| (19) |
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(11) |
EP 2 593 945 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
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Anmeldetag: 29.06.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/060901 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/007279 (19.01.2012 Gazette 2012/03) |
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| (54) |
ELEKTROMAGNETISCHE STELLVORRICHTUNG
ELECTOMAGNETIC ACTUATING DEVICE
DISPOSITIF DE POSITIONNEMENT ÉLECTROMAGNÉTIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
16.07.2010 DE 202010010371 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.05.2013 Patentblatt 2013/21 |
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Patentinhaber: ETO MAGNETIC GMBH |
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78333 Stockach (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHIEPP, Thomas
78606 Seitingen-Oberflacht (DE)
- SCHÖLLER, Stefan
78250 Tengen (DE)
- BÜRSSNER, Jörg
78234 Engen (DE)
- VINCON, Peter
78333 Stockach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Behrmann, Niels |
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Behrmann Wagner Vötsch
Patentanwälte
Hegau-Tower
Maggistraße 5 (10. OG) 78224 Singen 78224 Singen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102008 019 398 DE-U1-202009 015 468
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DE-C1- 19 935 428 US-A- 4 690 371
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektromagnetische Stellvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise aus
dem Deutschen Gebrauchsmuster
201 14 466 bekannt und eignen sich für zahlreiche Stellvorrichtungen. Ein bevorzugter Anwendungsfall
einer derartigen Vorrichtung ist die Nockenwellenverstellung; hierbei wirkt die mit
der bewegbaren Ankereinheit verbundene Schiebe- bzw. Stößeleinheit auf eine Nockenwelle
eines Verbrennungskraftmotors und bewirkt so eine gewünschte Verstellfunktionalität.
[0002] Gerade im Kontext eines Verbrennungsmotors oder dergleichen Anwendungsgebiet kommt
es dabei besonders auf einen zuverlässigen Betrieb an, wobei etwa die besonderen Umgebungsbedingungen
(hohe Temperatur, Vibration, ggf. ein frostkalter Motor) zu gelegentlichen Fehlfunktionen
führen, welche zuverlässig detektiert werden müssen. Entsprechend sind für elektromagnetische
Stellvorrichtungen aus dem Stand der Technik sogenannte Rückstell-Erfassungstechnologien
bekannt, wobei beispielsweise ein in einem unbestromten Zustand der Spuleneinheit
erfasstes und ausgewertetes Induktionssignal der sich entsprechend der Nockenwellenstellung
bewegenden Ankereinheit an den Anschlussklemmen der Spuleneinheit ausgewertet wird.
Eine derartige Vorrichtung zeigt beispielsweise die
DE 10 2006 035 225 A1 der Anmelderin.
[0003] Diese Technologie, mit weiteren ähnlichen, an dieser Stelle nicht vertieften Ansätzen
aus dem Stand der Technik, weist jedoch den Nachteil auf, dass eine Fehlfunktion aus
einem jeweiligen Anschlussklemmensignal nur schwer zu ermitteln ist und entsprechend
eine nachgeschaltete Auswerteelektronik aufwändig und selbst wiederum fehleranfällig
ist. Hinzu kommt der Nachteil, dass diese bekannte Induktionstechnologie prinzipbedingt
nur eine Bewegung des Stößels bzw. der Ankereinheit ermitteln kann, nicht jedoch eine
jeweilige Stößelposition; insbesondere ist es mit Mitteln zur Auswertung einer Induktions-Spulenspannung
nicht möglich, eine (stehende) Endposition des etwa in die Nockenwelle eingreifenden
Stößels zuverlässig zu erfassen.
[0004] Entsprechend schlägt die zum Zeitpunkt der vorliegenden Anmeldung noch nicht öffentliche
Gebrauchsmusteranmeldung
20 2009 006 940 der Anmelderin vor, alternativ zur Messung einer (durch die Permanentmagneteinheit
induzierten) Spulenspannung zur Positionserfassung des Ankers stationäre Sensormittel
(als Magnetfeld-Detektionsmittel) in einem Gehäuse bzw. einer Trägereinheit der Stellvorrichtung
vorzusehen, welche magnetisch detektierend mit den Permanentmagnetmitteln zusammenwirken
und als Reaktion auf eine Bewegung bzw. Position der Permanentmagnetmittel (entsprechend
etwa einer Bewegung bzw. Position der Ankereinheit) ein zugehöriges Magnetfeld-Detektionssignal
zur weiteren Verarbeitung ausgeben. Dieses Signal ist zunächst unabhängig von einem
Bestromungs- bzw. Nicht-Bestromungszustand der Spuleneinheit und insbesondere auch
unabhängig von einer Bewegungs- bzw. Stillstandssituation des Ankers, wie die Fig.
