[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem
Gehäuse, das einen wärmeisolierten Aufnahmeraum für Kühlgut umschließt, wobei an einer
Rückseite des Gehäuses zumindest ein Verflüssiger angeordnet ist, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es sind sowohl Einbaukühl- und/oder Einbaugefrierschränke als auch frei aufstellbare
Kühl- und/oder Gefrierschränke mit einem oder mehreren Aufnahmeräumen für Kühlgut
innerhalb eines Gehäuses bekannt. An der Rückseite des Gehäuses befindet sich in der
Regel außen ein sog. Verflüssiger, der eine große Fläche der Rückseite überdeckt und
der zumindest eine Rohrleitung für Kältemittel aufweist. Der Verflüssiger dient dazu,
das zuvor in den gasförmigen Aggregatzustand übergegangene Kältemittel in thermischem
Austausch mit der Raumluft wieder zu verflüssigen. Es ist bekannt, den Verflüssiger
zum Beispiel an vier Eckbereichen mit dem Gehäuse zu verschrauben, was einen erheblichen
Montageaufwand mit sich bringt. Es ist weiter bekannt, den unteren Randbereich des
Verflüssigers in eine rinnenartige Aufnahme einzustellen und am gegenüberliegenden
oberen Randbereich den Verflüssiger mit dem Gehäuse zu vernieten oder zu verschrauben,
wobei die Nieten oder Schrauben zum Toleranzausgleich üblicherweise vertikal erstreckte
Langlöcher des Verflüssigers durchgreifen. Aufgrund von Fertigungstoleranzen, steht
der untere Rand des Verflüssigers häufig nicht fest in der Rinne, sondern ist gegenüber
deren Boden ein Stück weit angehoben, wodurch es zu störender Geräuschentwicklung
kommen kann, weil der Verflüssiger im Betrieb zu Schwingungen angeregt wird. Dieses
wird vom Kunden als störend empfunden, so dass häufige kostspielige Kundendiensteinsätze
die Folge sind, bei denen dann nur der Verflüssiger wieder nach unten in die Rinne
gedrückt wird. Der Aufwand für diese "Reparaturen" ist somit unangemessen hoch.
[0003] Die Druckschrift
EP 0 165 101 A1 betrifft eine Befestigungsvorrichtung für einen Verflüssiger an einem Kältegerät.
Rohre eines Verflüssigers werden an einer Rückseite eines Kältegerätes in Befestigungsvorrichtungen
eingesteckt. Die Befestigungsvorrichtungen sind sowohl an einer oberen Seite als auch
an einer unteren Seite des Verflüssigers vorgesehen. Die Druckschrift
EP 0 165 101 A1 offenbart ein Kältegerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Die Druckschrift
EP 1 229 292 A1 betrifft einen Kühlschrank mit einem Gehäuse und einer Vorrichtung zur Abstützung
eines Kondensators an einem Gehäuse. Die Abstützungsvorrichtung umfasst einen Korpus,
der einen Befestigungsabschnitt zur
[0005] Befestigung an einem Kühlschrankgehäuse sowie einen Stützabschnitt zur Abstützung
des Kondensators aufweist. Der Abschnitt steht vom Befestigungsabschnitt über. Die
Abstützungsvorrichtung hält den Kondensator an der Rückwand des Kältegerätes von der
Seite des Verflüssigers her.
[0006] Die Druckschrift
WO 03/069243 A1 betrifft eine Befestigungsvorrichtung für eine Fixierung eines Rohres-Draht-Kondensator,
die an der Rückseite eines Kühl-oder Gefrierschrank angeordnet ist. Die Befestigungsvorrichtung
umfasst ein Paar von Schenkeln mit entsprechenden Endabschnitten, die an T-förmigen
Enden der Schenkel angeordnet sind und einen jeweils und ein verbreitertes Ende aufweisen.
Die Endabschnitte werden zwischen nebeneinanderliegenden Drähten des Verdampfers eingesteckt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier eine Verbesserung zu erreichen.
[0008] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein Kältegerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Gegenstandes
der Erfindung wird auf die abhängigen Ansprüche verwiesen.
[0009] Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also
ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder eventuell auch im
[0010] Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder
Getränke in haushaltsüblichen Mengen bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise
ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination oder ein Weinlagerschrank.
