
- Abstand zwischen den beiden parallel zur Schwenkachse ausgerichteten seitlichen Teilflächen
des Haltesegments
[0010] Durch die mehrteilige Ausgestaltung der Brandschutzklappe in Strömungsrichtung gesehen
kann die Breite B
H des Haltesegmentes genau auf die zu der von der Ausrichtung entsprechende Breite
B
A des freien Strömungsquerschnittes im Bereich jedes Anführungssegmentes abgestellt
werden. Auf diese Weise wird ein Freigang für die Absperrklappe geschaffen.
[0011] Die Länge L
H des Haltesegmentes ist vorzugsweise so gewählt, dass die Absperrklappe mit ihren
beiden senkrecht zur Schwenkachse angeordneten Seitenkanten beim Verschwenken aus
der Offenstellung erst kurz vor Einreichen der Schließstellung mit den angrenzenden
Teilflächen des Haltesegmentes in Kontakt kommt.
[0012] Bei einem solchen Ausführungsbeispiel ragt die Absperrklappe mit ihren beiden parallel
zur Schwenkachse ausgerichteten Seitenkanten in der Offenstellung beispielsweise in
das angrenzende Anschlusssegment hinein. Da die Breite B
A des Anschlusssegmentes größer als die Breite B
H des Haltesegmentes ist, berühren die äußeren Enden der beiden senkrecht zur Schwenkachse
angeordneten Seitenkanten in der Ofenstellung die Teilflächen des Anschlusssegments
nicht.
[0013] Die Höhe H
H des Haltesegmentes und die Höhe H
A des Anschlusssegmentes können beliebig aufeinander abgestellt sein.
[0014] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel können die Höhe H
H des freien Strömungsquerschnittes des Haltesegmentes und die Höhe H
A des freien Strömungsquerschnittes im Bereich jedes Anschlusssegmentes übereinstimmen.
Sind die Höhe H
H und die Höhe H
A identisch, kommen der Brandschutzklappe deutlich günstigere Strömungseigenschaften
zu. So hat die Brandschutzklappe lediglich im Bereich der beiden Seiten, die senkrecht
zur Schwenkachse der Absperrklappe ausgerichtet sind, einen Strömungswiderstand in
Form der durch die unterschiedlichen Breiten resultierenden Versprünge.
[0015] Unter Übereinstimmen der Höhe H
H und der Höhe H
A wird auch ein kleine Abweichung zwischen dem Haltesegment und dem damit verbundenen
Anschlusssegment von 2 bis 10 mm im Bereich jeder Teilfläche verstanden.
[0016] Es bietet sich an, dass die Höhe H
H des freien Strömungsquerschnittes des Haltesegmentes und die Höhe H
A des freien Strömungsquerschnittes entlang der gesamten in Strömungsrichtung gesehenen
Länge des Anschlusssegmentes übereinstimmen.
[0017] Vorzugsweise ist bei dem Haltesegment die Breite B
H des freien Strömungsquerschnittes zwischen den Achslagern, d.h. der Lagerung, um
etwa 10 bis 20 mm, vorzugsweise um 16 mm, kleiner als die von der Ausrichtung entsprechende
Breite B
A des freien Strömungsquerschnittes im Bereich jedes Anschlusssegmentes. Damit verringert
das Haltesegment - gegenüber den unmittelbar angrenzenden Seiten jedes Anschlusssegmentes
- den freien Strömungsquerschnitt auf jeder Seite der Absperrklappe, die orthogonal
zur Schwenkachse ausgerichtet ist, um etwa 5 bis 10 mm, vorzugsweise um 8 mm.
[0018] Bei dem Anschlusssegment ist vorzugsweise die Länge L
A bei allen Größen gleich und beträgt vorzugsweise etwa 200 mm. Bei der kleinsten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Brandschutzklappe beträgt die Breite B
A jedes Anschlusssegmentes vorzugsweise etwa 200 mm und die Höhe H
A etwa 100 mm. Bei einer größeren Ausführungsform kann die Breite B
A 1500 mm und die Höhe H
A 800 mm betragen.
[0019] Auch die Länge L
H des Haltesegmentes ist vorzugsweise bei allen Größen gleich und beträgt vorzugsweise
etwa 100 mm. Die Höhe H
H (orthogonal zur Richtung der Lagerung der Absperrklappe) des Haltesegmentes kann
dabei um das ein- bis achtfache größer als die in Strömungsrichtung gesehene Länge
L
H des Haltesegmentes sein.