9 zum herangezogenen internen Stand der Technik aus dieser Gebrauchsmusteranmeldung
verdeutlicht: in einer (nicht gezeigten) Gehäuseeinheit ist eine stationäre Spuleneinheit
10 vorgesehen, welche um einen stationären Kern 12 herum gebildet ist. Relativ zu
diesen stationären Einheiten in axialer Richtung (d.h. Längsrichtung in der Fig. 9)
bewegbar gelagert ist eine Ankereinheit 14 mit ansitzender Stößeleinheit 16, welche
mit ihrem eingriffseitigen Ende 18 in ansonsten bekannter Weise zum Zusammenwirken
mit einer Nut einer Nockenwellenverstellung ausgebildet ist.
[0005] Die Ankereinheit 14 weist eine (scheibenförmige) Permanentmagneteinheit 20 auf, welche
in der gezeigten Weise axial magnetisiert ist und so der Kerneinheit 12 gegenübersteht,
dass als Reaktion auf ein Bestromen der Spuleneinheit 10 die Ankereinheit 14 samt
ansitzender Stößeleinheit 16 (diese ist entweder fest oder durch Haltekraft der Permanentmagneteinheit
20 lösbar auf dieser gehalten) in axialer Richtung (d.h. in der Fig. 9 abwärts) bewegt
wird.
[0006] Zur Realisierung der Positionsdetektion ist bei diesem internen Stand der Technik
der Permanentmagneteinheit 20 eine stationäre Sensoreinheit 22 (geeignet im in den
Figuren nicht gezeigten Gehäuse vorgesehen) zugeordnet, welche das Permanentmagnetfeld
detektiert und, etwa realisiert als Hall-Sensor, dieses Magnetfeld sowie dessen Änderung
durch Bewegung der Ankereinheit 14 erfassen und einer nachfolgenden elektronischen
Auswertung zuführen kann.
[0007] Damit ist diese Lösung in der Lage, die prinzipbedingten Nachteile des vorstehend
diskutierten, veröffentlichten Standes der Technik zu überwinden.
[0008] Allerdings ist auch eine solche Lösung, welche anhand der Fig. 9 generisch und schematisch
gezeigt wurde und dann im Einzelfall natürlich konkret auszugestalten ist, verbesserungsbedürftig.
So zeigt zwar der idealisierte Zustand der Schemadarstellungen der Fig. 10a (angezogener
Zustand der Ankereinheit 14, gezeigt ist nur dessen Permanentmagnetscheibe (20) bzw.
der Fig. 10b (entfernter Zustand der Ankereinheit) von der schematisch gezeigten Spuleneinheit
10 samt Kern 12, dass wirksam die Sensoreinheit 22 durch jeweils unterschiedlichen
Feldverlauf 21 der Permanentmagneteinheit 20 relativ zur feststehenden Sensoreinheit
22 eine gute Positionsunterscheidung treffen kann (wobei das schematische Signaldiagramm
gemäß Fig. 10b insoweit auch den Bewegungsverlauf des Abfallens gegenüber dem Pegel
der Fig. 10a verdeutlicht).
[0009] Unter Berücksichtigung eines stets im Bestromungsfall der Spuleneinheit 10 vorhandenen
Spulenfeldes (siehe hierzu die Feldlinien 11) zeigt sich jedoch, dass diese in der
Überlagerung eine mögliche Fehlfunktion der Sensoreinheit 22 bewirken können. So überlagern
nämlich insbesondere die magnetischen Feldlinien des Spulenfeldes 11 einen etwaigen
Detektionszustand im abgefallen Zustand (Fig. 11 b) der Ankereinheit, so dass dann
möglicherweise diese Ankerposition im Bestromungsfall nicht korrekt durch die Sensoreinheit
22 detektiert werden würde.
[0010] Aus der
DE 10 2008 019 398 A1 ist eine elektromagnetische Stellvorrichtung bekannt, mit einer als Reaktion auf
eine Bestromung einer stationären, axial ausgerichteten Spuleneinheit entlang der
oder parallel zur axialen Richtung antreibbaren Ankereinheit, die zum Zusammenwirken
mit einer sich in der axialen Richtung erstreckenden Schieber- und/oder Stösseleinheit
ausgebildet ist, wobei an und/oder in der Ankereinheit und/oder der Schieber- bzw.