[0011] Bei einem Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Gehäuse, das einen
wärmeisolierten Aufnahmeraum für Kühlgut umschließt, wobei an einer Rückseite des
Gehäuses zumindest ein Verflüssiger angeordnet ist, ist erfindungsgemäß der Verflüssiger
in zumindest einer gegenüber dem Gehäuse feststehenden Klemmaufnahme an dem Gehäuse
gehaltert. Diese Klemmaufnahme kann insbesondere eine Rastverbindung mit dem Verflüssiger
bilden. Mit der Erfindung ist ein Kältegerät geschaffen, das eine dauerhaft stabile
und vibrationsdämpfende Halterung des Verflüssigers ermöglicht, ohne den Montageaufwand
zu erhöhen.
[0012] Der Verflüssiger weist einen oberen horizontalen Randbereich, einen unteren horizontalen
Randbereich und zwei seitliche vertikale Randbereiche auf. Insbesondere ist der Verflüssiger
mit zumindest einem dieser Randbereiche in der Klemmaufnahme gehaltert. Durch die
klemmende Halterung des zumindest einen Randbereichs des Verflüssigers in zumindest
einer gegenüber dem Gehäuse feststehenden Klemmaufnahme ist sichergestellt, dass auch
durch ein Anheben des Geräts am Verflüssiger dieser nicht aus der Halterung herausgehoben
werden kann, sondern seinen festen eingeklemmten Sitz, der eine Geräuschentwicklung
vermeidet, beibehält.
[0013] Für eine einfache Montage ist es günstig, wenn die Klemmaufnahme den Randbereich
in Horizontalrichtung - und nicht in einer möglicherweise vertikalen Zugrichtung -
klemmend einfasst.
[0014] Eine besonders hohe Sicherheit gegen ein Herausziehen des Verflüssigers aus der Halterung
ist dadurch ermöglicht, dass die Klemmaufnahme einen in den Verflüssiger eingreifenden
Rückhalter aufweist, der den aufgenommenen Randbereich gegen ein Zurückziehen mit
einer Komponente in Richtung des Mittelpunkts der vom Verflüssiger eingenommenen Fläche
sichert.
[0015] Dieser Rückhalter kann in sich mehrfach geteilt sein und dadurch in mehrere Zwischenräume
des netzartigen Verflüssigers innerhalb des äußeren Randbereichs eingreifen. Beispielsweise
kann bei einer Sicherung des unteren Randbereichs in der Klemmhalterung und Befestigung
(zum Beispiel Vernieten) des oberen Randbereichs am Gehäuse einem Herausheben des
Verflüssigers nach oben beim Anheben des Geräts am Verflüssiger effektiv durch den
eine Bewegung nach oben hemmenden oder gar blockierenden Rückhalter vorgebeugt werden.
Selbst wenn das Gerät am Verflüssiger angehoben wird, bleibt dieser dann fest in er
Klemmaufnahme gesichert.
[0016] Bei dieser Geometrie ist es auch möglich, dass die Klemmaufnahme nicht nur selbst
als Spritzgussteil ausgebildet und zum Beispiel mit der Gehäuserückwand verschraubt
ist, sondern einen einstückig angespritzten Anhang einer größeren Baueinheit bildet,
insbesondere vorteilhaft eines im unteren rückseitigen Bereich gelegenen Maschinenraums,
der insgesamt zusammen mit der an seinem oberen Ende angespritzten Klemmhalterung
als Spritzgusseinheit ausgebildet sein kann.
[0017] Für die Stabilität und Montagesicherheit ist es vorgesehen, dass der Rückhalter vom
Randbereich des Verflüssigers rastend (mit einem entsprechenden Klackgeräusch) hintergreifbar
ist. Die trägt auch dazu bei, dass selbst beim Anheben des Geräts am Verflüssiger
dieser sich nicht aus der Klemmhalterung lösen kann.
[0018] Die kraftschlüssige Klemmung kann so erfolgen, dass die Klemmaufnahme einen den Randbereich
von der Rückwand nach außen sichernden Anschlag und ein den Randbereich gegen Bewegung
zur Rückwand hin sicherndes Widerlager aufweist und dadurch die horizontale Klemmung
bewirkt. Dabei kann das Widerlager gegenüber dem äußeren Anschlag in Richtung zum
Mittelpunkt der vom Verflüssiger eingenommenen Fläche - also in der beschriebenen
Geometrie nach oben hin - versetzt sein.