[0020] Eine kleine Ausführungsform eines Haltesegments weist dabei die Breite B
H auf, die der Breite B
A des Anschlusssegmentes (vorzugsweise etwa 200 mm) abzüglich der beiden seitlichen
Versprünge von jeweils etwa 5 bis 10 mm entspricht. Die Höhe H
H eines Haltesegments entspricht der Höhe H
A des Anschlusssegmentes und beträgt vorzugsweise 100 mm.
[0021] Eine größere Ausführungsform eines Haltesegments weist dabei die Breite B
H auf, die der Breite B
A des Anschlusssegmentes (vorzugsweise etwa 1500 mm) abzüglich der beiden seitlichen
Versprünge von jeweils etwa 5 bis 10 mm entspricht. Die Höhe H
H eines Haltesegments entspricht der Höhe H
A des Anschlusssegmentes und beträgt vorzugsweise 800 mm.
[0022] Der Abstand zwischen der Schwenkachse und dem äußeren Ende der Absperrklappe kann
geringer als der Abstand zwischen der Schwenkachse und dem freien Ende des Anschlusssegments
sein. Ist die Absperrklappe beispielsweise mittig gelagert, entspricht der Abstand
zwischen der Schwenkachse und dem äußeren Ende der Absperrklappe der halben Höhe der
Absperrklappe. Handelt es sich um eine einseitig gelagerte Absperrklappe, d.h. die
Schwenkachse befindet sich entlang einer Kante der Absperrklappe, entspricht der Abstand
zwischen der Schwenkachse und dem äußeren Ende der Absperrklappe der vollen Höhe der
Absperrklappe. Durch diese Ausgestaltung ist gewährleistet, dass die Absperrklappe
endseitig in der Offenstellung nicht aus dem Anschlusssegment der Brandschutzklappe
hinausragt.
[0023] Das freie andere Ende des Anschlusssegmentes kann zum Anschluss an ein bauseitiges
Lüftungssystem ausgebildet sein.
[0024] Es ist aber auch durchaus möglich, dass - sofern die Brandschutzklappe in Strömungsrichtung
gesehen - nur aus zwei Gehäusesegmenten besteht - das freie andere Ende des Haltesegmentes
zum Anschluss an ein bauseitiges Lüftungssystem ausgebildet ist.
[0025] Die beiden freien Enden des Haltesegmentes können jeweils mit einem Anschlusssegment
verbunden sein. Bei einer solchen Ausgestaltung ist die Brandschutzklappe in Strömungsrichtung
gesehen dreiteilig ausgebildet. Beträgt die Länge L
A eines Anschlusssegmentes unabhängig von der Breite B
A und der Höhe H
A etwa 200 mm und die Länge L
H des Haltesegmente etwa 100 mm, ergibt sich damit eine Gesamtlänge der Brandschutzklappe
von etwa 500 mm.
[0026] An dem Ende eines Gehäusesegmentes, das mit dem Ende eines benachbarten Gehäusesegmentes
verbunden ist, kann für diese Verbindung ein, insbesondere umlaufender, sich auswärts
erstreckender Flansch vorgesehen sein. Es ist aber auch durchaus möglich, dass sich
der Flansch nur im Bereich der Seiten des Gehäuses erstreckt, während im Eckbereich
kein Flansch vorgesehen ist. In diesem Fall können beispielsweise Eckbleche eingesetzt
sein. Da die Breite B
H des Haltesegmentes kleiner ist als die von der Ausrichtung entsprechende Breite B
A des freien Strömungsquerschnittes jedes Anschlusssegmentes, ist der Flansch des Haltesegmentes
in diesem Bereich vorzugsweise entsprechend höher ausgebildet.
[0027] Zumindest zwei angrenzende Gehäusesegmente können mittels einer Fügeverbindung wie
beispielsweise Löten, Schweißen oder Kleben, verbunden sein. Selbstverständlich sind
auch andere Verbindungstechniken, wie beispielsweise Nieten, Schrauben oder Falzen,
möglich.
[0028] Zumindest ein Gehäusesegment kann in seiner Umfangsrichtung gesehen mehrstückig ausgebildet
sein. Beispielsweise können zwei Winkel, die aus zwei Seiten mit einer Längsumformung
ausgebildet sind, gegeneinander fixiert sein. Auch vier separate Einzelwände sind
selbstverständlich denkbar.
[0029] Dabei kann wenigstens eine Teilfläche zumindest eines Gehäusesegmentes mit wenigstens
einer in Umfangsrichtung angrenzenden weiteren Teilfläche dieses Gehäusesegmentes
einstückig ausgebildet sein.