Stösseleinheit Permanentmagnetmittel vorgesehen sind und die Spuleneinheit und die
Ankereinheit zumindest teilweise in einer Gehäuse- oder Trägereinheit aufgenommen
sind, wobei der Trägereinheit zum berührungslosen magnetischen Zusammenwirken mit
den Permanentmagnetmitteln ausgebildete stationäre Magnetfeld-Detektionsmittel zugeordnet
und so ausgebildet sind, dass in einem Bestromungs- sowie einem Nicht-Bestromungszustand
der Spuleneinheit durch Auswertung eines Magnetfeld-Detektionssignals der Magnetfeld-Detektionsmittel
eine axiale Position der Ankereinheit und/oder der Schieber- bzw. Stösseleinheit elektronisch
ermittelbar ist und der Spuleneinheit magnetische Flussleitmittel so zugeordnet sind,
dass diese ein von der Spuleneinheit erzeugtes magnetisches Spulenfeld von den Magnetfeld-Detektionsmitteln
ableiten und/oder gegenüber diesen abschwächen.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Vorrichtung,
welche zusätzlich stationäre Magnetfeld-Detektionsmittel zum Zusammenwirken mit durch
Ankerbewegung bewegten Permanentmagnetmitteln zur Positions- und Bewegungsdetektion
aufweist, in ihren Detektionseigenschaften zu verbessern, insbesondere einen etwaigen
schädlichen Einfluss eines magnetischen Spulenfeldes zu überwinden.
[0013] Die Aufgabe wird durch die elektromagnetische Stellvorrichtung mit den Merkmalen
des Hauptanspruchs gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
[0014] In erfindungsgemäß vorteilhafter Weise sind der beschriebenen Vorrichtung, genauer
der Spuleneinheit, zusätzlich magnetische Flussleitmittel zugeordnet, die so ausgebildet
sind, dass sie ein von der Spuleneinheit im bestromten Zustand erzeugtes magnetisches
Spulenfeld von den Magnetfeld-Detektionsmitteln geeignet ableiten, abschirmen und/oder
gegenüber den Magnetfeld-Deteketionsmitteln abschwächen ohne gleichzeitig eine Detektion
des Permanentmagnetfeldes der Permanentmagnetmittel durch die Magnetfeld-Detektionsmittel
in erheblicher Weise zu beeinträchtigen oder nachteilig zu beeinflussen.
[0015] Besonders vorteilhaft wird dies dadurch realisiert, dass die Flussleitmittel in Form
von aus einem magnetisch leitenden Material, z.B. Weicheisen, realisierten Flussleitelementen
gebildet sind und so benachbart der Spuleneinheit und/oder achsparallel zu dieser
verlaufend vorgesehen sind, dass in diesen Flussleitelementen das Spulenmagnetfeld
gebündelt wird, mithin eine Abschirmung oder Schwächung des (Spulen-) Magnetfeldes
auf die Sensoreinheit erfolgt. Dies führt dann erfindungsgemäß zu der beabsichtigten
Verbesserung des Bewegungs- bzw. Positionsmessverhaltens durch diese Sensormittel
(Magnetfeld-Detektionsmittel).
[0016] Dabei ist es im Rahmen bevorzugter Ausführungsbeispiele besonders bevorzugt, ein
solches Flussleitelement (entweder allein, oder als Gruppe vorgesehen und weiter bevorzugt
etwa mit einer gemeinsamen, z.B. bezogen auf die Spuleneinheit stirnseitigen, Platte
verbunden) langgestreckt auszubilden, weiter bevorzugt platten- oder profilartig auszuformen
und diesem/n gegenüber den Magnetfeldsensor so anzuordnen, dass der Sensor geeignet
außerhalb, etwa stirnseitig, von einem durch die Flussleitmittel erzeugten Flussleit-,
Bündel- bzw. Abschirmraum liegt, damit selbst unbeeinträchtig mit den ankerseitigen
Permanentmagnetmitteln zusammenwirken kann.
[0017] So ist es beispielsweise im Rahmen bevorzugter Realisierungsformen vorgesehen, in
der Art einer eine Spulenvorrichtung oder mehrere benachbarte Spulenvorrichtungen
käfigartig rand- bzw. eckseitig umschließend mehrere langgestreckte Flussleitelemente
achsparallel zu den bzw. der Spulenvorrichtung(en) anzuordnen, wobei sich weiter bevorzugt
diese Flussleitelemente entlang der axialen Spulenlänge erstrecken und dann die Sensoreinheit
stirnseitig dieser Anordnung (bzw. einem einzigen Flussleitelement in der axialen
Verlängerung) gegenübersteht. Am der Sensoreinheit gegenüberliegenden stirnseitigen
Ende der Flussleitelemente kann dann in geeigneter Weise ein (wiederum flussleitend
verbundenes) flaches Leitelement für alle Flussleitelemente vorgesehen sein.
[0018] Alternativ und im Rahmen weiterer bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung ist
es günstig, eine einzelne Spuleneinheit oder mehrere Spuleneinheiten jeweils einzeln
oder gemeinsam mantelseitig eine die magnetischen Flussleitmittel realisierende Schale
aus einem magnetisch leitenden Material, etwa Weicheisen, zuzuordnen; diese Schale
kann dann etwa zylindrisch bzw. zylinderabschnittsförmig gebogen sein, weiterbildungsgemäß
zusätzlich, etwa im Fall eines Spulenpaares, ein sich axial erstreckendes, längliches
Abschirmblech als Flussleitelement aufweisen.