[0019] Für ein einfaches Einfädeln des Verflüssigers und für eine Vibrationsdämpfung ist
es dabei hilfreich, das Widerlager mit einer gegenüber dem Anschlag erhöhten elastischen
Verformbarkeit auszubilden. Aufgrund der Elastizität kann das Widerlager auch eine
die Klemmung verbessernde Presskraft in Horizontalrichtung auf den Verflüssiger aufbringen
und gleichzeitig dessen Vibration gegenüber dem Gehäuse dämpfen.
[0020] Einem durch den Höhenversatz von Anschlag und Widerlager auftretenden Drehmoment
auf den Verflüssiger kann dadurch entgegengewirkt werden, dass dieser an seinem der
zumindest einen Klemmhalterung gegenüberliegenden Randbereich fest am Gehäuse gesichert,
insbesondere mit diesem vernietet oder verschraubt ist.
[0021] Weiter ist es günstig, nur eine an dem jeweiligen Randbereich mittig angreifende
Klemmhalterung vorzusehen, so dass mit zwei Befestigungen des gegenüberliegenden Randbereichs
eine Dreipunkthalterung erreicht ist, die besonders unempfindlich für Fertigungstoleranzen
in der Form des Verflüssigers ist.
[0022] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus in der Zeichnung dargestellten
und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung.
[0023] In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine nur schematische Seitenansicht eines Kältegeräts mit einem rückseitig angeordneten
großflächigen Verflüssiger, der mit seinem unteren Kantenbereich in einer Klemmhalterung
gehalten ist,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Rückseite des Kältegeräts nach Figur 1,
- Fig. 3
- eine schematische seitliche Detailansicht der Klemmhalterung des Kältegeräts nach
Figur 2, jedoch noch vor Montage des Verflüssigers,
- Fig. 4
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 mit zusätzlich angedeuteter Montagerichtung für den
Verflüssiger,
- Fig. 5
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 mit eingesetztem Verflüssiger vor dessen Ausrichtung
durch Drehung um eine Querachse,
- Fig. 6
- eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5 nach Einschwenken des Verflüssigers in seine vertikale
Endstellung durch seine Abstützung am Anschlag und am gegenüberliegenden Widerlager
der Klemmhalterung,
- Fig. 7
- eine Einzelteilansicht der Klemmhalterung in perspektivischer Ansicht von schräg hinten
und darunter von schräg vorne,
- Fig. 8
- die Klemmhalterung in der gleichen Perspektive wie in Fig. 7 unten, jedoch mit montiertem
Verflüssiger.
[0024] Das in Figur 1 dargestellte Kältegerät HK ist ein Haushaltskältegerät und kann ein
reines Kühl-oder ein reines Gefriergerät oder eine Kombination von diesen sein. Es
weist ein Gehäuse G auf, das nur beispielhaft genau zwei Aufnahmeräume AR für Kühlgut
umfasst, die jeweils vorderseitig von Türen T verschließbar sind. An der Rückseite
R des Kältegeräts HK ist zumindest ein Verflüssiger V angeordnet, der insgesamt eine
Teilfläche F der Rückseite R überdeckt. Der Verflüssiger V liegt außenseitig des Gehäuses
G und steht dadurch in thermischem Kontakt mit der Umgebungsluft.
[0025] Der Verflüssiger V umfasst eine Rohrleitung RL für darin enthaltenes Kühlmittel,
die hier beispielhaft in horizontalen Mäandern geformt ist. Dies ist nicht zwingend.
Zwischen den Mäandern der Rohrleitung RL liegen Verbindungsstege VS, über die die
Mäander der Rohrleitung RL stabilisierend miteinander verbunden sind. Diese Verbindungstege
VS sind hier als die Rohrleitung RL beidseitig einfassende Doppelstege ausgebildet.
[0026] Insgesamt überdeckt der hier eine Verflüssiger V eine Rechteckfläche F, die von einem
oberen und einem unteren quer liegenden Randbereich OR, UR sowie zwei seitlich aufragenden
Randbereichen, einem linken Rand LR und einem rechten Rand RR, begrenzt ist.