[0030] Zumindest ein Gehäusesegment kann in seiner Umfangsrichtung gesehen einstückig ausgebildet
sein und wenigstens drei Längsumformungen sowie eine Längsnaht aufweisen. Die Längsumformung
und die Längsnaht sind vorzugsweise parallel ausgerichtet. Sofern das Gehäusesegment
keine umlaufende Innensicke oder umlaufende Außensicke aufweist und damit die einzelnen
vier Gehäusebereiche eben ausgebildet sind, können die Längsumformungen wie bei einem
Kanalstück auch über ihre Länge geradlinig ausgebildet sein. Ein entsprechendes Gehäusesegment
kann aus Blech beispielsweise durch einen Biegeprozess oder Kantvorgang hergestellt
sein. Die Längsumformungen und die Längsnaht können durchgehend ausgebildet sein.
[0031] Das Haltesegment kann einen sich längs des Umfangs der Absperrklappe in ihrem geschlossenen
Zustand erstreckenden und beidseitig begrenzten, insbesondere als Nut ausgebildeten,
Teilbereich aufweisen, der mit einem bei Wärmeeinwirkung ausdehnenden Material versehen
ist und dessen Breite vorzugsweise zumindest außerhalb des Schnittpunktes zwischen
dem Haltesegment und der Schwenkachse der Absperrklappe in etwa der Dicke der Absperrklappe
entspricht. Dabei kann in dem Gehäuse und in dem bei Wärmeeinwirkung ausdehnenden
Material zumindest eine Durchführung für die Schwenkachse vorgesehen sein. Aufgrund
des Teilbereiches, der am fertigen Haltesegment eine nach außen weisende Nut oder
Sicke bildet, ist jede Längsumformung über die gesamte Länge L
H des Haltesegments nicht gradlinig ausgebildet, da die Längsumformung in dem Teilbereich
gegenüber den beiden anderen, angrenzenden Längsumformungs-"restbereichen" des Haltesegmentes
nach außen vorsteht. Damit wird eine identische Höhe des Teilbereichs über den Umfang
des Haltesegmentes an jeder Stelle realisiert.
[0032] Mittels einer Fixiereinrichtung kann die schwenkbar gelagerte Absperrklappe gegen
eine Rückstellkraft in ihrer Offenstellung fixierbar sein und aus der fixierten Position
(Offenstellung bzw. "Auf"-Stellung) beispielsweise im Brandfall nach Auslösen der
Fixiereinrichtung durch die Rückstellkraft in ihre Schließstellung ("Zu"-Stellung)
verschwenkbar sein. Zum Verschwenken der Absperrklappe aus ihrer Schließstellung gegen
die Rückstellkraft in die Offenstellung, d.h. zum Spannen, kann beispielsweise ein
vorzugsweise auf der Außenseite des Gehäuses angeordnetes Betätigungselement, wie
z.B. ein Betätigungsgriff, vorgesehen sein.
[0033] Für eine Abdichtung kann zwischen zwei verbundenen Gehäusesegmenten eine Dichtung
vorgesehen sein.
[0034] Bevorzugt werden die Gehäusesegmente separat gefertigt und anschließend miteinander
verbunden, wobei zumindest eine Teilfläche zumindest eines Gehäusesegmentes mit wenigstens
einer in Umfangsrichtung angrenzenden weiteren Teilfläche dieses Gehäusesegmentes
einstückig ausgebildet ist.
[0035] Im Folgenden wird ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schräge Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Brandschutzklappe einschließlich
der Details A und B,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 ohne Eckbleche einschließlich des Details A,
- Fig. 3
- den Gegenstand nach Fig. 1 ohne Eckbleche und im noch nicht verbundenen Zustand,
- Fig. 4
- eine Veranschaulichung des Biegevorgangs und des anschließenden Schließens bei einem
in Umfangsrichtung gesehen einstückig ausgebildeten Gehäusesegmentes einschließlich
des Details A,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf ein Blech zur Herstellung eines in Umfangsrichtung gesehen einstückig
ausgebildeten Anschlusssegmentes sowie eine schräge Draufsicht auf ein fertig gebogenes
Anschlusssegment ohne Eckbleche,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf ein Blech zur Herstellung eines in Umfangsrichtung gesehen einstückig
ausgebildeten Haltesegmentes sowie eine schräge Draufsicht auf ein fertig gebogenes
Haltesegment ohne Eckbleche,
- Fig. 7
- in abstrahierter Weise das Querschnittsprofil entlang der Linie VII in Fig. 1 einschließlich
des Details Y,
- Fig. 8
- in abstrahierter Weise das Querschnittsprofil entlang der Linie VIII in Fig. 1 einschließlich
des Details Z,
- Fig. 9
- eine schräge Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Brandschutzklappe ohne Eckbleche
und im noch nicht verbundenen Zustand, wobei das Haltesegment in seiner Umfangsrichtung
gesehen zweistückig ausgebildet ist,
- Fig. 10
- eine Veranschaulichung des Biegevorgangs und des anschließenden Schließens bei einem
in seiner Umfangsrichtung gesehen zweistückig ausgebildeten Haltesegmentes einschließlich
der Details A und B sowie
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf ein Blech zur Herstellung eines in Umfangsrichtung gesehen zweistückig
ausgebildeten Haltesegmentes sowie eine schräge Draufsicht auf ein fertig gebogenes
Haltesegment ohne Eckbleche.