[0019] Im Rahmen bevorzugter Realisierungsformen der Erfindung ist dabei die Schieber- bzw.
Stößeleinheit lösbar mit der Ankereinheit verbunden, und zwar dergestalt, dass Permanentmagnetkraft
der Permanentmagnetmittel die Stößeleinheit (lösbar) an der Ankereinheit festhält.
Dadurch erhält die erfindungsgemäße Permanentmagneteinheit eine mehrfach synergistische
Wirkung: zum einen sorgt sie durch ihre Abstoßungskraft bei Bestromung der Spule für
die Ankerbewegung im Rahmen der elektromagnetischen Stellfunktion der Stellvorrichtung.
Darüber hinaus bietet sie, wie diskutiert, die Möglichkeit, mittels der stationären
Magnetfeld-Detektionsmittel (realisiert etwa als stationäre Sensoreinheit), eine Ankerbewegung
und -position zu jedem Zeitpunkt zuverlässig zu detektieren, und weiter zusätzlich
und vorteilhaft stellt die Permanentmagneteinheit die zuverlässige, gleichwohl lösbare
Verbindung zwischen Schieber- bzw. Stößeleinheit und Ankereinheit her (dadurch, dass
die Ankereinheit selbst geeignete Permanentmagnetmittel, z.B. eine entsprechend magnetisierte
Scheibe, aufweist und dann die Stößeleinheit aus magnetisch leitendem Material, z.B.
Weicheisen, besteht).
[0020] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird diese Anordnung magnetisch gegenüber potentiell
die Sensorerfassung störenden Einflüssen des Spulenmagnetfeldes abgeschirmt.
[0021] Während es im Rahmen bevorzugter Realisierungsformen der Erfindung liegt, einen Hall-Sensor
oder dergleichen Magnetfelddetektor für die Magnetfeld-Detektionsmittel einzusetzen,
ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht beschränkt; vielmehr bieten sich zahlreiche
Wege und Möglichkeiten an, einen Magnetfeldsensor für die Magnetfeld-Detektionsmittel
zu realisieren und geeignet der Ankereinheit benachbart im Gehäuse vorzusehen.
[0022] Während zudem die vorliegende Erfindung prinzipiell bereits für eine einfache Konfiguration
aus einer einzelnen Spule mit dieser zugeordneten Ankereinheit und entsprechend einem
Sensor günstig realisiert werden kann, ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine
derartige Konfiguration beschränkt, vielmehr liegt es im Rahmen bevorzugter Realisierungsformen
der Erfindung, eine Mehrzahl von Spuleneinheiten vorzusehen, ebenso wie eine Mehrzahl
axial parallel oder windschief zueinander verlaufender Ankereinheiten vorzusehen,
denen wiederum in geeigneter Weise Spuleneinheiten zugeordnet sind, wobei dann hier
entweder einzelne Flussleitelemente für einen gemeinsamen Sensor vorgesehen sein können,
oder mehrfache Flussleitelemente für einen gemeinsamen Sensor, oder mehrfache Flussleitelemente
mehrere Sensoren abschirmen bzw. ein Spulenfeld für diese geeignet beeinflussen.
[0023] Im Ergebnis ermöglicht es die vorliegende Erfindung in überraschend einfacher und
wirksamer Weise, die bereits aus dem internen Stand der Technik bekannte Technologie
im Hinblick auf ihr Detektionsverhalten, insbesondere ihre Unempfindlichkeit gegenüber
etwaigen magnetischen Feldeinflüssen der bestromten Spule, zu verbessern und so die
vorliegende Erfindung auch im Hinblick auf einen Magnetfluss anspruchsvollen bzw.
problematischen Einsatzbedingungen zugängig zu machen.
[0024] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen; diese zeigen in:
- Fig. 1a, 1b
- ein Schemadiagramm zum Verdeutlichen der Wirkungsweise eines Paares von erfindungsgemäßen
Flussleitelementen als magnetische Flussleitmittel betreffend eine wirksame Abschirmung
eines magnetischen Spulenfeldes im Hinblick auf eine stationäre Magnetfeld-Detektoreinheit;
- Fig. 2, 3
- eine Schemaansicht der elektromagnetischen Stellvorrichtung, reduziert auf ein Spulenpaar,
ein Permanentmagnet-Scheibenpaar als Anker, eine Flussleitblech sowie einen Magnetfeldsensor
zum Verdeutlichen einer möglichen ersten Realisierungsform der Erfindung;
- Fig. 4
- eine Darstellung analog Fig. 2, 3 eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
- Fig. 5
- eine Darstellung analog Fig. 2, 3 eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
- Fig. 6
- eine Darstellung analog Fig. 2, 3 eines vierten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
- Fig. 7
- eine Darstellung analog Fig. 2, 3 eines fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung;
- Fig. 8
- eine Darstellung analog Fig. 2, 3 eines sechsten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
- Fig. 9
- eine Darstellung des Aufbaus einer elektromagnetischen Nockenwellen-Verstellvorrichtung
als Schemaansicht mit einer Ankereinheit, einer dieser zugeordneten Stößeleinheit
sowie einer mit Permanentmitteln der Ankereinheit zusammenwirkenden Sensoreinheit,
gemäß internem Stand der Technik;
- Fig. 10a, 10b
- eine Verdeutlichung der idealisierten Sensorfunktionalität der Vorrichtung gemäß Fig.