[0027] Erfindungsgemäß ist zumindest ein Randbereich des Verflüssigers V in zumindest einer
gegenüber dem Gehäuse G feststehenden Klemmaufnahme K gehalten. Hier ist der untere
Randbereich UR in der oder den Klemmaufnahme(n) K gehalten. Dabei können zum Beispiel
zwei seitliche Klemmaufnahmen K vorgesehen sein. Gemäß der Zeichnung ist hingegen
genau eine quermittig liegende Klemmaufnahme K vorgesehen, so dass sich mit zwei oben
liegenden Vernietungen oder ähnlichen Befestigungen N eine Dreipunkthalterung für
den Verflüssiger V ergibt.
[0028] In der Klemmaufnahme K ist hier der untere Randbereich UR derart klemmend gehalten,
dass die Kraftrichtung der Klemmung mit einer Komponente in Horizontalrichtung wirkt
und den unteren Randbereich UR zwischen einem Anschlag A und einem gegenüberliegenden
Widerlager WL einfaßt.
[0029] Bei der hier gezeigten Ausbildung der Klemmaufnahme K weist diese einen den unteren
Randbereich UR des Verflüssigers V von der Rückwand R des Kältegeräts HK weg nach
außen sichernden Anschlag A und ein den Randbereich UR gegen Bewegung zur Rückwand
R hin sicherndes Widerlager WL auf. Dabei ist das Widerlager WL gegenüber dem Anschlag
A in Richtung zum Mittelpunkt der vom Verflüssiger V eingenommenen Fläche F versetzt,
hier also nach oben. Dadurch würde sich ohne weitere Maßnahmen ein Verkippneigung
des Verflüssigers V nach hinten ergeben, dem jedoch die oberen Befestigungen N des
oberen Randes OR des Verflüssigers V entgegenwirken. Die Festlegung des oberen Randes
OR unterstützt daher die kraftschlüssig dicht einfassende Klemmung für den unteren
Randbereich UR, so dass dieser spielfrei halterbar ist.
[0030] Auf die Montage des Verflüssigers V zunächst in Schrägrichtung wird weiter unten
noch gesondert eingegangen.
[0031] Um den Verflüssiger nicht nur in Horizontalrichtung zu klemmen, sondern auch seinen
Auszug mit einer Komponente in Richtung des Mittelpunkts der vom Verflüssiger V eingenommenen
Fläche F, hier also nach oben, zu verhindern, weist die Klemmaufnahme K einen in den
Verflüssiger eingreifenden Rückhalter RH auf, der vom Randbereich UR des Verflüssigers
hintergreifbar, hier also untergreifbar, ist. Dieses Untergreifen geschieht hier rastend,
da der Rückhalter RH auf seiner Unterseite einen Rastvorsprung RV aufweist, auch um
damit bei der Montage ein die Korrektheit der Montage bestätigendes Klackgeräusch
zu erreichen. Der Rückhalter RH weist eine in Seitenansicht insgesamt nasenartige
Formgebung auf, um bei der Montage kein Hindernis für den Verflüssiger darzustellen.
[0032] Wie zum Beispiel in Figur 8 erkennbar ist, ist der Rückhalter RH in sich mehrfach
vertikal geteilt und zeigt zwischen seinen vorstehenden Zinken mehrere Spalte. Während
die vorstehenden Zinken in mehrere Zwischenräume des netzartigen Verflüssigers innerhalb
der vom äußeren - hier unteren - Randbereichs UR begrenzten Fläche F eingreifen, können
dadurch die Verbindungsstege VS in die Spalte eingreifen. Somit ist auch eine Sicherung
gegen seitliche Querbewegung erreicht.
[0033] Bei der Montage (Fig. 3 bis Fig. 6) wird der Verflüssiger V zunächst derart schräg
von oben in Richtung der Rückwand R eingeschoben, dass er mit dem unteren Rand UR
an dem Rückhalter RH vorbeigeführt wird
[0034] Anschließend (Figur 5) wird der Verflüssiger V um das Widerlager WL als ersten Drehpunkt
1 und den oberen Ansatz des Rückhalters RH als zweiten Drehpunkt 2 in Richtung des
Pfeils 3 um einige bis einige zehn Grad verschwenkt, so dass er in die in Figur 6
gezeigte vertikale Endstellung gelangt und dabei mit seinem untersten Rohrleitung
RL hinter dem Rastvorsprung RV rastend eingreift und damit auch in Vertikalrichtung
ausgerichtet gehalten ist.