[0036] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0037] In den Fig. 1 bis 11 ist eine Brandschutzklappe dargestellt, die aus drei Gehäusesegmenten,
nämlich zwei Anschlusssegmenten 1 und einem dazwischen angeordneten Haltesegment 2,
besteht. In dem Haltesegment 2 ist eine um eine Schwenkachse herum mittig gelagerte
Absperrklappe 3 vorgesehen, wobei das Gehäuse der Brandschutzklappe einen freien Querschnitt
aufweist, der als rechtwinkliger Querschnitt ausgebildet ist.
[0038] Jedes Gehäusesegment besteht aus jeweils vier rechtwinklig zueinander angeordneten
Teilflächen und wird separat hergestellt. Anschließend werden die Gehäusesegmente
unter sich miteinander verbunden werden. Die Brandschutzklappe ist daher in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel in Längsrichtung (Strömungsrichtung 4) gesehen dreiteilig ausgebildet.
[0039] Wie den Zeichnungen zu entnehmen ist, ist ein Ende jedes Anschlusssegmentes 1 mit
einem Ende des Haltesegmentes 2 verbunden. Das jeweils andere Ende jedes Anschlusssegmentes
1 ist zur Montage der Brandschutzklappe an ein nicht dargestelltes bauseitiges Lüftungssystem
ausgebildet.
[0040] Soweit es die beiden Anschlusssegmente 1 betrifft, darf auf die Fig. 4 und 5 verwiesen
werden. Wie diesen zu entnehmen ist, wird ein Blech an vier Längsumformungen 5 umgebogen,
wobei die beiden freien Enden anschließend beispielsweise durch eine Längsnaht 6 miteinander
verbunden werden. In der oberen Darstellung von Fig. 5 ist das Blech vor dem Biegeprozess
dargestellt.
[0041] Zur Erzeugung zweier Flansche 7 werden die Seitenränder des Blechs jedes Anschlusssegmentes
1 - vorzugsweise vor dem Biegen entlang der Längsumformungen 5 - um 90° abgewinkelt.
Das jeweilige freie Ende jedes Flansches 7 ist wiederrum um etwa 90° entlang einer
Linie 8 in Richtung des anderen Flansches 7 des Anschlusssegmentes 1 zur Bildung eines
Steges 9 abgewinkelt.
[0042] Wie der oberen Darstellung von Fig. 5 zu entnehmen ist, ist an dem Steg 9 des Flansches
7 des Anschlusssegmentes 1, der zur Montage der Brandschutzklappe an ein nicht dargestelltes
bauseitiges Lüftungssystem ausgebildet ist, ein Verstärkungsabschnitt 10 vorgesehen,
der so geformt ist, dass der Verstärkungsabschnitt 10 auf der Innenseite des fertig
gebogenen Flansches 7 anliegt.
[0043] In der oberen Darstellung von Fig. 6 ist das noch nicht umgebogene Blech zur Herstellung
eines im Umfangsrichtung gesehen einstückig ausgebildeten Haltesegmentes 2 dargestellt.
Auch hier werden - vorzugsweise vor Durchführung der Biegung des Bleches entlang der
drei Längsumformungen 5 - die beiden Seitenränder zur Bildung jeweils eines Flansches
11 um etwa 90° abgewinkelt. Das jeweilige freie Ende jedes Flansches 11 ist wiederrum
um etwa 90° entlang der Linie 12 in Richtung des angrenzenden Anschlusssegmentes 1
zur Bildung eines Steges 13 abgewinkelt. Damit sind bei dem Haltesegment 2 die beiden
Stege 13 voneinander wegweisend ausgerichtet.