9 unter Vernachlässigung eines Spulenmagnetfeldes und
- Fig. 11a, 11b
- eine Darstellung analog Fig. 10a, 10b unter zusätzlicher, die Sensorfunktionalität
beeinflussender Berücksichtigung eines Spulenmagnetfeldes in bestromtem Zustand der
Spule.
[0025] Analog zur Darstellung der Fig. 11a, 11b zum internen Stand der Technik verdeutlicht
die Gegenüberstellung der Fig. 1a, 1b (wiederum für den angezogenen Zustand der Ankereinheit
(Fig. 1 a), mit Ankereinheit 14 - als Permanentmagneteinheit 20 - in der Bilddarstellung
oben an der Spule 10 und im abgefallenen Zustand der Fig. 1b, mit der Ankereinheit
(wieder nur gezeigt Permanentmagneteinheit 20) in der Figurenebene unten), dass zusätzlich
und benachbart der Spuleneinheit 10 vorgesehene langgestreckte Flussleitelemente 30,
32, welche sich achsparallel zur Längsachse durch die Spuleneinheit 10 (welche insoweit
auch die Bewegungsachse des Ankers beschreibt) erstrecken, das durch Bestromung der
Spule erzeugte Spulenmagnetfeld 11 in diesen Flussleitelementen bündeln. In der praktischen
geometrischen Realisierung der Fig. 1a, 1b hat das die Wirkung, dass sich das Spulenmagnetfeld
in axialer Richtung weniger lang erstreckt, mithin den Sensor 22 (respektive dessen
Empfindlichkeitsbereich) nicht mehr erreicht. Dies führt dann dazu, dass im abgefallenen
Zustand (Fig. 1b im Vergleich zur Fig. 11 b) der Positionsunterschied des Ankers lediglich
auf der Basis des geänderten Permanentmagnetfeldes 21 erfasst wird und insbesondere
das Spulenmagnetfeld 11 keinerlei Einfluss mehr auf die Sensordetektion ausübt.
[0026] In der konkreten Realisierung, etwa im ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 2, 3 mit
einem achsparallelen Spulenpaar 10a, 10b und entsprechend zugehörigem Ankerpaar (wiederum
reduziert auf die Darstellung des Permanentmagneten 20), wobei beide Einheiten separat
voneinander bestromt - und damit betreibbar sind, zeigt sich, dass eine wirksame Flussbeeinflussung
durch ein im Ausführungsbeispiel U-profilförmig gebildetes, langgestrecktes Flussleitelement
34 erreicht werden kann, welches sich entlang der Erstreckungsrichtung der Spulen
10a bzw. 10b erstreckt und sogar noch in einen anfänglichen Bewegungsbereich des Ankers
hinein; der Magnetfeldsensor 22, im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Hall-Sensor,
sitzt hier stirnseitig des aus Weicheisen gebildeten Abschirm-Flussleitblechs 34,
kann damit unbeeinflusst mit den Permanentmagnetfeldern der (wiederum axial magnetisierten)
Einheiten 14a, 14b zusammenwirken, bleibt jedoch weitgehend unbeeinflusst von den
Spulenmagnetfeldern im bestromten Zustand der Spulen 10a bzw. 10b.
[0027] Entsprechendes gilt für ein zweites Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 als Modifikation
des ersten Ausführungsbeispiels. Auch hier sitzt die Sensoreinheit 22 endseitig und
stirnseitig des hier streifenförmig-planen und sich wiederum längserstreckend ausgebildeten
Flussleitelements 35; zusätzlich ist entgegengesetzt stirnseitig ein Abschirmblech
36 zur weiteren Flussbeeinflussung des Spulenmagnetfeldes des Spulenpaares 10a, 10b
vorgesehen.