[0035] Nach dem Einrasten liegt dann der Verflüssiger V an dem Widerlager WL und dem gegenüberliegenden
Anschlag A an. Das Widerlager WL kann eine gegenüber dem Anschlag A erhöhte elastische
Verformbarkeit aufweisen, indem zum Beispiel vergleichsweise dünne Flügelspitzen (Fig.
7) das Widerlager WL bilden.
[0036] Um am Ende der Montage die Vertikalstellung zu sichern, wird dann der der zumindest
einen Klemmhalterung K gegenüberliegende Randbereich OR fest am Gehäuse G gesichert,
insbesondere mit diesem vernietet oder verschraubt, so dass der Verflüssiger V unverrückbar
und ohne die Möglichkeit einer Relativbewegung, die Geräusche verursachen könnte,
in der Klemmaufnahme K gehalten ist. Hier wird der Verflüssiger V über zwei seitlich
außen liegende Nieten N gehalten, so dass sich mit der einen unteren Klemmhalterung
K insgesamt die genannte Dreipunktlagerung ergibt.
[0037] In Figur 7 ist weiter zu erkennen, dass die Klemmaufnahme K insgesamt als einstückiges
Spritzgussteil ausgebildet sein und dabei den Anschlag A und die hier zwei Widerlager
WL integral in einem Bauteil umfassen kann. Ebenso kann die dort gezeigte Einheit
auch als einstückig angespritzter Anhang einer größeren Baueinheit ausgebildet sein
und so keine separate Befestigung benötigen. So kann die Klemmaufnahme K zum Beispiel
an einen im unteren rückseitigen Bereich gelegenen Maschinenraum MR angespritzt sein,
was die Montage besonders erleichtert. Auch eine Befestigung der Klemmaufnahme als
separaten Bauteils an diesem oder an der Rückwand R ist natürlich in alternativer
Ausbildung möglich.
Bezugszeichenliste:
[0038]
- HK
- Kältegerät
- T
- Tür
- AR
- Aufnahmeraum
- MR
- Maschinenraum
- V
- Verflüssiger
- F
- von dem Verflüssiger eingenommene Fläche
- RL
- Rohrleitungen des Verflüssigers
- VS
- Verbindungsstege des Verflüssigers
- K
- Klemmaufnahme
- G
- Gehäuse
- R
- Rückwand
- A
- Anschlag
- WL
- Widerlager
- OR
- oberer Randbereich
- UR
- unterer Randbereich
- LR
- linker Randbereich
- RR
- rechter Randbereich
- N
- Vernietung
- RH
- Rückhalter
- RV
- Rastvorsprung
- 1
- Drehpunkt
- 2
- Drehpunkt
- 3
- Schwenkrichtung
1. Kältegerät (HK), insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Gehäuse (G), das einen
wärmeisolierten Aufnahmeraum (AR) für Kühlgut umschließt, wobei an einer Rückseite
(R) des Gehäuses (G) zumindest ein Verflüssiger (V) angeordnet ist, der Verflüssiger
(V) in zumindest einer gegenüber dem Gehäuse (G) feststehenden Klemmaufnahme (K) an
dem Gehäuse (G) gehaltert ist, der Verflüssiger (V) einen oberen horizontalen Randbereich
(OR), einen unteren horizontalen Randbereich (UR) und zwei seitliche vertikale Randbereiche
(LR; RR) aufweist, und der Verflüssiger (V) mit zumindest einem dieser Randbereiche
(UR;OR;LR;RR) in der Klemmaufnahme (K) gehaltert ist, wobei der der zumindest einen
Klemmhalterung (K) gegenüberliegende Randbereich (OR;UR;RR;LR) fest am Gehäuse (G)
gesichert, insbesondere mit diesem vernietet oder verschraubt, ist, wobei die Klemmaufnahme
(K) einen den Randbereich (UR;OR;LR;RR) von der Rückwand (R) nach außen sichernden
Anschlag (A) und ein den Randbereich (UR;OR;LR;RR) gegen Bewegung zur Rückwand (R)
hin sicherndes Widerlager (WL) aufweist, wobie die Klemmaufnahme (K) einen in den
Verflüssiger (V) eingreifenden Rückhalter (RH) aufweist, der den aufgenommenen Randbereich
(UR;OR;LR;RR) gegen ein Zurückziehen mit einer Komponente in Richtung des Mittelpunkts
der vom Verflüssiger (V) eingenommenen Fläche (F) sichert, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückhalter (RH) auf seiner Unterseite einen Rastvorsprung (RV) aufweist, wobei
der Verflüssiger (V) in einer vertikalen Endstellung gelangt ist und dabei mit seiner
untersten Rohrleitung (RL) hinter dem Rastvorsprung (RV) rastend eingreift und damit
auch in Vertikalrichtung ausgerichtet gehalten ist, wobei nach dem Einrasten der Verflüssiger
(V) an dem Widerlager (WL) und dem gegenüberliegenden Anschlag (A) anliegt, wobei