[0044] Im Bereich zweier gegenüberliegenden Seiten des Haltesegmentes 2 ist jeweils eine
mittige Lagerung 14 für die Schwenkachse der Absperrklappe 3 vorgesehen. Zusätzlich
ist ein sich längs des Umfangs der Absperrklappe 3 im geschlossenen Zustand erstreckender
und beidseitig begrenzter Teilbereich 15 vorgesehen, der als nach außen weisende Nut
ausgebildet ist. Dieser Teilbereich 15 ist mit einem bei Wärmeeinwirkung ausdehnenden
Material versehen, das in dem vorliegenden Fall nicht dargestellt ist. Die Breite
des Teilbereichs 15 entspricht zumindest außerhalb des Schnittpunkts zwischen dem
Haltesegment 2 und der Lagerung 14 in etwa der Dicke der Absperrklappe 3. Der Teilbereich
15 dient zur Kammerung des bei Wärmeeinwirkung ausdehnenden Materials.
[0045] Aufgrund des eingebrachten Teilbereiches 15, der am gebogenen und fertiggestellten
Haltesegment 2 eine nach außen weisende Nut oder Sicke bildet, ist jede der drei Längsumformungen
5 über die Länge L
H des Haltesegments 2 nicht gradlinig ausgebildet. Vielmehr steht die Längsumformung
5 in dem Teilbereich 15 gegenüber den beiden anderen angrenzenden Längsumformungen
5 des Haltesegmentes 2 nach außen vor, damit auch im Bereich jeder Längsumformung
5, d.h. in der unmittelbaren Biegekante, ein Teilbereich 15 vorgesehen ist. Die Höhe
des Teilbereichs 15 ist daher über den Umfang des Haltesegmentes 2 an jeder Stelle
gleich.
[0046] Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist die Breite B
A jedes Anschlusssegmentes 1 größer als die Breite B
H des Haltesegmentes 2. Die Breite B
H des Haltesegmentes 2 ist der Abstand der beiden gegenüberliegenden Seiten des Haltesegmentes
2 zueinander, die jeweils die Lagerung 15 der Absperrklappe 3 beinhalten.
[0047] Damit ragt das Haltesegment 2 in dem Bereich dieser beiden Seiten in den Strömungsquerschnitt
der Brandschutzklappe hinein. Auf diese Weise wird ein Freigang für die Absperrklappe
3, was für ein Verschwenken der Absperrklappe 3 aus der Offenstellung in die in Fig.
1 dargestellte Schließstellung von Vorteil ist, geschaffen.
[0048] In den Fig. 7 und 8 ist skizzenhaft in abstrakter Weise das Querschnittsprofil entlang
der Linie VII bzw. VIII in Fig. 1 dargestellt. Wie in Fig. 7 zu erkennen ist, sind
die Höhe des Flansches 11 des Haltesegmentes 2 und die Höhe des Flansches 7 des Anschlusssegments
1 so aufeinander abgestimmt, dass der Steg 13 des Flansches 11 des Haltesegmentes
2 den Steg 9 des Flansches 7 des Anschlusssegments 1 außenseitig überdeckt.
[0049] Der Flansch 11 des Haltesegments 2 weist dabei - wie in den Fig. 7 und 8 dargestellt
- auf allen vier Seiten keine einheitliche Höhe auf. So ist der Flansch 11 im Bereich
der beiden Seiten (Fig. 7), die die Lagerung (Achslager) 15 für die Absperrklappe
3 beinhalten, höher als im Bereich der anderen beiden Seiten (Fig. 8).
[0050] Im Gegensatz zur Breite ist die Höhe H
A jedes Anschlusssegmente 1 gleich der Höhe H
H des Haltesegmentes 2. Wie beispielsweise in Fig. 3 zu erkennen ist, sind die beiden
Anschlusssegmente 1 länger als das Haltesegment 2. So kann die Länge L
H des Haltesegmentes beispielsweise etwa 100 mm sein, während die Länge L
A jedes Anschlusssegments 1 etwa 200 mm beträgt, so dass sich damit eine Gesamtlänge
der Brandschutzklappe von etwa 500 mm ergibt.
[0051] Die freien Eckbereiche jedes Gehäusesegmentes, die nach dem Biegen entlang der Längsumformungen
5 verbleiben, können jeweils mit einem Eckblech 16 aufgefüllt werden, das beispielsweise
in den Details A und B in Fig. 1 dargestellt ist.
[0052] Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, weisen die Eckbleche 16 des Flansches 7, der zur Montage
der Brandschutzklappe an ein nicht dargestelltes bauseitiges Lüftungssystem ausgebildet
ist, ein Loch 17 für ein Befestigungsmittel, wie beispielsweise eine Schraube, auf.