[0028] Wiederum alternativ, gemäß drittem Ausführungsbeispiel der Fig. 5, ist hier das einzelne
Flussleitelement 34 ersetzt durch eine Gruppe von vier querschnittlich quadratischen
Flussleitelementen 38, welche, einends mittels des Abschirmblechs 36 verbunden, einen
quaderförmigen, das Paar von Spuleneinheiten 10a, 10b aufnehmenden Innenraum aufspannen
und so für eine wirksame magnetische Flussbeeinflussung sorgen, während wiederum die
Sensoreinheit 22 außerhalb dieses aufgespannten Innenraums zum Zusammenwirken mit
den Ankereinheiten (bzw. den dort vorgesehenen Permanentmagnetscheiben 20) gehalten
ist.
[0029] Das vierte Ausführungsbeispiel der Fig. 6 zeigt eine konzeptionelle Verbindung der
Ausführungsbeispiele zwei (Fig. 4) und drei (Fig. 5): hier werden die Flussleitelemente
realisiert aus einem Paar von eckseitigen Stangen 38 mit quadratischem Querschnitt
sowie einem zwischen dem Paar der Spulen 10a, 10b vorgesehenen Leitblech 35 (analog
der Fig. 4).
[0030] Das fünfte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 sieht vor, dass beide Spulen 10a, 10b
weitgehend mantelseitig umgeben sind von zylinderabschnittsartigen Schalenelementen
40, 42, welche wiederum endseitig, der Sensoreinheit 22 gegenüberliegend, flussleitend
an der Platte 36 zusammengeführt sind. Die Schalen 40, 42 aus Weicheisen sorgen für
einen vorbestimmten Flussverlauf und erreichen eine zum Prinzip gemäß Fig. 1a, 1b
analoge Wirkung.
[0031] Entsprechendes gilt für das sechste Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8, welche wiederum
die mantelartig vorgesehenen Schalen 40, 42 zusammenführt mit einem zusätzlichen Abschirmblech
35 gemäß zweitem Ausführungsbeispiel der Fig. 4.
[0032] All diesen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, dass mit vergleichsweise geringem
Herstellungsaufwand, ohne nachteilige magnetische Beeinflussungen, in sehr wirksamer
Weise ein potentiell das Sensor-Detektionsergebnis beeinträchtigender Einfluss des
Spulen-Magnetfeldes im Bestromungszustand der Spule unterdrückt bzw. begrenzt werden
kann.
1. Elektromagnetische Stellvorrichtung, insbesondere Nockenwellen-Verstellvorrichtung,
mit
einer als Reaktion auf eine Bestromung einer stationären, axial ausgerichteten Spuleneinheit
(10) entlang der oder parallel zur axialen Richtung antreibbaren Ankereinheit (14),
die zum Zusammenwirken mit einer sich in der axialen Richtung erstreckenden Schieber-
und/oder Stößeleinheit (16), insbesondere einer eine Nockenwellenverstellung eines
Verbrennungsmotors bewirkenden Stößeleinheit, ausgebildet ist,
wobei an und/oder in der Ankereinheit Permanentmagnetmittel (20) in Form einer Permanentmagneteinheit
(14) vorgesehen sind, die so ausgebildet ist, dass sie durch die Bestromung der Spuleneinheit
die Ankereinheit durch magnetische Abstoßungswirkung antreibt
und die Spuleneinheit und die Ankereinheit zumindest teilweise in einer Gehäuse- oder
Trägereinheit aufgenommen sind,
der Trägereinheit zum berührungslosen magnetischen Zusammenwirken mit den Permanentmagnetmitteln
ausgebildete stationäre Magnetfeld-Detektionsmittel (22) zugeordnet und so ausgebildet
sind, dass in einem Bestromungs- sowie einem Nicht-Bestromungszustand der Spuleneinheit
durch Auswertung eines Magnetfeld-Detektionssignals der Magnetfeld-Detektionsmittel
eine axiale Position der Ankereinheit und/oder der Schieber- bzw. Stößeleinheit elektronisch
ermittelbar ist,
der Spuleneinheit magnetische Flussleitmittel (30, 32; 34; 35; 36; 38; 40, 42) so
zugeordnet sind, dass diese ein von der Spuleneinheit erzeugtes magnetisches Spulenfeld
von den Magnetfeld-Detektionsmitteln ableiten und/oder gegenüber diesen abschwächen,
und wobei die einen Magnetfeldsensor aufweisende Magnetfeld-Detektionsmittel von einer
in der Gehäuse- bzw. Trägereinheit gebildeten, insbesondere polymeren Aus- bzw. Umspritzung
zumindest teilweise umschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Flussleitmittel sich benachbart der Spuleneinheit und zumindest
abschnittsweise achsparallel zu dieser erstreckend ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Flussleitmittel als mindestens ein langgestrecktes, bevorzugt platten-
oder profilartig geformtes Flussleitelement (30, 32; 34) ausgebildet sind, dem stirnseitig
die den Magnetfeldsensor aufweisenden Magnetfeld-Detektionsmittel zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von langgestreckten, zueinander parallel verlaufenden Flussleitelementen
(30, 32; 38) als Flussleitmittel, die einen Innenraum aufspannen, in welchem die mindestens
eine Spuleneinheit vorgesehen ist, wobei die den Magnetfeldsensor aufweisenden Magnetfeld-Detektionsmittel
außerhalb des aufgespannten Innenraums angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine langgestreckte Flussleitelement an einer dem Magnetfeldsensor
entgegengesetzten Stirnseite mit einer flussleitenden Träger- und/oder Abschirmplatte
(36) verbunden ist, welche sich bevorzugt in einer senkrecht zu der Achse verlaufenden