das Widerlager (WL) gegenüber dem äußeren Anschlag (A) in Richtung zum Mittelpunkt
der vom Verflüssiger eingenommenen Fläche (F) versetzt ist und das Widerlager (WL)
eine gegenüber dem Anschlag (A) erhöhte elastische Verformbarkeit aufweist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmaufnahme (K) den Randbereich (UR;OR;LR;RR) in Horizontalrichtung klemmend
einfasst.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückhalter (RH) in sich mehrfach geteilt ist und in mehrere Zwischenräume des
Verflüssigers (V) innerhalb des äußeren Randbereichs (UR;OR;LR;RR) eingreift.
4. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Randbereich (UR) in der Klemmhalterung (K) gesichert und der obere Randbereich
(OR) fest am Gehäuse (G) gesichert ist.
5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmaufnahme (K) als Spritzgussteil oder als einstückig angespritzter Anhang
einer größeren Baueinheit ausgebildet ist.
6. Kältegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die größere Baueinheit durch einen im unteren rückseitigen Bereich gelegenen Maschinenraum
(MR) gebildet ist.
7. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine an dem jeweiligen Randbereich (UR;OR;LR;RR) mittig greifende Klemmhalterung
(K) vorgesehen ist, so dass mit den zwei Befestigungen (N) des gegenüberliegenden
Randbereichs (OR;UR; RR;LR) eine Dreipunkthalterung für den Verflüssiger (V) gebildet
ist.
1. Refrigerator device (HK), in particular domestic refrigerator device, with a housing
(G) which encloses a thermally-insulating holding space (AR) for refrigerated goods,
wherein on a backside (R) of the housing (G) at least one condenser (V) is arranged,
the condenser (V) is retained on the housing (G) in at least one clamping holder (K)
which is fixed in relation to the housing (G), the condenser (V) has an upper horizontal
edge region (OR), a lower horizontal edge region (UR) and two lateral vertical edge
regions (LR; RR), and the condenser (V) is retained in the clamping holder (K) with
at least one of said edge regions (UR; OR; LR; RR), wherein the edge region (OR; UR;
RR; LR) opposite to the at least one clamp mounting (K) is secured to the housing
(G) in a permanent manner, in particular is riveted or screwed thereto, wherein the
clamping holder (K) has a stop element (A) securing the edge region (UR; OR; LR; RR)
from the back wall (R) outwardly and an abutment (WL) securing the edge region (UR;
OR; LR; RR) against movement towards the back wall (R), wherein the clamping holder
(K) has a retainer (RH) engaging into the condenser (V), which retainer (RH) secures
the held edge region (UR; OR; LR; RR) against a retraction with a component in the
direction of the centre of the area (F) occupied by the condenser (V), characterised in that the retainer (RH) has a latching projection (RV) on its underside, wherein the condenser
(V) has reached a vertical end position and in doing so engages behind the latching
projection (RV) in a latching manner with its lowermost pipeline (RL) and is thus
also retained so as to be aligned in the vertical direction, wherein the condenser
(V) abuts the abutment (WL) and the opposite stop element (A) following the latching,
wherein the abutment (WL) is offset in relation to the outer stop element (A) in the
direction towards the centre of the area (F) occupied by the condenser and the abutment
(WL) has an increased elastic deformability in relation to the stop element (A).
2. Refrigerator device according to claim 1, characterised in that the clamping holder (K) surrounds the edge region (UR; OR; LR; RR) in a clamping
manner in the horizontal direction.
3. Refrigerator device according to claim 1 or 2, characterised in that the retainer (RH) is divided into a plurality of intrinsic sections and engages into
a plurality of intermediate spaces of the condenser (V) within the outer edge region
(UR; OR; LR; RR).