Dies ist bei den Eckblechen 16 des Flansches 7, der mit einem Ende des Haltesegmentes
2 verbunden ist, nicht unbedingt erforderlich. So kann das betreffende Ende des Anschlusssegmentes
1 und das betreffende Ende des Haltesegmentes 2 beispielsweise miteinander verschweißt
sein.
[0053] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist das Haltesegment 2 in Umfangsrichtung
gesehen einstückig ausgebildet. Nach Durchführung der Biegung entlang der drei Längsumformungen
5 werden die beiden freien Enden 18 beispielsweise miteinander verschweißt.
[0054] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist das Haltesegment 2 zweiteilig ausgebildet.
Jeder Gehäuseteil hat die generelle Ausgestaltung eines Winkels und weist zwei Längsumformungen
5 auf. Die beiden Winkel sind im Bereich ihrer freien Enden 18 beispielsweise durch
eine durch Verschweißen aufgebrachte Längsnaht 6 gegeneinander fixiert.
[0055] Das entsprechende Blech zur Herstellung eines in Umfangrichtung gesehen zweistückig
ausgebildeten Haltesegments 2 ist in der oberen Darstellung von Fig. 11 näher dargestellt.
[0056] Selbstverständlich ist auch eine andere Ausführungsform eines in Umfangsrichtung
gesehen mehrstückig ausgebildeten Gehäusesegments denkbar. So kann beispielsweise
ein Blech entlang zweier Längsumformungen 5 so umgebogen sein, dass ein U-förmiges
Gehäusesegment entsteht, wobei die vierte Seite, d.h. die offene Seite, durch ein
entsprechendes Seitenteil anschließend verschlossen wird.
1. Brandschutzklappe mit einem Gehäuse und mit einer darin schwenkbar um eine Schwenkachse
herum, insbesondere mittig, gelagerten Absperrklappe (3), wobei das Gehäuse einen
freien Strömungsquerschnitt aufweist, der als rechteckiger lichter Querschnitt ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse in Längserstreckung gesehen aus zumindest zwei miteinander verbundenen
Gehäusesegmenten besteht und wobei ein Gehäusesegment dieser zumindest zwei Gehäusesegmente
als Haltesegment (2) zur Aufnahme der Lagerung (14) der Schwenkachse ausgebildet ist
und zumindest ein weiteres Gehäusesegment dieser zumindest zwei Gehäusesegmente als
Anschlusssegment (1) zum Anschluss der Brandschutzklappe an ein Lüftungssystem ausgebildet
ist, und wobei ferner ein Ende jedes Anschlusssegmentes (1) mit einem Ende des Haltesegmentes
(2) verbunden ist und das jeweils andere Ende jedes Anschlusssegmentes (1) zur Montage
der Brandschutzklappe an ein bauseitiges Lüftungssystem ausgebildet ist, wobei die
Breite BH des freien Strömungsquerschnittes zwischen den Achslagern (15) des Haltesegmentes
(2) entlang der gesamten in Strömungsrichtung gesehenen Länge LH kleiner ist als die von der Ausrichtung entsprechende Breite BA des freien Strömungsquerschnittes im Bereich jedes Anschlusssegmentes (1) ist.
2. Brandschutzklappe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe HH des freien Strömungsquerschnittes des Haltesegmentes (2) und die Höhe HA des freien Strömungsquerschnittes im Bereich jedes Anschlusssegmentes (1) übereinstimmen.
3. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe HH des freien Strömungsquerschnittes des Haltesegmentes (2) und die Höhe HA des freien Strömungsquerschnittes entlang der gesamten in Strömungsrichtung (4) gesehenen
Länge übereinstimmen.
4. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe HH des Haltesegmentes (2) um ein ein- bis achtfaches größer als die in Strömungsrichtung
(4) gesehene Länge LH des Haltesegmentes (2).
5. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Schwenkachse und dem äußeren Ende der Absperrklappe (3)
geringer ist als der Abstand zwischen der Schwenkachse und dem freien Ende des Anschlusssegmentes
(1).
6. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie andere Ende des Anschlusssegmentes (1) zum Anschluss an ein bauseitiges
Lüftungssystem ausgebildet ist.
7. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden freien Enden des Haltesegmentes (2) jeweils mit einem Anschlusssegment
(1) verbunden sind.
8. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ende eines Gehäusesegmentes, das mit dem Ende eines benachbarten Gehäusesegmentes
verbunden ist, für diese Verbindung ein, insbesondere umlaufender, sich auswärts erstreckender
Flansch (7, 11) vorgesehen ist.
9. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei angrenzende Gehäusesegmente mittels einer Fügeverbindung verbunden
sind.
10. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Gehäusesegment in seiner Umfangsrichtung gesehen mehrstückig ausgebildet
ist.
11. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Teilfläche zumindest eines Gehäusesegmentes mit wenigstens einer
in Umfangsrichtung angrenzenden weiteren Teilfläche dieses Gehäusesegmentes einstückig
ausgebildet ist.
12. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Gehäusesegment in seiner Umfangsrichtung gesehen einstückig ausgebildet
ist und wenigstens drei Längsumformungen (5) sowie eine Längsnaht (6) aufweist.
13. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltesegment (2) einen sich längs des Umfangs der Absperrklappe (3) in ihrem
geschlossenen Zustand erstreckenden und beidseitig begrenzten, insbesondere als Nut
ausgebildeten, Teilbereich (15) aufweist, der mit einem bei Wärmeeinwirkung ausdehnenden
Material versehen ist und dessen Breite vorzugsweise zumindest außerhalb des Schnittpunktes
zwischen dem Haltesegment (2) und der Schwenkachse der Absperrklappe (3) in etwa der
Dicke der Absperrklappe (3) entspricht.
14. Brandschutzklappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei verbundenen Gehäusesegmenten eine Dichtung vorgesehen ist.
15. Brandschutzklappe nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, die Gehäusesegmente separat gefertigt und anschließend miteinander verbunden sind,
wobei zumindest eine Teilfläche zumindest eines Gehäusesegmentes mit wenigstens einer
in Umfangsrichtung angrenzenden weiteren Teilfläche dieses Gehäusesegmentes einstückig
ausgebildet ist.
1. Fire protection flap with a housing and a pivotable shut-off valve (3) which can be
pivoted therein around a pivoting axle, in particular a central pivoting axle, wherein
the housing exhibits a free flow cross-section which is configured as a rectangular
clear cross-section, characterised in that the housing, seen in the longitudinal extension, consists of at least two joined
housing segments, and wherein one housing segment of these at least two housing segments
is configured as a holding segment (2) for accommodating the bearing arrangement (14)
of the pivoting axle, and at least one further housing segment of these at least two
housing segments is configured as a connection segment (1) for the connection of the
fire protection flap to a ventilation system, and wherein, in addition, one end of
each connection segment (1) is connected to one end of the holding segment (2), and
the other end of each connection segment (1) is each case is configured for the mounting
of the fire protection flap on a building ventilation system, wherein the width BH of the free flow cross-section between the axle bearings (15) of the holding segment
(2) along the entire length LE, seen in the flow direction, is smaller than the width BA of the free flow cross-section, according to the alignment, in the region of each
connection segment (1).
2. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that the height HH of the free flow cross-section of the holding segment (2) and the height HA of the free flow cross-section correspond in the region of each connection segment
(1).
3. Fire protection flap according to any one of the preceding claims, characterised in that the height HH of the free flow cross-section of the holding segment (2) and the height HA of the free flow cross-section correspond along the entire length, seen in the flow
direction (4).
4. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that the height HH of the holding segment (2) is one to eight times greater than the length LH of the holding segment (2), seen in the flow direction (4).
5. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that the spacing interval between the pivoting axle and the outer end of the shut-off
valve (3) is less than the spacing interval between the pivoting axle and the free
end of the connection segment (1).
6. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that the free other end of the connection segment (1) is configured for connection to
a building ventilation system.
7. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that the two free ends of the holding segment (2) are in each case joined to a connection
segment (1).
8. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that a flange (7, 11) is provided at the end of a housing segment which is connected to
the end of an adjacent housing segment, for the purpose of this connection, said flange
being in particular circumferential and extending outwards.
9. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that at least two adjacent housing segments are connected by means of a joint connection.
10. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that at least one housing segment is configured as multi-part, seen in its circumferential
direction.
11. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that at least one part surface of at least one housing segment is configured as being
of one piece with at least one further part surface of this housing segment, adjacent
to it in the circumferential direction.
12. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that at least one housing segment, seen in its circumferential direction, is configured
as being of one piece, and comprises at least three longitudinal reshaping sections
(5) and a longitudinal seam (6).
13. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that the holding segment (2) comprises a part region (15), extending along the length
of the circumference of the shut-off valve (3) in its closed state, and delimited
on both sides, configured in particular as a slot, which is provided with a material
which expands under the effect of heat, and the width of which, at least outside the
point of intersection between the holding segment (2) and the pivoting axle of the
shut-off valve (3) preferably corresponds approximately to the thickness of the shut-off
valve (3).
14. Fire protection flap according to the preceding claim, characterised in that a seal is provided between two connected housing segments.