Ebene erstreckt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Flussleitmittel als mindestens eine mantelseitig die Spuleneinheit
zumindest bereichsweise umschließende Schale (40, 42) aus magnetisch leitendem Material
realisiert sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber- bzw. Stößeleinheit (16) durch eine permanentmagnetische Haltekraft
der Permanentmagnetmittel (14) lösbar an der Ankereinheit gehalten ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gehäuse- bzw. Trägereinheit eine Mehrzahl bevorzugt unabhängig voneinander
antreibbarer Anker- und/oder Schieber- bzw. Stößeleinheiten (16) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gehäuse- bzw. Trägereinheit der Mehrzahl der Ankereinheiten ein gemeinsames
oder eine entsprechende Mehrzahl von Flussleitelementen zugeordnet ist, wobei die
Flussleitmittel für jede Spuleneinheit mindestens ein achsparallel verlaufendes, langgestrecktes
Flussleitelement aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass für mindestens zwei der Mehrzahl der Ankereinheiten ein gemeinsamer Magnetfeldsensor
als Magnetfeld-Detektionsmittel vorgesehen ist.
1. An electromagnetic positioning device, in particular a cam shaft positioning device,
with
an armature unit (14), which in reaction to an energisation of a stationary, axially
aligned coil unit (10) can be driven along the axis or parallel to the axial direction,
which for purposes of interacting with a slider and/or striker unit (16) extending
in the axial direction, is designed in particular as a striker unit effecting a displacement
of a cam shaft of an internal combustion engine, wherein
permanent magnet means (20) are provided on and/or in the armature unit in the form
of a permanent magnet unit (14), which is designed such that by energisation of the
coil unit it drives the armature unit by means of a magnetic repulsion effect,
and the coil unit and the armature unit are at least partly accommodated in a housing
or supporting unit,
stationary magnetic field detection means (22) designed for non-contacting magnetic
interaction with the permanent magnetic means are assigned to the supporting unit,
and are designed such that in both an energised and a de-energised state of the coil
unit an axial position of the armature unit and/or the slider or striker unit can
be determined electronically by the evaluation of a magnetic field detection signal
of the magnetic field detection means,
magnetic flux-conducting means (30, 32; 34; 35; 36; 38; 40, 42) are assigned to the
coil unit such that these deviate a magnetic coil field generated by the coil unit
and/or weaken it relative to the former, and wherein
the magnetic field detection means having a magnetic field sensor are at least partly
enclosed by a purge moulding or over-moulding, in particular a polymer moulding, formed
in the housing or supporting unit.
2. The device in accordance with Claim 1, characterised in that, the magnetic flux-conducting means are designed adjacent to the coil unit and extending
parallel to the axis of the latter, at least in some sections.
3. The device in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that, the magnetic flux-conducting means are designed as an elongated flux-conducting
element (30, 32; 34), preferably shaped in the form of a plate or profile, to which
are assigned on the end face the magnetic field detection means having the magnetic
field sensor.
4. The device in accordance with one of the Claims 1 to 3, characterised by a multiplicity of elongated flux-conducting elements (30, 32; 38) running parallel
to one another as flux-conducting means, which span an interior in which the at least
one coil unit is provided, wherein the magnetic field detection means having the magnetic
field sensor are arranged outside of the spanned interior.
5. The device in accordance with Claim 3 or 4, characterised in that, the at least one elongated flux-conducting element is connected on an end face opposed
to the magnetic field sensor with a flux-conducting supporting and/or screening plate
(36), which preferably extends in a plane running at right angles to the axis.
6. The device in accordance with one of the Claims 1 to 5, characterised in that, the magnetic flux-conducting means are implemented in a magnetically conducting
material in the form of at least one shell (40, 42), the surface of which encloses
the coil in at least some regions.
7. The device in accordance with one of the Claims 1 to 6, characterised in that, the slider or striker unit (16) are releasably held on the armature unit by means
of a permanent magnetic holding force of the permanent magnetic means (14).
8. The device in accordance with one of the Claims 1 to 7, characterised in that, in the housing or supporting unit a multiplicity of armature units and/or slider
or striker units (16) are provided that can preferably be driven independently of
one another.