4. Refrigerator device according to one of the preceding claims, characterised in that the lower edge region (UR) is secured in the clamp mounting (K) and the upper edge
region (OR) is secured to the housing (G) in a permanent manner.
5. Refrigerator device according to one of the preceding claims, characterised in that the clamping holder (K) is embodied as an injection-moulded part or as an attachment,
insert-moulded in one piece, of a larger component.
6. Refrigerator device according to claim 5, characterised in that the larger component is formed by a machine space (MR) lying in the lower backside
region.
7. Refrigerator device according to one of the preceding claims, characterised in that there is provision for only one clamp mounting (K) engaging in the centre on the
respective edge region (UR; OR; LR; RR), so that a three-point mounting for the condenser
(V) is formed with the two fasteners (N) of the opposite edge region (OR; UR; RR;
LR).
1. Appareil frigorifique (HK), notamment appareil frigorifique à usage domestique, comprenant
un boîtier (G) qui entoure un espace de logement (AR) calorifugé pour des marchandises
à réfrigérer, au moins un condenseur (V) étant disposé sur un côté arrière (R) du
boîtier (G), le condenseur (V) étant maintenu dans au moins un logement de serrage
(K) stationnaire par rapport au boîtier (G), le condenseur (V) présentant une zone
de bord horizontale supérieure (OR), une zone de bord horizontale inférieure (UR)
et deux zones de bord latérales verticales (LR ; RR), et le condenseur (V) étant maintenu
dans le logement de serrage (K) à l'aide d'au moins une de ces zones de bord (UR ;
OR ; LR ; RR), la zone de bord (OR ; UR ; RR ; LR) opposée à l'au moins un support
de serrage (K) étant bloquée de manière fixe sur le boîtier (G), notamment rivetée
ou vissée avec celui-ci, le logement de serrage (K) présentant une butée (A) bloquant
l'une des zones de bord (UR ; OR ; LR ; RR) de la paroi arrière (R) vers l'extérieur
et une culée (WL) bloquant la zone de bord (UR ; OR ; LR ; RR) contre un mouvement
vers la paroi arrière (R), le logement de serrage (K) présentant un support arrière
(RH) ayant prise dans le condenseur (V), lequel support arrière bloque la zone de
bord logée (UR ; OR ; LR ; RR) contre un retrait avec un composant en direction du
centre de la surface (F) prise par le condenseur (V), caractérisé en ce que le support arrière (RH) présente sur son côté inférieur une saillie d'encliquetage
(RV), le condenseur (V) arrivant dans une position finale verticale et ayant prise
par encliquetage derrière la saillie d'encliquetage (RV) avec son conduit inférieur
(RL) et étant de cette façon maintenu en étant également orienté en direction verticale,
le condenseur (V), après l'encliquetage, étant adjacent à la culée (WL) et à la butée
(A) située à l'opposé, la culée (WL) étant décalée par rapport à la butée extérieure
(A) en direction du centre de la surface (F) prise par le condenseur, et la culée
(WL) présentant une déformabilité élastique élevée par rapport à la butée (A).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le logement de serrage (K) saisit la zone de bord (UR ; OR ; LR ; RR) en direction
horizontale en la serrant.
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le support arrière (RH) est divisé plusieurs fois et en ce qu'il a prise dans plusieurs espaces intermédiaires du condenseur (V) à l'intérieur de
la zone de bord extérieure (UR ; OR ; LR ; RR).
4. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone de bord inférieure (UR) est bloquée dans le support de serrage (K) et en ce que la zone de bord supérieure (OR) est bloquée de manière fixe sur le boîtier (G).
5. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement de serrage (K) est réalisé comme pièce moulée par injection ou comme
pièce ajoutée, injectée d'une seule pièce, d'un grand sous-groupe.
6. Appareil frigorifique selon la revendication 5, caractérisé en ce que le grand sous-groupe est formé par un espace pour machine (MR) situé dans la partie
arrière inférieure.
7. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que seulement un support de serrage (K) ayant prise de manière centrale est ménagé sur
la zone de bord respective (UR ; OR ; LR ; RR), de sorte qu'avec les deux fixations
(N) de la zone de bord opposée (OR ; UR ; RR ; LR) un support à trois points est formé
pour le condenseur (V).