15. Fire protection flap according to any one of claim 1-14, characterised in that the housing segments are manufactured separately and then connected to one another,
wherein at least one part surface of at least one housing segment is configured as
being of one piece with at least one further part surface adjacent in the circumferential
direction.
1. Clapet coupe-feu doté d'un boîtier et d'un clapet d'arrêt (3) supporté en particulier
centralement, de manière à pouvoir pivoter à l'intérieur de celui-ci autour d'un axe
de pivotement, le boîtier présentant une section transversale d'écoulement libre qui
est réalisée sous forme de section transversale intérieure rectangulaire, caractérisé en ce que le boîtier, vu dans la direction d'étendue longitudinale, se compose d'au moins deux
segments de boîtier connectés l'un à l'autre et un segment de boîtier de ces au moins
deux segments de boîtier étant réalisé sous forme de segment de retenue (2) pour recevoir
le support sur palier (14) de l'axe de pivotement et au moins un autre segment de
boîtier de ces au moins deux segments de boîtier étant réalisé sous forme de segment
de raccordement (1) pour le raccordement du clapet coupe-feu à un système de ventilation,
et en outre une extrémité de chaque segment de raccordement (1) étant connectée à
une extrémité du segment de retenue (2) et l'autre extrémité respective de chaque
segment de raccordement (1) étant réalisée pour le montage du clapet coupe-feu à un
système de ventilation du côté de la construction, la largeur BH de la section transversale d'écoulement libre entre les paliers d'axe (15) du segment
de retenue (2) le long de toute la longueur LH, vu dans la direction d'écoulement, étant inférieure à la largeur BA correspondante depuis l'orientation de la section transversale d'écoulement libre
dans la région de chaque segment de raccordement (1).
2. Clapet coupe-feu selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la hauteur HH de la section transversale d'écoulement libre du segment de retenue (2) et la hauteur
HA de la section transversale d'écoulement libre dans la région de chaque segment de
raccordement (1) coïncident.
3. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur HH de la section transversale d'écoulement libre du segment de retenue (2) et la hauteur
HA de la section transversale d'écoulement libre le long de toute la longueur, vu dans
la direction d'écoulement (4), coïncident.
4. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur HH du segment de retenue (2) est supérieure d'un facteur de un à huit à la longueur
LH du segment de retenue (2), vu dans la direction d'écoulement (4).
5. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance entre l'axe de pivotement et l'extrémité extérieure du clapet d'arrêt
(3) est inférieure à la distance entre l'axe de pivotement et l'extrémité libre du
segment de raccordement (1).
6. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'autre extrémité libre du segment de raccordement (1) est réalisée en vue du raccordement
à un système de ventilation du côté de la construction.
7. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux extrémités libres du segment de retenue (2) sont à chaque fois connectées
à un segment de raccordement (1).
8. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à l'extrémité d'un segment de boîtier qui est connecté à l'extrémité d'un segment
de boîtier adjacent, il est prévu pour cette connexion, une bride (7, 11) notamment
périphérique, s'étendant vers l'extérieur.
9. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux segments de boîtier adjacents sont connectés au moyen d'une connexion
par aboutement.
10. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un segment de boîtier, vu dans sa direction périphérique, est réalisé en
plusieurs parties ou plusieurs morceaux.
11. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une surface partielle d'au moins un segment de boîtier est réalisée d'une
seule pièce avec au moins une surface partielle supplémentaire adjacente de ce segment
de boîtier dans la direction périphérique.
12. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un segment de boîtier, vu dans sa direction périphérique, est réalisé en
une seule pièce et présente au moins trois formations longitudinales (5) ainsi qu'un
joint longitudinal (6).
13. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le segment de retenue (2) présente une région partielle (15) s'étendant le long de
la périphérie du clapet d'arrêt (3) dans son état fermé et limitée des deux côtés,
en particulier réalisée sous forme de rainure, qui est pourvue d'un matériau se dilatant
sous l'effet de la chaleur et dont la largeur de préférence au moins à l'extérieur
du point d'intersection entre le segment de retenue (2) et l'axe de pivotement du
clapet d'arrêt (3) correspond approximativement à l'épaisseur du clapet d'arrêt (3).
14. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre deux segments de boîtier assemblés est prévu un joint d'étanchéité.
15. Clapet coupe-feu selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les segments de boîtier sont fabriqués séparément et sont ensuite assemblés les uns
aux autres, au moins une surface partielle d'au moins un segment de boîtier étant
réalisée d'une seule pièce avec au moins une autre surface partielle de ce segment
de boîtier, adjacente dans la direction périphérique.