9. The device in accordance with Claim 8, characterised in that, in the housing or supporting unit a common or corresponding multiplicity of flux-conducting
elements are assigned to the multiplicity of armature units, wherein the flux-conducting
means for each coil unit have at least one elongated flux-conducting element running
parallel to the axis.
10. The device in accordance with Claim 8 or 9, characterised in that, for at least two of the multiplicity of armature units a common magnetic field sensor
is provided as a magnetic field detection means.
1. Dispositif de réglage électromagnétique, en particulier dispositif de réglage d'arbre
à cames, comprenant
une unité d'induit (14) pouvant être entraînée le long de ou parallèlement à la direction
axiale en réponse à une alimentation électrique d'une unité de bobine (10) stationnaire,
orientée axialement, l'unité d'induit étant réalisée de manière à coopérer avec une
unité de coulisseau et/ou de poussoir (16) s'étendant dans la direction axiale, en
particulier une unité de poussoir provoquant un réglage d'arbre à cames d'un moteur
à combustion interne,
des moyens d'aimants permanents (20) sous forme d'une unité d'aimants permanents (14)
étant prévus sur et/ou dans l'unité d'induit, laquelle est réalisée de telle sorte
qu'elle entraîne l'unité d'induit par effet de répulsion magnétique du fait de l'alimentation
électrique de l'unité de bobine, et l'unité de bobine et l'unité d'induit étant reçues
au moins en partie dans une unité de boîtier ou de support,
à l'unité de support étant associés des moyens de détection de champ magnétique stationnaires
(22) réalisés en vue de la coopération magnétique sans contact avec les moyens d'aimants
permanents et réalisés de telle sorte que dans un état alimenté en courant et dans
un état non alimenté en courant de l'unité de bobine, une position axiale de l'unité
d'induit et/ou de l'unité de coulisseau ou de poussoir puisse être déterminée par
voie électronique par analyse d'un signal de détection de champ magnétique des moyens
de détection de champ magnétique,
à l'unité de bobine étant associés des moyens de conduction de flux magnétiques (30,
32 ; 34 ; 35 ; 36 ; 38 ; 40, 42) de telle sorte que ceux-ci dérivent un champ magnétique
de bobine généré par l'unité de bobine par les moyens de détection de champ magnétique
et/ou l'affaiblissent par rapport à ceux-ci,
et les moyens de détection de champ magnétique présentant un capteur de champ magnétique
étant au moins en partie entourés par une pulvérisation ou un surmoulage, en particulier
polymère, réalisé(e) dans l'unité de boîtier ou de support.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de conduction de flux magnétiques sont réalisés à proximité de l'unité
de bobine et de manière à s'étendre avec leur axe au moins en partie parallèlement
à celle-ci.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens de conduction de flux magnétiques sont réalisés sous forme d'au moins
un élément de conduction de flux longiligne, de préférence en forme de plaque ou de
profilé (30, 32 ; 34), auquel sont associés les moyens de détection de champ magnétique
présentant le capteur de champ magnétique du côté frontal.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par une pluralité d'éléments de conduction de flux longilignes s'étendant parallèlement
les uns aux autres (30, 32 ; 38) en tant que moyens de conduction de flux, qui couvrent
un espace interne dans lequel est prévue l'au moins une unité de bobine, les moyens
de détection de champ magnétique présentant le capteur de champ magnétique étant disposés
à l'extérieur de l'espace interne couvert.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'au moins un élément de conduction de flux longiligne est connecté au niveau d'un
côté frontal opposé au capteur de champ magnétique à une plaque de support et/ou de
blindage (36) conduisant le flux, laquelle s'étend de préférence dans un plan s'étendant
perpendiculairement à l'axe.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les moyens de conduction de flux magnétiques sont réalisés sous forme d'au moins
une coque (40, 42) en matériau magnétiquement conducteur entourant l'unité de bobine
au moins en partie du côté de l'enveloppe.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'unité de coulisseau ou de poussoir (16) est maintenue de manière desserrable sur
l'unité d'induit par une force de rétention magnétique permanente des moyens d'aimants
permanents (14).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une pluralité d'unités d'induit et/ou de coulisseau ou de poussoir (16) pouvant être
entraînées de préférence indépendamment les unes des autres est prévue dans l'unité
de boîtier ou de support.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que dans l'unité de boîtier ou de support, est associé(e) à la pluralité des unités d'induit
un élément de conduction de flux commun ou une pluralité correspondante d'éléments
de conduction de flux, les moyens de conduction de flux présentant pour chaque unité
de bobine au moins un élément de conduction de flux longiligne s'étendant avec son
axe parallèle.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que pour au moins deux de la pluralité des unités d'induit, il est prévu un capteur de
champ magnétique commun en tant que moyen de détection de champ magnétique.
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